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Die Krokodilstränen des Furzes


Da sind die Tränen gestern kurz vor Mitternacht geflossen oder besser nicht geflossen, als Helena Fürst versuchte, auf die Tränendrüse zu drücken. Wenn man schon weinerlich tut, sollte man es auch richtig beherrschen. Deshalb waren es nicht mehr als Krokodilstränen. Keine Ahnung, wer ihr das nun abgenommen hat. Ich warte einfach nur darauf, dass sie endlich das Camp verlässt, denn sie ist eine furchtbare Nervensäge, die, so scheint es, die Dinge anders wahrzunehmen scheint wie die Menschen um sie herum oder der Zuschauer. Gestern sagte sie das ganz treffend, nachdem sie wieder einmal die Prüfung vergeigt hatte. Zu Ricky Harris sagte sie etwas in der Art, dass sie das anders gesehen hätte als er. Wir Zuschauer vermuten das bereits seit Tagen. Ob man das als Wahrnehmungsstörungen bezeichnen kann oder dass Helena Fürst in einer anderen Welt lebt? Ich kann es nicht sagen. Was ich hingegen vermute ist, dass sie sich so inszeniert, weil sie so jede Menge Sendezeit für sich schindet. Was ihr das bringt, kann ich nicht sagen, denn sie bringt sich nicht gerade positiv rüber. Das konnte man auch gestern wieder sehen, wo sie behauptete, Ricky Harris hätte behauptet, es sollen doch alle für sie für die nächsten Dschungelprüfungen anrufen. Ich kann mich nur erinnern, wie sie ihren Rücken in die Kamera drehte, auf ihre Nummer deutete und sagte, dass das ihre Nummer sei und man anrufen solle, wenn man sie nicht weiter im Camp sehen will. In dem Augenblick fragte man sich als Zuschauer wieder einmal, warum ihr so viel Sendezeit gewidmet wird, denn unterhaltsam ist das nicht mehr, sondern nur noch peinlich. Vor allem frage ich mich, warum Ricky Harris nicht einfach weitergegangen ist, wo sie sich verbal an ihm abreagieren musste, weil sie allein die Prüfung vergeigt hatte und anscheinend nicht damit zurechtkam, dass jemand, der an Höhenangst leidet, über die Halterung lief und hoppste und sich freute, dass er das konnte. Damit hatte Ricky Harris Helena Fürst deklassiert.
Stattdessen kam sie damit an, dass Ricky sie nur angeschrieen hätte. So wie sie sich benommen hat, hätte jeder an seiner Stelle sie angeschrien. Thorsten Legat hätte sie höchstwahrscheinlich so zur Minna gemacht, dass sie doch als Blindfisch den Weg gegangen wäre. Aber er war nicht ausgewählt worden.
Taktisch unklug war es von Ricky Harris zu bestreiten, dass er laut geworden wäre. Eventuell hat er das auch gar nicht gemerkt, da er sich so sehr in seinen Ärger auf Helenas Kleinkindereien steigerte.
Ehrlich gesagt, hätte RTL bei dem Gespräch einschreiten und es beenden sollen.
Am Tag zuvor wurde bereits gezeigt, wie Helena Fürst auf Thorsten Legat losging und diesen verbal in Grund und Boden redete. Bewundernswert, dass der nicht ausgerastet ist. Aber er scheint die „Furzfrau“, wie er Fürst bezeichnete, nicht mehr ernst zu nehmen. Wobei er nach der Dschungelprüfung von Tag sieben sagte, dass er im weitesten Sinne positiv von ihr überrascht sei. Ich halte das für psychologisches Gerede, wo er ihr den Wind aus den Segeln nehmen wollte. Also reines Taktik-Geschwafel, meiner Meinung nach.
Denn vor der Prüfung hat sie ihn vollgelabert – ich benutze solche Begriffe eigentlich nicht, aber bei Helena Fürst sind sie passend -, wie ungerecht sie sich von ihm behandelt fühlt und es eine Frechheit sei, wie er sich ihr gegenüber benehme. Der hätte ich längst Redeverbot erteilt. Dennoch kann sie munter weiter wie eine Dampfwalze über diejenigen fahren, die ihrer Meinung nach, sie ungerecht behandeln, sie hintergehen oder ich weiss nicht was. Mir wird das alles zu viel mit ihr, weshalb ich immer wegschalte, wenn ich diese Natter – anders kann man sie nicht verzeichnen – sehe. Ich habe schon ihre Sendungen nie geguckt, weil mir ihre Art nicht gefiel, aber hier bringt sie einen um den Spass, irgendwie Gefallen am diesjährigen Dschungelcamp zu finden.
So langsam glaube ich wirklich, dass meine Vermutung stimmt, sie hat in ihrem Vertrag noch stehen, dass sie pro Folge einige Hundert oder Tausend Euro mehr an Gage bekommt, wenn sie mindestens zehn Minuten in einer Folge zu sehen ist. Das dürfte sie mit ihrem Theater, das sie täglich veranstaltet, geschafft haben.
Erschreckend finde ich hingegen, wie leicht sie die anderen manipulieren kann oder diese sich manipulieren lassen. Da kommen Helena Fürst und Ricky Harris ins Camp zurück und nachdem klar ist, dass sie keine Sterne wegen Helenas Unfähigkeit – anders kann man es nicht nennen, denn im Gegensatz zu Ricky hat sie es nicht einmal versucht – haben, versucht sie die Schuld von sich zu schieben. Als das nicht reicht, behauptet sie, dass er gesagt hätte, nun sollen alle für sie für die nächsten Prüfungen anrufen. Dass diese Aktion von ihr ausgegangen ist, verschweigt sie natürlich. Der Zuschauer weiss es besser, aber die Campbewohner sind natürlich auf das angewiesen, was ihnen gesagt wird. Jenny Elvers nimmt die Aussage für bare Münze und geht Ricky Harris an, was ihm einfällt, so etwas zu sagen. Augenblicklich kippt die Stimmung und alle sind nun nicht mehr gegen Helena, sondern gegen Ricky, der gar nichts mehr versteht. Leider hat er es nicht richtig verstanden, sich zu verteidigen, sodass er weiter als Bösewicht da stand.
Nach acht Tagen hätten die Campbewohner wissen müssen, wer dort die Wahrheit gerne ein wenig zu seinen Gunsten verdreht. Aber Jenny Elvers und Helena Fürst haben in den ersten Tagen in verschiedenen Camps gelebt. Ob das als Ausrede gilt? Nein, es zeugt eher von schlechter Menschenkenntnis, meiner Meinung nach.
Der Zuschauer weiss besser, wie es abgelaufen ist, dennoch muss man aufpassen, dass RTL einen nicht zu sehr manipuliert.
Helena Fürst wollte nicht als erste gehen. Das wäre sie sowieso nicht, denn Gunter Gabriel war der erste, der gegangen ist. Zwischenzeitlich schaffte er es noch einmal in die Schlagzeilen, weil er wegen eines Schwächeanfalls oder einem anderen Grund in eine Klinik zu weiteren Untersuchungen gebracht wurde.
Mich würde interessieren, ob die Toilette eigentlich immer noch so bespritzt ist. Im Verdacht stand immer Gunter Gabriel, aber wenn ich das Verhalten von einem anderen Campbewohner (ob Frau oder Mann sage ich nicht) sehe, frage ich mich, ob dieser Bewohner nicht auch der Übeltäter sein könnte. – Wer weiss, wen ich meine, darf es für sich behalten.
David Ortega wurde gestern überraschend herausgewählt, nachdem schon Rolf Zacher von Dr. Bob herausgenommen wurde. Den genauen Grund erfuhr man nicht, aber am Tag zuvor war er recht genervt von dem Geplapper seiner Campbewohner gewesen. Aber ausser Reden wissen die meisten nun einmal nicht, was sie dort tun sollen.
Nun ist herausgekommen, dass Rolf Zacher über Unwohlsein geklagt hätte. Es soll das Herz sein. Das Klima ist nicht leicht zu vertragen, da hätte ich wahrscheinlich auch Schwierigkeiten.
Schade, dass Rolf Zacher raus ist, denn seine Tanzeinlage war nicht schlecht, als Ricky Harris das Ameisenklavier spielte. Ausserdem sorgte er immer mal wieder für Lacher. Damit ist es jetzt vorbei.
Helena Fürst ist immer noch drin, aber wenigstens muss man sie nun nicht mehr bei einer Dschungelprüfung sehen. Wie sie nun versucht, ihre zehn Minuten Bildschirmpräsenz vollzukriegen? Man darf gespannt sein.

Die Bundesligarückrunde hat begonnen, aber Elefantendame Mala ist immer noch im Winterschlaf, denn die erste Bundesliga hat begonnen, die zweite befndet sich noch immer in der Winterpause.
Aber so ganz von der grossen Bühne will sie dann doch nicht verschwinden. So hat sie gesehen, welche zehn Namensvorschläge für den kleinen Hamburger Elefantenbullen ausgewählt wurden.
Mala hat es sich nicht leicht gemacht und sich einen Favoriten herausgesucht. Es ist KANJA, der am/im Wasser geborene. Denn er kam direkt am Wasser zur Welt, nachdem Kandy ein ausgiebiges Bad genommen hatte.
Wie sollte er da noch anders heissen? Mala ist der Meinung, dass es nur KANJA sein kann, wenn er schon nicht Helmut heissen soll. Hier in Hellabrunn hätte der kleine Bulle bestimmt den Namen bekommen, wenn der Buchstabe H gerade dran gewesen wäre. Ludwig hat seinen Namen auch nach Ludwig II., dem Märchenkönig.
Aber es sollte ein asiatischer Name sein. Dieses Mal ist auch garantiert kein bayerischer Nachname wie As(s)am dabei.
Ein Name aus den Vorschlägen schlägt vom Rufen her, doch ein wenig negativ heraus: Es ist Bodhi, was sich gut zu Blödi umändern lässt. Welcher Elefant möchte immer Blödi genannt werden? Da nützt auch die Bedeutung des Namens nichts, der Erleuchtung bedeutet. Da könnte man sagen, der Blödi ist erleuchtet. Nee, lieber nicht wählen.
KANJA ist schon die beste Wahl, die getätigt wurde. Die Bedeutung von Kumbhar beispielsweise ist ein wenig irreführend, denn es heisst Wassermann, wo man in Deutschland natürlich sofort als erstes ans Sternzeichen denkt. Und das ist der kleine Bulle nun einmal nicht, denn das beginnt erst am 21. Januar. Da ist er leider zehn Tage zu früh geboren wurden.
Ausserdem sollte man von Namen Abstand halten, die anders geschrieben als ausgesprochen werden wie eben Mengapung, das Mangapo ausgesprochen wird oder Sanum, wo man Sanam sagt. Bei Mengapung fallen mir augenblicklich Mangas ein. Ich denke kaum, dass ein Elefant einen Namen haben will, wo man an japanische Comics denkt und nicht an einen indischen Elefanten. Genauso sind Namen, wo die Bedeutung nicht bekannt ist, nicht zu empfehlen. Denn wer weiss, was Ashok bedeutet. Nicht, dass es der geheime Name eines Todesgottes ist. Zudem sind die letzten beiden Jungtiere, Assam und Anjuli, mit Namen ausgestattet worden, die beide mit dem Buchstaben A beginnen. Das muss man nicht fortführen.
Namen von Inseln oder Städten sind im Grunde nicht schlecht, allerdings nicht von einer thailändischen Insel, denn Kandys Mutter Yashoda und Vater Hussein stammten beide aus dem tiefsten Indien, genauso wie Gajendra, der Vater des kleinen Elefantenbullen. Da passt nur ein indischer Name, also fällt Bailan auch weg.
Rangan mag vielleicht eine schöne Bedeutung haben mit der Lebensfrohe, aber der Klang ist genauso schlecht wie schon bei Assam, unmelodisch.
Dann ist da noch Kumar, was Prinz oder Sohn bedeutet. Schöne Bedeutung, wo Gajendras Name König heisst. Allerdings erinnert Kumar zu sehr an das Wort Kummer und daran möchte man wirklich nicht ständig erinnert werden, da es einen eher traurig stimmt.
Bleibt als letzter Name noch Kunjar, was der im Dschungel lebende bedeutet. Wäre ein passender Name, wenn der kleine Bulle tatsächlich im Urwald lebte und nicht in einem Zoo. So ist der Name leider unpassend.
Was bleibt am Ende übrig? Der Vorschlag, den Elefantin Mala von Anfang an favorisiert hat: KANJA. Und auch ich bin für diesen Namen, denn er passt einfach. Diesen Namen kann der kleine Bulle auch im erwachsenen Alter mit Stolz und Würde tragen.
Zudem könnte man als Besucher gleich sehen, dass Kandy und KANJA zusammengehören, denn beide würden dann dieselbe Silbe tragen.
Also, abstimmen. Dies ist bis Donnerstag um 12 Uhr auf der Website vom Hamburger Abendblatt möglich.
Mala drückt ganz fest den Rüssel, dass ihr Namensfavorit KANJA auch durchkommt.
Nein, ich will hier niemanden beeinflussen, aber wenn einmal ein schöner Name dabei ist, dann sollte er auch unbedingt gewählt werden. KANJA ist nun einmal ein toller Name mit einer schönen und vor allem passenden Bedeutung, denn der kleine Elefantenbulle wurde am Wasser geboren.

Gestern wurde vor Blitzeis gewarnt, das ab dem Abend Deutschland in eine gefährliche Rutschpartie verwandeln würde. Besonders gefährdet war der Westen Deutschlands, während es in Ostdeutschland schneien sollte. Dort herrschen angeblich horrende Minustemperaturen, die im zweiständigen Bereich lägen. Allerdings geht man nun auch dort von Blitzeis aus. Kann aber auch sein, dass es einfach nur schneit.
Es kam zu zahlreichen Unfällen, Fussgänger konnten sich praktisch nur im liegen fortbewegen oder sie mussten sich Socken über die Schuhe ziehen, um draussen nicht auszurutschen und sich etwas zu brechen. Glück dort, wo es noch heftig geschneit hatte, dort wurde die Glätte durch den Schnee aufgehoben. Aber wenn der Schnee nun plattgelaufen ist, werden auch diese Flächen zu gefährlichen Rutschpartien. Und dann muss man natürlich immer aufpassen, dass man nicht irgendwo läuft, wo Salz gestreut wurde. Das ist nicht nur schlecht fürs Auto, sondern auch für die Schuhe. Ich habe mal ein paar Lederschuhe versaut, weil ich auf einem Weg lief, der mit Salz gestreut war. Aus Schaden wird man klug.
Die Blitzeis-Gefahr ist noch nicht vorüber. Immer noch muss man auf der Hut sein, da die Böden glatt sind oder es erneut zu überfrierender Nässe kommen kann.
Ich kann heute vergeblich auf Post warten, denn die Deutsche Post hat für die Weisswursthauptstadt entschieden, dass es zu gefährlich für ihre Mitarbeiter sei, Post auszutragen. Hier in München ist es schlimm. Ich habe mich jedenfalls nicht vor die Tür getraut, denn meine Knochen möchte ich mir nicht brechen.
Nachdem der Winter lange auf sich warten liess, hat er uns nun voll im Griff.
Aber alles nicht so schlimm wie das, was der Ostküste und den umliegenden Bundesstaaten bis weit zur Hauptstadt Washington bevorsteht oder bereits getroffen hat. Ein Blizzard grossen Ausmasses hat sich angekündigt, das die Menschen sich dazu veranlasst sahen, Hamsterkäufe zu tätigen.
Bei solchen Wetterkapriolen fragt man sich, ob das die Folgen der Klimaerwärmung sind. Zwangsläufig denkt man, dass die Temperaturen sich erwärmen würden, aber nicht nur das ist der Fall, sondern auch der extreme Abfall von Temperaturen, verursacht durch Blizzards und andere Wetterextreme.
Der Klimpagipfel in Paris wurde als Erfolg gefeiert, doch ob er nichts weiter als heisse Luft bleibt wie Kopenhagen, bleibt abzuwarten.

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Verfasst von - 23. Januar 2016 in Blog

 

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Geld und Gerüchte lenken ab von Problemen


Geld her, Geld her oder wir pfänden euch!
Ja, ja, der griechischen Regierung ist momentan kein Mittel zu unverschämt, um an Geld zu kommen. Jetzt kommen sie wieder damit an, dass Deutschland Reparationen zahlen muss, obwohl nicht nur die deutsche Regierung der Meinung ist, dass das abgegolten ist, sondern sogar der europäische Gerichtshof. Dennoch will die griechische Regierung nun deutsche Einrichtungen in Grichenland pfänden lassen vornehmlich das Goethe-Institut. Auch das dürfen sie eigentlich nicht, aber wenn es darum geht, Deutschland um Geld zu erpressen, ist Griechenland jedes Mittel recht, hat man das Gefühl.
Vor allem ist es doch sehr auffällig, dass Griechenland gerade dann Reparationen fordert, wo sie wieder absolut pletite sind und dringende Gespräche mit der EU führen, weil sie Geld brauchen.
Was macht man, um sich zu sanieren? Man nimmt das Land, das sich am meisten gegen weitere Geldspritzen stellt und fordert es auf, dass es Geld zahlen muss. Die Geschichte mag Griechenland vielleicht recht geben, nur leider ist das inzwischen abgegolten und es gibt auch nichts mehr, auch wenn Griechenland pleite sein mag.
Mehr als 300 Milliarden Euro sollen es sein, die Deutschland angeblich an Griechenland zu zahlen hat, wie eine griechische Studie im Jahr 2013 feststellte. Damals wurden diese Zahlen noch geheim gehalten, aber wo man nun mit dem Rücken zur Wand steht und dringend Geld braucht, da kann man die Zahlen ruhig veröffentlichen.
Griechenland will sich auf Deutschlands Kosten sanieren, wenn es nicht so traurig wäre, könnte man darüber eigentlich lachen.
Vor allem frage ich mich, wofür denn die Reparationen verwendet würden? Irgendwelche Löcher stopfen, die seit hundert Jahren nicht geflickt werden können? Da ist das Geld schneller weg als man es in Händen halten konnte.
Aber deutsche Einrichtungen zu pfänden, die Griechen sind ideenreich. Was kommt als nächstes? Deutsche Urlauber bis auf den letzten Euro pfänden, weil deren Vorfahren an den Gräueln des Zweiten Weltkriegs mitgewirkt haben könnten in Griechenland? Dann wird niemand mehr aus Deutschland in Griechenland noch Urlaub machen wollen. Und das nur, weil die griechische Regierung einfach nicht mit Geld umgehen kann und nicht weiss, woher sie die nächsten Euros nehmen sollen.
Aber das ist noch nicht alles, was sich Griechenland momentan leistet.
Da gibt es noch den griechischen Finanzminister, der eine Homestory machen lässt. Dafür muss er einige Häme einstecken, denn das ist nun wirklich nicht das, was die gebeutelte griechische Bevölkerung sehen will. Bescheidenheit ist halt eine Zier, nur die steht nicht mir, mag sich Varoufakis denken. Allerdings kommt man so nicht weit.
Zudem macht er von sich Reden, indem er behauptet, dass Schäuble ihn beleidigt habe. Nun wissen wir zwar nicht genau, was Schäuble zu ihn gesagt hat, aber irgendwie können wir uns denken, dass er masslos übertreibt. Es passt ihm nicht, dass nicht alle blind das tun, was er haben will. Vor allem will er Geld und das am liebsten sofort und auf der Stelle.
Das grösste Feindbild der Griechen scheint momentan Finanzminister Schäuble zu sein, der jetzt vom griechischen Verteidigungsminister Kammenos daran erinnert wird, was er für eine Rolle in der CDU-Spendenaffäre gespielt hat. Wie sagte Schäuble damals noch im Sinne von Sokrates? Ich weiss, das ich nichts weiss. So oder so ähnlich ist es gewesen. Aber das Griechenland nun damit ankommt, muss doch heissen, dass sie Schäuble ziemlich zu fürchten scheinen. Anscheinend befürchtet die griechische Regierung, dass Schäuble die anderen EU-Länder beeinflussen könnte. Denn Griechenlands schlimmster Alptraum ist, dass ihnen der Geldhahn zugedreht wird.
Aber vorher werden noch mal schnell ein paar deutsche Einrichtungen gepfändet. Die eigenen Reservetöpfe geben kaum noch was her.

Alle Welt scheint sich seit Tagen nur noch die Frage zu stellen, wo denn Wladimir Putin sei. Der Kreml behauptet zwar fleissig, dass Putin den Amtsgeschäften nachgehen würde und eifrig Akten wälzen würde. Nur sehen tun wir nichts. Dafür werden Bilder vom Kreml als aktuell veröffentlicht, die bereits in der Woche für Putins Abtauchen aufgenommen wurden und auch veröffentlicht wurden. Zwar nicht in Russland, aber so ganz hinterm Mond sind dann doch nicht alle, dass sie glauben, was ihnen der Kreml weismachen will.
Schon weiss man nicht, was mit Putin los ist, gehen die Gerüchte los. Das harmloseste ist, er ist Skifahren in Sotschi. Was der spanische König im eigenen Land macht, kann sich der russische Präsident erst recht erlauben.
Zweites Gerücht: Seine Gspusi, also Freundin, hätte in der Schweiz ein Kind zur Welt gebracht. So weit die Schweizer Medien.
Neben dem Skifahren heisst er auch noch, dass er irgendwo in der Wildnis angeln sei oder wahlweise auf Bärenjagd gehen würde. Vielleicht guckt er sich aber auch nur irgendwo Tigerbabys an. Wobei, das würde er dann sicherlich per Kameras festhalten, damit alle Welt sieht, dass er auch vor Raubkatzen keine Angst hat.
Dann gibt es noch die Gerüchte, dass Putin tot sei oder totkrank ist. Letzteres habe ich ja schon mal vor einiger Zeit erwähnt, wo ich gelesen hatte, dass er angeblich an Bauchspeicheldrüsenkrebs leiden würde. Danach sieht er nun nicht aus, aber wer weiss, was daran wahr ist.
Und da ich nun auch nicht einfach danebenstehen möchte, will ich hier ebenfalls ein Gerücht streuen: Putin hat sich mal wieder im Gesicht generalüberholen lassen und weil das Gesicht nun noch ein wenig blau und verquollen ist, kann er sich nicht in der Öffentlichkeit sehen lassen. Folglich ist er im Kreml und studiert Akten und bereitet seinen nächsten Coup vor, aber er tritt halt nicht öffentlich auf.
Das er sich schon einmal hat liften lassen, konnte man in der ZDF-Dokumentation über ihn sehen. Also warum soll es nicht stimmen.
Aber ist es nicht komisch, dass sich plötzlich die ganze Welt Sorgen zu machen scheint, wo Russlands Präsident abgeblieben ist?
Nun ja, was muss der Kreml auch Bilder veröffentlichen, die nachweislich schon eine Woche zuvor aufgenommen wurden? Hat da jemand in der Stelle für Öffentlichkeit gepennt? Ich jedenfalls würde mir schon mal Gedanken über eine Namensänderung und einen neuen Job machen, wenn ich die Meldungen rausgegeben hätte.
Der grosse Selbstdarsteller taucht nicht auf und die Welt weiss nicht, was los ist und versinkt in Gerüchten. Kann man sich das bei Fidel Castro oder Kim Jong-Un vorstellen. Bei letzterem gab es auch schon Gerüchte, aber das beschäftigte nicht gleich tagelang die Welt. Da wurde spekuliert und fertig. Aber Putin ist natürlich etwas anderes.
Dem muss das doch runtergehen wie Öl, dass man sich so um seine Person kümmert – nein, nicht sorgt.
Im Grunde ist dieses Nichtauftauchen doch ein toller neuer Schachzug des russischen Präsidenten, um von ganz anderen Dingen abzulenken. Beispielsweise die Ermittlungen im Mord an Boris Nemzow. Seitdem die angeblichen Täter gefasst wurden und einer von ihnen gestanden haben soll, rissen die Vermutungen nicht ab, dass der Verdächtige gefoltert worden ist. Das der Verdächtige und angeblich geständige Täter nicht ganz in Ordnung war, konnte man deutlich sehen. Aber wenn nun ein schnelles Ergebnis gefordert wird, müssen eben Unschuldige über die Klinge springen.
Am Montag wird man spätestens sehen, dass Putin nur grosses Gerede von sich machen wollte. Denn trotz der grossen Ermittlungsergebnisse im Mordfall Nemzow reissen die Gerüchte einfach nicht ab, dass Putin selbst für den Mord verantwortlich ist. Die ganzen Satiresendungen haben sich an Putin festgebissen.
Und was macht man da, wenn man von allem ablenken will? Genau, man taucht unter, lässt Gerüchte streuen und lacht sich ins Fäustchen, weil keiner durchblickt.

Elefantendame Mala freut sich über das schöne Wetter. Der Frühling hat wieder Einzug gehalten, nicht nur in Belgien, sondern auch hier in Deutschland. Es ist komisch, aber immer so um den 10. März herum beginnt auf einmal die Sonne zu scheinen. Als ob der Frühling nun weiss, dass er dran ist und das Wetter zu bestimmen hat.
Mala lässt sich die Sonne auf den Rücken scheinen, nimmt ein schönes Sandbad und ruft die Hannoveraner zur Ordnung auf, wenn die ihr zu laut sind. Mit denen zusammen ist sie nicht, ihre Gesellschafterin ist immer noch old Rani. Der zeigt sie auch immer noch ab und an, wer von beiden denn das Sagen hätte.
Nichts kann momentan Mala Fröhlichkeit trüben. Der FC St. Pauli hat vergangene Woche gegen Braunschweig gewonnen, wie Mala es vorhergesehen hatte. Sie erinnerte sich noch daran, dass St. Pauli bereits im Hinspiel drei Punkte geholt hatte. Ausserdem war Braunschweig dieses Mal angeschlagen, da sie Tage zuvor im DFB-Pokal gegen den FC Bayern hatten spielen müssen.
Die drei Punkte waren gut für St. Pauli, die immer noch auf den Abstiegsrängen stehen, aber die rote Laterne abgegeben haben. Das kann sich natürlich alles ändern, falls St. Pauli wieder vergisst, wie man denn nun Tore schiesst. Und da letzte Woche alle direkten Konkurrenten des Vereins selbst keine Punkte holten, war das ebenfalls etwas, dass bedeuten könnte, dass St. Pauli noch in der Zweiten Liga verbleiben wird.
Wie bekannt sollte man nicht den Tag vor dem Abend loben und so zeigte St. Pauli heute mal wieder, dass sie zwar wissen, wie man ein Tor schiesst, aber nicht wie man mehr als ein Tor schiesst. Deshalb spielten sie auch nur Unentschieden gegen den FSV Frankfurt. So ganz hat ihnen das jetzt nicht geschadet. Heute haben sie mit dem einen Punkt die direkten Abstiegsränge verlassen und stehen auf dem Relegationsplatz. Aber den werden sie morgen garantiert wieder verlieren, weil der letzte gegen den vorletzten spielen wird: Aalen gegen Aue. Selbst wenn beide Vereine unentschieden spielen werden, wird St. Pauli wieder auf dem 17. Platz landen. Hätten sie heute mal drei Punkte geholt.
Elefantendame Mala ärgert sich auch darüber, wo sie doch so euphorisch war. Aber sie kennt halt ihren Verein und weiss, dass dieser nach einem Sieg meist nicht einen zweiten Sieg holt. So tippte sie denn auch ein Unentschieden. Damit lag sie richtig, im Gegensatz zur Pusteblume. Diese war wohl mal für ein Unentschieden gewesen, aber Jonas musste sie alle Spiele noch einmal neu tippen lassen, weil sie vorher nicht wahllos etwas gewählt hatte. Aber wie es aussieht, bringen selbst die neuen Vorausetzungen nicht das, was er sich erwartet hat. Und auch das wohlgenährte Dickerchen hätte ihn enttäuscht. Da hat er sie zum ersten Mal ein Spiel tippen lassen und gleich liegt sie falsch. Sie war nämlich auch für einen Sieg von St. Pauli gewesen.
Wenn der Verein sich auch nicht so blöd anstellen würde, würde die Pusteblume auch einmal richtig liegen. Und vor allem würde St. Pauli wenigstens den Relegationsplatz festigen können. Ob sie dann nach dem Relegationsspiel dennoch in Liga Zwei verbleiben, ist eine ganz andere Frage.
Aber Mala hofft weiter, dass St. Pauli noch die Kurve kriegen wird. Es ist Frühling, da ist sie immer ein wenig besser gestimmt.

 

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Über Sanktionen lacht Russlands Zar nur – und die EU guckt zu


Erneut sind neue Sanktionen gegen Russland im Gespräch. Es wird nicht mehr gedroht, sondern Nägel mit Köpfen gemacht. Bloss was bringt es? Denn Putin lacht darüber und kontert seinerseits mit Sanktionen. Wo soll das nur enden? Wenn man es genau betrachtet gibt es nur ein Wort: Krieg.
Seit Tagen, Wochen, regt sich die halbe Welt über Russlands Verhalten in der Krim-Krise auf. Empörung auf allen Seiten, Sanktionen, ich weiss nicht was. Bloss, Russland, folglich Putin, interessiert es nicht wirklich. Das russische Militär ist auf der Krim und besetzt einen ukrainischen Stützpunkt nach dem anderen. Die ukrainischen Soldaten müssen die Stürzpunkte verlassen, wenn sie nicht überlaufen – meist in Zivilkleidung wie Jogginganzüge gekleidet.
Die EU und die USA sehen zu, regen sich auf und denken sich Sanktionen aus. Als ob die etwas bringen würden, anscheinend haben sie es noch nicht begriffen.
Letzte Woche hat es auf der Krim eine Abstimmung gegeben, ob dieser Teil der Ukraine zu Russland oder bei der Ukraine verbleiben soll. Natürlich kam das raus, was von Anfang an feststand: Die Halbinsel Krim will zu Russland. Mit mehr als 90 Prozent, kam aus der Abstimmung heraus. Allerdings sind viele derjenigen, die für einen Verbleib in der Ukraine gestimmt hätten, wie beispielsweise die Krimtataren, gar nicht erst zur Wahl gegangen. Einerseits aus Angst, andererseits glaubten sie nicht daran, dass ihre Stimme was genützt hätte. Tja, da sage ich immer: Eine Enthaltung ist immer eine Ja-Stimme. Praktisch haben diejenigen, die nicht zur Wahl gegangen sind, für einen Anschluss an Russland gestimmt. Aber sie werden ihre Gründe gehabt haben, nicht hinzugehen. Nur traurig, dass sie nicht, wie sechzig Jahre zuvor, ihre Heimat erneut verlassen müssen, nachdem sie vor zehn Jahren erst wiedergekehrt sind.
Es gibt noch einen weiteren Grund, warum viele nicht zur Abstimmung gegangen sind. Sie konnten es einfach nicht, weil man ihnen die Ausweispapiere abgenommen hatte. So etwas ähnliches soll in den USA im Jahr 2001 bei der Präsidentenwahl im Bundesstaat Florida auch stattgefunden haben. Da traf es die schwarze Bevölkerung, der man keine Wahlunterlagen zugestand, wenn sie irgendwie mal mit dem Gesetz in Komflikt gekommen waren. Gründe findet man immer. In den USA sollte damit verhindert werden, dass Al Gore gewählt wird. Was auf der Krim bezweckt wurde, ist klar und braucht nicht noch erklärt werden. Ist das irgendwie kritisiert worden, was da geschehen ist? Dass das Ergebnis nicht die Wahrheit wiedergibt?
Ich habe immer gesagt, dass Putin macht, was er will, sich schlimmer aufführt als früher der Zar. Im Grunde genommen ist er eine Mischung aus Zar und Stalin. Deshalb interessiert ihn auch nicht, was die Welt, d.h. die anderen Länder, über ihn denken, sagen oder welche Sanktionen sie sich auch immer ausdenken mögen.
Er schlägt einfach zurück und verhängt ebenfalls Sanktionen. Am Ende dreht er der EU das Gas ab. Glücklicherweise wird es langsam Frühling, aber was ist, wenn der Winter noch einmal zurückkommt? Jeder, der nicht mit Erdgas oder Heizöl seine vier Wände heizt, kann froh sein. So ist es immer warm, selbst wenn der Erdgas-Hahn zugedreht wurde.
Wenn nun alle Sanktionen nicht helfen und Putin weiterhin russische Soldaten auf die Krim schickt, somit provoziert, was wird kommen? Im Grunde genommen scheint Russland nur auf einen Krieg zu warten. Denn seit Anfang des Jahres ist der Rubel stetig gefallen. Auch die Kurse an der Börse zeigen eher ins Bodenlose, als dass sie steigen. Dabei hätte man doch das Gegenteil erwartet, wenn Russland die Krim annektiert. Da habe ich mich wohl getäuscht. Wenn dann noch die Wirtschaft am Boden liegt, gibt es nichts anderes mehr, als nur ein Wort, um alles wieder anzukurbeln: Krieg.
Kurzzeitig ist das gut für die Wirtschaft, aber je länger so ein Krieg dauert, desto mehr kehrt sich das alles wieder um.
Die EU und die USA sollten aufpassen, was sie tun, schliesslich hat Russland immer noch ein paar Atombomben.
Sollen sie weiter Sanktionen über Russland verhängen, aber nutzen wird es nichts. Putin wird weiterhin machen was er will und sich im Gegenzug Gemeinheiten ausdenken. Und wenn er Russland von der Aussenwelt isolieren wird. Ihn stört es nicht. Fragt sich nur, wie lange die Menschen das akzeptieren werden.

Hellabrunn hat nun endlich einen neuen Direktor. Der noch amtierende wird in der nächsten Zeit nach Berlin gehen und dort die beiden Einrichtungen von seinem skandalträchtigen Vorgänger übernehmen. Ich hoffe, er findet noch Tiere vor, denn angeblich soll sein Vorgänger jede Menge Tiere verkauft haben. Habe mal so einen Bericht gesehen, wo das gezeigt wurde. Ob es stimmt, ist eine andere Sache.
Hellabrunns neuer kommt aus Leipzig, wo er auch für die Gondwanahalle verantwortlich war. Hoffentlich wird hier nicht auch so was hingesetzt. Die Luftfeuchtigkeit in der Gondwanahalle ist nichts für mich. Es soll sich hier wieder mehr auf den Geo-Zoo konzentriert werden. Und natürlich geht es auch um das Elefantenhaus. Bis zum nächsten Jahr sollen die Restaurierungsarbeiten und Instandsetzungen dauern. Dann wird Gajendra wiederkehren und Hamburg verlassen. Dort gibt es bereits eine freudige Nachricht zu vermelden. Das alte Lama, Mutter von Kandy, alias Yashoda ist schwanger. Ob es bei ihrer Tochter ebenfalls geklappt hat, steht noch in den Sternen. In den letzten Wochen ist sie jedenfalls wieder bei ihm zu Besuch gewesen, allerdings soll er sich nicht sehr interessiert an ihr gezeigt haben, wie Jonas mir berichtete. Na ja, mal abwarten.

Wo ich gerade von Malas Zuhause spreche, darf die Elefantendame natürlich auch nicht fehlen. Letzte Woche hatte sie auf einen Sieg St. Paulis gegen Düsseldorf getippt. Man war skeptisch, schliesslich verliert der Verein gerne gegen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte. Doch nein, es war ein eindeutiges Ergebnis.
Und was sagt Mala nun, wo eine englische Woche ansteht?
Momentan läuft gerade das Spiel gegen Ingolstadt. Die Dickhäuterin hat auf ein Unentschieden getippt. Ingolstadt gehört zur unteren Tabellenhälfte, deshalb wird das nichts mit einem Sieg. Damit kann sich St. Pauli natürlich wieder nichts kaufen im Aufstiegskampf. Sie müssen gewinnen, um sich den Relegationsplatz zu sichern. Aber wollen sie den auch haben? Bisher sah es nicht so aus. Denn wenn sie nicht gegen Bochum und andere vermeintlich leichte Gegner verloren hätten, würden sie ziemlich sicher auf dem zweiten Tabellenplatz stehen, wenn nicht sogar auf dem ersten.
Deshalb glaubt Mala auch nicht, dass sie mehr als ein Unentschieden hinbekommen. Genauso schwarz, wenn nicht sogar schwärzer, sieht sie für das Spiel gegen Paderborn am Dienstag. Da tippte die Dickhäuterin sogar auf eine Niederlage.
Na, wollen wir mal hoffen, dass es nicht stimmt. Aber bisher hat sie zu 95 Prozent immer recht gehabt. Also wahrscheinlich auch diesmal.
Fürchtet sich St. Pauli vielleicht, dass ihr Gegner in der Relegation etwa der HSV ist? In den letzten beiden Partien war St. Pauli klar besser gewesen, gewann sogar das letzte Spiel durch ein Tor von Asamoah. Das könnte in der Relegation auch passieren. Dann bleibt Hamburg zwar erstklassig, aber der HSV steigt eben ab. Oder es hat andere Gründe. Die werde ich dann versuchen zu entschlüsseln, falls St. Pauli am Dienstag tatsächlich gegen Paderborn verlieren sollte. Mal abwarten, ansonsten wird Mala mal wieder aus der Haut fahren.

 

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Die Stimme des Grauens der Hamburger U-Bahn


Da ist man mal wieder in Hamburg, ahnt nichts Böses, als man eine U-Bahn-Station betritt und dann wird man dort von einer Stimme angekeift, dass man zusammenzuckt und sich fragt, was man eigentlich verbrochen habe.
Wovon ich spreche? Jedenfalls nicht von jemandem, der sich über mich aufgeregt hat, sondern über die neue Stimme der Hamburger U-Bahn. Wer hat die denn bitteschön ausgesucht und wieso keift die die ganze Zeit so? Besonders schlimm ist es bei „Zurückbleiben!“, da fühlt man sich schon schuldig, auch wenn man nur auf dem Bahnsteig steht oder in der U-Bahn sitzt. Und dann die englischen Ansagen. An die berühmte „opportunity“-Rede kommt es zwar nicht heran – die war wenigstens noch lustig -, aber die Aussprache könnte um einiges besser sein. Vor allem rätselt man erst einmal, was da gerade gesagt wird, bis man darauf kommt, dass es sich um Englisch handelt.
Meiner Meinung nach ist die Stimme völlig fehlbesetzt. Leider musste ich sie dann auch noch auf der IGS in der Monorail ertragen. Wer hat die eigentlich ausgesucht?
Mit der guten Erreichbarkeit wird es begründet. Pah, eine blöde Ausrede, da hätte man auch jemanden wie beispielsweise Jan Fedder nehmen können, der bei den Promi-Ansagen die Haltestelle St. Pauli eingesprochen hatte.
Wozu gibt es eigentlich Castings, wenn am Ende doch nur der letzte Müll rauskommt? Anders kann ich es nicht sagen, denn die neue U-Bahn-Stimme erfüllt mich mit einem Grauen, wie ich das noch nie erlebt habe. Nehmt von mir aus Judith Rakers, aber doch nicht Antje Harnack. Ist schon schlimm genug, dass die so oft im NDR-Fernsehen auftaucht, aber da kann man wenigstens noch wegschalten. In der U-Bahn geht es nicht. Und ich kann doch nicht die ganze Fahrt über meine Ohren mit irgendeiner Musik beschallen, dass ich halbtaub werde und alle um mich im Waggon herum gleich mit beschalle, nur damit ich diese Stimme nicht höre. Aber was anderes bleibt mir wohl nicht mehr übrig, sollte ich in den nächsten Jahren wieder in Hamburg sein und mit der U-Bahn fahren müssen. Am besten überlege ich es mir gleich zweimal und werde auf S-Bahn oder Bus umsteigen. So werde ich zum Ziel zwar länger brauchen, aber ich entkomme dieser Stimme.
Ja, so sollte man es wirklich machen. Die ganze U-Bahn boykottieren, so lange die Stimme des Grauens zu hören ist. Für mich als Nicht-Hamburger kein grosses Problem, aber alle anderen? Da dürfte es schwierig werden.
Ich kann ja verstehen, wenn die Ansagen modernisiert werden müssen, aber dann wenigstens mit einer Stimme, die nett, freundlich und richtig betonen kann. Was ich mir da anhören musste, klang nach einem Anfänger, der zum ersten Mal eine Aufnahme macht.
Bin mir ziemlich sicher, dass ich nicht der einzige bin, dem es so geht, wenn er mit der Hamburger U-Bahn fährt.
Glücklicherweise erwischte ich bei der Rückfahrt einen Wagen mit alter Ansage. Das war eine Wohltat für die Seele.
Die Hochbahn will die Stimme nicht ändern. Warum auch? Hat schliesslich Geld gekostet, die ganzen Ansagen aufzunehmen. Allerdings hätten sie vielleicht zu Beginn ein richtiges Stimmencasting veranstalten sollen und nicht einfach eine Stimme nehmen, bloss weil die einen andauernd in Radio und Fernsehen beschallt. Denn jemanden oft zu hören oder zu sehen bedeutet nicht, dass diese Person auch wirklich beliebt bei der Mehrheit der Menschen ist.
Nun ist es zu spät und die U-Bahn-Fahrer müssen mit dieser Stimme leben, aber es ist und bleibt eine Stimme des Grauens. Beschallt mit ihr eine Geisterbahn, Am besten im neuen Eismeer, wo die Gänge lang und dunkel sind. Das würde wahrlich passen.

Mit dem letzten Absatz habe ich eine wunderbare Überleitung zu meinem eigentlichen Bericht geschaffen. Denn vom Eismeer und den anderen – weit besseren – Attraktionen will ich berichten.
Alljährlich im August finden an drei Samstagen die Romantischen Nächte im Hamburger Tierpark statt. Und da ich bis jetzt in den letzten Jahren immer dabei gewesen bin, musste ich auch dieses Mal hin. Meine Schwester natürlich wieder im Schlepptau. Sie hat endlich Sommerferien und natürlich nichts besseres zu tun, als ihren Lieblingsbruder „heimzusuchen“.
Wir kamen an und unser Weg führte uns zu den Elefanten. Darjeeling hängt immer noch am Rockzipfel seiner Tante, dem alten Lama. Ist aber nicht mehr so schlimm wie im letzten Jahr. Auch ist er kein Krawallmacher mehr, dass hat nun Gajendra übernommen. Der steht am Schmusegitter und haut immer dazwischen. Einige Elefanten scheinen sich dann immer zu überlegen, ob sie nicht zu ihm hingehen sollten. Geschah aber nicht. Der alte Schlaubeutel entschied sich dann auch dafür, noch ein paar Kohlrabistücke zu futtern. Die kleine, übermütige Shila darf nun auch von den Besuchern gefüttert. Darauf hatte sie seit mindestens drei Jahren gewartet. Nun also besteht die Möglichkeit, dennoch geht sie meist leer aus, denn man kommt einfach nicht bis zu ihr hin. Übersteigen und reinwerfen geht nicht, also was tun? Einfach ein paar lange Stücke parat haben und natürlich lange Arme. Als Jonas von einem Kind gefragt wurde, wie denn der kleine Elefant heisse und er dann auch noch von Lai Sinh und Yashoda erzählte, fragte ihn der Junge, ob ihm die Elefanten gehören würden. Da habe ich beinahe einen Lachanfall bekommen. Man stelle sich Jonas als Herr der Elefanten vor. Zu komisch. Jedenfalls verneinte das Jenalas Cousin mit dem Zusatz, dass dann noch Hagenbecks grösster Star hier wäre und nicht im fernen Belgien. Damit konnte nur eine gemeint sein: Mala!
Von Gajendra war bis auf das Randalieren am Schmusegitter wenig zu hören und vor allem zu sehen. Wenn er am Schmusegitter steht, sieht man absolut nichts von ihm und wenn er mal auf der Anlage auf und ab geht, dann kann man seinen Hintern bewundern. Gut, kurz hat er sich mal geschubbert, wie es Hussein öfters gemacht hatte, aber ansonsten war vom Pappsack wirklich nichts zu sehen.
Mit dem Randalieren kann man irgendwie verstehen. In Hellabrunn hat er öfters mal eine Dame bei sich gehabt und wenn es nur Mangala gewesen ist, die ihn wie einen Bruder ansieht. Ansonsten hatte er seine Hühner, die ihm zur Beschäftigung dienten. Hier hat er nichts. Einen Blick kann er zu den Kühen werfen und wenn er Glück hat, kommt auch mal eine vorbei. Geschieht recht selten, dass er nun frustriert zu sein scheint, weil er sich einsam fühlt.
Vielleicht hätte man doch lieber Mala behalten sollen. So langsam komme ich zu dieser Schlussfolgerung. Es wäre weit besser gewesen, die alte Dame zu behalten. Mit Gajendra wäre sie gut ausgekommen. Er ist recht friedlich und auch gutmütig, ähnlich wie Hussein, nur eben als Bastler bekannt. Mala hätte dann nicht mehr gefüttert werden dürfen, aber das hätte sie sicherlich verkraftet, zudem wäre es gut für ihre Figur gewesen. Aber vor über einem Jahr ging man noch davon aus, dass die TBC-Bazille Thisiam kommen würde. Dabei war dieser bereits 2006 mehrmals positiv auf Tuberkulose getestet worden. Danach fiel der Test immer negativ aus. Aber wie nun auch wissenschaftlich bewiesen ist, wer einmal Tuberkulose hatte und danach negativ getest wurde, hat es dennoch. Denn der Erreger verzieht sich ins Rückenmark, um irgendwann wieder auszubrechen. Also einmal positiv immer positiv. Und so kam Thisiam letztendlich nicht, dafür Gajendra, der nun ein wenig langweilig zu sein scheint. Mala hatte derweil das Feld räumen müssen, aber wer sie gesehen hat, sagt, dass sie sich in ihrem neuen Wohnort nicht wohlfühlt, auch wenn sie dort alles hat, was das Herz begehrt. Aber das Zuhause kann man ihr nun einmal nicht ersetzen. Ihre Augen haben ihren Glanz verloren. Ich habe es so oft schon geschrieben, aber das kann man gar nicht oft genug wiederholen.
Irgendwo setzten wir uns dann hin, wo wir von mehreren Musikgruppen beschallt wurden. Allerdings waren wir ein wenig enttäuscht, denn anfangs klang es für uns so, als würden die Gruppen sich noch finden müssen. Als hätten sie nie zusammen gespielt und müssten sich nun einspielen. Denn mit der Zeit wurde es besser.
Die besten Gruppen sind übrigens die im Sala-Tempel, die Blechbläser am Eingang und die Musiker auf dem Japan-Teich.
Den Tempel konnte man übrigens begehen. Das ist schon an normalen Tagen nicht möglich. Ich habe das natürlich gleich genutzt, um einige schöne Details zu fotografieren. Wann kommt man sonst schon dazu?
Bei den Orang-Utans noch eine lustige Szene beobachtet. Chef Tuan wurde von einer der beiden jüngsten Artgenossen mit Wasser nassgespritzt. Natürlich lachten die Besucher um mich herum, denn die Szene war auch zu komisch. Sofort kam Tuan nach vorne und es schien, als würde er sich alle Besucher ansehen, um sich zu merken, wer da alles über ihn gelacht habe. Dann entfernte er sich kurz und kam noch einmal zurück. Er wirkte immer noch wütend und sah wieder uns Besucher an. Sehr interessant, ich wartete nur noch darauf, dass er mit Wasser spritzen würde.
Die Walrösser schwammen alle eifrig umher. Im Herbst wird das erste Walross Deutschlands nach Antje wieder seinen Heimweg nach Russland antreten. Gemeint ist Neseyka. Diese schwamm immer mit Odin durch die weiten des Beckens. Ein anderes Walross musste den Felsen anbrüllen oder besser anprusten. Die beiden Eisbären waren am dösen. Tage vorher sollen sie durchs Wasser geschwommen sein, wie mir Jonas verriet. Davon sah ich jetzt nichts. Immer noch besser, als wenn Blizzard immer irre durch die Gegend läuft. Rostock ist wahrscheinlich immer noch heilfroh, ihn los zu sein.
Schnell durch die Gänge gehuscht, die immer noch als Geisterbahn zweckentfremdet werden könnten. Was anderes fällt mir dazu nicht ein, denn da gibt es ausser irgendwelchen Fotos, die an die ansonsten kahlen Wände angebracht worden sind, kaum was zu sehen. Ach ja, ein paar Sprüche von Menschen, die mit Nord- oder Südpol zutun hatten. Aber ansonsten gibt es da nichts.
Und ich bin ja nicht der einzige, dem das aufgefallen ist. Wenn man die Kinder so hört, die da durchgehen, dann hört man oft das Wort gruselig.
Im Grunde kann ich auch nicht verstehen, warum das die Attraktion des Jahres sein soll. Ich habe noch nie etwas so langweiliges gesehen. Da drin hält man sich doch nur eine Viertelstunde auf, weil man nicht einfach zwischendurch rauskommt, sondern dem Weg folgen muss.
In der Vogelvoliere gibt es nun überhaupt keine Papageientaucher mehr. Traurig, denn das waren nett anzusehende Vögel. Aber da hatte wahrscheinlich der Marder etwas anderes im Sinn, falls der es denn gewesen ist. Alle anderen Seevögel sind noch da und eifrig gegen die Wellen anschwimmend. Da interessiert mich am meisten der Mechanismus, wie die Wellenmaschine funktioniert. Und der Kühlschrank natürlich, wo man sich gut eine Erkältung holen kann. Viel sieht man dort nicht. Schwimmende Eselspinguine und dann natürlich die faulen Säcke – Königspinguine. Da kann ich gut verstehen, dass einer der beiden Chefs eine weitere Pinguingruppe kaufen wollte. Aber ein Dutzend für über 200.000 Euro hört sich viel an. Aber erstens muss man den Transport berechnen, da die Pinguine in Japan sind und zweitens gibt es nichts umsonst. Doch der zweite Chef, der für die Finanzen, stellte sich quer und blockierte den Kauf. So kam diese Sache vor Gericht und ein Richter musste nun über Kauf oder Nicht-Kauf entscheiden. Es kam zu letzterem, die Zügelpinguine mussten in Japan bleiben.
Dass, was sich anhört, wie aus einem schlechten Film, war nur der neuerliche Höhepunkt eines Familienstreits. Inzwischen ist man im Stadium Kleinkindergarten angelangt im Sinne von: „Bäh, du bist doof! Ich mag dich nicht!“ „Du bist noch blöder! Dir zeig‘ ich’s!“
Und so wird gestritten, was das Zeug hält. Das kostet jede Menge Geld, eine sechsstellige Summe monatlich heisst es. Aber beide Parteien werden wohl eine Rechtsschutzversicherung haben – übrigens die wichtigste Versicherung nach der Haftpflicht. Wenn sie keine hätten, würden sie wohl auch die Streitigkeiten längst eingestellt haben – mangels Geld.
Die Zeitungen freuen sich über die Streiterien, haben sie doch was zu berichten. Bloss wie schädlich das für das Unternehmen ist und die Mitarbeiter nicht wissen, was sie eigentlich machen sollen, um nicht abgemahnt zu werden, weil der eine Hüh und der andere Hott sagt, daran denkt niemand der beiden Parteien. Die Spenden und Testamente bleiben aus, die Besucher sowieso. Schon jetzt haben seit Malas Weggang viele Jahreskartenbesitzer nicht mehr ihre Karte nach Auslaufen verlängert. Jenala ist eine von ihnen und sie ist konsequent. Ohne Mala kein Hagenbeck. Und so denken auch andere. Doch Mala ist das kleinere Übel. Denn wenn man liest, dass die Streiterein monatlich eine sechsstellige Summe kosten, werden sich potenzielle Spender es sich zweimal überlegen, wohin sie ihr Geld geben. Denn es könnte durchaus angehen, dass das Geld nicht den Tieren zugute kommt, sondern für einen lächerlichen Rechtsstreit verwendet wird. So wird es natürlich nicht sein, aber ein bitterer Nachgeschmack bleibt. Dieser Kleinkinderkram bringt Schaden, den man in fünfzig Jahren nicht wieder gutmachen kann.
Das sind erwachsene Menschen, die sollten es doch schaffen, sich zusammenzuraufen. Gut, es gibt seit Jahrzehnten Gerüchte, dass dort mit Geld gemauschelt würde, aber wieso ist das nun auf einmal so wichtig? Weil eine der beiden Personen im Grunde genommen nichts mehr mit dem Unternehmen zu tun hat? Nur noch durch die Nachkommen damit verbunden ist? Ist das der Grund? Bald scheint es so zu sein, denn das fing erst an, nachdem es eine Neuverheiratung gab. Nun gut, dass sind Spekulationen, aber man sucht eben nach Gründen.
Wenn man jemandem von diesen Querelen erzählen würde, der käme auf den Gedanken, dass es sich um einen schlechten Film handeln würde. Ich habe es weiter oben bereits erwähnt.
Darüber könnte man wirklich eine Serie machen, wenn es nicht so traurig wäre, was da abläuft.
Carl Hagenbeck würde sich in seinem Grab umherdrehen, momentan „wandelt“ er gerade während der Musiksamstage durch den Park und erzählt Anekdoten. Zum Kleinkinderkram wird er lieber schweigen.

Während wir so durch den Park umhergingen, ich die Überreste der Birma-Völkerschau sah, den Brontosaurus mit seinem hohlen Bauch, da musste ich wieder an den Thriller „Die Rollen des Seth“ von Helen Dalibor denken. Auf einmal wurde die Handlung, trotz der vielen Leute, lebendig. Man sah förmlich, wie Masut sich im Bauch des Dinosauriers versteckte, wie am Japanteich der Film „Harakiri“ gedreht wurde oder eben Isis mit ihren Freundinnen vor dem Eismeer standen. Die Geschichte wurde lebendig. Genau so sollte ein Roman sein. Wenn man ihn gelesen hat, dann an dem Ort steht, der darin vorkommt, und alles sofort wieder erkennt. Also, schön den Thriller lesen. Wer es nicht tut, hat etwas verpasst. Ausserdem hat Elefantendame eine nicht eben kleine Rolle darin. Wenn auch eher als Bertha.
Im Mai habe ich mich über dieses billige Feuerwerk aufgeregt und dass man am Ende vor lauter Nebel den Weg zum Ausgang nicht fand, sondern blind herumirrte. In den letzten Jahren war auch dieses Feuerwerk sehr enttäuschend geworden, aber in diesem Jahr, war das wirklich erste Sahne.
Es knallte nicht so laut wie sonst und wie Farben des Feuerwerks waren einfach brilliant. Am Ende stand man ergriffen und sann noch über das schöne Feuerwerk nach. Wie es sich anhörte, gab es dieses Mal auch Live-Musik mit mindestens einem Stück aus „Carmen“: Auf in den Kampf Torero. Auch passend für die Familienstreitigkeiten. Aber das nur so nebenbei. Ich persönlich fand die Musik sehr schön abgestimmt zum Feuerwerk.
Wer also heute oder nächste Woche sich in Hamburg aufhält, sollte sich auf den Weg in den Zoo machen – falls sie/er das Geld ausgeben möchte und sich nicht vor der Stimme des Grauens in der U-Bahn fürchtet.

 

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Nach uns die Sintflut! – Wie der Staat sich selbst ruiniert


Während im Süden die Aufräumarbeiten nach der Flut begonnen haben bzw. bereits abgeschlossen sind, haben der Osten und der Norden Deutschland noch mit den Hochwassermassen zu kämpfen. Deichbrüche sind zwar nicht die Regel, aber auch keine Ausnahme. In Fischbek wird nun versucht, durch das gezielte versenken zweier Schiffe, den Wassermassen beim gebrochenen Deich Einhalt zu gebieten.
Das Versenken von Schiffen erinnert mich an die Zeit vor der Industrialisierung, doch wir haben das 21. Jahrhundert. Schiffe wurden allerdings meist versenkt, wenn feindliche Schiffe nicht eine Bucht passieren sollten, um die dort befindliche Stadt anzugreifen. Ansonsten wurde immer bei Bränden Schadensbegrenzung betrieben, indem Häuser gesprengt wurden. Meist hat es nicht viel gebracht, aber der Versuch war es wert. Wie es mit den Schiffen ist? Vielleicht wird es was bringen, vielleicht ist es auch nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Schlimmer kann es kaum noch werden. Überschwemmt ist bereits alles. Allerdings könnte der Deich an der Bruchstelle weiter brechen. Noch mehr Wasser sucht sich einen Ausweg und die Umgebung wird noch mehr unter Wasser gesetzt.
Was ist mit den Ausweichbecken, wo Wasser hin abgeleitet werden soll? Es wird ja nicht nur zwei geben. Anscheinend sind die vorhandenen wohl auch nicht genügend gewesen oder wieso ist das so schlimm geworden?
Erst hiess es, dass der Norden das Hochwasser nicht zu fürchten braucht, dann kommt es doch. Bei Fischbek bricht der Deich, Amt Neuhaus und Hitzacker haben wieder mit Hochwasser zu kämpfen, obwohl es zuvor Entwarnung gegeben hatte.
Momentan acht Milliarden (!) Euro sollen die Schäden der Flut betragen. Und wie will Deutschland das bezahlen? Tja, zurückgelegt worden ist nichts, also müssen wieder Schulden gemacht werden. Anleihen und ich weiss nicht was.
Was lernen wir daraus wieder? Von uns als Otto Normalverbraucher (Figur aus dem Film „Berliner Ballade“) verlangt der Staat, dass wir Rücklagen für schwere Zeiten anlegen, aber selbst wird daran überhaupt nicht gedacht. Wieso denn auch? Deutschland steht bei den Rating-Agenturen gut da, bekommt Kredite mit sehr guten Konditionen, von denen wir nur träumen können. Also wieso Rücklagen bilden? Ach so, Schuldenabbau. Ach was, das können die Generationen nach uns tun. Ganz im Sinne von „Nach uns die Sintflut“.
Einen Staatsbankrott à la Griechenland brauchen wir nicht zu fürchten – noch nicht. Aber wenn der Staat so weiter macht, werden wir uns in spätestens fünfzig Jahren darüber Gedanken machen müssen. Glück für die, die zu dem Zeitpunkt sich bereits die Radieschen von unten ansehen.

Wo ich gerade von Toten spreche, möchte ich an den alten Pappsack erinnern. Bevor jemand fragt, um wen es sich handelt: Es meine den Hamburger Elefantenbullen Hussein, der genau vor einem Jahr kurz vor dem Verladen sich hinlegte und starb.
Als Todesursache wurde Herz-Kreislauf-Versagen festgestellt. Wobei man sagen muss, dass das ein ziemlich unbefriedigendes Ergebnis ist. Denn im Grunde genommen, wo wurde es verlautbart, konnte die tatsächliche Todesursache nicht ermittelt werden. Irgendwie wurde alles ausgeschlossen, was einen Schatten werfen könnte, aber dennoch bleibt die Frage bestehen, was stand wirklich im Bericht? Diese vereinfachte Version, dass es alles und nichts gewesen sein könnte? Wenn man da den einen Zeitungsartikel des Abendblattes liest, könnte man sich schon seine eigene Meinung bilden. Das ist danach auch nirgendwo mehr erschienen, wenn ich richtig recherchiert habe.
Ein Jahr also ist es nun her, dass Elefantenbulle Hussein tot ist. Ob an ihn gedacht wird? Vielleicht. Ich weiss, dass ich an ihn denken musste, als ich Gajendra gegenüberstand und dieser sich ein Stück Holz zwischen den Stosszahn geklemmt hatte. Anderen wird es vielleicht auch so gehen oder ihnen kommt die Erinnerung, wenn sie vor dem Gehege stehen, dass er sich zwanzig Jahre lang mit Elefantendame Mala geteilt hat.
Frech war er gewesen, hat sich oft aufgedrängt, aber er war nie gemein gegenüber den Besuchern. Alles hat er sich allerdings nicht von ihnen gefallen lassen. Aber er wusste genau, wen er vor sich hatte, bei wem er was abstauben konnte und wieviel er sich erlaubten durfte.
Jonas hatte die verrückte Idee, einen Kranz vors Gehege zu legen: „In stillem Gedenken“. Gute Idee, wobei ich glaube, dass sein Mundwerk mal wieder grösser war als sein Mut. Jenalas Cousin sagt viel, wenn der Tag lang ist. Hätte auch eine Zeitungsanzeige schalten können. Wobei, da hätte er dann seinen Namen preisgeben müssen und das mag er nun gar nicht.

Gibt es eigentlich was Neues über Elefantendame Mala? Seit die Bundesligasaison vorüber ist, hat sie ja nicht mehr so viel zu tun, um als grosses Fussballorakel sich hervorzutun. So weit ich weiss, macht sie fleissig bei Vorführungen mit und würde angeblich ihrer Genossin Abends eine Banane in die Box werfen mit folgendem Kommentar: „Hier, eine Banane für dich, alte Pflaume.“ Na gut, ich geb’s zu, dass habe ich jetzt der Elefantin in den Mund gelegt. Bevor sie ihr Essen verschenkt, muss noch viel passieren.
Der Pairi Daiza sucht unterdessen nach einer Hamburgerin (?) namens Elisabeth, die Mala zu ihrem 49. Geburtstag – also eigentlich ist der 08. Juni der Ankunftstag der Elefantendame in Hamburg gewesen, dieses Jahr wär’s der 47. gewesen – eine Karte geschrieben hat.
Eins kann ich auf alle Fälle sagen: Jenala hat diese Karte nicht geschrieben! Weder ist es ihre Schrift noch hätte sie solch ein krudes Kauderwelsch (nicht beleidigend gemeint) geschrieben. Denn Jenala ist eine Poetin. Eher hätte sie Mala eine selbstgestaltete Karte geschickt mit einem schönen Gedicht drin. Ausserdem hätte sie nicht von Orangen, sondern von gekochten Kartoffeln gesprochen. Denn die Erdknollen liebt die Elefantin über alles. Kann man sogar in „Die Rollen des Seth“ nachlesen. Ausserdem hat Mala bekanntlich schon im letzten Jahr am 10., 11., 12 (10. November 2012) ihren fünfzigsten Geburtstag gefeiert. Steht auch in einem Roman mit derselben Hauptfigur, denn die Dickhäuterin hat dort eine immer wiederkehrende Rolle inne, selbst wenn nur von ihr gesprochen wird.
So ist die Elefantendame wieder einmal in aller Munde, was sie verdient hat. In letzter Zeit hat man nicht sehr viel von ihr zu sehen und zu hören bekommen. Aber was will man auch andauernd über sie schreiben? Heute wieder Vorführung mit Mala und old Rani, den beiden Webertantchen, so in etwa?
Aber man sieht, dass Mala ihre Fans hat und nicht vergessen ist. Wie mir Jonas erzählte, sollen seit Malas Weggang (oder wie man es auch immer nennen mag) einige nicht mehr wiedergekommen sein, also ist Jenala nicht die Ausnahme geblieben.
Die Mutter-Kind-Anlage ist leer und wenn ich mir aktuelle Bilder von Mala ansehe, werde ich das Gefühl nicht los, dass sie immer noch ihrem wahren Zuhause hinterher trauert. Warten wir ab, was in den nächsten Jahren passieren wird.

Zurück zu weit wichtigeren Themen.
In Istanbul wird weiter protestiert. Ich habe mich immer gefragt, wie es überhaupt zu den Protesten gekommen ist. Denn es muss schon viel passieren, dass sich dort so viele zusammenschliessen, um gemeinsam gegen etwas so lange zu protestieren und sich nicht entmutigen zu lassen. Bewunderswert ist übrigens, dass davon auch ausserhalb der Türkei Kenntnis von genommen wird. Vielleicht liegt es daran, dass es nicht mit dem umstrittenen Staudammprojekt zusammenhängt, wo Deutschland auch seine Finger drin gehabt hatte (oder noch hat?).
Begonnen hat alles mit einem Bauprojekt, das die Anwohner der Stadt Istanbul verhindern wollten. Daraus entwickelte sich am Ende eine Protestbewegung um Macht, Meinungs- und Demonstrationsfreiheit. Vor allem ist es eine Bewegung gegen die islamisch-konservative Regierung von Premier Erdogan.
Inzwischen hat Erdogan scheinbar eingelenkt, indem er bei einem Treffen mit Vertretern des Bündnisses gegen das Bauprojekt Zugeständnisse machte. So soll das Bauprojekt im Gezi-Park bis zu einem Gerichtsurteil ausgesetzt werden und danach die Istanbuler Bürger in einer Volksabstimmung befragt werden, was mit dem Bauprojekt werden soll. Irgendwie kann ich nicht glauben, dass am Ende das herauskommen wird, was sich die Mehrheit der Menschen in Istanbul wünscht. Erinnern wir uns mal an Stuttgart 21. Was ist denn da rausgekommen? Der Abstimmungszettel war so seltsam formuliert, dass viele das falsche ankreuzten und doch für den Bau des Bahnhofs stimmten. Irgend so eine Finte wird es in Istanbul auch geben. Warten wir es einfach ab.
Trotz des Einlenks von Erdogan werden die Proteste weitergehen, denn es geht um mehr als um das Bauprojekt, es geht um einen neutralen Staat, der sich vor einer schleichenden Islamisierung fürchtet. Mustafa Kemal Atatürk hatte dies bei der Staatsgründung so gewollt, den Staat und die Religion strikt getrennt. Nun sieht es so aus, als ob sein Nachfolger dies schleichend nach und nach auflösen will.

 

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Die unüberlegte Energiewende kostet uns nur Geld


Das kalte Wetter scheint nun endlich vorbei zu sein. Wobei, die Eisheiligen sind noch nicht gewesen, also kann es immer noch zu einer richtigen Kaltfront kommen.
Aber die Heizungen können endlich abgestellt werden, künstliche Wärmeregulierung ist nicht mehr nötig. In diesem Jahr wird sich das schlechte und vor allem kalte Wetter wieder einmal auf unserer Stromrechnung niederschlagen.
Seitdem die Bundesregierung im Jahr 2011 beschlossen hat, dass die Energieerzeugung durch die Kernenergie abgeschafft wird und Deutschland stattdessen auf erneuerbare Energien setzt, kannten die Stromkosten nur noch einen Weg – den nach oben.
Und warum ist das so? Wurde uns nicht gesagt, dass die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien nicht billiger sei als aus konventionellen Quellen? Ja, so wurde es gesagt, doch die Wahrheit ist eine andere.
Doch wieso ist das so? Tja, das liegt daran, dass Deutschland grossartig gesagt hat, wir wollen erneuerbare Energien, sich aber nicht darum gekümmert hat, ob dieser erzeugte Strom auch wirklich abgenommen werden kann.
Es wurde also der zweite Schritt vor dem ersten gemacht.
Halten wir fest: Es wird genügend Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt, dieser Strom muss von den Stromanbietern wie Vattenfall, e.on oder RWE abgenommen werden. Dabei ist es egal, ob sie ihn verwenden können oder nicht. Das Geld muss dennoch gezahlt werden.
Genau hier liegt der Haken. Denn der erzeugte Strom kann gar nicht zum Endverbraucher kommen, weil die nötigen Netze fehlen. Nun kann man natürlich sagen, dass der NEtzausbau schnell nachgeholt werden kann. Kleines Problem: Überlandleitungen sind am besten dafür geeignet, doch die will niemand direkt vor sich haben. Ich habe auch mal an einer Überlandleitung gelebt. Da litt ich an Überempfindlichkeiten, das kann man sich nciht vorstellen. Seitdem wir da weg waren, ging’s mir bestens.
Unterirdisch können die Leitungen natürlich auch verlegt werden, allerdings nur mit einer bestimmten Dicke und die Kosten sind natürlich auch wieder höher. Die zweitbeste Lösung.
Momentan ist noch nichts getan worden, um die Netze weiter auszubauen. Stattdessen wird weiterhin Strom erzeugt, der nciht genutzt werden kann. Es wird dafür Geld gezahlt und wir – die Stromabnehmer – sind am Ende die Dummen. Denn auf den Kosten bleiben wir sitzen und nicht die tollen Politiker, die sich in nullkommanix für die Energiewende entschlossen haben. Auch nur, weil alle Angst hatten wegen Japan und dem, was in Fukushima passiert ist. Dazu muss man mal sagen, dass das gar nicht in Deutschland passieren kann, denn wir sind kein Erdbebengebiet wie eben Japan, der Iran oder die USA. Aber es passte so gut ins Konzept, dass sich die Bundesregierung schnell dazu entschloss, auf die erneuerbaren Energien zu setzen. Und dabei dachten sie nicht daran, dass die Stromnetze dafür gar nicht gemacht sind.
Oder nehmen wir doch einmal die Off-Shore-Windparks. Momentan wird doch nicht weitergebaut und funktionieren tun die meisten auch nicht. Ausserdem ist es lächerlich, wie viel MW die Dinger eigentlich produzieren. Die können gerade mal ein Kernkraftwerk ersetzen, mehr auch nicht.

Und noch einmal zum neuen Elefantenbullen in Hamburg. Er hat sich gut eingelebt, wie es scheint, bereits Kontakt aufgenommen zu den Kühen. Ausserdem sind auch zwei – Yashoda und Tochter Kandy – bei ihm auf der Anlage gewesen. Mal sehen, wie er sich machen wird. Werde den neuen Pappsack – so nennt ihn Jonas – bald in seiner neuen Umgebung besuchen, nachdem ich ihn seit 2010 nicht mehr gesehen habe.

Schon die wunderbare Kurzgeschichte Mit List und Tücke von Henrik Quedburg gelesen? Erhältlich ist die Geschichte unter anderem auf neobooks, Weltbild, Thalia, ciando oder apple. Es handelt sich hierbei um Fantasy und geht um einen Zauberer, der seine Zauberkräfte verloren hat. Mit einem magischen Kristall kann er sie zurückerlangen und sich an seinen Feinden rächen, die ihn zuvor verbannt haben. Er sucht nach dem Volk der Zwerge, die diesen Kristall hüten. Auf dem Weg zu ihnen verliert er seine beiden letzten Gefährten und wird auch noch von einer furchtbaren Bestie verfolgt.
Und natürlich darf hierbei auch nicht der Thriller des Jahres vergessen werden. Nein, dabei handelt es sich nicht um Dan Browns neuen Roman. Es handelt sich hierbei um Die Rollen des Seth von Helen Dalibor. In dem Thriller geht es um einen Krug mit geheimen Inhalt, der so brisant ist, dass er bereits mehreren Menschen das Leben gekostet hat. In den Besitz des Kruges ist die Ägyptologin Isis Just gekommen, die nebenbei auf der Suche nach ihren Vorfahren ist. Dabei entdeckt sie, dass der Krug von einem jungen Ägypter namens Masut nach Stellingen gebracht wurde. Im Stellinger Tierpark ist er in der Völkerschau „Am Nil“ zu sehen. Er freundet sich mit einem Elefantentierpfleger an und einem Kaufmannsenkel. Gemeinsam versuchen sie gegen die Bruderschaft des Wahren Horus zu kämpfen, die in den Besitz des Kruges zu gelangen versucht.
Wie nun der Krug in das Eismeer gelangt, wo er schliesslich beim Abriss desselbigen gefunden wird, muss jeder selbst lesen.
Es ist eine gute Geschichte. Zu finden auf Amazon, neobooks, Thalia, buch.de und ciando.

 

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Die fiesen Tricks der Supermärkte


Ist denn das noch zu glauben? Ich weiss wirklich nicht, was das eigentlich bringen soll, ausser das einem das Geld aus der Tasche gezogen wird.
Am Montag begann nun auch Lidl mit einer Sammelaktion. Bis jetzt hatte die Discounterkette sich eigentlich recht zurückgehalten. Von irgendwelchen Rubbelbildern mal abgesehen gab es eigentlich nichts, was man als Sammelaktion benennen könnte.
Und nun kann man bei Lidl ab einem Einkaufswert von 15 Euro solche hässlichen Monster sammeln. Ich weiss wirklich nicht, wem das gefallen soll. Na ja, vielleicht Schulkindern, denn irgendwie erinnern mich die Monster an eine Zeit von vor zehn Jahren, wo bei uns an der Schule die jüngeren Schüler solche komischen Spiele spielten. Und diese Figuren, die sie hatten, sahen aus wie diese Monster von Lidl.
Aber wieso immer diese dämlichen Sammelaktionen? Gut, diese blöden Sticker, die es bei Rewe und Penny gerade gibt, ist ja irgendwie noch verständlich. Schliesslich bricht zu Fussballzeiten auch immer das Sammelklebebildfieber aus. Panini-Bildchen sammeln ist irgendwie immer noch in. Und so hat Rewe da einen Trend aufgenommen. Wobei natürlich fragwürdig bleibt, wer denn so was sammeln will.
Kinder freuen sich natürlich. Aber ich habe auch schon viele Erwachsene gesehen, die sich auf den Tauschbörsen getummelt haben. Vor allem scheinen die vom Sammelfieber befallen zu sein, die beispielsweise auch Ü-Eier sammeln. Gerade die scheint so etwas anzusprechen.
Nun gut, ich sammle weder Ü-Eier noch irgendwelche Klebebildchen. Wobei ich sagen muss, dass ich die Real-Aktion mit den Asterix-Murmeln schon mitgemacht habe. Allerdings habe ich da dann auch wirklich was zum einkaufen gefunden und es bei den Riesenmurmeln eben genau an dem Tag eingekauft, damit ich das Geld zusammenbekam. Aber ich gehe auch nicht in einem Laden, um auf Teufel komm raus was zu kaufen, damit ich auch garantiert die Preishöhe schaffe, um was zu kriegen.
Nun gut, bei Rewe und Lidl kann man die Sachen auch für den Preis von fünfzig Cent kaufen. Aber brauche ich das wirklich? Das Geld kann man auch sparen oder einfach für was Besseres ausgeben.
Aber es gibt eben Leute, die sammeln alles, was man sammeln kann. Also die Rewe-Sticker, die Edeka- und MArktkauf-Aktionen, dann die Lidl-Sammelaktion und ich weiss nicht was. Wie viel Platz haben die eigentlich zu Hause und vor allem, wie viel Geld haben die? Denn umsonst ist es nicht, wie ich bereits sagte. Vor allem sollte man doch irgendwann mal aus dem Alter raus sein, wo man so etwas interessant findet.
Beim Ü-Ei verlieren sie massenhaft Sammler, weil die Qualität der Hauptserien stark nachgelassen hat. Die August-Serie wird wenigstens keine Twistheads mehr sein, sondern wieder einmal Die Schlümpfe. Die habe ich wirklich gefressen. Und bei der Mädchenserie wird es Disney-Prinzessinnen geben. Auch nicht wirklich originell. Aber immer noch besser als Winx-Club und Barbie.
Von Sammelaktionen halte ich mich wirklich fern, ausser ich finde das wirklich gut. Die Asterix-Murmeln mochte ich. Hatte zwar recht wenige, aber man hat mir bei der letzten Tauschbörse sehr viele einfach so geschenkt. Am Ende hatte ich dann sogar noch eine Murmel über. Aber da hatten die manchmal auch Massen von Murmeln. Ich fragte mich, was die eigentlich alles gekauft hätten. Oder arbeiteten die Eltern etwas bei Real? Denn Kassierer sind ja immer noch die besten eigenen Kunden.

Das deutsch-deutsche Finale in der Champions League ist perfekt. Was habe ich mit Dortmund mitgezittert, als da in den letzten Minuten der regulären Spielzeit die beiden Tore fielen. Erinnerte mich irgendwie an St. Pauli, die gegen Hertha in den letzten fünf Minuten ihren Sieg verspielten. Nicht dass es das erste Mal gewesen wäre. Aber wo sie noch im Abstiegsstrudel stehen, ist das doch wirklich unglaublich.
Elefantendame Mala sieht dennoch nicht schwarz, sondern tippt auf einen Sieg ihres Lieblingsvereins. Na, da sind wir dann doch mal gespannt, was da rauskommen wird.
Wer übrigens aktuelle Bilder von Mala gesehen hat, wird vielleicht mit Schrecken (?) festgestellt haben, dass sie nun viel behaarter ist, als zu guten Hamburger Zeiten. Woran das liegt, kann man nur spekulieren. Ein Grund könnte die Beschaffenheit des Sandes sein. Dieser entfernt vielleicht nicht so stark ihre Behaarung, wie es früher der Fall war. Zweite Erklärung wäre, dass Mala sich nicht mehr richtig pflegt, weil sie immer noch ihrem Zuhause nachtrauert. Das sie traurig ist, sieht man ihr an. Ihr fehlt der direkte und fast ständige Kontakt zu den Besuchern.
Aber zurück zum Fussball. Ich bin wirklich gespannt, wie das Finale ausgehen wird. Bis auf die Meisterschaft kann Bayern schliesslich noch alles verspielen. Sie haben zwar einen Lauf, aber das muss nicht wirklich was heissen.
Ein starkes Stück fand ich allerdings den Spruch von HSV-Trainer Fink, der doch wirklich sagte, dass seine Mannschaft im CL-Finale hätte stehen müssen, da sie Dortmund zweimal in dieser Saison besiegt hätten. Und wieso bloss ist der HSV nicht im CL-Finale? Richtig, weil er gar nicht den richtigen Platz erreicht hat, um sich zu qualifizieren. Selbst in dieser Saison sieht es mit der Champions League schwarz aus. Vielleicht ist die Europa-League drin, mehr auch nicht.

Habe eine wunderbare Kurzgeschichte auf neobooks entdeckt. Es handelt sich hierbei um Fantasy und geht um einen Zauberer, der seine Zauberkräfte verloren hat. Mit einem magischen Kristall kann er sie zurückerlangen und sich an seinen Feinden rächen, die ihn zuvor verbannt haben. Er sucht nach dem Volk der Zwerge, die diesen Kristall hüten. Auf dem Weg zu ihnen verliert er seine beiden letzten Gefährten und wird auch noch von einer furchtbaren Bestie verfolgt. Wer Interesse hat, einfach bei neobooks nach Mit List und Tücke suchen.

Und noch etwas: Elefantenbulle Ganjendra ist endlich in Hamburg von den Besuchern zu bewundern. Ganz wichtig: Er darf nicht gefüttert werden.
Wird damit begründet, dass er dass aus Hellabrunn nicht kennt und gar nicht erlernen soll, damit er es hier in München auch nicht macht. Also so ein ein Elefant lernt recht schnell, wo er nicht gefüttert werden darf. Aber dennoch sollte man so was gar nicht erst anfangen. In Hamburg sind die Elefanten manchmal wirklich extrem, wenn sie da am Graben stehen und die Besucher um Futter anbetteln. Mag schön für die Besucher sein, aber sollte so ein Elefant nicht selbst entscheiden, was er gerade tun möchte. Denn manchmal werden die Elefanten regelrecht gezwungen, am Grabenrand zu stehen. Aber das hängt von der Besetzung der Elefantenpfleger ab.

 

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