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Ja, woher muss man die denn kennen? – Rätselraten bei Promi Big Brother


Da ging letzte Woche endlich das langweilige Sommer-Dschungelcamp zu Ende und nun werden wir mit einem weiteren dieser Formate genervt: Promi Big Brother.
Natürlich braucht man es sich nicht ansehen, wenn man nicht will. Ein erster Blick auf den Einzug sollte man werfen, damit man weiss, warum man es garantiert nicht sehen will.
Bei einigen Kandidaten muss der Zuschauer sich wieder einmal fragen, wer das denn überhaupt ist. Oder wie Desirée Nick gestern Nina Kristin fragte, woher man sie kennen würde. Genau die Frage hatte ich mir auch gestellt. Gut, ich habe von einigen Leuten noch nie gehört, die als It-Girls oder ich weiss nicht was bezeichnet werden. Anfangs dachte ich wirklich, dass wäre jemand, der sich nach dem Aufruf vom letzten Jahr gemeldet hätte. Wäre durchaus denkbar gewesen.
Als Michael Ammer erschien, dachte ich erst, dass Roland Kaiser kommen würde und war völlig verwirrt. Aber dann stellte sich heraus, dass ich mich geirrt hatte. Vielleicht hätte ich auch besser meine Kontaktlinsen vorher nicht rausgenommen, dann hätte ich es vielleicht gleich erkannt.
Der Name von Michael Ammer war mir bekannt, aber ich war der Meinung, dass der vor einiger Zeit noch um einige Kilos leichter war, als ich ihn im Fernsehen gesehen hatte.
Mit Roland Kaiser lag ich dann doch nicht so verkehrt, denn seine Ex-Frau Anja Schüte ist ebenfalls eine der Kandidaten. Ihre bekannteste Rolle ist die des „Trotzkopf“. Ich kenne den Film, weshalb ich wusste, wer das ist, aber die Mehrheit der Zuschauer dürfte sich gefragt haben, wer das sein soll. Man hat sie in letzter Zeit nicht oft gesehen. Ich erinnere mich noch an „Forsthaus Falkenau“, aber das ist auch schon Jahre her. Damals spielte noch Christian Wolff die Hauptrolle.
Beim Namen Wilfried Gliem war ich kurz am Überlegen, woher ich den Namen denn kennen würde. Schliesslich sah ich, dass es der kleinere der Wildecker Herzbuben war. Wer sich nun fragt, was er da macht. Ich denke, dass sie so ein paar jüngere Fans gewinnen wollen.
Ist Gliem eigentlich derjenige, der mit Bruce Willis verwandt ist oder ist das sein Kollege? Ich weiss es gerade nicht, aber ich wusste auch nicht, dass Steve Martin Banjo spielt und bereits mehrere erfolgreiche Alben aufgenommen hat. Manches geht dann doch an mir vorbei.
Am Ende wurde Desirée Nick in den Keller gewählt. Gefallen haben wird es ihr nicht. Aber es ist die beste Möglichkeit, um einen der vorderen Plätze zu ergattern. Claudia Effenberg wurde im letzten Jahr nur zweite, weil sie fast die ganze Zeit im Keller gelebt hat. Wenn die im Luxusbereich gewesen wäre, hätte sie garantiert als eine der ersten gehen müssen.
Man wird sehen, wer die diesjährige Staffel gewinnen wird. Desirée Nick dürfte ganz vorne mitspielen. Alle anderen, mal sehen.

Gestern begann nun auch die Erste Bundesliga. Abends trafen Bayern München und der HSV aufeinander. Am Ende hiess es 5:0 für Bayern. Damit endete eine Horrorwoche für den HSV mit einer weiteren Niederlage.
Erst in der Nachspielzeit gegen den Viertligisten Jena in der ersten Runde des DFB-Pokals verloren, dann wurde ein Rucksack mit Gehaltslisten gefunden und schliesslich verlor der HSV gegen Bayern das Auftaktspiel der neuen Bundesligasaison.
Da kann doch alles nur besser werden – oder nicht?
Müssen die Fans des HSV wieder bangen, ob ihr Verein zum allerersten Mal in der Geschichte der Bundesliga absteigen wird? Ein drittes Mal werden sie sich sicherlich nicht retten können. Aber man wird sehen, wie sie sich von der Niederlage erholen werden.
Elefantendame Mala ist weniger am HSV als am FC St. Pauli interessiert. Nachdem sie am Donnerstag bald durch ein starkes Unwetter abgesoffen wäre, hat sie nun in aller Ruhe das nächste Spiel ihres Lieblingsvereins getippt.
St. Pauli wird gegen Greuther Fürth gewinnen. Nachdem sie gegen Mönchengladbach aus dem DFB-Pokal am Montag flogen, können sie sich nun voll und ganz auf die Zweite Liga konzentrieren. Greuther Fürth hingegen kommt seit der Relegation vor zwei Jahren nicht mehr auf die Beine. Auch in diesem Jahr ist es äusserst mau.
Und deshalb werden sie keinen Punkt in Hamburg holen.
Auch die Pusteblume ist derselben Meinung, die auch gesagt hatte, dass St. Pauli gegen Gladbach verlieren würde.
So langsam macht sie sich, aber herausragend wird sie wohl nie sein. Dafür hat Mala einfach viel zuviel Erfahrung vorzuweisen.

 

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Alles nur Schiebung? – Überraschende Entscheidung im Sommer-Dschungelcamp


Heute hat diese Sendung endlich ein Ende. Neun schnarchlangweilige Sendungen, nur um am Ende zu erfahren, wer denn noch einnmal ins Dschungelcamp darf. Bisher haben sich fast immer die Favortien durchgesetzt. Nur bei der dritten Ausgabe fragte man sich, wieso es Barbara Engel wurde und dass gestern Michael Wendler weiter gewählt wurde, war klar. Genauso wie sicher war, dass Gabby sdie erste sein würde, die nicht weiterkommt. Dafür hätte sie sich ein wenig den Zuschauern anders präsidentieren müssen. Nein, nicht mit wenig Haut, sondern einfach mutiger. So mutig wie es eben Wendler tat, der sich auch prompt das Handgelenk brach.. Ob das nun der Grund war, warum er anstelle von Melanie Müller ins heutige Finale gewählt wurde? Denn ein wenig seltsam war es. Wendler war nicht live im Studio, sondern von seinem Zuhause ins Dinslaken zugeschaltet. Ganz nachzuvollziehen war das nicht, schliesslich war es „nur“ das Handgelenk, dass lädiert ist. Wieso also war er nicht im Studio?
Dazu muss ich sagen, dass ich nicht weiss, ob er dazu etwas gesagt hat, denn ich habe mir nicht die ganze Sendung angetan. Denn die ganzen Shows sind dermassen in die Länge gezogen, dass man dabei gut noch wichtigere Dinge erledigen kann und zwischendurch mal reinschaut, nur um wieder wegzuschalten.
Besonders erfolgreich ist die Sommerausgabe auch nicht wirklich. So um die zwei Millionen Zuschauer tun sich das tagtäglich an. Es ist nuhn auch völlig anders als das, was man jedes Jahr im Januar zu sehen bekommt. Da hat man Australien und ein praktisch abgeschlossenes Camp. Die so genannten Promis gehen sich selbst auf den Geist und müssen „leiden“, weil sie ausser <Reis und Bohnen nichts zu essen haben.
Ab und an geht jemand freiwillig und der Zuschauer freut sich, was die dann erzählen, um ihre Aufgabe glaubhaft zu erklären.
Gestern wurde Michael Wendler ins heutige Finale gewählt. Für manche mag es überraschend gewesen sein, aber eigentlich war es von vornherein klar, dass er es werden würde. Denn er hat Einsatz gezeigt und sich dabei sogar "schwer" verletzt. Da ist alles andere egal, dass er im letzten Jahr nach wenigen Tagen einfach aufgegeben hat.
Ich bin inzwischen bei der Vermutung angelangt, dass das damals mit Wendlers freiwilliger Aufgabe auch von RTL geplant war. Zwar machte sich Wendler zur Witzfigur, indem er wieder in den Dschungel zurückwollte. Aber er sorgte bis zum Ende der Staffel immer wieder für Gesprächsstoff. Da kommt man doch irgendwie zu der Annahme, dass das alles geplant war. Aber wie gesagt, dass sind nur Vermutungen.
Wendler war auf einmal eine Art Held. Da konnte niemand mithalten. Egal wie RTL das gedreht haben mag, Wendler wäre immer ins Finale gewählt worden. Da kann Melanie Müller vermuten was sie will oder nicht will. Man sollte ein fairer Verlierer sein, auch wenn man im ersten Augenblick natürlich wütend darüber sein kan, dass man selbst es nicht geworden ist.
Interessant dürfte heute Abend aber wirklich werden, ob Michael Wendler live im Studio auftauchen wird.
Gewinnen wird er die Finalsendung sicherlich nicht. Da muss man sich eher fürchten, dass Sarah Knappik es schaffen wird.
Walter Freiwald dürfte ausser Konkurrenz sein, auch wenn er sicherlich davon überzeugt ist, er sei es, der gewinnen wird.
Vor wenigen Tagen wunderte ich mich, warum im Fernsehen auf einnmal ein Bericht über Angelina Heger lief. Seit gestern weiss ich, dass sie und nicht Tanja Tischewitsch heute neben Sara Kulka und Walter Freiwald auftreten wird. Wollte sie vorab schon mal erneut von sich reden machen. Aber sie glaubt hoffentlich nicht ernsthaft, dass sie nach ihrem blamablen Abgang in der diesjährigen Staffel auch nur den Hauch einer Chance hat, ins nächste Dschungelacmp erneut einzuziehen? Wenn das passieren sollte, dann kann man von Schiebung reden.
Aber wer von den ganzen Finalisten wird es denn nun? Costa Cordalis, Willi Herren, Barbara Engel, INgrid van Bergen, Sarah Knappik, Joey Heindle, Michael Wendler und Brigitte Nielsen stehen bereits fest. Nur wer aus der diesjährigen Staffel noch dabei sein wird, muss noch entschieden werden.
Drei Stunden soll die Sendung heute Abend gehen. Drei Stunden zuviel, meiner Meinung nach. Ich gucke zwischendurch mal rein und werde mich die meiste Zeit über interessanteren Dingen widmen.
Übrigens konnte man von Staffel zu Staffel sehen, wie immer weniger "Stars" ins Dschungelcamp gingen. Nach Brigitte Nielsen kam poraktisch nichts mehr. Es war zwar immer noch ein halbwegs bekannter dabei, aber der Rest war doch nichts.
Ich vermute mal, dass es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Brigitte Nielsen und Ingrid van Bergen geben wird. Ich würde ketztere gerne noch einmal sehen, aber was auch immer entschieden wird, ich habe darauf keinen Einfluss. Sonst wären in den letzten beiden Staffeln einige gar nicht so weit gekommen, wie sie am Ende kamen.
Aber das war von RTL alles dramaturgisch gut gemacht worden, dass der Zuschauer sich praktisch eine eigene Meinung boldete, diese aber eher die Meinung von RTL war. Wer sich mit dieser Sendung aktiv beschäftigt, wird es bestätigen. Das ist keine Schiebung, sondern eine gut gemachte und völlig legale Manipulation, auf die einige der Zuschauer hereinfallen. Andere durchschauen es, interessieren sich aber nicht weiter darum.

Elefantendame Mala ist diese Woche sehr präsent im deutschen Fernsehen gewesen. Zwar ging es jedes Mal um einen oder mehrere andere Elefanten, aber sie hatte dennoch immer eine wichtige Rolle inne.
Am Mittwoch lief, wie bereits letzte Woche erwähnt, der bald dreissig Jahre alte Tatort "Tod im Elefantenhaus". Hauptrolle hat natürlich Malas ewige Konkurrentin Mogli gehabt, aber wer erkannte in der Gegenüberstellung den Mörder? Ganz recht, dass war Europas klügster Elefant – die einzig wahre Mala.
Am Tag darauf lief auf dem ZDF in der Nachrichtensendung "heute – in Europa" ein Bericht über die drei neuen Elefanten, die dort ihr Rentendasein verbringen werden. Am Ende wurde auch Mala wieder gezeigt. Es war das "Bad der Elefanten", das mal mit Mala oder mal mit Rani stattfindet. Gemeinsam treten sie jedenfalls nicht mehr auf. Ob sie sich nicht mehr allzu gut vertragen? Eigentlich macht old Rani nicht den Eindruck, dass sie Mala als Chefin vom Dienst nicht mehr akzeptiert. Was nun mit Aye Chan May ist, bleibt fraglich. Denn eigentlich soll die im geschützten Kontakt gehalten werden, ist nun allerdings mit bei Mala in der Gruppe und wird in direktem Kontakt gehalten. Theoretisch wäre eine Mischhaltung aus direktem und geschützten Kontakt möglich, ist aber ein wenig kompliziert und zeitintensiv.
Und dann sind da noch die drei neuen Elefantenkühe, die vor kurzem gekommen sind und dort ihren Lebensabend verbringen sollen. Diese werden mit ziemlicher Sicherheit mit Mala und old Rani vergesellschaftet werden, wobei das auch schiefgehen könnte. Aber Mala akzeptiert jeden, der sich ihr unterordnet. Sie handelt nämlich nach der Devise: Wer zuerst da war, der darf herrschen. Daran hat sich Mogli nicht gehalten. Kam später und nahm sich dann heraus, die neue Leitkuh zu werden. Das hat ihr Mala bis heute nicht verziehen, vor allem haben sie das bis heute nie richtig "ausdiskutiert".
Mala lässt erst einmal alles auf sich zukommen, mag es aber gar nicht, wenn man behauptet, sie würde Mützen oder ähnliches verspeisen. Vielleicht greift sie mal danach, aber fressen will sie es nicht. Das würde nur Mogli machen.
Diese Woche musste Mala einige Spiele tippen, denn es steht die erste Runde des DFB-Pokals an.
So tippte sie alle drei Spiele der Hamburger Vereine, die beim DBF-Pokal mitmachen. Der HSV würde gegen Carl Zeiss Jena gewinnen. Alles andere wäre peinlich, fügt sie hinzu. Der Verein Barmbek-Uhlenhorst würde gegen den Absteiger SC Freiburg verlieren und der FC St. Pauli würde gegen Mönchengladbach, wird am Montag auf der ARD übertragen, leider, leider verlieren.
Genauso hat die Pusteblume übrigens auch getippt. Sie ist dieses Mal ein penetranter Rechtsrüssler gewesen. Ob sie sich durch leidige Konkurrenz bedrängt gefühlt hat? Laut Jonas nicht, sie sei allein gewesen. Denn darauf achtet er, damit das Ergebnis nicht verfälscht wird.
Mala tippte noch zwei weitere Spiele. Einmal das Spiel des Karlsruher SC, für den sie Sympathien hegt. Auch hier sagt sie, dass der KSC gegen Reutlingen gewinnen und in die zweite Runde einziehen wird. Auch Werder wird es schaffen. Das Spiel hat sie wegen ihrer lieben Freundin Bohnenstange getippt, die heimlicher Werder-Fan unter lauter HSV-Fans ist.
Und nun gönnt Mala sich wieder etwas Ruhe. Nächste Woche muss ein weiteres Spiel getippt werden.

 

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Sommer-Dschungelcamp – Zum einschlafen langweilig


Na, auch gestern for dem Fernseher gesessen, sich die Sommerausgabe des Dschungelcamps angesehen und dabei eingerschlafen?
Mir ist das passiert, denn die Show war dermassen langweilig, dass ich kaum meine Augen offenhalten konnte. Ich wachte erst wieder auf, als Costa Cordalis als grosser Sieger der Sendung verkündet wurde.
Nun ist er aber nicht der grosse GEwinner der Sommerausgabe und darf im Januar in den australischen Dschungel. Nein, er steht als erster Finalist fest, der sich am 08. August gegen acht weitere Finalisten messen muss. Erst wenn er dann ebenfalls als Sieger heraustritt, wird er im januar in den australischen Dschungel fahren.. Bis dahin erwarten uns leider noch acht weitere Ausgaben, die sich nicht wirklich von der gestrigen unterscheiden dürfte.
Ich habe mich selten so gelangweilt, dass ich vor dem Fernseher eingeschlafen bin, aber ich muss auch sagen, dass ich von diesem Format nicht wirklich erwartet habe. Es spielt halt nicht im australischen Dschungel, da kann man einfach nichts anderes erwarten.
Und so gab es auch nichts Besonderes zu sehen. Der Höhepunkt der ganzen Sendung war wohl noch die Drohung von Werner Böhm in Richtung des Antreibers Ivan, dass er mit ihm noch eine Rechnung offen hätte. Ansonsten gab es einfach nichts zu sehen. Keine Schaben, Motten oder dergleichen, dafür konnte man sehen, dass Männer keine Toilette brauchen, sondern sich überall erleichtern können. Wollten wir das sehen? Nein, wollten wir nicht.
Interessant wurde es erst bei der letzten Prüfung, die auch im Dschungelcamp in Australien schon mehrmals verwendet wurde. Unter anderem hat dort Norbert Schramm dringestanden.
Immer wenn eine Antwort falsch war, kam eine eklige Ladung von oben. Tapfer liessen die Kandidaten das über sich ergehen – bis auf einen. Der wurde am Ende genauso rausgewählt wie Werner Böhm.
Heute Abend werden sich übrigens Nadja Abd el Farrag, Carsten Spengemann und Willi Herren sich messen. Wer von den dreien es am Ende schaffen wird? Ich habe wirklich keine Ahnung, aber es interessiert mich ehrlich gesagt auch nicht. Von dieser Sendung kann man sich eine Zusammenfassung ansehen und damit hat es sich.
Wie will eigentlich Michael Wendler mitmachen, wenn er einen gebrochenen Arm hat? Vielleicht wird dieSendung interessant sein, die nächsten Freitag laufen wird. Dann wird Walter Freiwald dabei sein. Aber ansonsten wüsste ich nicht, warum ich mir noch irgendeine Show antun sollte. Es ist einfach langweilig. ADabei war ich gar nicht mit allzu grossen Erwartungen an die Sendung rangegangen. Und dennoch wurde ich enttäuscht. Lässt sich nicht ändern. Seine Zuschauer werden die Sendungen dennoch finden. Und wenn man es sich nur ansieht, weil man endlich mal schnell einschlafen will.

Griechenlands Börse wird voraussichtlich am Montag wieder öffnen. Die Banken haben bereits geöffnet. Was mit dem Athener Zoo ist, weiss ich nicht. Der konnte die Rechnungen für sein Futter nicht bezahlen, weil Auslandszahlungen und Bankzahlungen einfach nicht möglich waren. Das dürfte sich nun wieder ins Positive gekehrt haben. Davon hat man nur nichts gehört.
Die IWF wird sich nicht an einer weiteren Rate für Griechenland beteiligen. Recht so, kann man nur sagen. Allerdings hängt es eher damit zusammen, dass Griechenland das bereits erhaltene Geld nicht an die IWF zurückgezahlt hat. Die erste Zurückzahlung erfolgte, aber danach kam nichts mehr. Deshalb wird es auch kein Geld mehr von der IWF geben.
Dennoch bleibt der Internationale Währungsfond nicht untätig und fordert einen Schuldenerlass für Griechenland. Das ständig von der Pleite bedrohte Land fordert es seit längerem, aber bisher stiess man überall auf Granit. Vor allem von deutscher Seite her ist kein Schuldenerlass erwünscht. Aus diesem Grund wird der Vorschlag des IWF auch nicht besonders gut aufgenommen. Einerseits ist das zu verstehen, nur irgendwie muss Griechenland auch wieder auf die Beine kommen. Ich halte auch nichts von einem Schuldenerlass, denn Griechenland ist ohnehin ein Fass ohne Boden. Ob man nun Schulden erlässt oder neues Geld ins Land pumpt. Am Ende wird es Griechenland doch nicht helfen.

Wie ich bereits letzte Woche gesagt habe, hat das kleine Kuhkalb aus Hamburg den Namen Anjuli bekommen. Eine überwältigende Mehrheit hat sich für diesen Namen entschieden. Mehr als 7000 haben für diesen Namen gestimmt, dahinter folgte Nisha, wenn auch weit abgeschlagen, wenn auch nicht so extrem wie die restlichen Namensvorschläge. Gottesgeschenk bedeutet der Name, dazu gibt es noch ein paar Zusatzbezeichnungen wie wissen, schön, glücksbringend oder demütig. Interessant übrigens, dass die letzte Bedeutung an einer Stelle unterschlagen wurde. Demütig klingt da wohl nicht so schön.
Der beste der fünf Vorschläge, wobei alle fünf nicht besonders gewesen sind. Wie sagte Jonas noch einmal? Die 25 anderen Vorschläge waren wahrscheinlich noch schlimmer. Nächstes Mal sollten fünf Namen vorgegeben werden. Dann kann man nur hoffen, dass diese besser sein werden, schliesslich soll der Elefant den Namen auch später mit Würde tragen.
So lange nicht der Name Mala in so einer Liste vorkommt, interessiert sich die Elefantendame nicht weiter dafür, wie ein Elefant heissen soll. Denn ihr Name solle erst wieder vergeben werden, wenn sie gestorben sei. So wünscht sie sich das.
Momentan ist die alte Kuh ganz aufgeregt, denn es sind wieder drei neue Elefantinnen in ihrem belgischen Wohnort angekommen. Sie sind etwa zehn Jahre jünger als sie und haben jahrzehntelang als Zirkuselefanten gearbeitet. Nun sollen sie bei Mala ihren Lebensabend verbringen.
Die ist natürlich ganz gespannt, wie die drei so sein mögen. Falls sie tatsächlich mit ihren vergesellschaftet werden sollte, sollen die drei sie als Chefin akzeptieren und gut ist. Ansonsten findet Mala, dass es langsam ein wenig zuviele von ihrer Art sind. Aber wahrscheinlich hat Mala bloss Angst, dass ihr der Rang abgelaufen wird. Damit hat sie bekanntlich Erfahrung.
Seit letzter Woche tippt Mala wieder die Spiele des FC St. Pauli, weil die Zweite Liga begonnen hat. Vorige Woche hatte sie vorhergesagt, dass St. Pauli gegen Bielefeld nur Unentschieden spielen würde. Genauso kam es. Am Ende stand es 0:0, obwohl St. Pauli durchaus in der ersten Halbzeit gekämpft hatte. Nur so lange man nicht das Runde ins Eckige schiesst, wird das halt nichts mit drei Punkten. Dementsprechend schwarz könnte Mala nun auch bei dem Spiel gegen den Karlsruher SC sehen. In der vergangenen Saison hatte St. Pauli beide Spiele recht hoch verloren. Also wäre es nur logisch, wenn es nichts wird mit einem oder gar keinem Punkt gegen den KSC. Muss St. Pauli nach Malas Meinung wieder einmal mit leeren Händen und ohne einen weiteren Punkt auf dem Konto nach Hause fahren?
Was sagt Mala voraus? Dass St. Pauli gegen Karlsruhe gewinnen wird! Die Pusteblume ist natürlich mit der alten Kuh einer Meinung. Vergangene Woche hatte sie etwas anderes gesagt, einen Sieg St. Paulis gegen Bielefeld vorhergesagt, womit sie daneben gelegen hatte. Sie lässt sich nun einmal nicht davon abbringen, dass St. Pauli drei Punkte holen wird.
So hat sie auch dieses Mal wieder auf einen Sieg St. Paulis getippt. Jonas winkt bereits ab und macht sich darauf gefasst, dass er im Sommer nächsten Jahres ein neues Fussballorakel wird suchen müssen, weil ihn die Pusteblume verlassen wird. Aber momentan ist sie noch fleissig am tippen und sie sagt, dass St. Pauli gegen den KSC gewinnen wird. Bleibt nur die Frage, ob sie damit recht hat.
Übrigens wird am Mittwoch wieder einmal – wie jeden Sommer – der fast dreissig Jahre alte Tatort „Tod im Elefantenhaus“ gezeigt. Dieses Mal wieder auf dem NDR. Mala taucht dort mehrfach im Hintergrund auf, aber erst gegen Ende des Krimis hat sie ihren grossen Auftritt, wenn sie bei der Gegenüberstellung den Mörder erkennt. Eigentlich soll es Mogli sein, doch den Part hat an dieser Stelle Elefantendame Mala übernommen. So sieht man in der wichtigsten Szene des Krimis nicht Mogli, sondern Europas klügsten Elefanten.

 

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Namen – Nichts als Schall und Rauch


An der Grenze zu Syrien kam es zu einem Bombenanschlag in einer türkischen Stadt. Es wurde vermutet, dass die Schuldigen bei der IS zu suchen seien. Nun lässt die Türkei Luftabgriffeauf die IS fliegen. Aber das sind nicht die einzigen Ziele, denn es werden auch Luftangriffe auf die kurdische Partei PKK geflogen. Warum nicht zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen? Die PKK ist der Türkei noch immer ein Dorn im Auge, genauso wie die Kurden. Und wenn es nun gegen die IS geht, wo die Türkei die USA unterstützen, geht es eben auch gegen die PKK. Warum auch nicht? Irgendwie muss man die doch loswerden, wird sich in der Türkei irgendjemand gedacht habe.
Und die USA billigt das. Aber so ist das nun einmal. Wenn man jemanden braucht, dann blendet man aus, was der Bündete Unrechtes tut. Hat sich seit Jahrhunderten nicht geändert. Dass es gerade die USA machen, nun, das ist auch nicht weiter verwunderlich. Es muss nicht immer Russland sein.

Apropos Russland. Dort werden heute Abend die Teilnehmer für die Gruppen der WM-Qualifikation gezogen. Es wird auch wieder einen Auftritt von Joseph Blatter gegben. Ob er dieses Mal nicht nur mit Geld, sondern auch mit Schuhen beworfen wird, ist fraglich. Ich denke nicht, dass es zu irgendeinem Zwischenfall kommen wird, denn Putin wird schon aufpassen, dass nichts passiert. Schliesslich muss sich Russland im rechten Licht zeigen. Und das geht nur, wenn eben nichts bei der Ziehung der WM-Qualifikationsteilnehmer geschieht.
Deutschland befindet sich in Topf 1. Gibraltar wird nicht dabei sein, genauso wenig wie Russland. Ersteres Land nicht, weiles nicht bei der FIFA Mitglied ist. VErwunderlich, da die FIFA doch eigentlich jedes Handtuch als eigenständige Fussballnation anerkennt.Russland ist nicht dabei, weil es der Gastgeber der WM 2018 ist. Wäre ohnehin fraglich, ob sie die Qualifikation überhaupt überstehen würden. Bei der Qualifikation zur EM 2016 in Frankreich stehen sie praktisch vor dem Aus. Der Trainer wurde bereits gewechselt. Ob es das nun bringen wird? Wunder gibt es immer wieder, vor allem in Russland und dort ganz viele Überraschungen.

Vor knapp zwei Wochen bekam die Hamburger Elefantenherde Zuwachs. Das Kuhkalb ist immer noch namenlos, doch Ende nächster Woche wird endlich der Name feststehen, auf den das kleine Elefäntchen hören wird.
Dazu gab es einen Aufruf seinen Namensfovoriten zu schicken, der natürlich asiatisch klingen muss und den auch eine Erwachsene Kuh im Alter mit Würde tragen kann.
Aus den tausenden von Einsendungen wurden dann 30 gezogen und von diesen dreissig wurden dann fünf ausgewählt, die nun zur Wahl stehen.
Als ich die Namenswahl gelesen habe, hatte ich es eigentlich so verstanden, dass aus allen Namenseinsendungen die fünf schönsten gewählt werden und nicht dass aus allen Namenseinsungen 30 gezogen werden und daraus dann fünf Stück ausgewählt werden. Natürlich ist das zweite logischer, weil es weitaus weniger Arbeit macht. Nur ob dann wirklich die besten und schönsten Namen ausgesucht werden, das bleibt fraglich. Denn das sind die fünf Namen, die noch bis 30. Juli acht Uhr zur Auswahl stehen:
Nisha
Mohini
Ishani
Anjuli
Shantiya
Toll finde ich die Namen nun wirklich nicht. Aber seit Darjeeling seinen Namen bekommen hat – wer erinnert sich nicht noch an den bayerischen Namen für einen hamburgischen Elefanten? – muss man sich über gar nichts mehr wundern. Bei Walross Thor konnte der Supergau gerade noch abgewendet werden. Der hatte anfangs den Namen Fiete bekommen. Schrecklich!Schon damals preferierte ich Thor und am Ende wurde es der Name. Nun ist es mir völlig egal, welchen Namen die kleine Elefantenkuh bekommt. Nur sie sind alle nicht besonders.
Führen tut momentan Anjuli, was Gottesgeschenk bedeutet. In Indien ist dieser Name sehr verbreitet und bekommt oft noch eine weitere Bedeutung wie beispielsweise wissend, schön, glücksbringend oder sogar Glücksbringer.
Passend wäre der NAme auch, da der Monat Juli drin vorkommt, wo die Kuh am 13. Juli geboren wurde.
Der Name Nisha steht in der Abstimmung momentan auf Platz zwei. Ich persönlich finde die Namen nicht so toll. Er erinnert mich eher an: „Geh in die Ecke und schäm dich!“. In Wirklichkeit bedeutet Nisha imn Sanskrit Abenddämmerung oder Sonnenuntergang. Zudem ist der Name nicht nur indisch, sondern auch babylonisch und thailändisch. Da bedeutet er Nacht. Alle drei shaben keine passende Bedeutung, die auch ein Elefant im Alter mit Würde tragen kann. Man möchte doch wirklich nicht Abenddämmerung heissen, auch Nacht klingt nicht schön.
Dann gibt es Ishani, was im indischen Frau und im indianischen von den Göttern geschenkt bedeutet. Nur was hat ein asiatischer Elefant mit einem indianischen Namen zu tun? Nichts, ganz recht. Also bleibt nur die indische Bedeutung Frau. Und das es sich bei dem kleinen Elefäntchen um eine Kuh handelt, lässt sich momentan vielleicht noch nicht richtig erkennen, wobei Nina sofort gesagt hat, dass es ein Kuhkalb sei, aber Nina auch auch ziemlich viel Ahnung von grauen Riesen. Und wenn das jetzt noch kleine Kuhkalb erwachsen ist, wird man auf einen Blick erkennen können, dass es weiblich ist und kein Bulle. Da braucht es nicht noch ein Name, der Frau bedeutet. Wobei es auch ein Name der Göttin Kali sein soll. Aber bei Kali muss ich immer an Indiana Jones und die Kinder denken, die im Bergwerk schuften mussten. Der schwächste Film der Reihe. Einzig die Fahrt in der Lore war interessant.
Kommen wir zu Mohini, was die Bezaubernde bedeutet. Natürlich eine schöne Bedeutung, aber wie will man den Namen denn rufen? Vom Klang her ist der Name gar nicht schön. Ausserdem ist ein Elefantenjungtier bezaubernd, aber ein adulter Elefant ist es meist nicht mehr, wobei die viel mehr Charakter haben. Mohini ist auch eine weibliche Inkarnation des indischen Sonnengottes Vishnu.
Als letzter Name bleibt Shantiya übrig. Bei dem Namen war ich ganz überrascht, das er überhaupt ausgewählt wurde, ist die erste Silbe doch mit der altehrwürdigen Shandra gleich. Es sollen keine Dopplungen vorkoemmen, wieso wird dann ein Name ausgewählt, der auf der ersten Silbe mit einem anderen Namen identisch ist? Stimmt es doch, dass Shandra nach Leipzig zu Thura und Saida umziehen soll, um sich um Thuras Jungtier zu kümmern, das 2016 zur Welt kommen soll? Dier Möglichkeit könnte bestehen, denn Thura mag bekanntlich ihre Jungtiere nicht und ob Saida wirklich die Rolle von Shandra übernehmen wird, bleibt fraglich. Aber Shandra wirklich dorthin schicken? Sie hält die Hamburger Herde zusammen. Wenn sie weg ist, wird zwar nicht sofort das Chaos ausbrechen, aber nach eiiniger Zeit wird es so sein. Mogli wird ihren Posten als Leitkuh an Yashoda verlieren und Lai Sinh fühlt sich übergangen und will ihren Rang verteidigen, damit Kandy nicht über ihr steht. Und das Lai Sinh rabiat werden kann, davon kann ihre Tochter Shila ein Lied singen. Denn die bekommt öfters mal von ihrer Mutter mit dem Knie ein paar verpasst, wenn sie wieder angeblich Lai Sinh das Essen wegnimmt. Natürlkich erkennt das Dickerchen auch nicht, dass es dann lieber gehen sollte. Aber das ist Shilas Problem.
Momentan wird nun die Vermutung durch den Namen Shantiya angeheizt, dass Shandra doch noch umziehen soll. Zwar soll sie auch selbst nach dem Posten der Leitkuh gieren, aber noch hält sich Mogli wacker.
Shantiya bedeutet im Sankskrit heiter, geistig oder friedvoll. Das sind die bisher langweiligsten Bedeutungen der ganzen fünf Namen.
Jonas hat so die Vermutung, dass die 25 anderen namen noch schlimmer gewesen seien als diese fünf. Wundern tut ihn allerdings, dass bis auf einen alle Namen aus drei Silben bestehen. Früher hiess es immer, der Name solle möglichst zwei Silben haben, damit er leichter gerufen werden kann.Und gut gerufen werden können von den fünf Namen auch nicht alle. Shantiya ist ein Zungenbrecher, Ishani genauso.
Es wird sehr wahrscheinlich Anjuli werden. Dieser Name hat nicht die schlechteste Bedeutung, aber es hätte auch wirklich bessere Namen gegeben. Wieso gibt es beim nächsten Mal nicht eine Auswahl an Namen und dann können die Leute abstimmen welchen Namen sie am besten finden? Das wäre am einfachsten.

Elefantendame Mala ist froh, dass sie heisst, wie sie heisst, auch wenn es nur Kranz bedeutet. Sie mag ihren Namen. Er sei schön kurz, prägnant und sehr melodisch. Erleichtert ist sie, dass in der Namensauswahl nicht ihr Name auftauchte, denn noch immer hegt sie die winzige Hoffnung, eines Tages nach Hause zurückkehren zu können. Da wäre es ganz schlecht, wenn eine Elefantin auch so heissen würde wie sie. Schliesslich sei siedas Original und solange sie lebe, sollte der Name nicht mehr vergeben werden.
Ansonsten kümmert sich Mala nicht weiter darum, was in Hamburg passiert, ausser es betrifft ihren Lieblingsverein, den FC St. Pauli.
Und der hat heute nun sein erstes Spiel in der neuen Saison zu bestreiten. Es geht gegen Arminia Bielefeld, was ich vor einiger Zeit schon einmal erwähnte.
Die Vorbereitungsphase ist für St. Pauli sehr gut verlaufen. Von zehn Testspielen wurden neun gewonnen. Da denkt man, dass es in der Zweiten Liga so weitergehen könnte. Aber wer den FC St. Pauli kennt, wird wissen, dass es häufig nicht so ist. Eher das Gegenteil ist der Fall.
Deshalb ist Mala auch der Meinung, dass St. Pauli nicht über ein Unentschieden hinauskommen wird.
Die Pusteblume hingegen ist von einem Sieg St. Paulis überzeugt. Aber das sie ein penetranter Linksrüssler ist, dürfte bekannt sein. So konnte sie nur für einen Sieg St. Paulis sein. Nach Ende des Spiels werden wir sehen, wer recht hatte.

 

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Drei Jahre – Europas klügster Elefant hofft noch immer


Es ist nun drei Jahre oder 1095 Tage her, dass Elefantendame Mala ihr geliebtes Zuhause verlassen und gegen eine neue Wohnstatt im belgischen Brugelette eintauschen musste. Ja, es sind schon drei Jahre vergangen – wie schnell die Zeit doch vergeht. Für einige ist es noch wie gestern gewesen, dass sie Mala in ihrem Gehege angetroffen und ihr einen Apfel oder eine Möhre in den ausgestreckten Rüssel gelegt haben.
Doch sie ist nicht mehr da, wird immer noch schmerzlich vermisst, denn niemand der anderen Elefanten kann sie wirklich ersetzen und in ihre Fussstapfen treten.
Drei Jahre sind vergangen in denen sich Mala an ihre neue Wohnstätte gewöhnen konnte. Ja, sie hat sich eingelebt und dennoch hofft sie weiterhin, dass es irgendwann wieder nach Hause geht.
Als die Elefantin im Pairi Daiza ankam, war sie unbestritten der Star neben den anderen grauen Riesen, die bald darauf den Weg zurück in die Schweiz antraten. Ihr zur Seite gestellt wurden Rani – hier immer old Rani genannt – und Ani, die im März 2013 an den Folgen von Geburtskomplikationen starb.
Inzwischen wimmelt es in Brugelette nur so von asiatischen Elefanten. Den Anfang machte Aye Chan May mit ihrem Sohn, dann kam Ende letzten Jahres eine Gruppe aus dem Zoo Hannover. Einige Zeit später konnte die Geburt eines Elefantenjungtiers bekannt gegeben werden. Fortan dreht sich beinahe alles nur noch um Nang Faa, sodass Malas Stern langsam erneut am verblassen ist. Seitdem wird nicht mehr so häufig über sie berichtet, wie es noch am Anfang gewesen war, als sie in den Pairi Daiza kam.
Der erste Dämpfer kam, als aus China zwei große Pandas kamen. Das Hauptinteresse wurde nun auf die beiden Bambusfresser gelegt. Mala trat fortan in den Hintergrund. Schließlich die Ankunft der Hannoveraner, die ihr endgültig den Rang abliefen.
Das war für Mala nichts Neues, kannte sie es gut aus ihrem Heimatzoo, wo sie einst auch der große Star war bis ihr Mogli schleichend den Rang ablief.
Man muss sich immer noch fragen, wieso das eigentlich so gewesen ist, denn Mala ist nicht nur der weitaus hübschere Elefant, sondern auch sehr klug. Dafür hat sie mitunter ihren eigenen Kopf und wenn sie was nicht will, hat sie keine Lust dazu. Nur genauso ist Shandra ebenfalls. Wenn diese gerade in einer ihrer Total-egal-Phasen ist, lässt sie sich nur sehr schwer dazu bewegen, etwas auszuführen.
Vielleicht mag Mogli besser zu händeln sein. Vor allem liegen ihr eher Fototermine als Mala. Denn wenn der klügste Elefant Europas zu einem Foto keine Lust hat, weil derjenige, mit dem sie aufs Bild soll, ihr nicht gefällt, macht sie ein griesgrämiges Gesicht und guckt nicht besonders erfreut in die Kamera. Da ist Mogli ganz anders. Mit einem Apfel lässt sie sich für alles bestechen, sogar für den Bau der Elbphilharmonie.
Tja, Mala mag drei Jahre fort sein, aber vergessen ist sie immer noch nicht.
Da hat es Taschen gegeben, auf denen ihr Konterfrei abgebildet ist. Die erste Version erschien, bevor Mala Hamburg verlassen musste, während die überarbeitete Version lange nach ihrem Weggang herauskam. Hätte man die Elefantin nicht durch Mogli oder Shandra ersetzen können? Es gibt ähnliche Posen von den beiden. Es wäre also ein Leichtes gewesen, Mala zu ersetzen, wo man ein Walross in die überarbeitete Version hineingefügt hatte. Bei den jetzigen Leinenbeuteln erkennt man an den Umrissen Mala, aber ein Laie könnte genauso gut denken, dass es sich um Mogli handeln würde. Denn wenn man nicht genau hinsieht, sehen sich die beiden zum Verwechseln ähnlich.
Weiter verwendet man einen Ausschnitt dieses Bildes, wo es neben den Köpfen anderer Tiere steht. Ich weiss nicht, wieso man das Bild eines Tieres oder besser einer Persönlichkeit verwenden muss, dass nicht mehr da ist? Hängt es damit zusammen, dass Mala die fotogenste unter den Hamburger Elefanten war und ist? Oder hofft man darauf, dass sowieso kein Besucher erkennt, dass dieser Elefant nicht mehr da ist?
Auf alle Fälle wird immer noch nach Mala gefragt – drei Jahre nach ihrem Weggang!
So wird die Elefantin gesucht, die dem Elefantenbullen stets als Gesellschaft leistete. Wenn man sie nicht sieht, werden viele Vermutungen angestellt, die darauf hinauslaufen, dass Mala wohl gestorben sein müsse, wo sie doch die Älteste war. Mit grosser Verwunderung wird schliesslich die Nachricht aufgenommen, dass die Elefantin in einen anderen Zoo gezogen ist und dann auch noch so wit weg nach Belgien.
Mala wird schmerzlich vermisst und immer noch wird sich gefragt, ob man sie nicht trotz aller Querelen mit Mogli in diesen zusammengewürfelten Haufen namens Herde hätte integrieren können. Bei Thura hat es auch halbwegs funktioniert. Mala ist intelligent und weiss, wann sie sich etwas leisten kann und wann sie sich zurückhalten muss. So lange sie sich beobachtet fühlt, macht sie einen auf lammfromm, das sie kein Wässerchen trüben können, aber sobald sie weiss, dass niemand auf sie achtet, schlägt sie eiskalt zu oder schmeisst ihre unliebsame Konkurrenz in den Graben. Also hätte es funktionieren können. Allerdings hätte es einen deutlichen Mehraufwand bedeutet. Da war es weitaus einfacher, die Elefantin abzugeben. Dass sie praktisch ihr gesamtes Leben in Hamburg verbracht hatte, trat in den Hintergrund.
So war es kein Wunder, dass Mala sich mit ihrem neuen Wohnort arrangierte, aber nicht wirklich glücklich geworden ist. Dabei hat sie alles, was sie sich wünschen kann: Die Aufmerksamkeit der Besucher, die Position der Leitkuh und sie darf ihre alten Tricks zeigen. Doch trotz allem hofft Mala immer noch, dass sie eines Tages dorthin zurückkehren kann, wo sie die längste Zeit ihres Lebens verbrachte.
Die Augen der Elefantin glänzen nicht mehr so wie früher, das einzige Anzeichen, dass Belgien für sie nicht ihre neue Heimat geworden ist. Sie hat sich arrangiert, wie man es im Laufe der Zeit eben macht.
Nächstes Jahr kann Mala ein weiteres Jubiläum feiern. Denn am 8. Juni 2016 wird es heissen: 50 Jahre Ankunft in Europa. Höchstwahrscheinlich wird man es genauso vergessen, wie man auch ihren offiziellen 50. Geburtstag nicht gross begangen hat.
Dabei wäre es sicherlich ein Spektakel geworden und könnte es im nächsten Jahr auch werden. Denn so sehr die Hannoveraner mit Jungtier Nang Faa oder die grossen Pandas ihr den Rang abgelaufen haben, ist sie für die Menschen wichtig geblieben.
Als im Frühjahr eine Fütterung ausfallen musste, weil Mala ein paar Zipperlein plagten, wurde der der Pairi Daiza mit Anfragen überhäuft, wie es der Elefantendame gehe und sie wieder wohlauf sei. Es beruhigte sich erst, als Entwarnung gegeben wurde.
An dieser kleinen Episode kann man sehen, wie wichtig Mala den Menschen ist. Nicht umsonst heisst es, wer diese Elefantin nicht gesehen hat, der ist nicht da gewesen. Das galt für Hamburg und gilt nun für den Pairi Daiza.
Doch tief in ihrem Inneren hofft Mala auf eine Rückkehr.
1095 Tage sind bisher vergangen und es werden noch mehr Tage vergehen…

 

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Wird Griechenland endlich aus dem Euro geschmissen?


Gibt es eigentlich noch irgendein anderes Thema als Griechenland und die Schuldenkrise? Anscheinend nicht. Natürlich geht es noch um das EM-Qualifikationsspiel gegen Gibraltar oder die Trainerverpflichtungen von Schalke und Frankfurt. Dann sind noch ein paar sehr bekannte Schauspieler wie Pierre Brice oder Christopher Lee gestorben, James Last nicht zu vergessen, aber das alles bestimmende Thema in den Nachrichten ist und bleibt Griechenland.
Denn Griechenland kommt einfach nicht aus der Krise raus. Ja, ich wiederhole mich, aber es ist doch so. Was soll ich da anderes schreiben?
Aber man hat das Gefühl, dass Griechenland gar nichts macht, um aus der Krise rauszukommen. Sie lassen sich praktisch von der EU und der IWF durchfüttern. Und wenn man Griechenland mal die Daumenschrauben angezogen werden, dann fangen sie gleich zu jammern an und fühlen sich ungerecht behandelt.
Inzwischen steht wieder der „Grexit“ im Raum. Das will Griechenland natürlich unbedingt vermeiden, heisst es doch, dass der Geldhahn der EU sich für sie nicht mehr öffnen wird. Und wenn sie das Geld nicht mehr bekommen, wird es auch von der IWF kein Geld mehr egben. Da wird sich ein Teufelskreis öffnen, den Griechenland nur mit dem Staatsbankrott beenden kann.
Im Übrigen frage ich mich, warum sich Griechenland so sehr gegen einen Staatsbankrott wehrt. Natürlich müsste Griechenland dann den Euro abgeben und wieder zur Drachme zurückkehren, aber sie würden endlich aus der Misere kommen. Vor allem würde der Ausverkauf gestoppt werden. Verschiedene Häfen sollen an China oder Russland verpachtet werden. Klingt alles ganz schön, weil es Geld bringt, aber an die Nachteile denkt niemand.
Und wo nun wieder ein Grexit im Raum steht, glaubt Griechenlands Finanzminister Varoufakis nicht daran, dass es tatsächlich so kommen könnte. Selbst die griechischen Banken werden sich wohl nicht einmal mehr ein Jahr halten können, wenn nicht endlich eine Einigung erzielt wird. Aber Griechenland fordert nur und tut nichts.
Die Leidtragenden werden wieder die einfachen Bürger sein. Wenisgtens sollen die griechischen Rentner nun ihre Rente wieder in voller Höhe ausgezahlt bekommen. Das hat ein Gericht entschieden. Die Rentenkürzung sollte Griechenland wieder auf die Beine bringen, so ist es nicht gekommen und so wird es nie kommen. Griechenland wird in zwanzig Jahrewn noch am Geldhahn der EU hängen, wenn nicht endlich hart durchgegriffen wird. Bestraft werden sowieso nur diejenigen, die zuvor bereits gestraft waren.

Momentan laufen in der ARD die Folgen von „Elefant, Tiger & Co.“, wo Hoas zweites Jungtier geboren ist. Wir wissen alle, wie es am Ende ausgegangen ist, auch dieses Jungtier kam über ein paar Tage nicht hinaus. Das ist traurig, aber mich macht wütend, wie man über Hoa spricht. Sie wird so hingestellt, als sei sie gegenüber Jungtieren – besonders ihren eigenen – bösartig und wollte die nur verletzten oder gleich töten. Nein, so drastisch ist es nicht gesagt worden, aber Hoa kam dennoch ganz schlecht weg. Das hat sie nicht verdient. Sie ist schwierig, aber so was sollte man wirklich nicht über sie sagen.
Vielleicht sollte man sich lieber hinterfragen, warum sie gegenüber ihrer Tochter so aggressiv war. Denn genauso gut kann es sein, dass sie gemerkt hat, dass ihre Tochter keine Zukunft hat. Ein Elefant wird da mehr wissen als wir und deshalb wollte sie nichts von ihr wissen. Oder sie hat auf sie aggressiv reagiert, weil diese die ganze Aufmerksamkeit der Pfleger bekam. Da war Hoa eifersüchtig und dann lässt man das nun mal an der Person aus, die der Auslöser ist. Das ist vollkommen losgisch.
Und ist es tatsächlich Hoa gewesen, die ihrer Tochter die Verletzung beigebracht hat? Es hat mal geheissen, es sei Trinh gewesen, dann soll das Kuhkalb auf dem Übergang von Sand und Beton aufgekommen sein. Was denn nun? Warum macht man es sich so einfach und gibt Hoa immer die ganze Schuld? Das stört mich, denn im Grunde ist Hoa ein netter Elefant, ein wenig verrückt, aber nicht bösartig.
Da könnte man genauso gut behaupten, dass Thura bösartig sei, denn die Elefantin ist ihren Jungtieren gegenüber auch nicht sozial eingestellt und kann diese nicht wirklich ausstehen. Warum muss denn immer eine andere Kuh neben ihr stehen? DamitThura ihre Jungtiere trinken lässt. Aus diesem Grund bin ich auch sehr gespannt, was im nächsten Jahr sein wird, wenn Thura ihr Jungtier bekommen wird. Wird Saida der Rolle gerecht werden, die bisher Shandra übernommen hat? Dabei muss man sich erinnern, dass Saida nach Thuras Ankunft Rani verprügelt hat und Mutter Thura da auch noch mitmachte. Gut, Rani soll eine Klette sein, aber wie ist das mit einem Babyelefanten? Wird Saida sich da zusammenreissen oder genauso unsozial reagieren? Muss am Ende noch Shandra aus Hamburg anreisen, um das Schlimmste zu verhindern? Es wäre die denkbar schlechteste Lösung, denn damit wird Hamburg seine gefestigte Herdenstruktur verlieren. Da könnte man gleich Mala zurückholen, da Mogli sowieso ihren Posten als Leitkuh verlieren wird. Und mit Mala würde sogar noch ein wenig Ruhe einkehren. Klingt seltsam, ist aber so.
Elefantendame Mala nimmt immer mal wieder ein schönes Schlammbad. Sie sagt immer, dass es nichts Schöneres als Schlamm gebe. Er sei gut gegen die Sonne und würde auch die Haut vor Falten bewahren. Man kann sehen, dass Mala vieleSchlammbäder genossen hat, denn tiefe Runzeln hat sie nicht, im Gegensatz zu ihrer Lieblingsfeindin Mogli oder Genossin old Rani. Die sehen alt aus und haben Falten.
Ein Fussballspiel muss die Elefantendame noch tippen, dann hat sie erst einmal Ruhe bis die Bundesliga beginnt und die Erste Runde des DFB-Pokals stattfindet. Gegen Mönchenglaadbach muss Malas Lieblingsverein St. Pauli spielen und werden sehr wahrscheinlich ausscheiden. Der HSV hingegen hat ein leichtes Los mit Carl Zeiss Jena erwischt. Bleibt nur abzuwarten, ob sie in der neuen Saison sich endlich zusammenreissen und Fussball spielen.
Das letzte Spiel, dass Mala getippt hat, ist das EM-Qualifikationsspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Gibraltar. Die alte Kuh ist davon überzeugt, dass Deutschland gewinnen wird. Beim letzten Spiel gegen die USA hatte sie daneben gelegen und war für ein Unentschieden gewesen. Fast hätte sie recht gehabt, aber auch nur fast.
Dafür hatte die Pusteblume den richtigen Riecher bewiesen und hatte sich für eine Niederlage entschieden. Wenn sie so weiter macht, wird sie Mala noch ordentlich Konkurrenz machen. Aber dieses Mal ist sie mit Mala einer Meinung und glaubt auch daran, dass Gibraltar verlieren wird. Allerdings geht sie davon aus, dass Gibraltar ein Tor schiessen wird. Vielleicht wieder ein Eigentor, so wie beim letzten Mal? Jedenfalls sollte Deutschland ordentlich Tore schiessen. Ich habe so das Gefühl, dass am Ende das Torverhältnis entscheidend sein wird, wer zur EM führt und wer nicht.

 

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Griechenland zahlt und schleimt


Was tut man, wenn man mit dem Rücken zur Wand steht und nicht mehr weiss, wo man nun sein Geld herbekommen? Ganz recht, man sucht sich Geldgeber. Möglichst solche, die nicht viele Fragen stellen und ihre Geldbörse öffnen.
Ich rede von Griechenland und Russland, wo sich vor einigen Tagen der griechische Ministerpräsident Tsipras und der russische Präsident Putin getroffen haben. – Ja, Putin ist wieder da, aber schon seit längerem. Wenn man ihn so sieht, verkommt sein Gesicht zu einer roboterhaften Maske.
Und was will Tsipras von Putin? Natürlich Geld – was denn sonst? Gerade musste ein Kredit fristgerecht an die IWF zurückgezahlt werden. Das Geld ist angekommen, aber nun muss man sich fragen, wo Griechenland das Geld wieder abgezeigt hat. Wo haben sie noch Geld liegen, dass sie eben mal so nehmen können? Ich habe keine Ahnung, bin aber davon überzeugt, dass es irgendwo immer etwas gibt. Denn wie heisst es so schön: Geld hat man zu haben – egal aus welcher Quelle.
Tsipras hätte es gern, dass Russland sich an verschiedenen Unternehmen beteiligt. So sollen russische Firmen an der griechischen Eisenbahn interessiert sein, aber auch am umsatzstärksten Hafen Griechenlands – Thessaloniki. Russland selbst kann sich eigentlich nicht beteiligen, schliesslich hat das Land auch kaum Geld. Vor kurzem wurde verkündet, dass die Bauten für die WM 2018 in Russland drastisch zurückgefahren werden müssen. Einiges wird gar nicht erst gebaut, anderes nur so, dass es was gibt. Mindestanforderungen werden erfüllt, alles darüber hinaus ist nicht mehr möglich. Da fragt man sich wirklich, was das für eine WM werden wird? Wird da überhaupt jemand hinfahren? Wer weiss, was bis dahin noch alles auf der Krim und sonstwo passieren wird.
Griechenland besitzt sogar ein Gasvorkommen. Anstatt aber selbst damit den grossen Reibach zu machen – zugegeben, momentan gibt es dafür nicht viel -, wollen sie das lieber Russland machen lassen und lieber hohe Summen für die Ausbeutung der Gasvorkommen verlangen. In gewisserweise auch schlau, denn der Festpreis kann höher sein als das Gas am Ende tatsächlich wert ist.
Ob das nun momentan was wird, dürfte allerdings fraglich sein, schliesslich gibt es die ganzen Sanktionen gegen Russland, die weder zulassen, dass russische Firmen irgendwo einsteigen dürfen, noch das die EU-Staaten Geschäfte mit Russland machen können.
Aber selbst der deutsche Wirtschaftsminister Gabriel redet schon wieder davon, dass man wieder Geschäfte mit Russland machen sollte. Natürlich, die deutschen Firmen haben Einbussen zu vermelden, da der russische Sektor komplett wegfällt, aber daran ist bisher noch niemand Pleite gegangen. Russland selbst hat mit erheblichen Wirtschaftsproblemen zu kämpfen. Der Rubel fällt unaufhörlich.
Wenn mans ich den Besuch von Tsipras in Russland ansieht, dann war das wirklich ein Versuch, um von Russland Geld zu bekommen. So redete Tsipras auch über das Importverbot von EU-Lebensmitteln, das die griechischen Bauern besonders hart getroffen habe. Da scheint sich eventuell eine Lösung anzubahnen und Tsipras gibt sich zuversichtlich, dass griechische Waren bald wieder nach Russland exportiert werden dürfen. Das bringt Geld und das freut die Griechen.
In einem Punkt hat Taipras sogar recht, wenn er sagt, dass die EU-Sanktionen gegen Russland nichts bringen. Frieden in der Ukraine würde es durch Sanktionen nicht geben, das sage ich auch seit langem. Diese Sanktionen sind vielmehr der hilflose Versuch, Russland klarzumachen, dass sie ihren Weg so nicht weitergehen können. Bloss wen in Russland interessiert das? Putin sowieso nicht. Der hat immer schon gemacht, was er wollte.
Tsipras schleimt sich ein wenig bei Putin ein, damit wieder griechische Lebensmittel importiert werden. Das mit den Firmenbeteiligungen ist schln geplant, aber momentan wegen der Sanktionen gar nicht möglich. Auch ein Grund, warum Tsipras sich gegen die EU-Sanktionen aussprach. Man muss immer alle Seiten einer Medaille betrachten, wie es so schön heisst.

Einen historischen Handschlag hat es heute Morgen europäischer Zeit in Panama zum Auftakt des Amerika Gipfels gegeben. US-Präsident Barack Obama und Kubas Staatschef Raúl Castro haben sich zur Begrüssung die Hand gereicht. Was wie ein völlig normales Begrüssungsritual erscheint, ist ein grosser Meilenstein in der Geschichte Kubas und den USA.
Schon seit längerem deutete sich eine Annäherung der beiden Länder an, nachdem zwischen ihnen jahrzehntelange Feindschaft herrschte. Seit Fidel Castro nicht mehr an der Macht ist, sondern sein Bruder, nähert sich Kuba langsam dem Westen an. Hätte es so etwas nicht auch unter Fidel geben können? Nein, eher nicht. Da hat Fidel jahrzehntelang gegen die USA gewettert und auf einmal ist er auf Versöhnung bemüht. Das hätte sehr komisch gewirkt und vor allem wäre Castro nicht mehr glaubhaft gewesen. Es musste erst zu einem Machtwechsel kommen, um diesen Schritt zur Aussöhnung einzuleiten.
Wie lange nun aber die Sanktionen gegen Kuba noch aufrecht erhalten werden, ist fraglich. Zwar wurden sie Mitte Januar gelockert, aber bis auf weiteres werden sie nicht aufgehoben werden. Denn es gibt noch eineDifferenze zwischen beiden Ländern, die erst einmal bereinigt werden müssen. Seien es die Menschenrechtsverletzungen in Kuba oder Guantanamo-Bay. Es muss noch einiges geschehen, bevor die USA und Kuba sich restlos akzeptieren, aber ein kleiner Schritt ist getan.

Elefantendame Mala lässt es sich wieder gutgehen. Sie wird zu bestimmten Zeiten von den Besuchern mit Möhren gefüttert. Im Gegensatz zu der Bohnenstange, ist sie keine Kostverächterin und futtert beinahe alles, was ihr vor den Rüssel kommt.
Aber ihr Lieblingsverein, der FC St. Pauli kann ihr wirklich den Appetit verderben. Da verlieren sie gestern sang- und klanglos mit 3:0 gegen den Karlsruher SC, nachdem sie am Montag sensationell mit 4:0 gegen Düsseldorf gewonnen hatten. Woran es gelegen hat? Zu wenig Zeit gehabt, um sich zu regenerieren? Na, daran dürfte es weniger gelegen haben, eher an dem altbekannten Problem, dass St. Pauli mal wieder nicht ins Spiel fand und alle Chancen versiebte. Nach einem Sieg tritt das besonders häufgi auf. Man könnte auch glauben, sie spielen extra so, damit sie die Chance gewahren, dass sie doch noch absteigen, falls der HSV das erste Mal in der Geschichte der Bundesliga absteigen würde. Zu einem anderen Schluss kann man gar nicht mehr kommen. Oder werden wir heute erleben, dass der HSV 3:0 gegen den Vfl Wolfsburg gewinnen wird? Wunder gibt es bekanntlich öfters, aber ob sie auch geschehen?
Beim FC St. Pauli ist jedenfalls wieder alles offen, ob sie nun absteigen werden oder nicht. Doch mit jedem Spiel, wo sie keine drei Punkte holen, wird die Chance geringer, dass sie den Klassenerhalt schaffen. Dann heisst es: „Nie mehr zweite Liga! Lieber dritte!“
Mala ärgert sich über die gestrige Niederlage, obwohl sie genau wie die Pusteblume auf eine Niederlage getippt hatte. Aber manchmal möchte man eben auch danebenlegen. Jonas hingegen kümmert die Niederlage weniger, stattdessen freut er sich, dass die Pusteblume mal wieder ein Spiel richtig getippt hat. Momentan liegt sie bei jedem zweiten Spiel richtig. Da kann man noch Hoffnung haben, dass sie irgendwann ihre Quote verbessern wird.

 

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