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Ein Elefant mit dem Namen eines Waschmittels? Wählt Siam!


Hatte ich letzte Woche nicht geschrieben, es würde ein Super-GAU werden, wenn der kleine „Brausepaul“ den Namen eines Waschmittels erhalten würde? So sieht es leider noch immer aus. Den Besuchern scheint egal zu sein, dass der kleine Bulle nach einem Waschmittel benannt werden soll, Hauptsache, die Bedeutung stimmt. Und wieso eigentlich Waschmittel? Raj wird doch „Radsch“ ausgesprochen.
Ja, wird es, aber niemand sagt es. Alle sagen „Rei“ und das ist nun einmal ein Waschmittel. Rei in der Tube kennt jeder, auch wenn es nicht jeder benutzt. In den letzten Jahren mag es vielleicht etwas in Vergessenheit geraten sein, aber es gibt es immer noch und gerade deshalb ist es für „Brausepaul“ ein Hohn, den Namen eines Waschmittels zu bekommen. Im Übrigen klingt der Name Raj auch nicht besser, wenn er richtig ausgesprochen wird. Das hört sich dann nämlich an, als würde man Papier oder Stoff zerreissen. Auch nicht schön, wenn man einen Namen hat, den man mit so etwas assoziiert.
Das einzige, was man vielleicht positiv mit dem Namen Raj in Verbindung setzen kann, ist die Geldwährung Rai, die auf der Südseeinsel Yap galt und aus Kalziumkarbonat besteht. Sie ist deshalb so wertvoll gewesen, weil sie von der 450 Kilometer entfernten Insel Palau abgebaut werden musste. Eine kleine Kostbarkeit also. Allerdings und da ist der Haken, wird diese Währung Rei ausgesprochen und damit sind wir wieder beim Waschmittel gelandet.
Wie ich bereits letzte Woche sagte: Man sollte nie einen Namen wählen, der anders geschrieben wie ausgesprochen wird. Also vergesst Raj. Der kleine Brausepaul will nicht den Namen eines Waschmittels erhalten.
Der Name Chang ist in der Wahl weit abgeschlagen und wird es wohl auch nicht mehr schaffen die anderen beiden zu überholen.
Dagegen habe ich nichts, denn wie gesagt, in erster Linie ist der Name für mich nicht asiatisch, sondern chinesisch/taiwanesisch. Namensträger ist ein Tennisspieler aus den 90ern – Michael Chang. Dazu kommt noch die „Tim und Struppi“-Figur Tschang. Ja, die wird anders geschrieben, aber genauso ausgesprochen und man darf sicher sein, dass auch die Schreibweise Chang nicht falsch ist.
Kommen wir zu meinem absoluten Namensfavoriten: Siam.
Wie ich letzte Woche schrieb, trug diesen Namen einer der bekanntesten und erfolgreichsten Zuchtbullen Europas. Ja, neben Hussein aus Hamburg gab es noch einen anderen potenten Elefantenbullen. Sein Name war Siam und wer ihn heute sehen möchte, der fährt nach Paris, kauft sich eine Eintrittskarte des Naturkundemuseums und sieht ihn sich dort an. Denn der imposante Kerl wurde nach seinem Tode ausgestopft. Es war ein Grossereignis, als er ins Pariser Naturkundemuseum gebracht wurde. Denn Siam war bei den Menschen sehr beliebt, obwohl er eigenwillig war.
Na gut, die Bedeutung des Namens Siam ist nicht besonders grossartig, denn es ist der ehemalige Name von Thailand. Raj hingegen heisst Herrschaft, Herrscher, König und stammt aus dem Hindi. Allerdings möchte ich darauf hinweisen, dass die Mutter von Brausepaul aus Vietnam stammt. Da ist ein indischer Name doch wirklich fehl am Platz. Also nehmt Siam. Es kann nur einen Namen geben.
Jonas hat sich schon ausgedacht, eine ganze Tüte weißer Bohnen in die Siamtonne zu werfen. Aber das macht er nicht, denn was er ankündigt tut er nie.
Welchen Namen sollt ihr wählen, wenn ihr in Hamburg in den Tierpark geht? Richtig, den Namen Siam, denn das ist der richtige Name für Brausepaul.
Es steht übrigens eine weitere Wahl im Hamburger Tierpark an. Dabei handelt es sich um das am 17. Juni geborene Walrossjungtier. Wie schon Thor ist auch dieser Nachwuchs von Mutter Dyna männlich. Es stehen drei Namen zur Auswahl bei der ich mir die Haare raufen könnte. Die sind nämlich genauso entsetzlich wie bei Brausepaul. Ich möchte wirklich wissen, wer sich da immer die Namen ausdenkt. Vielleicht sollte mal jemand anderes damit betraut werden, der auch wirklich etwas davon versteht.
Zur Auswahl stehen Halvar, Snorre und Hodor.
Ja, ganz richtig gelesen, Hodor. Das ist der geistig zurückgebliebene, der immer nur Hodor sagt, aber liebenswert und freundlich ist.
Nichts gegen den Charakter, der fein gezeichnet ist, aber für ein Walross absolut ungeeignet. Erstens ist es eine Figur aus einem Buch und geht damit schon einmal nicht und zweitens beginnt der Name mit dem Buchstaben H. Falls der Walrossbulle irgendwann umziehen sollte und es ihn zufällig nach Russland verschlägt, hat man ein kleines, besser grosses, Problem. Denn in Russland gibt es den Buchstaben H nicht. Ja, im kyrillischen Alphabet existiert er, steht aber für den lateinischen Buchstaben N. Würde Hodor also im Russischen nun Odor heißen? Nein, es würde ein Godor daraus werden. Und damit ist der Name schon mal raus.
Kommen wir zu Halvar, das Hüter des Felsens bedeutet. Welches Felsens erst einmal? Ja, weiss ich auch nicht. Auch dieser Name beginnt mit dem Buchstaben H und damit würde Halvar in Russland Galvar heissen. Ebenfalls keine gute Wahl. Erschwerend kommt hinzu, dass dieser Name an eine pappige, klebrige Süssspeise erinnert, die einem die nicht vorhandenen Füllungen aus den Zähnen zieht, wenn man es ist und sich der Mund einem unwillkürlich zusammenzieht, weil das Zeug im Mund einfach nur pappsüss ist.
Halvar ist für mich eine Süssspeise aus Sonnenblumenkernen und garantiert nicht der passende Name für ein Walross.
Kommen wir zum letzten der drei Namen. Es handelt sich um Snorre, das der Schnelle bedeutet. Ja, so ein Walross kann im Wasser schnell sein. An Land wirkt es mit seinen Speckmassen eher behebig. Aber ob Snorre der richtige Name für ein Walross ist? Skandinavisch, dazu glaube ich, den schon einmal in irgendeiner Astrid Lindgren-Geschichte gelesen zu haben. Ganz sicher bin ich mir nicht. Jedenfalls ist der Name für mich schwedisch und das kann ich nun gar nicht mit einem Walross in Verbindung bringen. Aber es ist auch der einzige Name, den man wählen kann, denn den kann man überall auf der Welt aussprechen. Und das ist das Wichtigste.
Also, wählt Snorre fürs Walross und wenn ihr in Hamburg im Tierpark seid, dann werft eure Bohne in die Säule für Siam.

Und jetzt noch eine Warnung für alle, die doch zu den Romantiknächten Ende August, Anfang September gehen wollen, aber auf schlechte Musik verzichten wollen. Wählt den Nebeneingang Gazellenkamp oder kommt bereits vor 17 Uhr, denn dann könnt ihr alle sicher sein die schlechteste Musikgruppe Hamburgs und Deutschlands nicht hören zu müssen.
Mir tun nur die Elefanten leid, die sich das seelenlose Getröte stundenlang anhören müssen. Elefanten sind sehr sensibel und schlechte Musik mögen die gar nicht. Aber um die Besucher vor dieser Gruppe zu bewahren, wusste man sich anscheinend nicht anders zu helfen, als sie bereits direkt zu Beginn hinzusetzen. Ein Ausladen war wohl nicht mehr möglich, obwohl ich bereits im vergangenen Jahr diese Gruppe kritisiert habe. Man muss auch lesen, was ich schreibe. Anfang Juni tat ich es noch einmal, als ich aus gut unterrichteter Quelle erfuhr, dass man leider den Fehler erneut begangen hat, die schlechteste Musikgruppe Hamburgs zu buchen. Auch auf Facebook wurde explizit gegen diese Gruppe gewettert – nicht von mir – und auch wenn sie nicht ausgeladen wurden, so haben sie den schlechtesten Platz bekommen, den eine Gruppe zugewiesen bekommen kann. Denn die Besucher müssen nur einmal an denen vorbei und können schnell flüchten, wenn sie die seelenlosen Noten hören, die von den Instrumenten erzeugt werden. Dort wird sich niemand lange aufhalten, ausser er kann tatsächlich nicht hören, dass dieses Terzett nicht mit Herzblut spielt, sondern nur, weil es spielen muss. Das ist der Tod eines jeden Stücks und verleidet einem die Musik gewaltig.
Es ist zu hoffen, dass diese Gruppe nie, nie wieder eingeladen wird. Für mich war es immer ein Genuss, der Musik der dort auftretenden Gruppen zu lauschen. Dieses Terzett hat es mir im letzten Jahr verleidet und selbst wenn ich Massnahmen in diesem Jahr ergreifen kann, um mir nicht derren seelenloses Getröte anhören zu müssen, bleibe ich lieber fern.

 
 

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Geld-Sanierung durch Unrecht?


Horst Seehofer kann zufrieden sein, denn sein Lieblingskind, die PKW-Maut, wurde vom deutschen Bundestag beschlossen. Eher von der grossen Koalition, die unter anderem aus der CSU besteht, die das auch vorangetrieben hatte. Wie ich schon sagte, Seehofers Lieblingskind.
Ab dem nächsten Jahr soll die PKW-Maut also kommen. Aber nicht für in Deutschland zugelassene Autos, sondern für alle nicht in Deutschland zugelassenen Autos. Denn wir sollen angeblich keine PKW-Maut zahlen, dass würde bei uns mit der KFZ-Steuer vergolten. Was sich erst einmal ganz toll anhört, ist es bei näherer Betrachtung weniger. Denn die Höhe der KFZ-Steuer soll neu berechnet werden. Einige PKW-Halter werden dann weniger zahlen, aber sehr wahrscheinlich wird der Mehrheit natürlich tiefer in die Tasche gegriffen. So ist es meistens. Aber drastische Erhöhungen wird es nicht geben. Ausserdem muss man es so oder so zahlen. Wenn die Maut nicht kommt, wird die KFZ-Steuer dennoch gezahlt werden müssen. Das eine, was man will, das andere, was man muss.
Zweifel bestehen aber noch, ob die PKW-Maut dem EU-Recht entspricht. Denn praktisch werden durch die Maut nur Ausländer belastet, die mit ihren eigenen Wagen, die nicht in Deutschland zugelassen sind, über Deutschlands Autobahnen brausen. Wir selbst zahlen nichts extra. Und das ist das Problem. Denn durch diese „einseitige“ PKW-Maut werden Ausländer benachteiligt. Und das widerspricht EU-Recht, wo es heisst, dass niemand in einem Land benachteiligt werden dürfe, auch wenn er nicht dessen Staatsangehörigkeit besitzt.
Alexander Dobrindt hingegen ist davon überzeugt, dass die PKW-Maut dem Europarecht entsprechen würde. Denn während die ausländischen Fahrer Vignetten kaufen können, die für wenige Tage gelten, müssten wir Deutschen Jahresvignetten kaufen. Also KFZ-Steuer gleich Jahresgebühr.
Müssen wir dann auch so doofe Bildchen ins Fenster kleben, wie das in Österreich und weiteren europäischen Ländern der Fall ist? Hoffentlich kriegt man die wieder ab.
Es war doch mal die Debatte angefacht worden, dass die Nummernschilder überprüft werden sollen. Wie sieht das nun aus?
Man darf gespannt sein, ob die EU die beschlossene PKW-Maut billigt. Einige EU-Länder hatten bereits im Vorfeld angekündigt, zu klagen, falls eine Maut kommen sollte.
Indirekt finde ich es gerecht, dass Deutschland eine Maut für die Autobahnen verlangt. Wir müssen doch auch beispielsweise in Österreich oder Italien Gebühren für die Nutzung der Autobahnen zahlen. Aber wenn die auf einmal bei uns zahlen sollen, da ist das Geschrei natürlich gross.

Das Leipziger Elefantenmädchen hat die Operation relativ gut überstanden. Damit sie nun ihre Beine nicht zu stark belastet, hängt sie nun in einem Tragegurt, der ihre Hinterbeine entlastet.
Durch eine Magensonde bekommt sie alle paar Stunden Milch zugeführt. Ob es sich um Muttermilch oder Ersatzmilch handelt, weiss ich nicht. Theoretisch ist Muttermilch natürlich die beste Lösung und solange Hoa sich das „abmelken“ gefallen lässt, soll man das machen.
Aber ich frage mich immer noch, wie sich das Kuhkalb diesen Oberschenkelbruch zugezogen hat. Es soll wohl passiert sein, als die Tanten versucht hätten, sie aufzurichten. Wie rabiat sind Don Chung und Trinh denn vorgegangen? Und dann sagt man immer noch, dass Hoa vor zwei Jahren mit voller Absicht ihr erstes Jungtier getötet hätte. Dagegen halte ich immer noch und sage, dass sie einfach zu fest zugetreten hat. Aber nicht mehr zu ändern.
Nun geht das hoffen weiter, ob noch alles gut gehen wird.
Hoa kann Sichtkontakt zu ihrer Tochter aufnehmen. Besser als nichts. Natürlich ist Rüsselkontakt besser, nur kann da immer die Gefahr bestehen, dass Hoa ganz verwirrt ist von den Seilen und den Verbänden und diese abreisst. Vielleicht würde sie auch ihre Tochter anstupsen, eventuell ein wenig zu fest. Da kann alles mögliche passieren. Bei einem Rüsselkontakt müsste man eine Absperrung so gestalten, dass Hoa gerade einmal mit der Rüsselspitze zu ihrer Tochter gelangen kann. Aber nur bis zu deren Kopf oder aber dem Rüssel? Die Frage aller Fragen, denn da kann auch allerhand passieren. Dann lieber nur Sichtkontakt.

Gestern wurde das EM-Qualifikationsspiel Russland gegen Montenegro in der 67. Minute abgebrochen, nachdem ein Elfmeter vergeben und die Betreuer beider Mannschaften aufeinander losgingen. Bereits nach nicht einmal einer halben Minute wurde das Spiel bereits für längere Zeit unterbrochen, nachdem Igor Akinfejew, der russische Torwart, ein brennender Feuerwerkskörper – genauer eine Leuchtrakete – am Kopf traf. Mit Brandverletzungen kam Akinfejew ins Krankenhaus. Inzwischen hat er Entwarnung gegeben, es gehe ihm schon wieder besser.
Nach diesem Vorfall, das Spiel hätte eigentlich abgebrochen werden müssen, ging die Partie schliesslich 33 Minuten später weiter. Die Stimmung unter den Fans war aufgeheizt, weitere Gegenstände wurden geworfen und die Spieler trugen auch nicht gerade zur Entspannung der ganzen Situation bei. Der Spielstand betrug 0:0. Dann wurde auf Elfmeter für die entschieden, doch Schirokow verschoss. Daraufhin gab es überhaupt kein Halten mehr. Die Situation eskalierte und der deutsche Schiedsrichter Deniz Aytekin entschied diesmal das Spiel abzubrechen.
Russlands Nationaltrainer Fabio Capello hat gesagt, dass Aytekin das Spiel bereits nach dem ersten Vorfall abbrechen wollte, als Akinfejew von der Leuchtrakete getroffen worden war. Dagegen hätte der Uefa-Delegierte auf eine Fortführung bestanden. Genützt hat es schliesslich nichts und das Spiel wurde doch abgebrochen, wenn auch erst in der 67. Minute.
Nun drohen Montenegro drastische Strafen. Klar sein dürfte, dass das Spiel 3:0 für Russland gewertet wird. Das ist bei einem Spielabbruch eigentlich immer so. Allerdings müsste man hierbei auch noch beachten, wie sehr die russischen Spieler und Fans provoziert haben und letztendlich eine Mitschuld an dem Abbruch tragen. Dennoch wird an der 3:0-Wertung sicherlich nicht gerüttelt werden. Man wird nur darüber entscheiden, ob Montenegro iseine nächsten Heimspiele in einem anderen Land austragen oder unter Ausschluss der Offentlichkeit, also ein Geisterspiel, austragen muss.
Anhand dieses Spiel kann man wieder einmal sehen, dass die Spieler eigentlich Vorbilder für die Fans sein müssten. Aber auch diese bekriegten sich, heizten die Stimmung dadurch nur noch mehr an. Wie sollen denn die Fans dann reagieren?
Morgen wird die deutsche Nationalmannschaft ihr nächstes Spiel in der Em-Qualifikation bestreiten. Gegen Australien hatte es nur ein müdes Unentschieden gegeben, wobei man bedenken muss, dass das ein B- oder C-Team auf dem Rasen stand.
Gegen Georgien soll nun alles besser werden. Das ist auch nötig, denn drei Punkte sind dringend erforderlich, wenn man sich für die EM in Frankreich qualifizieren will.
Elefantendame Mala, die schon sehnsüchtig dem nächsten Samstag entgegenfiebert, hat sich für einen Sieg der deutschen Nationalmannschaft entschieden. Georgien sei zwar eine Mannschaft, die man nicht unterschätzen dürfe, aber wenn Deutschland mal wieder mehr Glück als Verstand habe, werden sie das schon schaffen.
Die Pusteblume hat sich ähnlich wie Mala entschieden. Auch sie geht davon aus, dass die deutsche Nationalmannschaft gewinnen wird. Jonas bleibt natürlich skeptisch, schliesslich kennt er ihre schlechte Quote. Aber seitdem er eine neue Methode ausprobiert, ist es schon sehr viel besser geworden, wie er findet.
Und warum fiebert Mala nun dem Samstag in einer Woche entgegen? Ja, da wird ihr Wohnort wieder geöffnet. Zwar hätte sich Mala gefreut, schon am Karfreitag bewundert zu werden, aber da muss sie sich noch ein wenig gedulden. Sie möchte halt bewundert werden. Und natürlich freut sie sich auch auf Mittwoch, denn da ist bekanntlich der erste April und auf dieser Seite erscheint immer ein Artikel mit Aprilscherzen und wahren Gegebenheiten, wo die alte Kuh auch immer vorkommt. Was es dieses Mal ist? Na, das verrate ich jetzt doch nicht.

 

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Geld und Gerüchte lenken ab von Problemen


Geld her, Geld her oder wir pfänden euch!
Ja, ja, der griechischen Regierung ist momentan kein Mittel zu unverschämt, um an Geld zu kommen. Jetzt kommen sie wieder damit an, dass Deutschland Reparationen zahlen muss, obwohl nicht nur die deutsche Regierung der Meinung ist, dass das abgegolten ist, sondern sogar der europäische Gerichtshof. Dennoch will die griechische Regierung nun deutsche Einrichtungen in Grichenland pfänden lassen vornehmlich das Goethe-Institut. Auch das dürfen sie eigentlich nicht, aber wenn es darum geht, Deutschland um Geld zu erpressen, ist Griechenland jedes Mittel recht, hat man das Gefühl.
Vor allem ist es doch sehr auffällig, dass Griechenland gerade dann Reparationen fordert, wo sie wieder absolut pletite sind und dringende Gespräche mit der EU führen, weil sie Geld brauchen.
Was macht man, um sich zu sanieren? Man nimmt das Land, das sich am meisten gegen weitere Geldspritzen stellt und fordert es auf, dass es Geld zahlen muss. Die Geschichte mag Griechenland vielleicht recht geben, nur leider ist das inzwischen abgegolten und es gibt auch nichts mehr, auch wenn Griechenland pleite sein mag.
Mehr als 300 Milliarden Euro sollen es sein, die Deutschland angeblich an Griechenland zu zahlen hat, wie eine griechische Studie im Jahr 2013 feststellte. Damals wurden diese Zahlen noch geheim gehalten, aber wo man nun mit dem Rücken zur Wand steht und dringend Geld braucht, da kann man die Zahlen ruhig veröffentlichen.
Griechenland will sich auf Deutschlands Kosten sanieren, wenn es nicht so traurig wäre, könnte man darüber eigentlich lachen.
Vor allem frage ich mich, wofür denn die Reparationen verwendet würden? Irgendwelche Löcher stopfen, die seit hundert Jahren nicht geflickt werden können? Da ist das Geld schneller weg als man es in Händen halten konnte.
Aber deutsche Einrichtungen zu pfänden, die Griechen sind ideenreich. Was kommt als nächstes? Deutsche Urlauber bis auf den letzten Euro pfänden, weil deren Vorfahren an den Gräueln des Zweiten Weltkriegs mitgewirkt haben könnten in Griechenland? Dann wird niemand mehr aus Deutschland in Griechenland noch Urlaub machen wollen. Und das nur, weil die griechische Regierung einfach nicht mit Geld umgehen kann und nicht weiss, woher sie die nächsten Euros nehmen sollen.
Aber das ist noch nicht alles, was sich Griechenland momentan leistet.
Da gibt es noch den griechischen Finanzminister, der eine Homestory machen lässt. Dafür muss er einige Häme einstecken, denn das ist nun wirklich nicht das, was die gebeutelte griechische Bevölkerung sehen will. Bescheidenheit ist halt eine Zier, nur die steht nicht mir, mag sich Varoufakis denken. Allerdings kommt man so nicht weit.
Zudem macht er von sich Reden, indem er behauptet, dass Schäuble ihn beleidigt habe. Nun wissen wir zwar nicht genau, was Schäuble zu ihn gesagt hat, aber irgendwie können wir uns denken, dass er masslos übertreibt. Es passt ihm nicht, dass nicht alle blind das tun, was er haben will. Vor allem will er Geld und das am liebsten sofort und auf der Stelle.
Das grösste Feindbild der Griechen scheint momentan Finanzminister Schäuble zu sein, der jetzt vom griechischen Verteidigungsminister Kammenos daran erinnert wird, was er für eine Rolle in der CDU-Spendenaffäre gespielt hat. Wie sagte Schäuble damals noch im Sinne von Sokrates? Ich weiss, das ich nichts weiss. So oder so ähnlich ist es gewesen. Aber das Griechenland nun damit ankommt, muss doch heissen, dass sie Schäuble ziemlich zu fürchten scheinen. Anscheinend befürchtet die griechische Regierung, dass Schäuble die anderen EU-Länder beeinflussen könnte. Denn Griechenlands schlimmster Alptraum ist, dass ihnen der Geldhahn zugedreht wird.
Aber vorher werden noch mal schnell ein paar deutsche Einrichtungen gepfändet. Die eigenen Reservetöpfe geben kaum noch was her.

Alle Welt scheint sich seit Tagen nur noch die Frage zu stellen, wo denn Wladimir Putin sei. Der Kreml behauptet zwar fleissig, dass Putin den Amtsgeschäften nachgehen würde und eifrig Akten wälzen würde. Nur sehen tun wir nichts. Dafür werden Bilder vom Kreml als aktuell veröffentlicht, die bereits in der Woche für Putins Abtauchen aufgenommen wurden und auch veröffentlicht wurden. Zwar nicht in Russland, aber so ganz hinterm Mond sind dann doch nicht alle, dass sie glauben, was ihnen der Kreml weismachen will.
Schon weiss man nicht, was mit Putin los ist, gehen die Gerüchte los. Das harmloseste ist, er ist Skifahren in Sotschi. Was der spanische König im eigenen Land macht, kann sich der russische Präsident erst recht erlauben.
Zweites Gerücht: Seine Gspusi, also Freundin, hätte in der Schweiz ein Kind zur Welt gebracht. So weit die Schweizer Medien.
Neben dem Skifahren heisst er auch noch, dass er irgendwo in der Wildnis angeln sei oder wahlweise auf Bärenjagd gehen würde. Vielleicht guckt er sich aber auch nur irgendwo Tigerbabys an. Wobei, das würde er dann sicherlich per Kameras festhalten, damit alle Welt sieht, dass er auch vor Raubkatzen keine Angst hat.
Dann gibt es noch die Gerüchte, dass Putin tot sei oder totkrank ist. Letzteres habe ich ja schon mal vor einiger Zeit erwähnt, wo ich gelesen hatte, dass er angeblich an Bauchspeicheldrüsenkrebs leiden würde. Danach sieht er nun nicht aus, aber wer weiss, was daran wahr ist.
Und da ich nun auch nicht einfach danebenstehen möchte, will ich hier ebenfalls ein Gerücht streuen: Putin hat sich mal wieder im Gesicht generalüberholen lassen und weil das Gesicht nun noch ein wenig blau und verquollen ist, kann er sich nicht in der Öffentlichkeit sehen lassen. Folglich ist er im Kreml und studiert Akten und bereitet seinen nächsten Coup vor, aber er tritt halt nicht öffentlich auf.
Das er sich schon einmal hat liften lassen, konnte man in der ZDF-Dokumentation über ihn sehen. Also warum soll es nicht stimmen.
Aber ist es nicht komisch, dass sich plötzlich die ganze Welt Sorgen zu machen scheint, wo Russlands Präsident abgeblieben ist?
Nun ja, was muss der Kreml auch Bilder veröffentlichen, die nachweislich schon eine Woche zuvor aufgenommen wurden? Hat da jemand in der Stelle für Öffentlichkeit gepennt? Ich jedenfalls würde mir schon mal Gedanken über eine Namensänderung und einen neuen Job machen, wenn ich die Meldungen rausgegeben hätte.
Der grosse Selbstdarsteller taucht nicht auf und die Welt weiss nicht, was los ist und versinkt in Gerüchten. Kann man sich das bei Fidel Castro oder Kim Jong-Un vorstellen. Bei letzterem gab es auch schon Gerüchte, aber das beschäftigte nicht gleich tagelang die Welt. Da wurde spekuliert und fertig. Aber Putin ist natürlich etwas anderes.
Dem muss das doch runtergehen wie Öl, dass man sich so um seine Person kümmert – nein, nicht sorgt.
Im Grunde ist dieses Nichtauftauchen doch ein toller neuer Schachzug des russischen Präsidenten, um von ganz anderen Dingen abzulenken. Beispielsweise die Ermittlungen im Mord an Boris Nemzow. Seitdem die angeblichen Täter gefasst wurden und einer von ihnen gestanden haben soll, rissen die Vermutungen nicht ab, dass der Verdächtige gefoltert worden ist. Das der Verdächtige und angeblich geständige Täter nicht ganz in Ordnung war, konnte man deutlich sehen. Aber wenn nun ein schnelles Ergebnis gefordert wird, müssen eben Unschuldige über die Klinge springen.
Am Montag wird man spätestens sehen, dass Putin nur grosses Gerede von sich machen wollte. Denn trotz der grossen Ermittlungsergebnisse im Mordfall Nemzow reissen die Gerüchte einfach nicht ab, dass Putin selbst für den Mord verantwortlich ist. Die ganzen Satiresendungen haben sich an Putin festgebissen.
Und was macht man da, wenn man von allem ablenken will? Genau, man taucht unter, lässt Gerüchte streuen und lacht sich ins Fäustchen, weil keiner durchblickt.

Elefantendame Mala freut sich über das schöne Wetter. Der Frühling hat wieder Einzug gehalten, nicht nur in Belgien, sondern auch hier in Deutschland. Es ist komisch, aber immer so um den 10. März herum beginnt auf einmal die Sonne zu scheinen. Als ob der Frühling nun weiss, dass er dran ist und das Wetter zu bestimmen hat.
Mala lässt sich die Sonne auf den Rücken scheinen, nimmt ein schönes Sandbad und ruft die Hannoveraner zur Ordnung auf, wenn die ihr zu laut sind. Mit denen zusammen ist sie nicht, ihre Gesellschafterin ist immer noch old Rani. Der zeigt sie auch immer noch ab und an, wer von beiden denn das Sagen hätte.
Nichts kann momentan Mala Fröhlichkeit trüben. Der FC St. Pauli hat vergangene Woche gegen Braunschweig gewonnen, wie Mala es vorhergesehen hatte. Sie erinnerte sich noch daran, dass St. Pauli bereits im Hinspiel drei Punkte geholt hatte. Ausserdem war Braunschweig dieses Mal angeschlagen, da sie Tage zuvor im DFB-Pokal gegen den FC Bayern hatten spielen müssen.
Die drei Punkte waren gut für St. Pauli, die immer noch auf den Abstiegsrängen stehen, aber die rote Laterne abgegeben haben. Das kann sich natürlich alles ändern, falls St. Pauli wieder vergisst, wie man denn nun Tore schiesst. Und da letzte Woche alle direkten Konkurrenten des Vereins selbst keine Punkte holten, war das ebenfalls etwas, dass bedeuten könnte, dass St. Pauli noch in der Zweiten Liga verbleiben wird.
Wie bekannt sollte man nicht den Tag vor dem Abend loben und so zeigte St. Pauli heute mal wieder, dass sie zwar wissen, wie man ein Tor schiesst, aber nicht wie man mehr als ein Tor schiesst. Deshalb spielten sie auch nur Unentschieden gegen den FSV Frankfurt. So ganz hat ihnen das jetzt nicht geschadet. Heute haben sie mit dem einen Punkt die direkten Abstiegsränge verlassen und stehen auf dem Relegationsplatz. Aber den werden sie morgen garantiert wieder verlieren, weil der letzte gegen den vorletzten spielen wird: Aalen gegen Aue. Selbst wenn beide Vereine unentschieden spielen werden, wird St. Pauli wieder auf dem 17. Platz landen. Hätten sie heute mal drei Punkte geholt.
Elefantendame Mala ärgert sich auch darüber, wo sie doch so euphorisch war. Aber sie kennt halt ihren Verein und weiss, dass dieser nach einem Sieg meist nicht einen zweiten Sieg holt. So tippte sie denn auch ein Unentschieden. Damit lag sie richtig, im Gegensatz zur Pusteblume. Diese war wohl mal für ein Unentschieden gewesen, aber Jonas musste sie alle Spiele noch einmal neu tippen lassen, weil sie vorher nicht wahllos etwas gewählt hatte. Aber wie es aussieht, bringen selbst die neuen Vorausetzungen nicht das, was er sich erwartet hat. Und auch das wohlgenährte Dickerchen hätte ihn enttäuscht. Da hat er sie zum ersten Mal ein Spiel tippen lassen und gleich liegt sie falsch. Sie war nämlich auch für einen Sieg von St. Pauli gewesen.
Wenn der Verein sich auch nicht so blöd anstellen würde, würde die Pusteblume auch einmal richtig liegen. Und vor allem würde St. Pauli wenigstens den Relegationsplatz festigen können. Ob sie dann nach dem Relegationsspiel dennoch in Liga Zwei verbleiben, ist eine ganz andere Frage.
Aber Mala hofft weiter, dass St. Pauli noch die Kurve kriegen wird. Es ist Frühling, da ist sie immer ein wenig besser gestimmt.

 

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Spielt Russland wieder falsch?


Nach einem 16stündigen Verhandlungsmarathon wurde am Donnerstagmorgen in Minsk das Ergebnis verkündet: Ab dem 15. Februar wird in der Ostukraine eine Waffenruhe herrschen.
So sagte Russlands Präsident Putin, aber er soll auch gesagt haben, dass es nicht die prorussischen Separatisten wären, die andauernd die vereinbarten Waffenruhen unterbrechen würden, sondern die Ukrainer. Haben die sich verkleidet, sich in das Gebiet der „Abtrünnigen“ geschlichen und dort dann abgefangen zu schiessen und Raketen loszuschicken? Anscheinend ist es wohl so laut russischer Sicht geschehen. Na ja, es gibt immer zwei Seiten und jede sagt was anderes.
Aber nun soll es also ab morgen eine Waffenruhe geben. Wie lange wird sie dieses Mal halten? Laut USA soll Russland schwere Waffen ins umkämpfte Gebiet verlagern und auch für weiteren Nachschub für die Rebellen sorgen. Auch der ukrainische Präsident Poroschenko glaubt nicht wirklich daran, dass Russland sich an die Waffenruhe halten werde, hätte Russland seine militärische Offensive doch weiter verstärkt. Das Minsker Abkommen würde damit in Gefahr sein. Doch nun hat Russland völlig überraschend eine UN-Resolution eingebracht. Angeblich, um damit zu gewährleisten, dass die Waffenruhe auch wirklich eingehalten wird. Politisches Kalkül oder Augenwischerei?
Interessant ist erst einmal, dass Russland sich nur als Bürge des Friedensabkommens sehe. Was dort vor Ort geschehe, können sie nicht beeinflussen. Im Grunde genommen ist das, was Kreml-Sprecher Peskow gesagt hat, praktisch ein Freifahrtsschein dafür, dass Russland sich die Hände in Unschuld wäscht, wenn auf der Krim wieder Kämpfe ausbrechen und es nichts mehr ist mir der Waffenruhe.
Gerade deshalb ist es so überraschend, dass Russland einen Resolutionsentwurf in den Weltsicherheitsrat eingebracht hat. Dieser Entwurf soll alle Konfliktparteien dazu aufrufen, dass Minsker Abkommen auf der Krim umzusetzen.
Im Text spielt sich Russland als der grosse Friedensmacher auf, denn man sei „tief besorgt über die furchtbaren Ereignisse“ in der Ostukraine. Nur mit friedlichen Mitteln – wie auch immer nach Moskaus Meinung aussehen mögen – sei eine Lösung möglich.
Wieso glaube ich, dass dies Augenwischerei ist und am Ende die Ukraine als die Bösewichte dastehen werden, die die Waffenruhe nicht gewahrt haben? Und genau das wird eintreten.
Interessant ist weiterhin, dass Russland bisher alle eingebrachten Resolutionen blockiert hatte, da sie ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrates sind.
Wer übrigens gedacht hat, dass in der Ostukraine sich die Situation entschärfen würde, nachdem die Waffenruhe ab dem 15.Februar verkündet wurde, hat sich geirrt. Denn seitdem sind die Kämpfe noch einmal ordentlich angeschwollen. Es sieht so aus, als wollen die prorussischen Separatisten eine Entscheidung erzwingen bis es zur Waffenruhe kommt.
So schön der Erfolg in Minsk vielleicht sein mag, wird er dennoch keine Lösung im Streit um die Krim zwischen der Ukraine und Russland sein. Dort wird erst Schluss sein bis Russland samt Putin erreicht hat, was sie haben wollen.
Es wird schon seit längerem davon gesprochen, dass Russland wieder sein Gebiet erweitern will und auf die Masse aus Sowjetzeiten zurückwill. Dazu gibt es auch die Breschnew-Doktrin, von der ich vor einigen Wochen/Monaten bereits einmal gesprochen habe. Damit ist es Russland legal möglich in ein anderes Land einzumarschieren, wenn sich die dort lebenden Russen benachteiligt fühlen.
Deshalb wird auch gerne gewitzelt, dass die ehemalige DDR, also die Bundesländer, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg und Meckelnburg-Vorpommern sowie Ost-Berlin wieder von Russland einverleibt werden. Deshalb taucht auf öfters der Witz auf, dass das Finale der WM 2018 in Ost-Berlin stattfinden würde. Kürzlich bei der Fastnacht in Franken wurde darauf wieder eingegangen, auch wenn es dann eher darum ging, dass in Bayern andauernd der Strom ausfällt, weil es von sämtlichen Stromtrassen abgeschnitten ist.
Aber zurück zum Minsker Abkommen. So schön das Ergebnis sein und klingen mag, ich glaube nicht daran, dass es allzulange halten wird. Vielleicht einen Monat, wenn überhaupt. Dann werden die Kämpfe dort weitergehen. Wahrscheinlich wird es wieder heissen, dass die Ukraine begonnen hätte. Selbst wenn das Gegenteil bewiesen wird, werden die prorussischen Separatisten bei ihrer Wahrheit bleiben.
Eine Lösung wird es in der Ostukraine bis auf weiteres nicht geben.

Heute ist also endlich der Tag der Tage: Valentinstag. Bereits seit Tagen werden verstärkt irgendwelche blödsinnigen Sachen angeboten, die man seinem/seiner Liebsten schenken sollte. Pralinen in Herzform, Bonbons, Kekse, ich weiss nicht was noch alles in Herzform angeboten wird. Der Preis ist mehr als unverschämt, denn die normalen Produkte davon kosten nur einen Bruchteil davon.
Kommerz ohne Ende. Vor allem lasse ich mir doch nicht vorschreiben, dass ich am 14.Februar unbedingt etwas für Regina kaufen soll. Das kann und mache ich an jedem anderen Tag. Ganz freiwillig.

Borussia Dortmund hat sich aus dem Keller der Ersten Liga gespielt. Bereits das zweite Spiel in Folge haben sie gewonnen. Ob sie nun doch nicht absteigen werden? Warten wir es ab.
Elefantendame Mala hingegen wartet noch auf den ersten Sieg ihrer Lieblingsmannschaft. Seit letzter Woche läuft der Spielbetrieb der Zweiten Liga wieder und der FC St. Pauli hatte es nur zu einem müden Unentschieden gebracht, weil er den Weg zum Tor nicht zu finden schien. Bis auf eine Riesenchance hat es wohl auch nichts weiter gegeben. Wenn der Verein so weiter spielt, wird er tatsächlich absteigen, denn jetzt zählen nur noch Siege. Alles andere darf es nicht mehr geben.
Am Montag wird es gegen Greuther Fürth gehen. Vor zwei Jahren spielte der Verein in der Ersten Liga, letzte Saison hätten sie aufsteigen können, wenn sie in der Relegation den HSV besiegt hätten. Nun schwächelt der fränkische Verein. Deshalb sagt Mala auch, dass St. Pauli gegen Greuther Fürth drei Punkte holen wird.
Jonas hingegen ist ratlos mit seinem Fussballorakel, denn die Pusteblume entschied sich erst für ein Unentschieden und dann für einen Sieg des FC St. Pauli. Nun weiss er wirklich nicht, was sie denn ihm hatte sagen wollen. Ich würde mal sagen, dass er sich endlich ein anderes Orakel suchen sollte. Das wohlgenährte Dickerchen ist bestimmt ganz wild darauf, sich als neues Orakel zu probieren. Ähnlich wie Mala ist sie sehr verspielt und übermütig, weiss aber genau, wo ihr Platz ist.
Jonas hat sich entschieden, dass die Pusteblume sich für einen Sieg entschlossen hätte. Damit wäre sie also einer Meinung mit Mala. Mal sehen, ob sie beide recht behalten werden. Dürfte inzeressant sein.

 

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Wird Nordkorea unterschätzt?


„Der wird geliebt – von seinem Hund!“
(Kommentar über Wladimir Putin)

In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass Sony Pictures von Unbekannten gehackt wurde. Nun weiss man, oder vermutet es, wer dahinter steckt: Nordkorea.
Grund soll eine Komödie über den grossen Führer Kim Jong-Un sein. Das gefiel Nordkorea nicht, weshalb sie Sony Pictures hackten und an geheime Informationen gelangten.
Folge war, dass daraufhin der Film zurückgezogen wurde, der eigentlich am 25. Dezember in die Kinos kommen sollte.
Wieso gibt Sony so schnell klein bei? Will man wirklich Nordkorea die Genugtuung gönnen?
Oder ist es in Wirklichkeit gar nicht Nordkorea gewesen, sondern irgendeine andere Macht? Eigentlich sollte man doch meinen, dass man jemandem nicht seinen Willen lässt, wenn er etwas angestellt hat. Vielleicht war das Hacken nicht das einzige, aber das einzige, was an die Öffentlichkeit gedrungen ist.
Hat Nordkorea noch mit einer Atombombe gedroht?
Bei dem grossen Führer weiss man wirklich nicht, was er tatsächlich ausführen lässt. Sogar China hat sich schon ab und an von Kim Jong-Un distanziert.
Vor allem nimmt ihn im Westen sowieso niemand ernst, auch wenn er in der Schweiz studiert haben mag.
Wenn wir ein Bild von Kim Jong-Un sehen, kommt uns erst einmal der Gedanke, der ist schon wieder fetter geworden. Kein Wunder, dass er ab und an nicht auftreten kann, weil er an Gicht leidet. Und das in seinem Alter. Der ist doch gerade erst über dreissig.
Er wird immer dicker, während sein Volk hungert. Aber die kennen es schon gar nicht mehr anders. Was traurig ist. Das letzte Land, dass rigoros den Kommunismus umsetzt. Selbst Vietnam oder Kuba sind nicht so extrem. Mit der Zeit haben die Länder sich geöffnet. Mussten sie auch, wenn sie nicht untergehen wollten. Aber Nordkorea hält sich weiterhin und wird sich auch bestimmt weiter halten.
Am besten, ich sage nichts mehr über Nordkorea, nicht das sie auch noch in meinen Account wollen. Mehrmals hat schon ein Server aus Nordkorea meinen Blog besucht, auch gerade in der letzten Woche. Wenn man das alles so betrachtet, kann einem schon anders werden.
Müssen wir Nordkorea jetzt fürchten?
Diese Attacke gegen Sony Pictures zeigt, dass Nordkorea ein Land ist, dass wir bislang unterschätzt haben. Zwar wissen wir, dass sie sehr wahrscheinlich im Besitz von Atomwaffen sind, aber nehmen wir das wirklich ernst? Nein, nicht wirklich. Genauso sehen wir in Kim Jong-Un auch nur eine Witzfigur, ein dickes Männchen, das grosse Reden schwingt und am liebsten in der eigenen Familie aufräumt, damit diese ihm nicht gefährlich werden können. Aber so jemand wird doch niemals gefährlich werden. Die haben doch noch nicht einmal die Technik, um sich irgendwo einzuhacken. Nun, jetzt haben wir gesehen, dass sie es können. Man sollte nie jemanden unterschätzen.
Aber der Film sollte dennoch gezeigt werden. Gerade damit kann man Nordkorea so richtig schön ärgern.

Anscheinend sind die Streiks bei der GDL vom Tisch. Da hat in der letzten Woche noch der Beamtenbund so auf den Putz gehauen, dass sie die grössten Streiks aller Zeiten unterstützen würden und dann nimmt die GDL das Angebot der Bahn einfach an. Für das Jahr 2014. Was 2015 sein wird, steht noch in den Sternen, aber solange erst einmal nicht gestreikt wird, kann mir das egal sein.
Woher kommt nun die plötzliche Einlenkung? Hat man sich doch das Ende des Stummfilms „Streik“ angesehen? Ja, das Ende ist recht blutig, zeigt aber auch, dass die Streikenden sich selbst schaden.
Allerdings frage ich mich gerade, ob die Einmalzahlung wirklich ein Vorteil ist, denn meist hat diese einen Nachteil, weshalb Einmalzahlungen sehr beliebt sind.
Will darüber nicht gross schreiben, aber es ist tatsächlich so. Eine Einmalhzahlung sieht gut aus, aber wenn man es genau betrachtet, ist eine Erhöhung um einige Prozentpunkte immer noch besser.

Elefantendame Mala freut sich schon sehr auf Weihnachten. Besonders auf ihre schmackhaften Fresspakete ist sie gespannt. Sie möchte halt mal wieder schwelgen, denn bekanntlich schmaust sie so gern.
Dennoch stellt sich ihr die Frage, ob sie sich auch wirklich auf Weihnachten freuen kann, denn bisher ihr Lieblingsverein, der FC St. Pauli, hochgradig enttäuscht. Nun haben sie einen neuen Trainer, Zettel-Ewald (Lienen), dennoch kam der Umschwung noch nicht.
Aber im letzten Spiel ging es auch gegen den Tabellenführer Ingolstadt. Man schlug sich eigentlich nicht schlecht, auch wenn es am Ende natürlich wieder einmal hiess: Der Sieger ist nicht St. Pauli.
Nun geht es gegen den VfR Aalen. Dieses Spiel muss St. Pauli unbedingt gewinnen, ansonsten kann man wirklich schwarz sehen. Dann sollte sich der Verein darauf gefasst machen, dass er absteigen wird in die Dritte Liga. Aber hat Lienen vor Jahren nicht auch Bielefeld vor dem Abstieg gerettet? Ja, aber das hat dem Verein dann doch nichts genutzt, denn später mussten sie doch absteigen.
Aber noch ist nicht alles verloren, noch hat St. Pauli es selbst in der Hand, zu gewinnen.
Aus diesem Grund ist Mala auch sehr euphorisch und glaubt daran, dass St. Pauli gegen Aalen gewinnen wird. Sie müssen doch endlich einmal das Ruder herumreissen. Aber vielleicht wollen sie ja absteigen, weil der HSV auch absteigen wird? Für den sieht es ebenfalls nicht gut aus, aber für Werder Bremen auch nicht. – Andere Stadt.
Jonas‘ Fussballorakel, die alte Pusteblume, hat die letzten beide Spiele richtig getippt. Damit hat sich ihre Quote deutlich verbessert, sieht aber immer noch schlecht aus. Schlechter als die vom Schlaubeutel oder Malas. Aber sie ist immer noch am üben, wie es ausschaut. Und wie hat sich die Pusteblume dieses Mal entschieden? Sie ist auch für einen Sieg des FC St. Pauli.
Nun gut, dann wollen wir hoffen, dass der Verein begriffen hat, worum es geht und sie ein Tor mehr schiessen als der Gegner und sich nicht in den letzten Minuten ein Tor einfangen werden.
Mala jedenfalls drückt ihren Rüssel für einen Sieg. Sie möchte sich schliesslich nicht Weihnachten versauen lassen.

 

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Wenn beim Discounter Penny das Angebot nur am Montag gültig ist…


Wozu gibt es eigentlich Prospekte, wenn die Angebote angeblich nur einen Tag gelten? Ja, das frage ich mich wirklich, vor allem wenn das nicht einmal gekennzeichnet ist. Worum es eigentlich geht: Ich will mal wieder bei meinem Lieblingsdiscounter einkaufen. Mitte der Woche hatte ich gesehen, dass dort Hähnchenbrustfilet im Angebot sei. Ich bin da nun gestern hin und was ist? Das Angebot gilt nicht mehr! Ist das denn noch zu glauben? Das Angebot ist die ganze Woche gültig, da steht nichts anderes im Prospekt, sondern eindeutig Montag bis Samstag. Nicht einmal im Internet steht etwas anderes.
Aber mit dem Laden habe ich immer wieder Ärger. Sei es wegen der Treueprämien – bei den blöden Gläsern mache ich jedenfalls nicht mit – oder eben wegen Produkten die falsch ausgezeichnet sind und ich einen viel höheren Preis zahlen muss, als dort eigentlich steht. Ich weiss gar nicht, wieso ich gerade die Filiale überhaupt noch aufsuche.
Jedenfalls komme ich mir regelrecht veralbert – gibt noch ein ausdrucksstärkeres Wort – vor. Denn wie kann es sein, dass ein Produkt, dass die ganze Woche für den angebotenen Preis da sein muss, auf einmal wieder Normalpreis kostet?
Ich kann ja verstehen, wenn es bei Produkten ist, die nicht immer im Sortiment sind, dass da so was passiert, aber das hier ist ein Produkt, das Penny immer hat.
So was kann man gut und gerne Betrug nennen. Denn wie kann es anderes beschrieben werden, dass dieses Produkt angeblich nicht mehr im Angebot sei, obwohl es im Prospekt und auf der Internetseite so steht?
Oder ist das etwa nur in dieser Filiale? Denn so was passiert mir immer nur da.
So langsam kann mir Penny wirklich gestohlen bleiben. Aber ich würde gerne mal wissen, ob das noch anderen passiert ist. Wollen einen ständig im Sortiment des Ladens befindlichen Artikel kaufen, der laut Prospekt im Angebot sein soll und dann müssen die den Normalpreis bezahlen. Hat es noch jemand erlebt? Interessiert mich wirklich.
Das Hühnerbrustfilet soll den Kilopreis 5,55 Euro bis heute Abend Geschäftsschluss kosten. So entnehme ich das dem Prospekt und der Internetseite, aber in der Filiale muss ich leider feststellen, dass das nicht stimmt. Und dann wird mir von einem Mitarbeiter – ob männlich oder weiblich lasse ich hier offen stehen – gesagt, dass das Produkt nur am Montag im Angebot sei.
Ich bin aber der Meinung, dass das nicht stimmt. Deshalb schreibe ich das hier, denn es muss einmal gesagt werden, dass es nicht sein kann, dass man als Kunde so für blöd verkauft wird. Kohlrabi und Co. gibt es für den Angebotspreis doch auch bis Samstag Geschäftsschluss. Es mag ein Sternchen an den Produkten angegeben sein, dass es nur begrenzt erhältlich ist und bereits am ersten Verkaufstag ausverkauft sein könne. Aber das sind dennoch Produkte, die immer nachgeliefert werden und nicht eine besondere Pralinenschachtel oder irgendwelche Überraschungseier-Sonderpackungen.
Als ich bin jedenfalls bedient und sprachlos, wie man bei Penny mit seinen Kunden umgeht – in ebenjener Filiale.

Die GDL ist immer noch nicht zufriedengestellt und beharrt auf ihren Forderungen gegenüber der Deutschen Bahn.
So wollen sie noch einmal gnädig sein und bis 17. Dezember warten. Die Bahn könne bis dahin ein neues Angebot vorlegen. Sollte dies nicht geschehen oder dies wieder ungenügend sein, würde ab dem 12. Januar wieder massiv gestreikt werden.
Wer jetzt noch ein letztes Fünkchen Verständnis für die Lokführer hatte, wird nun auch das verlieren. Denn die GDL und auch die EVG, die sich jetzt hervorhebt, haben unsere Nerven genügend strapaziert.
Aber wenn die Bahn es besser verstehen würde zu organisieren, könnten die Streiks kaum ins Gewicht fallen, denn man müsste die Streikenden einfach nur kalt stellen.
Oder eine Variante, die auch interessant wäre: Die Konten der GDL sperren, damit sie ihren Mitgliedern kein Streikgeld mehr zahlen kann. Dann wird jeder sich sofort wieder an seine Arbeit machen.
Aber vielleicht sollte sich die GDL und auch die EVG das Ende des russischen Stummfilms „Streik“ von Sergej Eisenstein ansehen. Dort werden am Ende die Streikenden zusammengetrieben und erschossen. BEvor nun ein Aufschrei losbricht. Ich meine damit, dass ein grossausgelegter Streik nichts bringt, sondern die Menschen nur massiv verärgert und die Streikenden am Ende als Dumme da stehen. Noch mögen die Lokführer sich als die Stärkeren fühlen, aber das wird nicht mehr lange gehen.
Nachrichten gibt es von einer Umstrukturierung bei der Bahn. So soll einiges an Geld eingespart und kaum genutzte Strecken eingestellt werden. Dasselbe trifft auf die Nachtzüge zu. In ein paar Jahren werden die Autoreisezüge auch eingestellt. Da frage ich mich, warum eigentlich noch mit der Bahn reisen? Da geht es mit dem Flugzeug doch auch.
Ausserdem geht ein Gerücht um, das besagt, die BahnCard solle praktisch abgeschafft werden und in ein Kundenkonto umgewandelt werden.
Was soll ich denn mit einem Kundenkonto? Ausserdem sollen eigentlich nur noch die Vielfahrer von dem Kundenkonto profitieren.
Alles gar nicht wahr, rudert die Bahn zurück. Die BahnCard würde bleiben.
Gut möglich, aber zu welchen Konditionen?
Da muss ich mich doch noch einmal fragen, ob ich die Bahn wirklich weiter nutzen will, wenn ich alle meine Vorzüge verliere.

Elefantendame Mala könnte sich freuen, hat der FC St. Pauli doch nicht gegen Bochum verloren. Zu einem Sieg reichte es letztendlich auch nicht, aber ein Punkt ist schliesslich besser als nichts. Dennoch ist Mala nicht zufrieden, denn St. Pauli verlor wieder einmal in der berühmten letzten Viertelstunde. Was haben sie nicht schon alles für Punkte in all den Jahren verschenkt, weil die Mannschaft es einfach nicht schafft, die Führung oder das Unentschieden über den Schlusspfiff zu halten. Handelt es sich hier um mangelndes Kondition oder vielleicht Konzentration? Jonas tippt hierbei auf ersteres, denn das seien alles nur Schönwetterläufer, die einen gemütlichen Waldlauf durchstehen könnten, aber nach einem Kurzsprint seien sie erschöpft als hätten sie einen Marathon-Lauf von mehr als dreihundert Kilometern hinter sich. Wahlweise könnte es auch sein, dass sie ihre Gehälter mit sich herumschleppen würden. Durchaus denkbar, da es nun Minuszinsen gibt. Da ist Bares halt Wahres.
Alles VErmutungen, aber es ist nicht zu leugnen, dass St. Pauli schon seit Jahren, wenn nicht sogar Jahrzehnten, immer in der berühmten letzten Viertelstunde ein Spiel verliert.
Deshalb ist Mala auch so unzufrieden. Zwar möge ein Punkt besser sein als nichts, aber drei Punkte sind eben noch besser.
Dafür hatte Mala mal wieder den richtigen Riecher bewiesen, als sie sich für ein Unentschieden entschieden hatte. Die Pusteblume hingegen hat wieder einmal daneben gelegen. Dabei sah es so gut aus! Sie hatte auf einen Sieg St. Paulis getippt. Und dann spielen die einfach Unentschieden! Jonas ist jedenfalls bedient und hat überhaupt keine Lust mehr, die Pusteblume noch weiter als Fussballorakel zu nutzen. Sie sei so talentfrei.
Was will er nun machen? Plattfuss auswählen? Die steht auch noch in seiner engeren Auswahl.
Mala hat noch einen grossen Wunsch an Nikolaus: Sie möchte, dass die Wetteinlösung von 1982 mit Otto Waalkes noch einmal gezeigt wird. Damals war sie zwar dreissig Jahre jünger, aber noch genauso hübsch wie heute. Übrigens damals auch ein paar Kilo leichter, obwohl sie abgenommen hat.

 

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Wenn sich zwei Provokateure zusammentun…


Erdogan, Präsident der Türkei, ist momentan so beliebt wie Russlands Präsident Putin. Die Gründe sind allerdings völlig andere. Vergangene Woche machte Erdogan von sich reden, weil er davon sprach, dass Muslime noch vor Kolumbus in Amerika gelandet seien. Nun kommt die nächste Kerbe, in die er haut. Der Westen, wenn er in die islamische Welt komme, möge Öl, Gold und Diamanten, aber auch billige Arbeitskräfte. Und als sei das nicht genug, geht Erdogan noch weiter, indem er die Behauptung aufstellt, die Nichtmuslime, womit er vornehmlich den Westen meint, wolle die Muslime und deren Kinder tot bzw. sterben sehen.
Wie überaus passend, dass nur wenige Tage später Papst Franziskus zu Besuch kommt. Da muss man natürlich erst einmal die Muslime als armes gebeuteles Völkchen darstellen, dass vom Westen nur ausgenutzt wird. Will Erdogan damit noch weitere Zwietracht zwischen den letzten verbliebenen Christen und den Muslimen in der Türkei säen. Man weiss einfach nicht, was dieser beinahe schon grössenwahnsinnige Präsident der Türkei eigentlich will.
Zudem hält er weiterhin daran fest, dass Muslime vor Kolumbus Amerika entdeckt hätten. Damit sind sie dennoch nicht die ersten gewesen, auch wenn Erdogan das so gerne hätte. Denn bekanntlich waren es die Wikinger, die Amerika entdeckt haben. Überreste von Winland sind heute noch zu finden. Ausserdem sind da auch noch die Chinesen, die eventuell nach Amerika gelangt sein könnten. Bis Afrika kamen sie definitiv, aber ob weiter? Tja, nichts Genaues weiss man nicht. Aber Erdogan ist so von seiner Idee besessen. Soll man ihn machen lassen, denn den Wikingern kann er definitiv nicht den Ruhm nehmen.
Aber wenn man es genau betrachtet, will er nur den Islam höher heben. Deshalb besteht er darauf, dass es Muslime waren, die zuerst Amerika entdeckt haben. Mit konkreter Jahresangabe: 1178. Aber leider, leider, wie schon erwähnt, erst nach den Wikingern. Wobei, das waren zu dem Zeitpunkt auch keine Christen. Denn darum scheint es Erdogan mutmasslich zu gehen: Die Überlegenheit des Islam gegenüber dem Christentum zu zeigen.
Als machthoher Politiker müsste er eigentlich wissen, dass man so was nicht macht. Aber wenn der Papst zu Besuch kommt, muss man schon mal klarstellen, welche Religion besser – oder was auch immer er meint – ist.
Natürlich kann es auch sein, dass er den Islam so hoch lobt, weil er nicht will, dass die IS nun auch noch die Türkei sich als neues Ziel auswählen.
Deshalb vielleicht auch die Betonung darauf, dass der Westen sich nicht in alles einmischen solle. Gemeinsam könne man viel besser gegen die Probleme in Syrien und im Irak angehen. Aber der Westen versaut immer alles.
Bedenklich ist allerdings die Phrase, wo er sagt, dass man schon längst in Palästina eine Lösung gefunden hätte. Es mag stimmen, dass der Westen die Probleme geschaffen hat, aber soll man deshalb den Staat Israel eliminieren, damit wieder Ruhe herrscht?
Im Grunde genommen will Erdogan nur mal wieder von sich Reden machen, den starken Mann markieren. Dennoch sollte er sich dessen bewusst sein, was er sagt. Seine Aussagen können eines Tages wieder zu ihm zurückkehren.

Und wo ich gerade von Putin gesprochen habe. Der hat Erdogan gelobt, dass die Türkei sich nicht an den Sanktionen des Westens beteilige. Und quasi als Belohnung will Russlands Präsident nun die Wirtschaftsbeziehungen mit der Türkei verstärken. Habe ich nicht schon vor Wochen gesagt, dass die europäischen Obst- und Gemüsebauern Firmen in der Türkei gründen sollen? Ja, habe ich. Damit habe ich dem vorgegriffen, was nun Putin tun will.
Na ja, was bleibt ihm auch anderes übrig? Weil der Westen Sanktionen verhängt hat, verliert Russland angeblich mehr als 30 Milliarden Euro pro Jahr.
Und dann ist da schliesslich auch noch das Problem, dass Russland keine Lebensmittel – fast keine – aus dem Westen importiert. Deshalb werden wir momentan von Äpfeln geradezu überschwemmt. Für ein Kilo „nur“ fünfzig Cent zu bezahlen hat es Jahre nicht gegeben. Hatte nicht Sogar Penny das Angebot gehabt, wo Äpfel nur 44 Cent das Kilo kosteten? Weiss ich gerade nicht.
Aber Russland braucht nun einen anderen Partner, denn auch China hat nicht das, was Russland will. Zudem ärgern China momentan die freilaufenden Tiger, die sich an eine Landesgrenze nicht halten und nun in China „einfallen“.
Putin braucht einen starken Partner, der Verbindungen zum Westen hat. Kasachstan und Weissrussland sind keine Option. Nein, es muss die Türkei sein, wenn er der abflauenden Wirtschaft entgegen gehen will. Denn der Rubel ist praktisch nichts mehr wert. Dagegen muss etwas getan werden. Warum nicht die Türkei als Handelspartner auswählen. Die dreht sich sowieso wie das Fähnlein nach dem Winde.

In Ägypten wurde Hosni Mubarak in einem Revisionsprozess von dem Vorwurf zur Beihilfe des hundertfachen Mordes freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft hatte für Mubarak die Todesstrafe gefordert. Dennoch bleibt Mubarak im Gefängnis, denn wurde bereits vor längerem zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt wegen der Veruntreuung von öffentlichen Geldern.
In einem ersten Prozess, der wegen Verfahrensfehlern ungültig erklärt worden war, war Mubarak zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Und jetzt kommt er mit nichts davon.Nun bin ich mal gespannt, wie das Urteil in Ägypten aufgenommen wird. Zufriedenstellen dürfte das Urteil sicherlich nicht. Aber wird es zu Protesten kommen oder sagt man sich, dass Mubarak ohnehin nicht ewig leben wird und die drei Jahre genug sind?
Man wird es sehen.

Elefantendame Mala ärgert sich wieder einmal masslos über den FC St. Pauli. In Leipzig sind sie mit 4:0 untergegangen. Zwar hatte Mala ohnehin nicht an den Hauch einer Chance geglaubt,aber das es so schlimm würde, hätte sie nun nicht gedacht. Was ist nur bei dem Verein los? Nichts kriegen sie mehr hin, stehen auf einem Abstiegsplatz. Werden sie noch die Kurve kriegen? Nein, sagt die alte Kuh und meint damit das Spiel gegen Kaiserslautern. Auch hier tippt Mala auf eine Niederlage des FC St. Pauli.
Währenddessen hat die Pusteblume sich natürlich für das Gegenteil entschieden. Wie sollte es auch anders sein, wo sie ein penetranter Linksrüssler ist? Und so sagte sie denn auch, dass St. Pauli gewinnen würde. Jonas schlägt bekanntlich die Hände über dem Kopf zusammen, denn er weiss jetzt schon, dass dieses Ergebnis nicht eintreffen wird. Dabei lag sie letzte Woche tatsächlich mal richtig. Kein Wunder, Leipzig stand für die linke Seite. Da musste sie halt Leipzig tippen.
Warten wir ab, was sein wird. Dann kann sich Jonas immer noch Plattfuß zuwenden. Die sei sowieso viel netter, behauptet er.

 

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Machtkampf oder zu viel Geld?


Die Züge stehen wieder still. Nein, nicht alle, aber die Mehrheit ist in den Depots geblieben.
Es wird wieder gestreikt, innerhalb einer Woche, in einem Abstand von nur drei Tagen. Waren es beim letzten Streik der Lokführer 14 Stunden gewesen, sind es nun 50 Stunden.
Erschwerend kommt dieses Mal hinzu, dass in sieben Bundesländern die Ferien begonnen haben und in einem die Ferien enden, während sie in anderen noch laufen. Da ist ein Chaos vorprogrammiert. Aber nicht nur das. Die letzten Sympathien, die noch aufseiten der Lokführer waren, dürften dort nun verloren gehen.
Am Mittwoch war auch ich unmittelbar vom Streik betroffen, denn eine kurze Strecke muss ich von der Arbeit mit der S-Bahn fahren, um dann in die U-Bahn umzusteigen. Ich wusste nicht, ob die S-Bahn fuhr, in der Nähe gab es auch eine Bushaltestelle, da fuhr der Bus alle zwanzig Minuten. Es gibt noch einen anderen, aber der fährt einige Umwege, weshalb ich den nun wirklich nicht nehmen wollte. Habe extra geguckt, wann der fährt und dann war er doch gerade weg. Äusserst ärgerlich, aber nicht zu ändern. Was also tun? Die Strassenbahn nehmen? Tja, die gab es hier nicht. Nur den Bus und der war weg und der andere fuhr Umwege und war restlos überfüllt. Also zu Fuss gehen. Ja, blieb mir nichts anderes übrig und ich war auch schneller als der nachfolgende Bus.
Wenigstens war die U-Bahn nicht überfüllt, was ich auch schon mal erlebt hatte.
Ich habe schon seit längerem kein Verständnis mehr für die streikenden Lokführer und für die GDL sowieso nicht.
Warum?
Ganz einfach: Ein Streik führt zu nichts, ausser zu genervten Menschen, die auf die Bahn angewiesen ist. Die Schuld nun der Deutschen Bahn zuzuschreiben, wie es von der GDL getan wird, ist natürlich sehr einfach, zieht aber irgendwann nicht mehr. Vor allem nicht, wenn man den Streik auf Ferienbeginn setzt. Dann reisst auch bei dem Verständnisvollsten der Geduldsfaden.
Ich habe jetzt mal gehört, wie viel ein Lokführer so verdient. Der herausgepickt wurde, war schon einige Jahre dabei und es sollen um die 2900 Euro gewesen sein. Ob Brutto oder Netto wurde nun nicht gesagt, dafür hiess es aber, dass es noch eine Zulage gibt, die auch um mehrere hundert Euro variiert.
Andere, die auch wichtige Dinge leisten, können von so einem Gehalt nur träumen. Und die streiken auch nicht, um mehr Geld zu bekommen, weil sie es haben wollen. Sie würden es auch nicht kriegen, obwohl sie es weit mehr verdient hätten, als die Lokführer.
Ja, ich bin fast davon überzeugt, dass die GDL hier einen Machtkampf ausspielt, wer den längeren Atem habe. Denn es geht nicht nur darum, dass die GDL ihr Forderungen durchsetzen will, sondern auch um eine Vormachtstellung. Schliesslich gibt es da noch eine andere Gewerkschaft, die EVG, und der will die GDL den Rang ablaufen. Also nicht nur im Hinterkopf haben, dass die Lokführer mehr Geld bekommen sollen und einen geregelteren Arbeitsalltag, sondern auch, dass die GDL ihre Vormachtstellung ausbauen möchte.
Gut, in einem stimme ich mit den Lokführern überein, dass ihre Schichtarbeit besser koordiniert sein muss. Dafür kann man auch streiken, aber wenn man es andauernd macht, wird das auch nicht viel bringen – ausser verärgerte Kunden natürlich und das niemand mehr Verständnis für die Lokführer zeigt.
Wie gesagt, dass mit dem Lohn ist so eine Sache. Natürlich ist es keine leichte Aufgabe, dort im Führerhaus der Lok zu sitzen. Man kann nicht einfach Däumchen drehen, sondern muss wie beim Autofahren hellwach sein, um kein Signal zu übersehen.
Dann immer die Gefahr, dass sich ein Lebensmüder vor einen Zug wirft. Obwohl der Lokführer selbst keine Schuld daran hat, den Tod eines Menschen verschuldet zu haben, nimmt es ihn mit und sehr wahrscheinlich macht sich der Lokführer auch Vorwürfe, warum er nicht eher gebremst habe. Das ist das Gefährliche an dem Beruf, dass man von jetzt auf gleich aus dem Gleichgewicht gebracht werden kann.
Hat jetzt nicht wirklich was damit zu tun, warum es gerechtfertigt ist, dass die Lokführer mehr Geld bekommen sollten, aber erwähnenswert ist es allemal. Denn jeder Lokführer – auch wenn niemand es sehr wahrscheinlich zugeben würde – fürchtet sich genau davor, dass ihm so etwas passiert.
Aber wenn man das GEhalt betrachtet, dann kommt man beinahe zu dem Schluss, was die Lokführer eigentlich wollen. Sie werden doch recht grosszügig bezahlt, wenn man da andere Berufe ansieht, wo die körperliche Arbeit viel höher ist, aber der Lohn mickrig.
Es wird gestreikt. Gerade einmal 30 Prozent aller Fernzüge sollen fahren. Im Regionalverkehr wird häufig auf Busse gesetzt. Einige S-Bahnen in den Grossstädten fahren gar nicht, andere nur unregelmässig in grossem Zeitabstand. Aber sie fahren, dass ist schon mal was. Dennoch wird dieser fünfzig Stunden lage Streik, ziemlich viele Menschen getroffen haben, die heute oder morgen in den Urlaub fahren wollten. Wenn sie Glück haben, fährt ihr Zug, kommen sie vielleicht mit Umwegen zum Ziel oder sie kommen nicht weg vom Fleck.
Das ist dann ärgerlich für die Bahn, denn die muss diese Ausfälle ersetzen. Entweder mit der Erstattung des Reisepreises oder sogar einer Übernachtung oder ich weiss nicht was.
Das schadet natürlich der DB selbst. Die Kunden werden sich wieder auf ihre Autos konzentrieren, vielleicht auch aufs Flugzeug, falls da nicht auch gerade gestreikt wird, wie am Donnerstag bei GermanWings. Aber momentan soll auf den Strassen nicht übermässig viel los sein. Das kommt vielleicht erst am Montag. Aber da sollen die Züge wieder fahren.
Die GDL sagt auch, dass die Bahn die Verhandlungen verschleppe, weil sie auf ein Gesetz zur Tarifeinheit warte, dass die Bundesregierung irgendwann verabschieden will. Dieses GEsetz besagt, dass dann nur noch die mitgleiderstärkste Gewerkschaft Verhandlungen führen darf. Ist das dann nicht die GDL, sondern eine andere Gewerkschaft? Hm, sollte man drüber nachdenken.
Die DB kann es natürlich auch so machen, dass sie mehr Lokführer verbeamten, denn die dürfen dann bekanntlich nicht streiken. Kostet natürlich auch mehr, aber sollte sich die Bahn mal überlegen. Lieber das, als immer nur Streiks und Notfallpläne und verärgerte Kunden und Erstattung des Reisepreises. Da kommt eine Verbeamtung doch viel billiger.
Voerst müssen wir die Streiks akzeptieren. Was können wir selbst auch schon machen? Solidarität mit den Lokführern zeigen? Nö, irgendwann hat sich das wirklich.
Bin wirklich gespannt, wann das nächste Mal gestreikt wird. Schon am Dienstag? Ach, da fällt mir noch was ein? Hat die GDL zu viel Geld auf den Konten, dass sie diese loswerden müssen? Denn an jedem Streiktag bekommt derjenige, der in der Gewerkschaft ist, Streikgeld ausgezahlt. Der Gedanke kam mir schon im letzten Jahr, als Ver.di andauernd zum Streik aufrief. Daran hat nun noch keiner gedacht. Aber dafür gibt es schliesslich mich, um andere darauf zu stossen.

Elefantendame Mala macht heute und morgen fleissig mit bei der Begrüssung der neuen Elefanten aus Hannover. Fleissig hat sie mit ihren Rüsselkontakt aufgenommen und findet sie ganz nett, aber dennoch ist sie froh, wenn sie in ihrer kleinen Gruppe bleiben kann.
Letzte Woche ärgerte Mala sich masslos über das Auftreten der deutschen Nationalmannschaft. Verloren diese sang- und klanglos gegen Polen und gegen Irland sah es auch nicht besser aus. Schiessen sie irgendwann den Führungstreffer und dann kassieren sie in der 94. Minute (!) den Gegentreffer. Das ist doch nicht zu glauben, so spielt doch sonst nur der FC St. Pauli. Aber mit Max Kruse hatte auch ein ehemaliger St. Paulianer mitgespielt.
Mala tobte. So schlecht sei die Nationalmannschaft noch nie gewesen. Gemeinsam mit old Rani konnte sie Trübsal blasen, denn die Schweiz war auch nicht besser gewesen.
Aber lieber tobt Mala, als das sie Trübsal bläst. Und so hat sie auch gleich entdeckt, wo es hapert. Die Abwehr sei nichts und auf den Torwart könne man sich auch nicht verlassen. Bei der WM habe Neuer sehr gut gespielt, weit besser als sonst, aber nun ist er wieder auf dem Niveau, wo er seine alten Fehler mache.
Wahrscheinlich wäre er heute nicht die Nummer eins im Tor der deutschen Mannschaft, wenn nicht René Adler in den entscheidenen Momenten immer irgendeine Verletzung gehabt hätte. So redet von dem kein Mensch mehr. Mein Onkel glaubt, dass das bei dem irgendwas psychisches sei. Denn immer wenn es wichtig ist, sei er verletzt und wenn es nur ein Hexenschuss sei.
Vielleicht fängt die deutsche Mannschaft sich wieder. Denn wenn sie es nicht tun, wird es eng und sie sehen sich die EM nur als Zuschauer an. Dann wird hoffentlich Frankreich gewinnen, aber für Deutschland wäre es eine Blamage.
Nun geht aber erst einmal die Bundesliga weiter. Mala hat erfahren, dass Shila, die sie laut Aprilscherz in jungen Jahren hätte spielen sollen, fleissig am üben wäre, um einen Ball zu fangen und zu spielen. Allerdings hätte sie nur Zweige oder Steine zum Üben. Da wir Shila als übermütig kennen, sollte sie es lieber ganz sein lassen. Ausserdem, würde sie wirklich ein guter Torwart werden?
Darüber macht sich Mala keine Gedanken, sondern vielmehr über das nächste Spiel des FC St. Pauli. Am Montag werden sie auf Düsseldorf treffen und Mala sagt, dass sie gegen Düsseldorf nur Unentschieden spielen.
Jonas ist obenauf, denn sein Fussballorakel hatte beide Spiele richtig getippt. Besonders beim Unentschieden gegen Irland war sie sehr überzeugt vom Ergebnis. So entschlossen habe er sie noch nie erlebt gehabt. Er muss es wissen, schliesslich prüft er sie nun schon mehrere Wochen.
Was hat die Pusteblume denn nun zum St. Pauli-Spiel gegen Düsseldorf gesagt? Tja, da ist sie der MEinung, dass St. Pauli leider verlieren wird. Ein Blick auf die Tabelle könnte das bestätigen. Was sagte der Schlaubeutel zu dem Spiel? Es war das letzte, dass sie getippt hat, bevor sie sich auf den Weg nach Leipzig machte. Sie geht von einem Unentschieden aus. Und was sagt Plattfuss? Die hat Jonas auch gefragt, da er der Pusteblume nichts zutraut. Sie geht ebenfalls von einem Sieg Düsseldorfs aus. Sie sei ein furchtbarer Linksrüssler hat Jenalas Cousin über sie gesagt.
Wie es aussieht, wird es dieses Mal spannend werden, wer am Ende recht behalten wird.

 

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Der Sand wird knapp! – Trotz Wüsten


Klingt komisch? Ja, das mag so sein, dennoch ist es wahr.
Die Wüsten nehmen immer mehr in Besitz, der Rohstoff Sand müsste also im Überfluss vorhanden sein. Doch nein, das ist er nicht.
Denn Sand ist nicht gleich Sand. Mit blossen Auge betracht sieht Sand für uns gleich aus. Aber unter dem Mikroskop betrachtet, sehen wir, dass jedes Sandkorn ein Unikat ist. Eines ist eckiger, das andere rund, während ein drittes in einem dunklen Ton strahlt.
Vielleicht ist uns schon einmal aufgefallen, dass für die Sandfigurenwettbewerbe extra Sand angekarrt wird und nicht der genommen wird, der am Strand zu finden ist. Da müsste uns doch die Frage kommen, warum das so ist. Der Sand, den wir an den meisten Stränden vorfinden, pappt einfach nicht so schön und ist deshalb ungeeignet, um lange genug zu halten. Wir erinnern uns, wie wir als Kind Sandburgen am Strand gebaut haben. Lange hielten sie nie. Die Aussenseite wurde irgendwann trocken und die Sandschicht wurde Stück für Stück abgetragen. Auch konnten wir nie richtig grosse Burgen bauen, weil sie irgendwann zusammenbrachen. Eine Grosse Sandburg war immer damit verbunden, dass wir eine grosse Fläche brauchten für den Untergrund. Der Strandsand ist einfach nicht für grosse Bauwerke geschaffen.
Sand entsteht durch verschiedene Prozesse. Der weisse Sandstrand entsteht durch das Abschleifen von Muschelschalen an Korallen. Dann entsteht er in den Bergen und wird bis ins Tal in viele kleine Teilchen geschliffen. Aus Basalt, der bei Vulkanausbrüchen entsteht, wird Sand.
Jede dieser Sandarten hat andere Eigenschaften, die sich zum bauen oder Aufschütten von künstlichen Inseln eignen.
Aber gerade diese Sandarten werden immer seltener, denn wir verbrauchen sie wie nichts. Schliesslich ist Sand doch unendlich vorhanden. Mitnichten!
Es gibt inzwischen schon eine Art Sandmafia, die illegal Sand vom Meeresboden saugt und den gewinnbringend verkauft. Länder wie Singapur brauchen den Sand, um neue Gebäude bauen zu können. Denn vor allem die Bauindustrie braucht den Sand, nicht nur für Beton.
Wir in Deutschland brauchen nicht fürchten, dass uns der Sand ausgeht, denn wir haben genügend Quellen, die noch eine hundert Jahre ausreichen dürften. Allerdings gibt es auch da Probleme, denn mit dem aufkommenden Naturschutz kann nicht mehr überall Sand abgebaut werden. Ausserdem nimmt die Sandverteilung von Nord nach Süd ab. Das heisst, in Norddeutschland ist der Sand billiger als im Süden. Dort gibt es anstelle von Sand Kies im Überfluss. Auch nützlich, aber nicht für die Bauindustrie.
Was also tun, wenn die Sandquellen nicht mehr verwendet werden dürfen. Richtig, man sucht sich andere Orte, wo Sand im Überfluss vorhanden ist. Ich erwähnte bereits, dass Sand vom Meeresboden abgesaugt wird. Und genauso macht man es. Man holt sich den Sand aus dem Meeresboden und schon ist der wertvolle Rohstoff wieder im Überfluss vorhanden.
Schon mal überlegt, wo überall Sand vorhanden ist? Womit scheuert man den Ofen, wenn die Lasagne mal wieder zu sehr gespritzt hat? Richtig, man verwerndet Scheuermilch. Die Körnung dürfte einem schon aufgefallen sein. Plastik ist es nicht, was man in einigen Peelingcremes vorfindet und schlecht für das Trinkwasser und die Umwelt ist. Nein, es ist Sand, der dafür sorgt, dass der Ofen oder das Backblech oder der Topf wieder glänzt.
Auch in Zahnpasta findet man Sand vor, wenn man eine kauft, die einem vorgaukelt, man würde durch diese Sorte weissere Zähne erhalten. Oder man nehme die Poliercreme beim Zahnarzt, auch da ist Sand drin. Ein Grund, warum ich mir die Zähne nicht polieren lasse. Den Sand habe ich noch Tage später zwischen den Zähnen, obwohl ich putze wie blöde. Nicht zu vergessen von meinem Sandtrauma als Kleinkind. Seitdem ist mir Sand suspekt.
Sand ist ein Produkt, dass wir überall antreffen. Kleinkinder spielen in Sandkästen darin, Spielplätze bestehen aus Sand als Untergrund.
Und dann noch etwas, worauf niemand verzichten kann: Glas.
Fenster, in Autos oder Wohnungen/Wohnhäusern, oder eben Brillengläser. All diese Produkte sind aus Sand gefertigt. Dann die schönen Weihnachtskügeln, die uns immer dann runterfallen, wenn wir sie gerade an den Tannenbaum gehängt haben.
Es gibt so vieles, was aus Glas gefertigt ist. Bei vielen Dingen denken wir gar nicht darüber nach, aber es ist an der Zeit, auch daran zu denken, dass Sand nicht im Überfluss vorhanden ist.
Die Wüsten in Afrika nehmen immer mehr in Besitz, Peking wird jedes Jahr von einer dicken Sandschicht überhäuft und selbst bei uns gibt es Sandstürme.
Und dennoch ist dieser Sand nutzlos. Stattdessen wird nun der Meeresboden ausgebeutet, ohne Rücksicht auf das Leben im Meer. Die Folgen werden wir irgendwann noch zu spüren kriegen. Wann? Nun ja, in einigen Jahrzehnten sicherlich.
Wir müssen anfangen uns darüber klarzuwerden, dass Sand nicht im Überfluss vorhanden ist, trotz Wüsten. Was paradox klingt, erscheint logisch, wenn man sich mit der Beschaffenheit der einzelnen Sorten Sand auseinandersetzt. Wir müssen sorgsam mit unseren Ressourcen umgehen, aber begreifen werden wir das erst, wenn es zu spät ist.

Mit grossen Ärger habe ich mal wieder feststellen müssen, dass die sechste Staffel von „Castle“ auf Sat.1 fortgesetzt wird. Noch wütender bin ich, weil die Uhrzeit eine frechheit ist: Sonntag um 22.15 Uhr. Um die Zeit gucke ich mir nichts mehr an, weil ich am nächsten Tag wieder früh raus muss.
Schon die fünfte Staffel hatte Sat.1 gezeigt, da war es montags gewesen, wo ich auch nie Fernsehen gucke. Dann wurde es wieder auf Kabel eins gezeigt und nun wieder auf Sat.1? Ich verstehe es nicht. Vor allem gucke ich mir so was auf Sat.1 grundsätzlich nicht an. Das ist wie mit CSI, was ich seitdem es auf RTL läuft, mir auch nie mehr angesehen habe. Seitdem gucke ich es nur noch auf DVD. Werde bei Castle wohl auch so verfahren müssen. Wenn es nicht anders geht. Vielleicht wird Castle noch von mehr Leuten als von mir boykottiert. Aber auf Sat.1 gucke ich mir das nicht an!

Elefantendame Mala war letzte Woche mal wieder am toben, weil St. Pauli eine leichtfertige Führung verspielte. Am Ende schossen sie glücklicherweise noch das Ausgleichstor und konnten wenigstens einen Punkt nach Hause nehmen. Damit hatte Mala recht gehabt, als sie für ein Unentschieden gewesen war. Auf Malas Vorhersagen kann man sich verlassen.
Jonas hingegen musste zweimal hinnehmen, dass seine Fussballorakel sich gerirrt hatten. Weder der Schlaubeutel noch die Pusteblume hatten Recht gehabt. So langsam ist er mit seinen Nerven am Ende, was die Pusteblume betrifft. Er überlegt tatsächlich, ob er es nicht noch einmal mit Plattfuss versucht. Das will ich sehen, die war doch bei seinem Test glatt durchgefallen, obwohl sie so intelligent sein soll.
Elefantendame Mala tippt auf ein Unentschieden. Beide Teams gönnen sich nichts, doch wird nichts dabei herauskommen. Das kennen wir von St. Pauli.
Auch der Schlaubeutel hat auf ein Unentschieden getippt, während die Pusteblume für eine Niederlage St. Paulis ist. Vielleicht wird sie nun wieder einmal richtig liegen. Wer weiss, Jonas kann noch hoffen. Ansonsten sucht er sich eben ein anderes Orakel oder er übt, wie er auch ein gutes Ergebnis bekommt.

Eine meiner SD-Karten hat ihren Geist aufgegeben. Nach dem Akkuwechsel der Kamera kam plötzlich die Nachricht, ich müsste die Karte formatieren. Habe ich natürlich nicht gemacht, aber jetzt suche ich nach einem vernünftigen Programm, damit ich meine Bilder retten kann. Sind nur so fünfzig Stück, aber ich finde es wirklich ärgerlich. Mit dieser Marke habe ich schon vor Jahren Probleme gehabt, aber die hatte ich noch in der Packung und sie war unbenutzt. Jetzt ärgere ich mich.

 

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Zerbricht Europa in Kleinstaaten?


Nun versucht auch Katalonien sich durch ein Referendum vom ungeliebten Spanien zu lösen. Am 09. November schon soll es so weit sein.
Allerdings gibt es ein Problem: Die spanische Regierung in Madrid hält dieses Referendum für verfassungswidrig und will es unter allen Umständen verhindern, denn Katalonien ist praktisch die reichste Region Spaniens. So was lässt man ungern ziehen.
Nach dem schottisches Referendum war klar, dass in absehbarer Zeit, eine weitere Region in einem anderen EU-Land ebenfalls ein Referendum auf die Beine stellen würde, um aus dem ungeliebten Land austreten zu können. Heissester Anwärter war neben Südtirol auch Katalonien. Nun haben die Katalonier den ersten Schritt getan.
Aber so einfach, wie sie sich das vorgestellt haben, wird das nicht. Denn die spanische Regierung hat ihrerseits auch Schritte eingeleitet, um das Referendum unter allen Umständen zu verhindern. Dazu soll am Montag auf einer Sondersitzung des Kabinetts über eine Verfassungsklage entschieden werden. Wird darüber entschieden, dass es zu einer Verfassungsklage kommen soll und diese vom Gericht zugelassen wird, wird das Referendum automatisch ausgesetzt. Heisst, dass Katalonien sich auf unbestimmte Zeit nicht dafür entscheiden kann, ob sie unabhängig werden wollen.
Dabei soll das Referendum angeblich nicht bindend sein. Wenn also die Katalonier für eine Abspaltung votieren, muss es nicht heissen, dass sich die Region auch abspalten wird. Angeblich soll es nur als Votum gelten, wie die Katalonier davon denken und ob sie sich eine Eigenständigkeit vorstellen könnten.
So kann man es natürlich auch sagen, wenn man im Grunde nur darauf aus ist, endlich eigenständig zu werden. Man versucht der spanischen Regierung Sand in die Augen zu streuen. Aber die haben, wie gesagt, etwas dagegen. Eine der reichsten Regionen will eigenständig werden, so geht das nun gar nicht. Wobei Katalonien schon seit ewigen eiten versucht, sich aus dem ungeliebten Spanien zu befreien. Seit dem schottischen Referendum werden wir nun wohl noch mehr von solchen Referenden hören. Aber dann eine Kleinstaaterei? Das hatten wir doch alles schon.
In der Schule lernte ich, dass vor Napoleon in Deutschland eine Kleinstaaterei sondergleichen herrschte. Da kam man kaum vorwärts, weil alle paar Meter oder Kilometer ein anderes Gebiet erreicht wurde. Soll das nun auch in Europa geschehen? Man darf gespannt sein, wie sich das noch alles entwickeln wird.
Vor allem frage ich mich, wann denn nun Bayern wieder einmal auf seine Unabhängigkeit pochen. Aber wenn es so weit kommt, dann bin ich hoffentlich hier lange weg.

Nächstes Jahr wird es in der ARD einige Veränderungen geben. Seit Ende 2011 läuft seit Montag bis Freitag die mehr schlecht als recht laufende „Heiter bis Tödlich“-Reihe. Diese soll wohl im nächsten Jahr aufgegeben werden bzw. läuft sie nur noch dienstags und mittwochs. Donnerstags soll ein Ableger von „IN aller Freundschaft“ laufen. Aber da bin ich mir ziemlich sicher, dass auch dieses Format scheitern wird. Solange die ARD nicht begreift, dass die Sendungen um genau 19 Uhr anfangen müssen, wird das nichts werden. Denn viele sehen sich um 18 Uhr eine der vielen Sokos im ZDF an. Diese gehen bis kurz vor sieben, da läuft die „heiter bis tödlich“-Serie bereits. Und viele verstehen gar nicht, worum es eigentlich in der Folge geht, wenn sie den Anfang verpasst haben. Also sehen sie sich das erst gar nicht an. Des weiteren kommt manchmal noch erschwerend hinzu, dass die Folgen so dermassen schlecht geschrieben sind – meine persönliche MEinung -, dass sich niemand die weiteren Folgen der Serie ansieht, auch wenn die weitaus besser sind. So war es beispielsweise bei „Koslowski & Haferkamp“. Die erste Folge war grosser Mist, eigentlich waren erst die letzten Folgen so richtig gut. Aber mit der ersten Folge hatte man es sich versaut.
Inzwischen sollen schon Serien auf Eis liegen, weil sie beim Testpublikum durchgefallen sind. „Der Mama“ soll angeblich dieses Schicksal getroffen haben, obwohl es immer noch heisst, dass die Serie wohl im nächsten Frühjahr gezeigt werden wird.
Die ARD wird nie einen Blumentopf auf dem Vorabendsendeplatz gewinnen, da können sie sich noch so sehr anstrengen. Vielmehr sollten sie versuchen, gute Serie zu produzieren. Das meiste soll massentauglich sein, was oft auch heisst, dass es sehr einseitig ist. Es muss doch der Anreiz der öffentlich-rechtlichen Sender sein, dass sie gute Serienformate produzieren. Stattdessen versuchen sie das ewig gleiche, weil es ja so gut funktioniert hat. Natürlich kommt nicht alles bei den Zuschauern an. Aber was ist mit diesen Zoo-Dokus? Will die eigentlich noch jemand sehen? So bei einer Million-Zuschauern dümpelt die aktuelle „Nashorn, Zebra & Co.-Doku herum. Wie das nun bei den anderen war, weiss ich nicht, da habe ich noch nicht regelmässig nach der Zuschauerquote geguckt.
Die neuesten Krimi-Spass-Serien werden nun nicht mehr für die „heiter bis tödlich“-Reihe produziert. Heisst das nun, dass die Reihe gescheitert ist? Ich bleibe weiter dabei: Die Uhrzeit, wann die Serien beginnen, ist das Problem.

In Köln hat der dritte Elefant die Pocken. Was nun schlimm klingt, ist es in dem Sinne nicht, dass es nur eine weitere Infizierung gab. Meist infizieren sich alle anderen Elefanten auch, dass die gesamte Herde erkrankt. Das ist im Kölner Zoo nun nicht der Fall – noch nicht. Hoffentlich bleibt das auch so. Bei der dritten Elefantin ist es sehr früh erkannt worden und sie wird nun behandelt. Bei den anderen beiden soll es ja schon Anzeichen von Veränderungen an den Fusssohlen gegeben haben, als man endlich auf Pocken erkannte. Man denkt nun einmal auch nicht sofort an Pocken, sondern fürchtet erst einmal das Schlimmste: eine Herpes-Infektion. Für asiatische Elefanten kann das tödlich enden, denn in der einen Sekunde geht es ihnen noch gut, man kann nichts feststellen und am nächsten Tag sind sie tot, gestorben an einer Herpesinfektion. Übrigens finde ich es recht interessant, dass afrikanische Elefanten weder an Pocken noch an Herpes erkranken können.
Überträger der Pocken sind Nagetiere wie Mäuse, Ratten oder Eichhörnchen, aber auch Katzen. Ja, ganz recht gehört, auch Katzen können Pocken übertragen. Davon gab es in den letzten dreissig Jahre einige wenige Fälle in Deutschland, traf aber Menschen und keine Elefanten. Diese Zoonose ist nicht ungewöhnlich, wenn man mit den Stubentigern einen engen Kontakt pflegt.
Wie gut, dass ich mit Katzen absolut nichts anfangen kann und die mir nicht in die Wohnung kommen. Nun kenne ich den Grund.

Elefantendame Mala hatte diese Woche sehr viel zu tun, da mal wieder eine englische Woche war. Will heissen, sie musste drei Spiele innerhalb einer Woche tippen. Das findet sie immer ein wenig stressig, aber so oft kommt das nun auch wieder nicht vor. Wie hat sie da eigentlich nur die WM überstanden? Da musste sie alle paar Tage drei Spiele tippen.
Was sagt Mala nun zum Spiel des FC St. Pauli gegen den FSV Frankfurt? Da sagt die alte Kuh, dass St. Pauli nur unentschieden spielen wird. Es handelt sich beim FSV Frankfurt um den Tabellenletzten und gegen den sehen sie nie gut aus, wie man schon beim Spiel gegen Aue sehen konnte. Vielleicht reissen sie sich auch zusammen und schiessen ein Tor mehr als der Gegner. Dass sie das können, haben sie bereits gegen Braunschweig bewiesen. Bloss glaubt Mala nicht daran.
Jonas ist wieder ein wenig obenauf, nachdem sein neues Orakel wenigstens das Spiel gegen Braunschweig richtig tippte. Auch das Spiel hatte der Schlaubeutel noch getippt und war wie die Pusteblume dafür gewesen, dass Braunschweig gegen St. Pauli verliert. Das Spiel gegen Aue hatten sie bekanntlich falsch getippt, als sie beide für einen Sieg St. Paulis votiert hatten. Mala hatte es gewusst, dass St. Pauli ohne Punkte wieder heimfahren würde. Sie kennt nicht nur ihre Pappenheimer, sondern sie weiss genau, dass St. Paulis Trauma Erzgebirge Aue heisst. Gegen den Verein verlieren sie entweder fast jedes Spiel oder sie lassen dort drei Punkte liegen und müssen sich mit einem Unentschieden zufrieden geben.
Jonas freut sich, dass sich die Quote der Pusteblume ein wenig verbesser hat, allerdings ist er weiterhin unzufrieden mit ihr. Sie sei ein absolut penetranter Linksrüssler, weshalb er die letzten Spiele, nach denen er sie fragte, noch einmal wiederholt fragen muss. Sie hätte nicht gewählt, sondern einfach das genommen, was direkt vor ihrem Rüssel stand.
Ich habe ich schon ein paarmal gesagt, dass er es doch mal mit dem wohlgenährten Dickerchen versuchen soll. Die wird das vielleicht hinkriegen. Ansonsten soll er aufhören, immer herumzumaulen. Oder er soll sich endlich eine bessere Methode überlegen, wo er dann auch weiss, was die Pusteblume ihm sagen will. Wie hat er dann denn beim Schlaubeutel gemacht? Ich weiss es, aber ich verstehe es dennoch nicht.
Der Schlaubeutel hat auf einen Sieg von St. Pauli getippt, während die Pusteblume für einen Sieg des FSV Frankfurt votiert.
Drei Elefanten, drei Ergebnisse. Wer wird recht behalten?

 

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