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Wird Griechenland endlich aus dem Euro geschmissen?


Gibt es eigentlich noch irgendein anderes Thema als Griechenland und die Schuldenkrise? Anscheinend nicht. Natürlich geht es noch um das EM-Qualifikationsspiel gegen Gibraltar oder die Trainerverpflichtungen von Schalke und Frankfurt. Dann sind noch ein paar sehr bekannte Schauspieler wie Pierre Brice oder Christopher Lee gestorben, James Last nicht zu vergessen, aber das alles bestimmende Thema in den Nachrichten ist und bleibt Griechenland.
Denn Griechenland kommt einfach nicht aus der Krise raus. Ja, ich wiederhole mich, aber es ist doch so. Was soll ich da anderes schreiben?
Aber man hat das Gefühl, dass Griechenland gar nichts macht, um aus der Krise rauszukommen. Sie lassen sich praktisch von der EU und der IWF durchfüttern. Und wenn man Griechenland mal die Daumenschrauben angezogen werden, dann fangen sie gleich zu jammern an und fühlen sich ungerecht behandelt.
Inzwischen steht wieder der „Grexit“ im Raum. Das will Griechenland natürlich unbedingt vermeiden, heisst es doch, dass der Geldhahn der EU sich für sie nicht mehr öffnen wird. Und wenn sie das Geld nicht mehr bekommen, wird es auch von der IWF kein Geld mehr egben. Da wird sich ein Teufelskreis öffnen, den Griechenland nur mit dem Staatsbankrott beenden kann.
Im Übrigen frage ich mich, warum sich Griechenland so sehr gegen einen Staatsbankrott wehrt. Natürlich müsste Griechenland dann den Euro abgeben und wieder zur Drachme zurückkehren, aber sie würden endlich aus der Misere kommen. Vor allem würde der Ausverkauf gestoppt werden. Verschiedene Häfen sollen an China oder Russland verpachtet werden. Klingt alles ganz schön, weil es Geld bringt, aber an die Nachteile denkt niemand.
Und wo nun wieder ein Grexit im Raum steht, glaubt Griechenlands Finanzminister Varoufakis nicht daran, dass es tatsächlich so kommen könnte. Selbst die griechischen Banken werden sich wohl nicht einmal mehr ein Jahr halten können, wenn nicht endlich eine Einigung erzielt wird. Aber Griechenland fordert nur und tut nichts.
Die Leidtragenden werden wieder die einfachen Bürger sein. Wenisgtens sollen die griechischen Rentner nun ihre Rente wieder in voller Höhe ausgezahlt bekommen. Das hat ein Gericht entschieden. Die Rentenkürzung sollte Griechenland wieder auf die Beine bringen, so ist es nicht gekommen und so wird es nie kommen. Griechenland wird in zwanzig Jahrewn noch am Geldhahn der EU hängen, wenn nicht endlich hart durchgegriffen wird. Bestraft werden sowieso nur diejenigen, die zuvor bereits gestraft waren.

Momentan laufen in der ARD die Folgen von „Elefant, Tiger & Co.“, wo Hoas zweites Jungtier geboren ist. Wir wissen alle, wie es am Ende ausgegangen ist, auch dieses Jungtier kam über ein paar Tage nicht hinaus. Das ist traurig, aber mich macht wütend, wie man über Hoa spricht. Sie wird so hingestellt, als sei sie gegenüber Jungtieren – besonders ihren eigenen – bösartig und wollte die nur verletzten oder gleich töten. Nein, so drastisch ist es nicht gesagt worden, aber Hoa kam dennoch ganz schlecht weg. Das hat sie nicht verdient. Sie ist schwierig, aber so was sollte man wirklich nicht über sie sagen.
Vielleicht sollte man sich lieber hinterfragen, warum sie gegenüber ihrer Tochter so aggressiv war. Denn genauso gut kann es sein, dass sie gemerkt hat, dass ihre Tochter keine Zukunft hat. Ein Elefant wird da mehr wissen als wir und deshalb wollte sie nichts von ihr wissen. Oder sie hat auf sie aggressiv reagiert, weil diese die ganze Aufmerksamkeit der Pfleger bekam. Da war Hoa eifersüchtig und dann lässt man das nun mal an der Person aus, die der Auslöser ist. Das ist vollkommen losgisch.
Und ist es tatsächlich Hoa gewesen, die ihrer Tochter die Verletzung beigebracht hat? Es hat mal geheissen, es sei Trinh gewesen, dann soll das Kuhkalb auf dem Übergang von Sand und Beton aufgekommen sein. Was denn nun? Warum macht man es sich so einfach und gibt Hoa immer die ganze Schuld? Das stört mich, denn im Grunde ist Hoa ein netter Elefant, ein wenig verrückt, aber nicht bösartig.
Da könnte man genauso gut behaupten, dass Thura bösartig sei, denn die Elefantin ist ihren Jungtieren gegenüber auch nicht sozial eingestellt und kann diese nicht wirklich ausstehen. Warum muss denn immer eine andere Kuh neben ihr stehen? DamitThura ihre Jungtiere trinken lässt. Aus diesem Grund bin ich auch sehr gespannt, was im nächsten Jahr sein wird, wenn Thura ihr Jungtier bekommen wird. Wird Saida der Rolle gerecht werden, die bisher Shandra übernommen hat? Dabei muss man sich erinnern, dass Saida nach Thuras Ankunft Rani verprügelt hat und Mutter Thura da auch noch mitmachte. Gut, Rani soll eine Klette sein, aber wie ist das mit einem Babyelefanten? Wird Saida sich da zusammenreissen oder genauso unsozial reagieren? Muss am Ende noch Shandra aus Hamburg anreisen, um das Schlimmste zu verhindern? Es wäre die denkbar schlechteste Lösung, denn damit wird Hamburg seine gefestigte Herdenstruktur verlieren. Da könnte man gleich Mala zurückholen, da Mogli sowieso ihren Posten als Leitkuh verlieren wird. Und mit Mala würde sogar noch ein wenig Ruhe einkehren. Klingt seltsam, ist aber so.
Elefantendame Mala nimmt immer mal wieder ein schönes Schlammbad. Sie sagt immer, dass es nichts Schöneres als Schlamm gebe. Er sei gut gegen die Sonne und würde auch die Haut vor Falten bewahren. Man kann sehen, dass Mala vieleSchlammbäder genossen hat, denn tiefe Runzeln hat sie nicht, im Gegensatz zu ihrer Lieblingsfeindin Mogli oder Genossin old Rani. Die sehen alt aus und haben Falten.
Ein Fussballspiel muss die Elefantendame noch tippen, dann hat sie erst einmal Ruhe bis die Bundesliga beginnt und die Erste Runde des DFB-Pokals stattfindet. Gegen Mönchenglaadbach muss Malas Lieblingsverein St. Pauli spielen und werden sehr wahrscheinlich ausscheiden. Der HSV hingegen hat ein leichtes Los mit Carl Zeiss Jena erwischt. Bleibt nur abzuwarten, ob sie in der neuen Saison sich endlich zusammenreissen und Fussball spielen.
Das letzte Spiel, dass Mala getippt hat, ist das EM-Qualifikationsspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Gibraltar. Die alte Kuh ist davon überzeugt, dass Deutschland gewinnen wird. Beim letzten Spiel gegen die USA hatte sie daneben gelegen und war für ein Unentschieden gewesen. Fast hätte sie recht gehabt, aber auch nur fast.
Dafür hatte die Pusteblume den richtigen Riecher bewiesen und hatte sich für eine Niederlage entschieden. Wenn sie so weiter macht, wird sie Mala noch ordentlich Konkurrenz machen. Aber dieses Mal ist sie mit Mala einer Meinung und glaubt auch daran, dass Gibraltar verlieren wird. Allerdings geht sie davon aus, dass Gibraltar ein Tor schiessen wird. Vielleicht wieder ein Eigentor, so wie beim letzten Mal? Jedenfalls sollte Deutschland ordentlich Tore schiessen. Ich habe so das Gefühl, dass am Ende das Torverhältnis entscheidend sein wird, wer zur EM führt und wer nicht.

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Ein Denkmal für einen Elefanten


Da war ich gestern doch ganz schön überrascht, als ich mal wieder die Anzahl der Klicks auf meinen Blog sah. Dümpelte er in den letzten Wochen nur so herum, hatte ich auf einmal ein richtiges überdimensionales Besucherplus. Woher das kommen mochte? Tja, das fand ich dann noch heraus. Am Donnerstag und Freitag liefen in der ARD-Doku „Leopard, Seebär & Co.“ Berichte über Malas Weggang nach Belgien. Und auf einmal war der Artikel vom Juli letzten Jahres wieder gefragt. Tja, hätte ich nicht gedacht.
Muss sagen, dass ich beide Sendungen nicht gesehen habe, weshalb ich auch nicht sagen kann, was da alles für ein Blödsinn gesprochen wurde und ob Mala wieder in dem Sinne „verhöhnt“ wurde, sie solle dort Leitkuh werden, was ihr in Hamburg nicht vergönnt war.
Aus meinen Suchkriterien sehe ich, dass viele sich dafür interessieren, wie es Mala im Pairi Daiza geht. Wenn ich das bewerte, sieht sie eigentlich fast aus wie früher auch, obwohl ich nicht leugnen kann, dass irgendeine Änderung mit ihr vonstatten gegangen ist. Aber wozu kenne ich jemanden, der nur ein Elefantenohr sehen muss, und sagen kann, um welchen Dickhäuter es sich handelt? So habe ich denn den Mala-Experten schlechthin gefragt, wie es der Dickhäuterin nun wirklich geht. Antwort: Sie hat ihre Fröhlichkeit verloren, ihre Augen glänzen nicht mehr. Aber wenn sie unter Menschen ist, setzt sie wieder ihre Maske auf, wie sie es immer getan hat, um zu verschleiern, wie es ihr wirklich geht.
Klingt nicht besonders. Na ja, eigentlich kein Wunder, wenn man ausser seiner Heimat Indien 46 Jahre lang nur einen Ort kennt, immer im engen Kontakt zu den Zoo-Besuchern. Und nun: Das mit den Futtern ist vorbei. Im letzten Jahr bekam Mala nach ihren Vorführungen immer noch Bananen. Jetzt macht die diese gemeinsam mit „Faltenmonster“ Rani und da scheint es am Ende nichts mehr zu geben. Mala führt ihre Tricks vor, die sie alle gelernt hat. Das ist wunderbar, denn in Hamburg wurde sie in den letzten zwanzig Jahren sehr vernachlässigt, während sie dort hofiert wird und bei den Besuchern sehr beliebt ist. Wer mal auf der Facebookseite des Pairi Daiza guckt, kann sich davon selbst überzeugen. Zudem wird nun endlich auf Malas Gewicht geachtet, Nina sagte ja immer, dass die Elefantin abnehmen müsse. Damit Mala gut beschäftigt wird, geht man mit ihr auch oft durch den Park spazieren. Das mag sie besonders gern, wenn sie dann doch nur auch am Wegesrand mal naschen dürfte.
Wenn man sie genau beobachtet, wird einem vielleicht auffallen, dass das Weben nicht mehr so ist, wie es in Hamburg war. Kurz nach ihrer Ankunft in Belgien bis in den Oktober hinein, war es ganz schlimm. Da wippte – so wird Malas Weben wahrgenommen – sie mit dem Kopf ganz schnell auf und ab. Das ist das so genannte Einsamkeitsweben, was Trauer bei Mala bedeutete. Der Pairi Daiza schrieb dies auch auf seiner Facebook-Seite. Nun weiss ich nur nicht, ob ich es richtig übersetzt habe, aber ich verstand es so, als sagten sie, dass Mala so bereits gekommen sei. Nicht mit dem Einsamkeits-Weben. Das machte sie bekanntlich in Hamburg nur, wenn Hussein sich rüde ihr gegenüber benommen hatte. Gab da mal mehrere unschöne Szenen im August 2010 und April 2012. Ansonsten hat Mala ganz normal gewebt. Keine Ahnung, wann sie damit angefangen hat, im Jahr 1986 machte sie es bereits. Vielleicht hätte sie noch mehr gefördert werden müssen. Ist nicht umsonst die klügste Elefantenkuh, die der Hamburger Tierpark jemals hatte. Mit Mala haben sie ihren Star verloren und an Bedeutung.
Zurück zum Weben. Mala webt immer noch schneller als früher, auch nicht mehr so entspannt, wie nach dem Tod von Elefantenbulle Hussein. Ob es daran lag, weil man sich mehr mit ihr beschäftigte? Keine Ahnung, aber sie war ja an den Leckereien der Besucher auch nicht mehr so sehr interessiert wie früher. Könnte also gut möglich sein. Denn Mala will Aufmerksamkeit. Wenn sie die bekommt, geht es ihr gut. Mag komisch klingen, aber Mala ist sehr auf Menschen fixiert. Als sie mit dreieinhalb Jahren nach Hamburg kam, machte sie mit den Elefantenpflegern Ausflüge auch ausserhalb des Parks, sie zog im Winter, wenn genügend Schnee lag, einen Schlitten in dem Kinder sassen, und sie diente als Reitelefant beim inzwischen eingestellten Elefantenreiten.
In Belgien webt sie immer noch, vom ganz schlimmen Einsamkeitsweben, fast zum normalen Weben, wie man es von ihr kennt. Allerdings immer noch ein wenig schneller als man es von ihr kennt. Ob das ein Zeichen ist?
Wenn man Mala sich ansieht, dann sieht sie nicht mehr so aus, wie sie in Hamburg aussah. Sie wirkt ein wenig in sich gekehrter, trauriger, auch wenn man das kaum wahrnimmt. Sie mag sich mit ihrer Situation arrangiert haben, aber das grosse Glück ist es für sie nicht.
Sie wird beschäftigt, nicht immerzu und ständig, aber mehr als es in Hamburg gewesen sein mag. Aber was würde Mala sagen, wenn sie Sprechen könnte – falls sie es nicht ohnehin beherrscht? Würde sie sagen: „Nach Hause!“ oder etwas anderes?
Jedenfalls macht sie ihre Vorführungen nun gemeinsam mit Rani. Ani ist, wie ich bereits vor einiger Zeit schrieb, gestorben. Dabei folgt Mala übrigens Rani. Wer sich darüber wundert. Mala mag es nicht, wenn sie von einem anderen Elefanten am Schwanz angefasst wird. Ani wollte das mal machen, da hat Mala ihren Schwanz wegezogen, eingekringelt oder sogar zwischen ihre Beine geklemmt. Scheint sich wohl daran zu erinnern, was sie mal bei Mogli gemacht hat.
Und wenn beide allein im Gehege stehen, dann werden sie zu den Rhythmus-Rüsseltanten. Will sagen: Beide weben. Eine schlimmer als die andere. Mala nickt, Rani dreht den Kopf hin und her und bewegt die Füsse. Wie die Freundschaft zwischen beiden ist, kann ich nicht sagen. Wo ich beide auf der Anlage sah, standen die wenige Meter voneinander getrennt, auch beim Fressen sind sie getrennt und stehen nicht nebeneinander.
Es wird immer gesagt, ein Elefant soll nicht allein stehen, aber Mala ist anders. So komisch sich das anhören mag, aber ihr sind Menschen und vor allem menschliche Aufmerksamkeit wichtiger, als ein Artgenosse. Unter den Kriterien hätte sie bleiben können, aber dazu hätte sie nicht weben dürfen. Das war ihr Fehler und so ging sie.
Irgendwann wird sie vergessen sein, aber mit dem Thriller „Die Rollen des Seth“ von Helen Dalibor wird Mala ewig leben. Sie kommt dort nicht nur selbst vor, sondern diente unter anderem auch als Vorbild für Elefantenkuh Bertha, die eine wichtige Rolle in der Handlung einnimmt. Mala wurde in diesem Roman ein kleines Denkmal gesetzt.

Kurze Info zu Gajendra: Noch ist er nicht zu sehen, wie mir Jonas schrieb. Wird wohl noch einige Tage dauern. In Leipzig soll er ja ziemlich „gewütet“ haben. Soll ein ganz ruhiger und netter Bulle sein, aber dafür arbeitet er an allem, was ihm vor den Rüssel kommt. Und wie ich gestern bei „Elefant, Tiger & Co.“ gesehen habe, sind genau die beiden Pfleger hier aus Hellabrunn gekommen, die ich vermutet hatte.
So eine imposante Erscheinung wie sein Vorgänger in Hamburg ist Gajendra mit seinen Stosszähnen nicht. Aber guckt euch Naing Thein an. Dessen Stummelchen sind noch schlimmer.

Noch etwas, weil ich es in meiner Suche gefunden habe. Es wurde bereits vor zehn Jahren die Totgeburt eines Elefanten im Fernsehen gezeigt. Das ist eine richtige Doku, die anscheinend mal auf Vox lief und danach in dem inzwischen nicht mehr existenten Sender XXP. Da handelte es sich ebenfalls um eine Hamburger Elefantenkuh. Es war Lai Sinh, bei der damals die Geburt knapp 26 Stunden dauerte. Nicht zu vergleichen mit dem Geburtsmarathon von Salvana, der, wenn ich mich erinnere, das doppelte an Zeit dauerte.

Hat am Donnerstag jemand den Maibockanstich im Bayerischen Fernsehen gesehen? Wenn nicht, dem sei gesagt, er hat was verpasst. Ministerpräsident Horst Seehofer hatte kurzfristig abgesagt, so dass jemand anderes in den Saal einmarschieren musste. Dies war Markus Söder, dem das durchaus zu gefallen schien. Ich sagte gerade zu Regina, dass Söder wie ein König durch den Saal schritt, als er auch schon diese typische Königs-Winke-Pose einnahm. Irgendwie kann man gut voraussehen, was Söder als nächstes macht.
Seine Rede war nicht schlecht, vor allem die verschiedenen Biersorten, die er einzelnen Politikern oder deren Partei zugedachte. So bekam Seehofer ein Hallodri-Bier, die Grünen ein Lenin-Hanfbier und Aiwanger ein Neanderthaler Gesöffbier. Die FDP bekam einen Schnaps, der sich auf Brüderle bezog.
Am Ende kam dann Söder mit der Ikea-Lampe Söder. Das war zwar lustig, aber ich war doch verwundert. Da hat er beim Starkbieranstich auf dem Nockherberg darüber gemosert, dass das nun ein alter Hut sei und dann kommt er selbst damit. Hat er wohl in der Zwischenzeit vergessen. Ansonsten war die Rede wirklich lustig, enthielt genügend Spitzen, vor allem gegen Seehofer. Das Verhältnis zwischen Seehofer und Söder ist ja nicht das beste, vor allem seit Weihnachten.

Das Thema der Woche war wohl schlechthin die Steuerhinterziehung von Uli Hoeneß. Tja, der Saubermann der Bundesliga, der Gutmensch, hat eiskalt mehrere Millionen auf einem Konto in der Schweiz gebunkert, ohne es zu versteuern. Warum sonst würde man es auch sonst in der Schweiz anlegen?
Der Aufschrei war gross. Jede Polit-Sendung änderte ihr Thema und berichtete über Uli Hoeneß. Dieser selbst sagte übrigens, dass das nicht richtig war, was er getan hat, aber dafür hat er doch auch immer viel Gutes getan und gespendet. Irgendwie passt das doch nicht zusammen. Das versucht er sich reinzuwaschen. Zudem wurden die Spenden steuerlich vergütet und das andere lief dann einfach so auf sein Schweizer Konto.
Stellt sich nun die Frage, wie hoch die Strafe für Hoeneß ausfallen wird.
Dem FC Bayern hat es nicht geschadet. Sie gewannen gegen den FC Barcelona mit 4:0.
Jetzt wird übrigens auch gegen Karl-Heinz Rummenigge wegen Steuerhinterziehung ermittelt. Bricht nun der FC Bayern auseinander? Wohl kaum.

 

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