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Der Weltuntergang und der Papst


Das mit dem Weltuntergang scheint wohl nicht mehr als heisse Luft und der Beginn eines neuen Zeitzyklus gewesen zu sein. Was anderes habe ich auch gar nicht vermutet, aber irgendwelche Apokalyptiker gibt es ja immer wieder. Und so wurde nicht nur das französische Dorf Bugarach heimgesucht, sondern auch noch andere Orte auf der Welt. Denn diese sollten angeblich vom Weltenende verschont bleibt. Angeblich sollten sogar Ausserirdische auf dem Pic de Bugarach landen. Getan hat sich da auch nichts.
Mit solchen Endzeitangaben sollte man vorsichtig sein. Bis jetzt haben wir noch alles überstanden. Die Jahrtausendwende, die mathematisch gesehen erst ein Jahr später kam, den 11. September, die Prophezeiungen des Nostradamus, die Vorhersagen der Zeugen Jehovas, die nachher immer massenhaft Austritte hatten, und die Eurokrise werden wir auch noch überstehen.
Aber irgendwie ist es schon schade, dass die Welt nicht untergegangen ist. Was wäre uns doch alles erspart geblieben: Markus Lanz als Moderator von „Wetten, dass..?“, Til Schweiger als Tatort-Kommissar, eine verhaltensgestörte Tbc-Bazille als neuer Zuchtbulle im Zuhause von Tausendschön, Russland und seine wunderbare (Vorsicht, Ironie) Demokratie.
Es gibt noch mehr Dinge, bloss fällt mir gerade nicht mehr ein. Dennoch liesse sich die Liste beliebig fortsetzen.
An den Weltuntergang glaubte ich genauso wenig wie Elefantendame Mala. Diese liess das alles kalt, war ganz ruhig und entspannt, liess sich ihr Futter schmecken. Sie hätte schon angezeigt, wenn etwas Schlimmes geschehen würde. Laut Jenala soll sie im letzten Jahr das Erdbeben von Japan vorhergesehen habe. Am Tag zuvor sei sie ganz unruhig gewesen und hätte gebrüllt, als würde Hussein sie durch den Fleischwolf drehen. Bloss stand dieser am Grabenrand und benutzte sie mal nicht als Punchingball. Logische Schlussfolgerung: Mala musste irgendwas gespürt haben, da da ein Unglück geschieht. Bekanntlich sind Elefanten sehr feinfühlig und können auch mit den Füssen hören. Warum sollte es nicht stimmen?
Und noch einmal zum Rüsselorakel zu kommen. Elefantendame Mala macht Pause bis zum nächsten Jahr, wenn der FC St. Pauli wieder spielen wird. Bis jetzt ist Malas Statstik ganz ordentlich. Nicht alles richtig getippt, aber bei ungefähr neunzig Prozent hat sie den richtigen Rüsselriecher bewiesen.

In Ägypten wurde gewählt und wieso geht wieder das Gerücht des Wahlbetrugs um? Hat man denn irgendetwas anderes erwartet? Nein. Aber seltsam klang es schon. Es wäre ein grosses Wahlaufkommen, aber die Wahllokale wären nicht geöffnet gewesen, man wurde beschwatzt, durfte nicht das Kreuzchen da machen, wo man wollte.
Die Unruhen gehen weiter. Wie soll es mit Ägypten bloss weitergehen?

Peter Struck ist gestorben, jener Politiker, der mich irgendwie immer an Bismarck erinnert hat, obwohl da nicht gerade eine grosse Ähnlichkeit herrschte.
Einer der wenigen Politiker, von denen ich etwas hielt, die ihre Arbeit gut gemacht haben und vor allem ein gutes Englisch sprachen. Mit Letzterem ist Struck mir vor allem in Erinnerung geblieben, denn er war der einzige deutsche Politiker, der auf CNN nicht mit einer englischen Voice-over-Übersetzung belegt wurde.
In den letzten Jahren hat man kaum noch etwas von ihm gehört, denn hat er die deutsche Politik jahrelang mitgeprägt.

Wie bereits vermutet, hat nun Papst Benedikt XVI. seinen ehemaligen Kammerdiener begnadigt. Höchstpersönlich sei er bei ihm aufgetaucht, um die gute Nachricht zu verkünden. Weihnachten wird nicht umsonst das Fest der Vergebung genannt, dennoch werde ich das Gefühl nicht los, dass der Papst damals bei der Vati-Leaks-Affäre seine Hände im Spiel hatte. Denn da wurde ja deutlich, was es für nutzlose Leute in der Hierachie eigentlich gibt. Bloss konnte er sie nicht loswerden.
Nun gut, nichts genaues weiss man nicht, bloss dass der Kammerdiener nicht aus eigenem Antrieb gehandelt hat. Aber das werden wir wohl nie lösen.

Weihnachten steht nun definitiv vor der Tür. In genau zwei Tagen ist Heiligabend. Ich fürchte es schon, vor allem weiss ich ja bereits, wer mich heimsuchen wird. Jenala ist harmlos, aber Steve und Lei sind nun wirklich nicht gerade das, was man sich wünscht. Gut, ich übertreibe wie masslos, denn eigentlich sind sie harmlos, bloss ein wenig chaotisch. Und beinahe hätte ich noch Melinoh vergessen, aber sie nimmt man leider auch kaum wahr. So ist sie halt.
Der Tannenbaum steht im Wohnzimmer, muss nur noch geschmückt werden und die Kekse stehen auch kurz vor der Vollendung. Lange hat das wieder gedauert, aber das ist wohl auch eine Aufgabe, vor der man sich so lange wie möglich drückt.
Freuen tue ich mich jetzt erst einmal auf die wunderbaren Stummfilme, die auf 3sat laufen werden. Zwar erst nach Weihnachten, doch das ist mir egal. Hauptsache ein paar Filme, die ich noch nicht aufgenommen habe. Zwei von dreien fehlen mir noch. Zudem bin ich nun endlich im Besitz der Nibelungen-DVD. Gibt doch nichts Schöneres.

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Der Strom wird grün – und UNBEZAHLBAR


An dieser Stelle möchte ich all jenen „Atom!kraftgegnern meinen Dank zollen, denn ihnen ist es zu verdanken, dass der Strom nun beinahe unbezahlbar wird.
Wir sind ja so sehr bedroht von Tsunamis und starken Erdbeben. Ach, noch gar nicht gewusst? Tja, da sind sich jedenfalls die Atomkraftgegner sich, dass uns ein Erdbeben dahinraffen wird. Und nicht nur die denken das, sondern auch die EU. Die deutschen Kernkraftwerke seien nicht sicher, wurde in einer Untersuchung festgestellt. Beanstandet wurde vor allem, dass die KKWs nicht gegen Erdbeben völlig sicher seien. Wo findet denn hier in Deutschland ein Erdbeben der Stärke 5 aufwärts statt? Ich weiss es jedenfalls nicht.
Aber dank Fukushima ist es nun zum Ausstieg aus der Kernenergie gekommen. Denn Merkel & Co. hatten Angst, dass die Wähler sich von ihnen abwenden würden. Und das will man ja nicht. Also wurde schnell der Ausstieg beschlossen. Die Konsequenzen bekommen nun wir, die Verbraucher zu spüren.
Strom wird zu Beginn des nächsten Jahres deutlich teurer und zwar noch teurer als gedacht. Zudem ist es nicht das einzige, was sich dadurch verteuert, denn am Strom hängt vieles und beinahe alles. Die Bahnpreise steigen auch.
Strom wird praktisch unbezahlbar und all das haben wir den Kernkraftgegnern zu tun, die nur das Wort Atom hören brauchen, um gleich das Schlimmste anzunehmen. Atom hat nicht immer was mit Atombombe zu tun. Ausserdem heisst es Kernenergie und Kernkraftwerk. Letzteres wurde auf einer Konferenz vor einigen Jahrzehnten beschlossen. Aber Atom klingt ja so schön gefährlich.
Meiner Meinung nach wissen die „Atom“kraftgegner nicht genau, wie eigentlich ein Kernkraftwerk funktioniert und welche Sicherheitsstandards es dort gibt. Sie bekommen ja auch was mit, wenn mal wieder über Risse, angebliche Partys und kaputte Trafos gesprochen wird. Andere Dinge sind weit langweiliger, weshalb dies nicht den Weg in die Nachrichten findet.
Also, freuen wir uns: Strom wird teurer!
Ich persönlich bin dafür, dass all jene die erhöhten Gebühren zahlen sollten, die auch ein Ende der Kernenergie gefordert haben. Ach ja, ausserdem soll direkt vor ihrer Haustür ein Windrad gebaut werden. Da möchte ich mal sehen, wie weit die Kernenergie-Gegner da dann noch dafür sind.
Wieso muss ich persönlich für etwas zahlen, was ich gar nicht will? Ich mag Kernkraftwerke, was auch damit zu tun hat, dass mein Onkel in verschiedenen gearbeitet hat. Also weiss ich, wie die Arbeit dort abläuft und welche Sicherheitsstanddards es gibt und welch einen Unsinn bei Fukushima verzapft wurde. Die haben da vollständig versagt und verschleiert. Aufgrund dessen ist es zu dieser Katastrophe gekommen. Und Tschernobyl? Tja, das ist hausgemacht gewesen. Unfähigkeit, wo einfach nicht erkannt wurde, was nun eigentlich Sache ist. Und das passiert nicht nur in KKWs, sondern auch anderswo.
Und wie sollen wir eigentlich unseren Strom produzieren? Die Offshore-Windparks in der Nordsee werden vorläufig nciht weitergebaut. Und so wie es aussieht, wird das auch recht lange nicht weitergehen. Eine Firma ist deswegen schon in Geldschwierigkeiten geraten, weil sie sich darauf spezialisiert hat und nun die Aufträge ausbleiben.
Windräder auf dem Festland will auch niemand haben, denn diese verschandeln die Landschaft, ausserdem sind sie eine Gefahr für Vögel. Ausserdem sollen wir Verbraucher auch noch zahlen, wenn ein Windrad kaputt ist. Was kann ich denn persönlich dafür?
Solarpaneele sind auch wieder nicht gewünscht. Ausserdem können sie nicht auf jedes Haus installiert werden. Denn das hängt von der Neigung des Daches und dessen Ausrichtung ab. Und wenn das Dach nun nach Norden rausgeht, kann man sich die Solarpaneele sparen. Denn dort kommt die Sonne einfach nicht hin, wenn wir uns mal an den Merkspruch erinnern, wo die Sonne aufgeht.
In der Landschaft sehen die Solarpaneele auch nicht besonders schön aus. Mehr hübschhässlich, nehmen Platz weg.
Ich bin ja nun noch stärker dafür, dass wir unsere Fahrräder umbauen, um diese als Stromerzeugnis zu nutzen. Nur noch einen fähigen Akku anschliessen und fertig. Damit kann man prima Strom sparen.
Ich erinnere mich noch daran, wie gesagt wurde, dass grüner Strom, also Öko-Strom, billiger sein wird. Momentan ist aber eher das Gegenteil der Fall.
Und warum müssen wir aus der Kernenergie aussteigen, wenn ein Land wie Frankreich daran festhält? Und die haben bekanntlich die unsichersten Europas, wie auch von der EU festgestellt wurde. Ausserdem unterstützt die Bundesrepublik im Ausland auch Neubauten von Kernkraftwerken. Scheinheiligkeit hoch drei kann ich dazu nur sagen.
Ich will meine Kernkraftwerke wieder zurückhaben, obwohl ich nicht leugnen kann, dass das Problem der Endlagerung der Brennstäbe immer noch nicht gelöst ist. Asse und Gorleben sind nicht geeignet. Stattdessen sollte es so wie in den Niederlanden gemacht werden: Ein Bunker, der alles aufnimmt und speziell gesichert ist. Will auch niemand vor der Haustür haben, aber den Ort wird man auch hier in Deutschland noch finden.

Heute sollte eigentlich Jogi Löw zum „aktuellen Sportstudio“ kommen und Fragen der Zuschauer beantworten. Hatte auch schon eine wahnsinnig schöne Frage parat, allerdings hat Löw krankheitsbedingt abgesagt. Wollte wohl nicht auf dieses sagenhafte Spiel gegen Schweden angesprochen werden. Na ja, kann man verstehen. Zu dem Spiel sage ich nichts mehr, aber absolut nichts.
Rede ich doch lieber vom FC St. Pauli. Mit neuem Trainer, Michael Frontzek, geht es morgen gegen Paderborn. Das bekannte Rüsselorakel, Elefantendame Mala, sagt, dass St. Pauli gegen Paderborn nur Unentschieden spielen wird. Bereits beim letzten Spiel gegen Union Berlin lag sie richtig, wie auch bei den WM-Qualifikationsspielen von Deutschland und Frankreich.
Im Übrigen soll sie angeblich vorhaben in ihrem neuen Zuhause in einen Bananenstreik zu treten. Doch daran was Wahres dran ist, kann ich nicht sagen. Aber jeden Tag immer nur Bananen von den Besuchern nach der Aufführung zu bekommen, kann schon recht eintönig sein. Vor allem ist Mala bekannt dafür, dass sie am liebsten Erdnüsse mag. Aber die darf sie nicht futtern, schliesslich ist sie immer noch auf Diät.

Da fällt mir ein, dass ich noch ein Lied komponieren muss. Drei Wochen Zeit bleiben mir, das wird knapp. Aber es wird schon zu schaffen sein.

 
 

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Tschüß Glühlampe! – Schädigen wir nun unsere Gesundheit?


Heute Nacht um 23.59 Uhr endete das glorreiche Zeitalter der Glühlampe (Glühbirne). Damit wurde eine EU-Verordnung erfüllt, die seit 2009 immer zum 1. September bestimmte Glühlampen verbot. Nun sind auch die letzten verboten wurden und wir als Endverbraucher müssen uns die letzten Glühlampen suchen oder haben uns zuvor schon einen schönen Vorrat angelegt, der bis an unser Lebensende reichen sollte.
Und was bleibt uns nun als Alternative? Die wunderbare Energiesparlampe? Wie ich bereits schrieb, mag diese zwar etwa das fünffache des Stroms in Energie umwandeln, allerdings ist ihre Lebensdauer weitaus kürzer und sie ist gefährlich für Leib und Leben. Denn in ihrem Inneren befindet sich Quecksilber. Hat das irgendjemand noch nicht gewusst? Nun gut, dann weiss man es jetzt. So lange die Lampe nicht kaputt ist, kein Problem – ausser bei der Entsorgung. Aber sobald die Lampe zerbricht, ist die Katastrophe gesehen. Nun heisst es schnell handeln. Fenster aufreissen, dann raus aus dem Raum und die Tür zu. Nun kann man nur hoffen, dass die giftigen Dämpfe auch wirklich verschwinden und man sie zuvor nicht eingeatmet hat. Denn das kann böse Folgen haben, Haarausfall ist noch das harmloseste.
Und solche gefährlichen Energiesparlampen sollen wir also wirklich in unsere Häuser bringen. Ist das nicht ein Paradoxon? Da soll Energie gespart werden, um den CO2-Ausstoss zu verringern und somit die Umwelt zu schützen. Aber mit den Energiesparlampen schützen wir nicht die Umwelt, sondern schädigen sie noch. Denn Energiesparlampen gehören in den Sondermüll. Bisher habe ich nur bei dm eine Rückgabestelle für Energiesparlampen gesehen, ansonsten gibt es in den anderen Läden bloss Kästen für Batterien. Also muss man zum Recycling-Hof fahren. Aber wo nur ist einer in der Nähe und hat der auch geöffnet, wenn ich gerade Zeit habe?
Im Übrigen ist es eine Frechheit, dass die EU uns Normalbürgern vorschreibt, was wir zu tun und zu lassen haben, während den Autoherstellern keine Fristen gesetzt werden, wo es heisst, bis dann und dann dürfen Neuwagen nur noch so und so viel CO2 ausstossen. Da sinkt vielleicht der Benzinverbrauch des Autos, aber die PS-Zahlen steigen deutlich an. Denn wir wollen ja auch immer mehr unter der Haube haben. Das geht dann natürlich zulasten des CO2-Ausstosses. Interessiert das irgendjemanden bei den zuständigen Stellen der EU? Na? Ich habe da irgendwie nie etwas gehört oder bin ich vielleicht schwerhörig?
Aber mit uns kann man es ja machen. Schreibt uns vor, dass wir keine Glühlampen mehr kaufen dürfen. Wenigstens dürfen wir sie noch benutzen. Wäre auch noch schöner, wenn uns das auch gleich verboten würde.
Ich nutze kaum Energiesparlampen, weil die immer ewig brauchen, bis sie hell werden. Und dann muss man sie auch noch mindestens zehn Minuten anlassen, weil sie sonst noch schneller kaputtgehen als so schon.
Wenn wir in einen Laden gehen, können wir nicht einmal sehen, ob diese Energiesparlampe etwas ist oder noch nur Ramsch. Am Preis könnte man es vielleicht sehen, oder doch nicht. Wir müssen es selbst zu Hause testen. Entweder ist es eine gute Energiesparlampe oder eben nicht. Und wenn wir Pech haben, erwischen wir eine, die Karbol absondert. Gibt es tatsächlich. Und solche Lampen werden also als völlig unbedenklich empfohlen. Menschen, die besonders empfindlich sind, vertragen keine Energiesparlampen, müssen sich entweder bei den guten alten Glühlampen bleiben oder aber zu LED-Lampen greifen. Das ist auch die Zukunft, die LED-Lampe. Zwar noch erheblich teurer als Glühlampen oder Energiesparlampen, dafür aber weitaus gesundheitsverträglicher und auch besser für die Umwelt. Tja, also werden wir die wohl nun kaufen müssen.
Ich persönlich habe bei den Energiesparlampen so meine Probleme, weil sie bei mir in meine Lieblingslampe nicht passen. Die haben alle über dem Drehgewinde eine Verdickung, dass sie bei mir nicht in die Lampe passen. Deshalb habe ich auch noch jede Menge Glühlampen.
Möchte gar nicht wissen, was die EU sich als nächstes ausdenkt, um damit angeblich die Umwelt zu schützen und doch nur uns etwas vorzuschreiben.

Der Ausstieg aus der Kernenergie ist beschlossen, denn nach Fukushima im März 2011 wollte niemand mehr ein laufendes Kernkraftwerk sehen. Und das Angela Merkel fürchtete, wichtige Wählerstimmen zu verlieren, vollzog sie eine 180 Grad-Kehrtwendung und beschloss den Ausstieg aus der Kernenergie. Und nun haben wir den Salat, denn nun wird nicht nur der Strom teurer, sondern wir Verbraucher sollen auch noch für die Ausfälle der Windräder im Schadensfall zahlen. Ganz schlau eingefädelt. Der Bürger zahlt also dafür die Zeche, was er unbedingt haben wollte. Dabei sind Windräder nicht nur hässlich, gefährlich und tötlich, sondern erzeugen auch höchstens nur 5 MW. Also soviel, was der SuperMuc verbraucht. Aber die Kernkraftwerke sind ja so gefährlich. Pah, sage ich da nur. So lange wir nicht irgend etwas gefunden haben, was wirklich eine Alternative ist, können die KKWs nicht abgeschaltet werden. Zudem ist es doch ein Paradoxon, wenn in Deutschland die Kernenergie beendet wird, aber die Bundesregierung den Bau von Kernkraftwerken in Brasilien oder Indien unterstützt. Aber dazu irgendwann mehr, wenn ich dazu genug recherchiert habe.

Elefantendame Mala hat sich mal wieder als Rüsselorakel betätigt. Das erste Spiel ist gerade zu Ende gegangen, was sie getippt hatte: St. Pauli gegen Sandhausen. Mala hatte auf einen Sieg St. Paulis getippt. Und genauso ist es auch gekommen, obwohl es lange Zeit nach einem Unentschieden aussah. Dazu tendierte Mala ja auch hin, entschied sich am Ende aber für einen Sieg St. Paulis. Das zweite Spiel, dass sie getippt hat, ist das beliebte Nordderby Werder Bremen gegen den HSV. Auch hier entschied sich die Dickhäuterin für einen Sieg der Heimmannschaft, also Werder Bremen.
Der HSV wird ohnehin nicht mit Rafael van der Vaart antreten, der gestern noch in letzter Sekunde verpflichtet wurde. Für 13 Millionen Euro kam er zurück an die Elbe. Ich persönlich glaube nicht, dass durch seine langersehnte Rückkehr der HSV auf einmal anders spielen wird und nicht mehr verliert. Denn wenn es in einem Team nicht stimmt, dann kann selbst der beste Spieler dort nichts ausrichten. Die hätten lieber nicht Fink als Trainer verpflichten sollen. Alleine eine Ablöse für den zu bezahlen, aber bei Labbadia haben sie das ja auch schon gemacht. Und was brachte es am Ende? Nichts, Labbadia wurde gegen Ende der Version gefeuert, da nicht das angestrebte Ziel des HSV erreicht wurde. Und was ist seitdem dort los? Nichts, es wird einfach nicht besser, der Verein dümpelt im unteren Tabellendrittel umher und kommt nicht auf die Füsse. Die hätten Bernd Schuster holen sollen. Aber der hat sich ja selbst ins Gespräch gebracht und da war er dann natürlich gleich aussen vor. Aber mit dem wäre der HSV garantiert besser dran als mit Fink.
Apropos, hat jemand eigentlich das Gruppenfoto des HSV gesehen? Ist im Sport-Bild-Sonderheft. Da halten die alle den Daumen hoch. Kann mir jemand erklären, was diese lächerliche Pose bedeuten soll? Nächste Saison wird es besser, versprochen? Keine Ahnung, da gefällt mir diese Rote Karte doch viel besser, die Greuther Fürth (?) hochhält. Das sagt as aus, aber doch nicht Daumen hoch, was alles mögliche heissen kann.

 

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2030 Minus 18 Jahre gleich 2012 – Guttenbergs Comeback?


Na, auch zu denen gehört, die den Zapfenstreich bewusst nicht geguckt oder zu den Demonstranten gehört haben? Ich gehöre zu ersterer Sorte, denn da in der Kälte zu stehen und mit einer Vuvuzela oder einer Trillerpfeife meinem Unmut Luft zu machen, wäre mir definitiv zu kalt gewesen. Zudem hätte ich ja auch nach Berlin fahren müssen, was nun wieder eine halbe Ewigkeit mit dem Zug dauert. Und am nächsten Tag mußte ich auch noch arbeiten.
Habe nichts vom Zapfenstreich gesehen, bewusst die ARD um die Zeit ignoriert. Aber gewiss wird der Zapfenstreich doch von einigen geguckt worden sein, und sei es nur, weil sie neugierig waren, wie Wulff nun aussieht. Ich habe gestern Bilder von ihm gesehen. Ich sag’s mal so: Wulff sah um zwanzig Jahre gealtert aus. Steckt er wohl doch nicht so ganz weg, dass fast das gesamte deutsche Volk gegen ihn ist. Die Türken würden angeblich traurig sein, dass er nicht mehr Bundespräsident ist, da er so etwas Ähnliches gesagt haben soll, dass auch der Islam zu Deutschland gehört. Da kann Wulff dann doch in die Türkei auswandern, irgendjemand seiner Zweckbündnisse wird schon dort ein Ferienhaus haben. Interessant war ja auch die neue Frisur seiner Frau. Hat sich die Haare kürzen lassen. Das gab bei uns in der Redaktion wieder Anlass für Spekulation. Denn es heisst, dass eine Frau sich eine neue Frisur zulegt, wenn sich in ihrem Privatleben etwas ändert. Deshalb wurden bei uns schon Wetten abgeschlossen, wann denn nun die Trennung der Wulffs bekannt gegeben wird. An was wir schon alles denken, man glaubt es nicht. Und das nur anhand von ein paar Bildern, die wir analysieren.
Der Zapfenstreich war ja eine reichlich unbedeutende Veranstaltung, schliesslich fehlten alle noch lebenden Bundespräsidenten, alle wichtigen Politiker der Opposition und es wollten nicht einmal die hingehen, die nicht eingeladen waren. Tja, das ist mal was Neues und zeigt auch, wie wenig von Wulff von gehalten wird.
Dafür demonstrierten hunderte vor dem Schloss Bellevue. Es war sogar im Hof noch zu hören, wenn da gerade keine Musik ertönte. Das hat es bis jetzt noch nie gegeben. Aber auch noch nie sind die Deutschen von einem Bundespräsidenten so enttäuscht worden, wie von Wulff. In Berlin seien ja sogar die ganzen Vuvuzelas ausverkauft gewesen. Ein paar hatte ich auch gehört, aber vornehmlich Trillerpfeifen. Das sollte Wulff doch wirklich zu denken geben. Er hätte den Zapfenstreich absagen und somit darauf verzichten sollen. Aber er ist jemand, der auf so was nicht verzichtet, dass sieht man daran, dass er auch das Ehrensold und alle weiteren Ansprüche haben will, die ihm als Bundespräsident zustehen. Dabei war er gerade mal 598 Tage im Amt, nicht einmal zwei Jahre. Hat so jemand es verdient, dem deutschen Staat auf der Tasche zu liegen? Nein, hat er nicht. Und genau so sieht es auch die Mehrheit der Deutschen. Deshalb haben hunderte vor dem Schluss Bellevue gestanden und demonstriert. Aber wir können nichts ändern, das ist ja das Schlimme an der ganzen Sache. Wir gönnen nur hoffen, dass Wulff der Himmel auf den Kopf fällt. Dann sind wir die leidigen Zahlungen los. Oder kriegt dann seine Frau das Geld weiter? Aber die ist ja eh bald weg, wenn man nach der Frisur geht.
Es sollen aus dem Fall Wulff Konsequenzen gezogen werden, das beispielsweise ein Bundespräsident nur die vollen Bezüge erhält, wenn er nicht die volle Amtszeit abgeleistet hat. Leider wird das auf Wulff nicht mehr zutreffen, ausser es würde rückwirkend greifen. Sonst gilt es erst ab Joachim Gauck.
Wie grossspurig tat Wulff doch, als er bezüglich des Ehrensolds befragt wurde und es für überholt hielt. Aer selbst wollte er wohl nicht darauf verzichten, wie es bereits bei seiner schwammigen Antwort zu verstehen war.
Und nun will er alles haben, was ihm auch zusteht. Ihm ist ja eine Blankovollmacht erstellte worden, nachdem das Bundespräsidinalamt verkündete, ihm stehe der Ehrensold zu, da er aus politischenGründen zurückgetreten sei. Dass er das tat, weil ihm drohte, die Immunität genommen zu werden, wird schlichtweg vergessen. Denn damit ist es eindeutig kein politischer Grund. Wenn Wulff noch einen Hauch Ehre im Leib hätte, würde er auf all das verzichten. Aber die hat er wohl schon lange nicht mehr – seine Ehre.
Kritisiert wurde Wulff ja auch dafür, dass er sich vier Stücke wünschte. Wieviele Stücke sich jemand wünschen darf, ist nirgends vorgeschrieben. Doch bei Wulff wird alles kritisiert, sogar seine Musikwünsche. Wie eben bei „Over the Rainbow“. Judy Garland sang es im Film „The wizard of Oz“, wo ein Mädchen in Roten Schuhen in ein Märchenland gelangt. Paul Kuhn kritisierte dieses Lied, da es recht realitätsfern sei und von Wünschen handle. Tja, da passt es doch wie die Faust aufs Auge. Wünscht sich Wulff doch nichts weiter, als wieder Everybodies Darling zu sein. Aber das hat er ein für allemal versaut.

Am Mittwoch gab es das alljährliche Derbleckn auf dem Nockherberg. Ich muss sagen, ich bin enttäuscht. Ich habe viel erwartet und doch nicht wirklich was gesehen.
Für mich war dies das schwächste Singspiel, seitdem ich das gucke. Also seit Stoibers Abschiedsvorstellung, wo er als weinender Clown auftrat. 2007 oder wann war das? Jedenfalls fand ich es ja letztes Jahr schon schwach mit Rösker, der deutschen Aische und dem Wutbürger. Dieses Jahr waren diese seltsamen Figuren verschwunden, dafür gab es den Baden-Württembergischen Ministerpräsidenten, der sich freute, dass er durch Fukushima an die Macht gekommen ist. Das hat Claudia Roth später kritisiert, weil man nicht auf Kosten von Menschen Witze machen sollte. Aber es ist die Wahrheit gewesen. Wenn Fukushima nicht stattgefunden hätte, wären die Grünen niemals zweitstärkste Macht in Baden-Württemberg geworden. Das muss man einmal bedenken, und so sehe ich diesen Witz auch nicht als allzu ernst an.
Ein Wiedersehen gab es auch mit Guttenberg, der sogar ein Vierfach-Comeback versuchte, aber immer wieder scheiterte. Obwohl er ja alles hat, was man als CSU-Politiker braucht, wie Seehofer zugab. Also die Doubles natürlich.
Die Lieder waren recht müde und nicht so, wie man es sonst kannte. Allerdings verstand man nun, warum die Merkel-Darstellerin ausgetauscht worden war. Die vorherige Darstellerin sieht zwar ähnlicher aus, aber dafür kann sie nicht besonders singen und gerade hier wäre sie beim diesjährigen Singspiel grandios gescheitert.
Erwartet hatte man irgendwie Christian Wulff, doch von dem war höchstens mal die Rede, aber höchstselbst tauchte er nicht auf. Tja, war wohl irgendwie nicht in der Handlung unterzukriegen gewesen.
Recht schwach, dafür war dann schon Mama Bavarias Rede besser, auch wenn sie an einigen Stellen doch schwächelte. Mutig war ja, dass auf Seehofers uneheliches Kind angespielt wurde. Viele empfanden das unter der Gürtellinie. Aber ich finde, dass sich darüber ruhig Witze lassen machen, denn schliesslich kann man nicht leugnen, dass dieses Kind existiert. Ob nun einige daran erinnert werden möchten, ist eine andere Sache.
Nach dem Singspiel wurde Seehofer bezüglich eines Comebacks von Guttenberg angesprochen, ob das noch vor 2030 stattfinden würde. Daraufhin sagte Seehofer, dass es 2030-18 sein würde. Und jeder, der rechnen kann, kam auf das Jahr 2012. Also noch in diesem Jahr? Das wäre wahrlich eine Sensation. Allerdings sollte man es eher skeptisch sehen, denn Seehofer redet schliesslich viel, wenn der Tag lang ist. Bei ihm weiss man ihn, ob er es nun ernst meint, oder doch eher als Witz sieht.

Griechenland, das Land in dem das Geld in den Olivenpressen verschwindet, gibt es auch noch. Das zweite Hilfspaketist beschlossen worden, das Griechenland wieder jede Menge Geld in den Hintern schiebt. Und nun heisst es, dass Land soll seinen Schuldenschnitt geschafft haben. Soll man das nun positiv oder eher negaitiv sehen? So ganz schlau, scheint niemand daraus zu werden. Und vom IWF gibt es auch noch einmal Geld. Zwar weniger als erhofft, aber immer noch zuviel, wie ich finde. Mein Rat: Lasst Griechenland endlich pleitegehen! Das Geld, dass Griechenland bekommt, wird niemand jemals wiedersehen. Das ist ein Fass ohne Boden, aber das wird man wohl erst sehen, wenn es zu spät ist. Griechenland wird noch ganz Europa in den Abgrund stürzen. Auch wenn es noch nicht so aussieht, es wird so passieren, dessen bin ich mir sicher.

Morgen ist der Jahrestag des grossen Erdbebens von Japan. Im Gedächtnis geblieben ist uns eigentlich nur das Nuklearkraftwerk Fukushima, wo eine Kernschmelze stattfand und wir hilflos zusehen mussten, wie die Japaner leugneten, was da eigentlich vor sich ging. Die Folge war in Deutschland, dass sofort der konsequente Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen wurde. Als Termin wurde 2022 genannt, inzwischen ist das aber schon längst überholt. Nun gilt 2030 schon als realistisch, weshalb die Grünen ja auch sagen, die Bundesregierung würden den Ausstieg aus der Kernenergie verschleppen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es noch den Rücktritt vom Rücktritt geben wird. Und da nun auch nicht mehr die Solarenergie wirklich gefördert und vergütet wird, dürfte es wohl wirklich schwierig werden. Im Übrigen möchte ich auch keine Solarparnele auf dem Dach haben. Denn in Oberstdorf brannte ein Haus aus, weil es aufgrund der Solardinger auf dem Dach nur schwer zu löschen war. Daran hat wohl niemand gedacht. Aber ich war ja nie wirklich von der Solarenergie überzeugt, der Wirkungsgrad ist zu niedrig und dazu dann auch noch lebensgefährlich.

 

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2011 – Jahr der Katastrophen


Das ist vielleicht ein Jahr gewesen. Im Grunde genommen könnte man es wirklich das Jahr des Todes nennen, denn was anderes war es nicht. Wenn man nur bedenkt, wer alles dieses Jahr das Zeitliche gesegnet hat. In jüngster Erinnerung natürlich Johannes Heesters und Walter Giller, aber auch Steve Jobs, Friedrich Schoenfelder, Peter Alexander, Vicco von Bülow alias Loriot, Rosel Zech und viele andere, die mir irgendwie entfallen sind. Es ist noch schlimmer gewesen als im letzten oder vorletzten Jahr. Da fand ich das ja schon schlimm, aber dieses Jahr war es am schlimmsten.
Was sonst noch passiert ist? Tja, jede Menge würde ich sagen. Da gab es zu Beginn des Jahres gleich den Dioxin-Skandal. Doch dies war nicht das einzige, was blieb, denn danach gab es die verunreinigten Sprossen aus dem beschaulichen Ort Bienenbüttel. Wer diesen Ort noch nicht kannte, da er dort mit einem ICE noch nie gehalten hat, dann hat er nicht wirklich was verpaßt. Ich kenne auch nur den Bahnhofsplatz, denn irgendwie fuhr der Zug dann doch wieder.
EHEC-Bakterien in Sprossen und alle Welt dachte, dass sie auf Gurken zu finden gewesen wäre. Das Hamburger Gesundheitsministerium gab deshalb eine Verzehrwarnung raus. Das Ende vom Lied heute: Die Stadt wurde von einem spanischen Bauern verklagt. Der soll sich nicht so haben, denn seine Gurken waren schliesslich auch EHEC-verseucht, nur eben mit einem anderen Stamm. Deshalb weiss ich gar nicht, was der eigentlich will, denn das hat er nun wirklich nicht verdient, für verseuchte Gurken auch noch Geld zu bekommen. Soll lieber froh sein, dass seine Gurken keinen Schaden angerichtet haben.
Und als wirklich grösstes Unglück können wir wohl Fukushima bezeichnen. Durch regelrechte Unfähigkeit – anders kann ich es nicht bezeichnen – kam es zu diesem – tja – Unglück. Danach war ganz Deutschland in Aufruhr. Weg mit der Atomkraft hiess es. Denn uns könnte so was ja auch drohen. Das fand ich dann doch ziemlich lächerlich, denn wo sollte es hier schon ein Erdbeben dieses Ausmasses geben? Ich weiss es nicht, aber muss ich das auch irgendwie verstehen. Und da Merkel nun Angst hatte, es könnte sie eine Menge Stimmen kosten, machte sie eine 180-Grad-Wendung und beschloss den Ausstieg aus der Kernenergie. Ich weiss zwar nicht, wie Deutschland es bis 2022 schaffen will, auf erneuerbare Energien umzuschalten. Am besten die ganze Landschaft mit diesem hässlichen und lauten Windrädern vollmüllen. Im Übrigen haben die kaum einen wirklichen Nutzen, was die an Megawatt produzieren ist einfach lächerlich, genauso die ganzen Solarparneele. Sind auch nicht viel besser. Jetzt gibt es ja eine neue Art Windrad, allerdings noch im Versuch. Diese stehen senkrecht und sollen erstens platzsparend und zweitens effizienter sein. Mal sehen, wie das sein wird. Dennoch bin ich immer noch für Windkanäle. Das wäre wirklich mal was, aber wen interessiert das schon?
Was ist noch passiert? Viele, viele Dinge. Guttenberg trat zurück, tauchte dann wieder auf. Ja, wir werden ihn einfach nicht los.
Apropos Politik. Irgendeiner von der Niedersachsen-FDP hat gesagt, dass die Partei wieder sexy werden müsse. Also wie hat er das nun gemeint? Ich will keinen Philipp Rösler als Tarzan-Verschnitt sehen müssen. Tja bin ich wirklich mal gespannt, wie so was umgesetzt würde.
Und wo ich von Tarzan rede. Der Affe, der neben Johnny Weismüller gespielt hat, ist vor wenigen Tagen im biblischen Alter von 80 Jahren an Nierenversagen gestorben. Ein stattliches Alter für einen Schimpansen.

Und was droht uns nun 2012? Angeblich im Dezember der Weltuntergang. Gut möglich, ich glaube da nicht wirklich dran. Die Maya werden schon ihre Gründe gehabt haben, weshalb ihr Kalender nun einmal am 21. Dezember 2012 endet. Vielleicht hatten sie einfach nichts zu schreiben. Möglich ist alles.

 

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Die spinnen die Griechen – Der Absturz des Euro


Die Griechen scheinen aus ihrer Krise nicht schlau zu werden. Oder wie lässt es sich erklären, dass sie ihren Regierungschef beschimpfen und streiken? Wessen Schuld ist es denn, wenn nicht die der Griechen selbst? Papandreou versucht doch nur noch zu retten, was zu retten ist. Er will Griechenland nicht in eine Pleite laufen lassen. Aber was bleibt dem Land denn noch anderes übrig? Ausser der Pleite ist doch nichts mehr. Zudem sollten die anderen EU-Staaten sich endlich dazu durchringen können, Griechenland aus dem Euro rauszuschmeissen. Haben doch damals schon ihre Bilanzen gefälscht – oder sollen wir sagen geschönt? -, um überhaupt den Euro zu bekommen. Ich bin dafür, dass sie den Euro abgeben müssen und den Drachme wieder einführen. Das ist das einzig Wahre. Allerdings habe ich gehört, dass auch Italien in arge Bedrängnis geraten würde, falls Griechenland aus dem Euro fliegt. Angeblich würden die dann auch pleite gehen. Irgendwie habe ich das dann doch nicht wirklich verstanden. Aber Griechenland muss aus dem Euro raus, da gibt es gar keine andere Lösung. Sehen wir uns doch nur die Börsen an. Alle auf Talfahrt. Das wird wahrscheinlich die Russen und Chinesen freuen. Aber können wir – eher die Politiker – zulassen, dass wir auch noch mit in diese Krise gezogen werden? Griechenland hat betrogen und muss akzeptieren, dass sie die Konsequenzen zu tragen haben. Aber das wollen die Menschen dort nicht. Sie sehen sich scheinbar als unschuldige Opfer, die betrogen wurden. Wer hat denn zugelassen, dass Korruption immer weiter gefördert wurde? Waren das nicht die griechischen Bürger selbst? Haben sie nicht gegen diese Misswirtschaft aufbegehrt? Nein, taten sie nciht, sondern zahlten fleissig. Und so entstand ein Teufelskreis, den nun ein Mann – Papandreou – zu durchbrechen sucht. Aber er hat es schwer, denn er wird nur als Halbgrieche gesehen, da er in den USA geboren wurde und zudem auch noch aus einer Politiker-Dynastie stammt. Ja, er hat es schwer, aber wer soll es sonst richten?
Sind die Griechen nicht verrückt? Gegen alles aus Brüssel sind sie, vor allem gegen die Sparpakete, aber gleichzeitig wollen sie den Euro behalten. Das ist doch wirklich verrückt, ja shizophren. Nehmt ihnen den Euro weg, dann sollen sie sehen, wie sie weiterkommen. Es wird nur der vollständige bankrott übrigbleiben. Was denn noch? Sollen wir anderen EU-Länder auch noch für die Misswirtschaft zahlen, den dieses Land sich selbst zuzuschreiben hat? Nein, so darf es nicht kommen.

Von Japan hat man ja schon lange nichts mehr gehört. Und nun hat wieder einmal das allseits beliebte Nuklearkraftwerk (da ich keine Lust mehr auf Kern- oder Atomkraftwerk habe, rede ich nur noch von Nuklearkraftwerken und halte mich da ans englische: nuclear power station. Die Abkürzung KKW behalte ich aber bei.) Fukushima von sich Reden gemacht. Dort soll es nun angeblich zu einer Kernschmelze gekommen sein. In Reaktor 2 wurden Gase festgestellt, die bei einer Kernschmelze entstehen. Sind also die Brennstäbe noch aktiv? Es scheint wohl so. Also hat die Betreiberfirma Tepco nicht wirklich was hinbekommen. Haben wir wirklich etwas anderes erwartet? Irgendwie nicht. Die haben das damals nach dem Beben nicht hinbekommen und jetzt verschleiern sie auch lieber, als das sie etwas sagen. So ist das eben. Das Gesicht zu verlieren wiegt bei den Japanern schwer. Und das würden sie definitiv, wenn sie zugeben würden, was bei ihnen alles in KKW schiefgelaufen ist. Was ist das nur? Müssen wir weiter fürchten, dass alles sich nur noch zum schlimmeren hinwendet? Keine Ahnung, die Wahrheit werden wir doch nie erfahren, nur das, was durchsickert.
Unbeeindruckt davon sind in vielen Ländern weitere KKWs geplant. Auch in unseren Nachbarländern Polen und Tschechien, die diese direkt an der Grenze zu Deutschland errichten wollen. Viele Anwohner wissen noch gar nichts davon, aber wenn es ihnen gesagt wird, befürchten sie gleich das Schlimmste. Tja, bei Polen und Tschechien bin ich mir auch nicht so ganz sicher, wie stabil die KKWs sein werden. Aber Deutschland schafft seine ab und an der Grenze werden neue gebaut. Ja, so hat man das gern. Im Übrigen könnte man das ja als Verschwörung sehen. Und zwar der Russen und Chinesen. Schliesslich sind wir nach dem aus der Nuklearenergie auf andere Dinge angewiesen, mit denen wir Strom erzeugen können. Windkraftwerke bringen kaum etwas, verschandeln nur die Landschaft. Und Solarpaneele sind auch nicht wirklich was für uns, wo im Norden weniger Sonne scheint als im Süden, aber dafür mehr Wind weht. Der Wirkungsgrad beider Anlagen ist noch viel zu gering. Da gibt es das Moore’sche Gesetz nicht, obwohl es wünschenswert wäre. Aber nun gut, so ist das eben. Also müssen wir auf Öl, und Kohle bauen. Übrigens zwei ziemliche CO2-Schleudern. Erdgas darf natürlich nicht vergessen werden. Sind wir aber reich an all diesen Rohstoffen? Nein, sind wir nicht. Haben ja nicht einmal Ölsande, wie es in Kanada der Fall ist. Wobei man hier von Glück reden kann, denn die Ölsande sind eine ziemliche Umweltkatastrophe. Aber wer besitzt nun Öl und Gas im Überfluss? Richtig, das ist Russland. Und wer besitzt Kohle im Überfluss, auch wenn sie es meist selbst verbrauchen und der Abbau recht fragwürdig ist? Noch einmal richtig: Es ist China. Also, wenn man da nicht von einer Verschwörung sprechen kann, dann weiss ich auch nicht. Aber erst einmal abwarten. Die Kehrtwende ist ja schon mehrmals gekommen. Ausserdem gibt es immer noch genügend Leute, die sagen, dass die Kernenergie die einzig wahre Möglichkeit ist, um effizient und umweltfreundlich Strom zu erzeugen. Das Endprodukt ist dann weniger umweltfreundlich, aber da hat die Menschheit eben noch nichts gefunden, um auch das richtig zu verwerten.

Hier in Hellabrunn ist mal wieder einige los, denn es wurde am Freitag ein weibliches Elefantenkalb geboren. Die Mutter ist die von Jamuna Toni. Es scheint alles glattzulaufen, denn bis jetzt gibt es keine Probleme. Allerdings wird Panang ja gerne ein negatives Image unterstellt. Dabei kann sie nun wirklich nichts dazu. Bloss weil sie Jamuna Toni verstossen hatte. Aber dafür hat sie gewiss ihre Gründe gehabt, wie ich mal vermute. Vielleicht hatte sie dann auch noch eine Art Baby-Blues, den auch Elefantenmütter bekommen können. Jenala hat es mal bei einer Elefantin festgestellt und erst im letzten jahr wurde das sogar bestätigt.  Gesehen habe ich das Jungtier noch nicht, denn es ist schon einigermassen kalt. Ausserdem sind die Elefanten nicht im Haus anzutreffen, da dieses vollkommen restauriert wird – ist einsturzgefährdet. Und in dem Behelfsbau kann man als Besucher nicht hinein. Schon schade, so muss ich mit Bildern vorlieb nehmen, aber wenn es nun einmal so ist.

Habt ihr auch schon von dem Buch „Die Rollen des Seth“ gehört? Soll ja der Thriller schlechthin sein. Ich warte erst einmal ab. Wenn ich es gelesen habe, kann ich mir ein Urteil bilden.

 

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Wer ist hier der Boss?


Habe eine wunderbare Erkältung. Ja, eigentlich ist es schon keine Erkältung mehr, sondern ein Festival des zähen Schleims. Aber ich will nicht weiter ins Detail gehen, denn wie so eine Erkältung ist, weiss schliesslich jeder, der mal eine hatte.
Der FC St. Pauli hat ein Geisterspiel aufgebrummt bekommen. Natürlich haben sie Einspruch eingereicht, was auch jeder verstehen kann. Selbst die Werder-Fans sind sauer, die es ja auch betrifft, da die Partie St. Pauli gegen Werder die Geisterspielpartie sein soll. Die Werder-Fans wollen dennoch nach Hamburg fahren. Sie können nichts dafür, dass das passiert ist. Und im Grunde genommen, ist es eine viel zu hohe Strafe, denn was kann der Verein selbst dafür, dass so ein Idiot einen Becher aufs Spielfeld wirft. Da sollte sisch der DFB lieber um die ganzen begalischen Feuerwerke kümmern, die andauernd im Stadion gezündet werden. Das ist weitaus gefährlicher. Und bei den Bechern muss ein Verein einfach damit rechnen, schliesslich gibt er ja Getränke aus. Ausserdem könnte man genauso gut seinen Schlüsselbund werfen. Aber den braucht man anschliessend ja noch, weshalb man das dann lieber lässt. Mal sehen, was beim Einspruch rauskommen wird.
In Japan hat es ein weiteres Erdbeben gegeben. Nun ist wieder das Kernkraftwerk Onagawa in Mitleidenschaft gezogen wirden, während Fukushima mal nichts davongetragen hat. Aber soll man sich nun darüber freuen? Angesichts dessen, was da in Japan passiert ist, weiss man doch wirklich nicht, ob man nun weinen oder lachen soll. Auf jeden Fall wird da immer noch eine Menge verschleiert, da kann man sagen, was will,, aber die Wahrheit kommt nicht wirklich ans Licht.
Bei der FDP haben nun die Ränkekämpfe begonnen. Alle gegen Guido heisst es nun. Nicht, dass wieder Westerwelle mögen, aber wie da an seinem Stuhl gesägt wird, ist doch unter aller Kanone. Rösler soll Westerwelles Nachfolger werden. Wenn ich zwischen den beiden wählen müsste, ich würde mich für Westerwelle entscheiden, denn ich mag beide nicht. Aber da ist mir Westerwelle immer noch lieber als dieser Rösler. Erinnert sich noch jemand, wie er Anfang letzten Jahres für die Schweinegrippe-Impfung Reklame machte und niemand kam, um sich impfen zu lassen. Da hat er doch wohl einen Deal mit der Pharmalobby gehabt. Jedenfalls ist er seitdem bei mir untendurch. Und jetzt will jeder Westerwelles Nachfolger als Fraktionsvorsitzender werden. Kann die FDP nicht mal durch was anderes Schlagzeilen machen? Muss es durch so ein Kasperle-Theater sein? Anscheinend geht es anders wohl wirklich nicht mehr. Aber gut, dann ist es so.
Am 28. dieses Monats ist Stichtag, jedenfalls sagt das Jenala, und die muss es ja wissen. Also, an dem Tag soll der Film „Wasser für die Elefanten“ ins Kino kommen. Und Jenala und ihr Ersatzelefant sind schon ganz gespannt, wie der Film denn sein wird. Wie kann ein Elefant von solch einem Film eigentlich erfahren? Liest die etwa Zeitung oder guckt sie Fernsehen? Ach ja, Jenalas Ersatzelefant kann ja sogar lesen und schreiben, ich vergass. Da wird sie natürlich aus irgendeiner Quelle von dem Film erfahren haben. Das Buch hat sie ja angeblich noch ungelesen in ihrer Box liegen.

 

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