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Wird Russland tollkühn?


Letzte Woche gab es eine Waffenruhe im Nahen Osten. Gebracht hat sie nichts. Es geht weiter. Nun ist ein israelischer Soldat entführt worden, den das israelische Militär nun mit Hochdruck sucht. Militante Palästinenser sollen ihn entführt haben. Eine neue Anfachung des Konflikts beider Länder. Wobei ich so langsam mich frage, was das eigentlich soll? Da wird jemand aus dem Feindeslager entführt, seine Landsleute sind auf Rache aus, es gibt Tote und Verletzte noch und nöcher, ohne dass sich wirklich etwas bessert. Wollen Palästinenser und Israelis ihre beiden Staaten in eine Trümmerwüste verwandeln, wo nichts und niemand mehr Leben kann. Wäre auch eine Idee, dann würde es den Konflikt in dem Bereich nicht mehr geben.
Aber mit Krieg wird man nicht weiterkommen. Dennoch wird es bei Konflikten überall als Lösung angesehen, wo es doch nur Not, Elend und Tod bringt. Was ist denn das gute am Krieg? Gibt es das überhaupt? Naja, kurzzeitig kann durch einen Krieg die Wirtschaft angekurbelt werden. Mehr allerdings nicht. Ansonsten bringt ein Krieg keine Vorteile. Ausserdem sollte man in der heutigen Zeit wirklich erkennen, dass ein Krieg nicht die Zukunft ist. Allerdings ist Waffengewalt im Nahen Osten, auch im Irak und in Afghanistan, die Lösung schlechthin. Sie schadet Menschen, man macht auf sich aufmerksam und man übt Rache an denen, die es angeblich verdient haben. Damit terrorisiert man die Menschen, verunsichert sie und letztendlich sorgt man so dafür, dass man selbst mit seinen Zielen weiterkommt.
Was nun Israel und Palästina angeht, bin ich der Meinung, dass die eigenen Landsleute den Konflikt schüren. Habe das schon vor einiger Zeit erwähnt, als die israelischen und palästinensischen Schüler entführt und getötet wurden. Mag unglaubwürdig klingen, aber es wäre nicht das erste Mal in der Geschichte dieser Erde, dass so etwas passiert.
Mit dem Nahost-Konflikt werden wir auch noch in den nächsten Wochen konfrontiert werden. Wenn es zu Frieden kommen sollte, wäre es ein Wunder.

Genauso ein Wunder wäre es, wenn der Konflikt in der Ukraine endlich beigelegt würde. Aber auch da tut sich nichts. Noch immer werden nach Leichen aus dem abgestürzten Flugzeug MH17 gesucht, nun mit Spürhunden. Die Arbeit ist immer wieder gestört worden, obwohl angeblich an einem reibungslosen Ablauf gelegen sei. Die Stimmen gehen auseinander, wobei die Bilder, die wir von dort zu sehen bekommen, natürlich eine eindeutige Sprache sprechen. Die Helfer werden von den pro-russischen Separatisten abgehalten, Sachen der Opfer liegen herum und es sieht nicht so aus, dass was getan wurde.
Nun sind wieder Sanktionen gegen Putin und Genossen beschlossen worden. Irgendwie haut mich das nun wirklich nicht vom Hocker, denn Sanktionen wurden schon mehrere gegen Russland beschlossen, die Putin und Genossen nicht interessierten. Dieses Mal sollen sie besonders die Wirtschaft in Russland betreffen. Wobei natürlich immer im Auge behalten werden muss, das nicht nur irgendwelche europäischen Firmen dadurch beeinträchtigt werden. Noch ist da nichts Schlimmes zu befürchten, aber wenn es so weiter geht, glaube ich nicht, das diese Sanktionen wirklich förderlich sind.
Zumindest scheint nun erst einmal erreicht, dass Putin die jetzigen Sanktionen nicht gefallen, denn er bzw. das russische Aussenministerium suchte die Flucht nach vorn und drohte gleichfalls damit, dass Banken aus der EU es nicht mehr so leicht haben würden. Ach nee, die Nichtregierungs-Organisationen kennen das nun bereits zur Genüge, da können sie die Banken dann beraten, wie sie in Zukunft schikaniert würden. Ausserdem würden die Energiepreise für Erdgas in Zukunft drastisch erhöht werden.
Was hat das nun für die EU-Länder zu bedeuten? Mit den Banken, kann ich das nicht voraussehen, aber was ist mit den Gaspreisen?
Jetzt könnte ich sagen, da bin ich fein raus, heize ich doch nicht mit Gas und kochen tue ich damit auch nicht. Ja, schön wär’s, wenn ich das guten Gewissens sagen könnte. Allerdings zieht eine Erhöhung des Gaspreises auch immer eine Stromerhöhung mit sich. Zwar nichtz mehr so drastisch, wie es noch vor einigen Jahren gewesen wäre. Dennoch ist Strom bald schon ein Luxusgut. Hiess es nicht, dass Strom durch die erneuerbaren Energien billiger würde? Davon sehe ich bis jetzt nicht, stattdessen wird jedes Jahr der Strom teurer ohne Ende. Ich spare schon wie verrückt, nutze für vieles nur noch den Nachtstrom, dennoch zahle ich mich dumm und dämlich. Aber woran es hapert, dass der Strom immer teurer wird, ist recht einfach. Die Off-Shore-Parks auf dem Meer liegen momentan auf Eis. Das gibt natürlich Verluste bei den Stromanbietern und diese Verluste holen sie sich wieder von ihren Kunden.
Aber die Drohung Russlands, die Gaspreise zu erhöhen, zeigt deutlich, dass Russland dieses Mal nicht mehr über die weltweiten Sanktionen lacht. Dieses Mal scheint es wohl endlich zu greifen. Rüstungsexporte wird es nicht mehr geben – was ist eigentlich mit Frankreich? Liefern sie noch die Hubschrauberträger aus? – und EU-Exportlizenzen für Spitzentechnologie zur Erdölförderung auch nicht mehr. Das mit den Banken und den Militärexportgütern kann Russland noch so verschemrzen, aber dass es keine Exportlizenzen für Spitzentechnologie zur Erdölförderung gibt, ist nicht zu akzeptieren. Denn wie soll Russland nun Erdöl in der Arktis fördern? Nachdem sie den Nordpol, also den unterirdischen Nordpol annektiert haben, suchen sie da fleissig nach Erdgas und Erdöl. Ohne die nötige Technologie ist das allerdings nicht möglich.
Ja, das ist nun wirklich schmerzhaft. Deshalb auch die umgehende Antwort. Übrigens nicht direkt von Putin, wie ich schon erwähnte, sondern vom Aussenministerium, das natürlich nach Putins Gnaden handelt.
Vielleicht war Putin auch damit beschäftigt, zu analysieren, wie die Bekanntgabe seines Tagesablaufs aussieht. Möglich ist alles.
Aber vielleicht wollte Russland auch einfach mal tollkühn sein und zurückwettern. Wobei, tollkühn sind sie immer schon gewesen, sonst würde es das Beutekunst-Gesetz nicht geben. Oder russische Soldaten würden keine Selfies ins Internet stellen, die zeigen, dass sie sich nicht in Russland befänden, sondern auf der Krim, wo sie nichts zu suchen haben. Ob das nun stimmt, keine Ahnung, vielleicht haben sich auch nur ein paar Ukrainer als russische Soldaten verkleidet und heizen nun wieder den Konflikt an.
Damit wäre ich wieder bei Israel und den Palästinensern. Da hat Israel seine militärischen Handlungen massiv ausgeweitet, seit der Entführung des israelischen Soldaten. Ausserdem lehnt Israel eine Nahost-Verhandlung ab. Wie kann das angehen? Erst scheitert die Feuerpause und dann so was. Wie soll denn da endlich Frieden herrschen. Und so langsam kann ich verstehen, dass gegen Israel gewütet wird, wobei ich nicht damit einverstanden bin, dass es gegen die jüdische Religion geht. Denn die hat damit überhaupt nichts zu tun.

Mehrere Wochen war nun das Walrossbaby im Hamburger Zoo nicht zu sehen, weil es zu wenig wog. Damit hat es sich nun, dass Gewicht ist nicht mehr das Problem. Und endlich ist es so weit und das Walross-Baby Zoo bekommt nun seinen richtigen Namen und legt endlich Schiete-Fiete ab. Also eigentlich war es Fiete, der bei der Facebook-Aktion – Facebook ist out -, aber den habe ich so gerne verballhornt, weil ich das mit allen Sachen mache, die mir nicht gefallen.
Jedenfalls ruft die Bild-Zeitung nun zu einem Namenswettbewerb auf. Es sind auch schon Namen vorgegeben, ausnahmlos russisch bis auf meinen grossen Favoriten Thor. Hat da die Zeitung mit den vier Buchstaben etwa bei mir geräubert? Nun ja, ich denke mal, dass sie wegen Vater Odin auf den Namen gekommen sind. Von den russischen Namen favorisiere ich nun wirklich keinen. Da bin ich wirklich gespannt, was am Ende rauskommt. Glücklicherweise ist Fiete nicht dabei, denn der Name mag vielleicht Norddeutsch sein, ich erinnere da mal an die Kinder-Detektiv-Serie „Die Pfefferkörner“, wo eine der Hauptfiguren der ersten Staffeln Fiete hiess. Aber im Ausland ist der Name nun kaum auszusprechen. Da muss was her, dass jeder ohne Probleme nennen kann. Deshalb bin ich für Thor. Genau das ist es und dabei bleibe ich auch. Bitte den Namen favorisieren, damit er auch durchkommt, nicht, dass es noch Vladimir wird. – Wir wollen doch wirklich nicht, dass Putin noch Pate wird. Ha, ha, ha. Alles nur Spass!

Gestern hat die neue Saison der Zweiten Fussball-Bundesliga begonnen. Jonas ist natürlich Feuer und Flamme, denn nun kann er den Schlaubeutel wieder nerven und sie nach ihrer Meinung fragen, wie denn die Spiele des FC St. Pauli ausgehen.
Elefantendame Mala passt das natürlich überhaupt, denn das einzig wahre Rüsselorakel – also das Original – ist sie und allein sie. Aber da sie eben nicht mehr in Jonas‘ Nähe weilt, hat er sich eben Ersatz gesucht. Das ist der Schlaubeutel und wird es auch noch eine ganze Weile bleiben, wobei er zu gerne das wohlgenährte Dickerchen auf ihre Qualitäten als Rüsselorakel prüfen würde, aber die hätte zu viele Schmarotzer um sich stehen. Tja, da muss sich Mala was überlegen. Entweder kommt sie wieder – was sie am liebsten würde, wenn sie denn könnte – oder sie stört sich nicht weiter an der Konkurrenz, schliesslich hat sie immer noch die bessere Quote.
Zudem hatte Mala eigentlich gedacht, dass die Bundesliga-Saison noch ein wenig warten würde. Sie hat momentan so unglaublich viel zu tun und dann ist das Wetter auch noch so warm, dass sie am liebsten den lieben langen Tag in der Schlammkuhle zubringen würde. Aber da hat Genossin Rani noch ein Wörtchen mitzureden, wenn sie auch sonst nicht viel zu sagen hat.
Nach der recht anstrengenden WM, schliesslich musste Mala gleich drei Nationalmannschaften tippen, beginnt nun nach knapp drei Wochen Ruhe wieder der Orakel-Alltag. Dafür hat Mala dann im Winter eine längere Pause. Aber da ist bei ihr ja auch nicht besonders viel los, wo sie dann immer ganz froh ist, wenn sie sich irgendwie beschäftigen kann.
Die Elefantendame hat sich also aufgerafft und das heutige Spiel des FC St. Pauli gegen Ingolstadt getippt. Was sagt sie? St. Pauli wird nur Unentschieden spielen. Zwar hofft sie, dass ihr Lieblingsverein aufsteigen wird, dennoch werden sie im ersten Spiel erst einmal versagen. Aber wie sagt sie immer? Ein Punkt ist besser als gar keiner.
Und was sagt Jonas sein Rüsselorakel? Da gab es eine ganz klare Entscheidung. Der Schlaubeutel geht von einem Sieg St. Paulis aus. Sie soll zielsicher für einen Sieg plädiert haben und war auch nicht von ihrer Meinung abzubringen. Angeblich hätte es ihr sogar Spass gemacht, das Ergebnis zu tippen. Nun gut, was Jonas da wieder interpretiert hat, weiss ich nicht. Seine Fantasie ist unermesslich.

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Fracking – Gefahr für die Erde


Was für ein Skandal und welch ein Sand in die Augen streuen. Die Politik, besser gesagt Bundeswirtschafts- und -energieminister Gabriel und Bundesumweltministerin Hendricks haben einige Eckpunkte aufgestellt, was ein Fracking-Gesetz beinhalten sollte. Fracking ist unter anderem das Gewinnen von Erdgas aus Schiefergestein.
Lange wurde gestritten, ob es erlaubt werden soll. Nun ist es raus: Fracking soll nicht erlaubt werden.
Den Ausruf der Erleichterung sparen wir uns jetzt, denn ich komme nun zu den Ausnahmen. Ja, richtig gelesen, es soll nicht komplett verboten werden, sondern es gibt Ausnahmen. Anders war das natürlich nicht zu erwarten, dabei ist noch gar nicht raus, wiegefährlich Fracking eigentlich ist. Von Trinkwasserverseuchung ist die Rede und verseuchten Böden.
Es klingt alles so schön, wenn man liest, dass jegliche Gasförderung durch Fracking oberhalb von 3000 Metern durch das Wasserhaushaltsgesetz verboten ist. Man jubiliert und denkt, die Gefahr sei gebannt. Doch weit gefehlt, denn die meisten Schiefervorkommen befinden sich weit unterhalb von 3000 Metern Tiefe. Also ist das Fracking in dieser Tiefe erlaubt. Ist das nicht Sand in die Augen streuen? Einerseits wird laut gesagt, dass das Gewinnen von Erdgas durch Fracking verboten sei, andererseits gibt es eine Ausnahme, ein Schlupfloch sozusagen, dass es doch erlaubt. Besonders die Bewohner im Nordwesten Deutschlands wird es sehr freuen, denn in dieser Gegend befindet sich das Schiefergestein, dass tiefer als 3000 Meter liegt. Da habe ich hier in Bayern doch wirklich einen Vorteil. Nun gut, Häme beseite, denn es geht uns alle an.
Wer übrigens gedacht hat, dass es in Deutschland bisher kein Fracking gegeben hat, den muss ich enttäuschen. Denn bereits in Sandstein wird Fracking betrieben. Das nennt sich auf neudeutsch Tight-Gas-Fracking. Hierbei werden Chemikalien verwendet, um das gewünschte, also Erdgas zu fördern. Die Änderung, die nun das Tight-Gas betrifft, hier: Es dürfen nur noch Chemikalien verwendet werden, die schwach wassergefährdend sind.
Richtig, nicht nur das Fracking in tiefen Schichten ist umstritten, weil da irgendwelche Schichten zerstört werden können, sondern auch an den Chemikalien, die benutzt werden müssen dafür, scheiden sich die Geister. Denn die Chemikalien sind hochgiftig, also schädlich fürs Grundwasser. Was das bedeutet, wenn diese Flüssigkeiten ins Grundwasser gelangen, mag man sich gar nicht vorstellen. Aber all das nimmt man in Kauf für ein energiehungriges Land. Und das ist Deutschland. Nicht gerade reich an eigenen Rohstoffen – von Kohle einmal abgesehen – gesegnet, sucht man nach Möglichkeiten, wie man unabhängig bleibt. Gerade in Zeiten des Ukraine-Konflikts, braucht man eine andere Erdgas-Quelle. Also lieber im eigenen Land suchen, die Risiken kann man abwägen. Wird jedenfalls gedacht.
Interessant ist übrigens, dass beim Sandstein-Fracking viel gefährlichere Chemikalien und auch mehr Wasser gebraucht wird, weil die Sandsteinschichten viel tiefer liegen, als Schieferschichten. Hätte das jemand gedacht? Nein, es hörte sich doch viel harmloser an. Wie also soll es dann möglich sein, dass nur noch „harmlose“ Chemikalien genutzt werden, die kaum Schaden anrichten? Das wird wohl die Frage aller Frage bleiben, dennoch macht dies das Fracking in Schieferschichten nicht viel besser. Denn auch dort werden Chemikalien verwendet, auch wenn nun ExxonMobil Flüssigkeiten entwickelt, die nicht mehr wassergefährdend sein sollen. Ob das wirklich was bringt? Die Gefahr, was sonst noch alles beim Fracking passieren kann, wird es jedenfalls nicht eindämmen. Aber was denn für Gefahren? Das ist doch alles nicht bewiesen. Nein, sicherlich nicht. Deshalb kann in einigen Gegenden kein Trinkwasser mehr aus dem Wasserhahn verwendet werden, weil es mit Erdgas durchzogen ist. Dieses Wasser brennt, wenn man ein Feuerzeug daranhält. Im Grunde muss dauergelüftet werden, damit es nicht zu einer Explosion kommt. Ist es das, was wir wollen. Zugegeben, das ist ein Extremfall. Dennoch nicht die Ausnahme.
Anstatt immer mehr Kohle zu fördern oder nun Erdgas aus Gesteinsschichten zu holen, sollte man sich lieber mehr Gedanken über die erneuerbaren Energien machen. Ansonsten sollen doch die Kernkraftwerke weiterlaufen. Da weiss man wenigstens um die Risiken. Aber Fracking ist ein Fass ohne Boden – nicht Loch ohne Boden.
Im Grunde ist es genau wie bei der Gentechnik. Verboten wird sie nicht wirklich, aber wirklich dafür scheint man auch nicht zu sein. Es geschieht alles nur halbherzig. Man ist von Gefahren nicht wirklich überzeugt, da es noch nicht genügend getestet wurde. Dabei gibt es schwerwiegende Fälle, die aber lieber totgeschwiegen bzw. kleingeredet werden. Von Fehlern, die gemacht wurden, wird gesprochen. Bedauerlichen Vorfällen. Aber so etwas darf nicht passieren.
Ich kann nur hoffen, dass das Fracking-Gesetz, so wie es jetzt vorgesehen ist, nicht durch den Bundestag kommt. Aber was die Gentechnik betrifft, wurde auch keine Einigkeit gezeigt.

Das hat es seit dem Kalten Krieg wohl nicht mehr gegeben. Am Mittwoch wurde ein BND-Mitarbeiter festgenommen, der unter Spionageverdacht steht. Er soll nämlich auch für die NSA gearbeitet haben. Nun ist natürlich das Geschrei gross, denn wer weiss, was er alles weitergegeben hat. Besonders im Fokus steht der NSA-Ausschuss, der möglicherweise auch ein Opfer des „Doppelagenten“ (wissen wir, ob er es wirklich ist?) wurde. Jedenfalls soll diese Person einige hundert Dokumente an US-Geheimdienste weitergeleitet und im Gegenzug dafür Geld erhalten haben, wenn diese Nachricht stimmt. Unter diesen Dokumenten soll sich auch Papiere des NSA-Ausschusses befunden haben, die angeblich nichts aussagen sollen. Wollen wir es hoffen.
Aber Doppelagenten, wer hätte das in unserer heutigen Zeit noch gedacht? Der kalte Krieg ist seit über bald fünfundzwanzig Jahren vorbei. Aber man lernt nie aus. Seit der NSA-Affäre wissen wir, das überhaupt nichts mehr geheim ist. Und was doch noch geheim sein könnte, muss halt anders besorgt werden.

In Hamburg gibt es eine deutschlandweite Sensation: Es wurde ein Walrossbaby geboren. Das ist nun schon fast einen Monat her. Geboren wurde es am 15. Juni, dem zweiten Todestag von Elefantenbulle Hussein. Gesprächsthema Nummer eins in sämtlichen Zeitungen, Zeitschriften und natürlich im Fernsehen. Ich kann es schon nicht mehr sehen, obwohl ich das Walrossbaby noch nicht einmal live gesehen habe. So kann man mir wirklich etwas vergrätzen.
Namenlos ist der kleine Bulle auch nicht mehr. Auf Facebook – wer ist eigentlich auf Facebook? – konnte man sich zwischen drei Namen entscheiden. Dies waren Kuddel, Fiete und Anton. Schlimmer ging es wohl nicht. Als ich las, dass es ein nordischer Name werden sollte, dachte ich eher an Thor, wo der Vater doch Odin heisst. Nein, so weit wurde wohl nicht gedacht. Stattdessen kamen norddeutsche Namen in die Auswahl, die man im Ausland – Niederlande ausgenommen – nicht wirklich aussprechen kann. Und so wurde es schliesslich Fiete. Schiete sagt Fiete, könnte ich jetzt sagen. Jawohl, diesen Spruch gibt es wirklich.
Eigentlich wäre am passendsten der Name Nickelmann gewesen, denn so hiess das erste männliche Walross oder eben Pallas. Aber daraus wurde nichts. Schiete, sagt Fiete.
Seit der Namenswahl von Darjeeling, der im wirklichen Leben Assam heisst – ein bayerischer Nachname, wenn auch nur mit einem s, nicht nur ein indisches Teeanbaugebiet – muss man sich wirklich über gar nichts mehr wundern. Nun gut, sollen sie ihn Fiete nennen, ich bleibe dann bei Thor. Klingt viel schöner.
Da kann Mala wirklich froh sein, dass sie damals noch einen schönen Namen bekommen hat, der nicht so alltäglich ist.

 

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Die NSA hat nicht genug – Die Totalüberwachung kommt


Den ersten Schock haben wir so langsam verdaut, dass wir und andere von dem amerikanischen Geheimdienst NSA ausspioniert worden sind. Nun kommen neue Schreckensnachrichten hinzu. Mit einem Super-Computer will die NSA nun noch mehr ausspähen als zuvor, selbst hochgradig verschlüsselte Dinge.
Gerade haben wir uns beruhigt, haben die neuen Verschlüsselungen der Email-Anbieter angenommen, wo es hiess, dass man damit nicht mehr ausgespäht werden könnte. Tja, das hat nicht lange gewirkt. Nun wird also dieser Super-Rechner kommen und wieder unser ganzes Geplänkel, dass wir nicht bei Facebook, Google+ oder in unseren Blogs kundtun, herausfischen. Wie kann man sich nun eigentlich noch austauschen? Mit der guten alten Post oder doch lieber ein Fax? Letzteres wohl auch nicht, wenn selbst das Telefon überwacht wird. Da gibt es doch gar nichts mehr. Selbst das gute alte Postgeheimnis wird doch nicht eingehalten. Ich sage nur Postboten, die zu blöd sind, um den Brief auch in den richtigen Briefkasten zu werfen und Nachbarn, die diese Briefe dann öffnen und behaupten, es sei versehentlich geschehen. Besonders unauffällig nicht wahr? Gerade dann, wenn man weiss, was diese Personen vor der Wende so alles getrieben haben. Gut, das ist inzwischen Vergangenheit, anderer Ort, andere Zeit – Vergangenheit.
Brisant an dem Super-Computer der NSA ist ja, dass er selbst die bestverschlüsselten Dinge ausspähen kann. Das trifft also uns Otto Normalverbraucher weniger als streng geheime Objekte. Woran man zuerst denkt? Natürlich an das Militär.
Die müssen nun zittern, dass ihre geheimen Projekte ausgespäht werden. Die Agenten und Spione scheinen ausgedient zu haben. Werden wohl nicht mehr gebraucht, denn jetzt hat man die NSA und ihren Super-Rechner. Der wird alles in Erfahrung bringen, was er wissen will und was er schon gar nicht wissen soll. Interessant wird es nur, was dann mit dem Wissen angefangen wird. Nun erst einmal abwarten.
Und noch etwas aus der so genannten Spähaffäre. Ein Bundesgericht hatte das millionenfache Abspeichern von Telefondaten als wahrscheinlich verfassungswidrig erklärt. Das Wörtchen wahrscheinlich gefällt mir ziemlich, denn es sagt nicht wirklich was aus. Mehr so in der Art, ja, könnte sein, vielleicht aber auch nicht. Wischiwaschi, wie es so schön heisst.
Dagegen hat allerdings nun die amerikanische Regierung Berufung eingelegt.
Vergangene Woche hatte übrigens ein Bundesgericht in New York das Abspeichern von Telefondaten für legal erklärt. Dagegen hatte die Bürgerrechtsorganisation ACLU Berufung eingelegt.
Also wie man sieht, ein Richter hat eine andere Sicht der Dinge wie ein anderer Richter. Und so ist das Abspeichern der Telefondaten mal legal und dann wahrscheinlich verfassungswidrig. Ja, was denn nun? Da muss es doch eine einheitliche Entscheidung geben, schliesslich ist das ein sehr wichtiges Thema.
Im Übrigen sind die Geheimdienste nicht damit durchgekommen, dass sie durch ihr Ausspähen Terroranschläge verhindert hätten. Denn sonst wäre das wohl auch nicht während des Boston-Marathons passiert, oder?
Aber wieso jetzt dieser Super-Computer? Wollen sie unbedingt die geheimen Daten von Nordkorea ausspähen, damit sie endlich wissen, was dort Sache ist? Ausserdem frage ich mich wirklich, wer alles die ganzen gesammelten Daten auswerten will? Da müssen doch Millionen Menschen beschäftigt sein. Oder sind es nur einige Hundert, die auf spezielle Schlüsselwörter schauen. Ist ihnen deshalb der Boston-Marathon durch die Lappen gegangen?
Nun wird also die Total-Überwachung kommen. Das ist ja noch schöner als bei George Orwells „1984“. Da gab es den Bildschirm, der alles wahrnahm, was man tat. In der Realität ist es eben die NSA. Da sollte man wirklich überlegen, ob man das Internet nicht verbannen sollte. Und da bietet mir meine Bank gerade mal wieder an auf Online-Banking umzusteigen. Ich weiss schon, warum ich so wenig wie möglich meine wirklich persönlichen Daten über den Äther schicke.
Facebook hat übrigens gerade eine Sammelklage am Hals, weil sie angeblich Private Nachrichten ausgespäht haben sollen. Ich begreife immer mehr, wieso ich dort nicht angemeldet bin. Ist auch einfach nicht mein Fall. Ich verstehe den Sinn von Facebook einfach nicht, konnte mich schon nicht mit StudiVZ anfreunden. So was liegt mir einfach nicht.
Die Daten späht die NSA auch aus. Ist ein Klacks für den amerikanischen Geheimdienst. Aber ob sie nun wirklich interessiert, wann man sich wo treffen will? Halt, könnte ja ein versteckter Plan drin versteckt sein, was Schlimmes auszuhecken.
Man darf gespannt bleiben, was noch alles ausgespäht werden wird. Da war die Stasi ja bald noch ein harmloser Verein dagegen. Nein, war sie natürlich nicht, darf man nie vergessen.

Im vergangenen Monat überraschte uns der russische Präsident Wladimir Putin damit, dass er eine Amnestie erliess und unter anderem die Mitglieder von Pussy Riot und der Kreml-Kritiker Chodorkowski freikamen. Damals wurde schon spekuliert, dass es mit Sotschi und somit Olympia zu tun habe. Das scheint sich nun zu bestätigen, denn Putin hat das generelle Demonstrationsverbot in Sotschi zur Olympiazeit aufgehoben. Warum dieser Umschwung? Nun ja, ganz freiwillig hat Putin das nicht getan, wie man sich denken kann. Ausserdem kann man nicht einfach spontan demponstrieren gehen. Nun gut, dass geht hier auch nicht. Eine Demonstration muss immer angemeldet werden. In Sotschi ebenfalls. Schön und gut, wird man nun sagen, geht doch alles seinen gewohnten Gang, wieso sich dagegen aufregen? Tja, die Frage aller Fragen. Denn so schön es klingt, dass das generelle Demonstrationsverbot aufgehoben wurde, so unschön geht es weiter. Man muss sich bei der Behörde anmelden. Und ebendiese Behörde entscheidet dann über Anzahl der Demonstrierenden sowie über Ort und Strecke. Klingt immer noch recht harmlos. Aber was Putin nicht passt, wird halt nicht genehmigt, so wird es aussehen.
Ausserdem ist es ebenfalls ein Zugeständnis – an die Olympische Charta. Das hat der Inlandsgeheimdienst FSB betont. Und so ist es nicht mehr ein Tropfen auf den heissen Stein.
Und bei den Anschlägen in Wolgograd, bei denen 34 Menschen getötet wurden, gibt es immer noch nichts Neues. Mit weiteren Anschlägen während der Olympischen Spiele muss gerechnet werden. Irgendwie finde ich, dass die beiden Anschläge auch fingiert sein könnten. Aber dabei Menschenleben aufs Spiel setzen? Keine Ahnung, ich weiß es wirklich nicht.

Das Urteil im Wulff-Prozess scheint wirklich noch in diesem Monat zu kommen. Eine Einstellung des VErfahrens war von Wulffs Anwälten nicht gewünscht worden, da sie einen Freispruch erreichen wollen – was sie wohl auch kriegen werden.
Der Richter hat angeblich schon lange keinen Durchblick mehr, dass er nur einfach das Verfahren beenden will. Im Grunde fragt man sich, worum es eigentlich geht. Nun ja, es sollte ein Exempel statuiert werden. Man wollte dafür Sorgen, dass Wulffs weisseWeste nicht mehr so blütenrein ist, wie sie anscheinend war.
Ich kann nur hoffen, dass wir nie wieder von ihm hören werden.

 

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Das Problem mit den Daten – Wir wollen uns doch ausspähen lassen


Das Lieblingsthema der Politiker ist und bleibt Prism, die NSA und das ausspionieren von Daten. Besonders die Opposition wettert gegen Merkel & Co.
Gelegenheit dazu haben sie allemal, schliesslich hat Innenminister Friedrich es nicht fertiggebracht, den USA auf die Füsse zu treten. Aber er findet sein Ergebnis fabelhaft. Bloss steht er damit ganz allein auf weiter Flur.
Ein sehr beliebtes Wahlthema, denn unsere Daten sind uns schliesslich heilig. Wieso haben wir so einen Terror wegen Google Streetview gemacht? Richtig, damit ja niemand unser Haus/unsere Wohnung sehen kann. In keinem anderen Land gab es solche Probleme, nur in Deutschland wurde die Unkenntlichmachung gefordert. Bin ich natürlich sofort dabei gewesen, aber das ist was anderes.
Aber wir wollen unsere Daten behalten, sagen wir. Und warum geben wir dann so viel von uns preis? Warum stellen wir Bilder von uns ins Internet, warum breiten wir auf Facebook oder auf unserem Blog unser ganzes Leben aus? Tja, das ist die Frage aller Fragen. Aber im Meckern waren wir schon immer gut, besonders wenn es um die USA geht.
Meine Daten gehören mir, aber solange ich sie freiwillig rausgebe, ist das ganz etwas anderes. Deshalb sind wir so empört, was die USA, Grossbritannien und auch Frankreich getan haben. Allen voran natürlich die NSA. Millionen an Daten haben sie angezapft, ob nun nötig oder nicht. Sie verteidigen sich damit, dass sie potenzielle Terroristen finden wollen. Tja, was aber, wenn diese die ganz normale Post benutzen oder in einer Art Code reden? Dann kommt da doch niemand dahinter.
Und selbst hier in Deutschland werden wir überwacht. Ein bestimmtes Schlüsselwort und der ganze Text wird gescannt. Wissen wir denn wirklich, was hier in Deutschland mit dem Ausspähen von Daten geschieht. Da gibt es Versicherungsvertreter, die sich die Daten ihrer Nachbarn besorgen, um diesen noch eine Versicherung anzudrehen. Ist das legal? Aber danach fragt niemand. Stattdessen regen wir uns lieber über die USA auf. Ist ja auch so schön weit weg.
Genau das sagen sich auch die Politiker und versuchen sich gegenseitig schlecht zu machen, denn im September ist garantiert die nächste Bundestagswahl. Dann wird sich entscheiden: Merkel oder doch Steinbrück? Aber welchen der beiden wollen wir wirklich? Vielleicht doch eher Jürgen Trittin? Ach nein, Politiker, die von Atombomben reden, indem sie Atomkraftwerke erwähnen, sollte man wirklich nicht wählen. – Gut, es ist die Partei, die man wählt, aber es gibt einen Spitzenkandidaten.

Aufruhr in den USA. Was lange befürchtet wurde, ist Relität geworden. Der Todesschütze von Florida ist freigesprochen worden. Mit mehreren Schüssen wurde Tayvon Martin getötet, weil er „verdächtig“ aussah. Bedeutend hierbei ist die Hautfarbe von Täter (weiss) und Opfer (schwarz).
Selbst nach fünf Jahrzehnten herrscht immer noch eine Schneise zwischen schwarz und weiss, werden Afroamerikaner als Bedrohung empfunden. Ich frage mich wirklich, wieso dieses Denken immer noch in den Köpfen von einigen US-Amerikanern herrscht. Schwarze sind genauso Menschen wie weisse. Man sollte nicht einen Menschen nach der Hautfarbe beurteilen, sondern nach seinem Charakter. Aber das haben einige scheinabr noch nicht begriffen, halten an ihrem Vorurteil fest. Und das ist nicht nur bei der Hautfarbe so, sondern gilt auch bei Homosexuellen oder Arabern (ja, die zähle ich jetzt einfach mal dazu, dass sie alle als potenzielle Terroristen angesehen werden).
In was für einer Welt leben wir, dass immer noch nach dem äusseren bewertet wird?
Erinnert mich an einige Hunderassen, die als Kampfhunde eingestuft werden, dabei sind das die liebsten Tiere, doch wenn die Besitzer sie abrichten, dann sind es gefährliche Bestien.
Gut, ein weit entfernter Vergleich, aber so ist es doch. Wenn erst mal ein Vorurteil gebildet wird, ist es schwer, das zu widerlegen.
Die Menschen in den USA protestieren gegen das Urteil, das leider korrekt abgelaufen ist, denn im Bundesstaat Florida kann man sich mit einer Schusswaffe verteidigen, wenn einem jemand verdächtig vorkommt. Verrücktes Gesetz, aber nicht das einzige. So ist das Märchen „Rotkäppchen“ verboten, weil die Hauptfigur ihrer Grossmutter Wein bringt. Genauso sind Überraschungseier verboten, weil Kleinteile verschluckt werden könnten, aber Kleinkinder können bereits mit dem Schiessen beginnen – das ist nicht verboten. Ist das nicht verrückt?

Die Fussballwelt trauert um einen Mann, der durch ein einzelnes Spiel in die Geschichte einging: Bert Trautmann.
Kurz vor Kriegsende war Trautmann in britische Gefangenschaft geraten, entschied sich nach seiner Freilassung in England zu bleiben, schliesslich spielte er bereits für einen englischen Club. Irgendwann wurde Manchester City auf ihn aufmerksam, doch als Deutscher war er bei den Fans unbeliebt, wurde als „Traut the Kraut“ bezeichnet. Am Ende war er beliebt und eine wichtige Stütze der Mannschaft.
Unvergessen bleibt das Cup-Finale von 1956. Ein Spieler von Birmangham City traf Trautmann in der Schlussphase im Nacken. Der Keeper blieb liegen, war auch einige Zeit bewusstlos. Die Sanitäter wollten ihn vom Platz nehmen, doch Trautmann weigerte sich seinen Verein im Stich zu lassen. Dazu muss man wissen, dass damals noch nicht gewechselt wurde. Wer verletzungsbedingt ausfiel, konnte nicht durch einen anderen Spieler ersetzt werden. Also blieb Trautmann zwischen den Pfosten stehen und verhalf seinem Verein Manchester City zu einem Sieg. An der Siegerehrung durch die englische Königin nahm er noch teil, dann ging es ins Krankenhaus. Dort die Diagnose: Genickbruch! – Ein Schock.
Noch heute grenzt es an ein Wunder, dass Bert Trautmann das überlebt hat, sogar danach noch weiterspielte. Er muss gute Halsmuskeln besessen haben, sonst wäre es mit ziemlicher Sicherheit tödlich ausgegangen.
Nach seinem Karriereende versuchte er sich kurz als Trainer in der Bundesliga, dann zog es ihn ins Ausland, wo er in Afrika und Asien arbeitete. Man könnte ihn als einen Vorgänger von Holger Obermann bezeichnen.
Berühmt geworden durch ein einziges Spiel, dabei darf man nicht vergessen, dass er ein wirklich guter Torwart war. In der Nationalmannschaft hat er nie gespielt, weil Sepp Herberger keine Legionäre im Team haben wollte. Irgendwie verständlich, aber vielleicht wären wir nach 1954 noch einmal Weltmeister geworden. Wer weiss?
Nun ist Bert Trautmann im spanischen La Llosa mit 89 Jahren gestorben. Die Fussballwelt hat einen weiteren grossartigen Spieler verloren.

Gestern hat die Bundesliga-Saison wieder begonnen – die der zweiten Liga. St. Pauli bestritt am gestrigen Abend sein erstes Spiel und konnte einen Sieg verbuchen. Besiktas Istanbul hatten sie bereits vor einer Woche besiegt. Übermütig sind die nicht geworden, da hat die Warnung von Elefantendame Mala wohl gewirkt. Denn bekanntlich glaubt St. Pauli alles und jeden besiegen zu können, wenn sie einen wichtigen Gegner geschlagen haben.
Mala gab noch einen weiteren Rat: Immer ein Tor mehr als der Gegner schiessen. Wie recht sie hat, das sagte bereits Ernst Happel.
Und pünktlich zum Bundesliga-Start hat sich die Dickhäuterin aus der Sommerpause zurückgemeldet und ist wieder als Rüsselorakel aktiv. Und sogleich bewies sie den richtigen Riecher, als sie auf einen Sieg St. Paulis tippte. Über vierzig Jahre Fussballerfahrung lassen sich bei ihr einfach nicht verleugnen. Wollen wir mal sehen, wie sie sich die Saison über schlagen wird. Und wann die traurigste Kuh Europas endlich wieder lachen wird.

Habe unter der Seite „Lesenswert“ die Zahl der Anbieter überarbeitet. Sind jede Menge neue hinzugekommen. Wer also noch nicht weiss, was er in diesem Sommer lesen soll, kann hier fündig werden. Und im September wird ein neues Abenteuer mit Isis Just und natürlich Elefantendame Mala in einer bedeutenden Nebenrolle erscheinen.

 

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