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Schlagwort-Archive: Familie Hoppenstedt

Hektik ohne Ende – Es weihnachtet sehr…


In der Stadt ein Geschäft aufzusuchen, ist in diesen Tagen ein äusserst schlechter Gedanke. Warum? Alles ist überfüllt. Menschen hetzen durch die Gänge auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken. Es ist nichts Schlimmeres, als Geschenke noch in letzter Minute kaufen zu wollen. Das artet nur in Stress aus. Und dennoch jedes Jahr das gleiche Bild: In den letzten zwei Wochen vor Weihnachten stürmen die Menschen geradezu die Kaufhäuser und Spielwarengeschäfte, um irgendetwas für ihre Lieben zu besorgen.
Warum fällt es ihnen immer erst in letzter Sekunde ein? Tja, das ist die Frage aller Fragen, denn Weihnachten findet schliesslich immer am 24. Dezember statt, genauso wie man immer am selben Tag Geburtstag hat. Dennoch kommt Weihnachten für viele überraschend. Dann geht es los. Was nur schenken? Da gibt es natürlich die klassichen Geschenke, die man garantiert nicht schenken sollte. Man(n) sollte nie Kochtöpfe oder sonstige Küchen- oder Haushaltsutensilien wie Staubsauger verschenken. Und was sollte frau nicht tun? Keine Krawatten – wir erinnern uns noch an die Weihnachtsepisode bei den Hoppenstedts, wo Vater Hoppenstedt jede Menge Krawatten bekommt – und auch keine Socken.
Beliebt weiterhin bleiben Bücher, bei denen kann man eigentlich kaum etwas verkehrt machen. Ausser man verschenkt ein Buch an jemanden, der grundsätzlich nicht liest, oder er hat es an dem Tag bereits dreimal bekommen. Tja, soll es alles schon gegeben haben.
Am besten, man schenkt einen Ebook-Reader, da kann man gar nichts verkehrt machen. Ausser, jemand kommt überhaupt nicht damit zurecht. Ich wäre so jemand. Ich kann weder am Computer noch an einem Ebook-Reader ein Buch lesen. Das ermüdet meine Augen und ich lese nur noch ganz langsam und kann mich kaum konzentrieren. Glaubt man vielleicht nicht, ist allerdings so.
Die Geschäfte sind voll, es ist ein Drängeln und durchkämpfen. Man traut sich gar nicht mehr in die Einkaufsmeilen, bloss um der Masse zu entgehen.
Warum lernen die Menschen nicht dazu und kaufen über das Jahr verteilt Geschenke? Glauben sie etwa, dass Ende des Jahres was anderes gewünscht wird als zu Beginn des Jahres? Ich gehörte früher auch immer zur Kategorie „Ich habe keine Ahnung, was ich schenken soll“, gehöre immer noch irgendwie dazu, aber wenn ich mal was finde, wenn ich unterwegs bin, wird es eben gekauft. Irgendjemand kann es garantiert gebrauchen und freut sich darüber. Und es handelt sich garantiert nicht um Waschmaschinen, Staubsauger oder Kochtöpfe. Regina könnte mit letzterem eh nichts anfangen. Die würde es sogar fertigbringen, Wasser anbrennen zu lassen, falls es möglich wäre.
Jedenfalls kann ich nur den Kopf schütteln, wenn ich sehe, wie die Menschen durch die Gegend hetzen, mit massenhaft Tüten oder Paketen bepackt wie Esel, und immer noch nicht alles gefunden haben.

In Russland hat Putin eine Massen-Amnestie erlassen. Darunter sind auch die inhaftierten Pussy Riot-Mitglieder und der langjährig inhaftierte Putin-Gegner Michail Chodorkowski. Bei letzterem hatte man sich lange gefragt, ob auch er freikommen würde. Tja, er ist auch unter denjenigen, wie wir nun wissen.
In Freiheit ging es für Chodorkowski nach Deutschland. Die Freilassung von Chodorkowski ist übrigens nicht so überraschend, sondern wurde seit zwei Jahren von Ex-Aussenminister Genscher angestrebt. Nach Deutschland kam er, weil hier seine Mutter sich einer Krebsbehandlung unterzieht, bloss war sie zu dem Zeitpunkt kurz zuvor nach Russland zurückgekehrt. Deshalb konnte Russland auch behaupten, dass sich Chodorkowskis Mutter nicht in Deutschland befinden würde. Nun soll sie wieder in Deutschland sein.
Ob Chodorkowski nun in Deutschland bleibt oder nach Russland zurückkehrt, bleibt abzuwarten. Morgen wird er sich in einer Pressekonferenz dazu äussern.
Und warum hat Putin nun diese Amnestie erlassen und Chodorkowski ist ein Nutzniesser davon? Tja, natürlich hängt es einerseits mit Sotchi zusammen. Andererseits wohl auch damit, dass er weiterhin die guten Beziehungen zu Deutschland pflegen will. Also immer mit Hintergedanken. Aber wann wird mal eine Entscheidung getätigt, die einfach nur so getätigt wird.

 

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Dann habe ich was Eigenes – mein Jodeldiplom


So langsam glaube ich doch wirklich an eine Verschwörung von WordPress. Natürlich nicht böse gemeint, aber mich nervt es langsam. Wenn ich einen Eintrag publizieren will, dann wird der einfach gespeichert. Und wo nun speichern steht, weiss ich genau. Und da habe ich nicht drauf geklickt, sondern auf Publizieren. Keine Ahnung, was das soll. Vor allem hatte ich ja noch auf die Leiste mit den gespeicherten Artikeln geguckt, doch da stand nichts. Und deshalb dachte ich auch, der Artikel wäre freigegeben worden. So kann man sich täuschen. Kontrolle ist eben alle.

Gestern erschütterte ganz (?) Deutschland eine Nachricht: Loriot ist gestorben! Die ARD änderte sofort ihr laufendes Nachprogramm und sendete alles, was sie in ihren Archiven vorfinden konnten. Also „Pappa ante Portas“, dann Deutschland, deine Komiker (oder wie es auch immer hiess) und schliesslich die ganzen Loriot-Teile. Die habe ich ja schon mal auf DVD gesehen, weshalb ich mir das schenken konnte. Aber nun muss jemand in der Redaktion einen Artikel auf ihn schreiben. Das wollte ich natürlich machen, aber nein, diese blöde Schnepfe hat sich das unter den Nagel gerissen, dabei kennt die Loriot nicht einmal. Aber hauptsache ihr Name steht unter dem Artikel. Wenn die so weiter macht, ist die irgendwann Chefredakteurin, ohne dass das Frettchen etwas davon bemerkt hat. Und was die für eine Sprache hat, Köln und Düsseldorf zusammen. Schrecklich nenne ich so was.
Aber es geht ja um Loriot. Mit 87 Jahren ist er am Montag verstorben. Mit ihm ist einer der grössten Humoristen Deutschlands verstorben. Wer erinnert sich nicht mehr an den Kosakenzipfel oder an das Jodel-Diplom? Oder aber an Weihnachten mit Familie Hoppenstedt? Drei besonders herausragende Sketche, die einfach zeitlos sind. Und das beste habe ich noch vergessen: Nein, nicht die Nudel. Den Sketch fand ich immer dämlich. Ich meine die Steinlaus. Loriot hat damals Prof. Grzimek nachgemacht. Der soll das sogar gesehen haben, hat sich aber nicht wieder erkannt. Erst am nächsten Tag erkannte er, das er parodiert worden war. Die Steinlaus hat ja auch ihren Einzug in den Pschyrembel gehalten, die Bibel der Mediziner. Mit immer neuen Erweiterungen erfreut sie sich grösster Beliebtheit. Im Zoo Dortmund gibt es übrigens sogar ein Gehege.
Begonnen hat Loriot als Zeichner beim Sternchen, der Kinderbeilage des Stern, wo er ein rotes Rhinozeros zeichnete. Später kamen dann Wum und Wendelin (Ich bin ein Elefant, ein dicker Elefant) hinzu. Und natürlich die Knollenmännchen. Die wurden sogar im Unterricht behandelt. Also einige der Sketche. Habe bl0ss nie den Sinn darin gesehen. War auch ein absurdes Deutsch-Thema damals.
Richtig bekannt wurde Loriot dann mit seinen Parodien, Peter Merseburger oder so hat er so toll parodiert, dass alle dachten, es sei der echte. Da hat Loriot dann damit aufgehört und sich seiner Sketch-Serie gewidmet, mit Evelyn Hamann als seiner Partnerin sowie Heinz Meier und Rudolf Kowalski.
Nun ist Loriot tot. Sein Sketche werden weiterleben. Den Humor, den er hatte und in seinen Sketchen wiedergegeben hat, hat es nie mehr gegeben. Was sind denn heutige Comedians? Sie werden an Loriots Humor nie herankommen, denn der ist einfach zeitlos.
Und weil ich den Steinlaus-Sketch so mag, zeige ich ihn hier: Vorhang auf für Prof. Grzimek alias Loriot und die Steinlaus!

Gadaffis Palast in der Haupstadt Tripolis wurde gestürmt. Er selbst soll auf der Flucht sein, sich aber noch in Tripolis aufhalten. Wieso ist das denn so abwegig? Der wird schon seine Fluchtbunker haben, die niemand kennt. Aber nun erst mal sehen, wie es in Libyen weitergeht. Ägypten hat der Umsturz in dem Sinne nciht wirklich was bewegt. Dort herrscht nun das Militär.

 

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