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Schlagwort-Archive: Februar 2012

Interpretierte Fotos und die Folgen


Ich weiss wirklich nicht, was ddas ZDF sich eigentlich dabei denkt. Am 18.02. fiel die Terra X-Folge über Georg Forster aus, weil es eine einstündige Sondersendung von Maybritt Illner gab. schön und gut, konnte man aus dem gegebenen Anlass ja noch verstehen, schliesslich war das Bundespräsidentenamt zu diesem Zeitpunkt noch vakant. Wir erinnern uns: Merkel wollte partout nich Joachim Gauck als Kandidaten akzeptieren, obwohl bereits die FDP umgeschwenkt war. Später war sie dann doch einverstanden, zähneknirschend zwar, aber immer noch besser als der Bruch der Koalition. Wer hätte ihr da die Wiederwahl garantieren können? Niemand, und so fügte sie sich in ihr Schicksal.
Zurück zum ZDF, dass eben eine TerraX-Folge einfach aus demdem Programm nahm. So weit ich weiss, wurde sie nachts auch nicht wiederholt, was früher immer der Fall war. Da laufwn jetzt stattdessen uralt TerraX-Folgen bzw. Sendungen die heute unter dem Label TerraX fungieren, denn das wirklich TerraX gibt es seit seinem 25jährigen Jubiläum nicht mehr.
Ich hoffte noch darauf, dass die ausgefallene Folge am kpmmenden Sonntag, also gestern gezeigt würde, doch ddies war nicht der Fall. Stattdessen musste ich da diesen blöden Dirk Steffens sehen, der bald überall beliebt ist, aber für Interviews irgendwie nie zu erreichen ist – nicht mal per Mail. Also ich mag ihn nicht und Tier-Dokus noch weniger. aber um Antipathien soll es jjetzt hhier nnicht gehen, ssondern um die Art und Weise, wie das ZDF mit seinen Zuschauern umgeht. Es ist ja nicht das erste Mal, dass das ZDF eine Doku-Folge ausfallen lässt und sie in der darauf folgenden Woche nicht zeigt. das ist schon vor dem Digitalkanal-Ableger ZDFneo geschehen und wird sich auch nicht ändern. Bloss wenn mman ssich heute beachweren würde, bekäme man sehr wwahrscheinlich zur Antwort, dass die Folge auf neo lief und zudem im Internet sich jederzeit angeschaut werden könne. erstens, nicht jeder hat DVB-T, nutzt seinen digitalen Kabelanschluss, seinen Digitalen Sat-Anschluss ( da wird es aber höchste Zeit, schliessloch wird das bbald aabgestellt, also der analoge Empfang) oder guckt ZDFneo. Zweitens, nicht jeder mag sich eeine Sendung im Internet ansehen, zu den Leuten ich gehöre, ausserdem interessiert mich dieser neo-Kanal nicht. Also werde iich die Folge nicht ssehen können. Und damit hänge ich sehr wajrscheinlich nicht alleine da. Aber was interessiert das ZDF das schon? Richtig, überhaupt nicht. Dennoch musste ddas jetzt mal gesagt werden.

Heute Nacht wurden die Oscars vergeben. Sacha Baron Cohen hatte ja Oscar-Verbot bekommen, wenn er als Diktator verkleidet kommen würde. Hat er nnun doch getan. Dabei verstreute eer auch „Asche“ von Kim Jong-Il. Ob ihm nun der Gang ins ehemalige Kodak-Theatre verweigert wurde ist mir nicht bekannt. Wie heisst das Kodak-Theatre überhaupt jetzt oder ist es noch immer namenlos? Vielleicht habe ich das überlesen.
Der grosse Oscar-Favorit „The Artist“ bekam von zehn Oscars fünf, davon die iin den wichtigsten Kategorien, also Bester Film, beste Regie, Bester Hauptdarsteller. Damit zeigt sich, dass der Stummfilm noch lange nicht tot ist, obwohl seit spätestens 1930 nicht mehr oder kaum noch (Charlie Chaplin) verwendet. Ob nun ein paar Klassiker auf DVD erscheonen werden? wenn der Stummfilm boomt, kann man jja hoffen.
„Hugo Capret“, der andere Oscar-Favorit bekam auch fünf Oscars, diese vor allem in den technischen Kategorien. Der Film handelt ja indirekt auch vom Stummfilm, denn hier geht es nicht nur um einen kleien Waisenjungen, sondern auch um den Altmeister der Stummfilm-Kurzfilme: Georges Mėliės. Über diesen Film Meister gibt es zwei wunderbare DVD-Boxen, dies sich wirklich lohnen angesehen zu werden. Gut, viele der Kurzfilme behandeln das Gleiche, dennoch sind auch „Le voyage dans la lune“ (Die Reise zum Mond) und die Reise mit der Eisenbahn ethalten. Beides Meisterwerke, die zur damaligen Zeit konkurrenzlos waren.

Ich habe wirklich ggedacht, meine Tastatur sei ausgetauscht worden. Aber nein, sie macht immer noch ddiese entsetzlichen Buchstabendopplungen. Kann doch nicht sein! Und Haken tut dieser Mac auch immer. Ich brauche einen neuen Computer, denn sso kann ich wirklich nicht arbeiten.

Zu Kronprinzessin Victoria habe ich mal im Digitalarchiv gewühlt (Kosten über Kosten). Hochgradig interessant.
Ich habe jetzt übrigens eine Vermutung, warum Victoria ein Junge angedichtet wurde: Sie hatte einen Spitzbauch und das deutet auf einen Jungen, allerdings nicht immer, sonst hätte ich heute nämlich keine Schwester, sondern noch einen Bruder. Damals sagten alle zu meiner Mutter, es würde ein Junge. Damit kann man meine Schwester immer noch mit aufheitern. Wir hatten auch einen Experten zurate gegezogen, der zu dem Ergebnis kam, es würde ein Junge, aber da ich intervenierte, und nicht nur ich, wurde das Thema fallengelassen. War ja richtig, wie man heute ssieht.
Aber das kommt davon, wewenn man sich zu sehr aufs interpretieren von Fotos verlässt, mitunter ist man dann verlassen.

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Griechenland braucht Touristen, aber wollen sie deutsche?


Griechenland geht immer mehr einem Staatsbankrott entgegen. Was sie noch davon abhält? Ich weiss es nicht, aber egal was sie auch tun, es wird nicht abzuwenden sein. Wir, also die EU, können doch nicht unentwegt Geld in das Land pumpen. Das ist ein Fass ohne Boden und wird alle Länder mit in den Abgrund zerren, als das Griechenland damit wirklich geholfen ist.
Deutsche Politiker raten jetzt dazu, dass wir nach Griechenland fahren sollen, um dort die Wirtschaft anzukurbeln. Nun gut, einer meiner Kollegen fährt jedes Jahr nach Griechenland, ob nun Krise oder nicht, dass ist ihm schlichtweg egal. Aber warum sollte ich gerade nach Griechenland fahren? Dort sind sie beinahe alle paar Tage am demonstrieren und ob die gerade Deutsche dort haben wollen, ist auch eine Sache. Sind sie momentan nicht gegen uns, weil wir angeblich die Bösen sind bzw. Merkel? Ja, wir sind die Buhmänner und -frauen Griechenlands. Haben wir was damit zu tun, dass Griechenland seine Bilanzen gefälscht hat, um den Euro zu bekommen? Sind wir für die dortige Korruption verantwortlich? Nein, sind wir nicht, aber die Wahrheit will niemand gerne sehen. So ist das nun einmal.
Kronprinzessin Victoria von Schweden hat ihr Kind bekommen – ein Mädchen. Warum ich das nun erwähne? Nun ja, eines unserer Konkurrenzblättchen hat sich da einen ganz schönen Lapsus geleistet. Allerdings nicht das erste Mal, wenn man diesen Bericht hier liest.
Das sind übrigens auch genau die Zeitschriften, die bei uns selbst nur durchgeblättert werden. Die nehmen wir gar nicht richtig ernst, ausser sie erscheinen am selben Tag wie wir. Da gucken wir dann auf die Verkaufszahlen. Ansonsten amüsieren uns dann über die Berichte. Dabei sind wir nun wirklich nicht besser. Gut, wir schreiben über Dinge, die wirklich bewiesen sind – meistens jedenfalls. Aber was heisst schon bewiesen? Spekulation ist es immer. Ausserdem frage ich mich ja, warum die Leute so was überhaupt lesen wollen. Aber die Branche boomt, sonst würde es ja diese ganzen Blättchen nicht geben. Mich hingegen lassen alle diese Klatsch und Tratsch-Geschichten kalt. Wahrscheinlich bin ich in diesem Beruf völlig fehl am Platze, aber man nimmt, was man kriegen kann.
Ach ja, was das schwedische Königshaus betrifft, so sind wir da besonders vorsichtig. Da wird der ganze Artikel – und mag er noch so kurz sein – erst einmal anwaltlich geprüft, bevor er in Druck geht. Da muss es wohl mal so ziemlichen Ärger gegeben haben, vor hundert Jahren oder so. Aber das wir für eine ziemliche debile Leserschaft schreiben, sollte ja bekannt sein. Unser aller Rosi kann bekanntlich gerade mal ihren Namen buchstabieren und ist auch sonst nicht ganz helle. Und Ehemann Karl-Heinz ist auch nicht besser. Sie ist Hausfrau und er ein Malocher, nun allerdings schon im Ruhestand. Ich frage mich wirklich, was aus mir werden wird, wenn diese Generation aussterben wird. Dann kauft doch kaum noch jemand diese Blättchen, oder etwa doch? Na gut, angeblich würde bei uns die Leserstammschaft auch angeblich die typische Mittdreissigerin lesen. Nach aussen hin wird das gesagt, aber jeder in der Redaktion sagt was anderes. Es beginnt bei sechzig plus und meistens heisst es einfach nur siebzig bis achtzig. Und wenn schlechtes Wetter ist, können die „alten Omas“ nicht aus dem Haus, weil sie mit ihren Rollatoren sich nicht durch die Schneemassen kämpfen können bzw. sich bei der Glätte einfach nicht aus dem Haus trauen.
Und das jemand nun schon nicht zum ersten Mal einen solchen Lapsus hinlegt, sollte doch wohl wirklich mal zu denken geben. Entweder mögen ihn seine Insider nicht, weshalb sie ihn immer wieder reinreiten, oder er hat sich welche zugelegt, die einfach mal durch Zufall etwas Richtiges liefern. Und gerade bei solchen Sachen, wie dem Geschlecht eines Babys sollte man immer vorsichtig sein. Scheinbar ist er sich aber keiner Schuld bewusst. So kommt es jedenfalls in dem Focus Online-Artikel rüber.
Ich bin ja bloss froh, dass uns das nicht passiert ist. Obwohl, ich erinnere mich da an irgendeine Scheidung, die im Heft stand, dann aber doch nicht stattfand. War vor meiner Zeit, aber da hat es wohl auch ziemlich wütende Briefe der ganzen Rosis gegeben.
Was bin ich froh, dass ich nicht mehr „Dahoam is Dahoam“ gucke. Was da in der letzten Zeit alles passiert ist, man kann sich das gar nicht vorstellen. Vor allem, was da den Figuren angedichtet wird. Das die auf einmal Dinge tun, die so unüberlegt sind, dass sie zu ihnen überhaupt nicht passen. Aber so ist das nun einmal. Meiner Meinung nach hat sich die Serie totgelaufen. Und jetzt der Serientod einer der Hauptdarsteller, der so was von übertrieben eine ganze Woche lang geschildert wurde, mitsamt Trauer und Beerdigung. Nun gut, das war ja gut gemacht, aber dazu der Begleittext im Videotext, der war das letzte.
Meiner Meinung nach, ist diese Serie am Ende. Den Autoren scheint auch nicht mehr wirklich etwas einzufallen. Ein Jahr vielleicht oder wie lange wird die Serie noch existieren? Ich weiss es nicht, aber wenn das so abstrus weitergeht, dann wird das nichts mehr.
Nach langer Zeit bearbeite ich gerade mal wieder Leis Stummfilm-Homepage. Da ich ziemlich viele Filme mit den bereits geschriebenen Biographien von einigen Schauspielern auf youtube gefunden habe, kann ich nun die Filmrollen hinzufügen. Vornehmlich sind es meist Tonfilme, aber auch bei den Stummfilmen bin ich nicht wirklich schlecht dran. Zudem habe ich doch wirklich einen Filmausschnitt gefunden, wo Leis Vorfahr mitspielt. Ich hatte ihn gleich erkannt, musste es aber noch einmal überprüfen. Lei wird sich darüber freuen, dessen bin ich mir gewiss. Es ist doch immer wieder ertaunlich, was youtube für ein Tummelplatz für alte Filme ist.
Aber auch auf DVD habe ich einige gefunden. Manche nur aus Zufall, aber das reicht ja auch schon.

 
 

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Wie modern sind wir?


Schon ist ein Kandidat für das Bundespräsidentenamt gefunden, finden sich gleich mehrere Gründe, warum Joachim Gauck doch nicht für das Amt geeignet sei. Zum einen wegen aseiner Aussagen zu Sarrazin. Also wirklich, so ganz falsch lag der mit seinem Buch nun auch nicht. ich will nicht alles gutheissen, was der dort geschrieben hat, aber völlig verkehrt wwar ees nun auauch nicht. Interessant ist übrigens, dass ddiese Kritik von seiten der Grünen kommt. Allerdings von Christian Ströbele, der, daran möchte ich erinnern, im September vergangenen Jahres den Bundestag verliess, als der Papst seine Rede halten wollte. Wie sagte Ulrich Deppendorf noch so schön? Es war der Grüne Ströbele, allerdings hörte sich für mich das so an, als sei grün ein Adjektiv. Das ist nun die erste Kritik an Gauck. die zweite und schwerwiegendere, er ist verheiratet, lebt von seiner Frau allerdings sseit über 20 Jahren getrennt und seit knapp zwölf Jahren ist er nnun mit seiner jjetzigen Lebensgefährtin zusammen. daran mokiert sich ein CSU-Politiker. Wie sollte es auch anders sein? Viele sagen auch, dass Gauck als Bundespräsident Vorbildfunktion habe, weshalb er seine ehelichen Angelegenheiten klären soll. Also mich stört das nun weniger. Wenn er sich gerade von seiner Frau getrennt hätte und nun mit seiner neuen Freundin auftaucht, das wäre was anderes. Aber so stört mich das nicht weiter, den es ist schliesslich schon seit über einem Jahrzehnt so. Was sich darüber aufregen. so ist das nun eieinmal in der hheutigen Zeit. und ich möchte daran erinnern, dass es einen Hamburger Bürgermeister gegeben hat, der mit seiner Frau gar nicht mehr richtig zusammen war. Und die ist irgendwann nicht mehr mit ihm aufgetreten. Könnte man genauso kritisieren. ach ja, müsste sich um Max Brauer oder so gehandelt haben.
Oder wie war das bei Sarkozy? Mit seiner Frau betrieb er Wahlkampf, als er dann Präsident war, gab’s die Scheidung und dann kam kurze Zeit später auch schon Carla Bruni.
Aussenminister Westerwelle verteidig Gauck. Wir würden wohl in so einer modernen Zeit leben, dass sich niemand daran stören würde. das sagt genau der richtige. Nichts gegen Westerwelle und seine Lebensweise, bloss nimmt man ihm die Verteidigung nicht so ab, weil er ja dem klassischen Rollenfamilienmodell auch nicht entspricht. Sollte lieber jemand anders Gauck dabei verteidigen. Da will ich Westerwelle wirklich nicht bbeleidigen, aber die Mehrheit der Deutschen wird Westerwelles Argumente nicht überzeugend finden. mir kann das mit Gauck wirklich egal sein. wer stört sich an so was? Die Zeiten sind anders als noch vor ein paar Jahrzehnten. Irgendwann werden wir auch einen schwulen Bundeskanzler/Bundespräsidenten haben oder eine lesbisdhe Bundeskanzlerin oder sogar Bundespräsidentin.

Noch was Interessantes? Na ja, de neue ARD-Serie um 18.30 Uhr finde ich grottenlangweilig. Der Vorgänger war weit besser und lustiger.
Schnee ohne Ende gibt es immer noch, womit habe ich dd€ eigentlich verdient.
Die verrückten Frühlingshüpfer habe ich auch schon fast komplett. Gab es ja letzte Woche im Angebot bei Netto, mot dden Sammelpunkten.

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 22. Februar 2012 in Blog, Fernsehen, Kultur, Real life, Technik, Wetter, Winter

 

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Bricht die Koalition CDU/FDP?


„Hätten Sie einen kurzen Moment, meine Dame?“
Ich habe ja schon viel erlebt, aber das man mich mit einer Frau verwechselt, nun wirklich nicht. Der muss so ziemlich die falsche Brille aufgehabt haben.

Da fragt man sich doch wirklich: Warum denn nicht gleich so? 2010 stand Joachim Gauck schon einmal für das Bundespräsidentenamt zur Wahl. Damals wollten CDU und FDP den DDR-Bürgerrechtler nicht haben. Stattdessen sollte es der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff sein. wohin das geführt hat, haben wir ja gesehen. Wulff ist weg vom Fenster, wegen Geld und Urlaubsreisen.
Wulff ging und die Frage nach seinem Nachfolger wurde laut. Wen bloss aus dem Ärmel ziehen? Wolfgang Schäuble, Norbert Lammert oder gar ganz jemand anderen? Die SPD besann sich mit den Grünen wieder auf ihren Kandidaten von 2010. Irgendwann knickte die FDP auch ein und wollte ebenfalls Joachim Gauck. Bloss eine wollte ihn nicht: Angela Merkel, ihres Zeichens Bundeskanzlerin – noch. sie wollte nicht klein bei eben, aber den drohenden Koalitionsbruch konnte sie dann doch abwenden. Sie, und damit auch die gesamte CDU/CSU, lenkten ein. Damit steht einer Wahl Joachim Gaucks zum Bundespräsidenten nichts mehr im Wege. Es wäre der erste Bundespräsident, der aus der ehemaligen DDR kommt. Zu einer Frau hat es immer noch nicht gereicht. Eigentlich traurig, wo wir doch schon eine Bundeskanzlerin haben.
Merkel ist jetzt natürlich beleidigt, weil sie ja Gauck nun überhaupt nicht haben wollte. Und dann prescht die FDP einfach vor, stellt sich quer und bestimmt Gauck zum neuen Bundespräsident-Kandidaten. Und einen Koalitionsbruch kann sich Merkel momentan wirklich nicht leisten. Sie muss ja Angst haben, dass sie nun gar nicht mehr wiedergewählt wird. Danach sieht es wohl wirklich so aus. Aber dafür ist nun von einem Vertrauensbruch der FDP die Rede. Wieso denn das? Die haben ssich schnell entschieden, denn es gab doch keinen aussichtsreicheren Kandidaten als Gauck.
Dessen Rede gestern fand ich übrigens originell. Ehrlich und mit einer Prise Humor gewürzt. So einen Bundespräsidenten möchte man doch haben.
Regina hat übrigens eine These, warum Merkel nicht Gauck haben wollte. Sie sei mit ihm über hundert Ecken verwandt. Das könne man am Gesicht eindeutig sehen. Nun ja, wenn es Regina sagt, wird es wohl stimmen, schliesslich sieht sie Dinge, die andere nicht sehen.

Fasching ist wieder angesagt. die Redaktion spielt verrückt, schliesslich haben wir hier ein paar Kölner sitzen. Und ich kann dem einfach nicht entfliehen. Das ist so furchtbar gemein! Der größte Karnevalsmuffel, den es überhaupt geben kann. Aber am Aschermittwoch ist bekanntlich alles vorbei.

In Hamburg ist ein sechsjähriges Mädchen an EHEC gestorben. da hat man diese Killer-Seuche für besiegt erklärt, nachdem im letzten Jahr eine regelrechte Epidemie durch verseuchte Bockshornkleesprossen ausgebrochen war. Und nun das. Gut, geben tut es EHEC immer mal wieder in Einzelfällen. deshalb sollte es jetzt zu keiner Panik kommen. Aber im Auge behalten sollte man es dennoch.

Ach ja, wo ich gerade von Hamburg spreche: Wer deutsche Politiker ist neben Christian Wulff noch in Osnabrück geboren worden, tut aber gerne so, als wäre er ein waschechter Hamburger? Es ist kein geringerer, als Hamburgs erster Bürgermeister Olaf Scholz.

Bayern sieht im Fußball seine Fälle wegschwimmen, jedenfalls was die ymeisterschaft betrifft. aber im Grunde genommen können sie noch alles verspielen: Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League. Dem HSV ist das schon mehrmals gelungen. Aber wenn Bayern mal zwei Saisons hintereinander nicht die Meisterschaft gewinnt, haben sie Angst, den Anschluss an ihre Erfolge zu verpassen. Wieso habe ich da nun überhaupt kein Mitleid?

 

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598 Tage – der Rücktritt des Bundespräsidenten


Das wurde aber auch Zeit! Anders kann ich den Rücktritt des Bundespräsidenten nicht kommentieren. Eigentlich hatte man es schon für Silvester, dann für Januar erwartet, doch je mehr Vorwürfe laut wurden, desto hartnäckiger schien sich Christian Wulff zu weigern, zurückzutreten. Und nun hat er es endlich getan. Allerdings erst, nachdem bekannt wurde, dass die Hannoveraner Staatsanwaltschaft beantragt hatte, dass Wulff seine Immunität verlieren soll. Begründet hat er es in seiner Rede zum Rücktritt allerdings anders. Weil er nicht mehr den nötigen Rückhalt in der Bevölkerung sehe, trete er zurück. Ah ja, nicht wegen all der anderen Dinge, die ihm angelastet werden. Sondern allein wegen des Rückhalts in der Bevölkerung. Tja, so kann man es natürlich auch sehen, wenn man die Wahrheit weiter verschleiern möchte. Denn genau so, ist es doch die ganze Zeit gewesen. Wulff hat immer nur etwas zugegeben, wenn es nicht mehr zu leugnen war bzw. hat er es etwas anders beschrieben. Erinnern wir uns an das Interview, dass Wulff gegeben hat, als sein „Wut-Anruf“ bei dem Chefredakteur der Bild-Zeitung bekannt wurde. Das war äusserst schwammig und nicht wirklich erhellend. Man kam sich beim ansehen und zuhören vor, als ob da eine Märchenstunde abgehalten wurde. Der Anruf sei völlig harmlos gewesen. Es wäre nur darum gebeten worden, einen Artikel um einen Tag zu verschieben. Und was hätte das dann gebracht? Eventuell schnell dem Anwalt bescheid gesagt, dass er so einen Artikel verhindert, indem eine presserechtliche Information erlassen wird? Keine Ahnung, aber ich fand die Erklärung reichlich komisch. So sehr die Bild-Zeitung gerne übertreibt, bei manchen Dingen ist das nun nicht gerade der Fall.
Sogar Oliver Kalkofe hat sich dieses sagenhaften Interviews angenommen. Das habe ich erst erfahren, als Gottschalk ihn darauf ansprach.
Wer es sich mal ansehen will. Hier ist es.

Lustig, nicht wahr? Kalkofe gleich in drei Rollen.
Und zurück zum Rücktritt von Christian Wulff als Bundespräsidenten.
Bekommt er jetzt auch einen Zapfenstreich zugestanden? Verdient hat er es nun wahrlich nicht. Aber da wird wohl dann geflissentlich darüber hinweggesehen.
Weiter steht ja zur Debatte, ob Wulff den Ehrensold bekommen soll, der jährlich momentan 199.000 Euro beträgt. Wenn ein Bundespräsident aus nichtspolitischen Gründen zurücktritt, bekommt er eigentlich den Ehrensold nicht. Nun muss entschieden werden, ob Wulff den bekommt. Wenn nicht, stehen ihm zwei Jahre lang monatlich 7.000 Euro zu aus seiner Zeit als Ministerpräsident. Also lieber das, weil dies pro Jahr 84.000 Euro wären, also für beide Jahre 168.000 Euro. Das ist erheblich weniger als 199.000 Euro jährlich. Jetzt wird entschieden werden, was sein wird. Ich hoffe, Wulff bekommt den Ehrensold nicht.
Und zu guter Letzt die allerwichtigste Frage: Wer wird Nachfolger werden? Momentan ist Horst Seehofer ja der vorläufige Ersatz. Aber ihn dann bitte nicht auch noch als Kandidaten auswählen. Der soll hübsch gegen Ude bei der nächsten Landtagswahl verlieren.
Ach ja, wieso denn nicht gleich Christian Ude als Bundespräsident? Manchmal ein bisschen langweilig und konfus, aber dennoch immer auf den Punkt. Dass er SPD-Mitglied ist, dürfte auch nicht weiter schlimm sein, schliesslich hat Bundeskanzlerin Merkel ja eine grosse Beratung der Parteien veranschlagt. Allerdings ohne die Links-Partei. Was ich persönlich nicht richtig finde. Denn anhören, was die zu sagen haben, kann man sich immer. Ob man am Ende auch auf die hört, ist dann jedem selbst überlassen. Aber sie von vornerein auszuschliessen, ist falsch.
Wen haben wir denn noch als Kandidaten? Joachim Gauck, der gegen Wulff im dritten Wahlgang verlor vor anderthalb Jahren. Dann stehen noch zu Auswahl: Ursula von der Leyen, aber da sie eine Frau ist, wird sie sicherlich nicht gewählt werden. Dann noch Klaus Töpfer und Norbert Lammert, die ich absolut für nicht geeignet halte. Alleine Lammert, der nur durch seine komischen Bibelübersetzungen auf sich aufmerksam macht, finde ich nun völlig unpassend. Da kann man ja gleich bei Seehofer bleiben. Gibt noch weitere Kandidaten, aber die hier sind in der engeren Auswahl. Ausser Gauck bevorzuge ich überhaupt keinen von denen. Wenn Seehofer schlau ist, schlägt er Ude vor, dann braucht er nämlich nicht fürchten, dass er bei den nächsten Landtagswahl abgewählt werden wird. Und wen ich beinahe vergessen hätte. Der Guttenberg-Nachfolger als Verteidigungsminister Thomas de Maizière steht auch als Kandidat zur Debatte. Bitte nicht dieses Frettchen von einem Nagetier. Der soll das bleiben, was er ist. Das reicht und fertig, aber nicht als Bundespräsident. Aber wie heisst es so schön? Schlimmer geht immer.
Was für ein ellenlanger Bericht über Wulff, der nicht einmal die 600 Tage geschafft hat. Schade ist es nicht um ihn, da ich ihn ohnehin nicht mochte. Nur eins möchte ich noch hinzufügen: Wulff ist garantiert nicht der einzige, der auf Kosten gereist ist. Ich will gar nicht wissen, welche Politiker das auch noch machen. Aber auf die hat sich ja niemand eingeschossen.

Eigentlich wollte ich ja was über „Wetten, dass..?“ schreiben, da es Gerüchte gibt, dass Markus Lanz die Sendung übernehmen soll. Aber dann wurde das Thema aus aktuellem Anlass völlig verdrängt. Aber ich habe auch schon recht viel über Lanz als Moderator von „Wetten, dass..?“ geschrieben. Kurz gesagt: Es ist die grösste Katastrophe, die es geben kann. Nach Pilawa natürlich, der es anscheinend wirklich nicht machen will, wofür man ihm nur danken kann. Aber dann Markus Lanz zu nehmen, es kann einfach nicht wahr sein. Der ist nicht spontan, der ist nicht witzig. Der ist einfach nur anstrengend. Wenn der die Sendung macht, wird die nicht mehr lange machen.

Und nun ist Schluss für heute. Da Wulff nicht mehr Bundespräsident ist, fällt nun mein seit einigen Wochen immer den Blogeintrag beschliessender Satz weg. Der Satz hatte immer eine kleine Protestnote.

 
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Verfasst von - 18. Februar 2012 in Blog, Fernsehen, Kultur, Real life, Technik

 

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Wie gewonnen, so zerronnen


Das Thema Alzheimer/Demenz – inzwischen ist beides ja ein und dasselbe – kann ich im Fernsehen wirklich nicht mehr sehen. Seit beinahe zwei Wochen geht das nun so. Als ob es keine wichtigeren Themen geben würde. In drei Monaten wird sich niemand mehr daran erinnern, auch dass Rudi Assauer Alzheimer hat, werden dann nur noch wenige im Gedächtnis haben. In unserer kurzlebigen Welt ist alles schnell vergessen. So ist es nun einmal. Erst wird sich auf ein Thema gestürzt und so oft wiedergekaut, bis man darüber nichts mehr sehen oder hören will, und dann verschwindet es so urplötzlich, wie es gekommen ist. Aber so ist das.

Erinnert sich noch jemand an die Einträge, wo ich über Holger Stanislawski als Trainer geschrieben habe? Damals sagte ich ja, dass er die Saison in Hoffenheim nicht überstehen wird. So ist es nun gekommen. Am Donnerstag wurde bekannt gegeben, dass Stanislawski mitsam Co-Trainer Trulsen und Torwart-Trainer Nemet entlassen ist. Jenalas Cousin Jonas hatte Stanislawski ja nur bis Dezember gegeben. Die Hinrunde hat er auf alle Fälle überstanden, aber nun nach dem DFB-Pokal-Aus war Schluss mit Lustig. Und so musste Stanislawski gehen, dem dort ohnehin keine Zukunft bevorstand. Der ist nun einfach kein Trainer. Mag ja seine Ausbildung als Jahrgangsbester ausgeschlossen haben. Oder wie Jonas immer sagt: Der hat zuvor die Lösungen bekommen, damit er das auch alles kann. Keine Ahnung, ob das stimmt. Das Gerücht hält sich jedenfalls weiterhin hartnäckig.
Als Spieler nicht besonders gewesen und als Trainer genauso wenig. Wie sagte Jonas? Eine Pflaume bleibt eine Pflaume. Nun gut, dass will ich jetzt nicht sagen, aber als ewiges Talent können wir ihn schon bezeichnen.
Und warum ging Stanislawski eigentlich nach Hoffenheim? Angeblich, weil er wollte, dass er HSV ihn irgendwann holt. Das wird wohl ein Wunschtraum bleiben, wenn es wirklich wahr ist. Denn der HSV wird ihn nicht einmal holen, selbst wenn er der letzte Trainer auf Erden sei.
Manche werden sich fragen, warum Hoffenheim als Tabellenachter den Trainer entlässt. Tja, eigentlich weit entfernt von den Abstiegsplätzen, möchte man meinen. Doch näher betrachtet, sind es vom achten bis zum 16 Platz nur wenige Punkte. Von all den Vereinen, die auf den Plätzen stehen, könnte jeder noch absteigen. Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Es gibt eine Führungsgruppe aus vier Vereinen: Dortmund, Bayern, Schalke und Gladbach. Danach folgt Bremen, die aber schon erheblich weniger Punkte haben als die Vierergruppe. Und dann kommt eigentlich schon der Strudel, wer auf einem Abstiegsplatz landen könnte. Ein Mittelfeld existiert dieses Mal gar nicht, wie es scheint.

Der Napoleon des Irans lässt auch mal wieder von sich hören. – Warum Napoleon? Weil er so klein ist. Und kleine Leute sind bekanntlich gefährlich. – Ahmadinedschad prahlt mit Irans Atomprogramm. Sie würden sehr gut vorankommen. Entweder will er unbedingt sich mal wieder ins Gespräch bringen oder aber er will einfach nur provozieren. Nehmen wir mal letzteres an. Denn diese Aussage ist am 33. Jahrestag der islamischen Revolution getätigt worden. Sie war nicht die einzige, denn zudem kündigte unser iranischer Napoleon an, dass es auch neue Atomprojekte gebe. Das kennen wir ja schon, aber worum geht es dabei eigentlich? Was für neue Projekte? Da schweigt sich Ahmadinedschad aus. Nur so viel: Der Iran wird die Welt verändern.
Aha, das ist doch schon mal was. Und was soll das nun sein? Eine Megaatombombe, die alle Zivilisationen zerstört, ausser den Iran? Nein, keine Atombombe, die verstrahlt schliesslich alles. Also doch lieber eine Neutronenbombe? Alles wird im Umkreis der detonierenden Bombe zerstört, aber danach kann man gleich in das Gebiet gehen, denn es gibt keine schädliche Strahlung. Bloss Mensch und Tier, die dort lebten, sind alle tot. Aber das ist auch schon alles. Kann man verschmerzen, nicht wahr? Tja, irgend so etwas in der Art, scheint Ahmadinedschad wohl zu planen. Haben diese ganzen eingeschleusten Viren in den Computern nichts gebracht. Wenn jemand was will, setzt er es auch durch, egal wie lange es dauert, bis das Ergebnis zufriedenstellend ist.
Der Iran sollte weiter beobachtet werden, aber gegen die grössenwahnsinnigen Pläne, werden wir nichts ausrichten können. Das können nur die wahlberechtigten Iraner. Aber wenn wir uns da erinnern, hat es Ahmadinedschad durch Manipulation ja zu seiner gegenwärtigen Amtszeit gebracht. Erinnern wir uns an die grüne Revolution. Gebracht hat sie am Ende nichts. Was mich doch mal wieder an Russland erinnert. Da wird auch gegen Putin und seine Partei demonstriert, aber es bringt einfach nichts. Das Volk scheint machtlos zu sein, wie in Syrien, wo mit Waffengewalt gegen die Demonstranten und unliebsame Regimegegner vorgegangen wird. Seit einer Woche ist es wirklich schlimm dort geworden. Wir hören die Nachrichten und fragen uns, warum dagegen nichts getan wird. Jedenfalls geht es mir so. Warum tut keine Staatengemeinschaft etwas dagegen? Macht die UN nichts. Was fürchten sie? Ich weiss es nicht. Es kann doch nicht sein, dass ein Regime seine Gegner einfach umbringt. Die Zeiten, wo das passiert ist, dürften doch wirklich lange vorbei sein. Aber es passiert ja nicht nur da. Im Verborgenen geschieht es in Nordkorea und China. Und was in Russland passiert, will ich lieber gar nicht wissen.

Wo ich von Syrien sprach. Dort hat die Gewalt inzwischen die Hauptstadt Damaskus erreicht. Zudem soll nach „offiziellen“ Angaben – was bedeutet da offiziell? Manipuliert? – ein syrischer ranghoher Offizier ermordet worden sein. Der General namens Issa al Chuli soll beim verlassen seines Hauses erschossen worden sein. Er war Arzt im Militärkrankenhaus. Da frage ich mich, ob der absichtlich ermordet wurde oder aber es sich um ein Versehen handelte, wenn er denn wirklich tot ist. Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass die Rebellen einen Arzt töten, auch wenn er den Gegnern angehört. Aber wie beweisen, ob es wirklich stimmt? Die Leiche will ich jetzt nicht unbedingt sehen, obwohl so was doch ein gutes Mittel des syrischen Regimes wäre, um zu zeigen, wie gefährlich und rücksichtslos die Regimegegner sind. Meiner Meinung nach, ist dies nur ein Vorwand, um die Gewalt gegen die Rebellen zu rechtfertigen.
Homs wird seit einer Woche unter Beschuss gehalten. 400 Menschen sind schon getötet worden, dennoch sind die Rebellen weiter auf dem Vormarsch. Seit elf Monaten geht die Offensive der Rebellen gegen den syrischen Präsidenten Baschar Assad und letztendlich hat es seitdem nur Gewalt und Tote gegeben. Was muss dort noch alles passieren, bis wieder Frieden im Land einkehrt? Aber am Beispiel Ägypten kann man sehen, dass selbst dort noch nicht aller Tage Abend ist. Das Militär versucht alles, um sich weiter an der Macht zu halten. Sie schrecken vor Anschlägen nicht zurück, wollen damit zeigen, wie sicher es unter ihnen war. Darf ich an 1997 erinnern, als über ein Dutzend Touristen im Totentempel der Hatschepsut niedergemetzelt wurde. Oder Jahre später in Sharm el-Sheik. Sind diese Attentate verhindert worden? Nein, auch wenn es sich nur um Touristenhochburgen handelt und nicht um ein Fussballstadion. Dennoch kann es nicht sein, dass das Militär so reagiert.

Die Affäre Wulff geht weiter. Inzwischen ist sogar Westerwelle beliebter als Wulff, und das will schliesslich was heissen. Nach dem Aufdecken des Sylt-Urlaubs, der angeblich vertuscht werden sollte, gibt es nun weitere Dinge, von denen wir nun hören. Einmal der Münchener Filmball, wo das Ehepaar Wulff auftauchte. Die Reise soll von der Firma Zentis bezahlt worden sein, wie eben auch die Freikarten, die Wulff bekommen hatte. Das Land Niedersachsen bemüht sich nun, wie es aussieht, weiteren Schaden vom Bundespräsidenten zu nehmen und forderte eine Rechnung von Zentis, um die Reise zu bezahlen. Dann ist da noch das gesponserte Diensthandy, wo aber sämtliche Rechnungen bezahlt worden sein sollen.
Wenn man das hört, fragt man sich doch, ob da nicht langsam eine absichtliche Kampagne gegen Wulff geschaltet wird. Denn ich bin mir ziemlich sicher, dass auch andere Politiker Dinge geschenkt oder aber auch Vergünstigungen bei Reisen bekommen. Das erfahren wir doch alles nicht. Das soll jetzt aber nicht heissen, dass ich es nicht richtig finde, was da jetzt mit Wulff geschieht. Ehrlich gesagt, warte ich nur auf den Tag, wo er zurücktreten wird. Aber das wird nicht geschehen. Und so wie es aussieht, hat das auch einen guten Grund, warum Wulff an seinem Bundespräsidentenstuhl klebt. Wenn er zurücktritt, käme er sehr wahrscheinlich nicht in den Genuss des Ehrensolds, dass Bundespräsidenten nach ihrer Amtszeit erhalten. Das wäre doch wirklich ein plausibler Grund, warum Wulff immer noch in Amt und Würden ist.
Damit müssen wir wohl leben, auch wenn ich es absolut nicht verstehen kann. Aber Geld regiert die Welt und Geld hat man zu haben, egal aus welcher Quelle, zudem ist es nie verkehrt Geld zu bekommen, um nicht weiter aufs Geld achten zu müssen. Verrückt. Und nun wieder mein bekanntes Sprüchlein: Im Übrigen bin ich dafür, dass Bundespräsident Wulff wegen der Geldaffäre zurücktreten muss.

 

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Gefälschte Statistiken sind alles


Gibt es noch ein anderes Thema? Seitdem bekannt ist, dass Rudi Assauer Alzheimer hat, scheint es im Fernsehen nichts mehr zu geben, was wichtiger erscheint.
Für mich ist diese Nachricht wirklich nichts Neues. Dass Assauer Alzheimer hat, wird bei uns in der Redaktion vermutet, seidem ich dort bin. Also seit knapp zwei Jahren. Bei uns heisst Assauer auch nur: „Der Mann, der sich selbst vergessen hat.“ Als ich das zum ersten Mal hörte, muss ich ziemlich ratlos geblickt haben, da mir dann gesagt wurde, um wen es sich handelte. Nun kann ich darüber reden, da es ja offiziell ist. Aber was soll man dazu schon sagen? Es ist erblich bedingt, man kann es nicht aufhalten, höchstens den Ausbruch verlängern. Es kann auch Menschen treffen, die gerade erst die fünfzig überschritten haben. Das ist recht selten, gibt es aber auch.
Im Fernsehen gibt es keinen anderen Bericht mehr, Nachrichtensendungen fangen damit als erstes an. Wo sind wir da eigentlich gelandet? Ist das wichtiger als das Weltgeschehen? Gut, Rudi Assauer ist eine bekannte Persönlichkeit aus dem Fussball, aber ansonsten finde ich das nun auch nicht wieder so interessant. Man kann dabei nur wieder einmal sagen, dass Alzheimer jeden treffen kann, ob berühmt oder nicht. Davor wird niemand verschont.
Es sind, wie in schöner Regelmäßigkeit, wieder einmal die Arbeitslosenzahlen vom Vormonat bekannt gegeben worden. Die Zahlen sind leicht angestiegen, aber immer noch niedriger als im Vorjahr. Passend dazu, habe ich gestern ein Plakat gesehen, wo geschrieben steht, dass die Arbeitslosenquote so niedrig sei wie noch nie. Da scheint sich die Regierung Merkel wieder einmal selbst zu loben. Aber wenn man sich diese Statistiken einmal genau ansieht und zwar nciht nur die blossen Zahlen, wird auffallen, dass dort nicht jeder Arbeitslose drin vorkommt. Alle Arbeitslosen ab fünfzig kommen da drin beispielsweise nicht vor. Genauso ist es mit denen, die eine Umschulung oder aber sonst irgendeinen Lehrgang besuchen. All diese Arbeitslosen sind nicht in der Statistik drin, weil sie einfach rausfallen. Und die Menschen, die auf Baustellen arbeiten, sind natürlich auch nur bei schlechtem Wetter, wie eben Schnee und Eis in den Statistiken vorhanden, so dass im Winter, die Arbeitslosenquote meist steigt. Das muss man alles beachten. Und wenn man dies alles weiss, sehen die Statistiken schon ganz anders aus. Und der Inhalt des Plakats erscheint auf einmal auch in einem anderen Licht. Nicht immer das glauben, was einem gesagt wird. Wie sagte einer meiner Dozenten so schön: „Glauben Sie nur der Statistik, die Sie selber gefälscht haben.“ Tja, daran muss man sich wohl wirklich halten.
Das Wetter nähert sich so langsam sibirischer Kälte. Nachdem ja darüber gestöhnt wurde, dass wir keinen Winter hatten, wird nun weiter das Wetter kritisiert, weil es auf einmal viel zu kalt ist. Nun ja, kann man nicht ändern. Das eine, was man will, das andere, was man muss. Will sagen: Entweder man freut sich nun über den Winter, der endlich gekommen ist, oder man hofft auf den Frühling. Der wird garantiert noch kommen.
Was gibt es Neues im Fall Wulff? Die SPD will ihn weghaben, wie es scheint. Die Glaubwürdigkeit ist nicht mehr gegeben. Das habe ich nun schon vor einem Monat gesagt – aber egal. Ich bin ja nicht in der Politik. – Wobei, das sollte ich mir unbedingt noch mal überlegen. Irgendeine Partei, wo man garantiert in den Bundestag kommt. Dort ein paar Themen anreissen, dann möglichst acht Jahre dort zubringen und schliesslich schön von dem Absitzen dort eine Rente abstauben. Das hört sich doch wirklich gut an. Und allein die ganzen Vorteile, die sich ergeben werden. Das sollte ich mir wirklich noch einmal überlegen. ABer zurück zu Wulff. Jetzt werden Fotos von ihm beim Skiurlaub gezeigt. Und daneben auch noch gleich bekannt gegeben, wie teuer die Unterkunft ist. Muss uns das interessieren? Im Hinblick darauf, dass er ja in der Vergangenheit Urlaub auf Kosten von einigen Unternehmern gemacht hat, ist das natürlich sehr wichtig, dass es erwähnt wird. Ich bin dennoch dafür, dass Wulff endlich sein Amt aufgibt. Der ist einfach nicht mehr tragbar. Und nun das beste als Letztes: Im Übrigen bin ich dafür, dass Bundespräsident Wulff wegen der Geldaffäre zurücktreten muss.

 

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