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Ägypten – Ein Land vor dem Bürgerkrieg?


Protestierende Menschen, die einen für, die anderen gegen den Präsidenten. Seit Mursis Wahl, die sich am Sonntag zum ersten Mal jährt, ist Ägypten zweigeteilt. Die einen sind für ihn, die anderen würden ihn am liebsten zum Mond schiessen.
Schon Mursis Wahl war nicht so ganz einwandfrei. Hatte nun ein Wahlbetrug stattgefunden, durch den er letztendlich an die Macht kam? Mursi bestritt es, gab aber zu, dass die Wahl nicht ganz einwandfrei abgelaufen sei. Betrogen hätten der viert- und fünftplatzierte der Präsidentschaftswahl.
Schon damals kam einem das wie eine Ausrede vor. Denn wieso sollten gerade die das machen? Damit sie nicht letzter werden? Glauben wir das wirklich? Aber was sollte gegen die Aussage getan werden? Das Gericht hatte entschieden und fertig. Mursi hatte seine weisse Weste.
Bereits damals regte sich Unmut, viele riefen zu einem Wahlboykott auf. Ein schlechter Rat, denn so kommt garantiert der Kandidat durch, gegen den man ist. Denn auch Enthaltungen zählen und zwar immer für eine Sache als dagegen. Das sollte man wissen, bevor man sich zu einer Stimmenthaltung entschliesst.
In Kairo soll es recht friedlich zugehen, während in Port Said und Alexandria die Gewalt eskaliert. Aber es braucht nur einen kleinen Funken bis auch in Kairo das Chaos und die Gewalt losgehen wird.
Man muss einen Bürgerkrieg fürchten, denn Mursi wird nicht gehen. Inzwischen lässt er sich schon zu Aussagen hinreissen, wo er das frühere Mubarak-Regime beschuldigt, dass sie Schlägertrupps bezahlen würden. Am Ende kommt heraus, dass Mursis Leute die bezahlt haben, hauptsache dem Gegner wird Schaden zugefügt.
Ganz abwegig mag es nicht sein, dass Mubarak-Anhänger Chaos stiften. Aber was soll der Sinn des Ganzen sein? „Seht her, ihr seid zu nichts fähig. Unter uns wäre es nie so weit gekommen?“ Ich kann mir gut vorstellen, dass Mursis Leute die Schlägertrupps bezahlen, damit die „harmlosen“ Demonstranten als die Bösen dargestellt werden, die Mubarak wiederhaben wollen.
Man kann es drehen und wenden, wie man will, aber unter Mubarak herrschte wenigstens so etwas wie Kontinuität. Die Muslimbrüder waren verboten, eine Islamisierung wurde weitesgehend verhindert. Natürlich war da auch nicht alles schön, dass will ich gar nicht leugnen. Aber war es wirklich schlechter? Ägypten hat seit Mursis Amtsantritt erhebliche Probleme. Die Wirtschaft liegt danieder, viele Menschen sind arbeitslos und die Touristen bleiben weg. Gerade das ist das schlimmste, was Ägypten passieren kann. Denn das Land lebt von den Touristen.
In Luxor verhungern die Pferde, die die Touristen-Kutschen ziehen, weil die Besitzer sich das Futter nicht mehr leisten können. Von den Nilschiffen sind nur mehrere Dutzend ausgelastet und in Betrieb. Die Menschen wissen nicht, wie sie an Geld kommen sollen und verscherbeln nun das, wofür die Touristen immer ins Land gekommen waren – altägyptische Kunstschätze. Es ist eine Schande, was mit dem Land passiert.
Ich glaube kaum, dass die Menschen, die damals gegen Mubarak auf die Strasse gegangen sind, das gewollt haben. Sie wollten ein freies Land. Das haben sie bekommen und irgendwie auch wieder nicht.
Das Land steckt in einer Zwickmühle und ob es sich selbst daraus befreien kann ist mehr als fraglich. Mursi wird so lange bleiben, wie er sich an der Macht halten kann.
15 Millionen Menschen sollen eine Rücktrittsforderung der Oppositionsbewegung unterschrieben haben. Klingt unglaublich, könnte mir aber vorstellen, dass es tatsächlich stimmt. Bei dieser Zahl werden die ein oder andere Million weniger kaum was ausmachen.
Es wird deutlich, dass Mursi verschwinden soll. Doch wie konnte er eigentlich gewählt werden, wenn ihn kaum jemand wollte? Das ist die Frage aller Fragen, die mich momentan beschäftigt. Da bleibt eigentlich nur eine Möglichkeit übrig: Wahlbetrug. Das wurde auch zugegeben, allerdings waren die Schuldigen die anderen Kandidaten. Mursi hingegen hatte eine weisse Weste. Irgendwie hätte man sich das denken können. Putin schafft es schliesslich auch immer wieder, obwohl kaum jemand ihn haben will. Dennoch ist er wieder zum Präsidenten gewählt wurden.
Wenn jemand an die Macht will, findet er schon einen Weg. Das war immer so und wird immer so bleiben.
Mursi soll weg, die Forderung ist klar. Aber so friedlich wie vor zwei Jahren läuft es nun nicht mehr ab. Die Situation eskaliert, ein Bürgerkrieg könnte drohen. Inzwischen ist die ägyptische Armee ausgerückt, um wieder für Ordnung zu sorgen. Wie das aussieht, können wir uns vorstellen: Mit Gewalt wird alles niedergeknüppelt, was nicht rechtzeitig fliehen kann. Da wird sich Ägypten nicht von der Türkei oder von Russland unterscheiden. Denn Recht haben und Recht bekommen, sind immer schon zwei verschiedene Paar Schuhe gewesen. So bekommt man eben Prügel, wenn man auf der falschen Seite der Demonstranten steht.
Doch was wird geschehen, falls Mursi tatsächlich zurückgehen sollte? Wird in Ägypten endlich Ruhe und Frieden einkehren? Nach Mubaraks Rücktritt hatte es so ausgesehen, dann kam Mursi und die Muslim-Bruderschaft. Von Anfang an war das Verhältnis gespannt bis es schliesslich eskalierte. Anfangs noch harmlose Proteste, jetzt könnte es ein zweiter ägyptischer Frühlinger werden, wie im Jahr 2011. Bloss glaube ich einfach nicht daran. Weder an einen Umsturz, anders kann man es nicht nennen. Denn die Menschen werden nicht eher ruhen bis Mursi weg ist. Wenn nun alles friedlich verlaufen sollte, Mursi tritt einfach zurück, was wird kommen? Wird sich die Situation verbessern?
Nein, das wird mit ziemlicher Sicherheit nicht geschehen. Anfangs dachte man nach Mubaraks Rücktritt auch, dass nun goldene Zeiten anbrechen werden. Was kam? Genau das, was die Mehrheit befürchtet hatte. Die Muslimbrüder waren nicht mehr verboten und nutzten diese Situation, um an die Macht zu kommen. Eine schleichende Islamisierung greift um sich. Da wird ein landesweit bekannter und beliebter Komiker verhört, weil er Witze über Mursi und den Islam gemacht hat.
Unsere Polizeistationen in Deutschland wären restlos überlastet, wenn das bei uns geschehen würde. Bei uns heisst das Kabarett und ist die Art, die Schwächen der Politiker in humorvoller Weise zu zeigen. Natürlich geht da auch mal was unter die Gürtellinie, aber das ist noch lange kein Grund, jemanden wie einen Schwerverbrecher zu behandeln. Natürlich dürfen gewisse Themen bei uns nicht aufgegriffen werden oder als Vergleich dienen. Erinnern wir uns doch mal an einen vergangenen Nockherberg, wo Bruder Barnabas alias Michael Lerchenberg bei Guido Westerwelle eine Anspielung auf Auschwitz gab. Da war die Empörung gross. Gut, ein krasses Beispiel, denn hier muss man sich fragen, ob man vonseiten unserer Geschichte her, so eine Anspielung machen darf.
Ich kann nur hoffen, dass die Situation sich in Ägypten bessern wird. Vielleicht wird Mursi einsehen, dass er zutreten muss, damit wieder Frieden einkehrt im Land.
Denn es muss wieder Ruhe einkehren, sonst bleiben die Touristen aus. Und diese sind die grösste Einnahmequelle des Landes.

Heute Abend wird eine Ära im deutschen Fernsehen enden. Zum allerletzten Mal wird im Fernsehen eine Live-Ziehung der Lottozahlen gezeigt. Beim ZDF war bereits am Mittwoch Schluss, heute folgt die ARD. Nach fünfzig Jahren wird man die Ziehung nun nur noch im Internet verfolgen können.
Ob ein Grund für diesen Umbruch war, dass zwei Kugeln (eigentlich sind das Tischtennisbälle, wenn ich mich recht entsinne) vor einigen Wochen festhingen, sodass eine Ziehung für ungültig erklärt werden musste? So wird es gewesen sein. Ausserdem frage ich mich, wer sich das überhaupt noch live angesehen hat. Im ZDF gab es eine feste Uhrzeit um kurz vor sieben, aber in der ARD wurde das immer später und später. Da guckt das doch niemand mehr. Man muss einfach sehen, dass die Übertragung einer Lottoziehung nicht mehr zeitgemäss ist. Allerdings gibt es Wetten, dass..? auch noch.

Elefantendame Mala ist umgezogen. Bevor jetzt die grossen Freudensprünge kommen, muss ich ein wenig zurückrudern. Nein, Mala ist nicht nach Hamburg zurückgekehrt, auch wenn dort immer noch kräftig Werbung mit ihr gemacht wird. Wie sagt Jenala immer: Zurückholen oder sein lassen.
Also, Mala ist in ein neues Gehege gezogen. Sehr viel grosszügiger als das Gehege, das sie zuvor bewohnt hat. Sieht nicht schlecht aus und irgendwie scheint sie fröhlicher zu sein als sonst. Ausserdem lässt sie sich tatsächlich von Rani am Schwanz anfassen. Scheint sie wohl nicht mehr zu befürchten, dass diese ihr in denselbigen beissen könnte. Bei Ani hatte sie das gar nicht gemocht.
Mala scheint zufriedener zu sein, allerdings muss man sie weiter beobachten, schliesslich ist sie eine Meisterin der Maske.
Und werft mal einen Blick in die Rubrik Lesenswert!!!

 

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Olympia 2012 – Wie eine politische Entscheidung Hamburg die Chance nahm


Gestern haben haben offiziell die Olympischen Spiele 2012 in London begonnen. Mit einiger Wehmut dachte ich daran, dass Deutschland es hätte sein können, die diese Spiele austragen. Wenn Hamburg damals die deutsche Vorauswahl gewonnen hätte, was eigentlich jeder dachte, dann hätte die Stadt sicherlich eine Chance gehabt. Doch es war damals eine politische Entscheidung, die dafür sorgte, dass Leipzig die deutsche Vorauswahl gewann.
Damals habe ich mich wirklich gefragt, was das sollte. Und selbst heute noch, obwohl ich jahrelang in Leipzig gelebt habe, stelle ich mir diese Frage.
Sicherlich, Leipzig ist eine schöne Stadt, die sich immer noch im Umbau befindet, aber das lässt dennoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie für ein grösseres Sportereignis bloss eine Provinzstadt ist. Leipzig ist eine Messestadt, aber niemals eine Sportstadt. Wo spielt denn der RB Leipzig? Haben den Aufstieg in die Regionalliga verpasst. Dabei ist ja deren grosses Ziel die Bundesliga. Warten wir mal ab.
RB steht bei Leipzig übrigens nicht für RedBull, obwohl dies der Hauptsponsor ist. Die Satzung des DFB verbietet einen Namen aus Werbezwecken, deshalb steht RB für Rasen Ballsport, originell nicht wahr? Besonders, da jeder weiss, wofür RB eigentlich steht. Aber mit dem Verein wollen die meisten Fans nichts zu tun haben. Bereits mehrere Freundschaftsspiele wurden aus Protest gegen diesen Kommerz-Verein abgesagt. Und selbst die Mitgliedszahlen des Vereins sollen laut Wikipedia nicht einmal zweistellig sein. Allerdings ist der Stand vom letzten Jahr, vielleicht hat sich die Zahl von sieben nun auf eventuell acht erhöht?
Das ehemalige Zentralstadion ist bis 2040 an RedBull gebunden. Wer unterschreibt denn einen Vertrag, der beinahe 30 Jahre gilt? Wissen wir, ob es denn Verein dann überhaupt noch gibt oder ob RedBull dann überhaupt noch das Geld hat? Aber solche angeblichen Energy-Drinks laufen wohl immer. Habe das Zeug mal als Gratispackung gehabt, danach war ich so müde, dass ich hätte schlafen gehen können, dabei wurde doch das Gegenteil behauptet. Soviel dazu. Der Exkurs ist beendet, ich widme mich wieder dem eigentlichen Thema.
Leipzig wurde damals, also 2003, von Nationalen Olympische Komitee ausgewählt. Die Wahl war mehr als überraschend, denn jeder hatte damit gerechnet, dass Hamburg es werden würde. Doch die Politik hatte etwas anderes im Sinn gehabt. Nicht eine Stadt aus den alten Bundesländern sollte es sein, sondern eine aus den neuen und da war nun mal Leipzig der einzige Kandidat, obwohl sie eines der schlechtesten Konzepte hatten und viele Wettkämpfe hätten ausgelagert werden müssen. Gerüchte von Halle und Chemnitz machten damals die Runde. Aber die SPD-Bundesregierung, hatte sich damals nun mal in den Kopf gesetzt, den Osten zu stärken, ohne Rücksicht auf Verluste und welche Chancen Leipzig denn beim IOC hätte.
Und so kam es, wie es kommen musste. Bereits in der Vorrunde wurde Leipzig rausgewählt, da es keine grosse Stadt sei, eher Privinzstadt. Tut mir leid, dass sagen zu müssen, aber so muss man Leipzig sportlich gesehen nun einmal so betrachten.
Wäre Hamburg es gewesen, die ja „Feuer und Flamme“ waren, dann hätte Deutschland eine reelle Chance gehabt, aber nicht mit Leipzig.
Und so ging Olympia 2012, die Spiele der XXX. Olympiade der Neuzeit, an London.
Vielleicht sollten wir aber auch froh sein, dass wir nicht Olympia bekamen, denn einen Tag nach Verkündung, am 07. Juli 2005, wurde London von einem furchtbaren Terroranschlag heimgesucht. Ob das auch Hamburg hätte treffen können, wenn es denn gewonnen hätte? Ich weiss es nicht. Sollen wir vielleicht darüber froh sein, dass es nicht Deutschland geworden ist? Fragen über Fragen, auf die ich keine Antwort weiss.
Ich weiss bloss, dass die deutschen Schwimmer mal wieder unter allen Erwartungen gestartet sind. Man sollte nicht immer das beste erwarten, denn sonst wird man enttäuscht.

Da habe ich doch mal was lustiges – meiner Meinung nach – zu berichten. Im Hamburger Tierpark Hagenbeck sind aus dem Eismeer ein paar Pinguine entflohen und liefen zwischen den Besuchern umher. Jonas ist ganz enttäuscht, dass das nicht passierte, als er gestern da war. Denn gestern soll das passiert sein. Aber er hatte auch eher damit zu tun, einen neuen Rekord aufzustellen: Das Eismeer in knapp 12 Minuten zu durchqueren. Bloss irgendso einen Turm hätte er ausgelassen.
Na ja, davon kann ich mir immer noch ein Bild machen, wenn ich mir das Eismeer ansehe. Wird in einiger Zeit der Fall sein, denn ich habe ja noch Urlaubstage übrig, da ich an meinem Geburtstag ja nicht Urlaub nehmen durfte. – Ja, das nehme ich denen immer noch übel.
Also, es sollen nicht die Pinguine entflohen sein, die draussen zu sehen sind, sondern die im Inneren, deren Kolonie aus Esels- und Königspinguinen besteht. Besser bekannt ist das Gehege laut Jonas als Stinkbombe mit Gruseleffekt. Den Gestank kann man sich erklären, aber was ist mit Gruseleffekt gemeint? Werde ich noch ergründen, soll aber was mit fast kompletter Dunkelheit zu tun haben.
Jonas findet es nicht verwunderlich, dass aus dem Gehege ein Pinguin entfliehen konnte, denn das Wasser würde so hoch stehen, dass man schon nass würde, wenn man da direkt neben einem schwimmenden Pinguin steht. Zudem vermutet er auch, dass die Frackträger sich erschrocken haben, weil wieder ein paar unvernünftige Menschen nicht lesen und Symbole deuten können und ungeniert mit ihren Kameras blitzen, was sie nicht dürfen.
Könnte durchaus sein, dass so die Pinguine sich erschreckt haben. Aber deshalb gleich aus dem Wasser springen? Also davon habe ich noch nie gehört? Aber irgendwie muss denen ja die Flucht gelungen sein.
Einige Besucher sollen dann versucht haben, die Pinguine wieder ins Becken zu „werfen“. Also Tuch über den Pinguin, vor allem über den Schnabel, aber nicht zu fest, denn atmen muss er ja auch noch, und zurück ins kühle Nass. Tja, hört sich einfach an, ist es aber nicht. Als Rat, falls es nochmals passieren sollte, wurde gesagt, dass man einem Pfleger bescheid sagen soll. Laut Jonas, sei sogar immer einer in der Nähe, da bei den Papageientauchern eine Daueraufsicht sei.
Ich würde ja einfach einen Kescher bereithalten und dann ab mit den Pinguinen zurück dorthin, wo sie hingehören. Aber das erfordert auch erst einmal Übung, zudem könnte der Frackträger sich ja auch mit dem Schnabel im Netz verheddern. Da kann viel passieren.

Ich habe es endlich ins Verzeichnis der „Bloggerei“ geschafft. Mühsam war der Weg, hat mich vier Wochen immer einen Tag gekostet. Und bei bei den ersten drei Absagen fragte ich mich, was ich denn wohl falsch gemacht habe. Nun weiss ich es: Es lag wirklich am RSS-Feed und dessen korrekter Angabe. Denn dieses Mal hat es geklappt. Ich wollte eigentlich schon gar nicht mehr, aber aufgeben sollte man erst, wenn man alle Möglichkeiten ausgeschöpft hat.
Und weiter habe ich die Chance gleich genutzt, mich noch bei ein paar RSS-Feeds anzumelden. Als nächstes dann noch ein paar andere Anbieter, wo mein Blog gelistet wird. Aber das hat noch Zeit und kann warten.

 

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Dann habe ich was Eigenes – mein Jodeldiplom


So langsam glaube ich doch wirklich an eine Verschwörung von WordPress. Natürlich nicht böse gemeint, aber mich nervt es langsam. Wenn ich einen Eintrag publizieren will, dann wird der einfach gespeichert. Und wo nun speichern steht, weiss ich genau. Und da habe ich nicht drauf geklickt, sondern auf Publizieren. Keine Ahnung, was das soll. Vor allem hatte ich ja noch auf die Leiste mit den gespeicherten Artikeln geguckt, doch da stand nichts. Und deshalb dachte ich auch, der Artikel wäre freigegeben worden. So kann man sich täuschen. Kontrolle ist eben alle.

Gestern erschütterte ganz (?) Deutschland eine Nachricht: Loriot ist gestorben! Die ARD änderte sofort ihr laufendes Nachprogramm und sendete alles, was sie in ihren Archiven vorfinden konnten. Also „Pappa ante Portas“, dann Deutschland, deine Komiker (oder wie es auch immer hiess) und schliesslich die ganzen Loriot-Teile. Die habe ich ja schon mal auf DVD gesehen, weshalb ich mir das schenken konnte. Aber nun muss jemand in der Redaktion einen Artikel auf ihn schreiben. Das wollte ich natürlich machen, aber nein, diese blöde Schnepfe hat sich das unter den Nagel gerissen, dabei kennt die Loriot nicht einmal. Aber hauptsache ihr Name steht unter dem Artikel. Wenn die so weiter macht, ist die irgendwann Chefredakteurin, ohne dass das Frettchen etwas davon bemerkt hat. Und was die für eine Sprache hat, Köln und Düsseldorf zusammen. Schrecklich nenne ich so was.
Aber es geht ja um Loriot. Mit 87 Jahren ist er am Montag verstorben. Mit ihm ist einer der grössten Humoristen Deutschlands verstorben. Wer erinnert sich nicht mehr an den Kosakenzipfel oder an das Jodel-Diplom? Oder aber an Weihnachten mit Familie Hoppenstedt? Drei besonders herausragende Sketche, die einfach zeitlos sind. Und das beste habe ich noch vergessen: Nein, nicht die Nudel. Den Sketch fand ich immer dämlich. Ich meine die Steinlaus. Loriot hat damals Prof. Grzimek nachgemacht. Der soll das sogar gesehen haben, hat sich aber nicht wieder erkannt. Erst am nächsten Tag erkannte er, das er parodiert worden war. Die Steinlaus hat ja auch ihren Einzug in den Pschyrembel gehalten, die Bibel der Mediziner. Mit immer neuen Erweiterungen erfreut sie sich grösster Beliebtheit. Im Zoo Dortmund gibt es übrigens sogar ein Gehege.
Begonnen hat Loriot als Zeichner beim Sternchen, der Kinderbeilage des Stern, wo er ein rotes Rhinozeros zeichnete. Später kamen dann Wum und Wendelin (Ich bin ein Elefant, ein dicker Elefant) hinzu. Und natürlich die Knollenmännchen. Die wurden sogar im Unterricht behandelt. Also einige der Sketche. Habe bl0ss nie den Sinn darin gesehen. War auch ein absurdes Deutsch-Thema damals.
Richtig bekannt wurde Loriot dann mit seinen Parodien, Peter Merseburger oder so hat er so toll parodiert, dass alle dachten, es sei der echte. Da hat Loriot dann damit aufgehört und sich seiner Sketch-Serie gewidmet, mit Evelyn Hamann als seiner Partnerin sowie Heinz Meier und Rudolf Kowalski.
Nun ist Loriot tot. Sein Sketche werden weiterleben. Den Humor, den er hatte und in seinen Sketchen wiedergegeben hat, hat es nie mehr gegeben. Was sind denn heutige Comedians? Sie werden an Loriots Humor nie herankommen, denn der ist einfach zeitlos.
Und weil ich den Steinlaus-Sketch so mag, zeige ich ihn hier: Vorhang auf für Prof. Grzimek alias Loriot und die Steinlaus!

Gadaffis Palast in der Haupstadt Tripolis wurde gestürmt. Er selbst soll auf der Flucht sein, sich aber noch in Tripolis aufhalten. Wieso ist das denn so abwegig? Der wird schon seine Fluchtbunker haben, die niemand kennt. Aber nun erst mal sehen, wie es in Libyen weitergeht. Ägypten hat der Umsturz in dem Sinne nciht wirklich was bewegt. Dort herrscht nun das Militär.

 

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Gottschalk schmeißt hin, wer macht’s nun?


Hat am Samstag jemand „Wetten dass..?“ gesehen? Wenigstens den Anfang, denn die Sendung ist einfach nur noch langweilig. Nach dreissig Jahren ist eben der Lack ab.
Überrascht war man nicht wirklich, denn die Bild-Zeitung hatte ja schon am Samstag spekuliert, ob Thomas Gottschalk seinen Rückzug verkündet. Und so ist es nun gekommen, die Mallorca-Sendung im Juni wird seine letzte sein. Eigentlich hatte er noch Vertrag bis 2012, aber nun hört er ein Jahr früher auf. Ich habe ja die ganze Zeit schon darauf spekuliert, warum sonst hat er plötzlich eine Assistentin zur Seite gestellt bekommen? Gewiss nicht, damit die Männer mehr gucken. Für mich war i9mmer klar, dass die Hunziker Gottschalks Nachfolger einarbeiten soll und dann wieder in der Versenkung verschwindet. Doch wer wird nun Gottschalks Nachfolger werden? Ich sage nur einen Namen und bekomme davon gleich das Kotzen: Jörg Pilawa. Wollen wir diese dämliche Grinsrübe sehen, die einmal mehr verheiratet war, als er zugibt? Nein, aber als er zum ZDF wechselte war es klar. Der andere Kandidat wäre dann noch Markus Lanz, genauso unsympathisch.
Regina ist für eine Frau, aber wen gibt es denn da? Carmen Nebel – bitte nicht! – und Andrea Kiewel – noch schlimmer als schlimm. Und wenn wir nun weiter nachdenken, wenn wir die blöde Inka Bause auch schnell wieder streichen? Ja, was für Moderatorinnen kennen wir da noch? Eine fällt mir noch ein, keine Deutsche, aber die Hunziker spricht ja auch nicht fehlerfrei Deutsch. Man sah sie das letzte Mal bei der Verleihung der Goldenen Kamera. – Nein, die Lierhaus meine ich garantiert nicht. – Sylvie van der Vaart. Sympathisch, nett, klug und sieht verdammt gut aus. Aber sie moderiert jetzt „Let’s Dance“. Aber was soll das für ein Hindernis sein? Also: Sylvie for „Wetten, dass..?“!!!
Und wenn es wieder ein Mann werden soll, da fallen mir spontan Hape Kerkeling und Michael Mittermaier ein. Letzterer ist, seitdem er Vater geworden ist, recht solide geworden und tritt nun sogar im Anzug auf. Also die beiden könnte ich mir auch gut vorstellen. Den Rest will ich da nicht sehen!
Also bitte, liebes ZDF, auch wenn ihr das hier sicherlich nicht lesen werdet, bitte seid klug und entscheidet weise. Kein Pilawa, kein Lanz, kein Hirschhausen, kein Kai Pflaume, keine Inka Bause, keine Andrea Kiewel. Nehmt Sylvie!

Im Ägyptischen Museum wurden doch Sachen aus dem Schatz des Tutanchamun gestohlen, besser geraubt. Hawass hatte es ja bestritten, aber nun hat er es doch bestätigt. Ausserdem eine Kalkbüste von Echnaton und von Nofretete. Und dann sollen wir da unsere Nofretete-Büste zurückgeben? Man sieht doch, wie sicher sie da wäre. Nein, unsere Nofretete bleibt in Berlin, wo sie hingehört!
Das Militär hat nun die Macht übernommen. Sicherlich nicht das, was die Ägypter wollen. Die waren übrigens fleissig am Aufräumen, nachdem sie die Demo beendet hatten. Das sollte mal Vorbild für Veranstaltungen in Deutschland werden. Die Teilnehmer, besser gesagt Zuschauer machen am Ende alles wieder sauber.
Aber viel ist in Ägypten noch nicht geschehen. Ich bin irgendwie nicht richtig überzeugt, dass sich etwas ändern wird. So traurig das auch ist. Aber bisher ist man immer enttäuscht worden.

Jenala hat momentan grosse Angst, dass ihr Ersatzelefant den Zoo mit dem Zuchtbullen verlassen wird. Deshalb macht sie momentan in ihrem Blog mobil dagegen. Aber aufmerksam kann sie darauf nur machen, wenn sie den Blog auch endlich öffentlich macht. Und dazu hat sie sich noch nicht entschieden. Mal sehen, was noch gesehen wird, aber wenn besagt Mala bleiben soll, dann muss das auch jeder wissen.

 

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Wie durch ein Wunder – Mubarak ist zurückgetreten


Gestern am späten Nachmittag überschlugen sich auf einmal die Ereignisse. Mubarak war zurückgetreten hiess es. Nach der Rede von Donnerstag konnte das genauso gut eine Ente sein. Und so hiess es erst einmal auch, dass er von Kairo nach Scharm el Sheik (keine Ahnung, wie man das schreibt) geflogen sei. Also wieder nichts mit Rücktritt. Und dann kam die Nachricht, er sei zurückgetreten. Allerdings hat nicht er seinen Rücktritt verkündet, sondern sein Vize Suleiman. Der erinnert mich vom Namen her immer an einen osmanischen Herrscher des 15. oder 26. Jahrhunderts, der eine Konkurbine namens Roxelane hatte. Der wurde etwas anders geschrieben, aber immer wenn ich den Namen höre, muss ich an den osmanischen Herrscher denken.
Die Verkündung des Rücktritts durch einen dritten erinnerte mich noch an ein anderes Ereignis. Und das hat mit der deutschen Geschichte zu tun. Erinnert sich vielleicht jemand daran? Nein, gut, dann werde ich es mal sagen. Es handelt sich um Wilhelm II., seines Zeichens letzter deutscher Kaiser. Er wurde auch dazu gezwungen zurückzutreten. Denn was ausgesprochen ist, kann bekanntlich nur schlecht rückgängig gemacht werden. Wovon ich nun spreche. Prinz Max von Baden war deutscher Reichskanzler und verkündete am 09. November 1918, dass Wilhelm II. zurückgetreten sei. Doch das stimmte gar nicht. Besgter Kaiser befand sich noch in seinem Hauptquartier im belgischen Spa und ahnte von nichts. Er wurde vor vollendete Tatsachen gestellt. Es hätte keinen Frieden gegeben, und vor allem keinen Waffenstillstand gegeben, wenn Wilhelm nicht zurückgetreten wäre. Die offizielle Rücktrittsurkunde wurde erst Wochen später unterzeichnet.
So mag es vielleicht auch in Äygpten zugegangen sein.
Mubarak ist weg, aber was wird jetzt kommen? Das Militär hat vorübergehend die Macht übernommen, aber wird es sie auch wirklich abgeben und wird es seit 1952 zum allerersten Mal wieder eine Demokratie geben? Wir wollen es hoffen und wünschen Ägypten, dass es schnell zu seiner Normalität zurückfindet, denn die Demos haben doch sehr dem Tourismus geschadet. Und das ist bekanntlich die Haupteinnahmequelle des Landes.
Noch ist das Militär am Zuge, was den Menschen nicht gefällt, denn das hatten sie schliesslich auch nicht gewollt. Man wird sehen, was kommt, aber es ist ein Blick ins Ungewisse. Hoffentlich werden die Menschen in Ägypten für ihre Mühen belohnt werden. Man wünscht es ihnen wirklich.
Und was wird aus Mubarak? Seine Schweizer Konten sind bereits eingezogen worden, aber ich glaube kaum, dass er nicht noch mehr Konten haben wird. Nehmen wir doch mal die Virgin Islands. Da hat er bestimmt auch sein Geld untergebracht. Und wohin wird er gehen? Er wird doch nciht im Land bleiben. Wird er nach Deutschland kommen? In Heidelberg hat er ja immer seinen GesundheitsCheck machen lassen. Aber wollen wir ihn wirklich? Wollen wir einen Exil-Präsidenten? Nein, ich möchte ihn nicht. Der wird zuviel Geld kosten und sicher auch die Sicherheit Deutschlands gefährden. Das muss man alles bedenken.
Tunesien ist seit den Unruhen in Ägypten ganz aus dem Blickfeld er Weltöffentlichkeit verschwunden. Als schien es, als sei Ägypten ein Ablenkungsmanöver gewesen. Doch nun hört man wieder was, allerdings nichts Gutes. Denn viele Tunesier fliehen über das Mittelmehr Richtung Europa. Einige sind schon in Italien angekommen, genauer gesagt auf Lampedusa, aber einige Schiffe werden noch erwartet. Was ist da nur los in Nordafrika? Ich kann es nicht sagen.
Ich war gestern beim Arzt, und was soll ich sagen? Tja, es ist doch ein Bruch: Kahnbeinbruch. Gar nicht schön, vor allem merkt man das kaum, aber so ist das eben. Da fällt man hin und dann hat man sich schon was gebrochen, wo man gar nicht glaubt, das man sich da was brechen könnte. Dabei sah alles so gut aus. Jetzt sechs Wochen eine Schiene tragen. Eingipsen lassen habe ich mir meine Hand nicht. Bei Gips kriege ich eine Krise.
Und Heidi Glubsch, diese schielene Beutelratte macht wieder von sich reden. Sie soll als Orakel seine Oscar-Favoriten bei der ABC-Sendung „Jimmy Kimmel Live!“ präsentieren. Ich kann bloss hoffen, dass die blöde Beutelratte sämtlich daneben liegt. Das wird dann auch Jenala und ihren Ersatzelefanten sehr freuen, wo doch ihr Ersatzelefant jetzt einen auf Fussball-Orakel machen möchte. Bloss leider hat sie da wieder nur die zweite Geige gespielt. So wie immer.
Schön gestern Castle gesehen? Ich finde ja, dass ist eine der besten Folgen der zweiten Staffel ist, neben der Halloween-Folge. ABer warum die jetzt gegen Ende immer Doppelfolgen bei Kabel 1 zeigen, verstehe ich nicht.

 
 

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