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Mit Streik in die roten Zahlen


Droht jetzt wieder ein Streik der GDL? Da werden ihnen immer weiter Angebote vorgelegt und die Gewerkschaft sagt immer nur ein Wort: Nein!
Und um den Druck weiter auf die Deutsche Bahn zu erhöhen, wird eben gestreikt. Ganz ehrlich, je mehr gestreikt wird, desto schlechter ist das für das Unternehmen und natürlich für den Gewinn. Das kann man gut bei der Lufthansa sehen, wo die Piloten nun schon seit einem Jahr immer wieder gstreikt haben. Natürlich sind die schlechten Zahlen nicht alleine auf die Streiks zurückzuführen, aber es hätte auch ein wenig positiver ausfallen können, wenn es diese Streiks nicht gegeben hätte. Und es ist verständlich, warum die Lufthansa sich so ungenügende Ideen für die Pensionen ausgedacht hat. Denn irgendwann werden diese Kosten dem Kranich die Federn kosten. Denn je mehr Piloten in den Ruhestand gehen, desto mehr muss die Lufthansa blechen.
Zurück zur Bahn und zur GDL. Da wird es in nächster Zeit wohl zu keiner EInigung kommen. Aber man hat als Otto Nomalverbraucher inzwischen auch das Gefühl, dass die GDL unbedingt streiken will. Die hat noch zuviel Geld auf ihren Konten, das sie unbedingt loswerden will. Also wird gestreikt – ohne Rücksicht auf Verluste. Denn wir als Kunden sind verärgert und weichen auf Flugzeug, Bus und Auto aus. Und je weniger Gewinn, desto mehr Einschnitte muss die Firma am Ende machen.
Ich habe nichts gegen Streiks, aber irgendwann muss mal Schluss sein. Vor allem bei der Bahn. Natürlich könnte man sich da fragen, ob die Bahn einfach nicht fähig ist, der GDL ein Angebot zu machen, was die anstandslos annimmt. Oder ist die GDL eine geldgierige Gewerkschaft? Nichts genaues weiss man nicht, nur dass es wahrscheinlich zu einem erneuten Streik kommen wird.

Seit Wochen warte ich nun auf die Nachricht, dass die ARD-Serie „Unter Gaunern“ abgesetzt wird. Leider ist sie immer noch nicht gekommen. So eine überdrehte Serie, die nicht einmal besonders originell ist, sollte nicht in die Verlängerung gehen. Anders sieht es da bei „Monaco 110“ aus. Die Serie wird verlängert, aber nicht für die ARD, sondern den BR. Na gut, besser als nichts. Dennoch sehr enttäuschend von der ARD, dass sie dieser Serie nicht mehr zutraut. Aber die haben auch immer wieder „Akte Ex“ und „Morden im Norden“ in die Verlängerung geschickt, obwohl die Serien nie besonders gut waren und je weiterer Staffel immer schlechter wurden. Aber es wurde immer noch geguckt. Eine Serie scheint sich wohl auch im Giftschrank der ARD zu befinden, weil sie angeblich beim Testpublikum durchgefallen ist: „Der Mama“. An sich klang die Handlung der Serie nicht schlecht, aber es kommt immer darauf an, wie so etwas umgesetzt wird. Und da hat es oft an den Büchern gehapert. „Koslowski & Haferkamp“ ist eine Serie, die zu Beginn keine guten Bücher hatte. Das rächte sich und die Zuschauer blieben aus. Dabei war es eine Serie mit Potential, nur leider hatte die ARD nur ihre Quoten im Kopf. Also Ende nach Staffel eins. Genauso war es bei „Fuchs und Gans“. Hier soll es der SWR gewesen sein, der die Reissleine gezogen hat. Aber die Serie war gut, wenn anfangs auch ein wenig seltsam. Dennoch Schluss. Der Serie trauern heute immer noch einige hinterher, nicht nur ich allein.
Der Höhepunkt ist nun „Monaco 110“, das nicht besonders gut in der ARD lief, aber was läuft schon um zehn vor sieben auf der ARD erfolgreich? Für „Verbotene Liebe“ wird seit Wochen immer Reklame gemacht, dennoch ist die Quote mehr als mies. Ob die Serie überhaupt fortgesetzt wird bei gleichbleibender Schwäche muss wohl fraglich bleiben.
Die ARD sollte endlich ein wenig mehr Atem haben bei Serien, die nicht gleich einschlagen wie eine Bombe. Selbst „Hubert und Staller“, die anfangs recht erfolgreich waren, schwächeln in dieser Staffel ausserordentlich. Aber es ist immer noch die erfolgreichste Serie im ARD-Vorabend, wenn man mal von diesem „In aller Freundschaft“-Spin off am Donnerstag aussieht. Wer das guckt, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Aber inzwischen schwächelt selbst das.
Ein Überraschungserfolg gelang dienstags mit dem Start der „Rentnercops“. Eine wunderbar geschriebene und liebevoll gemachte Serie. Startete fulminant, sackte dann ab, aber ist von der Quote eher momentan erfolgreicher als „Hubert und Staller“ – wenn die nicht gerade mal wieder wegen Sport ausfallen.
„Rentnercops“ ist eine Serie, die man immer wieder gerne sieht. Gute Schauspieler, wenn auch bis auf Tilo Prückner udn Wolfgang Winkler die restlichen Darsteller eher Unbekannte sind. Dann ein paar immer wiederkehrende Elemente. Da ist einmal der eingeklemmte Mantel, der immer in der Autotür hängebleibt, oder der geschälte Apfel, wo erst einmal die Schale gegessen wird. Und natürlich die Rumpelkammer, die auch als Denkzentrale dient.
Dieser Serie wird hoffentlichlich um eine weitere Staffel verlängert werden – verdient hätte sie es. Übrigens könnte auch die Facebook-Seite mal gepflegt werden. Niemand kümmert sich darum, dabei wäre es bei der Serie genauso angebracht, wie etwa bei „Unter Gaunern“ oder den anderen „Heiter bis tödlich“-Serien.

In England hat das Warten endlich ein Ende. Herzogin Catherine hat eine Tochter zur Welt gebracht. Damit haben die wettwütigen Briten ausnahmsweise recht gehabt mit ihrer Vermutung. Und ich habe am Montag etwas zu Schreiben. Seit unser Adels-Experte krank ist, muss ich mich um diese Seite kümmern. Ich kenne mich eben aus in den europäischen Königshäusern. Habe ich nun eine eigene Rubrik -vorläufig. Soll ich mir jetzt schon was überlegen? Nö, mache ich nicht. Indirekt haben wir schon etwas vorbereitet, das wird jetzt gross aufgemacht und fertig. So läuft das manchmal. Aber ich werde nicht anfangen, wie andere meiner Kollegen, in meiner Freizeit für die Zeitschrift was vorzubereiten. Meine Freizeit ist und bleibt mir heilig!

Elefantdame Mala geht es schon viel besser. Nachdem man einen Schrecken bekam, weil die Fütterung ausfiel, da es ihr nicht besonders ging, geht es ihr nun wieder gut. Wie es eben einem Elefanten geht, der in diesem Jahr 53 Jahre alt wird. Es stimmt schon, dass man bei Mala immer an das Schlimmste denkt, wenn man hört, sie sei krank. Aber sie ist nun mal nicht mehr die Jüngste und war in den letzten Jahrzehnten eigentlich nie besonders schwerkrank. Konnte sie sich auch nicht leisten, weil Hussein das sofort ausgenutzt hätte. Aber es gab in den letzten Jahren ihres Zusammenlebens mit dem alten Pappsack schon ein paar Blessuren, die etwas schwerwiegender waren. Auch hatte er mal versucht, sie in den Graben zu schieben. Aber Mala, ganz schlaue Kuh, setzte sich einfach auf ihren Hintern.
Jenala ist jedenfalls erleichtert, dass es der alten Dame wieder bessergeht.
Interessant war zu sehen bzw. zu lesen, wie gross das Interesse am Wohlergehen der Elefantin war. Immer wieder kamen besorgte Anfragen, wie es Mala denn gehe.
Was Mala denn nun genau hatte, ist nicht bekannt. Vielleicht hat sie sich nur einfach zuviel an old Ranis Futter bedient. Oder eben ein kleines Alterswehwehchen. Alles ist möglich.
Aber Mala ist niemand, die sich in ihrer Krankheit ausruht. So tippte sie auch wieder fleissig das aktuelle Spiel des FC St. Pauli. Wie sie richtig vermutet hatte, verlor St. Pauli gegen Heidenheim. Wenn Mala sieht, wie ihr Lieblingsverein seine letzten Chancen versiebt, um den Klassenerhalt zu schaffen, könnte sie sich wieder aufregen. Aber das ist nicht dafür verantwortlich, dass sie in der vorherigen Woche unpässlich gewesen ist.
Fleissig wie sie war, hat sie das morgige Spiel des FC St. Pauli gegen Leipzig getippt. Sie sagt, dass St. Pauli dieses Spiel gewinnen wird. Zwar würde Leipzig sich noch Hoffnungen auf den Aufstieg in die Erste Liga machen und könne jeden Punkt gebrauchen, aber St. Pauli braucht auch jeden Punkt, sind mal wieder das Schlusslicht der Liga, also Träger der roten Laterne. Im Hinspiel liessen sie gegen Leipzig Punkte und verloren mit 4:0. Das soll dieses Mal nicht passieren. Das hofft eben auch Mala. Und so soll St. Pauli sich drei Punkte holen.
Die Pusteblume sagt dieses Mal nichts anderes und schliesst sich mit ihrer Meinung der alten Kuh an. In der letzten Woche hatte die Pusteblume auf einen Sieg St. Paulis gegen Heidenheim getippt und prompt mal wieder daneben gelegen. Dabei hatte Jonas so gehofft, dass die Pusteblume endlich den Bogen raushaben würde. Doch nein, zu früh gefreut. St. Paulis Sieg war nur ein schöner Traum. Dabei hatte Jonas sie doch in seiner neuen Technik befragt. Und dennoch hat die Pusteblume „versagt“. Na ja, bis zur EM im nächsten Jahr ist auch noch ein wenig Zeit. Da wird sie sich gewiss verbessern. Aber nichts geht gegen das Original.
Was sagt die Pusteblume denn nun, wie St. Pauli gegen RB Leipzig spielen wird? Tja, sie sagt, St. Pauli würde gewinnen. Sie sei so überzeugt gewesen, aber das war sie letzte Woche angeblich ebenfalls. Na gut, lassen wir uns überraschen, wie St. Pauli nun morgen spielen wird. Sie brauchen drei Punkte, ansonsten sieht es düster aus.
Auch der HSV ist immer noch nicht gerettet. Zwar haben sie mit ihren Sieg vergangene Woche gegen Augsburg den Hauch einer Chance gewahrt, um in der Ersten Liga zu verbleiben, doch dürfen sie sich nicht darauf ausruhen, sondern müssen weiter bei jedem noch ausstehenden Spiel um drei Punkte kämpfen. Morgen geht es gegen Mainz, die zwar nicht fürchten müssen abzusteigen, aber auch nicht besonders gut stehen.
Ich bin immer noch dafür, dass Hannover absteigt und Stuttgart drinbleibt. Begründung: Ich mag Hannover einfach nicht. Hat mit dem Verein an sich nichts zu tun, nur ich mag die ganze Stadt nicht und da zählt der Fussballverein nun auch einmal dazu.
Beim DFB-Pokal-Halbfinale ist zu meinem Bedauern Bielefeld ausgeschieden. Ich hätte es dem Verein wirklich gegönnt. Na ja, man kann nicht immer alles haben, wo am Tag zuvor doch schon Bayern aus dem Pokal flog. Vier Elfmeter verschossen. Kann man gar nicht glauben. Da muss sich einem doch die Vermutung aufstellen, dass der FC Bayern kaum das Elfmeterschiessen üben würde, weil sie ohnehin genug Tore in einem Spiel schiessen, dass es gar nicht erst so weit kommen muss. Ich kann mir wirklich nicht erklären, wie gleich vier Elfmeter verschossen werden können. Wenn der Ball vom Torwart gehalten wird, hat man halt Pech gehabt, aber an die Latte, den Pfosten oder gleich in den Himmel zu schiessen, da müssen die Schützen ein wenig zuviel überlegt haben.
Bayern ist raus, kann das Triple nicht mehr machen, nur noch das Double. Nur, werden sie tatsächlich gegen Barcelona ins CL-Finale einziehen? Man wird sehen.

 

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Das Feindbild erwacht


Waffenruhe im Gazastreifen – für 12 Stunden.
Es gibt zwischen 7 und 19 Uhr eine Waffenruhe, damit die Menschen dort zur Ruhe kommen können. Aber nur die Angriffe sind gestoppt, denn gegen die Tunnel will die israelische Armee weiter vorgehen. Das bekannte Tunnelsystem, von dem immer mal wieder berichtet wurde, da so die Versorgung mit allem möglichen – wahrscheinlich auch Waffen – aufrecht erhalten wird. Israel hat das Tunnelsystem unterschätzt. Nun versuchen sie es so weit zu zerstören, wie es geht. Aber vielleicht sollten sie sich mal fragen, warum es das Tunnelsystem überhaupt gibt.
Zwölf Stunden Zeit, wo nichts passiert, wo fast von einem Normalzustand die Rede sein könnte. Aber was wird nach der Waffenruhe sein? Wird dann wieder mit aller Härte gekämpft werden oder werden sich beide Seiten bis zum Ende der Waffenruhe verständigt haben?
Die Pro-Palästina-Demos nehmen in der letzten Zeit überhand, werden zum Teil auch verboten. Das hängt damit zusammen, dass durch den Militäreinsatz im Gazastreifen wieder alte jüdische Feindbilder zum Vorschein kommen.
Ganz ehrlich, hier werden wieder einmal Gänse mit Enten verglichen. (Ich weiss, dass das Sprichwort anders lautet, aber ich will damit nur verdeutlichen, dass nicht alles gleich ist. Eigentlich sind es Äpfel, die mit Birnen verglichen werden) Denn erstens ist es nun wirklich nicht angebracht, seine Wut oder auch seinen Hass auf eine Religionszugehörigkeit abzuladen. Das ist genauso, wie seit dem 11. September alle Muslime scheel angesehen werden. Sind das etwa alles potenzielle Terroristen?
Was also sind Menschen mit jüdischer Religion dafür verantwortlich, dass Israel mit dem Palästinensa-Staat im Streit liegt? Nichts können sie dazu, vor allem leben nicht einmal alle in Israel oder genauso leben Palästinenser im israelischen Staat. Aber so scheinen viele zu denken: Alle Menschen in Israel, ausnahmlos Menschen mit jüdischem Glauben, seien schuld. Zudem haben beide Staaten ein Quentlein zu dem Konflikt beigetragen. Wir erinnern uns: Es begann mit der Entführung und Tötung von Jugendlichen der einen Seite und endete mit mit der Entführung und Tötung von Jugendlichen der anderen Seite. Also ein bewusst herbeigeführter Konflikt, der nach dem Auffinden der getöteten Jugendlichen nicht im Ansatz erstickt werden konnte. Es kam zur Vergeltung und schliesslich zum gegenseitigen Beschuss von Raketen.
Gut, natürlich mag Israel nicht ganz unschuldig sein, was die Siedlungspolitik angeht. Das wird von einigen israelischen Politikern gefördert und von einzelnen Israelis ausgeführt. Aber es ist nicht die Masse, man kann nicht alle Israelis über einen Kamm scheren. Genauso wenig kann man sämtliche Menschen mit jüdischem Glauben dafür verantwortlich machen. Haben wir in den letzten Jahrzehnten wirklich nichts dazugelernt?
Gut, mich nervt es auch, dass man als Deutscher nichts gegen Israel sagen darf, weil dann gleich der Finger in die fast geschlossene Wunde gehalten und einem indirekt gesagt wird, man solle bloss ruhig sein, denn man sei schuld am Holocaust.
Erstens, bin ich persönlich nicht schuld daran, denn ich habe damals noch nicht gelebt.
Zweitens versuche ich gar nicht zu leugnen, was damals passiert ist. Aber man kann Deutschland nicht ewig dafür verantwortlich machen.
Drittens muss man zwischen Kritik und Schuld unterscheiden. Denn wie kann man billigen, was der Staat Israel macht, wenn es nicht rechtens ist, wie eben bei der Siedlungspolitik?
Aber Kritik muss man vertragen können. Dennoch heisst das nicht, dass man nun wieder dazu übergeht, alle Menschen jüdischen Glaubens als schlecht und verschlagen anzusehen. Dieses Denken ist dem Mittelalter entsprungen und lange widerlegt. Aber es spukt immer noch in den Köpfen der Menschen herum. Was man nicht kennt oder versteht, bleibt einem suspekt und damit gefährlich. Die jüdische Tradition mag eine andere sein als unsere, vor allem bei den Speisegesetzen, aber selbst die muslimische ist nicht mit unserer gleichzusetzen.
Natürlich hat der Palästinenser-Staat auch Rechte, aber man kann diesen Staat jetzt nicht als Unschuldslamm hinstellen und Israel den schwarzen Peter zuschieben. Beide Staaten haben im neuerlichen Konflikt versagt.
Ich weiss nicht, wann endlich Frieden in Nahost herrschen wird, aber solange die Menschen nicht begreifen, dass sie miteinander nur in Frieden leben können und nicht gegeneinander, wird es immer so weitergehen. Das ist traurig.

Es hat mal wieder neue Sanktionen gegen Russland gegeben. Wen kümmert das denn noch? Putin bietet es neue Gelegenheit, um sich in Szene zu setzen und gegen den Westen zu wettern. Ansonsten passiert doch überhaupt nichts.
Je länger ich nun über den Abschuss des Flugzeugs MH17 und alles was danach passierte nachdenke, desto mehr habe ich die Vermutung, dass das alles aus einem bestimmten Grund passiert ist: Russland will endlich den Krieg! Ja, so kommt es mir vor. Die pro-russichen Separatisten stellen sich möglichst widerspenstig an und boykottieren alles so weit es möglich ist. Dann noch weitere Dinge anstellen, die die Wut weiter anfachen. Und wenn dann alles gut geht, kommt endlich das, worauf Russland so lange wartet, damit sie ihre Wirtschaft sanieren können: Krieg.
Das klingt utopisch? Nein, ich finde nicht. Anfangs sah es so aus, als hätte Putin die Kontrolle über die prorussischen-Separatisten verloren, aber das war alles nur Fassade. Im Grunde genommen geht es nur darum, dass es nun endlich zu einer Entscheidung kommt. Die Krim-Halbinsel wird noch auf viele Jahre der Zankapfel zwischen Russland und der Ukraine sein. Das kostet nicht nur Geld, sondern auch Nerven. Ausserdem kann Russland sich dieses Vakuum nicht leisten. Wie gesagt, die Wirtschaftslage sieht nicht besonders aus.
Um eine schnelle Entscheidung herbeizuführen, scheint ihnen alles recht zu sein, auch Menschenleben auszulöschen. Aber das sind alles nur Vermutungen, die ich in Gedankenspielen durchgehe. Nun ja, wir werden sehen, wie sich die Situation weiter entwickeln wird.

 

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Sind Quizsendungen besser als Serien?


Lange wurde über das Aus gemunkelt, seit gestern ist die Befürchtung nun Wirklichkeit geworden. Die ARD stellt die seit knapp zwanzig Jahren laufende Daily-Soap „Verbotene Liebe“ ein. Anfang 2015 wird die letzte Folge zu sehen sein.
Nun ja, ich bin nicht wirklich traurig darüber, habe ich der Soap nie etwas abgewinnen können. Nun wird auch die letzte der noch überlebenden Daily-Soaps der ARD eingestellt. Vor drei Jahren musste schon die Mutter aller täglichen Seifenopern Adieu sagen: Marienhof. Nun hat auch das ehemals zweite Zugpferd der ARD ausgedient.
Die Begründung seien andere Fernsehgewohnheiten der Zuschauer. Hm, von der Quote her mag es stimmen, dennoch macht es mich nachdenklich. Denn ich frage mich, warum läuft denn „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ auf RTL immer noch? Die Daily ist auch schon mehr als zwanzig Jahre alt, läuft aber immer noch.
Man muss sich mal eines vor Augen halten. Die Zuschauer von vor zwanzig Jahren waren in etwa zwischen zehn und zwanzig Jahre alt. Zwanzig Jahre später also etwa dreissig bis vierzig. „Verbotene Liebe“ läuft immer um 18 Uhr, früher mal um 17.55 Uhr, aber zu einer Uhrzeit, wo die meisten noch arbeiten oder von der Arbeit auf den Weg nach Hause sind. Also sieht man sich diese Daily nicht mehr an. Einerseits, weil man berufstätig ist oder andererseits einfach aus dem Alter raus ist, wo man sich für die immerwährenden Intrigen und Liebesgeschichten interessiert. Denn das ist das Problem der Serie: Die Zuschauer sind älter geworden und ihre Interessen auch zwangsläufig andere. Warum allerdings noch „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ läuft? Einerseits die Uhrzeit. Um die Zeit sind die meisten, die nicht im Schichtdienst arbeiten, zu Hause. Damit können sich jüngere, aber auch die Generation von vor zehn oder zwanzig Jahren mit identifizieren. Weiss wirklich nicht, was die anders machen bei RTL, aber anscheinend läuft es da noch ein wenig besser. Vielleicht hat man auch einfach den längeren Atem.
Bloss den Ersatz, den die ARD nun ab dem nächsten Jahr bietet, ist nun wirklich überholt. Das „Quizduell“ mit Jörg Pilawa. Ich erinnere mich noch daran, wie vor etwa zehn bis fünfzehn Jahren kein einziger Sender ohne eine Quizshow im Vorabendprogramm auskam. Ganz vorneweg die ARD mit Jörg Pilawa als Moderator. Nach dem Quiz-Hype kamen die Kochsendungen. Hier ist die ARD nie auf das aufgezäumte Pferd aufgesprungen, sondern suchte lieber nach neuen Formaten. Einzig „Türkisch für Anfänger“ erwies sich als erfolgreich im Vorabendprogramm. Selbst Bruce Darnell scheiterte, obwohl Mode damals hoch en vogue war. Aber da war die ARD wohl ihrer Zeit voraus. Jetzt haben wir für so was die „Shopping-Queen“. Ein furchtbares Format wie die Sendung „Das perfekte Dinner“. Aber was einem nicht gefällt, muss man sich schliesslich nicht ansehen.
Wer sieht sich eigentlich eine Quizshow an? Mag anfangs vielleicht noch ankommen, aber danach wird die Quote sich auch stetig senken. Garantiert!
Im übrigen krankt es bei der ARD im Vorabend doch seit Jahren. Nun hat man 2011 die heiter bis tödlich-Reihe begonnen, aber wirklich überzeugen konnte keine einzige der Serien. Einige waren wirklich gut, weil sie skurril waren, wie beispielsweise „Nordisch herb“ oder „Fuchs und Gans“. Aber diese beiden gehören leider zu den Serien, die nicht fortgesetzt wurden. Man ging von der Krimi-Spur weg und widmete sich sozusagen dem Schwachsinn wie beispielsweise bei „Zwischen den Zeilen“, die nur noch von „Wenckes Verbrechen“ getoppt wurde. Selbst die altgedienten Serien, „Hubert & Staller“ ist die Ausnahme, sinken immer mehr ab. Besonders „Morden im Norden“ hat sich derart verschlechtert, wie man es nicht gedacht hat. Ich fand die Serie nie besonders, aber die dritte Staffel war nur noch eine Farce. Anscheinend bin ich allerdings wohl der einzige, der das so sieht.
Heute sollte eigentlich mal wieder eine „Fuchs & Gans“-Folge in der ARD gezeigt werden. Die gerade mal sechste in zwei Jahren nach dem Aus. Aber was ist nun? Gestern musste ich mit Erschrecken feststellen, dass man anstelle dieser schönen Serie ein WM-Extra sendet. Was interessieren mich die schönsten Szenen der WM und das Philipp Lahm aus der Nationalelf zurückgetreten ist? Das interessiert doch wirklich niemanden. Aber mit uns Gebührenzahlern kann man es ja machen und sendet einfach was anderes. Und da wundert sich die ARD, dass die Zuschauer ausbleiben?
Das Grundproblem, warum der Vorabend hakt, ist nicht nur, dass die Zuschauer von früher älter geworden sind und sich entweder nicht mehr für die Sendung interessieren oder einfach wegen ihres Berufes nicht mehr dazu kommen „Verbotene Liebe“ sich anzusehen. Meist wollen sie das dann auch nicht mit der Mediathek nachholen. Ich würde das auch nicht machen. Ausserdem läuft parallel dazu auf dem ZDF jeden Tag eine andere Soko-Serie. Momentan alles nur Konserven, aber selbst die mögen interessanter sein als die ewigen immergleichen Intrigen. Wobei, warum laufen dann eigentlich die Telenovelas auf der ARD? Da geht es doch auch immer nur um das gleiche, jedes Mal etwas anders für den Zuschauer verpackt. Doch im Grunde genommen, sieht man immer das Gleiche. Liebe und Intrigen, mal nette Nebenhandlungen, aber ansonsten immer der gleiche Schmuh. Man braucht doch bloss den Vorspann sich ansehen, wo die Darsteller vorgestellt werden, und man weiss, wie diese Jahresepisode ausgehen wird. Meine ganz persönliche Meinung. Dennoch läuft das. Das ZDF ist damit nach seiner „Wege zum Glück“-Telenovela gescheitert. Vielleicht waren die Tierdokumentationen auf der ARD einfach besser. Wobei ich die inzwischen auch ziemlich ausgelutscht finde. Irgendwann gibt es nichts mehr zu erzählen.
Ein weiteres Problem, warum der Vorabend in der ARD nicht funktioniert ist die Uhrzeit, wann die „heiter bis tödlich“-Serien beginnen. Um zehn vor sieben, wobei inzwischen wohl schon ein paar Minuten später, aber immer noch direkt vor 19 Uhr. Warum ich das anmerke? Ganz einfach, die Soko-Serien enden erst um kurz vor 19 Uhr. Und wenn man nun vom ZDF zur ARD schaltet, hat dort bereits die Serie begonnen. Man weiss nicht, wie viel man schon verpasst hat. Das ärgert einen und man sieht es sich gar nicht erst an. Oder aber die Pilotfolge einer neuen Serie beginnt derart blödsinnig, dass man sich die nächsten Folgen überhaupt nicht mehr ansieht. Auch so wird die ARD in der Reihe nie auf einen grünen Zweig kommen. Gute Bücher sind wichtig, dann ist selbst die Uhrzeit egal.

Über der Ukraine wurde vor zwei Tagen ein Passagierflugzeug abgeschossen. Wahrscheinlich sind es die pro-russischen Separatisten gewesen. Aber da scheiden sich die Geister, denn einerseits hätten diese die Möglichkeit dazu, weil sie ein Militärstützpunkt vor längerem erobert hatten, andererseits könnte sich auch die Ukraine gesagt haben, dass sie es den Separatisten in die Schuhe schieben. Also eine Pattsituation, wie so oft. Der eine schiebt dem anderen die Schuld zu.
Vor allem fragt man sich, was das eigentlich sollte. Welche Seite auch immer es nun gewesen ist, sollte damit ein internationaler Vergeltungsschlag herbeigeführt werden?
Im Grunde hat es doch nichts gebracht, ausser das beinahe 300 unschuldige Menschen ums Leben gekommen sind. Viele Aids-Experten, die auf dem Weg nach Melborune zu einem Aids-Kongress waren. Da könnte man doch die Verschwörungstheorie aufstellen, dass dieses Flugzeug aus diesem Grund abgeschossen wurde. Beweisen kann man nichts. Nun geht es erst einmal darum, aufzuklären, wer nun das Flugzeug abgeschossen hat.
Immer wenn man denkt, dass aus der Ukraine nichts mehr kommt, gibt es wieder was, wo man nur den Kopf schütteln kann. Aber das es so eskalieren muss…
Ein internationales Team soll nun Aufklärungsarbeit leisten, was mit MH17 passiert ist und wer es am Ende war. Angeblich würden die prorussischen Separatisten versuchen, die Arbeit zu behindern. Ob es das ist, was Putin sich gedacht hat, als die Krim-Region sich abspaltete? Man wird sehen, was noch kommen wird.

Heute ist das wieder ein Wetter. Ich würde am liebsten mein altes Planschbecken hervorholen, wenn ich es denn im Keller liegen hätte, und es mit Eiswürfeln füllen. Bin gerade dermassen am zerfliessen. Sommer mag schön sein, aber ich vertrage es einfach nicht. Ich brauche nur einen Fuss vor die Tür setzen und schon fange ich an zu schwitzen. Also bleibe ich lieber drin, aber selbst hier ist es nicht kühler. Und wenn ich von draussen in einen klimatisierten Raum komme, läuft der Schweiss bald eine halbe Stunde in Strömen.
Das ist doch nicht mehr normal, so zu schwitzen. Wobei, mein Arzt meint, das sei noch nicht wirklich was, das behandelt werden müsste. Ich leide doch darunter und nicht er. Aber früher habe ich das nie gehabt, ist erst seit ein paar Jahren so.
Aber morgen werde ich garantiert rausgehen, denn morgen gibt es Eis für lau. Das lasse ich mir natürlich nicht entgehen, auch wenn es angeblich regnen soll. Regen ist schön, aber bitte nur dann, wenn ich nicht gerade draußen bin.

 

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Ägypten – Ein Land zerstört sich selbst


Erschreckende Bilder aus Ägypten, halten die Welt in Atem. Hilflos muss man mitansehen, wie das Land am Nil sich selbst zerstört.
Hätten die Demonstranten von 2011 auch nur im Ansatz geahnt, was sie mit ihren damaligen Demonstrationen gegen Mubarak heraufbeschwören würden, hätten sie ihn weghaben wollen. Denn so sehr Mubarak wie ein Diktator herrschte, so war unter ihm doch alles relativ friedlich. Alles, was nach ihm kam, machte es nur schlimmer. Es gab keine wirkliche Besserung. Mubarak hatte dafür gesorgt, dass die Muslimbrüder in Ägypten verboten waren, nun waren sie zugelassen und stellten natürlich prompt den Präsidenten. Und was machte Mursi? Tja, er setzte eine schleichende Islamisierung in Gang. Wieder gab es Proteste, Mursi wurde schliesslich vom Militär abgesetzt. Im Grunde genommen die einzige richtige Lösung. Wobei man sich natürlich fragen kann, was denn nun richtig bedeutet. Einerseits war so gewährleistet, dass die Demonstranten ihren Willen bekamen und sich die Lage beruhigte, andererseits wurden nun die Anhänger Mursis und damit die Muslimbrüder auf den Plan gerufen. Die einen Demonstranten waren zufrieden und freuten sich, dass sie ihren Willen bekommen hatten, die anderen hingegen begannen zu demonstrieren, dass man die Demokratie mit Füssen getreten und den rechtmässig gewählten Präsidenten gestürzt habe. Dabei bleibt die Frage im Raum stehen, ob Mursi tatsächlich ohne Wahlbetrug gewählt wurde. Denn das es ihn bei seiner Wahl gab, ist bewiesen. Allerdings sollen die letztplatzierten Kandidaten betrogen haben. Finde ich persönlich nur komisch. Mursi stand mit weisser Weste da, das war wohl die Hauptsache.
Mursi wurde vom Militär unter Arrest gestellt und kam schliesslich in Untersuchungshaft. Dort harrt er sehr wahrscheinlich noch immer aus und wartet der Dinge, die da kommen.
Unterdessen radikalisierten sich die Demonstranten. Jede Seite behauptete, die gegnerische hätte sie bedroht und vor allem beschossen. Was am Ende nun stimmte, wusste wohl selbst niemand.
Die Gewalt nahm zu, die Mursi-Anhänger fühlten sich unterdrückt, machten ihren Ärger Luft. Schnell radikalisierte sich das Ganze. Noch kochte es nur in Kairo, nun ist die Wut weiter gewandert. Urlaubern wird dringend von einer Reise nach Ägypten abgeraten, man ist nicht mehr sicher, nicht einmal mehr in Luxor oder Assuan.
Damit ist der Super-GAU eingetreten. Zwar wird noch nicht davon gesprochen, aber eigentlich ist es kaum noch ein grosser Schritt bis zum Bürgerkrieg. Seit Tagen versinkt Ägypten in Gewalt und Terror. Hunderte Menschen kommen täglich ums Leben. Und wofür? Ja, das ist die Frage aller Fragen. Denn im Grunde genommen geht es gar nicht mehr darum, dass die eine Seite Demoktatie möchte und die andere Mursi zurück will. Denn der Grund ist aus den Augen verloren worden. Jetzt sehen die radikalen Islamisten ihre Chance gekommen, alles Unislamische auszulöschen. Gestern, am Tag der Wut, wurden mehrere christliche Kirchen zerstört. Und darum geht es nur noch: Um die Zerstörung von allem, was nicht in den Augen der Radikalen islamisch ist.
Ägypten ist weniger als einen Schritt vor einem Bürgerkrieg entfernt. Das, was im Land am Nil stattfindet, ist bereits Krieg. Es geht nicht mehr um die Ideale, die 2011 gefordert wurden, davon hat man sich meilenweit entfernt.
Das Militär geht gegen den Terror vor, die Toten werden mehr, die Märtyrer sowieso. Getötet in einem Kampf für die gerechte Sache, wird es heissen. Den Sohn eines hohen Anführers der Muslimbrüder hat es bereits erwischt. Sein Tod ist traurig, aber die Muslimbrüder und deren Anhänger werden dies nutzen.
Nun erwägt das Militär, ob sie die Mulimbruderschaft auflösen. Kommt dieser Gedanke nicht reichlich spät? Sie hätten nach Mubaraks Sturz niemals zugelassen werden dürfen. Nur aufgrund dessen, ist es überhaupt zu diesem ganzen Chaos gekommen.
Einen Schuldigen wird man nicht mehr ausmachen können, was würde es auch bringen? Das Malheur ist passiert, man kann es nicht mehr ändern. Man kann nur noch hoffen, dass die Situation sich beruhigen wird.
Grosse Hoffnung hege ich nicht. Es wird erst Ruhe herrschen, wenn eine Seite klein beigibt. Bis dahin kann das halbe Land zerstört sein. Vor allem denke ich da an die ganzen Überbleibsel der Antike. Werden die Pyramiden und Tempel den Terror unbeschadet überstehen? 2011 wurde das Ägyptische Museum in Kairo geplündert. Die bis heute verschwundenen Sachen tauchen nun nach und nach auf dem Kunstschwarzmarkt auf. In den Nekropolen finden bereits Raubgrabungen statt, Relikte aus Tempeln werden verkauft.
Wo immer TError herrscht, findet sich ein Weg, noch Profit aus den Sachen zu ziehen, die für das Land stehen. Und ausser Altertümern hat Ägypten nicht wirklich was zu bieten. Keine Goldadern, keine seltenen Erden, keine Diamantenvorkommen, mit Erdöl sieht es auch nicht besser aus.
Hilflos müssen wir mitansehen, wie ein Land sich selbst zerstört. Wir können nur zusehen, wie auch alle Politiker. Die schwingen dazu aber noch kluge Reden, obwohl es nichts bringt.
Wann sich die Situation in Ägypten beruhigen wird, ist ungewiss. Inzwischen geht es gar nicht mehr um Demokratie, sondern darum, alles Unislamische auszulöschen. So verkehrt sich eine Sache ins Gegenteil. Ob es helfen wird, wenn die Muslimbruderschaft erneut verboten wird? Schlimmer geht es immer heisst es und wenn man sich ansieht, was seit 2011 in Ägypten passiert ist, dann trifft der Spruch hundertprozentig zu.

Das Chaos der Bahn scheint sich zu legen. Der Mainzer Bahnhof wird nun wieder planmässig angefahren. Zeit ist es geworden, wurde in den letzten Tagen die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt doch nicht mal mehr tagsüber angefahren, also nicht immer. Nachts war es schon nichts Besonderes mehr gewesen, doch nun auch noch tagsüber, man konnte es nicht glauben. Was ist mit der Deutschen Bahn los, warum dieses Chaos? Dass im Winter die Heizungen in den Zügen nicht funktionieren und im Sommer nicht die Klimaanlagen, ist nun wirklich nichts Neues mehr. Dass einfach Züge ausfallen und durch minderwertige ersetzt werden, muss man ebenfalls hinnehmen. Aber was bezweckt die Bahn damit? Das man nur noch mit dem Auto fährt oder das Flugzeug nimmt? Beides ist ungefähr genauso teuer wie eine Bahnfahrt.
Nun scheint sich das Chaos zu legen, aber was sagt uns, dass es nicht irgendwo anders ausbrechen wird? Vielleicht mal wieder in Berlin? Da ist seit dem S-Bahn-Chaos lange nichts mehr losgewesen. Warten wir einfach mal ab.
Und wer nicht weiss, was er/sie machen soll, wenn es irgendwo mal nicht vorwärts geht, dann empfehle ich ein schönes Ebook. Wie wäre es mit einem Thriller, in dem es um ein 3.000 Jahre altes Geheimnis geht, dass niemals an Licht kommen darf. Zudem wird das Rätsel geklärt, was auch Hatschepsut und Nofretete wurde. Und natürlich darf man Elefantendame Mala nicht vergessen, die in diesem Roman eine grosse Rolle spielt. Der Titel? Die Rollen des Seth von Helen Dalibor.
Und schon ab der nächsten Woche soll es die ersten Kapitel des Nachfolgebandes geben.
Oder wie wäre es mit einer Fantasy-Kurzgeschichte von Henrik Quedburg. Einfach mal unter meinen Gesammelten Werken die Seite Lesenswert anklicken und sehen, worum es genau geht in den Geschichten und wo sie erhältlich sind.

 

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Das Dschungelcamp oder die Pressefreiheit


Die Schlinge um den Hals des Bundespräsidenten zieht doch immer enger. ich frage mich jja, wie man so blöd ssein kkann und jemandem auf die Mailbox spricht. Nein, dass will wirklich nicht in meinen Kopf. Für mich als eieinzige Erklärung kommt da nur in Frage, dass Wulff völlig besoffen wa. Aber das ist eine blosse Ver,mutung, mehr auch nicht. Aber wie kann es sonst sein, dass er so hirnrissige Anrufe tätigt? Ruft erst den Diekmann von der BILD an, dann noch mehr mals Friede Srpinger. Als ob Letztgenannte wirklich die Macht hätte Artikel zurückzuziehen. wenn Wulff nicht will, dass über ihn oder seine Familie berichtet wird, dann soll er eine presserechtliche Information raus eben. Darin sagt er dann, dass seine Familie, also Geschwister und Kinder nicht interessant für die Öffentlichkeit sond und somit aauch keine Artikel über sie erscheinen sollen. Aber in einer Zeitungsredaktion anzurufen und verbieten zu wollen, dass eein Artikel nicht erscheint, das geht nun wirklich nicht. Bei uns gilt die Pressefreiheit, die sogar im Grundgesetz – glaube Artikel sieben oder acht – verankert ist. Da kann nicht einmal der Bundespräsident etwas gegen tun. wäre aber auch noch schöner, wenn Politiker die Macht hätten über die Artikel der Presse zu bestimmen. Wo würden wir da nur wieder landen, daran mag ich gar nicht denken – in einem sehr braunen Zeitalter.
Aber so langsam frage ich mich, wie lange Wulff eigentlich noch durchhalten wird. Er ist doch wirklich nicht mehr tragbar. erst kommt raus, dass er Geld von einem befreundeten Unternehmer bekommen hat, also nicht geschenkt, wie ich anmerken möchte, dann wurden ihm Anzeigen für sein Buch bezahlt, schliesslich der Kredit mit äusserst günstigen Konditionen. Der wurde jetzt nach Bekanntgabe umgewandelt, allerdings liess sich Wulff mit seiner UUnterschrift ssehr vviel Zeit, sagte der Öffentlichkeit aber etwas anderes. Was er auch immer als Wahrheit ansehen mag, anscheinend sehr locker flockig, gerade so, wie es ihm nützlich ist.
Für nicht ist er nicht mehr tragbar, war es eigentlich nie. Meiner Meinung nach wurde er ja bloss als Bundespräsident vorgeschlagen, damit Merkel einen lästigen Konkurrenten loswird, der ihr den Posten als Bundeskanzler hätte streitig mache können. Das hatte sie dann auc irgendwann geschafft. Wulff war Bundespräsident und Merkel hatte ihre Ruhe.Nun hingegen scheint es so, als sei er nur noch Bundespräsident von Merkels Gnaden, jedenfalls sagt das ein Experte. Indirekt steht und fällt sie auch mit ihm, muss man wirklich mal so sagen. Und so werden wir wwohl weiter mmit wulff als Bundespräsident leben müssen. Schön ist es nicht, aber was kann Normalbürger schon dagegen ausrichten? Nichts, schliesslich wählen wir iihn nicht eeinmal, sondern die Bundesversammlung. und wer würde überhaupt nach ihm kommen? seehofer oder guttenberg? De wäre doch was, vielleicht auch noch mal Gauck, ansonsten weiss ich niemanden, der für ddas Amt frei wäre. halt, einen habe ich noch: Günther Beckstein. Der wäre doch was. Gar nicht schlecht mein Vorschlag.

Draussen ist der erste Sturm des JJahres über Deutschland hinweggefegt. Im Norden war an Küstennähe Land unter angesagt. Der Sturm hherrschte nicht nur bei uns. Wenigstens kein Schneesturm, kann ich nur sagen. Das wäre schon ganz etwas anderes gewesen.
Bei den Ü-Eiern sind nnun die Schlümpfe drin. Die Serie war allerdings schon im letzten Jahr iin Frankreich in den Eiern. Also nur Resteverwertung. Ich habe didie Stinkerserie komplett, mehr interessiert mich nciht mehr. Bei den Puzzlen fehlt mir alallerdings nnoch eins. Bin so schon froh, dass ich überhaupt drei ergattert habe, denn sonst gibt es eigentlich nur diese Mixart-Dinger. von den Flugzeugen hätte ich gerne noch ein paar. Oder aber von den Natoons, aber nicht diese alte Serie von vor drei, vier Jahren.

am 13. Januar kehrt das RTL-Dschungelcamp zurück. haben wir es nnicht schon alle vermisst? ich nicht wirklich. Und wenn ich dann die Kandidatenliste mir ansehe, bin ich auch nicht gerade begeistert. Die Hälfte von den LLeuten sagt mir überhaupt nichts. Wem sagt Micaela Schäfer denn was? Angeblich ein Model, aber das bebehaupten ja viele. Dann Kim Gloss, die angeblich nur als Ersatzkandidatin gilt. Was es doch nicht alles gibt. Soll bei DSDS mitgemacht haben. Ich kenne sie jedenfalls nicht. dann Daniel Lopes, aauch von DDSDS und vom Supertalent. Da habe ich ihn gegesehen, aber sogleich auch wiewieder vvergessen. Und Supertalent gesehen heisst nicht, ddass ich das aalles geschaut habe. so einen Schwachsinn sehe ich mir nnicht eeinmal von Berufs wegen an. Martin Kesici sagt mir genauso wenig eetwas wie Rocco Stark oder Vincent Raven. das waren die mir völlig unbekannten Kandidaten. Was noch ffolgt? Natürlich die Kandidaten, die iich kenne. und das da sind: Ailton, früher mal ein bekannter FFussballer bei Werder BBremen, aaber sein Stern sank, als er nnach Schalke wechselte. An dessen Deutschkenntnissen zweifle ich ein wenig. Rad Ost Bokel, hat mmal „Momo“ gespielt vor ewigen Zeiten. Brigitte Nieslen, mal mit Sylvester Stallone verheiratet gewesen, heute für ihre Schönheits-OPs bekannt. Ramona Leiß moderierte mal den ZDF-Fernsehgarten, danach beim MDR. Heute hört man nichts mmehr von ihr. schliesslich noch Jazzy von Tic Tac Toe. Wusste überhaupt nicht, dass es die eigentlich noch gibt.
Dann werden wir mal sehen, wer bis zum Ende in der Zuschauergunst oben liegt und schliesslich gewinnt. da fällt mir gerade ein: Was macht eigentlich Peer Kusmagk? Von dem habe ich schon seit ymonaten nichts mehr ggehört.

 

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Wer braucht denn so eine Zahnversicherung?


Meine Krankenversicherung nimmt zwar keine Zusatzbeiträge, aber nun versucht sie, mich anderweitig zu ködern. Sie will mir eine Zusatzversicherung andrehen – für meine Zähne. Dabei bezieht sich die Zahnversicherung eindeutig nur auf Kronen, Implantate sowie Brücken und von all den Dingen deren Reparaturen. Bloss leider (wieso leider? Zum Glück!) habe ich gar nicht solche Sachen. Ich habe ja nicht einmal ein Loch in meinem bisherigen Leben gehabt. Das muss mir einer mit 26 Jahren erst einmal nachmachen. Wer hat bis zu dem Alter nicht wenigstens ein einziges Loch gehabt?
Und wenn man mal die DFV Familienversicherung ansieht, dann liest man, dass die einfach nur den gleichen Betrag zahlen wie die normale Krankenkasse, mehr aber auch nicht. Den grössten Teil muss man als Zahnpatient dann immer noch selbst zahlen.
Ich bin seit Jahrzehnten bei einer Zahnzusatz-Versicherung und habe sie bis heute (toi, toi, toi und auf Holz geklopft) noch nie gebraucht. Wenn man mal von der Knirscherschiene absieht, denn die haben sie mir bezahlt. Ja, dafür habe ich sie gut gebrauchen können, aber ansonsten kostet sie mich noch nur Geld. Aber wer weiss, was mich in einigen Jahren erwarten wird. Ich habe beispielsweise einen sichtbaren Riss in einem Zahn. Aber anscheinend hat es ausser mir noch nie jemand gesehen. Zudem sitzen meine Weisheitszähne wie sie wollen. Im Grunde genommen könnte ich sie entfernen lassen, denn für mein Gebiss sind sie einfach nichts.
Aber die DFV kannte ich bis vor einigen Tagen überhaupt nicht und dann sehe ich auch noch im Fernsehen, wie sie für eine Pflegeversicherung Reklame macht. Und das nicht auf ARD oder ZDF, sondern auf Vox. So ist die mir noch unseriöser als ich gedacht habe. Aber das ist meine persönliche Meinung. Vielleicht ist sie doch nicht so schlimm wie die Ergo-Direkt-Versicherung, wo man nur Geld zahlt und am Ende nichts kriegt. Ich jedenfalls bleibe bei meiner Versicherung und ignoriere diese Werbung.
Aber vielleicht dachte meine Krankenversicherung, dass ein 26jähriger Mann wohl gewiss schlechte Zähne haben wird, inklusive Löchern, Kronen und eventuell auch Brücken. Also das habe ich nicht und möchte ich auch nicht haben. Meine Zähne sind nun einmal einzigartig und das mit nur einmal täglich Zähneputzen. Aber es kommt auch aufs Essen und Trinken an. Das ist enorm wichtig.

Bei uns in der Redaktion haben wir kein anderes Thema mehr als Gaby Köster. Ich weiss wirklich nicht, warum die erst jahrelang verschwunden bleibt und dann in bald jeder erdenklichen Sendung auftaucht, dass man sich von ihr schon verfolgt fühlt. Und das nur, weil sie ihr Buch vermarkten will. Wer auch immer das lesen möchte. Wahrscheinlich werde ich das auch wieder tun müssen, wenn wir unser Freiexemplar haben. Oder haben wir das schon? Keine Ahnung, aber ich will das nicht lesen.
Lustig finde ich ja, wie am Tag nach dem Auftritt – oder war es gestern? – die Bildzeitung schrieb, dass ihr damaliger Freund sie verlassen habe. Genau diese Geschichte brachte auch Anfang letzten Jahres eine Klatschzeitschrift und wurde dafür gehörig verurteilt, sogar der Redakteur, der es geschrieben hatte, musste persönlich dafür haften. Keine Ahnung, wieso die Bildzeitung das jetzt bringen kann, wahrscheinlich, weil es auch in diesem Buch steht.
Interessant war ja, dass Gaby Köster sich über einen Fotografen beschwerte, der ihr aufgelauert hatte. Wieso hat sie nicht vorab eine presserechtliche Information über ihren Anwalt rausgegeben, dass Bilder von ihr oder ihrem Haus nicht veröffentlicht werden dürfen, ansonsten gibt es eine saftige Geldstrafe? Das kann man doch alles machen, wurde letztes Jahr bei Lena Meyer-Landrut doch auch gemacht. Und andere machen es auch. Später klagen kann man natürlich auch, aber erst einmal ist es gedruckt worden und in einer Zeitschriftendatenbank ist es bis in alle Ewigkeit zu finden, auch wenn der Artikel gesperrt bleibt. Der Text ist weiter ausdruckbar, nur eben der eingescannte Artikel nicht.
Was man doch nicht so alles erfährt, wenn man in einer Klatschredaktion arbeitet. Nun ja, falls ich mal berühmt werden sollte, weiss ich nun auf alle Fälle, was ich zu tun habe, damit ich auch weiter in Ruhe leben kann. Vor allem keine Interviews geben, das ist schon mal klar.

Morgen ist der Tag, an den sich garantiert noch alle erinnern, wo sie da vor zehn Jahren waren. Ich war an dem Tag unterwegs, wir hatten einen Ausflug mit der Klasse gehabt. Als wir wieder ins Internat zurückkehrten, herrschte eine betretende Stille und wir erfuhren später beim Essen, was passiert war. Schock empfand ich nicht, Angst erst recht nicht. Es wirkte nur alles so unreal, als sei ich in einem Film.
Ob morgen nun was passiert, werden wir sehen. Eigentlich schon, denn das Datum ist doch zu schön, schliesslich ist 911 die Nummer des Notrufs in den USA.

Gestern liefen vier Folgen „Castle“ hintereinander. Zwei neue und zwei ganz alte, also dritte Staffel und dann erste Staffel. Ich weiss zwar nicht, wer das aushält, aber mir sind das dann doch ein paar Folgen zuviel, obwohl ich zugeben muss, das ich von „Criminal Minds“ durchaus acht Folgen hintereinander sehen könnte, wenn ich denn die Zeit hätte. Natürlich in 1,5facher Geschwindigkeit. Da geht dann die Spielzeit schneller rum, während die normale Zeit normal weiterläuft.
Ab nächste Woche wieder eine Folge von „Castle“ und danach kommt dann „Criminal Minds“. Die erste Staffel wurde auf Sat.1 ja auch um Viertel nach neun gesendet, heutzutage geht das wegen der Altersfreigabe ab 16 nicht mehr. Dabei weiss ich wirklich nicht, was sich an den Folgen eigentlich geändert hat? Die sind nicht härter geworden, bloss die Altersfreigabe, wie mir scheint.

 
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Verfasst von - 10. September 2011 in Blog, Castle, Fernsehen, Real life, Serien, Technik

 

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Ein Bakterium läuft Amok


Die Uni Münster hat einen Schnelltest entwickelt, der innerhalb von Stunden sagen kann, ob man nun EHEC hat oder nicht. Was uns das bringt? Viel, denn dann kann man nach dem Ergebnis gleich mit der Behandlung beginnen. Aber ob die dann wirklich hilft, ist auch noch einmal zweifelhaft. Denn gegen EHEC hilft nicht viel, schon gar keine Antibiotika, denn das Bakterium ist dagegen resistent. Der Körper selbst muss gegen den Feind kämpfen, nur dann hat der Mensch selbst eine Chance zu überleben. So hart es klingt, aber so ist es nun einmal.
Und wir wissen immer noch nicht genau, ob es nun nur Gurken sind, die aus Spanien kamen, die den Erreger trugen oder ob es sich auch noch um anderes Gemüse handelt. Noch immer wird vor Gurken, Tomaten und Blattsalaten gewarnt. Das erste Gemüse ist bereits vernichtet worden. Worauf läuft das nur hinaus? Aber so verlieren wir auch ganz aus der Sicht, dass in NRW auf zwei Höfen das Geflügel gekeult wurde. Die Geflügelpest ist auch da, nur dringt sie nicht so sehr in unser Bewusstsein, denn EHEC bestimmt alles.
Wir haben in diesem Jahr wirklich schon viel erlebt. Erst der Dioxin-Skandal, nun auch noch EHEC. Ich werde so langsam das Gefühl nicht los, dass die EHEC-Epidemie etwas mit bin Laden zu tun hat. Ja, vielleicht ist es eine absurde Verschwörungstheorie, aber möglich ist bekanntlich alles.

Bundeskanzlerin Merkel ist etwas ziemlich Kurioses auf ihrem Flug nach Indien passiert. Während das Flugzeug in der Luft war, verweigerte auf einmal die iranische Luftaufsicht, oder wie das auch immer heisst, die Erlaubnis, dass das Flugzeug den iranischen Luftraum nicht überfliegen dürfe. Also kreiste das Flugzeug zwei Stunden in einem Kreisel über der Türkei bis dann doch die Erlaubnis kam. Dabei hatte es beim Abflug noch die besagte Erlaubnis gegeben. Nun wird von Schikane und wer weiss was geredet.
Ich vermute mal, dass gemustmasst wurde, bei dem Flugzeug handle es sich um etwas, was den Boden nach Atombomben oder sonstigen illegalen Aktivitäten absucht. Und als man dann feststellte, dass es nur die Bundeskanzlerin von Deutschland war, hat man eben wieder die Erlaubnis erteilt. Aber wer sagt, dass an Bord nicht trotzdem irgendwelche Überwachungsgeräte waren? Wir wissen nichts, aber nun ist Merkel in Indien. Da muss sie sich dann nicht mehr mit den bösen AKWs herumschlagen, die nun alle bis 2022 abgeschaltet werden sollen. Aber bis dahin ist viel Wasser die Donau hinuntergeflossen. Vielleicht wird das wieder geändert und unser allerliebstes Pannen-KKW Krümmel darf auch wieder ans Netz. Was momentan ja ausgeschlossen ist.
Der grösste Siedewasser-Reaktor Deutschlands und Europas ist es gewesen und, ich glaube auch, der ganzen Welt. Aber letzteres weiss ich nicht wirklich genau. Pannen gab es zuhauf. Selbst wenn da nur eine Glühlampe ausgefallen wäre, hätten die Leute Theater gemacht. Es wird ja immer wieder davon geredet, dass in der Nähe des KKWs verstärkt Leukämie-Erkrankungen bei Kindern aufgetreten sind, auch wenn nie eine direkte Verbindung zum KKW Krümmel gemacht werden konnten.Aber nun muss man einmal in der Zeit zurückgehen. Was stand vor Krümmel auf derselben Fläche? 1983 ist Krümmel ans Netz gegangen, 1982 erbaut worden.
An dem Ort, wo heute das KKW steht, stand früher eine Dynamit-Fabrik. Erst betrieben von Alfred Nobel und schliesslich von anderen, unter anderem im Dritten Reich. Bis 1945 wurde dort produziert. Als dann krümmel gebaut wurde, wurde zwar der Boden abgetragen, aber wer weiss, was da noch alles im Boden steckt. Und daran scheint niemand zu denken. Gab es bereits vor Krümmel Krebserkrankungen? Also, nicht immer nur auf Krümmel schimpfen, sondern auch mal nachdenken, was davor war.

Aber jetzt kommen ja die wunderbaren Windräder, die wir alle so lieben. Ich frage mich noch immer, wo die eigentlich verbaut werden sollen, um wirklich alle KKWs zu ersetzen. Denn ein Windkraftwerk braucht mindestens einen Hektar, wenn es 5 MW Strom produzieren soll. Und nun rechnen wir das mal hoch: Es werden mindestens 1000 von diesen hässlichen Windrädern gebraucht. Haben wir schon mal eine riesige Fläche von 1000 Hektar, die in Deutschland verbaut werden muss. Grob gesagt halb Deutschland, wie ich immer sage. Die schönen Landschaften, auf die wir immer so stolz waren, werden von diesen Dingern verschandelt werden. Schon heute regt sich Widerstand, wenn so ein Windpark gebaut werden soll. Und dann funktionieren die auch nicht bei Wind und Wetter. Wenn es stürmt und friert gehen sie nicht, bei Flaute erst recht nicht. Ein ziemlich unzuverlässiges Gerät, das da zur Stromherstellung dienen soll. Und was ist, wenn ein richtig schöner Wind herrscht und alle Windräder auf full power eingestellt sind. Dann wird Strom en masse hergestellt, so dass wir doch gar nicht mehr wissen, was mir damit alles anfangen sollen. Denn soviel wird dann gar nicht verbraucht, wie eigentlich hergestellt wird.
Aber am besten kommt noch ein Gesetz durch, dass auf jedem Eigenheim Solarparnele aufs Dach montiert werden müssen. Zahlen darf das der Eigentümer, ob er nun Geld dazu hat oder nicht. Das wird noch so kommen, glaubt mir das alle mal. Noch ist es Utopie, aber morgen kann es bereits Wirklichkeit sein. (Mir spukt momentan einfach zuviel die Serie „Raumpatrouille“ im Kopf herum.)

Im Kachelmann-Prozess ist es nun endlich zu einem Urteil gekommen. Natürlich ist es so ausgegangen, wie es irgendwie zu erwarten gewesen war. Kachelmann ist freigesprochen worden. Damit hat sich sein Anwaltswechsel ja auf alle Fälle gelohnt. Meine Tante mag seinen Anwalt nicht, der erinnert sie immer an dessen Mutter. Die kennt sie von der Arbeit her, wobei das schon lange her ist. Als wir uns kürzlich mal gesprochen haben, hat sie mir das erzählt. Manchmal glaube ich, mein Onkel und meine Tante kennen beinahe Gott und die Welt. Kaum jemand, dem sie mal nicht schon mindestens einmal persönlich begegnet sind. Aber das bringt deren Beruf auch so mit sich.
Die Staatsanwaltschaft hat Berufung angekündigt. Ist das mindeste, was sie tun kann, auch wenn ich persönlich nicht glaube, dass es viel nutzen wird. Es heisst immer noch bei einem Indizenprozess: Im Zweifel für den Angeklagten. So ist es nun einmal und so wurde auch hier entschieden. Seine Fernsehkarriere ist vorläufig ruiniert, aber in der heutigen Zeit ist das schnell vergessen. Selbst so etwas. Vor einigen Jahrzehnten noch nicht, da verschwand man wirklich von der Bildfläche, wie es Lou van Burg passiert ist. Wobei andere für die Nazis spioniert haben und trotzdem in der Nachkriegszeit hofiert wurden, obwohl dies bekannt wurde. Nur wenn man IM war, gibt es noch einen Aufschrei. Wer erinnert sich denn noch an Ingo Dobinsky (oder wie man den auch schreibt)? Nachdem der als IM aufgeflogen war, sah man ihn nie wieder.

 
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Verfasst von - 31. Mai 2011 in Blog, Real life, Serien, Technik

 

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