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Hysterie macht unser Leben kaputt


Das Herz Europas befindet sich im Ausnahmezustand. Nachdem letzte Woche in Paris mehrere Terroranschläge verübt wurden und Deutschland Anfang der Woche einen Terroranschlag befürchtete, ist es nun Belgien, das befürchten muss, das nächste Ziel von IS-Terroristen zu werden.
Es gäbe Hinweise auf Anschläge mit Waffen und Sprengstoff, gab Belgiens Premierminister Michel bekannt.
Aufgrund dessen wurde die höchste Terrorwarnstufe ausgerufen. Bahnen fahren nicht mehr. Wenn möglich solle man zuhause bleiben und sich nicht auf den Weg in Einkaufszentren machen und Versamlungen vermeiden.
Die Hysterie nimmt zu. Denn ob es tatsächlich stimmt, dass in den nächsten Minuten, Stunden oder Tagen ein terroristischer Anschlag geplant ist, weiss man nicht mit Sicherheit. Das konnte man besonders gut am Dienstag sehen, als anderthalb Stunden vor Beginn des Freundschaftsspiels zwischen Deutschland und den Niederlanden das Spiel abgesagt wurde. Auch das wurde damit begründet, dass eine konkrete Terrorgefahr bestanden hätte.
Das Stadion wurde mehrfach vor Einlass kontrolliert, die Polizeipräsenz war enorm. Was sollte da passieren? Gut, wenn Bundeskanzlerin und Innenminister Angst um ihr Leben haben, sollen sie eben dem Fussball fernbleiben. Klingt zynisch? Ja, das stimmt. Denn diese Hysterie wäre sicherlich nicht entstanden, wenn Merkel und de Maizière sich nicht angekündigt hätten. So hatte man sich dem Terror gebeugt.
Ja, es gibt andere Stimmen, die sagen, dass es richtig gewesen sei, das Spiel abzusagen. Das kann man so oder so sehen. Jedenfalls konnte man sehen, dass die Terrorgefahr auch teilweise in Hysterie umschlug. Herrenlose Koffer und Pakete wurden gemeldet, weil sie eventuell Sprengstoff enthalten haben könnten.
Lange habe ich die Durchsage an den Bahnhöfen, dass man sein Gepäck nicht unbeaufsichtigt lassen soll, gehört. Ich schätze, dass es längst wieder aus dem Archiv geholt wurde und ab und an abgespielt wird.
Aus Psychologensicht betrachtet, geht ein Terrorist doch ganz anders vor. Aber das ist eine andere Sache, die ich nicht erläutern mag.
Nun ist es also Belgien, das den grossen Schlag fürchtet.
Das spielt den Terroristen doch in die Hände. Versetzen wir Europa in Angst und Schrecken, um ihnen klarzumachen, dass sie keine Kontrolle über ihr eigenes Leben mehr haben, sondern immer fürchten müssen, dass etwas passieren könnte. Damit wollen sie uns klarmachen, dass wir nicht Herr über unser selbstbestimmtes Leben sein können.
Doch das dürfen wir nie zulassen. Deshalb muss diese Hysterie enden. Natürlich sollte man seine Augen nicht blind verschliessen und denken, dass sowieso nicht passiert. Aber die Angst, dass etwas passieren könnte, darf nie Besitz von uns ergreifen, denn sonst haben diese verblendeten Fanatiker gewonnen.

Von den beiden gesperrten FIFA-Funktionären hört man auch wieder einmal etwas. Nachdem Joseph Blatter gegen seine Sperre nichts unternehmen wollte, scheint er es nun doch getan zu haben. Jedenfalls ist er sehr enttäuscht, dass seine Sperre aufrecht erhalten bleibt. Dennoch gibt er die Hoffnung nicht auf, dass sein Name von jedem Makel reingewaschen wird. Vor einem gerechten Ausschuss würde er das auch schaffen. Ich vermute mal, dass diesem Ausschuss am besten er selbst vorstehen sollte, damit er auch garantiert unschuldig aus dem herausgeht.
UEFA-Chef Michel Platini hingegen legt einfach so oft Einspruch gegen seine Sperre ein, wie es ihm möglich ist. Nachdem die Ethikkomission der FIFA entschied, dass seine Sperre nicht aufgehoben wird, wendete er sich an den CAS, die letzte Instanz, wenn gar nichts mehr geht. Beim ersten Mal wurde sein Gesuch abgeschmettert, doch einen Versucht hat er noch – und der wird natürlich genutzt. Aufgeben gilt nicht, auch wenn das Ergebnis bereits feststehen dürfte.
Ich weiss gar nicht, warum diese Strafe icht einfach akzeptiert wird. Blatter und Platini sind ohnehin keine Kandidaten bei der Wahl für das Amt des FIFA-Präsidenten. Da können sie die Strafe auch aussitzen.
Oder sie geben eine deutlichere Erklärung ab, wofür Platini von Blatter bezahlt wurde. Denn das ist immer noch recht undurchsichtig, auch wenn beide beteiligten Parteien höchstwahrscheinlich etwas anderes behaupten würden.
Beim DFB-Skandal hat sich auch etwas Neues aufgetan. So soll die Unterschrift von Franz Beckenbauer auf den Vertrag mit Jack Warner eine Art Blanco-Unterschrift gewesen sein. Das Papier wurde unterschrieben aber wohl nicht gelesen.
Könnte durchaus sein, auch wenn es sich vollkommen absurd anhört. Wer unterschreibt heute etwas, ohne dass er zuvor den Vertrag nicht gelesen hat?
Ich gehöre jedenfalls nicht dazu, obwohl ich damit aufzufallen scheine. Denn ich erinnere mich an Szenen, wo ich bei mehreren Bankgeschäften dazu genötigt wurde, zu unterschreiben, obwohl ich erst mal alles noch einmal in Ruhe durchlesen wollte. Gesagtes und Geschriebenes ist nämlich nicht immer gleich. Oder auch als ich meinen Vertrag erneut unterschreiben musste, weil sich ein Fehler eingeschlichen hatte. Man muss doch wissen, ob alles seine Richtigkeit hat. Nur in unserer schnelllebigen Welt ist so etwas nicht erwünscht. Dadurch kann es durchaus möglich sein, dass Franz Beckenbauer etwas unterschrieb, ohne es zuvor gelesen zu haben.

Zum ersten Mal ist Elefantendame Mala froh darüber, dass ihr Wohnort bereits geschlossen hat. Zwar glaubt sie nicht daran, dass Anschläge dort verübt würden, wo sie nun lebt, aber man weiss ja nie.
Im übrigen ist sie mal wieder etwas verstimmt, weil man ihr die Hannoveraner deutlich vorzuziehen scheint. So wurde das sechs monatige Jubiläum von Nang Faa gefeiert. Mala ist beleidigt, denn ihren Geburtstag hätte man ignoriert und nicht gross verbreitet. Sie hat sehr daran zu knapsen, dass sie nicht mehr die grosse Nummer eins ist, wie sie es noch bei ihrer Ankunft gewesen ist. Dabei sagt sie, dass es nur einen Dickhäuter zu geben hat, der hofiert wird und das ist natürlich sie allein. Wenn das nicht langsam wieder gemacht würde, will sie streiken. Ausserdem würde sie immer noch gerne nach Hause.
Besonders jetzt hat sie allen Grund dazu, wo der FC St. Pauli gegen 1860 München versagt hat. Innerhalb von drei Minuten kassierten sie zwei Tore der 60er. Am Ende fuhren sie mit null Punkten nach Hause.
Mala hatte es vorhergesehen, da 1860 einen neuen Trainer hat und St. Pauli Länderspielpausen noch nie wirklich für sich nutzen konnte.
Die Pusteblume hingegen hatte auf ein Unentschieden getippt, was am Ende falsch war. Tja, da lag sie daneben, wo sie in der letzten Zeit doch oft den riechtigen Riecher besessen hatte.

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Streik – Wer sind wirklich die Leidtragenden?


Da steht man am Bahnsteig oder wartet auf dem Flughafen entnervt darauf, dass es endlich weitergeht. Aber nichts passiert, denn es wird gestreikt. Das beides sich nun beinahe überschneidet ist wahrlich ärgerlich, zudem enden in einigen Bundesländern auch noch die Ferien.
Da ist das Verständnis für die Streikenden bald auf dem absoluten Nullpunkt. Vor allem bei den Lokführern kann man kein Verständnis aufbringen. Denn da geht es nicht nur darum, dass die Tarife der Lokführer verbessert werden, sondern auch darum, welche Gewerkschaft nun für welche Mitarbeitergruppe die Verhandlungen führen darf. Die beiden Gewerkschaften sind die altbekannte und inzwischen verhasste GDL und die EVG, Eisenbahn- und Verkehrsgesellschaft.
Welch ein Kleinkinderkram. Nun gut, ein Streik ist durch das Grundgesetz geschützt, dennoch ärgert es uns masslos, wenn wir nicht von A nach B können. Heute hat es mich nicht getroffen, aber am Montag war auch ich von dem dreistündigen Streik betroffen. Zwar fahre ich nur wenige Stationen mit der S-Bahn, aber dennoch nervte es. Ich musste die Strecke mit dem Bus fahren, was im Feierabendverkehr nun eine halbe Ewigkeit dauerte, ausserdem waren die Busse restlos überfüllt. Das machte wirklich keinen Spass. Da werde ich wirklich sauer. Vor allem habe ich so langsam das Gefühl, als würden die Lokführer alle paar Monate streiken. Bei den Piloten hat es auch beinahe den Anschein, aber da bin ich nicht persönlich als Passagier betroffen.
Dennoch frage ich mich, was diese Streiks bringen sollen. Sie verärgern schliesslich nicht nur die betroffenen Fahrgäste, sondern sind auch noch teuer für das Unternehmen. Ich will jetzt nicht sagen, dass die Deutsche Bahn und die Lufthansa am Hungertuch nagen müssen, wenn weiter gestreikt wird, dennoch ist es nicht gerade förderlich für das jeweilige Unternehmen. Deshalb wird auch gestreikt, um eben das bestreikte Unternehmen unter Druck zu setzen.
Aber die Forderungen der GDL sind einfach unverschämt. Jedenfalls von aussen betrachtet.
Ich werde dann wohl in den nächsten Tagen mit dem Rad zur Arbeit fahren, noch ist Sommer, da macht mir das nichts aus.

In der Ostukraine gibt es nun eine Waffenruhe, allerdings bleibt fraglich wie lange die halten wird und ob Russland die nicht irgendwie für sich nutzen kann.
Zudem plant die EU schon wieder Russland mit Sanktionen zu belegen. Dieses Mal soll es wohl auch Gazprom treffen. Wie soll das aussehen? Die EU nimmt kein Gas mehr aus Russland an? Das will ich sehen!
Ausserdem wurde in den letzten Tagen diskutiert, dass man 2018 die Fussball-WM in Russland boykottieren solle. Ganz ehrlich, das sind noch knapp vier Jahre bis dahin. Zudem kann in diesem Zeitraum noch viel passieren. Und das wichtigste Argument: Damit bestraft man nicht Russland, sondern die Sportler. Da hat Wolfgang Niersbach völlig recht. Nicht das Land wird bestraft, sondern die Sportler. Wenn Russland in vier Jahren immer noch seine imperialistischen Ambitionen hegt, sollte man sich anderes ausdenken. Man verhängt einfach ein Verbot, dass EU-Fussball-Fans nach Russland reisen. Denn damit kann man Russland strafen, indem keine Zuschauer kommen. Das tut dem Land weh, alles andere nicht.
Russland hat übrigens schon mal angekündigt, dass sie sich auch was Schönes überlegen werden, wenn die EU ihre Sanktionen in die Tat umsetzen wird. Was wollen sie denn noch boykottieren? Lebensmittel nehmen sie doch schon nicht mehr. Was gibt es denn noch?
Aber mir geht die Situation in der Ukraine langsam wirklich auf die Nerven. Wieso kommt niemand darauf, den eigentlichen Auslöser zu bestrafen? Dann dürfte mit ziemlicher Sicherheit das Kapitel die Krim ist Neurussland erledigt sein.

Aus Leipzig hat mir Melinoh berichtet, dass Thura und Saida bereits vergesellschaftet wurden. Beide akzeptieren sich. Wer nun Chefin ist, wurde ihr nicht deutlich. Ihr fiel nur auf, dass der Neuzugang, also Thura, am Weben war. Ja, das hatte ich befürchtet, denn sie muss ständig beschäftigt werden, da die Leipziger Anlage leider etwas reizarm ist. Da webt bald jeder Elefant. Thura machte das nach Ninas und Jonas‘ Aussage allerdings nur, wenn sie rein gar nichts zu tun hatte. Also mehr Beschäftigung. Dazu fiel Melinoh noch auf, dass Saida sich von Rani genervt fühlt, denn diese tritt sie oft weg, wenn die ihr zu nah kommt. Diese fängt dann zu Brüllen an, wo sofort Thura angelaufen kommt. Wenigstens das funktioniert, denn wenn ich Thura mal gesehen habe, war sie an ihrer Tochter nicht wirklich interessiert. Aber Rani soll schon manchmal eine Klette sein. Jonas hat beobachtet, wie sie Shandra so sehr auf die Nerven ging, dass diese unleidlich wurde.
Aber dann hat Melinoh auch beobachtet, dass Thura und Saida eng beieinander standen und sich berüsselten. Dennoch sind es meist Mutter und Tochter die beisammen stehen. Zu Rani hat Thura bei all ihren Jungtieren die engste Bindung, obwohl sie es nie mit Jungtieren hatte – weder mit ihren eigenen noch mit fremden. Das konnte man schon wenige Tage nach Ranis Geburt sehen, wie ich auf Bildern von Nina gesehen habe.
Und Rani würde auch langsam lernen, Saida nicht mehr zu oft zu nerven und sie in Ruhe zu lassen. Die hat auch seit acht Jahren kein Jungtier mehr um sich gehabt, da kann man das Verhalten schon verstehen. Ihre Tochter Salvana ist eine Ausnahme, aber die war damals auch schon neun Jahre alt. Shandra reagierte früher ähnlich auf Jungtiere wie jetzt Saida, sie hatte allerdings Angst vor denen und wollte in Ruhe gelassen werden. nun ist sie die Lieblingstante aller Jungtiere.
Bei „Elefant, Tiger & Co.“ kann man übrigens sehen, dass Saida sich als Chefin aufspielt. Dieses angebliche Schmusen ist ein Unterbuttern. Thura lässt es sich gefallen. Wie lange, das wird man dann sehen. Interessant war, dass sich beide sofort erkannt haben. Es war eine freundliche Kontaktaufnahme. Aber beide haben auch eine schwere Zeit zusammen in Spanien durchgestanden, so was schweisst zusammen, auch wenn man sich bald ein Jahrzehnt nicht gesehen hat.
Wo ich gerade von Leipzig spreche, kann ich auch gleich von Hamburg sprechen, denn da hat Jonas endlich seine Vermutung bestätigt bekommen. Aus gut unterrichteter Quelle – er hat seine Informanten überall – erfuhr er, dass neben Elefant Yashoda auch deren Tochter Kandy sowie Salvana nächstes Jahr Nachwuchs bekommen. Ich hatte mich schon seit Monaten über Jonas lustig gemacht, weil er der festen Überzeugung war, dass Kandy schwanger sei. Begründung: Sie hätte sich mit dem Rüssel so komisch an den Bauch gefasst. Das ist natürlich auch die beste Begründung, die es gibt. Deshalb habe ich es nie wirklich ernst genommen. Wobei ich das letzte Mal, als ich in Hamburg war, mich fragte, ob Jonas nicht recht habe. Denn Kandy wirkte etwas fülliger als sonst, Salvana ebenfalls, aber die ist auch ein wenig verfressen. Denn wenn es heissen würde, als dicken Elefanten seien schwanger, könnte man Shila auch dazuzählen. Aber die ist noch ein wenig klein dafür. Wenn sie noch ein paar Zentimeter gewachsen ist, wird sie sicher auch ein Rendezvous mit dem Elefantenbullen haben. Dann allerdings mit dem Nachfolger von Gajendra, denn dieser wird nächstes Jahr wieder hierher nach Hellabrunn zurückkehren. Bis dahin wird ihn aber wohl auch noch Lai Sinh aufsuchen, denn Darjeeling wird nächstes Jahr drei Jahre alt, da kann sie ihn mal kurz allein lassen. Shila hat das 2010 auch nicht geschadet.
Was noch immer dafür sprach, das Salvana und Kandy schwanger sind, war, dass sie nicht mehr Gajendra besucht haben. Salvana soll nur einmal dagewesen sein, Kandy sogar zweimal. An ihr schien er wohl nicht wirklich interessiert. Habe Bilder von Jonas gesehen, wo sie sich Gajendra anbot, er sich aber nicht um sie kümmerte. Dennoch hat es geklappt. Also dreifacher Nachwuchs im nächsten Jahr für Hamburg.
Mala wird es nicht zurückbringen. Wer noch nicht die Folgen von „Leopard, Seebär & Co.“ gesehen hat, wo die Elefantendame auf ihre Reise nach Belgien vorbereitet wird, kann sich am Mittwoch und Donnerstag die beiden Folgen um 17.10 Uhr auf dem NDR ansehen. Ich erwarte dann auch mal wieder einen Ansturm auf meine Seite. So ist das immer, wenn die Folgen gezeigt werden.
Was macht Mala momentan. Sie geniesst das schöne Wetter, hofft immer noch auf eine Rückkehr und macht weiter bei den Vorführungen mit. Wobei sie dazu so langsam keine Lust mehr hat.
Des weiteren betätigt sie sich immer noch als Fussballorakel. Bei St. Paulis Spiel gegen Greuther Fürth hatte sie auf eine Niederlage St. Paulis getippt, womit sie wie auch der Fressbeutel und die Pusteblume recht hatten. Folge war die Beurlaubung des Trainers und der U23-Trainer Thomas Meggle wurde neuer Trainer der Profi-Mannschaft. Übrigens der erste Trainer seit langer Zeit, der noch einen vollen Haarschopf hat. Denn seit Stanislawski hatten die Trainer alle die Frisur des ehemaligen Kultspielers und jetzigen Supermarkt-Leiters.
Mala jedenfalls freut sich, denn Meggle kenne sie noch aus ihren vergangenen und nie vergessenen Hamburger Zeiten. Das Testspiel gegen Leverkusen hat er schon mal nicht verloren, sondern Unentschieden gespielt. Nun träumt Mala bereits von einem Aufstieg des FC St. Pauli. Aber da sollte sie nicht zu euphorisch sein. Wenn St. Pauli es schaffen sollte, dann haben sie mal wieder sehr viel Glück gehabt. Auf den Relegationsplatz wollen sie wohl auch diesmal nicht, denn der HSV scheint immer noch in der letzten Saison stehen geblieben zu sein. Eine unendliche Geschichte geht weiter.
Heute findet das Abschiedsspiel von Kugelblitz Ailton statt und morgen ist dann der Tag der Legenden. Im Norden ist also eine Menge los.
Die Bundesliga spielt zwar nicht, aber dafür findet das erste EM-Qualifikationsspiel der deutschen Nationalmannschaft statt. Sie spielen gegen Schottland.
Am Mittwoch hatten sie gegen Argentinien gespielt. Praktisch eine Wiederauflage des WM-Endspiels. Obwohl Messi nicht spielte, wobei der beim Finale und während der ganzen WM schon nichts gezeigt hatte, verlor Deutschland glanzlos mit 4:2. Mala ärgerte sich dermassen, weil sie auf Unentschieden getippt. Dabei war sie noch besser als die Pusteblume gewesen, die getippt hatte, dass Deutschland gewinnen würde. Wobei sich Mala eigentlich darüber ärgert, dass sie nicht auf eine Niederlage getippt hat. Ihr Rüssel juckte und sagte was von Niederlage, aber Mala wollte das nicht glauben, weshalb sie letztendlich auf ein Unentschieden tippte. Mala sollte lieber auf ihren Instinkt hören.
Was sagt sie nun beim EM-Quali-Spiel der deutschen Nationalelf gegen Schottland? Deutschland gewinnt, denn das sei ein wichtiges Spiel. Da kann man sich keinen Patzer leisten, vor allem wenn man unbedingt Europameister werden will. Die Pusteblume ist ebenfalls für einen Sieg der deutschen Mannschaft. Aber Jonas ist inzwischen sicher, dass sie ein penetranter Rechtsrüssler ist. Bisher liegt ihre Quote bei 50 Prozent. Warten wir ab, wie sie sich machen wird. Er kann sich immer noch jemand anderen suchen.

 

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Konsequenz gezogen: Annette Schavan ist zurückgetreten


Nun also doch: Annette Schavan ist als Bundesbildungsministerin zurückgetreten. Es war nach der Aberkennung ihreres Doktortitels zu erwarten gewesen und nur eine Frage der Zeit bis wir diese Nachricht hören würden. Merkels Rückendeckung klang auch nicht gerade überzeugend. Vor allem kennen wir das ja bereits von Guttenberg. Hinter diesem stand Merkel auch erst einmal und wartete wahrscheinlich nur darauf, dass er nun endlich zurücktritt.
In Guttenbergs wie auch in Schavans Fall ist ein Rücktritt richtig. Bei Guttenberg war der Fall schwerwiegender als bei Schavan, da er viele Passagen wörtlich abgeschrieben hat. Schavan hingegen hat nicht richtig wissenschaftlich gearbeitet und schludrig gearbeitet. Dabei kam dann das raus, was der Fakultätsrat der Universität Düsseldorf entschieden hatte: Annette Schavan wurde der Doktortitel aberkannt.
Nun stellt sich allerdings immer noch die Frage, was denn nun Täuschung heisst und was schlechtes wissenschaftliches Arbeiten. Täuschung ist für mich, wenn jemand eigene Gedanken über viele Absätze hindurch immer wieder als seine eigenenes abgibt, also einfahc abschreibt. Schlechtes wissenschaftliches Arbeiten hingegen bedeutet, dass jemand Halbsätze eines Werkes übernimmt oder dessen Gedanken in eigenen Worten wiedergibt. Dabei kann es natürlich vorkommen, dass dies nicht gekennzeichnet wird. Will mich selbst nicht davon freisprechen, aber bei meiner Methode war so etwas eigentlich gar nicht denkbar. Denn ich habe immer erst die Bücher durchgearbeitet, das wichtige angestrichen und dann meine Texte geschrieben. Während des Schreibens habe ich dann etwas belegen wollen und schnell meine gekennzeichneten Stellen durchgeguckt, was denn dazu passt. Dann eine Fussnote gesetzt und die Quelle erwähnt. Manchmal habe ich auch ein lasches „vergleiche (vgl.) XYZ“ gesetzt, dazu aber immer die Seitenangabe. Und falls ich mehrere Werke des Autors hatte, wurde sein Name eben mit dem Erscheinungsjahr des jeweiligen Buches hinzugefügt. So geht das. Bloss das Zitieren von Zeitschriften war für mich immer ein Graus. Aber so was lernt man tatsächlich im ersten Semester. Meine Unterlagen dazu habe ich immer noch, auch wenn ich zugeben muss, dass ich nicht mehr wirklich weiss, wo man die Auflagenzahl aposthrophiert. Bei der Stadt, wo der Verlag seinen Sitz hat oder beim Erscheinungsjahr? Bei den Rechtswissenschaften läuft das noch einmal anders. Da wird Auflage direkt hingeschrieben und nicht apostrophiert. Aber am Ende, sind sich alle Zitierregeln ziemlich ähnlich. Ob am Ende einer Literaturangabe nun ein Punkt gesetzt wird, ist auch ein Streitpunkt. Einige fordern es, anderen ist das so ziemlich egal.
Annette Schavan hat nun also die Konsequenzen gezogen und ist zurückgetreten, um das Amt als Bundesbildungsministerin nicht zu beschädigen. Gerade bei diesem Ministeramt wiegt es doppelt schwer, dass die Plagiatsvorwürfe aufkamen und schlussendlich der Doktortitel entzogen wurde. Denn irgendwie muss Schavan auch Vorbild sein.
Und erinnern wir uns noch daran, dass sie sich im Falle Guttenberg schämen würde? Das wurde Schavan in den letzten Tagen häufig zum Vorwurf gemacht. Doch auch hier muss man wieder bedenken, wie Guttenberg seine Doktorarbeit geschrieben hat – eben abgeschrieben. Schavan hingegen… Ja, ich werde es nicht noch einmal erwähnen, dass sie nicht gewissenhaft genug gearbeitet und alles überprüft hat. Sonst wiederhole ich mich hier in einer absoluten Endlosschleife. Und das wird dann langweilig.

Das grosse Rüsselorakel hat auch in dieser Woche zweimal bewiesen, dass sie den richtigen Riecher besitzt.
Einmal tippte Mala, dass der FC St. Pauli gegen Energie Cottbus nur Unentschieden spielen würde. Haben sie getan, was mal wieder beweist, dass sie höchstmotiviert (nicht mutiert) in der Winterpause waren, aber es nicht schaffen, diese Energie in die zweite Saisonhälfte zu retten.
Und beim zweiten Spiel sagte Mala, dass ihre Lieblingsnationalmannschaft Frankreich (in Belgien darf sie das nicht so laut sagen) gegen Deutschland verlieren würde. Und so kam es schliesslich auch.
Falls Neuer gespielt hätte, wäre es vielleicht wieder für Frankreich ausgegangen oder sogar ein Unentschieden geworden. Rene Adler hat bewiesen, das er es genauso verdient als Nummer eins im Tor der Nationalmannschaft zu stehen, wie Manuel Neuer. Zudem ist er auch nicht so überheblich geworden. Neuer scheint sich inzwischen für geradezu unfehlbar zu halten. Ich erinnere da nur einmal an ein Interview, wo er gefragt wurde, wie er sich denn diesen Fehler erklären könne. Da vergriff er sich in der Wortwahl und behauptete doch tatsächlich, er hätte sich keinen Fehler geleistet, obwohl es jeder gesehen hatte. Zudem hat er sich ja auch ziemlich darüber beschwert, dass Adler im Spiel gegen Frankreich neunzig Minuten auf dem Platz stehen durfte.
Neuer sollte froh darüber sein, dass er die Nummer eins ist. Denn hätte sich Adler vor Jahren, als er noch bei Leverkusen spielte, sich nicht so schwer verletzt, wäre Neuer heute sicherlich immer noch die Nummer zwei und würde auch noch garantiert bei Schalke spielen. Ja, man muss bei Neuer wirklich bemerken, dass er sich zum negativen verändert hat. Auch macht er heute Fehler, die er bei Schalke nicht machte. Aber da vermute ich, dass das mit seinem Torwarttrainer zusammenhängt.
Aber erinnern wir uns doch mal an die WM 2006. Er stand da im Tor? Richtig, es war Jens Lehmann und nicht Oliver Kahn, an den sich alle Trainer zuvor jahrelang gehalten hatte, einfach weil er bei Bayern spielte und Kahn hiess. Am Ende wurde er dann zur Nummer zwei degradiert und dem deutschen Fussball hat es nicht geschadet.
Und Mala wird nicht müde, dass nächste Spiel von St. Pauli zu tippen. Und was sagt die Elefantendame? St. Pauli würde gegen Sandhausen leider verlieren. Also mal sehen, was sein wird. Ob sie wieder recht behält?

Ich freue mich schon wie wahnsinnig auf Mittwoch. Warum werden nun einigen fragen? Tja, dann ist Aschermittwoch und die ganzen Karnevalssendungen sind wieder aus den Programmen verschwunden. Zudem wird dann hier in der Redaktion auch wieder die Normalität – so weit sie gegeben ist – einkehren.
Bin noch nie ein Freund von Fasching, Karneval, Halloween & Co. gewesen, aber seit ich hier arbeite, erhalte ich jedes Jahr die volle Dröhnung. Das hält man nicht aus.

 
 

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Wenn die Marktanteile vor langjährigen Serien gehen – Wie die Öffentlich-Rechtlichen mit ihren Zuschauern umspringen


Bei der ARD scheint man sich wohl nur noch um die Marktanteile des Senders zu kümmern. Bloss vor RTL stehen, das scheint wohl das neue Ziel zu sein. Oder wie erklärt es sich, dass die ARD nun zum allerersten Mal die „Lindenstrasse“ gleich zweimal wegen Olympia komplett ausfallen lässt?
Bis jetzt war ja immer noch ein Plätzchen gefunden worden, wo die Weekly-Soap eingeschoben wurde. Aber das hat die ARD wohl nun nicht mehr nötig. Man habe keinen freien Sendeplatz gefunden, heisst es. Ich habe mal nach geguckt und am Sonntag um neun Uhr wäre schon ein Plätzchen frei gewesen. Da wird nämlich am 05. August nur eine Zusammenfassung vergangener Olympiaden gezeigt. Könnte man ruhig ausfallen lassen. Aber das soll ja auf den Olympia-Tag einstimmen. Also fällt die „Lindenstrasse“ komplett aus, ein Novum in ihrer 26jährigen Geschichte.
Mich interessiert das nun überhaupt nicht, da ich diese Serie noch nie geguckt habe und mich dafür auch nicht interessiere. Ich habe noch nie eine Daily-Soap oder eine dieser dämlichen Telenovelas geguckt. Regina hatte ja mal so’n Anflug von Telenovela-Manie. Da hat sie mir dauert erzählt, was da in der Serie geschah, was sie guckte. Fand ich das nervig, denn ich wusste überhaupt nicht, von wem sie da eigentlich sprach, da ich ja keine Ahnung von der Handlung hatte. Und wehe, ich sagte ihr, dass mich das nicht interessierte, was war die beleidigt. Also habe ich den Mund gehalten und so getan, als würde ich zuhören. Inzwischen ist das auch Vergangenheit.
Dass die „Lindenstrasse“ komplett ausfällt, soll auch damit zusammenhängen, dass immer mehr Zuschauer weg bleiben. Ist das nicht bei jeder Serie so? Irgendwann wird es langweilig. Das musste auch Deutschlands erste Daily-Soap erfahren. Im letzten Jahr wurde „Marienhof“ nach beinahe 19 Jahren eingestellt, wegen sinkender Quoten. Was soll denn da das ZDF sagen? Deren neue Telenovelas sind allesamt Quotenkiller, siehe „Herzflimmer“ oder die noch aktuelle „Wege zum Glück – Spuren im Sand“. Beide wurden ins Frühprogramm verschoben und man zeigt nun wieder einmal „Die Rettungsflieger“. Kommt diese uralte Serie besser an? Billiger in der Wiederholung ist sie allemal.
Aber der ARD scheint der Sport über alles zu gehen, denn da kann der Sender immer mit Quoten punkten und sich gegen RTL und auch gegen das ZDF behaupten. Wenn da eine Serie angeblich nicht ankommt, hat das manchmal auch den Grund, dass sie wegen irgendwelcher Sport Ereignisse wochenlang ausgefallen ist. Da haben die Zuschauer dann doch schon irgendwann vergessen, dass es die Serie überhaupt noch gibt. Ich weiss jetzt nicht, wie die Zuschauerzahlen bei der Krimi-Serie „Alles Klara“ sind, aber die ist beispielsweise dreimal hintereinander ausgefallen. Und das ist eine verdammt gute Serie, wie überhaupt die ganzen „Heiter bis tödlich“-Serien mit Ausnahme von „München 7“, die war langweilig. Aber die ist dafür auch nicht konzipiert worden, sondern existierte bereits zuvor eigenständig im Bayerischen Rundfunk – wo sie meiner Meinung auch bleiben kann. Die ist genauso langweilig wie das „Großstadtrevier“, eben das bayerische Pendant.
Und nun wird es auch „Waldis Club“ nicht mehr geben. Ich hatte ja zur EM gesagt, dass die Sendung ein wenig an Witz eingebüsst hat. Damit hat es aber nichts zu tun, dass es die Reihe nicht mehr geben wird.
Waldemar Hartmann hat sich zu diesem Schritt entschlossen, da ihm nur ein Ein-Jahres-Vertrag angeboten worden war. Und da wäre mitten in der WM-Qualifikation Schluss gewesen. Deshalb hat er sich dazu entschlossen, „Waldis Club“ zu beenden. Denn er hätte immer gute Quoten gehabt, aber das scheint die ARD nicht honorieren zu wollen.
Die ARD hat sich schon einiges verbaut. Gab es nicht irgendein Konzept, dass ihnen angeboten wurde und das sie ausschlugen? Bei einem anderen Sender kam es gut an. Wenn ich bloss wüsste, was das noch mal war.
Übrigens fallen mir zu den Markt Anteilen auch gleich noch die Verjüngungsmassnahmen in einigen Krimireihen an. Jüngstes Opfer ist das Krimi-Gespann des „Polizeiruf 110“ aus Halle. Da ist nun Schluss, weil sie angeblich zu alt sind. Ich fand die Filme mit Jaecki Schwarz und Wolfgang Winkler immer als einen kleinen Pluspunkt unter den vielen Ermittlern. Aber damit wird nun auch Schluss sein.
Im ZDF übrigens wurde und wird auch auf die Verjüngungsquote gesetzt. Erst wurde vor wenigen Jahren die Sekretärin bei „Ein Fall für Zwei“ durch so eine ziegige Darstellerin ersetzt. Und nun wird bei „Der Alte“ einfach der Polizeiarzt ausgetauscht – gegen eine Frau. Soll das jetzt die Frauenquote in den Krimiserien des ZDF erhöhen? Möglichkeit zwei: Die Serie soll jünger werden. Bei „Soko 5113“ wurde das ja schon vor knapp über zwei Jahren gemacht. Da wurde die Figur des Manne Brand rausgeschrieben, obwohl es die beliebteste Figur war unter den Zuschauern. Mein Meinung nach könnten sie den Chef der Soko wieder rausschreiben. Der passt da nämlich absolut nicht hin. Aber die ganze Serie hat sich zum negativen entwickelt, zeigt nur noch so gelbliche Farben. Da denke ich jedes Mal, mein Fernseher wäre kaputt.
Aber wenn einem diese Serien nicht mehr gefallen, kann man sie ja auch einfach nicht mehr einschalten. So mache ich das.

Der HSV hat es gestern übrigens geschafft, gegen die B-Elf der B-Elf des FC Barcelona zu verlieren. War auch kein interessantes Spiel. Lionel Messi hatte sich angeblich vor dem Spiel am Vortag verletzt, also war der einzige Weltstar auch nicht dabei, den Barcelona momentan zu bieten hatte. Und was lernen wir daraus? Wenn der HSV nicht einmal gegen die C-Mannschaft gewinnt, wie wird das dann erst in der Bundesliga werden? Und wie lange wird Fink Trainer bleiben? Bis jetzt hat ja kein Trainer der letzten Jahre die ganze Saison auf der Trainerbank überdauert. Man darf also gespannt sein, wie der HSV sich in der Saison zu seinem 125jährigen Jubiläum schlägt.

 

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Danke ZDF! Nun kommt doch die langersehnte Terra X – Folge


Erinnert sich noch jemand an meinen Eintrag vom 27. Februar? Ich vermute mal nicht, deshalb will ich kurz darauf eingehen. In dem Eintrag regte ich mich fürchterlich über das ZDF und seine Sendepolitik auf. Denn in der Woche zuvor, am 19. Februar sollte auf dem ZDF die Terra X – Folge „Expedition in die Südsee – Georg Forster“ laufen. Die fiel allerdngs aus, da Merkel dem Druck der anderen Oarteien nach gegeben und Joachim Gauck als neuen Bundespräsidenten akzeptierte. Da die Folge auch die Woche darauf, am 26. Februar nicht lief, war ich erbost und sah mich einer Folge beraubt, auf die ich mich in der dreiteiligen Serie am meisten gefreut hatte.
Meinem Ärger machte ich Luft und rügte das ZDF für seine Programmgestaltung. Denn ich vermutete, dass die Folge nie gezeigt würde, da sie ja auf Neo gezeigt wurde und in der Mediathek auch verfügbar sei. Da ich aber weder die Mediathek noch den Digitalkanall Neo nutze, guckte ich dementsprechend in die Röhre. Würde also nie diese Folge über Georg Forster sehen.
Und was sehe ich gestern im Nachspann? Die verlorene Folge läuft nächste Woche um 19.30 Uhr.
Da kann ich doch nur eines sagen: Danke, liebes ZDF, das ihr doch noch die Folge zeigt.
Ich glaube zwar nicht, dass mein Eintrag damals was genutzt hat, aber es werden sich wohl noch mehr Menschen als ich beschwert haben. Und so wird die Folge nun endlich gezeigt.
Einige werden jetzt wahrscheinlich gar nicht verstehen, warum ich mich da so aufrege, denn ihnen gefallen die ZDF-Dokus ohnehin nicht. Na ja, ich muss sagen, dass ich auch nicht jede Sendung gucken. Dirk Steffens und diesen anderen namens Kieling, gucke ich mir nicht an. Ist mir viel zu langweilig, was die da zeigen.
Jetzt freue ich mich erst einmal auf nächste Woche. Geduld zahlt sich manchmal eben aus.

Bayern hingegen steht die zweite Saison ohne einen Titel da. Am Samstag verspielten sie auch die Champions League. Wenn jetzt jemand Olic oder Schweinsteiger die Schuld gibt, weil die ihre Elfmeter verschossen haben, muss ich sagen, dass das zwar blöd war, dass sie nicht trafen, aber Schuld sind sie nicht. Die trifft hingegen mehr Robben, da der in der Verlängerung bereits einen Elfmeter verschoss. Wer den auch immer als Elfmeterschützen auserkoren hat, weiss ich beim besten Willen nicht. Der ist dafür nicht zu gebrauchen.
Aber im Grunde genommen hat Bayern selbst Schuld. Was mussten die auch sie spielen, als würden sie 10:0 führen. Die haben viel zu überheblich, langsam und vor allem ideenlos gespielt. Alleine ihm Robben. Immer wenn der vor dem gegnerischen Strafraum schiessen wollte, wurde der der Schuss abgeblockt. War ja auch immer an der gleichen Stelle. Oder das hin und her geschiebe des Balles. Chelsea hat die Champions League verdient gewonnen.
Und nun noch die Frage: Wann tritt Heynckes zurück?
Morgen haben sie nich ein Spiel, aber absolut keine Lust. Es geht gegen die niederländische Nationalmannschaft. Hängt mit der Verletzung von Robben zu.sammen. Da wollte Bayern doch Entschädigung haben Uhr man einigte sich auf ein Freundschaftsspiel.
Mich eine Frage, für wie alt würde man Robben schätzen. Ich sagte, der würde kurz vor der Fussball-Rente stehen, dabei ist der gerade mal nur ein Jahr älter als ich. Aber er sieht mindestens zehn Jahre älter aus.

Eine Entscheidung ist bei Hertha BSC noch gefallen: Sie steigen ab. Was anderes war nicht zu erwarten gewesen.
Ich wünschte ihnen ein Wiederholungsspiel, glaubte aber nicht, dass so entschieden würde. Sonst wäre das Spiel am Dienstag auch abgebrochen worden. Aber das geschah nicht, also würde es auch kein Wiederholungsspiel geben. Tja, so sieht es aus.

Robin Gibb hat tot. Ohne zynisch wirken zu wollen. Aber ich war schon verwunde, dass er überhauot noch aus dem Koma erwacht ist. Aber die Musik Welt verliert mit Robin Gibb einen guten Musiker. Es ist schade, dass der Krebs ihn besiegt hat.

 

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