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Friedensnobelpreis für die EU – Verdient?


Der Träger des diesjährigen Friedensnobelpreises steht fest: Die EU. Auch verwundert? Tja, da ging es mir nicht anders. Ich konnte wirklich nicht verstehen, wie die EU ausgewählt werden konnte. Gut, sie macht sich für den Frieden stark. Haben versucht, dass in Syrien nicht das geschieht, was dort gerade immer noch geschieht. Und sie sind nicht einfach in ein Land einmarschiert, weil das sie angeblich bedroht. Hierbei spiele ich auf die USA an, die erst in Afghanistan einmarschierte und schliesslich im Irak. Geschah alles nach dem 11. September 2001 unter der Regierung Bush. Besagter Ex-Präsident soll ja auch immer wieder für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen werden. Was bin ich froh, dass der wieder einmal leer ausgegangen ist, während sein Nachfolger bereits Träger des Friedensnobelpreises ist. Wofür frage ich mich da allerdings auch.
Die EU bekommt dieses Jahr den Friedensnobelpreis. Doch wer in der EU hat nun diesen Preis verdient? Alle Länder und somit deren Bewohner oder aber die EU-Politiker? Die Europäische Union ist eine Gemeinschaft, die aus vielen verschiedenen Ländern besteht, die sich auf dem Kontinent Europa befinden.
In Zeiten der Krise stehen sie alle zusammen, behaken sich, aber schlimmer kommt es nicht. Die EU steht für den Frieden, aber dennoch darf man nicht vergessen, dass einige EU-Länder zu den grössten Waffenlieferern gehören. Dies sind unter anderem Deutschland, Frankreich und Grossbritannien. Ist es also dennoch gerechtfertigt, dass die EU den Friedensnobelpreis erhält? Hierbei stellt sich die Frage, wohin die Waffen geliefert werden. Des weiteren muss man auch noch einmal nachdenken, dass Grossbritannien an der Seite der USA gestanden hat, als es gegen den Irak ging. Deutschland und Frankreich mussten sich vom damaligen Verteidigungsminister Donald Rumsfeld gefallen lassen, als „altes Europa“ bezeichnet zu werden.
Da mag Grossbritannien im Alleingang gehandelt haben, aber ist es nicht auch ein Mitglied der EU? Hätte die
Europäische Union nicht dafür sorgen müssen, dass Grossbritannien von seiner Unterstützung der USA ablässt?
Ich bin gespalten, was die Verleihung des Friedensnobelpreises an die EU geht. Einerseits ist sie schon eine Einrichtung, die sich um den Frieden in der Welt bemüht. Aber da die einzelnen Länder immer noch machen, was sie wollen, ist es vielleicht ein Ansporn. Aber wirklich eine verdiente Auszeichnung? Das werden wir sehen müssen.

Gestern hat Deutschland in einem wahren Torrausch gegen Irland verdient mit 6:1 gewonnen. Wie sagte Trappatoni vor dem Spiel noch? „The cat is in the sack.“ Was wohl so viel heissen soll wie: Die Katze ist im Sack. Eine allzu wörtliche Übersetzung, wie mir scheint. Dabei fällt mir ein, dass ich gar nicht weiss, wie diese Wortphrase eigentlich im Englischen heisst. Es gibt ja immer Sätze, wo man denkt, dass die absolut deutsch übersetzt wurden. Aber „so be it“ ist nicht falsch, auch wenn es im Deutschen „so sei es“ bedeutet.
Jedenfalls hat Deutschland gewonnen und dieses Mal machte es wieder richtig Spass, sich das Spiel anzusehen. Vor allem die letzten Spiele waren furchtbar gewesen. Nun hat es sich gebessert, oder lag das bloss am Gegner?
Elefantendame Mala jedenfalls lag wieder goldrichtig, als sie auf einen Sieg Deutschlands tippte. War ja dieses Mal auch gar nicht so schwer. Jedenfalls hat sie sich wieder einmal als Rüsselorakel bewährt. Das soll ihr erst mal jemand nachmachen.

Eine traurige Nachricht, die ebenfalls mit dem Sport zu tun hat: Harry Valérien ist mit 88 Jahren gestorben. Ich bin zu jung, um mich an ihn noch zu erinnern, wie er das „Aktuelle Sportstudio“ leitete. Aber sein Name war und ist mir ein Begriff gewesen. 88 Jahre sind ein stattliches Alter. Die Ausschnitte, die ich mit ihn gesehen habe, liessen darauf schliessen, dass er ein guter Moderator gewesen ist. Er hat nicht alles hingenommen, war auch kritisch, so wie es ein Journalist auch sein sollte. Wird heute viel zu wenig gemacht, und wenn doch, kommt es meist ganz anders rüber.

 
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Verfasst von - 13. Oktober 2012 in Blog

 

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Wird es weiße Weihnacht?


Scheint es nun doch noch eine weisse Weihnacht zu werden? Beinahe könnte ich es glauben, denn es hat nun endlich mal geschneit. Auch in den Bergen sind die Menschen beruhigt. Wie es aussieht, kann die Wintersaison in aller Ruhe und pünktlich beginnen. Mal sehen, ob denn auch genügend Schnee fällt und nicht nur Kunstschnee am Ende die Pisten füllen wird. Ich selbst kann mit Schnee bekanntlich nichts anfangen, ausser er liegt in den Bergen, damit ich Skifahren kann. Aber ob das was wird, muss ich noch sehen. Na, mal sehen.

Und mal wieder ein kleiner geschichtlicher Exkurs, der so geschichtlich nun gar nicht ist. Vor 110 Jahren auf den Tag genau wurden die ersten Nobelpreise verliehen.
Seitdem findet die Verleihung der Nobelpreise immer am 10.Dezember statt. Warum an dem Tag? Nun ja, es ist der Todestag von Alfred Nobel, der 1896 starb. In seinem Testament verfügte er, dass 94 Prozent seines Vermögens einer Stiftung zugeführt werden. Mithilfe des Geldes, vor allem der Zinsen, sollten verschiedene Forscher und Autoren gewürdigt werden. Verschiedene Institute vergeben die Nobelpreise. Bis heute wird der Friedensnobelpreis in Norwegen verliehen, denn damals, 1895, gehörten Schweden und Norwegen noch zusammen. Heute ist es anders. Deshalb der Friedensnobelpreis in Norwegen und die restlichen Nobelpreise in Schweden. In den 60er Jahren kam dann noch der Nobelpreis für Wirtschaft hinzu. Und seitdem kann man sich manchmal fragen, warum dieser eine Preisträger gerade den Preis bekommt. Es wird diskutiert und kommt doch zu keinem Ergebnis. In diesem Jahr hat es eine Besonderheit gegeben, denn ein Forscher, dem der Nobelpreis zugesprochen worden war, starb einige Tage vor der Verkündung. Dem Nobelpreiskomitee vom Karolinska-Institut war dies nicht bekannt gewesen. Nun hätte Ralph M. Steinman den Preis nicht posthum bekommen dürfen, da dies nicht vorgesehen ist. Dennoch wurde schliesslich entschieden, dass er ihn doch bekommen wird. Ob nun tot oder nicht, Steinman wird ihn posthum erhalten. Wenn er nur ein paar Tage länger durchgehalten hätte. Aber so ist das. Das Schicksal spielt einem immer einen Streich, ob man will oder nicht.
Heute Abend ist also die Verleihung der Nobelpreise in Stockholm und Oslo. Anschliessend gibt es ein Bankett, wozu ich nur sage: Auf zum Schlemmen!

Ich bin immer noch hinter ein paar Überraschungseiern mit Inhalt Stinktiere hinterher. Drei fehlen mir noch. Aber momentan sind die Weihnachtseier dran. Fünf habe ich schon, fehlen mir noch drei. Aufgefallen ist mir hierbei, dass die fliegenden Weihnachtsboten nur in den Eiern vorkommen, die einen Schneemann aufgedruckt haben. Ist das jetzt nur Zufall oder habe ich da irgendwas verpasst? Zwei habe ich auch schon doppelt. Also mal sehen, ob ich noch die anderen Weihnachtsboten kriege, sonst habe ich echt Pech gehabt. Denn ich habe noch nie eine komplette Serie gehabt.
Wer in den USA lebt, der kann leider nicht dem sammeln von Ü-Ei-Figuren frönen, denn dort ist der Verkauf von Überraschungseiern verboten. Glaubt man nicht, oder? Aber da sind ja noch ganz andere Dinge verboten, wo man sich fragt, was das eigentlich soll. Grund beim Verbot zum Verkauf der  Ü-Eier: Die Kombination aus Schokolade und Spielzeug wird dort als gefährlich eingestuft. Verständlich, denn Kleinkinder nehmen gerne alles in den Mund, was sie in die Finger bekommen. Aber man sollte Kleinkinder mit solchem Kleinspielzeug auch nicht allein lassen. Wer nun aber als Privatperson Ü-Eier in die USA importiert und erwischt wird, der muss an die 300 US-Dollar Strafe zahlen. Gilt das auch für den Inhalt? Wahrscheinlich nicht. In Kanada dürfen Ü-Eier verkauft werden, aber dort steht extra drauf, dass sie nicht in den USA verkauft werden dürfen. Ist das kompliziert. Aber mal wieder ein Grund für mich, warum mir Kanada sympatischer ist als die USA. Wobei ich bei Kanada wegen der Ölsande auch nicht mehr so positiv eingestellt bin. In der Provinz Alberta findet die grösste Umweltverschmutzung statt, die man sich vorstellen kann. Und das ist nicht das einzige. Wenigstens haben sie in kanada nun eingesehen, dass Genfutter nichts ist. Hat lange gedauert, aber wenigstens sind sie da einsichtig. Bei den Ölsanden zweifle ich dran, sind die USA doch die grössten Abnehmer.

Die Diskussion um die Ein-Euro-Jobber nimmt nicht ab. Ich habe am Mittwoch ja schon darüber berichtet. Vielleicht wird noch einmal darüber nachgedacht, wo an anderer Stelle gespart werden kann. Denn diese Ein-Euro-Jobs sind schon eine gute Sache.

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 10. Dezember 2011 in Blog, Real life, Weihnachten, Wetter, Winter

 

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