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Internationaler Haftbefehl oder lieber Schießbefehl?


Gegen Gadaffi wurde ein internationaler Haftbefehl erlassen. Ich frage mich bloss, was das eigentlich bringt. Denn der Diktator wird sicherlich nicht aus Libyen fliehen. Und solange er das nicht tut, wird sich keine Gelegenheit bieten, um ihn zu verhaften. Und bis er irgendwelchen Rebellen in die Hände fällt, hat er noch einige hundert bis tausend Leute auf dem Gewissen. Wäre es da nicht besser, ihn zu erschiessen? Doch ist das ethisch vertretbar? Da könnte man nun wirklich eine Diskussion beginnen. Denn was ist besser, den obersten Bösen zu vernichten oder so lange sein Land bombardieren bis man ihn bekommt oder er selbst aufgibt? Im Zweiten Weltkrieg hat man ja gesehen, was diese „Zermürbungstaktik“ gebracht hat. Am Ende gab es nur noch sinnloser Zerstörung. Ausserdem finde ich, dass die Bevölkerung nicht für das büssen soll, was ein einzelner mit seinen Genossen angezettelt hat.
Ich bin momentan wirklich schwer beschäftigt in meinem Beruf. Jetzt werde ich schon am Wochenende dazu abgestellt, was ich gar nciht mag. Mein Wochenende ist mir heilig, weshalb ich das nur äusserst ungern mache und immer die Ausrede habe, dass ich dort beschäftigt sei. Beschäftigt mit Ausruhen und Erholen.
Jedenfalls musste ich bei diesem Streik oder Demo der Schauspieler dabei sein, wo diese sich in einen Brunnen stürzten. Ich sollte versuchen von einem der Darsteller ein Interview zu bekommen. Denn dieser Schauspieler redet mit uns schon seit Jahren nicht mehr, also mit der Zeitschrift. Bei der damaligen Chefredaktion ist da einiges in Argen gekommen, was nun die Redaktion immer noch auszubaden hat. Das mit der Interviewverweigerung eben auch. Damals müssen regelrechte Hexenjagden veranstaltet worden sein.
Jedenfalls kriege ich den Darsteller wirklich zu fassen, aber auch mir will er kein Autogramm geben, weil ich eben für diese Zeitschrift arbeite. Aber wenn ich irgendwann einmal die Redaktion wechseln sollte, könnte ich mal wieder anfragen. Das war doch wirklich nett. Aber da merkt man wieder einmal, dass ich wohl bei jedem sofort ein Stein im Brett habe. Auch in der Redaktion ist es so. Ich bin wirklich Everybody’s Darling! Aber bloss nicht deswegen übermütig werden.
Nach dem erzwungenen Rücktritt vom Chef des Internationalen Währungsfonds, Strauß-Kahn, ist nun die neue IWF-Führung gewählt worden. Und wer sollte es anderes sein als die französische Finanzministerin Lagarde? Und so wurde sie gewählt. Entweder wollte Sarkozy sie loswerden oder er hat irgend etwas anderes geplant. Deshalb kann man nur hoffen, dass Lagarde nicht Sarkozys Marionette werden wird. Natürlich verdeckt, damit es nicht jeder mitbekommt, aber doch wird man es merken. Sarkozy verfolgt doch immer seine eigenen Ziele. Das hat er immer getan und wird er immer tun. Nur um seinen eigenen Vorteil ist er besorgt. Aber bekanntlich ist sich immer jeder selbst der nächste.
Im Falle von Strauß-Kahn und den Vorwürfen der sexuellen Belästigung bahnt sich nun eine Wende an. Da frage ich mich doch, ob Sarkozy das gefallen wird? Gwiss nicht. Aber seinen Konkurrenten ums Präsidentenamt ist er los.

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Verfasst von - 29. Juni 2011 in Blog, Real life

 

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Und an Weihnachten bitte kein EHEC


Wer auch immer das Tesa erfunden hat, er gehört umgebracht – wenn er nicht schon tot wäre. (So ein Gedanke kommt einem unwillkürlich, wenn man etwas auspacken will und das so mit Tesa verklebt ist, dass man es überhaupt nicht aufbekommt.

Na, auch schon in Weihnachtsstimmung? Nein, wirklich nicht? Dabei ist doch in etwas mehr als sechs Monaten wieder Weihnachten. Gut, ich komme auf den blöden Gedanken auch nur, weil gestern die Doppelfolge von „The Closer“ zur Weihnachtszeit spielte. Irgendwie total passend. Vor allem klang es wie das Finale der Staffel, dabei kommt nächste Woche wieder eine neue Folge. Aber immer wenn alle Haupt- und Nebenpersonen einer Staffel zusammenkommen, ist es die Final-Folge. Aber ich lasse mich gerne eines besseren Belehren.
Erst beherrschte es wochenlange die ersten Seiten auf den Zeitungen und tauchte in jeder Nachrichtensendung auf, doch nun scheint EHEC kaum noch eine Meldung wert zu sein. Dennoch steigt die Zahl der Erkrankten weiter, was allerdings kein Wunder ist. Denn nun sind die aus dem Krankenhaus entlassen worden, die erkrankt waren und nun als gesund gelten. Allerdings tragen sie den Keim noch mindestens zwei Monate in sich. Deshalb sollten sie auch andauernd ihre Hände und alles desinfizieren, was sie anfassen. Aber wie ist das denn möglich, wenn man draußen unterwegs ist. Da wird man doch schief angesehen, als sei man nicht ganz richtig im Kopf, wenn man so etwas macht. Und aus diesem Grunde können sich nun auch Menschen anstecken, die überhaupt keine Sprossen gegessen haben. Also immer schön andere Menschen die Knöpfe an der Straßenbahn oder sonstigen öffentlichen Verkehrsmitteln bedienen lassen. Und am besten nur noch mit Einmal-Handschuhen. Na gut, man kann es auch übertreiben.
Silvana Koch-Mehrin kann sich nun auch in die Riege der Politiker einreihen, die ihren Doktortitel verloren haben. Und das gerade sie, wo es ihr doch immer so wichtig war, dass der Titel auch auf jedem Wahlplakat stand. Ich erinnere mich da noch an irgendeine vergangene Europawahl, als ich in NRW unterwegs war. An jeder Ecke starrte sie einen vom Plakat an. Nun will sie gucken, ob sie gerichtlich dagegen vorgehen kann. Also wenn man verloren hat, sollte man das auch akzeptieren.
Da passt doch gerade sehr ein weiteres Opfer der Medien und der Gerichte. Von wem ich rede? Tja, von dem schweizer Wettervogel, der nun mit allen abrechnen will, die es sich angeblich mit ihm verscherzt haben. Also mit dem gesamten deutschen Volk, wie es scheint, denn die MEhrheit hält ihn immer noch für schuldig. Um Schlimmeres zu verhindern, versucht nun seine Ex-Freundin, das (angebliche?) Opfer, in die Offensive zu gehen. Doch sehr wahrscheinlich wird es so ausgehen, daß sie am Ende die Böse ist. Seelisch fertig gemacht worden ist sie ja bereits und das wird garantiert noch weitergehen. Da hat die Rotsocke schon ganze Arbeit geleistet, aber der soll schon immer so gewesen sein, wie meine Tante sagt. Jetzt bin ich nur gespannt, was bei der Revision herauskommt. Ob man da ein Ergebnis hat oder doch nur wieder den zweifelhaften Freispruch.
Lange hörte man nichts von Libyen, nun ist Ghaddafi mal wieder in aller Munde. Er klebt an seinem Stuhl und will einfach nicht aufgeben. Aber wenn ich ihn sehe, glaube ich, dass er das gar nicht ist. Der sieht so gar nicht nach ihm aus. Mehr wie eine Marionette oder aber eine Witzfigur. Wir werden eh nciht hinter die Wahrheit kommen. Komme, was da wolle.

 
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Verfasst von - 18. Juni 2011 in Fernsehen, Serien

 

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