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Russlands Wirtschaft – Eine Gefahr für Europa


Das neue Jahr ist nun drei Tage alt und zeigt noch nicht, auf was wir uns in diesem Jahr gefasst machen müssen.
Ich kann mich am Dienstag auf einen schönen freien Tag freuen. Manchmal mag ich die ganzen Feiertage in Bayern.

Die Krise in Russland verschärft sich immer weiter. Am ersten Januar ging zwar eine Wirtschaftsunion unter russischer Führung an den Start, doch ist es im Grunde nur eine Trotzreaktion auf die EU. Schade allerdings, dass niemand diese Wirtschaftsunion ernstnehmen wird. Ausserdem musste Putin schon hinnehmen, dass die Ukraine nicht Mitglied wurde. Im Grunde genommen ist Putins eigenmächtiges Handeln in der Ukraine-Krise schuld daran, dass sich die Wirtschaftslage in Russland so sehr verschlechtert hat.
Denn anstatt das die Welt hinnahm, dass die Krim sich zu Russland zugehörig gehörte und Russland – allen voran Präsident Putin – dies mit gewisser Freude vernahm, hagelte es Kritik von allen Seiten. Allen voran von den USA und der EU. Sanktionen über Sanktionen wurden beschlossen. Die meisten waren recht lächerlich, aber es führte dazu, dass Russland sich genötigt sah, ebenfalls Sanktionen zu beschliessen. Am Ende kam es zu einem Importverbot von Lebensmitteln und Technik aus der EU. Russland traf das schwer, denn bis auf wenige Lebensmittel wird das meiste eingeführt. So kam es schliesslich zu einer Lockerung. Diätlebensmittel werden weiter eingeführt – mehr allerdings auch nicht.
Natürlich traf dieses Importverbot beispielsweise auch die Obstbauern in Deutschland. Auf einmal wurden sie ihre Äpfel nicht mehr los. Folglich verfiel der Preis. Im letzten wie auch in diesem Jahr bekommt man ein Kilo Äpfel für gerade einmal 50 Cent das Kilo. Das hat es seit Jahren nicht gegeben. Deshalb lassen die Apfelbauern lieber die Äpfel an den Bäumen verfaulen, als sie zu pflücken.
Nun könnte man argumentieren, dass sie doch wie bei den Erdbeeren ein selber pflücken anbieten könnten. Da würde allerdings mehr kaputtgehen als am Ende herauskommen würde. Ist auch ein Argument.
Dennoch halte ich es für eine Lebensmittelverschwendung sondergleichen. Ich habe als Kind immer zu sagen bekommen, dass ich froh sein soll, genug zu essen zu haben.
Da hätte die Bundesregierung sich wirklich was überlegen können. Aber die ist lieber damit beschäftigt, dass die Krankenkassen nun mehr Geld bei den Beitragszahlern einkassieren können. Wenn ich sehe, was ich zahlen muss und welche Leistung ich kriege, dann bin ich einfach nur wütend. Wenn ich soviel zahle, dann will ich auch, dass sämtliche Kosten erstattet werden. Ich will nicht noch andere Extra-Versicherungen abschliessen müssen, nur damit ich später mich beim eventuellen Zahnersatz nicht dumm und dämlich zahle. Natürlich gibt es spezielle Verträge mit Ärzten oder auch Krankenhäusern – wie in den USA -, wo die Versicherungen mehr von den Kosten übernehmen, dennoch stelle ich mir wirklich die Frage, warum man überhaupt versichert ist. Die meiste Zeit zahlt man nur und wenn man das was hat, will die Kasse es nicht bezahlen. – Ist doch meist so.
Damit will ich natürlich nicht sagen, dass man nun seine Krankenversicherung kündigen sollte, denn man weiss nie, was das spätere Leben noch bringen wird. Aber solange man gesund ist, zahlt man sich halt dumm und dämlich und bekommt nichts raus.
Gewiss, es gibt auch diese Prämiensysteme, wo man beispielsweise in ein Fitnessstudio geht und dann Geld zurückbekommt. Erstens kostet mich die Mitgliedschaft für den Fitnessclub Geld, zweitens, wie will die Krankenkasse nachprüfen, ob ich in das Gebäude jemals einen Fuss reinsetze und drittens, wieso wird Hometraining, will sagen, joggen oder Yoga beispielsweise, nicht honoriert?
Auch so eine Sache, weshalb ich vom Prämiensystem nun gar nichts halte. Und von Krankenversicherungen auch nicht. Allein der Fragebogen, den ich jedes Jahr ausfüllen muss. Die wollen mehr wissen, als es beim Zensus der Fall gewesen ist.
Zurück zu Russland. Der Rubel befindet sich seit Wochen im freien Fall, dann stabilisierte er sich wieder. Dennoch fürchten die Russen eine Inflation. Deshalb nahmen sie ihr Erspartes und rannten in die nächsten Läden, um sich mit Elektronik einzudecken. Kurios hingegen war das bunkern von Fahrkartenchips der Metro. So wollte man auch der Inflationen entgegenwirken. Aber die Russen kennen die Inflation nun zur Genüge. Seitdem auseinanderbrechen der Sowjetunion haben sie kaum ein paar stabile Jahre erlebt. Seit Putin an der Macht ist – mit einer kurzen Unterbrechung -, macht Russland mehr Schlagzeilen, dass sie sich fremdes Land aneignen, weil die Bevölkerung angeblich zu Russland möchte. Das Geld verfiel immer mal wieder.
Und nun droht Russland durch den niedrigen Ölpreis auch seine beste Einkommensquelle zu verlieren. Die Exporte sind drastisch eingesunken. Die Devisenrücklagen sind heftig geschwunden. Wenn es ganz schlimm kommt, wird Russland seine Schulden – ja, die hat das Land tatsächlich – nicht bedienen können. Die nächsten zwei Jahre sind wohl noch gesichert, aber wie es danach aussieht, steht in den Sternen.
Um weiterhin seine Schulden bedienen zu können, müsse Russland seine Importe drastisch zurückfahren. Bei europäischen Lebensmitteln nun wirklich kein Problem, die nehmen sie bekanntlich nicht mehr. Aber auch andere Waren dürften nicht mehr importiert werden. Die Leidtragenden wäre wieder einmal die russische Bevölkerung. Aber im Grunde genommen kennt die seit Jahrzehnten nichts anderes. Deshalb kann Putin sich schliesslich halten. Wie sagte noch jemand, in Russland herrsche eine Demokratur. Also etwas zwischen Demokratie und Diktatur. Ich glaube, es war ein Buch, das von einer Demokratur sprach.
Aber die Importeinschränkungen und ein Kollaps der russischen Wirtschaft hätte auch schlimme Auswirkungen auf einige europäische Länder wie beispielsweise Deutschland oder Russland.
Wie man es sehen will, im Grunde müsste man Russland stabilisieren, damit das eigene Land nicht ebenfalls mit in den Abgrund stürzt. Dennoch müsste man Russland in sein Unglück laufen lassen, denn Putin hat das mit seiner Politik selbst diese Misere verursacht.
Vielleicht versteht man nun, warum Russland unbedingt eine enge wirtschaftliche Verbindung zur Türkei wünscht. Denn bis auf Öl und Gas hat Russland kaum etwas anzubieten, was sie exportieren könnten. Da würde es sich lohnen, mit der Türkei ein Büdnis einzugehen. Vielleicht würden sie dann Waren billiger aus der Türkei importieren können. Wer weiss?
Nun verstehe ich auch, warum Russland andauernd von der Ukraine Geld für Gaslieferungen forderte. Immer war es nicht genug, immer gab es eine neue Rechnung. Russland brauchte das Geld für seine eigene Wirtschaft. Nur ewig konnten sie dieses Theater nicht fortführen. Man hat auch lange davon nichts mehr gehört.
Übrigens, weiss eigentlich irgendjemand, dass es in Hamburg (?) eine Agentur gibt, die nur Fotos von Putin nimmt, wo er böse guckt? Finde ich sehr originell.

Weiter oben sprach ich von Sanktionen. Die USA haben weitere Sanktionen gegen Nordkorea beschlossen, das sie immer noch hinter dem Cyberangriff auf Sony sehen. Inzwischen wird auch gemunkelt, dass die Aktion von ehemaligen Sony-Mitarbeitern gewesen sein soll. Wie es auch immer gewesen ist, die USA glauben daran, dass es Nordkorea war.
Seit Jahren schon provoziert das kommunistische Land mit seinem Atomprogramm. Deshalb beschlossen die USA damals die ersten Sanktionen, nun sind neue hinzugekommen, die dafür sorgen, dass eine Bergbaugesellschaft, ein Handelsunternehmen und – welch Zufall – ein Geheimdienst, der für Hackerangriffe bekannt ist, auf dem US-Finanzmarkt künftig nichts mehr zu suchen haben. Wenn das die Lösung sein soll… Die Sanktionen gegen Russland haben auch zu nichts geführt, ausser das Unternehmen oder beispielsweise Obstbauern einen Gewinneinbruch haben. Aber wenn das die Lösung sein soll, dass man sich gegenseitig ruiniert, nur um damit seine Empörung kundzutun. Von mir aus.

Vor zwei Tagen lief mal wieder eine Folge vom „Traumschiff“. Gestern wurde das Insolvenzverfahren für die MS Deutschland und die Reederei eröffnet. Genauso wurde am gestrigen Tag bekannt, dass das ZDF auf der Suche nach einem neuen Traumschiff ist. Es gibt wohl schon ein paar Schiffe, die sich in der engeren Auswahl befinden. Angeblich ist die „Amadea“ die aussichtsreichste Kandidatin.
Ich bin eher dafür, dass die Serie endlich eingestellt wird. Die Handlung ist nur noch hanebüchen. Aber die Leute gucken es. Vielleicht in Ermangelung an anderen Filmen zur selben Sendezeit? Würde ich nicht sagen, denn Donnerstag lief zur selben Zeit der zweite Fall für das Weimarer Ermittlerteam. Warum also läuft das Traumschiff überhaupt noch?
Weil man ferne Länder sehen will, wo man selbst vielleicht nicht hinkommt? Aber wie viel wird wirklich von den Reisezielen gezeigt. Hochgerechnet sind es vielleicht 30 Minuten. Der Rest findet auf dem Schiff statt oder wird mit irgendwelchem Geplänkel vertrödelt.
Ja, es stimmt, das sich seit 30 Jahren nichts am Konzept geändert hat. Ich kenne auch einige Folgen aus der Anfangszeit des Traumschiffs. Da war die Handlung auch schon relativ flach, aber nicht so klamaukartig wie heutzutage. Ich weiß wirklich nicht, wieso mit allen Mitteln versucht wird, etwas Lustiges in die Handlung hinzuzufügen. Denn meist mag es vielleicht lustig sein, dennoch hat es immer einen übertriebenen Hang. Da kann ich mir ein paar Max Davidson-Comedies ansehen oder Filme von Dick und Doof. Dafür brauche ich wirklich nicht das „Traumschiff“.
Die Serie wird wohl noch ewig weitergehen – auf welchem Schiff auch immer.
Die „Amadea“ oder wie der Nachfolger der MS Deutschland heissen wird, wird das vierte Schiff sein.

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Wird Russland tollkühn?


Letzte Woche gab es eine Waffenruhe im Nahen Osten. Gebracht hat sie nichts. Es geht weiter. Nun ist ein israelischer Soldat entführt worden, den das israelische Militär nun mit Hochdruck sucht. Militante Palästinenser sollen ihn entführt haben. Eine neue Anfachung des Konflikts beider Länder. Wobei ich so langsam mich frage, was das eigentlich soll? Da wird jemand aus dem Feindeslager entführt, seine Landsleute sind auf Rache aus, es gibt Tote und Verletzte noch und nöcher, ohne dass sich wirklich etwas bessert. Wollen Palästinenser und Israelis ihre beiden Staaten in eine Trümmerwüste verwandeln, wo nichts und niemand mehr Leben kann. Wäre auch eine Idee, dann würde es den Konflikt in dem Bereich nicht mehr geben.
Aber mit Krieg wird man nicht weiterkommen. Dennoch wird es bei Konflikten überall als Lösung angesehen, wo es doch nur Not, Elend und Tod bringt. Was ist denn das gute am Krieg? Gibt es das überhaupt? Naja, kurzzeitig kann durch einen Krieg die Wirtschaft angekurbelt werden. Mehr allerdings nicht. Ansonsten bringt ein Krieg keine Vorteile. Ausserdem sollte man in der heutigen Zeit wirklich erkennen, dass ein Krieg nicht die Zukunft ist. Allerdings ist Waffengewalt im Nahen Osten, auch im Irak und in Afghanistan, die Lösung schlechthin. Sie schadet Menschen, man macht auf sich aufmerksam und man übt Rache an denen, die es angeblich verdient haben. Damit terrorisiert man die Menschen, verunsichert sie und letztendlich sorgt man so dafür, dass man selbst mit seinen Zielen weiterkommt.
Was nun Israel und Palästina angeht, bin ich der Meinung, dass die eigenen Landsleute den Konflikt schüren. Habe das schon vor einiger Zeit erwähnt, als die israelischen und palästinensischen Schüler entführt und getötet wurden. Mag unglaubwürdig klingen, aber es wäre nicht das erste Mal in der Geschichte dieser Erde, dass so etwas passiert.
Mit dem Nahost-Konflikt werden wir auch noch in den nächsten Wochen konfrontiert werden. Wenn es zu Frieden kommen sollte, wäre es ein Wunder.

Genauso ein Wunder wäre es, wenn der Konflikt in der Ukraine endlich beigelegt würde. Aber auch da tut sich nichts. Noch immer werden nach Leichen aus dem abgestürzten Flugzeug MH17 gesucht, nun mit Spürhunden. Die Arbeit ist immer wieder gestört worden, obwohl angeblich an einem reibungslosen Ablauf gelegen sei. Die Stimmen gehen auseinander, wobei die Bilder, die wir von dort zu sehen bekommen, natürlich eine eindeutige Sprache sprechen. Die Helfer werden von den pro-russischen Separatisten abgehalten, Sachen der Opfer liegen herum und es sieht nicht so aus, dass was getan wurde.
Nun sind wieder Sanktionen gegen Putin und Genossen beschlossen worden. Irgendwie haut mich das nun wirklich nicht vom Hocker, denn Sanktionen wurden schon mehrere gegen Russland beschlossen, die Putin und Genossen nicht interessierten. Dieses Mal sollen sie besonders die Wirtschaft in Russland betreffen. Wobei natürlich immer im Auge behalten werden muss, das nicht nur irgendwelche europäischen Firmen dadurch beeinträchtigt werden. Noch ist da nichts Schlimmes zu befürchten, aber wenn es so weiter geht, glaube ich nicht, das diese Sanktionen wirklich förderlich sind.
Zumindest scheint nun erst einmal erreicht, dass Putin die jetzigen Sanktionen nicht gefallen, denn er bzw. das russische Aussenministerium suchte die Flucht nach vorn und drohte gleichfalls damit, dass Banken aus der EU es nicht mehr so leicht haben würden. Ach nee, die Nichtregierungs-Organisationen kennen das nun bereits zur Genüge, da können sie die Banken dann beraten, wie sie in Zukunft schikaniert würden. Ausserdem würden die Energiepreise für Erdgas in Zukunft drastisch erhöht werden.
Was hat das nun für die EU-Länder zu bedeuten? Mit den Banken, kann ich das nicht voraussehen, aber was ist mit den Gaspreisen?
Jetzt könnte ich sagen, da bin ich fein raus, heize ich doch nicht mit Gas und kochen tue ich damit auch nicht. Ja, schön wär’s, wenn ich das guten Gewissens sagen könnte. Allerdings zieht eine Erhöhung des Gaspreises auch immer eine Stromerhöhung mit sich. Zwar nichtz mehr so drastisch, wie es noch vor einigen Jahren gewesen wäre. Dennoch ist Strom bald schon ein Luxusgut. Hiess es nicht, dass Strom durch die erneuerbaren Energien billiger würde? Davon sehe ich bis jetzt nicht, stattdessen wird jedes Jahr der Strom teurer ohne Ende. Ich spare schon wie verrückt, nutze für vieles nur noch den Nachtstrom, dennoch zahle ich mich dumm und dämlich. Aber woran es hapert, dass der Strom immer teurer wird, ist recht einfach. Die Off-Shore-Parks auf dem Meer liegen momentan auf Eis. Das gibt natürlich Verluste bei den Stromanbietern und diese Verluste holen sie sich wieder von ihren Kunden.
Aber die Drohung Russlands, die Gaspreise zu erhöhen, zeigt deutlich, dass Russland dieses Mal nicht mehr über die weltweiten Sanktionen lacht. Dieses Mal scheint es wohl endlich zu greifen. Rüstungsexporte wird es nicht mehr geben – was ist eigentlich mit Frankreich? Liefern sie noch die Hubschrauberträger aus? – und EU-Exportlizenzen für Spitzentechnologie zur Erdölförderung auch nicht mehr. Das mit den Banken und den Militärexportgütern kann Russland noch so verschemrzen, aber dass es keine Exportlizenzen für Spitzentechnologie zur Erdölförderung gibt, ist nicht zu akzeptieren. Denn wie soll Russland nun Erdöl in der Arktis fördern? Nachdem sie den Nordpol, also den unterirdischen Nordpol annektiert haben, suchen sie da fleissig nach Erdgas und Erdöl. Ohne die nötige Technologie ist das allerdings nicht möglich.
Ja, das ist nun wirklich schmerzhaft. Deshalb auch die umgehende Antwort. Übrigens nicht direkt von Putin, wie ich schon erwähnte, sondern vom Aussenministerium, das natürlich nach Putins Gnaden handelt.
Vielleicht war Putin auch damit beschäftigt, zu analysieren, wie die Bekanntgabe seines Tagesablaufs aussieht. Möglich ist alles.
Aber vielleicht wollte Russland auch einfach mal tollkühn sein und zurückwettern. Wobei, tollkühn sind sie immer schon gewesen, sonst würde es das Beutekunst-Gesetz nicht geben. Oder russische Soldaten würden keine Selfies ins Internet stellen, die zeigen, dass sie sich nicht in Russland befänden, sondern auf der Krim, wo sie nichts zu suchen haben. Ob das nun stimmt, keine Ahnung, vielleicht haben sich auch nur ein paar Ukrainer als russische Soldaten verkleidet und heizen nun wieder den Konflikt an.
Damit wäre ich wieder bei Israel und den Palästinensern. Da hat Israel seine militärischen Handlungen massiv ausgeweitet, seit der Entführung des israelischen Soldaten. Ausserdem lehnt Israel eine Nahost-Verhandlung ab. Wie kann das angehen? Erst scheitert die Feuerpause und dann so was. Wie soll denn da endlich Frieden herrschen. Und so langsam kann ich verstehen, dass gegen Israel gewütet wird, wobei ich nicht damit einverstanden bin, dass es gegen die jüdische Religion geht. Denn die hat damit überhaupt nichts zu tun.

Mehrere Wochen war nun das Walrossbaby im Hamburger Zoo nicht zu sehen, weil es zu wenig wog. Damit hat es sich nun, dass Gewicht ist nicht mehr das Problem. Und endlich ist es so weit und das Walross-Baby Zoo bekommt nun seinen richtigen Namen und legt endlich Schiete-Fiete ab. Also eigentlich war es Fiete, der bei der Facebook-Aktion – Facebook ist out -, aber den habe ich so gerne verballhornt, weil ich das mit allen Sachen mache, die mir nicht gefallen.
Jedenfalls ruft die Bild-Zeitung nun zu einem Namenswettbewerb auf. Es sind auch schon Namen vorgegeben, ausnahmlos russisch bis auf meinen grossen Favoriten Thor. Hat da die Zeitung mit den vier Buchstaben etwa bei mir geräubert? Nun ja, ich denke mal, dass sie wegen Vater Odin auf den Namen gekommen sind. Von den russischen Namen favorisiere ich nun wirklich keinen. Da bin ich wirklich gespannt, was am Ende rauskommt. Glücklicherweise ist Fiete nicht dabei, denn der Name mag vielleicht Norddeutsch sein, ich erinnere da mal an die Kinder-Detektiv-Serie „Die Pfefferkörner“, wo eine der Hauptfiguren der ersten Staffeln Fiete hiess. Aber im Ausland ist der Name nun kaum auszusprechen. Da muss was her, dass jeder ohne Probleme nennen kann. Deshalb bin ich für Thor. Genau das ist es und dabei bleibe ich auch. Bitte den Namen favorisieren, damit er auch durchkommt, nicht, dass es noch Vladimir wird. – Wir wollen doch wirklich nicht, dass Putin noch Pate wird. Ha, ha, ha. Alles nur Spass!

Gestern hat die neue Saison der Zweiten Fussball-Bundesliga begonnen. Jonas ist natürlich Feuer und Flamme, denn nun kann er den Schlaubeutel wieder nerven und sie nach ihrer Meinung fragen, wie denn die Spiele des FC St. Pauli ausgehen.
Elefantendame Mala passt das natürlich überhaupt, denn das einzig wahre Rüsselorakel – also das Original – ist sie und allein sie. Aber da sie eben nicht mehr in Jonas‘ Nähe weilt, hat er sich eben Ersatz gesucht. Das ist der Schlaubeutel und wird es auch noch eine ganze Weile bleiben, wobei er zu gerne das wohlgenährte Dickerchen auf ihre Qualitäten als Rüsselorakel prüfen würde, aber die hätte zu viele Schmarotzer um sich stehen. Tja, da muss sich Mala was überlegen. Entweder kommt sie wieder – was sie am liebsten würde, wenn sie denn könnte – oder sie stört sich nicht weiter an der Konkurrenz, schliesslich hat sie immer noch die bessere Quote.
Zudem hatte Mala eigentlich gedacht, dass die Bundesliga-Saison noch ein wenig warten würde. Sie hat momentan so unglaublich viel zu tun und dann ist das Wetter auch noch so warm, dass sie am liebsten den lieben langen Tag in der Schlammkuhle zubringen würde. Aber da hat Genossin Rani noch ein Wörtchen mitzureden, wenn sie auch sonst nicht viel zu sagen hat.
Nach der recht anstrengenden WM, schliesslich musste Mala gleich drei Nationalmannschaften tippen, beginnt nun nach knapp drei Wochen Ruhe wieder der Orakel-Alltag. Dafür hat Mala dann im Winter eine längere Pause. Aber da ist bei ihr ja auch nicht besonders viel los, wo sie dann immer ganz froh ist, wenn sie sich irgendwie beschäftigen kann.
Die Elefantendame hat sich also aufgerafft und das heutige Spiel des FC St. Pauli gegen Ingolstadt getippt. Was sagt sie? St. Pauli wird nur Unentschieden spielen. Zwar hofft sie, dass ihr Lieblingsverein aufsteigen wird, dennoch werden sie im ersten Spiel erst einmal versagen. Aber wie sagt sie immer? Ein Punkt ist besser als gar keiner.
Und was sagt Jonas sein Rüsselorakel? Da gab es eine ganz klare Entscheidung. Der Schlaubeutel geht von einem Sieg St. Paulis aus. Sie soll zielsicher für einen Sieg plädiert haben und war auch nicht von ihrer Meinung abzubringen. Angeblich hätte es ihr sogar Spass gemacht, das Ergebnis zu tippen. Nun gut, was Jonas da wieder interpretiert hat, weiss ich nicht. Seine Fantasie ist unermesslich.

 

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Über Sanktionen lacht Russlands Zar nur – und die EU guckt zu


Erneut sind neue Sanktionen gegen Russland im Gespräch. Es wird nicht mehr gedroht, sondern Nägel mit Köpfen gemacht. Bloss was bringt es? Denn Putin lacht darüber und kontert seinerseits mit Sanktionen. Wo soll das nur enden? Wenn man es genau betrachtet gibt es nur ein Wort: Krieg.
Seit Tagen, Wochen, regt sich die halbe Welt über Russlands Verhalten in der Krim-Krise auf. Empörung auf allen Seiten, Sanktionen, ich weiss nicht was. Bloss, Russland, folglich Putin, interessiert es nicht wirklich. Das russische Militär ist auf der Krim und besetzt einen ukrainischen Stützpunkt nach dem anderen. Die ukrainischen Soldaten müssen die Stürzpunkte verlassen, wenn sie nicht überlaufen – meist in Zivilkleidung wie Jogginganzüge gekleidet.
Die EU und die USA sehen zu, regen sich auf und denken sich Sanktionen aus. Als ob die etwas bringen würden, anscheinend haben sie es noch nicht begriffen.
Letzte Woche hat es auf der Krim eine Abstimmung gegeben, ob dieser Teil der Ukraine zu Russland oder bei der Ukraine verbleiben soll. Natürlich kam das raus, was von Anfang an feststand: Die Halbinsel Krim will zu Russland. Mit mehr als 90 Prozent, kam aus der Abstimmung heraus. Allerdings sind viele derjenigen, die für einen Verbleib in der Ukraine gestimmt hätten, wie beispielsweise die Krimtataren, gar nicht erst zur Wahl gegangen. Einerseits aus Angst, andererseits glaubten sie nicht daran, dass ihre Stimme was genützt hätte. Tja, da sage ich immer: Eine Enthaltung ist immer eine Ja-Stimme. Praktisch haben diejenigen, die nicht zur Wahl gegangen sind, für einen Anschluss an Russland gestimmt. Aber sie werden ihre Gründe gehabt haben, nicht hinzugehen. Nur traurig, dass sie nicht, wie sechzig Jahre zuvor, ihre Heimat erneut verlassen müssen, nachdem sie vor zehn Jahren erst wiedergekehrt sind.
Es gibt noch einen weiteren Grund, warum viele nicht zur Abstimmung gegangen sind. Sie konnten es einfach nicht, weil man ihnen die Ausweispapiere abgenommen hatte. So etwas ähnliches soll in den USA im Jahr 2001 bei der Präsidentenwahl im Bundesstaat Florida auch stattgefunden haben. Da traf es die schwarze Bevölkerung, der man keine Wahlunterlagen zugestand, wenn sie irgendwie mal mit dem Gesetz in Komflikt gekommen waren. Gründe findet man immer. In den USA sollte damit verhindert werden, dass Al Gore gewählt wird. Was auf der Krim bezweckt wurde, ist klar und braucht nicht noch erklärt werden. Ist das irgendwie kritisiert worden, was da geschehen ist? Dass das Ergebnis nicht die Wahrheit wiedergibt?
Ich habe immer gesagt, dass Putin macht, was er will, sich schlimmer aufführt als früher der Zar. Im Grunde genommen ist er eine Mischung aus Zar und Stalin. Deshalb interessiert ihn auch nicht, was die Welt, d.h. die anderen Länder, über ihn denken, sagen oder welche Sanktionen sie sich auch immer ausdenken mögen.
Er schlägt einfach zurück und verhängt ebenfalls Sanktionen. Am Ende dreht er der EU das Gas ab. Glücklicherweise wird es langsam Frühling, aber was ist, wenn der Winter noch einmal zurückkommt? Jeder, der nicht mit Erdgas oder Heizöl seine vier Wände heizt, kann froh sein. So ist es immer warm, selbst wenn der Erdgas-Hahn zugedreht wurde.
Wenn nun alle Sanktionen nicht helfen und Putin weiterhin russische Soldaten auf die Krim schickt, somit provoziert, was wird kommen? Im Grunde genommen scheint Russland nur auf einen Krieg zu warten. Denn seit Anfang des Jahres ist der Rubel stetig gefallen. Auch die Kurse an der Börse zeigen eher ins Bodenlose, als dass sie steigen. Dabei hätte man doch das Gegenteil erwartet, wenn Russland die Krim annektiert. Da habe ich mich wohl getäuscht. Wenn dann noch die Wirtschaft am Boden liegt, gibt es nichts anderes mehr, als nur ein Wort, um alles wieder anzukurbeln: Krieg.
Kurzzeitig ist das gut für die Wirtschaft, aber je länger so ein Krieg dauert, desto mehr kehrt sich das alles wieder um.
Die EU und die USA sollten aufpassen, was sie tun, schliesslich hat Russland immer noch ein paar Atombomben.
Sollen sie weiter Sanktionen über Russland verhängen, aber nutzen wird es nichts. Putin wird weiterhin machen was er will und sich im Gegenzug Gemeinheiten ausdenken. Und wenn er Russland von der Aussenwelt isolieren wird. Ihn stört es nicht. Fragt sich nur, wie lange die Menschen das akzeptieren werden.

Hellabrunn hat nun endlich einen neuen Direktor. Der noch amtierende wird in der nächsten Zeit nach Berlin gehen und dort die beiden Einrichtungen von seinem skandalträchtigen Vorgänger übernehmen. Ich hoffe, er findet noch Tiere vor, denn angeblich soll sein Vorgänger jede Menge Tiere verkauft haben. Habe mal so einen Bericht gesehen, wo das gezeigt wurde. Ob es stimmt, ist eine andere Sache.
Hellabrunns neuer kommt aus Leipzig, wo er auch für die Gondwanahalle verantwortlich war. Hoffentlich wird hier nicht auch so was hingesetzt. Die Luftfeuchtigkeit in der Gondwanahalle ist nichts für mich. Es soll sich hier wieder mehr auf den Geo-Zoo konzentriert werden. Und natürlich geht es auch um das Elefantenhaus. Bis zum nächsten Jahr sollen die Restaurierungsarbeiten und Instandsetzungen dauern. Dann wird Gajendra wiederkehren und Hamburg verlassen. Dort gibt es bereits eine freudige Nachricht zu vermelden. Das alte Lama, Mutter von Kandy, alias Yashoda ist schwanger. Ob es bei ihrer Tochter ebenfalls geklappt hat, steht noch in den Sternen. In den letzten Wochen ist sie jedenfalls wieder bei ihm zu Besuch gewesen, allerdings soll er sich nicht sehr interessiert an ihr gezeigt haben, wie Jonas mir berichtete. Na ja, mal abwarten.

Wo ich gerade von Malas Zuhause spreche, darf die Elefantendame natürlich auch nicht fehlen. Letzte Woche hatte sie auf einen Sieg St. Paulis gegen Düsseldorf getippt. Man war skeptisch, schliesslich verliert der Verein gerne gegen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte. Doch nein, es war ein eindeutiges Ergebnis.
Und was sagt Mala nun, wo eine englische Woche ansteht?
Momentan läuft gerade das Spiel gegen Ingolstadt. Die Dickhäuterin hat auf ein Unentschieden getippt. Ingolstadt gehört zur unteren Tabellenhälfte, deshalb wird das nichts mit einem Sieg. Damit kann sich St. Pauli natürlich wieder nichts kaufen im Aufstiegskampf. Sie müssen gewinnen, um sich den Relegationsplatz zu sichern. Aber wollen sie den auch haben? Bisher sah es nicht so aus. Denn wenn sie nicht gegen Bochum und andere vermeintlich leichte Gegner verloren hätten, würden sie ziemlich sicher auf dem zweiten Tabellenplatz stehen, wenn nicht sogar auf dem ersten.
Deshalb glaubt Mala auch nicht, dass sie mehr als ein Unentschieden hinbekommen. Genauso schwarz, wenn nicht sogar schwärzer, sieht sie für das Spiel gegen Paderborn am Dienstag. Da tippte die Dickhäuterin sogar auf eine Niederlage.
Na, wollen wir mal hoffen, dass es nicht stimmt. Aber bisher hat sie zu 95 Prozent immer recht gehabt. Also wahrscheinlich auch diesmal.
Fürchtet sich St. Pauli vielleicht, dass ihr Gegner in der Relegation etwa der HSV ist? In den letzten beiden Partien war St. Pauli klar besser gewesen, gewann sogar das letzte Spiel durch ein Tor von Asamoah. Das könnte in der Relegation auch passieren. Dann bleibt Hamburg zwar erstklassig, aber der HSV steigt eben ab. Oder es hat andere Gründe. Die werde ich dann versuchen zu entschlüsseln, falls St. Pauli am Dienstag tatsächlich gegen Paderborn verlieren sollte. Mal abwarten, ansonsten wird Mala mal wieder aus der Haut fahren.

 

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Demokratie in Russland ist anders – Sie existiert nicht


Das Urteil ist gesprochen. Wie erwartet, wurden die drei Pussy Riot-Sängerinnen hart bestraft. Sieben Jahre sind es nicht geworden, aber zwei Jahre Arbeitslager ist genauso schlimm. Habe ich nicht gesagt, dass sie in den Gulag kommen? Wer es damals nicht für möglich hielt, dass diese menschenverachtenden Einrichtungen immer noch existieren, wurde nun eines besseren belehrt.
Eine harte Strafe für einen recht harmlosen Auftritt. Aber Russland kennt keine Gnade, wenn es gegen Putin geht. Offiziell wurden die Sängerinnen wegen Rowdytums in einer religiösen Einrichtung und wegen Beleidigung der Religion verurteilt. Warum sind sie dann aber nicht vor einem orthodoxen Kirchengericht verurteilt worden, sondern von einem ganz normalen Gericht? Tja, das ist hier die Frage, die niemand so genau beantworten kann.
Im Grunde genommen ist klar, dass ein Exempel statuiert werden sollte. Wer sich gegen Putin oder die Poltik stellt, der wird bestraft.
Überall in Europa wird gegen das Urteil demonstriert. Schon im Vorfeld wurden gegen den ganzen Prozess protestiert. Aber niemand kannte Erbarmen und so fällte die Richterin – Frauen verurteilen Frauen härter – das Urteil: zwei jahre Arbeitslager. Und dort sind nicht nur Dissidenten zu finden, sondern auch verurteilte Verbrecherinnen. Wenn die drei Frauen die zwei Jahre unbeschadet überstanden, haben sie wahnsinniges Glück gehabt. Aber das werden sie garantiert nicht haben.
Dass in Russland eine völlig andere Art der Demokratie herrscht, habe ich schon vor einigen Wochen geschrieben. Das Wort ist dort bekannt, bloss angewendet wird es nicht. Das ist der grosse Unterschied zu anderen Demokratien, die auch wirklich welche sind.
Und Putin tut nichts, obwohl er ja noch vergangene Woche gesagt hat, die Sängerinnen sollen nicht so hart verurteilt werden. Deshalb nur „zwei“ Jahre Arbeitslager? Da kann man doch nur lachen! Oder will er von den anderen Ländern gebeten werden, sich für die Frauen einzusetzen, um sie dann grossspurig zu begnadigen? Könnte durchaus passen, schliesslich lässt Putin sich gerne als Held darstellen.
EDIT: So wie es aussieht, dürfen die drei Pussy-Riot-Sängerinnen auf mildere Strafen hoffen. Doch warten wir erst einmal ab, was entschieden wird.
Aber bringen Demonstrationen doch manchmal was.

Meiner Meinung nach sollte man Russland boykottieren. Bloss geht das nicht, da Deutschland von Russland abhängig ist. Und das ist nicht nur das Gas. Momentan ist Sommer, da sind wir auf deren Gaslieferungen nicht wirklich angewiesen, dennoch wird so ein Boykott nie etwas werden. Brauchen wir Russland wirklich? Die Getreidepreise steigen eh, also was soll’s?

Dass ich eine äusserst empfindliche Nase habe, habe ich wohl schon mehrmals erwähnt. Momentan könnte ich mein Riechorgan mal wieder verwünschen, denn Regina hat ein neues Shampoo. Besser gesagt Cremebad Mango-Joghurt von Balea. Ich finde es einfach nur widerlich, denn es hängt an ihr und verflüchtigt sich gar nicht. Wenn sie vor mir im Bad war, muss ich danach erst einmal ausgiebig lüften, damit der Gestank wieder verschwindet. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal Kopfschmerzen wegen eines Duschbads bekomme. Aber genauso ist es. Wenn ich mich diesem Geruch länger aussetze, bekomme ich Kopfschmerzen, die die nächsten Stunden nicht weggehen. Mit dieser Sorte hat sich dm, denn Balea ist deren Eigenmarke, wirklich keinen Gefallen getan. Es stinkt und ich kriege Kopfschmerzen. Was fand ich doch den Vorgänger Cremebad Pitaya schön. Der war dezent und roch kaum. Ein direkt lieblicher Geruch. Aber anscheinend nicht bei den Käufern angekommen, warum sonst wurde es aus dem Sortiment genommen? Oder ist dieser Mango-Geruch nun die Sommeredition? Wenn ja, kann ich bloss hoffen, dass sie das nie wieder ins Sortiment aufnehmen, oder Regina muss sich mit irgendetwas anderem eindecken, was bei mir nicht Kopfschmerzen auslöst.
Eigentlich habe ich ja nie Probleme mit den Balea-Produkten, die Regina benutzt, aber dieses Mal musste ich einfach mal was dazu sagen. Vielleicht geht es auch nur mir so und ich bin da besonders empfindlich, aber selbst Regina ist mit diesem Geruch nicht zufrieden.

Elefantendame Mala hat sich mal wieder als Rüsselorakel betätigt, nachdem sie beim letzten mal leider danebengelegen hat.
Die erste Runde des DFB-Pokals hat gestern begonnen. Heute spielt der FC St. Pauli gegen den Offenburger FV. Mala sagt voraus, dass St. Pauli siegen wird und damit endlich einmal wieder die erste Runde übersteht.
Aber das ist nicht das einzige Spiel, was sie tippt. Auch für das KSC-Spiel hat sie ihre Orakel-Fähigkeiten eingesetzt. Der Karlsruher SC spielt gegen den HSV. Mala hat entschieden, dass der KSC gewinnen wird. Tja, wenn man sich an das Testspiel des HSV gegen den FC Barcelona erinnert, kann das durchaus sein. Schliesslich hat es der HSV geschafft, gegen die C-Elf zu verlieren.

 
2 Kommentare

Verfasst von - 18. August 2012 in Blog, Elefant, Fußball, Kultur, Real life, Sommer, Sport, Technik, Tiere, Wetter

 

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Die spinnen die Griechen – Der Absturz des Euro


Die Griechen scheinen aus ihrer Krise nicht schlau zu werden. Oder wie lässt es sich erklären, dass sie ihren Regierungschef beschimpfen und streiken? Wessen Schuld ist es denn, wenn nicht die der Griechen selbst? Papandreou versucht doch nur noch zu retten, was zu retten ist. Er will Griechenland nicht in eine Pleite laufen lassen. Aber was bleibt dem Land denn noch anderes übrig? Ausser der Pleite ist doch nichts mehr. Zudem sollten die anderen EU-Staaten sich endlich dazu durchringen können, Griechenland aus dem Euro rauszuschmeissen. Haben doch damals schon ihre Bilanzen gefälscht – oder sollen wir sagen geschönt? -, um überhaupt den Euro zu bekommen. Ich bin dafür, dass sie den Euro abgeben müssen und den Drachme wieder einführen. Das ist das einzig Wahre. Allerdings habe ich gehört, dass auch Italien in arge Bedrängnis geraten würde, falls Griechenland aus dem Euro fliegt. Angeblich würden die dann auch pleite gehen. Irgendwie habe ich das dann doch nicht wirklich verstanden. Aber Griechenland muss aus dem Euro raus, da gibt es gar keine andere Lösung. Sehen wir uns doch nur die Börsen an. Alle auf Talfahrt. Das wird wahrscheinlich die Russen und Chinesen freuen. Aber können wir – eher die Politiker – zulassen, dass wir auch noch mit in diese Krise gezogen werden? Griechenland hat betrogen und muss akzeptieren, dass sie die Konsequenzen zu tragen haben. Aber das wollen die Menschen dort nicht. Sie sehen sich scheinbar als unschuldige Opfer, die betrogen wurden. Wer hat denn zugelassen, dass Korruption immer weiter gefördert wurde? Waren das nicht die griechischen Bürger selbst? Haben sie nicht gegen diese Misswirtschaft aufbegehrt? Nein, taten sie nciht, sondern zahlten fleissig. Und so entstand ein Teufelskreis, den nun ein Mann – Papandreou – zu durchbrechen sucht. Aber er hat es schwer, denn er wird nur als Halbgrieche gesehen, da er in den USA geboren wurde und zudem auch noch aus einer Politiker-Dynastie stammt. Ja, er hat es schwer, aber wer soll es sonst richten?
Sind die Griechen nicht verrückt? Gegen alles aus Brüssel sind sie, vor allem gegen die Sparpakete, aber gleichzeitig wollen sie den Euro behalten. Das ist doch wirklich verrückt, ja shizophren. Nehmt ihnen den Euro weg, dann sollen sie sehen, wie sie weiterkommen. Es wird nur der vollständige bankrott übrigbleiben. Was denn noch? Sollen wir anderen EU-Länder auch noch für die Misswirtschaft zahlen, den dieses Land sich selbst zuzuschreiben hat? Nein, so darf es nicht kommen.

Von Japan hat man ja schon lange nichts mehr gehört. Und nun hat wieder einmal das allseits beliebte Nuklearkraftwerk (da ich keine Lust mehr auf Kern- oder Atomkraftwerk habe, rede ich nur noch von Nuklearkraftwerken und halte mich da ans englische: nuclear power station. Die Abkürzung KKW behalte ich aber bei.) Fukushima von sich Reden gemacht. Dort soll es nun angeblich zu einer Kernschmelze gekommen sein. In Reaktor 2 wurden Gase festgestellt, die bei einer Kernschmelze entstehen. Sind also die Brennstäbe noch aktiv? Es scheint wohl so. Also hat die Betreiberfirma Tepco nicht wirklich was hinbekommen. Haben wir wirklich etwas anderes erwartet? Irgendwie nicht. Die haben das damals nach dem Beben nicht hinbekommen und jetzt verschleiern sie auch lieber, als das sie etwas sagen. So ist das eben. Das Gesicht zu verlieren wiegt bei den Japanern schwer. Und das würden sie definitiv, wenn sie zugeben würden, was bei ihnen alles in KKW schiefgelaufen ist. Was ist das nur? Müssen wir weiter fürchten, dass alles sich nur noch zum schlimmeren hinwendet? Keine Ahnung, die Wahrheit werden wir doch nie erfahren, nur das, was durchsickert.
Unbeeindruckt davon sind in vielen Ländern weitere KKWs geplant. Auch in unseren Nachbarländern Polen und Tschechien, die diese direkt an der Grenze zu Deutschland errichten wollen. Viele Anwohner wissen noch gar nichts davon, aber wenn es ihnen gesagt wird, befürchten sie gleich das Schlimmste. Tja, bei Polen und Tschechien bin ich mir auch nicht so ganz sicher, wie stabil die KKWs sein werden. Aber Deutschland schafft seine ab und an der Grenze werden neue gebaut. Ja, so hat man das gern. Im Übrigen könnte man das ja als Verschwörung sehen. Und zwar der Russen und Chinesen. Schliesslich sind wir nach dem aus der Nuklearenergie auf andere Dinge angewiesen, mit denen wir Strom erzeugen können. Windkraftwerke bringen kaum etwas, verschandeln nur die Landschaft. Und Solarpaneele sind auch nicht wirklich was für uns, wo im Norden weniger Sonne scheint als im Süden, aber dafür mehr Wind weht. Der Wirkungsgrad beider Anlagen ist noch viel zu gering. Da gibt es das Moore’sche Gesetz nicht, obwohl es wünschenswert wäre. Aber nun gut, so ist das eben. Also müssen wir auf Öl, und Kohle bauen. Übrigens zwei ziemliche CO2-Schleudern. Erdgas darf natürlich nicht vergessen werden. Sind wir aber reich an all diesen Rohstoffen? Nein, sind wir nicht. Haben ja nicht einmal Ölsande, wie es in Kanada der Fall ist. Wobei man hier von Glück reden kann, denn die Ölsande sind eine ziemliche Umweltkatastrophe. Aber wer besitzt nun Öl und Gas im Überfluss? Richtig, das ist Russland. Und wer besitzt Kohle im Überfluss, auch wenn sie es meist selbst verbrauchen und der Abbau recht fragwürdig ist? Noch einmal richtig: Es ist China. Also, wenn man da nicht von einer Verschwörung sprechen kann, dann weiss ich auch nicht. Aber erst einmal abwarten. Die Kehrtwende ist ja schon mehrmals gekommen. Ausserdem gibt es immer noch genügend Leute, die sagen, dass die Kernenergie die einzig wahre Möglichkeit ist, um effizient und umweltfreundlich Strom zu erzeugen. Das Endprodukt ist dann weniger umweltfreundlich, aber da hat die Menschheit eben noch nichts gefunden, um auch das richtig zu verwerten.

Hier in Hellabrunn ist mal wieder einige los, denn es wurde am Freitag ein weibliches Elefantenkalb geboren. Die Mutter ist die von Jamuna Toni. Es scheint alles glattzulaufen, denn bis jetzt gibt es keine Probleme. Allerdings wird Panang ja gerne ein negatives Image unterstellt. Dabei kann sie nun wirklich nichts dazu. Bloss weil sie Jamuna Toni verstossen hatte. Aber dafür hat sie gewiss ihre Gründe gehabt, wie ich mal vermute. Vielleicht hatte sie dann auch noch eine Art Baby-Blues, den auch Elefantenmütter bekommen können. Jenala hat es mal bei einer Elefantin festgestellt und erst im letzten jahr wurde das sogar bestätigt.  Gesehen habe ich das Jungtier noch nicht, denn es ist schon einigermassen kalt. Ausserdem sind die Elefanten nicht im Haus anzutreffen, da dieses vollkommen restauriert wird – ist einsturzgefährdet. Und in dem Behelfsbau kann man als Besucher nicht hinein. Schon schade, so muss ich mit Bildern vorlieb nehmen, aber wenn es nun einmal so ist.

Habt ihr auch schon von dem Buch „Die Rollen des Seth“ gehört? Soll ja der Thriller schlechthin sein. Ich warte erst einmal ab. Wenn ich es gelesen habe, kann ich mir ein Urteil bilden.

 

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