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Stürzt Deutschland in den Abgrund?


Heute fange ich mal aus gegebenem Anlass mit einem kleinen geschichtlichen Exkurs statt. Ist sonst nicht so ganz meine Art, aber ich denke, dass dieses heutige Datum wichtig für die Geschichtsschreibung war und ist. Worum es geht? Um den japanischen Angriff auf den US-amerikanischen Flottenstützpunkt Pearl Habor vor genau siebzig Jahren.
Dieses Datum ist in dem Sinne wichtig, weil dadurch sozusagen der Zweite Weltkrieg eine entscheidene Wendung nahm. Erstens wurde er nun wirklich zum Weltkrieg, denn er beschränkte sich nicht mehr nur noch auf Europa, und zweitens traten die USA in den Krieg ein. Es war der Anfang vom Ende von Nazi-Deutschland. Dieses war mit den Japanern verbündet gewesen und hatte demzufolge auch den USA den Krieg erklärt. Die USA hatten nun einen Grund, nicht nur Japan, sondern auch Deutschland den Garaus zu machen. – Gut, ich rede ein wenig salopp, aber jeder versteht wohl was ich meine. – Bis dahin war die USA relativ neutral gewesen, von Lieferungen an die Sowjetunion einmal abgesehen.
Der Krieg wurde zum Weltkrieg, es kam zum D-Day und leider auch zu den beiden Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki. Was passiert wäre, wenn die USA nicht in den Krieg eingetreten wäre, tja, das ist eine Frage, die die Geschichtstheoretiker gerne durchnudeln. Eventuell hätte das Kriegsende sich noch um Jahre verzögert, vielleicht hätte Nazi-Deutschland auch die USA angegriffen. Wer weiss das schon? Aber vor allem hätte es sicherlich einige Städtebombardierungen nicht in dem Ausmass gegeben, wie es schliesslich stattfand.
Der Angriff auf Pearl Harbor war definitiv ein Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg. Zwar hat es danach noch über dreieinhalb Jahre gedauert bis der Krieg vorbei war, aber wollen wir wirklich darüber nachdenken, was geschehen wäre, wenn die USA nicht in den Krieg eingetreten wären? Wäre Deutschland heute das, was es ist oder immer noch ein faschistischer Staat?
Siebzig Jahre ist es her auf den Tag genau, dass die Japaner den hawaiianischen Flottenstützpunkt der USA angriffen.

So weit zu meinem kleinen Exkurs, weiter geht es mit der Überschrift. Ja, ich habe es recht drastisch formuliert, aber ich finde, dass die deutsche Regierung so langsam nicht mehr weiss, was sie eigentlich macht. Bei manchen Dingen kann man wirklich nur noch den Kopf schütteln und fragt sich, wohin das alles noch führen soll.
Die Rating-Agentur Standard & Poor’s droht Deutschland (und anderen EU-Ländern) mit einer Herabstufung der Bestnote AAA im nächsten halben Jahr. Eine Drohung nur, aber angesichts dessen, was momentan über Steuersenkungen, einsparung bei Zuschüssen im Arbeitslosenmarkt und der Senkung der Rentenbeiträge in den Nachrichten ist, finde ich schon, dass diese Drohung gefährlich klingt. Gut, dennoch hat Deutschland sich Geld für Mini-Zinsen leihen können, aber das heisst ja noch nichts. Denn bisher steht diese Drohung nur im Raum, geschehen ist noch nichts. Und wer nicht versteht, worum es eigentlich bei dieser Herabstufung geht, dem sei gesagt, dass es darum geht, wie viel Prozent an Zinsen Deutschland oder jedes andere x-beliebige Land zahlen muss. Wer die Bestnote AAA hat – erinnert mich immer an Elektronikartikel wie Wasch- oder Spülmaschinen -, muss nicht so viele Zinsen zahlen, wer schlechter bewertet wurde, der bekommt höhere Zinsen aufgebrummt. Verstanden, worum es geht?
Also das droht Deutschland, und nicht nur uns, im nächsten halben Jahr. Es wird eine Rezession in Europa erwartet. Zudem steht ja nicht nur Griechenland schlecht da, die sind die Spitze des Eisbergs. Hintendran stehen Portugal, Spanien, Italien und auch Frankreich. Noch steht Deutschland gut da und wehrt sich gegen die sogenannten Euro-Bonds, wo jedes Land für die Schulden eines anderen Landes aufkommen soll. Will heissen: Wir müssten für Griechenlands Schulden geradestehen. Wollen wir das? Nein, deshalb sperren sich Merkel und Schäuble auch dagegen, wie ich ja bereits in meinem vorherigen Beitrag geschrieben habe. Dadurch werden Stimmen laut, dass Deutschland sich in Europa isolieren würde, aber bei solch einer Sache muss man zeigen, was man eigentlich will. Wenn wir irgendwie an der Misere des jeweiligen Landes Schuld wären, gut, das ist was anderes. Aber doch nciht so. Das Land hat das selbst verbockt und soll die Folgen auch tragen – und wenn es dafür in die Pleite geht. Hat Argentinien auch gemacht, heute stehen sie wieder gut da.
Dennoch bin ich besorgt, was momentan hier in Deutschland mit der Wirtschaft vor sich geht. Direkt Wirtschaft ist es nicht, sondern hat nur im Äusseren damit zu tun, aber ohne die Dinge, wäre eine Ankurbelung der Wirtschaft nicht möglich. Und das ist, was wir brauchen. Einen Kreislauf, doch der wird jetzt gestört.
Im nächsten Jahr werden die Zuschüsse für die Ein-Euro-Jobs drastisch zurückgefahren, so dass es kaum noch Ein-Euro-Jobber geben wird. Dies wiederum hat zur Folge, hier spreche ich für Bayern, dass die so genannten Gebrauchtwarenhäuser dichtmachen müssen. Denn sie konnten sich nur durch die Ein-Euro-Jobber tragen, die nun alle eine Kündigung erhalten haben. Bald jedes Gebrauchtwarenhaus wird geschlossen, da es sich nicht mehr finanzieren lässt. Das ist traurig für die Kunden und vor allem traurig für die Mitarbeiter, denn diese würden sehr wahrscheinlich ohnehin keinen Job mehr bekommen. Und so fühlten sie sich wenigstens noch gebraucht und konnten was tun. Heisst es nicht immer, dass die Arbeitslosen gar nicht arbeiten wollen. Für einen kleinen (?) Anteil mag das zutreffen, dass diese arbeitsscheu sind, aber viele wollen gerne arbeiten und sind darum froh gewesen, dass sie eben einen Ein-Euro-Job hatten. Und dieser fällt nun weg. Geld muss eingespart werden, aber ob es an der richtigen Stelle ist. Man hat so den Menschen ein Stück ihrer Würde genommen, die sie durch diese Jobs wiedererlangt hatten. Wer nicht arbeiten will, der macht eh nichts, aber die, die arbeiten wollen, aber in ihrem Job nichts mehr bekommen, den sollte zugestanden werden, sich wenigstens als Ein-Euro-Jobber zu verdingen.
Diese Zuschüsse werden gekürzt. Und man muss mal bedenken, dass Hartz IV-Empfängern nichts vom Amt in die Rentenkasse eingezahlt wird. Dennoch herrscht in der Rentenkasse ein Überschuss – deshalb vielleicht? -, weshalb nun die Rentenbeiträge gesenkt werden müssen. Das ist so vorgesehen, aber im Grunde genommen schwachsinnig. Denn wir Spätgeborenen – gilt ab 1980 – werden kaum die Rente bekommen, die wir mit unserer Hände Arbeit eigentlich verdient hätten. Uns wird wenig bleiben, deshalb sollte dafür gesorgt werden, dass die Rentenbeiträge so bleiben, wie sie sind. Zwar meckere ich auch über diese Beiträge, aber dennoch weiss ich, dass ich irgendwann einmal was rauskriegen werde. Sollten diese aber nun gesenkt werden, kommt dabei nichts rum. Stattdessen muss ich fürchten, wie viel ich eigentlich bekommen werde, wenn ich in Rente gehe. Oder wird das Rentenalter gleich noch einmal bis 70 Jahre rausgeschraubt. Möglich wäre alles. Ich mag es mir gar nicht ausmalen.
Und wenn ein Überschuss in der Rentenkasse herrscht, dann sollte vielleicht einmal wirklich an die Frauen gedacht werden, die vor 1992 ein Kind bekommen haben. Denen wird nur ein Jahr für die Rente angerechnet, allen Frauen, die nach 1992 ein Kind bekamen, werden hingegen drei Jahre angerechnet. Eine schreiende Ungerechtigkeit nenne ich so was. Es ist ja sogar vor ein paar Tagen diskutiert worden, ob das nicht geändert werden soll und die Erziehungsjahre für alle Frauen auf drei Jahre pro Kind heraufgesetzt wird. Doch dieser Vorschlag ist abgelehnt worden. Stattdessen werden die Beiträge gesenkt, da die Rentenkasse zu gut gefüllt ist. Ist das nicht ungerecht?
Ja, klar stellt sich die Frage, was mit denjenigen Frauen passiert, die schon längst in Rente sind, bekommen diese dann auch noch einen Zuschlag? Mein Vorschlag, die Erziehungsjahre sollten heraufgesetzt werden und zwar etwa ab 1980 oder 1975. Einige der Frauen, die damals ein Kind bekamen, sind noch nicht in  Rente, weshalb es da leichter ist, die Erhöhung noch mit einzuberechnen. Darüber sollte wirklich einmal nachgedacht werden.
Warum ich mich dafür einsetze? Ich muss da an meine Tante denken. Sie ist damals zu Hause geblieben, als ihre Kinder klein waren. Und nun fehlen ihr diese Jahre in der Rente, da ihr pro Kind nur ein Jahr gutgeschrieben wird. Und so wie meiner Tante ergeht es gewiss auch anderen Frauen. Die Politiker sollten sich das wirklich noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Ab Geburtsjahrgang 1980 gibt es drei Erziehungsjahre und fertig.
Aber nein, senken wir doch lieber die Steuern, wie es die FDP in ihrem Wahlprogramm versprochen hat. Was soll denn gesenkt werden? Die Einkommenssteuer? Oder was? Ich sehe da wirklich keine einzige Steuer, die unbedingt gesenkt werden müsste.

Apropos, erinnert sich noch jemand an das Jammern der Krankenkassen, dass sie kein Geld hätten? Ja, ja, nun ist herausgekommen, dass sie einen riesigen Überschuss haben. Und womit haben sie das wohl errungen? Richtig, mit Zusatzbeiträgen, wobei die ja nicht jede Kasse erhebt. Ich darf mich zu den Glücklichen zählen, die bisher noch nichts zahlen mussten. Und ich hoffe, dass das auch weiterhin so bleibt. *dreimalaufholzklopf*
Dafür darf ich mir jetzt mein schönes Konterfei auf der neuen Versicherungskarte angucken. Ich sehe aus wie ein Schwerverbrecher, was auch daran liegt, dass ich damals beim Passbild geschickt habe. Und da sehe ich wirklich nicht nett drauf aus. Aber noch nicht die alte Karte wegwerfen, denn es könnte ja noch Arztpraxen geben, die noch nicht auf das neue System umgestellt haben. Wie gut, dass ich bereits beim Zahnarzt war in diesem Jahr.

 
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Verfasst von - 7. Dezember 2011 in Blog, Kultur, Real life, Technik

 

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Kennt die liebste Suchmaschine Datenschutz?


Irgendwie ist das Internet in der Redaktion heute äusserst mies. Anders kann ich es mir nicht erklären, wieso einige Seiten ewig brauchen, um geladen zu werden. Und wenn sie dann geladen sind, sehen sie aus wie eine gerade hochgeladene Seite, wo noch der Hintergrund und einfach alles fehlt. Und an meine privaten Mails komme ich auch kaum.

Google wird ja immer dreister. Ich wollte mir da jetzt eine neue Email-Adresse erstellen, aber am Ende wollten die doch wirklich, dass ich ihnen meine Handynummer oder die eines Festnetztelefons verrate, damit sie mich entweder anrufen oder mir simsen  – neuerdings wird smsen gesagt – können. So kommt man also an meine Nummer. Da habe ich mich doch glatt geweigert und die Anmeldung abgebrochen. Nur um mich dann wage daran zu erinnern, dass ich Ende 2009 mal ein Email-Konto eingerichtet hatte. Leider konnte ich mich erst einmal nicht erinnern, welche Adresse das denn war, aber bereits der zweite Versuch war positiv. Hat sich das erst vor kurzem geändert? So weit ich weiss, hat Jenala sich vor wenigen Monaten über Youtube so ein Google-Konto zugelegt und sie musste nichts per SMS bestätigen lassen. Ich jedenfalls finde, dass es eine Frechheit ist. Das ist doch entgegen der Datenschutz-Bestimmungen. Da regen sich die Leute über Streetview und Streetside (von denen ich immer noch keine Bestätigung, dass sie das Haus verpixeln) auf, aber von dieser Machart haben sie wohl noch nichts mitbekommen. Glücklicherweise hatte ich ja vorgesorgt.

Streetside ist auch so eine Sache. Erst wollen die meinen Antrag auf Unkenntlichmachung nicht annehmen, brauche zwei Versuche dafür, weil die Seite immer wieder abstürzt. Dann höre ich monatelang nichts, bekomme im letzten Monat eine Mail, wo kurz mir geschrieben wird, dass sie viele Aträge haben und diese nun erst mal bearbeiten müssen. Werden sich aber noch mal melden. Entweder täusche ich mich oder aber bei Google ging das alles ein wenig flotter. Da bekam ich wenige Wochen später die Bestätigung, dass ich nochmals bestätigen soll, dass ich das auch wirklich verpixelt haben will. Und danach war alles erledigt. Dabei muss man übrigens auch bedenken, dass bei Google Streetview viel mehr Menschen Widerspruch eingelegt hatten. Bei Bing Streetside hingegen nur eine geringe Anzahl. Wieso also dauert das so lange? Ich verstehe es nicht, aber wenn ich bei Erscheinen von Streetside sehen sollte, dass das Wohnhaus unverpixelt ist, gehe ich in die Luft und dann gibt es eine ordentliche Beschwerde. Soll Streetside nicht schon im Dezember an den Start gehen? Das sind doch höchstens noch drei Wochen, wenn überhaupt.

Die Euro-Krise ergreift immer mehr Länder. Italien ist schon länger betroffen, aber nun haben sich die Menschen mal wieder dazu aufgerafft, den netten Herrn Berlusconi aus dem Amt haben zu wollen. Das macht er natürlich nicht. Aber er will nicht mehr bei Neuwahlen antreten. Kennen wir bereits. Ein paar Jahre später taucht er dann doch wieder aus der Versenkung auf. Allerdings frage ich mich, wie lange er das wohl noch durchhalten wird, schliesslich ist Berlusconi nun auch schon über Siebzig. Auch wenn er Stammgast beim Schönheitschirurgen sein mag. So viel jünger sieht er nun wirklich nicht aus. Aber das hängt auch mit den Genen zusammen. Der Lebensgefährte meiner Tante ist 71 – sie ist auch nur ein paar Jährchen jünger – und sieht nun mindestens zehn bis zwanzig Jahre jünger aus. Volles Haar mag er nicht mehr haben, aber es ist immer noch die natürliche Haarfarbe. Wenn ich da andere Leute sehen, die sehen mit 71 schon aus wie hundert. Total zerknittert und tattrig. Mal abwarten, wie ich dann in dem Alter aussehen werde. Sind zwar noch knapp fünfzig Jahre, aber bekanntlich rennt die Zeit immer schneller.

Griechenland scheint sich nun auch wohl irgendwie zu einigen. Also werden sie dann die Krise in den Griff bekommen? Man kann es ja nur hoffen. Und Papandreou ist dann Weg vom Fenster. Aber der will wohl auch nicht mehr. Kann auch getrost in die USA abhauen, wo er doch schliesslich da geboren ist. Manchmal ist das echt von Vorteil, denn man hat einen amerikanischen Pass. Das ist übrigens die einzige Möglichkeit, wo man kein einziges Wort Englisch zu sprechen braucht und dennoch US-Amerikaner ist. Und das nur, weil man in den USA geboren wurde. Das Glück habe ich nicht gehabt, weshalb ich immer umständliche Einreisezeit einrechnen muss. Nervig!

Und wieder ein bisschen Werbung für einen supertollen Roman. Ich lobe wenige Romane, aber der hat es wirklich verdient! Er spielt vor etwa hundert Jahren und dann in der Jetztzeit.
Worum es geht? Um ein paar ägyptische Papyri, die etwas enthalten, dass die göttliche Weltordung aus dem Gleichgewicht bringen könnte. So nimmt es jedenfalls eine geheimnisvolle Bruderschaft an, die seit Jahrtausenden nichts unversucht lässt, um an die Schriftrollen zu kommen. Doch der Besitzer der Papyri hat sich ins ferne Deutschland aufgemacht, um sie dort vor seinen Verfolgern zu verstecken. Doch lange kann er das Geheimnis nicht wahren. Hundert Jahre später tauchen die Schriftrollen wieder auf. Doch von ihnen geht noch immer die gleiche Gefahr aus. Menschen werden getötet, um in den Besitz der Papyri zu gelangen. Nur einer Person scheint es zu gelingen, die Schriftrollen übersetzen zu können. Doch anfangs ahnt sie gar nichts vom mysteriösen Inhalt des Kruges, den sie ersteigert hat.
Das Buch heisst: Die Schriftrollen des Seth und ist von Helen Dalibor. In Amazon kann ich es noch nicht finden, aber mir ist gesagt worden, dass es noch Ende diesen oder zu Beginn des nächsten Monats in die Buchhandlungen kommen soll. Keine Ahnung, was da los ist. Bei Interesse auf alle Fälle die Buchhändler löchern und mal bei den Verlagen nachfragen – kenne den Verlag nciht, wo das Buch rauskommen soll. Bastei Lübbe oder DroemerKnaur, ich habe keine Ahnung. Einfach mal nachfragen. Das muss doch endlich rauskommen das Buch. Und dieses Mal vertue ich mich garantiert nicht im Jahr.

Nicht das heutige Datum vergessen! Wir haben den 09. November. Und was sagt uns das? Nun ja, ein ganz besonderes Tag in der deutschen Geschichte. Viermal im vergangenen Jahrhundert: Und zwar 1918 – Ausruf der Ersten deutschen Republik, die später die Bezeichnung „Weimarer Republik“ bekam -, dann 1923 – der Hitler-Putsch in München mit dem Marsch auf die Feldherrnhalle. Wie sagte mein Geschichtslehrer noch gleich? Damals wurde ein Mann zu wenig erschossen. -, 1938 – die Reichskristallnacht, so genannt wegen der Fensterscheiben die zu Bruch gingen. Politisch korrekt heisst es Reichspogromnacht. Ein Jahr später hätte dieser Tag auch in die Geschichte eingehen könnn. Das Elser-Attentat auf Hitler war aber am Tag zuvor und scheiterte. Noch immer halten sich ja Gerüchte, dass Elser von Hitler oder einem seiner Genossen beauftragt worden sei, dieses Attentat auszuführen. Ist ja schon irgendwie seltsam, dass er die ganze Zeit im KZ zubrachte und dann gegen Kriegsende ermordet wurde. Wieso nicht früher? Aber vielleicht erscheint uns das alles so seltsam, weil man über Elser nicht wirklich etwas weiss. – Und schliesslich folgt der 09. November 1989, wo in Berlin die Mauer fiel. Beruhte alles auf einem Missverständnis, aber viel länger hätte die Mauer auch nicht mehr gestanden. Heute wünschen einige sich die Mauer ja wieder zurück. Ich würde mir wünschen, dass der Soli endlich abgeschafft wird, auch wenn Schäuble dagegenhält.

 

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Wer braucht denn so eine Zahnversicherung?


Meine Krankenversicherung nimmt zwar keine Zusatzbeiträge, aber nun versucht sie, mich anderweitig zu ködern. Sie will mir eine Zusatzversicherung andrehen – für meine Zähne. Dabei bezieht sich die Zahnversicherung eindeutig nur auf Kronen, Implantate sowie Brücken und von all den Dingen deren Reparaturen. Bloss leider (wieso leider? Zum Glück!) habe ich gar nicht solche Sachen. Ich habe ja nicht einmal ein Loch in meinem bisherigen Leben gehabt. Das muss mir einer mit 26 Jahren erst einmal nachmachen. Wer hat bis zu dem Alter nicht wenigstens ein einziges Loch gehabt?
Und wenn man mal die DFV Familienversicherung ansieht, dann liest man, dass die einfach nur den gleichen Betrag zahlen wie die normale Krankenkasse, mehr aber auch nicht. Den grössten Teil muss man als Zahnpatient dann immer noch selbst zahlen.
Ich bin seit Jahrzehnten bei einer Zahnzusatz-Versicherung und habe sie bis heute (toi, toi, toi und auf Holz geklopft) noch nie gebraucht. Wenn man mal von der Knirscherschiene absieht, denn die haben sie mir bezahlt. Ja, dafür habe ich sie gut gebrauchen können, aber ansonsten kostet sie mich noch nur Geld. Aber wer weiss, was mich in einigen Jahren erwarten wird. Ich habe beispielsweise einen sichtbaren Riss in einem Zahn. Aber anscheinend hat es ausser mir noch nie jemand gesehen. Zudem sitzen meine Weisheitszähne wie sie wollen. Im Grunde genommen könnte ich sie entfernen lassen, denn für mein Gebiss sind sie einfach nichts.
Aber die DFV kannte ich bis vor einigen Tagen überhaupt nicht und dann sehe ich auch noch im Fernsehen, wie sie für eine Pflegeversicherung Reklame macht. Und das nicht auf ARD oder ZDF, sondern auf Vox. So ist die mir noch unseriöser als ich gedacht habe. Aber das ist meine persönliche Meinung. Vielleicht ist sie doch nicht so schlimm wie die Ergo-Direkt-Versicherung, wo man nur Geld zahlt und am Ende nichts kriegt. Ich jedenfalls bleibe bei meiner Versicherung und ignoriere diese Werbung.
Aber vielleicht dachte meine Krankenversicherung, dass ein 26jähriger Mann wohl gewiss schlechte Zähne haben wird, inklusive Löchern, Kronen und eventuell auch Brücken. Also das habe ich nicht und möchte ich auch nicht haben. Meine Zähne sind nun einmal einzigartig und das mit nur einmal täglich Zähneputzen. Aber es kommt auch aufs Essen und Trinken an. Das ist enorm wichtig.

Bei uns in der Redaktion haben wir kein anderes Thema mehr als Gaby Köster. Ich weiss wirklich nicht, warum die erst jahrelang verschwunden bleibt und dann in bald jeder erdenklichen Sendung auftaucht, dass man sich von ihr schon verfolgt fühlt. Und das nur, weil sie ihr Buch vermarkten will. Wer auch immer das lesen möchte. Wahrscheinlich werde ich das auch wieder tun müssen, wenn wir unser Freiexemplar haben. Oder haben wir das schon? Keine Ahnung, aber ich will das nicht lesen.
Lustig finde ich ja, wie am Tag nach dem Auftritt – oder war es gestern? – die Bildzeitung schrieb, dass ihr damaliger Freund sie verlassen habe. Genau diese Geschichte brachte auch Anfang letzten Jahres eine Klatschzeitschrift und wurde dafür gehörig verurteilt, sogar der Redakteur, der es geschrieben hatte, musste persönlich dafür haften. Keine Ahnung, wieso die Bildzeitung das jetzt bringen kann, wahrscheinlich, weil es auch in diesem Buch steht.
Interessant war ja, dass Gaby Köster sich über einen Fotografen beschwerte, der ihr aufgelauert hatte. Wieso hat sie nicht vorab eine presserechtliche Information über ihren Anwalt rausgegeben, dass Bilder von ihr oder ihrem Haus nicht veröffentlicht werden dürfen, ansonsten gibt es eine saftige Geldstrafe? Das kann man doch alles machen, wurde letztes Jahr bei Lena Meyer-Landrut doch auch gemacht. Und andere machen es auch. Später klagen kann man natürlich auch, aber erst einmal ist es gedruckt worden und in einer Zeitschriftendatenbank ist es bis in alle Ewigkeit zu finden, auch wenn der Artikel gesperrt bleibt. Der Text ist weiter ausdruckbar, nur eben der eingescannte Artikel nicht.
Was man doch nicht so alles erfährt, wenn man in einer Klatschredaktion arbeitet. Nun ja, falls ich mal berühmt werden sollte, weiss ich nun auf alle Fälle, was ich zu tun habe, damit ich auch weiter in Ruhe leben kann. Vor allem keine Interviews geben, das ist schon mal klar.

Morgen ist der Tag, an den sich garantiert noch alle erinnern, wo sie da vor zehn Jahren waren. Ich war an dem Tag unterwegs, wir hatten einen Ausflug mit der Klasse gehabt. Als wir wieder ins Internat zurückkehrten, herrschte eine betretende Stille und wir erfuhren später beim Essen, was passiert war. Schock empfand ich nicht, Angst erst recht nicht. Es wirkte nur alles so unreal, als sei ich in einem Film.
Ob morgen nun was passiert, werden wir sehen. Eigentlich schon, denn das Datum ist doch zu schön, schliesslich ist 911 die Nummer des Notrufs in den USA.

Gestern liefen vier Folgen „Castle“ hintereinander. Zwei neue und zwei ganz alte, also dritte Staffel und dann erste Staffel. Ich weiss zwar nicht, wer das aushält, aber mir sind das dann doch ein paar Folgen zuviel, obwohl ich zugeben muss, das ich von „Criminal Minds“ durchaus acht Folgen hintereinander sehen könnte, wenn ich denn die Zeit hätte. Natürlich in 1,5facher Geschwindigkeit. Da geht dann die Spielzeit schneller rum, während die normale Zeit normal weiterläuft.
Ab nächste Woche wieder eine Folge von „Castle“ und danach kommt dann „Criminal Minds“. Die erste Staffel wurde auf Sat.1 ja auch um Viertel nach neun gesendet, heutzutage geht das wegen der Altersfreigabe ab 16 nicht mehr. Dabei weiss ich wirklich nicht, was sich an den Folgen eigentlich geändert hat? Die sind nicht härter geworden, bloss die Altersfreigabe, wie mir scheint.

 
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Verfasst von - 10. September 2011 in Blog, Castle, Fernsehen, Real life, Serien, Technik

 

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