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Die große Gentechnik-Lüge


Vor beinahe einer Woche verkündete die Fastfood-Kette McDonalds, dass sie seit April ihren Hühnerfleisch-Lieferanten erlauben, gentechnisch veränderte Futtermittel wie Soja und Mais verwenden zu dürfen. Und der Grund? Weil es immer schwieriger werden würde gentechnikfreies Soja zu bekommen. Ha, das ist natürlich ein Grund – denn er stimmt nicht. Aber da macht es sich McDonalds wirklich leicht.
Eine Sauerei, wie ich finde. Gut, so selten wie ich zu McDonalds gehe, dürfte es mich nicht interessieren. Aber man muss beachten, dass das gentechnisch veränderte Futter nicht nur die Hühnerfleischlieferanten betrifft, sondern auch die Rindfleischlieferanten. Diese haben wohl immer gentechnisch veränderte Futtermittel verwendet, ohne dass es uns Konsumenten störte. Wohlgemerkt, die meisten wussten es wohl auch nicht. Ich genauso wenig, sonst hätte ich der Fastfoodkette schon seit Jahren keinen Besuch mehr abgestattet.
Die allergrösste Sauerei ist, dass gentechnisch veränderte Futtermittel nirgendwo gekennzeichnet werden müssen, wenn das Fleisch derjenigen Tiere in den Handel gelangt.
Das betrifft natürlich nicht nur McDonalds, sondern auch den ganz normalen Einzelhandel. Was wissen wir da denn schon, welches Futter die Tiere bekamen, die uns Fleisch oder Milchprodukte liefern? Es herrscht dafür einfach keine Kennzeichnungspflicht in der EU.
Bleibt uns also nur die Möglichkeit, Veganer zu werden? Tja, da wird ja nicht nur Gemüse und Obst gegessen, sondern auch gerne Produkte aus Soja, wie beispielsweise Tofu oder eben Weizenprodukte aus Seitan. Letzteres schmeckt leider furchtbar pappig – meine persönliche Meinung. Ausserdem wird Soja auch als Milchersatzprodukt genutzt. Hafer, Dinkel oder Reis kann man natürlich auch nehmen, aber das gibt es meist nur als Trunk und kann dann fürs Müsli genutzt werden.
Zurück zum Soja. Weiss ich da wirklich, dass es nicht von gentechnisch veränderten Pflanzen stammt? Eigentlich müsste es gekennzeichnet sein, also nehme ich an, dass es nicht von gentechnisch veränderten Pflanzen stammt. Bei Direktprodukten wie beispielsweise Sojamilch – eine richtige Milch ist es ja nicht, sondern nur eingeweicht und gepresst, was man leider auch schmeckt, wie ich finde – muss gekennzeichnet werden, ob es sich um gentechnisch veränderte Produkte handelt. Allerdings werden wir für dumm verkauft, wenn es um Schokolade, Milch, Quark, Joghurt oder eben Fleisch geht. Da muss nichts gekennzeichnet werden, weil die EU es so entschiedenen hat. Wir werden praktisch belogen und betrogen mit dem Segen der Politik.
Zurück bleiben wir Verbraucher, die dumm aus der Wäsche gucken. Aber wir können uns wehren. Gehen wir eben nicht mehr in den Supermarkt und kaufen dort das Fleisch, weil wir es billig haben wollen. Gehen wir zum Metzger unseres Vertrauens, der genau weiss, woher das Fleisch kommt und wie es gefüttert wird. Ob es nur irgendeine Silage ist oder auch Mais- und Sojaschrot dabei ist. Ob er dann auch weiss, dass das Futter entweder gentechnisch verändert oder eben nicht gentechnisch verändert ist? Tja, ich denke schon, dass der Metzger unseres Vertrauens das wüsste.
Viele Fleischproduzenten – so nenne ich sie mal alle der Einfachheit halber – wählen den einfachen Weg und kaufen das konventionelle Futter, das aus gentechnisch veränderten Pflanzen produziert wurde. Es ist eher erhältlich, auch billiger. Bei den Dumpingpreisen, die es für die Fleischabnahme gibt, schon verständlich. Aber es kann doch nicht sein, dass wir Verbraucher deshalb am Ende auf der Strecke bleiben.
Ja, ein Paradoxon. Wir wollen es billig haben, erwarten allerdings die beste Behandlung der Tiere und natürlich das gesündeste Futter. Das passt leider allerdings nicht alles zusammen. Denn entweder gesundes Futter oder Billigpreise fürs Fleisch und gentechnisch veränderte Futtermittel. Da müssen wir uns schon entscheiden.
Deshalb können wir auch nicht einfach mit dem Finger auf jemanden zeigen und uns beschweren.
Bei McDonalds hingegen ist es ganz etwas anderes. Sie können darauf bestehen, dass ihre Fleischlieferanten keine gentechnisch veränderten Futtermittel benutzen dürfen. Stattdessen haben sie es nach 13 Jahren ihren Hühnerfleisch-Lieferanten wieder erlaubt. Die Rindfleischlieferanten durften es weiterhin. Die Mehrkosten, die normale Futtermittel kosten, sind so unerheblich, dass es sich kaum auf den Burgerpreis draufschlägt.
Aber stattdessen macht McDonalds es sich einfach. Da können wir nur eins machen: Boykottieren!
Oder wir gehen zur Konkurrenz, wenn es denn unbedingt Fastfood sein muss. Allerdings sieht BurgerKing auch nicht gerade besser aus. Da geht es nun nicht um gentechnisch veränderte Futtermittel, sondern um die Sauberkeit in den einzelnen Filialen. Das will man eigentlich gar nicht alles wissen, was da eine RTL-Reportage aufgedeckt hat. Abgelaufene Lebensmittel scheint noch das harmloseste zu sein.
Und was ist mit KFC? Diese Fastfood-Kette steht immer wieder in der Kritik, dass die Hühner nicht artgerecht gehalten werden. Davon habe ich lange nichts gehört und wie ist es eigentlich in Europa? Oder wo kommt das Hähnchenfleisch her?
Ja, ich wäre sehr daran interessiert, wie es neben McDonalds die anderen grossen Fastfoodketten mit den Futtermitteln ihrer Fleischlieferanten halten. Wäre doch gerade jetzt ein guter Anstoss, um das nachzuforschen und uns interessierten Kunden mitzuteilen. Aber wer ist wirklich interessiert? Nur eine kleine Minderheit? Das ist die Frage.
Dabei sollte Gentechnik alle angehen. Es ist nicht zu leugnen, dass es schädlich für den Organismus ist, der es aufnimmt. Falls es mal ab und an geschieht, im Grunde kein Problem. Aber wenn es kontinuierlich der Fall ist, dann sieht die Sachen völlig anders aus. Es gibt eine Filme über die Folgen von gentechnisch verändertem Futter, besonders für Tiere. Dies betrifft meist die Firma, die auch für das Nervengift Agent Orange verantwortlich gewesen ist. Die Folgen sind klar und deutlich aufgezeichnet, werden aber immer noch nicht ernst genommen. Unfruchtbarkeit ist nur eine der Folgen. Welche Spätfolgen es tatsächlich gibt, wenn man andauernd gentechnisch veränderte Futtermittel oder Produkte konsumiert, die ebenjene Futtermittel gefressen haben, ist noch lange nicht ausgeforscht. Das sollte uns zu denken geben, aber wir sind nur Endverbraucher, also müssen wir hinnehmen, was es gibt.
Aber vielleicht wollen wir auch für dumm verkauft werden, gar nicht wissen wollen, welche schädlichen Zutaten in unseren Lebensmitteln stecken oder wie sie produziert werden. Hauptsache es ist billig und schmeckt. Oft wird uns aber auch nicht die Möglichkeit gegeben, zu erfahren, was sich wo drin befindet.
Wir müssen mit Scheuklappen durch die Welt gehen. Ist es nicht eine verrückte Welt?
Übrigens, ich habe mich in diesem Artikel eigentlich nur über Soja ausgelassen, aber es betrifft Mais genauso. Vor allem ist auch wegen der Enthaltung Deutschlands der Anbau einer gentecnisch veränderten Sorte in der EU erlaubt. Wir wissen gar nicht, was wir alles für die nachfolgenden Generationen anrichten.
Und noch etwas: In Österreich und Frankreich wird weiterhin auf Gentechnik verzichtet, weil die Kunden es sich so wünschen. Da bekommen die Fleischlieferanten sogar eine Prämie, wenn sie darauf verzichten, was natürlich ein Ansporn ist. Und das Gute: Den Kunden kostet es nicht einen Cent extra. Und wie sieht es in Deutschland aus? Tja, wir nehmen ja immer alles hin. Nur Kernkraftwerke nicht.

So, das vorletzte Spiel der aktuellen Bundesliga-Saison steht an. Jonas hat wieder einmal den Schlaubeutel befragt, wie denn der FC St. Pauli gegen den 1. FC Köln spielen wird. Tja, er war sehr überrascht, denn der Schlaubeutel sagte ihm, dass St. Pauli gewinnen würde.
Letzte Woche hatte sie noch gesagt, dass Aalen gewinnen wird. Damit hatte sie auch recht. Nun muss man allerdings bedenken, dass sie beide Male das Futter aussuchte, dass sich aus ihrer rechten Seite befand. Damit ist für Nina der Fall klar: Schlaubeutel ist ein Rechtsrüssler, also ein Rechtshänder. Die meisten Elefanten sind Rechtsrüssler, Elefantendame Mala gehört ebenfalls zu der Riege.
Also einfach alles reiner Zufall? Tja, es kommt immer auf die Methode an, die angewendet wird. Bei Elefantendame Citta aus dem Zoo Krakau wurde der Fehler begangen, dass sie immer von der Seite kam und somit das erstbeste Stück Obst nahm, das ihr vor den Rüssel kam.
Diesen Fehler begeht Jonas natürlich nicht, denn er hält sich genau an die Anweisungen seiner Cousine, die genauestens mit Mala geübt hat und noch heute sagt, dass sie das beste Rüsselorakel überhaupt sei – auch wenn sie nicht immer richtig lag. Nun ja, die Legende lebt.
Ausserdem tippt Mala selbst in ihrem belgischen Exil fleissig weiter. So hat sie auch das Spiel von St. Pauli gegen Köln getippt. Sie geht davon aus, dass beide Vereine in Freundschaft spielen und deshalb Unentschieden spielen werden.
Na, wer wird recht behalten? Jonas jedenfalls hat sich schon entschieden, den Schlaubeutel als sein neues Rüsselorakel für die WM zu verwenden. Nun kann er nur hoffen, dass sie nicht noch während oder kurz vor der WM umziehen muss. Das wäre natürlich ärgerlich.

Am Dienstag wird in Frankreich eine DVD-Box mit Jean Epstein-Filmen herauskommen unter anderem auch „Le Lion des Mongols“ mit Ivan Mosjoukine. Auf den Film warte ich schon lange, umso mehr freut mich die Veröffentlichung dieser Box. Und es ist mal wieder eine willkommene Gelegenheit, um den TV-Sender Arte darauf aufmerksam zu machen, dass sie im September nicht den Ivan-Mosjoukine-Themenabend vergessen. Gibt schöne Stummfilme, wie auch Tonfilme und eine Dokumentation gib es über den Schauspieler ebenfalls.

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Genmais – Bedrohung für Mensch und Natur?


Wie gefährlich genveränderte Pflanzen sind, habe ich schon vor zwei Jahren berichtet. Aber die EU-Länder scheinen daraus nicht gelernt zu haben. Denn nur 19 Länder haben sich gegen die Einführung des Genmais 1507 ausgesprochen. Zu wenig, um die Einführung zu verhindern.
Deutschland hat sich gleich ganz enthalten, weil CSU und SPD dagegen, die CDU aber dafür ist. Da sollte man sich lieber mal durchsetzen und mit Nein stimmen, denn eine Enthaltung ist immer eine Ja-Stimme. Und Deutschland will den Genmais keinesfalls haben, jedenfalls was die Mehrheit der Nichtpolitiker angeht. Denn angeblich will Bundeskanzlerin Merkel den Genmais haben. Na denn, soll sie ihn essen. Aber sie allein und uns dieses schädliche Zeug nicht aufzwingen.
Es wird viel getan, um doch noch die Einführung zu verhindern. Möglich ist es noch, aber wie man die EU kennt, werden die Bemühungen doch nichts bringen. Es kommt immer das durch, was man garantiert nicht haben will.
Aber warum eigentlich die Einführung des Genmais 1507 verhindern? Hat dieser nicht auch seine Vorteile?
Natürlich hat er die, jedenfalls theoretisch. Denn der genveränderte Mais enthält das Gift für einen Schädling, der der Pflanze nun nichts mehr anhaben kann. Leider gibt es nicht nur die Vermutung, sondern schon erste Beweise dafür, dass die nächsten Generationen des Maiszünslers sich gegen das Gift immunisieren und umso schlimmer wüten. Bei anderen gentechnisch veränderten Pflanzen ist dies nämlich genau so gekommen. Also anfangs schon ein Vorteil, der sich am Ende zum Nachteil umkehrt.
Zudem soll der Genmais gegen ein Unkrautvernichtungsmittel immun sein. Damit sollen Unkräuter vernichtet werden, während der Mais ungestört wachsen kann. Wie sich das auf den Organismus von Tier und Mensch auswirkt ist nicht wirklich ausgetestet worden. Aber da gibt es viele Dinge, wo nach ersten Erfolgen die Tests abgebrochen und für positiv befunden werden. Jahre später geht es dann ins Gegenteil. Aber wie wird es beim Genmais sein? Wie schädlich ist er wirklich? Das wissen wir alles nicht.
Warum also diesen Genmais anbauen, wenn er nicht wirklich was bringt? Weil er als die neue Lösung angepriesen wird. Aber das ist der Genmais nicht. Ihm haftet bereits jetzt etwas Negatives an, wie allen genveränderten Pflanzen.
Bei Gensoja weiss man inzwischen, dass dieser die Fruchtbarkeit einschränkt, wenn er regelmässig konsumiert wird. Aber hat man daraus gelernt? Nein, die Tiere werden weiterhin fleissig damit gefüttert. Und wir als Endverbraucher erfahren davon nur, wenn wir das Fleisch konsumieren. Nehmen wir andere Milchprodukte wie etwa Milch, Käse oder Schokolade zu uns, wissen wir nichts. Denn das muss nicht gekennzeichnet werden.
Ein weiteres Problem von gentechnisch veränderten Pflanzen ist, dass Bienen den Nektar dieser Pflanzen nicht sammeln dürfen, da sie damit den Honig verseuchen, also unbrauchbar wird für uns Endverbraucher. Aber wie soll man einer Biene begreiflich machen, dass sie das eine Feld nicht anfliegen darf, weil dort gentechnisch veränderte Pflanzen stehen? Da muss der ganze Honig entsorgt werden und dem Imker entsteht ein grosser Schaden.
Warum ich das nun erwähne? Tja, es gibt in Deutschland immer noch Versuchsfelder, wo gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut werden. Diese sind zwar gekennzeichnet, nichtsdestotrotz besteht die Gefahr, dass Pollen und Samen durch den Wind in Nachbarfelder getragen werden können. Denn das Feld ist nicht durch Planen abgetrennt.
Kanada hat Europa gewarnt, dass wir bloss nicht mit gentechnisch veränderten Pflanzen anfangen sollten. Denn man wird es nicht mehr los. Kanada war anfangs sehr begeistert von den gentechnisch veränderten Pflanzen, inzwischen verteufeln sie es. Aber es dauert bis sie es wirklich loswerden. Noch ist der Kampf nicht gewonnen.
Hat die EU und deren Mitgliedsländer nichts daraus gelernt? Anscheinend nicht, warum sind sie sich sonst nicht einig? Zwölf Länder wollen den Genmais, 19 hingegen nicht, während Deutschland sich nicht einigen kann.
Gut, Deutschland bekommt jetzt eh einen neuen Landwirtschaftsminister. Wird wieder einer von der CSU sein. Wen haben die denn? Guttenberg!
Na, warten wir mal ab, vielleicht kommt Söder, aber der wäre schön blöd, wenn er das machen würde. Aber falls Seehofer ihn loswerden will…

Im Februar 2011 sagte Elefantendame Mala nach dem Sieg der Hamburger SPD, dass es ihr völlig egal sei, ob Olaf (Scholz) nun König oder Kaiser von Hamburg geworden sei, Hauptsache, sie bekäme weiterhin ihr Futter. Tja, nun ist die Elefantin schon seit anderthalb Jahren im belgischen Brugelette, und das mit den schmackhaften Futterrüben hat sich nun Ende des Jahres auch erledigt.
Das fleissige Waschen der Rüben, dass Mogli, Kandy und Co. immer mit ihren Exemplaren machen, wird es so nicht mehr geben. Denn der jahrzehntelange Rübenlieferant kann nach dem 31. Dezember diesen Jahres keine Futterrüben mehr liefern, da die Stadt Hamburg die Pachtverträge zu diesem Datum gekündigt hat. Grund: Die Flächen dienen als Ausgleich für den Ausbau der dortigen Autobahn. Damit verliert der Stadtteil Eidelstedt seine letzten beiden Bauern und der Hamburger Tierpark seinen Futterrübenlieferanten.
Nun kann man sich fragen, was das eigentlich soll. Denn irgendwie widerspricht das dem, was die Stadt Hamburg so plant. Wie ich täglich aus meiner Lektüre erfahre – ich bekomme hier täglich Zeitungen aus verschiedenen deutschen Städten, unter anderem auch aus Hamburg -, will die Hansestadt weniger Autos in der Stadt haben. Dazu wollen sie bei Neubauten keine Stellplätze mehr bauen. Die P+R-Parkplätze werden kostenpflichtig, was auch wieder bedeutet, dass die Leute mehr auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen und das Auto ganz vergessen sollen. Und dann wird da die Autobahn ausgebaut? Das ist doch ein Paradoxon.
Oder auch nicht, denn die Autobahn wird ja nicht nur für den Berufsverkehr genutzt, sondern auch von jeder Menge LKWs, die Waren transportieren. Alles kann eben nicht auf die Schiene verlegt werden.
Aber ein Paradoxon bleibt der Autobahnausbau dennoch, wenn man so ökologisch tut.
Aber wie sagt Jonas immer so schön: ‚Bei dieser Regierung ist nichts unmöglich. Glücklicherweise habe ich mich von der SPD nicht einlullen lassen, als sie versprachen, die Studiengebühren abzuschaffen.‘
Ja, es geht die Vermutung um, dass die wahlberechtigten Studenten der Hamburger SPD den erdrutschartigen Sieg mit Alleinherrschaft gebracht haben. Zwischenzeitlich hatte sich das etwas geändert, nun soll es aber wieder bergauf gehen: Der König regiert garantiert auch nach 2015 weiter allein.
Also, keine Futterrüben mehr ab dem 01. Januar 2015.
Den Hamburger Elefanten dürfte es so ziemlich egal sein, werden sie eben von jemand anderem zukünftig ihre Futterrüben erhalten. Vielleicht sind die sogar ein wenig schmackhafter als die, die sie in den letzten Jahrzehnten erhalten haben. Denn Elefanten sind Feinschmecker. Deshalb werden die Rüben auch gewaschen, denn das Futter muss sauber sein!
Der FC St. Pauli könnte momentan die Hinterlassenschaften von Mogli & Co. gut gebrauchen, haben sie doch erhebliche Probleme mit ihrem Rasen, der aussieht wie ein Flickenteppich. Eine Erneuerung wäre zu teuer, weshalb sie nach Möglichkeiten suchen, wie der Rasen noch gerettet werden könne.
Tja, mit Elefantenködeln kann man den Rasen düngen. Das macht nicht nur wieder den Rasen frisch, sondern verhindert sicherlich auch das eine oder andere Foul.

Nina und Jonas sind mal wieder sauer. Der Grund: Elefantendame Mala wird seit ihrem Weggang vor anderthalb Jahren immer noch als Werbeobjekt genutzt. Nun ist sie in der aktuellen Ausgabe der hauseigenen Zeitschrift ihres ehemaligen Zuhauses abgebildet. Wenn Mala davon wüsste, würde sie sicherlich sagen: „Man kann gerne mit mir werben, aber nur, wenn ich auch anwesend bin.“
Will heissen: Entweder Mala kehrt zurück oder die Werbung mit ihrem Konterfei sollte unterlassen werden. Aber der Laie merkt ja nicht, dass der abgebildetete Elefant seit anderthalb Jahren sein Dasein im Pairi Daiza fristen muss. Dort ist die Elefantin zwar der grosse Star und der Liebling der Besucher, aber Mala hat dennoch nur einen Wunsch: Nach Hause! Ihre Augen verraten es. Heimweh kann die grösste Aufmerksamkeit nicht lindern.
Wir merken uns: Für einen Laien sehen alle Elefanten gleich aus. Ausserdem ist niemand der verbliebenen Hamburger Elefanten fotogen genug, um als Werbeobjekt zu dienen. Nun, wie sagt Jonas immer: Man solle es mal mit Shila versuchen. Schon jetzt trete sie in Malas Fussstapfen, indem sie wie damals Europas klügster Elefant im zarten Alter von sieben Jahren am Grabenrand stehe und auf Futter der Besucher warte.
Gemeint ist eine Szene aus dem Film „Klein Erna auf dem Jungfernstieg“. Einziger Unterschied: Damals gab es noch afrikanische Elefanten in der Gruppe. Aber Mala blieb immer gesund.

Und wo ich gerade bei Elefantendame Mala bin. Nachdem sie in der letzten Woche wieder einmal bewiesen hat, dass sie immer noch den richtigen Riecher besitzt – sie tippte auf ein Unentschieden in der Partie Bielefeld gegen St. Pauli -, trotz Winterpause, hat sie nun das nächste Spiel getippt. Bochum heisst der nächste Gegner. Und, was sagt Mala? Drei Punkte für Bochum, also Niederlage für St. Pauli.
Mal sehen, ob sie wieder recht behalten wird. Wir sind gespannt.
Ein Sieg wäre für St. Pauli im Rennen um die Aufstiegsplätze natürlich besser. Aber vielleicht wollen sie gar nicht im Relegationsspiel gegen den HSV antreten. Das würde Mord und Totschlag geben, wenn es zu dieser Spielkonstellation kommen würde.
Eher schafft der HSV den Relegationsplatz, als dass St. Pauli es in der Zweiten Liga auf den dritten Platz schaffen wird.
Dennoch glaube ich nicht, dass der HSV heute gegen Braunschweig gewinnen wird. Die sind völlig konfus. Vor allem wenn Van der Vaart spielt, wird das nichts werden.

 

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Stirbt der Mensch aus? – Wie gefährlich das Verfüttern von gentechnisch verändertem Futter ist


Eine berechtigte Frage, wie ich finde. Wobei es nun nichts Neues ist, dass Schweine und Geflügel mit gentechnisch veränderten Futtermitteln gefüttert werden. Aber es wird mal wieder darauf aufmerksam gemacht. Was ich nur richtig finde.
Denn völlig ahnungslos essen wir Fleisch von Tieren, die mit gentechnisch veränderten Futtermitteln, also Soja, gefüttert wurden. Es herrscht nämlich keine Kennzeichnungspflicht. Nur wenn ein Produkt direkt mit gentechnisch veränderten Produkten verarbeitet wird, muss es für den Endverbraucher gekennzeichnet werden.
Also bekommen Schweine und das Geflügel Gensoja und wir sind so blöd, weil ahnungslos, und essen dann das Fleisch von diesen Tieren.
Dabei wissen wir nicht einmal, wie gefährlich das ist. Im Fernsehen gab es auf Arte vor ein paar Jahren mal eine Dokumentation über Monsanto, die ja bekanntlich gentechnisch verändertes Saatgut vertreiben und in Indien praktisch für die Armut der indischen Bauern verantwortlich ist. Aber darum geht es nun nicht, sondern um die gesundheitlichen Schäden, die durch gentechnisch verändertes Soja entstehen.
In den USA wurden die Sauen langsam unfruchtbar. Sie bekamen immer weniger Nachkommen, was für die Betriebe dort natürlich eine Katastrophe war. So, nun einmal scharf nachgedacht. Die Schweine werden mit gentechnisch verändertem Soja gefüttert, davon werden sie mit der Zeit unfruchtbar. Nun essen wir Menschen dieses Fleisch. Eventuelle Folge davon: Auch wir werden unfruchtbar. Bewiesen ist es ja bereits. Ein Paar wünscht sich Kinder, bekommt aber keine. Beide lassen sich untersuchen, es kann aber nichts festgestellt werden. Was ist es nun? Umweltgifte ist dann oft die Antwort, was auch zutrifft. Und dann eben auch das Fleisch von Tieren, die mit gentechnisch verändertem Soja gefüttert wurden.
Nun meine Überschrift verstanden? Natürlich wird die Menschheit nicht wirklich aussterben, aber förderlich ist es auch nicht gerade.
Erinnert sich noch jemand daran, wie Horst Seehofer Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz war? Die Gentechnik hat er gefördert bis zum geht nicht mehr. Scheint ja immer noch sehr positiv davon überzeugt zu sein. Als er dann bayerischer Ministerpräsident wurde, war dann das Thema zwar nicht ganz erledigt, aber es wurde nicht mehr in dem Umfang betrieben wie vorher. Es wurden sogar Gensorten verboten. Was allerdings nicht heisst, dass es in Deutschland keine Versuchsfelder für gentechnisch veränderte Pflanzen gibt.
Ja, es gibt sie noch. Heimlich still und leise stehen sie irgendwo. Natürlich so aufgestellt, dass möglichst nichts entfleuchen kann. Bloss ist das praktisch gar nicht möglich.
Denn kann man dem Wind verbieten, dass er dort nicht wehen soll? Kann man Tieren, wie Feldmäusen oder sonstigem Getier vorschreiben, dass es nichts von den Feldern nehmen soll? Und vor allem, kann man Bienen sagen, dass sie diese Felder umfliegen und die Blüten in Ruhe lassen sollen? Nein, kann man nicht. Also sind diese Versuchsfelder alles andere als gut.
Und noch einen Haken hat die Sache. Wenn Bienen an die Blüten von gentechnisch veränderten Pflanzen geraten, kann der ganze Honig vernichtet werden. Und das wird für die Imker immer schwieriger, Stellen zu finden, wo keine gentechnisch veränderten Pflanzen wachsen.
Kanada versucht nun schon seit einigen Jahren, die ganzen Gentechnik-Pflanzen loszuwerden. Bloss ist das schwieriger als gedacht. Sie haben Deutschland sogar gewarnt, bloss nicht erst mit der Gentechnik anzufangen. Aber hören wir darauf? Wenn man an die Testfelder sieht, nein. Und welche Futtermittel bekommt man heute überhaupt noch, die nicht irgendwie verändert sind. Es sind doch alles Hochleistungszuchten, damit möglichst viel Gewinn eingestrichen wird.
Deshalb gibt es auch Vereine, die sich um die alten Saaten kümmern. Bloss handeln die in einer EU-rechtlichen Grauzone. Denn jedes alte Saatgut muss beim Bundessaatgut (oder wie es auch immer heisst) angemeldet und mit 30 Euro pro Jahr bezahlt werden. Tja, das wird natürlich teuer bei einigen tausend Sorten.
Dabei sind die alten Sorten oft geschmacklich sehr viel besser und auch robuster. Aber sie werfen eben keinen grossen Gewinn in der Ernte ab. Aber wollen wir nicht lieber Geschmack als Masse? Nein, wir wollen es vor allem billig. Ich ja auch, gebe ich frei heraus zu.
Die Nachricht des WWF, der angeblich seine Geldmittel für dieses Jahr schon komplett ausgegeben haben soll – deshalb vielleicht dieses Aufrütteln? -, sollte uns aufrütteln. Was wir dagegen tun sollten? Vegetarier werden, sich nur noch von Grünzeug ernähren. Aber selbst da können wir uns nicht sicher sein, was wir da auf den Teller kriegen. Denn selbst Bio ist nicht immer Bio.

Eine traurige Nachricht kam aus dem Berliner Zoo. Der letzte noch verbliebende Panda in Deutschland, Bao Bao, ist tot. Er wurde 34 Jahre alt und war damit der älteste Panda in einem Zoo. Ich habe ihn und seine Gefährtin, die sich aber nicht mit ihm verstand, vor Jahren gesehen. Ein Jahr später war die Pandabärin tot, hatte wohl den Knut-Hype nicht verkraftet.
Mit Bao Baos Tod endet eine Ära. Ob nun noch irgendwann neue Pandas kommen? Ich weiss es nicht. Aber wollen wir auch wirklich welche sehen? Nach Wien ist so weit der Weg nicht, jedenfalls für mich.

Gestern hat die Jubiläumssaison der Bundesliga begonnen. Dortmund hat gegen Werder Bremen glanzlos mit 2:1 gewonnen. Ein tolles Spiel war es nicht. Aber es war auch erst das erste Spiel.
Elefantendame Mala sagt, dass St. Pauli gegen Energie Cottbus leider verlieren wird. Wollen wir mal sehen, ob die Dickhäuterin recht behalten wird.

 

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