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Weihnachten kommt immer so plötzlich…


Und schon wieder ist ein Jahr rum. Es ist wieder Heiligabend.
Tja, es hätte doch niemand vor einem halben Jahr gedacht, dass heute schon wieder Heiligabend ist, um es frei nach Heinz Becker zu sagen.
Aber irgendwie ist es doch jedes Jahr das gleiche. Obwohl Weihnachten im Gegensatz zu Ostern immer am selben Datum stattfindet, kommt es für viele von uns überraschend. Siedend heiss fällt uns einen Tag vor Heiligabend ein, dass wir ja noch ein paar Geschenke besorgen müssen. Aber bloss nicht einen Kochtopf für die Liebste oder Unterwäsche für den Liebsten. Das sind die No-Go-Geschenke schlichthin.
Dann doch lieber eine Krawatte. Wobei, Vater Hoppenstedt war nach der zehnten Krawatte auch nicht mehr so begeistert.
Was dann schenken? Einen Gutschein? Ja, damit kann man nichts falsch machen, heisst es immer wieder. Aber ist es nicht viel zu unpersönlich, wenn man einfach nur einen Gutschein verschenkt? Wird das Gegenüber nicht auf die Idee kommen, man hätte sich keine Gedanken gemacht? Irgendwie ist es einfaltslos nur einen Gutschein zu schenken, aber bevor man das falsche kauft.
Es ist so eine Sache mit den Geschenken. Man muss immer aufpassen, was man schenkt, denn der oder die Beschenkte könnte keinen Gefallen daran finden, vielleicht sogar beleidigt sein.
Wenn man jemandem eine Anti-Faltewn-Creme schenkt, ist Ärger wohl vorprogrammiert. Steve kann davon ein Lied singen. Er hat sich jedes Jahr mit irgendeinem unmöglichen Geschenk bei Lei in die Nesseln gesetzt. Dabei hat er sich nur an die Devise gehalten, die man als Tip bekommt: Zuhören und heraushören, was gewünscht wird.
Wenn Lei nun allerdings wegen vorhandener Falten nach dem Aufstehen klagt, muss das nicht zwangsläufig heissen, dass sie eine Anti-Falten-Creme haben will.
Aber so ist das. Man sollte heraushören, was gewünscht wird, aber nicht alles zu wörtlich nehmen. Aus dem Grund bin ich auch immer sehr vorsichtig mit dem Formulieren von Wünschen. Sonst werde ich am Ende mit etwas beschenkt, was ich gar nicht haben wollte, aber mal erwähnt habe, dass es das gibt.
Im Grunde bin ich auch mehr dafür, dass man sich gar nichts schenkt. Man kann sich mal zwischendurch was schenken, wenn man was Schönes entdeckt hat. Aber muss man an Weihnachten gezwungen werden, etwas zu Schenken?
Es gibt die Menschen, die einfach nicht wissen, was sie schenken sollen. Die den Termin Weihnachten so lange verdrängen bis es beinahe zu spät ist. Dann müssen sie los und sich irgendwas passendes überlegen, was sie schenken könnten. Nur was könnte das sein? War das mal was erwähnt worden? Ist das originell genug?
Je mehr Fragen man sich stellt, desto weniger weiss man, was man eigentlich schenken soll.
Aber einfach losgehen und intuitiv etwas kaufen? Das kann auch in die Hose gehen.
Das Schenken ist eine schwierige Sache.
Ich habe in diesem Jahr nur einen einzigen Wunsch. Neue Winterschuhe, die nicht nach einem Jahr kaputt gehen. Das ist schon das zweite Paar in diesem Jahr, dass ich wegschmeissen kann. Nun gut, ich will nicht rummeckern, sondern noch bessere Qualität kaufen. Oder pflege ich die nicht richtig? Irgendwie bin ich ratlos, aber egal.
Und wenn man die Hürde Geschenke genommen hat, kommt noch eine viel höhere: Der Weihnachtsbaum.
Welche Sorte soll es sein? Eine Nordmanntanne oder lieber eine Douglasie oder doch eine Kiefer oder eine Fichte? Da kann man viel falsch machen, aber mit der Nordmanntanne kann man recht wenig falsch machen. Sie nimmt viel in Kauf und ist recht pflegeleicht. Aber der Preis variiert auch andauernd, obwohl er seit Jahren stabil sein soll.
Hat man nun die Sorte, geht es darum, wie der Baum aussieht. Lieber ein grosser schmaler oder doch lieber ein kleiner buschischer? Ja, ja, da sind schon Scheidungen losgetreten worden. Deshalb gehe ich auch immer allein auf Baumkauf. Bisher wurde noch nicht geklagt, also bringe ich wohl immer die richtigen mit. Oder mache ich immer ein böses Gesicht, wenn eine Kritik kommen könnte? Ich weiss es nicht, ich weiss es nicht.
Schliesslich kommt das schwerste überhaupt. Der Baumschmuck. Muss man ihn nun in den aktuellen Farben schmücken oder tut es noch das Zeug von Oma? Glaskugeln oder lieber Plastik? Lametta oder nicht? Früher war mehr Lametta, sagte Opa Hoppenstedt, aber nun will man den Baum lieber grün haben. Engelshaar gibt es auch noch. Aber braucht man diesen Schnickschnack? Mir jedenfalls ist das völlig gleich. Hauptsache die wenigen Löcher im Baum sind mit Kugeln aufgefüllt und man sieht nichts.
Hat man nun den Baum geschmückt, kommt die letzte und schwerste Hürde. Echte Kerzen oder lieber Elektro? Die echten Kerzen haben einen Hauch Nostalgie, während die Elektro-Kerzen auch einen Vorteil haben. Man muss nicht fürchten, dass sie den Baum entzünden.
Ausserdem gibt es nun die kabellose Variante, wo man nicht den grossen Kabelsalat fürchten muss, wenn man die Lichterkette aus dem Koffer holt. Ausserdem brennen auch garantiert alle anderen Lichter, wenn mal eine Lampe kaputt sein sollte. Denn hier läuft alles mit Battterie. Denn bei den Kabel-Lichterketten funktioniert nichts mehr, wenn nur eine einzige Lampe kaputt sein sollte. Aber sind echte Kerzen nicht doch schöner? Aber möchte man wirklich echten Londoner Nebel im Wohnzimmer haben, wenn man die Kerzen löscht? Ist mir schon passiert. Deshalb niemals Kerzen im Super-Sonderangebot kaufen. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich die auch nicht gekauft habe.

Hat man nun Geschenke und den perfekten Weihnachtsbaum besorgt, folgt das Weihnachtsessen. Was macht man nur?
Eine Gans? Einen Karpfen oder doch lieber Fondue? Letzteres soll ja so kommunikativ sein. Also wir reden auch sehr viel, wenn es Gans oder Fisch gibt. Dennoch bleiben wir beim Fondue, denn das macht im Vorfeld am wenigsten Arbeit. Bloss im Nachhinein jammert man wieder, dass die ganze Wohnung nach Fett stinkt und irgendjemand nur so viel isst bis sein Saucentöpfchen leer ist.

Hat man nun alles überstanden, auch die Bescherung, dann ist Weihnachten vorbei und man kann sich schon einmal Gedanken machen, was man im nächsten Jahr anders machen will. Doch hier sei gesagt, man wird jedes Jahr die Fehler vom Vorjahr wiederholen. Denn bis wieder Weihnachten ist, hat man bereits vergessen, was man eigentlich vermeiden wollte.

So, das war mein Wort zum Heiligen Abend und zu Weihnachten allgemein.
Ich wünsche allen Lesern dieses Blogs ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!

 

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Frohe Weihnachten 2013!


Wer jetzt immer noch keine GEschenke oder keinen Weihnachtsbaum hat, ist entweder der totaleWeihnachtsmuffel, -verweigerer oder dieser Person ist einfach nicht zu helfen. Denn jetzt haben die Geschäfte zu, auch die Post wird keine Pakete mehr ausliefern.
Ich habe das ganze Jahr über immer mal was gefunden, was als Weihnachtsgeschenk dienen könnte. So stehe ich nie mit leeren Händen da. Das musste ich auch erst mit der Zeit lernen, aber noch ist so was möglich.
Der Weihnachtsbaum steht auch, der Stamm war nicht zu dick, wie im letzten Jahr, wo ich noch mit der Säge in Gange war, damit der Baum auch in den Weihnachtsbaumstände passte. Dieses Jahr habe ich auch endlich diesen tollen neuen, wo diedicke des Stammes recht egal ist und der Baum dennoch festsitzt.
Morgen werden mich mal wieder meine ehemaligen Mitbewohner aus Leipzig heimsuchen. Anscheinend haben sie nichts Besseres zu tun. Nun ja, ist mir egal, denn mit ihnen ist es immer lustig.
Weisse Weihnachten gibt es dieses Jahr nicht, wogegen ich gar nichts habe. So muss man sich nicht fragen, wann man für die Räumung des Grundstücks und des Weges davor zuständig ist. Wer sich weisse Weihnachten wünscht, sollte sich auf in die Berge machen oder nach Österreich, da liegt auf alle Fälle Schnee.
Hier in München muss sogar ein Skiwettbewerb – kann mir den Namen davon einfach nicht merken – ausfallen, wegen Schneemangels. Da hat das Wetter allen einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Nun gut, ich muss mich jetzt um wichtigere Dinge kümmern. Politik und was so in der Welt geschieht, ist mir grad egal.
Auf dem BR laufen alte Augsburger Puppenkisten-Geschichten. Das ist ein schönes Programm. Und auf Arte laufen alte Chaplin-Kurzfilme. Nicht das, was ich mir gewünscht habe. Aber so lange es nicht die hunderste Wiederholung eines Bergfilms ist.

Nun gut, auf diesem Wege wünsche ich allen Lesern dieses Blogs schöne Weihnachten!

 

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Hektik ohne Ende – Es weihnachtet sehr…


In der Stadt ein Geschäft aufzusuchen, ist in diesen Tagen ein äusserst schlechter Gedanke. Warum? Alles ist überfüllt. Menschen hetzen durch die Gänge auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken. Es ist nichts Schlimmeres, als Geschenke noch in letzter Minute kaufen zu wollen. Das artet nur in Stress aus. Und dennoch jedes Jahr das gleiche Bild: In den letzten zwei Wochen vor Weihnachten stürmen die Menschen geradezu die Kaufhäuser und Spielwarengeschäfte, um irgendetwas für ihre Lieben zu besorgen.
Warum fällt es ihnen immer erst in letzter Sekunde ein? Tja, das ist die Frage aller Fragen, denn Weihnachten findet schliesslich immer am 24. Dezember statt, genauso wie man immer am selben Tag Geburtstag hat. Dennoch kommt Weihnachten für viele überraschend. Dann geht es los. Was nur schenken? Da gibt es natürlich die klassichen Geschenke, die man garantiert nicht schenken sollte. Man(n) sollte nie Kochtöpfe oder sonstige Küchen- oder Haushaltsutensilien wie Staubsauger verschenken. Und was sollte frau nicht tun? Keine Krawatten – wir erinnern uns noch an die Weihnachtsepisode bei den Hoppenstedts, wo Vater Hoppenstedt jede Menge Krawatten bekommt – und auch keine Socken.
Beliebt weiterhin bleiben Bücher, bei denen kann man eigentlich kaum etwas verkehrt machen. Ausser man verschenkt ein Buch an jemanden, der grundsätzlich nicht liest, oder er hat es an dem Tag bereits dreimal bekommen. Tja, soll es alles schon gegeben haben.
Am besten, man schenkt einen Ebook-Reader, da kann man gar nichts verkehrt machen. Ausser, jemand kommt überhaupt nicht damit zurecht. Ich wäre so jemand. Ich kann weder am Computer noch an einem Ebook-Reader ein Buch lesen. Das ermüdet meine Augen und ich lese nur noch ganz langsam und kann mich kaum konzentrieren. Glaubt man vielleicht nicht, ist allerdings so.
Die Geschäfte sind voll, es ist ein Drängeln und durchkämpfen. Man traut sich gar nicht mehr in die Einkaufsmeilen, bloss um der Masse zu entgehen.
Warum lernen die Menschen nicht dazu und kaufen über das Jahr verteilt Geschenke? Glauben sie etwa, dass Ende des Jahres was anderes gewünscht wird als zu Beginn des Jahres? Ich gehörte früher auch immer zur Kategorie „Ich habe keine Ahnung, was ich schenken soll“, gehöre immer noch irgendwie dazu, aber wenn ich mal was finde, wenn ich unterwegs bin, wird es eben gekauft. Irgendjemand kann es garantiert gebrauchen und freut sich darüber. Und es handelt sich garantiert nicht um Waschmaschinen, Staubsauger oder Kochtöpfe. Regina könnte mit letzterem eh nichts anfangen. Die würde es sogar fertigbringen, Wasser anbrennen zu lassen, falls es möglich wäre.
Jedenfalls kann ich nur den Kopf schütteln, wenn ich sehe, wie die Menschen durch die Gegend hetzen, mit massenhaft Tüten oder Paketen bepackt wie Esel, und immer noch nicht alles gefunden haben.

In Russland hat Putin eine Massen-Amnestie erlassen. Darunter sind auch die inhaftierten Pussy Riot-Mitglieder und der langjährig inhaftierte Putin-Gegner Michail Chodorkowski. Bei letzterem hatte man sich lange gefragt, ob auch er freikommen würde. Tja, er ist auch unter denjenigen, wie wir nun wissen.
In Freiheit ging es für Chodorkowski nach Deutschland. Die Freilassung von Chodorkowski ist übrigens nicht so überraschend, sondern wurde seit zwei Jahren von Ex-Aussenminister Genscher angestrebt. Nach Deutschland kam er, weil hier seine Mutter sich einer Krebsbehandlung unterzieht, bloss war sie zu dem Zeitpunkt kurz zuvor nach Russland zurückgekehrt. Deshalb konnte Russland auch behaupten, dass sich Chodorkowskis Mutter nicht in Deutschland befinden würde. Nun soll sie wieder in Deutschland sein.
Ob Chodorkowski nun in Deutschland bleibt oder nach Russland zurückkehrt, bleibt abzuwarten. Morgen wird er sich in einer Pressekonferenz dazu äussern.
Und warum hat Putin nun diese Amnestie erlassen und Chodorkowski ist ein Nutzniesser davon? Tja, natürlich hängt es einerseits mit Sotchi zusammen. Andererseits wohl auch damit, dass er weiterhin die guten Beziehungen zu Deutschland pflegen will. Also immer mit Hintergedanken. Aber wann wird mal eine Entscheidung getätigt, die einfach nur so getätigt wird.

 

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Weihnachtszeit ist meist nur noch Kommerz


Jetzt ist morgen bereits der 1. Dezember und ich fühle mich so was von unweihnachtlich, wie es sich niemand vorstellen kann. Ich bin ja noch nie ein wirklicher Weihnachtsfan gewesen, ausser als Kind versteht sich. Aber seit über zehn Jahren ist mir das alles zuviel. Ich kann Weihnachten wirklich nichts mehr abgewinnen. Egal ob Tannenbaum oder Geschenke. Ich könnte das sofort abschaffen und mir würde wirklich nichts fehlen.
Aber es geht ja nicht um mich. Wenn es immer nur um mich gehen würde, wäre die halbe Industrie pleite. Denn ich bin schliesslich nicht so kaufwütig. Weder Kleidung, noch Musik, noch ich weiss nicht was. Von den täglichen Dingen, die man braucht, einmal abgesehen.
Aber morgen eben wieder Weihnachten. Wir haben in der Redaktion dieses Jahr auch wieder einen Adventskalender aufgestellt. Ist nicht wirklich was Besonderes. Aber jeder von uns wird ausgelost und bekommt den Inhalt. Nicht mehr als Schokolade und ein lustiges Sprüchlein. Gut, wir sind ein paar mehr als 24, deshalb sind es zwei Adventskalender. Und dann dödelt wieder den halben Tag, kurz vor Weihnachten, irgendwelche blöden Weihnachtslieder-Versionen durch die Redaktion. Irgendwie kann ich mich bis heute nicht daran gewöhnen. Aber so muss man das wohl akzeptieren.
Na ja, es wird wieder kräftig geworben. Adventskalender werden für völlig überteuert gehalten. Na ja, was muss man auch „Edle Tropfen“ oder den Überraschungsei-Kalender kaufen? Nun ja, bei letzterem hat man garantiert alle Weihnachtsfiguren drin, womit man wahrscheinlich billiger wegkommt, als wenn man massenhaft einzelne Weihnachtseier kauft, die ja meist nicht einmal im Angebot sind. Aber ansonsten stimmt es schon, dass Adventskalender oft ihr Geld nicht wert sind. Diese für Kinder, mit einem Weihnachtsplättchen hingegen sind seit Jahren eigentlich immer für etwa einen Euro zu bekommen. Also die haben sich nicht wirklich verteuert.
Dann sind da auch noch die Weihnachtsverpackungen von einzelnen Pralinen oder was auch immer so angeboten wird. Auch natürlich völlig überteuert. Aber es wird anscheinend gekauft. Wenn man es jemandem schenken möchte, kann man es durchaus mal kaufen. Für sich selbst, reicht die normale Ausführung.
Aber so ist Weihnachten nun einmal: Es geht nicht mehr um Besinnlichkeit oder das Fest an sich, sondern um Kommerz. Sprich: Geld, Geld, Geld. Denn irgendwie muss uns das Geld aus der Tasche gezogen werden, damit die Firmen weiter das bekommen, was sie herstellen wollen. Na ja, eigentlich ein gesunder Kreislauf, was natürlich wichtig ist. Und wenn man sich nun nicht vor den Karren spannen lässt? Bei einzelnen Personen tut sich nicht viel, es geht eben um die Masse.
Und genau das ist Weihnachten doch geworden – Kommerz. Nicht mehr und nicht weniger.

Silvio Berlusconi wurde aus dem italienischen Senat ausgeschlossen. Damit endete auch seine politische Immunität. Ganz traurig für Berlusconi, der nun an der Demokratie zweifelt und den Untergang Italiens voraussagt. Eventuell sein Untergang, denn ihm droht angeblich ein weiterer Prozess, weil er Zeugen bestochen haben soll. Nun ist er nicht mehr geschützt. Also, wir werden sehen, was da rauskommt.
Ich finde es ja schon mal gut, dass der Senat überhaupt für Berlusconis Ausschluss gestimmt hat. Da waren die Stimmen doch sehr gemischt, dass man nicht wusste, was am Ende rauskommen würde.

Letzte Woche schimpfte ich auf Arte, dass sie bloss keinen weiteren Berg-Stummfilm zeigen sollten im Dezember. Nun weiss ich, was sie in dem Monat zeigen werden: Charlie Chaplin’s „Der Vagabund und das Kind“. Noch so eine grosse Enttäuschung. Mit Dick und Doof oder Charlie Chaplin braucht man mir genauso wenig als Stummfilm kommen, wie mit Buster Keaton oder Harold Lloyd. Damit kann ich persönlich nichts anfangen. Lei übrigens genauso wenig, die will lieber Filme mit Charles Farrell oder Richard Barthelmess sehen.
Aber wenigstens ist der Januar erfreulicher, was den Stummfilm auf Arte betrifft. Da kommt nämlich die bereits für den vergangenen September angekündigte Stummfilm-Verfilmung „Fantômas“ von Louis Feuillade. Lange drauf gewartet, nun kommt es endlich. Darauf freue ich mich wirklich. Und könnte Arte mir dann noch den Gefallen tun, im nächsten Jahr irgendwann „Michel Strogoff“ zu zeigen. Ausserdem bin ich ja immer noch für einen Ivan Mosjoukine-Themenabend im September 2014. Sollte sich Arte wirklich mal überlegen. Ich werde dazu garantiert noch weiter nerven.

Alle am Donnerstag den Kluftinger-Krimi „Seegrund“ geguckt? Irgendwie fehlte mir ja Kluftingers Nachbar Dr. Langhammer. Der wurde hier mal durch einen Schamanen ersetzt. Auch nicht ganz verkehrt. Keine Ahnung, wie es im Roman steht, denn das ist der einzige, den ich noch nicht gelesen habe. Nichtsdestotrotz keine schlechte Verfilmung. Wieder tauchten beide Autoren kurz auf.
Und nächste Woche kommt schon wieder ein Provinzkrimi ins Fernsehen. Dieses Mal „Dampfnudelblues“, der zweite Band der Franz Eberhofer-Reihe. Warum eigentlich erst einmal der zweite Band verfilmt wird, ist mir schleierhaft, denn bei Kluftinger war das auch so. Da hatten sie dann den Passat sogar durch einen Mercedes ersetzt. Aber ab der zweiten Verfilmung, war der Fehler behoben.
Ich kenne „Dampfnudelblues“ schon vom Münchener Filmfest. Und nein, ich werde an dieser Stelle nicht verraten, wie ich den Film gefunden habe. Soll jeder selbst herausfinden, indem er sich die Verfilmung ansieht.
Und heute dann wieder nichts im Fernsehen. Mal einen Blick auf meine Rubrik „Lesenswert!!!“ werfen, vielleicht findet man ja was. Es sind übrigens noch zwei Aneba-Kurzgeschichten für den Dezember angekündigt worden. Also mal sehen, was es wird. Ausserdem soll das Hardcover von „Die Rollen des Seth“ in der nächsten Woche rauskommen.

 

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Ein Nilpferd ist kein Nashorn


Man glaubt es nicht, aber in fünf Wochen ist doch tatsächlich schon wieder Weihnachten. Wie schnell doch die Zeit vergeht. Dieses Jahr wohl noch schneller als die Jahre davor. Jedenfalls kommt es mir selbst so vor. Gerade Neujahr gehabt und nun steht schon wieder Weihnachten vor der Tür. In Weihnachtsstimmung bin ich bei weitem noch nicht, obwohl man schon seit August (Slogan: Jetzt schmeckt es am besten) Weihnachtsnaschkram kaufen kann. Warum denn nicht gleich das ganze Jahr? Irgendwelche Einwände? Ich jedenfalls nicht, denn ich ignoriere es sowieso.
Und da Weihnachten vor der Tür steht, geht nun wieder das leidige Geschenke suchen los. Immer muss man was schenken, damit Freunde und Verwandte nicht beleidigt sind. Hat man aber das falsche gekauft, sind sie auch beleidigt. Was also tun? Weihnachten abschaffen, ja, das wäre eine gute Möglichkeit.
Für Jenala habe ich jedenfalls was gefunden. Da sie ja ein richtiger Elefantenfan ist, habe ich mir gedacht, daß die Heimwerker-Elefanten aus den Überraschungseiern doch genau das richtige wären. Sind zwar nicht so toll wie die Fanny Fanten, aber immer noch besser als der Mist, der in den letzten Jahren da drin war (inklusive Looney Tones, Asterix und Schlümpfe). Habe also gewartet, bis ein Laden die im Angebot hat. Dauerte natürlich etwas, aber freiwillig würde ich nun wirklich nicht 65 Cent zahlen. Da sind mir die 44 Cent, die ich dann zahlen mußte, doch wirklich lieber gewesen. In einer 24er Palette hatte ich dann auch sieben Stück von zehn drin, inklusive Doppelter natürlich. Fehlten noch drei Stück. Wie die aber rausfinden? Durch einen Zufall erfuhr ich, dass die Schüttelmethode out ist und man nun die Ü-Eier auswiegt. Und so habe ich auch immer Erfolg gehabt, leider waren es dann meist nur die, die ich schon hatte. Aber am Ende sind es dann doch alle gewesen, so dass der erste Komplettsatz ist, den ich jemals hatte. Und nun muss ich ihn wieder abgeben. Dann soll es eben so sein. Jedenfalls waren auch noch die Weihnachtseier im Angebot. Dort ist auch die Serie anzufinden, die im Adventskalender ist. Nicht besonders, aber mal sehen. Bei einem Ü-Ei hatte ich jedenfalls schon was drin. Dennoch suche ich bereits die neue Serie: Smarte Stinker – dufte Typen. Allerdings gibt es überall nur die Elefanten. Aber die Viererpacks hingegen gibt es schon. Was also machen? Abwarten? Tja, vielleicht sollte ich das tun.
In den Ü-Eiern sind auch kleine Tiere unter anderen Löwe, Nashorn und Flusspferd.  Jetzt komme ich dazu, warum ich diesen seltsamen Titel gewählt habe. Das kommt daher, dass ich zuerst ein Nilpferd drin hatte. Einige Tage später war dann ein Nashorn drin, ich hielt es aber für ein Nilpferd und packte es weg. Als ich es später wegen einer Variante noch einmal ansah, bemerkte ich dann, dass das Nilpferd einen Höcker auf der Nase hatte. Folglich war es ein Nashorn. Ich hatte es aber zuvor dafür gehalten. Kommt davon, wenn man nur flüchtig einen Blick draufwirft.
Auch wenn ich mich jetzt mal wieder für die U-Eier interessiere, so frage ich mich doch, wo all die schönen Serien von früher sind. Wo sind denn nur die Happy Hippos? Vor zwei Jahren hat es die zuletzt gegeben. Wann kommen sie wieder? Ich will keine Schlümpfe oder Happy Feet, ich will Happy Hippos, Zwerge und Dapsy Dinos. Das waren noch schöne Serien.

Der Papst ist im Benin. Am Flughafen wurde er noch schnell vom neuen Ministerpräsidenten Monti verabschiedet. Ein wirklich kluger Schachzug, denn so sichert er sich die Stimmen der Wähler. Schliesslich alle irgendwie gute katholische Gläubige. Hat Berlusconi das eigentlich irgendwann mal gemacht? Ich kann mich nicht erinnern, aber der hatte ja auch immer was anderes zu tun. Findet nicht bald der Prozess statt, wo er jeden Hans und Franz als Zeugen benannt hat der vor Gericht aussagen soll?

Seit gestern läuft auf dem Ki.Ka. mal wieder Beutolomäus Sack, der einzig‘ wahre Sack des Weihnachtsmanns. Eigentlich bin ich zu alt für so was, könnte man meinen. Aber ich mag diesen sprechenden Sack. Und jetzt habe ich endlich mal die Gelegenheit, die ganzen Folgen aufzunehmen und endlich die Folgen zu sehen, die ich bisher immer verpaßt habe. So langsam kann ich mich auch mit der neuen Beuto-Version anfreunden. Hat lange gedauert, aber nun finde ich ihn ganz in Ordnung.

Die letzte Folge von Castle gesehen? Ich kannte die Folge ja bereits, genauso wie ich die erste Folge der vierten Staffel kenne. Kabel eins hat ein Gewinnspiel, wo man die DVDs von Staffel eins bis drei gewinnen kann. Ist doch mal wieder eine gute Möglichkeit, um für lau an die DVDs zu kommen. Wer will sie schon kaufen?

Habe mal wieder ein paar Neuigkeiten bezüglich des Romans „Die Rollen des Seth“. Ungefähres Erscheinungsdatum ist um den 01. Dezember rum. Wer also bis dahin noch warten mag, wird diese Zeit wohl noch irgendwie überstehen: Die anderen sollen sich in Geduld üben. Wird auch als eBook herauskommen.

 

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Morgen kommt der Weihnachtsmann


„Das ist doch Ryan Reynolds.“ „Und welcher Film?“ „Hugo Boss.“ „Kenn‘ ich nicht. Wann wird der gezeigt?“
(Irgendwie scheint Regina für einen Augenblick vergessen zu haben, was Hugo Boss eigentlich ist. Ich war auch erst irritiert, weil ich dachte, es würde sich um Werbung für einen Film handeln. Aber als ich dann Hugo Boss sah, fiel mir wieder ein, dass Reynolds ja das Gesicht der besagten Marke ist.

Wenn man an den Herrn mit Rauschebart jedenfalls glaubt, dann wird er auch tatsächlich kommen. Ich persönlich habe nie wirklich an den Weihnachtsmann geglaubt, bereits mit vier Jahren war ich immer der Meinung, dass mein Vater hinter der Maske stecken würde, was natürlich immer dementiert wurde. Bloss komisch, dass er immer dann gerade noch dringend in die Firma musste, wenn kurz danach der Weihnachtsmann kam. John hat mit zehn noch an den Weihnachtsmann geglaubt, jedenfalls hat er so getan, Bei Sofie war es dann irgendwann mit sieben Jahren so vorbei. Irgendwie kommte man mich nicht hinters Licht führen. Ist auch heute noch ziemlich schwierig, obwohl ich manche Dinge wirklich naiv als wahr annehme.
Das Wetter ist immer noch ein einziges Chaos. Die Bahn rät ihren Kunden ab, mit ihr zu fahren. An den Flughäfen entspannt sich die Lage, dann nimmt sie aber auch mal wieder zu. Dann geht gar nichts mehr und etliche Flüge fallen aus. Das schlimmste wird sicherlich die Ungewissheit sein, wann und ob es überhaupt weitergehen wird. Mich trifft es nicht, denn ich fliege über Weihnachten und Neujahr nicht in ferne Länder.
Dafür hat es aber Lei & Co. getroffen. Die wollten eigentlich mit dem Zug fahren. Aber da sie dann die ganzen Nachrichten sahen, dass die Züge auf der Strecke Leipzig-München oft gar nicht oder sehr verspätet fahren, entschieden sie sich, die Karten zurückzugeben – ist ja kostenlos momentan, nur die Sitzplatzreservierung wird einbehalten. Und so entschied sich Lei, wohl im Alleingang, das sie die Strecke mit dem Auto zurücklegen würden. Ob das wirklich so eine gute Idee war? Denn die Autobahnen sind auch in keinem besseren Zustand, zudem ist heute fast überall der letzte Schultag. Doch meine Einwände wurden weggewischt. Wenn Lei sich etwas in den Kopf setzt, dann wird das auch durchgezogen. Egal was andere dazu sagen. Es wird einfach gemacht. Also eben mit dem Auto. Ich scheine nicht von ihnen verschont zu werden, wie mir scheint.
Dabei stellt sich mir die Frage: Wo hat Lei das Auto her? Die hatten doch nie eins, sondern haben sich immer meines ausgeliehen. Da bin doch wirklich gespannt. Vor allem frage ich mich, ob sie überhaupt heil ankommen. Ich kenne doch Lei und ihren Bleifuss. Die kann doch gar nicht langsam fahren.
Heute morgen irgendwann sind die losgefahren. Angeblich mitten in der Nacht. Melinoh hat kurz mal angerufen und mitgeteilt, dass sie im Stau stecken würden. So lange es keine Verkehrskontrolle ist, ist alles gut. Also werde ich nun hier sitzen und warten, das sie ankommen.
Es ist mein erster freier Tag, ich habe noch ein paar letzte Besorgungen gemacht. Dabei habe ich festgestellt, das ich nicht der einzige war. Schienen noch andere auf die Idee gekommen zu sein. Und die meisten kauften Würstchen und Kartoffelsalat. Wir zuhause haben immer Heringssalat gegessen. Aber so sind halt die Traditionen. Wir haben ja auch eine: Wir essen Fondue. Kann man sich wunderbar bei unterhalten, und es dauert ewig.
Vielleicht sollte ich noch ein paar Weihnachtslieder üben. Lei steht ja total aufs Singen. Also meine eingerosteten Finger ein wenig ölen und dann was spielen. Habe da gerade ein neues Stück am Laufen. Ausserdem muss ich das Lied, das ich für Regina komponiert habe, auch noch einmal üben. Nicht, das ich noch irgendwelche Fehler mache. Das wäre auf alle Fälle peinlich.

 

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