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Fördert der Euro die Staatspleite?


Die Euro-Krise hat uns weiterhin fest im Griff. Nach Griechenland ist es nun Zypern, dass kurz vor einem Staatsbankrott steht. Und im Gegensatz zu Griechenland sollen dieses Mal härtere Massnahmen ergriffen werden. Es geht um die Bankeinlagen, die mit einer Sonderabgabe belegt werden sollen. Finanzminister Schäuble hatte sich dafür ausgesprochen, dass Kleinsparer bis 30.000 Euro geschützt sein sollten, während alle anderen von ihrem Geld etwas abgeben müssten.
Wenn ich das so höre, kann ich die Wut der Menschen verstehen. Schliesslich sind einige dabei, die mühsam, sich ihr Geld zusammengespart haben, um ihren Kindern eine gute Ausbildung zu garantieren. Andere haben dafür Kredite aufgenommen, müssen diese mit Zinsen abzahlen und dann sollen sie von dem aufgenommenen Geld auch noch was abgeben. Das ist eine doppelte Bestrafung.
Ich würde da auch ziemlich sauer sein. Sollten nun die Spanier und Italiener ihre Banken stürmen und ihr Geld von den Konten abheben? Nein, sollten sie nicht, denn das würde einen Super-GAU bewirken, der schlimmer als alles andere ist. Es soll ja Leute geben, die ihr Geld zuhause halten. Da gab es beispielsweise einen Fussballspieler, der sein Geld in einer Häuserwand einmauerte. Als er es Jahre später wieder hervorholte, war es vollkommen verschimmelt. – Wird ihm ersetzt worden sein, aber nur mal dazu, was es alles für originelle Hausverstecke gibt.
Sein Geld sollte man zu Hause nur bunkern, wenn man einen Tresor hat, sonst ist das Geld nämlich nicht versichert. Das ist genauso, als würde man Schmuck für 50.000 Euro in den Reisetrolley packen und dieser geht während des Fluges verloren. Ersetzt wird diese Summe nicht, stattdessen nur eine Festsumme. Dumm gelaufen!
Zurück zu Zypern, wo ich mal kurz anmerke, dass nur der griechische Teil den Euro hat. Irgendwie ein seltsamer Zufall, dass es erst Griechenland trifft und dann Zypern.
Das erste Hilfspaket wurde von der zyprischen Regierung abgelehnt, gerade wegen der Bankeneinlage. Aber wie soll man es denn sonst machen? Ein paar Zugeständnisse müssen schon sein. Die Europäische Union kann doch nicht immer nur Hilfspakete in Milliardenhöhe beschliessen, wenn im Gegenzug nichts geschieht. Sonst entwickelt sich das Ganze zu einem Fass ohne Boden.
Natürlich könnte die EU Geld drucken, aber wohin das führt, ist das Jahr 1923 ein gutes Beispiel. Damals druckte die deutsche Regierung seit 1921 immer mehr Geld, bis es sich im Jahr 1923 in einer Hyperinflation entlud. Der Geldschein war nicht mehr das wert, was noch draufstand, zum Heizen hingegen taugte er wenigstens. Das Geld wurde stündlich abgewertet. Bekam man sein Geld, lief man sofort los, um Einzukaufen, denn schon wenig später, waren die Preise wieder andere. Und um sein Geld abzuholen, brauchte man einen Koffer.
Aber viele clevere Geschäftsmänner haben sich in dieser Zeit saniert bzw. ein Imperium aufgebaut. Erinnert sei an Hugo Stinnes, der Schulden machte und am Ende beinahe schuldenfrei aus der Inflation rausging. Denn so ist es: Schulden lassen sich durch eine Inflation tilgen. Klingt paradox, ist aber ganz einfach. Das hätte Zypern jetzt natürlich auch machen können, leider gibt es da einen grossen Haken – das Zahlungsmittel Euro. Dieser hindert Zypern daran, eine Inflation zu entfachen. Und so gibt es nur die Möglichkeit des Staatsbankrotts oder aber eben ein milliardenschweres Rettungspaket.
Aber so kann das mit den Staaten doch nicht weitergehen. Ein Land schlittert nahe an den Staatsbankrott und es kann nur mit Geld gerettet werden, dass die EU in dieses Land reinpumpt. Irgendwie ist das für mich ein Fass ohne Boden. Denn wirklich geholfen wird dem Land doch nicht dadurch. Es wird das Schlimmste verhindert, mehr auch nicht.
Ist der Euro also nun Schuld, dass Länder wie Griechenland oder Zypern vor einem riesigen Schuldenberg stehen und diesen nicht tilgen können? Zum einen hat das Land missgewirtschaftet und zum anderen kann es seine Schulden nicht loswerden, da es durch den Euro nicht eine Inflation entfachen kann. Denn diese würde auch auf die anderen Euro-Länder übergreifen. Und eine Inflation haben wir ohnehin, bloss will das niemand wahrhaben. Bei knapp zwei Prozent liegt diese. Ganz normal momentan, aber es könnte weniger sein.
Mal sehen, wie sich Zypern entscheiden wird, momentan ist der Regierungschef in Brüssel und verhandelt über die Bedingungen, die seine Regierung akzeptieren wird.

Heute hat das historische Treffen zweier Päpste stattgefunden. Also des aktuellen mit seinem Nachfolger. Denn mehrere Päpste haben sich schon 1415 auf dem Konzil von Konstanz getroffen. Da handelte es sich allerdings am Ende um drei Gegenpäpste, so dass man es nicht zählen braucht.
Papst emeritus Benedikt XVI. erwartete seinen Nachfolger am Landeplatz in Castel Gandolfo. Danach ging es zum Gespräch und einem Mittagsessen in die dortige Residenz. Natürlich wurde nicht nur zu Mittag gegessen, sondern auch gebetet. Dazu bot Benedikt seinem Nachfolger die dem Papst vorbehaltende Betbank an. Franziskus lehnte ab und sagte, dass sie Brüder seien. Sodann nutzen beide gemeinsam die Betbank.
Es gibt nur ein offizielles Foto von dem Treffen. Vielleicht werden noch weitere auftauchen, aber bis jetzt habe ich nichts gefunden. Auch wird erwartet, dass vom CTV noch ein paar Videos kommen. Wird dann wohl auf youtube zu sehen sein.
Für frischen Wind sorgt Papst Franziskus schon einmal. So will er die traditionelle Fusswaschung nicht in der Gründonnerstagsmesse in der Lateranbasilika halten, sondern im römischen Jugendgefängnis Casal del Marmo. Also er verlegt die gesamte Messe in das Jugendgefängnis. Bereits Benedikt hielt dort Messen, aber keine besonderen, wie diese am Gründonnerstag. Eine schöne Geste und eine Fortführung dessen, was er bereits in Argentinien begonnen hatte. Damit zeigt der Pontifex, dass ihm die einfachen Leute wichtig sind, auch Strafgefangene.
Wahrscheinlich wird es Stimmen geben, die seine Entscheidung missbilligen. Aber so ist das immer. Man kann nicht allen alles recht machen.
Am Dienstag wurde Papst Franziskus in sein Amt eingeführt. Es war eine kurze und einfache Zeremonie. Das Pallium, das er bekam, war noch von seinem Vorgänger Benedikt XVI. Da scheint also recycelt zu werden. Rote Schuhe werden wir an Franziskus auch nicht sehen, er bleibt bei seinen schwarzen Schuhen.
Also ein Papst, der die Einfachheit mag. Und jemand, der keinen der Mitarbeiter des Vatikans zu vergessen scheint. Mit den Gärtnern und Strassenkehrern feierte er beispielsweise die Morgenmesse. Was mich ein bisschen an Johannes XXIII. erinnert, den es nicht störte, wenn die Gärtner am Arbeiten waren, wenn er durch die Vatikanischen Gärten spazierte. Ein Papst des Volkes – hoffentlich kann er das beibehalten.

Eine traurige Nachricht gibt es aus Belgien zu vermelden. Elefantin Ani ist heute Nacht (Freitag auf Samstag) gestorben. Damit hat sie die Komplikationen der Geburt um knapp einen Monat überlebt.
Elefantendame Mala hat innerhalb eines Jahres zweimal den Tod eines Artgenossen hautnah miterlebt. Wie sie sich nun fühlt? Ich weiss es nicht, dafür kenne ich sie nicht so gut. Vielleicht wird sie Rani beistehen, die gewiss sehr traurig sein wird. Denn die alte Elefantenkuh war sehr eng mit Ani. Mala hingegen schien an den beiden nicht wirklich interessiert zu sein, wenn man die Videos sieht, die der Pairi Daiza auf Facebook eingestellt hat.
Schade, dass die Geschichte am Ende doch keinen guten Ausgang genommen hat. Man hätte es sich gewünscht.

Heute Abend um 18.55 Uhr zeigt die ARD die erste Folge von „Heiter bis tödlich – Fuchs und Gans“. Im Züge der WM-Qualifikation ist an diesem Wochenende spielfrei, weshalb auch nicht die Sportschau läuft. Aus diesem Grund dient „Fuchs und Gans“ als Lückenfüller. Ich bin davon positiv überrascht, hatte ja bereits im Januar vermutet, dass diese Serie als Lückenfüller dienen wird, wenn im Sommer die Bundesliga Pause hat. Das die ARD so schnell reagiert, ist wirklich lobenswert. Ich vermute zwar nicht, dass die Serie doch noch verlängert wird, wenn genügend Zuschauer die Folge einschalten sollten. Aber hier kann man sich heute ein gutes Bild davon machen, was für eine gute Serie das war, im Gegensatz zur jetzt laufenden „Zwischen den Zeilen“.
Eine Kollegin von mir ist jedes Mal über die neueste Folge von „Zwischen den Zeilen“ schockiert. Ich habe sie jetzt mal gefragt, warum sie die Serie sich eigentlich anguckt, wenn die so schlecht sei. Antwort war, dass sie hofft, dass die Serie eventuell noch besser wird. Wird sie aber nicht, wie ich sagen muss. Das originellste an jeder Folge ist noch, wenn der Chef Paul Jacobs aus seinem Büro durch den Briefkastenschlitz guckt. Alles andere ist einfach nur grenzdebil und alles andere als lustig. Missgeschicke können jedem passieren, aber hier ist das nur krankhaft, auch der Polizist, der die Reporterin anhimmelt und die irgendwie nichts zu merken scheint, ist viel zu übertrieben.
Die Serie sollte man sofort einstellen, und wie ich gehört habe, seien die Quoten auch nicht besonders, sollen sogar unterdurchschnittlich sein.
Am Dienstag wird die letzte Folge von „Hauptstadtrevier“ gezeigt. Eine Serie, die ich erst nach und nach liebgewonnen habe. Noch ist nicht raus, ob die Serie weitergedreht wird. Ich kann es nur hoffen, wenn die Rolle der Chefin etwas herausgenommen wird, die ist nämlich sehr nervig.
Aber heute Abend erst einmal „Fuchs und Gans“. Bitte gucken! (wem’s gefällt)

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Das Gottesteilchen ist gefunden oder war bloss ein Kabel lose?


Eine Sensationsnachricht geht um die Welt. Das Gottesteilchen ist so gut wie entdeckt. Was im Teilchenbeschleuniger des Cern entdeckt wurde, ist zwar nicht das Higgs-Boson-Teilchen, nach dem schon seit Jahren gesucht wird, sondern etwas Ähnliches, nämlich ein Boson. Zu 4,9 Sigma könne man aber sagen, dass die Sensation greifbar ist. Also scheint das mysteriöse Higgs-Teilchen doch zu existieren. Man hatte ja die Hoffnung fast schon aufgegeben, da in den letzten Versuchen, die mit dem LHC gemacht wurden, nichts gefunden wurde. Und nun das.
Die Forscher am Cern müssen sich sehr sicher sein, wenn sie nun bereits an die Öffentlichkeit gehen. Mag vielleict auch damit Zutun gehabt haben, dass in Australien gerade eine Konferenz zum Thema Teilchenphysik stattfindet.
Die Sensation ist da, aber wird es auch wirklich dabei bleiben. Ich erinnere mich noch gut daran, wie bei eine Experiment, das nicht am Cern stattfand, festgestellt wurde, dass Neutrinos schneller als das Licht sind. Es wurde veröffentlicht, wenn auch unter Vorbehalt, dennoch eine Sensation. Und am Ende stellte sicher heraus: Ein Messfehler war es gewesen. Weil ein Kabel nicht richtig fest in der Apparatur steckte, kam man auf dieses ominöse Ergebnis. Inzwischen ist das Ergebnis revidiert und die Messung soll noch einmal gemacht werden.
Aber beim Gottesteilchen wird das vielleicht nicht so sein.
Vor über vierzig Jahren wurde es von dem Physiker Higgs erstmals erwähnt. Problem dabei: Es konnte nicht neachgewiesen werden. Dafür braucht man einen Teilchenbeschleuniger. Vor dem LHC stand der größte in den USA. Inzwischen ist dieser abgeschaltet worden, aber die Ergebnisse werden immer noch ausgewertet, was wohl auch noch einige Jahre oder Jahrzehnte dauern dürfte. Dort wurde ebenfalls das Higgs-Teilchen noch nicht entdeckt. Umso grössere Hoffnungen legte man in den LHC, der nach einen größeren Pannen nun endlich läuft. Aber auch hier fand man nichts, war schon am Verzweufeln und freundete sich mit dem Gedanken an, dass das Higgs-Teilchen vielleicht doch nicht existiert.
Jetzt die Sensation, das Gottesteilchen ist so gut wie entdeckt.

Vor 58 Jahren war ein ganz besonderer Tag in Deutschland. Erinnert sich jemand daran?
Deutschland stand im Finale der Fussball-Weltmeisterschaft in der Schweiz. Im Berner Wankdorfstadion spielten sie gegen die Ungarn, die damals als unbesiegbar galten.
Das Vorrundenspiel hatte die deutsche Mannschaft unter ihrem Trainer Sepp Herberger 8:3 verloren. Keine Glanzleistung, doch die Hoffnung aller Deutschen ruhte auf ihrer Mannschaft, die zum ersten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg an einem sportlichen Wettbewerb teilnehmen durfte.
Dann die Enttäuschung: Bereits nach acht Minuten stand es 2:0 für die Ungarn, die Hoffnung war dahin. Aber die Mannschaft gab nicht auf, kämpfte sich durch das Regenwetter. Bereits zwei Minuten nach dem zweiten Gegentreffer kam es zum Anschluss Tor durch Max Morlock und ebenfalls acht Minuten später erfolgte der Ausgleich durch Helmut Rahn.
Die Ungarn kämpften verbissen, versuchten ein weiteres Tor zu erzielen, doch immer wieder stand ihnen Ton Turek, der Torwart der Deutschen, im Weg. Nicht umsonst ging Herbert Zimmermannss Ausruf: „Ton, du bist ein Fussballgott!“ in die Geschichte ein. Zimmermann musste sich später dafür übrigens entschuldigen, da die Kirchen sich beschwert hatten. Heute würde so etwas niemanden mehr interessieren.
Dann, sechs Minuten vor Schluss, noch einmal Helmut Rahn. „Aus dem Hintergrund musste Rahn schiessen!“, wer erinnert sich nicht an die Wirte, auch wenn er gar nicht dabei gewesen ist? Rahn schoss und erzielte den Siegtreffer. Deutschland war Weltmeister.
Das Spiel ging als Wunder von Bern in die Geschichte ein. Damit begann Deutschlands Aufstieg nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Deutschen waren wieder wer. Und selbst heute noch, ist es dieses Spiel, das die größte Bedeutung unter all den Endspielen hat. Vom Wembley-Tor einmal abgesehen, aber das ist eine andere Geschichte.

Wie ich bereits berichtete, ist im Hamburger Tierpark die Scheibe im Eisbären-Gehege vor wenigen Tagen eingesetzt worden. Die Polarbären sind bereits auf der Anlage zu sehen, bloss der Besucher kann noch nicht durch die Innengänge. Nur der Aussenbereich ist frei, wo man ein Walross beobachten kann, dass auch die Besucher gerne nassspritzt.
Am Donnerstag nun soll die Presse den Vorzug erhalten. Und wann sind die Besucher dran? Tja, ich weiss es nicht, aber ich werde es berichten.
So wie ich auch berichten werde, was das Ergebnis des Obduktionsberichtes sagt, woran Elefantenbulle Hussein nun gestorben ist.
Ach ja, erwähnenswert ist noch, dass am gestrigen Tag Elefanten Kind Rani ihren dritten Geburtstag feierte. Interessant nur deshalb, weil Jenala damals vorhergesagt hatte, dass Thuras Kind am dem Tag geboren würde und es ein Kuhkalb werde. Beide Male lag sie richtig. Ob sie damit Rüsselorakel Mala Konkurrenz machen wollte?
Die alte Elefantendame erfreut sich immer noch grosser Beliebtheit, auch wenn sie nun den yspitznamen „Wackelelefant“ bekommen hat. Das kommt eben davon, wenn man so Ost am Weben ist, wie das Kopfnicken heisst. Aber Mala geht es gut, besser denn je als in den letzten zwanzig Jahren. Wenn Jenala das sagt, muss ich stimmen. Und wenn das Eismeer eröffnet, werde ich mir nicht nur das Gebilde ansehen, sondern auch dem einzig waren Fussball-Orakel einen Besuch abstatten.

Eine traurige Nachricht erreichte mich gestern übers Internet. Andy Griffith, vielen als „Matlock“ bekannt, starb am gestrigen Tag mit 86 Jahren in seinem Haus.
Ich wußte bis 2010 ja nicht einmal, dass er überhaupt noch lebte. Dann musste ich mit Lei den Film „Jennas Kuchen“ (Waitress) angucken und da kam ein älterer Herr vor. Ich überlegte immer, woher ich den denn kenne bis ich dann im Abspann sah, wie er hiess. Und da fiel mir sofort wieder „Matlock“ ein. Ich habe diese Serie gemocht. Lief früher auf Kabel eins, genauso wie „Diagnose: Mord“. Von der Serie lebt der Hauptdarsteller auch noch, ebenfalls schon über 80. Machte vor kurzem von such Reden, da er mal wieder geheiratet hat.
Ich kannte Andy Griffith nur als Matlock, dabei hat er früher seine eigene Show gehabt. Sänger ist er auch gewesen. Schade, dass er tot ist.
Gibt es „Matlock“ eigentlich auf DVD?

 

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2011 – Jahr der Katastrophen


Das ist vielleicht ein Jahr gewesen. Im Grunde genommen könnte man es wirklich das Jahr des Todes nennen, denn was anderes war es nicht. Wenn man nur bedenkt, wer alles dieses Jahr das Zeitliche gesegnet hat. In jüngster Erinnerung natürlich Johannes Heesters und Walter Giller, aber auch Steve Jobs, Friedrich Schoenfelder, Peter Alexander, Vicco von Bülow alias Loriot, Rosel Zech und viele andere, die mir irgendwie entfallen sind. Es ist noch schlimmer gewesen als im letzten oder vorletzten Jahr. Da fand ich das ja schon schlimm, aber dieses Jahr war es am schlimmsten.
Was sonst noch passiert ist? Tja, jede Menge würde ich sagen. Da gab es zu Beginn des Jahres gleich den Dioxin-Skandal. Doch dies war nicht das einzige, was blieb, denn danach gab es die verunreinigten Sprossen aus dem beschaulichen Ort Bienenbüttel. Wer diesen Ort noch nicht kannte, da er dort mit einem ICE noch nie gehalten hat, dann hat er nicht wirklich was verpaßt. Ich kenne auch nur den Bahnhofsplatz, denn irgendwie fuhr der Zug dann doch wieder.
EHEC-Bakterien in Sprossen und alle Welt dachte, dass sie auf Gurken zu finden gewesen wäre. Das Hamburger Gesundheitsministerium gab deshalb eine Verzehrwarnung raus. Das Ende vom Lied heute: Die Stadt wurde von einem spanischen Bauern verklagt. Der soll sich nicht so haben, denn seine Gurken waren schliesslich auch EHEC-verseucht, nur eben mit einem anderen Stamm. Deshalb weiss ich gar nicht, was der eigentlich will, denn das hat er nun wirklich nicht verdient, für verseuchte Gurken auch noch Geld zu bekommen. Soll lieber froh sein, dass seine Gurken keinen Schaden angerichtet haben.
Und als wirklich grösstes Unglück können wir wohl Fukushima bezeichnen. Durch regelrechte Unfähigkeit – anders kann ich es nicht bezeichnen – kam es zu diesem – tja – Unglück. Danach war ganz Deutschland in Aufruhr. Weg mit der Atomkraft hiess es. Denn uns könnte so was ja auch drohen. Das fand ich dann doch ziemlich lächerlich, denn wo sollte es hier schon ein Erdbeben dieses Ausmasses geben? Ich weiss es nicht, aber muss ich das auch irgendwie verstehen. Und da Merkel nun Angst hatte, es könnte sie eine Menge Stimmen kosten, machte sie eine 180-Grad-Wendung und beschloss den Ausstieg aus der Kernenergie. Ich weiss zwar nicht, wie Deutschland es bis 2022 schaffen will, auf erneuerbare Energien umzuschalten. Am besten die ganze Landschaft mit diesem hässlichen und lauten Windrädern vollmüllen. Im Übrigen haben die kaum einen wirklichen Nutzen, was die an Megawatt produzieren ist einfach lächerlich, genauso die ganzen Solarparneele. Sind auch nicht viel besser. Jetzt gibt es ja eine neue Art Windrad, allerdings noch im Versuch. Diese stehen senkrecht und sollen erstens platzsparend und zweitens effizienter sein. Mal sehen, wie das sein wird. Dennoch bin ich immer noch für Windkanäle. Das wäre wirklich mal was, aber wen interessiert das schon?
Was ist noch passiert? Viele, viele Dinge. Guttenberg trat zurück, tauchte dann wieder auf. Ja, wir werden ihn einfach nicht los.
Apropos Politik. Irgendeiner von der Niedersachsen-FDP hat gesagt, dass die Partei wieder sexy werden müsse. Also wie hat er das nun gemeint? Ich will keinen Philipp Rösler als Tarzan-Verschnitt sehen müssen. Tja bin ich wirklich mal gespannt, wie so was umgesetzt würde.
Und wo ich von Tarzan rede. Der Affe, der neben Johnny Weismüller gespielt hat, ist vor wenigen Tagen im biblischen Alter von 80 Jahren an Nierenversagen gestorben. Ein stattliches Alter für einen Schimpansen.

Und was droht uns nun 2012? Angeblich im Dezember der Weltuntergang. Gut möglich, ich glaube da nicht wirklich dran. Die Maya werden schon ihre Gründe gehabt haben, weshalb ihr Kalender nun einmal am 21. Dezember 2012 endet. Vielleicht hatten sie einfach nichts zu schreiben. Möglich ist alles.

 

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