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Das Ü-Ei-Experiment – Alles nur Spielzeug?


Deutschland ist auf der Suche nach dem goldenen Marylinchen. 40.000 Stück gibt es insgesamt, aber Sechser-Packs gibt es weitaus mehr, so in etwa 300.000. Angeblich ist sie in jedem siebten Pack zu finden. Nur kann das niemand wirklich bestätigen. Da kaufen einige 50 Packs und haben keine einzige drin, andere kaufen zehn und haben sogar zwei oder drei drin. So ist das eben. Der eine hat Glück, der andere Pech.
Das Sammelfieber ist wieder aufgebrochen. Die aktuelle Serie, die Geburtstagsserie, ist endlich mal wieder was, dass dem Sammler gefällt, denn die Figuren sind schön, wenn auch nicht so schön wie noch zu den Zeiten als sie handbemalt waren. Auf den jetzigen Figuren ist auch Farbe aufgetragen, aber nicht mehr so wie früher. Damals wurden die Figuren in weißer Masse gegossen und dann angemalt. Die Figuren sahen weit schöner aus als die heute. Aber die schlimmsten waren die Kugelköpfe der Crazy Connection und Star Wars. Das war das Schlimmste überhaupt.
Dabei darf nicht vergessen werden, dass nicht Sammler mit den Inhalten befriedigt werden sollen, sondern Kinder. Schliesslich heisst es auch Kinder Überraschung und nicht des Sammlers schönstes Hobby.
In dieser Saison habe ich zum Start ein Experiment begonnen – mit den normalen Eiern, nicht denen für Mädchen. Ich habe mir in einem grösseren Supermarkt, den es überall in Deutschland gibt, eine unberührte Palette gekauft, um zu sehen, wie dort denn die Figurenverteilung ist. Schliesslich wird das Überraschungsei immer mit dem Slogan „In jedem siebten Ei“ beworben.
In dem Eierstapel wühlte ich mich so weit runter, dass ich auf zwei weisse Kartonstreifen traf, die den Stapel stabilisierten.
Dann hiess es 24 Tage lang jeden Morgen ein Ü-Ei. Würden also mindestens drei bis vier Serienfiguren drin sein? Wie viel Spielzeug der letzten Saison wäre drin? Und wie viel Schrott, also Spielzeug mit dem ich nichts anfangen kann, würde ich finden?
Hier nun die Ergebnisse meines Ü-Ei-Experiments:
Insgesamt befanden sich vier Serienfiguren in der 24er-Palette. Es ist also im Schnitt in jedem sechsten und nicht siebten Ei eine Serienfigur drin. Allerdings ist mir aufgefallen, dass diese Verteilung früher weitaus besser war. Selbst in den Weihnachtspaletten waren immer sieben Serienfiguren drin gewesen Jetzt waren es gerade mal vier. Auch schon bei den Schlümpfen und der Micky-Serie fiel mir das negativ auf. Damals waren allerdings ein paar mehr Figuren als vier drin gewesen, nämlich fünf. Ja, ganz toll, nicht wahr? Glücklicherweise tauchte auch nicht zweimal dieselbe Serienfigur auf. Das wäre schon ärgerlich gewesen.
Allerdings frage ich mich, warum die Verteilung der Serienfiguren so schlecht geworden ist. Wird mehr Spielzeug produziert, weil das billiger ist? Oder weil die Endkunden, also Kinder, lieber so was haben möchten? Oder will sich Ferrero einfach eine goldene Nase verdienen, indem sie die Serienfiguren so selten reinstreuen? Oder habe ich einfach eine schlechte Palette erwischt?
Die Sache mit den Geldeinnahmen ist natürlich ein Argument, die momentan besonders gut auf das goldene Marylinchen passt. Dann kann es natürlich sein, dass Kinder viel lieber beispielsweise einen Kreisel oder einen Ball haben möchten, weil sie damit besser spielen können. Und dann kann es natürlich sein, dass ich einfach eine verdammt schlechte Palette erwischt habe. Warum ist mir das aber bei den Schlümpfen und Micky auch passiert? Die habe ich bei einem Discounter gekauft. Die Paletten waren ebenso unberührt, dennoch schlecht bestückt gewesen. Kann man so viel Pech haben? Ja, kann man natürlich. Aber vielleicht sind in den losen Ü-Eiern grundsätzlich nicht mehr so viele Serienfiguren anzutreffen, weil es die Vierer-Packs gibt. Dort sind immer zwei Serienfiguren garantiert. Wenn ich die nun also kaufe, habe ich eine höhere Trefferquote alle Serienfiguren zu bekommen als in einer normalen Palette.
Ist das also der Grund? Tja, ich weiss es nicht. Auffällig finde ich es schon, denn von den Weihnachtsserien gibt es nur die Adventkalender, wo alle Figuren drin sein sollen.
Was mir noch einfällt. Zu Ostern gab es Harry Hase mit einer Ü-Ei-Kapsel im Inneren. In einigen sollte ein Kinderino drin sein. Die Verteilung war ähnlich mies wie bei den Gold-Marylinchen. Da hätte man in Frankreich sein Glück machen müssen, wo in jedem Harry Hase ein Kinderino drin war, allerdings schlug dort der Preis auch sehr zu Buche. Mehr als drei Euro sollte man dort für den Schokohasen zahlen. Hier waren es auch schon zwei Euro, aber wenn man weiss, dass man garantiert einen Kinderino drin hat, dann nimmt man den höheren Preis natürlich auf sich. Oder man hatte gute Beziehungen nach Russland, da gab es die Figur im normalen Ü-Ei.
Erstes Ergebnis meines Experiments: Die Werbe-Aussage „in jedem 7. Ei“ trifft zu. Es ist sogar in jedem sechsten Ei eine Serienfigur zu finden. Dennoch hat sich die Verteilung in den letzten Jahren sehr verschlechtert.

Wie ist das nun mit Spielzeug aus dem letzten Jahr. Macht es wirklich die Hälfte aus oder ist das auch wieder übertrieben?
Hier muss ich sagen, dass ich vier Sachen drin hatte, die vom letzten Jahr waren. Unter anderen war es ein Airbus, der mir noch fehlte, weil ich die Viererpacks nicht gekauft hatte. Über den freute ich mich natürlich sehr. Die anderen drei Sachen waren nur belangloses Spielzeug, von manchen als Schrott bezeichnet.
Damit ist tatsächlich die These belegt, dass altes Spielzeug recycelt wird, wie manche Sammler bemängeln. In den Sonderpacks soll der Anteil besonders hoch sein, was ich bisher nicht bestätigen konnte. Ganz schlimm sei es nun in den Sechser-Packs. Eine Serienfigur und dann nur ewig das gleiche und vor allem alte. Wenn man Glück hat eine limitierte Figur, aber da muss man viel Glück haben.
Ergebnis zwei: Etwa 16,67 Prozent altes Spielzeug von der letzten Saison ist enthalten. Manchmal können es auch Sachen sein, die bei uns nie erschienen sind. Habe ich auch schon einmal gehabt. Scheint aber wohl nicht so häufig zu sein. Aber Ferrero recycelt seine alten Spielsachen. Solange es nicht einen Wert von 20 Prozent ist alles in Ordnung und wenn es dann noch was ist, was mir fehlte, freue ich mich sogar darüber.

Das letzte Experiment: Wie viel Spielzeug würde ich vorfinden?
Es gibt jede Menge Nebenserien wie verschiedene Natoons-Serien, die sich immer allgemeiner Beliebtheit erfreuen. Doch wie viele Natoons fand ich vor? Einen, gerade mal einen. Das war doch wirklich nicht zu fassen.
Dann gab es noch ein schönes Auto und mehrere Mountainbikes und ein Motorrad. Solche Sachen mag ich, während ich Kreisel und andere gomove-Sachen nicht so toll finde.
Von den Malstiften, die seit zwei Jahren auch in immer anderer Ausstattung dabei sind, hatte ich nur einen gehabt. Ansonsten war wirklich nur Spielzeug dabei mit dem ich nichts anfangen konnte. Das wird bei mir nicht einmal zusammengebaut, weil es mir sonst zuviel Platz wegnimmt. Es war wirklich auffällig, dass kaum Natoons dabei waren und nur irgendwelche Bastelsachen, da war ich wirklich enttäuscht.
Besonders ärgerlich: Von dem Mountainbike hatte ich am nächsten Tag noch einmal genau das Gleiche drin und fand später noch ein Mountainbike der Serie vor. Nun aber ein anderes.
Genauso traf es mich mit dem Tricky Kreisel. Diesen fand ich auch zweimal vor, allerdings waren es zwei verschiedene gewesen.
Spielzeug ohne Ende, kaum Autos, ganze zwei waren es. Da kenne ich sonst bessere Zusammenstellungen. Pech mit der Palette gehabt. Muss so gewesen sein. Kann man nicht ändern.
Für Kinder ist das sicherlich besser, denn die basteln noch gerne und können mit Kreiseln und anderen Sachen mehr anfangen als ich oder andere Sammler. Wir wollen lieber Serienfiguren oder Natoons haben. Aber nicht Schrott, wie es gerne genannt wird, weil wir damit nichts anfangen können.
Aber man darf einfach nicht vergessen, dass es für Kinder gemacht wird. Die haben andere Interessen als wir. Wobei ich sagen muss, dass das Spielzeug von früher weitaus schöner war als das jetzige. Haben wir uns so weit verändert, dass wir nur noch irgendwelche Frisbees oder Kreisel haben wollen? Können Kinder von heute damit mehr anfangen? Wollen sie unbedingt Massbänder haben oder Lupen? Ich weiss es nicht, aus dem Kleinkindalter bin ich lange raus.
Kurzum, hier das Ergebnis des dritten und letzten Experiments: Es ist sehr viel Spielzeug enthalten gewesen in dieser Palette, obwohl es richtig schöne Nebenserien gibt wie die Natoons oder aber die Mini-Cooper. Letztere sind momentan nur vereinzelt enthalten und werden erst gegen Ende der Saison massenhaft drin auftauchen. So war es bei den Porsche-Autos auch immer. Ich kaufe mir die Viererpacks, weil ich die Porsche in den Eiern nicht finde und danch werde ich von den Porsche nahezu überschwemmt.
Man könnte vermuten, dass das Spielzeug sich weitaus leichter herstellen lässt. Zudem müssen dafür keine Lizenzen beantragt werden wie bei den Mini Cooper oder Porsche oder Smart oder Airbus-Flugzeugen.
Also eine billige Alternative zu schönen Sachen. Sind die heutigen Kinder eigentlich so anspruchslos geworden? Ich weiss es nicht, ich weiss es nicht.

Beschädigt war kein einziges Ü-Ei, dafür aber eine Kapsel. Sie war oben eingedrückt. Die Figur, die sich drin befand, ist aber nicht beschädigt worden. Also alles halb so wild, obwohl eine eingedrückte Kapsel auch nicht vorkommen sollte. Ich mach noch mal ein Bild davon, damit jeder sehen kann, was ich meine.
Natürlich könnte ich deswegen an Ferrero schreiben, aber wegen einer Kleinigkeit so einen Terz machen? Nö, muss nicht sein. Wenn der Inhalt beschädigt gewesen wäre, dann ja, aber sonst nicht.
Figuren waren weder beschädigt noch unvollständig noch kam ein Teil zweimal vor. Das ist schon mal was, denn Unvollständigkeit musste ich in den letzten Jahren schon mehrmals monieren. Wo ich auch sofort Ersatz zugeschickt bekam.

Was ich aus diesem Experiment gelernt habe: Wenn ich Serienfiguren haben will, sollte ich mir die Viererpacks kaufen. Die hatte Penny vor einigen Wochen auch im Angebot zu einem unschlkagbar günstigen Preis. Ansonsten kann ich natürlich Überraschungseier kaufen, wenn diese für 44 Cent irgendwo im Angebot sind. Ausserdem kann ich mich auch auf den Weg zu einem Flohmarkt machen und mit Glück ein paar Figuren abstauben.
Ich kann mir die Gewichte der Serienfiguren besorgen und die Ü_Eier mit einer Löffelwaage abwiegen oder zur Not zur Gemüsewaage gehen. Letztere ist allerdings nicht so genau, selbst die bei Real und Kaufland nicht, wo man sein Obst abwiegen muss. Die ändern andauernd die Grammzahl nach dem Komma.
Man wird schiefe Blicke ernten und eventuell wird auch mal jemand fragen, was man da mache, aber man wird nicht aus dem Laden geworfen werden, denn man öffnet die Ü-Eier schliesslich nicht.
Mir ist mal passiert, dass ich an einem Strichcodeleser gefragt wurde, ob ich die Ü-Eier wiegen würde. Wie man das an dem Gerät macht, weiss ich wirklich nicht. Damals hatte ich bloss wissen wollen, ob die Sondereier auch im Angebot seien. Da ging es bei mir übrigens nach Gehör, denn so kommt man auch an seine Sachen. Damals bei den Stinkern hatteich eine Ausbeute von 100 Prozent gehabt. Obwohl man sagen muss, dass dennoch einige Figuren sehr selten vorkamen und andere andauernd im Ei zu finden waren.

Falls jemand ähnliches erlebt hat, kann er es gerne schildern oder er noch eine Methode kennt, wie man garantiert die Serienfiguren aus den losen Ü-Eiern fischt, kann er es gerne schreiben.

Nun muss ich mal gucken, ob ich irgendwo ein Sechser-Pack finde und auch ein goldenes Marylinchen drin vorfinde. Wird das Glück mir hold sein? Ich werde es sehen. Aber 100 Packs werde ich sicherlich nicht kaufen. Ich will nicht, dass Ferrero sich an mir ein goldenes Näschen verdient und ich keine Sonderfigur vorfinde.

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Vergiften wir uns durch billige Lebensmittel?


Der Pferdefleisch-Skandal entwickelt sich zu einem Lebensmittel-Skandal, der ganz Europa in Atem hält. Begonnen hat es in Grossbritannien. Da konnten wir noch hämisch rübergrinsen und sagen: „Bei dem, was die Briten kochen, ist es kein Wunder, dass sie Pferde- nicht von Rindfleisch unterscheiden können.“ Doch schneller als uns lieb war, schwappte der Skandal auch nach Deutschland rüber. Erst war es Lasagne von Tengelmann, schliesslich Real, die sowieso durch den früheren Gammelfleisch-Skandal in Verruf geraten sind. Ich habe mir einen Tag nachdem die Nachricht mit der „Tip“ Lasagne kam, mal auf Facebook umgesehen. Die Kommentare der Nutzer waren manchmal ganz schön einseitig, denn hier kann Real nun wirklich nichts zu. Würde es sich um Frischfleisch handeln, wäre das ganz etwas anderes. Aber bei der Lasagne ist der Hersteller für verantwortlich und nicht der Laden, der es vertreibt. Die können nur erwarten, dass es sich um die Qualität handelt, die man als Kunde erwartet.
Inzwischen sind auch Edeka, Aldi Süd und Lidl betroffen. Bloss von Aldi Nord hat man noch nichts gehört. Ob da auch noch was kommt? Vielleicht.
Betroffen scheint übrigens nur Lasagne mit Rindfleisch zu sein. Dabei wusste ich gar nicht, dass es die überhaupt in dieser Sorte gibt. Für mich gab es immer nur die mit Schweinefleisch. Von der habe ich auch noch drei Packungen im Kühlfach liegen. Regina will, dass ich es wegwerfe, aber ich sage, es wäre Schweinefleisch. Momentan wird noch abgewartet.
Man fragt sich nun natürlich, wieso Pferdefleisch so leicht in Rindfleischprodukten landen kann. Problem ist, dass Pferdefleisch aussieht und riecht wie Rindfleisch. Man kann es nur mühsam mit einem Text nachweisen. Und der kostet Zeit und natürlich Geld.
Im Grunde genommen ist Pferdefleisch nicht schädlich, auch wenn viele die Nasen rümpfen mögen, wie man so etwas essen kann. Rinder, Schweine oder Geflügel essen wir doch auch. Da beschwert sich niemand, auch nicht, dass die Tiere so süss und niedlich seien. Irgendwie scheint das bei Pferden anders zu sein. Warum? Ich weiss es nicht, denn mit Pferden konnte ich noch nie viel anfangen. Und wie ich immer sage, so lange ich das Tier nicht persönlich kenne, esse ich es auch.
Pferdefleisch soll sehr bekömmlich und gesünder sein als Rindfleisch. Wenn es nicht von Rennpferden stammt. So wird vermutet. Und gerade die Pferde erhalten Antibiotika und andere Medikamente, die die Organe eines Menschen irreparabel schädigen können.
Das Pferdefleisch soll aus Rumänien stammen und das Land identifiziere ich nun nicht mit Rennpferden, sondern alten Kleppern, die viel zu schwere Wagen ziehen müssen, selbst kaum Fleisch auf den Rippen haben und meist schlecht gepflegt sind. Und diese gerade beschriebenen Tiere dürften nun wirklich nicht mit solch lebensgefährlichen Medikamenten behandelt worden sein, weil diese zu teuer sind.
Jedenfalls zeigt dieser Lebensmittelskandal wieder einmal, dass wir uns selbst der ewigen Billigstrategie selbst ein Bein stellen. Wie lange wollen wir noch immer alles möglichst billigst haben und auch noch erwarten, dass es die allerhöchste Qualität ist?
Erinnert mich an den Ingwer, den Kaufland alle paar Monate bzw. Wochen anbietet. Der Preis ist wunderbar mit knap 2,50 Euro, aber die Qualität ist einfach nur grottig. Da sind die Stücke vertrocknet, verschimmelt oder sehen sonst wie alt aus. Wie ich immer sage: Der letzte Abschaum. Und das wird auch noch gekauft. Also da kaufe ich lieber teureren Ingwer, wenn da die Qualität besser ist. Übrigens ist der Aufdruck „Bio“ in gewisser Weise Etikettenschwindel, denn Ingwer kann nur biologisch und nicht anders angebaut werden.
Der Pferdefleisch-Skandal wird nicht der letzte sein, der Deutschland und Europa heimsuchen wird. Es wird immer etwas geben, wenn wir als Konsumenten uns nicht ändern.
Nun wird ein Test eingeführt, der Pferde- von Rindfleisch unterscheiden lässt. Wieso passiert so was erst, wo bereits etwas passiert ist? Und wieso beschliesst die EU die blödsinnigsten Gesetze, wenn sie sich dabei kaum auf Lebensmittel spezialisieren? Ist das im Grunde genommen nicht das Wichtigste überhaupt?
Und wie kann es sein, dass in Mehl Schweineborsten zu finden sind? Über solche Dinge habe ich im letzten Jahr bereits berichtet. Wir werden betrogen, wo es nur geht, weil wir es wollen, denn billig ist alles.

Hat irgendjemand diese neue „Heiter bis tödlich“-Serie am Donnerstag gesehen? Lief als Doppelfolge und begann bereits um 17.55 Uhr. Dafür musste „Verbotene Liebe“ weichen. Da will man wohl testen, wie gut die Serie um fünf vor sechs läuft. Heisst das nun, dass die Soap „Verbotene Liebe“ genauso eingestellt wird wie „Marienhof?“ Vorstellbar ist bei der ARD inzwischen alles. Besonders seit „Verbotene Liebe“ auch mit einem Zuschauerschwund zu kämpfen hat. Allerdings erst, seitdem die Folgen der Soap 45 Minuten betragen. Das hält man bekanntlich nicht aus, ausserdem wird dadurch eine Geschichte nur künstlich in die Länge gezogen.
Genau so ist es übrigens auch bei der Serie „Zwischen den Zeilen“. Das ist die bis jetzt blödeste und dämlichste Serie aus der ganzen „heiter bis tödlich“-Reihe. Ich weiss gar nicht, wie man solch einen Blödsinn überhaupt verfilmen kann. Aber inzwischen scheint die ARD wohl wirklich nicht mehr zu wissen, wie sie jüngere Zuschauer locken soll, als mit so einer grenzdebilen Serie. Was war „Fuchs und Gans“ doch noch witzig und interessant. Bei der eingestellten Serie hat man nicht entnervt auf die Werbung oder das Ende der Folge gewartet. Im Grunde genommen hätte ich am liebsten gleich weggeschaltet, aber ich hatte wirklich noch die Hoffnung, die Serie würde besser werden. Da habe ich mich getäuscht und ich glaube kaum, dass es besser werden wird. Eher noch schlimmer – einfach dämlich.
Und was sollte das eigentlich, alle drei „Heiter bis tödlich“-Serien bereits um 17.55 Uhr beginnen zu lassen? Hat das irgendeine besondere Bewandtnis, weil im ZDF die „Soko“-Serien nicht liefen? Möglich wäre es. Zudem versuchte die ARD gewiss durch diese Aktion, die „Verbotene Liebe“-Zuschauer für die „Heiter bis tödlich“-Serien zu gewinnen. Wobei ich nicht glaube, dass das funktioniert hat. Wer das eine guckt, der guckt eher selten das andere. Und der Erfolg um 18 Uhr aller Folgen dürfte einfach nur damit zusammenhängen, dass im ZDF Sport lief. Würde zur selben Zeit eine der „Soko“-Serien laufen, würden die Einschaltquoten sicherlich ganz anders aussehen.
Ich bin nicht davon überzeugt, dass „Zwischen den Zeilen“ länger als eine Staffel laufen wird. Allein wenn man diese Quitschstimme von Sekretärin hört, fragt man sich schon, warum man sich diese Serie überhaupt antut. Und dann der Assistent der Kommissarin, einfach nicht auszuhalten. Die Tollpatschigkeit der Hauptfigur ist überhaupt nicht zu ertragen. Ab und an mag es ja noch lustig sein, aber andauernd und die blödesten Situationen ist doch irgendwann wirklich zuviel.
Das einzig interessante an dieser Serie mag noch sein, dass beispielsweise Informationen, die eine Figur sieht oder schreibt, für uns Zuschauer in der Luft erscheinen, damit auch wir wissen, worum es geht oder wie es aussieht. Das ist originell, aber auch das einzige an dieser Serie, was gut ist.
„Zwischen den Zeilen“ sollte keinesfalls fortgesetzt werden. Bei „München 7“ bin ich der gleichen Meinung, aber die läuft zu erfolgreich. Dabei ist das für mich ein furchtbarer Abklatsch vom „Großstadtrevier“, was ich auch schon grässlich finde. Soll „München 7“ doch wieder im Bayerischen Rundfunk laufen, da habe ich gar nichts gegen. Aber nicht mehr in der „Heiter bis tödlich“-Reihe.
„Hauptstadtrevier“ kann hingegen fortgesetzt werden. Mit einigen kleinen Änderungen ist das eine gute Serie. Weniger von dieser neuen Chefin, die nicht zu ertragen ist und auch etwas weniger die Familie von Julia Klug, dann kann das was werden. Die letzte Folge läuft am 26. März und ist ein wenig verrückt. Scheint so bei allen „heiter bis tödlich“-Serien zu sein, dass die letzte Folge irgendwie abstrus ist. Worum es geht, verrate ich hier mal nicht, sonst wäre die Spannung futsch.
Ab dem 02. April läuft dann wieder „Morden im Norden“, eine Serie der ich „Nordisch herb“ vorgezogen hätte. Es wurde leider anders entschieden. Die Dienstagserien der Reihe sind recht erfolgreich, bis auf eine werden alle fortgesetzt bzw. steht es noch in der Schwebe (Hauptstadtrevier). Bei den Donnerstagsserien konnte sich bis jetzt nur eine einzige Serie durchsetzen: „Alles Klara“, die auch nicht gerade gute Quoten hatte. Dennoch traut der MDR der Serie zu, das es besser wird. Im Gegensatz zum SWR, der „Fuchs und Gans“ einfach einstellte. Ich kann es immer noch nicht akzeptieren.
Und ab nächsten Donnerstag wird „Zwischen den Zeilen“ gnadenlos boykottiert, wie ich es schon mit „München 7“ mache.

Bei Elefantendame Mala tut sich grosses. Wie ich gelesen habe, soll der Hormonspiegel von der schwangeren Elefantin Ani gefallen sein. Und das sei ein Zeichen dafür, das die Geburt bald bevorsteht. Wann genau, lässt sich nicht sagen, aber es geht in die heisse Phase. Mala hingegen scheint man nicht zuzutrauen, dass sie eine gute Tante abgibt. Es wurde in dem Gespräch über Ani nur Rani erwähnt, dabei kennt Mala Jungtiere, auch wenn das schon ein wenig mehr als zwanzig Jahre her ist, dass sie direkten Kontakt zu welchen hatte.
Dafür kann Mala nun stolz verkünden, dass sie ordentlich abgenommen hat. An ihrer Hungerkuhle lässt es sich gut erkennen, aber nun gibt es auch zahlen. Knapp über 3,8 Tonnen wiegt Mala nun. Da hat sie eine Menge abgenommen, wog sie doch immer über vier Tonnen. Aber das sie ein Dickmops war, ist bekanntlich nichts Neues. Wie mal gesagt, hat die Dickhäuterin abnehmen müssen, da sie Übergewicht hatte. Jenala hat das immer gesagt.
Kommen wir nun zu Malas neuester Vorhersage, die den FC. St. Pauli betrifft. Beim letzten Spiel gegen Sandhausen tippte Mala, dass St. Pauli verlieren würde. Das trat ein und die Kiezkicker verloren 4:1. Ein Ergebnis, das dafür spricht, dass der Verein nicht wirklich in der Lage zu sein scheint, vernünftig Fussball zu spielen. Was also wird Mala gegen den 1. FC Köln tippen?
Die Elefantendame sagt, das St. Pauli doch wirklich erneut verlieren wird. Ob sie auch hier recht behalten wird? Wir werden es Montagabend wissen. Entweder spielt St. Pauli zu sehr in Freundschaft gegen Köln, dass es wieder nichts mit einem Sieg wird und Mala hat tatsächlich mit ihrer Vorhersage recht. Mal abwarten.
Wenn St. Pauli sich aber nicht bald besinnt, sind sie schneller auf einem Abstiegsplatz, als sie gedacht haben.

 

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Leichenfledderei geht über Schnäppchenjagd


Mit dem heutigen Tag hört die Drogerie-Kette Schlecker auf zu existieren. Die aller letzten Läden, wo es noch Restposten zu kaufen gab, machen heute dicht. Damit gibt es nun im hart umkämpften Geschäft einen Konkurrenten weniger.
Zuletzt hat es in den Läden, die noch Waren anzubieten hatten, 90 Prozent Rabatt gegeben. Ich bin nicht hin gegangen, obwohl ich sonst eigentlich kein einziges Schnäppchen auslasse. Hier allerdings wäre ich mir wie ein Leichenfledderer vorgekommen. Da sollten andere hingehen, um wirklich noch das letzte Laden zu holen. Kann man sich überhaupt darüber freuen, was man da günstig erstanden hat? Das müssen die beantworten, die dort für fast umsonst eingekauft haben.
Man kann nur hoffen, dass die Schlecker-Mitarbeiter möglichst bald eine neue Arbeitsstätte finden. Sie sind schliesslich schuldlos an der ganzen Misere. Ein Teil wird wohl von Rossmann und den anderen Drogerie-Ketten wie dm-Drogeriemarkt übernommen werden. Aber der größte Te dem il wird wohl keine neue Arbeit finden.
Machen wir uns doch nichts vor, die meisten werden arbeitslos bleiben, selbst wenn ihnen versprochen werden sollte, alle würden etwas Neues finden. Solch ein Versprechen gibt es nicht. Im Himmel findet kein Jahrmarkt statt.
Nun stellt sich die Frage, was aus der Schlecker-Tochter „Ihr Platz“ werden wird. Ich muss sagen, dass ich den Laden eigentlich nur in meinem Ski-Utlaub aufgesucht habe. Liegt aber auch daran, dass ich sonst an dem Laden gar nicht vorbeikomme, eher an dm oder Rossmann. Doch selbst in den Läden halte ich mich kaum auf. Die Hygieneartikel finde ich allesamt beim Discounter. Von der Zahnpasta über den Deoroller zu den Dingen, die Regina lieber selbst einkaufen sollte, als mich damit zu beauftragen. Ich finde es mehr als peinlich ihre Monatsartikel besorgen zu müssen. Wie sieht denn das aus?
Schlecker existiert nicht mehr, ist nur noch ein verblassender Fussabdruck in der Geschichte.

Und damit komme ich zu der bekanntesten Schildkröte der Welt: Lonesame (Einsamer) George.
Mit bedauern erfuhr ich am Montag, dass die letzte Schildkröte ihrer Art gestorben ist und damit ausgestorben. Alle Versuche, George zur Fortpflanzung zu bewegen, haben nicht gefruchtet. Der betagte Schildkröten Mann starb im besten Schildkröten-Mannesalter von hundert Jahren an Altersschwäche, genauer an Herzversagen. Er hinterlässt einige Weibchen, einer nah verwandten Unterart, die ihm Gesellschaft geleistet hatten. Mit innen hatte er auch züchten sollen. Was, wie bereits erwähnt, leider fehlschlug.
Lonesome George wird nicht vergessen. Er soll ausgestopft werden. Und zwar der gesamte Körper und nicht nur der Panzer. Das ist eine Anspielung auf den Hamburger Elefantenbullen Hussein, bei dem nur der Kopf präpariert werden wird. Vom Obduktionsergebnis hat man auch noch nichts gehört. So langsam fragt man sich, ob da auch noch was kommen wird.

Die Fussball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine nähert sich ihrem ultimativen Ende. Die Begegnungen stehen fest.
Spanien wird gegen Portugal spielen und Deutschland gegen Italien.
Ja, unser geliebtes Italien, gegen die wir in einem Wettbewerb noch nie gewinnen konnten. Nun treffen wir sie wieder. Erneut im fHalbfinale, wie anno 2006 bei der WM im eigenen Land. Revance wird gefordert, aber werden die Deutschen es wirklich schaffen, gegen Italien endlich den historischen Siegt zu machen?
Torakel Nelly aus dem Serengetipark Hhndodenhagen ist überzeugt, dass Deutschland es packen wird und versenkte den Ball im gegnerischen Tor. Elefantendame Mala, das inoffizielle Rüsselorakel, hingegen ist da weniger opitimistisch. Gegen England traute sie den Deutschen einen Sieg zu, aber gegen Italien sieht sie schwarz. Mala glaubt, dass Italien weiterkommen wird. Und bis jetzt hat sich noch jede ihrer Prognosen als richtig erwiesen – wenn man vom Eröffnungsspiel einmal absieht.
Auch beim Viertelfinal-Spiel Frankreich gegen Spanien lag die Elefantenkuh richtig, als sie für Spanien war. Aber das hätte auch jeder Blinde getippt, schliesslich waren sich die Franzosen untereinander ja wieder einmal nicht grün. Mala wusste von den Streitereien allerdings nichts, hat nämlich keinen Fernseher in ihrer Box stehen, obwohl sie angeblich schon lange mit dieser Wunderkiste liebäugelt.
Nelly sagt, Deutschland gewinnt, Mala sagt, Italien gewinnt. Einer von beiden wird gewinnen, am Ende wird sich zeigen, wer recht hatte. Spätestens um halb zwölf morgen Nacht werden wir den Sieger kennen. Vielleicht ist es Deutschland, aber vielleicht schon wieder Italien. Wir wissen es nicht.
Das einzige, was man mit Sicherheit sagen kann: Die Engländer werden ihren Elfmeter-Fluch einfach nicht los. Seit 1990 haben sie noch jedes Elfmeterschiessen verloren, meist gegen die Deutschen. Dieses Mal gegen Italien. Da kann man so viel üben, wie man will, es wird einfach nichts.
Beim Halbfinal-Spiel Spanien gegen Portugal sieht Mala übrigens die Portugiesen vorn. Die haben C. Ronaldo, der gut Fußball spielen kann, ansonsten aber nicht weiter erwähnenswert ist, außer bei „Waldis Club“.
Eine traurige Meldung hat mich aus Hellabrunn erreicht. Gestern starb die 53 Jahre alte Tina. Schon seit Monaten ging es ihr nicht gut, hatte extrem abgenommen und war auch sonst nicht ganz auf der Höhe. Ihre beste Freundin Steffi, die mit der Rüsselschwäche, stand ihr bei. Tina hatte sich hingelegt, Steffi stand neben ihr. So fand man sie am Morgen und entschied sich, die betagte Elefantendame einzuschläfern. Tina war die Leitkuh der Damenriege in Hellabrunn. Wer nun ihren Job machen wird? Ich weiss es nicht. Steffi hat eine Freundin verloren, ihre beste und engste Freundin, die sie seit 44 Jahren kannte. Niemand wird ihr diese ersetzen können, doch möge sie ihre Trauer bald überwinden. Das Leben geht weiter, auch wenn nun ein teil fehlen wird, der das eigene Leben bereichert hat.
Ruhe in Frieden, liebe Tina. Du wirst nicht vergessen werden.

 

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Elefantenbaby für Salvana – Bald ist es da!


Es scheint sich in Hamburg wieder was anzubahnen. Das ist doch mal eine gute Nachricht.
Jenala ist schon ganz hibbelig. Als ihr Cousin gestern in Hamburg im Tierpark war, konnte er nicht ins Elefantenhaus. Warum? Tja, bei der letzten trächtigen Elefantenkuh hatten die Wehen eingesetzt. Bis jetzt ist aber noch nichts geschehen. Habe mal kurz bei Google-News und der dortigen Internetseite des Tierparks geguckt, aber es steht nach nichts von einem neuen Elefantenbaby. Immer noch ist nur von Lai Sinhs Bullenkalb die Rede. Also macht es Salvana immer noch spannend.
Es sollen sogar zwischenzeitlich mal wieder die Wehen ausgesetzt haben. Scheint wohl normal zu sein, so lange es kein Geburtsmarathon werden wird, wie bei Lai Sinhs erstem, das dann nach 26 Stunden leider tot zur Welt kam. Seitdem ist Lai Sinh bekannt dafür, dass die eigentlich Geburt bei ihr nur eine Viertelstunde dauert. Aber Salvana ist Erstgebährende, da dauert das meist immer etwas länger.
Allein ist sie wenigstens nicht. Sie kann in der Elefantenhalle umherlaufen, sich mal hinlegen oder auf die Unterstützung der anderen Herdenmitglieder hoffen. Wobei Jenala ja sagt, dass sie mit denen, mit denen sie in der Halle zusammen ist, nicht wirklich was zu tun hat. Vor Lai Sinh würde sie gerne mal abhauen, mit Yashoda hätte sie gar nichts Zutun, höchstens mit Kandy war sie zusammen. Aber wehe, es ging um die Rangordnng, da hat Salvana der jüngeren Kandy unmissverständlich klar gemacht, wer das Sagen hat. Am liebsten würde sie an der Box von Thura stehen, die sich nicht mit in der Halle befindet, da sie sich nicht mit Yashoda und deren Nachwuchs verträgt. Keine Ahnung, wieso. Ich erinnere mich noch an Bilder, wo Klein-Kandy und Klein-Thai miteinander gespielt haben. Aber das ist lange her. Erwähnter Thai lebt seit Juni 2010 in der ersten Jungbullen-WG Deutschlands, in Heidelberg.
Jenala schilderte auch, dass Salvana letzte Woche überhaupt kein Interesse an der Gruppe oder Lai Sinhs Jungtier zeigte. Sie stand immer nur bei Thuras Box, holte sich Futter, aber beim Jungtier stand sie nicht. Also warum ist se dann nicht bei Thura? Tja, die Frage aller Fragen, was wahrscheinlich damit zusammenhängt, dass Thura recht problematisch ist. Aber Jenala glaubt, dass sie Salvana gegenüber sich normal verhalten würde, schliesslich sei Salvana die Tochter von Thuras bester Freundin Saida. Kommt einem bekannt vor? Richtig, das erzählte ich bereits das letzte Mal. Ein bisschen Wiederholung muss sein, um es besser zu verstehen.
Jenalas Cousin, Jonas war wohl sein Name, hat gesagt, dass am gestrigen Tag immer wieder lautstarkes Brüllen aus dem Elefantenhaus gekommen wäre. Und zu seiner Überraschng hätte Shahruhk darauf geantwortet. Er schien sehr daran interessiert, was in der Halle vor sich ging. Soll früher auch immer mal mit Salvana über die Anlage gestreift sein, wenn sie wieder Schwangerschaftslaufen hatte. Und sie gab ihm ständig Contra, wenn er mal wieder frech war. Nun oebt er ja mit Shanti zusammen, der aus Hannover gekommen ist. Beide sollen nach Polen übersiedeln, wenn der neue Zuchtbulle von dort nach Hamburg gekommen ist. Dazu muss aber erst einmal der jetzige Zuchtbulle Hussen nach Belgien umziehen. Und das wird immer später. Also dann wohl im Herbst der neue Bulle. Jenala freut sich jedenfalls über den Tag, an dem der neue Zuchtbulle Thisiam noch nicht da ist. Und so hofft sie auch für ihren Ersatzelefanten, dass diese de leere Anlage beziehen wird und nicht zu dem „polnischen Franzosen“ gesteckt wird. Da hört sie nämlich vrschidene Versionen: Eine besagt, dass Mala zu Thisiam kommt, die andere besagt, Mala darf in die Mutter-Kind-Anlage ziehen. Fragt sich nun bloss, was nun stimmt. Ich weiss es nämlich nicht. Und Jenala erst recht nicht, sonst wäre sie nicht so besorgt.
Na ja, erst mal abwarten, was sich nun tut. Das kann sich alles den nächsten Minuten oder Stunden entscheiden. Und dann werden wir weiter sehen.
Über Hoa gibt es auch was zu berichten. Sie hat durch de Geburt etwa 230 Kilo verloren, ist noch genauso verfressen und wasserscheu wie vor der Geburt auch. Dennoch ist nicht zu übersehen, dass sie immer noch traurig ist. Die alte Fröhlichkeit ist noch nicht zurückgekehrt.
Im Übrigen sage ich immer noch, dass Hoa nicht absichtlich He Kind getötet hat. Ihre Tritte waren nur zu kräftig, ansonsten hat se es ja richtig gemacht. Elefantenmütter tretten ihr Neugeborenes, um den Kreislauf n Schwung zu bringen und es zum Aufst zu animieren. Das mag brutal aussehen, ist es aber nicht. Auf Planetopia haben sie am Montag die Geburt von Lai Sinhs Bullenkalb gezeigt. Ganz am Ende, nach dem ganzen Geplänkel ist die Geburt zu sehen. Lai Sinh steht auf der Schräge, die dann ihr Kind heruntersaust. Bei Thura ist das genauso abgelaufen, nur Yashoda hat sich eine Sandkuhle gebaut gehabt, aber vielleicht kennt die das eben so aus Indien.
All Elefanten in der Halle waren beteiligt. Alle? Nein, Salvana hielt schon bei Thura an der Box auf Nr kam keine einzige Sekunde. Ich finde, genauso wie Jenala, dass das doch schon alles sagt. Salvana hat mit dieser Gruppe nichts am Hut.
Ihr kennt ja alle mein Problem mit meinem PC: BIOS Checksum Error und so weiter. Tja, könnte eine leere Bios-Batterie sein, aber ich versuche es jetzt ja mit einem Linux-Rettungssystem. Mal sehen, ob das was bringt. Aber ich kann wenigstens noch was tun, denn Jenalas Laptop sagt überhaupt keinen einzigen Piep mehr. Nur ein schwarzer Bildschirm und sonst nichts. Hat ihren Laptop ganz normal benutzt und am nächsten Tag schaltet sie ihn ein und nichts geht mehr. Sie dachte erst einmal an einen kaputten Bildschirm, also externen Monitor angeschlossen, aber auch da tat sich nichts.
Ihren Roman hat schon bis auf wenige Kapitel anderweitig gespeichtert. Aber ihr ganzes Tagebuch ist da drauf und natürlich ihre Notizen für den Roman, sprich Recherchen. Das ist nun ganz schön ärgerlich. Kann ich gut nachvollziehen, denn auch ich bin auf mene Daten angewiesen. Erinnert mich übrigens daran, dass ich mal wieder meine Daten speichern sollte, extern natürlich. Mein Laptop ist schliesslch auch nicht mehr der jüngste. Aber mir immer noch der liebste, wie Regina immer sagt.
Wie es aussieht, muss Regina mal den Heizlüfter reinigen und Wärmeleitpaste hinzufügen. Wusste überhaupt nicht, dass es so was wie Wärmeleitpaste überhaupt gibt. Wenn es schlimmer kommt ist die Grafikkarte Schrott. Und ganz schlimm kommt es, wenn es das Mainboard sein sollte, dann kann sich Jenala einen neuen Laptop kaufen. Ein Mainboard kostet nämlich bis zu 400 Euro. Und für das Geld gibt es heutzutage schon einen neuen Laptop von Aldi.
Mal sehen, was sie machen wird. Am Ende wohl noch die Festplatte ausbauen. Ich kann bloss hoffen, dass ihr Cousin sich dabei nicht einmischt, sonst ist das Ding schneller Schrott als Jenala das selbst tun könnte.

 

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