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Nashörner leben gefährlich – Europas unheimliche Raubserie


Ich weiss ja nicht, ob schon irgendjemand von dieser Nashorn-Mafia gehört hat? Wenn ja, dann wird er/sie wissen, was ich meine. Wenn nicht, werde ich es jetzt mal schnell erklären.
Also, in ganz Europa treibt sich eine Bande herum, die Nashorn-Hörner klaut. Dabei schrecken sie nicht einmal zurück, mitten am hellichten Tag in einem Museum einem ausgestopften Nashorn den Kopf abzureissen. Der leidige Witz daran ist, dass diese Freveltat niemand sofort bemerkt. Es ist ja nicht nur dass, in Deutschland haben sie auch bereits zugeschlagen – Hamburg. Dort wurden aus einem Museum einige Nashorn-Hörner entwendet. Ist auch schon Monate her. Damals waren es Hörner von toten Nashörnern. Nun wird aber befürchtet, dass auch lebende Nashörner ihr Horn verlieren könnten. Deshalb rüsten die Zoos auf und verstärken ihre Sicherheitsvorkehrungen. Ob es was bringen wird? Das werden wir sehen. Ich würde etwas ganz anderes vorschlagen. Allen Nashörnern die Hörner absägen. So macht man das in Afrika auch. Seitdem ist dort der Bestand nicht mehr so gewildert worden. Ist nicht schön, ein Nashorn ohne Horn zu sehen. Aber lieber das, als das es tot im Stall liegt. Oder gar tot auf der Anlage.
Und warum ist diese Horn-Mafia unterwegs und macht Europa unsicher?
Schuld sind daran mal wieder die Chinesen und ihre Allheilmittel. Denn auch das Horn Nashorns gilt wie Tigerkrallen oder Tigerzähne oder deren Fleisch als Potenzmittel. Völliger Blödsinn, nicht wahr? Dafür gibt es schliesslich Viagra. Aber doch nicht in China, da zählt noch das Traditionelle. Dass das auf Lasten der Natur geht, scheint da nicht wirklich zu interessieren.
Für die Hörner gibt es gutes Geld. Sonst würde sich das ja auch gar nicht lohnen, nicht wahr?
Wenn man bedingt, woraus ein Nashorn-Horn besteht, ist es absolut lächerlich, dass das geklaut wird. Es ist Keratin, also nichts besonderes. Denn unsere Haare bestehen auch aus Keratin. So könnte man auch ganz normale Menschenhaare nehmen und diese unter Druck zusammenpressen. Oder anstatt sie zusammenzupressen werden sie einfach in klitzekleine Fitzel zerkleinert und dann zermahlen. Wie das auch immer gehen mag. Aber man muss am Ende doch sowieso nur daran glauben, dass es wirkt. Da kann man auch Menschenhaare nehmen. Was jetzt hoffentlich nicht dazu führt, dass Menschen auf hellichter Strasse überfallen und dann rasiert werden. Solche Horrorszenarien kann man sich durchaus vorstellen.

Gaddafi ist tot, wie ich bereits geschrieben habe. Nun habe man angeblich auch einen seiner Söhne gefasst. Also einen, der nicht gestorben ist. Name: al-Islam. War das nicht die Nummer zwei hinter Gaddafi oder war das der relativ gemässigte? Nun scheinen alle „gefährlichen“ Gaddafi-Angehörigen gefasst oder tot zu sein. Aber ob Gaddafi wirklich tot ist, daran habe ich persönlich immer noch meine Zweifel. Auch wenn Bilder des Toten gezeigt werden oder die Beerdigung verzögert wird, damit sich beinahe jeder davon überzeugen kann, dass der „Tyrann“ auch wirklich tot ist.
Die Demokratisierung hat begonnen. Aber wie wird es werden? Müssen wir nun die Islamisten fürchten? Denn in Tunesien sieht es ganz nach einer Islamisierung aus. Wobei dort die Gleichberechtigung nun wieder seltsame Blüten treibt. Bei den Wahlen sind auf den Listen immer Frauen und Männer abwechselnd aufgeführt.

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Verfasst von - 22. Oktober 2011 in Kultur, Real life, Tiere, Zoo

 

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Gaddafi ist tot! – Oder doch nicht!


Da hat mich doch gerade in den letzten Minuten eine Nachricht erreicht, die kaum zu glauben ist. – Und mit Verlaub, ich glaube sie wirklich nicht. Aber erst einmal dazu, was ich gehört und gelesen habe: Gaddafi ist tot! Der Irre von Libyen (nicht Syrien) lebt nicht mehr. Er wurde erschossen. Bilder sind auch schon im Umlauf. Aber wirklich erkennen kann man da nun nichts. Aber es soll dennoch Gaddafi sein. Im Gegensatz zu den USA, die im Mai keine Bilder vom toten Osama bin Laden veröffentlichten, wird hier genau das Gegenteil gemacht. Klar, warum das so ist. Damit soll den Leuten gezeigt werden, dass Gaddafi wirklich tot ist und nicht irgendwelche Gerüchte entstehen, dass er eventuell noch am Leben sein könnte. Ja, ja, man muss auf alles vorbereitet sein
Dennoch bin ich nicht so ganz überzeugt, dass der selbsternannte Herrscher von Libyen wirklich das Zeitliche gesegnet hat. Der hat doch gewiss irgendwelche Doppelgänger gehabt. Man sehe sich doch nur die Bilder seiner letzten öffentlichen Auftritte an. Da war er doch nicht mehr er selbst. Wirkte völlig neben sich und musste beinahe geführt werden. Ausserdem war sein Gesicht völlig zerschnitten von einigen Schönheits-OPs zuviel. Da kann genauso jemand aus seinem Verwandtenkreis als Gaddafi selbst aufgetreten sein. Das merkt doch keiner. (wieso fällt mir da jetzt gerade ein Lied von Hans Scheibner ein? „Das macht doch nichts, das merkt ja keiner!“)
Bei Saddam Hussein habe ich damals schon nicht geglaubt, dass der sich einfach so fangen lässt. In einem Erdloch in der Nähe seiner Heimatstadt. Irgendwie zu einfach, wie ich finde. Genauso wie jetzt bei Gaddafi. Der kann genauso gut noch irgendwo im Untergrund sein oder sich längst ins Ausland abgesetzt haben. Der wird doch überall seine Verbündeten haben, auch wenn es Berlusconi und Sarkozy nicht mehr sein würden.
Warten wir nun ab, was aus Libyen werden wird. Der Tyrann ist fort, kommt nun die Demokratie? In Ägypten hat sich seit Mubaraks Sturz auch nicht viel getan. Im Gegenteil! Das Militär herrscht und Demonstrationen werden kategorisch niedergeknüppelt. Ist es das, was die Menschen in Ägypten gewollt haben? Definitiv nicht und dennoch können sie dagegen nichts machen. Zu Reginas aller Freude ist jedenfalls der „Kasper mit Hut“ entlassen worden, also Zahi Hawass.

 
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Verfasst von - 20. Oktober 2011 in Ägypten, Blog, Kultur, Real life, Technik

 

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