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Die Krokodilstränen des Furzes


Da sind die Tränen gestern kurz vor Mitternacht geflossen oder besser nicht geflossen, als Helena Fürst versuchte, auf die Tränendrüse zu drücken. Wenn man schon weinerlich tut, sollte man es auch richtig beherrschen. Deshalb waren es nicht mehr als Krokodilstränen. Keine Ahnung, wer ihr das nun abgenommen hat. Ich warte einfach nur darauf, dass sie endlich das Camp verlässt, denn sie ist eine furchtbare Nervensäge, die, so scheint es, die Dinge anders wahrzunehmen scheint wie die Menschen um sie herum oder der Zuschauer. Gestern sagte sie das ganz treffend, nachdem sie wieder einmal die Prüfung vergeigt hatte. Zu Ricky Harris sagte sie etwas in der Art, dass sie das anders gesehen hätte als er. Wir Zuschauer vermuten das bereits seit Tagen. Ob man das als Wahrnehmungsstörungen bezeichnen kann oder dass Helena Fürst in einer anderen Welt lebt? Ich kann es nicht sagen. Was ich hingegen vermute ist, dass sie sich so inszeniert, weil sie so jede Menge Sendezeit für sich schindet. Was ihr das bringt, kann ich nicht sagen, denn sie bringt sich nicht gerade positiv rüber. Das konnte man auch gestern wieder sehen, wo sie behauptete, Ricky Harris hätte behauptet, es sollen doch alle für sie für die nächsten Dschungelprüfungen anrufen. Ich kann mich nur erinnern, wie sie ihren Rücken in die Kamera drehte, auf ihre Nummer deutete und sagte, dass das ihre Nummer sei und man anrufen solle, wenn man sie nicht weiter im Camp sehen will. In dem Augenblick fragte man sich als Zuschauer wieder einmal, warum ihr so viel Sendezeit gewidmet wird, denn unterhaltsam ist das nicht mehr, sondern nur noch peinlich. Vor allem frage ich mich, warum Ricky Harris nicht einfach weitergegangen ist, wo sie sich verbal an ihm abreagieren musste, weil sie allein die Prüfung vergeigt hatte und anscheinend nicht damit zurechtkam, dass jemand, der an Höhenangst leidet, über die Halterung lief und hoppste und sich freute, dass er das konnte. Damit hatte Ricky Harris Helena Fürst deklassiert.
Stattdessen kam sie damit an, dass Ricky sie nur angeschrieen hätte. So wie sie sich benommen hat, hätte jeder an seiner Stelle sie angeschrien. Thorsten Legat hätte sie höchstwahrscheinlich so zur Minna gemacht, dass sie doch als Blindfisch den Weg gegangen wäre. Aber er war nicht ausgewählt worden.
Taktisch unklug war es von Ricky Harris zu bestreiten, dass er laut geworden wäre. Eventuell hat er das auch gar nicht gemerkt, da er sich so sehr in seinen Ärger auf Helenas Kleinkindereien steigerte.
Ehrlich gesagt, hätte RTL bei dem Gespräch einschreiten und es beenden sollen.
Am Tag zuvor wurde bereits gezeigt, wie Helena Fürst auf Thorsten Legat losging und diesen verbal in Grund und Boden redete. Bewundernswert, dass der nicht ausgerastet ist. Aber er scheint die „Furzfrau“, wie er Fürst bezeichnete, nicht mehr ernst zu nehmen. Wobei er nach der Dschungelprüfung von Tag sieben sagte, dass er im weitesten Sinne positiv von ihr überrascht sei. Ich halte das für psychologisches Gerede, wo er ihr den Wind aus den Segeln nehmen wollte. Also reines Taktik-Geschwafel, meiner Meinung nach.
Denn vor der Prüfung hat sie ihn vollgelabert – ich benutze solche Begriffe eigentlich nicht, aber bei Helena Fürst sind sie passend -, wie ungerecht sie sich von ihm behandelt fühlt und es eine Frechheit sei, wie er sich ihr gegenüber benehme. Der hätte ich längst Redeverbot erteilt. Dennoch kann sie munter weiter wie eine Dampfwalze über diejenigen fahren, die ihrer Meinung nach, sie ungerecht behandeln, sie hintergehen oder ich weiss nicht was. Mir wird das alles zu viel mit ihr, weshalb ich immer wegschalte, wenn ich diese Natter – anders kann man sie nicht verzeichnen – sehe. Ich habe schon ihre Sendungen nie geguckt, weil mir ihre Art nicht gefiel, aber hier bringt sie einen um den Spass, irgendwie Gefallen am diesjährigen Dschungelcamp zu finden.
So langsam glaube ich wirklich, dass meine Vermutung stimmt, sie hat in ihrem Vertrag noch stehen, dass sie pro Folge einige Hundert oder Tausend Euro mehr an Gage bekommt, wenn sie mindestens zehn Minuten in einer Folge zu sehen ist. Das dürfte sie mit ihrem Theater, das sie täglich veranstaltet, geschafft haben.
Erschreckend finde ich hingegen, wie leicht sie die anderen manipulieren kann oder diese sich manipulieren lassen. Da kommen Helena Fürst und Ricky Harris ins Camp zurück und nachdem klar ist, dass sie keine Sterne wegen Helenas Unfähigkeit – anders kann man es nicht nennen, denn im Gegensatz zu Ricky hat sie es nicht einmal versucht – haben, versucht sie die Schuld von sich zu schieben. Als das nicht reicht, behauptet sie, dass er gesagt hätte, nun sollen alle für sie für die nächsten Prüfungen anrufen. Dass diese Aktion von ihr ausgegangen ist, verschweigt sie natürlich. Der Zuschauer weiss es besser, aber die Campbewohner sind natürlich auf das angewiesen, was ihnen gesagt wird. Jenny Elvers nimmt die Aussage für bare Münze und geht Ricky Harris an, was ihm einfällt, so etwas zu sagen. Augenblicklich kippt die Stimmung und alle sind nun nicht mehr gegen Helena, sondern gegen Ricky, der gar nichts mehr versteht. Leider hat er es nicht richtig verstanden, sich zu verteidigen, sodass er weiter als Bösewicht da stand.
Nach acht Tagen hätten die Campbewohner wissen müssen, wer dort die Wahrheit gerne ein wenig zu seinen Gunsten verdreht. Aber Jenny Elvers und Helena Fürst haben in den ersten Tagen in verschiedenen Camps gelebt. Ob das als Ausrede gilt? Nein, es zeugt eher von schlechter Menschenkenntnis, meiner Meinung nach.
Der Zuschauer weiss besser, wie es abgelaufen ist, dennoch muss man aufpassen, dass RTL einen nicht zu sehr manipuliert.
Helena Fürst wollte nicht als erste gehen. Das wäre sie sowieso nicht, denn Gunter Gabriel war der erste, der gegangen ist. Zwischenzeitlich schaffte er es noch einmal in die Schlagzeilen, weil er wegen eines Schwächeanfalls oder einem anderen Grund in eine Klinik zu weiteren Untersuchungen gebracht wurde.
Mich würde interessieren, ob die Toilette eigentlich immer noch so bespritzt ist. Im Verdacht stand immer Gunter Gabriel, aber wenn ich das Verhalten von einem anderen Campbewohner (ob Frau oder Mann sage ich nicht) sehe, frage ich mich, ob dieser Bewohner nicht auch der Übeltäter sein könnte. – Wer weiss, wen ich meine, darf es für sich behalten.
David Ortega wurde gestern überraschend herausgewählt, nachdem schon Rolf Zacher von Dr. Bob herausgenommen wurde. Den genauen Grund erfuhr man nicht, aber am Tag zuvor war er recht genervt von dem Geplapper seiner Campbewohner gewesen. Aber ausser Reden wissen die meisten nun einmal nicht, was sie dort tun sollen.
Nun ist herausgekommen, dass Rolf Zacher über Unwohlsein geklagt hätte. Es soll das Herz sein. Das Klima ist nicht leicht zu vertragen, da hätte ich wahrscheinlich auch Schwierigkeiten.
Schade, dass Rolf Zacher raus ist, denn seine Tanzeinlage war nicht schlecht, als Ricky Harris das Ameisenklavier spielte. Ausserdem sorgte er immer mal wieder für Lacher. Damit ist es jetzt vorbei.
Helena Fürst ist immer noch drin, aber wenigstens muss man sie nun nicht mehr bei einer Dschungelprüfung sehen. Wie sie nun versucht, ihre zehn Minuten Bildschirmpräsenz vollzukriegen? Man darf gespannt sein.

Die Bundesligarückrunde hat begonnen, aber Elefantendame Mala ist immer noch im Winterschlaf, denn die erste Bundesliga hat begonnen, die zweite befndet sich noch immer in der Winterpause.
Aber so ganz von der grossen Bühne will sie dann doch nicht verschwinden. So hat sie gesehen, welche zehn Namensvorschläge für den kleinen Hamburger Elefantenbullen ausgewählt wurden.
Mala hat es sich nicht leicht gemacht und sich einen Favoriten herausgesucht. Es ist KANJA, der am/im Wasser geborene. Denn er kam direkt am Wasser zur Welt, nachdem Kandy ein ausgiebiges Bad genommen hatte.
Wie sollte er da noch anders heissen? Mala ist der Meinung, dass es nur KANJA sein kann, wenn er schon nicht Helmut heissen soll. Hier in Hellabrunn hätte der kleine Bulle bestimmt den Namen bekommen, wenn der Buchstabe H gerade dran gewesen wäre. Ludwig hat seinen Namen auch nach Ludwig II., dem Märchenkönig.
Aber es sollte ein asiatischer Name sein. Dieses Mal ist auch garantiert kein bayerischer Nachname wie As(s)am dabei.
Ein Name aus den Vorschlägen schlägt vom Rufen her, doch ein wenig negativ heraus: Es ist Bodhi, was sich gut zu Blödi umändern lässt. Welcher Elefant möchte immer Blödi genannt werden? Da nützt auch die Bedeutung des Namens nichts, der Erleuchtung bedeutet. Da könnte man sagen, der Blödi ist erleuchtet. Nee, lieber nicht wählen.
KANJA ist schon die beste Wahl, die getätigt wurde. Die Bedeutung von Kumbhar beispielsweise ist ein wenig irreführend, denn es heisst Wassermann, wo man in Deutschland natürlich sofort als erstes ans Sternzeichen denkt. Und das ist der kleine Bulle nun einmal nicht, denn das beginnt erst am 21. Januar. Da ist er leider zehn Tage zu früh geboren wurden.
Ausserdem sollte man von Namen Abstand halten, die anders geschrieben als ausgesprochen werden wie eben Mengapung, das Mangapo ausgesprochen wird oder Sanum, wo man Sanam sagt. Bei Mengapung fallen mir augenblicklich Mangas ein. Ich denke kaum, dass ein Elefant einen Namen haben will, wo man an japanische Comics denkt und nicht an einen indischen Elefanten. Genauso sind Namen, wo die Bedeutung nicht bekannt ist, nicht zu empfehlen. Denn wer weiss, was Ashok bedeutet. Nicht, dass es der geheime Name eines Todesgottes ist. Zudem sind die letzten beiden Jungtiere, Assam und Anjuli, mit Namen ausgestattet worden, die beide mit dem Buchstaben A beginnen. Das muss man nicht fortführen.
Namen von Inseln oder Städten sind im Grunde nicht schlecht, allerdings nicht von einer thailändischen Insel, denn Kandys Mutter Yashoda und Vater Hussein stammten beide aus dem tiefsten Indien, genauso wie Gajendra, der Vater des kleinen Elefantenbullen. Da passt nur ein indischer Name, also fällt Bailan auch weg.
Rangan mag vielleicht eine schöne Bedeutung haben mit der Lebensfrohe, aber der Klang ist genauso schlecht wie schon bei Assam, unmelodisch.
Dann ist da noch Kumar, was Prinz oder Sohn bedeutet. Schöne Bedeutung, wo Gajendras Name König heisst. Allerdings erinnert Kumar zu sehr an das Wort Kummer und daran möchte man wirklich nicht ständig erinnert werden, da es einen eher traurig stimmt.
Bleibt als letzter Name noch Kunjar, was der im Dschungel lebende bedeutet. Wäre ein passender Name, wenn der kleine Bulle tatsächlich im Urwald lebte und nicht in einem Zoo. So ist der Name leider unpassend.
Was bleibt am Ende übrig? Der Vorschlag, den Elefantin Mala von Anfang an favorisiert hat: KANJA. Und auch ich bin für diesen Namen, denn er passt einfach. Diesen Namen kann der kleine Bulle auch im erwachsenen Alter mit Stolz und Würde tragen.
Zudem könnte man als Besucher gleich sehen, dass Kandy und KANJA zusammengehören, denn beide würden dann dieselbe Silbe tragen.
Also, abstimmen. Dies ist bis Donnerstag um 12 Uhr auf der Website vom Hamburger Abendblatt möglich.
Mala drückt ganz fest den Rüssel, dass ihr Namensfavorit KANJA auch durchkommt.
Nein, ich will hier niemanden beeinflussen, aber wenn einmal ein schöner Name dabei ist, dann sollte er auch unbedingt gewählt werden. KANJA ist nun einmal ein toller Name mit einer schönen und vor allem passenden Bedeutung, denn der kleine Elefantenbulle wurde am Wasser geboren.

Gestern wurde vor Blitzeis gewarnt, das ab dem Abend Deutschland in eine gefährliche Rutschpartie verwandeln würde. Besonders gefährdet war der Westen Deutschlands, während es in Ostdeutschland schneien sollte. Dort herrschen angeblich horrende Minustemperaturen, die im zweiständigen Bereich lägen. Allerdings geht man nun auch dort von Blitzeis aus. Kann aber auch sein, dass es einfach nur schneit.
Es kam zu zahlreichen Unfällen, Fussgänger konnten sich praktisch nur im liegen fortbewegen oder sie mussten sich Socken über die Schuhe ziehen, um draussen nicht auszurutschen und sich etwas zu brechen. Glück dort, wo es noch heftig geschneit hatte, dort wurde die Glätte durch den Schnee aufgehoben. Aber wenn der Schnee nun plattgelaufen ist, werden auch diese Flächen zu gefährlichen Rutschpartien. Und dann muss man natürlich immer aufpassen, dass man nicht irgendwo läuft, wo Salz gestreut wurde. Das ist nicht nur schlecht fürs Auto, sondern auch für die Schuhe. Ich habe mal ein paar Lederschuhe versaut, weil ich auf einem Weg lief, der mit Salz gestreut war. Aus Schaden wird man klug.
Die Blitzeis-Gefahr ist noch nicht vorüber. Immer noch muss man auf der Hut sein, da die Böden glatt sind oder es erneut zu überfrierender Nässe kommen kann.
Ich kann heute vergeblich auf Post warten, denn die Deutsche Post hat für die Weisswursthauptstadt entschieden, dass es zu gefährlich für ihre Mitarbeiter sei, Post auszutragen. Hier in München ist es schlimm. Ich habe mich jedenfalls nicht vor die Tür getraut, denn meine Knochen möchte ich mir nicht brechen.
Nachdem der Winter lange auf sich warten liess, hat er uns nun voll im Griff.
Aber alles nicht so schlimm wie das, was der Ostküste und den umliegenden Bundesstaaten bis weit zur Hauptstadt Washington bevorsteht oder bereits getroffen hat. Ein Blizzard grossen Ausmasses hat sich angekündigt, das die Menschen sich dazu veranlasst sahen, Hamsterkäufe zu tätigen.
Bei solchen Wetterkapriolen fragt man sich, ob das die Folgen der Klimaerwärmung sind. Zwangsläufig denkt man, dass die Temperaturen sich erwärmen würden, aber nicht nur das ist der Fall, sondern auch der extreme Abfall von Temperaturen, verursacht durch Blizzards und andere Wetterextreme.
Der Klimpagipfel in Paris wurde als Erfolg gefeiert, doch ob er nichts weiter als heisse Luft bleibt wie Kopenhagen, bleibt abzuwarten.

 
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Verfasst von - 23. Januar 2016 in Blog

 

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Blitzeis


Der Winter hat Deutschland fest im Griff, vor allem das Blitzeis. Bereits gestern Abend ging es los. Es begann zu regnen und danach wieder zu frieren. Also perfekt, um alles mit einer glatten Fläche zu überziehen.
Heute Morgen nun die Schlitterpartie schlechthin. Zwar wurde ein wenig gestreut, aber gereicht hat es nicht. Also schnell Spikes unter die Füße geschnallt oder ganz einfach ein paar Strümpfe über die Socken (nein, es heisst Schuhe) gezogen. Damit kommt man flott durch die Gegend und läuft nicht so schnell Gefahr auszurutschen und sich noch irgend etwas zu brechen.

Bonn, die Bombe und kein Ende. Immer mehr Details kommen an die Öffentlichkeit. Und wir können froh sein, dass nichts Schlimmes passiert ist.
Nun müssen wir uns wieder fragen, sind wir in Deutschland wirklich sicher? Im Grunde genommen ja, aber so was kann immer wieder passieren. Und dann ist vielleicht nicht das Pech auf der Seite des Bösen.
Wir sollten nicht in Panik verfallen, uns eher fragen, wer hat was gegen Deutschland. Und das gibt es leider eine Menge.

Wird Ägypten nun endlich zur Ruhe kommen? Die Wahllokale zur Volksabstimmung über die neue Verfassung sollen angeblich von Massen an Wählern gestürmt werden. Da kann man doch nur hoffen, dass es zu keinerlei Manipulationen kommen wird.

Elefantendame Mala hatte gegen Erzgebirge Aue letzte Woche mal wieder schwarz gesehen, schliesslich scheint der Verein der Angstgegner von St. Pauli zu sein. Und was soll man sagen? Die Dickhäuterin hatte wieder einmal recht gehabt. St. Pauli verlor sang- und klanglos mit 0:3.
Und nun ist Mala auch nicht wirklich optimistisch. Sie sagt nur ein Unentschieden voraus.
Angeblich hätte sie angekündigt, persönlich im Februar zu kommen, um der Mannschaft Beine zu machen. Aber erst einmal soll es eine Eilsendung mit nettem Inhalt auch tun. Es sei schon alles vorbereitet.

 

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I’m Walking


Ich gehe, wie Fats Domino so schön sang, wenn ich nicht gerade ausrutsche und mich wieder auf die Fresse lege. Es ist mir schon wieder passiert. Aber dieses Mal auch noch ausgerechnet vor meinem Arbeitsplatz. Ich sollte etwas kaufen gehen. Hatte mit meinem Kurzzeitgedächtnis allerdings wieder vergessen, dass es draussen ja ziemlich glatt war. So eine Art Blitzeis, wie ich sie noch nie erlebt habe. Bis jetzt sah ich immer nur Bilder davon im Fernsehen und amüsierte mich königlich, wie die Leute da hinfielen und rumrutschten. Und nun passierte mir so was selbst. Aber wie seltsam war es doch, dass es hier nicht überall so glatt war. Bei mir zuhause war nichts zu merken, vielleicht ist da auch nur irgendwie gut gestreut. Aber da lege ich mich da hin. Bin gleich wieder aufgestanden und langsamen Schrittes zum Kaufhaus, als wäre nichts geschehen. Da schmerzte mir schon leicht mein Handballen. Dachte mir nichts dabei und das es bald wieder verschwinden würde, doch das tat es nicht. Der Handballen tut mir jetzt noch weh, und ich frage mich, ob es nur ein Bluterguss ist, den ich nicht sehe, oder eine Prellung ist. Aber vielleicht ist das auch eine Stauchung, denn gebrochen scheint nichts zu sein. Zum Arzt will ich natürlich nicht, denn eine dicke Hand habe ich auch nicht bekommen. Im Grunde genommen tut es auch nur weh, wenn ich drauf drücke, ansonsten merke ich es nicht wirklich.
Aber das nächste Mal, heisst es wohl: Besser aufpassen. Dann ist es eben so. Aber das Wetter soll besser werden. Jedenfalls hier unten in Bayern. Da soll es richtig schön warm werden, das der Schnee nur so wegschmilzt. Im übrigen Deutschland sieht es nicht so gut aus, aber auch nicht wirklich schlecht. Aber die Schneeschmelze hat mal wieder den Nachteil, dass man nun Angst haben muss vor Hochwasser, denn Tauwetter mag noch so schön sein, aber es hat immer einen Nachteil.
Zur Erinnerung, heute kommt wieder Castle auf Kabel 1, nur damit es niemand vergisst.
Das ist übrigens die Folge, wo jemand auf Youtube ein Video gemacht hat: „You are extraordinary“. Weiss jetzt nicht, ob Castle das in dieser Folge auch sagt, oder ob das in einer anderen ist. Jedenfalls ist hier das Video dazu:

Und morgen, da läuft ein uralter Tatort von 1987, der ein Jahr zuvor gedreht wurde – im Hamburger Zoo. Jenala hat mich auch auf den Tatort aufmerksam gemacht, denn ich wollte ihn ja endlich mal sehen.

 

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Winterwonderland


„Und das ist der Weg ins Internet.“
„Das ist der Bildschirmschoner.“

Das Lied, das ich nur in der Version von Doris Day kenne, passt wirklich zu der momentanen Winterzeit. Schnee ohne Ende, und Winter haben wir nun auch. Denn gestern war die TagundNacht-Gleiche, obwohl ich eigentlich schon an den Tagen zuvor dachte, dass es gar nicht mehr dunkel werden würde. Es war, als wäre Vollmond, doch das stimmt nicht, und dennoch war es so hell. Der meterologische Winter hat begonnen und das Wetter bessert sich einfach nicht. Egal, was man auch hofft. Vor allem Jenala hofft ja auf Regen, aber es tut sich nicht wirklich was. Und so wird sie an Weihnachten wohl auch nicht ihren Ersatzelefanten sehen können. Da wird sie wirklich traurig sein. Aber man kann schliesslich nicht alles haben. Aber sie hat ja noch die Spucker vom Dienst. Die sind sicherlich auch hoch erfreut Jenala zu sehen.
Aber der Schnee ist ziemlich feucht, dann wird es mal wärmer und der untere Teil des Schnees beginnt irgendwie zu schmilzen, dann wird es wieder kälter und es friert. Also ist der Untergrund glatt. Da muss man aufpassen, wo man überhaupt hintritt. Ein falscher Schritt und schon liegt man auf der Schnauze. Und das tut bekanntlich weh. Soll ich von meinem neuerlichen Erlebnis mit einer Eispfütze erzählen? Ist mir gestern passiert, als ich nur schnell eine Abkürzung nehmen wollte, um die Strassenbahn noch zu erreichen. Ich renne los, bei Schnee ja immer ein Wagnis, bin froh, dass ich überhaupt vorwärtskomme, und dann ist es doch tatsächlich so, dass unter dem Schnee sich eine Pfütze befindet. Bei den arktischen Temperaturen ist sie natürlich gefroren. Ich habe die Pfütze aber weder gesehen noch erahnt, und so passiert, was passieren muss. Ich fliege richtig schön auf die Schnauze. Begreife gar nicht richtig, was eigentlich passiert ist. Nur das ich voller Schnee bin und auf meinem Hintern sitze, der schmerzte wie Hölle. Ich rappel mich wieder hoch, bedenke aber die Pfütze nicht und schon liege ich wieder auf der Schnauze. Hilflos wie ein Marienkäfer, der auf dem Rücken liegt, kam ich mir vor. Dann kroch ich ein wenig weg von dieser Eispfütze und konnte mich endlich aufrappeln. Meine Knie und mein Hintern schmerzten. Von meinem Rücken ganz zu schweigen, der so was ja immer zum Anlass nimmt, um sich zu melden. Der Sturz erinnerte mich mal wieder daran, dass ich zuviele Muskeln am Rücken habe, die mal trainiert werden müssten. Aber seitdem ich diese dämliche Schreibtischarbeit erledigen muss, finde ich zu kaum noch etwas Zeit.

 

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Was soll das bedeuten?


Ein ewig Rätsel will ich bleiben – mir und anderen.
Ludwig II. von Bayern
Ja, das wüsste ich auch zu gerne. Erst gibt es hier Unwetterwarnungen wegen Tauwetters und dann wegen überfrierender Nässe. Keinen Schritte konnte ich draussen gehen, ohne dass es aussah, als würde ich einen Watschelgang einlegen, weil ich zu blöd zum aufrechten Gang wäre. Eindeutig die falschen Schuhe könnte man da mir ankreiden. Aber welche Schuhe soll man bei solch einem Wetter eigentlich tragen? Golfschuhe? Socken über die Schuh ziehen? Spikes unterschnallen? Ich weiss es beim besten Willen nicht, nur dass ich dieses wetter hätte vorausahnen müssen. Bin ein regelrechter Schneehasser und muss dann auch noch ins tiefste Bayern ziehen. Das kann doch einfach nicht wahr sein. Wie blöd muss man sein? Sehr blöd, aber bekanntlich stinkt Geld ja nicht. Dennoch werde ich mir nach erfolgreichem (wollen wir es hoffen, auch wenn ich den Job schon jetzt hasse) Volontariat eine andere Zeitschrift suchen. Vielleicht weniger Klatsch, das liegt mir einfach nicht. Ich habe mich früher dafür noch nie interessiert, aber wie gesagt, Geld stinkt nicht (non olet).
Also ein seltendämliches Wetter, vermute aber, dass nicht nur ich am leiden bin. Anderen wird es sicherlich genauso gehen.
Wenn jemand meinen Stapel ungelesener Bücher (SUB) sehen würde, der würde die Hände überm Kopf zusammenschlagen. Das tue ich beizeiten auch, wenn ich werde schon angemahnt, wann ich denn das nächste Buch vorstelle. Kann nicht irgendwann mal jemand anderes diese Aufgabe übernehmen? Und wenn es wenigstens Bücher sein würden, die mir gefallen. Aber nein, ich muss so einen Rosi-Blödsinn lesen. Gut, schweife wieder zuviel ab.
Die Serie „Die Deutschen II“ nähert sich ihrem Ende. Gestern lief Ludwig. Müssen ziemlich viele neue Szenen mit dem Bismarck-Darsteller gedreht haben, denn die liefen nicht in der Bismarck-Folge von der ersten Staffel. Wie man sah, war Ludwig seiner Zeit weit voraus, aber man darf auch nicht vergessen, dass seine Vorfahren alle so verrückt waren. Nur da hat man diese „Marotten“ akzeptiert. Als die Staatskasse dann aber leer war, hat man nicht lange gezimpert und Ludwig für verrückt erklären lassen – per Ferndiagnose. Der Darsteller von Ludwigs Bruder Otto hatte eine gewisse Ähnlichkeit mit Klaus Kinski, der den Otto in der fünfziger Jahre Verfilmung gespielt hatte. Passte total zu ihm, jedenfalls am Ende, wo der verrückt wurde. So was konnte er am besten spielen.
Am Wochenende wollen Regina und ich uns einen Tannenbaum suchen. Sind uns aber noch nicht einig, ob es ein echter oder ein falscher sein soll. Ein falscher wäre im Endeffekt billiger, aber sieht auch nicht besonders aus. Dafür nadelt er auch nicht, nimmt höchstens den Rest des Jahres Platz weg. Lei, Steve und Melinoh haben bereits einen Tannenbaum gekauft. Dabei wollen sie doch nie einen. Irgendwie vermisse ich es, wie ich mit den anderen mich immer auf den Weg gemacht habe, um einen Tannenbaum zu kaufen. Das begann immer damit, dass wir erst einmal nicht den Weg fanden und uns verfuhren, dann die Ziegenmilch, die einfach nur widerlich schmeckte oder die Straße, die so zugeschneit war, dass Steve vorangehen musste, damit man nicht zu weit am Rand fuhr und im Graben versank. Ja, ich habe mit denen viel erlebt, aber irgendwann ist dies vorbei. Nichtsdestotrotz bin ich manchmal auch ganz froh, dass ich sie los bin (hoffe, Lei liest das nicht, sonst kriege ich an Weihnachten von ihr was auf die Mütze). Weihnachten werden sie mich hier heimsuchen. Eingeladen habe ich sie nicht, sie haben sich eher selbst eingeladen, also Lei hat sich bei mir eingeladen. Und wenn Lei kommt, kommt der Rest des Packs auch. Bin nicht böse drum. Vor allem will Lei doch nur kommen, weil sie wieder ein paar Stummfilme sich von mir erhofft. Und genau da enttäusche ich sie auch nicht. Habe gerade wieder eine sehr interessante Seite aufgetan, wo man Stummfilme herunterladen kann. Und ich habe sogar noch einen Tonfilm mit Charles Farrell gefunden. Das wird sie garantiert freuen. Wo sie den doch immer noch so toll findet – von Mr. Filly mal abgesehen.
Und weil Bayern ohne Neuschwanstein nichts wäre, hier mal ein Video über das Schloss.

 

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