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Tornados über Deutschland – Nimmt die Gefahr der Zerstörungen zu?


Untwetter über Deutschland hinterlassen eine Schneise der Zerstörung. In der vergangenen Woche traf ein Tornado die Stadt Bützowund zerstörte die Dachstühle vieler Häuser, dass diese unbewohnbar wurden. Nun in Süddeutschland ein ähnliches Bild. Zerstörte Häuser in Affing wo man hinsieht.
Wenn man Bilder von den Zerstörungen sieht, denkt man, es würde in den USA sein. Doch es ist nicht in den USA passiert, sondern mitten in Europa.
Tornados übers Deutschland, so selten sind die Wetterphänomene nicht. Nur treten sie meist nicht in Wohngegenden auf, sondern in unbewohntem Gebiet. Dort richten sie weit weniger Schaden an als wie jetzt.
Aber die Frage ist, ob die Tornados zunehmen werden? In den USA beispielsweise hat man festgestellt, dass zwar die Tage abgenommen haben, wo Tornados die Gegend unsicher machten, dafür nahm allerdings die Intensität und die Anzahl der Tornados zu. Nicht ganz verstanden? Nun, jetzt sind es beispielsweise drei Tornados pro Tag, wo diese drei früher an zwei oder drei Tagen auftauchten. Also, die Häufigkeit von Tornados nimmt zu, aber sie sind nicht mehr auf viele verschiedene Tage verteilt.
Ob das nun mit der globalen Erwärmung zusammenhängt, hat man noch nicht ganz geklärt, es gibt aber Vermutungen, dass dies DER Grund dafür sein könnte.
Und in Deutschland hat es, wie gesagt, immer schon Tornados gegeben, nur eben auf unbewohntem Gebiet. Aber auch hier hat man nun festgestellt, dass die Tornados zunehmen. In Hamburg hat so eine Windhose einen Kran umgerissen. Dann die Ziegel in Bützow. Ich werde dieses Bild nie vergessen, wie dort von den Straßen die Dachziegel geschoben wurden, als sei es Schnee.
Und es kann durch die globale Erwärmung nur noch schlimmer werden. Dazu muss der CO2-Ausstoss gedrosselt werden. Aber Deutschland, ehemals Vorreiter, sieht sich nicht mehr in der Pflicht. Und wenn Deutschland es nicht für wichtig hält, sind auch andere Länder nicht gewillt, das Soll zu erfüllen.
Deutschland hat seine Kernkraftwerke abgeschafft, weil Merkel Angst vor der Reaktion der Bevölkerung hatte, nachdem das Unglück in Fukushima passiert war. Aber die erneuerbaren Energien sind immer noch nicht völlig ausgereift, um wirklich allen Strom zu produzieren. Also setzt die Bundesregierung auf Kohlekraftwerke. Man glaubt es einfach nicht, wie da der Teufel mit dem Beezelbub ausgetrieben wird. Denn Kohlekraftwerke produzieren einen erheblichen Anteil von CO2. Das ist in den letzten Jahren zwar besser geworden, aber uralte Anlagen werden nciht einfach abgeschaltet, sondern laufen munter weiter. Und so wird Deutschland auch seinen Teil zur globalen Erwärmung beitragen. Die Quittung sind dann Tornados, die eine Schneise der Verwüstung hinterlassen.
Hat übrigens jemand gesehen, dass RTL als Wetterexperten Jörg Kachelmann befragt hat? Es gibt ihn noch. Mehr sage ich dazu nicht.

Diese Nachricht kam nicht überraschend, denn schon seit einigen Jahren war wegen sinkender Quoten damit zu rechnen gewesen: CSI wird nach 15 Jahren eingestellt. Seit dem Ausstieg von William Petersen gingen die Zuschauerzahlen langsam aber stetig zurück. Schliesslich ging der Stammsendeplatz verloren und nun ist eben Schluss. Schade, dass die Serie nun zu Ende ist, aber irgendwann ist jede Serie auserzählt. Und hier hört man eben auf bevor man sich endlos wiederholt. Bei „Um Himmels Willen“ hat man das noch nicht begriffen. Da wird schon wieder eine neue Staffel gedreht, obwohl es immer nur noch derselbe Blödsinn ist, der in immer eine neue hirnrissige Idee verpackt wird. Will man das noch sehen? Der abgestumpfte Zuschauer jedenfalls tut sich das an. Anders kann ich mir übrigens auch nicht erklären, warum so ein billiger „Desperate Housewives“-Abklatsch wie „Vorstadtweiber“ so ankommt. Diese Serie ist total hirnrissig. Es gibt gute Serien aus Österreich, aber das ist einfach nur Mist. Aber da gehöre ich anscheinend zu einer Minderheit.

In Hellabrunn ist es deutlich ruhiger geworden auf der Elefantenanlage, seitdem Ludwig sich Anfang der Woche auf die Reise nach Heidelberg gemacht hat. Gerade mal vier Jahre und knapp eine Woche ist er alt gewesen, als er sich von Mutter Temi trennen musste. Früh werden einige sagen, aber er war in dem momentanen Provisorium einfach nicht mehr zu händeln gewesen. Und da Heidelberg seit Voi Nams Rückzug nach Leipzig Platz hatte, kam er eben dort hin.
Jetzt muss man auf Gajendras Rückkehr warten bis es wieder Nachwuchs geben wird. Also vor 2018 darf man mit einem Jungtier nicht rechnen. Ob es für Mangala nicht dann schon zu spät sein wird?

Der vorletzte Spieltag steht an, Elefantendame Mala zittert richtig mit ihrem Lieblingsverein mit, denn der FC St. Pauli ist immer noch nicht gerettet. Morgen geht es im letzten Spiel vor heimischer Kulisse gegen Bochum. Der Verein steht gar nicht schlecht in der Tabelle und wo St. Pauli steht, dass muss ich nicht extra erwähnen. Auf einem Abstiegplatz stehen sie nicht mehr, aber das heisst nicht, dass sie nicht noch absteigen können. Die Punkte der einzelnen Vereine, die im Tabellenkeller stehen, unterscheiden sich nicht erheblich voneinander. Ein Sieg des einen Vereins und eine Niederlage des anderen Vereins kann schon bedeuten, dass Verein A nicht absteigen wird, Verein B aber schon, obwohl dieser auf keinem Abstiegsplatz gestanden hatte.
Das erinnert mich immer an Augsburg. Die haben in ihrer ersten oder zweiten Saison in der Ersten Liga immer auf einem Abstiegsplatz gestanden, nur nicht am letzten Spieltag. Dadurch blieben sie drin, galten in der nächsten Saison bereits als erster Abstiegskandidat und sind – oh Wunder! – immer noch in Liga eins vertreten. Dieses Mal werden sie wohl sogar das Ticket für die Euro-League lösen. Wer hätte das gedacht? Wobei hinter vorgehaltener Hand gesagt wird, dass der Verein sich nur so gemausert hat, weil ein Geldgeber hinter dem Verein steht. Also ähnlich wie bei Hoffenheim oder RB Leipzig.
Aber ich schweife mal wieder ab.
Elefantendame Mala hat noch dieses Spiel gegen Bochum und das nächste gegen Darmstadt zu tippen. Danach will sie sich erst einmal erholen und hofft darauf, dass sie in Kontakt mit Aye Chan May (ACM) treten kann. Denn diese würde mit ihrem Sohn direkt an einer Baustelle in einem kahlen Gehege stehen. Besucher kommen nicht zu ihr hin und wenn man sieht, wo ACM ist, kommt man sich vor, als wäre man in einem Provinzzoo im hintersten Sibirien. Aber es ist weder Russland, noch die Ukraine, Kasachstan oder China. Nein, Mala lebt in Belgien. Eventuell ist ACM wieder aus dem Gehege raus und muss nicht mehr direkt neben einer lauten Baustelle stehen. Wollen wir es hoffen, denn Elefanten sind sehr sensible Gesellen. Jonas hat mal miterlebt, wie in Hamburg die Elefanten durchgedreht sind, als im Nebengehege ein relativ kleiner Bagger Sand auf der Anlage verteilt hat. Die beruhigten sich erst, nachdem der Bagger seine Arbeit eingestellt hatte.
Und wenn diese Elefanten schon so reagieren, wie muss sich dann erst Aye Chan May fühlen, die stundenlang in der Nähe einer lauten Baustelle steht? Sie soll weben. Beschäftigungsmöglichkeiten hat sie auch nicht, nur ihren Sohn.
Es hatte mal geheissen, wenn ich mich recht entsinne, dass ACM zu Mala und Rani soll. Aber was ist daraus geworden? Soll erst einmal ihr Sohn von ihr abgenabelt werden? Aber könnte man nicht versuchen, Mala und Rani mit ihr zu vergesellschaften? Mala ist eigentlich ganz nett, wenn sie als Chefin akzeptiert wird und das dürfte ACM tun, so wie es Rani getan hat. Aber wie Rani nun ACM akzeptieren wird, das ist die Frage. Denn beide werden als „schüchtern“ beschrieben, aber wenn zwei solcher Charaktere aufeinandertreffen, könnte das zu Problemen führen. Ausserdem ist ACM immer noch mit ihrem Sohn zusammen. Also müssten die beiden erst getrennt werden, damit sie zu Mala und Rani ziehen könnte. Natürlich könnte sie auch zu den Hannoveranern, aber die sind eine eingeschworene Truppe. Da würde sie am Ende der Rangfolge stehen und aus einem ähnlichen Grund ist sie aus Köln abgegeben worden.
Es heisst, in den nächsten Wochen soll ACM mit ihrem Sohn umziehen. Dann würde sie auf Chamundi und die Hannoveraner treffen. Aber ich glaube nicht, dass sie mit letzteren vergesellschaftet wird. Sie würde am besten zu Mala und Rani passen. Allerdings ohne Sohn. Und Mala wünscht sich immer noch, dass sie nach Hause zurückkehren kann. Ihre Augen sagen es.
Gut, ich bin mal wieder völlig abgeschweift.
Was sagt Mala, wie das Spiel des FC St. Pauli gegen Bochum ausgehen wird? Mala gibt es sehr euphorisch und sagt, dass St. Pauli gewinnen wird. Wie oben angeführt, brauchen sie auch diese drei Punkte dringend, um nicht doch noch in die dritte Liga abzusteigen.
Und was sagt die Pusteblume? Auch die ist der Meinung, dass St. Pauli gegen Bochum gewinnen wird. Sie sei mehrmals befragt worden und sehr davon überzeugt gewesen, dass St. Pauli drei Punkte holen wird. Nur Jonas ist nicht wirklich überzeugt, sondern nennt die Pusteblume mal wieder einen penetranten Linksrüssler. Letzte Woche hatte sie es seiner Meinung nach vollbracht, Kaiserslautern mit Heidenheim zu verwechseln, denn beide Spiele hatte sie umgekehrt getippt als sie am Ende ausgingen. Sie muss halt noch ein wenig lernen, aber sie hat sich in den letzten Wochen wirklich gesteigert. Die EM ist eh erst im nächsten Jahr – bis dahin hat sie noch ein wenig Zeit, um ihre Quote deutlich zu verbessern.
Mala hat dann noch ein Spiel, dass sie in dieser Saison tippen muss. Wenn allerdings der HSV oder der FC St. Pauli in die Relegation müssen, wird sie auch diese Spiele tippen. Wobei sie sich natürlich wünscht, dass beide Vereine weder in die Relegation müssen noch absteigen werden.
Ich hoffe immer noch, dass Hannover absteigt. Stuttgart hat es noch in der Hand.

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Ist die globale Erwärmung an grünen Weihnachten schuld?


Auch Weihnachten überstanden? Nicht die falschen Sachen verschenkt? Kein Weihnachtsbaum, der in Flammen aufgegangen ist?
Alles nicht geschehen, dann hat man wohl Glück gehabt.
Bei den Geschenken muss man einfach die Dinge verschenken, die jemand sich nie selbst kaufen würde. Dazu muss man aber das richtige Ohr haben. Ansonsten rennt man noch an Heiligabend umher und findet am Ende nur einen Dampfkochtopf.
Ich wurde wieder von meinen ehemaligen Mitbewohnern heimgesucht, aber auch das ging vorüber. Wobei Heimsuchung mehr als Witz gemeint ist. Es ist schön, die drei mal wiederzusehen.

Das Wetter war weniger weihnachtlich. Eigentlich stellt man sich Schnee und Eis vor an Heiligabend. Doch was war dieses Jahr? Von Schnee nichts zu sehen. Nicht einmal ein Hauch von Schnee war zu sehen. Ab einer Höhe von 800 Metern vielleicht, aber alles darunter gab es nur Grün und Regen. Wind natürlich auch, denn gerade an Heiligabend zog ein Unwetter über Europa, das besonders Grossbritannien und Frankreich traf. In NRW kamen die Ausläufer auch noch an, war dann aber nicht mehr so schlimm.
Land unter hiess es in Grossbritannien. Die schwersten Überschwemmungen seit Jahren im Dezember. Gerechnet hatte damit niemand. Züge blieben stecken, fielen aus. Es ging nichts mehr. Hilflos musste man den Naturgewalten zusehen.
In Frankreich hingegen wehte es stark. Hatte auch niemand mit gerechnet.
Und bei uns? Tja, ein wenig Wind, ein wenig Regen und vor allem kein Schnee. Ob dieses Weihnachten das letztjährige als wärmstes Weihnachten noch getoppt hat? Ich glaube nicht. Ich erinnere mich daran, dass es letztes Jahr noch ein wenig wärmer war. Aber dann kam der Winter doch noch. So lange es nicht so ein langanhaltender Winter wird wie 2009/10 kann es mir egal sein.
Aber es ist doch die Frage, was mit dem Wetter eigentlich los ist. Ist das die globale Erwärmung oder nur Einbildung?
Es wird immer gesagt, dass sich das Wetter alle zehn jahre wiederholen würde, wie sich eben die Mode alle Jahrzehnte wiederholt. Bloss kann ich mich gerade nicht an Weihnachten 2003 erinnern. Damals war ich voll im Abi-Stress, das einzige, woran ich mich erinnern kann. Aber in den letzten Jahren habe ich eigentlich schon Schnee gehabt. Manchmal mehr, manchmal weniger. Also kann es nicht an der globalen Erwärmung liegen. Irgendwie wird das ohnehin unterschätzt.
Ich will nicht leugnen, dass es die Erderwärmung gibt, aber sie kommt nicht so, wie das von den Wissenschaftlern gesagt wird. Nun ja, es wird wärmer, aber in unseren Breitengraden wird es mehr regnen. Das konnte man besonders in diesem Jahr sehen, wo es Landunter in Bayern, Sachsen und Sachsen-Anhalt hiess. Diese Naturkatastrophen kehrten früher nur alle Jahrzehnte bis Jahrhunderte wieder. Inzwischen werden sie alle paar Jahre wiederkommen. Da muss man sich natürlich vorbereiten. Die Deiche gehören verstärkt, Hochwassertore müssen gebaut und natürlich rechtzeitig fertig werden.
Dann kann eigentlich fast nichts passieren. Aber das Wetter können wir nicht steuern. Zwar Raketen – ich nenne es mal so – in Regen- oder Schneewolken schiessen, damit sie abregnen. Aber ganz verschwinden können sie nicht und das Wasser kommt auf alle Fälle runter.
Weihnachten ohne Schnee ist gar nicht so trostlos, wie es scheint. Auf alle Fälle kenne ich jemanden, der sich immer freut, wenn kein Schnee liegt. Ja, ganz richtig, ich spreche von mir. Denn Schnee mag ich nur, wenn ich Skifahre, dann kann es nicht genug davon geben. Nur schneien sollte es nicht.
Die globale Erwärmung dient immer gern als Sündenbock genommen, wenn das Wetter nicht so ist, wie man es gerade haben will. Mal ist es zu warm, dann wieder zu kalt. Zu viel Schnee, zu viel Regen oder einfach zu viel Sonne. Aber ist die globale Erwärmung wirklich immer schuld an allem? Meines Erachtens nicht. Es wird wärmer werden, aber wenn ein Wetterphänomen kommt, ist nicht automatisch die globale Erwärmung schuld. Nur wenn es beinahe jedes Jahr kommt, dann sollte man sich fragen, was das zu bedeuten hat.

 

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Eures kann nur Unseres sein – Russland gibt Beutekunst nicht her


Erst kommt die Flut, dann die unerträgliche Hitze, besser Schwüle, und nun wieder das Wasser, sogar in Form von Hagel.
So langsam fragt man sich, was das dieses Jahr wettertechnisch eigentlich werden soll.
Erst ein Winter, der nicht aufhören will, dann kommt der Frühling viel zu früh, um nur wieder in Kälte zu verschwinden, das man glaubt, es wird wohl dieses Jahr gar nichts mehr mit angenehmeren Temperaturen werden. Schliesslich wird es doch noch wärmer, aber nun kommt der Regen und es hört gar nicht mehr auf zu regnen. Wasser noch und nöcher. Wie bei Goethes Zauberlehrling kann man sich die Fluten vorstellen, die da ankamen, alles unter Wasser setzten und am Ende eine Spur der Verwüstung hinterliessen.
Der Schaden durch die Flut geht in die Milliardenhöhe – zweistellig wohlgemerkt. Wirklich verhindern konnte man das wohl nicht. Denn das Wetter macht einem immer einen Strich durch die Rechnung.
Dennoch ist es in diesem Jahr wirklich extrem. Das hat hier vor wenigen Tagen nicht nur einfach geregnet, sondern auch gehagelt. Ich glaube das einfach nicht. Hagel im Juni habe ich noch nie erlebt.
Ist allerdings alles logisch erklärbar. Schuld hat die Erderwärmung, die dafür sorgt, dass wir unter diesem Wetterchaos leiden müssen. Und wer ist an der globalen Erwärmung schuld? Tja, da versuchen alle Länder dieser Erde sich gegenseitig den schwarzen Peter zuzuschieben. Am besten geben wir diesen doch den USA und China zu beiden Teilen. Beide wollen auch nicht sich vorschreiben lassen, dass sie ihre CO2-Emissionen verringern wollen. In China werden weiter munter Kohlekraftwerke gebaut, in Peking kann man an einigen Tagen kaum noch seine Hand vor Augen sehen. Das ist der Smog, schlimmer als in den USA. Wir selbst können daran nichts ändern, nicht einmal Obama kann das. Er kann grossartig sagen, wir werden was ändern, aber wenn es nicht im Kongress durchkommt, weil dort die Mehrheit aus Republikanern besteht, ist es eben so. Das rigorose Sparprogramm haben die Republikaner auch zu verantworten, weil sie sich mit den Demokraten nicht einigen konnten.

Bundeskanzlerin Merkel ist in Russland und hat Puntin aufgefordert, Beutekunst zurückzugeben. Ein aussichtsloses Unterfangen, denn Putin interessiert so was überhaupt nicht. Vor allem, weil Russland seit 1998 ein Gesetz hat, wo es heisst, dass Beutekunst russisches Staatseigentum ist. Unter Bundeskanzler Schröder wurde dies dann akzeptiert, was mich damals masslos aufgeregt hat. In Deutschland wird selbst jetzt noch alles zurückgegeben, wo sich herausstellt, dass es Beutekunst ist bzw. unrechtmässig beschlagnahmt wurde. Aber Russland hat so was nicht nötig, obwohl sie Massen gehortet haben.
Putin hat versucht elegant zu kontern. Man solle endlich aufhören, die Rückgabe der Kunstschätze zu fordern, ansonsten könnte die Türkei die Rückgabe des Troja-Schatzes fordern. Machen sie wahrscheinlich schon in Russland.
Diese „elenden“ Rückgabeforderungen begannen mit Ägypten und enden mit der Türkei. Die fordert inzwischen zurück was sie in die Hände kriegen kann. Weiss es jetzt nicht genau, aber der Pergamon-Altar dürfte auch darunter sein. Dabei wurde dieser damals vor der Zerstörung gerettet, denn die Anwohner zermahlten den Marmor. Und überhaupt: Was macht die Türkei denn mit ihren Staudämmen? Da wird nicht nur ein erheblicher Teil der Landschaft unter Wasser gesetzt, sondern auch antike Stätten unter den Fluten begraben. Aber das scheint die Türkei nicht zu interessieren. Gegenstände in Museen zu bunkern ist doch viel schöner. Was da war, kann man in Ägypten sehen. Wobei der Überfall auf das Ägyptische Museum mit ziemlicher Sicherheit geplant war. Denn die Demonstranten hatten das nie im Sinn. Warum sollten sie das auch tun? Sie waren gegen Mubarak gewesen und wollten nicht die Touristen vergraulen oder sogar ihr eigenes ägyptisches Erbe klauen und zerstören. Einige Gegenstände sind weiterhin verschollen, vielleicht werden sie wieder auftauchen, vielleicht nie mehr, weil sie in den Händen obskurer Sammler gelandet sind.
Ich bin vollkommen abgeschweift. Die deutsche Beutekunst in russischer Hand ist anders gelagert. Denn diese wurde damals bewusst mitgenommen und hätte zurückgegeben werden müssen. Sollte irgendein Vertrag von der DDR unterzeichnet worden sein, so ist fraglich, ob dieser gültig ist.
Die USA haben auch einige Dinge mitgenommen. Das beste Beispiel ist der Schatz des Quedlingburger Doms. In den 1990er Jahren kamen bis auf wenige Stücke alles an den früheren Standort zurück. Bloss die Bibel wurde für teures Geld gekauft, obwohl es diese auch für lau gegeben hätte. Da war Deutschland etwas zu forsch gewesen.
Die Frage, ob Deutschland seine Schätze von Russland zurückerhalten wird, bleibt eine spannende Frage. Ich persönlich finde es gut, dass Merkel es angesprochen hat. Nicht nur, weil momentan Beutekunst in der Eremitage gezeigt wird. Es ist etwas, das endlich geklärt werden sollte. Es kann nicht sein, dass Russland sich wie der letzte Staat benimmt und alles für sich beansprucht.
In der nächsten Zeit wird Deutschland seine Schätze nicht zurückbekommen. So lange Putin an der Macht ist, sowieso nicht. Und wann der abtreten wird, ist eine unendliche Geschichte. Der wird wohl noch aus seinem Grab regieren.

Nachdem bekannt wurde, dass der US-Geheimdienst NSA systematisch Internetnutzer ausspioniert hat, wurde nun bekannt, dass Grossbritannien weitaus schlimmer ist. Das perfide hierbei: Der britische Geheimdienst GCHQ zapft die Transatlantikkabel an. Also weltweit werden die Telefon- und Internetnutzer ausspioniert. Damit nicht genug. Die Erkenntnisse werden munter mit den US-Kollegen geteilt. Na, da freut man sich doch, wenn man das nächste Mal zum Telefon greift oder aber ins Internet geht.
Sogar den Verlauf des Webbrowsers speichert der GCHQ, selbst wenn man in völlig unbescholtener Bürger ist. Ich will gar nicht wissen, wo überall meine Daten gespeichert sind, bloss weil ich im Internet war oder telefoniert habe. Geht doch wirklich niemanden etwas an, was ich mache und wieso. Vor allem geht niemanden etwas an, was ich in meine Emails schreibe. Das geht nur Sender und Empfänger etwas an. Allerdings scheint das nicht einmal den deutschen Staat zu interessieren, der die Emails nach verdächtigen Worten überwacht. Also wenn ein bestimmtes Signalwort erscheint, wird gleich die ganze Nachricht durchwühlt und dann wahrscheinlich auch noch der Sender und natürlich der Empfänger.
Warum wird sich eigentlich darüber beschwert? Wir leben in einem Überwachungsstaat, auch wenn das immer bestritten wird. Die Videoüberwachung ist gang und gebe, selbst im Fussballstadion.
Natürlich ist es empörend, wie da Daten gesammelt werden, doch viel können wir dagegen kaum verrichten. Entweder wir nehmen es hin oder wir telefonieren nicht mehr und mit dem Internet ist auch Schluss. Kehren wir lieber zurück zum guten alten Briefe schreiben. Aber vielleicht wird das auch durchleuchtet. Also nur noch treffen und dann reden? Hoffentlich sind da keinewanzen versteckt, die die eigenen Gespräche aufnehmen.
Also vor Lauschangriffen und Daten abgreifen ist man nicht wirklich sicher. Ausser man geht auf eine einsame Insel, da dürfte dann nichts mehr passieren. Allerdings nur so lange wie man völlig auf Internet und Telefon verzichtet.
Edward Snowden, der den Stein ins Rollen brachte, wird von den USA wegen Spionage mit Haftbefehl gesucht. Noch können sie seiner nicht habhaft werden, aber das ist nur eine Frage der Zeit. Und wenn sie sein Hotelzimmer in Hongkong stürmen und ihn in einer Nacht-und-Nebel-Aktion in die USA verschleppen. Wäre nicht das erste Mal, Hilfe können sie sich vom israelischen Geheimdienst holen, der hat mit so was Erfahrung.

Da an diesem Wochenende mal wieder gar nichts Gescheit es im Fernsehen läuft (Sommerpause), empfehle ich einen kleinen Blick auf meine Rubrik LESENSWERT zu werfen.

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 22. Juni 2013 in Ägypten, Bücher, Blog, Kultur, Real life, Sommer, Technik, Wetter

 

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Zensus 2011 – Die Ergebnisse sind da


Erinnern wir uns noch an den 09. Mai 2011? Wer sich an den Tag nicht mehr erinnern kann, dem sei gesagt, dass ich auch nicht mehr weiss, was ich an dem Tag eigentlich gemacht habe. Allerdings interessiert das auch niemanden, denn dieser Tag war laut EU der vorgegebene Stichtag für den Zensus 2011.
Auch ich habe mich fleissig daran beteiligen müssen. Wobei ich die Konfessionszugehörigkeit ausliess. Es geht niemanden etwas an, woran ich glaube und wie ich glaube.
Im Grunde erinnere ich mich kaum noch an die Fragen, nur das ich sie höchst indiskret fand. Denn was geht jemanden an, was ich verdiene? Gut, das ist inzwischen auch schon überholt, dennoch finde ich, dass das niemanden etwas angeht. Auch nicht, wann ich denn nun nach Deutschland gekommen bin. Und so weiter und so weiter.
Die Frage nach der Wohnung lasse ich mir noch gefallen, auch wenn ich da wieder vermute, dass man nur danach gefragt hat, wo denn noch freie Wohnfläche zu haben ist. Denn in einigen Städten gibt es ja die Zwangseinmietungen, wenn man Leerstand in einer Wohnung hat. Dann bekommt man da völlig fremde Leute rein, die man anschliessend nicht wieder loswird oder noch schlimmer, es handelt sich um Mietnomaden. Kann man dann eigentlich die Stadt verklagen? Nun gut, gegen so genannte Mietnomaden kann man nun besser vorgehen.
Zurück zum Zensus 2011. Herauskam, dass in den neuen Bundesländern mehr Atheisten leben als in den alten. Oh, welch Wunder, wieso bloss ist das keine neue Nachricht? Das hängt noch mit alten DDR-Zeiten zusammen. Aber ist eigentlich gefragt worden, ob man in der Kirche ist? Erinnere mich leider nicht mehr, denn das ist zwei Jahre her, wo ich das beantwortet habe. Denn man kann auch nicht in der Kirche sein und an Gott glauben, genauso gut ist man in der Kirche und hat seit seiner Taufe nie wieder einen Gottesdienst besucht. Ausserdem ist dieser Punkt der einzige, der nicht wirklich repräsentativ ist. Schliesslich musste man diese Frage nicht beantworten. Das lag vor allem daran, dass sich viele über diese Frage aufgeregt hatten. Lag daran, weil die EU selbst diese Frage nicht vorgegeben hatte. Aber in Deutschland ist der Staat bekanntlich neugierig, vor allem wenn es das Gerücht gibt, es würden bald fünfzig Prozent Muslime hier leben.
Im Endergebnis waren es dann nur etwa sechs Prozent, wobei man hier vermutet, dass viele ihre Religionszugehörigkeit verschwiegen und die Frage nicht beantwortet haben. Ganz verständlich, denn irgendwie scheint man in Deutschland Nachteile zu haben, wenn man angibt Moslem zu sein. Wieso eigentlich? Man kann doch nicht alle Muslime über einen Kamm scheren.
Was kam noch heraus? Ach ja, in Deutschland leben etwa 1,5 Millionen (wird übrigens Mio abgekürzt und nicht Mill) Menschen weniger als angenommen. Was hat das nun zu bedeuten? Einmal, dass die Hochrechnungen von 1987 bis heute nicht zutreffen, man also recht geschönt hat. Zum anderen müssen nun die Geldzuweisungen an die einzelnen Bundesländer neu berechnet werden. Wenn es ganz schlimm geworden wäre, hätten auch noch die Wahlkreiszuordnungen neu berechnet werden müssen. Aber das ist nicht der Fall.
Einzig Schleswig-Holstein hat mehr Einwohner als gedacht. Ob man da auch die Kühe mitgezählt hat? Nun gut, blöder Witz, denn dann müsste Niedersachsen ja auch mehr Einwohner haben.
Wie bereits immer vermutet, hat das Bundesland Hamburg den höchsten Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund. Und ich rede hier nicht von Wilhelmsburg. Da muss man mal in einen anderen Stadtteil, da sollte man zuvor allerdings einen Russisch-Sprachkurs belegt haben.
Gefolgt wird Hamburg von Berlin, die aber schon vier Prozentpunkte weniger haben.
Alles soll angeblich noch nicht ausgewertet sein. Was folgt denn da noch? Man hat herausgefunden, dass 51 Prozent zur Miete wohnen, wie die ungefähre Wohngrösse ist. Man kennt die Schulabschlüsse, also was fehlt noch? Vielleicht Hobbies? Nun ja, das war nicht gefragt.
Was aber auch immer sein mag, ich halte solch einen Zensus für absolut überflüssig. Wenn ich mich allein noch an diesen penetranten Zensus-Befrager erinnere. Ich hatte dem mitgeteilt, das selbst zu beantworten, und dann belagert der meine Wohnung. Meine Nachbarin hatte mir davon erzählt, weil ich zu dem Zeitpunkt in der Redaktion war. Und das scheint kein Einzelfall gewesen zu sein. Denn die Befrager bekamen Geld pro Fragebogen. Also keiner war da nun ziemlich blöd. Selbst schuld, wenn die so was unbedingt machen wollten. Ich mag so was nicht. Aber da habe ich gerade eine wunderbare Romanidee.
Und der nächste Zensus kommt bestimmt – im Jahr 2021.

Währenddessen säuft halb Deutschland ab. Besonders schlimm ist es in Niedersachsen. Anstatt, dass endlich das Wasser abfliesst, wird es nur noch schlimmer. Das Wasser scheint einfach kein Ende zu nehmen. Der Mai war schon der nasseste Mai seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Aber sollte es nicht langsam genug sein?
Hiess es nicht immer, mit der globalen Erwärmung werde die Sonne scheinen ohne Ende und die Temperatur ansteigen? Davon ist nun wirklicht nichts zu sehen. Aber Globale Erwärmung heisst auch nicht das, was immer prophezeit wird. Dennoch ist es kein ungewöhnliches Wetterphänomen. Das Wetter wird besser werden, aber bis dahin kann noch allerhand passieren.

Heute Abend versucht der FC Bayern das Triple zu holen. Sie spielen im DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart. Beide Mannschaften wollen gewinnen, aber nur eine wird es auch schaffen. Wer also wird es sein?
Elefantendame Mala hat sich bereits entschieden. Sie sagt, dass Bayern das Triple holen wird. Na, sie hat ja bereits in der letzten Woche bewiesen, dass ihr Torriecher immer noch perfekt ist.
Einerseits wünscht man den Bayern nach zwei verkorksten Jahren, dass sie das Triple machen, andererseits missgönnt man es ihnen, weil sie schon viel zu viel gewonnen haben. Ein Double ist doch auch schon, ausserdem winken noch drei Titel.
Morgen geht es mit Fussball gleich weiter. Dann spielt Deutschland gegen die USA. Gegen Belgien, die sich momentan auf einem Höhenflug befinden, haben die USA sang- und klanglos verloren. Wie sie nun gegen Deutschland spielen werden? Keine Ahnung, aber Deutschland dürfte gewinnen oder unentschieden spielen.

Zwei Abende, die mit Fussball vollgepackt sind. Das Fernsehprogramm ist dementsprechend – schlecht. Was also tun? Mal wieder einen Roman lesen. Was gibt es da denn nur? Ich empfehle den gut recherchierten Thriller “Die Rollen des Seth” von Helen Dalibor. Noch dazu ein ebook, sodass man nicht extra in den nächsten Buchladen rennen muss, um ein Exemplar zu ergattern.
In dem Thriller geht es um einen Krug mit geheimen Inhalt, der so brisant ist, dass er bereits mehreren Menschen das Leben gekostet hat. In den Besitz des Kruges ist die Ägyptologin Isis Just gekommen, die nebenbei auf der Suche nach ihren Vorfahren ist. Dabei entdeckt sie, dass der Krug von einem jungen Ägypter namens Masut nach Stellingen gebracht wurde. Im Stellinger Tierpark ist er in der Völkerschau “Am Nil” zu sehen. Er freundet sich mit einem Elefantentierpfleger an und einem Kaufmannsenkel. Gemeinsam versuchen sie gegen die Bruderschaft des Wahren Horus zu kämpfen, die in den Besitz des Kruges zu gelangen versucht.
Isis Just kommt hinter das Geheimnis, das ihre Familie seit Generationen überschattet. Doch die Bruderschaft ist ihr dicht auf den Fersen. Schliesslich gelingt es ihnen, die junge Ägyptologin zu entführen.
Wird Isis Just wie ihr Vorfahr Masut enden und wie gelangte eigentlich der Krug ins alte Eismeer, wo er beim Abriss desselbigen gefunden wird? Das muss jeder selbst lesen.
Das ebook kann bei folgenden Anbietern gekauft und heruntergeladen werden: Amazon, neobooks, Xinxii, buch.de, buecher.de, Thalia, ciando, apple ibookstore.
Und wer Elefantendame Mala mag, wird den Thriller “Die Rollen des Seth” mögen, denn sie kommt dort drin sogar zweimal vor. Einmal als Tausendschön, also als sie selbst, und dann noch als Bertha.
Und wer lieber Fantasy mag, dem sei diese Kurzgeschichte empfohlen: “Mit List und Tücke” von Henrik Quedburg.
Es geht um den Zauberer Aenroc, der seine Zauberkräfte verloren hat. Mit einem magischen Kristall kann er sie zurückerlangen und sich an seinen Feinden rächen, die ihn zuvor verbannt haben. Er sucht nach dem Volk der Zwerge, die diesen Kristall hüten. Auf dem Weg zu ihnen verliert er seine beiden letzten Gefährten und wird auch noch von einer furchtbaren Bestie verfolgt.
Das ebook kann bei folgenden Anbietern gekauft und heruntergeladen werden: Amazon, neobooks, Weltbild, Xinxii, buch.de, buecher.de, Thalia, ciando, apple ibookstore.
Wer es nicht so mit Fussball hat und auch das restliche Fernsehprogramm nichts zu bieten hat, der kann ein gutes Buch lesen, vielleicht ist ja bei meinen Tipps etwas dabei gewesen, was gefällt. Im Zuge der Dschungelnächte, die 30jähriges Jubiläum feiern, empfehle ich natürlich “Die Rollen des Seth”.

 

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Werden wir bei Lebensmitteln für blöd verkauft?


Was ist das bloss für ein Wetter gewesen in den letzten Tagen? Erst Sonne und dann nur noch Regen, Regen, Regen. Das hörte gar nicht mehr auf. Ohne meinen Regenponcho hätte ich es nicht einmal trockenen Fusses nach Hause oder zur Arbeit geschafft.
Und andauernd hörte man Feuerwehrsirenen. Schienen etliche Keller vollgelaufen zu sein.
Bei uns war keiner der Keller vollgelaufen, was wirklich ein Glück ist. Na gut, ich habe da auch nichts Wertvolles gelagert, aber es wäre dennoch ärgerlich gewesen.
Aber solche Gewitter habe ich lange nicht mehr erlebt. Immer mal einen Regenschauer, ist ja nichts Neues, aber doch nicht solch ein Unwetter und dann auch noch über einen längeren Zeitraum.
Sind das etwa auch die Folgen der globalen Erwärmung? Da könnte man doch bald daran zweifeln, dass durch die Erderwärmung die Temperaturen steigen, denn bei uns wird das Wetter nur immer schlechter. Übrigens auch eine Folge der Globalen Erwärmung. Wird nur gerne anders gesehen.

Gestern habe ich in einer Nachrichtensendung einen interessanten Artikel gesehen. Eigentlich war es nichts Neues, aber ich bin doch erschüttert, dass sich daran immer noch nichts geändert hat.
Worum es geht? Darum, dass in angeblich fleischfreien Produkten Fleisch drin ist oder eben in Geflügelwurst auch Schweinefleisch enthalten ist.
Das mit der Geflügelwurst und dem Schweinefleisch ist ja ein alter Hut. Als das aufkam, war das Thema nichts Neues für mich. Denn ich hatte schon Geflügelwurst gesehen, wo zur Hälfte Schweinefleisch drin war. Aber ich gehöre zu den Menschen, die die Zutatenliste fleissig lesen. Und so wusste ich bereits bescheid. Und ich gehöre auch nicht zu den Menschen, denen es aus religiösen Gründen verboten ist, Schweinefleisch zu essen. Aber den Moslems muss das doch sauer ausgestossen haben, damals. Da kaufen sie Geflügelwurst und dann ist da Schweinefleisch drin.
Scheint sich wohl nun geändert zu haben oder ich bekomme einfach nichts mehr in die Hand, wo Geflügel und Schwein drin ist.
Und Schwein ist nicht nur heimlich in Geflügelwurst drin, sondern auch im Mehl und somit auch im Brot. Schweineborsten sollen das Mehl nämlich lockerer machen, was dann auch besser für den Teig sein soll.
Hat man so was schon gehört? Und bei Brot oder Mehl ist keine Zutatenliste vorhanden, obwohl die EU ja so was einfordert, was sie Bäcker ziemlich aufregt. Aber wissen die überhaupt, dass Schweineborsten im Mehl sind? Garantiert nicht. Also können sie dazu auch keine Angaben machen.
Und der Fleischbetrug geht noch weiter. Denn in Gemüsefertigsuppen befindet sich auch Fleisch drin, obwohl man es überhaupt nicht vermutet.
Das gleiche gilt übrigens für Geschmacksverstärker. Ich habe schon viele Fertigprodukte gesehen, die damit werben, dass sie ohne dieselben sind. Dann gucke ich auf die Zutatenliste, und was entdecke ich da? Hefeextrakt! Und das ist ein Geschmacksverstärker, nur eben kein Glutamat, aber genauso schlimm.
Muss man bloss wissen. Denn schlau ist der, der weiss, was gespielt wird.
Aber da fragt man sich wirklich, ob man hier als Verbraucher für dumm verkauft werden soll. Anscheinend ja, aber wir geben uns ja auch treudumm wie ein Schaf.
Deshalb: Immer die Zutatenliste lesen. Und wenn da Dinge draufstehen, die einem seltsamen vorkommen, weil es irgendwelche Zusatzstoffe sind, dann einfach liegenlassen.

Elefantendame Mala hat mit ihrer Vorhersage Recht gehabt, als sie für St. Pauli ein Unentschieden voraussagte. Denn der etwas andere Verein spielte gestern gegen Aue nur 0:0. Fragt man sich bloss, ob sie das gerade noch so gehalten haben oder einfach zu blöd waren, das Tor zu treffen.
Na ja, die Saison ist noch jung, gerade mal ein Spiel, es folgen noch 33, da kann noch viel passieren. Also abwarten.
Aber Mala hat sich wieder als einzig wahres Rüsselorakel bewiesen.

 
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Verfasst von - 4. August 2012 in Blog

 

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