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Wer schweigt, hat nicht unrecht – Glaubt die USA und macht aus Snowden den ewigen Buhmann


Nicht nur Angela Merkel wurde von der NSA, sondern auch der Vatikan. Um die Jahreswende herum, soll dies geschehen sein. Damit waren die USA wohl noch früher als wir von den Rücktrittsplänen vom inzwischen zurückgetretenen Papst Benedikt XVI. Nicht einmal vor der Kirche schreckt die NSA zurück, aber vor Politikern ja auch nicht. Damit hält sich das die Waage.
Warum die NSA in dem grossen Stil abhört, weiss ich immer noch nicht. Ist denen so langweilig, dass sie das machen? Oder sehen sie überall potenzielle Terroristen? Entweder auch bei führenden Politikern? Ich glaube kaum, dass unsere Bundeskanzlerin mit irgendwelchen Leuten aus dem nahen Osten irgendwelche dunklen Geschäfte macht. Oder vielleicht der Vatikan? Na ja, vielleicht wollte die NSA da nur wissen, wo die Vatikanbank ihr ganzes Geld versteckt hat und um wie viel es sich eigentlich handelt. Papst Franziskus hat in diesem Jahr zum ersten Mal eine Bilanz der Vatikanbank herausgegeben.
Immer noch erbost darüber, in welchem Umfang die Bundeskanzlerin ausgespäht wurde, werden Antworten aus den USA und auch von Obama verlangt. Doch da kommt nichts. Irgendwie scheint es immer noch so, als ob Obama bis zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht gewusst habe, dass Angela Merkel überhaupt ausgespäht wird. Aber was ist mit seinem Vorgänger George W. Bush gewesen? Hat der davon gewusst? Und das finde ich doch komisch, denn schliesslich begann die Überwachung von Merkel bereits 2002. Da war von Obama noch überhaupt nicht die Rede als Präsident. Was also wusste Bush? Würde ich gerne mal wissen.
Jedenfalls mauern die USA, aber da bietet sich Hilfe von unerwarteter Seite – Edward Snowden. Der Mann, der die grosse Spionage der NSA öffentlich machte, und sich gegenwärtig im russischen Asyl befindet, will ins Detail gehen und sagen, was die NSA alles ausgespäht hat. Stein des Anstosses war „der Grüne Ströbele“ (hier muss ich wirklich mal Herrn Deppendorf zitieren), der sich nach Russland auf den Weg gemacht hatte und hatte den US-Whistleblower am Donnerstag getroffen. Dieser gab Ströbele einen Brief mit, an der Aufklärung der Sachverhalte beteiligen wolle.
Nun bleibt nur noch die Frage, wo die Befragung stattfinden wird. In Deutschland oder in Russland? Natürlich könnte er nach Deutschland reisen, bloss ob er hier auch Asyl bekommen wird, ist mehr als fraglich. Ist Snowden hier und bekommt kein Asyl, dann wird er höchstwahrscheinlich an die USA ausgeliefert. Also bleibt er lieber in Russland und eine Bundestags-Delegation reist zu ihm.
Die USA erhöhen nun den Druck auf Russland und behaupten, Snowden verletze die Auflagen Russlands. Denn Putin habe Snowden gesagt, dass er von Russland aus die USA nicht weiter schaden dürfe. Wenn er nun Deutschland Informationen gebe, schade er also den USA. Haben die USA sich nicht vielmehr schon selbst geschadet? Sie haben Deutschland, Merkel und uns einfache Bürger ausgespäht. Aber das ist ja vollkommen harmlos, nicht wahr? Gar nicht der Rede wert. Und dann wollen sie nicht einmal sagen, was sie alles ausgespäht haben. Nur nach und nach erfährt man was. Da bietet sich dann jemand an, diese unangenehme Aufgabe zu übernehmen und was sagt die USA? Diese Person schade ihnen.
Kein Wunder, dass Russland sagt, dass Snowden nicht gegen die Auflagen verstosse. Er versucht bloss zu helfen, das zu tun, wozu sich die USA und die NSA nicht imstande sieht.
Interessant finde ich noch, dass der BND angeblich eng mit dem britischen Geheimdienst GCHQ zusammen gearbeitet haben soll. Bewiesen ist nichts, dementiert wird alles. Nun ja, warum sollte es nciht stimmen. Wenn der eine späht, warum sollte es nicht auch noch der andere tun? Man wäre auch schön blöd, wenn man da nciht mitmachen würde. Man muss sich halt nur geschickt anstellen.
Bin bloss gespannt, wann herauskommt, was die Russen alles ausgespäht haben. Oder haben die sich doppelt abgesichert, dass da niemals etwas an die Öffentlichkeit gelangt?
Google und Yahoo wurden auch ausgespäht. Irgendwie nichts Neues, schliesslich spähen die selbst ihre Kunden aus. So sind viele Nutzerdaten in die Hände der NSA gelangt. Na, da werden sie bei mir ihre helle Freude gehabt haben, was ich da alles für nutzloses Zeug bei Google für meinen Job recherchiert habe. Auf mich selbst werden die wohl kaum selbst gekommen sein. Aber man wird ja auch direkt dazu aufgefordert, Google zu nutzen. Momentan nutze ich bing, aber die sollen ja angeblich freiwillig Daten übermittelt haben. Also überhaupt das Internet noch nutzen? Keine Ahnung, vielleicht ja, vielleicht nein. Ich habe jedenfalls nichts zu verbergen, denn was wirklich wichtig ist, habe ich in einem Computer gelagert, der nicht am Internet hängt.

Der alte Bundestag existiert offiziell nicht mehr, wird aber noch kommissarisch weitergeführt. Also existiert die FDP dort noch, falls sich jemand wundern sollte immer noch von Westerwelle zu hören.
Die Koalitionsverhandlungen verlaufen schleppend. Wenigstens ist man sich endlich beim Mindestlohn einig geworden. Nun sollen auch Praktikanten diesen erhalten. Davon hätte ich vor zwei Jahren wirklich träumen können, obwohl ich nicht für lau gearbeitet habe, aber das, was ich bekam, war gerade mal ein Taschengeld.
Nun hapert es bei der PKW-Maut. Die CSU will sie um jeden Preis, die SPD nicht. Und was will die CDU? Die hat dabei nichts zu vermelden.
Persönlich habe ich nichts gegen die Maut, schliesslich soll ich nicht mehr zahlen, denn mir wird sie durch Zahlung der KFZ-Steuer erlassen bzw. habe ich sie so bezahlt. Dafür müssen aber alle Autos, die nicht in Deutschland gemeldet sind, künftig eine Maut zahlen müssen. Eigentlich nur gerecht, denn in Frankreich, Italien, der Schweiz oder Österreich müssen wir schliesslich auch Maut zahlen. Und diese soll hier in Deutschland in die Reparatur der Autobahnen fliessen. Also nicht für irgendwelchen anderen dämlichen Projekte. Deutschlands Autobahnen haben es nötig. Im Sommer kam es schliesslich schon zu Unfällen, weil Asphalt einfach aufplatzte. Warten wir ab, was daraus wird. Bin bloss gespannt, wer Aussenminister werden wird? Gabriel etwa? Da sagte gestern jemand in der Redaktion, dass der bald ein Zelt brauche, um sich anständig zu kleiden. Ist er nicht der einzige, der das bemerkt hat.

Das Dschungelcamp macht wieder einmal von sich reden. Will man jetzt eigentlich schon davon hören? Eigentlich nicht. Ich sag’s nur mal so. Von den Kandidaten, die momentan bekannt sind, ist Tanja Schumann noch die bekannteste. Den Rest kenne ich nicht und will ich zum Teil auch gar nicht kennen. Nun gut, es wird ohnehin eine Frau gewinnen, so viel steht schon einmal fest.

Isis Justs neuestes Abenteuer von Helen Dalibor ist nun auf allen wichtigen Vertriebskanälen erhältlich. Es handelt sich erst einmal um den Prolog, aber bereits in der nächsten Woche wird das erste Kapitel folgen. Das ebook heisst „Im Zeichen des Denkmals“.

 

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Das Problem mit den Daten – Wir wollen uns doch ausspähen lassen


Das Lieblingsthema der Politiker ist und bleibt Prism, die NSA und das ausspionieren von Daten. Besonders die Opposition wettert gegen Merkel & Co.
Gelegenheit dazu haben sie allemal, schliesslich hat Innenminister Friedrich es nicht fertiggebracht, den USA auf die Füsse zu treten. Aber er findet sein Ergebnis fabelhaft. Bloss steht er damit ganz allein auf weiter Flur.
Ein sehr beliebtes Wahlthema, denn unsere Daten sind uns schliesslich heilig. Wieso haben wir so einen Terror wegen Google Streetview gemacht? Richtig, damit ja niemand unser Haus/unsere Wohnung sehen kann. In keinem anderen Land gab es solche Probleme, nur in Deutschland wurde die Unkenntlichmachung gefordert. Bin ich natürlich sofort dabei gewesen, aber das ist was anderes.
Aber wir wollen unsere Daten behalten, sagen wir. Und warum geben wir dann so viel von uns preis? Warum stellen wir Bilder von uns ins Internet, warum breiten wir auf Facebook oder auf unserem Blog unser ganzes Leben aus? Tja, das ist die Frage aller Fragen. Aber im Meckern waren wir schon immer gut, besonders wenn es um die USA geht.
Meine Daten gehören mir, aber solange ich sie freiwillig rausgebe, ist das ganz etwas anderes. Deshalb sind wir so empört, was die USA, Grossbritannien und auch Frankreich getan haben. Allen voran natürlich die NSA. Millionen an Daten haben sie angezapft, ob nun nötig oder nicht. Sie verteidigen sich damit, dass sie potenzielle Terroristen finden wollen. Tja, was aber, wenn diese die ganz normale Post benutzen oder in einer Art Code reden? Dann kommt da doch niemand dahinter.
Und selbst hier in Deutschland werden wir überwacht. Ein bestimmtes Schlüsselwort und der ganze Text wird gescannt. Wissen wir denn wirklich, was hier in Deutschland mit dem Ausspähen von Daten geschieht. Da gibt es Versicherungsvertreter, die sich die Daten ihrer Nachbarn besorgen, um diesen noch eine Versicherung anzudrehen. Ist das legal? Aber danach fragt niemand. Stattdessen regen wir uns lieber über die USA auf. Ist ja auch so schön weit weg.
Genau das sagen sich auch die Politiker und versuchen sich gegenseitig schlecht zu machen, denn im September ist garantiert die nächste Bundestagswahl. Dann wird sich entscheiden: Merkel oder doch Steinbrück? Aber welchen der beiden wollen wir wirklich? Vielleicht doch eher Jürgen Trittin? Ach nein, Politiker, die von Atombomben reden, indem sie Atomkraftwerke erwähnen, sollte man wirklich nicht wählen. – Gut, es ist die Partei, die man wählt, aber es gibt einen Spitzenkandidaten.

Aufruhr in den USA. Was lange befürchtet wurde, ist Relität geworden. Der Todesschütze von Florida ist freigesprochen worden. Mit mehreren Schüssen wurde Tayvon Martin getötet, weil er „verdächtig“ aussah. Bedeutend hierbei ist die Hautfarbe von Täter (weiss) und Opfer (schwarz).
Selbst nach fünf Jahrzehnten herrscht immer noch eine Schneise zwischen schwarz und weiss, werden Afroamerikaner als Bedrohung empfunden. Ich frage mich wirklich, wieso dieses Denken immer noch in den Köpfen von einigen US-Amerikanern herrscht. Schwarze sind genauso Menschen wie weisse. Man sollte nicht einen Menschen nach der Hautfarbe beurteilen, sondern nach seinem Charakter. Aber das haben einige scheinabr noch nicht begriffen, halten an ihrem Vorurteil fest. Und das ist nicht nur bei der Hautfarbe so, sondern gilt auch bei Homosexuellen oder Arabern (ja, die zähle ich jetzt einfach mal dazu, dass sie alle als potenzielle Terroristen angesehen werden).
In was für einer Welt leben wir, dass immer noch nach dem äusseren bewertet wird?
Erinnert mich an einige Hunderassen, die als Kampfhunde eingestuft werden, dabei sind das die liebsten Tiere, doch wenn die Besitzer sie abrichten, dann sind es gefährliche Bestien.
Gut, ein weit entfernter Vergleich, aber so ist es doch. Wenn erst mal ein Vorurteil gebildet wird, ist es schwer, das zu widerlegen.
Die Menschen in den USA protestieren gegen das Urteil, das leider korrekt abgelaufen ist, denn im Bundesstaat Florida kann man sich mit einer Schusswaffe verteidigen, wenn einem jemand verdächtig vorkommt. Verrücktes Gesetz, aber nicht das einzige. So ist das Märchen „Rotkäppchen“ verboten, weil die Hauptfigur ihrer Grossmutter Wein bringt. Genauso sind Überraschungseier verboten, weil Kleinteile verschluckt werden könnten, aber Kleinkinder können bereits mit dem Schiessen beginnen – das ist nicht verboten. Ist das nicht verrückt?

Die Fussballwelt trauert um einen Mann, der durch ein einzelnes Spiel in die Geschichte einging: Bert Trautmann.
Kurz vor Kriegsende war Trautmann in britische Gefangenschaft geraten, entschied sich nach seiner Freilassung in England zu bleiben, schliesslich spielte er bereits für einen englischen Club. Irgendwann wurde Manchester City auf ihn aufmerksam, doch als Deutscher war er bei den Fans unbeliebt, wurde als „Traut the Kraut“ bezeichnet. Am Ende war er beliebt und eine wichtige Stütze der Mannschaft.
Unvergessen bleibt das Cup-Finale von 1956. Ein Spieler von Birmangham City traf Trautmann in der Schlussphase im Nacken. Der Keeper blieb liegen, war auch einige Zeit bewusstlos. Die Sanitäter wollten ihn vom Platz nehmen, doch Trautmann weigerte sich seinen Verein im Stich zu lassen. Dazu muss man wissen, dass damals noch nicht gewechselt wurde. Wer verletzungsbedingt ausfiel, konnte nicht durch einen anderen Spieler ersetzt werden. Also blieb Trautmann zwischen den Pfosten stehen und verhalf seinem Verein Manchester City zu einem Sieg. An der Siegerehrung durch die englische Königin nahm er noch teil, dann ging es ins Krankenhaus. Dort die Diagnose: Genickbruch! – Ein Schock.
Noch heute grenzt es an ein Wunder, dass Bert Trautmann das überlebt hat, sogar danach noch weiterspielte. Er muss gute Halsmuskeln besessen haben, sonst wäre es mit ziemlicher Sicherheit tödlich ausgegangen.
Nach seinem Karriereende versuchte er sich kurz als Trainer in der Bundesliga, dann zog es ihn ins Ausland, wo er in Afrika und Asien arbeitete. Man könnte ihn als einen Vorgänger von Holger Obermann bezeichnen.
Berühmt geworden durch ein einziges Spiel, dabei darf man nicht vergessen, dass er ein wirklich guter Torwart war. In der Nationalmannschaft hat er nie gespielt, weil Sepp Herberger keine Legionäre im Team haben wollte. Irgendwie verständlich, aber vielleicht wären wir nach 1954 noch einmal Weltmeister geworden. Wer weiss?
Nun ist Bert Trautmann im spanischen La Llosa mit 89 Jahren gestorben. Die Fussballwelt hat einen weiteren grossartigen Spieler verloren.

Gestern hat die Bundesliga-Saison wieder begonnen – die der zweiten Liga. St. Pauli bestritt am gestrigen Abend sein erstes Spiel und konnte einen Sieg verbuchen. Besiktas Istanbul hatten sie bereits vor einer Woche besiegt. Übermütig sind die nicht geworden, da hat die Warnung von Elefantendame Mala wohl gewirkt. Denn bekanntlich glaubt St. Pauli alles und jeden besiegen zu können, wenn sie einen wichtigen Gegner geschlagen haben.
Mala gab noch einen weiteren Rat: Immer ein Tor mehr als der Gegner schiessen. Wie recht sie hat, das sagte bereits Ernst Happel.
Und pünktlich zum Bundesliga-Start hat sich die Dickhäuterin aus der Sommerpause zurückgemeldet und ist wieder als Rüsselorakel aktiv. Und sogleich bewies sie den richtigen Riecher, als sie auf einen Sieg St. Paulis tippte. Über vierzig Jahre Fussballerfahrung lassen sich bei ihr einfach nicht verleugnen. Wollen wir mal sehen, wie sie sich die Saison über schlagen wird. Und wann die traurigste Kuh Europas endlich wieder lachen wird.

Habe unter der Seite „Lesenswert“ die Zahl der Anbieter überarbeitet. Sind jede Menge neue hinzugekommen. Wer also noch nicht weiss, was er in diesem Sommer lesen soll, kann hier fündig werden. Und im September wird ein neues Abenteuer mit Isis Just und natürlich Elefantendame Mala in einer bedeutenden Nebenrolle erscheinen.

 

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Zensur der Suchanbieter?


Können Persönlichkeitsrechte bei Google verletzt werden?
Diese Frage muss man sich nun stellen, schliesslich wurden gegen den Suchmaschinenanbieter eine Klage eingereicht, wo es darum geht, bestimmte Bilder aus seiner Suchliste gezielt zu entfernen.
Geklagt hat Max Mosley, der frühere Motorsportboss. Vor einigen Jahren hat er eine(oder waren es mehrere?) Sex-Partys mit Prostituierten gefeiert. An sich nicht wirklich interessant, wenn von diesen wilden Partys nicht Fotos gemacht worden wären. Und wie es im digitalen Zeitalter so ist, kamen die Bilder nicht nur in die Hände von Klatschblättern, sondern gelangten auch ins Netz.
Nach vier Jahren sind die Bilder immer noch im Internet zu finden, auch bei der Google-Bildersuche. Und genau dagegen will Max Mosley nun vorgehen. Denn die Menschen würden nur darauf aufmerksam gemacht werden, da Google die Bilder in seiner Ergebnissuche platziere.
Nun wird also gefordert, dass Google durch eine Programmierung solche Bilder aus seiner Suche herausfiltert.
Irgendwie erinnert mich das an Bettina Wulff, die gegen Google vorging, weil bei der Autovervollständigung ihres Namens immer der Zusatz des Gerüchts kam, was in der Bundespräsidenten-Geld-Affäre wieder hochgekocht wurde. Meiner Meinung nach hat sie das nur getan, weil sie für ihr Buch, was zufällig danach auf den Markt kam, aufmerksam machen. Mag sich anfangs gelohnt haben, denn nun sind die Verkaufszahlen eingebrochen. Im Übrigen wohl verständlich, wenn man die vielen Meinungen zu dem Buch hört. Es wird oft gesagt, dass sie sich damit nur geschadet hat.
Ach ja, Jogi Löw hat auch noch nichts gegen Google unternommen, obwohl als zweiter Punkt der Autovervollständigung gleich ’schwul‘ kommt. Entweder man regt sich darüber auf oder man ignoriert es. Oder man will eben mal wieder von sich reden machen. So sieht das bei den meisten nun aus.
Wenn aber Mosley tatsächlich damit durchkommen sollte, hat er meiner Meinung nach, der Zensur Tür und Haus geöffnet. Denn Google nimmt nur seine Suchmaschine auf, was im Netz verfügbar ist. Kann Google nun erkennen, dass es sich dabei um etwas Illegales handelt? Meiner Meinung nach, ist es eventuell möglich, aber was dann Google alles rausfiltern müsste. Ich denke da an Anleitungen für ich weiss nicht was für gefährliche Geräte. (Schreibe das Wort bewusst nicht aus, da sonst der Blog gleich gefiltert wird. Und so was mag ich nicht, noch ins Auge der Agenten zu gelangen)
Und wieso eigentlich nur Google? Es gibt noch genügend andere Suchmaschinenanbieter, wie yahoo oder Microsoft, um nur mal die bekanntesten zu nennen. Müssen die dann alle gleichgeschaltet werden?
Ich bin wirklich gespannt, was bei dem Gerichtsverfahren am Ende herauskommen wird.

Die SPD hat also endlich ihren Kanzlerkandidaten präsentiert. Für mich keine Überraschung, denn Peer Steinbrück war für mich der einzige, der relle Chancen bei der nächsten Bundestagswahl hätte. Bloss frage ich mich, ob er für das Amt wirklich geeignet ist. Merkel und die CDU nehmen ihn nicht wirklich ernst, was sie aber tun sollten. Vor allem hat er Verbindungen zu Altkanzler Helmut Schmidt. Das wird ihn noch mal gleich in ein positiveres Licht rücken.
Mich wundert ja bloss, dass Sigmar Gabriel gar nicht mehr in die engere Auswahl genommen wurde. Der reisst sich doch sonst immer um jede Aufmerksamkeit, die er kriegen kann. Ich hätte ihm eh keine Chancen eingeräumt.
Bin bloss mal gespannt, wer im nächsten Jahr wirklich die Bundestagswahl gewinnen wird. Ich glaube, dass es zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen werden wird, auch wenn jetzt davon nicht die Rede ist. Aber ein Jahr ist lang, da kann noch wahnsinnig viel passieren.

Der 1. FC Köln scheint langsam in die Gänge zu kommen. Jedenfalls haben sie mal gewonnen, und das nicht nur einmal. Im Gegensatz zum FC. St. Pauli geht es bei ihnen bergauf.
St. Pauli hat den Trainer entlassen und bringt es dennoch nicht fertig, wenigstens ein Unentschieden hinzukriegen. Gegen Jahn Regensburg gab es eine 3:0 Klatsche. Und der erste Wunschkandidat hat auch bereits abgesagt. Jonas ist ihnehin für Bernd Schuster. Wobei ich glaube, dass der nie dort hingehen wird. Warten wir es ab.
Elefantendame Mala hatte als Rüsselorakel beim Spiel gegen den VfR Aalen danebengelegen. Aber wie hätte sie auch ahnen sollen, dass die Mannschaft in so desolaten Zustand ist. Und so tippte sie auf Sieg, während St. Pauli 1:0 verlor. Deshalb tippte sie auch gegen Regensburg auf Niederlage. Die Dickhäuterin war nicht davon überzeugt, dass St. Pauli sich nach der Trainerentlassung bereits berappelt hätte. Auch hier lag sie richtig. Aber sie soll immer noch sauer sein, dass sie bei der Partie gegen Aalen danebenlag. Bloss gut, dass sie es nicht schafft, sich selbst in ihren Schwanz zu beissen. Ersatzweise könnte der Rüssel herhalten, denn ein Rüsselnuckler ist sie, wie ich auf mehreren Fotos bereits gesehen habe.
Das nächste Spiel hat Mala noch nicht getippt, sie will sich Zeit lassen und bereitet sich ohnehin auf ihren Geburtstag vor. In einem Monat feiert die Elefantenkuh ihren 50. Geburtstag. Ein stolzes Alter für einen grossen Star. Und ein Star ist sie, das darf sie in Brugelette wieder unter Beweis stellen, nachdem sie in Hamburg aufs Abstellgleis geschoben worden war. Aber was bringt eine Stunde grosse Aufmerksamkeit, wenn in der restlichen Zeit, die Elefantin nichts zu tun hat?

 

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Elefantenbaby für Salvana – Bald ist es da!


Es scheint sich in Hamburg wieder was anzubahnen. Das ist doch mal eine gute Nachricht.
Jenala ist schon ganz hibbelig. Als ihr Cousin gestern in Hamburg im Tierpark war, konnte er nicht ins Elefantenhaus. Warum? Tja, bei der letzten trächtigen Elefantenkuh hatten die Wehen eingesetzt. Bis jetzt ist aber noch nichts geschehen. Habe mal kurz bei Google-News und der dortigen Internetseite des Tierparks geguckt, aber es steht nach nichts von einem neuen Elefantenbaby. Immer noch ist nur von Lai Sinhs Bullenkalb die Rede. Also macht es Salvana immer noch spannend.
Es sollen sogar zwischenzeitlich mal wieder die Wehen ausgesetzt haben. Scheint wohl normal zu sein, so lange es kein Geburtsmarathon werden wird, wie bei Lai Sinhs erstem, das dann nach 26 Stunden leider tot zur Welt kam. Seitdem ist Lai Sinh bekannt dafür, dass die eigentlich Geburt bei ihr nur eine Viertelstunde dauert. Aber Salvana ist Erstgebährende, da dauert das meist immer etwas länger.
Allein ist sie wenigstens nicht. Sie kann in der Elefantenhalle umherlaufen, sich mal hinlegen oder auf die Unterstützung der anderen Herdenmitglieder hoffen. Wobei Jenala ja sagt, dass sie mit denen, mit denen sie in der Halle zusammen ist, nicht wirklich was zu tun hat. Vor Lai Sinh würde sie gerne mal abhauen, mit Yashoda hätte sie gar nichts Zutun, höchstens mit Kandy war sie zusammen. Aber wehe, es ging um die Rangordnng, da hat Salvana der jüngeren Kandy unmissverständlich klar gemacht, wer das Sagen hat. Am liebsten würde sie an der Box von Thura stehen, die sich nicht mit in der Halle befindet, da sie sich nicht mit Yashoda und deren Nachwuchs verträgt. Keine Ahnung, wieso. Ich erinnere mich noch an Bilder, wo Klein-Kandy und Klein-Thai miteinander gespielt haben. Aber das ist lange her. Erwähnter Thai lebt seit Juni 2010 in der ersten Jungbullen-WG Deutschlands, in Heidelberg.
Jenala schilderte auch, dass Salvana letzte Woche überhaupt kein Interesse an der Gruppe oder Lai Sinhs Jungtier zeigte. Sie stand immer nur bei Thuras Box, holte sich Futter, aber beim Jungtier stand sie nicht. Also warum ist se dann nicht bei Thura? Tja, die Frage aller Fragen, was wahrscheinlich damit zusammenhängt, dass Thura recht problematisch ist. Aber Jenala glaubt, dass sie Salvana gegenüber sich normal verhalten würde, schliesslich sei Salvana die Tochter von Thuras bester Freundin Saida. Kommt einem bekannt vor? Richtig, das erzählte ich bereits das letzte Mal. Ein bisschen Wiederholung muss sein, um es besser zu verstehen.
Jenalas Cousin, Jonas war wohl sein Name, hat gesagt, dass am gestrigen Tag immer wieder lautstarkes Brüllen aus dem Elefantenhaus gekommen wäre. Und zu seiner Überraschng hätte Shahruhk darauf geantwortet. Er schien sehr daran interessiert, was in der Halle vor sich ging. Soll früher auch immer mal mit Salvana über die Anlage gestreift sein, wenn sie wieder Schwangerschaftslaufen hatte. Und sie gab ihm ständig Contra, wenn er mal wieder frech war. Nun oebt er ja mit Shanti zusammen, der aus Hannover gekommen ist. Beide sollen nach Polen übersiedeln, wenn der neue Zuchtbulle von dort nach Hamburg gekommen ist. Dazu muss aber erst einmal der jetzige Zuchtbulle Hussen nach Belgien umziehen. Und das wird immer später. Also dann wohl im Herbst der neue Bulle. Jenala freut sich jedenfalls über den Tag, an dem der neue Zuchtbulle Thisiam noch nicht da ist. Und so hofft sie auch für ihren Ersatzelefanten, dass diese de leere Anlage beziehen wird und nicht zu dem „polnischen Franzosen“ gesteckt wird. Da hört sie nämlich vrschidene Versionen: Eine besagt, dass Mala zu Thisiam kommt, die andere besagt, Mala darf in die Mutter-Kind-Anlage ziehen. Fragt sich nun bloss, was nun stimmt. Ich weiss es nämlich nicht. Und Jenala erst recht nicht, sonst wäre sie nicht so besorgt.
Na ja, erst mal abwarten, was sich nun tut. Das kann sich alles den nächsten Minuten oder Stunden entscheiden. Und dann werden wir weiter sehen.
Über Hoa gibt es auch was zu berichten. Sie hat durch de Geburt etwa 230 Kilo verloren, ist noch genauso verfressen und wasserscheu wie vor der Geburt auch. Dennoch ist nicht zu übersehen, dass sie immer noch traurig ist. Die alte Fröhlichkeit ist noch nicht zurückgekehrt.
Im Übrigen sage ich immer noch, dass Hoa nicht absichtlich He Kind getötet hat. Ihre Tritte waren nur zu kräftig, ansonsten hat se es ja richtig gemacht. Elefantenmütter tretten ihr Neugeborenes, um den Kreislauf n Schwung zu bringen und es zum Aufst zu animieren. Das mag brutal aussehen, ist es aber nicht. Auf Planetopia haben sie am Montag die Geburt von Lai Sinhs Bullenkalb gezeigt. Ganz am Ende, nach dem ganzen Geplänkel ist die Geburt zu sehen. Lai Sinh steht auf der Schräge, die dann ihr Kind heruntersaust. Bei Thura ist das genauso abgelaufen, nur Yashoda hat sich eine Sandkuhle gebaut gehabt, aber vielleicht kennt die das eben so aus Indien.
All Elefanten in der Halle waren beteiligt. Alle? Nein, Salvana hielt schon bei Thura an der Box auf Nr kam keine einzige Sekunde. Ich finde, genauso wie Jenala, dass das doch schon alles sagt. Salvana hat mit dieser Gruppe nichts am Hut.
Ihr kennt ja alle mein Problem mit meinem PC: BIOS Checksum Error und so weiter. Tja, könnte eine leere Bios-Batterie sein, aber ich versuche es jetzt ja mit einem Linux-Rettungssystem. Mal sehen, ob das was bringt. Aber ich kann wenigstens noch was tun, denn Jenalas Laptop sagt überhaupt keinen einzigen Piep mehr. Nur ein schwarzer Bildschirm und sonst nichts. Hat ihren Laptop ganz normal benutzt und am nächsten Tag schaltet sie ihn ein und nichts geht mehr. Sie dachte erst einmal an einen kaputten Bildschirm, also externen Monitor angeschlossen, aber auch da tat sich nichts.
Ihren Roman hat schon bis auf wenige Kapitel anderweitig gespeichtert. Aber ihr ganzes Tagebuch ist da drauf und natürlich ihre Notizen für den Roman, sprich Recherchen. Das ist nun ganz schön ärgerlich. Kann ich gut nachvollziehen, denn auch ich bin auf mene Daten angewiesen. Erinnert mich übrigens daran, dass ich mal wieder meine Daten speichern sollte, extern natürlich. Mein Laptop ist schliesslch auch nicht mehr der jüngste. Aber mir immer noch der liebste, wie Regina immer sagt.
Wie es aussieht, muss Regina mal den Heizlüfter reinigen und Wärmeleitpaste hinzufügen. Wusste überhaupt nicht, dass es so was wie Wärmeleitpaste überhaupt gibt. Wenn es schlimmer kommt ist die Grafikkarte Schrott. Und ganz schlimm kommt es, wenn es das Mainboard sein sollte, dann kann sich Jenala einen neuen Laptop kaufen. Ein Mainboard kostet nämlich bis zu 400 Euro. Und für das Geld gibt es heutzutage schon einen neuen Laptop von Aldi.
Mal sehen, was sie machen wird. Am Ende wohl noch die Festplatte ausbauen. Ich kann bloss hoffen, dass ihr Cousin sich dabei nicht einmischt, sonst ist das Ding schneller Schrott als Jenala das selbst tun könnte.

 

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Kennt die liebste Suchmaschine Datenschutz?


Irgendwie ist das Internet in der Redaktion heute äusserst mies. Anders kann ich es mir nicht erklären, wieso einige Seiten ewig brauchen, um geladen zu werden. Und wenn sie dann geladen sind, sehen sie aus wie eine gerade hochgeladene Seite, wo noch der Hintergrund und einfach alles fehlt. Und an meine privaten Mails komme ich auch kaum.

Google wird ja immer dreister. Ich wollte mir da jetzt eine neue Email-Adresse erstellen, aber am Ende wollten die doch wirklich, dass ich ihnen meine Handynummer oder die eines Festnetztelefons verrate, damit sie mich entweder anrufen oder mir simsen  – neuerdings wird smsen gesagt – können. So kommt man also an meine Nummer. Da habe ich mich doch glatt geweigert und die Anmeldung abgebrochen. Nur um mich dann wage daran zu erinnern, dass ich Ende 2009 mal ein Email-Konto eingerichtet hatte. Leider konnte ich mich erst einmal nicht erinnern, welche Adresse das denn war, aber bereits der zweite Versuch war positiv. Hat sich das erst vor kurzem geändert? So weit ich weiss, hat Jenala sich vor wenigen Monaten über Youtube so ein Google-Konto zugelegt und sie musste nichts per SMS bestätigen lassen. Ich jedenfalls finde, dass es eine Frechheit ist. Das ist doch entgegen der Datenschutz-Bestimmungen. Da regen sich die Leute über Streetview und Streetside (von denen ich immer noch keine Bestätigung, dass sie das Haus verpixeln) auf, aber von dieser Machart haben sie wohl noch nichts mitbekommen. Glücklicherweise hatte ich ja vorgesorgt.

Streetside ist auch so eine Sache. Erst wollen die meinen Antrag auf Unkenntlichmachung nicht annehmen, brauche zwei Versuche dafür, weil die Seite immer wieder abstürzt. Dann höre ich monatelang nichts, bekomme im letzten Monat eine Mail, wo kurz mir geschrieben wird, dass sie viele Aträge haben und diese nun erst mal bearbeiten müssen. Werden sich aber noch mal melden. Entweder täusche ich mich oder aber bei Google ging das alles ein wenig flotter. Da bekam ich wenige Wochen später die Bestätigung, dass ich nochmals bestätigen soll, dass ich das auch wirklich verpixelt haben will. Und danach war alles erledigt. Dabei muss man übrigens auch bedenken, dass bei Google Streetview viel mehr Menschen Widerspruch eingelegt hatten. Bei Bing Streetside hingegen nur eine geringe Anzahl. Wieso also dauert das so lange? Ich verstehe es nicht, aber wenn ich bei Erscheinen von Streetside sehen sollte, dass das Wohnhaus unverpixelt ist, gehe ich in die Luft und dann gibt es eine ordentliche Beschwerde. Soll Streetside nicht schon im Dezember an den Start gehen? Das sind doch höchstens noch drei Wochen, wenn überhaupt.

Die Euro-Krise ergreift immer mehr Länder. Italien ist schon länger betroffen, aber nun haben sich die Menschen mal wieder dazu aufgerafft, den netten Herrn Berlusconi aus dem Amt haben zu wollen. Das macht er natürlich nicht. Aber er will nicht mehr bei Neuwahlen antreten. Kennen wir bereits. Ein paar Jahre später taucht er dann doch wieder aus der Versenkung auf. Allerdings frage ich mich, wie lange er das wohl noch durchhalten wird, schliesslich ist Berlusconi nun auch schon über Siebzig. Auch wenn er Stammgast beim Schönheitschirurgen sein mag. So viel jünger sieht er nun wirklich nicht aus. Aber das hängt auch mit den Genen zusammen. Der Lebensgefährte meiner Tante ist 71 – sie ist auch nur ein paar Jährchen jünger – und sieht nun mindestens zehn bis zwanzig Jahre jünger aus. Volles Haar mag er nicht mehr haben, aber es ist immer noch die natürliche Haarfarbe. Wenn ich da andere Leute sehen, die sehen mit 71 schon aus wie hundert. Total zerknittert und tattrig. Mal abwarten, wie ich dann in dem Alter aussehen werde. Sind zwar noch knapp fünfzig Jahre, aber bekanntlich rennt die Zeit immer schneller.

Griechenland scheint sich nun auch wohl irgendwie zu einigen. Also werden sie dann die Krise in den Griff bekommen? Man kann es ja nur hoffen. Und Papandreou ist dann Weg vom Fenster. Aber der will wohl auch nicht mehr. Kann auch getrost in die USA abhauen, wo er doch schliesslich da geboren ist. Manchmal ist das echt von Vorteil, denn man hat einen amerikanischen Pass. Das ist übrigens die einzige Möglichkeit, wo man kein einziges Wort Englisch zu sprechen braucht und dennoch US-Amerikaner ist. Und das nur, weil man in den USA geboren wurde. Das Glück habe ich nicht gehabt, weshalb ich immer umständliche Einreisezeit einrechnen muss. Nervig!

Und wieder ein bisschen Werbung für einen supertollen Roman. Ich lobe wenige Romane, aber der hat es wirklich verdient! Er spielt vor etwa hundert Jahren und dann in der Jetztzeit.
Worum es geht? Um ein paar ägyptische Papyri, die etwas enthalten, dass die göttliche Weltordung aus dem Gleichgewicht bringen könnte. So nimmt es jedenfalls eine geheimnisvolle Bruderschaft an, die seit Jahrtausenden nichts unversucht lässt, um an die Schriftrollen zu kommen. Doch der Besitzer der Papyri hat sich ins ferne Deutschland aufgemacht, um sie dort vor seinen Verfolgern zu verstecken. Doch lange kann er das Geheimnis nicht wahren. Hundert Jahre später tauchen die Schriftrollen wieder auf. Doch von ihnen geht noch immer die gleiche Gefahr aus. Menschen werden getötet, um in den Besitz der Papyri zu gelangen. Nur einer Person scheint es zu gelingen, die Schriftrollen übersetzen zu können. Doch anfangs ahnt sie gar nichts vom mysteriösen Inhalt des Kruges, den sie ersteigert hat.
Das Buch heisst: Die Schriftrollen des Seth und ist von Helen Dalibor. In Amazon kann ich es noch nicht finden, aber mir ist gesagt worden, dass es noch Ende diesen oder zu Beginn des nächsten Monats in die Buchhandlungen kommen soll. Keine Ahnung, was da los ist. Bei Interesse auf alle Fälle die Buchhändler löchern und mal bei den Verlagen nachfragen – kenne den Verlag nciht, wo das Buch rauskommen soll. Bastei Lübbe oder DroemerKnaur, ich habe keine Ahnung. Einfach mal nachfragen. Das muss doch endlich rauskommen das Buch. Und dieses Mal vertue ich mich garantiert nicht im Jahr.

Nicht das heutige Datum vergessen! Wir haben den 09. November. Und was sagt uns das? Nun ja, ein ganz besonderes Tag in der deutschen Geschichte. Viermal im vergangenen Jahrhundert: Und zwar 1918 – Ausruf der Ersten deutschen Republik, die später die Bezeichnung „Weimarer Republik“ bekam -, dann 1923 – der Hitler-Putsch in München mit dem Marsch auf die Feldherrnhalle. Wie sagte mein Geschichtslehrer noch gleich? Damals wurde ein Mann zu wenig erschossen. -, 1938 – die Reichskristallnacht, so genannt wegen der Fensterscheiben die zu Bruch gingen. Politisch korrekt heisst es Reichspogromnacht. Ein Jahr später hätte dieser Tag auch in die Geschichte eingehen könnn. Das Elser-Attentat auf Hitler war aber am Tag zuvor und scheiterte. Noch immer halten sich ja Gerüchte, dass Elser von Hitler oder einem seiner Genossen beauftragt worden sei, dieses Attentat auszuführen. Ist ja schon irgendwie seltsam, dass er die ganze Zeit im KZ zubrachte und dann gegen Kriegsende ermordet wurde. Wieso nicht früher? Aber vielleicht erscheint uns das alles so seltsam, weil man über Elser nicht wirklich etwas weiss. – Und schliesslich folgt der 09. November 1989, wo in Berlin die Mauer fiel. Beruhte alles auf einem Missverständnis, aber viel länger hätte die Mauer auch nicht mehr gestanden. Heute wünschen einige sich die Mauer ja wieder zurück. Ich würde mir wünschen, dass der Soli endlich abgeschafft wird, auch wenn Schäuble dagegenhält.

 

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