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Ein Skandal ist nicht genug


Lange war nichts von den Ermittlungen gegen die Fifa und Joseph Blatter nun zu hören. Das hat sich nun geändert.
Die Schweizer Justiz-Behörden haben bestätigt, dass nun auch gegen Blatter ermittelt wird. Endlich!, werden manche sagen. Denn bisher stand die Frage im Raum, warum gegen alle möglichen Mitglieder ermittelt wird, nur nicht gegen den Fifa-Präsidenten, dem angeblich die ganzen korrupten Machenschaften seiner Mitarbeiter verborgen geblieben sind.
Meist ist es so, dass man nur das sieht, was man auch sehen will und ansonsten blind durch die Gegend geht.
Ob es bei Blatter auch so gewesen ist? Tja, das kann ich nicht sagen.
Hat dennoch recht lange gedauert bis die Ermittlungen auch auf den Fifa-Präsidenten ausgeweitet wurden. Vielleicht mussten sie erst einmal erfahren, wo sie denn suchen müssen, um wirklich fündig zu werden.
Aber nicht nur Blatter ist ins Visier der Ermittler geraten, sondern auch Uefa-Präsident Michel Platini.
Dieser hat vor vier Jahren von der Fifa, also von Blatter, zwei Millionen Franken erhalten für angeblich zwischen Januar 1999 und Juni 202 geleistete Dienste.
Im Zuge der Ermittlungen sei Platini deshalb als Zeuge vernommen worden.
Ehrlich gesagt soll Platini auch keine völlig weisse Weste haben. Es wird vermutet, dass er bei der Vergabe der WM 2022 an Katar nicht ganz voreingenommen gewesen sein soll. Angeführt wird dann immer, dass sein Sohn eine Stelle in einer katarischen Firma bekommen hat. Ob das nun Zufall gewesen ist?
Dass er sich nun als Kandidat für das Amt des Fifa-Präsidenten aufgestellt hat, ist eventuell so, als würde man den Teufel mit dem Beezelbub austreiben.
Platini ist nicht der Saubermann, als der er sich nach der Aufdeckung des Fifa-Korruptionsskandals präsentierte. Dennoch haben viele europäische Verbände an ihm festgehalten und werden es gewiss auch weiter tun.
Vielleicht sollte doch der jordanische Prinz zum nächsten Präsidenten gewählt werden. Ob das die allerbeste Lösung ist? Vielleicht immer noch besser als Blatter oder Platini. Recht machen, kann man es ohnehin niemandem. Übrigens, was sagen eigentlich die Leute derjenigen afrikanischen Verbände, die Blatter als Lichtgestalt, als auf die Erde gekommene Gottheit gepriesen haben? Halten sie weiterhin an Blatter fest? Glauben sie, dass es ein Komplott ist, der gegen Blatter in Gange ist? Könnte sein oder auch nicht. Stimmen sind jedenfalls noch keine laut geworden.
Blatter droht durch die Geldgabe an Platini Gefängnis. Entweder fünf Jahre, wegen des Verdachts der ungetreuen Geschäftsbesorgung und treuwidrigen Zahlung, oder sogar zehn Jahre, wenn sich der Verdacht der Unterschlagung erhärten sollte. Denn die Geldzahlung erfolgte zulasten der Fifa, verschwand aber praktisch in irgendeiner Aktennotiz, sodass die ganze Zahlung eben als recht dubios gilt.
Die Fifa hat volle Kooperationsbereitsschaft erklärt, damit alles aufgeklärt wird. Besonders interessant wird es, wie lange Blatter sich noch wird halten können. Zurücktreten will er schliesslich erst Anfang nächsten Jahres, damit die Fifa einen Neuanfang starten kann.
Genauso gut es sein, das Blatter zu dem Zeitpunkt schon verurteilt wurde. Da wird er bereits vorher entweder zurücktreten müssen oder es wird entschieden, dass er das Präsidentenamt mit sofortiger Wirkung aufgeben muss.
Was auch immer sein wird, der Ruf der Fifa ist bis ins nächste Jahrzehnt hinein geschädigt. Ein neuer Präsident wird viel zu tun haben, um den Ruf der Fifa wieder halbwegs herstellen zu können. Aber das kann nicht gehen, wenn der neue Präsident Michel Platini heissen wird.

Vom Fifa-Korruptionsskandal, zum Abgas-Skandal von VW. Als bekannt wurde, dass VW bei den Abgasemissionen von verschiedenen Modellen und damit Millionen Autos geschummelt hat. Wobei geschummelt es verharmlost. Betrogen trifft es eher, denn es wurde die Software manipuliert und so viel niedrigere Werte festgestellt, als es eigentlich waren. Damit galten die Autos als sauberer, obwohl sie mehr Emissionen ausstiessen, als getestet wurde.
Der Skandal begann in den USA, wo VW schon im April mitgeteilt haben soll, dass die Autos mehr Schmutz ausstossen als gedacht. Aber richtig losgegangen ist die Lawine erst in den letzten Tagen, wo sich schliesslich offenbarte wie viele Millionen Autos von dem Abgas-Skandal betroffen sind.
Da kauft man sich nichtsahnend ein Auto, denkt, es würde nicht so viel Schmutz in die Atmosphäre schiessen als andere und wird am Ende eines besseren belehrt.
Aber ist es ein Wunder, dass es so gekommen ist? Nein, denn wir wollen immer mehr Hubraum, mehr PS, mehr, mehr, mehr…
Nur dieses mehr geht eben zulasten des Energieverbauchs und damit auch dem Ausstoss an schädlichen Emissionen.
Vor allem sind die Autobauer auch nicht wirklich daran interessiert, emissionsfreie Autos oder welche mit niedrigen Ausstoss zu entwickeln. Es würde so schwierig sein, so kompliziert und welche Ausrede auch immer genommen wird.
Und da eben die Abgasuntersuchung nur ein einziges Mal durchgeführt wird, ist es kein Wunder, dass VW diese Gelegenheit beim Schopfe packte und eben diese Untersuchungen manipulierte. Ganz ehrlich sind doch diejenigen schuld, die entschieden, dass ein Modell nicht mehr als einmal untersucht werden muss. Das ist Blauäugig. Und genau das wird nun bestraft.
VW erlebt nach einem aufregenden Frühjahr, einen genauso aufwühlenden Herbst. Nur dass es nun um weitaus mehr geht als im Frühjahr. Dieser Abgas-Skandal betrifft nicht nur die USA, sondern auch Europa.
Der bisherige Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn musste seinen Hut nehmen und wurde Matthias Müller ersetzt. Doch bereits nach wenigen Tagen werden Stimmen laut, dass Müller nicht die richtige Wahl für den Posten sei. Aber wer soll es denn machen?
VW kommt nicht zur Ruhe, der Aktienkurs ging in die Tiefe, erholte sich, sackte wieder, aber nicht mehr so stark wie zuvor.
Man darf gespannt sein, was noch alles aufgedeckt wird.

Was Autos betrifft, so interessieren sie Elefantendame Mala herzlich wenig. Zwar hat sie auch einmal einen VW getestet, ob er denn genug Stauraum hat, aber ansonsten interessieren sie nur Elefantenstärken. Da sei sie einem Auto an Kraft überlegen, denn sie könne problemlos einen Wagen schieben. Vor allem könne sie ihn ausbeulen, wenn sie sich mit dem Hintern drauf setzt. Ein Scherzkeks bleibt Mala auch in ihrem Alter.
In dieser Woche hatte Mala ganz schön viel zu tun, denn in der Bundesliga war wieder einmal eine englische Woche angesagt. Dass bedeutete für die alte Kuh, anstelle von einem Spiel, musste sie nun zwei tippen oder wie Mala es herausstellte: Gleich drei Stück auf einmal!
Die letzten beiden Spiele gegen Braunschweig sowie Heidenheim hatte Mala richtig getippt. Ein Unentschieden und ein Sieg. St. Pauli scheint in diesem Jahr tatsächlich den Aufstieg anzustreben, wie Mala es sich erhofft. Momentan halten sie sich auf dem Relegationsplatz, nach dem Unentschieden von Freiburg am Donnerstag können sie sich sogar Hoffnungen auf den zweiten Platz machen. Aber dafür brauchen sie Glück und vor allem, Punkte, Punkte, Punkte…
Dennoch sagte Mala, dass ihr Lieblingsverein gegen Paderborn nur Unentschieden spielen würde. Genauso ist es gekommen. Aber wenn die Verfolger in der Tabelle für St. Pauli spielen, dürfte der Relegationsplatz weiter sicher sein.
Die Pusteblume hingegen hat von drei Spielen nur eines richtig getippt, nachdem sie sich zuvor gleich viermal richtig entschieden hatte. Aber mit dem Unentschieden hat sie es nicht so. Tippt lieber auf Sieg oder Niederlage.
Wobei sie beim Paderborn-Spiel kurz für ein Unentschieden plädiert hatte. Vielleicht hat Jonas einfach keine Ahnung, was die Pusteblume ihm sagen will.
Jedenfalls hatte sie das Spiel gegen Heidenheim richtig getippt. Besser als überall daneben zu liegen. Aber so ist das.

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O’zapft is! – Fast so schlimm wie Weihnachten im September


Weihnachtssachen im September nerven. Was ich bereits vor zwei Wochen feststellte, hat nun eine Studie auch ausgesagt. Ob nun mein Artikel den Anstoss zu dieser Studie gegeben hat, die am Donnerstag in einer Fernsehzeitschrift veröffentlicht wurde, weiss ich nicht.
Die Vorlaufzeit einer Zeitschrift beträgt eine Woche, so eine Studie kann durchaus noch eingefügt worden sein ins aktuelle Heft. Allerdings denke ich eher, dass jemand der Redakteure darauf gekommen ist, denn bereits Anfang September gab es die ersten Weihnachtsnaschereien bei Aldi zu kaufen. Da kommt man dann auf solche Ideen.
Bei uns würde es so laufen, dass bei einem Brainstorming die interessantesten Ideen gesammelt und dann bei der grossen Konferenz besprochen werden. Was vom Chefredakteur durchgewunken wird, hat es ins Heft geschafft, der Rest wird verworfen.
Aber interessant, dass nicht nur ich mich über Weihnachtssachen aufrege, die bereits im September angeboten werden.
Das braucht doch wirklich keiner. Im September muss man sich erst einmal auf den Herbst einstellen. Gerade ist der Sommer vorbeigegangen, ein paar warme Tage gibt es noch, aber der Herbst steht unmittelbar vor der Tür. Und bevor Weihnachten ist, kommt ja noch Halloween. Also laut den ganzen Süssigkeitenherstellern. Denn Halloween ist etwas eingewandertes, was vor allem durch die Süssigkeiten- und Spielzeugindustrie (Faschingskostüme etc.) gefördert wird. Also reiner Kommerz, der keine Tradition hat, ausser wir würden uns in den USA befinden. Es gibt zwar einen ähnlichen Brauch, wo die Kinder von Tür zu Tür gehen und etwas bekommen, aber das ist am Martinstag und auch nur in einer bestimmten Region Deutschlands.
Wenn Weihnachten vorbei ist, können wir spätestens im Februar bereits Ostersachen einkaufen gehen. Da könnte man wirklich vermuten, dass die Weihnachtsmänner eingeschmolzen und neu verwendet werden als Osterhasen. Ob Gerücht oder Wahrheit. Der eine sagt so, der andere so.
Ich jedenfalls will noch keine Weihnachtssachen im September und ich gehöre garantiert nicht in die Altersklasse 40 plus.

In Griechenland wird morgen gewählt. Vorn liegt wieder Alexis Tsipras, der auch schon zuvor Ministerpräsident gewesen ist. Manche fragen sich, warum er überhaupt Neuwahlen wollte. Meiner Meinung nach hat er das getan, weil er zwar den Rückhalt in der Bevölkerung hatte, aber nicht mehr in der eigenen Partei. Wenn er nun wiedergewählt werden sollte, kann der den parteieigenen Kritikern sagen, was sie eigentlich wollen, das Volk sei doch mit seiner Arbeitsweise zufrieden.
Das scheint es tatsächlich zu sein, obwohl er nicht genau das eingehalten hat, was er anfangs versprach. Aber so ist nun einmal Politik. Man verspricht etwas und kann es am Ende nicht einhalten. Als Ausrede muss dann meistens herhalten, dass die anderen Schuld seien. Hier vor allem Deutschland und inbesondere Schäuble.
Um Griechenland ist es momentan ruhig geworden, denn die Flüchtlingskrise hat Griechenland aus dem Fokus der Öffentlichkeit verbannt.

Heute um 12 Uhr, oder um 11.59 Uhr, wurde wie in jedem Jahr die Wies’n eröffnet. Dieses Mal brauchte der Münchener OB Dieter Reiter nur zwei Schläge. Im letzten Jahr waren es noch vier gewesen. Vier sind auch nicht schlecht, aber von Christian Ude war man halt nur bis zu drei Schläge jedes Jahr beim traditionellen Anstich gewöhnt.
Das Oktoberfest ist eröffnet und wieder strömen die Massen auf die Theresienwiese, um sich eine Mass oder gleich mehrere zu genehmigen.
Ehrlich gesagt, kann ich nicht verstehen, wieso ich mich gerade auf dem Oktoberfest besaufen muss. Ist das zünftig? Jedenfalls kann ich auch andernorts ein Bier trinken, das vielleicht genauso schlecht eingeschenkt sein mag, aber gewiss vom Preis her billiger ist. Mehr als zehn Euro soll man nun pro Mass zahlen. Wer macht das denn? Gut, ich bin auch nicht der Biertrinker. Mir schmeckt der Gerstensaft nicht und was dort gezapft wird, erst recht nicht. Steve würde sich da ganz zuhause fühlen. Und wenn er Zeit hätte, würde er bestimmt nach München kommen und das Oktoberfest unsicher machen.
Ehrlich gesagt, ist die Wies’n doch nichts anderes als eine grosse Saufbühne. Jeder betrinkt sich, weil er glaubt, nur dadurch wirklich auf dem Oktoberfest gewesen zu sein. So einen Blödsinn habe ich noch nicht gehört.
Ich jedenfalls werde einen grossen Bogen um die Wies’n machen – wie jedes Jahr. Deshalb drücke ich mich auch davor, Interviews in den Zelten mit Prominenten zu führen. Meine Kollegin, die glaubt, sie könne schreiben, wird das schon machen. Tja, schreiben kann sie nicht, aber dafür reden. Deshalb ist sie wohl auch noch bei uns, denn ihre Artikel sind wirklich nichts dolles.
Bin ich jetzt eigentlich so ein Kirmesmuffel oder so, weil ich auf das alles keine Lust habe?
Wobei, die oide Wiesn fand und finde ich ganz schön. Die ist nicht immer, aber wenn sie ist, muss man da schon hin. Da gibt es noch die ganz alten Schaugeschäfte von früher. Aber der Rest der Wiesn kann mir wirklich gestohlen bleiben, denn da geht es den meisten vorrangig darum in ein Zelt zu kommen und sich mit Bier abzfüllen. Das ist für mich nicht nachvollziehbar, aber manches muss und will ich auch gar nicht verstehen.

Elefantendame Mala wurde mal wieder im Fernsehen gezeigt, wie ich anhand meiner Besuchszahlen sehen konnte, wo ein bestimmter Artikel über die alte Kuh sehr oft angeklickt wurde.
Seit Jahren schreibe ich nun über die Elefantin und werde auch nicht müde, es weiter zu tun. Aber auf eines möchte ich gerne noch einmal hinweisen: Malas Augen mögen ihren Glanz verloren haben, aber sie sind weder erloschen noch tot. Ich wollte damit nur sagen, dass die Fröhlichkeit Malas Augen nicht mehr erreicht.
Gut, dann wieder immer zur grossen Orakelentscheidung.
Was sagt Mala, wie der FC St. Pauli gegen Eintracht Braunschweig spielen wird?
Die alte Kuh ist der MEinung, dass ihr Lieblingsverein gegen Braunschweig nur Unentschieden spielen wird. Bereits gegen Duisburg hätten sie sich sehr schwer getan und viel Glück gehabt, überhaupt zwei Tore geschossen zu haben. Das erste Tor war ein umstrittener Elfmeter, das zweite Tor wurde dann kurz vor Schluss geschossen. Da bekommt sonst St. Pauli immer einen Treffer rein.
Und was sagt die Pusteblume, die einen neuen Rekord aufgestellt hat? Vier Spiele hintereinander hat sie nun schon richtig getippt, wo Jonas immer schon dachte, dass sie wieder danebenliegen würde. Doch nein, sie hatte immer recht gehabt. Nun allerdings ist er wieder skeptisch, denn die Pusteblume habe sich mal wieder als äusserst penetranter Linksrüssler entpuppt. So hätte sie denn auch entschieden, dass Braunschweig gegen St. Pauli gewinnen wird. Na, ob sie da wirklich recht behalten wird? Man wird es sehen.
Aber das war natürlich nicht das einzige Spiel, dass Elefantendame Mala und die Pusteblume getippt haben. Nächste Woche ist nämlich mal wieder eine englische Woche in der Bundesliga angesagt, wo die Vereine auch am Dienstag und Mittwoch spielen.
Am Mittwoch wird der FC St. Pauli auf Heidenheim treffen.
Bei diesem Spiel hat sich Mala dafür entschieden, dass St. Pauli gewinnen wird.
Auch die Pusteblume ist mit ihr einer Meinung. Man wird sehen, was am Ende herauskommt. Momentan spielt St. Pauli oben mit. Aber das kann sich alles noch ändern. Gerade bei St. Pauli wäre das nichts Besonderes.

 

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Ein griechischer Märtyrer in Gewissensnöten


Endlich läuft mal eine Quizsendung im Fernsehen, wo es richtig Spass macht, sich diese anzusehen. Vor allem scheint sie im Quoten-Durchschnitt erfolgreicher zu sein, als es Jörg Pilawa mit seinem Quiz ist. „Wer weiss den sowas?“ mit Kai Pflaume als Moderator und Bernhard Hoecker und Elton als Quizkonkurrenten mit jeweils einem Gast als Teampartner ist eine informative Quizreihe, die nicht drög ist und nie langweilig wird.
Schade nur, dass die Quizreihe nur in der Sommerpause von Jörg Pilawas Quizsendung läuft.

Griechenland brauche nur knapp 60 Milliarden, hiess es noch Ende letzter Woche. Dann wurden es zwanzig Milliarden mehr und schliesslich war man dann bei knapp neunzig Milliarden Euro gelandet. Aber so ist Griechenland, erst einmal klein anfangen und ganz am Ende damit herausrücken, was man wirklich braucht. Die EU beriet weiter über die Hilfen an Griechenland. Es stand immer noch ein Grexit im Raum, aber eigentlich ist die Gruppe zu klein gewesen, die wollte, dass Griechenland die Euro-Zone verlässt. Allen voran Deutschland. Auf der anderen Seite stand Frankreich mit dem Rest. Frankreich ist mal wieder Deutschland gegenüber auf Krawall gebürstet. Übrigens haben wir den Euro ebenfalls Frankreich zu verdanken. Die wollten damit erreichen, dass Deutschland mit der Deutschen Mark nicht das bestimmende Land ist. Hat nicht ganz geklappt, denn trotz des Euro hat Deutschland nichts an seiner Macht eingebüsst.
Aber in der Griechenland-Krise kann sich Deutschland nicht durchsetzen, wobei man da auch sehen muss, dass Merkel zwar Nein sagen mag, am Ende allerdings ja, um nicht den Zusammenhalt in der EU zu gefährden. Da ist Schäuble weitaus ernster zu nehmen. Er wird nicht müde, wenigstens einen vorläufigen Grexit anzusprechen. Aber dadurch wird er zum Buhmann abgestempelt. Dabei ist das kein Egoismus, was er da macht, sondrn er denkt weiter. Denn die Zeche werden wir und unsere Kinder und Kindeskinder zahlen müssen. Griechenland wird damit nicht gerettet sein, weder heute noch morgen oder in einem Jahr oder in fünf Jahren. Es wird Jahrzehnte dauern bis Griechenland sich wirklich von der Krise erholt hat und wieder selbständig wirtschaften kann und dabei GEwinn macht. Und bishin zahlt die EU munter weiter und weiter. Da sind 86 Millarden nicht genug.
Tsipras kann jetzt erst einmal auf Geld hoffen. Und den Griechen stellt er sich als Märtyrer dar, der gegen seinen Willen Bedingungen akzeptieren musste, die er gar nicht wollte – Einsparungen. Aber wie sollte er seinen Landsleuten erklären, dass sie in einem Referendum mit „Nein“ gestimmt hatten, er auch für nein war und am Ende sich doch für „Ja“ entschied?
Man könnte jetzt sagen, dass so Politik funktioniert, aber was da in Griechenland geschieht, ist nur ein schlechtes Theaterstück oder auch ein Kräftemessen.
Der griechische Ministerpräsident steht mit dem Rücken zur Wand. Als Konsequenz hat er erst einmal alle aus dem inneren Kreis entfernt, die bei der Parlamentsabstimmung mit Nein gestimmt hatten. So kann man es auch machen, uwenn man noch ein wenig an der Regierung bleiben will. Doch Tsipras hat unter der Bevölkerung an Glaubhaftigkeit verloren. Er wollte sich bei der EU gross aufspielen und scheiterte grandios, indem er trotz Abstimmung sich den Bedingungen der EU beugen musste.
Deutschland und vor allem Finanzminister Schäuble werden als die Bösen hingestellt, die Griechenland unbedingt den Untergang bringen wollen. Es ist so leicht, jemandem die Schuld zu geben, wenn man nicht mehr weiterweiss und mit dem Rücken zur Wand steht. Schäuble scheint der einzige zu sein, der nicht nur an die Gegenwart denkt, sondern auch an die Zukunft. Und da werden wir uns dumm und dämlich zahlen, damit Griechenland vielleicht irgendwann einmal wieder auf die Beine kommt.
Nun hat Schäuble seinen Rücktritt angeboten und zugegeben, dass er nicht immer mit Bundeskanzlerin Merkel einer Meinung war. Aber er ist für die deutschen Finanzen zuständig und so muss er realistisch bleiben. Merkel hingegen kann etwas fordern und am Ende doch etwas anderes sagen. Denn die eigentlichen Fäden hält sie in der Hand.
Aber es wäre richtig, wenn Griechenland in den Bankrott geht. Damit haben sie auch schon viel Erfahrung gemacht, auch wenn das eher im 19. Jahrhundert war. Lange her, aber dennoch. Aber selbst wenn Griechenland aus dem Euro verschwindet, würde die EU weiter zahlen müssen. Nur wenn Griechenland vollständig aus der EU geht, wären sie auf sich allein gestellt. Und das würde Griechenland nie tun, denn warum wirklich was ändern, wenn man so leicht an Geld kommen kann?

Mala geht wieder mal schön baden und nimmt später ein noch viel schöneres Schlammbad. Die Bundesliga, also die Zweite Liga, beginnt in einer Woche. So langsam muss sich die Elefantendame nun Gedanken machen, wie ihr Lieblingsverein, der FC St. Pauli, beim ersten Spiel abschneiden wird. Wie letzte Woche erwähnt, geht es gegen Arminia Bielefeld. Noch hat Mala keine Lust dazu. Lieber gratuliert sie ihrer ehemaligen Genossin Yashoda aus Hamburg zum erneuten Nachwuchs. Sogleich erinnerte sie sich daran, wie sie damals, als Chamundi geboren war, sich auch um ihn gekümmert hatte. Gemeinsam mit ihm schwelgte sie in Erinnerungen und dabei erzählte Chamundi ihr, dass die Bohnenstange Angst vor ihm und seiner Halbschwester gehabt hatte. Daran erinnerte sich die alte Kuh sogar, auch wenn sie selbst nicht dabei gewesen war. Heute ist die Bohnenstange der Liebling aller Jungtiere, vor allem von Thuras Nachwuchs. Von denen ist allerdings niemand mehr da.
Jonas hat erzählt, dass der kleine Wirbelwind, ein Mädchen bereits seit Donnerstag draussen auf der Elefantenanlage zu sehen ist – bei gutem Wetter. Sie sei sehr quierlig und wie Darjeeling verhedderte auch sie sich im Zaun. Jonas ist sehr stolz darauf, dass Yashoda ihm angeblich ihre Tochter gezeigt hätte Wäre nach vorne gekommen,hätte ihn kurz angeguckt und wäre dann wieder in den hinteren Teil der Elefantenhallegegangen. Jonas fühlt sich gebauchpinselt, wo er die alte Schote doch gar nicht besonders mag. Wahrscheinlich war das alles nur ein Zufall und Jonas hat da wieder mehr reininterpretiert als eigentlich war. Wobei er auch glaubt, dass das wohlgenährte Dickerchen einen Narren an ihm gefressen hätte.

 

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Eine unendliche Geschichte – Griechenland will noch mehr Geld


Das ist doch irgendwie seltsam. Letzte Woche schrieb ich noch, dass die streikenden Postler eher einen Kaffeeklatsch abhalten würden, als zu streiken und schon heisst es am nächsten Tag, dass der Streik beendet ist. Ver.di habe sich mit der Deutschen Post geeinigt.
Zwar werden die ausgelagerten Postler nun mehr Geld bekommen, aber die Firmen werden nicht eingestampft, dass die Mitarbeiter unter den mantel der Deutschen Post als Hauptarbeitnehmer zurückkehren werden.
Vierzig Millionen soll dieser Streik ver.di angeblich gekostet haben, dazu noch einmal 30 Millionen Euro, die der Kita-Streik kosstete, macht zusammen 70 MIllionen Euro. Trotz dieser Summe sei die Kasse von ver.di allerdings noch gut gefüllt. Was das auch immer heissen Mag. Vielleicht können sie noch einen weiteren Streik anzetteln, aber für einen weiteren grossen Langzeitstreik reicht es nicht mehr. Deshalb musste eventuell der Post-Streik auch beendet werden. Möglicherweise hat es auch Druck von Aussen gegeben von dem wir als Otto-Normalverbraucher nichts wissen. Denn wie kann es sein, dass keine Post verteilt mehr wird. Wir sind darauf angewiesen. Nicht auf irgendwelche Waren, die wir bei einem Versandhändler gekauft haben, sondern auf wichtige Briefe, dieRechnungen oder neue Bankkarten oder sonst welche wichtigen Dinge enthalten. Und dann ist da noch die Geschichte mit einer Urne, die aufgrund des Streiks verschütt ging. In irgendeinem Postzentrum blieb sie hängen und ward dann erst einmal nicht gesehen. Weiss nicht, wie es nun aussieht, aber hoffentlich ist die Urne samt Asche des Verstorbenen wieder aufgetaucht.
Was ist nun mit den ganzen Briefen und Paketen, die liegen geblieben sind? Ich habebisher nur zwei Briefe bekommen, die wirklich zwei Wochen später als gedacht gekommen sind. Von den Banken kennt man, jedenfalls von meiner, dass sie bei einer wichtigen Sache, diese erst eine Woche vor Schluss losschicken, obwohl man eigentlich drei Wochen Zeit hätte. Weiss gar nicht, warum ich bei dieser Bank überhaupt noch bin, denn die Mitarbeiter sind auch völlig inkompetent und wissen gar nichts, sondern nur das, was sie gerade zu dem Termin sich angelesen haben. Und Zinsen gibt es auch nicht mal fürs Sparkonto. Aber so sieht das überall aus. Da könnte man sein Geld wirklich irgendwo in eine Wand einmauern und es bei schlehten Zeiten herausholen. Könnte aber sein, dass es zu schimmeln anfängt. Ja, ist wirklich mal jemandem passiert. Das war ein Fussballer, der, wenn ich mich recht entsinne, beim FC St. Pauli gespielt hat. Kuriose Geschichte.
Angeblich sollen in knapp zwei Monaten alle Briefe und Pakete ausgeliefert sein, die liegen geblieben sind. Da wird man manches Mal wahrscheinlich eine böse Überraschung erleben, wenn man eine Mahnung vor einer Rechnung bekommt. Da wird man vielleicht schlechter eingestuft, bloss weil ver.di seine Streikkasse ein wenig entlüften musste. Wenn sie schon Geld ausgeben müssen, dann sollten sie sich eine Sparte suchen, wo es uns am wenigsten stört. Bei Post- und Paketzustellern geht das einfach nicht. Wie gesagt, ich mag Glück gehabt haben, da mein Postboste Beamter ist. Aber der war am Ende des Streiks auch völlig überarbeitet, weil er viel mehr Bezirke bedienen musste.
Jetzt ist es vorbei und wir d+ürfen gespannt sein, wann ver.di zum nächsten Streik aufrufen wird, bei welcher Sparte auch immer. Hauptsache, dass Geld vom Konto geht weg.

Griechenland stimmte am letzten Sonntag mit „Nein“, wie es erwartet worden war. Dennoh sind sechzig Prozent nicht so viel, wie eigentlich erwartet worden war. Trotz des Neins trat Finanzminister Varoufakis zurück. Jetzt muss man sich wieder einen neuen Namen merken, aber dieser Mann dürfte bei der EU besser bekannt sein als Varoufakis: Euklid Tsakalotos. Der Vorname ist noch gut zu merken, denn Euklid dürfte den meisten Menschen bekannt sein, aber der Nachname? Da sieht man erst einmal nur ein Buchstabengewirr bis man den namen erkennt.
Und schon ist Yania Varoufakis weg, nutzt er gleich die nächstbeste Gelegenheit, um wieder einmal Deutschland als Bösewicht darzustellen. Im „Guardian“ sagte er, dass Deutschland den Grexit forcieren würde. Ja, ja, es ist so furchtbar einfach, jemandem die Schuld in die Schuhe zu sieben. Dabei weiss man doch, dass Griechenland seit Jahrzehnten eine Misswirtschaft an den Tag geöegt hat und selbst jetzt in der Not nicht zu erkennen scheint, wie ernst die Situation ist. Es muss gespart werden, nein sagen Griechen und die von ihnen neue Regierung, die sowieso gegen alles zu sein scheint, wo nur das Wort sparen enthalten ist. Irgendwann muss man Griechenland doch klarmachen, dass sie so nicht weitermachen können. Aber da scheint Deutschland dann allein auf weiter Flur zu stehen.
Am 30. Juni liefen die EU-Hilfen aus, aber das man stattdessen sagte, jetzt ist Schluss, Griechenland hätte was tun können und hat nicht geleistet, sondern nur gmefordert, versucht man weiterhin Griechenland zu retten. Selbst nach dem Referendum, wo die Mehrheit der Griechen für „Nein“ stimmte, will man Griechenland in seiner Misere helfen. Ein neues Konzept sollte Griechenland vorlegen. Fristgemäss kam dies auch an. Nun wird diskutiert. 53 Milliarden will Tsipras haben und dass Griechenland Schulden erlassen werden. Und wie es aussieht, wird er damit sogar Erfolg haben.
Vielleicht mag das was bringen, aber es wird nicht dauerhaft zum Erfolg führen. Griechenland hat seit Jahrzehnten nicht gelernt mit Geld umzugehen, da wirnicht einmal in den letzten drei Jahren, wie soll es dann denn jetzt ausgehen? Griechenland wird der EU immer auf der Tasche liegen. Denn das scheint die Strategie zu sein. Geld von der EU einstreichen, damit nur nicht zuviel Geld gespart werden muss. Was sollen dann die baltischen Staaten sagen, die seit Jahren massiv ihre Ausgaben einschränken. Dort bekommen die Menschen viel weniger als das, was die Griechen nun laut ihrer Sparpläne bekommen sollen. Und da funktioniert es. Man muss es nur wollen. Auch wenn es schwer für die Menschen ist, die weniger Geld bekommen, sich deshalb einen Zweitjob suchen müssen und sich sehr einschränken, um ihren Lebensstandard zu halten. Aber wieso hat man dort den Willen selbst aus der Misere zu kommen, während Griechenland schamlos ein Rettungspaket nach dem anderen von der EU annimmt und doch nicht auf die Beine kommt? Vielleicht hängt das mit den Menschen selbst zusammen.
Aber Griechenland ist ein Fass ohne Boden. Die werden noch in dreissig Jahren der EU auf der Tasche liegen. Denn so ist es am Einfachsten.

Bastian Schweinsteiger wechselt von Bayern München zu Manchester United. Über die Summe wurde noch nichts gesagt, aber sie soll wohl recht hoch liegen.
Und auch aus der Zweiten Liga hört man immer mal wieder was. Hier beginnt bereits Ende des Monats die neue Saisonm, weshalb sich Elefantendame Mala sich langsam von ihrem Schlammbad loseisen muss, um das erste Spiel des FC St. Pauli zu tippen. Es geht gegen Arminia Bielefeld, den Aufsteiger, der vor zwei Jahren unglücklich abstieg, nachdem sie das Rückspiel der Relegation noch verloren und aufgrund des Torverhältnisses aus der Zweiten Liga abstiegen.
Interessant bei dieser Begegnung ist übrigens, dass der Trainer des FC St. Pauli in Bielefeld aufgewachsen ist, einige Jahre für Arminia Bielefeld spielte – manche erinnern sich vielleicht noch an den aufgeschlitzten Oberschenkel – und später den Verein auch trainierte. Der Trainer von Bielefeld nun, Norbert Meier, kommt aus einem kleinen Städtchen bei Hamburg und hat in seiner Jugend bei mehreren Hamburger Vereinen gespielt, unter anderem auch den FC St. Pauli, bevor er seine aktive Karriere beim ASV Bergedorf 85 begann. (Dieser Verein wurde mal für einige Zeit von einem ehemaligen St. Pauli-Trainer trainiert: Dietmar Demuth.) Also ein interessantes Duell.
Elefantendame Mala hat sich schon einmal informiert, freut sich über die Siege in den Testspielen des FC St. Pauli. Dennoch tendiert sie momentan eher zu einem Unentschieden. Mal sehen, ob sie sich noch für etwas anderes entscheiden wird. Aber weder heute noch morgen, vielleicht erst übermorgen oder nächste Woche, denn momentan ist das Schlammbad einfach viel schöner.

 
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Verfasst von - 11. Juli 2015 in Blog

 

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Wenn der Streik zur Grillparty wird


„Ich bin nass, ich klebe, ich schwitze.“

Genau so wie oben im Zitat geht es wohl vielen heute und in den letzten Tagen, die sich draussen bewegen müssen. Man schwitzt in dieser Hitze wer weiss wie. Das mag sich vielleicht draussen noch nicht so stark bmerkbar machen, sondern erst, wenn man irgendwo reingeht. Dort mag es nicht einmal sehr viel kälter sein, aber sofort beginnt das Wasser zu rinnen oder ein Schweissfilm bildet sich auf der Haut, dass man am besten nichts anfässt, was nicht gegen Wasser gefeit ist.
Die Hitze hat uns fest im Griff. Hoch „Annelie“ lässt uns schwitzen und über diese Wüstenhitze stöhnen, denn es ist heisse Saharaluft, die uns so quält. Das schlimme allein ist nicht die Sonne, die vom Himmel knallt, sondern diese drückende Hitze, die einen niederdrückt. Wenn man ein Gebäude verlässt und nach draussen tritt, trifft man auf eine Hitzewand, die einen sofort umschliesst und nicht entkommen lässt. Man kann noch so viel Eis essen, wie man will, doch es wird nicht besser.
In Gebäuden gibt es wenigstens eine Klimaanlage oder wenn es das nicht gibt, steht eventuell in jeder Ecke ein Ventilator, der einem kühle Luft zuweht. Angeblich soll die Luft noch kühler werden, wenn man ine Schale mit Eiswürfeln vor den Ventilator stellt. Das habe ich noch nicht ausprobiert. Momentan reicht mir noch der Ventilator allein. Und ab morgen soll es angeblich auch wieder besser werden.
Am schlimmsten sind die öffentlichen Verkehrsmittel, die keine Klimaanlage oder Air-Condition, wie es heute heisst, haben. Dann wird es noch einmal doppelt so warm, es wird stickig und man fängt richtig zu schwitzen und letztendlich auch zu stinken an. Denn man kann noch so viele Male sein Deo benutzen, sich bald jede Stunde waschen, manch fängt doch irgendwann zu stinken an. Denn der Schweiss ist nicht geruchlos. Chemiker werden wissen, dass er unter anderem aus Buttersäure besteht. Gerade dieser Bestandteil ist auch dafür verantwortlich , dass es so stinkt. Und Naturdeos oder Deos überhaupt ohne Aluminiumsalze, die versagen jetzt reihenweise. Wenn also jemand neben einem hergeht, der stinkt, wie ein Grottenolm auf Kluburlaub, der hat wohl ein Aluminumsalzfreies Deo benutzt. Das muss man wissen, dass die bei so einer Hitze reihenweise versagen. Hat sogar Öko-Test gesagt, dass die keine 24 Stunden-Wirkung haben. Steht allerdings drauf, stimmt aber nicht. Muss man alles erst selbst ausprobieren, um dann zu wissen, was wirklich stimmt.
Nur im Schatten ist es noch einigermassen erträglich oder in Supermärkten, wo die Kühlabteilung noch nicht in Schränken steckt, sondern eine freie Kühlung haben. Da kann man sich hinstellen und erst einmal durchatmen vor der Hitze.
Und nicht nur wir Menschen leiden unter dieser tropischen Hitze, sondern auch dieTiere und Pflanzen. Die Wasserwerke wird es freuen, wie sehr wir nun den Wasserhahn aufdrehen, um unsere Gartenpflanzen zu giessen, die nach Wasser lechzen. Natürlich brauchen wir selbst auch eine Abkühlung. Schwimmbäder sind da keine gute Wahl, denn auf die Idee sind bereits andere gekommen, so dass es möglich sein kann, dass Schwimmbäder wegen Überfüllung auch schliessen. Doch, das ist in den letzten Tagen alles vorgekommen. Und wenn ich ehrlich bin, möchte ich nicht wie ein Hering in der Dose im Schwimmbad im Becken mich bewegen, falls ich mich überhaupt bewegen kann. Möglicherweise brauche ich mir auch keine Gedanken zu machen, unterzugehen, weil ich so eingekesselt bin, dass ich an der Oberfläche gehalten werde.
Da bleibe ich lieber zuhause, mache mir ein kaltes Fussbad und werfe noch jede Menge Eiswürfel ins Wasser, dazu einige in ein Handtuch, das vorher im Eisschrank gelegen hat und ich bin halbwegs gegen die Hitze gewappnet.
Aber wenn möglich, gehe ich gar nicht erst raus. Denn aushalten lässt es sich wirklich nur in einem kühlen Raum. Am besten im Keller, denn da ist es schön kühl, ansonsten müsste ich einen Supermarkt aufsuchen und das würde erstens bedeuten, dass ich nach Draussen müsste und zweites müsste ich nicht nur Geld ausgehen, sondern meinen Einkauf auch noch nach Hause schleppen. Alles zu anstrengend.
Unsere armen elektronischen Geräte sind auch nicht für die Hitze gemacht. Ich hatte gestern Abend nur ganz kurz meinen Computer an und die Lüftung lief von Anfang an auf Hochtouren und das Netzteil war so heiss, dass ich ein Spiegelei darauf hätte braten können.
Und natürlich sind auch wieder einige Klimaanlagen in vereinzelten Zügen komplett ausgefallen. Ich frage mich nur, warum sie im Winter so ausgezeichnet funktionieren, während sie im Sommer ihren Dienst einstellen? Ganz so schlimm wie im vergangenen Jahr ist es nicht, aber selbst ein einziger Zug wäre zuviel.
Und natürlich sollte man trinken, trinken, trinken. Da ist es doch toll, wenn Helene Fischer die Preise für GEtränke gesenkt hat. Zwar kostet ein Wasser immer noch 3,50 Euro, aber das ist immer noch weniger als fünf Euro. Wäre es nicht grossartig, wenn sie es kostenlos zur Verfügung stellen würde? Damit würde sie vielleicht auch diejenigen überraschen, die sie nicht leiden können. Aber so…
Was machen die Zootiere, wenn es so heiss ist? Sie bekommen Eisbomben als Beschäftigung, suhlen sich im Schlamm oder gehen baden. So ein Tiger mag auch mal ein schönes kühles Bad, verschmäht allerdings auch keine Eisbombe, genauso wie Eiobären oder alle anderen Bären. Elefanten gehen entweder baden, aber noch viel lieber suhlen sie sich jetzt im Schlamm. Das kühlt nicht nur schön, sondern schützt auch noch gleich gegen die Sonne. Und so wird man in diesen Tagen Elefanten mit Schlamm auf Kopf und Körper sehen. Eine Elefantin, die das Schlammbad über alles liebt, ist Elefantendame Mala, die selbst dann in den Schlamm eintaucht, wenn es nicht so warm ist. Nun wird sie ihr Bad noch mehr geniessen als zuvor. Aber sie hält sich auch mehr im Schatten auf und bewegt sich so wenig wie nötig. Denn auch ein Elefant von fast 53 Jahren steckt so eine tropische Hitze nicht mehr so gut wie in jungen Jahren.
Und wenn es so heiss ist, da mag man nun wirklich nicht streiken, auch wenn man in der Gewerkschaft Ver.di und bei der Post beschäftigt ist.
Seit einem Monat nun sind die Beschäftigten im Ausstand, wenn man noch Post bekommt, hat man Glück. Zu denen gehöre ich, denn mein Postbote ist BEamter. Allerdings kriege ich auch nicht alles zugestellt. Ich warte nun schon seit über einer Woche auf einen Brief, aber der scheint in irgendeinem Briefzentrum festzuhängen. So lange es keine Urne ist, die nun auch noch verschollen zu sein scheint, ist es egal. Es steht auch nichts Wichtiges drin, also kann ich darüber warten. Aber andere, die kriegen keine Rechnungen, bekommen dann irgendwann mit der Rechnung auch gleich noch eine Mahnung. Da freut mans ich wieder, dass Ver.di zu viel Geld hat und das unbedingt loswerden will.
Wie stellt man sich so einen wochenlangen Streik nun eigentlich vor? Stehen die Streikenden mit Weste, Mütze, Trillerpfeife und Fahne vor dem Eingang des BEtriebs, den sie bestreiken? So ist das Bild, dass uns die Nachrichten liefern. Aber die Wirklichkeit sieht vollkommen anders aus. Und zwar so: Vor einem Briefzentrum sind mehrere Zelte aufgestellt, nicht einmal am Haupteingang, auch nicht an einem Nebeneingang, sondern in Sichtweite des Geländes. Die Zelte oder sagen wir mal Schattenspender, stehen da, weil man daran Parolen anheften kann. Denn die Streikenden selbst haben Besseres zu tun: Kaffeklatsch halten, sich mit Wasser und Limonade in Rausch reden.
Da fehlt nur noch ein Grill, dann wäre die IDylle perfekt.
Aber so stellt man sich das doch vor. Die Streikenden sitzen munter zusammen und plaudern, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Aber das ist keine Ausnahme, ich erinnere mich an frühere Erlebnisse, wo die Streikenden Demonstrationen als gute Sache ansahen, weil sie sich da mal wieder treffen können oder eben nicht arbeiten müssen und trotzdem Geld bekommen. Zugegeben, Streikgeld ist nicht so hoch wie der tägliche Arbeitseinsatz, aber dafür tut man ja auch nichts. Viellicht einmal wild mit der Fahne herumwedeln oder die Trillerpfeife benutzen. Na gut, so eine Demonstration muss auch richtig geplant sein und deshalb gibt der Wortführer über Megaphon weiter, was er hören will, wenn der dies und das sagt. Wenn man solche Vorbereitungen mitbekommt, dann kommt man aus dem Staunen nicht heraus und fragt sich, ob die Demo tatsächlich geklappt hat und das dabei herauskam, was man hören wollte.
Aber so sieht der Streik bei der Post aus: Man sieht herum und unterhält sich. UNd wir ärgern uns, weil wir keine Post bekommen.
Was bloss sein wird, wenn die Post wieder normal zugestellt wird? Wie viele Briefe und Päckchen werden verschollen sein und wird man die Massen an Post überhaupt in den ersten Tagen zustellen können, die liegen geblieben ist? Zudem stellt sich die Frage, ob man deshalb zu Hause bleiben muss, da der Briefkasten sehr wahrsacheinlich die Massen nicht fassen kann, vor allem, wenn man noch Zeitschriften abonniert hat.
Was mich noch interessiert: Wo muss man eigentlich reklamieren, wenn man beispielsweise ein Paket mit Nahrung zubestellt hatte und dies nun seit Wochen in einem Paketzentrum vor sich hin stinkt? Muss man sich da an Ver.di, die Deutsche Post oder den Absender des Pakets wenden? Ich würde es natürlich an die Gerwerkschaft schicken, denn die ist schliesslich dafür verantwortlich, dass die Ware verdorben ist. Aber das ist nur so ein Gedankenspiel und nicht zur Nachahmung empfohlen.

Was Neues in Griechenland? Nein, nicht wirklich. Wie ich bereits vorhergesagt hatte Anfang Juni, hat Griechenland seine vier Raten an die IWF nicht zurückgezahlt. Ich will jetzt hier nicht sagen, ich habe recht gehabt, denn Griechenland konnte es nie zurückzahlen. Die allererste Rate wurde zurückgezahlt, weil sie allen nur Sand in die Augen streuen wollten. Sie waren nie imstande die Summe zurückzuzahlen, so muss man es sehen. Und nun sind auch die EU-Hilfen eingestellt worden, weil Griechenland einfach nicht einsehen will, dass sie noch weiter sparen müssen. Natürlich trifft es eher die armen Leute und nicht die, die es verschmerzen könnten. Aber so ist es leider immer gewesen. Die Leidtragenden sind immer die, die ohnehin alles entbehren.
Nun soll morgen ein Referendum entscheiden, ob Griechenland den Eu-Bedingungen zustimmt oder nicht. Anfangs sah es nach einem klaren „Nein“ aus, dass Ministerpräsident Tsipras favorisiert. Nun sieht es allerdings nach einer hauchdünnen Entscheidung aus Niemand kann vorhersagen, was am Ende herauskommen wird. Bloss Finanzminister Varoufakis hat schon mal bekanntgegeben, dass er zurücktreten wird, falls „Ja“ gewinnen sollte.
Also ich werde ihn nicht wirklich vermissen. Nur wier wird dann sein nachfolger werden?
Übrigens finde ich es ein Armutszeugnis der EU, dass sie Griechenland immer noch eine Chance geben. Die haben bis zum 30. Juni kein vernünftiges Angebot machen können, um ihre Misere zu beheben, dann sollte die EU nun auch den letzten Schritt vollziehen und Griechenland aus dem EUro schmeissen. Aber der Schritt wird gescheut. Das ist die beste LÖsung, die es gibt.

Noch mal zurück zu dieser Rekordhitzewelle. Nach der grossen Hitze sollen wieder einige Unwetter kommen.Auch Tornados sind vorhergesagt worden. Dieses Mal allerdings im Westen Deutschlands, nicht im Norden wie vor einem Monat.
Das Tief kommt aus Richtung Belgien. Da dürfte es bei Elefantendame Mala schon ein wenig kühler sein. Darüber dürfte sie sich freuen.

Und ich werde jetzt aufhören, denn ich möchte meinen Computer später auch noch nutzen. Das NEtzteil ist schon wieder so heiss und arbeiten tut er auch nicht gerade schnell.
Wo sind meine Eiswürfel?

 

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Alles hat einmal ein Ende


Gestern endete eine weitere Ära in der ARD. Es lief die wirklich allerletzte Folge von „Verbotene Liebe“. Nach zwanzig Jahren endete die zweite Daily der ARD. Die Mutter aller Dailys „Marienhof“ musste schon einige Jahre früher abtreten.
Bei „Verbotene Liebe“ hatte die ARD noch versucht, dem Zuschauerschwund entgegenzuwirken und vor allem Produktionskosten zu sparen, indem aus der Daily eine Weekly wurde. Doch damit wurde der Serie der endfültige Todesstoss versetzt. Denn der Freitag ist in der ARD der schlimmste aller Quotentief-Tage. Vielleicht war es Berechnung, als man „Verbotene Liebe“ auf diesen Sendeplatz legte, um die Serie endlich einstellen zu können. In der Mediathek soll „Verbotene Liebe“ angeblich besser gelaufen sein, als im Fernsehen. Aber noch wird diese Quote nicht zu der im Fernsehen gezählt. Dies soll erst im nächsten Jahr kommen. Viel zu spät für die Serie.
Der Freitag war immer der Tag, wo es im Vorabend bei der ARD nicht lief. Aber was da auch für Formate liefen, die wollte niemand sehen wie beispielsweise „Dating Daisy“ oder „Cuckoo“. Was in anderen Ländern vielleicht laufen mag – wobei „Daiting Daisy“ eine deutsche Serie gewesen ist -, muss hier noch lange nicht bei den Zuschauern ankommen.
Nun soll es eine neue Serie besser machen. Aber ob die Folgen über eine Handauflegerin, gespielt von Cordula Stratmann, wirklich besser ankommen werden als all die Serien davor, bleibt fraglich. Ende Juli wird dann die dritte Staffel von „Mord mit Aussicht“ wiederholt werden. Das war für mich die schlechteste der drei Staffeln, auch wenn sie die erfolgreichste gewesen sein mag. Viel zu klamaukartig. Mochte ich nicht, aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.
Die ARD versucht alles, um seinen Vorabend erfolgreicher zu gestalten, aber das scheint ihnen nur mit diesem nervigen Spin-off von „In aller Freundschaft“ zu gelingen. Wobei man da auch dazu gezwungen wird, die Folgen der jeweils anderen Serie sich anzusehen, weil sie sich überschneiden.
Seltsam fand ich, dass die „Hubert und Staller“-Folge von Mittwoch so erfolgreich war – für eine Wiederholung. Beinahe zwei Millionen sollen sich die Folge angesehen haben. Allen Folgen zuvor merkte man an, dass sie Wiederholung waren und selbst die aktuellen Folgen der vierten Staffel kamen nicht besonders an.
Aber was haben wir nun gelernt: Die Zuschauer wollen lieber Kochsendungen oder Quizshows sehen als eine altgediente Serie. Wobei sich irgendwann dort auch die Wiederholungen einstellen mit Intrigen und ich weiss nicht was. Bin nur mal gespannt, wann die Telenovelas eingestellt werden. Noch laufen sie, aber irgendwann werden auch die Zuschauer wegsterben – denn es sind meistens ältere, die sich das ansehen.
Was ist eigentlich das tolle an Quizsendungen? Weil ich dabei etwas lernen kann? Bisher habe ich bei den Sendungen nicht wirklich etwas Interessantes gelernt und wusste auf jede Frage noch eine Antwort. Aber so kurz wie ich in diese Sendungen schalte, sehe ich wohl auch nicht, wenn das mal eine Frage kommt, die ich nicht beantworten kann.

Ja, ich weiss, dass Griechenland inzwischen mehr als durchgekaut ist. Deshalb habe ich es heute auch nicht mehr als Themenaufhänger genommen. Denn praktisch ist Griechenland nur noch einen winzigen Schritt vom Staatsbankrott entfernt. Tsipras tut zwar immer so, als wolle er alles dafür tun, dass Griechenland die Bedingungen erfüllt, zugleich stemmt er sich dagegen und tut so, als ob Griechenland nicht nach Lösung suche müsste und nicht mit dem Rücken zur Wand stehe. Das scheint nun gerächt zu werden. Denn wie es momentan aussieht, werden die Hilfspakete zum 30. Juni auslaufen und dann wird Griechenland nichts anderes übrig bleiben, ausser den Staatsbankrott zu erklären. Natürlich könnten sie es immer noch abwenden, wenn sie entweder den Reformplänen zustimmen oder aber einen reichen Geldgeber finden, der ganz Griechenland übernimmt. Will Katar es nicht versuchen. Dann könnte die WM 2022 auch im Sommer stattfinden und Stadien wären auch bereits vorhanden, auch wenn sie erst einmal modernisiert und vergrössert werden müssten. Aber dazu kann sich Katar gleich auf die Arbeitskraft der einheimischen Bevölkerung sicher sein. KJlingt das nicht nach einer tollen Lösung? Griechenland verkauft sich für, sagen wir mal, zehn Jahre an Katar und kassiert für diese Zeit so viel Geld, dass sie saniert und wieder flüssig sind. Wenn Griechenland schon seine Häfen China und Russland überlässt, kann man doch gleich das ganze Land einem anderen Staat verpachten.
Gut, bleiben wir realistisch, denn so was wird es nicht geben.
Die Reformpläne wurden vorgestellt, wo Griechenland erneut massiv zum Geld sparen aufgefordert wird. Tsipras hingegen kann oder will sich deshalb zu keiner Entscheidung durchringen, sondern versucht den schwarzen Peter den Griechen zuzuschieben, die natürlich mit „Nein“ stimmen sollen. Das soll bereits am 05. Juli sein, doch dann ist es bereits zu spät. Denn am 30. Juni läuft alles aus. Da kann Tsipras noch so sehr seine Hände in Unschuld waschen, er hat es am Ende versaut. Vorher waren es natürlich andere, die Griechenland in die Misere brachten. Wenn man es genau betrachtet, hätte Griechenland mit seinen frisierten Bilanzen nie in den EU-Vorgänger aufgenommen werden dürfen und später auch nicht in den Euro. Wobei andere Länder auch ihre Bilanzen geschönt haben mögen, um den Euro zu bekommen, aber nicht dermassen, dass sie den Euro nicht verdient hätten.
Und nun hängt Griechenland wie eine nervige dicke Warze an der EU und will Geld und Geld und noch mal Geld. Doch anstatt auch etwas gegen die Krise zu tun, wird weiterhin die Hand aufgehalten und so getan, als müsse man überhaupt nichts tun – vor allem nicht sparen.
Und wer ist der böse Staat, der Griechenland so viele Bürden auferlegt? Tja, laut Griechen ist das Deutschland, die den Untergang Griechenlands wollen. Die sollten aufpassen, was sie sagen, denn aus welchem Land kommen die meisten Touristen, um in Griechenland Urlaub zu machen? Ja, es sind immer noch ie Deutschen. Warum man dann gerade dieses Land dermassen diffamiert, bleibt schleierhaft, aber Schuld sind bekanntlich immer die anderen an der eigenen Misere.
Am 30. Juni, am Dienstag, laufen die Hilfsprogramme aus. Daran wird sich sehr wahrscheinlich nichts ändern. Dann wird der Grexit kommen – längst überfällig, aber durch Geldzahlungen immer hinausverzögert worden. Damit ist es nun wahrscheinlich vorbei.
Griechenland hat sich selbst ins Abseits gestellt. Natürlich sind daran auch Tsipras und Varoufakis schuld, die immer so getan haben, als liege es nicht an ihnen, dass Griechenland auf keinen grünen Zweig kommt, sondern immer mehr Geld braucht. Das Fass ohne Boden ist am Ende. Und die Menschen stehen Schlange vor den Geldautomaten, um noch schnell ihr Erspartes in hartem Euro bei sich zuhause zu bunkern.
Nächste Woche dann sehr wahrscheinlich noch einmal Griechenland, aber dann ist wohl endgültig Schluss.

Die Auftaktspiele der neuen Bundesliga-Saison wurden bekannt gegeben. Gleich im ersten Spiel kann der HSV beweisen, dass er den Neuanfang geschafft hat, denn es geht gegen den Rekordmeister, gegen Bayern München. Auch qewenn ich kein HSV-Fan sein mag, hoffe ich, dass sie es den Bayern zeigen werden. Darf ich hier in München gar nicht laut sagen, aber ich will nun mal nicht, dass Bayern München einen Rekord nach dem anderen einheimst. Jetzt wollen sie auch noch einen weiteren Rekord für sich allein beanspruchen: viermal hintereinander Deutscher MEister geworden zu sein. Bisher mussten sie sich den Rekord – dreimal hintereinander Meister geworden zu sein – mit Mönchengladbach teilen. Nun wollen sie ein weitewres Alleinstellungsmerkmal. Das geht mir gehörig gegen die Hutschnur. In den letzten Jahren hat Bayern so viele Rekorde eingestellt, dass es an der Zeit ist, dass sie mal Pause machen. Ich fordere nicht gleich, dass sie im Mittelfeld der Tabelle landen. Von mir aus können sie dreimal hintereinander die Champions League gewinnen, interessiert mich überhaupt nicht.
Aber wenigstens gibt es momentan noch einen Rekord, den sie nicht durch Leistung erringen werden. Als einziger Verein nicht aus der Bundesliga abgestiegen zu sein. Diesen Rekord hält, wie bekannt, der Dino der Liga, der HSV. Und gerade deshalb muss man dem HSV schon wünschen, dass er nie absteigen möge. Denn auch wenn man den Verein nicht leiden kann, sollte man ihm diesen Rekord gönnen, weil Bayern München auf diesen Rekord verzichten muss.

Mich gewundert, warum WordPress in Regenbogenfarben erscheint. Die Erklärung: Damit wird die Legalisierung der Homo-Ehe in sämtlichen US-Bundesstaaten gefeiert. Das ist wirklich ein Fortschritt, denn bekanntlich ist die USA äusserst konservativ. Aber sie sind fortschrittlicher als Deutschland, wo man sich immer noch nicht einigen kann, ob man es legalisiert oder nicht. Die CDU und vor allem die CSU stemmen sich dagegen. Vielleicht nennt man es einfach mal anders, denn Homo-Ehe finde ich nicht so schön. Gleichgeschlechtliche Ehe mag länger und komplizierter sein, aber es klingt immer noch schöner als Homo, denn bei dem Wort muss ich an ein Schimpfwort denken und als nächstes an die Vorfahren des Homo Sapiens.
Im Bundestag kann man sich zu nichts einigen. Dafür ist man nun im Arbeitsministerium von Andrea Nahles wieder zurückgerudert, was die Personenumlaufaufzüge betrifft. Nachdem nur Mitarbeiter des Gebäudes diese nach Einweisung benutzen durften, soll nun wieder jeder die Paternoster benutzen dürfen. Dazu sollen aber auch Hinweise zur Benutzung angebracht werden. Ich würde mal vorschlagen, dass dort steht, nicht hinausspringen und nicht zu früh oder zu spät einsteigen. Natürlich auch keine Rollwagen mit Akten oder ähnliches mit reinnehmen wollen. Passt erstens nicht und zweitens kann da wirklich was passieren.

Die Namen der Teilnehmer für das Sommer-Dschungelcamp sind bekannt. Es sind einige Namen dabei, die man erwartet hat, wie beispielsweise Ingrid van Bergen, die immer gesagt hat, dass sie gerne einmal dorthin zurückwolle. Auch Walter Freiwald ist natürlich wieder mit von der Partie sowie Jay Khan, Costa Cordalis oder Brigitte Nielsen. Grosse Überraschungen gibt es nicht, aber will überhaupt jemand das Sommer-Dschungelcamp sehen? Gezwigt wird es ab dem 31. Juli. Könnte interessant werden, weil es 31 Kandidaten sind von denen es nur einer schaffen wird, ins Dschungelcamp in Australien zurückzukehren.
Ich tue mir die Sendung jedenfalls nicht an, da auch Michael Wndler wieder dabei sein wird. Den muss ich wirklich nicht sehen, bei PromiBigBrother hat er mir letztes Jahr wirklich gereicht.

 

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Schuld sind nur die anderen – Griechenland kann nichts für seine Misere


Langsam wird die Zeit knapp für Griechenland. Bis zum 30. Juni muss nicht nur das geliehene Geld der IWF zurückgezahlt werden, sondern auch endlich konkrete Plänestehen, wie Griechenland weiter Geld einsparen will, um sich aus der Krise zu stemmen.
Nur hat man das Gefühl, dass weder der griechische Ministerpräsident Tsipras noch der Finanzminister Varoufakis die Situation wirklich ernst nehmen. Sie tun so, als sei Griechenland vollkommen unverschuldet in Not geraten und müsste nun von den anderen EU-Ländern gerettet werden, weil es deren Pflicht sei. Verpflichtungen müsse Griechenland auch nicht eingehen. Und überhaupt: Schulden zurückzahlen? Nein, das braucht das Land nicht. Das hat nun auch eine völlig „unabhängige“ Prüfungskommission festgestellt. Griechenland trägt keinerlei Schuld an der eigenen Misere und müsse deshalb auch keine Schulden zurückzahlen. Ausserdem schuldet Deutschland Griechenland immer noch Geld – Reparationen.
Wenn Deutschland endlich einmal die Güte hätte, die Milliarden zu überweisen, wäre Griechenland auch wieder flüssig. Aber wenn das reichste Land Europas nicht zahlen will, dann kommt man eben auf keinen grünen Zweig.
Gut, das ist ein wenig überspitzt geschildert, aber man kann sich gut vorstellen, dass Ähnliches im Kopf von Tsipras und Varoufakis herumspukt.
Denn wieso geht es mit Griechenland nicht bergauf? Man müsste doch den Ansatz von Besserung erkennen, denn die Krise hat doch nicht erst gestern Griechenland lahmgelegt.
Die Geriechen jedenfalls befürchten schon das Schlimmste und leeren ihre Konten, um nichtnoch ihr Erspartes zu verlieren, wenn die Banken in die Pleite rauschen. Dabei übersehen sie, dass sie mit ihren überstürzten Kontenleerungen diese Pleiten nur anfeuern. Deshalb haben die Banken schon um Unterstützung bei der IWF gebeten, um weiterhin Bargeld zur Verfügung zu haben. Doch wäre es nicht besser, wenn sie das Abheben von Geld auf ein Minimum beschränken würden? Wäre das nicht eine bessere Lösung? Natürlich würde es dann auch die Touristen treffen, die danach auch nur noch das ausgegebene Minimum abheben können. Und wenn Griechenland tatsächlich aus dem Euro fliegt und die Banken zusammenbrechen, dann kann man seine EC-Karte vergessen. Wer also einen Griechenland-Urlaub plant, sollte sich eine Kreditkarte besorgen, falls man die noch nicht hat. Denn damit kann man zahlen, auch wenn sonst nichts mehr geht.
Griechenland steht das Wasser bis zum Halsund was machen sie? Da mit der EU nicht mehr gut zu reden ist, suchen sie sich bessere Geschäftspartner und da kommt das gechasste Russland gerade recht. Vor einiger Zeit schrieb ich, dass Russland durch Griechenland eine Pipeline bis in die Türkei ziehen wolle. Das ist nun besiegelt worden und Griechenland bekommt auf einen Schlag das Geld, was eigentlich erst Jahr für Jahr gezahlt werden sollte. Bei Russland sollte man auch lieber gleich das ganze Bargeld verlangen, denn die Finanzen des Landes sind auch nicht gwrade rosig. Auch nicht erst seit den Sanktionen, aber seitdem ist die Lage noch prekärer geworden. Pleite gehen wird Russland nicht, solange sie Krieg führen kurbelt das die Wirtschaft an, auch wenn es sich irgendwann ins Gegenteil umkehren kann, wenn man den Zustand zu lange anhalten lässt.
Aber Griechenland hat immer noch nicht verstanden, was nun Sache ist. Schuld sind natürlich immer die anderen, vor allem die EU, die ihnen nicht einfach die Schlden erlässt. Ach was, Schulden haben sie ja gar nicht, aber das muss man der EU natürlich erst einmal begreiflich machen. Und so lange wird eben mit denen gespielt. Man macht ein paar Zugeständnisse, streut ihnen Sand in die Augen und am Ende wird doch das gemacht, was man schon die ganze Zeit wollte. Natürlich erst, wenn man das nötige Geld kassiert hat, um wieder flüssig zu sein. Und dann nach mir die Sintflut.

Neben dem ganzen Theater mit Griechenland hat die EU noch Zeit gefunden, sich um andere Probleme zu kümmern. Zweites Lieblingsthema der EU ist Russland. So wurde beschlossen, dass die Sanktionen gegen Russland noch mindestens bis 2016 dauern sollen, wenn nicht sogar darüber hinaus, sollte sich nichts an den russischen „Eroberungsplänen“ ändern. Ich frage mich zwar immer noch, was das bringen soll, denn es ist nichts anderes als ein Kräftemessen – von beiden Seiten.
Vorteil haben weder die EU noch Russland, dafür jede Menge Nachteile. Eigentlich hatte es Russland treffen sollen, aber im Grunde genommen erwachsen den Firmen, die keine Geschäfte mehr mit Russland machen dürfen, weitaus grössere Nachteile. Denn ihre Gewinne gehen zurück, die sie nirgendwo ausgleichen können.
Aber Hauptsache, die Politiker haben ihren Willen bekommen und bieten Putin immer schön eine Angriffsfläche.
Wenn man Russland wirklich treffen will, soll man das anders machen. Putin überall einladen, aber ihn wie Luft behandeln. Das wird ihn vielmehr wurmen als irgendwelche Sanktionen. Genauso hätten sie es auch beim G7-Gipfel in Ellmau machen sollen. Putin wird als Gast eingeladen, aber sprechen will niemand mit ihm, auch lässt sich niemand mit ihm ablichten. Der wäre so sauer gewesen. Aber diese Chance hat man nun verpasst. Aber was nicht ist, kann immer noch werden.

Die erste allein geschriebene Enzyklika von Papst Franziskus wurde am Donnerstag im Vatikan vorgstellt. Sie ist an alle mMenschen guten Willens gerichtet, also nicht nur an Katholiken. Das hat Franziskus so eingeführt, dass er nicht prinzipiell die Katholiken anspricht, sondern eben alle Menschen anzusprechen versucht. Zwar sind auch unter seiner Amtszeit die Katholiken die einzig wahren Christen, aber er betont das nicht so sehr, wie es beispielsweise sein Vorgänger, der emeritierte Papst Benedikt XVI., getan hat.
Und mit diesem päpstlichen Rundschreiben oder Lehrschreiben mit dem Titel „Laudato Si“befasst sich Franziskus mit dem Bewahren der Schöpfung
Das klingt nun so, als würde es um irgendetwas in der Bibel gehen. Das tut es nicht, denn es geht darum, dass wir Menschen verantwortungsvoll mit der Erde umgehen. Natürlich nicht nur mit der Erde, sondern mit allem, was dort auch so kreucht und fleucht. Wir sollen uns auf uns selbst besinnen, aufhören die Erde auszubeuten oder Dinge zu manipulieren, die man nicht verändern sollte.
Interessant an der Enzyklika ist, dass er auch diejenigen angreift, die mit der Bibel argumentieren, aber nur ihren eigenen Vorteil darin sehen, also praktisch die Bibel so auslegen, wie es ihnen gerade passt.
Das Lehrschreiben entspricht dem, was Franziskus seit seinem Amtsantritt anmahnt. Nun hat er es in schriftliche Worte gefasst. Bleibt allein die Frage, ob es mehr als nur ein Echo aufwerfen wird? Einige angesprochene Dinge in dem Rundschreiben sind es wert, darüber nachzudenken, andere Themen sind ein wenig heikel. Dabei darf man auch nicht vergessen, dass die katholische Kirche immer noch recht konservativ ist.
Dennoch ist es eine Enzyklika, die man nicht einfach in die Ecke stellen und verstauben lassen sollte.

Vor einer Woche bestritt die deutsche Nationalmannschaft sein EM-Qulifikations-Rückspiel gegen Gibraltar. Die erste Halbzeit war höchst mau gewesen, gerade einmal ein Tor hatte die deutsche Mannschaft zustande gebracht, dazu einen Elfmeter verschossen. Beinahe sah es so aus, alks würde Gibraltar über die Deutschen triumphieren, obwohl es keine Profi-Fussballer sind. Elefantendame Mala war am toben, denn so eine Leistung hatte sie nicht erwartet. Aber in der zweiten Halbzeit, als dann die Tore fielen, war sie zufriedengestellt. Die alte Kuh hatte getippt, dass Deutschland gewinnen würde, dass es aber so schwierig wäre, hätte sie nicht gedacht. Das hatte hingegen die Pusteblume vorausgesehen, die laut Jonas getippt hätte, dass Gibraltar sich ein paar Chancen herausarbeiten würde. Letztendlich hatte sie aber auch auf einen Sieg der deutschen Nationalmannschaft getippt.
Aktuell ist die deutsche Mannschaft zweiter hinter Tabellenführer Polen. Wenn im Oktober das Rückspiel erfolgt, gibt es vielleicht keine zweite Schlacht von Tannenberg 1410 wie noch beim Hinspiel.
Elefantendame Mala kann sich nun endlich erholen, wo die Bundesliga beendet ist und auch keine EM-Qualifikationsspiele mehr anstehen. Natürlich könnte die alte Kuh nun auch die Spiele der U21 oder der Frauen-Nationalmannschaft tippen. Aber dazu hat sie keine Lust. Sie drückt beiden Mannschaften den Rüssel, dass sie gut abschneiden mögen, ist ist aber auch schon alles.
Stattdessen will sie nun der Faulheit frönen, nur unterbrochen von Schlammbädern, Baden, oder fressen. So will sie ihre Tage verbringen. Die fussballfreie Zeit ist auch schnell wieder vorbei.
In zwei Wochen jährt sich zum dritten Mal Malas Abreise.

 

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