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Sagt Großbritannien der EU Goodbye und probt den Aufstand?


Erst wurde über einen „Grexit“ gesprochen, der wahrscheinlich irgendwann kommen wird und die Europäische Union nicht weiter kümmert. Doch das Wort „Brexit“ fürchtet die EU mehr als der Teufel das Weihwasser. Was ist geschehen?
In Grossbritannien wurde gewählt. Hiess es in den Umfragen noch, dass Labour vorne wäre, hiess es anfangs der Auszählung, weder Labour noch Camerons Partei hätten eine Mehrheit. Dann aber war schnell klar, dass die Torys den Sieg davontragen würden. Cameron bleibt Premier und kann auch noch allein regieren.
Was heisst das nun für Europa und vor allem für die Europäische Union? Denn Cameron hat bereits mehrfach gesagt, dass er aus der EU austreten will. Gekommen ist es dazu nicht, aber was nicht ist, kann noch werden. Cameron versprach, dass die Briten über einen Verbleib Grossbritanniens in der EU über 2017 hinaus abstimmen können. Was bei diesem Volksentscheid herauskommen wird, steht in den Sternen, aber die Vermutung liegt nahe, dass die Briten sich wahrscheinlich für einen Austritt entscheiden werden. Oder gibt es eine Überraschung? Bei der Abspaltung Schottlands von Grossbritannien gab es auch Umfragen, wo es hiess, die Abspaltung liege vor. Am Ende kam etwas ganz anderes raus.
Die alles entscheidende Frage: Warum wird der „Brexit“ gefürchtet?
Das Wort, das wie ein Brechreiz klingt, heisst nichts anderes, als das Grossbritannien aus der EU austreten könnte. Ganz ähnlich wie „Grexit“, wo es um den Ausstieg Griechenlands aus der EU geht.
Wenn Griechenland sich endlich mal entscheiden könnte, die EU zu verlassen, würde dem Land niemand der anderen EU-Mitglieder eine Träne nachweinen, denn ein Geldfass ohne Boden hat das rettende Schiff verlassen. Grossbritannien allerdings ist nicht knapp bei Kasse, zahlt immer fleissig seine Gelder. Wenn dies nun ausbleibt, werden die anderen Länder diese Beiträge übernehmen müssen. Allen voran Deutschland. Mehr als zwei Millarden Euro dürften es mehr sein. Etwas, dass Finanzminister Schäuble nun gar nicht in seine Pläne passt, wo er doch den Schuldenabbau Deutschlands vorantreibt.
Ausserdem hat es natürlich auch wirtschaftliche Folgen, die erst einmal nicht riesig ins Gewicht fallen, aber mit der Zeit schon spürbar werden. Und da sich die Situation mit Russland sowieso nicht entspannen wird solange Putin an seinen Allmachtsphantasien festhält, ist der „Brexit“ ein weiterer Punkt, dass die Wirtschaft nicht stärker wird. Und die stärker die Wirtschaft ist, desto mehr Steuern gibt es und je mehr Steuern, desto mehr Geld für den Staat und das ist gut für den Schuldenabbau.
Für Grossbritannien hätte es natürlich auch wirtschaftliche Einbussen, zudem könnte der Einfluss des Landes in der Welt schwinden, so Kritiker des „Brexit“.
Ein Austritt aus der EU kann nur Nachteile haben, auch wenn Grossbritannien schon immer gern sein eigenes Süppchen gekocht hat. Aber will Grossbritannien wirklich aus der EU aussteigen? Zielt David Cameron nicht darauf, dass mit einem angedrohten Austritt aus der EU, die anderen Mitglieder alles versuchen werden, um Grossbritannien zu halten? Bessere Bedingungen, vielleicht sogar mehr Einfluss? Alles ist möglich, was sich Cameron mit seiner Aussage gedacht hat, dass er das Volk abstimmen lassen will, ob Grossbritannien die EU verlassen soll.
Wenn sie gehen wollen, sollen sie doch gehen. Niemand wird sie aufhalten, aber die Nachteile werden sie dann selbst auslöffeln müssen.

Letzte Woche berichtete ich an dieser Stelle noch, dass ein weiterer Streik der GDL anstehen könne. Nun befinden wir uns mittendrin und ärgern uns masslos. Aber wir ärgern uns nicht über die Bahn, sondern über Claus Weselsky, die GDL und die streikenden Lokführer.
Wieder fährt kaum ein Zug, S-Bahnen nur alle halbe Stunde, wenn die Strecke nicht gleich eingestellt wurde. Aber obwohl der Streik so lange dauert, bin ich irgendwie der Meinung, dass mehr Züge fahren, als bei den letzten Streiks. Dazu würde vielleicht auch passen, dass nicht alle Lokführer streiken. Ich meine nicht die verbeamteten, sondern Lokführer, die in der GDL drin sind.
Ich wollte mich mit dem Fahrrad eigentlich zur Arbeit machen, aber aus irgendeinem Grund nahm ich doch das Auto und war am Ende froh darüber, denn das Unwetter hatte uns fest im Griff. Vielleicht nicht so schlimm wie im Norden, aber dafür war der Regen hier auch recht heftig. So stand ich im Stau und ärgerte mich über die GDL, denn ich hätte schön mit der Bahn fahren können, aber das war mir zu heikel.
Was will die GDL mit diesem Marathon-Streik nun eigentlich erreichen? Ausser der Tatsache, dass niemand in der Bevölkerung mehr für einen Streik Verständnis hat.
Im Bundestag wird über ein Tarifeinheitsgesetz verhandelt. Damit wäre die GDL nicht mehr in der Lage, auch für andere Gewerkschaften zu verhandeln, wie sie es momentan anstreben. Ein Streikverbot bedeutet dieses Gesetz nicht, aber die Macht der GDL würde massiv eingeschränkt werden. Und deshalb wird jetzt verstärkt auf die Bahn Druck ausgeübt, damit noch vor dem ersten Juli ein Ergebnis erzielt wird. Ob tatsächlich etwas daraus werden wird? Keine Ahnung, das muss man sehen.

Elefantendame Mala ist am jubeln, denn ihr Lieblingsverein, der FC St. Pauli hat sein nächstes Spiel gewonnen. Es ging gegen Kaiserslautern und St. Pauli war der Aussenseiter in diesem Spiel, denn Kaiserslautern will unbedingt in die erste Liga aufsteigen. Aber erst einmal wurden ihnen heute ein Dämpfer verpasst. Gut, es war auch einiges an Glück dabei, dass St. Pauli heute gewonnen hat. Aber wie sagt Mala immer: ‚Ein Sieg ist ein Sieg und drei Punkte sind drei Punkte.‘ Recht hat sie.
Die erste Halbzeit dümpelte vor sich hin, doch in der zweiten Halbzeit ging es los. Zwei Minuten gespielt und das erste Tor fiel. Glücklich, aber Tor ist Tor. Dann der Elfmeter, der gepfiffen werden konnte oder nicht. Wieder ein Tor. Damit führte St. Pauli mit 2:0. Doch das heisst bei diesem Verein nichts. Meist lassen sie sich in der letzten Viertelstunde das Spiel aus der Hand nehmen. Nein, dieses Mal nicht. Kaiserslautern kämpfte, aber St. Pauli hielt konnte die Führung über die Zeit bringen und fährt nun mit drei weiteren wichtigen Punkten heim.
Und Mala freut sich doppelt, hatte sie doch auf einen Sieg getippt. Im Gegensatz zur Pusteblume, die sagte, dass St. Pauli verlieren würde.
Jonas vermutet nun, dass die Pusteblume Heidenheim und Kaiserslautern verwechselt hätte. Wie sie das gemacht haben soll, weiss ich nicht, denn da lag schliesslich noch Leipzig dazwischen. Aber er sucht nun mal nach Erklärungen, warum es nicht das gewünschte Ergebnis gab.
Mala erfreut sich wieder an den Besuchern und seitdem sie weiss, dass sie so vielen Menschen wichtig ist, geht es ihr noch gleich viel besser. Selbst die Pandas stören sie nicht mehr, denn die könnten ihr nie den Rang ablaufen. Dafür gefällt ihr allerdings weniger, dass schon wieder mit ihr Werbung gemacht wird. In einer Hamburger Zeitung macht die HSH Nordbank Reklame mit ihr und ihrem Zuhause. Das taten sie schon im Mai 2012 und 2013 und jetzt wieder. Mala hat nichts dagegen, wenn mit ihr Werbung gemacht wird, denn sie sagt von sich, dass sie äusserst fotogen sei, aber sie möchte dann bitteschön auch dort leben, wo ihr Konterfei für herhalten soll.
Aber welchen anderen Elefanten gibt es auch als sie, der so schön und fotogen ist? Ihr fällt niemand ein, denn sie sei einfach die allerschönste. Froh ist sie bis heute übrigens, dass sie nicht für die Elbphilharmonie Werbung gemacht hat. Darüber macht sie sich heute noch lustig, dass man da Mogli sehen kann und ausserdem einen Apfel, damit diese ihren Rüssel richtig hält. So was hat Europas klügster Elefant natürlich nicht nötig.
Der HSV hat gestern im so genannten „Sechs-Punkte-Spiel“ zwar nicht drei Punkte geholt, aber wenigstens einen Punkt. Torschütze war wieder einmal Gojko Kacar, der bereits aussortiert worden war und keinen weiteren Vertrag über die Saison hinaus angeboten bekam. Momentan sieht es aber eher danach aus, als ob er doch noch einen Vertrag bekommen wird. Jedenfalls sorgt er mit seinen Last-Minute-Toren dafür, dass der HSV wichtige Punkte holt.
Ein Punkt gegen Freiburg, der ein direkter Konkurrent um den Klassenerhalt ist, ist besser als nichts. Nun muss man nur noch sehen, wie sich Paderborn, Hannover und Stuttgart machen werden. Ich hoffe immer noch, dass Hannover absteigen wird. Wie gesagt, ich mag den Verein nicht.
Bayern München sieht einen weiteren Titel in weite Ferne rücken. Es geht um die Champions League-Trophäe und um den Einzug ins Finale. Am Mittwoch verlor Bayern sang- und klanglos mit 3:0 gegen Barcelona. Ich habe nur zehn Minuten des Spiels gesehen – von der 64. Minute bis zum ersten Messi-Tor -, aber das zeigte mir, dass Bayern gar nicht zu einem Sieg fähig war. Man konnte regelrecht sehen, dass Barcelona bald ein Tor schiessen würde. Ja, ich habe das gesehen, denn Bayern vertändelte den Ball, schoss andauernd zu Neuer zurück, leistete sich Fehlpässe und dödelte mit dem Ball eher rum als wirklich mal zu einem Torschuss zu gelangen. Es schien mir, als würden sie auf ein Unentschieden hoffen und den Ball noch bis zum Abpfiff halten wollen. Daraus wurde nichts und sie verloren. Wie das Rückspiel ausgehen wird? Keine Ahnung, aber die Stadt wird am Dienstag kochen. Und ob man Bayern die Daumen drücken soll? Einen Dämpfer haben sie immer verdient, aber sie sind der letzte verbliebene deutsche Verein in der CL. Da sollte man sich das vielleicht noch mal überlegen. Ausserdem sind die mir immer noch sympathischer als Messi und der ewig foulende Neymar jr.

 

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Karneval im Herbst heißt Halloween


Überall in den Läden wird man nicht nur mit Weihnachtssachen genervt, sondern verstärkt mit irgendwelchen Halloween-Artikeln. Kürbisse ohne Ende kann ich noch verstehen, denn Hokkaido oder Butternut sind schmackhafte Speisekürbisse. Aber dieses ganze andere Gedöns – jetzt rede ich schon wie Jonas – wie Süssigkeiten, Verkleidungen wie an Karneval und die indirekte Aufforderung Halloween zu zelebrieren.
Ich kann mich wirklich beherrschen, denn dieses Fest oder wie man es auch immer nennen will ist einfach nichts für mich. Ich mag Karneval schon nicht, warum muss ich dann noch gezwungen werden, Halloween zu feiern? Ich weiss es nicht, aber die ganzen Konzerne haben sich Halloween dazu auserkoren, um noch mehr Geld zu scheffeln. Denn genau das ist es. Früher war der 31. Oktober nur der Reformationstag. Dann aber kam, wer auch immer es war, auf die „tolle“ Idee, dass wir noch nicht genug Blödsinn hätten, was den Kindern Spass machen könnte und Halloween wurde zum neuesten Ereignis auserkoren. Tja, ein amerikanischer Brauch, den die USA von den Iren übernommen hat, schwappte auch zu uns. Der Höhepunkt des ganzen Halloween-Blödsinns ist bereits vor zwei Jahren erreicht worden. Im letzten Jahr war die Werbung für Halloween recht zurückhaltend, während es in diesem Jahr wieder extrem ist. Jedenfalls in den Läden, wo ich einkaufen gehe. Ich sehe ein grosses Halloween-Sortiment, Süssigkeiten sind in Grabbeltischen aufgebaut und man wird förmlich dazu gezwungen, dieses sinnlose Zeug – ich mag keine Süssigkeiten – zu kaufen.
Ich will nicht ganz so weit gehen wie Jonas, der die Kinder, die an seiner Haustür nennen, als Schmarotzer bezeichnet, aber in gewisser Weise ist es schon eine Art Erpressung. Denn wenn es nichts gibt, stellen diese „Nervensägen“ etwas an. Und das Zeug wegzubekommen ist schlimmer, als wenn man denen etwas gibt. Man muss ja nicht so wie Steve machen, der immer die uralten Süssigkeiten durchguckt und die dann weg gibt.
Aber worauf ich hinauswill: Halloween hat in Deutschland nichts zu suchen. Das mag in den USA, Irland und Grossbritannien Bedeutung haben, aber hier ist es nur eine Idee der ganzen Konzerne, die Süssigkeiten, Accessoires und alles, was man für den Karneval braucht, verkaufen. Denn was haben wir mit Halloween zu tun? Weil wir Kürbisse essen? Wir haben Karneval, wo die Kinder sich verkleiden können. Von Tür zu Tür gehen Kinder in manchen Gegenden am 11. November und kriegen dann ein paar Kleinigkeiten. Aber davon kann die Süssigkeitenindustrie natürlich nicht leben, denn das ist eine minimale Einnahme. Deshalb musste was grösseres her. Und was eignete sich besser als Halloween?
So wurde dieser Blödsinn eingeführt und schlug prompt ein wie eine Bombe. Die blödesten Artikel wurden nun auf einmal verkauft. Am harmlosesten finde ich noch Backmischungen für Halloween. Aber wozu brauche ich Maxi-Eier von Kinder Überraschung? Kann es mir jemand erklären? Vielleicht bin ich auch einfach zu alt dafür, um den Sinn von Halloween zu begreifen. Aber für mich ist das einfach nur Kommerz. Und keiner oder wenige scheinen es zu sehen.
Mal sehen, wie lange ich das noch ertragen muss. Man kann an dem Tag nicht einmal mehr ausgehen, weil man Angst haben muss, das Anwesen sei verwüstet. Ist bei mir hier nicht so schlimm, aber in Leipzig war es schon so, bis Steve sich dann das Haus des Schreckens ausdachte. Seitdem nahm die Masse an Kindern ab, denn sie rannten wirklich schreiend davon, wenn Steve im Gruselkostüm die Tür öffnete. Am Ende kamen kaum noch welche zu uns. Deshalb war Steve auch immer froh, wenn er die uralten Süssigkeiten loswurde.
Nun gut, ich werde es auch in diesem Jahr über mich ergehen lassen, aber es ist schon furchtbar, wenn die ganze Redaktion mit Kürbissen und irgendwelchen Masken und Grimassen geschmückt ist. Als ob karneval nicht schon genug wäre.
Aber alles Kommerz!

Eine Information aus Münster. Ja, es stimmt: Elefantin Ratna ist nicht mehr schwanger, sodass Thura nicht Oma werden wird. Bei einer Spätgebährenden wie Ratna – sie ist 22 – ist so etwas nicht ungewöhnlich. Bei diesem Elefantinnen kann es vorkommen, dass sie in den ersten Monaten einen Abort haben, weil sich die Frucht zu weit hinten eingenistet hat. Soll wohl auch bei Malas Genossin old Rani so gewesen sein. Aber da kann ich das nicht genau bestätigen. Bei Elefantin Hoa ging ja bei der ersten Schwangerschaft alles gut bis auf die Tatsache, dass sie einmal zu fest zugetreten hat, als ihr Jungtier geboren war. Und es war keine Absicht, wie ich noch einmal anmerken muss. Bei Hoa wird es dieses Mal wohl besser werden. Interessant wird, ob sie zur Herde um Thura, Rani und Saida kommen wird. Sind nicht die einfachsten Elefanten, aber bei der Klein-Gruppe um Don Chung und Trinh ist Hoa noch weniger gut aufgehoben. Ja, wie heisst es bei Isis Just: Die Leipziger Herde darf als gescheitert angesehen werden. Das sei keine Herde, sondern ein Zusammenschluss aus Einzelpersönlichkeiten. Ausserdem sei das Modell-Mala dort gescheitert.
Gut, ich plaudere hier wieder interna aus, denn der besagte Thriller ist noch gar nicht erschienen, wo das drin steht.
Ratna mag eine Fehlgeburt gehabt haben, aber wenigstens hat sich ihr Zeitfenster nicht geschlossen. Das ist schon mal was. Ausserdem wird ab Ende Dezember Cornys Jungtier erwartet. Wenn ich den Zeitungsartikel recht verstanden habe, soll sie dann nur in Sichtweite zu den anderen gehalten werden. Hat da die Zeitung was falsch verstanden oder bin nur ich das, der was falsch gelesen hat? Mal abwarten, was sein wird. In Hamburg klappt es doch auch mit den Herdengeburten.

Auch Elefantendame Mala bekommt derzeit Kürbisse ohne Ende. Angeblich habe sie sich schon überlegt, ob sie nicht in einen Hungerstreik treten solle. Aber da noch genügend andere Leckereien gereicht würden, hat sie es sich noch einmal anders überlegt. Sie hat im Grunde nichts gegen Kürbisse, aber zuviel davon, ist ihr einfach zu viel. Kennt man ja, wenn man tagelang das gleiche ist, kann man es irgendwann nicht mehr sehen und ist froh, wenn man etwas anderes vorgesetzt bekommt. Da hat die alte Kuh noch eine gute Auswahl. Heu gibt es, Äpfel gibt es, Möhren, aber leider, leider keine gekochten Kartoffeln. Die hat sie besonders gern.
Nun muss sie mal wieder ein Spiel des FC St. Pauli tippen. Es geht heute gegen den Karlsruher SC, der zu Beginn der Saison nicht schlecht gestartet war und nun ein wenig schwächelt. Mala ist dem Verein in Sympathie verbunden, was auch daran liegen mag, dass ihre liebste Freundin Jenny – wie sie gerne zu sagen pflegt, obwohl beide nie ein Gehege geteilt haben – dort schon seit acht Jahren lebt. Im Karlsruher Zoo natürlich. Elefantendame Mala hat sich zu einer Niederlage entschlossen. St. Pauli würde es heute ruhiger angehen, weil es am Dienstag im DFB-Pokal gegen Dortmund gehen würde. Und da sie dort unbedingt in die nächste Runde einziehen wollen, werden sie heute nicht so sehr auf Sieg aus sein.
Was die alte Kuh wieder alles weiss oder zumindest glaubt zu wissen. Beim DFB-Pokal sagt sie übrigens, dass St. Pauli gegen Dortmund gewinnen würde.
Die Pusteblume hat nun ganz anders getippt. Zum einen glaubt sie an einen Sieg von St. Pauli gegen den KSC – penetranter Linksrüssler, wie Jonas immer sagt -, während sie zum DFB-Pokal sagt, dass St. Pauli gegen Dortmund verlieren würde. Tja, da ist Jonas sehr gespannt, ob seine Pusteblume recht behalten wird. Das letzte Mal lag sie jedenfalls schon mal richtig, als sie sagte, dass St. Pauli verlieren würde.
Ich frage mich momentan ganz bang, wie es mit Werder Bremen weitergehen wird. Gegen Köln verloren sie gestern erneut ein Spiel und sind weiterhin Tabellenletzter. Liegt es nun am Trainer, am Team oder an ich weiss nicht was? Jedenfalls ist Robin Dutt der bisher schlechteste Trainer in der Geschichte Werder Bremens. Das will was heissen, denn es gab eine Zeit Ende des letzten Jahrhunderts – klingt, als ob es schon Ewigkeiten her wäre -, wo Werder regelmässig auf den hinteren Tabellenplätzen in die neue Bundesliga-Saison startete. Das besserte sich dann, aber nun scheint es wieder so weit zu sein. Doch es bleibt die Frage, ob Werder sich wieder berappeln wird. Dutt wird wohl heute Nachmittag gehen müssen und wer kommt dann? Bernd Schuster vielleicht? Warum nicht, in Spanien hat er gute Arbeit geleistet, nur in Deutschland will ihn kein Verein haben.

Jonas hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass sein Heimatzoo einen Fotowettbewerb veranstaltet hatte. Nichts besonderes, denn das gibt es anderswo auch. Nun hat er sich die zwölf Bilder angesehen, die zur Auswahl stehen, um von den Website-Besuchern zum schönsten Motiv gekürt zu werden. Und dabei stiess er auf ein Bild, dass nicht im genannten Aktionszeitraum aufgenommen worden sein kann, sondern spätestens im Herbst 2012. Warum? Nun ja, das abgebildete Alpaka ist seit August 2013 nicht mehr in der Herde aufgetaucht, muss folglich gestorben sein. In dem Monat war es nicht das einzige Alpaka, das verstarb. Auch Jonas‘ Lieblingsalpaka namens Pinta segnete das Zeitliche. Etwa zwei Wochen später soll Carmen – das auf dem Foto abgebildete Alpaka – gestorben sein.
Vielleicht wurde sie auch hinter den Kulissen gehalten und ist nun wieder aufgetaucht, allerdings glaubt Jonas nicht daran, weshalb er vermutet, dass die EXIF-Daten verändert wurden. Möglich ist alles. Ich wollte es nur mal erwähnt haben.

 

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Zerbricht Europa in Kleinstaaten?


Nun versucht auch Katalonien sich durch ein Referendum vom ungeliebten Spanien zu lösen. Am 09. November schon soll es so weit sein.
Allerdings gibt es ein Problem: Die spanische Regierung in Madrid hält dieses Referendum für verfassungswidrig und will es unter allen Umständen verhindern, denn Katalonien ist praktisch die reichste Region Spaniens. So was lässt man ungern ziehen.
Nach dem schottisches Referendum war klar, dass in absehbarer Zeit, eine weitere Region in einem anderen EU-Land ebenfalls ein Referendum auf die Beine stellen würde, um aus dem ungeliebten Land austreten zu können. Heissester Anwärter war neben Südtirol auch Katalonien. Nun haben die Katalonier den ersten Schritt getan.
Aber so einfach, wie sie sich das vorgestellt haben, wird das nicht. Denn die spanische Regierung hat ihrerseits auch Schritte eingeleitet, um das Referendum unter allen Umständen zu verhindern. Dazu soll am Montag auf einer Sondersitzung des Kabinetts über eine Verfassungsklage entschieden werden. Wird darüber entschieden, dass es zu einer Verfassungsklage kommen soll und diese vom Gericht zugelassen wird, wird das Referendum automatisch ausgesetzt. Heisst, dass Katalonien sich auf unbestimmte Zeit nicht dafür entscheiden kann, ob sie unabhängig werden wollen.
Dabei soll das Referendum angeblich nicht bindend sein. Wenn also die Katalonier für eine Abspaltung votieren, muss es nicht heissen, dass sich die Region auch abspalten wird. Angeblich soll es nur als Votum gelten, wie die Katalonier davon denken und ob sie sich eine Eigenständigkeit vorstellen könnten.
So kann man es natürlich auch sagen, wenn man im Grunde nur darauf aus ist, endlich eigenständig zu werden. Man versucht der spanischen Regierung Sand in die Augen zu streuen. Aber die haben, wie gesagt, etwas dagegen. Eine der reichsten Regionen will eigenständig werden, so geht das nun gar nicht. Wobei Katalonien schon seit ewigen eiten versucht, sich aus dem ungeliebten Spanien zu befreien. Seit dem schottischen Referendum werden wir nun wohl noch mehr von solchen Referenden hören. Aber dann eine Kleinstaaterei? Das hatten wir doch alles schon.
In der Schule lernte ich, dass vor Napoleon in Deutschland eine Kleinstaaterei sondergleichen herrschte. Da kam man kaum vorwärts, weil alle paar Meter oder Kilometer ein anderes Gebiet erreicht wurde. Soll das nun auch in Europa geschehen? Man darf gespannt sein, wie sich das noch alles entwickeln wird.
Vor allem frage ich mich, wann denn nun Bayern wieder einmal auf seine Unabhängigkeit pochen. Aber wenn es so weit kommt, dann bin ich hoffentlich hier lange weg.

Nächstes Jahr wird es in der ARD einige Veränderungen geben. Seit Ende 2011 läuft seit Montag bis Freitag die mehr schlecht als recht laufende „Heiter bis Tödlich“-Reihe. Diese soll wohl im nächsten Jahr aufgegeben werden bzw. läuft sie nur noch dienstags und mittwochs. Donnerstags soll ein Ableger von „IN aller Freundschaft“ laufen. Aber da bin ich mir ziemlich sicher, dass auch dieses Format scheitern wird. Solange die ARD nicht begreift, dass die Sendungen um genau 19 Uhr anfangen müssen, wird das nichts werden. Denn viele sehen sich um 18 Uhr eine der vielen Sokos im ZDF an. Diese gehen bis kurz vor sieben, da läuft die „heiter bis tödlich“-Serie bereits. Und viele verstehen gar nicht, worum es eigentlich in der Folge geht, wenn sie den Anfang verpasst haben. Also sehen sie sich das erst gar nicht an. Des weiteren kommt manchmal noch erschwerend hinzu, dass die Folgen so dermassen schlecht geschrieben sind – meine persönliche MEinung -, dass sich niemand die weiteren Folgen der Serie ansieht, auch wenn die weitaus besser sind. So war es beispielsweise bei „Koslowski & Haferkamp“. Die erste Folge war grosser Mist, eigentlich waren erst die letzten Folgen so richtig gut. Aber mit der ersten Folge hatte man es sich versaut.
Inzwischen sollen schon Serien auf Eis liegen, weil sie beim Testpublikum durchgefallen sind. „Der Mama“ soll angeblich dieses Schicksal getroffen haben, obwohl es immer noch heisst, dass die Serie wohl im nächsten Frühjahr gezeigt werden wird.
Die ARD wird nie einen Blumentopf auf dem Vorabendsendeplatz gewinnen, da können sie sich noch so sehr anstrengen. Vielmehr sollten sie versuchen, gute Serie zu produzieren. Das meiste soll massentauglich sein, was oft auch heisst, dass es sehr einseitig ist. Es muss doch der Anreiz der öffentlich-rechtlichen Sender sein, dass sie gute Serienformate produzieren. Stattdessen versuchen sie das ewig gleiche, weil es ja so gut funktioniert hat. Natürlich kommt nicht alles bei den Zuschauern an. Aber was ist mit diesen Zoo-Dokus? Will die eigentlich noch jemand sehen? So bei einer Million-Zuschauern dümpelt die aktuelle „Nashorn, Zebra & Co.-Doku herum. Wie das nun bei den anderen war, weiss ich nicht, da habe ich noch nicht regelmässig nach der Zuschauerquote geguckt.
Die neuesten Krimi-Spass-Serien werden nun nicht mehr für die „heiter bis tödlich“-Reihe produziert. Heisst das nun, dass die Reihe gescheitert ist? Ich bleibe weiter dabei: Die Uhrzeit, wann die Serien beginnen, ist das Problem.

In Köln hat der dritte Elefant die Pocken. Was nun schlimm klingt, ist es in dem Sinne nicht, dass es nur eine weitere Infizierung gab. Meist infizieren sich alle anderen Elefanten auch, dass die gesamte Herde erkrankt. Das ist im Kölner Zoo nun nicht der Fall – noch nicht. Hoffentlich bleibt das auch so. Bei der dritten Elefantin ist es sehr früh erkannt worden und sie wird nun behandelt. Bei den anderen beiden soll es ja schon Anzeichen von Veränderungen an den Fusssohlen gegeben haben, als man endlich auf Pocken erkannte. Man denkt nun einmal auch nicht sofort an Pocken, sondern fürchtet erst einmal das Schlimmste: eine Herpes-Infektion. Für asiatische Elefanten kann das tödlich enden, denn in der einen Sekunde geht es ihnen noch gut, man kann nichts feststellen und am nächsten Tag sind sie tot, gestorben an einer Herpesinfektion. Übrigens finde ich es recht interessant, dass afrikanische Elefanten weder an Pocken noch an Herpes erkranken können.
Überträger der Pocken sind Nagetiere wie Mäuse, Ratten oder Eichhörnchen, aber auch Katzen. Ja, ganz recht gehört, auch Katzen können Pocken übertragen. Davon gab es in den letzten dreissig Jahre einige wenige Fälle in Deutschland, traf aber Menschen und keine Elefanten. Diese Zoonose ist nicht ungewöhnlich, wenn man mit den Stubentigern einen engen Kontakt pflegt.
Wie gut, dass ich mit Katzen absolut nichts anfangen kann und die mir nicht in die Wohnung kommen. Nun kenne ich den Grund.

Elefantendame Mala hatte diese Woche sehr viel zu tun, da mal wieder eine englische Woche war. Will heissen, sie musste drei Spiele innerhalb einer Woche tippen. Das findet sie immer ein wenig stressig, aber so oft kommt das nun auch wieder nicht vor. Wie hat sie da eigentlich nur die WM überstanden? Da musste sie alle paar Tage drei Spiele tippen.
Was sagt Mala nun zum Spiel des FC St. Pauli gegen den FSV Frankfurt? Da sagt die alte Kuh, dass St. Pauli nur unentschieden spielen wird. Es handelt sich beim FSV Frankfurt um den Tabellenletzten und gegen den sehen sie nie gut aus, wie man schon beim Spiel gegen Aue sehen konnte. Vielleicht reissen sie sich auch zusammen und schiessen ein Tor mehr als der Gegner. Dass sie das können, haben sie bereits gegen Braunschweig bewiesen. Bloss glaubt Mala nicht daran.
Jonas ist wieder ein wenig obenauf, nachdem sein neues Orakel wenigstens das Spiel gegen Braunschweig richtig tippte. Auch das Spiel hatte der Schlaubeutel noch getippt und war wie die Pusteblume dafür gewesen, dass Braunschweig gegen St. Pauli verliert. Das Spiel gegen Aue hatten sie bekanntlich falsch getippt, als sie beide für einen Sieg St. Paulis votiert hatten. Mala hatte es gewusst, dass St. Pauli ohne Punkte wieder heimfahren würde. Sie kennt nicht nur ihre Pappenheimer, sondern sie weiss genau, dass St. Paulis Trauma Erzgebirge Aue heisst. Gegen den Verein verlieren sie entweder fast jedes Spiel oder sie lassen dort drei Punkte liegen und müssen sich mit einem Unentschieden zufrieden geben.
Jonas freut sich, dass sich die Quote der Pusteblume ein wenig verbesser hat, allerdings ist er weiterhin unzufrieden mit ihr. Sie sei ein absolut penetranter Linksrüssler, weshalb er die letzten Spiele, nach denen er sie fragte, noch einmal wiederholt fragen muss. Sie hätte nicht gewählt, sondern einfach das genommen, was direkt vor ihrem Rüssel stand.
Ich habe ich schon ein paarmal gesagt, dass er es doch mal mit dem wohlgenährten Dickerchen versuchen soll. Die wird das vielleicht hinkriegen. Ansonsten soll er aufhören, immer herumzumaulen. Oder er soll sich endlich eine bessere Methode überlegen, wo er dann auch weiss, was die Pusteblume ihm sagen will. Wie hat er dann denn beim Schlaubeutel gemacht? Ich weiss es, aber ich verstehe es dennoch nicht.
Der Schlaubeutel hat auf einen Sieg von St. Pauli getippt, während die Pusteblume für einen Sieg des FSV Frankfurt votiert.
Drei Elefanten, drei Ergebnisse. Wer wird recht behalten?

 

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Das ZDF hat nichts dazugelernt


Schottland bleibt ein Teil von Grossbritannien. Mit etwa 55 zu 45 Prozent der Stimmen, stimmten die Schotten gegen eine Abspaltung.
Aufatmen beim Premierminister. Nun muss er aber die Zugeständnisse einhalten, die er den Schotten gemacht hat. Und auch Wales, Nordirland und England, wollen mehr Selbstbestimmung haben.
Eine äusserst knappe Entscheidung, aber was wäre gewesen, wenn Schottland für „Ja“ gestimmt hätte?
Die Währung hätte eine andere werden müssen, die Banken wären abgesprungen, man wäre kein EU-Mitglied mehr. Das sind nur einige Punkte, aber ich glaube nicht, dass die Befürworter der Abspaltung wirklich erkannt haben, was es für Schottland bedeutet hätte, wenn es eigenständig geworden wäre.
Übrigens freut sich auch der Rest Europas, abgesehen von den Gebieten, die gerne dem Vorbild Schottlands gefolgt wären. Südtirol beispielsweise oder die Katalanen. Aber sie können es immer noch machen. Was dabei herauskommen würde? Tja, das würden wir dann sehen.
Im Grunde würde es meiner Meinung nach nur Nachteile geben. Denn bislang werden sie von dem Land getragen, zu dem sie gehören. Sie verwalten sich bis zu einem gewissen Grad selbst, aber sie sind in einem Verbund, der alles besser abpuffern kann.
Es gibt Vorteile wie Nachteile. Warten wir ab, was weiter geschehen wird.

Wieder einmal hat das ZDF seinen Verjüngungswahn ausgelebt. Dieses Mal hat es die Serie „Der Alte“ getroffen.
Genau so unpersönlich ging es auch vor vier Jahren beim „Forsthaus Falkenau“ zu, als Darsteller der ersten Stunde einfach rausgeschrieben wurden. Diese bekamen zu hören, sie bräuchten nicht mehr wiederzukommen.
Damals verlegte man sie Serie von „Küblach“ an einen anderen Ort. Zwei Jahre später, im Oktober 2012, wurde dann vom ZDF verkündet, dass die Serie nicht mehr fortgesetzt werde. Dasselbe Schicksal traf auch die langjährige Serie „Der Landarzt“.
Angeblich seien beide Serien bei den Jüngeren nicht so beliebt gewesen. Ich muss sagen, dass in meiner Familie „Der Landarzt“ und „Forsthaus Falkenau“ nach dem Wechsel der Hauptdarsteller nicht mehr geguckt wurde. Die waren übrigens freiwillig gegangen, nicht das man da dem ZDF auch noch was unterstellt. Ich fand beide Serien nie besonders toll, aber dieses heile Welt-Gefasel im Forsthaus war eh nie mein Fall.
Anfang 2010 war auch die Mutter als Soko-Serien betroffen, als Hartmut Schreier aus der Serie „Soko 5113“ rausgeschrieben würde. Seinen praktischen Rauswurf wollte er damals nicht kommentieren, wie ich von Kollegen erfahren habe. Er hätte vom ZDF noch ein paar Rollen danach bekommen. Also sägt man nicht den Ast ab, auf dem man sitzt und schweigt lieber. Aber ist das wirklich die beste Lösung?
Nun also hat es die Krimi-Serie „Der Alte“ getroffen – übrigens nicht zum ersten Mal. Begonnen hat es damit, dass Walter Kreye einfach abserviert wurde, nachdem er wegen einer Krebserkrankung pausieren musste. Kündigung am Telefon. Auch sehr schön. Irgendwann wird nur noch eine SMS verschickt.
Nach Rolf Schimpf in die Fussstapfen des Alten zu treten, war nicht leicht und ich fand Kreye auch nicht so passend. Aber ich fand und finde ihn immer noch besser als den jetzigen Hauptdarsteller Jan-Gregor Kremp. Nichts gegen Kremp, er ist ein toller Schauspieler, aber je mehr Folgen ich von „Der Alte“ mit ihm in der Hauptrolle gesehen habe, desto mehr kam ich zu der Überzeugung, dass er für die Rolle einfach nicht passt.
Der nächste Wechsel war dann der des Gerichtsmediziners. Zack, ersetzt durch eine jüngere Person, dieses Mal eine Frau. Das soll auch schon unpersönlich vonstatten gegangen sein.
Nun dann die nächste Verjüngungsaktion, die beiden Figuren Axel Richter und Werner Riedmann werden durch jüngere Darsteller ersetzt. Ich tippe mal darauf, dass mindestens eine der neuen Figuren eine Frau sein wird. Wieso? Instinkt könnte ich jetzt sagen. Nein, ich vermute es nur, weil ja bereits der Gerichtsmediziner durch eine Frau ersetzt wurde. Ausserdem herrscht jetzt Gleichberechtigung in den Serien, also muss noch eine Frau dazukommen. Finde ich allerdings nicht passend, denn das macht das ganze Gefüge der Serie kaputt.
Im übrigen weiss ich gar nicht, wieso die Serie eigentlich verjüngt werden soll. Die läuft doch super, die Einschaltquoten sagen auch ihr übriges aus. Warum also eine Veränderung? Weil das ZDF endlich von seinem „Kukident“-Image weg will? Die Freitags-Serien sind nun einmal eher für die mittelalten bis alten Semester reserviert. Selbst ich muss mich mit meinen knapp 30 Jahren schon bald zu den Älteren zählen lassen. Wenn die angestrebte Zielgruppe des ZDF – welche ist das überhaupt? Zehnjährige? – sich die Freitagsserien nicht ansieht, hängt es damit zusammen, dass eben andere Serien laufen, die sie weit mehr interessieren. „Castle“ beispielsweise oder auch „Elementary“ oder ich weiss nicht was. Ausserdem sollte das ZDF mal bedenken, dass die jungen Seher von vor zwanzig Jahren älter geworden sind. Steve und Lei haben Anfang der 1990er begonnen diese Serie zu gucken, sahen sich sogar die damaligen Wiederholungen aus den 80er Jahren an. Die kennen fast alle Folgen und sehen sich die Serie immer noch an. Aber sie sind in all den Jahren auch älter geworden. Die Teenager von damals sind nun Erwachsene, die in ihrem vierten Lebensjahrzehnt sind. Dies trifft auch auf die letzte verbliebene Daily-Soap der ARD zu. Nur hat die mit einem erheblichen Zuschauerschwund zu kämpfen gehabt in den letzten Jahren, was aber an der Uhrzeit liegt und man ab einem bestimmten Alter sich nicht mehr für die Geschichten und Intrigen der Soap interessierte. Ab nächstem Jahr soll „Verbotene Liebe“ dann wöchentlich gezeigt werden. Ob das die Lösung ist? Na ja, ich glaube nicht.
Aber „Der Alte“ hat nicht mit einem schleichenden Zuschauerschwund zu kämpfen. Da mögen die leitenden Ermittler in den letzten Jahren gewechselt haben, aber ansonsten ist alles gleich geblieben. Es gibt einen Mord und es wird ermittelt.
Ich weiss gar nicht, wieso man immer versuchen muss, für die Jüngeren attraktiv zu sein. Wir kennen alle die Studien, die besagen, dass die Älteren im Gegensatz zu den Jüngeren zunehmen werden. Warum also versucht das ZDF dann unter allen Umständen, sich verjüngen zu wollen. Sitzen an den entsprechenden Stellen Menschen, die an der Midlief-Crisis leiden und deshalb einen auf „Verjüngungskur ist das Beste“ machen? So mag es einem Vorkommen, denn die Serie läuft doch, wie ich bereits sagte. Eine Änderung der Figuren bedeutet einen Umbruch, der unter Umständen von den Zuschauern nicht akzeptiert wird. Allerdings gibt es einige wenige, denen das völlig egal ist, wer da nun spielt und worum es überhaupt geht. Die haben den Fernseher bloss laufen, damit sie eine Geräuschkulisse haben.
Bei der Krimi-Serie „Ein Fall für Zwei“ könnte man sagen, dass beide Hauptdarsteller rechtzeitig gegangen sind, bevor es ihnen nicht anders ergangen wäre und sie durch jüngere Darsteller ersetzt worden wären. Mit der Serie in neuem Format kann ich nun wirklich nichts anfangen. Ich habe mir drei der vier Folgen angesehen, die im Mai gezeigt wurden, aber überzeugt hat mich keine der Folgen. Man kann nicht immer dasselbe erwarten, das sehe ich ein. Aber was da umgesetzt wurde, mag ich persönlich nicht.
Aber das ZDF macht sowieso, was es will. Ob sich da nun einer aufregt oder nicht, das ist denen völlig egal. Markus Lanz blieb auch „Wetten, dass..?“-Moderator, obwohl die Kritiken in den ersten drei Sendungen nicht abebbten. Stattdessen wurde so lange auf Lanz gesetzt, dass die Show am Ende praktisch tot war, von einem Quotentief zum nächsten ging. Da hätte man viel früher die Reissleine ziehen müssen, im Grunde genommen hätte man Lanz gar nicht nehmen dürfen. Aber das ZDF hat manchmal Gedankengänge, die Otto Normalverbraucher nicht nachvollziehen kann.
Gut, bei der Serie „Der Alte“ könnte man nun argumentieren, dass man die Figuren Richter und Riedmann auswechseln muss, weil sie ja ungefähr so alt sind wie die Hauptfigur. Wieso bleibt dann aber die Figur Heymann? Ja, das ist die Frage aller Fragen. Ich sage mal, wenn das ZDF diese Figur einfach rausschreibt, werden viele ältere Zuschauer, die Serie nicht mehr gucken. Denn Michael Ande, der Gerd Heymann spielt, ist seit der allerersten Folge von „Der Alte“ dabei – seit 1977. Den kann man nicht so leicht rausschreiben. Da würde es einen Sturm der Entrüstung geben. Aber die anderen Figuren. Ach was, das interessiert doch keinen.
Dabei glaube nicht, dass man heute den Titel „Der Alte“ noch wörtlich nehmen sollte. Diese Serie hat zwar einen Kommissar, der das Wort führt und die Ermittlungen leitet, aber muss der nun älter als seine Kollegen sein? Ja, einen Jungspund von gerade mal dreissig Jahren sollte man vielleicht nicht zum leitenden Ermittler machen, das würde nicht passen. Aber ansonsten ist der Titel der Serie doch heutzutage nicht mehr zwingend dazu gemacht, dass es heisst, der leitende Kommissar muss älter als seine Kollegen sein. Auch wenn der Titel es einem suggerieren mag.
Im Grunde wüssten wir eigentlich noch nichts von diesem Umbruch bei „Der Alte“, wenn Pierre Sanoussi-Bliss, der Darsteller des Axel Richter, gestern nicht ein Video auf seinem Facebook-Account gestellt hätte, wo er von seinem „Rausschmiss“ berichtet.
Im Gegensatz zu anderen, die dasselbe Schicksal ereilt haben, spricht er darüber. Das kann man nun positiv wie negativ sehen. Die einen sagen, der will sich bloss wichtig machen, weil danach nie mehr ein Hahn nach ihm krähen wird, während die anderen sagen, dass es völlig richtig ist, dass er darauf aufmerksam macht und was er davon hält. Dem letzteren schliesse ich mich auch an. Denn dadurch wird uns deutlich, dass die Schauspieler einer Serie praktisch dem Sender schutzlos ausgeliefert sind. Passt jemand nicht mehr ins Konzept, muss er gehen. So ist es hier auch geschehen. Nur hat sich dieses Mal einer der Betroffenen zu Wort gemeldet.
Eine Änderung der Entscheidung des ZDF wird es sehr wahrscheinlich nicht geben. Es ist ein Kampf gegen Windmühlen, da hat Pierre Sanoussi-Bliss recht, aber man kann immer sagen, dass man es nicht schweigend hingenommen hat.

Das Oktoberfest hat heute wieder begonnen. Im Juli – oder war es August? – sagte einer der Kollegen, dass auf der Theresienwiese wieder die Zelte aufgebaut würden. Da wusste ich schon, dass es bald wieder so weit sein würde.
Ein neuer Oberbürgermeister hat dieses Mal das erste Fass Bier angeschlagen. Ganze vier Schläger brauchte OB Reiter dafür. Im Grunde drei, aber um ganz sicher zu sein, schlug er noch einmal zu. Damit schlug er sich wacker, auch wenn er doppelt so viele Schläge brauchte wie Vorgänger Ude. Aber aller Anfang ist schwer. Ude brauchte sieben oder neun Schläge. Da scheiden sich die Geister, habe beide Angaben mehrmals gefunden.
Bis 05. Oktober geht die Wiesn und ich muss mir wieder ein paar Ausreden überlegen, damit ich dort garantiert nicht hinmuss, um irgendwelche Prominenten zu interviewen. In den letzten Jahren ist es mir gut gelungen, hoffentlich auch in diesem Jahr.

Jonas ist verzweifelt wegen seinem neuen Fussballorakel. Die Pusteblume überzeugt ihn überhaupt nicht. Von fünf Spielen, die sie getippt hat, lag sie nur bei zwei Spielen richtig. Da wollen wir von der Quote lieber erst gar nicht sprechen. Aber selbst der Schlaubeutel hat bei den beiden letzten Spielen daneben gelegen. Ich erinnere noch einmal daran, sie hat noch die Spiele bis zum Gegner Düsseldorf getippt, bevor sie gegangen ist. Also soll Jonas sich gar nicht ärgern.
Das tut Elefantendame Mala – auch so ein Kampf gegen Windmühlen – schon genug, denn St. Pauli verlor auch gestern erneut. Dieses Mal gegen den Tabellenletzten. Da könnte man sich natürlich fragen, woher diese katastrophale Leistung bloss kommt. Wenn man dann allerdings hört, dass St. Pauli gegen Erzgebirge Aue und noch dazu in Aue spielte, war alles klar: Denn gegen Aue lässt St. Pauli immer Punkte – na ja, fast immer. Und so war es auch nicht verwunderlich, dass St. Pauli auch dieses Mal mit null Punkten heimfahren musste. Aber gleich 3:0 zu verlieren? Nun gut, das ist eine andere Sache.
Kein Wunder, dass sich Elefantendame Mala ärgert. Leichtfertig werden Punkte verschenkt. Will man es nun dem HSV gleichmachen und sich in den Abstiegskampf stürzen? Mala jedenfalls würde sich auf der Stelle zum Trainingsplatz aufmachen, wenn sie könnte und nicht hunderte von Kilometern dazwischen lägen. Muss sie halt auf nächste Woche warten, dass St. Pauli endlich wieder einmal drei Punkte einfährt.
Aber gegen Aue hatte sie eine Niederlage vorhergesagt, Mala kennt schliesslich ihre Pappenheimer.

 

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Ist die globale Erwärmung an grünen Weihnachten schuld?


Auch Weihnachten überstanden? Nicht die falschen Sachen verschenkt? Kein Weihnachtsbaum, der in Flammen aufgegangen ist?
Alles nicht geschehen, dann hat man wohl Glück gehabt.
Bei den Geschenken muss man einfach die Dinge verschenken, die jemand sich nie selbst kaufen würde. Dazu muss man aber das richtige Ohr haben. Ansonsten rennt man noch an Heiligabend umher und findet am Ende nur einen Dampfkochtopf.
Ich wurde wieder von meinen ehemaligen Mitbewohnern heimgesucht, aber auch das ging vorüber. Wobei Heimsuchung mehr als Witz gemeint ist. Es ist schön, die drei mal wiederzusehen.

Das Wetter war weniger weihnachtlich. Eigentlich stellt man sich Schnee und Eis vor an Heiligabend. Doch was war dieses Jahr? Von Schnee nichts zu sehen. Nicht einmal ein Hauch von Schnee war zu sehen. Ab einer Höhe von 800 Metern vielleicht, aber alles darunter gab es nur Grün und Regen. Wind natürlich auch, denn gerade an Heiligabend zog ein Unwetter über Europa, das besonders Grossbritannien und Frankreich traf. In NRW kamen die Ausläufer auch noch an, war dann aber nicht mehr so schlimm.
Land unter hiess es in Grossbritannien. Die schwersten Überschwemmungen seit Jahren im Dezember. Gerechnet hatte damit niemand. Züge blieben stecken, fielen aus. Es ging nichts mehr. Hilflos musste man den Naturgewalten zusehen.
In Frankreich hingegen wehte es stark. Hatte auch niemand mit gerechnet.
Und bei uns? Tja, ein wenig Wind, ein wenig Regen und vor allem kein Schnee. Ob dieses Weihnachten das letztjährige als wärmstes Weihnachten noch getoppt hat? Ich glaube nicht. Ich erinnere mich daran, dass es letztes Jahr noch ein wenig wärmer war. Aber dann kam der Winter doch noch. So lange es nicht so ein langanhaltender Winter wird wie 2009/10 kann es mir egal sein.
Aber es ist doch die Frage, was mit dem Wetter eigentlich los ist. Ist das die globale Erwärmung oder nur Einbildung?
Es wird immer gesagt, dass sich das Wetter alle zehn jahre wiederholen würde, wie sich eben die Mode alle Jahrzehnte wiederholt. Bloss kann ich mich gerade nicht an Weihnachten 2003 erinnern. Damals war ich voll im Abi-Stress, das einzige, woran ich mich erinnern kann. Aber in den letzten Jahren habe ich eigentlich schon Schnee gehabt. Manchmal mehr, manchmal weniger. Also kann es nicht an der globalen Erwärmung liegen. Irgendwie wird das ohnehin unterschätzt.
Ich will nicht leugnen, dass es die Erderwärmung gibt, aber sie kommt nicht so, wie das von den Wissenschaftlern gesagt wird. Nun ja, es wird wärmer, aber in unseren Breitengraden wird es mehr regnen. Das konnte man besonders in diesem Jahr sehen, wo es Landunter in Bayern, Sachsen und Sachsen-Anhalt hiess. Diese Naturkatastrophen kehrten früher nur alle Jahrzehnte bis Jahrhunderte wieder. Inzwischen werden sie alle paar Jahre wiederkommen. Da muss man sich natürlich vorbereiten. Die Deiche gehören verstärkt, Hochwassertore müssen gebaut und natürlich rechtzeitig fertig werden.
Dann kann eigentlich fast nichts passieren. Aber das Wetter können wir nicht steuern. Zwar Raketen – ich nenne es mal so – in Regen- oder Schneewolken schiessen, damit sie abregnen. Aber ganz verschwinden können sie nicht und das Wasser kommt auf alle Fälle runter.
Weihnachten ohne Schnee ist gar nicht so trostlos, wie es scheint. Auf alle Fälle kenne ich jemanden, der sich immer freut, wenn kein Schnee liegt. Ja, ganz richtig, ich spreche von mir. Denn Schnee mag ich nur, wenn ich Skifahre, dann kann es nicht genug davon geben. Nur schneien sollte es nicht.
Die globale Erwärmung dient immer gern als Sündenbock genommen, wenn das Wetter nicht so ist, wie man es gerade haben will. Mal ist es zu warm, dann wieder zu kalt. Zu viel Schnee, zu viel Regen oder einfach zu viel Sonne. Aber ist die globale Erwärmung wirklich immer schuld an allem? Meines Erachtens nicht. Es wird wärmer werden, aber wenn ein Wetterphänomen kommt, ist nicht automatisch die globale Erwärmung schuld. Nur wenn es beinahe jedes Jahr kommt, dann sollte man sich fragen, was das zu bedeuten hat.

 

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Mein lieber Freund – Nicht einmal Merkel ist vor der NSA sicher


Nun sind nicht nur wir es, die von der NSA abgehört wurden, sondern auch unsere Bundeskanzlerin. Was sich zunächst anhört wie ein schlechter Scherz ist tatsächlich passiert. Angela Merkel ist dafür bekannt, dass sie gerne mit ihrem Handy Kurznachrichten verschickt. Zwar soll das mobile Gerät speziell geschützt sein, aber dazu sollte man es auch nutzen. Denn angeblich nutzt Merkel meist ihr parteiinternes Handy. Kommuniziert damit auch über die CDU hinweg mit anderen. Dieses ist nicht so geschützt, weshalb die NSA die Möglichkeit der Ausspähung besass.
Angeblich soll sie aus dem Gebäude der US-Botschaft abgehört worden sein. Bewiesen ist es nicht und so mehr eine Vermutung.
Dennoch ein starkes Stück, dass die NSA das getan hat. Aber je mehr Daten man hat, desto mehr kann man dann gegen jemanden zusammentragen und schliesslich gegen ihn verwenden. Wer weiss, was die NSA alles erfahren hat. Wahrscheinlich wussten die schon vor uns Bundesbürgern von einer neuen CDU-Idee, bevor wir davon etwas erfuhren.
Natürlich hat sich Merkel gleich beschwert. Ganz weit oben in der Wichtigkeitsliste der USA: Barack Obama. Es sei nicht schön, dass so was gemacht wurde. Tja, was soll denn Obama dazu sagen? Der hat momentan wirklich ganz andere Probleme. Die Staatspleite gerade erfolgreich abgewendet, ist dort immer noch nicht alles eitel Sonnenschein. Denn immer noch fehlt Geld in der Kasse. Das ist wirklich wichtiger, als das kleine Problem mit der NSA, die Merkels Handy abgehört hat.
Im übrigen, hat Merkel nicht selbst Schuld, wenn sie statt ihres abhörsicheren, wirklich nur ihr nicht so stark gesichertes Handy benutzt hat. Im Grunde genommen muss jeder mit einer Abhörung rechnen. Auch dieser Artikel wird sicherlich durch irgendwelche Programme laufen, ob da nicht irgend etwas spezielles steht, was auf irgendwas Schlimmes deuten könnte. Ich habe ja immer schon die speziellen Schlüsselwörter erwähnt, die besondere Aufmerksamkeit erregen. Erwähnen werde ich jetzt mal keines.
Interessanter hingegen finde ich, dass Frankreich die NSA noch unterstützt haben soll, Europa abzuhören. Erst ist es der britische Geheimdienst gewesen, von dem man dann nichts mehr hörte, obwohl er angeblich noch schlimmer als die NSA gewesen sei. Nun auch noch Frankreich. Im übrigen nicht sehr neu, denn schon vor Monaten wurde diese Vermutung laut. Und nun haben sie die USA und die Briten mit Daten beliefert. Ich will gar nicht wissen, was noch alles rauskommt. Werden nicht schon genug Daten über uns gesammelt – ich meine die, die wir nicht freiwillig ausgeben? Aber man muss mit allem rechnen. Am besten durchsuche ich mal meine ganze Wohnung nach Wanzen. Vielleicht finde ich ja welche. Wobei, die Stasi gibt es ja nicht mehr, aber das heisst noch lange nicht, dass Wohnungen und Häuser nicht verwanzt werden. Denn manchmal will jemand einfach zu gerne wissen, was der Nachbar so treibt.
Ja, ja, nun übertreibe ich, aber was wissen wir denn schon, wer alles wirklich unsere Daten hat und was damit gemacht wird?

Der Papst hat sich des Limburger Bischofs angenommen. Seines Amtes enthoben wurde er nicht, wie ich bereits vermutet hatte. Geht indirekt auch gar nicht. Dafür muss er aber seine Amtsgeschäfte ruhen lassen bis die Untersuchungskommission einen bericht geschrieben hat. Was rauskommen wird? Keine Ahnung. Aber ich sag mal so. Die Kosten für den neuen Bischofssitz sind nicht gerade niedrig, aber dafür für die halbe Ewigkeit gebaut. Denn dann muss erst einmal nichts gemacht werden. Woanders explodieren die Kosten für irgendwelche Bauten und niemand fordert, dass der Verantwortliche gehen muss. Es wird gemurrt, mehr auch nicht.
Wir werden sehen, was das rauskommen wird.

Gestern lief der lang erwartete Zweikampf Boris Becker gegen Oliver Pocher. Viel Werbung wurde dafür gemacht, aber genutzt hat es nichts. Der Quotensieger des Tages war ein ZDF-Krimi „Der Alte“. Und ich habe mir die Folge gar nicht angesehen! Das will schon was heissen. Ich habe lieber gelesen. Manchmal muss man das auch machen.
Heute Abend läuft wieder absolut nichts im Fernsehen. Kann ich mir den Wilsberg von letzter Woche ansehen – im Schnelldurchlauf. Soll nicht so besonders gewesen sein. Jedenfalls war die Beschreibung nicht so besonders.
Und wer nicht weiss, was er machen soll, dem empfehle ich ein schönes ebook. Frisch rausgekommen ist das zweite Kapitel von „Aneba. Die Rückkehr“. Noch nur auf bookrix erhältlich, aber schon nächste Woche bei all den anderen Vetriebskanälen. Alle ebooks, die bei Neobooks rausgekommen sind, sind auf Weltbild, Hugendubel und derclub aus unbekannten Gründen nicht mehr erhältlich. Da sollte man zu Thalia.de oder Amazon ausweichen. Ausserdem gibt es auch noch Helen Dalibors Prolog „Im Zeichen des Denkmals“ und natürlich Isis Justs grösstes Abenteuer „Die Rollen des Seth“. Natürlich kann man auch was anderes lesen. Material ist schliesslich genug vorhanden. Und wenn ich mit der Wilsberg-Folge durch bin, gucke ich mir einen alten Stummfilm an: Le brasier ardent.

 

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