RSS

Schlagwort-Archive: Gurke

Die EU – Nur heiße Luft?


Das fragt man sich momentan wirklich. Denn einerseits zwingt uns die EU die blödsinnigsten Sachen auf, wie nun die BIC und IBAN oder die maximale Lautstärke in einem Orchestergraben. Die Krümmung einer Gurke haben sie wenigstens zurückgenommen.
Ansonsten sorgt die EU auch nur für Ärger, jedenfalls bei uns Europäern.
Wenn irgendwo etwas passiert, kann die EU sich nicht einig werden, was sie tun. Nur nicht zuviel, vielleicht was anmerken, aber mehr auch nicht. So auch in der Ukraine. Beobachtet wird, was dort geschieht, kommentiert, aber wirklich getan wird nichts. Keine Sanktionen, überhaupt nichts. Nun gut, ich erwarte und verlange gar nicht, dass die EU geschlossen Militär in die Ukraine schickt, damit es dort wieder halbwegs normal zugeht. Aber was genau macht die EU eigentlich?
Das fragte sich wohl auch die US-Europabeauftragte Victoria Nuland. Jedenfalls sagte sie in einem Gespräch mit dem US-Botschafter in Kiew den Satz „Fuck the EU!“
Dieser Satz wird nun heftigst diskutiert. Aber wieso eigentlich? Das Gespräch hätte gar nicht in die Öffentlichkeit gelangen dürfen. Aber wie es nun einmal so ist. Jeder hört jeden ab, nicht nur der Nachbarn seinen Lieblingsfeind, weil er noch an die Stasi glaubt, sondern auch ein Geheimdienst den anderen oder ein Land das andere. Hier soll der russische Geheimdienst das Gespräch abgehört und dann veröffentlicht haben.
Was das bringen sollte? Nun ja, ich vermute, dass damit ein Keil zwischen die EU oder deren einzelne Länder und die USA getrieben werden soll. Bei Deutschland scheint es bereits zu wirken. Bundeskanzlerin Angela Merkel ist sehr empört, wie sich über die EU geäussert wurde. „Absolut inakzeptabel“ sei dies.
Ach was! Es gibt Schlimmeres, denn was ist denn schon die EU? Welche Macht hat sie? Sie denkt sich mit ihren ganzen Zusammenschlüssen aus Ländern die blödsinnigsten Gesetze aus, aber mehr passiert doch nicht. Jedes einzelne Land hat immer noch mehr Macht, als die EU. Wer wird eher wahrgenommen? Deutschland, Frankreich oder die EU? Richtig, das einzelne Land. Und so wird es auch ewig bleiben. Man kann die EU keinesfalls mit den USA vergleichen. Denn die EU ist kein Staatenbund, sondern ein Zusammenschluss von Staaten, die alle ihre Oberhoheit behalten. Es gibt keine einheitlichen Gesetze, die in jedem Land gelten. Jedes Land hat andere.
Um noch einmal zu dem Satz von Victoria Nuland zu kommen. Wenn man sich den Mitschnitt vor dem Satz anhört, wird deutlich, dass der Satz so gemeint ist, dass man die EU vergesse könne. Das kann man netter ausdrücken oder eben so wie es Victoria Nuland getan hat.
Steht der Satz allein, wird es natürlich als Beleidigung aufgefasst. Aber wenn man den Zusammenhang versteckt, versteht man den wahren Sinn des Satzes.
Nun ist die Aufregung erst einmal gross. Victoria Nuland musste sich entschuldigen. Das nächste Mal sollte sie sich vielleicht harmloser ausdrücken oder auf ein abhörsicheres Telefon zurückgreifen.
Denn nicht nur die NSA kann deutsche Politiker aushorchen, sondern auch der russische Geheimdienst die Amerikaner. Ha, ha, vom Abhörer zum Abgehörten.
Aber so lustig ist das auch wieder nicht. Denn wo hört denn jemand nicht mit? Dieser Artikel wird mitgelesen und auf verdächtige Schlüsselwörter überprüft, genauso Emails oder Handy- und Telefongespräche. Wahrscheinlich sind unsere Wohnungen noch verwanzt, dass wir wie zu ‚guten‘ alten Sowjetzeiten in die Badezimmer gehen und die Wasserhähne aufdrehen müssen.
Aber im Grunde hat Victoria Nuland recht. Was macht die EU denn schon? Spielt sich gross auf, aber wenn es hart auf hart kommt, macht sie nichts. Auch in der Ukraine beobachtet die EU nur, wie ich bereits oben erwähnte. So ist das nun einmal.
Und mal ganz ehrlich, so ein Staatenbund die die USA wird die EU nie werden. Da kann Merkel noch so sehr beleidigt sein. Es ist einfach so. Denn die europäische Geschichte ist eine völlig andere. Es wird nie ein vereinigtes Europa geben. Das merkt man schon daran, dass man sich nicht auf eine gemeinsame Sprache einigen kann, aber das ist eine andere Geschichte, die ich in nächster Zeit aufgreifen werde.

Hat sich jemand gestern die Eröffnungsfeier der 22. olympischen Winterspiele angesehen? Ich habe erst eingeschaltet, als das russische Alphabet irgendwelche russichen Errungenschaften, Schriftsteller oder Komponisten zeigte. Wir wissen jetzt also, dass das Fernsehen eine russische Erfindung ist und es nicht die Amerikaner erfunden haben, wie wir immer gedacht haben.
Tja, ganz rund lief die Eröffnungsfeier dann doch nicht. Von den fünf Schneeflocken öffnete sich eine nicht zu einem der olympischen Ringe, sondern blieb eine Flocke. Es war der rote Ring, der für Amerika steht. Da wurden gleich wieder Verschwörungstheorien aufgebracht, aber weder die Russen noch die Amerikaner werden davon etwas mitbekommen haben. Denn in beiden Ländern lief die Veranstaltung nicht live, sondern zeitversetzt. In Russland sind Livesendungen sogar verboten. Wenn es das Fernsehen zur Zarenzeit gegeben hätte, wäre eine Livesendung sicherlich schon damals verboten gewesen. Und in den USA ist alles um wenige Sekunden verschoben, seitdem es beim Super-Bowl einmal einen Busenblitzer gab. Alle mit zeitversetzter Übertragung sahen die Bilder der Generalprobe, wo sich alle Flocken zu den olympischen Ringen geöffnet hatten.
Bei einigen menschlichen Figuren, wie der wehenden Flagge oder dem grossen Kreis bei den Rollschuhfahrern, war auch nicht alles gleichmässig. Da standen sie alle dicht aufeinander und es gab Lücken. Aber so was gibt es nun einmal. Da ich aber gerne überall herumkrittele, musste ich es einfach mal erwähnen. Vor allem, da ja die reine Perfektion angekündigt worden war. Aber was ist schon perfekt?
Spekulationen gab es bis zum Ende, wer wohl das olympische Feuer entzünden würde. Ich hatte immer scherzhaft Putin gesagt, was tatsächlich spekuliert worden war. Dafür soll seine angebliche Geliebte, unter anderem die Fackel getragen haben. Davon hatte ich bisher noch nichts gehört, aber man lernt nie aus.
Bei manchen Ländern, die mitmachen, ist man ein wenig verwundert, wie dem Libanon oder auch Pakistan, aber die meisten dieser Atlethen sind entweder eingebürgert oder besitzen das nötige Kleingeld, um sich das leisten zu können.
Die deutsche Olympia-Kleidung ist meiner Meinung nach ein wenig zu bunt. Die Sportler sehen darin beinahe aus wie Kakadus. Ja, ich weiss, Kakadus sind nicht so bunt, meist eher weiss. Dann sind sie eben so bunt wie Paradiesvögel. Und da fällt mir wieder die Augsburger Puppenkiste bei ein. In der Serie „Die drei Dschungeldetektive“ sang ein gelber Paradiesvogel in jeder Folge sein Lied. Nun gut, ich schweife ab.
Als Favoriten auf die Goldmedaillen gelten die Amerikaner und die Russen. Die Deutschen wären angeblich schon froh, wenn sie nur in die Nähe der Medaillenränge kämen. Also mal keine Medaillenvorgabe. Bisher wurde diese auch immer verfehlt. Da sagt man lieber nichts und ist am Ende überrascht.

Die Zweite Bundesliga hat gestern begonnen und Elefantendame Mala meldet sich pünktlich aus der Winterpause zurück. Während an ihrem Wohnort noch alles geschlossen hat, wird Mala mit neuem Elan und grosser Freude, wie an jedem Spieltag der 2. Liga die Spiele des FC St. Pauli tippen. Und was sagt die alte Kuh zum Spiel St. Pauli gegen Arminia Bielefeld? Sie tippt auf ein Unentschieden. Wenn sie das sagt, wird es wohl so kommen. Bisher hat Mala kaum bei einem Spiel danebengelegen.

Und ich habe mir überlegt, aus meinen besten Blogartikeln ein Buch zu machen. Damit sie jeder immerzu und ständig lesen kann, ohne dazu ins Internet gehen zu müssen. Wird noch ein wenig dauern, aber das Heraussuchen der Artikel will wohlüberlegt sein.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Das Killergemüse schlägt zurück


Die EHEC-Welle reisst einfach nicht ab. Experten hatten bereits ein abflauen der Ansteckungsfälle prophezeit, aber momentan kehrt sich das eher ins Gegenteil um. Die Krankenhäuser sind voll und man muss nicht nur fürchten an EHEC zu erkranken bzw. es schon zu haben. Nein, es droht einem noch weit schlimmere Gefahr mit HUS. Das wird dann richtig tödlich. In Hamburg versucht man das mit einem Medikament einzudämmen, welches im letzten Jahr gute Dienste erwiesen hatte. Aber ob es wirklich hilft? Nichts genaues weiss man nicht.
Dafür reisst diese ewige Hysterie nicht ab. Da man immer noch nicht genau weiss, ob es sich nun nur um spanische Gurken handelt oder sogar auch noch um anderes Gemüse wie Tomaten, ist der Verbraucher natürlich mehr als verunsichert und greift im Supermarkt oder Discounter kaum noch zum Gemüse. Folglich ist das nun zum vergammeln verurteilt. Es wird schon heruntergesetzt bevor es richtig ungeniessbar wird. Da fällt mir ein, ob die Zoos dann nicht ihr Gemüse billiger bekommen könnten? Fragen einfach bei den Supermärkten oder den Gemüseanbauern an, ob es was für sie gibt. Die  – Supermärkte Anbauer – müssten doch froh sein, wenn sie ihr Gemüse noch loswerden. Das Gemüse müsste dann nur gut gewaschen werden, denn dann sollen angeblich die Erreger verschwunden sein. Oder es wird gleich auf eine Temperatur von 70 Grad erhitzt. Salat kann man in gewisser Weise auch kochen, wenn es sein muss – bloss sind dann wahrscheinlich die ganzen Vitamine weg, aber wenn man den vor dem Essen auch erst einmal hundertmal gewaschen hat, sind die auch weg – und dann zu einem Brei verarbeiten. Wäre doch mal eine Überlegung. Nicht nur für die Zoos, sondern auch für die ganze Allgemeinheit. Aber stattdessen vergammelt das Gemüse in den Regalen der Supermärkte. Alle haben Angst, aber wenn ich mich von dieser Angst beherrschen lasse, habe ich verloren. Also kaufe ich weiterhin das, was ich für richtig halte. Allerdings fasse ich das Zeug nur noch mit Plastikbeutel an, wenn ich etwas anfasse, um es in einem Beutel zu stecken. Zu Hause wird das gekaufte Gemüse sofort gewaschen und anschliessend, wenn ich es dann verwende, erhitzt.
Die Tomaten, die ich letzte Woche gekauft hatte und vor der grossen Warnung auch zwei verspeiste, musste ich als Sugo einkochen. Regina erlaubte nicht, dass ich noch eine weitere davon ass. Die hat die Hysterie voll erwischt. Dabei waren die Tomaten so verdammt aromatisch, obwohl es sich um holländische gehandelt hatte. Aber mein ganzes Reden nützte nichts. Ich stand vor der Wahl: Kochtopf oder Mülleimer. Und so was kann man doch nciht wegschmeissen. In anderen Ländern leiden die Hunger und ich schmeisse was weg, weil es potentiell verseucht sein könnte.
Obwohl ich zwei Tomaten gegessen habe, geht es mir mir noch gut. Und wenn die wirklich was hatten, wird sich das in ein paar Tagen zeigen. Und wenn nichts ist, bin ich eben davongekommen. Aber noch werde ich keine Jubelsprünge veranstalten, denn schliesslich heisst es nicht umsonst: Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Also halte ich mich zurück.

Bei den Kernkraftwerken ist man immer noch fest entschlossen, sie alle abzuschalten. Bis 2022 soll dies nun der Fall sein. Bin mal gespannt, wieviel der Strom dann kosten wird. Die Studien sagen ja alle immer was anderes. Eine sagen, es werden pro Kilowattstunde (Kwh) nur 0, irgendwas Cent sein, während andere von mehreren Cent im einstelligen oder sogar zweistelligen Bereich sprechen. Aber es hängt immer davon ab, wer denn nun die Studie in Auftrag gegeben hat. Doch ich glaube, uns sollte klar werden, dass es sich nicht nur um wenige Centbeträge handeln wird. So viel Energie, wie Deutschland braucht, können wir gar nicht mit erneuerbaren Energien erzeugen. Erst einmal müsste halb Deutschland mit Windrädern vollplakatiert werden, wo uns dann die UNESCO wieder irgendwelche Weltkulturerbetitel aberkennt. Und dann müsste auch noch beinahe jedes Haus Solarzellen auf seinem Dach installieren. Dann könnte eventuell der Energiehunger bewerkstelligt werden, jedenfalls im Sommer. Wie es dann im Winter aussehen wird, wenn die alle so kalt sind wie anno 2010, dann gute Nacht. Aber dann haben wir ja noch unser Ersatz-Kernkraftwerk. Denn eines soll erhalten bleiben, um im Notfall ans Netz geschaltet werden zu können. Und wer sind dann die Arbeitskräfte? Und vor allem, wie lange wird das dauern bis das KKW eigentlich hochgefahren ist? Das wird doch nicht im Standby-Modus betrieben werden. Da könnte es doch gleich am Netz bleiben. Im übrigen bin ich ja dafür, dass das Ersatz-KKW unser aller beliebtes Pannen-KKW Krümmel wird. Gut, diesen Satz bitte nicht ernst nehmen, aber welches KKW soll es denn werden?
Die Brennelemente-Steuer bleibt, auch wenn es dann gar keine KKWs mehr gibt bis auf das eine. Tja, wenn man Geld braucht, dann holt man sich das eben, auch wenn es das besagte schon gar nicht mehr gibt.
War irgendjemand auf einer dieser besagten Anti-Atomkraft-Demos? Das einzige, was ich mitbekommen habe, waren Demonstranten, die auf ihren Treffpunkten auf andere warteten und es kam einfach keiner. Vielleicht bin ich an den falschen Plätzen vorbeigegangen, denn später sollen es ja doch einige gewesen sein. Allerdings war die Anfangsmenge grösser als der Rest, der am Zielpunkt ankam. Soviel zum Durchhaltevermögen der Demonstranten. Aber wenn man die wieder gesehen hat, war das genau mal wieder die Altergruppe, die bei Brokdorf auch schon dabei gewesen ist. Und dann eben deren Enkel. Das Mittelalter war kaum vertreten, wie ich es schon bei den ganzen Anti-Atomkraft-Demos zuvor verzeichnen konnte.

Ach ja, im allseits bekannten KKW Fukushima hat es mal wieder eine Panne gegeben. Das ist ja Krümmel und Brunsdorf zusammen, allerdings nur noch weit schlimmer. Bemerken die doch einfach nicht, dass das Kühlaggregat ausgefallen wird. Erst durch einen Rundgang – oder wars eine Routine-Kontrolle? – fiel ihnen das auf. Aber dennoch brauchte es noch einige Zeit, bis dann endlich wieder das Küglaggregat funktionierte. Vor Japan verliere ich immer mehr den Respekt. Wie kann man nur so hilflos sein? Und ich bin immer noch der Überzeugung, dass die damals nicht schnell genug die Borsäure hinzugefügt haben. Sonst wäre das alles nicht so schlimm geworden.

 
 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Die Gurke des Bösen


Da habe ich in meinem vorherigen Eintrag in der Überschrift wohl ein wenig übertrieben. Denn natürlich handelt es sich bei EHEC nicht um einen Virus, schliesslich weiss man, dass Escherichia Coli ein Bakterium ist. Aber „Killervirus“ klang nun weit besser als „Killerbakterium“. Aber genug der Panikmache, denn endlich ist der Gefahrenherd gefunden worden, der EHEC auslöst. Es handelt sich um spanische Gurken, die im Hamburger Grossmarkt umgeladen wurden. Dort sollen einige Paletten zu Boden gestürzt sein. Es sollen sich nicht nur um Gurken, sondern auch um andere Gemüsesorten handeln. Aber welche und kommen die auch, wie die Gurken, aus Spanien? Und waren die Verunreinigungen schon dran, als die Gurken aus Spanien kamen. Von den Spaniern wird das bestritten, was natürlich nicht zu verdenken ist.
Begonnen hatte es mit der Panikmache, dass man kein Gemüse aus Norddeutschland mehr essen sollte. Da fehlte nur der Vorsatz, nicht in Norddeutschland angebautes Gemüse, denn das ist nicht betroffen. Diese Nachricht hat aber dafür gesorgt, dass sämtliches norddeutsches Gemüse wieder den Heimweg aus ganz Deutschland antreten durfte, weil es nicht abgenommen wurde. Die Verluste kann man sich vorstellen. Und dann sind es spanische Gurken, wobei TOmaten auch immer noch als potentiell gefährdet gelten. Wenn ich das früher gewusst hätte, hätte ich nicht noch neue Tomaten gekauft und diese gegessen. Noch habe ich nichts, aber bis zum Ausbruch sind es sieben bis 14 Tage. Sprechen wir uns also nächste Woche wieder, um zu sehen, ob es mich nun auch erwischt hat.
Man könnte langsam damit beginnen, um von einer Epidemie zu sprechen. Denn darauf läuft es irgendwie hinaus. Mehr als dreihundert Menschen sind nun schon erkrankt und der genaue Auslöser ist immer noch nicht gefunden worden. Wenigstens hat man herausgefunden, um welchen EHEC-Erreger es sich eigentlich handelt. Und da wird es dann auch schon gruselig, denn es ist ein mutiertes Bakterium.
Regina ist in regelrechte Panik verfallen. Ich darf überhaupt kein einziges Gemüse mehr kaufen – schon gar nicht Gurken. Die kann man abwaschen und zur Not kocht man es eben. Ich will schon seit langem mal Schmorgurke essen. Die Bakterien werden dann gar nicht mehr leben.
Aber wenigstens ein Thema, dass von einem ganz anderem ablenkt. Nämlich der Tatsache, dass nur noch vier Kernkraftwerke am Netz sind und Deutschland nun den mehrheitlichen Strom aus Frankreich und Tschechien bezieht. Von einem Stromexportland, zum Stromimpoteur. So schnell kann es gehen. In Europa schüttelt die MEhrheit nur den Kopf und fragt sich, was Deutschland da eigentlich veranstaltet. Sollte uns nicht Italien als mahnendes Beispiel dienen, dass es ohne Kernkraftwerke nicht geht? Die haben nach Tschernobyl auch auf KKWs verzichtet. Und wohin hat das geführt? Sie mussten teuren Strom aus Frankreich importieren. Deshalb ist Italien jetzt wieder darauf aus, neue KKWs zu bauen. Also, Deutschland scheint isoliert zu stehen mit seinem Vorsprung, alle KKWs links liegen zu lassen und nur noch auf erneuerbare Energien zu setzen.
Wind- und Sonnenenergie werden niemals ausreichen, um Deutschland mit Strom zu versorgen. Wir sind von der SOnne nun mal nicht gerade verwöhnt. Und der Wind wird auch nicht immer so wehen, wie er soll, damit Strom produziert werden kann. Wenn es zu sehr stürmt, dann müssen die Windräder abgeschaltet werden, bei wenig Wind braucht man sie auch nicht anschalten. Ein Teufelskreis. Und die Landschaft verschandeln sie auch noch. Genauso produzieren sie gar nicht genug Strom, um ein KKW wirklich ersetzen zu können.
Aber ich bin immer noch dafür, dass in der Sahara Solarparnelle aufgestellt werden, die Arbeitslosen müssen die dann täglich vom Sandstaubt befreien und wir kriegen mit wunderbaren Unterwasser- und Überlandleitungen dann den Strom aus Afrika. Klingt das nicht wunderbar? Vor allem sind die Arbeitslosen dann auch weg aus der Statistik und in Deutschland würde praktisch Vollbeschäftigung herrschen.
Oder aber CO2-Speicherung. Die ist doch auch wunderbar. Vor allem weiss man gar nicht, was eigentlich alles passieren kann durch diese Speicherung. Aber schnell das mal machen, denn irgendwie muss das CO2 der Kohle- und Gaskraftwerke ja verschwinden. Und in die Luft sollen sie wenn möglich nicht entweichen, denn so erreicht Deutschland seine Klimaziele nicht. Aber diese Ziele werden ohnehin nicht erreicht, wenn Deutschland wirklich nicht mehr auf die Kernkraft setzt, sondern nur noch erneuere Energien bevorzugt. Solange mit den erneuerbaren Energien nur ein niedriger Prozentsatz an Strom produziert wird, ist es aussichtslos, auf Kernkraftwerke zu verzichten.
Aber es scheint so, als ob Frau Dr. Merkel (Physik) sich lieber wie das Fähnlein nach dem Winde dreht, als auf potentielle Wählerstimmen zu verzichten. Nachdem die CDU nun auch noch in Bremen an Stimmen verloren hat, muss sie weiteres Ungemach fürchten. Aber in Bremen haben die Grünen ja vor allem von den Neuwählern, den 16 und 17jährigen die Stimmen bekommen. Die sind noch leicht beeinflussbar. Also nicht alle, aber die meisten schon.

Ich soll noch mal ein wenig Werbung für den Ersatzelefanten von Jenala machen. Am 08. Juni feiert dieser sein 45jähriges Heimatjubiläum. Und da dies sehr wahrscheinlich nicht gefeiert wird, hat sich Jenala eben in den Kopf gesetzt, dass im Namen der Elefantenkuh doch gefeiert wird. Deshalb hat sie ihr mal wieder ihre Stimme geliehen und macht nun Werbung, dass auch viele nach Hamburg in den Tierpark gehen. Am 08. Juni, der Elefant steht im dritten Gehege – Bullengehege – und hört auf den Namen Mala. Nächstes Jahr feiert sie dann ihren fünfzigsten Geburtstag. Der wird aber sehr wahrscheinlich wegen der beiden neugeborenen Jungtiere untergehen. Also, wer am 08. Juni Zeit hat, sollte mal die alte Mala besuchen, wenn er will. Sie freut sich über jede gesunde Leckerei. (Gut so, Jenala? Alles weitere kannst du auf deinem Blog machen.)

 
Hinterlasse einen Kommentar

Verfasst von - 28. Mai 2011 in Kultur, Real life, Technik

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,