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Russlands Wirtschaft – Eine Gefahr für Europa


Das neue Jahr ist nun drei Tage alt und zeigt noch nicht, auf was wir uns in diesem Jahr gefasst machen müssen.
Ich kann mich am Dienstag auf einen schönen freien Tag freuen. Manchmal mag ich die ganzen Feiertage in Bayern.

Die Krise in Russland verschärft sich immer weiter. Am ersten Januar ging zwar eine Wirtschaftsunion unter russischer Führung an den Start, doch ist es im Grunde nur eine Trotzreaktion auf die EU. Schade allerdings, dass niemand diese Wirtschaftsunion ernstnehmen wird. Ausserdem musste Putin schon hinnehmen, dass die Ukraine nicht Mitglied wurde. Im Grunde genommen ist Putins eigenmächtiges Handeln in der Ukraine-Krise schuld daran, dass sich die Wirtschaftslage in Russland so sehr verschlechtert hat.
Denn anstatt das die Welt hinnahm, dass die Krim sich zu Russland zugehörig gehörte und Russland – allen voran Präsident Putin – dies mit gewisser Freude vernahm, hagelte es Kritik von allen Seiten. Allen voran von den USA und der EU. Sanktionen über Sanktionen wurden beschlossen. Die meisten waren recht lächerlich, aber es führte dazu, dass Russland sich genötigt sah, ebenfalls Sanktionen zu beschliessen. Am Ende kam es zu einem Importverbot von Lebensmitteln und Technik aus der EU. Russland traf das schwer, denn bis auf wenige Lebensmittel wird das meiste eingeführt. So kam es schliesslich zu einer Lockerung. Diätlebensmittel werden weiter eingeführt – mehr allerdings auch nicht.
Natürlich traf dieses Importverbot beispielsweise auch die Obstbauern in Deutschland. Auf einmal wurden sie ihre Äpfel nicht mehr los. Folglich verfiel der Preis. Im letzten wie auch in diesem Jahr bekommt man ein Kilo Äpfel für gerade einmal 50 Cent das Kilo. Das hat es seit Jahren nicht gegeben. Deshalb lassen die Apfelbauern lieber die Äpfel an den Bäumen verfaulen, als sie zu pflücken.
Nun könnte man argumentieren, dass sie doch wie bei den Erdbeeren ein selber pflücken anbieten könnten. Da würde allerdings mehr kaputtgehen als am Ende herauskommen würde. Ist auch ein Argument.
Dennoch halte ich es für eine Lebensmittelverschwendung sondergleichen. Ich habe als Kind immer zu sagen bekommen, dass ich froh sein soll, genug zu essen zu haben.
Da hätte die Bundesregierung sich wirklich was überlegen können. Aber die ist lieber damit beschäftigt, dass die Krankenkassen nun mehr Geld bei den Beitragszahlern einkassieren können. Wenn ich sehe, was ich zahlen muss und welche Leistung ich kriege, dann bin ich einfach nur wütend. Wenn ich soviel zahle, dann will ich auch, dass sämtliche Kosten erstattet werden. Ich will nicht noch andere Extra-Versicherungen abschliessen müssen, nur damit ich später mich beim eventuellen Zahnersatz nicht dumm und dämlich zahle. Natürlich gibt es spezielle Verträge mit Ärzten oder auch Krankenhäusern – wie in den USA -, wo die Versicherungen mehr von den Kosten übernehmen, dennoch stelle ich mir wirklich die Frage, warum man überhaupt versichert ist. Die meiste Zeit zahlt man nur und wenn man das was hat, will die Kasse es nicht bezahlen. – Ist doch meist so.
Damit will ich natürlich nicht sagen, dass man nun seine Krankenversicherung kündigen sollte, denn man weiss nie, was das spätere Leben noch bringen wird. Aber solange man gesund ist, zahlt man sich halt dumm und dämlich und bekommt nichts raus.
Gewiss, es gibt auch diese Prämiensysteme, wo man beispielsweise in ein Fitnessstudio geht und dann Geld zurückbekommt. Erstens kostet mich die Mitgliedschaft für den Fitnessclub Geld, zweitens, wie will die Krankenkasse nachprüfen, ob ich in das Gebäude jemals einen Fuss reinsetze und drittens, wieso wird Hometraining, will sagen, joggen oder Yoga beispielsweise, nicht honoriert?
Auch so eine Sache, weshalb ich vom Prämiensystem nun gar nichts halte. Und von Krankenversicherungen auch nicht. Allein der Fragebogen, den ich jedes Jahr ausfüllen muss. Die wollen mehr wissen, als es beim Zensus der Fall gewesen ist.
Zurück zu Russland. Der Rubel befindet sich seit Wochen im freien Fall, dann stabilisierte er sich wieder. Dennoch fürchten die Russen eine Inflation. Deshalb nahmen sie ihr Erspartes und rannten in die nächsten Läden, um sich mit Elektronik einzudecken. Kurios hingegen war das bunkern von Fahrkartenchips der Metro. So wollte man auch der Inflationen entgegenwirken. Aber die Russen kennen die Inflation nun zur Genüge. Seitdem auseinanderbrechen der Sowjetunion haben sie kaum ein paar stabile Jahre erlebt. Seit Putin an der Macht ist – mit einer kurzen Unterbrechung -, macht Russland mehr Schlagzeilen, dass sie sich fremdes Land aneignen, weil die Bevölkerung angeblich zu Russland möchte. Das Geld verfiel immer mal wieder.
Und nun droht Russland durch den niedrigen Ölpreis auch seine beste Einkommensquelle zu verlieren. Die Exporte sind drastisch eingesunken. Die Devisenrücklagen sind heftig geschwunden. Wenn es ganz schlimm kommt, wird Russland seine Schulden – ja, die hat das Land tatsächlich – nicht bedienen können. Die nächsten zwei Jahre sind wohl noch gesichert, aber wie es danach aussieht, steht in den Sternen.
Um weiterhin seine Schulden bedienen zu können, müsse Russland seine Importe drastisch zurückfahren. Bei europäischen Lebensmitteln nun wirklich kein Problem, die nehmen sie bekanntlich nicht mehr. Aber auch andere Waren dürften nicht mehr importiert werden. Die Leidtragenden wäre wieder einmal die russische Bevölkerung. Aber im Grunde genommen kennt die seit Jahrzehnten nichts anderes. Deshalb kann Putin sich schliesslich halten. Wie sagte noch jemand, in Russland herrsche eine Demokratur. Also etwas zwischen Demokratie und Diktatur. Ich glaube, es war ein Buch, das von einer Demokratur sprach.
Aber die Importeinschränkungen und ein Kollaps der russischen Wirtschaft hätte auch schlimme Auswirkungen auf einige europäische Länder wie beispielsweise Deutschland oder Russland.
Wie man es sehen will, im Grunde müsste man Russland stabilisieren, damit das eigene Land nicht ebenfalls mit in den Abgrund stürzt. Dennoch müsste man Russland in sein Unglück laufen lassen, denn Putin hat das mit seiner Politik selbst diese Misere verursacht.
Vielleicht versteht man nun, warum Russland unbedingt eine enge wirtschaftliche Verbindung zur Türkei wünscht. Denn bis auf Öl und Gas hat Russland kaum etwas anzubieten, was sie exportieren könnten. Da würde es sich lohnen, mit der Türkei ein Büdnis einzugehen. Vielleicht würden sie dann Waren billiger aus der Türkei importieren können. Wer weiss?
Nun verstehe ich auch, warum Russland andauernd von der Ukraine Geld für Gaslieferungen forderte. Immer war es nicht genug, immer gab es eine neue Rechnung. Russland brauchte das Geld für seine eigene Wirtschaft. Nur ewig konnten sie dieses Theater nicht fortführen. Man hat auch lange davon nichts mehr gehört.
Übrigens, weiss eigentlich irgendjemand, dass es in Hamburg (?) eine Agentur gibt, die nur Fotos von Putin nimmt, wo er böse guckt? Finde ich sehr originell.

Weiter oben sprach ich von Sanktionen. Die USA haben weitere Sanktionen gegen Nordkorea beschlossen, das sie immer noch hinter dem Cyberangriff auf Sony sehen. Inzwischen wird auch gemunkelt, dass die Aktion von ehemaligen Sony-Mitarbeitern gewesen sein soll. Wie es auch immer gewesen ist, die USA glauben daran, dass es Nordkorea war.
Seit Jahren schon provoziert das kommunistische Land mit seinem Atomprogramm. Deshalb beschlossen die USA damals die ersten Sanktionen, nun sind neue hinzugekommen, die dafür sorgen, dass eine Bergbaugesellschaft, ein Handelsunternehmen und – welch Zufall – ein Geheimdienst, der für Hackerangriffe bekannt ist, auf dem US-Finanzmarkt künftig nichts mehr zu suchen haben. Wenn das die Lösung sein soll… Die Sanktionen gegen Russland haben auch zu nichts geführt, ausser das Unternehmen oder beispielsweise Obstbauern einen Gewinneinbruch haben. Aber wenn das die Lösung sein soll, dass man sich gegenseitig ruiniert, nur um damit seine Empörung kundzutun. Von mir aus.

Vor zwei Tagen lief mal wieder eine Folge vom „Traumschiff“. Gestern wurde das Insolvenzverfahren für die MS Deutschland und die Reederei eröffnet. Genauso wurde am gestrigen Tag bekannt, dass das ZDF auf der Suche nach einem neuen Traumschiff ist. Es gibt wohl schon ein paar Schiffe, die sich in der engeren Auswahl befinden. Angeblich ist die „Amadea“ die aussichtsreichste Kandidatin.
Ich bin eher dafür, dass die Serie endlich eingestellt wird. Die Handlung ist nur noch hanebüchen. Aber die Leute gucken es. Vielleicht in Ermangelung an anderen Filmen zur selben Sendezeit? Würde ich nicht sagen, denn Donnerstag lief zur selben Zeit der zweite Fall für das Weimarer Ermittlerteam. Warum also läuft das Traumschiff überhaupt noch?
Weil man ferne Länder sehen will, wo man selbst vielleicht nicht hinkommt? Aber wie viel wird wirklich von den Reisezielen gezeigt. Hochgerechnet sind es vielleicht 30 Minuten. Der Rest findet auf dem Schiff statt oder wird mit irgendwelchem Geplänkel vertrödelt.
Ja, es stimmt, das sich seit 30 Jahren nichts am Konzept geändert hat. Ich kenne auch einige Folgen aus der Anfangszeit des Traumschiffs. Da war die Handlung auch schon relativ flach, aber nicht so klamaukartig wie heutzutage. Ich weiß wirklich nicht, wieso mit allen Mitteln versucht wird, etwas Lustiges in die Handlung hinzuzufügen. Denn meist mag es vielleicht lustig sein, dennoch hat es immer einen übertriebenen Hang. Da kann ich mir ein paar Max Davidson-Comedies ansehen oder Filme von Dick und Doof. Dafür brauche ich wirklich nicht das „Traumschiff“.
Die Serie wird wohl noch ewig weitergehen – auf welchem Schiff auch immer.
Die „Amadea“ oder wie der Nachfolger der MS Deutschland heissen wird, wird das vierte Schiff sein.

 

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Von Musik und einem HSV, der nicht absteigen darf


Wie jedes Jahr steht heute wieder ein Mix aus Musik und Entertaiment an. Es ist der Tag, wo das Finale des ESC, des Eurovision Song Contest stattfindet. Langweilig wie immer, aber es wird in Europa geguckt.
Favoriten? Hm, natürlich wird Elaiza dazugezählt, aber auch die österreichische Wurst, also Conchita Wurst – so viel Zeit muss sein. Ja, falls der Travestiekünstler gewinnt, dann nur, weil das eben was anderes ist. Aber wie wird man in Russland damit umgehen? Einige Minuten lang das Bild abschalten, sodass nur der Ton gehört wird? Denn in Russland wird kein Livebild übertragen, dass ist dort gesetzlich verboten. Deshalb bekamen bei der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele die russischen Zuschauer, aber auch die amerikanischen, nicht mit, dass der eine Stern nicht zu einem Stern aufgegangen war. Man hatte einfach das Bild der Generalprobe reingeschnitten.
Es wird einen breiten Mix der verschiedensten Genres geben. Entweder mag man es oder man ignoriert es. Ich gehöre zu letzterer Kategorie.
Besonders interessiert mich, wie wohl Russland und die Ukraine abschneiden werden, denn beide Länder haben sich fürs Finale qualifiziert. Wie viele Stimmen wird es geben? Wer wird vor dem anderen liegen? Ja, das möchte ich wirklich wissen. Die Punkteverteilung kann man doch irgendwo später nachlesen oder nicht?
Mein persönlicher Favorit? Ohne einen Ton des Liedes gehört zu haben, tendiere ich zu Conchita Wurst. Singen soll er können, also warum nicht auch siegen. Besonders originell finde ich an Wurst, dass er zwar als Frau auftritt, aber dafür auch mit Bart.

Während heute ABend fleissig gesungen werden wird, haben sich unterdessen Merkel und Hollande auf Rügen getroffen. Und was haben sie da besprochen? Sie drohen mit weiteren Sanktionen gegen Russland. Was soll das denn werden? Putin interessiert das sowieso nicht. Damit machen sie sich nur lächerlich und merken es gar nicht, aber so was gibt es. Man merkt nicht, in welche Nesseln man sich eigentlich setzt. Besonders weit verbreitet in der Politik. Hauptsache die Wähler nehmen einen gut wahr, der Rest ist egal.
So momentan auch dieses Hau-Drauf mit der neuen Rente ab 63. Man darf vermuten, dass damit Schindluder getrieben wird. Hauptsache, die SPD kann ihr Wahlversprechen durchsetzen, egal wie. Aber so ist nun einmal Politik. Wenn das so weiter geht, überlege ich mir ernsthaft, ob ich nicht auch in die Politik gehe. Das kann ich. Ich kann von Dingen reden, von denen ich überhaupt keine Ahnung habe und das auch noch so, als hätte ich das grösste Wissen darüber. Ja, so sieht es aus.

Gegen Aldi hatte es eine Klage gegeben, weil eine Kundin ranzige Butter gekauft hatte und deshalb Einsicht in Labortests haben wollte. Bevor es nun zur Gerichtsverhandlung kam, lenkte Aldi Nord ein und gab die nötigen Papiere heraus.
Also ranzige Butter habe ich auch schon öfters gehabt. Handelte sich aber nicht um irische Butter. Dafür aber um Markenware wie Weihenstephan oder Antje-Butter. Letztere schmeckt aber auch so schon nicht besonders. Regina hat mal wieder was davon gekauft, obwohl sie damals selbst gesagt hatte, dass wir die nie wieder kaufen sollen. Und was war das Endergebnis? Die Antje-Butter schmeckt einfach scheusslich. Als wäre es fettreduzierte – nur das es keine gewesen ist. Und die Weihenstephan-Butter war auch so ein Reinfall. Eigentlich wollte ich eine andere Butter kaufen, aber diese war nicht geliefert worden, dafür gab es Weihenstephan als Ersatz. Für den Preis nicht zu verachten, aber ich hätte ahnen müssen, dass irgendwas nicht damit stimmte. Die Butter schmeckte alt, bald ranzig.
Ich will jetzt dem Hersteller keinen Vorwurf machen, denn ich weiss nicht, wie die Butter im Supermarkt gelagert wird. Bei einem Discounter – nicht Aldi – habe ich so den Verdacht, dass sie bestimmte Sachen erst mal einfrieren und dann wieder auftauen. Butter gehört dazu aber auch Mozzarella. Wenn ich den kaufe, kann es sein, dass die Lake nach einer Woche im Kühlschrank, bereits verdorben schmeckt. Mit meiner Kühlkette hat das nichts zu tun, denn es passiert sommers wie winters. Oder aber Salate. Habe ich gekauft, drei Tage später schon verdorben und die Packung war aufgebläht. Wieder hin. Die fragen, ob ich das nicht richtig transportiert hätte, denn es war im Sommer passiert. Allerdings habe ich meinen Kühlkorb für so was. Der hält wirklich alles kühl. Dann sah ich einige Monate später, wie ähnliche Produkte in dem Laden eine halbeewigkeit auf dem Wagen standen. Anderswo befindet sich das noch in einer Art Kühlbox, aber ob das was bringt? Jedenfalls liegt es meistens an den Läden, die unsachgemäss mit den Produkten umgehen. Aber wieso die eine Buttermarke in jeder Stadt so schlecht schmeckt, dass muss wohl doch an der Herstellung liegen. Jedenfalls mag ich die Butter nicht, genauso wenig Regina.

Eine ganz schlechte Nachricht gibt es für die Heiter bis tödlich-Reihe. Die Serie „Akte Ex“ wird leider… fortgesetzt! Ich kann es nicht glauben. Diese Serie ist neben Morden im Norden eine der schwächsten und schlechtesten Serien. Dennoch wird sie nun schon wieder fortgesetzt. Bei „Alles Klara“ ist immer noch alles in der Schwebe. Da weiss man nichts. Übrigens ist diese blöde Entscheidung um Verlängerung einer weiteren Staffel für mich ein guter Grund nachzufragen, warum denn so tolle Serien wie „Nordisch herb“ oder „Fuchs & Gans“ es in keine Fortsetzung geschafft haben. Beide Serien waren in der Quote nicht schlechter als beispielsweise „Morden im Norden“, da lag „Nordisch herb“ sogar gleichauf. Aber das sind die willkürlichen Entscheidungen der Verantwortlichen. Die sollten lieber auf gute Drehbücher achten als auf die Quote. Denn ein gutes Drehbuch ist die Hälfte des Erfolgs, die andere Hälfte dann die Schauspieler.
Übrigens, hat jemand gestern die Neuauflage des ZDF-Klassikers „Ein Fall für Zwei“ gesehen? War ein guter Einstand, auch ein wenig Humor gab es. Ja, kann man sich weiter ansehen. Zudem sage ich immer, dass man nach einer Folge noch lange nicht sagen kann, ob man die Serie nun gut findet oder nicht. Aber der Plot war schon einmal nicht schlecht geschrieben. Bei der ARD-Serie „Koslowski & Haferkamp“ ist man direkt an der Pilotfolge gescheitert, weil die so grottenschlecht war. Und so sind viele Zuschauer dort weggeblieben.
Den Fehler hat man bei der Neuauflage von „Ein Fall für Zwei“ nicht gemacht. Tja, da scheint man im ZDF noch ein bisschen mehr auf die Drehbücher zu achten, auch wenn das wohl auch die Drehbücher von Angehörigen verwendet werden, wie es beim NDR geschah.

Nun noch ein wenig Fussball. Wen es nicht interessiert, der lässt es einfach aus. Aber ich empfehle ich es dennoch zu lesen. Denn ich sage hier, warum ich dafür bin, dass der HSV in der Ersten Bundesliga bleiben soll, obwohl ich den Verein überhaupt nicht leiden kann.
So, heute wird sich entscheiden, wer die Erste Bundesliga verlassen muss: der HSV, Nürnberg oder Braunschweig. Und ebenfalls entscheidet sich heute, wer noch hoffen darf, weil er auf dem Relegationsplatz gelandet ist: der HSV, Nürnberg oder Braunschweig.
Ja, ganz richtig gelesen. Alle drei Vereine können auf einen Abstiegsplatz kommen, haben aber genauso die Gelegenheit auf dem Relegationsplatz zu landen. Die grössten Chancen hat im Grunde genommen Braunschweig, denn die spielen gegen Hoffenheim, die sich in letzter Zeit nicht wirklich mit Ruhm bekleckert haben. Und wenn der HSV endlich begreifen würde, wo denn nun das gegnerische Tor steht, könnten auch sie auf dem Relegationsplatz bleiben. Ob sie dann allerdings gegen Greuther Fürth bestehen können? Tja, das ist eine ganz andere Frage.
Ich selbst plädiere dafür, dass der HSV heute gegen Mainz gewinnt und auch die beiden Relegationsspiele übersteht, um in der Ersten Liga verbleiben zu können. Das sage ich nicht, weil ich Fan des HSV bin. Nein, dazu ist mir der Verein mitsamt seinen Fans viel zu unsympathisch. Ich bin dafür, dass sie bleiben, weil so der Verursacher der Misere im Verein bleiben muss. Von wem ich rede? Von Rafael van der Vaart. Denn er hat nach dem Rausschmiss von Torsten Fink immer gesagt, dass Bert van Marwijk geholt werden solle, weil das so ein toller Trainer sei. Der HSV tat es und landete auf den Abstiegsrängen. Genau deshalb soll van der Vaart bleiben. Und dann würde ich ihn in die zweite Mannschaft abschieben, schliesslich kostet er Geld. Ich bin nicht der Trainer, aber so würde ich es machen, um ihn abzustrafen, denn Leistung hat er auch nicht wirklich gebracht – noch nie. Als er das erste Mal beim HSV nicht – da hat er gerne mit Trikots von anderen Mannschaften posiert – und jetzt ebenfalls nicht.
Torsten Fink sagte vor einigen Wochen, dass der HSV mit ihm nicht auf einem Abstiegsrang stehen würde. Ja, er hat recht und man kann ihm nichts anderes beweisen. Wieso allerdings noch ein paar Wochen nach dieser Aussage auf einmal Sportchef Kreuzer darauf reagiert, weiss ich beim besten Willen nicht.
Mit van Marwijk ging es bergab. Der hat damals beim BVB schon nichts gebracht, mag mit der niederländischen Nationalmannschaft Vize-Weltmeister 2010 geworden sein, aber erinnert sich noch jemand an die EM 2012? Tja, danach war er weg, denn in der Mannschaft war sich jeder selbst der nächste. So jemanden holt man doch nicht zum HSV, auch wenn ein Spieler ihn fordert, weil er ihn von der Nationalmannschaft kennt.
Ich drücke mal dem HSV die Daumen, obwohl ich es auch Braunschweig gönne. Aber aus den bereits erwähnten Gründen, bin ich für den HSV.

Dann zum zweiten Verein der Hansestadt Hamburg, dem FC St. Pauli. Vergangene Woche hatte Jonas den Schlaubeutel – Nachfolgerin des legendräen Rüsselorakels Mala – gefragt, wie denn St. Pauli gegen Köln spielen würde. Sie war für einen Sieg St. Paulis, was Jonas skeptisch machte. Und richtig, sie lag daneben. Dabei war sie angeblich so überzeugt gewesen. Als Jonas sie nun aufsuchte, hat sich der Schlaubeutel kein bisschen geschähmt. Wieso auch, die weiss doch gar nicht, was Jonas da eigentlich von ihr will. Der ist völlig egal, was beim Fussball passiert, hauptsache sie bekommt etwas zu futtern. Da ist sie Mala sehr ähnlich. Allerdings ist sie nicht die einzige, die sich geirrt hat. Elefantendame Mala hat ebenfalls danebengelegen, als sie auf ein Unentschieden tippt. Man kann nicht immer recht haben, auch nicht als Elefant und wenn man Mala heisst.
Der Schlaubeutel hat nun das letzte Spiel des FC St. Pauli getippt, das gegen Erzgebirge Aue ist. Und was hat sie gesagt? Ein Sieg für St. Pauli! Auch noch gegen diesen Verein, wo die Statistik für Aue spricht. Sie ist wirklich höchst optimistisch oder aber das Futter, das für Aue stand, war einfach verführerischer.
Was Mala sagt? Tja, sie hatte in dieser Woche wieder viel zu tun. Möhren und andere Leckereien zu bestimmten Zeiten bei den Besuchern abstauben, sich waschen lassen und die Besucher nass machen und natürlich sich morgen auf die grosse Feier vorbereiten, die zum 20jährigen Bestehen des Pairi Daiza ansteht. Genau einen Monat später wird dann Malas offizieller fünfzigster Geburtstag gefeiert werden. Mala ist schon ganz ungeduldig, aber die Gästeliste steht.
So, wie hat sich Mala denn nun entschieden? Die Elefantendame plädiert für ein Unentschieden des FC St. Pauli, denn wie bereits geschildert, sehen sie gegen Erzgebirge Aue immer alt aus. Zwar werden sie erst einmal den Führungstreffer erzielen, aber danach können sie das wieder nicht halten.
Na, dann wollen wir mal sehen, ob sie recht behält.

Und wer heute Abend nicht weiss, was er gucken soll wegen des Eurovision Song Contests, dem empfehle ich was zu lesen. Beispielsweise eine Aneba-Kurzgeschichte oder gleich den Fortsetzungsroman „Aneba. Die Rückkehr“ oder aber den Thriller „Die Rollen des Seth“. Gibt es unter anderem bei Amazon und Weltbild.

 

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