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Heiter bis tödlich – Eine TV-Reihe löst sich auf


Seit drei Wochen läuft nun donnerstag um zehn vor sieben nicht mehr wie gewöhnlich eine Serie der Reihe „Heiter bis tödlich“ auf der ARD, sondern ähnliches, aber nichts vergleichbares.
Die Serie „Ein Fall von Liebe“ startete recht verhalten, nicht wirklich bedeutend besser als „Alles Klara“, was zuvor auf dem Sendeplatz gelaufen war. Inzwischen ging die Quote sogar ein wenig zurück, fällt aber nicht ins Bodenlose.
Um was es in diesem Artikel eigentlich gehen soll? Um die Probleme der „Heiter bis tödlich“-Reihe, die einfach nicht aus dem Keller zu kommen scheinen.
Doch wie man sehen kann, laufen selbst Serien, die nicht der „Heiter bis tödlich“-Reihe angehören, nicht sensationell. Besonders der Freitag muss wohl als Sorgenkind gelten. Nachdem „Dating Daisy“ und die britische Comedy-Serie „Cuckoo“ anliefen, zog die ARD recht schnell den Schlussstrich und setzte die britische Sitcom nach nur einer Folge ab. Gerade einmal etwas mehr als 500.000 Zuschauer wollten sich den britischen Humor antun. Als Ersatz läuft seitdem „Daiting Daisy“ im Doppelpack. Die Serie ist von der Quote auch nicht viel besser, gewinnt aber langsam an Boden und nähert sich der Millionengrenze, was auch nicht gerade erfolgreich ist. Interessant ist hierbei, dass die zweite Folge erfolgreicher als die erste ist. Warum das so ist? Tja, meine Theorie gibt es dazu später, wenn ich davon rede, warum die „Heiter bis tödlich“-Reihe nicht bei den Zuschauern beliebt zu sein scheint.
Die „Heiter bis tödlich“-Reihe gibt es also nur noch am Mittwoch und am Dienstag, wobei der Mittwoch mit dem Schwerpunkt auf bayerischen Serien wie „Hubert und Staller“, „München 7“ oder „Monaco 110“ liegt. Ja, ganz richtig gelesen, auch „Monaco 110“ ist dabei. Hochoffiziell mag es vielleicht noch nicht verkündet worden sein, aber die Serie wird verlängert. Habe ich auch erwartet, denn diese Serie ist einfach zu komisch. Manche sagen zwar, dass es Schwachsinn sei, wie die Polizisten sich dort verhalten. Dann sage ich dazu, dass es tatsächlich solche Polizisten gibt, die die Personen lieber warten lassen, als was zu bearbeiten. Denn einen Vorgang zu bearbeiten bedeutet Schreibarbeit, also Berichte schreiben und das muss nun wirklich nicht sein.
Der Dienstag ist momentan noch mit „Morden im Norden“ – der zweite Teil der dritten Staffel startet am Dienstag – und danach „Akte Ex“ besetzt, aber alle Serien, die momentan neu gedreht werden, laufen ohne die Dachmarke „Heiter bis tödlich“.
Eine Reihe löst sich also auf. Dabei ist es nicht schuld der Reihe, dass die Quote so schlecht ist. Es liegt einfach an der Uhrzeit, wann die jeweilige Serie beginnt. Alle Serien beginnen um zehn vor sieben, also 18.50 Uhr. Um diese Zeit läuft im ZDF immer noch die jeweilige „Soko“, die etwa um fünf oder drei vor sieben endet. Damit läuft auf der ARD die jeweilige Serie schon etwa fünf Minuten, wo nicht gerade nur der Vorspann mit den Darstellern gelaufen ist, sondern auch die Leiche aufgefunden wird. Das hat man als Zuschauer nun also nicht gesehen. Möglicherweise hat man noch irgendetwas Wichtiges verpasst und kommt nun die ganze Folge nicht dahinter, was es ist. Oder man kommt einfach nicht auf den Täter, weil einem eben ein wichtiges Detail fehlt, das am Anfang gezeigt wurde.
Viele schalten deshalb die Serie gar nicht erst ein. Am Freitag, wenn die Comedy-Serien laufen, ist es noch schlimmer. Denn da beginnt die erste Folge bereits um 18.45 Uhr. Zwar ist die momentan auf dem ZDF laufende Serie „Soko Wien“ (oder Soko Donau, wie es im Original heisst) nicht gerade ein Riesenerfolg im Gegenzug zu den anderen Soko-Serien. Aber man sieht sich eben lieber das an und dann vielleicht noch einen Teil der heute-Nachrichten, bevor man dann zur zweiten Folge von „Daiting Daisy“ einschaltet. Falls man einschaltet, denn das ist ziemlich hirnlos, was das läuft. Egal, Geschmacksache. Jedenfalls erklärt das, warum die Serie bei der zweiten Folge immer etwas erfolgreicher ist, wenn auch nicht überschwenglich.
Um das Problem mit den Überschneidungen der Soko-Serien und der „Heiter bis tödlich“-Reihe zu vermeiden, müsste die ARD einfach nur den Beginn der Serien um mindestens fünf Minuten nach hinten verschieben. Denn was läuft eigentlich kurz vor der Tagesschau noch? Einmal „Wissen vor acht“, dann das „Wetter vor acht“ und die „Börse“. Von diesen drei Sendungen könnte man mindestens „Wissen vor acht“ um eine Stunde vorverschieben und es „Wissen vor sieben“ nennen oder man nimmt das Wetter. Egal was man macht, aber es ist möglich, die Serien um mindestens 18.55 Uhr beginnen zu lassen, wie es auch vor ewigen Zeiten mal der Fall war. Warum kehrt man dahin nicht zurück? Weil man die letzte Viertelstunde vor Beginn der Tagesschau mit Kurzsendungen vollgepackt hat. Mag ja schön und gut sein, aber genau darunter leidet der ARD-Vorabend. Wenn das die ARD nur endlich begreifen könnte.
Na ja, die „Heiter bis tödlich“-Reihe scheint dennoch irgendwie vor dem Aus zu stehen. Die einzige bestehende Serie der Reihe, die weiter verlängert wurde, ist „Alles Klara“. Wie es bei „Hauptstadtrevier“ – nun auch noch mit neuer Hauptdarstellerin, die bereits in der ersten Staffel in einer anderen Rolle mitspielte (man erinnere sich nur an den „Waschlappen“) -, „Akte Ex“ oder „Morden im Norden“ aussieht, steht in den Sternen. Bei den beiden letzteren muss ich sagen, dass sie auch aufgegeben werden können. Denn „Akte Ex“ hat mich nie überzeugt und „Morden im Norden“ fand ich nie gut, wurde dazu noch von Staffel zu Staffel schlechter.
Zwei Serien sind noch in der Warteschleife. Das ist einmal „Der Mama“, wo das Gerücht umgeht, die Serie sei beim Testpublikum durchgefallen und die ARD wolle die Serie komplett im Giftschrank versenken. Und dann gibt es noch „Unter Gauern“, aber was mit der Serie ist, weiss ich gerade nicht. Wird wohl irgendwann gezeigt werden. Wohl dienstags, aber der Tag wird wohl auch irgendwann verschwinden für die „Heiter bis tödlich“-Reihen.
Auffällig ist übrigens, das viele Serien gar nicht mehr heiter, sondern mehr tödlich geworden sind. Ob so mehr Zuschauer hinterm Ofen hergelockt werden sollen, keine Ahnung. Ich mag es lieber heiter, die Welt ist schön brutal genug. Aber vielleicht können es die Drehbuchautoren einfach nicht. Denn „Koslowski & Haferkamp“ ist daran gescheitert, dass die erste Folge schlecht geschrieben war. Folge war, dass die Zuschauer ausblieben und letztendlich die Serie nicht verlängert wird. Schade, denn eigentlich war die Serie gut, nur eben schlecht geschrieben.
Das Klamauk und Quatsch in einer Serie funktioniert, kann man an der ARD-Erfolgsserie „Mord mit Aussicht“ sehen. Die Serie hat immer auf Klamauk und Witz gesetzt, aber in der jetzigen dritten Staffel ist es beinahe schon schwachsinnig geworden. Dennoch rennt die Serie beinahe von einem neuen Quotenrekord zum anderen. Markus Lanz kann davon nur träumen.
Nun sollen nicht alle Serien gleich nach dem Prinzip von „Mord mit Aussicht“ geschrieben werden. Denn es gab gute Serien, die aber von den Verantwortlichen abgesetzt wurden. Ausserdem ist zuviel Klamauk nun wirklich nicht gut.
Wer übrigens heute eine weitere Folge von „Fuchs und Gans“ erwartet, weil die Bundesliga pausiert, der wird leider enttäuscht. Es läuft eine Dokumentation über Robert Enke, weil der am Montag den fünften Todestag hatte.

Am Montag hatte Elefantendame Mala gross zu feiern, denn sie wurde 52 Jahre jung. Ja, nicht alt, denn sie sei noch ein wackerer Jungspund und für ihr Alter sehr fidel. Einige schöne Fresspakete hatte sie, die sie natürlich sogleich verputzte und jovial noch ihrer lieben Genossin old Rani etwas vom Inhalt abgab.
Elefantendame Mala hatte für das gestrige Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Gibraltar prophezeit, dass Gibraltar in der 54. Minute ein Tor schiessen würde. Sie hätte so was geträumt, auch dass das Spiel nur so dahindümpeln würde. Nun ja, mit der 54. Minute hatte sie nicht recht, denn Gibraltar schoss erst 14 Minuten später ein Tor – ein Eigentor. Also ist Gibraltar weiterhin torlos. Aber das die deutsche Nationalelf so schlecht in Anführungszeichen war, gibt doch sehr zu bedenken. Da muss sich nach dem Gewinn des WM-Titels und dem Aufhören mehrer Spieler sich erst eine neue Mannschaft finden.
Jonas hat eine ganz andere Erklärung für die nicht berauschenden Ergebnisse der Nationalmannschaft. Es würde daran liegen, dass die Spiele nun auf RTL gezeigt würden und das brächte Unglück. Ja, ja, jedem seine eigene Erklärung und Meinung.
Mala hatte auf einen Sieg Deutschlands getippt, wie auch die Pusteblume. Kein Wunder, denn es war ein Heimspiel für die deutsche Nationalmannschaft und wird somit auf der linken Seite angezeigt, wenn die Pusteblume ein Spiel tippen muss. Und die Pusteblume ist bekanntlich ein penetranter Linksrüssler.
Deshalb hat sie auch das Testspiel Spanien gegen Deutschland mit einem Sieg für Spanien getippt.
Mala hingegen ist für ein Unentschieden. Tja, wer wird recht behalten? Wir werden es sehen.

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Das heiter bis tödlich-Karussell dreht sich weiter


Wie es scheint, hat sich die „heiter bis tödlich“-Reihe in der ARD im Vorabendprogramm etabliert. Allerdings sind alle Serien der Reihe immer noch mässig erfolgreich. Ist eben eine hartumkämpfte Zeit ab 18.50 Uhr.
Die beliebteste Serie ist nach wie vor „Hubert & Staller“, die ich damals zu Beginn der ganzen „Heiter bis tödlich“-Reihe schon am besten fand. Anfang Staffel drei schwächelte die Serie leicht, fand dann aber zu alter Stärke zurück. Besonders hervorzuheben ist, dass man der Figur Riedl – die Dumpfbacke schlechthin – grösseren Raum gegeben hat. Nervig wird es aber so langsam mit der Dummheit des Polizeichefs. Das ist doch nicht mehr normal. So langsam glaubt man wirklich, Girwiz wurde aus dem Ruhrpott in die bayerische „Provinz“ versetzt, damit er bloss kein Unheil mehr anrichten kann. Genaue Gründe sind ja bis jetzt nicht genannt worden oder habe ich da mal was verpasst?
Jedenfalls wird diese Serie nun in die vierte Runde gehen, während andere bereits nach der ersten Staffel in der Versenkung verschwanden. Besonders schade ist dies bei „Fuchs & Gans“ und „Nordisch Herb“. Beide Serien waren schön gemacht, nicht zu verrückt und vor allem hatten sie Herz.
Dann gibt es Serien, die verlängert werden, wo ich mich frage, wer die eigentlich gut findet. So bei „Akte Ex“ oder „München 7“, wobei letzteres ein bayerisches Grosstadtrevier ist. Und da ich bereits die Serie nicht leiden kann…
Bei „Morden im Norden“ muss ich sagen, dass ich gegen eine Verlängerung nichts hatte, auch wenn es nicht meine Serie war. Aber die zweite Staffel war überhaupt nichts. Der wichtigste Punkt, die nervigen Tanten des Kommissars, verschwanden nach und nach ganz aus der Serie. Das ist wirklich schade, denn mit den beiden hat die Serie gelebt, jetzt gibt das nur noch den Schreibtischkollegen, der Punkt fünf den Stift fallen lässt, auch wenn er gerade etwas Wichtiges zu bearbeiten hat. Mag ja lustig sein, aber die Serie hat viel verloren. Besonders nervig ist der Chef der Truppe geworden. Weil er es zu Hause, nachdem ihn seine Frau mit den Kindern verlassen hat, in der Einsamkeit nicht mehr aushält, nervt er seine Truppe und will bei den Ermittlungen mitmischen. Das geht auch weniger penetrant, ie ich finde.
Nun wird am Dienstag die dritte Staffel beginnen. Ich bin schon gespannt, was sich dieses Mal alles geändert hat und ob sich nicht alles zum noch schlechteren wenden wird. Kann natürlich passieren. Bei „Hauptstadtrevier“ hat sich nur in so viel was geändert, dass das Haus der Familie Klug nicht mehr mitspielt und somit auch kein Einblick ins Familienleben gewährt wird, genauso ist Karlas Imbiss kaum noch zu sehen. Das ist zu verkraften. Seltsam ist nur, dass es plötzlich nicht mehr nur um Betrug geht, sondern auch um Mord und Totschlag. Hat sich da wegen der Sparmassnahmen in Berlin irgendwas geändert?

Bei der Serie „Alles Klara“ geht das Gerücht um, dass die Serie nicht um eine weitere Staffel verlängert wird. Also, wenn das stimmen sollte, ist das eine bodenlose Gemeinheit und Frechheit. Denn das ist die mit Abstand zweitbeste Serie der „Heiter bis tödlich“-Reihe. Gut, vielleicht mag die Zuschauerquote nicht stimmen. Aber hier geht es nicht immer nur um Quote, sondern darum, was die Zuschauer sehen wollen, selbst wenn es nur eine Handvoll sein mag. Wofür zahlen wir eigentlich Gebühren – auch wenn der Rundfunkbeitrag nun um einige Cent gesenkt wird -, wenn wir nur Mist präsentiert bekommen? Da kann man doch wohl erwarten, dass eine Serie wie „Alles Klara“ fortgesetzt wird. Aber mit „Fuchs & Gans“ wurde ja auch im Müllkadtenprinzip verfahren. Was nicht die richtige Quote erreicht, kommt weg. Das ist eine intelligente Serie gewesen und wird in der letzten Zeit von vielen Heiter bis tödlich-Fans auf Facebook nachgefragt, ob es noch eine weitere Staffel geben wird. Da sollte der SWR vielleicht noch einmal überlegen.
Glücklicherweise wird nach der Pilotfolge „Wenckes Verbrechen“ diese abscheuliche Serie nicht weitergeführt. Ich hatte immer gedacht, dass es nach „Zwischen den Zeilen“ nichts Schlimmeres geben würde. Ich hatte mich getäuscht. „Wenckes Verbrechen“ toppte alles. Bei der Sendung bin ich sogar zwischendurch aufgestanden und habe mich irgendwelchen blöden Arbeiten gewidmet, nur damit ich nicht durchdrehe. Das war das erste Mal, dass ich so was gemacht habe. Die Serie war noch schlimmer als grenzdebil.
Nun kommt am Donnerstag eine neue Serie in der Reihe: „Koslowski & Haferkamp“. Also der letzte Name erinnert mich an Tatort und Hansjörg Felmy. In den 70ern hat er nämlich einen Tatort-Kommissar gleichen Namens gespielt. Als das mal im WDR wiederholt wurde, habe ich einige Folgen gesehen. War gar nicht schlecht. Mal sehen, wie die neue Serie werden wird. Ich hoffe mal, dass sie gut wird.
Und ab übernächste Woche läuft anstelle von „Hubert & Staller“ dann „Monaco 110“. Tja, da muss ich dann an Helmut Fischer denken und an sein „Spatzl, schau wie i schau.“ Zu schön, aber so wird es natürlich nicht sein. Auch da bin ich recht gespannt.
Weitere neue Serien der „heiter bis tödlich“-Reihe sind bereits angekündigt. Das ist einmal „Unter Gaunern“, das von jemandem handelt, der aus einer Gaunerfamilie stammt. Und dann noch „Der Mama“, wo es um einen frühpensionierten Kommissar geht, der das ermitteln nicht lassen kann. In der Hauptrolle Hansa Czypionka, was mich insofern freut, weil man diesen Darsteller viel zu selten sieht und dann meist als Bösewicht. Die Serie klingt auch recht vielversprechend, im Gegensatz zu „Unter Gaunern“. Das wird wohl wieder so eine pleite werden. Aber ich lasse mich gerne überraschen.
Und das mit „Fuchs & Gans“ sollte sich der SWR wirklich noch einmal überlegen. Eine Super-Serie, und nicht nur ich denke so.

Der Sieger, wer nach Dänemark zum Eurovision Song Contest fahren darf, steht fest. Zu meiner grossen Freude, ist es nicht der unheilige Sänger aus der Nähe von Aachen, sondern eine völlig unbekannte Gruppe. Elaiza heisst sie.
Ungewöhnliche Musik mit osteuropäischen Anklängen. Kurz, das Lied reisst mit. Und schlechter als letztes Jahr kann es eigentlich gar nicht mehr werden, wo Cascada auf dem 21. Platz landete. Finde es immer noch schade, dass es nicht der letzte Platz wurde. War ein furchtbar schlechtes Lied.

Am Mittwoch nicht die Starkbierprobe auf dem Nockherberg verpassen. Denn das ist seit dem letzten Jahr wieder das beste, was es einmal im Jahr gibt. Eine kleine Änderung in der Besetzung gibt es: Wolfgang Krebs steht nicht mehr als Horst Seehofer zur Verfügung. Einerseits wegen Terminschwierigkeiten und andererseits gefällt ihm das Stück nicht so ganz. Nun ist es wieder der Seehofer-Darsteller von 2009. Der war auch nicht schlecht, aber bei Wolfgang Krebs war eben auch noch die Stimme genau so wie bei Seehofer.
Nicht verpassen, am Mittwoch, den 19. März fängt um 19 Uhr die Starkbierprobe auf dem Nockherberg statt. Am 21. März, dem Freitag, wird es ab 19.45 Uhr noch einmal wiederholt.

Nachdem Elefantendame letzte Woche eine Niederlage voraussagte – wir erinnern uns -, ist sie in dieser Woche wieder ein wenig optimistischer. Allerdings war sie erst einmal der Meinung, dass das Spiel bereits gestern stattfinden würde, doch Kollegin Old Rani konnte sie dann doch überzeugen, dass St. Pauli erst morgen spielen wird. Auch eine so schlaue Kuh wie Mala kann sich mal irren.
Jedenfalls geht sie davon aus, dass St. Pauli gegen Düsseldorf gewinnen wird. Drei Punkte werden es sein, die wichtig für den Aufstieg sind. Denn Hamburg will schliesslich erstklassig bleiben. Dass der HSV wirklich in der Ersten Liga verbleiben wird, steht immer noch in den Sternen. Deshalb ist in Hamburg die nächste Aktion gestartet worden, von der dort ansässigen Zeitung. Diese Aktion ist weitaus präziser formuliert, so dass man nicht sagen kann: St. Pauli steigt auf und HSV steigt ab, deshalb bleibt Hamburg erstklassig. Nein, es gibt den Slogan „Niemals 2. Liga“. Tja, das trifft dann doch nur auf den HSV zu, denn bei St. Pauli würde es heissen: „Nie mehr 2. Liga“ (Willkommen Regionalliga, wie Jonas immer anfügt).
Nun ja, wie Jonas mir heute berichtet hat, wurde sogar in Malas Zuhause (wo sich das befindet, dürfte allgemein bekannt sein. Tipp: Es handelt sich nicht um ihren momentanen Aufenthaltsort) diese Aktion gemacht. Aber zu seiner allgemeinen Überraschung nicht mit Elefant Mogli, sondern mit Eismeer und Walross. Vielleicht hat Faltenmonster Mogli keine Lust mehr, sich für einen Verein in Pose zu stellen, der sowieso nicht hinkriegt. Auch ein alter Elefant hat so seinen Stolz. Und Shandra fällt definitiv aus – als Werder-Fan. Ich vermute, dass es was mit der Kulisse zu tun hat. Da wirkt das Eismeer doch viel besser, als so eine langweilige Elefantenanlage, wo man ausser Sand, Elefanten und deren Hinterlassenschaften (Ködeln) nichts sieht. Wobei, die haben ja ihren eigenen Ködelplatz, sind also erzogen und gehen auf ihre Toilette, da kann man den gut rauslassen. Dennoch nur Weite und nichts Interessantes. Da wirkt das Eismeer gleich viel freundlicher. Und dass, wo der FC St. Pauli gleich in der Nähe seine Trainigsstätte hat. Mala würde sich wahrscheinlich schämen, aber das tut sie erst, wenn Deutschland nicht Weltmeister wird und St. Pauli auch nicht aufsteigt. Also wird sie sich definitiv in diesem Jahr noch schämen müssen. Denn das auch nur einer dieser beiden Punkte eintrifft, ist höchst unwahrscheinlich. Aber jetzt muss sie sich erst einmal auf ihren offiziellen 50. Geburtstag vorbereiten, schliesslich möchte sie nur Gäste haben, die sie auch mag. Wer nicht kommen darf, soll von Old Rani wieder rausgeworfen werden. Die hat sie bereits instruiert. Als Chefin kann sie Anweisungen geben, wie es ihr passt.

 

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Darf die Politik uns vorschreiben, wie wir leben sollen?


Immer wenn eine Bundestagswahl näherrückt, kommen die Grünen auf die absurdesten Ideen. Die neueste: In den deutschen Kantinen sollte doch ein vegetarischer Tag, kurz Veggie-Day, eingeführt werden.
Die Empörung war natürlich gross, denn wer lässt sich von einer Partei, die immer noch von Atomkraftwerken (was falsch ist, wenn auch verwendet werden kann) redet, etwas vorschreiben? Niemand, also gab es Kritik ohne Ende.
Im Grunde genommen ist es keine schlechte Idee, wieso es nun gerade der Donnerstag- oder wars der Freitag? – sein soll, kann ich beim besten Willen nicht sagen. Beim Freitag wäre es klar, denn das ist früher der traditionelle Fastentag gewesen, wo es Fisch gab. Da war man auch noch bibelfester als heute. Hat sich alles geändert.
Aber der Fleischkonsum sinkt tatsächlich, wenn auch nur um wenige Milliprozente. Dafür will der Verbraucher nicht mehr soviel Rindfleisch. Bekanntlich sorgen Rinder hauptsächlich für eine Schädigung des Klimas. Nicht nur sind sie andauernd am pupsen und rülpsen, sondern der Anbau ihres Futters geht auch ins Klima. Da scheinen wir also gelernt zu haben.
Aber kann man den Menschen einfach so vorschreiben, dass sie an einem Tag nur Gemüse essen sollen? Es gibt sehr leckere Rezepte, die gänzlich ohne Fleisch auskommen. Wenn jemand mal eine eine bekannte vegetarische Zeitschrift guckt, wird man schon fündig werden. Es gibt gute Gerichte und anderes, was man eben weniger mag. Aber Geschmäcker sind verschwinden. Man braucht doch auch nicht von jetzt auf gleich, völlig auf Fleisch verzichten. Fisch gibt es auch noch, wobei man da genau aufpassen sollte, was man isst, da viele Fischbestände gefährdet sind. Karpfen kann man bedenkenlos essen, aber der schmeckt nicht jedem und ist auch recht fett.
Und wenn die Grünen möchten, dass die Deutschen weniger Fleisch essen, sollten sie es mal mit den Kindern versuchen. Im Kindergarten und in der Schule kann denen noch viel beigebracht werden, wir Erwachsenen lassen uns kaum noch was vorschreiben. Da muss schon viel passieren.
Nun werden die Grünen wer weiss wie kritisiert, was sie uns alles verbieten wollen: Fleisch essen, Plastikbeutel, Raserei auf der Autobahn. Nun ja, mit einem haben sie recht, aber wir Deutschen mögen es nun einmal nicht, wenn da eine Partei daherkommt und alles besser weiss. So ist das eben nun einmal.

Seit letzter Woche läuft immer dienstags um 20.15 Uhr auf der ARD „Hubert & Staller“. Das ist sehr schön, aber mittwochs um 18.50 Uhr, also einen Tag später, läuft die Serie noch einmal. Nicht mit derselben Folge, aber eben die gleiche Serie.
Und das ist es, was mich aufregt. Das mag eine erfolgreiche Serie sein, ich mag sie schliesslich auch, aber doch nicht zwei Tage direkt hintereinander. Das hält niemand aus. Warum wird nicht stattdessen dienstags „Fuchs und Gans“ gezeigt? Da könnte die Serie endlich beweisen, dass sie doch erfolgreich gewesen wäre, hätte sie nicht so eine blöde Sendezeit gehabt. Aber nein, die Serie wird nciht gezeigt. Während der Bundesliga-Pause habe ich mich auf „Fuchs und Gans“ gefreut. Was war? Nichts, um die Zeit lief dieses blöde „Liga-Fieber“, was nun in jedem Dritten Programm wiederholt wird. Da wäre das wirklich besser ausgehoben gewesen. Ich wollte „Fuchs und Gans“ sehen und nicht Fussball.
Nun muss ich dienstags mit „Hubert und Staller“ leben. Nun gut, wenn es nicht anders geht, kann man nicht ändern. Aber dann nicht auch noch mittwochs. Am besten sehe ich mir die Serie gar nicht mehr an bis Ende des Jahres die neuen Folgen gezeigt werden.
Ich möchte dienstag um 20.15 Uhr „Fuchs und Gans“ sehen und nicht die erfolgreichste Serie der „Heiter bis tödlich“-Reihe.
Ist eh alles Konserve was momentan in der Reihe läuft. Bis auf Freitags, aber das ist eine österreichische Serie, wo ich die dritte Staffel gelungener fand als die jetzige vierte. Gut, ich kenne die vierte Staffel auch schon, weil es die bereits auf DVD gibt, deshalb kann ich das sagen.
Neue Folgen von „Hauptstadtrevier“ werden gerade gedreht. Das war auch so eine Serie, die ich grenzwertig fand. Es gab einige gute Episoden, aber die Hauptdarstellerin fand ich recht nervig. Bloss irgendwie ist das bei fast allen Serien der Reihe so.
Eine Serie, die meiner Meinung nach sehr abgebaut hat, ist „Morden im Norden“. Fand ich die erste Staffel schon nicht berauschend, ist es nun bei der zweiten Staffel völlig bergab gegangen. Einzig und allein liegt es daran, dass die Tanten von Finn Kiesewetter nicht mehr mitspielen. Die haben immer noch für einen Lacher gesorgt, jetzt ist es einzig Schröter. Aber das wird dann auch mit der Zeit langweilig. Man hat den gesamten Rahmen der Serie umgestaltet und das hat „Morden im Norden“ sehr geschadet. Wer sich ein Bild davon machen will, kann sich ja die alten Folgen ansehen, die gerade gesendet werden. Die waren noch hundert Mal besser, als das, was ab dem 02. April gesendet worden war. Da wäre „Nordisch herb“ viel besser gewesen. Wenn ich jetzt die Wiederholungen sehe, muss ich immer noch drüber lachen. Und „Fuchs und Gans“ versteht man beim zweiten Mal besser als beim ersten. Vielleicht war das der Fehler der Serie. Ich weiss es nicht.
Werde ich eben wieder was Gutes lesen. Bald gibt es die Leseprobe von Isis Justs neuesten Abenteuer, das den vorläufigen Titel „Das Geheimnis des Denkmals“ trägt, zu lesen sein. Bis dahin werde ich mir mit der Kurzgeschichte „Sechs Reiter“ von Henrik Quedburg die Zeit vertreiben und eventuell meinen eigenen Roman noch einmal heraussuchen. Falls ihn die Motten nicht gefressen haben.

Nachdem Elefantendame Mala letzte Woche gleich vier Spiele tippen musste und bei allen vieren richtig gelegen hat, ist es nun wieder ein Spiel: St. Pauli gegen Bielefeld. Was sagt die alte Kuh? Nun ja, Mala tippt auf ein Unentschieden, denn bereits im letzten Spiel gegen den KSC brachte St. Pauli nichts zustande. Und so wird auch das ein trostloses Spiel werden. Beide Mannschaften schiessen ein Tor, wobei St. Pauli natürlich wieder einmal den Sieg in allerletzter Minute verspielt. So kennen wir die Mannschaft, denn seit Jahrzehnten geht das so. Kennt Mala eigentlich die Bielefeld-Theorie? Sie weiss doch sonst alles…

 

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Fördert der Euro die Staatspleite?


Die Euro-Krise hat uns weiterhin fest im Griff. Nach Griechenland ist es nun Zypern, dass kurz vor einem Staatsbankrott steht. Und im Gegensatz zu Griechenland sollen dieses Mal härtere Massnahmen ergriffen werden. Es geht um die Bankeinlagen, die mit einer Sonderabgabe belegt werden sollen. Finanzminister Schäuble hatte sich dafür ausgesprochen, dass Kleinsparer bis 30.000 Euro geschützt sein sollten, während alle anderen von ihrem Geld etwas abgeben müssten.
Wenn ich das so höre, kann ich die Wut der Menschen verstehen. Schliesslich sind einige dabei, die mühsam, sich ihr Geld zusammengespart haben, um ihren Kindern eine gute Ausbildung zu garantieren. Andere haben dafür Kredite aufgenommen, müssen diese mit Zinsen abzahlen und dann sollen sie von dem aufgenommenen Geld auch noch was abgeben. Das ist eine doppelte Bestrafung.
Ich würde da auch ziemlich sauer sein. Sollten nun die Spanier und Italiener ihre Banken stürmen und ihr Geld von den Konten abheben? Nein, sollten sie nicht, denn das würde einen Super-GAU bewirken, der schlimmer als alles andere ist. Es soll ja Leute geben, die ihr Geld zuhause halten. Da gab es beispielsweise einen Fussballspieler, der sein Geld in einer Häuserwand einmauerte. Als er es Jahre später wieder hervorholte, war es vollkommen verschimmelt. – Wird ihm ersetzt worden sein, aber nur mal dazu, was es alles für originelle Hausverstecke gibt.
Sein Geld sollte man zu Hause nur bunkern, wenn man einen Tresor hat, sonst ist das Geld nämlich nicht versichert. Das ist genauso, als würde man Schmuck für 50.000 Euro in den Reisetrolley packen und dieser geht während des Fluges verloren. Ersetzt wird diese Summe nicht, stattdessen nur eine Festsumme. Dumm gelaufen!
Zurück zu Zypern, wo ich mal kurz anmerke, dass nur der griechische Teil den Euro hat. Irgendwie ein seltsamer Zufall, dass es erst Griechenland trifft und dann Zypern.
Das erste Hilfspaket wurde von der zyprischen Regierung abgelehnt, gerade wegen der Bankeneinlage. Aber wie soll man es denn sonst machen? Ein paar Zugeständnisse müssen schon sein. Die Europäische Union kann doch nicht immer nur Hilfspakete in Milliardenhöhe beschliessen, wenn im Gegenzug nichts geschieht. Sonst entwickelt sich das Ganze zu einem Fass ohne Boden.
Natürlich könnte die EU Geld drucken, aber wohin das führt, ist das Jahr 1923 ein gutes Beispiel. Damals druckte die deutsche Regierung seit 1921 immer mehr Geld, bis es sich im Jahr 1923 in einer Hyperinflation entlud. Der Geldschein war nicht mehr das wert, was noch draufstand, zum Heizen hingegen taugte er wenigstens. Das Geld wurde stündlich abgewertet. Bekam man sein Geld, lief man sofort los, um Einzukaufen, denn schon wenig später, waren die Preise wieder andere. Und um sein Geld abzuholen, brauchte man einen Koffer.
Aber viele clevere Geschäftsmänner haben sich in dieser Zeit saniert bzw. ein Imperium aufgebaut. Erinnert sei an Hugo Stinnes, der Schulden machte und am Ende beinahe schuldenfrei aus der Inflation rausging. Denn so ist es: Schulden lassen sich durch eine Inflation tilgen. Klingt paradox, ist aber ganz einfach. Das hätte Zypern jetzt natürlich auch machen können, leider gibt es da einen grossen Haken – das Zahlungsmittel Euro. Dieser hindert Zypern daran, eine Inflation zu entfachen. Und so gibt es nur die Möglichkeit des Staatsbankrotts oder aber eben ein milliardenschweres Rettungspaket.
Aber so kann das mit den Staaten doch nicht weitergehen. Ein Land schlittert nahe an den Staatsbankrott und es kann nur mit Geld gerettet werden, dass die EU in dieses Land reinpumpt. Irgendwie ist das für mich ein Fass ohne Boden. Denn wirklich geholfen wird dem Land doch nicht dadurch. Es wird das Schlimmste verhindert, mehr auch nicht.
Ist der Euro also nun Schuld, dass Länder wie Griechenland oder Zypern vor einem riesigen Schuldenberg stehen und diesen nicht tilgen können? Zum einen hat das Land missgewirtschaftet und zum anderen kann es seine Schulden nicht loswerden, da es durch den Euro nicht eine Inflation entfachen kann. Denn diese würde auch auf die anderen Euro-Länder übergreifen. Und eine Inflation haben wir ohnehin, bloss will das niemand wahrhaben. Bei knapp zwei Prozent liegt diese. Ganz normal momentan, aber es könnte weniger sein.
Mal sehen, wie sich Zypern entscheiden wird, momentan ist der Regierungschef in Brüssel und verhandelt über die Bedingungen, die seine Regierung akzeptieren wird.

Heute hat das historische Treffen zweier Päpste stattgefunden. Also des aktuellen mit seinem Nachfolger. Denn mehrere Päpste haben sich schon 1415 auf dem Konzil von Konstanz getroffen. Da handelte es sich allerdings am Ende um drei Gegenpäpste, so dass man es nicht zählen braucht.
Papst emeritus Benedikt XVI. erwartete seinen Nachfolger am Landeplatz in Castel Gandolfo. Danach ging es zum Gespräch und einem Mittagsessen in die dortige Residenz. Natürlich wurde nicht nur zu Mittag gegessen, sondern auch gebetet. Dazu bot Benedikt seinem Nachfolger die dem Papst vorbehaltende Betbank an. Franziskus lehnte ab und sagte, dass sie Brüder seien. Sodann nutzen beide gemeinsam die Betbank.
Es gibt nur ein offizielles Foto von dem Treffen. Vielleicht werden noch weitere auftauchen, aber bis jetzt habe ich nichts gefunden. Auch wird erwartet, dass vom CTV noch ein paar Videos kommen. Wird dann wohl auf youtube zu sehen sein.
Für frischen Wind sorgt Papst Franziskus schon einmal. So will er die traditionelle Fusswaschung nicht in der Gründonnerstagsmesse in der Lateranbasilika halten, sondern im römischen Jugendgefängnis Casal del Marmo. Also er verlegt die gesamte Messe in das Jugendgefängnis. Bereits Benedikt hielt dort Messen, aber keine besonderen, wie diese am Gründonnerstag. Eine schöne Geste und eine Fortführung dessen, was er bereits in Argentinien begonnen hatte. Damit zeigt der Pontifex, dass ihm die einfachen Leute wichtig sind, auch Strafgefangene.
Wahrscheinlich wird es Stimmen geben, die seine Entscheidung missbilligen. Aber so ist das immer. Man kann nicht allen alles recht machen.
Am Dienstag wurde Papst Franziskus in sein Amt eingeführt. Es war eine kurze und einfache Zeremonie. Das Pallium, das er bekam, war noch von seinem Vorgänger Benedikt XVI. Da scheint also recycelt zu werden. Rote Schuhe werden wir an Franziskus auch nicht sehen, er bleibt bei seinen schwarzen Schuhen.
Also ein Papst, der die Einfachheit mag. Und jemand, der keinen der Mitarbeiter des Vatikans zu vergessen scheint. Mit den Gärtnern und Strassenkehrern feierte er beispielsweise die Morgenmesse. Was mich ein bisschen an Johannes XXIII. erinnert, den es nicht störte, wenn die Gärtner am Arbeiten waren, wenn er durch die Vatikanischen Gärten spazierte. Ein Papst des Volkes – hoffentlich kann er das beibehalten.

Eine traurige Nachricht gibt es aus Belgien zu vermelden. Elefantin Ani ist heute Nacht (Freitag auf Samstag) gestorben. Damit hat sie die Komplikationen der Geburt um knapp einen Monat überlebt.
Elefantendame Mala hat innerhalb eines Jahres zweimal den Tod eines Artgenossen hautnah miterlebt. Wie sie sich nun fühlt? Ich weiss es nicht, dafür kenne ich sie nicht so gut. Vielleicht wird sie Rani beistehen, die gewiss sehr traurig sein wird. Denn die alte Elefantenkuh war sehr eng mit Ani. Mala hingegen schien an den beiden nicht wirklich interessiert zu sein, wenn man die Videos sieht, die der Pairi Daiza auf Facebook eingestellt hat.
Schade, dass die Geschichte am Ende doch keinen guten Ausgang genommen hat. Man hätte es sich gewünscht.

Heute Abend um 18.55 Uhr zeigt die ARD die erste Folge von „Heiter bis tödlich – Fuchs und Gans“. Im Züge der WM-Qualifikation ist an diesem Wochenende spielfrei, weshalb auch nicht die Sportschau läuft. Aus diesem Grund dient „Fuchs und Gans“ als Lückenfüller. Ich bin davon positiv überrascht, hatte ja bereits im Januar vermutet, dass diese Serie als Lückenfüller dienen wird, wenn im Sommer die Bundesliga Pause hat. Das die ARD so schnell reagiert, ist wirklich lobenswert. Ich vermute zwar nicht, dass die Serie doch noch verlängert wird, wenn genügend Zuschauer die Folge einschalten sollten. Aber hier kann man sich heute ein gutes Bild davon machen, was für eine gute Serie das war, im Gegensatz zur jetzt laufenden „Zwischen den Zeilen“.
Eine Kollegin von mir ist jedes Mal über die neueste Folge von „Zwischen den Zeilen“ schockiert. Ich habe sie jetzt mal gefragt, warum sie die Serie sich eigentlich anguckt, wenn die so schlecht sei. Antwort war, dass sie hofft, dass die Serie eventuell noch besser wird. Wird sie aber nicht, wie ich sagen muss. Das originellste an jeder Folge ist noch, wenn der Chef Paul Jacobs aus seinem Büro durch den Briefkastenschlitz guckt. Alles andere ist einfach nur grenzdebil und alles andere als lustig. Missgeschicke können jedem passieren, aber hier ist das nur krankhaft, auch der Polizist, der die Reporterin anhimmelt und die irgendwie nichts zu merken scheint, ist viel zu übertrieben.
Die Serie sollte man sofort einstellen, und wie ich gehört habe, seien die Quoten auch nicht besonders, sollen sogar unterdurchschnittlich sein.
Am Dienstag wird die letzte Folge von „Hauptstadtrevier“ gezeigt. Eine Serie, die ich erst nach und nach liebgewonnen habe. Noch ist nicht raus, ob die Serie weitergedreht wird. Ich kann es nur hoffen, wenn die Rolle der Chefin etwas herausgenommen wird, die ist nämlich sehr nervig.
Aber heute Abend erst einmal „Fuchs und Gans“. Bitte gucken! (wem’s gefällt)

 

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Vergiften wir uns durch billige Lebensmittel?


Der Pferdefleisch-Skandal entwickelt sich zu einem Lebensmittel-Skandal, der ganz Europa in Atem hält. Begonnen hat es in Grossbritannien. Da konnten wir noch hämisch rübergrinsen und sagen: „Bei dem, was die Briten kochen, ist es kein Wunder, dass sie Pferde- nicht von Rindfleisch unterscheiden können.“ Doch schneller als uns lieb war, schwappte der Skandal auch nach Deutschland rüber. Erst war es Lasagne von Tengelmann, schliesslich Real, die sowieso durch den früheren Gammelfleisch-Skandal in Verruf geraten sind. Ich habe mir einen Tag nachdem die Nachricht mit der „Tip“ Lasagne kam, mal auf Facebook umgesehen. Die Kommentare der Nutzer waren manchmal ganz schön einseitig, denn hier kann Real nun wirklich nichts zu. Würde es sich um Frischfleisch handeln, wäre das ganz etwas anderes. Aber bei der Lasagne ist der Hersteller für verantwortlich und nicht der Laden, der es vertreibt. Die können nur erwarten, dass es sich um die Qualität handelt, die man als Kunde erwartet.
Inzwischen sind auch Edeka, Aldi Süd und Lidl betroffen. Bloss von Aldi Nord hat man noch nichts gehört. Ob da auch noch was kommt? Vielleicht.
Betroffen scheint übrigens nur Lasagne mit Rindfleisch zu sein. Dabei wusste ich gar nicht, dass es die überhaupt in dieser Sorte gibt. Für mich gab es immer nur die mit Schweinefleisch. Von der habe ich auch noch drei Packungen im Kühlfach liegen. Regina will, dass ich es wegwerfe, aber ich sage, es wäre Schweinefleisch. Momentan wird noch abgewartet.
Man fragt sich nun natürlich, wieso Pferdefleisch so leicht in Rindfleischprodukten landen kann. Problem ist, dass Pferdefleisch aussieht und riecht wie Rindfleisch. Man kann es nur mühsam mit einem Text nachweisen. Und der kostet Zeit und natürlich Geld.
Im Grunde genommen ist Pferdefleisch nicht schädlich, auch wenn viele die Nasen rümpfen mögen, wie man so etwas essen kann. Rinder, Schweine oder Geflügel essen wir doch auch. Da beschwert sich niemand, auch nicht, dass die Tiere so süss und niedlich seien. Irgendwie scheint das bei Pferden anders zu sein. Warum? Ich weiss es nicht, denn mit Pferden konnte ich noch nie viel anfangen. Und wie ich immer sage, so lange ich das Tier nicht persönlich kenne, esse ich es auch.
Pferdefleisch soll sehr bekömmlich und gesünder sein als Rindfleisch. Wenn es nicht von Rennpferden stammt. So wird vermutet. Und gerade die Pferde erhalten Antibiotika und andere Medikamente, die die Organe eines Menschen irreparabel schädigen können.
Das Pferdefleisch soll aus Rumänien stammen und das Land identifiziere ich nun nicht mit Rennpferden, sondern alten Kleppern, die viel zu schwere Wagen ziehen müssen, selbst kaum Fleisch auf den Rippen haben und meist schlecht gepflegt sind. Und diese gerade beschriebenen Tiere dürften nun wirklich nicht mit solch lebensgefährlichen Medikamenten behandelt worden sein, weil diese zu teuer sind.
Jedenfalls zeigt dieser Lebensmittelskandal wieder einmal, dass wir uns selbst der ewigen Billigstrategie selbst ein Bein stellen. Wie lange wollen wir noch immer alles möglichst billigst haben und auch noch erwarten, dass es die allerhöchste Qualität ist?
Erinnert mich an den Ingwer, den Kaufland alle paar Monate bzw. Wochen anbietet. Der Preis ist wunderbar mit knap 2,50 Euro, aber die Qualität ist einfach nur grottig. Da sind die Stücke vertrocknet, verschimmelt oder sehen sonst wie alt aus. Wie ich immer sage: Der letzte Abschaum. Und das wird auch noch gekauft. Also da kaufe ich lieber teureren Ingwer, wenn da die Qualität besser ist. Übrigens ist der Aufdruck „Bio“ in gewisser Weise Etikettenschwindel, denn Ingwer kann nur biologisch und nicht anders angebaut werden.
Der Pferdefleisch-Skandal wird nicht der letzte sein, der Deutschland und Europa heimsuchen wird. Es wird immer etwas geben, wenn wir als Konsumenten uns nicht ändern.
Nun wird ein Test eingeführt, der Pferde- von Rindfleisch unterscheiden lässt. Wieso passiert so was erst, wo bereits etwas passiert ist? Und wieso beschliesst die EU die blödsinnigsten Gesetze, wenn sie sich dabei kaum auf Lebensmittel spezialisieren? Ist das im Grunde genommen nicht das Wichtigste überhaupt?
Und wie kann es sein, dass in Mehl Schweineborsten zu finden sind? Über solche Dinge habe ich im letzten Jahr bereits berichtet. Wir werden betrogen, wo es nur geht, weil wir es wollen, denn billig ist alles.

Hat irgendjemand diese neue „Heiter bis tödlich“-Serie am Donnerstag gesehen? Lief als Doppelfolge und begann bereits um 17.55 Uhr. Dafür musste „Verbotene Liebe“ weichen. Da will man wohl testen, wie gut die Serie um fünf vor sechs läuft. Heisst das nun, dass die Soap „Verbotene Liebe“ genauso eingestellt wird wie „Marienhof?“ Vorstellbar ist bei der ARD inzwischen alles. Besonders seit „Verbotene Liebe“ auch mit einem Zuschauerschwund zu kämpfen hat. Allerdings erst, seitdem die Folgen der Soap 45 Minuten betragen. Das hält man bekanntlich nicht aus, ausserdem wird dadurch eine Geschichte nur künstlich in die Länge gezogen.
Genau so ist es übrigens auch bei der Serie „Zwischen den Zeilen“. Das ist die bis jetzt blödeste und dämlichste Serie aus der ganzen „heiter bis tödlich“-Reihe. Ich weiss gar nicht, wie man solch einen Blödsinn überhaupt verfilmen kann. Aber inzwischen scheint die ARD wohl wirklich nicht mehr zu wissen, wie sie jüngere Zuschauer locken soll, als mit so einer grenzdebilen Serie. Was war „Fuchs und Gans“ doch noch witzig und interessant. Bei der eingestellten Serie hat man nicht entnervt auf die Werbung oder das Ende der Folge gewartet. Im Grunde genommen hätte ich am liebsten gleich weggeschaltet, aber ich hatte wirklich noch die Hoffnung, die Serie würde besser werden. Da habe ich mich getäuscht und ich glaube kaum, dass es besser werden wird. Eher noch schlimmer – einfach dämlich.
Und was sollte das eigentlich, alle drei „Heiter bis tödlich“-Serien bereits um 17.55 Uhr beginnen zu lassen? Hat das irgendeine besondere Bewandtnis, weil im ZDF die „Soko“-Serien nicht liefen? Möglich wäre es. Zudem versuchte die ARD gewiss durch diese Aktion, die „Verbotene Liebe“-Zuschauer für die „Heiter bis tödlich“-Serien zu gewinnen. Wobei ich nicht glaube, dass das funktioniert hat. Wer das eine guckt, der guckt eher selten das andere. Und der Erfolg um 18 Uhr aller Folgen dürfte einfach nur damit zusammenhängen, dass im ZDF Sport lief. Würde zur selben Zeit eine der „Soko“-Serien laufen, würden die Einschaltquoten sicherlich ganz anders aussehen.
Ich bin nicht davon überzeugt, dass „Zwischen den Zeilen“ länger als eine Staffel laufen wird. Allein wenn man diese Quitschstimme von Sekretärin hört, fragt man sich schon, warum man sich diese Serie überhaupt antut. Und dann der Assistent der Kommissarin, einfach nicht auszuhalten. Die Tollpatschigkeit der Hauptfigur ist überhaupt nicht zu ertragen. Ab und an mag es ja noch lustig sein, aber andauernd und die blödesten Situationen ist doch irgendwann wirklich zuviel.
Das einzig interessante an dieser Serie mag noch sein, dass beispielsweise Informationen, die eine Figur sieht oder schreibt, für uns Zuschauer in der Luft erscheinen, damit auch wir wissen, worum es geht oder wie es aussieht. Das ist originell, aber auch das einzige an dieser Serie, was gut ist.
„Zwischen den Zeilen“ sollte keinesfalls fortgesetzt werden. Bei „München 7“ bin ich der gleichen Meinung, aber die läuft zu erfolgreich. Dabei ist das für mich ein furchtbarer Abklatsch vom „Großstadtrevier“, was ich auch schon grässlich finde. Soll „München 7“ doch wieder im Bayerischen Rundfunk laufen, da habe ich gar nichts gegen. Aber nicht mehr in der „Heiter bis tödlich“-Reihe.
„Hauptstadtrevier“ kann hingegen fortgesetzt werden. Mit einigen kleinen Änderungen ist das eine gute Serie. Weniger von dieser neuen Chefin, die nicht zu ertragen ist und auch etwas weniger die Familie von Julia Klug, dann kann das was werden. Die letzte Folge läuft am 26. März und ist ein wenig verrückt. Scheint so bei allen „heiter bis tödlich“-Serien zu sein, dass die letzte Folge irgendwie abstrus ist. Worum es geht, verrate ich hier mal nicht, sonst wäre die Spannung futsch.
Ab dem 02. April läuft dann wieder „Morden im Norden“, eine Serie der ich „Nordisch herb“ vorgezogen hätte. Es wurde leider anders entschieden. Die Dienstagserien der Reihe sind recht erfolgreich, bis auf eine werden alle fortgesetzt bzw. steht es noch in der Schwebe (Hauptstadtrevier). Bei den Donnerstagsserien konnte sich bis jetzt nur eine einzige Serie durchsetzen: „Alles Klara“, die auch nicht gerade gute Quoten hatte. Dennoch traut der MDR der Serie zu, das es besser wird. Im Gegensatz zum SWR, der „Fuchs und Gans“ einfach einstellte. Ich kann es immer noch nicht akzeptieren.
Und ab nächsten Donnerstag wird „Zwischen den Zeilen“ gnadenlos boykottiert, wie ich es schon mit „München 7“ mache.

Bei Elefantendame Mala tut sich grosses. Wie ich gelesen habe, soll der Hormonspiegel von der schwangeren Elefantin Ani gefallen sein. Und das sei ein Zeichen dafür, das die Geburt bald bevorsteht. Wann genau, lässt sich nicht sagen, aber es geht in die heisse Phase. Mala hingegen scheint man nicht zuzutrauen, dass sie eine gute Tante abgibt. Es wurde in dem Gespräch über Ani nur Rani erwähnt, dabei kennt Mala Jungtiere, auch wenn das schon ein wenig mehr als zwanzig Jahre her ist, dass sie direkten Kontakt zu welchen hatte.
Dafür kann Mala nun stolz verkünden, dass sie ordentlich abgenommen hat. An ihrer Hungerkuhle lässt es sich gut erkennen, aber nun gibt es auch zahlen. Knapp über 3,8 Tonnen wiegt Mala nun. Da hat sie eine Menge abgenommen, wog sie doch immer über vier Tonnen. Aber das sie ein Dickmops war, ist bekanntlich nichts Neues. Wie mal gesagt, hat die Dickhäuterin abnehmen müssen, da sie Übergewicht hatte. Jenala hat das immer gesagt.
Kommen wir nun zu Malas neuester Vorhersage, die den FC. St. Pauli betrifft. Beim letzten Spiel gegen Sandhausen tippte Mala, dass St. Pauli verlieren würde. Das trat ein und die Kiezkicker verloren 4:1. Ein Ergebnis, das dafür spricht, dass der Verein nicht wirklich in der Lage zu sein scheint, vernünftig Fussball zu spielen. Was also wird Mala gegen den 1. FC Köln tippen?
Die Elefantendame sagt, das St. Pauli doch wirklich erneut verlieren wird. Ob sie auch hier recht behalten wird? Wir werden es Montagabend wissen. Entweder spielt St. Pauli zu sehr in Freundschaft gegen Köln, dass es wieder nichts mit einem Sieg wird und Mala hat tatsächlich mit ihrer Vorhersage recht. Mal abwarten.
Wenn St. Pauli sich aber nicht bald besinnt, sind sie schneller auf einem Abstiegsplatz, als sie gedacht haben.

 

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Terrorziel Deutschland?


Gestern habe ich mich wirklich gefragt, was eigentlich in der Welt los ist. Ein wütender Mob stürmte in der sudanesischen Hauptstadt Khartum gestern die deutsche Botschaft. Anlass war ein Video über den Propheten Mohammed, wo dieser übelst verunglimpft wird. Unter anderem wird er als Mädchenschänder und Homosexueller gezeigt. Also ein richtig schöner Film, um die Muslime auf die Palme zu bringen, wie damals bei den Mohammed-Karikaturen.
Dieses Mal allerdings nicht aus Dänemark, sondern aus den USA. Wirklich passend, wo da doch vor ein paar Tagen wieder der Jahrestag der Anschläge des 11.September 2001 war.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass gar nicht darüber nachgedacht wird, was mit solchen Filmen angerichtet wird. In frühereren Zeiten kam es zu Hexenverbrennungen, heutzutage werden Anschläge verübt. Und die Hexenverbrennungen haben in der Mehrzahl auch nicht im finstersten Mittelalter stattgefunden, sondern erst viel später. Zu Beginn der Neuzeit und nach dem 30jährigen Krieg.
Warum jetzt gerade eine deutsche Botschaft gestürmt wurde, ist leicht erklärt. Deutschland wird vorgeworfen, Demonstrationen von Rechtsextremisten mit Mohammed-Karikaturen erlaubt zu haben. Ausserdem hat Bundeskanzlerin Merkel vor zwei Jahren den Zeichner geehrt, der für die Mohammed-Karikaturen verantwortlich war, die 2005 für einen ziemlichen Ärger in den islamischen Ländern gesorgt haben.
Und so geriet auch Deutschland ins Ziel der verärgerten Muslime. Im Übrigen kam vor einigen Wochen eine Warnung, dass Deutschland Terrorziel sei. Gut möglich.
Jonas will in Hamburg schon ein an den grösseren Bahnhöfen ein verstärktes Auftreten von Bahnsicherheit und Bundespolizei gesehen haben.
Hier ist mir das entgangen, aber eher würde ich es momentan hier vermuten, da ja das Oktoberfest kurz vor der Tür steht. – Oder hat das jetzt schon angefangen? Ich bekomme das immer irgendwie als letzter mit, wenn ich mal wieder gezwungen werden soll, dort auf Interview-Jagd zu gehen.
Bloss vor den Palästinensern brauchen wir uns nicht fürchten, denn da soll es ein geheimes Abkommen geben, dass Deutschland als Terrorziel von ihnen verschont bleibt. Wie ich darauf komme? Nun ja, im Zuge des 40. Jahrestags des Olympia-Attentats in München kam mal wieder das Gespräch darauf, dass die überlebenden Geiselnehmer wenige Monate nach der Geiselnahme und Tötung der israelischen Sportler und sportlichen Begleiter wieder freigelassen wurden. Anlass dafür war ein entführtes Lufthansa-Flugzeug – nicht die Landshut, dass war erst 1977. Diese angebliche Flugzeug-Entführung soll gestellt gewesen sein. Und als Gegenzug dafür, dass die Palätinenser freikamen, gab es die Verpflichtung, dass Deutschland fortan als Terrorziel von der Liste gestrichen wird. 1977 handelte es sich bei den Enführern der Lufthansamaschine „Landshut“ auch um Palästinenser, aber das Flugzeug befand sich zu keinem Zeitpunkt auf deutschem Boden. Kam aus Mallorca, wenn ich mich nicht täusche und endete nach einer wahren Irrfahrt und einer toten Geisel – dem Piloten – in Mogadischu. Die GSG9 stürmte das Flugzeug. Die war übrigens nach dem desatrösen Einsatz 1972 gegründet worden.
Nun sind die islamischen Fanatiker am Werk, die möglicherweise überall das Böse sehen und deshalb gegen die heidnischen Länder vorgehen müssen. Dass sie dazu auch immer einen Grund finden, ist die Ironie des Ganzen. Der Film über Mohammed aus den USA ist doch wieder ein gutes Beispiel dafür, wie man sich unbeliebt in der Welt machen kann. Gerade, wo die USA in vielen islamischen Ländern scheel angesehen wird.
Müssen wir nun auf der Hut sein? Jeden einsam stehenden Koffer melden? Zuviel Hysterie ist auch nicht gut. Bis jetzt ist nichts passiert, da wird in der nächsten Zeit auch nicht mehr passieren.

Ab nächste Woche Dienstag laufen neue Serien der „Heiter bis Tödlich“-Reihe im Ersten. Mit Bedauern musste ich lesen, dass die Serie „Nordisch herb“ nicht fortgesetzt werden wird. Das war eine meiner Lieblingsserien, kam gleich auf Platz nach hinter „Hubert & Staller“ und „Alles Klara“. Abgeschlagen für mich sind „Morden im Norden“, „Henker & Richter“ und ganz furchtbar fand ich „München sieben“. In meiner Beliebtheitsskala ist „München 7“ durchgefallen, bei den Zuschauern scheinbar nicht. Für mich unverständlich, aber es soll ja auch noch immer genügend Zuschauer des „Grossstadtreviers“ geben. Beide Serien sind absolut schrecklich, wobei ich „München 7“ am schlimmsten finde. Liegt daran, dass Christine Neubauer dort mitspielt. Für mich das roteste Tuch, was es gibt. Und dann auch noch Monika Gruber. Letztgenannte lässt sich bei „Hubert & Staller“ noch ertragen, aber bei „München 7“ absolut nicht auszuhalten. Diese Serie ist also bereits abgedreht worden. Von „Hubert & Staller“ gibt es bereits die zweite Staffel. Am Mittwoch geht es damit weiter. Und auch „Alles Klara“ wird fortgesetzt. Das mag viele überrascht haben, da die Serie unterdurchschnittlich beliebt war. Aber wenn man mal bedenkt, dass diese Serie bis zu drei Wochen hintereinander ausfiel, ist das nicht verwunderlich. Deshalb ein Lob an die ARD, dass diese Serie dennoch fortgesetzt wird. Ich mag Wolke Hegenbarth eigentlich nicht, aber in „Alles Klara“ finde ich sie toll.
Umso enttäuschter bin ich, dass „Nordisch herb“ nicht fortgesetzt wird. Die Serie war super. Gut, der Polizeianwärter Ryk – oder wie man den Namen auch immer schreibt – nervte ein wenig, aber ansonsten waren das gute Geschichten. Weitaus schlechter fand ich den Nachfolger „Morden im Norden“. Auch ganz lustig, aber mit der Serie konnte ich nie warm werden.
„Henker & Richter“ wird ebenfalls nicht fortgesetzt. Das ist nicht schade, denn die Serie fand ich von Anfang an recht schwach. Fragt sich nun, wie die nächsten neuen Serien „Akte Ex“, „Hauptstadtrevier“ und „Fuchs & Gans“ sich behaupten werden. Von mir aus könnte es bei „Hubert & Staller“, „Alles Klara“ und „Nordisch herb“ bleiben. Letztgenannte wird aber, wie erwähnt, nicht fortgesetzt. Das sollte sich die ARD wirklich noch einmal überlegen, da die Wiederholungen ja ein wenig besser liefen als bei der Erstausstrahlung. Ich vermute, dass die Zuschauer sich erst einmal daran gewöhnen mussten, dass wieder eine Serie um 18.50 Uhr im Ersten läuft. Und so was braucht seine Zeit, manchmal mehr als 16 Wochen. Ausserdem wurde die „Heiter bis Tödlich“-Serien ab Januar auch auf 18.30 Uhr vorverschoben. Kein guter Startpunkt, wo um die Zeit doch im ZDF die „Soko“-Serien laufen.
Es wird ja auch gesagt, dass Gottschalks Sendung den „Heiter bis Tödlich“-Serien geschadet habe. Bei Gottschalk frage ich mich ja immer noch, was seine Sendung eigentlich darstellen sollte. Nichts gegen Gottschalk selbst, ein guter Moderator, weit besser als Lanz oder Pilawa, aber das passte nicht zu ihm. Nun wird er ab heute im „Super-Talent“ als Juror zu sehen sein. Werden die Zuschauerzahlen sich nun erhöhen? Keine Ahnung, denn ich glaube kaum, dass sich die 60 plus-Generation – meine Tante mal abgesehen – sich das ansehen werden. Aber vielleicht täusche ich mich ja auch nur und es interessiert mehr ältere Menschen als gedacht.
Hat jemand gestern den Einstand von Jan-Gregor Kremp als der Neue von „Der Alte“ im ZDF gesehen. Gelungen, sage ich dazu nur. Habe ja seit einiger Zeit schon keine Folge mehr von der Serie geguckt. Jetzt war ich natürlich neugierig und bin nicht enttäuscht worden. Nächste Woche die Folge erinnert mich ein wenig an diese ganzen Klosterkrimis, wo es von „Pfarrer Braun“ auch eine Folge gab, die vor kurzem erst wieder gezeigt wurde.
Walter Kreye wird nicht als Rolf Herzog zurückkehren. Zwar ist ihm ein Hintertürchen aufgelassen worden, indem in der gestrigen Folge geschrieben wurde, dass Herzog aus persönlichen Gründen nach Südamerika müsse. Aber es wird keine Rückkehr geben. Wie bei der Bild und bei Wikipedia geschrieben steht, ist Kreye gekündigt worden. Finde ich jetzt schade, aber vielleicht mag es nicht nur an seiner Krebserkrankung gelegen haben, sondern auch daran, dass er nun schon siebzig ist. Und in den Serien geht ja der Jugendwahn um, auch bei „Der Alte“. Schrieb ja bereits, dass der Polizeiarzt ausgetauscht wurde, obwohl er jetzt noch zu sehen ist. Und wenn ihr mich fragt, ist Michael Ande auch bald dran. Gestern klang es schon fast so, als würde er auch bald rausgeschrieben werden. Fände ich sehr schade, wenn die Serie noch weiter verjüngt wird.
Nächste Woche weiss ich jetzt nicht, ob ich wieder „Der Alte“ gucken werde, da auf Kabel 1 die vierte Staffel von „Castle“ fortgesetzt wird. Und da werde ich wohl eher zu „Castle“ tendieren.

Habe aktuelle Bilder von Elefantendame Mala auf youtube (einfach „Pairi Daiza“ eingeben. Das Video wurde am 13.09. hochgeladen und wurde dort selbst am 08.09. aufgenommen) gefunden und natürlich gleich Jenala mitgeteilt. Ich war ja schon ein wenig erstaunt, wie furchtbar die Dickhäuterin gewebt hat, aber Jenala war richtig schockiert. So stark gewebt hätte Mala nur, wenn Hussein sie arg malträtiert hätte. Sie muss es wissen, kennt die alte Dame besser als ich. Aber selbst mir fiel dieses verstärkte Weben auf.
Wie es ihr da wirklich geht? Ich weiss es nicht, aber wenn man sieht, wie sie am Weben ist, ist das kein gutes Zeichen. Meine persönliche Meinung. Soll sich jeder sein eigenes Bild von machen.
Als Rüsselorakel war Mala übrigens wieder in Aktion. Sie hat das Bundestagsspiel der 2. Liga getippt. Da spielt Köln gegen St. Pauli. Und was sagt das alte Rüsselorakel? Es tippt auf einen Sieg für St. Pauli.
Dabei sieht Stanislawski sein Team spielerisch doch in der ersten Liga, bloss das Tor treffen sie nicht. Daran wird es wohl auch liegen, dass Köln auf einem Abstiegsplatz dahindümpelt und noch keinen Sieg für sich in dieser Saison verbuchen kann.
Warten wir ab. Am Montag werden wir schlauer sein.

 

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