RSS

Schlagwort-Archive: Heiter bis tödlich

Alles hat einmal ein Ende


Gestern endete eine weitere Ära in der ARD. Es lief die wirklich allerletzte Folge von „Verbotene Liebe“. Nach zwanzig Jahren endete die zweite Daily der ARD. Die Mutter aller Dailys „Marienhof“ musste schon einige Jahre früher abtreten.
Bei „Verbotene Liebe“ hatte die ARD noch versucht, dem Zuschauerschwund entgegenzuwirken und vor allem Produktionskosten zu sparen, indem aus der Daily eine Weekly wurde. Doch damit wurde der Serie der endfültige Todesstoss versetzt. Denn der Freitag ist in der ARD der schlimmste aller Quotentief-Tage. Vielleicht war es Berechnung, als man „Verbotene Liebe“ auf diesen Sendeplatz legte, um die Serie endlich einstellen zu können. In der Mediathek soll „Verbotene Liebe“ angeblich besser gelaufen sein, als im Fernsehen. Aber noch wird diese Quote nicht zu der im Fernsehen gezählt. Dies soll erst im nächsten Jahr kommen. Viel zu spät für die Serie.
Der Freitag war immer der Tag, wo es im Vorabend bei der ARD nicht lief. Aber was da auch für Formate liefen, die wollte niemand sehen wie beispielsweise „Dating Daisy“ oder „Cuckoo“. Was in anderen Ländern vielleicht laufen mag – wobei „Daiting Daisy“ eine deutsche Serie gewesen ist -, muss hier noch lange nicht bei den Zuschauern ankommen.
Nun soll es eine neue Serie besser machen. Aber ob die Folgen über eine Handauflegerin, gespielt von Cordula Stratmann, wirklich besser ankommen werden als all die Serien davor, bleibt fraglich. Ende Juli wird dann die dritte Staffel von „Mord mit Aussicht“ wiederholt werden. Das war für mich die schlechteste der drei Staffeln, auch wenn sie die erfolgreichste gewesen sein mag. Viel zu klamaukartig. Mochte ich nicht, aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.
Die ARD versucht alles, um seinen Vorabend erfolgreicher zu gestalten, aber das scheint ihnen nur mit diesem nervigen Spin-off von „In aller Freundschaft“ zu gelingen. Wobei man da auch dazu gezwungen wird, die Folgen der jeweils anderen Serie sich anzusehen, weil sie sich überschneiden.
Seltsam fand ich, dass die „Hubert und Staller“-Folge von Mittwoch so erfolgreich war – für eine Wiederholung. Beinahe zwei Millionen sollen sich die Folge angesehen haben. Allen Folgen zuvor merkte man an, dass sie Wiederholung waren und selbst die aktuellen Folgen der vierten Staffel kamen nicht besonders an.
Aber was haben wir nun gelernt: Die Zuschauer wollen lieber Kochsendungen oder Quizshows sehen als eine altgediente Serie. Wobei sich irgendwann dort auch die Wiederholungen einstellen mit Intrigen und ich weiss nicht was. Bin nur mal gespannt, wann die Telenovelas eingestellt werden. Noch laufen sie, aber irgendwann werden auch die Zuschauer wegsterben – denn es sind meistens ältere, die sich das ansehen.
Was ist eigentlich das tolle an Quizsendungen? Weil ich dabei etwas lernen kann? Bisher habe ich bei den Sendungen nicht wirklich etwas Interessantes gelernt und wusste auf jede Frage noch eine Antwort. Aber so kurz wie ich in diese Sendungen schalte, sehe ich wohl auch nicht, wenn das mal eine Frage kommt, die ich nicht beantworten kann.

Ja, ich weiss, dass Griechenland inzwischen mehr als durchgekaut ist. Deshalb habe ich es heute auch nicht mehr als Themenaufhänger genommen. Denn praktisch ist Griechenland nur noch einen winzigen Schritt vom Staatsbankrott entfernt. Tsipras tut zwar immer so, als wolle er alles dafür tun, dass Griechenland die Bedingungen erfüllt, zugleich stemmt er sich dagegen und tut so, als ob Griechenland nicht nach Lösung suche müsste und nicht mit dem Rücken zur Wand stehe. Das scheint nun gerächt zu werden. Denn wie es momentan aussieht, werden die Hilfspakete zum 30. Juni auslaufen und dann wird Griechenland nichts anderes übrig bleiben, ausser den Staatsbankrott zu erklären. Natürlich könnten sie es immer noch abwenden, wenn sie entweder den Reformplänen zustimmen oder aber einen reichen Geldgeber finden, der ganz Griechenland übernimmt. Will Katar es nicht versuchen. Dann könnte die WM 2022 auch im Sommer stattfinden und Stadien wären auch bereits vorhanden, auch wenn sie erst einmal modernisiert und vergrössert werden müssten. Aber dazu kann sich Katar gleich auf die Arbeitskraft der einheimischen Bevölkerung sicher sein. KJlingt das nicht nach einer tollen Lösung? Griechenland verkauft sich für, sagen wir mal, zehn Jahre an Katar und kassiert für diese Zeit so viel Geld, dass sie saniert und wieder flüssig sind. Wenn Griechenland schon seine Häfen China und Russland überlässt, kann man doch gleich das ganze Land einem anderen Staat verpachten.
Gut, bleiben wir realistisch, denn so was wird es nicht geben.
Die Reformpläne wurden vorgestellt, wo Griechenland erneut massiv zum Geld sparen aufgefordert wird. Tsipras hingegen kann oder will sich deshalb zu keiner Entscheidung durchringen, sondern versucht den schwarzen Peter den Griechen zuzuschieben, die natürlich mit „Nein“ stimmen sollen. Das soll bereits am 05. Juli sein, doch dann ist es bereits zu spät. Denn am 30. Juni läuft alles aus. Da kann Tsipras noch so sehr seine Hände in Unschuld waschen, er hat es am Ende versaut. Vorher waren es natürlich andere, die Griechenland in die Misere brachten. Wenn man es genau betrachtet, hätte Griechenland mit seinen frisierten Bilanzen nie in den EU-Vorgänger aufgenommen werden dürfen und später auch nicht in den Euro. Wobei andere Länder auch ihre Bilanzen geschönt haben mögen, um den Euro zu bekommen, aber nicht dermassen, dass sie den Euro nicht verdient hätten.
Und nun hängt Griechenland wie eine nervige dicke Warze an der EU und will Geld und Geld und noch mal Geld. Doch anstatt auch etwas gegen die Krise zu tun, wird weiterhin die Hand aufgehalten und so getan, als müsse man überhaupt nichts tun – vor allem nicht sparen.
Und wer ist der böse Staat, der Griechenland so viele Bürden auferlegt? Tja, laut Griechen ist das Deutschland, die den Untergang Griechenlands wollen. Die sollten aufpassen, was sie sagen, denn aus welchem Land kommen die meisten Touristen, um in Griechenland Urlaub zu machen? Ja, es sind immer noch ie Deutschen. Warum man dann gerade dieses Land dermassen diffamiert, bleibt schleierhaft, aber Schuld sind bekanntlich immer die anderen an der eigenen Misere.
Am 30. Juni, am Dienstag, laufen die Hilfsprogramme aus. Daran wird sich sehr wahrscheinlich nichts ändern. Dann wird der Grexit kommen – längst überfällig, aber durch Geldzahlungen immer hinausverzögert worden. Damit ist es nun wahrscheinlich vorbei.
Griechenland hat sich selbst ins Abseits gestellt. Natürlich sind daran auch Tsipras und Varoufakis schuld, die immer so getan haben, als liege es nicht an ihnen, dass Griechenland auf keinen grünen Zweig kommt, sondern immer mehr Geld braucht. Das Fass ohne Boden ist am Ende. Und die Menschen stehen Schlange vor den Geldautomaten, um noch schnell ihr Erspartes in hartem Euro bei sich zuhause zu bunkern.
Nächste Woche dann sehr wahrscheinlich noch einmal Griechenland, aber dann ist wohl endgültig Schluss.

Die Auftaktspiele der neuen Bundesliga-Saison wurden bekannt gegeben. Gleich im ersten Spiel kann der HSV beweisen, dass er den Neuanfang geschafft hat, denn es geht gegen den Rekordmeister, gegen Bayern München. Auch qewenn ich kein HSV-Fan sein mag, hoffe ich, dass sie es den Bayern zeigen werden. Darf ich hier in München gar nicht laut sagen, aber ich will nun mal nicht, dass Bayern München einen Rekord nach dem anderen einheimst. Jetzt wollen sie auch noch einen weiteren Rekord für sich allein beanspruchen: viermal hintereinander Deutscher MEister geworden zu sein. Bisher mussten sie sich den Rekord – dreimal hintereinander Meister geworden zu sein – mit Mönchengladbach teilen. Nun wollen sie ein weitewres Alleinstellungsmerkmal. Das geht mir gehörig gegen die Hutschnur. In den letzten Jahren hat Bayern so viele Rekorde eingestellt, dass es an der Zeit ist, dass sie mal Pause machen. Ich fordere nicht gleich, dass sie im Mittelfeld der Tabelle landen. Von mir aus können sie dreimal hintereinander die Champions League gewinnen, interessiert mich überhaupt nicht.
Aber wenigstens gibt es momentan noch einen Rekord, den sie nicht durch Leistung erringen werden. Als einziger Verein nicht aus der Bundesliga abgestiegen zu sein. Diesen Rekord hält, wie bekannt, der Dino der Liga, der HSV. Und gerade deshalb muss man dem HSV schon wünschen, dass er nie absteigen möge. Denn auch wenn man den Verein nicht leiden kann, sollte man ihm diesen Rekord gönnen, weil Bayern München auf diesen Rekord verzichten muss.

Mich gewundert, warum WordPress in Regenbogenfarben erscheint. Die Erklärung: Damit wird die Legalisierung der Homo-Ehe in sämtlichen US-Bundesstaaten gefeiert. Das ist wirklich ein Fortschritt, denn bekanntlich ist die USA äusserst konservativ. Aber sie sind fortschrittlicher als Deutschland, wo man sich immer noch nicht einigen kann, ob man es legalisiert oder nicht. Die CDU und vor allem die CSU stemmen sich dagegen. Vielleicht nennt man es einfach mal anders, denn Homo-Ehe finde ich nicht so schön. Gleichgeschlechtliche Ehe mag länger und komplizierter sein, aber es klingt immer noch schöner als Homo, denn bei dem Wort muss ich an ein Schimpfwort denken und als nächstes an die Vorfahren des Homo Sapiens.
Im Bundestag kann man sich zu nichts einigen. Dafür ist man nun im Arbeitsministerium von Andrea Nahles wieder zurückgerudert, was die Personenumlaufaufzüge betrifft. Nachdem nur Mitarbeiter des Gebäudes diese nach Einweisung benutzen durften, soll nun wieder jeder die Paternoster benutzen dürfen. Dazu sollen aber auch Hinweise zur Benutzung angebracht werden. Ich würde mal vorschlagen, dass dort steht, nicht hinausspringen und nicht zu früh oder zu spät einsteigen. Natürlich auch keine Rollwagen mit Akten oder ähnliches mit reinnehmen wollen. Passt erstens nicht und zweitens kann da wirklich was passieren.

Die Namen der Teilnehmer für das Sommer-Dschungelcamp sind bekannt. Es sind einige Namen dabei, die man erwartet hat, wie beispielsweise Ingrid van Bergen, die immer gesagt hat, dass sie gerne einmal dorthin zurückwolle. Auch Walter Freiwald ist natürlich wieder mit von der Partie sowie Jay Khan, Costa Cordalis oder Brigitte Nielsen. Grosse Überraschungen gibt es nicht, aber will überhaupt jemand das Sommer-Dschungelcamp sehen? Gezwigt wird es ab dem 31. Juli. Könnte interessant werden, weil es 31 Kandidaten sind von denen es nur einer schaffen wird, ins Dschungelcamp in Australien zurückzukehren.
Ich tue mir die Sendung jedenfalls nicht an, da auch Michael Wndler wieder dabei sein wird. Den muss ich wirklich nicht sehen, bei PromiBigBrother hat er mir letztes Jahr wirklich gereicht.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Mit Streik in die roten Zahlen


Droht jetzt wieder ein Streik der GDL? Da werden ihnen immer weiter Angebote vorgelegt und die Gewerkschaft sagt immer nur ein Wort: Nein!
Und um den Druck weiter auf die Deutsche Bahn zu erhöhen, wird eben gestreikt. Ganz ehrlich, je mehr gestreikt wird, desto schlechter ist das für das Unternehmen und natürlich für den Gewinn. Das kann man gut bei der Lufthansa sehen, wo die Piloten nun schon seit einem Jahr immer wieder gstreikt haben. Natürlich sind die schlechten Zahlen nicht alleine auf die Streiks zurückzuführen, aber es hätte auch ein wenig positiver ausfallen können, wenn es diese Streiks nicht gegeben hätte. Und es ist verständlich, warum die Lufthansa sich so ungenügende Ideen für die Pensionen ausgedacht hat. Denn irgendwann werden diese Kosten dem Kranich die Federn kosten. Denn je mehr Piloten in den Ruhestand gehen, desto mehr muss die Lufthansa blechen.
Zurück zur Bahn und zur GDL. Da wird es in nächster Zeit wohl zu keiner EInigung kommen. Aber man hat als Otto Nomalverbraucher inzwischen auch das Gefühl, dass die GDL unbedingt streiken will. Die hat noch zuviel Geld auf ihren Konten, das sie unbedingt loswerden will. Also wird gestreikt – ohne Rücksicht auf Verluste. Denn wir als Kunden sind verärgert und weichen auf Flugzeug, Bus und Auto aus. Und je weniger Gewinn, desto mehr Einschnitte muss die Firma am Ende machen.
Ich habe nichts gegen Streiks, aber irgendwann muss mal Schluss sein. Vor allem bei der Bahn. Natürlich könnte man sich da fragen, ob die Bahn einfach nicht fähig ist, der GDL ein Angebot zu machen, was die anstandslos annimmt. Oder ist die GDL eine geldgierige Gewerkschaft? Nichts genaues weiss man nicht, nur dass es wahrscheinlich zu einem erneuten Streik kommen wird.

Seit Wochen warte ich nun auf die Nachricht, dass die ARD-Serie „Unter Gaunern“ abgesetzt wird. Leider ist sie immer noch nicht gekommen. So eine überdrehte Serie, die nicht einmal besonders originell ist, sollte nicht in die Verlängerung gehen. Anders sieht es da bei „Monaco 110“ aus. Die Serie wird verlängert, aber nicht für die ARD, sondern den BR. Na gut, besser als nichts. Dennoch sehr enttäuschend von der ARD, dass sie dieser Serie nicht mehr zutraut. Aber die haben auch immer wieder „Akte Ex“ und „Morden im Norden“ in die Verlängerung geschickt, obwohl die Serien nie besonders gut waren und je weiterer Staffel immer schlechter wurden. Aber es wurde immer noch geguckt. Eine Serie scheint sich wohl auch im Giftschrank der ARD zu befinden, weil sie angeblich beim Testpublikum durchgefallen ist: „Der Mama“. An sich klang die Handlung der Serie nicht schlecht, aber es kommt immer darauf an, wie so etwas umgesetzt wird. Und da hat es oft an den Büchern gehapert. „Koslowski & Haferkamp“ ist eine Serie, die zu Beginn keine guten Bücher hatte. Das rächte sich und die Zuschauer blieben aus. Dabei war es eine Serie mit Potential, nur leider hatte die ARD nur ihre Quoten im Kopf. Also Ende nach Staffel eins. Genauso war es bei „Fuchs und Gans“. Hier soll es der SWR gewesen sein, der die Reissleine gezogen hat. Aber die Serie war gut, wenn anfangs auch ein wenig seltsam. Dennoch Schluss. Der Serie trauern heute immer noch einige hinterher, nicht nur ich allein.
Der Höhepunkt ist nun „Monaco 110“, das nicht besonders gut in der ARD lief, aber was läuft schon um zehn vor sieben auf der ARD erfolgreich? Für „Verbotene Liebe“ wird seit Wochen immer Reklame gemacht, dennoch ist die Quote mehr als mies. Ob die Serie überhaupt fortgesetzt wird bei gleichbleibender Schwäche muss wohl fraglich bleiben.
Die ARD sollte endlich ein wenig mehr Atem haben bei Serien, die nicht gleich einschlagen wie eine Bombe. Selbst „Hubert und Staller“, die anfangs recht erfolgreich waren, schwächeln in dieser Staffel ausserordentlich. Aber es ist immer noch die erfolgreichste Serie im ARD-Vorabend, wenn man mal von diesem „In aller Freundschaft“-Spin off am Donnerstag aussieht. Wer das guckt, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Aber inzwischen schwächelt selbst das.
Ein Überraschungserfolg gelang dienstags mit dem Start der „Rentnercops“. Eine wunderbar geschriebene und liebevoll gemachte Serie. Startete fulminant, sackte dann ab, aber ist von der Quote eher momentan erfolgreicher als „Hubert und Staller“ – wenn die nicht gerade mal wieder wegen Sport ausfallen.
„Rentnercops“ ist eine Serie, die man immer wieder gerne sieht. Gute Schauspieler, wenn auch bis auf Tilo Prückner udn Wolfgang Winkler die restlichen Darsteller eher Unbekannte sind. Dann ein paar immer wiederkehrende Elemente. Da ist einmal der eingeklemmte Mantel, der immer in der Autotür hängebleibt, oder der geschälte Apfel, wo erst einmal die Schale gegessen wird. Und natürlich die Rumpelkammer, die auch als Denkzentrale dient.
Dieser Serie wird hoffentlichlich um eine weitere Staffel verlängert werden – verdient hätte sie es. Übrigens könnte auch die Facebook-Seite mal gepflegt werden. Niemand kümmert sich darum, dabei wäre es bei der Serie genauso angebracht, wie etwa bei „Unter Gaunern“ oder den anderen „Heiter bis tödlich“-Serien.

In England hat das Warten endlich ein Ende. Herzogin Catherine hat eine Tochter zur Welt gebracht. Damit haben die wettwütigen Briten ausnahmsweise recht gehabt mit ihrer Vermutung. Und ich habe am Montag etwas zu Schreiben. Seit unser Adels-Experte krank ist, muss ich mich um diese Seite kümmern. Ich kenne mich eben aus in den europäischen Königshäusern. Habe ich nun eine eigene Rubrik -vorläufig. Soll ich mir jetzt schon was überlegen? Nö, mache ich nicht. Indirekt haben wir schon etwas vorbereitet, das wird jetzt gross aufgemacht und fertig. So läuft das manchmal. Aber ich werde nicht anfangen, wie andere meiner Kollegen, in meiner Freizeit für die Zeitschrift was vorzubereiten. Meine Freizeit ist und bleibt mir heilig!

Elefantdame Mala geht es schon viel besser. Nachdem man einen Schrecken bekam, weil die Fütterung ausfiel, da es ihr nicht besonders ging, geht es ihr nun wieder gut. Wie es eben einem Elefanten geht, der in diesem Jahr 53 Jahre alt wird. Es stimmt schon, dass man bei Mala immer an das Schlimmste denkt, wenn man hört, sie sei krank. Aber sie ist nun mal nicht mehr die Jüngste und war in den letzten Jahrzehnten eigentlich nie besonders schwerkrank. Konnte sie sich auch nicht leisten, weil Hussein das sofort ausgenutzt hätte. Aber es gab in den letzten Jahren ihres Zusammenlebens mit dem alten Pappsack schon ein paar Blessuren, die etwas schwerwiegender waren. Auch hatte er mal versucht, sie in den Graben zu schieben. Aber Mala, ganz schlaue Kuh, setzte sich einfach auf ihren Hintern.
Jenala ist jedenfalls erleichtert, dass es der alten Dame wieder bessergeht.
Interessant war zu sehen bzw. zu lesen, wie gross das Interesse am Wohlergehen der Elefantin war. Immer wieder kamen besorgte Anfragen, wie es Mala denn gehe.
Was Mala denn nun genau hatte, ist nicht bekannt. Vielleicht hat sie sich nur einfach zuviel an old Ranis Futter bedient. Oder eben ein kleines Alterswehwehchen. Alles ist möglich.
Aber Mala ist niemand, die sich in ihrer Krankheit ausruht. So tippte sie auch wieder fleissig das aktuelle Spiel des FC St. Pauli. Wie sie richtig vermutet hatte, verlor St. Pauli gegen Heidenheim. Wenn Mala sieht, wie ihr Lieblingsverein seine letzten Chancen versiebt, um den Klassenerhalt zu schaffen, könnte sie sich wieder aufregen. Aber das ist nicht dafür verantwortlich, dass sie in der vorherigen Woche unpässlich gewesen ist.
Fleissig wie sie war, hat sie das morgige Spiel des FC St. Pauli gegen Leipzig getippt. Sie sagt, dass St. Pauli dieses Spiel gewinnen wird. Zwar würde Leipzig sich noch Hoffnungen auf den Aufstieg in die Erste Liga machen und könne jeden Punkt gebrauchen, aber St. Pauli braucht auch jeden Punkt, sind mal wieder das Schlusslicht der Liga, also Träger der roten Laterne. Im Hinspiel liessen sie gegen Leipzig Punkte und verloren mit 4:0. Das soll dieses Mal nicht passieren. Das hofft eben auch Mala. Und so soll St. Pauli sich drei Punkte holen.
Die Pusteblume sagt dieses Mal nichts anderes und schliesst sich mit ihrer Meinung der alten Kuh an. In der letzten Woche hatte die Pusteblume auf einen Sieg St. Paulis gegen Heidenheim getippt und prompt mal wieder daneben gelegen. Dabei hatte Jonas so gehofft, dass die Pusteblume endlich den Bogen raushaben würde. Doch nein, zu früh gefreut. St. Paulis Sieg war nur ein schöner Traum. Dabei hatte Jonas sie doch in seiner neuen Technik befragt. Und dennoch hat die Pusteblume „versagt“. Na ja, bis zur EM im nächsten Jahr ist auch noch ein wenig Zeit. Da wird sie sich gewiss verbessern. Aber nichts geht gegen das Original.
Was sagt die Pusteblume denn nun, wie St. Pauli gegen RB Leipzig spielen wird? Tja, sie sagt, St. Pauli würde gewinnen. Sie sei so überzeugt gewesen, aber das war sie letzte Woche angeblich ebenfalls. Na gut, lassen wir uns überraschen, wie St. Pauli nun morgen spielen wird. Sie brauchen drei Punkte, ansonsten sieht es düster aus.
Auch der HSV ist immer noch nicht gerettet. Zwar haben sie mit ihren Sieg vergangene Woche gegen Augsburg den Hauch einer Chance gewahrt, um in der Ersten Liga zu verbleiben, doch dürfen sie sich nicht darauf ausruhen, sondern müssen weiter bei jedem noch ausstehenden Spiel um drei Punkte kämpfen. Morgen geht es gegen Mainz, die zwar nicht fürchten müssen abzusteigen, aber auch nicht besonders gut stehen.
Ich bin immer noch dafür, dass Hannover absteigt und Stuttgart drinbleibt. Begründung: Ich mag Hannover einfach nicht. Hat mit dem Verein an sich nichts zu tun, nur ich mag die ganze Stadt nicht und da zählt der Fussballverein nun auch einmal dazu.
Beim DFB-Pokal-Halbfinale ist zu meinem Bedauern Bielefeld ausgeschieden. Ich hätte es dem Verein wirklich gegönnt. Na ja, man kann nicht immer alles haben, wo am Tag zuvor doch schon Bayern aus dem Pokal flog. Vier Elfmeter verschossen. Kann man gar nicht glauben. Da muss sich einem doch die Vermutung aufstellen, dass der FC Bayern kaum das Elfmeterschiessen üben würde, weil sie ohnehin genug Tore in einem Spiel schiessen, dass es gar nicht erst so weit kommen muss. Ich kann mir wirklich nicht erklären, wie gleich vier Elfmeter verschossen werden können. Wenn der Ball vom Torwart gehalten wird, hat man halt Pech gehabt, aber an die Latte, den Pfosten oder gleich in den Himmel zu schiessen, da müssen die Schützen ein wenig zuviel überlegt haben.
Bayern ist raus, kann das Triple nicht mehr machen, nur noch das Double. Nur, werden sie tatsächlich gegen Barcelona ins CL-Finale einziehen? Man wird sehen.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Wenn die Bedeutung des Feiertags verloren geht…


Ostern ist im Anmarsch, hat am Gründonnerstag begonnen.
Karfreitag ist im Christentum einer der höchsten Feiertage. Und weil das nun mal so ist, dürfen in den Bundesländern keine Jahrmärkte öffnen und auch keine Tanz- oder Sportveranstaltungen stattfinden. Deshalb gibt es in der Bundesliga keine Freitagsspiele.
Gegen dieses nicht mehr zeitgemässe Gesetz wurde gestern demonstriert. Begründung: Die Mehrheit der Menschen in Deutschland würde sich nicht dafür interessieren, was der Karfreitag bedeute. Für sie sei es nur ein ganz normaler Feiertag und zudem ein Ärgernis, weil es halt dieses Tanzverbot gebe. Wurde deshalb gestern Abend auch nicht „Let’s Dance“ auf RTL gezeigt? Die Möglichkeit sollte man erwägen.
Ich erinnere mich, dass vor Jahren die Diskussion war, ob Kneipen in Bayern an den stillen Feiertagen Punkt Mitternacht schliessen müssen. Die FDP wollte damals, dass auch nach Mitternacht noch die jeweiligen Lokalitäten geöffnet bleiben können. Dagegen wehrte sich die CSU vehement. Am Ende km ein Kompromiss heraus. Kneipen & Co. durften bis 2 Uhr feiern, dann erst kommt die Sperrstunde, wenn ein stiller Feiertag ansteht. Aber danach darf eben nicht mehr getanzt werden.
In der heutigen Zeit mutet es tatsächlich etwas seltsam an, dass weder getanzt oder gefeiert oder sich vergnügt werden darf. Denn im Gegensatz zu früher, sind den meisten Menschen die christlichen Feiertage bedeutungslos geworden. Einerseits weil sie sich als Atheisten sehen, gar nicht wissen, was Ostern eigentlich bedeutet oder eben einer anderen Religion angehören. Wobei ich da denke, dass diese die christlichen Feiertage tolerieren und sich nicht darüber beschweren werden.
Heutzutage freuen sich viele, dass sie einen arbeitsfreien Tag haben, warum das so ist, ist ihnen völlig egal. Nun gut, nicht alle haben an Feiertagen frei, denn der Strom soll bekanntlich dauerhaft aus der Steckdose fliessen und Rettungskräfte können auch nicht sagen, dass sie frei machen, weil Feiertag ist.
Da wurde also gegen das Tanzverbot protestiert. Gut, protestieren kann man gegen alles, nur bleibt am Ende die Frage, ob es auch was bringen wird. Ich glaube nicht, dass sich etwas daran ändern wird. Ausserdem hängt es auch davon ab, in welchem Bundesland man sich befindet. In den vornehmlich katholischen Bundesländern wie beispielsweise Bayern oder Baden-Württemberg wird das Tanzverbot strenger gehandelt als in den Stadtstaaten. Wobei dort natürlich auch keine Jahrmärkte geöffnet haben. In Bremen war in diesem Jahr allerdings eine Ausnahme ergangen wegen des stürmischen Wetters Anfang der Woche, in Hamburg hingegen nicht.

Das kleine Kuhkalb aus dem Leipziger Zoo hat es nicht geschafft. Am Mittwoch musste es eingeschläfert werden, nachdem sich seine Werte verschlechtert hatten. Das ist nun schon das zweite Drama um Elefantin Hoa und ihren Nachwuchs. Erst tritt sie bei ihrem ersten Jungtier zu fest zu, dass dieses stirbt, nun waren die anderen beiden anwesenden Elefanten zu rabiat gegenüber dem kleinen Mädchen und brachem ihm unabsichtlich den Oberschenkel. Keine Frage, dass Kuhkalb war mit 68 Kilo überaus zart. Ich würde fast von Untergewicht sprechen. Hat man da zu sehr bei Hoa darauf geachtet, dass sie nicht zuviel zunimmt? Das wurde immer mal wieder bei „Elefant, Tiger & Co.“ gezeigt. Aber eben nur Spekulation mit der Gewichtsüberwachung.
Nächstes Jahr steht dann die Geburt bei Elefantin Thura an. Gerade der Elefant, die dafür bekannt ist, dass sie ihre Jungtiere hasst wie die Pest und sie nicht trinken lassen will. Wenn das kleine Elefäntchen zu ihr kommt, um zu trinken, dann tritt sie es weg oder attackiert es noch schlimmer. Bei Ratna, ihrem ersten Jungtier, kehrte erst Ruhe ein, als eine ältere Elefantin in die Box neben sie gestellt wurde. Diese Aufgabe übernahm nach deren Tod Elefantin Shandra, die anfangs Angst vor kleinen Elefanten hatte, weil sie selbst diese nicht kannte. Heutzutage merkt man davon nichts mehr, avancierte zum Liebling von Thuras Nachwuchs. Aber Shandra ist weiterhin in Hamburg, Thura in Leipzig.
Thura ist mit ihrer besten Freundin Saida zusammen, die seit April 2006 nicht mehr mit einem Jungtier zusammengekommen ist. Gut, Rani kam letztes Jahr mit ihrer Mutter an, ist erst fünf Jahre alt. Aber Saida mochte sie nicht besonders, sodass Rani am Ende von Mutter und Tante abgetrennt werden musste. Eigentlich hätte man erwarten können, dass Saida Rani vor Thura beschützt. Doch nein, Mutter und Tante vermöbelten Rani. So ist sie nun alleine. Sie soll nun wohl in die Gruppe um Hoa integriert werden. Hoffentlich klappt das, sonst hat man in Leipzig drei Gruppen, aber immer noch keine wirklich funktionierende Herde.
Was wird sein, wenn Saida nicht die Rolle übernimmt, die Elefantin Shandra in Hamburg bei den letzten Jungtieren von Thura übernommen hat. Wird Shandra dann nach Leipzig reisen müssen. Jonas hält von dieser Idee absolut nichts. Einmal wäre Shandra der wichtigste Elefant in der Hamburger Herde und zweitens hätte sie in den letzten Monaten stark abgebaut. Sie sei immer noch hellwach und habe eine gesunden Appetit, aber sie macht dennoch einen schlechten Eindruck. So wäre ein Umzug nach Leipzig für sie nichts.
Dann bleibt nur die Dauerüberwachung durch die Pfleger, so wie es bei Ratna in den ersten acht Wochen nach ihrer Geburt war. Da wird auf Leipzig etwas zukommen.
Was ist eigentlich, wenn Rani nicht in die Gruppe von Don Chung, Trinh und Hoa integriert werden kann? Kehrt sie dann nach Hamburg zurück? Da muss man sagen, dass das EEP bei Thura und Rani lieber nicht auf das Mutter-Tochter-Gespann bestanden hätte. Hinterher ist man immer schlauer. Aber wie ich von Jonas weiss, hatte Rani in Hamburg als engere Freundin nur Shandra und wie lange die das noch machen wird, ist fraglich. Vielleicht hätte man sie mit Salvana vergesellschaften können, denn die soll laut Jonas auch allein in der Gruppe sein. Aber mit Rani hatte sie es nie so. Mal sehen, wie sich das alles entwickeln wird. Vielleicht wird mit Thura und Saida und Thuras Nachwuchs im nächsten Jahr alles gutgehen. Vielleicht aber auch nicht. Dann ist die nächste Katastrophe da.
Nein, ich sehe nicht alles schwarz, ich bin nur realistisch. Thura hätte gar nicht nach Leipzig gehen dürfen, wenn die Vermutung nahelag, dass sie ein weiteres Jungtier bekommt. Aber der Umzug nach Leipzig war schon lange beschlossene Sache und hätte auch schon im Jahr zuvor stattfinden sollen. Aber es ist so, wie es nun einmal ist. Irgendjemand wird immer die Suppe auslöffeln müssen.

Hat irgendjemand am Dienstag die neue Vorabend-Serie „Rentnercops“ in der ARD gesehen? Das ist eine der besten Serien, die ich seit langem in der ARD gesehen habe.
Die Handlung ist glaubhaft, nicht überdreht, die Witze richtig gesetzt und nicht übertrieben. Vor allem ist es mit Tilo Prückner und Wolfgang Winkler exzellent besetzt. Man nimmt den beiden ihre Rollen als pensionierte Kommissare sofort ab.
Nach dieser schrecklich überdrehten Serie „Unter Gaunern“, die hoffentlich eingestellt werden wird, wird endlich wieder eine Serie gezeigt, auf die man sich freut und nicht genervt nach fünf Minuten wegschaltet.
Aber man sieht, dass diese Folgen von Autoren geschrieben wurden, die bereits Erfahrung darin haben, wie man eine gute Serie schreibt. Denn die Drehbuchautoren zeigen sich auch für „Mord mit Aussicht“ verantwortlich. Gut, die letzte Staffel war ein wenig zu klaumaukhaft, aber immer noch besser als der Blödsinn, der sonst in der ARD gezeigt wird.
Auch die Einschaltquoten der ersten Folge lassen hoffen. 1,96 Millionen Zuschauer haben sich den Einstand angesehen. In der für die ARD so wichtigen werberelevanten Gruppe der 14 bis 49jährigen sahen allerdings weniger als erhofft zu. Vielleicht geht man bei der ARD endlich mal den Weg von RTL und setzt das Alter auf 59 herauf. Dann stimmt die Quote auch wieder.
Aber es ist doch auch so, dass die ARD bedenken muss, dass die jüngeren Zuschauer um die Zeit noch gar nicht zu Hause sind, weil sie noch arbeiten, von der Arbeit kommen oder privaten Hobbys nachgehen. Natürlich gibt es auch Zahlen für die Mediathekabrufe, aber die werden uns nicht bekannt gegeben.
Dennoch stimmt es hoffnungsfroh, dass diese Serie so gut anzukommen scheint. Kann man nur hoffen, dass die Serie es auch die nächsten sieben Folgen auch schafft, die Zuschauer vor den Fernseher zu locken.
Die Handlung ist wirklich gut. Das kann man bei „Hubert & Staller“ leider nicht mehr sagen. Da geht einem Girwidz inzwischen dermassen auf die Nerven, dass man gar nicht mehr gucken will. Inzwischen muss man sich schon fragen, wie der eigentlich Polizist werden konnte, so blöd wie der ist. So verpeilt sind nicht einmal Hubert und Staller, die fallen höchstens mit der Tür ins Haus, weil sie es nicht so mit dem Überbringen einer Todesnachricht haben. Dennoch hat die Serie in der momentan laufenden vierten Staffel sehr nachgelassen.
Das sieht man auch an den Zuschauerzahlen, die sind nicht mehr so hoch, wie sie einstmals waren. Die dümpeln unter der Zwei-Millionen-Marke. Aber irgendwann ist jede Serie vorbei. Und bevor es noch schlimmer wird, sollte man vielleicht einmal darüber nachdenken, ob man nicht einfach aufhört. Spätestens dann, wenn die blauen Uniformen eingeführt werden, die nun Bayern als letztes Bundesland einführen werden.
Aber erst einmal freue ich mich sehr über die neue ARD-Serie „Die Rentnercops“, die hoffentlich noch lange laufen wird.

Dass Toyota mit Elefantendame Mala ein neues Werbegesicht hätte, war eine zu schöne Nachricht, die ich am Mittwoch verkündet habe. Leider war alles nur ein Aprilscherz. Mala hat zwar wirklich mal Kastenwagen getestet, aber noch ist kein Autohersteller an sie herangetreten, um sie als Werbegesicht zu verpflichten.
Ausserdem hat Elefantendame Mala ab sofort nur noch wenig Zeit, denn bei ihr ist wieder geöffnet. Folglich kann sie wieder bewundert werden. Noch wird sie nicht baden gehen und die Besucher nass machen, aber gefüttert wird sie dennoch werden. Darauf freut sie sich schon sehr, denn ein Schleckermaul war sie immer schon.
Natürlich hofft sie, dass nicht alle zu den ollen Pandas, diesen Bambusfressern, stürmen werden, denn sie sei viel netter und vor allem intelligenter.
Obwohl die Elefantendame so viel zu tun hat, fand sie dennoch die Zeit, das Spiel des FC St. Pauli gegen Fortuna Düsseldorf zu tippen. Mala ist wieder höchst euphorisch und sagt einen Sieg gegen Düsseldorf voraus. Hingegen ist die Pusteblume ganz anderer Meinung und sagt, dass St. Pauli Unentschieden spielen würde.
Am Montagabend wird man sehen, ob eines der beiden Rüsselorakel recht behalten hat.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Russland spielt wieder Theater


Kaum zu glauben, aber Griechenland jammert, dass sie kein Geld hätten. Haben sie nicht gerade erst weitere Finanzhilfen zugesprochen bekommen? Und dennoch scheint es so arg in Griechenland zuzugehen, dass kein einziger Euro mehr vorhanden sein soll. Ministerpräsident Tsipras habe schon mit Jean-Claude Juncker telefoniert und ihm gesagt, dass Griechenland sofort Geld brauche.
Ich frage mich wirklich, was Griechenland mit dem ganzen Geld macht, das sie kriegen. Geht es auf Konten an die sie nicht herankommen? Heben die Griechen das ganze Geld ab und nutzen die Scheine dann, um ein Feuerchen zum wärmen zu entfachen? Versickert es in irgendwelchen Kanälen aus Korruption und Bestechung? Praktisch also alles wie immer, obwohl Tsipras dagegen nun vorgehen wollte. Aber erst einmal muss wieder Geld her, sonst ist Griechenland zahlungsunfähig – bankrott! Aber wieso sieht Griechenland nicht einfach den Tatsachen ins Auge und erklärt den Staatsbankrott? Stattdessen pumpt die EU immer mehr Geld in diesen Fass ohne Boden, wo die Finanzhilfen nur so hindurchströmen und im Nirgendwo versickern.
Das klamme Griechenland, dass nichts gegen Steuerhinterziehung, Korruption und Bestechung ausrichten kann, entwickelt sich zu einer unendlichen Geschichte. Nichts ändert sich, nichts wird besser. Stattdessen verschlingen die Rettungspakete für Griechenland nur Milliarden Euro, die man anderweitig sicherlich besser verwenden könnte. Griechenland bleibt nichts anderes als der bankrott, aber bis sie das begreifen, wird die EU und noch einige Milliarden verpulvern.

Letzte Woche für der Kremlkritiker Boris Nemzow auf einer Brücke, die über die Moskwa führt, mit vier Schüssen in den Rücken getötet. Die Attentäter konnten unerkannt entkommen. Stunden nach dem Mord wurden erste Stimme laut, dass Putin den Auftrag für den Mord gegeben habe. Der war deshalb sofort bemüht darum, dass er jeden Verdacht von sich wies und die nächsten Schritte in die Wege leitete, um die Attentäter zu ermitteln.
In der NDR-Satiresendung „extra 3“ deutete alles nur auf einen Täter hin: Russlands Präsidenten. Sehr schön gemacht und klar erkennbar als Satire. Und das Schöne daran ist, dass Putin gar nichts dagegen machen kann. Nicht einmal den Saft kann er dem NDR abdrehen, wie er es machen würde, wenn so was in Russland gezeigt würde.
In den ersten Tagen der aufgenommenen Ermittlungen tat sich nichts, nun wurde ein „Erfolg“ vermeldet: Zwei Verdächtige wurden verhaftet. Sie sollen aus dem Kaukasus stammen. Man wäre auf ihre Spur gekommen, weil sie anscheinend nicht so viel Wert darauf gelegt hätten, dass sie nichts im Fluchtauto hinterlassen, was auf sie deuten könnte. Ausserdem hätte man zum Teil sehr scharfe Fotos von Sicherheitskameras, die sich in der Nähe des Tatorts befinden, nehmen können. Ich weiss nicht, was für Superkameras das sein sollen, denn keine einzige Sicherheitskamera zeigt gestochen scharfe Bilder an. Man kann jemanden erkennen, aber klar ist dieses Bild nie. Vor allem ist der Mord mitten in der Nacht geschehen und da wir weder Sommer haben noch sich Moskau irgendwo in der Nähe des Polarkreises befindet, wo es im Sommer nicht dunkel wird, dürfte man auch hier gar kein scharfes Bild erhalten. Da widerspricht sich wieder einiges, aber Hauptsache, Russland kann jemanden – hier zwei – vorweisen, der für den Mord an Nemzow verantwortlich ist.
Irgendwie war es nicht anders zu erwarten, dass es so ausgehen wird. Nun müssen nur noch die Gründe bekannt werden und der Fall ist abgeschlossen – für Putin. Wie die Wahrheit wirklich aussieht, werden wir sowieso nie erfahren.

Die erfolgreichste Serie der „Heiter bis tödlich“-Reihe läuft seit Mittwoch wieder. Eigentlich hätte sie schon vergangene Woche beginnen sollen, stattdessen lief dort aber nur eine Wiederholung von „München 7“. Meine Vermutung: Wegen des zeitgleich laufenden Nockherbergs wollte man nicht, dass sich einige Zuschauer nicht direkt entscheiden können, was sie sich denn nun ansehen. Ich hätte mich ganz klar für den Nockherberg entschieden und mir dann irgendwann später „Hubert und Staller“ angesehen. Aber so hat man sich eben dafür entschieden, die Serie um eine Woche zu verschieben.
Ob es nun acht oder doch 16 Folgen gibt, daraus werde ich nicht so recht schlau. Erst ist immer von acht Folgen die Rede, dann heisst es wieder 16 Folgen werden es sein. Auf alle Fälle werden danach erst einmal Staffel zwei und drei wiederholt. Staffel fünf wird gerade gedreht, auch wenn vor wenigen Tagen der Drehort des Polizeireviers gebrannt hat.

Und noch was zum Fernsehen. Heute Nacht, so um 1.40 Uhr läuft auf dem ZDF der Film „Serenity“, der auf der Serie „Firefly“ basiert. Wer den Film noch nicht gesehen haben sollte und noch wach ist, sollte sich den Film ansehen.

Verbotene Liebe dürfte wohl den endgültigen Weg ins Nirvana angetreten haben. Letzte Woche waren es magere 1,2 Millionen, dieses Mal knapp 1,1 Millionen Zuschauer. Gut, die Leute, die sich die Folge in der Mediathek angesehen haben, sind da noch nicht mitgezählt, aber man sieht doch, dass der Freitag ein toter Tag für die ARD ist. Noch schlimmer als die Tage zuvor. Und da man das Donnerwetter der Fans von „Verbotene Liebe“ fürchtete, wenn man die Soap einstellen würde, machte man einfach aus der Daily eine Weekly. Bleiben die Quoten weiterhin in diesem Tief, kann man einfach sagen, dass es sich nicht mehr lohnt, die Serie weiterzuführen und man sich daher gezwungen sehe, „Verbotene Liebe“ entdgültig einzustellen. Jawohl, genau so macht man das. Ist es in zwei Wochen noch nicht besser, dürfte die Serie eingestellt werden.

Elefantendame Mala ist gut gelaunt. Das liegt nicht nur am Wetter, weil der Frühling endlich da ist, sondern auch daran, dass St. Pauli heute gegen Braunschweig gewonnen hat. Damit besteht noch eine winzige Chance, dass St. Pauli in der Zweiten Liga verbleiben kann.
Mala hatte natürlich auch auf einen Sieg spekuliert. Braunschweig hatte unter der Woche noch im DFB-Pokal gegen Bayern München spielen müssen, so was schlaucht, sagte sich die alte Kuh und tippte auf einen Sieg.
St. Pauli weiss wieder, wie man erfolgreich den Ball ins Tor schiesst.
Nur Jonas ist mit seinen Fussballorakel unzufrieden. Denn die Pusteblume hatte auf ein Unentschieden getippt. Sehr entschlossen sei sie dabei gewesen. Nur leider hat sie mal wieder daneben gelegen. Wobei Jonas nun endlich darauf gekommen ist, dass er die Pusteblume nur befragen kann, wenn niemand anderes in der Nähe ist.
Aber vielleicht entwickelt sie dann den richtigen Riecher und tippt jedes Spiel richtig. Mal abwarten.
Mala jedenfalls gönnt sich nun eine Extra-Möhre, die sie old Rani abgenommen hat. Immer mal wieder muss sie ihrer Genossin zeigen, wer von den beiden das Sagen hat.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Verscheucht der Regen die Langeweile im Dschungelcamp?


Der Regen prasselt wieder unerbärmlich aufs Dschungelcamp nieder. Ein Zeichen, dass dort vielleicht endlich mal was passiert?
Nun ist die erste Person aus dem Dschungelcamp gewählt worden. Es ist nicht, wie ich gedacht habe Rebecca Simoneit-Barum, sondern Patricia Blanco. Überraschend kam das allerdings ebenfalls nicht. Umso bestürzter musste ich hören, dass Rolfe Scheider wohl die zweitwenigsten Stimmen hatte. Ich habe so sehr mit ihm als Dschungelkönig gerechnet. Aber was hat man in den letzten Tagen eigentlich von ihm gesehen? Bis auf das Auto seiner Eltern und deren Tod kurze Zeit hintereinander hat man eigentlich nie etwas von ihm gesehen. Besser gesagt, RTL hat uns nicht mehr von ihm gezeigt. So verkommen einige Camp-Bewohner zu Statisten, während andere andauernd zu sehen sind, weil sie wissen, wie sie sich ins rechte Licht rücken. Wie sie das machen, völlig egal, hauptsache man zeigt etwas von ihnen und spricht über sie. Ja, natürlich meine ich Walter Freiwald. Durch seine grosse Klappe ist er ständig in aller Munde. Wer ihn früher nicht kannte oder ihn nur als Pfannenverschenker vom „Promi-Dinner“ kannte, weiss nun, dass Walter Freiwald einmal der Co-Moderator von „Der Preis ist heiss“ neben Harry Wijnvoord war. Ehrlich gesagt, kann ich mich an ihn nur erinnern, weil ich über Wijnvoord mal einen Artikel schreiben musste. Da tauchte in dem Artikel auch ein Bild aus den alten „Der Preis ist heiss“-Zeiten auf.
In den letzten Tagen sah man entweder Walter Freiwald bei der Dschungelprüfung oder Angelina Heger, wie sie zu gar nichts mehr lust hatte oder richtiges Essen forderte.
Was war das gestern für ein hämischer Fingerzeig, als in der Schatztruhe mehrere Riegel Pick-ups zu finden waren. Genau nach dem Abtritt von Angelina.
Nun kamen auch endlich mal Personen zum Zuge, die man bisher nur im Hintergrund – halt Statisten – zu sehen gewesen waren. Benjamin Boyce musste auf Schatzsuche gehen und Maren Gilzer geigte Walter Freiwald die Meinung. Nur, das den das nicht wirklich interessiert. Dennoch taktisch klug von Maren Gilzer, dass sie damit genau anfängt, wenn es darum geht, dass der Zuschauer nun die Kandidaten rauswählen kann. Wobei es Maren Gilzer, so wird gemunkelt, gar nicht nötig hätte auf solche Taktiken zurückzugreifen, aufgrund ihrer grossen Fangemeinde von „In aller Freundschaft“ her. Aber gucken da wirklich alle der „In aller Freundschaft“-Zuschauer das Dschungelcamp? Wohl kaum, sonst wäre die Quote allabendlich weitaus höher. Schlecht ist sie halt nicht, aber auch nicht so berauschend wie im letzten Jahr.
Dennoch quält man sich durch die Staffel. Wenn es Walter Freiwald nicht gebe, könnte man die ganze Staffel getrost in die Tonne schmeissen.
Gestern konnte noch einmal die grossen Beteuerungen von Angelina Heger sehen, warum sie das Dschungelcamp auf eigenen Wunsch verliess. Sie hätte keine Kräfte mehr. Wenn man seit Tagen auch kaum was isst, dann ist das kein Wunder. Besonders, wenn man sich auf einredet, dass man das eine nicht verträgt und das andere einfach nicht essen kann, weil man es nicht mag. Da fragt man sich, ob Angelina nicht wusste, was eigentlich im Dschungel auf sie zukommt. Das hörte sich in Teilen so an, als hätte sie geglaubt, dass es ausser Reis und Bohnen noch immer anderes als Tagesration für die Kandidaten gibt. Erinnert das nicht ein wenig an Michael Wendler, der angeblich glaubte, dass man abends ins Hotel gebracht wird, um dort zu übernachten?
Jedenfalls hat Angelina Heger bewiesen, dass sie noch ziemlich unreif ist. Benahm sich wie eine verzogene Göre, die ihren Willen nicht bekam. Sie bockte rum, bekam dennoch nicht, was sie wollte. Da blieb am Ende nur selbst zu gehen. Am besten fand ich dann, wo sie sagte, dass sie noch nie weniger als fünfzig Kilo gewogen habe. Das stimmt nämlich nicht, denn als Baby wiegt man garantiert keine 50 Kilo. Ja, jetzt werde ich gehässig, aber das muss auch mal sein, denn diese Staffel Dschungelcamp hat einfach nichts zu bieten.
Da habe ich auf Rolfe Scheider als Dschungelkönig getippt und dann sieht man von ihm fast nichts. Die Aktion mit seiner Erst- und Zweitbrille war noch das amüsanteste. Aber was zeigt RTL uns auch? Man könnte bald denken im Camp gibt es nur einen Bewohner: Walter Freiwald.
Mal sehen, wer heute Abend fliegen wird. Bei Rebecca Simoneit-Barum vermute ich, dass sie die Lindenstrassen-Fans hinter sich hat. Ansonsten hätte sie als erste gehen müssen, denn bis auf das Harz auf der Kopfhaut hat man von ihr nichts gesehen, trotz des Kopftuchs, das als Farbfleck wirkt.

Vor Wochen konnte man sich über die ZDF-Serie „Der Alte“ aufregen, wo zwei langjährige Darsteller einfach rausgeschrieben wurden. Nun wurde bekannt, wer die Nachfolger sein werden. Die Serie, die lange Jahre ohne weibliches Stammmitglied ausgekommen ist, wird nach der Rechtsmedizinerin weiter verstärkt. Allerdings muss ich mich wirklich fragen, warum das ZDF so einfallslos war und Stephanie Stumpf verpflichtet hat. Es gibt so viele talentierte junge Schauspielerinnen, warum gerade sie?
In meinem grossen Bekanntenkreis war man froh, als sie nicht mehr in der Serie „Die Bergretter“ mitwirkte, genauso mied man die im Januar letzten Jahres ausgelaufene Krimi-Serie „Stubbe – Von Fall zu Fall“, weil sie einfach nicht zu ertragen war. Und nun das. „Der Alte“ wird einem auch verleidet. Na ja, es gibt ja den Ausschaltknopf an der Fernbedienung, aber vielleicht sollte das ZDF bei der Auswahl seiner Darsteller wirklich einmal mutiger sein. Aber man wollte halt eine Darstellerin haben, die aus den neuen Bundesländern kommt. Denn laut Rollenbeschreibung kommt die Kommissarin aus Dresden. Auch da gibt es talentiertere Darstellerinnen, die aus den neuen Bundesländern kommen. Ganz einfallslos vom ZDF, aber wirklich!
Mutig war die ARD und hat einen Ableger ihrer Erfolgsserie „In aller Freundschaft“ produziert. Diese läuft immer Donnerstags im ach so miesen Vorabend und nennt sich „Die jungen Ärzte“. Die erste Folge soll recht erfolgreich geworden sein mit 3,11 Millionen Zuschauern. Das war natürlich nur die erste Folge und wer weiss, wie viele es am Ende der vorläufig 42 geplanten Folgen sein werden. Ich weiss, dass einige Stammzuschauer der Hauptserie glauben, dass dort auch alle Stammschauspieler der Hauptserie immerzu mitspielen. So scheint es nicht ganz zu sein, schliesslich ist es eine andere Stadt, eine andere Klinik und eben andere Gesichter. Deshalb meine Vermutung, dass die Zuschauer sich so um zwei Millionen einpendeln werden. Vielleicht auch schlechter. Bisher konnten eigentlich keine Spin-offs wirklich überzeugen, wobei ich da nur von amerikanischen Serien spreche.
Bei deutschen Serien fallen mir die ganzen Soko-Serien ein, wo nur die „Soko Rhein-Main“ wieder eingestellt wurde. Und natürlich die ganzen „heiter bis tödlich“-Krimiserien, die alle nach und nach eingestellt werden oder einfach nicht mehr unter der Dachmarke produziert werden oder werden sollen. So ist es beispielsweise bei „Unter Gaunern“ geschehen, die im letzten Jahr noch grossartig als „heiter bis tödlich“-Serie angekündigt wurde. Nun läuft sie ohne die Dachmarke ab Dienstag auf der ARD. Darauf bin ich schon sehr gespannt, vor allem auf Peter Franke. Und dann gibt es noch eine Serie, die im Mai als „heiter bis tödlich“-Serie begann und nun nur noch auf dem BR laufen soll. Gemeint ist „Monaco 110“, die ich als locker und erfrischend fand zwischen „Hubert und Staller“ und „München 7“. Aber der ARD gefiel die Quote wohl nicht, weshalb sie die Serie nun in die bayerische Verbannung schicken. Sehr schade, denn damit erweist sich die ARD wie so oft als mutlos. Sie müssen eine Serie auch mal auf mehr als eine Staffel bringen, auch wenn sie nicht so sehr erfolgreich ist, wie sie gedacht haben. Das ZDF hat „Wetten, dass..?“ doch auch noch ewig durchgeschleppt, obwohl das keiner mehr sehen wollte. Und die Show war in der Produktion nicht gerade billig.
Heute, um 18.50 Uhr, zeigt die mal wieder eine Folge der leider eingestellten Serie „Fuchs & Gans“. An dieser Serie war gerade das Besondere, dass eine der Hauptfiguren mit Tieren sprechen kann. Natürlich nimmt das Urban Fuchs niemand ab, doch manchmal haben die anderen Figuren Beweise dafür und sind mehr als verwundert. Anfangs mochte das seltsam erscheinen, doch am Ende mochte man diese Serie sehr und war umso enttäuschter, als der SWR die Serie einfach einstellte. Es war ein tolles Format, aber der Serie wurde keine Chance gegeben.
Wann „Alles Klara“ fortgesetzt werden wird, steht auch noch in den Sternen. Gedreht werden soll eine dritte Staffel. Aber wann die nun laufen wird? Donnerstags jedenfalls nicht mehr, denn da läuft dieser furchtbare Ableger von „In aller Freundschaft“. Ich mag die Hauptserie schon nicht. Im Grunde genommen mag ich nur eine einzige Arztserie und die heisst „Trapper John, M.D.“. Stammt aus den 80ern und wurde mal eine zeitlang immer wieder auf Sat.1 gezeigt. Aber da war auf dem Privatsender das Programm auch noch besser. Heutzutage muss man auf die ganzen Digital-Sender umschwenken, wenn man noch was Tolles sehen will. Oder man besorgt sich ein paar DVDs von alten Serien wie beispielsweise „Ein Käfig voller Helden“. Kommt aber nur mit der zweiten deutschen Synchronisation an.
Heute Abend dann wieder Dschungelcamp. Mal sehen, wer heute zur Prüfung muss und wie weit der Schlagabtausch zwischen Maren Gilzer und Walter Freiwald gediehen ist. Es stimmt doch, im australischen Dschungel ist dieses Jahr absolut nichts los, ausser Walter natürlich.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Heiter bis tödlich – Eine TV-Reihe löst sich auf


Seit drei Wochen läuft nun donnerstag um zehn vor sieben nicht mehr wie gewöhnlich eine Serie der Reihe „Heiter bis tödlich“ auf der ARD, sondern ähnliches, aber nichts vergleichbares.
Die Serie „Ein Fall von Liebe“ startete recht verhalten, nicht wirklich bedeutend besser als „Alles Klara“, was zuvor auf dem Sendeplatz gelaufen war. Inzwischen ging die Quote sogar ein wenig zurück, fällt aber nicht ins Bodenlose.
Um was es in diesem Artikel eigentlich gehen soll? Um die Probleme der „Heiter bis tödlich“-Reihe, die einfach nicht aus dem Keller zu kommen scheinen.
Doch wie man sehen kann, laufen selbst Serien, die nicht der „Heiter bis tödlich“-Reihe angehören, nicht sensationell. Besonders der Freitag muss wohl als Sorgenkind gelten. Nachdem „Dating Daisy“ und die britische Comedy-Serie „Cuckoo“ anliefen, zog die ARD recht schnell den Schlussstrich und setzte die britische Sitcom nach nur einer Folge ab. Gerade einmal etwas mehr als 500.000 Zuschauer wollten sich den britischen Humor antun. Als Ersatz läuft seitdem „Daiting Daisy“ im Doppelpack. Die Serie ist von der Quote auch nicht viel besser, gewinnt aber langsam an Boden und nähert sich der Millionengrenze, was auch nicht gerade erfolgreich ist. Interessant ist hierbei, dass die zweite Folge erfolgreicher als die erste ist. Warum das so ist? Tja, meine Theorie gibt es dazu später, wenn ich davon rede, warum die „Heiter bis tödlich“-Reihe nicht bei den Zuschauern beliebt zu sein scheint.
Die „Heiter bis tödlich“-Reihe gibt es also nur noch am Mittwoch und am Dienstag, wobei der Mittwoch mit dem Schwerpunkt auf bayerischen Serien wie „Hubert und Staller“, „München 7“ oder „Monaco 110“ liegt. Ja, ganz richtig gelesen, auch „Monaco 110“ ist dabei. Hochoffiziell mag es vielleicht noch nicht verkündet worden sein, aber die Serie wird verlängert. Habe ich auch erwartet, denn diese Serie ist einfach zu komisch. Manche sagen zwar, dass es Schwachsinn sei, wie die Polizisten sich dort verhalten. Dann sage ich dazu, dass es tatsächlich solche Polizisten gibt, die die Personen lieber warten lassen, als was zu bearbeiten. Denn einen Vorgang zu bearbeiten bedeutet Schreibarbeit, also Berichte schreiben und das muss nun wirklich nicht sein.
Der Dienstag ist momentan noch mit „Morden im Norden“ – der zweite Teil der dritten Staffel startet am Dienstag – und danach „Akte Ex“ besetzt, aber alle Serien, die momentan neu gedreht werden, laufen ohne die Dachmarke „Heiter bis tödlich“.
Eine Reihe löst sich also auf. Dabei ist es nicht schuld der Reihe, dass die Quote so schlecht ist. Es liegt einfach an der Uhrzeit, wann die jeweilige Serie beginnt. Alle Serien beginnen um zehn vor sieben, also 18.50 Uhr. Um diese Zeit läuft im ZDF immer noch die jeweilige „Soko“, die etwa um fünf oder drei vor sieben endet. Damit läuft auf der ARD die jeweilige Serie schon etwa fünf Minuten, wo nicht gerade nur der Vorspann mit den Darstellern gelaufen ist, sondern auch die Leiche aufgefunden wird. Das hat man als Zuschauer nun also nicht gesehen. Möglicherweise hat man noch irgendetwas Wichtiges verpasst und kommt nun die ganze Folge nicht dahinter, was es ist. Oder man kommt einfach nicht auf den Täter, weil einem eben ein wichtiges Detail fehlt, das am Anfang gezeigt wurde.
Viele schalten deshalb die Serie gar nicht erst ein. Am Freitag, wenn die Comedy-Serien laufen, ist es noch schlimmer. Denn da beginnt die erste Folge bereits um 18.45 Uhr. Zwar ist die momentan auf dem ZDF laufende Serie „Soko Wien“ (oder Soko Donau, wie es im Original heisst) nicht gerade ein Riesenerfolg im Gegenzug zu den anderen Soko-Serien. Aber man sieht sich eben lieber das an und dann vielleicht noch einen Teil der heute-Nachrichten, bevor man dann zur zweiten Folge von „Daiting Daisy“ einschaltet. Falls man einschaltet, denn das ist ziemlich hirnlos, was das läuft. Egal, Geschmacksache. Jedenfalls erklärt das, warum die Serie bei der zweiten Folge immer etwas erfolgreicher ist, wenn auch nicht überschwenglich.
Um das Problem mit den Überschneidungen der Soko-Serien und der „Heiter bis tödlich“-Reihe zu vermeiden, müsste die ARD einfach nur den Beginn der Serien um mindestens fünf Minuten nach hinten verschieben. Denn was läuft eigentlich kurz vor der Tagesschau noch? Einmal „Wissen vor acht“, dann das „Wetter vor acht“ und die „Börse“. Von diesen drei Sendungen könnte man mindestens „Wissen vor acht“ um eine Stunde vorverschieben und es „Wissen vor sieben“ nennen oder man nimmt das Wetter. Egal was man macht, aber es ist möglich, die Serien um mindestens 18.55 Uhr beginnen zu lassen, wie es auch vor ewigen Zeiten mal der Fall war. Warum kehrt man dahin nicht zurück? Weil man die letzte Viertelstunde vor Beginn der Tagesschau mit Kurzsendungen vollgepackt hat. Mag ja schön und gut sein, aber genau darunter leidet der ARD-Vorabend. Wenn das die ARD nur endlich begreifen könnte.
Na ja, die „Heiter bis tödlich“-Reihe scheint dennoch irgendwie vor dem Aus zu stehen. Die einzige bestehende Serie der Reihe, die weiter verlängert wurde, ist „Alles Klara“. Wie es bei „Hauptstadtrevier“ – nun auch noch mit neuer Hauptdarstellerin, die bereits in der ersten Staffel in einer anderen Rolle mitspielte (man erinnere sich nur an den „Waschlappen“) -, „Akte Ex“ oder „Morden im Norden“ aussieht, steht in den Sternen. Bei den beiden letzteren muss ich sagen, dass sie auch aufgegeben werden können. Denn „Akte Ex“ hat mich nie überzeugt und „Morden im Norden“ fand ich nie gut, wurde dazu noch von Staffel zu Staffel schlechter.
Zwei Serien sind noch in der Warteschleife. Das ist einmal „Der Mama“, wo das Gerücht umgeht, die Serie sei beim Testpublikum durchgefallen und die ARD wolle die Serie komplett im Giftschrank versenken. Und dann gibt es noch „Unter Gauern“, aber was mit der Serie ist, weiss ich gerade nicht. Wird wohl irgendwann gezeigt werden. Wohl dienstags, aber der Tag wird wohl auch irgendwann verschwinden für die „Heiter bis tödlich“-Reihen.
Auffällig ist übrigens, das viele Serien gar nicht mehr heiter, sondern mehr tödlich geworden sind. Ob so mehr Zuschauer hinterm Ofen hergelockt werden sollen, keine Ahnung. Ich mag es lieber heiter, die Welt ist schön brutal genug. Aber vielleicht können es die Drehbuchautoren einfach nicht. Denn „Koslowski & Haferkamp“ ist daran gescheitert, dass die erste Folge schlecht geschrieben war. Folge war, dass die Zuschauer ausblieben und letztendlich die Serie nicht verlängert wird. Schade, denn eigentlich war die Serie gut, nur eben schlecht geschrieben.
Das Klamauk und Quatsch in einer Serie funktioniert, kann man an der ARD-Erfolgsserie „Mord mit Aussicht“ sehen. Die Serie hat immer auf Klamauk und Witz gesetzt, aber in der jetzigen dritten Staffel ist es beinahe schon schwachsinnig geworden. Dennoch rennt die Serie beinahe von einem neuen Quotenrekord zum anderen. Markus Lanz kann davon nur träumen.
Nun sollen nicht alle Serien gleich nach dem Prinzip von „Mord mit Aussicht“ geschrieben werden. Denn es gab gute Serien, die aber von den Verantwortlichen abgesetzt wurden. Ausserdem ist zuviel Klamauk nun wirklich nicht gut.
Wer übrigens heute eine weitere Folge von „Fuchs und Gans“ erwartet, weil die Bundesliga pausiert, der wird leider enttäuscht. Es läuft eine Dokumentation über Robert Enke, weil der am Montag den fünften Todestag hatte.

Am Montag hatte Elefantendame Mala gross zu feiern, denn sie wurde 52 Jahre jung. Ja, nicht alt, denn sie sei noch ein wackerer Jungspund und für ihr Alter sehr fidel. Einige schöne Fresspakete hatte sie, die sie natürlich sogleich verputzte und jovial noch ihrer lieben Genossin old Rani etwas vom Inhalt abgab.
Elefantendame Mala hatte für das gestrige Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Gibraltar prophezeit, dass Gibraltar in der 54. Minute ein Tor schiessen würde. Sie hätte so was geträumt, auch dass das Spiel nur so dahindümpeln würde. Nun ja, mit der 54. Minute hatte sie nicht recht, denn Gibraltar schoss erst 14 Minuten später ein Tor – ein Eigentor. Also ist Gibraltar weiterhin torlos. Aber das die deutsche Nationalelf so schlecht in Anführungszeichen war, gibt doch sehr zu bedenken. Da muss sich nach dem Gewinn des WM-Titels und dem Aufhören mehrer Spieler sich erst eine neue Mannschaft finden.
Jonas hat eine ganz andere Erklärung für die nicht berauschenden Ergebnisse der Nationalmannschaft. Es würde daran liegen, dass die Spiele nun auf RTL gezeigt würden und das brächte Unglück. Ja, ja, jedem seine eigene Erklärung und Meinung.
Mala hatte auf einen Sieg Deutschlands getippt, wie auch die Pusteblume. Kein Wunder, denn es war ein Heimspiel für die deutsche Nationalmannschaft und wird somit auf der linken Seite angezeigt, wenn die Pusteblume ein Spiel tippen muss. Und die Pusteblume ist bekanntlich ein penetranter Linksrüssler.
Deshalb hat sie auch das Testspiel Spanien gegen Deutschland mit einem Sieg für Spanien getippt.
Mala hingegen ist für ein Unentschieden. Tja, wer wird recht behalten? Wir werden es sehen.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Zerbricht Europa in Kleinstaaten?


Nun versucht auch Katalonien sich durch ein Referendum vom ungeliebten Spanien zu lösen. Am 09. November schon soll es so weit sein.
Allerdings gibt es ein Problem: Die spanische Regierung in Madrid hält dieses Referendum für verfassungswidrig und will es unter allen Umständen verhindern, denn Katalonien ist praktisch die reichste Region Spaniens. So was lässt man ungern ziehen.
Nach dem schottisches Referendum war klar, dass in absehbarer Zeit, eine weitere Region in einem anderen EU-Land ebenfalls ein Referendum auf die Beine stellen würde, um aus dem ungeliebten Land austreten zu können. Heissester Anwärter war neben Südtirol auch Katalonien. Nun haben die Katalonier den ersten Schritt getan.
Aber so einfach, wie sie sich das vorgestellt haben, wird das nicht. Denn die spanische Regierung hat ihrerseits auch Schritte eingeleitet, um das Referendum unter allen Umständen zu verhindern. Dazu soll am Montag auf einer Sondersitzung des Kabinetts über eine Verfassungsklage entschieden werden. Wird darüber entschieden, dass es zu einer Verfassungsklage kommen soll und diese vom Gericht zugelassen wird, wird das Referendum automatisch ausgesetzt. Heisst, dass Katalonien sich auf unbestimmte Zeit nicht dafür entscheiden kann, ob sie unabhängig werden wollen.
Dabei soll das Referendum angeblich nicht bindend sein. Wenn also die Katalonier für eine Abspaltung votieren, muss es nicht heissen, dass sich die Region auch abspalten wird. Angeblich soll es nur als Votum gelten, wie die Katalonier davon denken und ob sie sich eine Eigenständigkeit vorstellen könnten.
So kann man es natürlich auch sagen, wenn man im Grunde nur darauf aus ist, endlich eigenständig zu werden. Man versucht der spanischen Regierung Sand in die Augen zu streuen. Aber die haben, wie gesagt, etwas dagegen. Eine der reichsten Regionen will eigenständig werden, so geht das nun gar nicht. Wobei Katalonien schon seit ewigen eiten versucht, sich aus dem ungeliebten Spanien zu befreien. Seit dem schottischen Referendum werden wir nun wohl noch mehr von solchen Referenden hören. Aber dann eine Kleinstaaterei? Das hatten wir doch alles schon.
In der Schule lernte ich, dass vor Napoleon in Deutschland eine Kleinstaaterei sondergleichen herrschte. Da kam man kaum vorwärts, weil alle paar Meter oder Kilometer ein anderes Gebiet erreicht wurde. Soll das nun auch in Europa geschehen? Man darf gespannt sein, wie sich das noch alles entwickeln wird.
Vor allem frage ich mich, wann denn nun Bayern wieder einmal auf seine Unabhängigkeit pochen. Aber wenn es so weit kommt, dann bin ich hoffentlich hier lange weg.

Nächstes Jahr wird es in der ARD einige Veränderungen geben. Seit Ende 2011 läuft seit Montag bis Freitag die mehr schlecht als recht laufende „Heiter bis Tödlich“-Reihe. Diese soll wohl im nächsten Jahr aufgegeben werden bzw. läuft sie nur noch dienstags und mittwochs. Donnerstags soll ein Ableger von „IN aller Freundschaft“ laufen. Aber da bin ich mir ziemlich sicher, dass auch dieses Format scheitern wird. Solange die ARD nicht begreift, dass die Sendungen um genau 19 Uhr anfangen müssen, wird das nichts werden. Denn viele sehen sich um 18 Uhr eine der vielen Sokos im ZDF an. Diese gehen bis kurz vor sieben, da läuft die „heiter bis tödlich“-Serie bereits. Und viele verstehen gar nicht, worum es eigentlich in der Folge geht, wenn sie den Anfang verpasst haben. Also sehen sie sich das erst gar nicht an. Des weiteren kommt manchmal noch erschwerend hinzu, dass die Folgen so dermassen schlecht geschrieben sind – meine persönliche MEinung -, dass sich niemand die weiteren Folgen der Serie ansieht, auch wenn die weitaus besser sind. So war es beispielsweise bei „Koslowski & Haferkamp“. Die erste Folge war grosser Mist, eigentlich waren erst die letzten Folgen so richtig gut. Aber mit der ersten Folge hatte man es sich versaut.
Inzwischen sollen schon Serien auf Eis liegen, weil sie beim Testpublikum durchgefallen sind. „Der Mama“ soll angeblich dieses Schicksal getroffen haben, obwohl es immer noch heisst, dass die Serie wohl im nächsten Frühjahr gezeigt werden wird.
Die ARD wird nie einen Blumentopf auf dem Vorabendsendeplatz gewinnen, da können sie sich noch so sehr anstrengen. Vielmehr sollten sie versuchen, gute Serie zu produzieren. Das meiste soll massentauglich sein, was oft auch heisst, dass es sehr einseitig ist. Es muss doch der Anreiz der öffentlich-rechtlichen Sender sein, dass sie gute Serienformate produzieren. Stattdessen versuchen sie das ewig gleiche, weil es ja so gut funktioniert hat. Natürlich kommt nicht alles bei den Zuschauern an. Aber was ist mit diesen Zoo-Dokus? Will die eigentlich noch jemand sehen? So bei einer Million-Zuschauern dümpelt die aktuelle „Nashorn, Zebra & Co.-Doku herum. Wie das nun bei den anderen war, weiss ich nicht, da habe ich noch nicht regelmässig nach der Zuschauerquote geguckt.
Die neuesten Krimi-Spass-Serien werden nun nicht mehr für die „heiter bis tödlich“-Reihe produziert. Heisst das nun, dass die Reihe gescheitert ist? Ich bleibe weiter dabei: Die Uhrzeit, wann die Serien beginnen, ist das Problem.

In Köln hat der dritte Elefant die Pocken. Was nun schlimm klingt, ist es in dem Sinne nicht, dass es nur eine weitere Infizierung gab. Meist infizieren sich alle anderen Elefanten auch, dass die gesamte Herde erkrankt. Das ist im Kölner Zoo nun nicht der Fall – noch nicht. Hoffentlich bleibt das auch so. Bei der dritten Elefantin ist es sehr früh erkannt worden und sie wird nun behandelt. Bei den anderen beiden soll es ja schon Anzeichen von Veränderungen an den Fusssohlen gegeben haben, als man endlich auf Pocken erkannte. Man denkt nun einmal auch nicht sofort an Pocken, sondern fürchtet erst einmal das Schlimmste: eine Herpes-Infektion. Für asiatische Elefanten kann das tödlich enden, denn in der einen Sekunde geht es ihnen noch gut, man kann nichts feststellen und am nächsten Tag sind sie tot, gestorben an einer Herpesinfektion. Übrigens finde ich es recht interessant, dass afrikanische Elefanten weder an Pocken noch an Herpes erkranken können.
Überträger der Pocken sind Nagetiere wie Mäuse, Ratten oder Eichhörnchen, aber auch Katzen. Ja, ganz recht gehört, auch Katzen können Pocken übertragen. Davon gab es in den letzten dreissig Jahre einige wenige Fälle in Deutschland, traf aber Menschen und keine Elefanten. Diese Zoonose ist nicht ungewöhnlich, wenn man mit den Stubentigern einen engen Kontakt pflegt.
Wie gut, dass ich mit Katzen absolut nichts anfangen kann und die mir nicht in die Wohnung kommen. Nun kenne ich den Grund.

Elefantendame Mala hatte diese Woche sehr viel zu tun, da mal wieder eine englische Woche war. Will heissen, sie musste drei Spiele innerhalb einer Woche tippen. Das findet sie immer ein wenig stressig, aber so oft kommt das nun auch wieder nicht vor. Wie hat sie da eigentlich nur die WM überstanden? Da musste sie alle paar Tage drei Spiele tippen.
Was sagt Mala nun zum Spiel des FC St. Pauli gegen den FSV Frankfurt? Da sagt die alte Kuh, dass St. Pauli nur unentschieden spielen wird. Es handelt sich beim FSV Frankfurt um den Tabellenletzten und gegen den sehen sie nie gut aus, wie man schon beim Spiel gegen Aue sehen konnte. Vielleicht reissen sie sich auch zusammen und schiessen ein Tor mehr als der Gegner. Dass sie das können, haben sie bereits gegen Braunschweig bewiesen. Bloss glaubt Mala nicht daran.
Jonas ist wieder ein wenig obenauf, nachdem sein neues Orakel wenigstens das Spiel gegen Braunschweig richtig tippte. Auch das Spiel hatte der Schlaubeutel noch getippt und war wie die Pusteblume dafür gewesen, dass Braunschweig gegen St. Pauli verliert. Das Spiel gegen Aue hatten sie bekanntlich falsch getippt, als sie beide für einen Sieg St. Paulis votiert hatten. Mala hatte es gewusst, dass St. Pauli ohne Punkte wieder heimfahren würde. Sie kennt nicht nur ihre Pappenheimer, sondern sie weiss genau, dass St. Paulis Trauma Erzgebirge Aue heisst. Gegen den Verein verlieren sie entweder fast jedes Spiel oder sie lassen dort drei Punkte liegen und müssen sich mit einem Unentschieden zufrieden geben.
Jonas freut sich, dass sich die Quote der Pusteblume ein wenig verbesser hat, allerdings ist er weiterhin unzufrieden mit ihr. Sie sei ein absolut penetranter Linksrüssler, weshalb er die letzten Spiele, nach denen er sie fragte, noch einmal wiederholt fragen muss. Sie hätte nicht gewählt, sondern einfach das genommen, was direkt vor ihrem Rüssel stand.
Ich habe ich schon ein paarmal gesagt, dass er es doch mal mit dem wohlgenährten Dickerchen versuchen soll. Die wird das vielleicht hinkriegen. Ansonsten soll er aufhören, immer herumzumaulen. Oder er soll sich endlich eine bessere Methode überlegen, wo er dann auch weiss, was die Pusteblume ihm sagen will. Wie hat er dann denn beim Schlaubeutel gemacht? Ich weiss es, aber ich verstehe es dennoch nicht.
Der Schlaubeutel hat auf einen Sieg von St. Pauli getippt, während die Pusteblume für einen Sieg des FSV Frankfurt votiert.
Drei Elefanten, drei Ergebnisse. Wer wird recht behalten?

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Sind Quizsendungen besser als Serien?


Lange wurde über das Aus gemunkelt, seit gestern ist die Befürchtung nun Wirklichkeit geworden. Die ARD stellt die seit knapp zwanzig Jahren laufende Daily-Soap „Verbotene Liebe“ ein. Anfang 2015 wird die letzte Folge zu sehen sein.
Nun ja, ich bin nicht wirklich traurig darüber, habe ich der Soap nie etwas abgewinnen können. Nun wird auch die letzte der noch überlebenden Daily-Soaps der ARD eingestellt. Vor drei Jahren musste schon die Mutter aller täglichen Seifenopern Adieu sagen: Marienhof. Nun hat auch das ehemals zweite Zugpferd der ARD ausgedient.
Die Begründung seien andere Fernsehgewohnheiten der Zuschauer. Hm, von der Quote her mag es stimmen, dennoch macht es mich nachdenklich. Denn ich frage mich, warum läuft denn „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ auf RTL immer noch? Die Daily ist auch schon mehr als zwanzig Jahre alt, läuft aber immer noch.
Man muss sich mal eines vor Augen halten. Die Zuschauer von vor zwanzig Jahren waren in etwa zwischen zehn und zwanzig Jahre alt. Zwanzig Jahre später also etwa dreissig bis vierzig. „Verbotene Liebe“ läuft immer um 18 Uhr, früher mal um 17.55 Uhr, aber zu einer Uhrzeit, wo die meisten noch arbeiten oder von der Arbeit auf den Weg nach Hause sind. Also sieht man sich diese Daily nicht mehr an. Einerseits, weil man berufstätig ist oder andererseits einfach aus dem Alter raus ist, wo man sich für die immerwährenden Intrigen und Liebesgeschichten interessiert. Denn das ist das Problem der Serie: Die Zuschauer sind älter geworden und ihre Interessen auch zwangsläufig andere. Warum allerdings noch „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ läuft? Einerseits die Uhrzeit. Um die Zeit sind die meisten, die nicht im Schichtdienst arbeiten, zu Hause. Damit können sich jüngere, aber auch die Generation von vor zehn oder zwanzig Jahren mit identifizieren. Weiss wirklich nicht, was die anders machen bei RTL, aber anscheinend läuft es da noch ein wenig besser. Vielleicht hat man auch einfach den längeren Atem.
Bloss den Ersatz, den die ARD nun ab dem nächsten Jahr bietet, ist nun wirklich überholt. Das „Quizduell“ mit Jörg Pilawa. Ich erinnere mich noch daran, wie vor etwa zehn bis fünfzehn Jahren kein einziger Sender ohne eine Quizshow im Vorabendprogramm auskam. Ganz vorneweg die ARD mit Jörg Pilawa als Moderator. Nach dem Quiz-Hype kamen die Kochsendungen. Hier ist die ARD nie auf das aufgezäumte Pferd aufgesprungen, sondern suchte lieber nach neuen Formaten. Einzig „Türkisch für Anfänger“ erwies sich als erfolgreich im Vorabendprogramm. Selbst Bruce Darnell scheiterte, obwohl Mode damals hoch en vogue war. Aber da war die ARD wohl ihrer Zeit voraus. Jetzt haben wir für so was die „Shopping-Queen“. Ein furchtbares Format wie die Sendung „Das perfekte Dinner“. Aber was einem nicht gefällt, muss man sich schliesslich nicht ansehen.
Wer sieht sich eigentlich eine Quizshow an? Mag anfangs vielleicht noch ankommen, aber danach wird die Quote sich auch stetig senken. Garantiert!
Im übrigen krankt es bei der ARD im Vorabend doch seit Jahren. Nun hat man 2011 die heiter bis tödlich-Reihe begonnen, aber wirklich überzeugen konnte keine einzige der Serien. Einige waren wirklich gut, weil sie skurril waren, wie beispielsweise „Nordisch herb“ oder „Fuchs und Gans“. Aber diese beiden gehören leider zu den Serien, die nicht fortgesetzt wurden. Man ging von der Krimi-Spur weg und widmete sich sozusagen dem Schwachsinn wie beispielsweise bei „Zwischen den Zeilen“, die nur noch von „Wenckes Verbrechen“ getoppt wurde. Selbst die altgedienten Serien, „Hubert & Staller“ ist die Ausnahme, sinken immer mehr ab. Besonders „Morden im Norden“ hat sich derart verschlechtert, wie man es nicht gedacht hat. Ich fand die Serie nie besonders, aber die dritte Staffel war nur noch eine Farce. Anscheinend bin ich allerdings wohl der einzige, der das so sieht.
Heute sollte eigentlich mal wieder eine „Fuchs & Gans“-Folge in der ARD gezeigt werden. Die gerade mal sechste in zwei Jahren nach dem Aus. Aber was ist nun? Gestern musste ich mit Erschrecken feststellen, dass man anstelle dieser schönen Serie ein WM-Extra sendet. Was interessieren mich die schönsten Szenen der WM und das Philipp Lahm aus der Nationalelf zurückgetreten ist? Das interessiert doch wirklich niemanden. Aber mit uns Gebührenzahlern kann man es ja machen und sendet einfach was anderes. Und da wundert sich die ARD, dass die Zuschauer ausbleiben?
Das Grundproblem, warum der Vorabend hakt, ist nicht nur, dass die Zuschauer von früher älter geworden sind und sich entweder nicht mehr für die Sendung interessieren oder einfach wegen ihres Berufes nicht mehr dazu kommen „Verbotene Liebe“ sich anzusehen. Meist wollen sie das dann auch nicht mit der Mediathek nachholen. Ich würde das auch nicht machen. Ausserdem läuft parallel dazu auf dem ZDF jeden Tag eine andere Soko-Serie. Momentan alles nur Konserven, aber selbst die mögen interessanter sein als die ewigen immergleichen Intrigen. Wobei, warum laufen dann eigentlich die Telenovelas auf der ARD? Da geht es doch auch immer nur um das gleiche, jedes Mal etwas anders für den Zuschauer verpackt. Doch im Grunde genommen, sieht man immer das Gleiche. Liebe und Intrigen, mal nette Nebenhandlungen, aber ansonsten immer der gleiche Schmuh. Man braucht doch bloss den Vorspann sich ansehen, wo die Darsteller vorgestellt werden, und man weiss, wie diese Jahresepisode ausgehen wird. Meine ganz persönliche Meinung. Dennoch läuft das. Das ZDF ist damit nach seiner „Wege zum Glück“-Telenovela gescheitert. Vielleicht waren die Tierdokumentationen auf der ARD einfach besser. Wobei ich die inzwischen auch ziemlich ausgelutscht finde. Irgendwann gibt es nichts mehr zu erzählen.
Ein weiteres Problem, warum der Vorabend in der ARD nicht funktioniert ist die Uhrzeit, wann die „heiter bis tödlich“-Serien beginnen. Um zehn vor sieben, wobei inzwischen wohl schon ein paar Minuten später, aber immer noch direkt vor 19 Uhr. Warum ich das anmerke? Ganz einfach, die Soko-Serien enden erst um kurz vor 19 Uhr. Und wenn man nun vom ZDF zur ARD schaltet, hat dort bereits die Serie begonnen. Man weiss nicht, wie viel man schon verpasst hat. Das ärgert einen und man sieht es sich gar nicht erst an. Oder aber die Pilotfolge einer neuen Serie beginnt derart blödsinnig, dass man sich die nächsten Folgen überhaupt nicht mehr ansieht. Auch so wird die ARD in der Reihe nie auf einen grünen Zweig kommen. Gute Bücher sind wichtig, dann ist selbst die Uhrzeit egal.

Über der Ukraine wurde vor zwei Tagen ein Passagierflugzeug abgeschossen. Wahrscheinlich sind es die pro-russischen Separatisten gewesen. Aber da scheiden sich die Geister, denn einerseits hätten diese die Möglichkeit dazu, weil sie ein Militärstützpunkt vor längerem erobert hatten, andererseits könnte sich auch die Ukraine gesagt haben, dass sie es den Separatisten in die Schuhe schieben. Also eine Pattsituation, wie so oft. Der eine schiebt dem anderen die Schuld zu.
Vor allem fragt man sich, was das eigentlich sollte. Welche Seite auch immer es nun gewesen ist, sollte damit ein internationaler Vergeltungsschlag herbeigeführt werden?
Im Grunde hat es doch nichts gebracht, ausser das beinahe 300 unschuldige Menschen ums Leben gekommen sind. Viele Aids-Experten, die auf dem Weg nach Melborune zu einem Aids-Kongress waren. Da könnte man doch die Verschwörungstheorie aufstellen, dass dieses Flugzeug aus diesem Grund abgeschossen wurde. Beweisen kann man nichts. Nun geht es erst einmal darum, aufzuklären, wer nun das Flugzeug abgeschossen hat.
Immer wenn man denkt, dass aus der Ukraine nichts mehr kommt, gibt es wieder was, wo man nur den Kopf schütteln kann. Aber das es so eskalieren muss…
Ein internationales Team soll nun Aufklärungsarbeit leisten, was mit MH17 passiert ist und wer es am Ende war. Angeblich würden die prorussischen Separatisten versuchen, die Arbeit zu behindern. Ob es das ist, was Putin sich gedacht hat, als die Krim-Region sich abspaltete? Man wird sehen, was noch kommen wird.

Heute ist das wieder ein Wetter. Ich würde am liebsten mein altes Planschbecken hervorholen, wenn ich es denn im Keller liegen hätte, und es mit Eiswürfeln füllen. Bin gerade dermassen am zerfliessen. Sommer mag schön sein, aber ich vertrage es einfach nicht. Ich brauche nur einen Fuss vor die Tür setzen und schon fange ich an zu schwitzen. Also bleibe ich lieber drin, aber selbst hier ist es nicht kühler. Und wenn ich von draussen in einen klimatisierten Raum komme, läuft der Schweiss bald eine halbe Stunde in Strömen.
Das ist doch nicht mehr normal, so zu schwitzen. Wobei, mein Arzt meint, das sei noch nicht wirklich was, das behandelt werden müsste. Ich leide doch darunter und nicht er. Aber früher habe ich das nie gehabt, ist erst seit ein paar Jahren so.
Aber morgen werde ich garantiert rausgehen, denn morgen gibt es Eis für lau. Das lasse ich mir natürlich nicht entgehen, auch wenn es angeblich regnen soll. Regen ist schön, aber bitte nur dann, wenn ich nicht gerade draußen bin.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Von Musik und einem HSV, der nicht absteigen darf


Wie jedes Jahr steht heute wieder ein Mix aus Musik und Entertaiment an. Es ist der Tag, wo das Finale des ESC, des Eurovision Song Contest stattfindet. Langweilig wie immer, aber es wird in Europa geguckt.
Favoriten? Hm, natürlich wird Elaiza dazugezählt, aber auch die österreichische Wurst, also Conchita Wurst – so viel Zeit muss sein. Ja, falls der Travestiekünstler gewinnt, dann nur, weil das eben was anderes ist. Aber wie wird man in Russland damit umgehen? Einige Minuten lang das Bild abschalten, sodass nur der Ton gehört wird? Denn in Russland wird kein Livebild übertragen, dass ist dort gesetzlich verboten. Deshalb bekamen bei der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele die russischen Zuschauer, aber auch die amerikanischen, nicht mit, dass der eine Stern nicht zu einem Stern aufgegangen war. Man hatte einfach das Bild der Generalprobe reingeschnitten.
Es wird einen breiten Mix der verschiedensten Genres geben. Entweder mag man es oder man ignoriert es. Ich gehöre zu letzterer Kategorie.
Besonders interessiert mich, wie wohl Russland und die Ukraine abschneiden werden, denn beide Länder haben sich fürs Finale qualifiziert. Wie viele Stimmen wird es geben? Wer wird vor dem anderen liegen? Ja, das möchte ich wirklich wissen. Die Punkteverteilung kann man doch irgendwo später nachlesen oder nicht?
Mein persönlicher Favorit? Ohne einen Ton des Liedes gehört zu haben, tendiere ich zu Conchita Wurst. Singen soll er können, also warum nicht auch siegen. Besonders originell finde ich an Wurst, dass er zwar als Frau auftritt, aber dafür auch mit Bart.

Während heute ABend fleissig gesungen werden wird, haben sich unterdessen Merkel und Hollande auf Rügen getroffen. Und was haben sie da besprochen? Sie drohen mit weiteren Sanktionen gegen Russland. Was soll das denn werden? Putin interessiert das sowieso nicht. Damit machen sie sich nur lächerlich und merken es gar nicht, aber so was gibt es. Man merkt nicht, in welche Nesseln man sich eigentlich setzt. Besonders weit verbreitet in der Politik. Hauptsache die Wähler nehmen einen gut wahr, der Rest ist egal.
So momentan auch dieses Hau-Drauf mit der neuen Rente ab 63. Man darf vermuten, dass damit Schindluder getrieben wird. Hauptsache, die SPD kann ihr Wahlversprechen durchsetzen, egal wie. Aber so ist nun einmal Politik. Wenn das so weiter geht, überlege ich mir ernsthaft, ob ich nicht auch in die Politik gehe. Das kann ich. Ich kann von Dingen reden, von denen ich überhaupt keine Ahnung habe und das auch noch so, als hätte ich das grösste Wissen darüber. Ja, so sieht es aus.

Gegen Aldi hatte es eine Klage gegeben, weil eine Kundin ranzige Butter gekauft hatte und deshalb Einsicht in Labortests haben wollte. Bevor es nun zur Gerichtsverhandlung kam, lenkte Aldi Nord ein und gab die nötigen Papiere heraus.
Also ranzige Butter habe ich auch schon öfters gehabt. Handelte sich aber nicht um irische Butter. Dafür aber um Markenware wie Weihenstephan oder Antje-Butter. Letztere schmeckt aber auch so schon nicht besonders. Regina hat mal wieder was davon gekauft, obwohl sie damals selbst gesagt hatte, dass wir die nie wieder kaufen sollen. Und was war das Endergebnis? Die Antje-Butter schmeckt einfach scheusslich. Als wäre es fettreduzierte – nur das es keine gewesen ist. Und die Weihenstephan-Butter war auch so ein Reinfall. Eigentlich wollte ich eine andere Butter kaufen, aber diese war nicht geliefert worden, dafür gab es Weihenstephan als Ersatz. Für den Preis nicht zu verachten, aber ich hätte ahnen müssen, dass irgendwas nicht damit stimmte. Die Butter schmeckte alt, bald ranzig.
Ich will jetzt dem Hersteller keinen Vorwurf machen, denn ich weiss nicht, wie die Butter im Supermarkt gelagert wird. Bei einem Discounter – nicht Aldi – habe ich so den Verdacht, dass sie bestimmte Sachen erst mal einfrieren und dann wieder auftauen. Butter gehört dazu aber auch Mozzarella. Wenn ich den kaufe, kann es sein, dass die Lake nach einer Woche im Kühlschrank, bereits verdorben schmeckt. Mit meiner Kühlkette hat das nichts zu tun, denn es passiert sommers wie winters. Oder aber Salate. Habe ich gekauft, drei Tage später schon verdorben und die Packung war aufgebläht. Wieder hin. Die fragen, ob ich das nicht richtig transportiert hätte, denn es war im Sommer passiert. Allerdings habe ich meinen Kühlkorb für so was. Der hält wirklich alles kühl. Dann sah ich einige Monate später, wie ähnliche Produkte in dem Laden eine halbeewigkeit auf dem Wagen standen. Anderswo befindet sich das noch in einer Art Kühlbox, aber ob das was bringt? Jedenfalls liegt es meistens an den Läden, die unsachgemäss mit den Produkten umgehen. Aber wieso die eine Buttermarke in jeder Stadt so schlecht schmeckt, dass muss wohl doch an der Herstellung liegen. Jedenfalls mag ich die Butter nicht, genauso wenig Regina.

Eine ganz schlechte Nachricht gibt es für die Heiter bis tödlich-Reihe. Die Serie „Akte Ex“ wird leider… fortgesetzt! Ich kann es nicht glauben. Diese Serie ist neben Morden im Norden eine der schwächsten und schlechtesten Serien. Dennoch wird sie nun schon wieder fortgesetzt. Bei „Alles Klara“ ist immer noch alles in der Schwebe. Da weiss man nichts. Übrigens ist diese blöde Entscheidung um Verlängerung einer weiteren Staffel für mich ein guter Grund nachzufragen, warum denn so tolle Serien wie „Nordisch herb“ oder „Fuchs & Gans“ es in keine Fortsetzung geschafft haben. Beide Serien waren in der Quote nicht schlechter als beispielsweise „Morden im Norden“, da lag „Nordisch herb“ sogar gleichauf. Aber das sind die willkürlichen Entscheidungen der Verantwortlichen. Die sollten lieber auf gute Drehbücher achten als auf die Quote. Denn ein gutes Drehbuch ist die Hälfte des Erfolgs, die andere Hälfte dann die Schauspieler.
Übrigens, hat jemand gestern die Neuauflage des ZDF-Klassikers „Ein Fall für Zwei“ gesehen? War ein guter Einstand, auch ein wenig Humor gab es. Ja, kann man sich weiter ansehen. Zudem sage ich immer, dass man nach einer Folge noch lange nicht sagen kann, ob man die Serie nun gut findet oder nicht. Aber der Plot war schon einmal nicht schlecht geschrieben. Bei der ARD-Serie „Koslowski & Haferkamp“ ist man direkt an der Pilotfolge gescheitert, weil die so grottenschlecht war. Und so sind viele Zuschauer dort weggeblieben.
Den Fehler hat man bei der Neuauflage von „Ein Fall für Zwei“ nicht gemacht. Tja, da scheint man im ZDF noch ein bisschen mehr auf die Drehbücher zu achten, auch wenn das wohl auch die Drehbücher von Angehörigen verwendet werden, wie es beim NDR geschah.

Nun noch ein wenig Fussball. Wen es nicht interessiert, der lässt es einfach aus. Aber ich empfehle ich es dennoch zu lesen. Denn ich sage hier, warum ich dafür bin, dass der HSV in der Ersten Bundesliga bleiben soll, obwohl ich den Verein überhaupt nicht leiden kann.
So, heute wird sich entscheiden, wer die Erste Bundesliga verlassen muss: der HSV, Nürnberg oder Braunschweig. Und ebenfalls entscheidet sich heute, wer noch hoffen darf, weil er auf dem Relegationsplatz gelandet ist: der HSV, Nürnberg oder Braunschweig.
Ja, ganz richtig gelesen. Alle drei Vereine können auf einen Abstiegsplatz kommen, haben aber genauso die Gelegenheit auf dem Relegationsplatz zu landen. Die grössten Chancen hat im Grunde genommen Braunschweig, denn die spielen gegen Hoffenheim, die sich in letzter Zeit nicht wirklich mit Ruhm bekleckert haben. Und wenn der HSV endlich begreifen würde, wo denn nun das gegnerische Tor steht, könnten auch sie auf dem Relegationsplatz bleiben. Ob sie dann allerdings gegen Greuther Fürth bestehen können? Tja, das ist eine ganz andere Frage.
Ich selbst plädiere dafür, dass der HSV heute gegen Mainz gewinnt und auch die beiden Relegationsspiele übersteht, um in der Ersten Liga verbleiben zu können. Das sage ich nicht, weil ich Fan des HSV bin. Nein, dazu ist mir der Verein mitsamt seinen Fans viel zu unsympathisch. Ich bin dafür, dass sie bleiben, weil so der Verursacher der Misere im Verein bleiben muss. Von wem ich rede? Von Rafael van der Vaart. Denn er hat nach dem Rausschmiss von Torsten Fink immer gesagt, dass Bert van Marwijk geholt werden solle, weil das so ein toller Trainer sei. Der HSV tat es und landete auf den Abstiegsrängen. Genau deshalb soll van der Vaart bleiben. Und dann würde ich ihn in die zweite Mannschaft abschieben, schliesslich kostet er Geld. Ich bin nicht der Trainer, aber so würde ich es machen, um ihn abzustrafen, denn Leistung hat er auch nicht wirklich gebracht – noch nie. Als er das erste Mal beim HSV nicht – da hat er gerne mit Trikots von anderen Mannschaften posiert – und jetzt ebenfalls nicht.
Torsten Fink sagte vor einigen Wochen, dass der HSV mit ihm nicht auf einem Abstiegsrang stehen würde. Ja, er hat recht und man kann ihm nichts anderes beweisen. Wieso allerdings noch ein paar Wochen nach dieser Aussage auf einmal Sportchef Kreuzer darauf reagiert, weiss ich beim besten Willen nicht.
Mit van Marwijk ging es bergab. Der hat damals beim BVB schon nichts gebracht, mag mit der niederländischen Nationalmannschaft Vize-Weltmeister 2010 geworden sein, aber erinnert sich noch jemand an die EM 2012? Tja, danach war er weg, denn in der Mannschaft war sich jeder selbst der nächste. So jemanden holt man doch nicht zum HSV, auch wenn ein Spieler ihn fordert, weil er ihn von der Nationalmannschaft kennt.
Ich drücke mal dem HSV die Daumen, obwohl ich es auch Braunschweig gönne. Aber aus den bereits erwähnten Gründen, bin ich für den HSV.

Dann zum zweiten Verein der Hansestadt Hamburg, dem FC St. Pauli. Vergangene Woche hatte Jonas den Schlaubeutel – Nachfolgerin des legendräen Rüsselorakels Mala – gefragt, wie denn St. Pauli gegen Köln spielen würde. Sie war für einen Sieg St. Paulis, was Jonas skeptisch machte. Und richtig, sie lag daneben. Dabei war sie angeblich so überzeugt gewesen. Als Jonas sie nun aufsuchte, hat sich der Schlaubeutel kein bisschen geschähmt. Wieso auch, die weiss doch gar nicht, was Jonas da eigentlich von ihr will. Der ist völlig egal, was beim Fussball passiert, hauptsache sie bekommt etwas zu futtern. Da ist sie Mala sehr ähnlich. Allerdings ist sie nicht die einzige, die sich geirrt hat. Elefantendame Mala hat ebenfalls danebengelegen, als sie auf ein Unentschieden tippt. Man kann nicht immer recht haben, auch nicht als Elefant und wenn man Mala heisst.
Der Schlaubeutel hat nun das letzte Spiel des FC St. Pauli getippt, das gegen Erzgebirge Aue ist. Und was hat sie gesagt? Ein Sieg für St. Pauli! Auch noch gegen diesen Verein, wo die Statistik für Aue spricht. Sie ist wirklich höchst optimistisch oder aber das Futter, das für Aue stand, war einfach verführerischer.
Was Mala sagt? Tja, sie hatte in dieser Woche wieder viel zu tun. Möhren und andere Leckereien zu bestimmten Zeiten bei den Besuchern abstauben, sich waschen lassen und die Besucher nass machen und natürlich sich morgen auf die grosse Feier vorbereiten, die zum 20jährigen Bestehen des Pairi Daiza ansteht. Genau einen Monat später wird dann Malas offizieller fünfzigster Geburtstag gefeiert werden. Mala ist schon ganz ungeduldig, aber die Gästeliste steht.
So, wie hat sich Mala denn nun entschieden? Die Elefantendame plädiert für ein Unentschieden des FC St. Pauli, denn wie bereits geschildert, sehen sie gegen Erzgebirge Aue immer alt aus. Zwar werden sie erst einmal den Führungstreffer erzielen, aber danach können sie das wieder nicht halten.
Na, dann wollen wir mal sehen, ob sie recht behält.

Und wer heute Abend nicht weiss, was er gucken soll wegen des Eurovision Song Contests, dem empfehle ich was zu lesen. Beispielsweise eine Aneba-Kurzgeschichte oder gleich den Fortsetzungsroman „Aneba. Die Rückkehr“ oder aber den Thriller „Die Rollen des Seth“. Gibt es unter anderem bei Amazon und Weltbild.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Führt Russland alle an der Nase herum?


Themen gab es diese Woche einige, doch nur eines beherrscht schon seit Wochen die Nachrichten.
Soll ich schon wieder über die Ukraine-Krise schreiben? Ich habe letzte Woche erstmals wieder darüber berichtet. Da gab es auch Neuigkeiten, doch jetzt? Die Krise spitzt sich weiter zu, ich weiss wirklich nicht, ob ich darüber berichten soll, denn es ändert sich einfach nichts. Russlands und damit Putin macht was es will, die EU und die USA denken sich immer neue Sanktionen gegen Russland aus. Aber ändert sich daran etwas? Es ist ein ewigwährender Kreislauf, der nur durch einen Krieg durchbrochen werden wird. Und danach sieht es immer noch aus. Je mehr ich über ein Thema spreche, dass seit Wochen die Nachrichten und Zeitungen beherrscht, desto langweiliger finden es die Menschen. Einerseits richtig, aber andererseits auch traurig, denn das die Krim-Krise ist wichtig. Nur es tut sich einfach nichts, ausser das Putin den starken Mann markiert und der Rest der Welt wie EU und USA sich mit erhobenen Sanktionen lächerlich macht und nicht ernst genommen wird.
Wenn die Situation nicht so ernst wäre, könnte man darüber lachen, was da vor aller Augen für ein Kasperletheater aufgeführt wird. Da verständigen sich Russland und die Ukraine in Genf wegen der Krim-Krise, doch am Ende ist es nicht einmal den Dreck unterm Nagel wert. Nun werfen sich Russland und die USA gegenseitig vor, die Übereinkünfte, die in Genf getroffen wurden, nicht einzuhalten, also zu brechen. Das ist der grösste Kleinkinderkram, der mir eh untergekommen ist. Kann man da Weltpolitik noch ernst nehmen? Wenn man die Krim-Krise genauer betrachtet kommt man zum Schluss, dass es dort so lange weiterschwelen wird, bis es zum grossen Knall kommt. Doch ob wir den wirklich haben wollen?
Das Schlimme ist übrigens, dass sich nicht nur die Politiker bekriegen, sondern auch Zivilisten es nicht hinbekommen, sich friedlich zu verhalten. Stattdessen werden die OSZE-Beobachter als Nato-Spione bezeichnet. Man kann es sich wirklich einfach machen. Da werden neutrale Beobachter als Spione bezeichnet, um so die Wut in der Bevölkerung noch weiter zu schüren. Eigentlich ein genialer Schachzug, vor allem im Hinblick darauf, dass die prorussischen Separatisten die OSZE-Beobachter festgesetzt haben und Russland diese nun wieder freibekommen will. So wird Russland wieder als das Land, dass nur das Gute will, gezeichnet. Im Sinne von: Wir wollen Frieden, aber was können wir dafür, wenn die anderen nicht so friedlich denken? So geht es doch schon seit Wochen hin und her. Russland der grosse Retter, der Friedensstifter. Wie lange soll das noch weitergehen bis irgendjemand erkennt, was da für ein Spiel gespielt wird. Kann nicht endlich mal Schluss sein?
Dann macht halt Krieg, wenn ihr euch nicht einigen könnt. Aber beschränkt euch auf euer eigenes Staatsgebiet, also Russland und eben die Halbinsel Krim. Der Rest der Welt will damit nichts zu tun haben, denn die Politiker kriegen es eh nicht hin. Sonst hätten sie längst etwas getan und sich nicht hinter irgendwelchen Sanktionen versteckt.
Ich habe bald wirklich keine Lust mehr über die Krim-Krise zu berichten, denn was da abläuft ist eine Farce. Anders kann ich es nicht mehr bezeichnen.

So schrecklich der Tod von 16 Sherpas auf dem Mount Everest ist. Ein Gutes scheint die Sache zu haben. Denn einige Veranstalter haben ihre Mount Everest-Touren für die nächste Zeit abgesagt. Damit ist der Tourismus auf den Berg erst einmal ausgedünnt worden. Natürlich ist das für die verbliebenen Sherpas nicht so schön, da sie auf das Geld aus diesen Touren angewiesen sind. Aber oft setzen sie ihr Leben für die Bergsteigertouristen aufs Spiel. Und es hat sich in den letzten Jahren zu einem Abenteuerspaziergang entwickelt, den man mal so auf einer Liste der Dinge abhakt, die man unbedingt in seinem Leben getan haben sollte. Doch das Besteigen des Mount Everests ist kein Abendspaziergang, sondern erfordert Erfahrung und vor allem Kondition. Pro Jahr kommen etliche dieser Bergsteigertouristen ums Leben, weil sie einfach keine grosse Ahnung haben, was sie tun sollen, leichtsinnig reagieren und nicht nur sich, sondern auch andere, vor allem die Sherpas, in Gefahr bringen.
Die nepalesische Regierung hat nun dafür gesorgt, dass die Familien der Sherpas, die bei der Besteigung des Mount Everest ums Leben kommen, eine monitäre Entschädigung bekommen, damit sie nicht mittellos zurückbleiben.
Hat sich mal jemand das Basislager angesehen? Ja, es mag aus Zelten bestehen, aber man hat allen Komfort, den man sich nur wünschen kann. Internet, Strom, einfach alles Mögliche. Das hat doch nichts mehr mit Bergsteigen zu tun. Ich wäre wirklich froh, wenn dieser Tourismus auf dem Mount Everest nachlassen würde. Man kann nur das tun, was man wirklich beherrscht.

In Hamburg hat das erste Walross nach dem allseits berühmten Walross Antje letzte Woche sein Wasserbecken verlassen und ist zurück in seinen Heimatzoo gereist. Erst eine Woche später stand es in den Zeitungen und viele waren verwundert, warum Neseyka wieder nach Russland zurückgekehrt. Wer meinen Blog aufmerksam verfolgt, wird sich vielleicht erinnern, dass ich seit zwei Jahren immer wieder betont habe, dass Neseyka nur auf Zeit in Hamburg ist, dies aber totgeschwiegen wird. Indirekt könnte man auch sagen, man hat einen wichtigen Teil weggelassen. Ich habe es jedenfalls die ganze Zeit gesagt, weshalb ich nicht überrascht war, als Jonas mir mitteilte, dass sich nur noch vier Walrösser – die übrigens bleiben werden, gut das Jungtier wird eines Tages gehen, aber der Rest bleibt – übrig sind.
Jetzt bleibt nur noch die Frage, was mit dem „Problem“elefanten passiert. Nun ja, Thura soll sich gut in die Gruppe integriert haben in den letzten Monaten, aber ist das ein Argument, dass sie dauerhaft bleibt? Angeblich soll mein alter Heimatzoo Leipzig, der neue Wohnort von Thura werden. Aber dann hätten die dort drei Gruppen, denn Saida hält sich meist beim Bullen Naing Thein auf – im Grunde ist das Modell-Mala bei ihr gescheitert – und kann nicht zu den anderen wie Don Chung, Trinh und Hoa, weil es sonst Stunk geben würde. Dann also Thura zu Saidas Beschäftigung, schliesslich sind beide dicke Freundinnen. Aber selbst wenn sie zu zweit sind, das wäre nicht optimal. Solange Thura sich so nett mit Darjeeling beschäftigt, soll sie doch in Hamburg bleiben. Darjeeling würde sich Thura schon nicht als Spielkameraden aussuchen, wenn sie frech und böse zu ihm wäre.

Elefantendame Mala freut sich über das schöne Wetter. Zwar scheint die Sonne, aber es weht auch ab und an ein kühles Lüftchen, so dass es sich gut aushalten lässt. Und falls es zu warm werden sollte, wird eben mit einem schönen Schlammbad nachgeholfen. Ab und an werden die Besucher von ihr und old Rani nassgespritzt, wenn es von ihr gefordert wird, aber noch viel lieber würde sie zwischen zwei Pfosten stehen und das Tor sauberhalten.
Denn bei St. Pauli herrscht immer noch ein Torwartproblem. Soviel der Stammkeeper, wie auch sein Ersatz sind verletzt und fallen somit aus. Bleibt der dritte Torwart übrig, der aber nun auch einen Vertreter braucht, falls er ebenfalls verletzt ausfallen sollte. Da dachte man, den Torwarttrainer der U23 zu reaktivieren. Leider spielte der DFB nicht mit, denn Matthias Hain hätte bis zum 31. Dezember vergangenen Jahres dafür gemeldet werden müssen. Wen also nehmen? Den Torwart der U17.
Mala würde auch gerne als Ersatztorwart einspringen, nur leider, leider ist sie ein wenig weit ab vom Schuss. Und so beschränkt sie sich weiterhin drauf, die Spiele des FC St. Pauli zu tippen. Irgendwie muss sie ja mit ihrem Lieblingsverein verbunden bleiben. Viele Spiele bis zum Saisonende sind es nicht mehr, die Mala zu tippen braucht. Aber selbst dann kann sie sich noch nicht auf die faule Haut legen, sondern wird die WM-Spiele tippen. Natürlich nicht alle, sondern die von Deutschland, Frankreich und Belgien. Die Schweiz muss Old Rani selbst tippen, auch wenn sie da noch keinerlei Erfahrung hat. Mala sagt ihr immer, dass sie üben solle, aber ihre Kollegin hat keine Lust dazu. Tja, Elefantendame Mala jedenfalls wird die Schweiz nicht tippen, auch wenn Old Rani das immer noch denkt. Sie hat genug zu tun.
Auch Jonas hat sich ein neues Rüsselorakel gesucht, wird aber aus dem Schlaubeutel immer noch nicht so richtig schlau. Denn was will sie ihm nun eigentlich sagen? So sehr er sich konzentriert, er kommt einfach nicht drauf. Für ein paar Spiele hat er noch Zeit und vielleicht testet er noch einen weiteren Elefanten. Plattfuss fällt bekanntlich aus, da sie nicht geeignet ist, aber was ist denn mit dieser Hektikerin oder mit dem grossen grauen Lama? Da muss doch ein Ersatz zu finden sein.
Jedenfalls hat Jonas den Schlaubeutel gefragt, wie denn St. Pauli gegen den VfR Aalen spielen würde. Anfangs sagte sie, es würde eine Niederlage für St. Pauli geben. Anschliessend hatte sie es sich wohl anders überlegt und sie tippte auf ein Unentschieden. Was also hat sie nun gesagt? Ich weiss es nicht, such dir was aus oder wie? Jonas ist ratlos – wie so oft.
Und was hat die grosse alte Elefantendame getippt? Mala sagt eine Niederlage voraus. Schliesslich sei es ein Verein aus der unteren Tabellenhälfte. Gegen die sieht St. Pauli bekanntlich immer alt aus, wie auch gegen Cottbus. Unentschieden gegen den Tabellenletzten, aber wenn man nicht aufsteigen will, ist es natürlich verständlich.
Denn das sie nicht aufsteigen wollen, haben sie oft genug bewiesen. St. Pauli könnte klar auf dem zweiten Platz stehen – bräuchten also keine Angst haben, ausversehen in der Relegation gegen den HSV zu gewinnen -, aber sie haben so viele Punkte richtiggehend verschenkt. Eine minimale Chance bleibt noch, wenn Paderborn heute und in den nächsten beiden Spielen versagt, genauso wie beispielsweise der KSC. Natürlich muss St. Pauli alle Spiele gewinnen, das ist klar. Glaubt daran irgendjemand? Ich nicht und Elefantendame Mala ohnehin nicht.
Wendet sie sich eben wieder ihrer Gästeliste zu, sie darf schliesslich nicht zu viele Leute einladen.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,