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Ist schon wieder Weihnachten?


Schon wieder Weihnachten?, werden sich einige fragen. Hatten wir das nicht erst? Nein, es ist bereits wieder ein Jahr rum. Nur wegen der ganzen Weihnachtsartikel in Kaufhäusern und sonstigen Läden ist bereits seit September gefühlte Weihnachten. Nur der Heilige Abend ist tatsächlich erst heute.
Möglich, dass es einem in diesem Jahr so plötzlich vorkommt, denn sieht es draussen nach Weihnachten aus? Liegt Schnee, muss man seine dicke Winterkleidung tragen? Nein, man kommt sich vor, als wäre Herbst. Deshalb ist manchen unweihnachtlich zumute. Zu denen zähle ich mich auch. Ich erwarte gar nicht Schnee und Eis, aber vielleicht niedrigere Temperaturen, als wir es jetzt haben.
Ich kann mich nicht wirklich an ein Weihnachten erinnern, wo es so warm gewesen ist. Ich hatte immer eine dicke Mütze und Handschuhe an. Doch dieses Mal kann man einfach so an der frischen Luft herumlaufen, ohne dass man sich verkühlt und eine Erkältung einfängt.
Wegen des Wetters fällt Weihnachten allerdings nicht aus. Denn was am 24. Dezember stattfindet, wird auch dann sein, selbst wenn der Hochsommer ausbrechen sollte. Und so kommen wir uns bald wie jene Menschen vor, die auf der Südhalbkugel leben. Wir schwitzen allerdings nicht in der Hitze. Kann allerdings in den nächsten Jahren auch noch kommen, wenn man an die globale Erwärmung denkt. Wobei ich immer gedacht habe, dass die Schlechtwetterpeiroden zunehmen würden. In Nordengland ist das mal wieder so weit. Dort kommt es beinahe in jedem Jahr um diese Zeit zu Überschwemmungen.
Trotz des herbstlichen Wetters werden Vorbereitungen für Weihnachten getroffen. Durch die zwei Weihnachtsfeiertage, die auf einen Freitag und Samstag fallen, sind auch am Sonntag die Geschäfte nicht geöffnet. Für insgesamt vier Tage muss man also vorsorgen, dazu noch einplanen, dass Freunde oder Verwandte unangemeldet eintreffen könnten. Und so kauft man und kauft und kauft, als wären Kühlschrank und Speisekammer total leer. Wer jetzt oder in den drei letzten Tagen in einen Laden gegangen ist, weil er nur schnell mal was kaufen wollte, der stand mehr als zehn Minuten an den Kassen, weil die Leute vor ihm den Einkaufswagen bis zum Rand gefüllt hatten. – Mit Dingen, die die Welt nicht braucht. So denkt man selbst. Was braucht man fünf Kisten mit Whisky oder anderem Alkohol? Kann man Weihnachten nur alkoholisiert überstehen, weil die Schwiegermutter wieder total nervt oder Tante Elfriede immer am rummäkeln ist, dass früher alles besser war und vor allem besser geschmeckt hat?
Ich werde es nie verstehen. Wobei ich meine halbe Verwandtschaft auch nicht verköstigen muss. Das würde ich wahrscheinlich auch nicht ohne entsprechende Beruhigsmittel durchstehen.
Es ist schon wieder Weihnachten. Der Christbaum ist aufgestellt, wurde geschmückt, die letzten Geschenke sind gekauft und verpackt. Nun kann es losgehen.

Ich wünsche allen Lesern dieses Blogs FROHE WEIHNACHTEN!

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Ist die globale Erwärmung an grünen Weihnachten schuld?


Auch Weihnachten überstanden? Nicht die falschen Sachen verschenkt? Kein Weihnachtsbaum, der in Flammen aufgegangen ist?
Alles nicht geschehen, dann hat man wohl Glück gehabt.
Bei den Geschenken muss man einfach die Dinge verschenken, die jemand sich nie selbst kaufen würde. Dazu muss man aber das richtige Ohr haben. Ansonsten rennt man noch an Heiligabend umher und findet am Ende nur einen Dampfkochtopf.
Ich wurde wieder von meinen ehemaligen Mitbewohnern heimgesucht, aber auch das ging vorüber. Wobei Heimsuchung mehr als Witz gemeint ist. Es ist schön, die drei mal wiederzusehen.

Das Wetter war weniger weihnachtlich. Eigentlich stellt man sich Schnee und Eis vor an Heiligabend. Doch was war dieses Jahr? Von Schnee nichts zu sehen. Nicht einmal ein Hauch von Schnee war zu sehen. Ab einer Höhe von 800 Metern vielleicht, aber alles darunter gab es nur Grün und Regen. Wind natürlich auch, denn gerade an Heiligabend zog ein Unwetter über Europa, das besonders Grossbritannien und Frankreich traf. In NRW kamen die Ausläufer auch noch an, war dann aber nicht mehr so schlimm.
Land unter hiess es in Grossbritannien. Die schwersten Überschwemmungen seit Jahren im Dezember. Gerechnet hatte damit niemand. Züge blieben stecken, fielen aus. Es ging nichts mehr. Hilflos musste man den Naturgewalten zusehen.
In Frankreich hingegen wehte es stark. Hatte auch niemand mit gerechnet.
Und bei uns? Tja, ein wenig Wind, ein wenig Regen und vor allem kein Schnee. Ob dieses Weihnachten das letztjährige als wärmstes Weihnachten noch getoppt hat? Ich glaube nicht. Ich erinnere mich daran, dass es letztes Jahr noch ein wenig wärmer war. Aber dann kam der Winter doch noch. So lange es nicht so ein langanhaltender Winter wird wie 2009/10 kann es mir egal sein.
Aber es ist doch die Frage, was mit dem Wetter eigentlich los ist. Ist das die globale Erwärmung oder nur Einbildung?
Es wird immer gesagt, dass sich das Wetter alle zehn jahre wiederholen würde, wie sich eben die Mode alle Jahrzehnte wiederholt. Bloss kann ich mich gerade nicht an Weihnachten 2003 erinnern. Damals war ich voll im Abi-Stress, das einzige, woran ich mich erinnern kann. Aber in den letzten Jahren habe ich eigentlich schon Schnee gehabt. Manchmal mehr, manchmal weniger. Also kann es nicht an der globalen Erwärmung liegen. Irgendwie wird das ohnehin unterschätzt.
Ich will nicht leugnen, dass es die Erderwärmung gibt, aber sie kommt nicht so, wie das von den Wissenschaftlern gesagt wird. Nun ja, es wird wärmer, aber in unseren Breitengraden wird es mehr regnen. Das konnte man besonders in diesem Jahr sehen, wo es Landunter in Bayern, Sachsen und Sachsen-Anhalt hiess. Diese Naturkatastrophen kehrten früher nur alle Jahrzehnte bis Jahrhunderte wieder. Inzwischen werden sie alle paar Jahre wiederkommen. Da muss man sich natürlich vorbereiten. Die Deiche gehören verstärkt, Hochwassertore müssen gebaut und natürlich rechtzeitig fertig werden.
Dann kann eigentlich fast nichts passieren. Aber das Wetter können wir nicht steuern. Zwar Raketen – ich nenne es mal so – in Regen- oder Schneewolken schiessen, damit sie abregnen. Aber ganz verschwinden können sie nicht und das Wasser kommt auf alle Fälle runter.
Weihnachten ohne Schnee ist gar nicht so trostlos, wie es scheint. Auf alle Fälle kenne ich jemanden, der sich immer freut, wenn kein Schnee liegt. Ja, ganz richtig, ich spreche von mir. Denn Schnee mag ich nur, wenn ich Skifahre, dann kann es nicht genug davon geben. Nur schneien sollte es nicht.
Die globale Erwärmung dient immer gern als Sündenbock genommen, wenn das Wetter nicht so ist, wie man es gerade haben will. Mal ist es zu warm, dann wieder zu kalt. Zu viel Schnee, zu viel Regen oder einfach zu viel Sonne. Aber ist die globale Erwärmung wirklich immer schuld an allem? Meines Erachtens nicht. Es wird wärmer werden, aber wenn ein Wetterphänomen kommt, ist nicht automatisch die globale Erwärmung schuld. Nur wenn es beinahe jedes Jahr kommt, dann sollte man sich fragen, was das zu bedeuten hat.

 

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Eures kann nur Unseres sein – Russland gibt Beutekunst nicht her


Erst kommt die Flut, dann die unerträgliche Hitze, besser Schwüle, und nun wieder das Wasser, sogar in Form von Hagel.
So langsam fragt man sich, was das dieses Jahr wettertechnisch eigentlich werden soll.
Erst ein Winter, der nicht aufhören will, dann kommt der Frühling viel zu früh, um nur wieder in Kälte zu verschwinden, das man glaubt, es wird wohl dieses Jahr gar nichts mehr mit angenehmeren Temperaturen werden. Schliesslich wird es doch noch wärmer, aber nun kommt der Regen und es hört gar nicht mehr auf zu regnen. Wasser noch und nöcher. Wie bei Goethes Zauberlehrling kann man sich die Fluten vorstellen, die da ankamen, alles unter Wasser setzten und am Ende eine Spur der Verwüstung hinterliessen.
Der Schaden durch die Flut geht in die Milliardenhöhe – zweistellig wohlgemerkt. Wirklich verhindern konnte man das wohl nicht. Denn das Wetter macht einem immer einen Strich durch die Rechnung.
Dennoch ist es in diesem Jahr wirklich extrem. Das hat hier vor wenigen Tagen nicht nur einfach geregnet, sondern auch gehagelt. Ich glaube das einfach nicht. Hagel im Juni habe ich noch nie erlebt.
Ist allerdings alles logisch erklärbar. Schuld hat die Erderwärmung, die dafür sorgt, dass wir unter diesem Wetterchaos leiden müssen. Und wer ist an der globalen Erwärmung schuld? Tja, da versuchen alle Länder dieser Erde sich gegenseitig den schwarzen Peter zuzuschieben. Am besten geben wir diesen doch den USA und China zu beiden Teilen. Beide wollen auch nicht sich vorschreiben lassen, dass sie ihre CO2-Emissionen verringern wollen. In China werden weiter munter Kohlekraftwerke gebaut, in Peking kann man an einigen Tagen kaum noch seine Hand vor Augen sehen. Das ist der Smog, schlimmer als in den USA. Wir selbst können daran nichts ändern, nicht einmal Obama kann das. Er kann grossartig sagen, wir werden was ändern, aber wenn es nicht im Kongress durchkommt, weil dort die Mehrheit aus Republikanern besteht, ist es eben so. Das rigorose Sparprogramm haben die Republikaner auch zu verantworten, weil sie sich mit den Demokraten nicht einigen konnten.

Bundeskanzlerin Merkel ist in Russland und hat Puntin aufgefordert, Beutekunst zurückzugeben. Ein aussichtsloses Unterfangen, denn Putin interessiert so was überhaupt nicht. Vor allem, weil Russland seit 1998 ein Gesetz hat, wo es heisst, dass Beutekunst russisches Staatseigentum ist. Unter Bundeskanzler Schröder wurde dies dann akzeptiert, was mich damals masslos aufgeregt hat. In Deutschland wird selbst jetzt noch alles zurückgegeben, wo sich herausstellt, dass es Beutekunst ist bzw. unrechtmässig beschlagnahmt wurde. Aber Russland hat so was nicht nötig, obwohl sie Massen gehortet haben.
Putin hat versucht elegant zu kontern. Man solle endlich aufhören, die Rückgabe der Kunstschätze zu fordern, ansonsten könnte die Türkei die Rückgabe des Troja-Schatzes fordern. Machen sie wahrscheinlich schon in Russland.
Diese „elenden“ Rückgabeforderungen begannen mit Ägypten und enden mit der Türkei. Die fordert inzwischen zurück was sie in die Hände kriegen kann. Weiss es jetzt nicht genau, aber der Pergamon-Altar dürfte auch darunter sein. Dabei wurde dieser damals vor der Zerstörung gerettet, denn die Anwohner zermahlten den Marmor. Und überhaupt: Was macht die Türkei denn mit ihren Staudämmen? Da wird nicht nur ein erheblicher Teil der Landschaft unter Wasser gesetzt, sondern auch antike Stätten unter den Fluten begraben. Aber das scheint die Türkei nicht zu interessieren. Gegenstände in Museen zu bunkern ist doch viel schöner. Was da war, kann man in Ägypten sehen. Wobei der Überfall auf das Ägyptische Museum mit ziemlicher Sicherheit geplant war. Denn die Demonstranten hatten das nie im Sinn. Warum sollten sie das auch tun? Sie waren gegen Mubarak gewesen und wollten nicht die Touristen vergraulen oder sogar ihr eigenes ägyptisches Erbe klauen und zerstören. Einige Gegenstände sind weiterhin verschollen, vielleicht werden sie wieder auftauchen, vielleicht nie mehr, weil sie in den Händen obskurer Sammler gelandet sind.
Ich bin vollkommen abgeschweift. Die deutsche Beutekunst in russischer Hand ist anders gelagert. Denn diese wurde damals bewusst mitgenommen und hätte zurückgegeben werden müssen. Sollte irgendein Vertrag von der DDR unterzeichnet worden sein, so ist fraglich, ob dieser gültig ist.
Die USA haben auch einige Dinge mitgenommen. Das beste Beispiel ist der Schatz des Quedlingburger Doms. In den 1990er Jahren kamen bis auf wenige Stücke alles an den früheren Standort zurück. Bloss die Bibel wurde für teures Geld gekauft, obwohl es diese auch für lau gegeben hätte. Da war Deutschland etwas zu forsch gewesen.
Die Frage, ob Deutschland seine Schätze von Russland zurückerhalten wird, bleibt eine spannende Frage. Ich persönlich finde es gut, dass Merkel es angesprochen hat. Nicht nur, weil momentan Beutekunst in der Eremitage gezeigt wird. Es ist etwas, das endlich geklärt werden sollte. Es kann nicht sein, dass Russland sich wie der letzte Staat benimmt und alles für sich beansprucht.
In der nächsten Zeit wird Deutschland seine Schätze nicht zurückbekommen. So lange Putin an der Macht ist, sowieso nicht. Und wann der abtreten wird, ist eine unendliche Geschichte. Der wird wohl noch aus seinem Grab regieren.

Nachdem bekannt wurde, dass der US-Geheimdienst NSA systematisch Internetnutzer ausspioniert hat, wurde nun bekannt, dass Grossbritannien weitaus schlimmer ist. Das perfide hierbei: Der britische Geheimdienst GCHQ zapft die Transatlantikkabel an. Also weltweit werden die Telefon- und Internetnutzer ausspioniert. Damit nicht genug. Die Erkenntnisse werden munter mit den US-Kollegen geteilt. Na, da freut man sich doch, wenn man das nächste Mal zum Telefon greift oder aber ins Internet geht.
Sogar den Verlauf des Webbrowsers speichert der GCHQ, selbst wenn man in völlig unbescholtener Bürger ist. Ich will gar nicht wissen, wo überall meine Daten gespeichert sind, bloss weil ich im Internet war oder telefoniert habe. Geht doch wirklich niemanden etwas an, was ich mache und wieso. Vor allem geht niemanden etwas an, was ich in meine Emails schreibe. Das geht nur Sender und Empfänger etwas an. Allerdings scheint das nicht einmal den deutschen Staat zu interessieren, der die Emails nach verdächtigen Worten überwacht. Also wenn ein bestimmtes Signalwort erscheint, wird gleich die ganze Nachricht durchwühlt und dann wahrscheinlich auch noch der Sender und natürlich der Empfänger.
Warum wird sich eigentlich darüber beschwert? Wir leben in einem Überwachungsstaat, auch wenn das immer bestritten wird. Die Videoüberwachung ist gang und gebe, selbst im Fussballstadion.
Natürlich ist es empörend, wie da Daten gesammelt werden, doch viel können wir dagegen kaum verrichten. Entweder wir nehmen es hin oder wir telefonieren nicht mehr und mit dem Internet ist auch Schluss. Kehren wir lieber zurück zum guten alten Briefe schreiben. Aber vielleicht wird das auch durchleuchtet. Also nur noch treffen und dann reden? Hoffentlich sind da keinewanzen versteckt, die die eigenen Gespräche aufnehmen.
Also vor Lauschangriffen und Daten abgreifen ist man nicht wirklich sicher. Ausser man geht auf eine einsame Insel, da dürfte dann nichts mehr passieren. Allerdings nur so lange wie man völlig auf Internet und Telefon verzichtet.
Edward Snowden, der den Stein ins Rollen brachte, wird von den USA wegen Spionage mit Haftbefehl gesucht. Noch können sie seiner nicht habhaft werden, aber das ist nur eine Frage der Zeit. Und wenn sie sein Hotelzimmer in Hongkong stürmen und ihn in einer Nacht-und-Nebel-Aktion in die USA verschleppen. Wäre nicht das erste Mal, Hilfe können sie sich vom israelischen Geheimdienst holen, der hat mit so was Erfahrung.

Da an diesem Wochenende mal wieder gar nichts Gescheit es im Fernsehen läuft (Sommerpause), empfehle ich einen kleinen Blick auf meine Rubrik LESENSWERT zu werfen.

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 22. Juni 2013 in Ägypten, Bücher, Blog, Kultur, Real life, Sommer, Technik, Wetter

 

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Nach uns die Sintflut! – Wie der Staat sich selbst ruiniert


Während im Süden die Aufräumarbeiten nach der Flut begonnen haben bzw. bereits abgeschlossen sind, haben der Osten und der Norden Deutschland noch mit den Hochwassermassen zu kämpfen. Deichbrüche sind zwar nicht die Regel, aber auch keine Ausnahme. In Fischbek wird nun versucht, durch das gezielte versenken zweier Schiffe, den Wassermassen beim gebrochenen Deich Einhalt zu gebieten.
Das Versenken von Schiffen erinnert mich an die Zeit vor der Industrialisierung, doch wir haben das 21. Jahrhundert. Schiffe wurden allerdings meist versenkt, wenn feindliche Schiffe nicht eine Bucht passieren sollten, um die dort befindliche Stadt anzugreifen. Ansonsten wurde immer bei Bränden Schadensbegrenzung betrieben, indem Häuser gesprengt wurden. Meist hat es nicht viel gebracht, aber der Versuch war es wert. Wie es mit den Schiffen ist? Vielleicht wird es was bringen, vielleicht ist es auch nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Schlimmer kann es kaum noch werden. Überschwemmt ist bereits alles. Allerdings könnte der Deich an der Bruchstelle weiter brechen. Noch mehr Wasser sucht sich einen Ausweg und die Umgebung wird noch mehr unter Wasser gesetzt.
Was ist mit den Ausweichbecken, wo Wasser hin abgeleitet werden soll? Es wird ja nicht nur zwei geben. Anscheinend sind die vorhandenen wohl auch nicht genügend gewesen oder wieso ist das so schlimm geworden?
Erst hiess es, dass der Norden das Hochwasser nicht zu fürchten braucht, dann kommt es doch. Bei Fischbek bricht der Deich, Amt Neuhaus und Hitzacker haben wieder mit Hochwasser zu kämpfen, obwohl es zuvor Entwarnung gegeben hatte.
Momentan acht Milliarden (!) Euro sollen die Schäden der Flut betragen. Und wie will Deutschland das bezahlen? Tja, zurückgelegt worden ist nichts, also müssen wieder Schulden gemacht werden. Anleihen und ich weiss nicht was.
Was lernen wir daraus wieder? Von uns als Otto Normalverbraucher (Figur aus dem Film „Berliner Ballade“) verlangt der Staat, dass wir Rücklagen für schwere Zeiten anlegen, aber selbst wird daran überhaupt nicht gedacht. Wieso denn auch? Deutschland steht bei den Rating-Agenturen gut da, bekommt Kredite mit sehr guten Konditionen, von denen wir nur träumen können. Also wieso Rücklagen bilden? Ach so, Schuldenabbau. Ach was, das können die Generationen nach uns tun. Ganz im Sinne von „Nach uns die Sintflut“.
Einen Staatsbankrott à la Griechenland brauchen wir nicht zu fürchten – noch nicht. Aber wenn der Staat so weiter macht, werden wir uns in spätestens fünfzig Jahren darüber Gedanken machen müssen. Glück für die, die zu dem Zeitpunkt sich bereits die Radieschen von unten ansehen.

Wo ich gerade von Toten spreche, möchte ich an den alten Pappsack erinnern. Bevor jemand fragt, um wen es sich handelt: Es meine den Hamburger Elefantenbullen Hussein, der genau vor einem Jahr kurz vor dem Verladen sich hinlegte und starb.
Als Todesursache wurde Herz-Kreislauf-Versagen festgestellt. Wobei man sagen muss, dass das ein ziemlich unbefriedigendes Ergebnis ist. Denn im Grunde genommen, wo wurde es verlautbart, konnte die tatsächliche Todesursache nicht ermittelt werden. Irgendwie wurde alles ausgeschlossen, was einen Schatten werfen könnte, aber dennoch bleibt die Frage bestehen, was stand wirklich im Bericht? Diese vereinfachte Version, dass es alles und nichts gewesen sein könnte? Wenn man da den einen Zeitungsartikel des Abendblattes liest, könnte man sich schon seine eigene Meinung bilden. Das ist danach auch nirgendwo mehr erschienen, wenn ich richtig recherchiert habe.
Ein Jahr also ist es nun her, dass Elefantenbulle Hussein tot ist. Ob an ihn gedacht wird? Vielleicht. Ich weiss, dass ich an ihn denken musste, als ich Gajendra gegenüberstand und dieser sich ein Stück Holz zwischen den Stosszahn geklemmt hatte. Anderen wird es vielleicht auch so gehen oder ihnen kommt die Erinnerung, wenn sie vor dem Gehege stehen, dass er sich zwanzig Jahre lang mit Elefantendame Mala geteilt hat.
Frech war er gewesen, hat sich oft aufgedrängt, aber er war nie gemein gegenüber den Besuchern. Alles hat er sich allerdings nicht von ihnen gefallen lassen. Aber er wusste genau, wen er vor sich hatte, bei wem er was abstauben konnte und wieviel er sich erlaubten durfte.
Jonas hatte die verrückte Idee, einen Kranz vors Gehege zu legen: „In stillem Gedenken“. Gute Idee, wobei ich glaube, dass sein Mundwerk mal wieder grösser war als sein Mut. Jenalas Cousin sagt viel, wenn der Tag lang ist. Hätte auch eine Zeitungsanzeige schalten können. Wobei, da hätte er dann seinen Namen preisgeben müssen und das mag er nun gar nicht.

Gibt es eigentlich was Neues über Elefantendame Mala? Seit die Bundesligasaison vorüber ist, hat sie ja nicht mehr so viel zu tun, um als grosses Fussballorakel sich hervorzutun. So weit ich weiss, macht sie fleissig bei Vorführungen mit und würde angeblich ihrer Genossin Abends eine Banane in die Box werfen mit folgendem Kommentar: „Hier, eine Banane für dich, alte Pflaume.“ Na gut, ich geb’s zu, dass habe ich jetzt der Elefantin in den Mund gelegt. Bevor sie ihr Essen verschenkt, muss noch viel passieren.
Der Pairi Daiza sucht unterdessen nach einer Hamburgerin (?) namens Elisabeth, die Mala zu ihrem 49. Geburtstag – also eigentlich ist der 08. Juni der Ankunftstag der Elefantendame in Hamburg gewesen, dieses Jahr wär’s der 47. gewesen – eine Karte geschrieben hat.
Eins kann ich auf alle Fälle sagen: Jenala hat diese Karte nicht geschrieben! Weder ist es ihre Schrift noch hätte sie solch ein krudes Kauderwelsch (nicht beleidigend gemeint) geschrieben. Denn Jenala ist eine Poetin. Eher hätte sie Mala eine selbstgestaltete Karte geschickt mit einem schönen Gedicht drin. Ausserdem hätte sie nicht von Orangen, sondern von gekochten Kartoffeln gesprochen. Denn die Erdknollen liebt die Elefantin über alles. Kann man sogar in „Die Rollen des Seth“ nachlesen. Ausserdem hat Mala bekanntlich schon im letzten Jahr am 10., 11., 12 (10. November 2012) ihren fünfzigsten Geburtstag gefeiert. Steht auch in einem Roman mit derselben Hauptfigur, denn die Dickhäuterin hat dort eine immer wiederkehrende Rolle inne, selbst wenn nur von ihr gesprochen wird.
So ist die Elefantendame wieder einmal in aller Munde, was sie verdient hat. In letzter Zeit hat man nicht sehr viel von ihr zu sehen und zu hören bekommen. Aber was will man auch andauernd über sie schreiben? Heute wieder Vorführung mit Mala und old Rani, den beiden Webertantchen, so in etwa?
Aber man sieht, dass Mala ihre Fans hat und nicht vergessen ist. Wie mir Jonas erzählte, sollen seit Malas Weggang (oder wie man es auch immer nennen mag) einige nicht mehr wiedergekommen sein, also ist Jenala nicht die Ausnahme geblieben.
Die Mutter-Kind-Anlage ist leer und wenn ich mir aktuelle Bilder von Mala ansehe, werde ich das Gefühl nicht los, dass sie immer noch ihrem wahren Zuhause hinterher trauert. Warten wir ab, was in den nächsten Jahren passieren wird.

Zurück zu weit wichtigeren Themen.
In Istanbul wird weiter protestiert. Ich habe mich immer gefragt, wie es überhaupt zu den Protesten gekommen ist. Denn es muss schon viel passieren, dass sich dort so viele zusammenschliessen, um gemeinsam gegen etwas so lange zu protestieren und sich nicht entmutigen zu lassen. Bewunderswert ist übrigens, dass davon auch ausserhalb der Türkei Kenntnis von genommen wird. Vielleicht liegt es daran, dass es nicht mit dem umstrittenen Staudammprojekt zusammenhängt, wo Deutschland auch seine Finger drin gehabt hatte (oder noch hat?).
Begonnen hat alles mit einem Bauprojekt, das die Anwohner der Stadt Istanbul verhindern wollten. Daraus entwickelte sich am Ende eine Protestbewegung um Macht, Meinungs- und Demonstrationsfreiheit. Vor allem ist es eine Bewegung gegen die islamisch-konservative Regierung von Premier Erdogan.
Inzwischen hat Erdogan scheinbar eingelenkt, indem er bei einem Treffen mit Vertretern des Bündnisses gegen das Bauprojekt Zugeständnisse machte. So soll das Bauprojekt im Gezi-Park bis zu einem Gerichtsurteil ausgesetzt werden und danach die Istanbuler Bürger in einer Volksabstimmung befragt werden, was mit dem Bauprojekt werden soll. Irgendwie kann ich nicht glauben, dass am Ende das herauskommen wird, was sich die Mehrheit der Menschen in Istanbul wünscht. Erinnern wir uns mal an Stuttgart 21. Was ist denn da rausgekommen? Der Abstimmungszettel war so seltsam formuliert, dass viele das falsche ankreuzten und doch für den Bau des Bahnhofs stimmten. Irgend so eine Finte wird es in Istanbul auch geben. Warten wir es einfach ab.
Trotz des Einlenks von Erdogan werden die Proteste weitergehen, denn es geht um mehr als um das Bauprojekt, es geht um einen neutralen Staat, der sich vor einer schleichenden Islamisierung fürchtet. Mustafa Kemal Atatürk hatte dies bei der Staatsgründung so gewollt, den Staat und die Religion strikt getrennt. Nun sieht es so aus, als ob sein Nachfolger dies schleichend nach und nach auflösen will.

 

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Hat Deutschland bei der Hochwasserflut versagt?


Die Flut hält Deutschland weiterhin in Atem. Nachdem zuerst Bayern, Thüringen und Sachsen arg mit Wasser überschwemmt wurde, dringen die Massen nun über Sachsen-Anhalt weiter nach Norddeutschland.
Gelernt hat man scheinbar seit der so genannten „Jahrhundertflut“ im Jahr 2002 nicht. Oder wie soll man sich dann die Deichbrüche erklären? Elf Jahre sind seither vergangen, die Deiche angeblich immer wieder überprüft. Und warum weichen sie dann durch und drohen zu brechen?
Vergleiche mit der Hamburger Sturmflut von 1962 kann man nicht anstellen, obwohl da auf die Deiche auch nicht sonderlich geachtet wurde. Damals gruben die Menschen Keller in die Deiche, um Waren kühl zu halten. Das Ende vom Lied ist bekannt. Die Deiche brachen und die Hamburger Stadtteile um Wilhelmsburg wurden überflutet.
Aber man muss doch einmal bedenken. Innerhalb von elf Jahren scheint nichts getan worden zu sein. In Hamburg, dass von Wasser durchzogen wird, sind Verstärkertore noch nicht erneuert worden. Hat man nicht für nötig erachtet. – Und wo der Stadtstaat wegen des Zensus-Ergebnisses wieder zum Geberland wird, dürfte es noch weiter dauern. – Und es ist in gewisser Weise auch nicht dringend notwendig. Wobei natürlich immer gewaltige Wassermassen kommen können, denen die Deiche nicht standhalten können.
Bei Deggendorf in Bayern brach ein Deich, der die Landschaft überflutete. Nur noch die Dächer der Häuser ragten aus den Fluten hinaus. Mehrere Städte wurden evakuiert. Dann entspannte sich die Lage, während sie sich in Sachsen und nun Sachsen-Anhalt zuspitzte.
In Sachsen-Anhalt ist ein Deich gebrochen, die Wassermassen finden neue Wege, um sich auszubreiten. Kurzzeitige Entspannung für die kommenden Städte an den überfluteten Flüssen. Aber dort, wo sich das Wasser nun einen Weg bahnt, gibt es keine Rettung für die Häuser. Gnadenlos kommt das schmutzige Nass und nimmt gefangen, was fest steht und nicht rechtzeitig flieht. Sein Hab und Gut hat so mancher bei der Flut vor elf Jahren verloren, nun ist es wieder so weit.
Mir stellt sich immer die Frage, was ich alles mitnehmen würde, wenn ich weiss, mein Haus und vor allem die Inneneinrichtung wird höchstwahrscheinlich zerstört werden. Also, einen riesigen Koffer in den ich alles packe, was wichtig ist. Vielleicht ein wenig Wechselwäsche, aber Kleidung kann man neu kaufen, ist also nicht so wichtig. Meinen Laptop würde ich retten, meine externen Festplatten, USB-Sticks natürlich, meine Lieblingsbücher, Fotoalben, Negative, Videokassetten, meine Fotoausrüstung und sonstige Wertgegenstände, die nicht viel Platz wegnehmen. Das ist eine Menge, passt aber in einen grossen Koffer. Einiges, was zerstört wird durch die Wassermassen, mag vielleicht versichert sein, aber dennoch gibt es mir nicht das zurück, was ich verloren habe. Deshalb auch meine Aufzählung der Sachen, die ich mitnehmen würde. Da geht es nicht um Werte, denn die Sachen sind ab dem Zeitpunkt wertlos, wenn ich sie das allererste Mal benutze. Aber die Dinge, die darauf gespeichert sind, die sind mir wichtig. Oder eben alte Fotos, weil sie mich an Dinge erinnern, die ich früher gemacht habe, weil sie Menschen zeigen, die mir wichtig waren, inzwischen allerdings verstorben sind. All das kann man inzwischen digitalisieren, aber so etwas kostet Zeit. Ausserdem muss ich dann meine externen Festplatten wieder retten.
Ein bisschen geht einem die Flut schon auf die Nerven. ARD und ZDF senden jeden Abend Brennpunkte bzw. Sondersendungen. Keine Sendung, die noch pünktlich beginnt. Auch auf den anderen Sendern der betroffenen Bundesländer geht es nur um die Flut: Bayern und der MDR. Beim RBB weiss ich es nicht, da ich den nie gucke. Will man als nicht betroffener Mensch so etwas sehen? Als Betroffener vielleicht? Zweimal nein. Die ersten Tage mochte es noch gehen, jetzt will man nur noch wegschalten, es nicht mehr sehen, an was anderes denken, froh darüber sein, dass man selbst nciht davon betroffen ist.
Denn genauso ist es doch. Solange man selbst nicht betroffen ist oder betroffen sein könnte, will man von solchen Hiobsbotschaften nicht wissen. Der Mensch an sich steckt lieber den Kopf in den Sand, als der Wahrheit ins Gesicht zu blicken. Gut, dass man nicht auf alle zutreffen, aber bei vielen ist es so, vor allem bei den Politikern. Da hätte schon viel eher was passieren müssen, damit genau so etwas nicht passiert, wie es jetzt ist.
Eine Stadt wie Magdeburg, an denen die Elbe vorbeifliesst, erwartet die höchste Überschwemmung seit Beginn der Aufzeichungen. In Passau wurde der Höchststand bereits eingestellt.
Bei Passau frage ich mich, warum das dort eigentlich immer noch passiert. Jedes Jahr tritt in der Dreiflüsse-Stadt das Wasser über die Ufer. Aber was genau soll getan werden, damit die Schäden geringer ausfallen. Man könnte wie in Venedig, alles in den Ersten Stock verlegen. Aber Läden im ersten Stock und unten gar nichts drin? Nein, das rentiert sich wirtschaftlich nicht einmal. Aber es würde nicht alles durch die Wasserfluten zerstört werden. Und Deiche bzw. Tore errichten? Verschandeln nur das Stadtbild, würden zu viel Platz wegnehmen und ob sie tatsächlich von Nutzen sind, ist eine ganz andere Sache. Also kommt das Wasser wie es kommt und am Ende räumen alle auf, was die nasse Flut hinterlassen hat – Schlamm, Dreck und Gestank.
Sachsen-Anhalt und Brandenburg sind die Bundesländer, die nun die Wassermassen fürchten. Und wieder sieht man einmal, dass in unserer Zeit, wo wir so hochtechnisiert sind, etwas gegen die nasse Flut unternehmen können. Jahrhunderte waren die Menschen dem Wasser hilflos ausgeliefert, Deiche schufen Abhilfe, schützten, allerdings nicht für die Ewigkeit, wie man nun sieht.
Eines steht fest: Die nächste Hochwasser-Flut kommt bestimmt.

Reden wir ein wenig über Politik. Da gibt es zwar einige Themen, aber das dringendste ist wohl Thomas de Maizière und die so genannte „Drohnen-Affäre“.
Die Aufklärungsdrohne Euro Hawk verspricht nicht das, was sie eigentlich sollte. Funktionieren tut sie schon, bloss ist sie viel teurer als gedacht. Und das hängt allein damit zusammen, dass die Zulassung der Drohne in Europa nicht automatisch gewährleistet war. In den USA entwickelt, dort getestet, schien man nicht auf die Zulassung geachtet zu haben. Und das ist das einzige Versäumnis, denn die Dinge, die diese Drohne bietet, wie die Signalerkennung, lassen sich auch in andere Flugobjekte einbauen. Bis September läuft das Testprogramm noch, kostet weiter Geld. Und wofür? Für nichts und wieder nichts. Aber Geld hat man ja zu haben, egal aus welcher Quelle, wie es so schön im Jura-Studium heisst.
Einen Rücktritt schliesst Thomas de Maizière aus. Das haben bisher alle Minister getan, die in die Ecke gedrängt worden waren. Welche sind geblieben? Ich erinnere mich an niemanden. Irgendwann wird halt der Druck zu gross, dass einem nichts mehr übrig bleibt, als zurückzutreten.
Kenntnis soll de Maizière, der mich immer noch an einen Nager erinnert, bereits durch den Flurfunk bekommen haben. Nur gibt er darauf nichts, sondern wartet ab, bis jemand zu ihm kommt und nicht nur Gerüchte vorlegt. Meiner Meinung nach, sind an Gerüchten immer was Wahres dran. Worum es meist geht zwar nicht, aber bei den Nebensächlichkeiten.
Momentan wird der Euro Hawk noch von der Hochwasserflut aus dem oberen Teil der Medien verdrängt, aber was dann sein wird? Abwarten.

So, heute Abend ist mal wieder totale Fernsehflaute. Na ja, bis auf den Donna Leon-Krimi mit Peter Fitz in einer seiner letzten Rollen. Ansonsten herrscht allerdings totale Langeweile. Deshalb erfolgt hier zum letzten Mal mein Hinweis auf zwei ebooks. Das letzte Mal deshalb, weil ich die Buchempfehlungen auf eine extra Seite generieren werde. Einige werden es sicherlich begrüssen. Da es allerdings immer am Ende des Artikels erfolgte, sollte es so störend nicht gewesen sein.
Als erstes empfehle ich den gut recherchierten Thriller “Die Rollen des Seth” von Helen Dalibor.
Für mich ein wunderbarer Roman, wo es um ein ägyptisches Rätsel und einen klugen Elefanten geht.
In dem Thriller geht es um einen Krug mit geheimen Inhalt, der so brisant ist, dass er bereits mehreren Menschen das Leben gekostet hat. In den Besitz des Kruges ist die Ägyptologin Isis Just gekommen, die nebenbei auf der Suche nach ihren Vorfahren ist. Dabei entdeckt sie, dass der Krug von einem jungen Ägypter namens Masut nach Stellingen gebracht wurde. Im Stellinger Tierpark ist er in der Völkerschau “Am Nil” zu sehen. Er freundet sich mit einem Elefantentierpfleger an und einem Kaufmannsenkel. Gemeinsam versuchen sie gegen die Bruderschaft des Wahren Horus zu kämpfen, die in den Besitz des Kruges zu gelangen versucht.
Isis Just kommt hinter das Geheimnis, das ihre Familie seit Generationen überschattet. Doch die Bruderschaft ist ihr dicht auf den Fersen. Schliesslich gelingt es ihnen, die junge Ägyptologin zu entführen.
Wird Isis Just wie ihr Vorfahr Masut enden und wie gelangte eigentlich der Krug ins alte Eismeer, wo er beim Abriss desselbigen gefunden wird? Das muss jeder selbst lesen.
Das ebook kann bei folgenden Anbietern gekauft und heruntergeladen werden: neobooks, Amazon, thalia.de, ciando, ibookstore, bol.de, buch.de/ch, ebook.de, libreka.de, txtr.com, schweizer-online.de und xinxii.com.
Und wer Elefantendame Mala mag, wird den Thriller “Die Rollen des Seth” mögen, denn sie kommt dort drin sogar zweimal vor. Einmal als Tausendschön, also als sie selbst, und dann noch als Bertha.
Und wer lieber Fantasy mag, dem sei diese Kurzgeschichte empfohlen: “Mit List und Tücke” von Henrik Quedburg.
Es geht um den Zauberer Aenroc, der seine Zauberkräfte verloren hat. Mit einem magischen Kristall kann er sie zurückerlangen und sich an seinen Feinden rächen, die ihn zuvor verbannt haben. Er sucht nach dem Volk der Zwerge, die diesen Kristall hüten. Auf dem Weg zu ihnen verliert er seine beiden letzten Gefährten und wird auch noch von einer furchtbaren Bestie verfolgt.
Das ebook kann bei folgenden Anbietern gekauft und heruntergeladen werden: Amazon, neobooks, Weltbild, Hugendubel, Xinxii, buecher.de, buch.de/ch, buecher.de, Thalia, ciando, apple ibookstore.

Enttäuscht bin ich ein wenig von der ARD, dass es mit den Wiederholungen von „Fuchs & Gans“ nicht weitergeht. Stattdessen laufen dort Bundesliga-Sondersendungen und anderes. Ich will die Wiederholungen einer wirklich guten Serie sehen und keinen Sport und auch keinen Fussball.

 

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Zensus 2011 – Die Ergebnisse sind da


Erinnern wir uns noch an den 09. Mai 2011? Wer sich an den Tag nicht mehr erinnern kann, dem sei gesagt, dass ich auch nicht mehr weiss, was ich an dem Tag eigentlich gemacht habe. Allerdings interessiert das auch niemanden, denn dieser Tag war laut EU der vorgegebene Stichtag für den Zensus 2011.
Auch ich habe mich fleissig daran beteiligen müssen. Wobei ich die Konfessionszugehörigkeit ausliess. Es geht niemanden etwas an, woran ich glaube und wie ich glaube.
Im Grunde erinnere ich mich kaum noch an die Fragen, nur das ich sie höchst indiskret fand. Denn was geht jemanden an, was ich verdiene? Gut, das ist inzwischen auch schon überholt, dennoch finde ich, dass das niemanden etwas angeht. Auch nicht, wann ich denn nun nach Deutschland gekommen bin. Und so weiter und so weiter.
Die Frage nach der Wohnung lasse ich mir noch gefallen, auch wenn ich da wieder vermute, dass man nur danach gefragt hat, wo denn noch freie Wohnfläche zu haben ist. Denn in einigen Städten gibt es ja die Zwangseinmietungen, wenn man Leerstand in einer Wohnung hat. Dann bekommt man da völlig fremde Leute rein, die man anschliessend nicht wieder loswird oder noch schlimmer, es handelt sich um Mietnomaden. Kann man dann eigentlich die Stadt verklagen? Nun gut, gegen so genannte Mietnomaden kann man nun besser vorgehen.
Zurück zum Zensus 2011. Herauskam, dass in den neuen Bundesländern mehr Atheisten leben als in den alten. Oh, welch Wunder, wieso bloss ist das keine neue Nachricht? Das hängt noch mit alten DDR-Zeiten zusammen. Aber ist eigentlich gefragt worden, ob man in der Kirche ist? Erinnere mich leider nicht mehr, denn das ist zwei Jahre her, wo ich das beantwortet habe. Denn man kann auch nicht in der Kirche sein und an Gott glauben, genauso gut ist man in der Kirche und hat seit seiner Taufe nie wieder einen Gottesdienst besucht. Ausserdem ist dieser Punkt der einzige, der nicht wirklich repräsentativ ist. Schliesslich musste man diese Frage nicht beantworten. Das lag vor allem daran, dass sich viele über diese Frage aufgeregt hatten. Lag daran, weil die EU selbst diese Frage nicht vorgegeben hatte. Aber in Deutschland ist der Staat bekanntlich neugierig, vor allem wenn es das Gerücht gibt, es würden bald fünfzig Prozent Muslime hier leben.
Im Endergebnis waren es dann nur etwa sechs Prozent, wobei man hier vermutet, dass viele ihre Religionszugehörigkeit verschwiegen und die Frage nicht beantwortet haben. Ganz verständlich, denn irgendwie scheint man in Deutschland Nachteile zu haben, wenn man angibt Moslem zu sein. Wieso eigentlich? Man kann doch nicht alle Muslime über einen Kamm scheren.
Was kam noch heraus? Ach ja, in Deutschland leben etwa 1,5 Millionen (wird übrigens Mio abgekürzt und nicht Mill) Menschen weniger als angenommen. Was hat das nun zu bedeuten? Einmal, dass die Hochrechnungen von 1987 bis heute nicht zutreffen, man also recht geschönt hat. Zum anderen müssen nun die Geldzuweisungen an die einzelnen Bundesländer neu berechnet werden. Wenn es ganz schlimm geworden wäre, hätten auch noch die Wahlkreiszuordnungen neu berechnet werden müssen. Aber das ist nicht der Fall.
Einzig Schleswig-Holstein hat mehr Einwohner als gedacht. Ob man da auch die Kühe mitgezählt hat? Nun gut, blöder Witz, denn dann müsste Niedersachsen ja auch mehr Einwohner haben.
Wie bereits immer vermutet, hat das Bundesland Hamburg den höchsten Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund. Und ich rede hier nicht von Wilhelmsburg. Da muss man mal in einen anderen Stadtteil, da sollte man zuvor allerdings einen Russisch-Sprachkurs belegt haben.
Gefolgt wird Hamburg von Berlin, die aber schon vier Prozentpunkte weniger haben.
Alles soll angeblich noch nicht ausgewertet sein. Was folgt denn da noch? Man hat herausgefunden, dass 51 Prozent zur Miete wohnen, wie die ungefähre Wohngrösse ist. Man kennt die Schulabschlüsse, also was fehlt noch? Vielleicht Hobbies? Nun ja, das war nicht gefragt.
Was aber auch immer sein mag, ich halte solch einen Zensus für absolut überflüssig. Wenn ich mich allein noch an diesen penetranten Zensus-Befrager erinnere. Ich hatte dem mitgeteilt, das selbst zu beantworten, und dann belagert der meine Wohnung. Meine Nachbarin hatte mir davon erzählt, weil ich zu dem Zeitpunkt in der Redaktion war. Und das scheint kein Einzelfall gewesen zu sein. Denn die Befrager bekamen Geld pro Fragebogen. Also keiner war da nun ziemlich blöd. Selbst schuld, wenn die so was unbedingt machen wollten. Ich mag so was nicht. Aber da habe ich gerade eine wunderbare Romanidee.
Und der nächste Zensus kommt bestimmt – im Jahr 2021.

Währenddessen säuft halb Deutschland ab. Besonders schlimm ist es in Niedersachsen. Anstatt, dass endlich das Wasser abfliesst, wird es nur noch schlimmer. Das Wasser scheint einfach kein Ende zu nehmen. Der Mai war schon der nasseste Mai seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Aber sollte es nicht langsam genug sein?
Hiess es nicht immer, mit der globalen Erwärmung werde die Sonne scheinen ohne Ende und die Temperatur ansteigen? Davon ist nun wirklicht nichts zu sehen. Aber Globale Erwärmung heisst auch nicht das, was immer prophezeit wird. Dennoch ist es kein ungewöhnliches Wetterphänomen. Das Wetter wird besser werden, aber bis dahin kann noch allerhand passieren.

Heute Abend versucht der FC Bayern das Triple zu holen. Sie spielen im DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart. Beide Mannschaften wollen gewinnen, aber nur eine wird es auch schaffen. Wer also wird es sein?
Elefantendame Mala hat sich bereits entschieden. Sie sagt, dass Bayern das Triple holen wird. Na, sie hat ja bereits in der letzten Woche bewiesen, dass ihr Torriecher immer noch perfekt ist.
Einerseits wünscht man den Bayern nach zwei verkorksten Jahren, dass sie das Triple machen, andererseits missgönnt man es ihnen, weil sie schon viel zu viel gewonnen haben. Ein Double ist doch auch schon, ausserdem winken noch drei Titel.
Morgen geht es mit Fussball gleich weiter. Dann spielt Deutschland gegen die USA. Gegen Belgien, die sich momentan auf einem Höhenflug befinden, haben die USA sang- und klanglos verloren. Wie sie nun gegen Deutschland spielen werden? Keine Ahnung, aber Deutschland dürfte gewinnen oder unentschieden spielen.

Zwei Abende, die mit Fussball vollgepackt sind. Das Fernsehprogramm ist dementsprechend – schlecht. Was also tun? Mal wieder einen Roman lesen. Was gibt es da denn nur? Ich empfehle den gut recherchierten Thriller “Die Rollen des Seth” von Helen Dalibor. Noch dazu ein ebook, sodass man nicht extra in den nächsten Buchladen rennen muss, um ein Exemplar zu ergattern.
In dem Thriller geht es um einen Krug mit geheimen Inhalt, der so brisant ist, dass er bereits mehreren Menschen das Leben gekostet hat. In den Besitz des Kruges ist die Ägyptologin Isis Just gekommen, die nebenbei auf der Suche nach ihren Vorfahren ist. Dabei entdeckt sie, dass der Krug von einem jungen Ägypter namens Masut nach Stellingen gebracht wurde. Im Stellinger Tierpark ist er in der Völkerschau “Am Nil” zu sehen. Er freundet sich mit einem Elefantentierpfleger an und einem Kaufmannsenkel. Gemeinsam versuchen sie gegen die Bruderschaft des Wahren Horus zu kämpfen, die in den Besitz des Kruges zu gelangen versucht.
Isis Just kommt hinter das Geheimnis, das ihre Familie seit Generationen überschattet. Doch die Bruderschaft ist ihr dicht auf den Fersen. Schliesslich gelingt es ihnen, die junge Ägyptologin zu entführen.
Wird Isis Just wie ihr Vorfahr Masut enden und wie gelangte eigentlich der Krug ins alte Eismeer, wo er beim Abriss desselbigen gefunden wird? Das muss jeder selbst lesen.
Das ebook kann bei folgenden Anbietern gekauft und heruntergeladen werden: Amazon, neobooks, Xinxii, buch.de, buecher.de, Thalia, ciando, apple ibookstore.
Und wer Elefantendame Mala mag, wird den Thriller “Die Rollen des Seth” mögen, denn sie kommt dort drin sogar zweimal vor. Einmal als Tausendschön, also als sie selbst, und dann noch als Bertha.
Und wer lieber Fantasy mag, dem sei diese Kurzgeschichte empfohlen: “Mit List und Tücke” von Henrik Quedburg.
Es geht um den Zauberer Aenroc, der seine Zauberkräfte verloren hat. Mit einem magischen Kristall kann er sie zurückerlangen und sich an seinen Feinden rächen, die ihn zuvor verbannt haben. Er sucht nach dem Volk der Zwerge, die diesen Kristall hüten. Auf dem Weg zu ihnen verliert er seine beiden letzten Gefährten und wird auch noch von einer furchtbaren Bestie verfolgt.
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Wer es nicht so mit Fussball hat und auch das restliche Fernsehprogramm nichts zu bieten hat, der kann ein gutes Buch lesen, vielleicht ist ja bei meinen Tipps etwas dabei gewesen, was gefällt. Im Zuge der Dschungelnächte, die 30jähriges Jubiläum feiern, empfehle ich natürlich “Die Rollen des Seth”.

 

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