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Schlagwort-Archive: Holger Stanislawski

Geld lässt das Gewissen verschwinden


Frankreich mischt gross mit, wenn es daru geht, Putin wegen der Ost-Ukraine zu rügen und sich neue blödsinnige Sanktionen auszudenken. Aber nun ist herausgekommen, dass sie an ihrem grossen Rüstungsgeschäft mit Russland festhalten wollen – aller Kritik zum Trotz. Nun ja, es geht schliesslich auch um einige Milliarden. Die will man sich nicht so einfach durch die Lappen gehen lassen.
Widerspricht das nicht dem Kurs, den Frankreich im Ukraine-Konflikt eingeschlagen hat? Im Grunde genommen schon, denn man rät Russland zur Besonnenheit. Sie sollen die Situation in der Ost-Ukraine nicht eskalieren lassen. Aber mit den Hubschrauberträgern könnte die Situation sogar noch verschärft werden. Denn diese vom Typ Mistral können nicht nur Hubschrauber, sondern auch Panzer, weitere Fahrzeuge und knapp fünfhundert Soldaten transportieren. Also ein höchst wichtiges Gefährt für Russland.
Doch Frankreich scheint das alles völlig egal zu sein. Denn es geht nicht nur um Geld, sondern auch um die Zuverlässigkeit der französischen Rüstungsindustrie. Denn wenn die Verträge nicht eingehalten werden, nehmen sich das auch andere Länder zum Vorbild und werden sich von den französischen Rüstungsunternehmen abwenden. Und das geht nun gar nicht. All das schöne Geld, dass da den Franzosen entgehen wird. Ausserdem soll der erste Hubschrauberträger bereits um den Oktober herum ausgeliefert werden. Das wäre doch ein ziemlicher Verlust, wenn man die Auslieferung nun stoppen würde.
Zudem hat Hollande schon im vergangenen Monat klargemacht, dass das Geschäft mit Russland eingehalten wird. Zudem stammt dieses aus dem Jahr 2011. Da wusste man von der Ukraine-Krise noch nichts. Ob nun die USA und andere Druck machen, ist Frankreich völlig egal. Es geht schliesslich um den guten und verlässlichen Ruf in der Welt. Ausserdem wird gesagt, dass es ein rein privates Geschäft sei, geschlossen zwischen Industrieunternehmen. Das klingt wie eine Ausrede, man wäscht seine Hände in Unschuld wie es Pontius Pilatus tat.
Frankreich wird nicht von seinem Standpunkt abrücken, vor allem wollen sie keine Entschädigung an Russland zahlen, wenn sie die Hubschrauberträger nicht ausliefern. Zudem wollen sie weitere Aufträge an Land ziehen, denn Geld kann man immer gut gebrauchen. Da muss man das Gewissen auch einmal hintanstellen.
Aber ich sage immer: Wenn es der eine nicht macht, dann macht es halt der andere. Denn bei Geld hört die Humanität auf. So ist es immer gewesen.
Während man sich über Frankreich aufregt, sieht es in der Ukraine wieder mal nicht rosig aus. Nachdem ein ukrainischer Militärhubschrauber abgeschossen wurde, meldet Russland nun, dass angeblich ukrainische Granaten in eine russiche Zollstation eingeschlagen seien. Wie es aussieht, handle es sich hierbei um Irrläufer, die ihr Ziel verfehlt haben, als das ukranische Militär Granaten nach mehreren Zusammenstössen abfeuerte. Zudem droht der ukrainische Präsident Poroschenko mit der Aufhebung der Waffenruhe, nachdem ein ukrainischer Militärhubschrauber abgeschossen und neun Menschen bei dem Absturz ums Leben gekommen sind. Natürlich sagen die Separatisten, dass die Ukraine ihrerseits sich nicht an die Waffenruhe halten würde. Wie man sich dreht und wendet, jeder schiebt dem anderen den schwarzen Peter zu. So wird es ewig weitergehen.
Auch wenn die Ukraine nun stärker an die EU gebunden sein mag. Wenn ich ehrlich bin, halte ich das für keine gute Idee. Denn eigentlich wird es doch nur gemacht, um Putin weiter in die Enge zu treiben. Wenn es die Krim-Krise nicht gäbe, würde sich niemand in der EU für die Ukraine interessieren.

Gestern war der erste spielfreie Tag der WM. Haben wir den Fussball wirklich vermisst? Nein, ich jedenfalls nicht. Heute beginnt die k.o.-Runde und seit gestern wird in der Redaktion spekuliert, wer Weltmeister wird. Unser Vize-Chefchen ist ja schon vor Beginn der Weltmeisterschaft davon überzeugt gewesen, dass Deutschland es schaffen und zum vierten Mal den Titel gewinnen wird. Unter uns gab es einige Skeptiker, mich eingeschlossen, jetzt sind eigentlich alle überzeugt – ausser mir. Ich hoffe indirekt natürlich auch, dass Deutschland den Titel gewinnt, aber wirklich überzeugt bin ich nicht. Jedenfalls hat Vize-Chefchen nicht nur sein Büro mit Deutschland-Flaggen überdekoriert, wie ich gestern sehen konnte, ist auch sein Auto ein Opfer der Flaggen-Manie geworden. Diese blöden Autoflaggen am Fenster lasse ich mir ja noch gefallen, auch wenn ich es albern finde. Aber das sei jedem selbst überlassen, wie ich immer sage. Muss man aber nun auch noch seine Aussenspiegel, den Tankdeckel und vor allem die Radkappen schmücken? Von einem Sonnenschutz, der an die Fenster der Rückbank gepappt wird, mal ganz abgesehen. Das ist mir nun wirklich zuviel des Guten gewesen. Regina ist nun auch schon auf dem Trip, dass wir unseren Balkon mit einer Deutschland-Girlande schmücken sollen. Also, so weit kommt das noch. Ich laufe ja auch nicht mit dieser blöden Blumenkette herum. Wie sieht denn das aus?
Mir persönlich ist diese Schmückung mit Deutschland Fahnen, Flägchen und ich weiss nicht was noch alles, viel zuviel. Nun ja, bin auch eher für Frankreich, auch wenn die spätestens das Viertelfinale nicht überstehen werden. Wie ist das alles furchtbar. Wieso haben sie nur nicht zweiter werden können? Dann würden sie auf Deutschland erst im Finale treffen. Es ist schon ärgerlich. Aber so ist nun einmal Fussball.
Übrigens hat sich Joseph Blatter schon wieder was Neues ausgedacht. Nicht nur soll der Videobeweis weiter ausgebaut werden, wegen der Beissattacke von Suarez, sondern es sollen auch Einsprüche der Trainer möglich sein. Maximal einer pro Trainer und Halbzeit und auch nur, wenn das Spiel unterbrochen ist. Dann kann beispielsweise bei einer umstrittigen Entscheidung noch einmal die Szene per Video angesehen werden.
Wieder mal eine herrlich hübsche Idee von Sepp Blatter. Was er sich damit erhofft, weiss ich nicht. Aber sicherlich wird er es durchbringen können. Die Torlinientechnik gibt es schliesslich auch – und soll nun auch bei der nächsten Europameisterschaft Verwendung finden.
Was aber geschieht, wenn auch der Videobeweis nichts bringt, da hat sich Blatter noch nichts überlegt, vielleicht eine Münze werfen? Wäre auch eine Idee.
Oder wie wäre es damit: Spielunterbrechungen wie beim Handball, damit sich der Trainer mit den Spielern besprechen kann. Das stört nicht nur den Spielfluss, sondern ist recht blödsinnig. Aber Blatter würde es sicherlich toll finden. Aber da es immer mal wieder kurze Unterbrechungen gibt, wenn beispielsweise jemand verletzt ist oder gewechselt wird, ist es nicht wirklich nötig. Denn dann kann der Trainer einem seiner Spieler sagen, wie er sich die weitere Taktik vorstellt. Ansonsten kann er während des Spiels rumbrüllen und sich schlaue Notizen machen, wie es Zettel-Ewald (Lienen) begann und alle anderen es nachmachten. Jedenfalls habe ich es bei Lienen zuerst gesehen.
Keine Ahnung, was Blatter da wieder zu dieser Idee des Videobeweises getrieben hat. Na ja, ich dachte gerade noch, dass es in den letzten Tagen sehr ruhig um ihn geworden sei. Keine Debatten, weil er schon wieder kandidieren will, nichts wirklich weltbewegendes. Und nun das. Man muss schliesslich im Gespräch bleiben, gerade wenn eine Weltmeisterschaft stattfindet.
Franz Beckenbauers Suspendierung wurde aufgehoben. War ohnehin nur ein Ablenkungsmanöver, weil zu dem Zeitpunkt gross über Blatters erneute Kandidierung geredet wurde. Und diese Debatten waren nicht zugunsten des grossen FIFA-Präsidenten gewesen. Europa will ihn nicht mehr haben, aber alle Kontinente scheinen ihn erneut wählen zu wollen. Warten wir ab, was geschehen wird, wenn die Wahl wirklich ansteht und wer sein Gegenkandidat wird. Das letzte Mal wurden seinem damaligen Gegner schliesslich auch was nachgewiesen, dass er von seiner Kandidatur zurücktrat.

Vor kurzem hörte man, dass Holger Stanislawski in Verhandlungen mit dem 1. FC Nürnberg um den Trainerposten stehe. Daraus wurde schliesslich nichts. Aber still ist es nicht wieder um Stanislawski geworden, denn er wird zusammen mit dem Ex-Fussballer Alexander Laas einen Toom-Markt, jetzt Rewe-Center, in Hamburg übernehmen. Ja, das hätte nun niemand erwartet, Jonas am allerwenigsten. Ich muss sagen, dass ich die Toom-Märkte in Hamburg nicht so gut kenne, aber ausgerechnet den Laden kenne ich. Unglaublich schlecht zu erreichen. Ich erinnere mich noch an irgendwelche Strassen, die wir überqueren mussten. Ist auch schon eine halbe Ewigkeit her, dass ich in dem Laden war. Damals wurde da gerade umgebaut. Wobei nach Jonas andauernd in dem Laden umgebaut wird, aber so oft geht er da wohl auch nicht hin. Jedenfalls ist Jenalas Cousin der Meinung, dass der Laden so weitere Kunden gewinnt, die Stanislawski sehen wollen Denn angeblich will er jeden Tag da sein. Da fragt man sich doch, ob er nicht auch mal Urlaub macht. Wobei er natürlich nur mal kurz durch den Laden laufen muss und die Kunden sind zufrieden. Wann das nun geschieht, das wird man dann sehen.
Mein Onkel war auch ziemlich überrascht, aber irgendwie hat er auch nicht mehr daran geglaubt, dass Stanislawski irgendwo noch einmal einen Trainerposten übernehmen würde. Er hielt ihn ja nie für einen besodners guten Spieler und selbst als Trainer fand er ihn nicht besonders. Nun ja, ich denke, dass mein Onkel das sagen kann, kennt er Stanislawski schliesslich noch aus dessen Zeit bei Bramfeld. – Welcher Verein dort auch immer sein mag, kenne mich in Hamburg nicht so aus.

Elefantendame Mala hat sich über die letzten Spiele der deutschen, französischen und belgischen Mannschaft sehr gefreut. Denn alle Spiele hatte sie richtig getippt. Ja, so langsam macht sie sich. Aber bei Belgien hätte sie beinahe auf eine Niederlage getippt, schliesslich war es denen egal, ob sie gewännen oder verlören. Denn die roten Teufel – damit ist nicht Kaiserslautern gemeint – waren bereits qualifiziert. Am Ende gab es noch das Tor für Belgien und die alte Kuh behielt recht. Bisher fehlerfrei im Gegensatz zum Schlaubeutel. Diese hatte die Spiele Frankreich gegen die Schweiz und Deutschland gegen Ghana falsch getippt. Und auch dieses Mal soll sie wohl nicht ganz fehlerfrei gewesen sein. Jedenfalls ist Jonas ein wenig ratlos. Es geht um das Spiel Ecuador gegen Frankreich. Da hatte ihm der Schlaubeutel erst gesagt, dass Frankreich gewinnen würde und als er sie wenig später noch einmal nach dem Spiel fragte, war sie für ein Unentschieden. So ist es am Ende auch gekommen, aber Jenalas Cousin weiss nun nicht, was der Schlaubeutel ihm gesagt habe. Im Grunde genommen gilt immer das, was als letztes entschieden wird. Also ein Unentschieden. Da würde ich mal sagen, dass Jonas mit seinem Fussballorakel noch mehr üben muss oder aber er muss endlich verstehen, was sie ihm sagen will. Wobei man natürlich nie vergessen darf, dass es dem Schlaubeutel völlig egal ist, was sie da macht. Hauptsache, sie bekommt was zu futtern.
Was also sagen beide Rüsselorakel nun für die nächsten Spiele? Mala tippt drei, während der Schlaubeutel nur zwei Spiele tippen wird.
Beide Damen sind für einen Sieg Frankreichs und der Deutschen. Damit werden wohl beide Mannschaften im Viertelfinale aufeinandertreffen. Für wen ich dann sein werde? Keine Ahnung, das gefällt mir alles nicht. Für Deutschland wird es gegen Algerien schwer werden, denn die haben natürlich noch die Schande von Gijon im Hinterkopf. Aber die Deutschen müssten sich schon sehr dumm anstellen, um das Spiel zu verlieren. Solange Podolski nicht spielt, ist auch alles möglich. Wieso Löw den mitgenommen hat, frage ich mich wirklich. Der hat früher einen relativ tollen Fussball gespielt, aber das ist schon lange Vergangenheit.
Für das Spiel Belgien gegen USA sagt Mala voraus, dass die USA gewinnen werden. Damit wird ein weiteres europäisches Land die Heimreise antreten müssen.
Spannend dürfte wohl das Spiel Brasilien gegen Chile werden. Ich gönne es den Chilenen, wenn sie den WM-Gastgeber rauswerfen. Denn Chile gönne ich ein Weiterkommen viel mehr. Brasilien hat genug Titel gewonnen. Ausserdem warten sie bereits seit 2002 auf den nächsten Titel. Damals gewannen sie bloss, weil Kahn im Tor stand.

Und wer mal wieder nicht weiss, was er anstelle von Fussball machen soll, der kann ja ein wenig lesen. Die Fantasy-Kurzgeschichte „Der Platz der Wahrheit“ von Henrik Quedburg ist vor kurzem erschienen und bei allen wichtigen Online-Händlern wie beispielsweise Weltbild oder Amazon erhältlich.

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Tour de Doping oder Wer ist noch ehrlich?


„Wieso moderiert der jetzt das Dschungelcamp? Ich dachte, der sei seriös geworden.“
(Regina meint nicht Daniel Hartwich, sondern Jimmy Hartwig.)

Das ist doch mal eine Nachricht! Daniel Hartwich wird die Nachfolge von Dirk Bach im Dschungelcamp antreten.
Eine gute Wahl und eine wunderbare Nachricht, wie ich sagen muss. Hartwich war auch mein persönlicher Favorit. RTL kann sich für die Entscheidung wirklich einmal auf die Schulter klopfen. Ich wüsste auch niemanden, wer das Dschungelcamp sonst noch moderieren könnte. Die Bild-Zeitung hatte ja neben Hartwich noch jede Menge andere Namen ins Feld geworfen. Aber von denen schien niemand geeignet. Vor allem muss man dem Moderator ja auch den Blödsinn abnehmen, den er da erzählt. Und das ist nicht jedem gegeben.
Daniel Hartwich hat ja schon Erfahrung mit dem Dschungelcamp. Vor ein paar Jahren, als am Wochenende immer noch Spezialsendungen gezeigt wurden, moderierte er diese in einer Staffel. Hatte damit die Nachfolge von Markus Lanz angetreten, der das tatsächlich auch mal moderiert hat – die Spezialausgabe. Ob er daran noch erinnert werden möchte? Keine Ahnung, aber daran erinnert sich gewiss auch kaum noch einer.
Eine Kopie von Dirk Bach werden wir nicht bekommen, wollen wir als Zuschauer auch überhaupt nicht. Hartwich wird das schon so machen, wie wir ihn von „Let’s Dance“ oder dem „Super-Talent“ kennen. Und die Texte werden ihm eh geschrieben. Was ja nicht heisst, dass er sich genau daran halten wird. Und eine andere Frage ist ja noch, ob er mit Sonja Zietlow zurechtkommen wird.
Nun müssen wir noch bis Januar abwarten, um zu sehen, wie Daniel Hartwich sich schlagen wird. Und die interessanteste Frage: Wer werden die Kandidaten sein?

Seit gestern gibt es nun das neue Betriebssystem Windows 8. Eigentlich dachte ich, dass es nach Vista nichts Schlimmeres mehr geben könnte. Nun bin ich eines Besseren belehrt worden. Windows 8 ist für mich das schlimmste Betriebssystem seit Windows Vista herausgebracht hat.
Begründung: Die Oberflächenoptik, diese Kacheln, sind einfach scheusslich. Wo soll man nun ein schönes Hintergrundbild erstellen? Jawohl, ich möchte ein schönes Hintergrundbild und dann viele kleine Symbole, wo ich dann draufklicken kann, um das Programm zu starten. Das geht bei 8 nicht. Da gibt es nur diese blöden Kacheln.
Denn eines muss man bedenken, 8 wurde vor allem für die Touch-Geräte entwickelt. Also Smartphones oder Tablets. Dafür ist es geeignet, aber für einen normalen Desktop-PC oder aber ein Laptop ist es wirklich nicht geeignet. Es wird gewiss Menschen geben, die Windows 8 toll finden werden. Zu der Sorte gehöre ich nicht. Hänge immer noch an meinem XP-Betriebssystem. Jenala musste sich einen Windows 7-Laptop besorgen, da der Vorgänger seinen Geist aufgegeben hatte. Sie kommt immer noch nicht mit 7 zurecht, wohl auch nicht mit der Tastatur des Laptops. Aber den Bilderwechsel des Desktop-Hintergrundes findet sie toll. Wenigstens etwas.
Ich bleibe bei XP bis gar nichts mehr geht. Mein PC hat sich ja schon wieder verabschiedet, aber so lange mein Laptop noch geht, ist alles in Ordnung.
Windows 8 ist sehr gewöhnungsbedürftig. Ich möchte es nicht haben und warte mal auf 9. Vielleicht hat sich dann der Hype um die ganzen Tablet-PCs auch gelegt. Ich mag auch einen haben, aber ohne Tastatur finde ich den einfach nur furchtbar, deshalb nutze ich ihn auch kaum.

Vor einigen Tagen wurden Lance Armstrong seine sämtliche Tour de France-Siege aberkannt. Bis zum gestrigen Tag stand noch aus, ob die Titel an den Zweiten vergeben werden. Nun die Entscheidung: Die Titel werden nicht neu vergeben.
Daran wurde meiner Meinung nach gut getan. Schliesslich sind die Zweit- oder Drittplatzierten entweder wegen Dopings gesperrt oder stehen im Verdacht gedopt zu haben.
Anscheinend steht man die härteste Fahrradtour der Welt nur durch, wenn man zu Dopingmitteln greift.
Unverständlich erscheint mir aber dann, warum die Veranstalter der Tour de France die Strecke im nächsten Jahr angeblich als härteste beschrieben haben, die je ausgewählt wurde. Da kommt es doch einem so vor, als würden die Veranstalter die teilnehmenden Sportler geradezu zum Dopen animieren.

Morgen wird der FC St. Pauli gegen Dynamo Dresden spielen. Eine spannende Frage, wie das Spiel wohl ausgehen wird. Sieg, Unentschieden oder Niederlage?
Elefantendame Mala hatte beim letzten Spiel des FC St. Pauli wieder einmal Recht gehabt, als sie auf Unentschieden entschied. Eben ein echtes Rüsselorakel. Mit den ewigen Unentschieden könnte St. Pauli dem FC Köln wirklich Konkurrenz machen. Wobei Köln gestern wieder einmal vorgelegt hat. Ein 3:3 gegen Kaiserslautern. Letzte Woche noch sensationel gewonnen, zeigte die Stanislawski-Mannschaft dieses Mal wieder ihren gewohnten Trott. Geht wohl irgendwie nicht anders.
Zurück zum Rüsselorakel. Mala sagt, dass St. Pauli gegen Dynamo Dresden gewinnen wird. Da scheint jemand sehr optimistisch zu sein. Vielleicht schaffen sie es. Und was sagt Mala zum DFB-Pokal-Spiel? Da hat sie sich noch nicht entschieden, soll aber gegen Stuttgart schwarz sehen. Das ist vielleicht mal eine Prognose.

 

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Mut kann auch bestraft werden


Die Angst vor einer Radikalisierung des Islams geht immer noch um in vielen Köpfen. Besonders in den arabischen Ländern, wo es einen Umsturz gegeben hat, wurde mit Sorge gesehen, dass diese sich mehr islamisierten als zuvor. Nur in Libyen scheint es nicht so zu sein. Dort hatten Anfang September Islamisten die Stadt Bengasi eingenommen und den US-Botschafter getötet. Die Bewohner der Stadt liessen sich das nicht länger gefallen und verjagten nun mit allen möglichen Waffen die islamische Miliz aus ihren Quartieren.
Mutig nenne ich das, zugleich stellt sich mir aber auch die Frage, ob daraus nicht ein Straßenkampf hinaufbeschworen wird, wie er immer noch iN Syrien herrscht. Gut, Syrien ist nun ganz etwas anderes, denn dort ist der Präsident immer noch am Ruder, obwohl ihn die Mehrheit (?) der Menschen nicht mehr haben wollen. So gehen dort die Kämpfe täglich weiter und es wird nicht besser.
Den Volkszorn in Libyen kann man verstehen, denn dort haben sich vielerorts Milizen gebildet, da die Regierung nicht vorankommt. Und diese Milizen scheinen meist islamistisch orientiert und gegen den Westen zu sein. Da kann man verstehen, dass die Menschen so was nicht haben wollen. Aber den Mut zu haben, dagegen vorzugehen muss man erst einmal haben. Vor allem weiss man ja nicht, wie diese Milizen sich noch rächen werden. Das ist alles noch offen.

Das Oktoberfest hat begonnen. Zwei Schläge hat Oberbürgermeister Christian Ude gebraucht, um das erste Bierfass anzustechen. Es ist das letzte Mal gewesen, dass er es gemacht hat. Er wird nun das Rentenalter für Oberbürgermeister erreichen, weshalb er nicht noch für eine weitere Amtszeit kandidieren kann. Dafür will er nun gegen Horst Seehofer bei der nächsten Landtagswahl antreten. Ob man ihm Chancen einräumen kann? Tja, ich weiss nicht. Sympatischer als Seehofer ist er mir allemal. Aber ich vertrete ja nicht die breite Masse.
Zwei Wochen nun Oktoberfest. Ich werde wieder einmal versuchen, mich dort nicht blicken zu lassen. Solche Volksfeste haben mich noch nie interessiert. Eventuell gehe ich auf diese Landwirtsschaftsausstellung. Das ist auch das einzige, was mich in die Nähe der Theresienwiese treiben wird.

So langsam frage ich mich, ob die Kinder in Deutschland so einen schlechten Geschmack haben. Denn wie sonst lässt es sich erklären, dass nur hier diese dämlichen Twistheads „Crazy Connection“ erhältlich sind, während in Österreich eine ganz andere Serie zu haben ist. Und das ist neu, denn sonst gab es in Deutschland und Österreich immer dieselben Serien. In Österreich gab es erst eine weitere Asterix-Serie, nun sind es die Simpsons. Die sind zwar schon vor zwei Jahren in Italien erschienen, aber sind die mir immer noch lieber, als diese Twistheads, die im Übrigen auch die nächste Serien bilden werden: Star Wars.
Was nur für ich wieder für eine neue Happy Hippo-Serie geben, oder den Maulwürfen oder, oder, oder… Doch nein, es kommt nichts, es kommt einfach nichts, immer nur Twistheads, Winx Club und Barbie. Nicht einmal die Weihnachtsserie ist herausragend. Das ist beinahe so etwas wie eine Neuauflage der Weihnachtshelfer, die vor ein paar Jahre erschienen ist. Bloss sind es jetzt keine Wichtel mehr, sondern die Figuren oder Gerätschaften haben neue Köpfe bekommen. Was soll man das dann noch kaufen? Ich weiss es einfach nicht. Nun gut, die Nebenserien sind nicht schlecht. Aber das kann nicht darüber hinwegtrösten, dass die Hauptserien einfach nur Blödsinn sind. Was anderes kann ich dazu wirklich nicht sagen.

St. Pauli scheint an Boden zu verlieren. Am Montag schafften sie nur ein müdes 0:0 gegen Köln, die bis jetzt noch keinen einzigen Sieg für sich verbuchen konnten. Führen oft mit einem Tor und am Ende steht es entweder Unentschieden oder sie haben verloren. Nun ist Köln endgültig im Abstiegskampf angekommen. Platz siebzehn und besser scheint es nicht zu werden.
Elefantendame Mala hatte für das Spiel gegen Köln auf einen Sieg getippt. Damit lag sie falsch, dafür hatte sie aber mit der Prognose fürs gestrige Spiel gegen den FSV Frankfurt wieder Recht. Auf eine Niederlage hatte sie getippt und genauso war es gekommen. St. Pauli verlor mit 2:1 gegen Frankfurt, steht noch im Mittelfeld, aber eher im unteren Teil. Weitere Spiele sollten sie nun nicht mehr verlieren.
Habe übrigens noch ein paar Videos gefunden, wo Mala zu sehen ist. In einem der youtube-Videos bewirft sie sich wieder mit Sand, legt sich aber sogar hin. Ist allerdings von den anderen Elefanten vollkommen getrennt. In einem anderen Video ist sie am Badeteich, wo sie das Vorführungsobjekt ist. Wie es aussieht, scheint sie sogar ihre alten Tricks wieder vorführen zu dürfen, wie Wasser mit dem Rüssel spritzen (zu sehen in „Klein Erna auf dem Jungfernstieg) oder Fragen mit Ja und Nein beantworten (ZDF-Serie „Unsere Hagenbecks“). Und danach wird sie dann von den Besuchern gefüttert und lässt sich auch streicheln. Ist eben eine gutmütige Dickhäuterin. Und wenn es was Schönes zu futtern gibt, ist Mala sowieso glücklich. Denn leckeres Obst und Gemüse geht ihr über alles. Was aber nichts anderes heissen soll, als das sie so die nötige Aufmerksamkeit erlangt, die sie verlangt. Aber mit dem Futter wird wohl aufgepasst, was Mala bekommt, schliesslich hatte die Elefantin Übergewicht als sie ankam und wurde zur Gewichtsreduzierung verdonnert.

Seit gestern wird wieder die vierte Staffel von „Castle“ auf Kabel eins gezeigt. Passend dazu fand ich gestern das Buch „Heat Wave – Hitzewelle“. Ist die deutsche Fassung des Buches, von dem in der zweiten Staffel die Rede ist. Habe mal kurz reingelesen und bin enttäuscht. Mein Fall ist es nicht. Ist ja glücklicherweise nur geliehen, also nicht so schlimm. Wer schreibt die Bücher eigentlich? Nathan Fillion als Rick Castle ist zwar hinten abgebildet, aber er schreibt das nicht, sondern stellt nur die Figur da. Wer also schreibt es nun? Muss ich mal recherchieren.

 

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Terrorziel Deutschland?


Gestern habe ich mich wirklich gefragt, was eigentlich in der Welt los ist. Ein wütender Mob stürmte in der sudanesischen Hauptstadt Khartum gestern die deutsche Botschaft. Anlass war ein Video über den Propheten Mohammed, wo dieser übelst verunglimpft wird. Unter anderem wird er als Mädchenschänder und Homosexueller gezeigt. Also ein richtig schöner Film, um die Muslime auf die Palme zu bringen, wie damals bei den Mohammed-Karikaturen.
Dieses Mal allerdings nicht aus Dänemark, sondern aus den USA. Wirklich passend, wo da doch vor ein paar Tagen wieder der Jahrestag der Anschläge des 11.September 2001 war.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass gar nicht darüber nachgedacht wird, was mit solchen Filmen angerichtet wird. In frühereren Zeiten kam es zu Hexenverbrennungen, heutzutage werden Anschläge verübt. Und die Hexenverbrennungen haben in der Mehrzahl auch nicht im finstersten Mittelalter stattgefunden, sondern erst viel später. Zu Beginn der Neuzeit und nach dem 30jährigen Krieg.
Warum jetzt gerade eine deutsche Botschaft gestürmt wurde, ist leicht erklärt. Deutschland wird vorgeworfen, Demonstrationen von Rechtsextremisten mit Mohammed-Karikaturen erlaubt zu haben. Ausserdem hat Bundeskanzlerin Merkel vor zwei Jahren den Zeichner geehrt, der für die Mohammed-Karikaturen verantwortlich war, die 2005 für einen ziemlichen Ärger in den islamischen Ländern gesorgt haben.
Und so geriet auch Deutschland ins Ziel der verärgerten Muslime. Im Übrigen kam vor einigen Wochen eine Warnung, dass Deutschland Terrorziel sei. Gut möglich.
Jonas will in Hamburg schon ein an den grösseren Bahnhöfen ein verstärktes Auftreten von Bahnsicherheit und Bundespolizei gesehen haben.
Hier ist mir das entgangen, aber eher würde ich es momentan hier vermuten, da ja das Oktoberfest kurz vor der Tür steht. – Oder hat das jetzt schon angefangen? Ich bekomme das immer irgendwie als letzter mit, wenn ich mal wieder gezwungen werden soll, dort auf Interview-Jagd zu gehen.
Bloss vor den Palästinensern brauchen wir uns nicht fürchten, denn da soll es ein geheimes Abkommen geben, dass Deutschland als Terrorziel von ihnen verschont bleibt. Wie ich darauf komme? Nun ja, im Zuge des 40. Jahrestags des Olympia-Attentats in München kam mal wieder das Gespräch darauf, dass die überlebenden Geiselnehmer wenige Monate nach der Geiselnahme und Tötung der israelischen Sportler und sportlichen Begleiter wieder freigelassen wurden. Anlass dafür war ein entführtes Lufthansa-Flugzeug – nicht die Landshut, dass war erst 1977. Diese angebliche Flugzeug-Entführung soll gestellt gewesen sein. Und als Gegenzug dafür, dass die Palätinenser freikamen, gab es die Verpflichtung, dass Deutschland fortan als Terrorziel von der Liste gestrichen wird. 1977 handelte es sich bei den Enführern der Lufthansamaschine „Landshut“ auch um Palästinenser, aber das Flugzeug befand sich zu keinem Zeitpunkt auf deutschem Boden. Kam aus Mallorca, wenn ich mich nicht täusche und endete nach einer wahren Irrfahrt und einer toten Geisel – dem Piloten – in Mogadischu. Die GSG9 stürmte das Flugzeug. Die war übrigens nach dem desatrösen Einsatz 1972 gegründet worden.
Nun sind die islamischen Fanatiker am Werk, die möglicherweise überall das Böse sehen und deshalb gegen die heidnischen Länder vorgehen müssen. Dass sie dazu auch immer einen Grund finden, ist die Ironie des Ganzen. Der Film über Mohammed aus den USA ist doch wieder ein gutes Beispiel dafür, wie man sich unbeliebt in der Welt machen kann. Gerade, wo die USA in vielen islamischen Ländern scheel angesehen wird.
Müssen wir nun auf der Hut sein? Jeden einsam stehenden Koffer melden? Zuviel Hysterie ist auch nicht gut. Bis jetzt ist nichts passiert, da wird in der nächsten Zeit auch nicht mehr passieren.

Ab nächste Woche Dienstag laufen neue Serien der „Heiter bis Tödlich“-Reihe im Ersten. Mit Bedauern musste ich lesen, dass die Serie „Nordisch herb“ nicht fortgesetzt werden wird. Das war eine meiner Lieblingsserien, kam gleich auf Platz nach hinter „Hubert & Staller“ und „Alles Klara“. Abgeschlagen für mich sind „Morden im Norden“, „Henker & Richter“ und ganz furchtbar fand ich „München sieben“. In meiner Beliebtheitsskala ist „München 7“ durchgefallen, bei den Zuschauern scheinbar nicht. Für mich unverständlich, aber es soll ja auch noch immer genügend Zuschauer des „Grossstadtreviers“ geben. Beide Serien sind absolut schrecklich, wobei ich „München 7“ am schlimmsten finde. Liegt daran, dass Christine Neubauer dort mitspielt. Für mich das roteste Tuch, was es gibt. Und dann auch noch Monika Gruber. Letztgenannte lässt sich bei „Hubert & Staller“ noch ertragen, aber bei „München 7“ absolut nicht auszuhalten. Diese Serie ist also bereits abgedreht worden. Von „Hubert & Staller“ gibt es bereits die zweite Staffel. Am Mittwoch geht es damit weiter. Und auch „Alles Klara“ wird fortgesetzt. Das mag viele überrascht haben, da die Serie unterdurchschnittlich beliebt war. Aber wenn man mal bedenkt, dass diese Serie bis zu drei Wochen hintereinander ausfiel, ist das nicht verwunderlich. Deshalb ein Lob an die ARD, dass diese Serie dennoch fortgesetzt wird. Ich mag Wolke Hegenbarth eigentlich nicht, aber in „Alles Klara“ finde ich sie toll.
Umso enttäuschter bin ich, dass „Nordisch herb“ nicht fortgesetzt wird. Die Serie war super. Gut, der Polizeianwärter Ryk – oder wie man den Namen auch immer schreibt – nervte ein wenig, aber ansonsten waren das gute Geschichten. Weitaus schlechter fand ich den Nachfolger „Morden im Norden“. Auch ganz lustig, aber mit der Serie konnte ich nie warm werden.
„Henker & Richter“ wird ebenfalls nicht fortgesetzt. Das ist nicht schade, denn die Serie fand ich von Anfang an recht schwach. Fragt sich nun, wie die nächsten neuen Serien „Akte Ex“, „Hauptstadtrevier“ und „Fuchs & Gans“ sich behaupten werden. Von mir aus könnte es bei „Hubert & Staller“, „Alles Klara“ und „Nordisch herb“ bleiben. Letztgenannte wird aber, wie erwähnt, nicht fortgesetzt. Das sollte sich die ARD wirklich noch einmal überlegen, da die Wiederholungen ja ein wenig besser liefen als bei der Erstausstrahlung. Ich vermute, dass die Zuschauer sich erst einmal daran gewöhnen mussten, dass wieder eine Serie um 18.50 Uhr im Ersten läuft. Und so was braucht seine Zeit, manchmal mehr als 16 Wochen. Ausserdem wurde die „Heiter bis Tödlich“-Serien ab Januar auch auf 18.30 Uhr vorverschoben. Kein guter Startpunkt, wo um die Zeit doch im ZDF die „Soko“-Serien laufen.
Es wird ja auch gesagt, dass Gottschalks Sendung den „Heiter bis Tödlich“-Serien geschadet habe. Bei Gottschalk frage ich mich ja immer noch, was seine Sendung eigentlich darstellen sollte. Nichts gegen Gottschalk selbst, ein guter Moderator, weit besser als Lanz oder Pilawa, aber das passte nicht zu ihm. Nun wird er ab heute im „Super-Talent“ als Juror zu sehen sein. Werden die Zuschauerzahlen sich nun erhöhen? Keine Ahnung, denn ich glaube kaum, dass sich die 60 plus-Generation – meine Tante mal abgesehen – sich das ansehen werden. Aber vielleicht täusche ich mich ja auch nur und es interessiert mehr ältere Menschen als gedacht.
Hat jemand gestern den Einstand von Jan-Gregor Kremp als der Neue von „Der Alte“ im ZDF gesehen. Gelungen, sage ich dazu nur. Habe ja seit einiger Zeit schon keine Folge mehr von der Serie geguckt. Jetzt war ich natürlich neugierig und bin nicht enttäuscht worden. Nächste Woche die Folge erinnert mich ein wenig an diese ganzen Klosterkrimis, wo es von „Pfarrer Braun“ auch eine Folge gab, die vor kurzem erst wieder gezeigt wurde.
Walter Kreye wird nicht als Rolf Herzog zurückkehren. Zwar ist ihm ein Hintertürchen aufgelassen worden, indem in der gestrigen Folge geschrieben wurde, dass Herzog aus persönlichen Gründen nach Südamerika müsse. Aber es wird keine Rückkehr geben. Wie bei der Bild und bei Wikipedia geschrieben steht, ist Kreye gekündigt worden. Finde ich jetzt schade, aber vielleicht mag es nicht nur an seiner Krebserkrankung gelegen haben, sondern auch daran, dass er nun schon siebzig ist. Und in den Serien geht ja der Jugendwahn um, auch bei „Der Alte“. Schrieb ja bereits, dass der Polizeiarzt ausgetauscht wurde, obwohl er jetzt noch zu sehen ist. Und wenn ihr mich fragt, ist Michael Ande auch bald dran. Gestern klang es schon fast so, als würde er auch bald rausgeschrieben werden. Fände ich sehr schade, wenn die Serie noch weiter verjüngt wird.
Nächste Woche weiss ich jetzt nicht, ob ich wieder „Der Alte“ gucken werde, da auf Kabel 1 die vierte Staffel von „Castle“ fortgesetzt wird. Und da werde ich wohl eher zu „Castle“ tendieren.

Habe aktuelle Bilder von Elefantendame Mala auf youtube (einfach „Pairi Daiza“ eingeben. Das Video wurde am 13.09. hochgeladen und wurde dort selbst am 08.09. aufgenommen) gefunden und natürlich gleich Jenala mitgeteilt. Ich war ja schon ein wenig erstaunt, wie furchtbar die Dickhäuterin gewebt hat, aber Jenala war richtig schockiert. So stark gewebt hätte Mala nur, wenn Hussein sie arg malträtiert hätte. Sie muss es wissen, kennt die alte Dame besser als ich. Aber selbst mir fiel dieses verstärkte Weben auf.
Wie es ihr da wirklich geht? Ich weiss es nicht, aber wenn man sieht, wie sie am Weben ist, ist das kein gutes Zeichen. Meine persönliche Meinung. Soll sich jeder sein eigenes Bild von machen.
Als Rüsselorakel war Mala übrigens wieder in Aktion. Sie hat das Bundestagsspiel der 2. Liga getippt. Da spielt Köln gegen St. Pauli. Und was sagt das alte Rüsselorakel? Es tippt auf einen Sieg für St. Pauli.
Dabei sieht Stanislawski sein Team spielerisch doch in der ersten Liga, bloss das Tor treffen sie nicht. Daran wird es wohl auch liegen, dass Köln auf einem Abstiegsplatz dahindümpelt und noch keinen Sieg für sich in dieser Saison verbuchen kann.
Warten wir ab. Am Montag werden wir schlauer sein.

 

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Wie Russland von Madonna ausgetrickst wurde und der Medaillenregen ausblieb


Die Olympiade nähert sich ihrem Ende. Also Zeit für ein Resümee. Eigentlich können wir mit den sechsten Platz ganz zufrieden sein in der Medaillenwertung. Andere Länder haben deutlich schlechter abgeschnitten. Dennoch hätten es weitaus mehr Medaillen sein können. Wenn ich allein daran denke, wie die Schwimmer alle gescheitert sind. Na ja, kann man nicht ändern.
Jetzt ist aber rausgekommen, dass das Bundesinnenministerium, das für die Verteilung der Sportgelder zuständig ist, ein erheblich besseres Ziel vorgesehen hatte. Dort waren doch sage und schreibe 86 Medaillen vorgesehen. Ich weiss wirklich nicht, was die eigentlich sich dabei gedacht haben. Gut, sie haben acht Medaillen der Schwimmer einkalkuliert, aber wo denn bitte die anderen? Ich weiss es einfach nicht. Finde es einfach nur utopisch, was da die Zielvorgabe war. 28 Goldmedaillen. Gut, die Springreiter haben ja auch so ziemlich versagt und sind im Vorlauf gescheitert, in der Dressur auch nur die Silbermedaille. Bei den Silbermedaillen sind schon einige dabeigewesen, die auch Gold hätten sein können. Das hat auch Bundesinnenminister Friedrich so gesehen. Dann gab es noch ein paar krasse Fehlentscheidungen, wo entweder nicht weit genug geworfen oder die Bahn verlassen wurde. Am Ende klärte sich dann doch alles auf und es gab eine Medaille. Bloss einmal nicht. Turnen oder ähnliches war es. Jedenfalls gab es dort keine Bronzemedaille, weil die Wertungsrichter den Fehler einer der Teilnehmerinnen nicht werteten, obwohl es dafür Punktabzug hätte geben müssen. Vielleicht sollte man erwähnen, dass die Sportlerin aus Russland kam.
Vor vier Jahren in Peking gab es 16 Goldmedaillen, was auch nicht 28 entsprach. Ich weiss einfach nicht, wie man auf solch eine obskure Zahl kommt. Das hätten die Deutschen nie und nimmer gewuppt, auch wenn die Schwimmer und Springreiter nicht versagt hätten.
Nicht einmal vor vier Jahren wurden im Ansatz insgesamt 86 Medaillen gewonnen. Das waren sogar noch weniger als jetzt, wenn auch mehr Goldmedaillen. Natürlich kann jemand, der absolut optimisch war, diese Zahlen genannt haben, dennoch werde ich nicht schlau daraus. Wir sind in einigen Disziplinen wie eben Turnen, rhythmische Sportgymnastik, Bogenschiessen und auch Laufen – Staffellauf ausgenommen – einfach nichts. Im Weitsprung waren wir früher auch mal was, wie auch im Hochsprung oder Stabhochsprung, selbst im Dreisprung waren wir mal gut, aber das ist lange her. Zwar gibt es „Jugend trainiert für Olympia“, aber wer will nach der Schule denn noch weiter machen? Die meisten machen da nur mit, weil sie von den Lehrern dazu getrietzt werden. Ich sollte da auch mitmachen, da ich so toll im Weitsprung war. Aber ich habe das nicht gemacht, weil ich es einfach nicht wollte. Denn ich habe es gehasst. Immer diesen ganzen Sand in der Kleidung und den Schuhen. Indirekt haben sie mir sogar eine bessere Sportnote versprochen, wenn ich doch noch mitmache. Aber ich war mit meiner zwei ganz zufrieden. Und irgendwann war ich dann zu alt dafür.
Gut, das ist vergessen und ich finde Olympia immer noch furchtbar langweilig. Das beste kam ja von Regina, die fragte, welchen Platz denn die deutsche Frauen-Fussballmannschaft gemacht habe. Die hatte irgendwie letztes Jahr nicht mitbekommen, dass die deutsche Mannschaft gar nicht für Olympia sich qualifiziert hatte. Hing damit zusammen, dass Schweden sich fürs Finale qualifizierte und so war der noch freie Olympia-Platz weg. Deutschland nicht dabei. Da haben sie sich mal selbst im Weg gestanden. Aber die deutschen Herrenmannschaft ist ja auch nicht besser. Wann war die das letzte Mal bei Olympia? 1988, wo sie Bronze gewannen?
Ein paar Medaillenchancen haben die Deutschen noch, aber die Zielvorgabe des Bundesinnenministeriums haben sie deutlich verfehlt.
Hierbei hätte man lieber tief stapeln sollen. Aber so was können die Deutschen nicht.

Die zweite Bundesliga ist nun zwei Spieltage alt. Und wie es scheint, steht der 1. FC Köln sich mal wieder selbst im Weg. Im ersten Spiel gegen Braunschweig verloren, nun gestern ein Unentschieden. Dabei führte Köln mit 1:0, doch dann kam die 89. Minute. Da fiel der Gegentreffer. Irgendwie erinnerte mich das an einen ganz anderen Verein. Welchen ich damit meine? Tja, welchen wohl: Richtig, den FC St. Pauli. Der fängt sich auch immer in der letzten Viertelstunde oder in der Nachspielzeit den entscheidenden Gegentreffer, der über Unentschieden oder Niederlage entscheidet. Und wer hat dort früher gespielt und war dann auch ein paar Jahre als Trainer dort tätig? Richtig, Holger Stanislawski, nach Jonas auch als ewiges Talent bekannt. Stanislawski ist Trainer von Köln und wie Jonas prophezeite, werden die wahrscheinlich nicht glücklich mit ihm werden. Nach diesen zwei Spielen sieht es zumindest so schon mal aus. Aber mal abwarten, nach sechs Spielen kann man was dazu sagen. Jetzt war eben ziemlich viel Pech dabei. Wie auch immer bei St. Pauli, die ja im letzten Spiel auch nichts zustande bekommen haben ausser ein müdes 0:0.
Elefantendame Mala, das grosse Rüsselorakel, sieht auch nicht wirklich Licht am Ende des Tunnels. St. Pauli wird, wenn es nach ihr geht, gegen Ingolstadt verlieren. Na, warten wir mal ab, was wird. Heute Abend werden wir mehr wissen. Also mal sehen.
Aber Malas Statistik lässt sich sehen. Bei der EM war sie herausragend, bloss bei einem Spiel hat sie falsch gelegen. Und in der Vorsaison war sie auch nicht schlecht. Hat nicht jedes Spiel richtig getippt, aber niemand ist fehlerlos.

Madonna hat sich in Russland keine Freunde gemacht. Aber in der Türkei hat sie ja auch mit ihren Provokationen für Aussehen gesorgt. Bloss war es dieses Mal wohl zuviel. Dabei finde ich es gar nicht schlimm, was sie getan hat. Sie hat den inhaftierten Pussy Riot-Sängerinnen ihre Solidarität versichert und sich auch für Schwule und Lesben eingesetzt. Bloss letzteres ist in Russland verboten. Da darf man Homosexualität in der Öffentlichkeit nicht ansprechen. Verrücktes Gesetz, nicht wahr? So was stellt man sich ja eher in den USA vor, wo all diese fundamentalistischen Kirchen sind, die gegen jeden und alles wettern, was nicht in ihr selbstgebautes Weltbild passt. Aber nein, dieses Gesetz gibt es in Russland. Der Urheber dessen will nun auch Strafanzeige gegen Madonna stellen, so dass ihr nun eine Geldstrafe droht.
Ganz ehrlich, darüber wird Madonna doch nur lachen. Sie hat den Russen mal gezeigt, was für ein „demokratisches“ Land sie eigentlich sind. Und sie hat doch erreicht, was sie wollte. Ganz Russland spricht von ihr und die Welt wird auf die Ungerechtigkeiten in Russland aufmerksam. Aber das scheinen Madonnas russische Gegner noch nicht begriffen zu haben. Psychologie ist alles. Die einen wissen, was sie damit bezwecken und die anderen begreifen nicht, was da eigentlich geschieht.
Wenn man es genau betrachtet, dann hat ja bald noch zu Zeiten des Zaren und der Leibeigenschaft mehr Demokratie geherrscht als heute. Wie schon mal gesagt, ich möchte nicht einmal nach Russland reisen, geschweige denn leben.

 

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Wenn ein Elefant auf Reisen geht


Ich komme einfach von dem Thema Elefanten nicht weg. So sehr ich auch versuche, irgendetwas anderes zu finden, immer gibt es etwas, was ich über die grauen Riesen schreiben muss.
Dieses Mal geht es um den Elefanten, dem Jenalas Ersatzelefant seit zwanzig Jahren Gesellschaft leistet. Der besagte Dickhäuter feiert dieses Jahr seines Vierzigsten Geburtstag und ist ein erfolgreicher Zuchtbulle. Von wem die Rede ist? Von Elefantenbulle Hussein aus Hamburg.
Ein sehr ruhiger und liebenswerter Zeitgenosse, wie ihn Jenala beizeiten mal beschrieben hat, auch wenn sie ihn gerne auch mal als Arschloch bezeichnet. Das hat dann allerdings auch seine guten Gründe: Er benimmt sich Mala äusserst rüde gegenüber. Da könnte sie ihn am liebsten anbrüllen, wie sie mir mal verraten hat. Sie tut es bloss nicht, weil sie nicht wirklich glaubt, dass es ihn interessieren würde. Ausserdem will sie sich nicht lächerlich machen, glaube ich.
Aber er würde schon recht gut auf sie hören, ist sie überzeugt. Ich weiss nicht so recht. Mit Futter kann man beinahe jedes Tier gefügig machen.
Warum ich nun von Hussein rede? Tja, das hat damit zutun, dass er Hamburg schon bald in Richtung Belgien verlassen wird. Schon in der ersten Juni-Woche wird er seine Reise antreten. Jenala ist traurig, denn sie dachte, dass er ihr noch bis August erhalten bliebe. Nun geht es schneller, als alle gedacht haben. Plankendael, dort kommt er hin, hat die Daten veröffentlicht, seitdem ist klar, dass er noch vor den Kühen aus Antwerpen in seinem neuen Zuhause ankommen wird.
Mit Hussein wird in Hamburg eine erfolgreiche Ära der Elefantenzucht enden. Was man an ihm hatte, weiss jeder, was man haben wird, wenn der neue kommt, weiss niemand. Jenala will den neuen namens Thisiam alias der polnische Franzose nicht haben. Aber sie entscheidet nicht, also wird er kommen, ob sie nun will oder nicht. Genauso will sie nicht, dass Mala mit ihm ein Gehege teilen muss, wie sie es mit Hussein gemacht hat. Sie wird fünfzig und ist lieber alleine, als mit so einem Jungspund zusammen, von dem man nicht einmal sagen kann, wie er auf Mala reagieren würde. Für Hussein war sie in den letzten jahren sein Punchingball.
Mala soll auch schon ganz bedrückt wirken. Nicht mehr so fröhlich wie sonst, ausserdem würde sie andauernd Schutz bei Hussein suchen. Ich denke, was auch Jenala denkt, dass sie weiss, was passieren wird. Mit Hussein wird sicherlich irgendwie schon geübt, dass er problemlos in die Kiste gehen wird. Und was das heisst, wird Mala garantiert wissen. So ein Elefant, vor allem so ein alter wie Mala, ist schliesslich nicht blöd. Traurig und bedrückt soll sie wirken, sagt Jenala. Sie muss es wissen, schliesslich versteht sie mehr von der Psyche der Elefanten als ich. Auch wenn es heisst, man solle den grauen Riesen keine menschlichen Gefühle zugestehen, so denke ich schon, dass es nicht verkehrt ist, wenn man die Behauptung aufstellt, dass sie trauern oder sich freuen können. Man darf natürlich einen Elefanten nicht völlig vermenschlichen, aber die Dickhäuter sind den Menschen schon ähnlicher als wir bislang geglaubt haben. So Jenalas Überzeugung, die ich zu gewissen Graden auch teile.
Hussein war ein recht schöner Bulle und ist es immer noch. Sehr ruhig, wirft nicht mit Gegenständen um sich. Im Vergleich zu diesem Thisiam scheint er lammfromm zu sein. Denn der polnische Franzose hat seit Jahren keine Artgenossen gehabt, schmeisst mit Gegenständen um sich und hat noch einen weiteren Makel, den Jenala als äussert bedrohlich empfindet. Besonders im Hinblick auf ihren Ersatz-Elefanten.
Und was wird aus Mala werden? Das ist die Frage aller Fragen, die nicht nur Jenala beschäftigt. Die „alte Kuh“ würde sogar versuchen, Kontakt mit Mogli aufzunehmen, ihrer größten Konkurrentin. Jenala glaubt zwar nicht, dass Mala immer noch auf den Posten der Leitkuh auswäre, aber dennoch ist sie auch nicht dafür, dass sie in die Herde zurückkehrt. Der Umzug in eine Rentner-WG wäre eine Überlegung wert. Erscheint allerdings völlig abstruss, wenn man es näher betrachtet. Seit knapp 46 Jahren lebt Mala nun in Hamburg, kennt nichts anderes. Und dann soll sie plötzlich umziehen, sich an eine neue Umgebung gewöhnen und auch noch in eine ihr völlig fremde Gruppe einfügen. Jenala fürchtet, dass dies im schlimmsten Fall zum Tode führen könnte. Im übrigen ist sie dafür, dass Mala genug gebüsst habe. Zwanzig Jahre seien genug. Nun fordert sie Freiheit für Mala, was nichts anderes bedeutet, als das besagte Kuh in das Gehege kommen soll, wo die beiden Junggesellen Schahruhk und Shanti momentan leben, bevor sie nach Polen übersiedeln werden. So wäre sie sehr weit weg von diesem Thisiam. Jenala will nicht rausrücken, was es ist, warum sie ihn nicht in Hamburg haben will. Aber es scheint es schwerwiegendes zu sein. Man wird es noch herausfinden.

Die Bundesliga ist vorbei. Die Relegations-Hinspiele haben stattgefunden und heute wird entschieden, wer den DFB-Pokal bekommen wird. Tja, ich sage mal, es wird zum Elfmeterschiessen kommen. Alles andere wäre irgendwie langweilig. Und vor allem gönne ich Bayern nun überhaupt nicht den Titel, obwohl ich in derselben Stadt wohne, aus der der Verein kommt.
Verwirrung stiftete zu Beginn der Woche der FC St. Pauli, als er eine Pressekonferenz anberaumte, wo verkündet werden sollte, dass sie sich von Trainer Andre Schubert trennen würden. Die Pressekonferenz gab es, allerdings fiel sie anders aus, als erwartet. Schubert blieb.
Das liess Boden für Spekulationen zu. Hier meine: Sie wollten Stanislawski wieder haben, aber der wollte nicht, da er mit Köln liebäugelte.
Tja, mit denen ist er sich nun handelseinig geworden. Er wird neuer Trainer und soll Köln zurück in die erste Liga führen. Also eher gewinnt St. Pauli den DFB-Pokal, als dass Stanislawski mit Köln aufsteigt. Selbst wenn er seinen Co-Trainer dabei hat. Jonas hat da ja immer noch seine Theorie, wie er Jahrgangsbester im Fussballlehrer-Lehrgang wurde. Aber das wiederhole ich jetzt nicht noch einmal.
Warum er nicht zu St. pauli zurückwollte? Tja, er will doch irgendwann einmal den HSV trainieren, da kann er doch nicht einfach wieder an seine alte Wirkungsstätte zurückkehren. Aber Köln ist auch nicht wirklich besser.
Hier die wahrscheinlichste Theorie, warum Schubert bei St. Pauli nicht entlassen wurde: Der Verein hat nicht das Geld, um ihm eine Abfindung zu zahlen.

Und wen es noch interessiert. Castle ist um eine fünfte Staffel verlängert worden. Wurde vor zwei Tagen entschieden. Von Bones wird es auch eine achte Staffel geben. Da laufen ja gerade die letzten Folgen der sechsten Staffel. Den Episodenhauptdarsteller hätte ich gar nicht erkannt, wenn ich nicht die Besetzungsliste gesehen hätte. Der hat in der Neuverfilmung von „Die Mumie“ Imhotep gespielt. Ist auch schon über zehn Jahre her. Dreizehn Jahre, oder?

 

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Wie gewonnen, so zerronnen


Das Thema Alzheimer/Demenz – inzwischen ist beides ja ein und dasselbe – kann ich im Fernsehen wirklich nicht mehr sehen. Seit beinahe zwei Wochen geht das nun so. Als ob es keine wichtigeren Themen geben würde. In drei Monaten wird sich niemand mehr daran erinnern, auch dass Rudi Assauer Alzheimer hat, werden dann nur noch wenige im Gedächtnis haben. In unserer kurzlebigen Welt ist alles schnell vergessen. So ist es nun einmal. Erst wird sich auf ein Thema gestürzt und so oft wiedergekaut, bis man darüber nichts mehr sehen oder hören will, und dann verschwindet es so urplötzlich, wie es gekommen ist. Aber so ist das.

Erinnert sich noch jemand an die Einträge, wo ich über Holger Stanislawski als Trainer geschrieben habe? Damals sagte ich ja, dass er die Saison in Hoffenheim nicht überstehen wird. So ist es nun gekommen. Am Donnerstag wurde bekannt gegeben, dass Stanislawski mitsam Co-Trainer Trulsen und Torwart-Trainer Nemet entlassen ist. Jenalas Cousin Jonas hatte Stanislawski ja nur bis Dezember gegeben. Die Hinrunde hat er auf alle Fälle überstanden, aber nun nach dem DFB-Pokal-Aus war Schluss mit Lustig. Und so musste Stanislawski gehen, dem dort ohnehin keine Zukunft bevorstand. Der ist nun einfach kein Trainer. Mag ja seine Ausbildung als Jahrgangsbester ausgeschlossen haben. Oder wie Jonas immer sagt: Der hat zuvor die Lösungen bekommen, damit er das auch alles kann. Keine Ahnung, ob das stimmt. Das Gerücht hält sich jedenfalls weiterhin hartnäckig.
Als Spieler nicht besonders gewesen und als Trainer genauso wenig. Wie sagte Jonas? Eine Pflaume bleibt eine Pflaume. Nun gut, dass will ich jetzt nicht sagen, aber als ewiges Talent können wir ihn schon bezeichnen.
Und warum ging Stanislawski eigentlich nach Hoffenheim? Angeblich, weil er wollte, dass er HSV ihn irgendwann holt. Das wird wohl ein Wunschtraum bleiben, wenn es wirklich wahr ist. Denn der HSV wird ihn nicht einmal holen, selbst wenn er der letzte Trainer auf Erden sei.
Manche werden sich fragen, warum Hoffenheim als Tabellenachter den Trainer entlässt. Tja, eigentlich weit entfernt von den Abstiegsplätzen, möchte man meinen. Doch näher betrachtet, sind es vom achten bis zum 16 Platz nur wenige Punkte. Von all den Vereinen, die auf den Plätzen stehen, könnte jeder noch absteigen. Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Es gibt eine Führungsgruppe aus vier Vereinen: Dortmund, Bayern, Schalke und Gladbach. Danach folgt Bremen, die aber schon erheblich weniger Punkte haben als die Vierergruppe. Und dann kommt eigentlich schon der Strudel, wer auf einem Abstiegsplatz landen könnte. Ein Mittelfeld existiert dieses Mal gar nicht, wie es scheint.

Der Napoleon des Irans lässt auch mal wieder von sich hören. – Warum Napoleon? Weil er so klein ist. Und kleine Leute sind bekanntlich gefährlich. – Ahmadinedschad prahlt mit Irans Atomprogramm. Sie würden sehr gut vorankommen. Entweder will er unbedingt sich mal wieder ins Gespräch bringen oder aber er will einfach nur provozieren. Nehmen wir mal letzteres an. Denn diese Aussage ist am 33. Jahrestag der islamischen Revolution getätigt worden. Sie war nicht die einzige, denn zudem kündigte unser iranischer Napoleon an, dass es auch neue Atomprojekte gebe. Das kennen wir ja schon, aber worum geht es dabei eigentlich? Was für neue Projekte? Da schweigt sich Ahmadinedschad aus. Nur so viel: Der Iran wird die Welt verändern.
Aha, das ist doch schon mal was. Und was soll das nun sein? Eine Megaatombombe, die alle Zivilisationen zerstört, ausser den Iran? Nein, keine Atombombe, die verstrahlt schliesslich alles. Also doch lieber eine Neutronenbombe? Alles wird im Umkreis der detonierenden Bombe zerstört, aber danach kann man gleich in das Gebiet gehen, denn es gibt keine schädliche Strahlung. Bloss Mensch und Tier, die dort lebten, sind alle tot. Aber das ist auch schon alles. Kann man verschmerzen, nicht wahr? Tja, irgend so etwas in der Art, scheint Ahmadinedschad wohl zu planen. Haben diese ganzen eingeschleusten Viren in den Computern nichts gebracht. Wenn jemand was will, setzt er es auch durch, egal wie lange es dauert, bis das Ergebnis zufriedenstellend ist.
Der Iran sollte weiter beobachtet werden, aber gegen die grössenwahnsinnigen Pläne, werden wir nichts ausrichten können. Das können nur die wahlberechtigten Iraner. Aber wenn wir uns da erinnern, hat es Ahmadinedschad durch Manipulation ja zu seiner gegenwärtigen Amtszeit gebracht. Erinnern wir uns an die grüne Revolution. Gebracht hat sie am Ende nichts. Was mich doch mal wieder an Russland erinnert. Da wird auch gegen Putin und seine Partei demonstriert, aber es bringt einfach nichts. Das Volk scheint machtlos zu sein, wie in Syrien, wo mit Waffengewalt gegen die Demonstranten und unliebsame Regimegegner vorgegangen wird. Seit einer Woche ist es wirklich schlimm dort geworden. Wir hören die Nachrichten und fragen uns, warum dagegen nichts getan wird. Jedenfalls geht es mir so. Warum tut keine Staatengemeinschaft etwas dagegen? Macht die UN nichts. Was fürchten sie? Ich weiss es nicht. Es kann doch nicht sein, dass ein Regime seine Gegner einfach umbringt. Die Zeiten, wo das passiert ist, dürften doch wirklich lange vorbei sein. Aber es passiert ja nicht nur da. Im Verborgenen geschieht es in Nordkorea und China. Und was in Russland passiert, will ich lieber gar nicht wissen.

Wo ich von Syrien sprach. Dort hat die Gewalt inzwischen die Hauptstadt Damaskus erreicht. Zudem soll nach „offiziellen“ Angaben – was bedeutet da offiziell? Manipuliert? – ein syrischer ranghoher Offizier ermordet worden sein. Der General namens Issa al Chuli soll beim verlassen seines Hauses erschossen worden sein. Er war Arzt im Militärkrankenhaus. Da frage ich mich, ob der absichtlich ermordet wurde oder aber es sich um ein Versehen handelte, wenn er denn wirklich tot ist. Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass die Rebellen einen Arzt töten, auch wenn er den Gegnern angehört. Aber wie beweisen, ob es wirklich stimmt? Die Leiche will ich jetzt nicht unbedingt sehen, obwohl so was doch ein gutes Mittel des syrischen Regimes wäre, um zu zeigen, wie gefährlich und rücksichtslos die Regimegegner sind. Meiner Meinung nach, ist dies nur ein Vorwand, um die Gewalt gegen die Rebellen zu rechtfertigen.
Homs wird seit einer Woche unter Beschuss gehalten. 400 Menschen sind schon getötet worden, dennoch sind die Rebellen weiter auf dem Vormarsch. Seit elf Monaten geht die Offensive der Rebellen gegen den syrischen Präsidenten Baschar Assad und letztendlich hat es seitdem nur Gewalt und Tote gegeben. Was muss dort noch alles passieren, bis wieder Frieden im Land einkehrt? Aber am Beispiel Ägypten kann man sehen, dass selbst dort noch nicht aller Tage Abend ist. Das Militär versucht alles, um sich weiter an der Macht zu halten. Sie schrecken vor Anschlägen nicht zurück, wollen damit zeigen, wie sicher es unter ihnen war. Darf ich an 1997 erinnern, als über ein Dutzend Touristen im Totentempel der Hatschepsut niedergemetzelt wurde. Oder Jahre später in Sharm el-Sheik. Sind diese Attentate verhindert worden? Nein, auch wenn es sich nur um Touristenhochburgen handelt und nicht um ein Fussballstadion. Dennoch kann es nicht sein, dass das Militär so reagiert.

Die Affäre Wulff geht weiter. Inzwischen ist sogar Westerwelle beliebter als Wulff, und das will schliesslich was heissen. Nach dem Aufdecken des Sylt-Urlaubs, der angeblich vertuscht werden sollte, gibt es nun weitere Dinge, von denen wir nun hören. Einmal der Münchener Filmball, wo das Ehepaar Wulff auftauchte. Die Reise soll von der Firma Zentis bezahlt worden sein, wie eben auch die Freikarten, die Wulff bekommen hatte. Das Land Niedersachsen bemüht sich nun, wie es aussieht, weiteren Schaden vom Bundespräsidenten zu nehmen und forderte eine Rechnung von Zentis, um die Reise zu bezahlen. Dann ist da noch das gesponserte Diensthandy, wo aber sämtliche Rechnungen bezahlt worden sein sollen.
Wenn man das hört, fragt man sich doch, ob da nicht langsam eine absichtliche Kampagne gegen Wulff geschaltet wird. Denn ich bin mir ziemlich sicher, dass auch andere Politiker Dinge geschenkt oder aber auch Vergünstigungen bei Reisen bekommen. Das erfahren wir doch alles nicht. Das soll jetzt aber nicht heissen, dass ich es nicht richtig finde, was da jetzt mit Wulff geschieht. Ehrlich gesagt, warte ich nur auf den Tag, wo er zurücktreten wird. Aber das wird nicht geschehen. Und so wie es aussieht, hat das auch einen guten Grund, warum Wulff an seinem Bundespräsidentenstuhl klebt. Wenn er zurücktritt, käme er sehr wahrscheinlich nicht in den Genuss des Ehrensolds, dass Bundespräsidenten nach ihrer Amtszeit erhalten. Das wäre doch wirklich ein plausibler Grund, warum Wulff immer noch in Amt und Würden ist.
Damit müssen wir wohl leben, auch wenn ich es absolut nicht verstehen kann. Aber Geld regiert die Welt und Geld hat man zu haben, egal aus welcher Quelle, zudem ist es nie verkehrt Geld zu bekommen, um nicht weiter aufs Geld achten zu müssen. Verrückt. Und nun wieder mein bekanntes Sprüchlein: Im Übrigen bin ich dafür, dass Bundespräsident Wulff wegen der Geldaffäre zurücktreten muss.

 

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