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Milchquote lässt den Preis steigen


Die Enthüllungen über die vergangene „Wetten, dass“-Sendung hören nicht auf. Astreine Werbung für ein absolut verbrauchtes Format, kann man nur sagen.
Jedenfalls soll Lanz anscheinend eigenmächtig die Wetteinlösungen von Halle Berry und Tom Hanks geändert haben. Und das hat deren Agenten nun gar nicht gefallen, so dass sie sogar die beiden Hollywoodstars aus der Sendung holen wollten. Zu den Wetteinsätzen kam es nicht. Aber es zeigt wieder einmal, dass der Moderator fehl am Platz ist. Das hat nicht nur mit geänderten Wetteinsätzen zu tun, wenn er es denn wirklich eigenmächtig geändert hat, was ich nicht weiss und somit auch nicht behaupte, sondern auch damit, dass er sich penetrant an seinen Kärtchen festhält. Denn spontan ist er nicht, kann nichts aus dem Stehgreif, was Lanz selbst sagt. Und kann so jemand wirklich Moderator von „Wetten, dass“ bleiben? Man sollte jemandem immer mehr als eine Chance geben, aber wenn bereits die zweite Sendung so versiebt wird, dann frage ich mich, was da noch rauskommen wird? Schlimmer geht immer, mal abwarten.

Auch schon eine Woche her, dass die Milchpreise erhöht wurden. Sechszig Cent kostet nun der Liter mit 3,5 Prozent-Fettanteil. Ein absolut humaner Preis, obwohl es mich daran erinnert, wie ich früher als Kind noch den Liter Milch für 99 Pfennig bekommen habe. Was ich mich allerdings frage, bekommen auch die Milchbauern etwas von dem neuen Geldsegen, den die Milchfabriken machen? Denn der Milchpreis ist ja nicht erhöht worden, weil die Milchbauern protestiert haben, sondern weil die Nachfrage aus dem Ausland gestiegen ist. Und da muss der Preis demzufolge natürlich steigen.
So wie sich das für mich anhört, gehen die Milchbauern dabei leer aus, während die Milchfabriken sich dumm und dämlich verdienen. Da kann man doch gleich die Milchquote fallen lassen. Es werden ja immer noch Milchbauern verurteilt, wenn sie zuviel Milch abgeben. Erinnert mich an den subventionierten Zucker. Auch so’n Blödsinn. Wo wächst bei uns eigentlich Zuckerrohr? In Französisch-Guayana? Ich entsinne mich nur an Zuckerrüben, aber daraus wird eher Rübenkraut hergestellt als Zucker.
Ich zahle gerne mehr Geld für die Milch, aber dafür müssen die Milchbauern von diesem Geld auch was sehen. Werden eh nur einstellige Centbeträge sein, aber immer noch besser als gar nichts.
Gibt es eigentlich faire Milch? In Österreich gibt es so etwas ähnliches und diese Milch wird sogar bei Hofer (das österreichische Aldi-Süd) verkauft.

Die netteste und klügste aller Elefantendamen Europas feiert heute ihren 50. Geburtstag. Kaum zu glauben, dass sie nun schon ein halbes Jahrhundert auf dieser Erde weilt.
Eine grosse Feier wird Mala nicht ausrichten, sondern ganz allein mit sich selbst feiern, schliesslich ist ihr neuer Wohnort seit letzter Woche geschlossen und macht erst Ende März nächsten Jahres wieder auf.
Nichtsdestotrotz gibt es ein neues Lied für Mala, ihr Geburtstagslied.

Als Rüsselorakel hat sich Mala auch wieder einmal betätigt. Sie ist nicht wirklich von einem Aufschwung des FC St. Pauli überzeugt. Deshalb sagt sie, dass St. Pauli gegen den VfL Bochum nur Unentschieden spielen wird.
Na, mal sehen, was am Ende wirklich herauskommen wird. Da bin ich schon sehr gespannt.

 

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Heidi – Heute schon geglubscht?


Mit dem Titel – der einen Film bezeichnet, man erinnere sich bitte an meinen Motto-Monat – wird hoffentlich jeder etwas anfangen können, jedenfalls mit dem ersten Teil. Heidi wird ja wohl jeder kennen, wenigstens die Zeichentrickserie sollte geläufig sein. Der zweite Teil ist weniger verständlich, aber keineswegs irgendwie anzüglich gemeint. Fleissige Gucker von ETC (Elefant, Tiger & Co.) werden sicherlich sofort wissen, was ich meine und aus dem ersten und dem zweiten Teil zusammen das herauslesen, worüber ich heute schreiben will.
Es geht um die momentan wohl berühmteste Beutelratte jenseits der Milchstrasse. Wen ich meine: Heidi Glubsch, das schielende Opossum. Die Beutelratte, so die übersetzte Bezeichnung, ist das neue Maskottchen des Leipziger Zoos, und dabei ist sie noch gar nicht öffentlich ausgestellt. Das hält die Leute aber nicht davor zurück, sie toll zu finden und einen furchtbaren Hype um dieses schielende Wesen zu machen. Schön sieht sie nicht aus. Unförmig, dazu Übergewicht und schielt auch noch. Das Schielen kommt übrigens vom Übergewicht. Und da Heidi momentan auf Diät ist, wird das Schielen auch irgendwann verschwinden und dann wird gewiss auch der Hype aufhören.
Verstehen kann ich den Wirbel nicht, denn was ist an einem Tier besonders, das schielt? Vermenschlichen wir da nicht irgendwas? Jenalas Ersatzelefant jedenfalls hat sich in seinem Blog wahnsinnig über die Menschen aufgeregt, die so etwas wie ein schielendes Opossum toll finden. Jetzt würde sie überlegen, ob sie sich nicht eine Brille anschaffen solle, damit sie auch endlich einmal in die Schlagzeilen gerät und die Menschen ihr die nötige Aufmerksamkeit schenken. Oder sie wird Torwart beim hiesigen Fussballverein, der in der Nähe des Zoos seine Trainingsstätte hat. Dann würde sie auch den wahrscheinlichen Abstieg verhindern. Denn Jenalas Ersatzelefant würde sein Tor sauberhalten. Ein Blog allein reicht nicht, es braucht schon jede Menge Ideen.
Jetzt soll Heidi auch noch bei den Oscars zugeschaltet werden. Ich weiss ja, dass die Amerikaner ein wenig verrückt sind, aber das geht doch nun wirklich zu weit. Ich kann bloss hoffen, dass sich das alles wieder beruhigt.
Und was ist eigentlich mit Horst? Kennt das bekannte Leipziger Lama überhaupt noch jemand? Man muss sich das wirklich fragen, denn von Horschte hört man überhaupt nichts mehr. Früher war er der Star schlechthin, und was ist jetzt? Gar nichts, aber so ist das Leben eines Stars. Eben noch berühmt und jetzt bereits vergessen.
Soll ich doch noch mal von Ägypten anfangen? Die Ausdauer der Menschen dort ist wirklich beachtlich. Aber ob sich wirklich etwas ändern wird? Ob sich Mubarak der Macht der Masse beugen wird? Ich kann es irgendwie nicht glauben, dafür klebt er einfach zu sehr an seinem Stuhl. Er will nicht einsehen, dass die Masse ihn nicht mehr duldet. Sie wollen Erneuerung, Demokratie. Man bedenke doch nur einmal, dass seit 1981 in Ägypten der Kriegszustand herrscht. Nur deshalb konnte sich Mubarak so lange an der Macht halten. Und wir haben das auch noch alle unterstützt, indem wir in das Land gefahren sind und uns dort die Sehenswürdigkeiten einer längst vergangenen Zivilisation angesehen haben. Ganz so schlimm wie bei Idi Amin ist es nicht, aber da hat die Welt auch nur zugesehen und nichts getan, hauptsache er stand auf der richtigen Seite der Welt, nämlich auf der westlichen. Aber heute gibt es den Kalten Krieg nicht mehr und dennoch fürchten wir den Kommunismus immer noch, nur langsam wird er überholt vom Islamismus. Das ist das neue Schreckgespenst der westlichen Welt.

 
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Verfasst von - 5. Februar 2011 in Ägypten, Film, Real life, Tiere, Zoo

 

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