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Warum das Ü-Ei nichts mehr wert ist


Da wurde früher immer gewettert, dass Mädchen und Jungen in bestimmte Nischen getrieben werden, also wurde davon abgesehen. Jungen wurden nicht mehr in die Technik und Fussball-Ecke gestellt und Mädchen bekamen nicht mehr nur zuckerrosa und Prinzessinnen
Doch das ändert sich gerade wieder. Bei den Schulranzen ist es mir als erstes aufgefallen. Für Jungen blau mit Blauklotz-ähnlichen Dingen und für die Mädchen rosa mit Pferden, Einhörnern oder Disney-Prinzessinnen. Meine Schwester würde bei dieser geringen Auswahl ausflippen. Denn sie ist, was solche geschlechterspezifischen Zuschreibungen betrifft, nun gar nicht auf Rosa, Pferde und Disney-Prinzessinnen geeicht. Sie hasst schlichtweg solche Dinge. Lieber spielt sie Fußball – aber wehe es ist eine Mädchenmannschaft, denn diese können nicht Fußball spielen -, dann spielt sie lieber gar nicht. Technik interessiert sie ungemein. Am liebsten würde sie mal ein Auto auseinandernehmen, nur damit sie genau weiss, wie alles funktioniert. Vielleichtw ich das noch ändern, wenn sie älter ist und dann mitten in der Pubertät steckt. Bloss irgendwie glaube ich daran nicht. Aber man muss sich als Mädchen oder Junge von den ganzen Konsumgütern ja nicht vorschreiben lassen, was man zu kaufen hat.
Doch selbst Ferrero fängt nun damit an und hat sein Überraschungsei in Jungen- und Mädchen-Versionen aufgeteilt. Heute ist Ausgabetag der neuen Serien. Leider muss ich sagen, dass sie mich überhaupt nicht interessieren. In der Junge Version sind so komische Kugelkörper drin, wo man die Köpfe vertauschen kann. Nennt sich crazy Connection. Bei den Mädchen sind Feen drin, der Winx Club, der bis jetzt eigentlich immer nur als Testware drin war. Wen soll das denn begeistern? Da freute ich mich letzte Saison über die Handwerker-Elefanten und die smarten Stinker, doch was nun kommt, kann man wieder einmal vergessen.
Wertgegenstände sind die Figuren sowieso nicht mehr. Zehn Cent pro Figur, mehr sind die einfach nicht wert. Es ist zu eine Werteverfall gekommen, den Ferrero selbst ausgelöst hat. Identische Figuren in den einzelnen europäischen Ländern, einheitliche Beipackzettel, massenaufkommen der Figuren sogar ausserhalb des Ü-Eis. Bei real gab es beispielsweise an zwei Wochenenden pro fünfzig euro-Einkauf eine Sid- oder eine Scrat-Figur von Ice Age 4, die im Kinder Joy waren. Der wert dieser Figuren geht doch gegen Null. Warum sammelt man überhaupt noch? Weil einem die Figure gefallen, ein anderer Argument gibt es nicht mehr. Und diese Saison sieht es äusserst mau aus. Nur blöde Figuren. Wo sind die Happy Hippos geblieben oder Mission Maulwurf, die Zwerge, die Krokos, die dinos? All das gibt es nicht mehr oder kaum noch.
Aber die Figuren selbst haben sich auch verändert. Früher war da wirklich alles handbemalt, heute haben die Figuren doch schon einegegossene Grundfarbe oder sie werden gespritzt. Bemalt ist nur noch wenig. Kinder scheinen darauf auch keinen Wert zu legen, die wollen lieber Figuren oder was zum basteln drin haben. Kein Wunder, das den rchtigen Sammler das nicht mehr wirklich interessiert. Und einen Boykott der Ü-Eier würde es auch nicht geben. Selbst wenn, es würde eh niemand merken. Denn gekauft werden die Eierchen immer, selbst bei unverschämt hohen Preisen.
Ich gucke lieber, ob ich nicht noch irgendwo alte Figuren finde, denn de sahen einfach besser aus. Aber manche Verkäufer wollen dann den Katalgpreis haben und sind massig enttäuscht, wenn man sie für verrückt hält. Denn katalogpreise sind keine Verkaufspreise, sondern nur ungefähre Angaben. Bei ganz alten Figuren mag das eventuell hinkommen, aber ansonsten kann man das vergessen.
Tja, ich sollte aufhören ü-Ei-Figuren zu kaufen, denn sie sind nichts besonderes mehr, einfach nur noch Massenware.

In Syrien spitzt sich die Lage immer mehr zu. Kämpfe ohne Ende, Rebellen gegen Regierungstruppen. Die Welt sieht hilflos zu und was macht die UN? Nichts, so wie sie auch nichts im Bereich um den Virunga-Nationalpark zu machen scheint. Angeblich würden sie nur nmal oder zweimal pro Tag ihr Lager verlassen, um Wasser zu holen. Sich die Umgebung sehen sie sich nicht an, da das zu gefährlich sei. Wenn das stimmt, muss man sich doch fragen, wozu wir die UN eigentlich brauchen? Ist sie so nutzlos wie ihr Vorgänger, der Völkerbund?
Länder blockieren Entscheidungen, wie aktuell Russland oder China, weshalb nichts getan werden kann, um de Kämpfen in Syrien Einhalt zu gebieten. Warum macht da nicht gleich jedes Land, was es will?

 
 

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Tod des Elefanten Chumpol – Wenn die Elefantengruppe einen Ruhestörer verstößt


„Die sieht aus wie Monki.“
„Wie was?“ (Ich musste an Monk denken und verstand nicht, wie Carla Bruni wie der aussehen könnte, nach ihrer Gesichtserneuerung.)
„Wie Monki. Du weisst schon, der wie ein Schwein aussah.“
„Ach, du meinst Pigsy.“ (Regina sprach vom Monkey King. Ein Wunder, dass sie sich an so was erinnert.)

Eigentlich habe ich gedacht, dass mit dem Eintrag vom 28. April mein Elefanten-Themen wirklich erschöpft wären. Doch nein, in Köln ereignete sich am Mittwoch ein wahres Elefantendrama. Gegen Mittag ging die bereits schwer angeschlagene Elefantendame Chumpol Richtung Badeteich, wo sie zur Seite sackte und reglos liegen blieb. Erschütternde Besucher bekam mit, wie die Elefantenkuh starb.
In der Nacht war Chumpol von den anderen Elefanten rüde attacktiert worden. Sie hatte unter anderem mehre Zehen verloren (abgerissen), trug Muskelverletzungen und Abschürfungen davon. Dazu eine Auskugelung des Hüftgelenks, was nicht wieder hätte eingerenkt werden können. Die Gruppe hatte sich gegen sie aufgelehnt. Seit Chumpol mit den anderen Thais im Jahr 2006 gekommen war, hatte sie nur herumgestänkert. Sie akzeptierte die Rangordnung nicht, legte der Leitkuh öfters den Rüssel auf den Rücken, wollte mit den Jungtieren nichts zutun haben. Folglich: Eine Krawallmacherin ohnegleichen. Ansonsten war sie aber recht ruhig und friedfertig. Auch eine Krawallmacherin stänkert nicht 24 Stunden am Tag herum.
Nun hatten die anderen Elefanten anscheinend die Schnauze voll von Chumpol, statuierten an ihr Exempel und schlossen sie aus der Gruppe aus.
Warum ich sage, dass sie aus der Gruppe ausgeschlossen wurde? Als am Morgen die Elefanten von der Halle in ihre Boxen geführt wurden, wollte die Dickhäuterin nicht reinkommen. Erst da sahen sie, was geschehen war. Chumpol wurde behandelt, dann aber wieder zu den anderen Elefanten auf die Aussenanlage gelassen.
Gegen Mittag dann das „Drama“. Chumpol geht zum Wasser, sackte zur Seite und ist tot. Sie ist nicht im Wasser ertrunken, sondern, wie eine Obduktion ergeben hat, an Herz-Kreislauf-Versagen infolge eines posttraumatischen Schocks mit extremer Adrenalinausschüttung gestorben. Eigentlich für einen Elefanten Mitte dreissig kein Grund, um sein Leben auszuhauchen. Tja, wenn es da nicht die Vermutung gegeben hätte, dass sie wesentlich älter sei. Grund dafür einmal die Haut. Aber genau hätte man das Alter feststellen können, wenn man Chumpols Zähne betrachtet hätte. Problem: Chumpol liess sich nicht ins Maul gucken. Warum auch immer, jedenfalls machte sie nicht das Maul auf, damit sich ihre Zähne ansehen liessen.
Es gab immer die Vermutung, dass die Elefantenkuh aus einer schlechten Haltung käme. Vielleicht ein grund, dass sie ihr Maul verschlossen hielt und gegenüber den anderen Elefanten recht oft am stänkern war.
Die Obduktion brachte nun ans Licht, dass Chumpol in etwa 55 Jahre alt war. Also eine recht betagte Seniorin. Es gibt Elefanten, die zehn Jahre jünger und schon gebrechlich sind, oder auch Elefanten die fast zehn jahre älter und immer noch recht fit wie ein Turnschuh sind. Aber das ist wie beim Menschen, die Gene machen es aus. Nicht jeder ist mit sechzig noch so flott unterwegs, wie mit zwanzig.
Chumpol war eine „alte Kuh“ (so würde sich jetzt Jenala ausdrücken und meint es gar nicht beleidigend) und so war die Stresssituation für sie nicht zu verkraften. Schade, dass es so gekommen ist, aber so traten auch nicht weitere Probleme auf. Die da wären: Was wäre aus Chumpol geworden, nachdem sie aus der Gruppe ausgeschlossen und verstossen wurde? Sie konnte nicht woanders hingehen, sondern hätte sich irgendwo auf der Anlage in eine Ecke verdrücken müssen.
Wir dürfen allerdings bei aller Trauer nicht vergessen, dass es auch noch andere Tierarten gibt, wo es zu Rangeleien wegen Unverträglichkeit kommt. In Zürich (müsste dort gewesen sein), ist eine Tigerin ihren Verletzungen erlegen, nachdem sie mit dem Tigermännchen zusammengeführt wurde. Beide konnten sich nicht leiden. Oder aber bei Degus, deren Schwänze aussehen, als hätten sie die Milben. Das ist Folge von Stress und Unverträglichkeit der Gruppe. Das kann überall vorkommen, aber gerade bei den Elefanten wird so etwas schnell publik, denn die grauen Riesen sind nun einmal Publikums-Lieblinge.
In anderen Zoos wird der betreffende Elefant zum Bullen abgeschoben (siehe Hamburg mit Mala oder Leipzig mit Saida) oder er bekommt eine Dauerbewachung (siehe Hamburg).
Was mit Chumpol passiert ist, ist traurig, aber nicht zu ändern. Sie hat sich nicht in die Gruppe eingefügt, so dass es irgendwann dazu kommen musste. Sechs Jahre sind es nun gewesen, die relativ friedlich verlaufen sind. Vielleicht hätte was geändert werden können, wenn die Pfleger eher reagiert hätten. Aber wohin mit Chumpol? Das wäre ein Problem gewesen, denn ich denke nicht, dass irgendjemand diesen „Problemelefanten“ aufnehmen wollte.
Interessant finde ich ja noch die Tatsache, dass Elefanten in Zoos zum Badeteich geben, um dort ihr Leben auszuhauchen. Chumpol ist nicht die einzige gewesen, da gibt es noch andere, wo mir jetzt gerade aber nur die Elefantenkuh aus Heidelberg einfällt, die mit Illona vergesellschaftet war und aus einer schlechten Zirkushaltung kam. Die müssen wohl irgendeine Verbindung zum Wasser herstellen, anders kann ich es mir jedenfalls nicht erklären.
Chumpol wäre so oder so in den Elefantenhimmel gekommen. Das ausgekugelte Hüftgelenk hätte nicht ins Gelenk zurückgebracht werden können. Folglich hätte sie eingeschläfert werden müssen. Bevor das geschah, hörte ihr Herz einfach auf zu schlagen. Chumpol wusste es und ging zum Wasserbecken. Warum auch immer, aber es muss etwas zu bedeuten haben.

Wer übrigens nun endlich wissen möchte, welches Geschlecht das tote Jungtier von Salvana hatte: Es war ein Mädchen. Das ist wirklich traurig, wo Naing Thein doch fast nur Bullen zeugt. Schade, aber es lässt sich nicht ändern. Vielleicht wäre die Sache anders verlaufen, wenn Salvana mit den Elefanten zusammen gewesen wäre, denen sie vertraut. Aber das ist Spekulation und kann auch nichts mehr ändern.
Darjeeling läuft durchs Gehege, immer verfolgt von Kandy oder Shila. Tante Yashoda ist auch oft mit von der Partie. Mutter Lai Sinh kümmert sich mehr als bei Shila. Jedenfalls empfindet Jenala dies so. Ich kann dazu nichts sagen, war noch nicht da. Habe nur einige Bilder von dem kleinen Racker gesehen. Der wesentlich bessere Namen hätte kriegen können, als nach einer indischen Teesorte benannt zu werden, die zudem auch noch recht bayerisch anmutet.

Morgen die grosse Stichwahl in Frankreich zwischen dem Amtsinhaber Sarkozy und seinem Herausforder Hollande. Merkel favorisiert natürlich ihren Liebling Sarkozy, denn alles andere würde viel zu viele Umwälzungen bedeuten.
Ich vermute, dass Sarkozy wohl wirklich aus dem Elysée Palast ausziehen muss. Frankreich hat die Schnauze voll von ihn, da nützt nicht einmal seine Frau etwas. Die soll sich ja einer Gesichts-OP unterzogen haben. Völlig aufgequollen und ich weiss nicht was. Ist ihr Gesicht, nicht meins. Also soll sie machen, was sie für richtig hält.

Jenala hat sich einen neuen Laptop gekauft und ist nur am motzen. Kommt mit der Bedienoberfläche überhaupt nicht klar. Na ja, von Windows XP zu Windows 7 ist auch ein extremer Übergang. Aber da wird es doch wohl auch eine klassische Ansicht geben. Ausserdem findet sie, dass es das grösste Billigding ist, was es je gegeben hat. Nun ja, wenn sie findet. Kann ich nicht ändern. Allerdings frage ich mich, warum sie sich diesen Laptop dann überhaupt gekauft hat? Wahrscheinlich hofft sie immer noch, ihr alter Laptop würde sich in einer Art Selbstheilungsprozess selbst reparieren. Daran glaube ich nicht. Wenigstens hat sie ihn nun mal aufgeschraubt bekommen, um festzustellen, dass er völlig verstaubt ist. Allerdings kommt sie nicht an den Lüfter heran. Also zur Reparatur. Aber das wird bei ihr wohl noch dauern. Kann ich verstehen, aber mein PC war wirklich ein anderer Fall.

Bei den aktuellen KinderJoy mit der Hauptserie Ice Age 4 soll es beinahe eine Ausbeute von 100 Prozent geben, wenn man weiss, wie man die Figuren denn heraushören kann. Ich habe mal die Probe aufs Exempel gemacht und tatsächlich hatte ich eine Ice Age-Figur drin, wenn auch nicht eine der Hauptfiguren. Aber den Preis finde ich äusserst happig: 89 Cent soll man dafür berappen. Ich habe mich schon 2006 über die enormen Preise beschwert, aber das ist einfach ungeheurlich.

Wie lange noch bis der Roman „Die Rollen des Seth“ erscheint? Anderthalb Wochen noch, wenn ich richtig gerechnet habe, nicht wahr? Müsste so sein. Also nicht vergessen, denn das ist der Roman des Frühjahrs und Sommers. „Die Rollen des Seth“ von Helen Dalibor. Wer diesen Roman – Sparte Thriller – nicht liest, hat wirklich was verpasst.

 

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