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Alles hat einmal ein Ende


Gestern endete eine weitere Ära in der ARD. Es lief die wirklich allerletzte Folge von „Verbotene Liebe“. Nach zwanzig Jahren endete die zweite Daily der ARD. Die Mutter aller Dailys „Marienhof“ musste schon einige Jahre früher abtreten.
Bei „Verbotene Liebe“ hatte die ARD noch versucht, dem Zuschauerschwund entgegenzuwirken und vor allem Produktionskosten zu sparen, indem aus der Daily eine Weekly wurde. Doch damit wurde der Serie der endfültige Todesstoss versetzt. Denn der Freitag ist in der ARD der schlimmste aller Quotentief-Tage. Vielleicht war es Berechnung, als man „Verbotene Liebe“ auf diesen Sendeplatz legte, um die Serie endlich einstellen zu können. In der Mediathek soll „Verbotene Liebe“ angeblich besser gelaufen sein, als im Fernsehen. Aber noch wird diese Quote nicht zu der im Fernsehen gezählt. Dies soll erst im nächsten Jahr kommen. Viel zu spät für die Serie.
Der Freitag war immer der Tag, wo es im Vorabend bei der ARD nicht lief. Aber was da auch für Formate liefen, die wollte niemand sehen wie beispielsweise „Dating Daisy“ oder „Cuckoo“. Was in anderen Ländern vielleicht laufen mag – wobei „Daiting Daisy“ eine deutsche Serie gewesen ist -, muss hier noch lange nicht bei den Zuschauern ankommen.
Nun soll es eine neue Serie besser machen. Aber ob die Folgen über eine Handauflegerin, gespielt von Cordula Stratmann, wirklich besser ankommen werden als all die Serien davor, bleibt fraglich. Ende Juli wird dann die dritte Staffel von „Mord mit Aussicht“ wiederholt werden. Das war für mich die schlechteste der drei Staffeln, auch wenn sie die erfolgreichste gewesen sein mag. Viel zu klamaukartig. Mochte ich nicht, aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.
Die ARD versucht alles, um seinen Vorabend erfolgreicher zu gestalten, aber das scheint ihnen nur mit diesem nervigen Spin-off von „In aller Freundschaft“ zu gelingen. Wobei man da auch dazu gezwungen wird, die Folgen der jeweils anderen Serie sich anzusehen, weil sie sich überschneiden.
Seltsam fand ich, dass die „Hubert und Staller“-Folge von Mittwoch so erfolgreich war – für eine Wiederholung. Beinahe zwei Millionen sollen sich die Folge angesehen haben. Allen Folgen zuvor merkte man an, dass sie Wiederholung waren und selbst die aktuellen Folgen der vierten Staffel kamen nicht besonders an.
Aber was haben wir nun gelernt: Die Zuschauer wollen lieber Kochsendungen oder Quizshows sehen als eine altgediente Serie. Wobei sich irgendwann dort auch die Wiederholungen einstellen mit Intrigen und ich weiss nicht was. Bin nur mal gespannt, wann die Telenovelas eingestellt werden. Noch laufen sie, aber irgendwann werden auch die Zuschauer wegsterben – denn es sind meistens ältere, die sich das ansehen.
Was ist eigentlich das tolle an Quizsendungen? Weil ich dabei etwas lernen kann? Bisher habe ich bei den Sendungen nicht wirklich etwas Interessantes gelernt und wusste auf jede Frage noch eine Antwort. Aber so kurz wie ich in diese Sendungen schalte, sehe ich wohl auch nicht, wenn das mal eine Frage kommt, die ich nicht beantworten kann.

Ja, ich weiss, dass Griechenland inzwischen mehr als durchgekaut ist. Deshalb habe ich es heute auch nicht mehr als Themenaufhänger genommen. Denn praktisch ist Griechenland nur noch einen winzigen Schritt vom Staatsbankrott entfernt. Tsipras tut zwar immer so, als wolle er alles dafür tun, dass Griechenland die Bedingungen erfüllt, zugleich stemmt er sich dagegen und tut so, als ob Griechenland nicht nach Lösung suche müsste und nicht mit dem Rücken zur Wand stehe. Das scheint nun gerächt zu werden. Denn wie es momentan aussieht, werden die Hilfspakete zum 30. Juni auslaufen und dann wird Griechenland nichts anderes übrig bleiben, ausser den Staatsbankrott zu erklären. Natürlich könnten sie es immer noch abwenden, wenn sie entweder den Reformplänen zustimmen oder aber einen reichen Geldgeber finden, der ganz Griechenland übernimmt. Will Katar es nicht versuchen. Dann könnte die WM 2022 auch im Sommer stattfinden und Stadien wären auch bereits vorhanden, auch wenn sie erst einmal modernisiert und vergrössert werden müssten. Aber dazu kann sich Katar gleich auf die Arbeitskraft der einheimischen Bevölkerung sicher sein. KJlingt das nicht nach einer tollen Lösung? Griechenland verkauft sich für, sagen wir mal, zehn Jahre an Katar und kassiert für diese Zeit so viel Geld, dass sie saniert und wieder flüssig sind. Wenn Griechenland schon seine Häfen China und Russland überlässt, kann man doch gleich das ganze Land einem anderen Staat verpachten.
Gut, bleiben wir realistisch, denn so was wird es nicht geben.
Die Reformpläne wurden vorgestellt, wo Griechenland erneut massiv zum Geld sparen aufgefordert wird. Tsipras hingegen kann oder will sich deshalb zu keiner Entscheidung durchringen, sondern versucht den schwarzen Peter den Griechen zuzuschieben, die natürlich mit „Nein“ stimmen sollen. Das soll bereits am 05. Juli sein, doch dann ist es bereits zu spät. Denn am 30. Juni läuft alles aus. Da kann Tsipras noch so sehr seine Hände in Unschuld waschen, er hat es am Ende versaut. Vorher waren es natürlich andere, die Griechenland in die Misere brachten. Wenn man es genau betrachtet, hätte Griechenland mit seinen frisierten Bilanzen nie in den EU-Vorgänger aufgenommen werden dürfen und später auch nicht in den Euro. Wobei andere Länder auch ihre Bilanzen geschönt haben mögen, um den Euro zu bekommen, aber nicht dermassen, dass sie den Euro nicht verdient hätten.
Und nun hängt Griechenland wie eine nervige dicke Warze an der EU und will Geld und Geld und noch mal Geld. Doch anstatt auch etwas gegen die Krise zu tun, wird weiterhin die Hand aufgehalten und so getan, als müsse man überhaupt nichts tun – vor allem nicht sparen.
Und wer ist der böse Staat, der Griechenland so viele Bürden auferlegt? Tja, laut Griechen ist das Deutschland, die den Untergang Griechenlands wollen. Die sollten aufpassen, was sie sagen, denn aus welchem Land kommen die meisten Touristen, um in Griechenland Urlaub zu machen? Ja, es sind immer noch ie Deutschen. Warum man dann gerade dieses Land dermassen diffamiert, bleibt schleierhaft, aber Schuld sind bekanntlich immer die anderen an der eigenen Misere.
Am 30. Juni, am Dienstag, laufen die Hilfsprogramme aus. Daran wird sich sehr wahrscheinlich nichts ändern. Dann wird der Grexit kommen – längst überfällig, aber durch Geldzahlungen immer hinausverzögert worden. Damit ist es nun wahrscheinlich vorbei.
Griechenland hat sich selbst ins Abseits gestellt. Natürlich sind daran auch Tsipras und Varoufakis schuld, die immer so getan haben, als liege es nicht an ihnen, dass Griechenland auf keinen grünen Zweig kommt, sondern immer mehr Geld braucht. Das Fass ohne Boden ist am Ende. Und die Menschen stehen Schlange vor den Geldautomaten, um noch schnell ihr Erspartes in hartem Euro bei sich zuhause zu bunkern.
Nächste Woche dann sehr wahrscheinlich noch einmal Griechenland, aber dann ist wohl endgültig Schluss.

Die Auftaktspiele der neuen Bundesliga-Saison wurden bekannt gegeben. Gleich im ersten Spiel kann der HSV beweisen, dass er den Neuanfang geschafft hat, denn es geht gegen den Rekordmeister, gegen Bayern München. Auch qewenn ich kein HSV-Fan sein mag, hoffe ich, dass sie es den Bayern zeigen werden. Darf ich hier in München gar nicht laut sagen, aber ich will nun mal nicht, dass Bayern München einen Rekord nach dem anderen einheimst. Jetzt wollen sie auch noch einen weiteren Rekord für sich allein beanspruchen: viermal hintereinander Deutscher MEister geworden zu sein. Bisher mussten sie sich den Rekord – dreimal hintereinander Meister geworden zu sein – mit Mönchengladbach teilen. Nun wollen sie ein weitewres Alleinstellungsmerkmal. Das geht mir gehörig gegen die Hutschnur. In den letzten Jahren hat Bayern so viele Rekorde eingestellt, dass es an der Zeit ist, dass sie mal Pause machen. Ich fordere nicht gleich, dass sie im Mittelfeld der Tabelle landen. Von mir aus können sie dreimal hintereinander die Champions League gewinnen, interessiert mich überhaupt nicht.
Aber wenigstens gibt es momentan noch einen Rekord, den sie nicht durch Leistung erringen werden. Als einziger Verein nicht aus der Bundesliga abgestiegen zu sein. Diesen Rekord hält, wie bekannt, der Dino der Liga, der HSV. Und gerade deshalb muss man dem HSV schon wünschen, dass er nie absteigen möge. Denn auch wenn man den Verein nicht leiden kann, sollte man ihm diesen Rekord gönnen, weil Bayern München auf diesen Rekord verzichten muss.

Mich gewundert, warum WordPress in Regenbogenfarben erscheint. Die Erklärung: Damit wird die Legalisierung der Homo-Ehe in sämtlichen US-Bundesstaaten gefeiert. Das ist wirklich ein Fortschritt, denn bekanntlich ist die USA äusserst konservativ. Aber sie sind fortschrittlicher als Deutschland, wo man sich immer noch nicht einigen kann, ob man es legalisiert oder nicht. Die CDU und vor allem die CSU stemmen sich dagegen. Vielleicht nennt man es einfach mal anders, denn Homo-Ehe finde ich nicht so schön. Gleichgeschlechtliche Ehe mag länger und komplizierter sein, aber es klingt immer noch schöner als Homo, denn bei dem Wort muss ich an ein Schimpfwort denken und als nächstes an die Vorfahren des Homo Sapiens.
Im Bundestag kann man sich zu nichts einigen. Dafür ist man nun im Arbeitsministerium von Andrea Nahles wieder zurückgerudert, was die Personenumlaufaufzüge betrifft. Nachdem nur Mitarbeiter des Gebäudes diese nach Einweisung benutzen durften, soll nun wieder jeder die Paternoster benutzen dürfen. Dazu sollen aber auch Hinweise zur Benutzung angebracht werden. Ich würde mal vorschlagen, dass dort steht, nicht hinausspringen und nicht zu früh oder zu spät einsteigen. Natürlich auch keine Rollwagen mit Akten oder ähnliches mit reinnehmen wollen. Passt erstens nicht und zweitens kann da wirklich was passieren.

Die Namen der Teilnehmer für das Sommer-Dschungelcamp sind bekannt. Es sind einige Namen dabei, die man erwartet hat, wie beispielsweise Ingrid van Bergen, die immer gesagt hat, dass sie gerne einmal dorthin zurückwolle. Auch Walter Freiwald ist natürlich wieder mit von der Partie sowie Jay Khan, Costa Cordalis oder Brigitte Nielsen. Grosse Überraschungen gibt es nicht, aber will überhaupt jemand das Sommer-Dschungelcamp sehen? Gezwigt wird es ab dem 31. Juli. Könnte interessant werden, weil es 31 Kandidaten sind von denen es nur einer schaffen wird, ins Dschungelcamp in Australien zurückzukehren.
Ich tue mir die Sendung jedenfalls nicht an, da auch Michael Wndler wieder dabei sein wird. Den muss ich wirklich nicht sehen, bei PromiBigBrother hat er mir letztes Jahr wirklich gereicht.

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Schuld sind nur die anderen – Griechenland kann nichts für seine Misere


Langsam wird die Zeit knapp für Griechenland. Bis zum 30. Juni muss nicht nur das geliehene Geld der IWF zurückgezahlt werden, sondern auch endlich konkrete Plänestehen, wie Griechenland weiter Geld einsparen will, um sich aus der Krise zu stemmen.
Nur hat man das Gefühl, dass weder der griechische Ministerpräsident Tsipras noch der Finanzminister Varoufakis die Situation wirklich ernst nehmen. Sie tun so, als sei Griechenland vollkommen unverschuldet in Not geraten und müsste nun von den anderen EU-Ländern gerettet werden, weil es deren Pflicht sei. Verpflichtungen müsse Griechenland auch nicht eingehen. Und überhaupt: Schulden zurückzahlen? Nein, das braucht das Land nicht. Das hat nun auch eine völlig „unabhängige“ Prüfungskommission festgestellt. Griechenland trägt keinerlei Schuld an der eigenen Misere und müsse deshalb auch keine Schulden zurückzahlen. Ausserdem schuldet Deutschland Griechenland immer noch Geld – Reparationen.
Wenn Deutschland endlich einmal die Güte hätte, die Milliarden zu überweisen, wäre Griechenland auch wieder flüssig. Aber wenn das reichste Land Europas nicht zahlen will, dann kommt man eben auf keinen grünen Zweig.
Gut, das ist ein wenig überspitzt geschildert, aber man kann sich gut vorstellen, dass Ähnliches im Kopf von Tsipras und Varoufakis herumspukt.
Denn wieso geht es mit Griechenland nicht bergauf? Man müsste doch den Ansatz von Besserung erkennen, denn die Krise hat doch nicht erst gestern Griechenland lahmgelegt.
Die Geriechen jedenfalls befürchten schon das Schlimmste und leeren ihre Konten, um nichtnoch ihr Erspartes zu verlieren, wenn die Banken in die Pleite rauschen. Dabei übersehen sie, dass sie mit ihren überstürzten Kontenleerungen diese Pleiten nur anfeuern. Deshalb haben die Banken schon um Unterstützung bei der IWF gebeten, um weiterhin Bargeld zur Verfügung zu haben. Doch wäre es nicht besser, wenn sie das Abheben von Geld auf ein Minimum beschränken würden? Wäre das nicht eine bessere Lösung? Natürlich würde es dann auch die Touristen treffen, die danach auch nur noch das ausgegebene Minimum abheben können. Und wenn Griechenland tatsächlich aus dem Euro fliegt und die Banken zusammenbrechen, dann kann man seine EC-Karte vergessen. Wer also einen Griechenland-Urlaub plant, sollte sich eine Kreditkarte besorgen, falls man die noch nicht hat. Denn damit kann man zahlen, auch wenn sonst nichts mehr geht.
Griechenland steht das Wasser bis zum Halsund was machen sie? Da mit der EU nicht mehr gut zu reden ist, suchen sie sich bessere Geschäftspartner und da kommt das gechasste Russland gerade recht. Vor einiger Zeit schrieb ich, dass Russland durch Griechenland eine Pipeline bis in die Türkei ziehen wolle. Das ist nun besiegelt worden und Griechenland bekommt auf einen Schlag das Geld, was eigentlich erst Jahr für Jahr gezahlt werden sollte. Bei Russland sollte man auch lieber gleich das ganze Bargeld verlangen, denn die Finanzen des Landes sind auch nicht gwrade rosig. Auch nicht erst seit den Sanktionen, aber seitdem ist die Lage noch prekärer geworden. Pleite gehen wird Russland nicht, solange sie Krieg führen kurbelt das die Wirtschaft an, auch wenn es sich irgendwann ins Gegenteil umkehren kann, wenn man den Zustand zu lange anhalten lässt.
Aber Griechenland hat immer noch nicht verstanden, was nun Sache ist. Schuld sind natürlich immer die anderen, vor allem die EU, die ihnen nicht einfach die Schlden erlässt. Ach was, Schulden haben sie ja gar nicht, aber das muss man der EU natürlich erst einmal begreiflich machen. Und so lange wird eben mit denen gespielt. Man macht ein paar Zugeständnisse, streut ihnen Sand in die Augen und am Ende wird doch das gemacht, was man schon die ganze Zeit wollte. Natürlich erst, wenn man das nötige Geld kassiert hat, um wieder flüssig zu sein. Und dann nach mir die Sintflut.

Neben dem ganzen Theater mit Griechenland hat die EU noch Zeit gefunden, sich um andere Probleme zu kümmern. Zweites Lieblingsthema der EU ist Russland. So wurde beschlossen, dass die Sanktionen gegen Russland noch mindestens bis 2016 dauern sollen, wenn nicht sogar darüber hinaus, sollte sich nichts an den russischen „Eroberungsplänen“ ändern. Ich frage mich zwar immer noch, was das bringen soll, denn es ist nichts anderes als ein Kräftemessen – von beiden Seiten.
Vorteil haben weder die EU noch Russland, dafür jede Menge Nachteile. Eigentlich hatte es Russland treffen sollen, aber im Grunde genommen erwachsen den Firmen, die keine Geschäfte mehr mit Russland machen dürfen, weitaus grössere Nachteile. Denn ihre Gewinne gehen zurück, die sie nirgendwo ausgleichen können.
Aber Hauptsache, die Politiker haben ihren Willen bekommen und bieten Putin immer schön eine Angriffsfläche.
Wenn man Russland wirklich treffen will, soll man das anders machen. Putin überall einladen, aber ihn wie Luft behandeln. Das wird ihn vielmehr wurmen als irgendwelche Sanktionen. Genauso hätten sie es auch beim G7-Gipfel in Ellmau machen sollen. Putin wird als Gast eingeladen, aber sprechen will niemand mit ihm, auch lässt sich niemand mit ihm ablichten. Der wäre so sauer gewesen. Aber diese Chance hat man nun verpasst. Aber was nicht ist, kann immer noch werden.

Die erste allein geschriebene Enzyklika von Papst Franziskus wurde am Donnerstag im Vatikan vorgstellt. Sie ist an alle mMenschen guten Willens gerichtet, also nicht nur an Katholiken. Das hat Franziskus so eingeführt, dass er nicht prinzipiell die Katholiken anspricht, sondern eben alle Menschen anzusprechen versucht. Zwar sind auch unter seiner Amtszeit die Katholiken die einzig wahren Christen, aber er betont das nicht so sehr, wie es beispielsweise sein Vorgänger, der emeritierte Papst Benedikt XVI., getan hat.
Und mit diesem päpstlichen Rundschreiben oder Lehrschreiben mit dem Titel „Laudato Si“befasst sich Franziskus mit dem Bewahren der Schöpfung
Das klingt nun so, als würde es um irgendetwas in der Bibel gehen. Das tut es nicht, denn es geht darum, dass wir Menschen verantwortungsvoll mit der Erde umgehen. Natürlich nicht nur mit der Erde, sondern mit allem, was dort auch so kreucht und fleucht. Wir sollen uns auf uns selbst besinnen, aufhören die Erde auszubeuten oder Dinge zu manipulieren, die man nicht verändern sollte.
Interessant an der Enzyklika ist, dass er auch diejenigen angreift, die mit der Bibel argumentieren, aber nur ihren eigenen Vorteil darin sehen, also praktisch die Bibel so auslegen, wie es ihnen gerade passt.
Das Lehrschreiben entspricht dem, was Franziskus seit seinem Amtsantritt anmahnt. Nun hat er es in schriftliche Worte gefasst. Bleibt allein die Frage, ob es mehr als nur ein Echo aufwerfen wird? Einige angesprochene Dinge in dem Rundschreiben sind es wert, darüber nachzudenken, andere Themen sind ein wenig heikel. Dabei darf man auch nicht vergessen, dass die katholische Kirche immer noch recht konservativ ist.
Dennoch ist es eine Enzyklika, die man nicht einfach in die Ecke stellen und verstauben lassen sollte.

Vor einer Woche bestritt die deutsche Nationalmannschaft sein EM-Qulifikations-Rückspiel gegen Gibraltar. Die erste Halbzeit war höchst mau gewesen, gerade einmal ein Tor hatte die deutsche Mannschaft zustande gebracht, dazu einen Elfmeter verschossen. Beinahe sah es so aus, alks würde Gibraltar über die Deutschen triumphieren, obwohl es keine Profi-Fussballer sind. Elefantendame Mala war am toben, denn so eine Leistung hatte sie nicht erwartet. Aber in der zweiten Halbzeit, als dann die Tore fielen, war sie zufriedengestellt. Die alte Kuh hatte getippt, dass Deutschland gewinnen würde, dass es aber so schwierig wäre, hätte sie nicht gedacht. Das hatte hingegen die Pusteblume vorausgesehen, die laut Jonas getippt hätte, dass Gibraltar sich ein paar Chancen herausarbeiten würde. Letztendlich hatte sie aber auch auf einen Sieg der deutschen Nationalmannschaft getippt.
Aktuell ist die deutsche Mannschaft zweiter hinter Tabellenführer Polen. Wenn im Oktober das Rückspiel erfolgt, gibt es vielleicht keine zweite Schlacht von Tannenberg 1410 wie noch beim Hinspiel.
Elefantendame Mala kann sich nun endlich erholen, wo die Bundesliga beendet ist und auch keine EM-Qualifikationsspiele mehr anstehen. Natürlich könnte die alte Kuh nun auch die Spiele der U21 oder der Frauen-Nationalmannschaft tippen. Aber dazu hat sie keine Lust. Sie drückt beiden Mannschaften den Rüssel, dass sie gut abschneiden mögen, ist ist aber auch schon alles.
Stattdessen will sie nun der Faulheit frönen, nur unterbrochen von Schlammbädern, Baden, oder fressen. So will sie ihre Tage verbringen. Die fussballfreie Zeit ist auch schnell wieder vorbei.
In zwei Wochen jährt sich zum dritten Mal Malas Abreise.

 

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Wird Griechenland endlich aus dem Euro geschmissen?


Gibt es eigentlich noch irgendein anderes Thema als Griechenland und die Schuldenkrise? Anscheinend nicht. Natürlich geht es noch um das EM-Qualifikationsspiel gegen Gibraltar oder die Trainerverpflichtungen von Schalke und Frankfurt. Dann sind noch ein paar sehr bekannte Schauspieler wie Pierre Brice oder Christopher Lee gestorben, James Last nicht zu vergessen, aber das alles bestimmende Thema in den Nachrichten ist und bleibt Griechenland.
Denn Griechenland kommt einfach nicht aus der Krise raus. Ja, ich wiederhole mich, aber es ist doch so. Was soll ich da anderes schreiben?
Aber man hat das Gefühl, dass Griechenland gar nichts macht, um aus der Krise rauszukommen. Sie lassen sich praktisch von der EU und der IWF durchfüttern. Und wenn man Griechenland mal die Daumenschrauben angezogen werden, dann fangen sie gleich zu jammern an und fühlen sich ungerecht behandelt.
Inzwischen steht wieder der „Grexit“ im Raum. Das will Griechenland natürlich unbedingt vermeiden, heisst es doch, dass der Geldhahn der EU sich für sie nicht mehr öffnen wird. Und wenn sie das Geld nicht mehr bekommen, wird es auch von der IWF kein Geld mehr egben. Da wird sich ein Teufelskreis öffnen, den Griechenland nur mit dem Staatsbankrott beenden kann.
Im Übrigen frage ich mich, warum sich Griechenland so sehr gegen einen Staatsbankrott wehrt. Natürlich müsste Griechenland dann den Euro abgeben und wieder zur Drachme zurückkehren, aber sie würden endlich aus der Misere kommen. Vor allem würde der Ausverkauf gestoppt werden. Verschiedene Häfen sollen an China oder Russland verpachtet werden. Klingt alles ganz schön, weil es Geld bringt, aber an die Nachteile denkt niemand.
Und wo nun wieder ein Grexit im Raum steht, glaubt Griechenlands Finanzminister Varoufakis nicht daran, dass es tatsächlich so kommen könnte. Selbst die griechischen Banken werden sich wohl nicht einmal mehr ein Jahr halten können, wenn nicht endlich eine Einigung erzielt wird. Aber Griechenland fordert nur und tut nichts.
Die Leidtragenden werden wieder die einfachen Bürger sein. Wenisgtens sollen die griechischen Rentner nun ihre Rente wieder in voller Höhe ausgezahlt bekommen. Das hat ein Gericht entschieden. Die Rentenkürzung sollte Griechenland wieder auf die Beine bringen, so ist es nicht gekommen und so wird es nie kommen. Griechenland wird in zwanzig Jahrewn noch am Geldhahn der EU hängen, wenn nicht endlich hart durchgegriffen wird. Bestraft werden sowieso nur diejenigen, die zuvor bereits gestraft waren.

Momentan laufen in der ARD die Folgen von „Elefant, Tiger & Co.“, wo Hoas zweites Jungtier geboren ist. Wir wissen alle, wie es am Ende ausgegangen ist, auch dieses Jungtier kam über ein paar Tage nicht hinaus. Das ist traurig, aber mich macht wütend, wie man über Hoa spricht. Sie wird so hingestellt, als sei sie gegenüber Jungtieren – besonders ihren eigenen – bösartig und wollte die nur verletzten oder gleich töten. Nein, so drastisch ist es nicht gesagt worden, aber Hoa kam dennoch ganz schlecht weg. Das hat sie nicht verdient. Sie ist schwierig, aber so was sollte man wirklich nicht über sie sagen.
Vielleicht sollte man sich lieber hinterfragen, warum sie gegenüber ihrer Tochter so aggressiv war. Denn genauso gut kann es sein, dass sie gemerkt hat, dass ihre Tochter keine Zukunft hat. Ein Elefant wird da mehr wissen als wir und deshalb wollte sie nichts von ihr wissen. Oder sie hat auf sie aggressiv reagiert, weil diese die ganze Aufmerksamkeit der Pfleger bekam. Da war Hoa eifersüchtig und dann lässt man das nun mal an der Person aus, die der Auslöser ist. Das ist vollkommen losgisch.
Und ist es tatsächlich Hoa gewesen, die ihrer Tochter die Verletzung beigebracht hat? Es hat mal geheissen, es sei Trinh gewesen, dann soll das Kuhkalb auf dem Übergang von Sand und Beton aufgekommen sein. Was denn nun? Warum macht man es sich so einfach und gibt Hoa immer die ganze Schuld? Das stört mich, denn im Grunde ist Hoa ein netter Elefant, ein wenig verrückt, aber nicht bösartig.
Da könnte man genauso gut behaupten, dass Thura bösartig sei, denn die Elefantin ist ihren Jungtieren gegenüber auch nicht sozial eingestellt und kann diese nicht wirklich ausstehen. Warum muss denn immer eine andere Kuh neben ihr stehen? DamitThura ihre Jungtiere trinken lässt. Aus diesem Grund bin ich auch sehr gespannt, was im nächsten Jahr sein wird, wenn Thura ihr Jungtier bekommen wird. Wird Saida der Rolle gerecht werden, die bisher Shandra übernommen hat? Dabei muss man sich erinnern, dass Saida nach Thuras Ankunft Rani verprügelt hat und Mutter Thura da auch noch mitmachte. Gut, Rani soll eine Klette sein, aber wie ist das mit einem Babyelefanten? Wird Saida sich da zusammenreissen oder genauso unsozial reagieren? Muss am Ende noch Shandra aus Hamburg anreisen, um das Schlimmste zu verhindern? Es wäre die denkbar schlechteste Lösung, denn damit wird Hamburg seine gefestigte Herdenstruktur verlieren. Da könnte man gleich Mala zurückholen, da Mogli sowieso ihren Posten als Leitkuh verlieren wird. Und mit Mala würde sogar noch ein wenig Ruhe einkehren. Klingt seltsam, ist aber so.
Elefantendame Mala nimmt immer mal wieder ein schönes Schlammbad. Sie sagt immer, dass es nichts Schöneres als Schlamm gebe. Er sei gut gegen die Sonne und würde auch die Haut vor Falten bewahren. Man kann sehen, dass Mala vieleSchlammbäder genossen hat, denn tiefe Runzeln hat sie nicht, im Gegensatz zu ihrer Lieblingsfeindin Mogli oder Genossin old Rani. Die sehen alt aus und haben Falten.
Ein Fussballspiel muss die Elefantendame noch tippen, dann hat sie erst einmal Ruhe bis die Bundesliga beginnt und die Erste Runde des DFB-Pokals stattfindet. Gegen Mönchenglaadbach muss Malas Lieblingsverein St. Pauli spielen und werden sehr wahrscheinlich ausscheiden. Der HSV hingegen hat ein leichtes Los mit Carl Zeiss Jena erwischt. Bleibt nur abzuwarten, ob sie in der neuen Saison sich endlich zusammenreissen und Fussball spielen.
Das letzte Spiel, dass Mala getippt hat, ist das EM-Qualifikationsspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Gibraltar. Die alte Kuh ist davon überzeugt, dass Deutschland gewinnen wird. Beim letzten Spiel gegen die USA hatte sie daneben gelegen und war für ein Unentschieden gewesen. Fast hätte sie recht gehabt, aber auch nur fast.
Dafür hatte die Pusteblume den richtigen Riecher bewiesen und hatte sich für eine Niederlage entschieden. Wenn sie so weiter macht, wird sie Mala noch ordentlich Konkurrenz machen. Aber dieses Mal ist sie mit Mala einer Meinung und glaubt auch daran, dass Gibraltar verlieren wird. Allerdings geht sie davon aus, dass Gibraltar ein Tor schiessen wird. Vielleicht wieder ein Eigentor, so wie beim letzten Mal? Jedenfalls sollte Deutschland ordentlich Tore schiessen. Ich habe so das Gefühl, dass am Ende das Torverhältnis entscheidend sein wird, wer zur EM führt und wer nicht.

 

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Griechenland will alles – nur keine Reformen


Griechenland steht kurz vor der Pleite, wird aber nicht müde sich in einem besseren Licht darzustellen als es der Wahrheit entspricht.
Eine erste Rate wurde pünktlich an die IWF zurückbezahlt. Das Geld, das in diesem Monat in vier Raten zurückbezahlt werden soll, wird erst am Ende des Monats bezahlt werden. Davon wurde die IWF in Kenntnis gesetzt und hat es hingenommen.
Ganz ehrlich, genau das war zu erwarten gewesen, dass Griechenland seine Raten nicht zahlt, sondern seine Gläubiger auf später vertröstet. Wer weiss, ob die Griechen das Geld am Ende des Monats tatsächlich zurückzahlen werden? Es kann sich genauso gut nur um Sand in die Augen streuen handeln. Darum wurde eine erste fällige Rate pünktlich zurückgezahlt. Nur was danach kommt, wird vielleicht bis gar nicht zurückbezahlt werden.
Dazu passt auch, dass Ministerpräsident Tsipras die Forderungen an Griechenland, um weiteres Geld zu bekommen, für überzogen und nicht ausführbar hält.
Irgendwas muss Griechenland tun, um aus der Schuldenkrise zu kommen. Aber wenn man liest, dass Griechenland weiteres Geld bewilligt werden soll, damit es damit die Kredite bedienen kann, frage ich mich, was das eigentlich soll. So wird der Teufel mit dem Beezelbub ausgetrieben. Man kan Griechenland doch kein Geld geben, wenn sie keines haben, um bestehende Kredite zurückzuzahlen. Wenn Otto Normalverbraucher zu einer Bank gehen würde und einen Kredit haben will, muss er Sicherheiten vorlegen. Und wenn eben alle Sicherheiten futsch sind, dann gibt es eben keinen Kredit. Aber Griechenland ist was anderes. Das Fass ohne Boden kann ewig weiter Geld fordern, sich über Gegenleistungen aufregen, die es erbringen soll, und immer weiter knapp an der Staatspleite vorbeischrammen. Wie lange soll das noch gehen? Wenn nicht bald etwas getan wird, wird Griechenland noch in zwanzig Jahren mit Krediten versorgt. Denn jeder neue Kredit wird für die alten Kreditegenutzt, um diese zurückzahlen zu können. Genau so hat man in der DDR am Ende auch gewirtschaftet.
Griechenland sollte seinen Staatsbankrott erklären und fertig. Damit wäre allen geholfen, aber nein, Griechenland bekommt immer neues Geld. Nur wo sieht man, dass sie wirklich etwas dafür tun, dass sie aus der Krise kommen wollen? Bisher fallen Tsipras und Varoufakis nur durch markige Worte auf, nicht durch Taten.
Es wäre am einfachsten, wenn man Griechenland den Geldhahn zudreht, so hart das klingen mag. So werden die Politiker vielleicht endlich verstehen, dass EU und IWF keinen Sand mehr in die Augen streuen können. Vor allem muss man sich fragen, wofür das Geld eigentlich genutzt wird. Kommt es der Bevölkerung, den eigentlich Leidtragenden, zu Gute? Man muss es bezweifeln.

Der G7-Gipfel fängt in Elmau an und sogleich macht Putin wieder von sich Sprechen. Kann er schon nicht am Gipfel teilnehmen, weil mann Russland aus dem Treffen der Grossen rausgeworfen hat, muss er eben anders auf sich aufmerksam machen. So sagt er nun, dass die USA das Feindbild Russlands einheizen würden. Irgendwo wird sicherlich noch ein Feindbild Russlands aus der Zeit des Kalten Krieges existieren. Aber Putin müsste eigentlich mal erkennen, dass er es ist, der das Feindbild in der Welt schürt. Wenn er seine imperialistischen Ambitionen zurückstecken würde, wären er und Russland viel beliebter in der Welt. Aber Erkenntnis ist ein weiter Weg. Die einen finden das Ziel, die anderen irren umher.
Aber man spricht von Russland, das ist die Hauptsache, wenn sie schon nicht mehr zum ehemaligen G8-Gipfel gehören, dann muss es eben anders gehen. Holen wir alte Feindbilder raus und schmücken diese aus. Fertig ist die Laube, wie es so schön heisst.

Elefantendame Mala freut sich über das schöne Wetter, das den Sommer einläutet. Sie hat wieder genug zu tun, findet zwischendurch aber immer noch Zeit, um ein Spiel zu tippen. So ist es dieses Mal das Freundschaftsspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die USA. Mala glaubt an ein Unentschieden, denn bei Freundschaftsspielen würde die deutsche Nationalelf sich nicht so sehr anstrengen und eher versuchen, dass sich die einzelnen Spieler zu einem Team auf dem Spielfeld zusammenraufen.
Auch die Pusteblume sieht für dieses Spiel schwarz und hat sogar auf eine Niederlage getippt. Möglicherweise hat sie eher recht mit ihrem Tipp als die alte Kuh, denn die Pusteblume hatte in letzter Zeit einen Lauf. Manchmal schwächelt sie zwar noch, aber ihre Durststrecke hat sie beendet. Wie sicher sie gewesen sein soll, dass der HSV in der Ersten Liga bleibt. Jede andere Meinung hätte sie gar nicht erst in Betracht gezogen. Und sie hatte am Ende recht, auch wenn kaum einer daran geglaubt haben mag. Selbst Jonas war skeptisch gewesen. Aber der traut seinem Fussballorakel keine zwei Meter weit.
Elefantendame Mala ist ein wenig empört darüber, dass man sich so freut, dass Nang Faa nun über 100 Kilo wiegt. Bei ihr würde man so ein Theater wegen jedes Gramms machen, nur bei Nang Faa kann es ruhig mehr sein. Dabei ignoriert die alte Kuh, dass es sich bei Nang Faa um ein zwei Wochen altes Jungtier handelt und nicht um eine Elefantenkuh von fast 53 Jahren. Aber Mala versteht es immer, von sich reden zu machen. Sie will halt Aufmerksamkeit – und die bekommt sie auch.
In genau einem Monat wird es drei Jahre her sein, dass sie ihr Zuhause verlassen musste.

 

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Geld lässt das Gewissen verschwinden


Frankreich mischt gross mit, wenn es daru geht, Putin wegen der Ost-Ukraine zu rügen und sich neue blödsinnige Sanktionen auszudenken. Aber nun ist herausgekommen, dass sie an ihrem grossen Rüstungsgeschäft mit Russland festhalten wollen – aller Kritik zum Trotz. Nun ja, es geht schliesslich auch um einige Milliarden. Die will man sich nicht so einfach durch die Lappen gehen lassen.
Widerspricht das nicht dem Kurs, den Frankreich im Ukraine-Konflikt eingeschlagen hat? Im Grunde genommen schon, denn man rät Russland zur Besonnenheit. Sie sollen die Situation in der Ost-Ukraine nicht eskalieren lassen. Aber mit den Hubschrauberträgern könnte die Situation sogar noch verschärft werden. Denn diese vom Typ Mistral können nicht nur Hubschrauber, sondern auch Panzer, weitere Fahrzeuge und knapp fünfhundert Soldaten transportieren. Also ein höchst wichtiges Gefährt für Russland.
Doch Frankreich scheint das alles völlig egal zu sein. Denn es geht nicht nur um Geld, sondern auch um die Zuverlässigkeit der französischen Rüstungsindustrie. Denn wenn die Verträge nicht eingehalten werden, nehmen sich das auch andere Länder zum Vorbild und werden sich von den französischen Rüstungsunternehmen abwenden. Und das geht nun gar nicht. All das schöne Geld, dass da den Franzosen entgehen wird. Ausserdem soll der erste Hubschrauberträger bereits um den Oktober herum ausgeliefert werden. Das wäre doch ein ziemlicher Verlust, wenn man die Auslieferung nun stoppen würde.
Zudem hat Hollande schon im vergangenen Monat klargemacht, dass das Geschäft mit Russland eingehalten wird. Zudem stammt dieses aus dem Jahr 2011. Da wusste man von der Ukraine-Krise noch nichts. Ob nun die USA und andere Druck machen, ist Frankreich völlig egal. Es geht schliesslich um den guten und verlässlichen Ruf in der Welt. Ausserdem wird gesagt, dass es ein rein privates Geschäft sei, geschlossen zwischen Industrieunternehmen. Das klingt wie eine Ausrede, man wäscht seine Hände in Unschuld wie es Pontius Pilatus tat.
Frankreich wird nicht von seinem Standpunkt abrücken, vor allem wollen sie keine Entschädigung an Russland zahlen, wenn sie die Hubschrauberträger nicht ausliefern. Zudem wollen sie weitere Aufträge an Land ziehen, denn Geld kann man immer gut gebrauchen. Da muss man das Gewissen auch einmal hintanstellen.
Aber ich sage immer: Wenn es der eine nicht macht, dann macht es halt der andere. Denn bei Geld hört die Humanität auf. So ist es immer gewesen.
Während man sich über Frankreich aufregt, sieht es in der Ukraine wieder mal nicht rosig aus. Nachdem ein ukrainischer Militärhubschrauber abgeschossen wurde, meldet Russland nun, dass angeblich ukrainische Granaten in eine russiche Zollstation eingeschlagen seien. Wie es aussieht, handle es sich hierbei um Irrläufer, die ihr Ziel verfehlt haben, als das ukranische Militär Granaten nach mehreren Zusammenstössen abfeuerte. Zudem droht der ukrainische Präsident Poroschenko mit der Aufhebung der Waffenruhe, nachdem ein ukrainischer Militärhubschrauber abgeschossen und neun Menschen bei dem Absturz ums Leben gekommen sind. Natürlich sagen die Separatisten, dass die Ukraine ihrerseits sich nicht an die Waffenruhe halten würde. Wie man sich dreht und wendet, jeder schiebt dem anderen den schwarzen Peter zu. So wird es ewig weitergehen.
Auch wenn die Ukraine nun stärker an die EU gebunden sein mag. Wenn ich ehrlich bin, halte ich das für keine gute Idee. Denn eigentlich wird es doch nur gemacht, um Putin weiter in die Enge zu treiben. Wenn es die Krim-Krise nicht gäbe, würde sich niemand in der EU für die Ukraine interessieren.

Gestern war der erste spielfreie Tag der WM. Haben wir den Fussball wirklich vermisst? Nein, ich jedenfalls nicht. Heute beginnt die k.o.-Runde und seit gestern wird in der Redaktion spekuliert, wer Weltmeister wird. Unser Vize-Chefchen ist ja schon vor Beginn der Weltmeisterschaft davon überzeugt gewesen, dass Deutschland es schaffen und zum vierten Mal den Titel gewinnen wird. Unter uns gab es einige Skeptiker, mich eingeschlossen, jetzt sind eigentlich alle überzeugt – ausser mir. Ich hoffe indirekt natürlich auch, dass Deutschland den Titel gewinnt, aber wirklich überzeugt bin ich nicht. Jedenfalls hat Vize-Chefchen nicht nur sein Büro mit Deutschland-Flaggen überdekoriert, wie ich gestern sehen konnte, ist auch sein Auto ein Opfer der Flaggen-Manie geworden. Diese blöden Autoflaggen am Fenster lasse ich mir ja noch gefallen, auch wenn ich es albern finde. Aber das sei jedem selbst überlassen, wie ich immer sage. Muss man aber nun auch noch seine Aussenspiegel, den Tankdeckel und vor allem die Radkappen schmücken? Von einem Sonnenschutz, der an die Fenster der Rückbank gepappt wird, mal ganz abgesehen. Das ist mir nun wirklich zuviel des Guten gewesen. Regina ist nun auch schon auf dem Trip, dass wir unseren Balkon mit einer Deutschland-Girlande schmücken sollen. Also, so weit kommt das noch. Ich laufe ja auch nicht mit dieser blöden Blumenkette herum. Wie sieht denn das aus?
Mir persönlich ist diese Schmückung mit Deutschland Fahnen, Flägchen und ich weiss nicht was noch alles, viel zuviel. Nun ja, bin auch eher für Frankreich, auch wenn die spätestens das Viertelfinale nicht überstehen werden. Wie ist das alles furchtbar. Wieso haben sie nur nicht zweiter werden können? Dann würden sie auf Deutschland erst im Finale treffen. Es ist schon ärgerlich. Aber so ist nun einmal Fussball.
Übrigens hat sich Joseph Blatter schon wieder was Neues ausgedacht. Nicht nur soll der Videobeweis weiter ausgebaut werden, wegen der Beissattacke von Suarez, sondern es sollen auch Einsprüche der Trainer möglich sein. Maximal einer pro Trainer und Halbzeit und auch nur, wenn das Spiel unterbrochen ist. Dann kann beispielsweise bei einer umstrittigen Entscheidung noch einmal die Szene per Video angesehen werden.
Wieder mal eine herrlich hübsche Idee von Sepp Blatter. Was er sich damit erhofft, weiss ich nicht. Aber sicherlich wird er es durchbringen können. Die Torlinientechnik gibt es schliesslich auch – und soll nun auch bei der nächsten Europameisterschaft Verwendung finden.
Was aber geschieht, wenn auch der Videobeweis nichts bringt, da hat sich Blatter noch nichts überlegt, vielleicht eine Münze werfen? Wäre auch eine Idee.
Oder wie wäre es damit: Spielunterbrechungen wie beim Handball, damit sich der Trainer mit den Spielern besprechen kann. Das stört nicht nur den Spielfluss, sondern ist recht blödsinnig. Aber Blatter würde es sicherlich toll finden. Aber da es immer mal wieder kurze Unterbrechungen gibt, wenn beispielsweise jemand verletzt ist oder gewechselt wird, ist es nicht wirklich nötig. Denn dann kann der Trainer einem seiner Spieler sagen, wie er sich die weitere Taktik vorstellt. Ansonsten kann er während des Spiels rumbrüllen und sich schlaue Notizen machen, wie es Zettel-Ewald (Lienen) begann und alle anderen es nachmachten. Jedenfalls habe ich es bei Lienen zuerst gesehen.
Keine Ahnung, was Blatter da wieder zu dieser Idee des Videobeweises getrieben hat. Na ja, ich dachte gerade noch, dass es in den letzten Tagen sehr ruhig um ihn geworden sei. Keine Debatten, weil er schon wieder kandidieren will, nichts wirklich weltbewegendes. Und nun das. Man muss schliesslich im Gespräch bleiben, gerade wenn eine Weltmeisterschaft stattfindet.
Franz Beckenbauers Suspendierung wurde aufgehoben. War ohnehin nur ein Ablenkungsmanöver, weil zu dem Zeitpunkt gross über Blatters erneute Kandidierung geredet wurde. Und diese Debatten waren nicht zugunsten des grossen FIFA-Präsidenten gewesen. Europa will ihn nicht mehr haben, aber alle Kontinente scheinen ihn erneut wählen zu wollen. Warten wir ab, was geschehen wird, wenn die Wahl wirklich ansteht und wer sein Gegenkandidat wird. Das letzte Mal wurden seinem damaligen Gegner schliesslich auch was nachgewiesen, dass er von seiner Kandidatur zurücktrat.

Vor kurzem hörte man, dass Holger Stanislawski in Verhandlungen mit dem 1. FC Nürnberg um den Trainerposten stehe. Daraus wurde schliesslich nichts. Aber still ist es nicht wieder um Stanislawski geworden, denn er wird zusammen mit dem Ex-Fussballer Alexander Laas einen Toom-Markt, jetzt Rewe-Center, in Hamburg übernehmen. Ja, das hätte nun niemand erwartet, Jonas am allerwenigsten. Ich muss sagen, dass ich die Toom-Märkte in Hamburg nicht so gut kenne, aber ausgerechnet den Laden kenne ich. Unglaublich schlecht zu erreichen. Ich erinnere mich noch an irgendwelche Strassen, die wir überqueren mussten. Ist auch schon eine halbe Ewigkeit her, dass ich in dem Laden war. Damals wurde da gerade umgebaut. Wobei nach Jonas andauernd in dem Laden umgebaut wird, aber so oft geht er da wohl auch nicht hin. Jedenfalls ist Jenalas Cousin der Meinung, dass der Laden so weitere Kunden gewinnt, die Stanislawski sehen wollen Denn angeblich will er jeden Tag da sein. Da fragt man sich doch, ob er nicht auch mal Urlaub macht. Wobei er natürlich nur mal kurz durch den Laden laufen muss und die Kunden sind zufrieden. Wann das nun geschieht, das wird man dann sehen.
Mein Onkel war auch ziemlich überrascht, aber irgendwie hat er auch nicht mehr daran geglaubt, dass Stanislawski irgendwo noch einmal einen Trainerposten übernehmen würde. Er hielt ihn ja nie für einen besodners guten Spieler und selbst als Trainer fand er ihn nicht besonders. Nun ja, ich denke, dass mein Onkel das sagen kann, kennt er Stanislawski schliesslich noch aus dessen Zeit bei Bramfeld. – Welcher Verein dort auch immer sein mag, kenne mich in Hamburg nicht so aus.

Elefantendame Mala hat sich über die letzten Spiele der deutschen, französischen und belgischen Mannschaft sehr gefreut. Denn alle Spiele hatte sie richtig getippt. Ja, so langsam macht sie sich. Aber bei Belgien hätte sie beinahe auf eine Niederlage getippt, schliesslich war es denen egal, ob sie gewännen oder verlören. Denn die roten Teufel – damit ist nicht Kaiserslautern gemeint – waren bereits qualifiziert. Am Ende gab es noch das Tor für Belgien und die alte Kuh behielt recht. Bisher fehlerfrei im Gegensatz zum Schlaubeutel. Diese hatte die Spiele Frankreich gegen die Schweiz und Deutschland gegen Ghana falsch getippt. Und auch dieses Mal soll sie wohl nicht ganz fehlerfrei gewesen sein. Jedenfalls ist Jonas ein wenig ratlos. Es geht um das Spiel Ecuador gegen Frankreich. Da hatte ihm der Schlaubeutel erst gesagt, dass Frankreich gewinnen würde und als er sie wenig später noch einmal nach dem Spiel fragte, war sie für ein Unentschieden. So ist es am Ende auch gekommen, aber Jenalas Cousin weiss nun nicht, was der Schlaubeutel ihm gesagt habe. Im Grunde genommen gilt immer das, was als letztes entschieden wird. Also ein Unentschieden. Da würde ich mal sagen, dass Jonas mit seinem Fussballorakel noch mehr üben muss oder aber er muss endlich verstehen, was sie ihm sagen will. Wobei man natürlich nie vergessen darf, dass es dem Schlaubeutel völlig egal ist, was sie da macht. Hauptsache, sie bekommt was zu futtern.
Was also sagen beide Rüsselorakel nun für die nächsten Spiele? Mala tippt drei, während der Schlaubeutel nur zwei Spiele tippen wird.
Beide Damen sind für einen Sieg Frankreichs und der Deutschen. Damit werden wohl beide Mannschaften im Viertelfinale aufeinandertreffen. Für wen ich dann sein werde? Keine Ahnung, das gefällt mir alles nicht. Für Deutschland wird es gegen Algerien schwer werden, denn die haben natürlich noch die Schande von Gijon im Hinterkopf. Aber die Deutschen müssten sich schon sehr dumm anstellen, um das Spiel zu verlieren. Solange Podolski nicht spielt, ist auch alles möglich. Wieso Löw den mitgenommen hat, frage ich mich wirklich. Der hat früher einen relativ tollen Fussball gespielt, aber das ist schon lange Vergangenheit.
Für das Spiel Belgien gegen USA sagt Mala voraus, dass die USA gewinnen werden. Damit wird ein weiteres europäisches Land die Heimreise antreten müssen.
Spannend dürfte wohl das Spiel Brasilien gegen Chile werden. Ich gönne es den Chilenen, wenn sie den WM-Gastgeber rauswerfen. Denn Chile gönne ich ein Weiterkommen viel mehr. Brasilien hat genug Titel gewonnen. Ausserdem warten sie bereits seit 2002 auf den nächsten Titel. Damals gewannen sie bloss, weil Kahn im Tor stand.

Und wer mal wieder nicht weiss, was er anstelle von Fussball machen soll, der kann ja ein wenig lesen. Die Fantasy-Kurzgeschichte „Der Platz der Wahrheit“ von Henrik Quedburg ist vor kurzem erschienen und bei allen wichtigen Online-Händlern wie beispielsweise Weltbild oder Amazon erhältlich.

 

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Ablenkung ist alles – Die FIFA und kein Ende


Der ISIS-Vormarsch auf Iraks Hauptstadt Bagdad geht weiter voran. Einige hundert Kilometer von der Hauptstadt entfernte Städte sind eingenommen worden. Der Irak selbst scheint hilflos zu sein, auch wenn es ihnen gelungen sein soll, eine Stadt zurückzuerobern.
Aber die Frage ist doch eigentlich, was machen die USA? Nichts, erst wurde darüber beraten, ob man dem Irak hilft, sprach von Luftangriffen. Dann wiederum hiess es, dass der Irak das selber lösen müsse.
Also, man darf doch wirklich nicht vergessen, wer das im Irak verbockt hat. Als im Jahr 2003 die Vereinigten Staaten von Amerika in den Irak einmarschierten, herrschte dort Saddam Hussein. Unter ihm verschwanden unliebsame Menschen für immer – in anderen Regimes passiert und passierte so was auch, was aber keine Entschuldigung sein soll -, denn Saddam war ein Despot, ein Tyrann, eben Iraks Diktator. Aber unter ihm lebten alle Religionen friedlich nebeneinander. Es gab keine abgeschotteten Viertel, wo nur Christen lebten oder nur Sunniten oder nur Schiiten. Doch seitdem die USA im Irak einmarschiert sind, hat sich das radikal geändert. Eine Stadt hat sich komplett von der Aussenwelt abgeschottet, dort leben die noch verbliebenen irakischen Christen, die nicht geflüchtet sind. Sie müssen sich schützen, damit sie nicht getötet werden.
Und nun kommt ISIS, die nicht nur gegen Christen vorgehen, sondern auch gegen alle Muslime, die keine Sunniten sind. Hierbei muss man auch bedenken, dass die irakische Regierung aus Schiiten besteht, die sich mit den sunnitischen Parteien zwar nicht überworfen haben, aber auch nicht wirklich verstehen.
Zu Bedenken ist, dass selbst Al-Qaida ISIS zu radikal ist. Und auch der Iran beäugt misstrauisch das Geschehen im Irak. Denn im Iran sind die Mehrheit Schiiten, also das Gegenteil von ISIS.
Erst wollte der Iran gar nichts machen, will vor allem keine iranischen Truppen in den Irak schicken. Aber Irans Präsident Ruhani kann sich eine Kooperation mit den USA vorstellen. Man stelle sich das nur mal vor. Unter Ahmadinedschat – dessen Namen ich garantiert falsch geschrieben habe – wäre so etwas undenkbar gewesen. Aber Ruhani überrascht immer wieder.
Irgendwas muss im Irak passieren. Natürlich wäre es wünschenswert, wenn der Irak es mit seinen eigenen Truppen schafft, die radikale ISIS zurückzuschlagen. Aber versaut haben es vor elf Jahren die USA. Also müssen sie auch etwas tun, damit im Irak wieder Frieden – halbwegs jedenfalls – einkehrt.

Die Weltmeisterschaft in Brasilien ist erst drei Tage alt und schon hat es eine grosse Überraschung gegeben. Die Niederlande haben gestern Abend – MEZ – den Weltmeister Spanien deklassiert. Wobei ich nochmals anmerken muss, das Spanien 2010 nur durch Glück Weltmeister wurde. Wenn die Schweiz in der Vorrunde nicht so abgestürzt wäre, Spanien wäre noch in der Vorrunde ausgeschieden und Weltmeister wäre irgendjemand anderes geworden.
Bedenklich, dass Spaniens einziger Treffer auch noch durch einen Elfmeter fiel. Das ist mehr als kläglich. Ist nun also die glorreiche Geschichte des spanischen Fussballs vorbei? Kommen nun die Niederlande und werden Weltmeister? Nö, sage ich. Da kann noch eine Menge passieren. Vor allem sind die Niederländer noch nie Weltmeister geworden. Weder 1974, noch 1978 noch 2010. Auch 2014 werden sie es nicht werden – auch wenn van der Vaart nicht dabei ist.
Morgen wird erst einmal meine Lieblingsmannschaft spielen: Frankreich. Pünktlich dazu habe ich auch mein Frankreich-Trikot wiedergefunden, dass ich tief im Schrank vergraben hatte, um nicht die Barthez-Unterschrift zu sehen. Ich bin noch heute sauer auf Lei, dass sie mein Trikot entweiht hat. Anno 2006, als die WM in Deutschland weilte, schnappte sie sich mein Trikot und liess eben jenen Torwart dort unterschreiben, den ich nun gar nicht mochte. Seitdem trage ich das Trikot kaum noch, weil mir das so peinlich ist. Wenn es wenigstens ein Autogramm von Zidane gewesen wäre. Nein, sie wollte mich damals unbedingt ärgern.
Nun gut, ich muss mich damit abfinden, kann es nicht mehr ändern.
Gegen Honduras sollte Frankreich doch gewinnen.
Auch Rüsselorakel Mala hat sich für einen Sieg Frankreichs entschieden. Bloss Jonas konnte sein Orakel nicht ganz deuten. Er sagt, dass der Schlaubeutel auf einen Sieg Frankreichs tippen würde, aber genauso gut könnte sie auch ein Unentschieden gemeint haben. Ja, was denn nun? Es gibt nur eine Möglichkeit.
Beim Deutschland-Spiel gegen Portugal sind sich dann Mala und der Schlaubeutel sehr sicher, dass Deutschland gewinnen wird. Torakel Nelly aus Hodenhagen hingegen hat auf einen Sieg Portugals getippt. Allerdings möchte ich hier noch einmal daran erinnern, dass sie bei den letzten beiden Spielen bei der EM 2012 danebengelegen hat. Warum sollte sie also dieses Mal recht behalten?
Ausserdem tippt Mala noch das Spiel Belgien gegen Algerien. Hier sagt sie, dass Belgien gewinnen werde.
Erinnert sich eigentlich noch jemand daran, wie Deutschland das Spiel gegen Algerien in der Vorrunde bei der WM 1982 in Spanien verlor? Im letzten Spiel ging es gegen Österreich. Dieses Spiel ging als Schande von Gijon in die Fussball-Geschichte ein. Deutschland reichte ein 1:0, damit sie weiterkämen. Österreich war ebenfalls weiter bei dem Ergebnis. Und so wurde das 1:0 geschossen und danach passierte nichts mehr. Ein Hin- und Hergeschiebe, aber grossartig passieren tat nichts mehr. Danach wurde übrigens beschlossen, dass das letzte Gruppenspiel immer zeitgleich gespielt wird, damit so etwas nicht noch einmal passieren kann.
Joseph Blatter will sich schon wieder zum Präsidenten der FIFA wählen lassen. Der europäische Kontinent hat allerdings keine Lust mehr auf ihn, vor allem wegen der skandalösen WM-Vergabe an Katar.
Nun versucht Blatter wieder von sich abzulenken. Neuestes Opfer dieser Strategie ist Franz Beckenbauer, der 90 Tage von der FIFA gesperrt wurde. Grund: Er hat einen Fragebogen zur WM-Vergabe 2018 und 2022 nicht beantwortet. Tja, da interessiert einen doch, warum Beckenbauer diesen Fragebogen nicht beantwortet hat. Hat er ihn vielleicht überhaupt nicht bekommen oder ist er in der FIFA-Zentrale verloren gegangen? Nein, der Fragebogen soll laut Beckenbauer in einem Juristen-Englisch verfasst gewesen sein. Und als Beckenbauer um einen Fragebogen auf Deutsch gebeten habe, wurde ihm das verweigert. So kann man das natürlich auch machen, wenn man jemanden kalt stellen will. Dabei ist doch Beckenbauer wirklich kein ernsthafter Gegner für Blatter. Will sich Beckenbauer etwa als Gegenkandidat aufstellen lassen? Nein, will er nicht. Aber einen Buhmann braucht es immer und so hat sich Blatter eben Beckenbauer ausgesucht, schliesslich habe der wohl eine viel zu weisse Weste.
Gutes Ablenkungsmanöver von Blatter, wirklich. Allerdings frage ich mich, warum der FIFA-Präsident nicht einfach die Satzung ändert und sich das Präsidentenamt auf Lebenszeit gibt. Zwar wird er danach jede Menge Vorkoster und Bodyguards beschäftigen müssen, aber er wird sich nicht mehr der Diskussion aussetzen müssen, dass er an seinem Stuhl klebte.
Europa hat sich von Blatter abgewandt, aber alle anderen Kontinente und damit Verbände stehen hinter ihm. Aber ist es nicht erstaunlich, wie sehr Blatter die Politik der Ablenkung beherrscht? Bei seiner letzten Wahl war es genauso. Irgendwann ist doch wirklich Schluss!

Und wer nun keinen Fussball mag und nichts im Fernsehen findet, weil wieder nur Konserven laufen. Der kann ja mal wieder was lesen.
Wie wäre es mit der neuen Fantasy-Kurzgeschichte von Henrik Quedburg? Am Platz der Wahrheit angekommen, kann Ackhare nur knapp einer Entführung entgehen. Und ihr Begleiter Dormi stellt ihr eine Frage, die die Auserwählte durcheinander bringt. Eine idyllische Tempelruine, die alles anderes als idyllisch ist.
Oder eben was anderes. Mal kurz auf Lesenswert!!! klicken, dort gibt es weitere Anregungen.

 

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Happy Birthday, Mala! – Europas klügster Elefant feiert seinen offiziellen 50. Geburtstag


Endlich ist es so weit!, wird sich Europas klügster Elefant wohl denken. Denn heute feiert Elefantendame Mala ihren offiziellen fünfzigsten Geburtstag.
Ofiiziell deshalb, weil das Jahr 1964 als Malas Geburtsjahr gilt. Doch in Wirklichkeit wurde sie Ende des Jahres 1962 geboren. Den 10. November hat sich die Elefantin bloss ausgedacht, weil es so schön klang, wenn sie 50 wird: am 10., 11., 12. Das konnte sich jeder merken.
Damals hoffte Mala, gross feiern zu können, doch auf einmal ging es 2012 in die Fremde. Dort, im Pairi Daiza, im belgischen Brugelette, lebt Mala noch immer, obwohl sie stetig auf ihre Rückkehr hofft. Die Hoffnung hat sie nicht aufgegeben. Sie fühlt sich einfach nicht wohl, obwohl sie gehegt und gepflegt wird. Die Elefantendame darf ihre Tricks vorführen, die sie in ihrem langen Leben gelernt hat und in ihrem Zuhause schon lange nicht mehr vorführte. Sie wurde wieder der Star, der sie einmal gewesen war. Es heisst sogar, wenn man Mala nicht gesehen hat, war man nicht im Pairi Daiza. So ähnlich hiess es auch in Malas Zuhause. Wer sie nicht gesehen hat, verpasste das Beste. Und obwohl die Dickhäuterin wieder die Aufmerksamkeit der Massen geschenkt bekommt, die sie verdient hat, trauert sie ihrem Zuhause hinterher. Man sieht es an ihrem schnellen Weben, dem so genannten Einsamkeitsweben. Gewebt hat Mala immer, macht es seit mindestens 1986, aber es war eher ein „gemütliches“ Weben. Nie so schnell. Gut, einige Male hat die Elefantendame dann doch dieses Einsamkeits- bzw. Trauerweben gezeigt. Meist immer dann, wenn der inzwischen verstorbene Elefantenbulle Hussein sie besonders malträtiert hatte. Dann ging es Mala nicht gut.
Nun hat sie eine dauerhafte Artgenossin – Rani – und ist dennoch nicht glücklich. Eigentlich war sie mit einem weiteren Elefanten vergesellschaftet worden, doch Ani starb im März vergangenen Jahres. So blieb old Rani übrig. – Old nenne ich Rani deshalb, um sie von der Hamburger Rani (Young Rani) zu unterscheiden und von allen weiteren Elefantenkühen, die ebenfalls diesen Allerweltsnamen tragen. – Mit ihr versteht sie sich, obwohl Mala lieber für sich allein steht. Aber wenn es darum geht, zu zeigen, wer in dieser Mini-Gruppe das Sagen hat, ist Mala natürlich obenauf. Sie zeigt gerne, wer Chefin ist. Doch old Rani macht das nichts aus – hat ein unterwürfiges Wesen -, sie will den Chefposten gar nicht haben. So ist wenigstens das in Erfüllung gegangen. Was Mala wegen Mogli nicht haben konnte, hat sie nun. Aber der Preis war hoch – der Verlust ihres Zuhauses.
Geboren wurde Europas klügster Elefant in Indien – Mala gehört also zur Unterart Elephas maximus indicus – und machte dort in ihren ersten Lebenjahren die Strassen unsicher. Beliebt war sie unter der Bevölkerung nicht immer, davon zeugen die Schrotkugelnarben an ihrer Stirn. Nichtsdestotrotz überstand die Dickhäuterin diese Zeit relativ unbeschadet. Allerdings ging einmal das Gerücht um, dass sie in ihren ersten Lebensjahren angepflockt in einem dunklen Raum zugebracht hätte, weshalb sie damals mit dem Weben anfing. Ob sie tatsächlich schon in dem Alter mit dem Weben begann? Als sie für den Film „Klein Erna auf dem Jungfernstieg“ vor der Kamera stand, war davon nichts zu sehen. Beim NDR-Tatort „Tod im Elefantenhaus“ hingegen schon. Zwischen den Dreharbeiten liegen 17 Jahre.
Mala wurde in Indien von der Strasse weggeholt und nach Deutschland verschifft. Am 08. Juni 1966 kam sie schliesslich in ihrem neuen Zuhausean – dem Tierpark Hagenbeck.
Es wird gemunkelt, dass Mala bereits im Jahr zuvor im Edgar Wallace-Streifen „Neues vom Hexer“ mitgewirkt hätte. Ich habe mir den Film mal angesehen, aber beschwören kann ich nicht, dass der junge Elefant Mala gewesen ist. Die Ohren sehen so aus, als waren sie nach hinten geklappt. – Dennoch sag ich mal, sie ist es nicht.
In Hamburg angekommen, begleitete Mala, in den kommenden Jahren ihres noch jungen Lebens, ihre Tierpfleger auch ausserhalb des Tierpark-Geländes. Es war die Zeit, in der sich ihre Prägung auf den Menschen entwickelte. Mala ist zwar ein Elefant – vom Aussehen sowieso -, aber noch wichtiger als Artgenossen ist für sie menschliche Aufmerksamkeit. Da kam ihr das Elefantenfüttern durch die Besucher oder das Elefantenreiten natürlich entgegen.
Die Elefantin verlebte viele glückliche Jahre im Tierpark, lernte allerlei Tricks und stand ab und zu in der Zeitung. In besonders schneereichen Wintern zog sie einen Schlitten in dem Kinder sassen. Doch dann kam ein Elefant, der Malas Alleinstatus als Star ein Ende machte – Mogli.
Nun begann der Stern der Elefantin zu sinken. Auch Mogli wurde einiges beigebracht, auch wenn sie nie auf Kommando trompeten lernte oder Fragen mit ja oder nein zu beantworten. Das alles kann Mala, genauso wie sie auf Kommando die Besucher mit Wasser nasspritzen kann.
Elefant Yashoda macht das immer, um auf sich aufmerksam zu machen. Aber das ist eine völlig andere Geschichte.
In der ZDF-Serie“Unsere Hagenbecks“ tauchte Mala des Öfteren auf. Meist musste sie sich mal wieder als Mogli ausgeben, weil es um ja-und-nein-Fragen ging. Aber sie hat sich auch selbst gespielt. Besonders interessant sind die Szenen mit Shandra, wo es um eine graue und eine rote Kiste geht.
Dann kam der Juni 1992. Einige Wochen zuvor war Leitkuh Birka gestorben und der Posten vakant. Zwei Anwärterinnen gab es: Mala und Mogli. Beide gönnten sich nichts, aber falls es Auseinandersetzungen zwischen beiden Kühen gegeben hatt, fielen die nicht weiter ins Gewicht. Am Ende konnte Mogli den Sieg für sich entscheiden. Doch Mala wollte nicht klein beigeben. Schliesslich war sie schon viel länger da als Mogli.
Mala wartete auf eine günstige Gelegenheit, um es ihrer Konkurrentin heimzuzahlen.
Es kam die Dschungelnacht im Juni 1992. Auf dem Paradeplatz, wo heute Wohnhäuser stehen, kam es zum Eklat. Mala stand hinter Mogli. Die Elefantin sah endlich die Chance gekommen, über ihre Konkurrentin zu triumphieren. Sie biss Mogli in den Schwanz, was diese nicht auf sich sitzen lassen konnte. Blitzschnell drehte sie sich um, dabei stürzte der Tierpfleger, der in Moglis Nacken gesessen hatte, zu Boden. Die Situation konnte erst entschärft werden, als ElefantenbulleHussein zwischen die beiden Streithähne geführt wurde. Danach blieben beide noch eine zeitlang auf der Anlage zusammen, aber Mala wollte sich weiterhin nicht unterordnen. Sie piesackte Mogli weiterhin, warf sie in den Graben, wenn sie sich unbeobachtet fühlte. So konnte es nicht weitergehen. Was also mit dem intelligentesten Elefanten der ganzen Gruppe machen? Abgeben? Ja, es wäre eine Lösung gewesen, aber man brauchte Mala. Und so kam es, dass Mala als Gesellschafterin zum Elefantenbullen gestellt wurde. Das ging die ersten achtzehn Jahre auch ganz gut, doch im August 2010 kam der grosse Riss. Aus welchem Grund auch immer, begann Hussein Mala zu attackieren. Die Elefanten soll kläglich trompetet haben, damit Hilfe käme. Die kam dann auch. Mala sah man die ganze Woche über nicht, erst bei der nächsten Romantischen Nacht. Sie wirkte unglücklich, traurig, webte stark, traute sich nicht nach vorne, wollte so viel Abstand wie möglich zu Hussein halten. Danach war nichts mehr so, wie es war.
Schliesslich der Juni 2012. Hussein sollte den Tierpark verlassen und starb kurz vor dem Gang in die Box unter mysteriösen Umständen (wer den Bericht, was im Obduktionsbericht gestanden haben soll, gelesen hat, kann nur zum Wort mysteriös kommen). Mala lebte auf, war gar nicht mehr so sehr an den Leckereien der Besucher interessiert. Wahrscheinlich bekam sie von den Elefantenpflegern grössere Aufmerksamkeit als sonst. Schliesslich wurde die Elefantin sehr traurig. Der Grund: Sie sollte umziehen. Es kam der 04. Juli 2012 und Mala verliess nach 46 Jahren und knapp einem Monat ihr geliebtes Zuhause. Sie kam in den Pairi Daiza, wo sie noch immer lebt.
Aber Mala hat nur einen Wunsch: Nach Hause! Ja, es mag komisch klingen, aber genau so ist es. Denn seit Malas Weggang haben die Augen der Dickhäuterin ihren Glanz verloren. Sie hat sich arrangiert, aber mehr auch nicht.
Nun wird Mala also offiziell ihren 50. Geburtstag feiern. Ein stolzes Alter für Europas klügsten Elefanten. Diesen Titel trägt sie völlig zurecht. Denn Mala ist wahnsinnig schlau und ein tolles Fussballorakel. Bei der EM 2012 hat sie sämtliche Spiele der deutschen und französischen Nationalmannschaft fehlerfrei getippt. Sie wusste bereits vor dem Spiel gegen Griechenland, dass Deutschland im Halbfinale gegen Italien verlieren würde. Nur beim Eröffnungsspiel lag sie daneben.
Mala spielte in Film und Fernsehen mit, wie ich oben bereits erwähnte. Sogar in einem Roman wurde sie verewigt: „Die Rollen des Seth“ von Helen Dalibor. Dort taucht sie als sie selbst auf, aber auch als Bertha, einer Elefantin, die im Roman im Jahr 1912 bis 1920 in Stellingen lebte und in grossen Teilen auf der Elefantin basiert.
Was wünscht sich so ein Elefant von 50 Jahren? Natürlich Gesundheit, kein Reissen in den Gelenken und das sie steinalt wird. Mit ihrem halben Jahrhundert auf dem Buckel – den Mala nicht hat, wie sie anmerkt – ist sie noch ein wahrer Jungspund. So hat sich die Elefantendame vorgenommen, mindestens die 70 zu erreichen. Aber im Grunde genommen will sie der älteste lebende Elefant der Welt werden. Also werden die 80 von ihr angepeilt. Doch wird sie das überhaupt schaffen – in der Fremde? Wie bereits erwähnt – und nicht nur hier – fühlt sich Mala nicht wohl an ihrem Wohnort. Alle Hoffnung, dass sie sich nach knapp zwei Jahren endlich eingelebt hat, ist zunichte gemacht. Die Elefantendame hat sich arrangiert, aber wirklich glücklich ist sie nicht. Sogar für einen Laien wie mich, der sich mit dem Verhalten von Elefanten nicht so gut auskennt, ist auf einen Blick zu sehen, dass Mala noch immer trauert. Ersichtlich wird dies, wenn sie für sich allein ist. Bekommt sie menschliche Aufmerksamkeit, merkt man ihr nichts an, denn sie ist eine Meisterin der Maske. Eine gute Schauspielerin, das ist Mala immer gewesen. Nur an ihren Augen, da sieht man es wirklich.
Was ist nun Malas grösster Wunsch? Nach Hause. Tja, ob ihr dieser Wunsch eines Tages wirklich gewährt wird? Ein Gehege ist leer, aber dann wäre Mala allein und vom Futter würde sie wieder zunehmen, weil die Besucher es zu gut mit ihr meinen. Nina hat ihr immer kalorienfreie Kost gebracht, weil sie schon damals sagte, dass Mala zu dick sei. Und die Dickhäuterin in die Gruppe zu integrieren? Das hätte man schon vor zwei Jahren versuchen können. Ohne Dauerbewachung wäre es nicht gegangen. Aber unmöglich wäre es nicht gewesen. Thura, lange als Problem eingestuft, hat sich in den letzten Monaten wieder sehr gut in die Gruppe integriert. Zwar steht bei ihr immer noch jemand, aber da geht es nur darum, dass sie die anderen Elefanten wie Shila und Indra nicht verjagt, weil sie deren Futter haben will. Bei Mala hätte man es auch versuchen können, aber man hat diese Chance nicht genutzt. Das ist traurig, besonders für Europas klügsten Elefanten. Deshalb ist ihr Wunsch nach Heimkehr utopisch.
Nun ist es aber an der Zeit, Europas klügstem Elefanten zum Geburtstag zu gratulieren.
HAPPY BIRTHDAY, Mala! Alles Gute! Bon anniversaire!

 

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