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Wetten, dass Markus Lanz mit der Sendung untergehen wird?


Genau diesen Titel hatte ich ja schon vor genau vier Wochen schreiben wollen, also fast vier Wochen. damals kam mir Wulff mit sseinem Rücktritt dazwischen. Und man hörte auch nichts mehr davon, dass Markus Lanz „Wetten, dass..?“ Moderieren soll. Ja, die Bestätigung von offizieller Seite kam nun gestern. Und ich wette, halb Deutschland wird entsetzt über diese Wahl gewesen sein. Denn wie kann jemand genommen werden, der keinerlei Ausstrahlung hat? – Gut, einige werden jetzt das Gegenteil behaupten, aber das ist Gewäsch, denn Lanz hat keine Ausstrahlung, der weiss sich bloss richtig in Szene zu setzen.
Ein Ausweichkandidat, da weder Hape Kerkeling, den die Mehrheit favorisiert hatte, noch Jörg Pilawa, den das ZDF gern gesehen hätte, den Job übernehmen wollten. Pilawa wäre für den Moderatorenposten dieser Sendung genauso fehl am Platze, wie es Markus Lanz ist. Denn beiden fehlt das richtige Charisma, die Kontakte zu Musikern und Schauspielern, also internationalen, und vor alallem die Lockerheit, die Spontanität, die so eine Sendung erfordert. Hat jemand Lanz schon mal irgendwo spontan erlebt? Ich sehe iihn in seiner TTalkshow immer nur, wie eer seinen Gästen das Wort abschneidet. Angeblich sei er ja so vorbereitet. Das mag ja stimmen, aber für „Wetten, dass..?“ Kann man so was nun gar nicht gebrauchen.
Gottschalk wurde ja immer nachgesagt, dass er nicht wirklich wusste, was eer da eigentlich macht. Wenn man sich seine ARD-Sendung ansieht, kommt man da auch nicht ganz dahinter. Aber das zzeichnet Thomas Gottschalk nun einmal aus? Was Markus Lanz auszeichnet? Seine Gäste einfach unterbrechen, steif und absolut unsympathisch. Er soll auch mal nachhakenund nicht nur lari-Fari-Fragen stellen. schön und gut, denn in einer Talkshow ist das auch angebracht, ob bei „Wetten, dass..?“auch stellt sich hier die Frage. Denn zu viel Tiefgang wollen die Zuschauer hier gar nicht haben. Sie wollen ein paar schöne Wetten sehen und dazu ein bisschen Geplänkel, was natürlich nicht sso abstumpfen sollte, wie es am Ende bei Gottschalk war. Da wurde dann ein Film vorgestellt oder ein neues Album und schon war deder Star wieder weg. Aber ich glaube kkaum, dass Markus Lanz die Internationalen Stars länger auf der Couch halten wird.
Thomas Bellut bezeichnete Lanz als „Überflieger des Jahres 2011“. Warum auch immer, weil Lanz im ewigen Eis war und in National Geographic darüber schreiben durfte? Eine gute Frage, auf die ich wirklich keine Antwort weiss.
Andererseits kommt dann aber sofort eine Einschränkung: Lanz werde „den Zuschauer bestimmt überzeugen“. Das klingt dann aber schon gar nicht mehr so überzeugt, dass Markus Lanz der Sendung neuen Glanz verleihen wird. Vor allem wenn man dann weiter erfährt, dass vorläufig keine Co-Moderatorin ihm zur Seite stehen werde. Wenn es also hart auf hart kommt und die Zuschauer nicht gucken, wird es also so einen Michelle Hunziker-Ersatz geben. Wer war da noch einmal im GGespräch gewesen? Nazan Eckes? Gibt achlechtere als sie, aber die Sendung wird sie aauch nicht retten können. Dass überhaupt in Erwägung gezogen wird, Lanz könne nicht einen auauf Alleinunterhalter machen, zeigt doch, dass an ihn nicht wwirklich geglaubt wird. Lanz und eine Co-Moderatorin, wenn das kommt, hat er vollkomen versagt, denn ein Markus Lanz, der wuppt sso eieine Yendung ganz allein. Da kann er niemanden brauchen, der ssich Co-Moderatorin schimpft.
Drei Jahre sind ihm gegeben worden, dann wird sich zzeigen, ob er die Sendung dann überhaupt noch moderiert. Ich sage nicht, dass er nicht ankommen wird. Die erste Sendung wird sisicherlich ein voller Erfolg, den viele werden sehen wollen, wie er sich als Gottschalk-Nachfolger macht. Aber danach wird es stetig weniger werden. Ein ungeeigneter Moderator, ist für diese Sendung ausgewählt worden. wobei ausgewählt jja auauch nicht ganz stimmt, achliesslich hatten alle Favoriten abgesagt. Nur der Mann aus Südtirol blieb übrig, als Plan Z, was offiziell als Plan C oder besser B bezeichnet wird.
Seine Koch-Sendung wird eingestellt werden. darum ist es nicht schade, seit Johannes B. kerner diese Sendung nicht mehr moderierte war sie nichts mehr. Aber genügend haben sie ssich wohl nnoch angesehen.
Ein Alptraum ist wahrgeworden: Markus Lanz moderiert „Wetten, dass..?“. Fragt sich bloss, wie lange.

In Syrien gibt es immer noch keine Besserung der Zustände. Kofi An an war da und gab sich zuversichtlich, aber wie kann man zuversichtlich sein, wenn man sieht, wie Frauen und KKinder aus Homs flüchten, weil ihre Männer ermordet worden sind? Und nun wird bekannt, dass auch Frauen und Kinder gemeuchelt werden. Die westliche Welt sieht hilflos zu. UN-Resolutionen können nicht durchgebracht werden, weil China und Russland sich querstellen. Wenn man das so sieht, fragt man sich doch, ob dieses Veto überhaupt noch zeitgemäss ist.
Hilflos zusehen können wir nur, nichts tun, denn uns sind die Hände gebunden.

Und hier noch was, dass man als Jugendsünde von Markus Lanz bezeichnen könnte.

 

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Wie gewonnen, so zerronnen


Das Thema Alzheimer/Demenz – inzwischen ist beides ja ein und dasselbe – kann ich im Fernsehen wirklich nicht mehr sehen. Seit beinahe zwei Wochen geht das nun so. Als ob es keine wichtigeren Themen geben würde. In drei Monaten wird sich niemand mehr daran erinnern, auch dass Rudi Assauer Alzheimer hat, werden dann nur noch wenige im Gedächtnis haben. In unserer kurzlebigen Welt ist alles schnell vergessen. So ist es nun einmal. Erst wird sich auf ein Thema gestürzt und so oft wiedergekaut, bis man darüber nichts mehr sehen oder hören will, und dann verschwindet es so urplötzlich, wie es gekommen ist. Aber so ist das.

Erinnert sich noch jemand an die Einträge, wo ich über Holger Stanislawski als Trainer geschrieben habe? Damals sagte ich ja, dass er die Saison in Hoffenheim nicht überstehen wird. So ist es nun gekommen. Am Donnerstag wurde bekannt gegeben, dass Stanislawski mitsam Co-Trainer Trulsen und Torwart-Trainer Nemet entlassen ist. Jenalas Cousin Jonas hatte Stanislawski ja nur bis Dezember gegeben. Die Hinrunde hat er auf alle Fälle überstanden, aber nun nach dem DFB-Pokal-Aus war Schluss mit Lustig. Und so musste Stanislawski gehen, dem dort ohnehin keine Zukunft bevorstand. Der ist nun einfach kein Trainer. Mag ja seine Ausbildung als Jahrgangsbester ausgeschlossen haben. Oder wie Jonas immer sagt: Der hat zuvor die Lösungen bekommen, damit er das auch alles kann. Keine Ahnung, ob das stimmt. Das Gerücht hält sich jedenfalls weiterhin hartnäckig.
Als Spieler nicht besonders gewesen und als Trainer genauso wenig. Wie sagte Jonas? Eine Pflaume bleibt eine Pflaume. Nun gut, dass will ich jetzt nicht sagen, aber als ewiges Talent können wir ihn schon bezeichnen.
Und warum ging Stanislawski eigentlich nach Hoffenheim? Angeblich, weil er wollte, dass er HSV ihn irgendwann holt. Das wird wohl ein Wunschtraum bleiben, wenn es wirklich wahr ist. Denn der HSV wird ihn nicht einmal holen, selbst wenn er der letzte Trainer auf Erden sei.
Manche werden sich fragen, warum Hoffenheim als Tabellenachter den Trainer entlässt. Tja, eigentlich weit entfernt von den Abstiegsplätzen, möchte man meinen. Doch näher betrachtet, sind es vom achten bis zum 16 Platz nur wenige Punkte. Von all den Vereinen, die auf den Plätzen stehen, könnte jeder noch absteigen. Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Es gibt eine Führungsgruppe aus vier Vereinen: Dortmund, Bayern, Schalke und Gladbach. Danach folgt Bremen, die aber schon erheblich weniger Punkte haben als die Vierergruppe. Und dann kommt eigentlich schon der Strudel, wer auf einem Abstiegsplatz landen könnte. Ein Mittelfeld existiert dieses Mal gar nicht, wie es scheint.

Der Napoleon des Irans lässt auch mal wieder von sich hören. – Warum Napoleon? Weil er so klein ist. Und kleine Leute sind bekanntlich gefährlich. – Ahmadinedschad prahlt mit Irans Atomprogramm. Sie würden sehr gut vorankommen. Entweder will er unbedingt sich mal wieder ins Gespräch bringen oder aber er will einfach nur provozieren. Nehmen wir mal letzteres an. Denn diese Aussage ist am 33. Jahrestag der islamischen Revolution getätigt worden. Sie war nicht die einzige, denn zudem kündigte unser iranischer Napoleon an, dass es auch neue Atomprojekte gebe. Das kennen wir ja schon, aber worum geht es dabei eigentlich? Was für neue Projekte? Da schweigt sich Ahmadinedschad aus. Nur so viel: Der Iran wird die Welt verändern.
Aha, das ist doch schon mal was. Und was soll das nun sein? Eine Megaatombombe, die alle Zivilisationen zerstört, ausser den Iran? Nein, keine Atombombe, die verstrahlt schliesslich alles. Also doch lieber eine Neutronenbombe? Alles wird im Umkreis der detonierenden Bombe zerstört, aber danach kann man gleich in das Gebiet gehen, denn es gibt keine schädliche Strahlung. Bloss Mensch und Tier, die dort lebten, sind alle tot. Aber das ist auch schon alles. Kann man verschmerzen, nicht wahr? Tja, irgend so etwas in der Art, scheint Ahmadinedschad wohl zu planen. Haben diese ganzen eingeschleusten Viren in den Computern nichts gebracht. Wenn jemand was will, setzt er es auch durch, egal wie lange es dauert, bis das Ergebnis zufriedenstellend ist.
Der Iran sollte weiter beobachtet werden, aber gegen die grössenwahnsinnigen Pläne, werden wir nichts ausrichten können. Das können nur die wahlberechtigten Iraner. Aber wenn wir uns da erinnern, hat es Ahmadinedschad durch Manipulation ja zu seiner gegenwärtigen Amtszeit gebracht. Erinnern wir uns an die grüne Revolution. Gebracht hat sie am Ende nichts. Was mich doch mal wieder an Russland erinnert. Da wird auch gegen Putin und seine Partei demonstriert, aber es bringt einfach nichts. Das Volk scheint machtlos zu sein, wie in Syrien, wo mit Waffengewalt gegen die Demonstranten und unliebsame Regimegegner vorgegangen wird. Seit einer Woche ist es wirklich schlimm dort geworden. Wir hören die Nachrichten und fragen uns, warum dagegen nichts getan wird. Jedenfalls geht es mir so. Warum tut keine Staatengemeinschaft etwas dagegen? Macht die UN nichts. Was fürchten sie? Ich weiss es nicht. Es kann doch nicht sein, dass ein Regime seine Gegner einfach umbringt. Die Zeiten, wo das passiert ist, dürften doch wirklich lange vorbei sein. Aber es passiert ja nicht nur da. Im Verborgenen geschieht es in Nordkorea und China. Und was in Russland passiert, will ich lieber gar nicht wissen.

Wo ich von Syrien sprach. Dort hat die Gewalt inzwischen die Hauptstadt Damaskus erreicht. Zudem soll nach „offiziellen“ Angaben – was bedeutet da offiziell? Manipuliert? – ein syrischer ranghoher Offizier ermordet worden sein. Der General namens Issa al Chuli soll beim verlassen seines Hauses erschossen worden sein. Er war Arzt im Militärkrankenhaus. Da frage ich mich, ob der absichtlich ermordet wurde oder aber es sich um ein Versehen handelte, wenn er denn wirklich tot ist. Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass die Rebellen einen Arzt töten, auch wenn er den Gegnern angehört. Aber wie beweisen, ob es wirklich stimmt? Die Leiche will ich jetzt nicht unbedingt sehen, obwohl so was doch ein gutes Mittel des syrischen Regimes wäre, um zu zeigen, wie gefährlich und rücksichtslos die Regimegegner sind. Meiner Meinung nach, ist dies nur ein Vorwand, um die Gewalt gegen die Rebellen zu rechtfertigen.
Homs wird seit einer Woche unter Beschuss gehalten. 400 Menschen sind schon getötet worden, dennoch sind die Rebellen weiter auf dem Vormarsch. Seit elf Monaten geht die Offensive der Rebellen gegen den syrischen Präsidenten Baschar Assad und letztendlich hat es seitdem nur Gewalt und Tote gegeben. Was muss dort noch alles passieren, bis wieder Frieden im Land einkehrt? Aber am Beispiel Ägypten kann man sehen, dass selbst dort noch nicht aller Tage Abend ist. Das Militär versucht alles, um sich weiter an der Macht zu halten. Sie schrecken vor Anschlägen nicht zurück, wollen damit zeigen, wie sicher es unter ihnen war. Darf ich an 1997 erinnern, als über ein Dutzend Touristen im Totentempel der Hatschepsut niedergemetzelt wurde. Oder Jahre später in Sharm el-Sheik. Sind diese Attentate verhindert worden? Nein, auch wenn es sich nur um Touristenhochburgen handelt und nicht um ein Fussballstadion. Dennoch kann es nicht sein, dass das Militär so reagiert.

Die Affäre Wulff geht weiter. Inzwischen ist sogar Westerwelle beliebter als Wulff, und das will schliesslich was heissen. Nach dem Aufdecken des Sylt-Urlaubs, der angeblich vertuscht werden sollte, gibt es nun weitere Dinge, von denen wir nun hören. Einmal der Münchener Filmball, wo das Ehepaar Wulff auftauchte. Die Reise soll von der Firma Zentis bezahlt worden sein, wie eben auch die Freikarten, die Wulff bekommen hatte. Das Land Niedersachsen bemüht sich nun, wie es aussieht, weiteren Schaden vom Bundespräsidenten zu nehmen und forderte eine Rechnung von Zentis, um die Reise zu bezahlen. Dann ist da noch das gesponserte Diensthandy, wo aber sämtliche Rechnungen bezahlt worden sein sollen.
Wenn man das hört, fragt man sich doch, ob da nicht langsam eine absichtliche Kampagne gegen Wulff geschaltet wird. Denn ich bin mir ziemlich sicher, dass auch andere Politiker Dinge geschenkt oder aber auch Vergünstigungen bei Reisen bekommen. Das erfahren wir doch alles nicht. Das soll jetzt aber nicht heissen, dass ich es nicht richtig finde, was da jetzt mit Wulff geschieht. Ehrlich gesagt, warte ich nur auf den Tag, wo er zurücktreten wird. Aber das wird nicht geschehen. Und so wie es aussieht, hat das auch einen guten Grund, warum Wulff an seinem Bundespräsidentenstuhl klebt. Wenn er zurücktritt, käme er sehr wahrscheinlich nicht in den Genuss des Ehrensolds, dass Bundespräsidenten nach ihrer Amtszeit erhalten. Das wäre doch wirklich ein plausibler Grund, warum Wulff immer noch in Amt und Würden ist.
Damit müssen wir wohl leben, auch wenn ich es absolut nicht verstehen kann. Aber Geld regiert die Welt und Geld hat man zu haben, egal aus welcher Quelle, zudem ist es nie verkehrt Geld zu bekommen, um nicht weiter aufs Geld achten zu müssen. Verrückt. Und nun wieder mein bekanntes Sprüchlein: Im Übrigen bin ich dafür, dass Bundespräsident Wulff wegen der Geldaffäre zurücktreten muss.

 

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