RSS

Schlagwort-Archive: Kaufland

Scheuklappen auf türkische Art


Gestern jährte sich zum hundersten Mal der Beginn eines Ereignisses, von dem die Türkei immer noch sagt, dass es so nicht stattgefunden habe: Der Völkermord an den Armeniern.
Wie kann ein Land, das der Nachfolgestaat des Landes ist, diesen Völkermord noch immer so vehement bestreiten, obwohl es eine Tatsache ist. Das ist doch praktisch so, als würde Deutschland behaupten, den Holocaust hätte es nie gegeben, sondern die Juden wären an einer Art Pest gestorben, die praktisch nur sie getroffen habe. Deshalb hätten sie auch in spezielle Einrichtungen gebracht werden müssen, damit diese Krankheit nicht noch die übrige Bevölkerung befällt.
Wenn das oder etwas ähnliches die Bundesregierung sagen würde, dann wäre der Aufschrei in der Welt und vor allem in Israel gross. Aber die Türkei kann anscheinend immer noch mit Scheuklappen durch die Welt laufen und sich aufregen, wenn man von einem Völkermord an den Armeniern spricht.
Neueste Unperson in der Türkei ist Bundespräsident Joachim Gauck, der am Donnerstagabend das Massaker an den Armeniern als Völkermörd bezeichnete. Kurz schilderte er auch, wie die armenische Minderheit im osmanischen Reich ihren Tod fand.
Am nächsten Tag reagierte das türkische Aussenministerium in Ankara sofort auf diese „bodenlose Unverschämtheit“ und sagte, dass das türkische Volk diese Aussagen Gauck nicht verzeihen würde. Zudem regten sich auch ein paar Zeitungen dermassen über die Rede auf, dass man sich fragen musste, ob Gauck nicht von ganz etwas anderem gesprochen hätte. Wenn man dann aber sah, welche Zeitungen Gaucks Rede kritisierten, konnte man nur abwinken. Denn diese Zeitungen stehen der türkischen Regierung sehr nah. Ich will nicht sagen, dass Erdogan denen auch die Artikel einflüstert, aber sie schlagen auf alle Fälle in dieselbe Kerbe.
Wie lange will die Türkei eigentlich noch mit ihrer Scheuklappentaktik weitermachen?Eigentlich sollte man eher von einer Ignoranz sprechen, denn genau das ist es. Es ist nicht zu leugnen, was damals passiert ist. Die Armenier wurden, wenn sie nicht zuvor schon erschossen worden waren, in der syrischen Wüste ausgesetzt – ohne Essen und Trinken. Und wenn sie nicht während diesem Gewaltmarsch durch die Wüste starben, wurden sie erschossen oder geköpft. Kinder trugen die Köpfe ihrer Eltern in den Händen.
Solche Bilder muss man sich mal vorstellen. Alles, was ihnen blieb, war ein Kopf, der in der Hitze allzu schnell zu verwesen begann. Der Gestank muss unerträglich gewesen sein.
Und das alles ist also nicht passiert? Die Armenier sind alle freiwillig in die Wüste gegangen? Natürlich, sie wollten wie Moses durch die Wüste ziehen.
So langsam muss die Türkei doch erkennen, dass sie mit dem Rücken zur Wand steht. Die Bundesregierung spricht inzwischen auch von Völkermord. Und nicht nur in Deutschland wird dieser BEgriff verwendet. Vielleicht nicht in Russland, aber Putin versucht schliesslich auch Geschäftsbeziehungen zur Türkei zu knüpfen. Allerdings habe ich davon jetzt seit längerem nichts gehört.
Aber die Aussagen von Gauck belasten nun die Beziehungen zur Türkei. War zu erwarten gewesen, aber manchmal muss man auch mal das aussprechen, was der andere nicht hören will. Es steht eine diplomatische Krise bevor bzw. ist sie bereits eingetreten. Zurücknehmen sollte Gauck seine Worte nicht, auch nicht abmildern. Die Türkei muss endlich lernen sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen. Deutschland hat das auch getan und tut es immer noch. Wobei, beim Völkermord an den Armeniern muss auch Deutschland noch ein wenig aufholen, denn die kaiserlichen Soldaten haben auch dort mitgemischt. Das darf auch nicht vergessen werden.

Die Zustände bei meinem Lieblingsdiscounter (ein Scherz) Penny werden auch immer schlimmer (leider wahr). Ich bin ja nun nicht so klein, dass ich an die Waren im Kühlregal, also Joghurt und sonstiges nicht komme. Allerdings wird das nun dort so gestapelt, dass Personen, die kleiner gewachsen sind als ich, nicht an die Produkte kommen. Da diese auch noch in Kartons eingepackt sind, werden die Kartons zerrissen. Wer Pech hat, dem fallen die Produkte entgegen und es gibt eine Schweinerei.
Aber das ist noch nicht alles, denn die Mitarbeiterinnen kommen beim einräumen der Produkte selbst nicht ganz nach oben. Um nun die Höhe auszugleichen, steigen sie mit ihren dreckigen Schuhen auf die unterste Kante des Kühlregals. Das ist so was von unhygnisch, denn ich will gar nicht wissen, wo die mit ihren Schuhen überall reingetreten sind bzw. wie sauber der Boden im Discounter eigentlich ist, wo eine Masse an Leuten den Tag lang durchläuft und das auffüllen der Regale während der Öffnungszeiten, auch abends, stattfindet.Einen Hilfstritt, ein so genannter Elefantenfuss, sucht man vergebens. Angeblich wäre diese Order, die Regale aufzufüllen bis der Kunde nicht mehr drankommt, von der Hauptzentrale gekommen. So langsam weiss ich nun, warum die Produkte, die ich bei Penny kaufe, trotz längerem Haltbarkeitsdatum schon nach mehreren Tagen für dieTonne sind. Ja, ich kaufe da kaum noch gekühlte Produkte, weil die bei mir trotz Haltbarkeitsdatum schon nicht mehr zum Verzehr geeignet sind. Geht man dann zu Penny und beschwert sich, heisst es, man solle mal seinen Kühlschrank überprüfen, ob der kaputt sei. Wieso passiert mir das denn immer mit Produkten von Penny und beispielsweise nicht von anderen Supermärkten? Ja, die Frage kann ich leider nicht beantworten.
Auf jeden Fall gehe ich nicht mehr zu Penny, solange diese unhaltbaren Zustände sich dort nicht gebessert haben. Kann doch nicht sein, das Kunden nicht an die Produkte kommen und Mitarbeiter auf die Kante mit ihren Schuhen steigen, weil sie die Produkte anders nicht dort hinbekommen. Bei Kaufland war das früher auch so, aber da hat sich das gebessert.

Seit zweieinhalb Jahren lebt Elefantendame Mala nun in Belgien. Sie hat sich damit arrangiert nicht mehr in ihrem Zuhause zu sein, aber immer noch plagte und plagt sie das Heimweh. Weiterhin hofft sie, dass sie doch irgendwann wieder nach Hause käme. Malas fröhlich leuchtende Augen haben ihren Glanz verloren. Sie wirkt fröhlich, aber ihre Augen sagen etwas anderes.
Anfang der Woche ging es der alten Kuh gar nicht gut, dass sogar die tägliche Fütterung durch die Besucher ausfallen musste. Mala ist mit ihren 52 Jahren nicht mehr die Jüngste, aber bisher hatte sie nie grosse Wehwehchen, dass man sich gross um sie kümmern musste. Da soll es laut Jonas Shandra viel schlechter gehen. Manchmal mache diese einen wirklich schlechten Eindruck, aber momentan sei sie wieder ganz auf der Höhe und frech wie immer. Auch ein Elefant kann schlechte Tage haben, nur wenn es Europas klügsten Elefanten betrifft, wird man hellhörig.
Dennoch hat Mala es geschafft, das nächste Spiel des FC St. Pauli zu tippen. Es geht gegen Heidenheim, die weitaus besser stehen als St. Pauli. Und so tippt sie denn auch auf eine Niederlage des FC St. Pauli. Im Abstiegskampf ist das natürlich das absolut schlimmste, was passieren kann. Aber Mala sieht eben schwarz.
Die Pusteblume geht übrigens von etwas ganz anderem aus. Sie ist für einen Sieg des FC St. Pauli. Die letzten beiden Spiele hat sie richtig getippt, aber wird sie auch zum dritten Mal recht haben? Seitdem Jonas eine neue Fragetechnik benutzt, hat sich die Quote der Pusteblume stark verbessert.
Der HSV muss heute gegen Augsburg gewinnen, ansonsten steht der Weg in die Zweitklassigkeit fest. Und wenn sie erst einmal in der zweiten Liga sind, werden sie da nicht so schnell wieder hinauskommen. Dann war es das mit dem Bundesliga-Dino. Wirklich vermissen werde ich den HSV nicht. Aber kann man sich solche Vereine wie Ingolstadt oder Darmstadt in der Ersten Liga vorstellen? Wobei Darmstadt immer noch zittern muss. Haben gerade den Relegationsplatz an den KSC verloren. Man wird sehen, wie sich der HSV heute schlagen wird. Ich bin ja immer noch dafür, dass Hannover absteigt. Ich mag den Verein einfach nicht.

Werbeanzeigen
 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Das Ü-Ei-Experiment – Alles nur Spielzeug?


Deutschland ist auf der Suche nach dem goldenen Marylinchen. 40.000 Stück gibt es insgesamt, aber Sechser-Packs gibt es weitaus mehr, so in etwa 300.000. Angeblich ist sie in jedem siebten Pack zu finden. Nur kann das niemand wirklich bestätigen. Da kaufen einige 50 Packs und haben keine einzige drin, andere kaufen zehn und haben sogar zwei oder drei drin. So ist das eben. Der eine hat Glück, der andere Pech.
Das Sammelfieber ist wieder aufgebrochen. Die aktuelle Serie, die Geburtstagsserie, ist endlich mal wieder was, dass dem Sammler gefällt, denn die Figuren sind schön, wenn auch nicht so schön wie noch zu den Zeiten als sie handbemalt waren. Auf den jetzigen Figuren ist auch Farbe aufgetragen, aber nicht mehr so wie früher. Damals wurden die Figuren in weißer Masse gegossen und dann angemalt. Die Figuren sahen weit schöner aus als die heute. Aber die schlimmsten waren die Kugelköpfe der Crazy Connection und Star Wars. Das war das Schlimmste überhaupt.
Dabei darf nicht vergessen werden, dass nicht Sammler mit den Inhalten befriedigt werden sollen, sondern Kinder. Schliesslich heisst es auch Kinder Überraschung und nicht des Sammlers schönstes Hobby.
In dieser Saison habe ich zum Start ein Experiment begonnen – mit den normalen Eiern, nicht denen für Mädchen. Ich habe mir in einem grösseren Supermarkt, den es überall in Deutschland gibt, eine unberührte Palette gekauft, um zu sehen, wie dort denn die Figurenverteilung ist. Schliesslich wird das Überraschungsei immer mit dem Slogan „In jedem siebten Ei“ beworben.
In dem Eierstapel wühlte ich mich so weit runter, dass ich auf zwei weisse Kartonstreifen traf, die den Stapel stabilisierten.
Dann hiess es 24 Tage lang jeden Morgen ein Ü-Ei. Würden also mindestens drei bis vier Serienfiguren drin sein? Wie viel Spielzeug der letzten Saison wäre drin? Und wie viel Schrott, also Spielzeug mit dem ich nichts anfangen kann, würde ich finden?
Hier nun die Ergebnisse meines Ü-Ei-Experiments:
Insgesamt befanden sich vier Serienfiguren in der 24er-Palette. Es ist also im Schnitt in jedem sechsten und nicht siebten Ei eine Serienfigur drin. Allerdings ist mir aufgefallen, dass diese Verteilung früher weitaus besser war. Selbst in den Weihnachtspaletten waren immer sieben Serienfiguren drin gewesen Jetzt waren es gerade mal vier. Auch schon bei den Schlümpfen und der Micky-Serie fiel mir das negativ auf. Damals waren allerdings ein paar mehr Figuren als vier drin gewesen, nämlich fünf. Ja, ganz toll, nicht wahr? Glücklicherweise tauchte auch nicht zweimal dieselbe Serienfigur auf. Das wäre schon ärgerlich gewesen.
Allerdings frage ich mich, warum die Verteilung der Serienfiguren so schlecht geworden ist. Wird mehr Spielzeug produziert, weil das billiger ist? Oder weil die Endkunden, also Kinder, lieber so was haben möchten? Oder will sich Ferrero einfach eine goldene Nase verdienen, indem sie die Serienfiguren so selten reinstreuen? Oder habe ich einfach eine schlechte Palette erwischt?
Die Sache mit den Geldeinnahmen ist natürlich ein Argument, die momentan besonders gut auf das goldene Marylinchen passt. Dann kann es natürlich sein, dass Kinder viel lieber beispielsweise einen Kreisel oder einen Ball haben möchten, weil sie damit besser spielen können. Und dann kann es natürlich sein, dass ich einfach eine verdammt schlechte Palette erwischt habe. Warum ist mir das aber bei den Schlümpfen und Micky auch passiert? Die habe ich bei einem Discounter gekauft. Die Paletten waren ebenso unberührt, dennoch schlecht bestückt gewesen. Kann man so viel Pech haben? Ja, kann man natürlich. Aber vielleicht sind in den losen Ü-Eiern grundsätzlich nicht mehr so viele Serienfiguren anzutreffen, weil es die Vierer-Packs gibt. Dort sind immer zwei Serienfiguren garantiert. Wenn ich die nun also kaufe, habe ich eine höhere Trefferquote alle Serienfiguren zu bekommen als in einer normalen Palette.
Ist das also der Grund? Tja, ich weiss es nicht. Auffällig finde ich es schon, denn von den Weihnachtsserien gibt es nur die Adventkalender, wo alle Figuren drin sein sollen.
Was mir noch einfällt. Zu Ostern gab es Harry Hase mit einer Ü-Ei-Kapsel im Inneren. In einigen sollte ein Kinderino drin sein. Die Verteilung war ähnlich mies wie bei den Gold-Marylinchen. Da hätte man in Frankreich sein Glück machen müssen, wo in jedem Harry Hase ein Kinderino drin war, allerdings schlug dort der Preis auch sehr zu Buche. Mehr als drei Euro sollte man dort für den Schokohasen zahlen. Hier waren es auch schon zwei Euro, aber wenn man weiss, dass man garantiert einen Kinderino drin hat, dann nimmt man den höheren Preis natürlich auf sich. Oder man hatte gute Beziehungen nach Russland, da gab es die Figur im normalen Ü-Ei.
Erstes Ergebnis meines Experiments: Die Werbe-Aussage „in jedem 7. Ei“ trifft zu. Es ist sogar in jedem sechsten Ei eine Serienfigur zu finden. Dennoch hat sich die Verteilung in den letzten Jahren sehr verschlechtert.

Wie ist das nun mit Spielzeug aus dem letzten Jahr. Macht es wirklich die Hälfte aus oder ist das auch wieder übertrieben?
Hier muss ich sagen, dass ich vier Sachen drin hatte, die vom letzten Jahr waren. Unter anderen war es ein Airbus, der mir noch fehlte, weil ich die Viererpacks nicht gekauft hatte. Über den freute ich mich natürlich sehr. Die anderen drei Sachen waren nur belangloses Spielzeug, von manchen als Schrott bezeichnet.
Damit ist tatsächlich die These belegt, dass altes Spielzeug recycelt wird, wie manche Sammler bemängeln. In den Sonderpacks soll der Anteil besonders hoch sein, was ich bisher nicht bestätigen konnte. Ganz schlimm sei es nun in den Sechser-Packs. Eine Serienfigur und dann nur ewig das gleiche und vor allem alte. Wenn man Glück hat eine limitierte Figur, aber da muss man viel Glück haben.
Ergebnis zwei: Etwa 16,67 Prozent altes Spielzeug von der letzten Saison ist enthalten. Manchmal können es auch Sachen sein, die bei uns nie erschienen sind. Habe ich auch schon einmal gehabt. Scheint aber wohl nicht so häufig zu sein. Aber Ferrero recycelt seine alten Spielsachen. Solange es nicht einen Wert von 20 Prozent ist alles in Ordnung und wenn es dann noch was ist, was mir fehlte, freue ich mich sogar darüber.

Das letzte Experiment: Wie viel Spielzeug würde ich vorfinden?
Es gibt jede Menge Nebenserien wie verschiedene Natoons-Serien, die sich immer allgemeiner Beliebtheit erfreuen. Doch wie viele Natoons fand ich vor? Einen, gerade mal einen. Das war doch wirklich nicht zu fassen.
Dann gab es noch ein schönes Auto und mehrere Mountainbikes und ein Motorrad. Solche Sachen mag ich, während ich Kreisel und andere gomove-Sachen nicht so toll finde.
Von den Malstiften, die seit zwei Jahren auch in immer anderer Ausstattung dabei sind, hatte ich nur einen gehabt. Ansonsten war wirklich nur Spielzeug dabei mit dem ich nichts anfangen konnte. Das wird bei mir nicht einmal zusammengebaut, weil es mir sonst zuviel Platz wegnimmt. Es war wirklich auffällig, dass kaum Natoons dabei waren und nur irgendwelche Bastelsachen, da war ich wirklich enttäuscht.
Besonders ärgerlich: Von dem Mountainbike hatte ich am nächsten Tag noch einmal genau das Gleiche drin und fand später noch ein Mountainbike der Serie vor. Nun aber ein anderes.
Genauso traf es mich mit dem Tricky Kreisel. Diesen fand ich auch zweimal vor, allerdings waren es zwei verschiedene gewesen.
Spielzeug ohne Ende, kaum Autos, ganze zwei waren es. Da kenne ich sonst bessere Zusammenstellungen. Pech mit der Palette gehabt. Muss so gewesen sein. Kann man nicht ändern.
Für Kinder ist das sicherlich besser, denn die basteln noch gerne und können mit Kreiseln und anderen Sachen mehr anfangen als ich oder andere Sammler. Wir wollen lieber Serienfiguren oder Natoons haben. Aber nicht Schrott, wie es gerne genannt wird, weil wir damit nichts anfangen können.
Aber man darf einfach nicht vergessen, dass es für Kinder gemacht wird. Die haben andere Interessen als wir. Wobei ich sagen muss, dass das Spielzeug von früher weitaus schöner war als das jetzige. Haben wir uns so weit verändert, dass wir nur noch irgendwelche Frisbees oder Kreisel haben wollen? Können Kinder von heute damit mehr anfangen? Wollen sie unbedingt Massbänder haben oder Lupen? Ich weiss es nicht, aus dem Kleinkindalter bin ich lange raus.
Kurzum, hier das Ergebnis des dritten und letzten Experiments: Es ist sehr viel Spielzeug enthalten gewesen in dieser Palette, obwohl es richtig schöne Nebenserien gibt wie die Natoons oder aber die Mini-Cooper. Letztere sind momentan nur vereinzelt enthalten und werden erst gegen Ende der Saison massenhaft drin auftauchen. So war es bei den Porsche-Autos auch immer. Ich kaufe mir die Viererpacks, weil ich die Porsche in den Eiern nicht finde und danch werde ich von den Porsche nahezu überschwemmt.
Man könnte vermuten, dass das Spielzeug sich weitaus leichter herstellen lässt. Zudem müssen dafür keine Lizenzen beantragt werden wie bei den Mini Cooper oder Porsche oder Smart oder Airbus-Flugzeugen.
Also eine billige Alternative zu schönen Sachen. Sind die heutigen Kinder eigentlich so anspruchslos geworden? Ich weiss es nicht, ich weiss es nicht.

Beschädigt war kein einziges Ü-Ei, dafür aber eine Kapsel. Sie war oben eingedrückt. Die Figur, die sich drin befand, ist aber nicht beschädigt worden. Also alles halb so wild, obwohl eine eingedrückte Kapsel auch nicht vorkommen sollte. Ich mach noch mal ein Bild davon, damit jeder sehen kann, was ich meine.
Natürlich könnte ich deswegen an Ferrero schreiben, aber wegen einer Kleinigkeit so einen Terz machen? Nö, muss nicht sein. Wenn der Inhalt beschädigt gewesen wäre, dann ja, aber sonst nicht.
Figuren waren weder beschädigt noch unvollständig noch kam ein Teil zweimal vor. Das ist schon mal was, denn Unvollständigkeit musste ich in den letzten Jahren schon mehrmals monieren. Wo ich auch sofort Ersatz zugeschickt bekam.

Was ich aus diesem Experiment gelernt habe: Wenn ich Serienfiguren haben will, sollte ich mir die Viererpacks kaufen. Die hatte Penny vor einigen Wochen auch im Angebot zu einem unschlkagbar günstigen Preis. Ansonsten kann ich natürlich Überraschungseier kaufen, wenn diese für 44 Cent irgendwo im Angebot sind. Ausserdem kann ich mich auch auf den Weg zu einem Flohmarkt machen und mit Glück ein paar Figuren abstauben.
Ich kann mir die Gewichte der Serienfiguren besorgen und die Ü_Eier mit einer Löffelwaage abwiegen oder zur Not zur Gemüsewaage gehen. Letztere ist allerdings nicht so genau, selbst die bei Real und Kaufland nicht, wo man sein Obst abwiegen muss. Die ändern andauernd die Grammzahl nach dem Komma.
Man wird schiefe Blicke ernten und eventuell wird auch mal jemand fragen, was man da mache, aber man wird nicht aus dem Laden geworfen werden, denn man öffnet die Ü-Eier schliesslich nicht.
Mir ist mal passiert, dass ich an einem Strichcodeleser gefragt wurde, ob ich die Ü-Eier wiegen würde. Wie man das an dem Gerät macht, weiss ich wirklich nicht. Damals hatte ich bloss wissen wollen, ob die Sondereier auch im Angebot seien. Da ging es bei mir übrigens nach Gehör, denn so kommt man auch an seine Sachen. Damals bei den Stinkern hatteich eine Ausbeute von 100 Prozent gehabt. Obwohl man sagen muss, dass dennoch einige Figuren sehr selten vorkamen und andere andauernd im Ei zu finden waren.

Falls jemand ähnliches erlebt hat, kann er es gerne schildern oder er noch eine Methode kennt, wie man garantiert die Serienfiguren aus den losen Ü-Eiern fischt, kann er es gerne schreiben.

Nun muss ich mal gucken, ob ich irgendwo ein Sechser-Pack finde und auch ein goldenes Marylinchen drin vorfinde. Wird das Glück mir hold sein? Ich werde es sehen. Aber 100 Packs werde ich sicherlich nicht kaufen. Ich will nicht, dass Ferrero sich an mir ein goldenes Näschen verdient und ich keine Sonderfigur vorfinde.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Vergiften wir uns durch billige Lebensmittel?


Der Pferdefleisch-Skandal entwickelt sich zu einem Lebensmittel-Skandal, der ganz Europa in Atem hält. Begonnen hat es in Grossbritannien. Da konnten wir noch hämisch rübergrinsen und sagen: „Bei dem, was die Briten kochen, ist es kein Wunder, dass sie Pferde- nicht von Rindfleisch unterscheiden können.“ Doch schneller als uns lieb war, schwappte der Skandal auch nach Deutschland rüber. Erst war es Lasagne von Tengelmann, schliesslich Real, die sowieso durch den früheren Gammelfleisch-Skandal in Verruf geraten sind. Ich habe mir einen Tag nachdem die Nachricht mit der „Tip“ Lasagne kam, mal auf Facebook umgesehen. Die Kommentare der Nutzer waren manchmal ganz schön einseitig, denn hier kann Real nun wirklich nichts zu. Würde es sich um Frischfleisch handeln, wäre das ganz etwas anderes. Aber bei der Lasagne ist der Hersteller für verantwortlich und nicht der Laden, der es vertreibt. Die können nur erwarten, dass es sich um die Qualität handelt, die man als Kunde erwartet.
Inzwischen sind auch Edeka, Aldi Süd und Lidl betroffen. Bloss von Aldi Nord hat man noch nichts gehört. Ob da auch noch was kommt? Vielleicht.
Betroffen scheint übrigens nur Lasagne mit Rindfleisch zu sein. Dabei wusste ich gar nicht, dass es die überhaupt in dieser Sorte gibt. Für mich gab es immer nur die mit Schweinefleisch. Von der habe ich auch noch drei Packungen im Kühlfach liegen. Regina will, dass ich es wegwerfe, aber ich sage, es wäre Schweinefleisch. Momentan wird noch abgewartet.
Man fragt sich nun natürlich, wieso Pferdefleisch so leicht in Rindfleischprodukten landen kann. Problem ist, dass Pferdefleisch aussieht und riecht wie Rindfleisch. Man kann es nur mühsam mit einem Text nachweisen. Und der kostet Zeit und natürlich Geld.
Im Grunde genommen ist Pferdefleisch nicht schädlich, auch wenn viele die Nasen rümpfen mögen, wie man so etwas essen kann. Rinder, Schweine oder Geflügel essen wir doch auch. Da beschwert sich niemand, auch nicht, dass die Tiere so süss und niedlich seien. Irgendwie scheint das bei Pferden anders zu sein. Warum? Ich weiss es nicht, denn mit Pferden konnte ich noch nie viel anfangen. Und wie ich immer sage, so lange ich das Tier nicht persönlich kenne, esse ich es auch.
Pferdefleisch soll sehr bekömmlich und gesünder sein als Rindfleisch. Wenn es nicht von Rennpferden stammt. So wird vermutet. Und gerade die Pferde erhalten Antibiotika und andere Medikamente, die die Organe eines Menschen irreparabel schädigen können.
Das Pferdefleisch soll aus Rumänien stammen und das Land identifiziere ich nun nicht mit Rennpferden, sondern alten Kleppern, die viel zu schwere Wagen ziehen müssen, selbst kaum Fleisch auf den Rippen haben und meist schlecht gepflegt sind. Und diese gerade beschriebenen Tiere dürften nun wirklich nicht mit solch lebensgefährlichen Medikamenten behandelt worden sein, weil diese zu teuer sind.
Jedenfalls zeigt dieser Lebensmittelskandal wieder einmal, dass wir uns selbst der ewigen Billigstrategie selbst ein Bein stellen. Wie lange wollen wir noch immer alles möglichst billigst haben und auch noch erwarten, dass es die allerhöchste Qualität ist?
Erinnert mich an den Ingwer, den Kaufland alle paar Monate bzw. Wochen anbietet. Der Preis ist wunderbar mit knap 2,50 Euro, aber die Qualität ist einfach nur grottig. Da sind die Stücke vertrocknet, verschimmelt oder sehen sonst wie alt aus. Wie ich immer sage: Der letzte Abschaum. Und das wird auch noch gekauft. Also da kaufe ich lieber teureren Ingwer, wenn da die Qualität besser ist. Übrigens ist der Aufdruck „Bio“ in gewisser Weise Etikettenschwindel, denn Ingwer kann nur biologisch und nicht anders angebaut werden.
Der Pferdefleisch-Skandal wird nicht der letzte sein, der Deutschland und Europa heimsuchen wird. Es wird immer etwas geben, wenn wir als Konsumenten uns nicht ändern.
Nun wird ein Test eingeführt, der Pferde- von Rindfleisch unterscheiden lässt. Wieso passiert so was erst, wo bereits etwas passiert ist? Und wieso beschliesst die EU die blödsinnigsten Gesetze, wenn sie sich dabei kaum auf Lebensmittel spezialisieren? Ist das im Grunde genommen nicht das Wichtigste überhaupt?
Und wie kann es sein, dass in Mehl Schweineborsten zu finden sind? Über solche Dinge habe ich im letzten Jahr bereits berichtet. Wir werden betrogen, wo es nur geht, weil wir es wollen, denn billig ist alles.

Hat irgendjemand diese neue „Heiter bis tödlich“-Serie am Donnerstag gesehen? Lief als Doppelfolge und begann bereits um 17.55 Uhr. Dafür musste „Verbotene Liebe“ weichen. Da will man wohl testen, wie gut die Serie um fünf vor sechs läuft. Heisst das nun, dass die Soap „Verbotene Liebe“ genauso eingestellt wird wie „Marienhof?“ Vorstellbar ist bei der ARD inzwischen alles. Besonders seit „Verbotene Liebe“ auch mit einem Zuschauerschwund zu kämpfen hat. Allerdings erst, seitdem die Folgen der Soap 45 Minuten betragen. Das hält man bekanntlich nicht aus, ausserdem wird dadurch eine Geschichte nur künstlich in die Länge gezogen.
Genau so ist es übrigens auch bei der Serie „Zwischen den Zeilen“. Das ist die bis jetzt blödeste und dämlichste Serie aus der ganzen „heiter bis tödlich“-Reihe. Ich weiss gar nicht, wie man solch einen Blödsinn überhaupt verfilmen kann. Aber inzwischen scheint die ARD wohl wirklich nicht mehr zu wissen, wie sie jüngere Zuschauer locken soll, als mit so einer grenzdebilen Serie. Was war „Fuchs und Gans“ doch noch witzig und interessant. Bei der eingestellten Serie hat man nicht entnervt auf die Werbung oder das Ende der Folge gewartet. Im Grunde genommen hätte ich am liebsten gleich weggeschaltet, aber ich hatte wirklich noch die Hoffnung, die Serie würde besser werden. Da habe ich mich getäuscht und ich glaube kaum, dass es besser werden wird. Eher noch schlimmer – einfach dämlich.
Und was sollte das eigentlich, alle drei „Heiter bis tödlich“-Serien bereits um 17.55 Uhr beginnen zu lassen? Hat das irgendeine besondere Bewandtnis, weil im ZDF die „Soko“-Serien nicht liefen? Möglich wäre es. Zudem versuchte die ARD gewiss durch diese Aktion, die „Verbotene Liebe“-Zuschauer für die „Heiter bis tödlich“-Serien zu gewinnen. Wobei ich nicht glaube, dass das funktioniert hat. Wer das eine guckt, der guckt eher selten das andere. Und der Erfolg um 18 Uhr aller Folgen dürfte einfach nur damit zusammenhängen, dass im ZDF Sport lief. Würde zur selben Zeit eine der „Soko“-Serien laufen, würden die Einschaltquoten sicherlich ganz anders aussehen.
Ich bin nicht davon überzeugt, dass „Zwischen den Zeilen“ länger als eine Staffel laufen wird. Allein wenn man diese Quitschstimme von Sekretärin hört, fragt man sich schon, warum man sich diese Serie überhaupt antut. Und dann der Assistent der Kommissarin, einfach nicht auszuhalten. Die Tollpatschigkeit der Hauptfigur ist überhaupt nicht zu ertragen. Ab und an mag es ja noch lustig sein, aber andauernd und die blödesten Situationen ist doch irgendwann wirklich zuviel.
Das einzig interessante an dieser Serie mag noch sein, dass beispielsweise Informationen, die eine Figur sieht oder schreibt, für uns Zuschauer in der Luft erscheinen, damit auch wir wissen, worum es geht oder wie es aussieht. Das ist originell, aber auch das einzige an dieser Serie, was gut ist.
„Zwischen den Zeilen“ sollte keinesfalls fortgesetzt werden. Bei „München 7“ bin ich der gleichen Meinung, aber die läuft zu erfolgreich. Dabei ist das für mich ein furchtbarer Abklatsch vom „Großstadtrevier“, was ich auch schon grässlich finde. Soll „München 7“ doch wieder im Bayerischen Rundfunk laufen, da habe ich gar nichts gegen. Aber nicht mehr in der „Heiter bis tödlich“-Reihe.
„Hauptstadtrevier“ kann hingegen fortgesetzt werden. Mit einigen kleinen Änderungen ist das eine gute Serie. Weniger von dieser neuen Chefin, die nicht zu ertragen ist und auch etwas weniger die Familie von Julia Klug, dann kann das was werden. Die letzte Folge läuft am 26. März und ist ein wenig verrückt. Scheint so bei allen „heiter bis tödlich“-Serien zu sein, dass die letzte Folge irgendwie abstrus ist. Worum es geht, verrate ich hier mal nicht, sonst wäre die Spannung futsch.
Ab dem 02. April läuft dann wieder „Morden im Norden“, eine Serie der ich „Nordisch herb“ vorgezogen hätte. Es wurde leider anders entschieden. Die Dienstagserien der Reihe sind recht erfolgreich, bis auf eine werden alle fortgesetzt bzw. steht es noch in der Schwebe (Hauptstadtrevier). Bei den Donnerstagsserien konnte sich bis jetzt nur eine einzige Serie durchsetzen: „Alles Klara“, die auch nicht gerade gute Quoten hatte. Dennoch traut der MDR der Serie zu, das es besser wird. Im Gegensatz zum SWR, der „Fuchs und Gans“ einfach einstellte. Ich kann es immer noch nicht akzeptieren.
Und ab nächsten Donnerstag wird „Zwischen den Zeilen“ gnadenlos boykottiert, wie ich es schon mit „München 7“ mache.

Bei Elefantendame Mala tut sich grosses. Wie ich gelesen habe, soll der Hormonspiegel von der schwangeren Elefantin Ani gefallen sein. Und das sei ein Zeichen dafür, das die Geburt bald bevorsteht. Wann genau, lässt sich nicht sagen, aber es geht in die heisse Phase. Mala hingegen scheint man nicht zuzutrauen, dass sie eine gute Tante abgibt. Es wurde in dem Gespräch über Ani nur Rani erwähnt, dabei kennt Mala Jungtiere, auch wenn das schon ein wenig mehr als zwanzig Jahre her ist, dass sie direkten Kontakt zu welchen hatte.
Dafür kann Mala nun stolz verkünden, dass sie ordentlich abgenommen hat. An ihrer Hungerkuhle lässt es sich gut erkennen, aber nun gibt es auch zahlen. Knapp über 3,8 Tonnen wiegt Mala nun. Da hat sie eine Menge abgenommen, wog sie doch immer über vier Tonnen. Aber das sie ein Dickmops war, ist bekanntlich nichts Neues. Wie mal gesagt, hat die Dickhäuterin abnehmen müssen, da sie Übergewicht hatte. Jenala hat das immer gesagt.
Kommen wir nun zu Malas neuester Vorhersage, die den FC. St. Pauli betrifft. Beim letzten Spiel gegen Sandhausen tippte Mala, dass St. Pauli verlieren würde. Das trat ein und die Kiezkicker verloren 4:1. Ein Ergebnis, das dafür spricht, dass der Verein nicht wirklich in der Lage zu sein scheint, vernünftig Fussball zu spielen. Was also wird Mala gegen den 1. FC Köln tippen?
Die Elefantendame sagt, das St. Pauli doch wirklich erneut verlieren wird. Ob sie auch hier recht behalten wird? Wir werden es Montagabend wissen. Entweder spielt St. Pauli zu sehr in Freundschaft gegen Köln, dass es wieder nichts mit einem Sieg wird und Mala hat tatsächlich mit ihrer Vorhersage recht. Mal abwarten.
Wenn St. Pauli sich aber nicht bald besinnt, sind sie schneller auf einem Abstiegsplatz, als sie gedacht haben.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,