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Präsident Janukowitsch abgesetzt – Kommt die Ukraine nun endlich zur Ruhe?


Da hat man gedacht, die Ukraine würde nach dem vorläufigen Abkommen zwischen Präsident Janukowitsch und der parlamentartischen Opposition endlich zur Ruhe kommen – weit gefehlt! Das Blutvergiessen scheint nun vorbei zu sein, aber die Krise ist noch nicht vorbei.
Es läuft drunter und drüber in der Ukraine. Präsident Janukowitsch hat Kiew verlassen und befindet sich Charkow. Angeblich sollte er schon auf dem Weg ins Ausland sein, zusammen mit seinen wertvollsten Schätzen. Auf seinem Anwesen befinden sich Demonstranten, können durch den Garten spazieren und sich die verschiedenen Gebäude von aussen ansehen, die sich auf dem Gelände befinden. Habe eine Luftaufnahme vom Grundstück gesehen und irgendwie erinnerte es mich an einen Disney-Park. Nur vom ersten Eindruck her.
Janukowitsch will nicht zurücktreten, obwohl nach und nach alle seine Verbündeten im Parlament aufgeben. Denn er sei „der gewählte Präsident“ und damit werde er bleiben bis ein anderer Präsident gewählt sein sollte. Natürlich hofft Janukowitsch, im Amt bestätigt zu werden. Aber so sieht es momentan wirklich nicht nach aus. Muss ihm das eigentlich nicht wie ein Déjà-vu vorkommen? Vor zehn Jahren erlebte er das doch schon einmal. Janukowitsch verschwand damals von der Bildfläche, um wieder aufzutauchen. Ein richtiges Stehaufmännchen, das man einfach nicht los wird.
Oppositionsführer Klitschko, übrigens nicht der einzige, aber der einzige, den wir in Deutschland und Europa kennen, will durchsetzen, dass das Parlament Janukowitsch absetzt.
Kann natürlich so kommen und schaden wird es gewiss auch nicht. Aber: Wer ist der Stellvertreter des ukrainischen Präsidenten? Ein Verbündeter von Janukowitsch und damit ebenfalls eine Marionette Russlands? Dann wird keine Ruhe einkehren. Die wird es erst geben, wenn es Neuwahlen gab und diese für die Opposition ausfallen.
Laut Verfassung übernimmt der Regierungschef das Amt des Präsidenten, aber das ist ein Vertrauter von Janukowitsch namens Arbusow. Theoretisch kann es auch ganz anders kommen – ein Machtvakuum. Ob das allerdings sinnvoll ist? Ich habe keine Ahnung, denn schlimmer geht bekanntlich immer.
Ein wenig Verwirrung gibt es ob der Freilassung von Julia Timoschenko. Von einer Seite heisst es, sie sei bereits frei, von anderer Seite sie müsse noch freigelassen werden, aber es sei nur eine Frage der Zeit. Letzteres dürfte wohl stimmen. Freigelassen wird Timoschenko aber auf alle Fälle. Denn nicht nur der Präsident kann so etwas bestimmen, sondern nun auch ein Parlamentsbeschluss.
In Kiew haben sich die Polizei und die weiteren Sicherheitsorgane, die dem Innenministerium unterstellt sind, auf die Seite der Oppsitionellen gestellt. Damit dürfte ein weiteres Blutvergiessen ausgeschlossen sein. Wenigstens etwas, denn man fragte sich in den letzten Tagen wirklich, aus welchem Land die Bilder stammen würden, die man sah. Bürgerkriegsähnliche Zustände, die man in einem aufgeklärten Europa nicht mehr erwarten würde. Aber selbst knapp ein Vierteljahrhundert nach dem Fall des eisernen Vorhangs ist noch nicht alles im Lot. So wurden nun auch wieder Leninstatuen in der Ukraine gestürzt. Einige wenige Überbleibsel des sowjetischen Systems, für das Russland heutzutage das Synonym ist.
Russland selbst versucht nun die Wogen ein wenig zu glätten und rückt erstmals öffentlich von Janukowitsch ab. Zuvor hatten sie noch das Vorgehen der Oppsition scharf kritisiert. So schnell kann es gehen, Hauptsache mit nur einem blauen Auge aus der ganzen Sache hervorgehen.
Und während ich diesen Artikel schreibe, hat das ukrainische Parlament Präsident Janukowitsch für abgesetzt erklärt. Neuwahlen sind für den 25. Mai angesetzt. Ob die Ukraine nun endlich zur Ruhe kommt? Man kann es nur hoffen. Auch dass das Land dieses Mal einen Frieden erhält, der länger dauert als das letzte Mal. Es ist Zeit für einen Neuanfang.

Jonas hat in Hamburg was Lustiges im Radio gehört. Es gehört in die Kategorie Ungenauigkeit. Im Radio wurde über das HSV-Dilemma berichtet und dass man nun hinter dem Verein stehen müsse, denn „Hamburg muss erstklassig bleiben.“ Jawohl, dachte sich da Jonas: „Der HSV steigt ab und St. Pauli steigt auf.“ Damit bleibt Hamburg erstklassig, bloss der Verein hat gewechselt.
Theoretisch könnte so was natürlich passieren. Aber ob der HSV nun absteigen wird, werden wir am erst am allerletzten Spieltag wissen. Der FC Augsburg stand beispielsweise in der letzten Saison nur ein einziges Mal auf einem Nichtabstiegsplatz. Das war am 34. Spieltag. In dieser Saison stehen sie weitaus besser, scheinen sich wohl etabliert zu haben, obwohl sie als Abstiegskandidat Nr. 1 galten. Tja, das Team hat überrascht. Der HSV natürlich auch, indem er einfach nicht aus den Sümpfen der Abstiegszone kam und nun dort festhängt. Jetzt soll es der dritte Trainer in der laufenden Saison bringen: Mirko Slomka, dessen Nachname übersetzt Strohhalm heisst. Also hat der HSV nach dem letzten Strohhalm gegriffen. Ja, das finde ich mal wieder unglaublich witzig.
Theoretisch könnte Slomka den Abstieg verhindern. Van der Vaart fällt erst einmal die nächsten drei Wochen aus, was gut für den Verein ist. Denn van der Vaart hat schon seit längerem nichts mehr gebracht, dennoch wurde er aufgestellt. Indirekt könnte man ihn auch für die erste Trainerverpflichtung des HSV verantwortlich machen, schliesslich wollte angeblich van der Vaart unbedingt van Marwijk haben. Na ja, als Bondscoach brachte es van Marwijk bis zum Vizeweltmeister, aber als Bundesligatrainer hatte er nicht wirklich was vollbracht. Vor vielen Jahren, als Skibbe und sein Nachfolger Krauss nichts brachten, kam van Marwijk, um dann auch recht schnell wieder zu gehen. Aber das war vielleicht zu lange her, um es noch im Hinterkopf zu haben. Da war dann eher noch die Vizeweltmeisterschaft 2010 in Südafrika gespeichert. Nun ja, drei Millionen hat dieser Fehler den HSV gekostet. Aber anscheinend haben sie Geld ohne Ende, wo sie doch immer sparen wollen, weil ihr Loch nicht zu stopfen ist.
Das grösste Problem ist allerdings der HSV-Vorstand, denn dieser besteht nur aus Fussball-Experten, aber niemandem, der wirklich was mit Fussball zu tun hatte. Und so kommt es da von einer Fehlentscheidung zur nächsten. So ist es kein Wunder, dass der Verein mit einem Fuss schon in der zweiten Liga steht. Auch die Mannschaft ist nichts. Wild zusammengekauft und mehr nicht. Die Mannschaft muss der Star sein, kein einzelner. Aber beim HSV ist nicht einmal ein einziger Spieler der Star. Van der Vaart hat durch sein Privatleben sehr gelitten, bringt auch nichts mehr. Fällt nun eh für drei Wochen aus, wie bereits erwähnt. Hoffentlich besinnt die Mannschaft sich.
Ansonsten wird es vielleicht wirklich so sein, dass der Bundesligadino absteigt, Hamburg dennoch erstklassig bleibt, weil der FC St. Pauli aufsteigt.
Das ist natürlich Utopie, aber eine glaubt gewiss fest daran, dass St. Pauli aufstiegt: Elefantendame Mala.
Momentan ist bei ihr viel los, denn heute haben sich endlich die beiden grossen Pandas angesagt. Schon seit Wochen hat der Pairi Daiza die Nachricht angekündigt, nun kommen sie endlich. Mala sieht ein wenig ihren Status als grosser Star gefährdet, aber das kennt sie bereits aus Hamburg.
Und weil Mala nicht gerne wartet, hat sie schon einmal das Spiel St. Pauli gegen Dresden getippt. Was sagt die alte Kuh? St. Pauli wird endlich die ersehnten drei Punkte einfahren. Zwar sieht die Statistik gegen Dresden sehr schlecht aus, aber es gibt schliesslich immer das erste Mal. Und so hat Mala auf einen Sieg St. Paulis getippt. Mal sehen, ob sie recht behält. Und bis dahin können wir sehen, wie sich der HSV schlägt. Damit Hamburg erstklassig bleibt – ob nun mit dem HSV oder dem FC St. Pauli sei mal dahingestellt.

Im Fernsehen läuft heute Abend nichts ausser der Wiederholung von „Fasching in Franken“ aus Veitshöcheim. Originell waren wieder die Kostüme der Politiker. Ex-Ministerpräsident Günther Beckstein kam als Claudia Roth, weil er gehört hatte, dass er ihr Lieblingsgegner sei. Ich fand es wirklich gelungen. Und nach seinem letztjährigen Auftritt als Marilyn Monroe kam Finanzminister Söder dieses Jahr als Shrek. Und die einfallsreichste Kostümierung hatte natürlich wieder Horst Seehofer – er kam als er selbst. Das ist schon schwer, so als man selbst zu kommen.
Wer nun die Wiederholung der Sendung nicht sehen will (ich fand sie an den meisten Stellen sehr gelungen), der kann natürlich auch gerne etwas lesen. Da gibt es zum einen den Thriller „Die Rollen des Seth“ von Helen Dalibor. Falls ihn jemand noch nicht kennen sollte. Nun endlich in der überarbeiteten Fassung bei Amazon und Neobooks erhältlich. Oder wer lieber Fantasy liest, dem ist vielleicht mit der Aneba-Reihe gedient. Da gibt es drei Kurzgeschichten oder aber den Roman „Aneba. Die Rückkehr“, wo bis jetzt die ersten sechs Kapitel und der Prolog erschienen sind. Also eine breite Auswahl.

 

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Die EU – Nur heiße Luft?


Das fragt man sich momentan wirklich. Denn einerseits zwingt uns die EU die blödsinnigsten Sachen auf, wie nun die BIC und IBAN oder die maximale Lautstärke in einem Orchestergraben. Die Krümmung einer Gurke haben sie wenigstens zurückgenommen.
Ansonsten sorgt die EU auch nur für Ärger, jedenfalls bei uns Europäern.
Wenn irgendwo etwas passiert, kann die EU sich nicht einig werden, was sie tun. Nur nicht zuviel, vielleicht was anmerken, aber mehr auch nicht. So auch in der Ukraine. Beobachtet wird, was dort geschieht, kommentiert, aber wirklich getan wird nichts. Keine Sanktionen, überhaupt nichts. Nun gut, ich erwarte und verlange gar nicht, dass die EU geschlossen Militär in die Ukraine schickt, damit es dort wieder halbwegs normal zugeht. Aber was genau macht die EU eigentlich?
Das fragte sich wohl auch die US-Europabeauftragte Victoria Nuland. Jedenfalls sagte sie in einem Gespräch mit dem US-Botschafter in Kiew den Satz „Fuck the EU!“
Dieser Satz wird nun heftigst diskutiert. Aber wieso eigentlich? Das Gespräch hätte gar nicht in die Öffentlichkeit gelangen dürfen. Aber wie es nun einmal so ist. Jeder hört jeden ab, nicht nur der Nachbarn seinen Lieblingsfeind, weil er noch an die Stasi glaubt, sondern auch ein Geheimdienst den anderen oder ein Land das andere. Hier soll der russische Geheimdienst das Gespräch abgehört und dann veröffentlicht haben.
Was das bringen sollte? Nun ja, ich vermute, dass damit ein Keil zwischen die EU oder deren einzelne Länder und die USA getrieben werden soll. Bei Deutschland scheint es bereits zu wirken. Bundeskanzlerin Angela Merkel ist sehr empört, wie sich über die EU geäussert wurde. „Absolut inakzeptabel“ sei dies.
Ach was! Es gibt Schlimmeres, denn was ist denn schon die EU? Welche Macht hat sie? Sie denkt sich mit ihren ganzen Zusammenschlüssen aus Ländern die blödsinnigsten Gesetze aus, aber mehr passiert doch nicht. Jedes einzelne Land hat immer noch mehr Macht, als die EU. Wer wird eher wahrgenommen? Deutschland, Frankreich oder die EU? Richtig, das einzelne Land. Und so wird es auch ewig bleiben. Man kann die EU keinesfalls mit den USA vergleichen. Denn die EU ist kein Staatenbund, sondern ein Zusammenschluss von Staaten, die alle ihre Oberhoheit behalten. Es gibt keine einheitlichen Gesetze, die in jedem Land gelten. Jedes Land hat andere.
Um noch einmal zu dem Satz von Victoria Nuland zu kommen. Wenn man sich den Mitschnitt vor dem Satz anhört, wird deutlich, dass der Satz so gemeint ist, dass man die EU vergesse könne. Das kann man netter ausdrücken oder eben so wie es Victoria Nuland getan hat.
Steht der Satz allein, wird es natürlich als Beleidigung aufgefasst. Aber wenn man den Zusammenhang versteckt, versteht man den wahren Sinn des Satzes.
Nun ist die Aufregung erst einmal gross. Victoria Nuland musste sich entschuldigen. Das nächste Mal sollte sie sich vielleicht harmloser ausdrücken oder auf ein abhörsicheres Telefon zurückgreifen.
Denn nicht nur die NSA kann deutsche Politiker aushorchen, sondern auch der russische Geheimdienst die Amerikaner. Ha, ha, vom Abhörer zum Abgehörten.
Aber so lustig ist das auch wieder nicht. Denn wo hört denn jemand nicht mit? Dieser Artikel wird mitgelesen und auf verdächtige Schlüsselwörter überprüft, genauso Emails oder Handy- und Telefongespräche. Wahrscheinlich sind unsere Wohnungen noch verwanzt, dass wir wie zu ‚guten‘ alten Sowjetzeiten in die Badezimmer gehen und die Wasserhähne aufdrehen müssen.
Aber im Grunde hat Victoria Nuland recht. Was macht die EU denn schon? Spielt sich gross auf, aber wenn es hart auf hart kommt, macht sie nichts. Auch in der Ukraine beobachtet die EU nur, wie ich bereits oben erwähnte. So ist das nun einmal.
Und mal ganz ehrlich, so ein Staatenbund die die USA wird die EU nie werden. Da kann Merkel noch so sehr beleidigt sein. Es ist einfach so. Denn die europäische Geschichte ist eine völlig andere. Es wird nie ein vereinigtes Europa geben. Das merkt man schon daran, dass man sich nicht auf eine gemeinsame Sprache einigen kann, aber das ist eine andere Geschichte, die ich in nächster Zeit aufgreifen werde.

Hat sich jemand gestern die Eröffnungsfeier der 22. olympischen Winterspiele angesehen? Ich habe erst eingeschaltet, als das russische Alphabet irgendwelche russichen Errungenschaften, Schriftsteller oder Komponisten zeigte. Wir wissen jetzt also, dass das Fernsehen eine russische Erfindung ist und es nicht die Amerikaner erfunden haben, wie wir immer gedacht haben.
Tja, ganz rund lief die Eröffnungsfeier dann doch nicht. Von den fünf Schneeflocken öffnete sich eine nicht zu einem der olympischen Ringe, sondern blieb eine Flocke. Es war der rote Ring, der für Amerika steht. Da wurden gleich wieder Verschwörungstheorien aufgebracht, aber weder die Russen noch die Amerikaner werden davon etwas mitbekommen haben. Denn in beiden Ländern lief die Veranstaltung nicht live, sondern zeitversetzt. In Russland sind Livesendungen sogar verboten. Wenn es das Fernsehen zur Zarenzeit gegeben hätte, wäre eine Livesendung sicherlich schon damals verboten gewesen. Und in den USA ist alles um wenige Sekunden verschoben, seitdem es beim Super-Bowl einmal einen Busenblitzer gab. Alle mit zeitversetzter Übertragung sahen die Bilder der Generalprobe, wo sich alle Flocken zu den olympischen Ringen geöffnet hatten.
Bei einigen menschlichen Figuren, wie der wehenden Flagge oder dem grossen Kreis bei den Rollschuhfahrern, war auch nicht alles gleichmässig. Da standen sie alle dicht aufeinander und es gab Lücken. Aber so was gibt es nun einmal. Da ich aber gerne überall herumkrittele, musste ich es einfach mal erwähnen. Vor allem, da ja die reine Perfektion angekündigt worden war. Aber was ist schon perfekt?
Spekulationen gab es bis zum Ende, wer wohl das olympische Feuer entzünden würde. Ich hatte immer scherzhaft Putin gesagt, was tatsächlich spekuliert worden war. Dafür soll seine angebliche Geliebte, unter anderem die Fackel getragen haben. Davon hatte ich bisher noch nichts gehört, aber man lernt nie aus.
Bei manchen Ländern, die mitmachen, ist man ein wenig verwundert, wie dem Libanon oder auch Pakistan, aber die meisten dieser Atlethen sind entweder eingebürgert oder besitzen das nötige Kleingeld, um sich das leisten zu können.
Die deutsche Olympia-Kleidung ist meiner Meinung nach ein wenig zu bunt. Die Sportler sehen darin beinahe aus wie Kakadus. Ja, ich weiss, Kakadus sind nicht so bunt, meist eher weiss. Dann sind sie eben so bunt wie Paradiesvögel. Und da fällt mir wieder die Augsburger Puppenkiste bei ein. In der Serie „Die drei Dschungeldetektive“ sang ein gelber Paradiesvogel in jeder Folge sein Lied. Nun gut, ich schweife ab.
Als Favoriten auf die Goldmedaillen gelten die Amerikaner und die Russen. Die Deutschen wären angeblich schon froh, wenn sie nur in die Nähe der Medaillenränge kämen. Also mal keine Medaillenvorgabe. Bisher wurde diese auch immer verfehlt. Da sagt man lieber nichts und ist am Ende überrascht.

Die Zweite Bundesliga hat gestern begonnen und Elefantendame Mala meldet sich pünktlich aus der Winterpause zurück. Während an ihrem Wohnort noch alles geschlossen hat, wird Mala mit neuem Elan und grosser Freude, wie an jedem Spieltag der 2. Liga die Spiele des FC St. Pauli tippen. Und was sagt die alte Kuh zum Spiel St. Pauli gegen Arminia Bielefeld? Sie tippt auf ein Unentschieden. Wenn sie das sagt, wird es wohl so kommen. Bisher hat Mala kaum bei einem Spiel danebengelegen.

Und ich habe mir überlegt, aus meinen besten Blogartikeln ein Buch zu machen. Damit sie jeder immerzu und ständig lesen kann, ohne dazu ins Internet gehen zu müssen. Wird noch ein wenig dauern, aber das Heraussuchen der Artikel will wohlüberlegt sein.

 

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Geplatzte Titelträume – Warum die Niederlage der Deutschen geplant war


Der grosse Traum vom EM-Titel ist ausgeträumt. Donnerstagabend hat Deutschland sang- und klanglos gegen den ewigen Angstgegner Italien verloren. Viele sind masslos enttäuscht, dabei ist es doch wirklich nicht überraschend gekommen. Ich wusste bereits, dass Italien verlieren würde, denn Elefantenkuh Mala hatte das bereits letzte Woche entschieden, als noch gar nicht feststand, dass Deutschland und Italien sich im Halbfinale begegnen würden. Die Dickhäuterin ist eben eine ganz schlaue, was sie wieder einmal bewiesen haben dürfte. Aber so wie Deutschland gespielt hat, war es wirklich kein Wunder, dass sie bereits in der ersten Halbzeit mit 2:0 zurücklagen. Die haben gespielt wie die letzten Stehgeiger. Gelähmt, trifft den richtigen Ausdruck. Und es mag nun wirklich nicht daran gelegen haben, dass es sich um den alten Angstgegner Italien handelte. Man hätte die Squadra Azzura besiegen können, doch sie wollten einfach nicht. Ja, dieser Schluss drängt sich mir auf, denn der Finalgegner von Spanien ist für den Confed-Cup in Brasilien qualifiziert. Wir erinnern uns, der Confed-Cup das ungeliebte Kind. Wenn möglich, versucht Deutschland sich davor zu drücken, schliesslich findet der immer ein Jahr vor der Weltmeisterschaft in dem jeweiligen Austragungsland statt. Tja, deshalb ist Deutschland 2008 mit Berechnung zweiter geworden im Finale der Europameisterschaft, denn 2009 wäre es nach Südafrika gegangen. Und wenn es nicht sein muss, fährt man in so ein entferntes Land nun wirklich nicht. Und so sind sie nun einfach im Halbfinale ausgeschieden, denn sie wären ja für den Confed-Cup qualifiziert gewesen, wenn sie ins Finale gekommen wären. Denn Spanien ist als Weltmeister bereits qualifiziert. Und nach Brasilien wollte die deutsche Mannschaft nun wirklich nicht. Also einfach mal verlieren, ist doch eh der Angstgegner, da fällt das nicht so sehr auf. Aber es gibt noch einen viel erheblicheren als den eben genannten. Angela Merkel hatte nach dem Viertelfinal-Spiel gegen Griechenland gesagt, dass sie zum Finale wiederkommen würde, wenn Deutschland denn tatsächlich das schafft. Klitzekleines Problem dabei: Das Finale findet nicht in Polen, sondern in der Ukraine, in Kiew, statt. Und was hatte Merkel noch mal gesagt: Richtig, in die Ukraine werde sie nicht gehen, wie auch andere Politiker nicht, um ein Spiel der deutschen Nationalmannschaft zu sehen. Was also hatte sie getan? Ein Versprechen gemacht, dass sie nicht halten konnte. Wie es aussah, hatte Merkel nicht bedacht, wo nun eigentlich das Endspiel stattfindet. Man sollte eben erst überlegen und dann sprechen. Wäre bei vielen Dingen wirklich besser, wenn es so ist. Und hier scheint Merkel wirklich erst gesprochen und dann gemerkt haben, was eigentlich Sache ist. Kiew ist die Hauptstadt der Ukraine und genau dort findet am morgigen Tag (01. Juli) das Finale statt. Spanien oder Italien, eine der beiden Mannschaften wird am Ende der Sieger sein. Wenn es nach Elefantenkuh Nelly aus dem Serengetipark Hodenhagen geht, wird Italien der neue Europameister sein. Wenn man mal auf 2006 zurückblickt, dann muss es wohl so sein. Denn da verlor Deutschland ja auch im Halbfinale gegen Italien. Bis jetzt lag Nelly ja immer richtig, wenn man mal vom Halbfinalspiel absieht. Elefantenkuh Mala, das inoffizielle Fussball-Orakel, hingegen ist schon ein alter Hase, was den Fussball betrifft. Auf vierzig Jahre Erfahrung mit dem runden Leder kann sie zurückweisen. Ja, die alte Dame weiss, wer das Spiel machen wird. So wusste sie auch, dass Deutschland gegen Italien verlieren würde. Ihre bisherige Ausbeute bei ihren Vorhersagen der EM kann sich sehen lassen. Bis auf ein Spiel – das Eröffnungsspiel – hat Mala immer richtig gelegen. Die alte Kuh weiss, wie der Ball rollt. Und so sagt sie auch, dass Italien gegen Spanien verlieren wird.
Ich persönlich glaube, dass Deutschland erst frühestens 2014 den nächsten Titel gewinnen wird. Denn von 1930 bis 1954 sind es genau 24 Jahre. Im Jahr 1990 wurde Deutschland das letzte Mal Weltmeister. 2014 ist es genau 24 Jahre her. Richtig, ich habe wieder meine seltsamen mathematischen Theorien hervorgekramt. Die ich bei jeder Weltmeisterschaft hervorhole. Bis jetzt hat es ja nie gestimmt, aber dieses Mal bin ich zuversichtlich, dass es doch mal stimmen könnte. Schliesslich findet sie WM 2018 ja in Russland statt. Und da kann man ruhig den WM-Titel gewinnen. Die Reise dorthin ist bekanntlich nicht so weit, aber die Demokratie ist in dem Land mehr als fraglich. Also, nach Nelly wird Italien morgen Europameister werden. Ist doch auch mal was, wo die ja im eigenen Land mal wieder durch irgendwelche Wettbetrügereien gebeutelt sind.
Elefantendame Mala hingegen hat sich für die Spanier entschieden. Ihnen würde damit nicht nur die Titel Verteidigung gelingen, sondern sie würden auch Sportgeschichte schreiben, da sie dann drei Titel hintereinander gewonnen hätten.

Bei Schlecker sollen angeblich am Donnerstag die allerletzten Artikel für 20 Cent verramscht worden sein. So geht eine Drogeriekette ihrem Ende zu. Besser gesagt ist sie jetzt nur noch Geschichte. So wie es auch die SchleckerXL-Märkte sein werden. Nur Ihr Platz hat noch eine reelle Chance weiter zu bestehen. Aber das hat man anfangs von Schlecker auch gedacht. Und nun gibt es die Läden nicht mehr. Ich komme mehrmals im Monat an Räumen vorbei, wo mal Schlecker drin gewesen ist. Sind da aber schon vor anderthalb Jahren raus. Seitdem stehen die Räume leer. Ist auch nicht besonders gross, aber wie wird es nun mit den jetzigen Läden sein? Werden sie wieder belegt werden? Und wenn ja, was kommt da rein?

Wann kommt denn jetzt eigentlich das Obduktionsergebnis vom Elefantenbullen Hussein? Sind die zehn Tage nun schon um oder nicht? Vielleicht bin ich einfach nur ungeduldig, aber ich will endlich wissen, ob meine Vermutung nun stimmt oder ich mich getäuscht habe. Allerdings frage ich mich, ob wirklich das wahre Ergebnis verkündet werden wird.

 

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