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Schlagwort-Archive: Koslowski & Haferkamp

Mit Streik in die roten Zahlen


Droht jetzt wieder ein Streik der GDL? Da werden ihnen immer weiter Angebote vorgelegt und die Gewerkschaft sagt immer nur ein Wort: Nein!
Und um den Druck weiter auf die Deutsche Bahn zu erhöhen, wird eben gestreikt. Ganz ehrlich, je mehr gestreikt wird, desto schlechter ist das für das Unternehmen und natürlich für den Gewinn. Das kann man gut bei der Lufthansa sehen, wo die Piloten nun schon seit einem Jahr immer wieder gstreikt haben. Natürlich sind die schlechten Zahlen nicht alleine auf die Streiks zurückzuführen, aber es hätte auch ein wenig positiver ausfallen können, wenn es diese Streiks nicht gegeben hätte. Und es ist verständlich, warum die Lufthansa sich so ungenügende Ideen für die Pensionen ausgedacht hat. Denn irgendwann werden diese Kosten dem Kranich die Federn kosten. Denn je mehr Piloten in den Ruhestand gehen, desto mehr muss die Lufthansa blechen.
Zurück zur Bahn und zur GDL. Da wird es in nächster Zeit wohl zu keiner EInigung kommen. Aber man hat als Otto Nomalverbraucher inzwischen auch das Gefühl, dass die GDL unbedingt streiken will. Die hat noch zuviel Geld auf ihren Konten, das sie unbedingt loswerden will. Also wird gestreikt – ohne Rücksicht auf Verluste. Denn wir als Kunden sind verärgert und weichen auf Flugzeug, Bus und Auto aus. Und je weniger Gewinn, desto mehr Einschnitte muss die Firma am Ende machen.
Ich habe nichts gegen Streiks, aber irgendwann muss mal Schluss sein. Vor allem bei der Bahn. Natürlich könnte man sich da fragen, ob die Bahn einfach nicht fähig ist, der GDL ein Angebot zu machen, was die anstandslos annimmt. Oder ist die GDL eine geldgierige Gewerkschaft? Nichts genaues weiss man nicht, nur dass es wahrscheinlich zu einem erneuten Streik kommen wird.

Seit Wochen warte ich nun auf die Nachricht, dass die ARD-Serie „Unter Gaunern“ abgesetzt wird. Leider ist sie immer noch nicht gekommen. So eine überdrehte Serie, die nicht einmal besonders originell ist, sollte nicht in die Verlängerung gehen. Anders sieht es da bei „Monaco 110“ aus. Die Serie wird verlängert, aber nicht für die ARD, sondern den BR. Na gut, besser als nichts. Dennoch sehr enttäuschend von der ARD, dass sie dieser Serie nicht mehr zutraut. Aber die haben auch immer wieder „Akte Ex“ und „Morden im Norden“ in die Verlängerung geschickt, obwohl die Serien nie besonders gut waren und je weiterer Staffel immer schlechter wurden. Aber es wurde immer noch geguckt. Eine Serie scheint sich wohl auch im Giftschrank der ARD zu befinden, weil sie angeblich beim Testpublikum durchgefallen ist: „Der Mama“. An sich klang die Handlung der Serie nicht schlecht, aber es kommt immer darauf an, wie so etwas umgesetzt wird. Und da hat es oft an den Büchern gehapert. „Koslowski & Haferkamp“ ist eine Serie, die zu Beginn keine guten Bücher hatte. Das rächte sich und die Zuschauer blieben aus. Dabei war es eine Serie mit Potential, nur leider hatte die ARD nur ihre Quoten im Kopf. Also Ende nach Staffel eins. Genauso war es bei „Fuchs und Gans“. Hier soll es der SWR gewesen sein, der die Reissleine gezogen hat. Aber die Serie war gut, wenn anfangs auch ein wenig seltsam. Dennoch Schluss. Der Serie trauern heute immer noch einige hinterher, nicht nur ich allein.
Der Höhepunkt ist nun „Monaco 110“, das nicht besonders gut in der ARD lief, aber was läuft schon um zehn vor sieben auf der ARD erfolgreich? Für „Verbotene Liebe“ wird seit Wochen immer Reklame gemacht, dennoch ist die Quote mehr als mies. Ob die Serie überhaupt fortgesetzt wird bei gleichbleibender Schwäche muss wohl fraglich bleiben.
Die ARD sollte endlich ein wenig mehr Atem haben bei Serien, die nicht gleich einschlagen wie eine Bombe. Selbst „Hubert und Staller“, die anfangs recht erfolgreich waren, schwächeln in dieser Staffel ausserordentlich. Aber es ist immer noch die erfolgreichste Serie im ARD-Vorabend, wenn man mal von diesem „In aller Freundschaft“-Spin off am Donnerstag aussieht. Wer das guckt, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Aber inzwischen schwächelt selbst das.
Ein Überraschungserfolg gelang dienstags mit dem Start der „Rentnercops“. Eine wunderbar geschriebene und liebevoll gemachte Serie. Startete fulminant, sackte dann ab, aber ist von der Quote eher momentan erfolgreicher als „Hubert und Staller“ – wenn die nicht gerade mal wieder wegen Sport ausfallen.
„Rentnercops“ ist eine Serie, die man immer wieder gerne sieht. Gute Schauspieler, wenn auch bis auf Tilo Prückner udn Wolfgang Winkler die restlichen Darsteller eher Unbekannte sind. Dann ein paar immer wiederkehrende Elemente. Da ist einmal der eingeklemmte Mantel, der immer in der Autotür hängebleibt, oder der geschälte Apfel, wo erst einmal die Schale gegessen wird. Und natürlich die Rumpelkammer, die auch als Denkzentrale dient.
Dieser Serie wird hoffentlichlich um eine weitere Staffel verlängert werden – verdient hätte sie es. Übrigens könnte auch die Facebook-Seite mal gepflegt werden. Niemand kümmert sich darum, dabei wäre es bei der Serie genauso angebracht, wie etwa bei „Unter Gaunern“ oder den anderen „Heiter bis tödlich“-Serien.

In England hat das Warten endlich ein Ende. Herzogin Catherine hat eine Tochter zur Welt gebracht. Damit haben die wettwütigen Briten ausnahmsweise recht gehabt mit ihrer Vermutung. Und ich habe am Montag etwas zu Schreiben. Seit unser Adels-Experte krank ist, muss ich mich um diese Seite kümmern. Ich kenne mich eben aus in den europäischen Königshäusern. Habe ich nun eine eigene Rubrik -vorläufig. Soll ich mir jetzt schon was überlegen? Nö, mache ich nicht. Indirekt haben wir schon etwas vorbereitet, das wird jetzt gross aufgemacht und fertig. So läuft das manchmal. Aber ich werde nicht anfangen, wie andere meiner Kollegen, in meiner Freizeit für die Zeitschrift was vorzubereiten. Meine Freizeit ist und bleibt mir heilig!

Elefantdame Mala geht es schon viel besser. Nachdem man einen Schrecken bekam, weil die Fütterung ausfiel, da es ihr nicht besonders ging, geht es ihr nun wieder gut. Wie es eben einem Elefanten geht, der in diesem Jahr 53 Jahre alt wird. Es stimmt schon, dass man bei Mala immer an das Schlimmste denkt, wenn man hört, sie sei krank. Aber sie ist nun mal nicht mehr die Jüngste und war in den letzten Jahrzehnten eigentlich nie besonders schwerkrank. Konnte sie sich auch nicht leisten, weil Hussein das sofort ausgenutzt hätte. Aber es gab in den letzten Jahren ihres Zusammenlebens mit dem alten Pappsack schon ein paar Blessuren, die etwas schwerwiegender waren. Auch hatte er mal versucht, sie in den Graben zu schieben. Aber Mala, ganz schlaue Kuh, setzte sich einfach auf ihren Hintern.
Jenala ist jedenfalls erleichtert, dass es der alten Dame wieder bessergeht.
Interessant war zu sehen bzw. zu lesen, wie gross das Interesse am Wohlergehen der Elefantin war. Immer wieder kamen besorgte Anfragen, wie es Mala denn gehe.
Was Mala denn nun genau hatte, ist nicht bekannt. Vielleicht hat sie sich nur einfach zuviel an old Ranis Futter bedient. Oder eben ein kleines Alterswehwehchen. Alles ist möglich.
Aber Mala ist niemand, die sich in ihrer Krankheit ausruht. So tippte sie auch wieder fleissig das aktuelle Spiel des FC St. Pauli. Wie sie richtig vermutet hatte, verlor St. Pauli gegen Heidenheim. Wenn Mala sieht, wie ihr Lieblingsverein seine letzten Chancen versiebt, um den Klassenerhalt zu schaffen, könnte sie sich wieder aufregen. Aber das ist nicht dafür verantwortlich, dass sie in der vorherigen Woche unpässlich gewesen ist.
Fleissig wie sie war, hat sie das morgige Spiel des FC St. Pauli gegen Leipzig getippt. Sie sagt, dass St. Pauli dieses Spiel gewinnen wird. Zwar würde Leipzig sich noch Hoffnungen auf den Aufstieg in die Erste Liga machen und könne jeden Punkt gebrauchen, aber St. Pauli braucht auch jeden Punkt, sind mal wieder das Schlusslicht der Liga, also Träger der roten Laterne. Im Hinspiel liessen sie gegen Leipzig Punkte und verloren mit 4:0. Das soll dieses Mal nicht passieren. Das hofft eben auch Mala. Und so soll St. Pauli sich drei Punkte holen.
Die Pusteblume sagt dieses Mal nichts anderes und schliesst sich mit ihrer Meinung der alten Kuh an. In der letzten Woche hatte die Pusteblume auf einen Sieg St. Paulis gegen Heidenheim getippt und prompt mal wieder daneben gelegen. Dabei hatte Jonas so gehofft, dass die Pusteblume endlich den Bogen raushaben würde. Doch nein, zu früh gefreut. St. Paulis Sieg war nur ein schöner Traum. Dabei hatte Jonas sie doch in seiner neuen Technik befragt. Und dennoch hat die Pusteblume „versagt“. Na ja, bis zur EM im nächsten Jahr ist auch noch ein wenig Zeit. Da wird sie sich gewiss verbessern. Aber nichts geht gegen das Original.
Was sagt die Pusteblume denn nun, wie St. Pauli gegen RB Leipzig spielen wird? Tja, sie sagt, St. Pauli würde gewinnen. Sie sei so überzeugt gewesen, aber das war sie letzte Woche angeblich ebenfalls. Na gut, lassen wir uns überraschen, wie St. Pauli nun morgen spielen wird. Sie brauchen drei Punkte, ansonsten sieht es düster aus.
Auch der HSV ist immer noch nicht gerettet. Zwar haben sie mit ihren Sieg vergangene Woche gegen Augsburg den Hauch einer Chance gewahrt, um in der Ersten Liga zu verbleiben, doch dürfen sie sich nicht darauf ausruhen, sondern müssen weiter bei jedem noch ausstehenden Spiel um drei Punkte kämpfen. Morgen geht es gegen Mainz, die zwar nicht fürchten müssen abzusteigen, aber auch nicht besonders gut stehen.
Ich bin immer noch dafür, dass Hannover absteigt und Stuttgart drinbleibt. Begründung: Ich mag Hannover einfach nicht. Hat mit dem Verein an sich nichts zu tun, nur ich mag die ganze Stadt nicht und da zählt der Fussballverein nun auch einmal dazu.
Beim DFB-Pokal-Halbfinale ist zu meinem Bedauern Bielefeld ausgeschieden. Ich hätte es dem Verein wirklich gegönnt. Na ja, man kann nicht immer alles haben, wo am Tag zuvor doch schon Bayern aus dem Pokal flog. Vier Elfmeter verschossen. Kann man gar nicht glauben. Da muss sich einem doch die Vermutung aufstellen, dass der FC Bayern kaum das Elfmeterschiessen üben würde, weil sie ohnehin genug Tore in einem Spiel schiessen, dass es gar nicht erst so weit kommen muss. Ich kann mir wirklich nicht erklären, wie gleich vier Elfmeter verschossen werden können. Wenn der Ball vom Torwart gehalten wird, hat man halt Pech gehabt, aber an die Latte, den Pfosten oder gleich in den Himmel zu schiessen, da müssen die Schützen ein wenig zuviel überlegt haben.
Bayern ist raus, kann das Triple nicht mehr machen, nur noch das Double. Nur, werden sie tatsächlich gegen Barcelona ins CL-Finale einziehen? Man wird sehen.

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Zerbricht Europa in Kleinstaaten?


Nun versucht auch Katalonien sich durch ein Referendum vom ungeliebten Spanien zu lösen. Am 09. November schon soll es so weit sein.
Allerdings gibt es ein Problem: Die spanische Regierung in Madrid hält dieses Referendum für verfassungswidrig und will es unter allen Umständen verhindern, denn Katalonien ist praktisch die reichste Region Spaniens. So was lässt man ungern ziehen.
Nach dem schottisches Referendum war klar, dass in absehbarer Zeit, eine weitere Region in einem anderen EU-Land ebenfalls ein Referendum auf die Beine stellen würde, um aus dem ungeliebten Land austreten zu können. Heissester Anwärter war neben Südtirol auch Katalonien. Nun haben die Katalonier den ersten Schritt getan.
Aber so einfach, wie sie sich das vorgestellt haben, wird das nicht. Denn die spanische Regierung hat ihrerseits auch Schritte eingeleitet, um das Referendum unter allen Umständen zu verhindern. Dazu soll am Montag auf einer Sondersitzung des Kabinetts über eine Verfassungsklage entschieden werden. Wird darüber entschieden, dass es zu einer Verfassungsklage kommen soll und diese vom Gericht zugelassen wird, wird das Referendum automatisch ausgesetzt. Heisst, dass Katalonien sich auf unbestimmte Zeit nicht dafür entscheiden kann, ob sie unabhängig werden wollen.
Dabei soll das Referendum angeblich nicht bindend sein. Wenn also die Katalonier für eine Abspaltung votieren, muss es nicht heissen, dass sich die Region auch abspalten wird. Angeblich soll es nur als Votum gelten, wie die Katalonier davon denken und ob sie sich eine Eigenständigkeit vorstellen könnten.
So kann man es natürlich auch sagen, wenn man im Grunde nur darauf aus ist, endlich eigenständig zu werden. Man versucht der spanischen Regierung Sand in die Augen zu streuen. Aber die haben, wie gesagt, etwas dagegen. Eine der reichsten Regionen will eigenständig werden, so geht das nun gar nicht. Wobei Katalonien schon seit ewigen eiten versucht, sich aus dem ungeliebten Spanien zu befreien. Seit dem schottischen Referendum werden wir nun wohl noch mehr von solchen Referenden hören. Aber dann eine Kleinstaaterei? Das hatten wir doch alles schon.
In der Schule lernte ich, dass vor Napoleon in Deutschland eine Kleinstaaterei sondergleichen herrschte. Da kam man kaum vorwärts, weil alle paar Meter oder Kilometer ein anderes Gebiet erreicht wurde. Soll das nun auch in Europa geschehen? Man darf gespannt sein, wie sich das noch alles entwickeln wird.
Vor allem frage ich mich, wann denn nun Bayern wieder einmal auf seine Unabhängigkeit pochen. Aber wenn es so weit kommt, dann bin ich hoffentlich hier lange weg.

Nächstes Jahr wird es in der ARD einige Veränderungen geben. Seit Ende 2011 läuft seit Montag bis Freitag die mehr schlecht als recht laufende „Heiter bis Tödlich“-Reihe. Diese soll wohl im nächsten Jahr aufgegeben werden bzw. läuft sie nur noch dienstags und mittwochs. Donnerstags soll ein Ableger von „IN aller Freundschaft“ laufen. Aber da bin ich mir ziemlich sicher, dass auch dieses Format scheitern wird. Solange die ARD nicht begreift, dass die Sendungen um genau 19 Uhr anfangen müssen, wird das nichts werden. Denn viele sehen sich um 18 Uhr eine der vielen Sokos im ZDF an. Diese gehen bis kurz vor sieben, da läuft die „heiter bis tödlich“-Serie bereits. Und viele verstehen gar nicht, worum es eigentlich in der Folge geht, wenn sie den Anfang verpasst haben. Also sehen sie sich das erst gar nicht an. Des weiteren kommt manchmal noch erschwerend hinzu, dass die Folgen so dermassen schlecht geschrieben sind – meine persönliche MEinung -, dass sich niemand die weiteren Folgen der Serie ansieht, auch wenn die weitaus besser sind. So war es beispielsweise bei „Koslowski & Haferkamp“. Die erste Folge war grosser Mist, eigentlich waren erst die letzten Folgen so richtig gut. Aber mit der ersten Folge hatte man es sich versaut.
Inzwischen sollen schon Serien auf Eis liegen, weil sie beim Testpublikum durchgefallen sind. „Der Mama“ soll angeblich dieses Schicksal getroffen haben, obwohl es immer noch heisst, dass die Serie wohl im nächsten Frühjahr gezeigt werden wird.
Die ARD wird nie einen Blumentopf auf dem Vorabendsendeplatz gewinnen, da können sie sich noch so sehr anstrengen. Vielmehr sollten sie versuchen, gute Serie zu produzieren. Das meiste soll massentauglich sein, was oft auch heisst, dass es sehr einseitig ist. Es muss doch der Anreiz der öffentlich-rechtlichen Sender sein, dass sie gute Serienformate produzieren. Stattdessen versuchen sie das ewig gleiche, weil es ja so gut funktioniert hat. Natürlich kommt nicht alles bei den Zuschauern an. Aber was ist mit diesen Zoo-Dokus? Will die eigentlich noch jemand sehen? So bei einer Million-Zuschauern dümpelt die aktuelle „Nashorn, Zebra & Co.-Doku herum. Wie das nun bei den anderen war, weiss ich nicht, da habe ich noch nicht regelmässig nach der Zuschauerquote geguckt.
Die neuesten Krimi-Spass-Serien werden nun nicht mehr für die „heiter bis tödlich“-Reihe produziert. Heisst das nun, dass die Reihe gescheitert ist? Ich bleibe weiter dabei: Die Uhrzeit, wann die Serien beginnen, ist das Problem.

In Köln hat der dritte Elefant die Pocken. Was nun schlimm klingt, ist es in dem Sinne nicht, dass es nur eine weitere Infizierung gab. Meist infizieren sich alle anderen Elefanten auch, dass die gesamte Herde erkrankt. Das ist im Kölner Zoo nun nicht der Fall – noch nicht. Hoffentlich bleibt das auch so. Bei der dritten Elefantin ist es sehr früh erkannt worden und sie wird nun behandelt. Bei den anderen beiden soll es ja schon Anzeichen von Veränderungen an den Fusssohlen gegeben haben, als man endlich auf Pocken erkannte. Man denkt nun einmal auch nicht sofort an Pocken, sondern fürchtet erst einmal das Schlimmste: eine Herpes-Infektion. Für asiatische Elefanten kann das tödlich enden, denn in der einen Sekunde geht es ihnen noch gut, man kann nichts feststellen und am nächsten Tag sind sie tot, gestorben an einer Herpesinfektion. Übrigens finde ich es recht interessant, dass afrikanische Elefanten weder an Pocken noch an Herpes erkranken können.
Überträger der Pocken sind Nagetiere wie Mäuse, Ratten oder Eichhörnchen, aber auch Katzen. Ja, ganz recht gehört, auch Katzen können Pocken übertragen. Davon gab es in den letzten dreissig Jahre einige wenige Fälle in Deutschland, traf aber Menschen und keine Elefanten. Diese Zoonose ist nicht ungewöhnlich, wenn man mit den Stubentigern einen engen Kontakt pflegt.
Wie gut, dass ich mit Katzen absolut nichts anfangen kann und die mir nicht in die Wohnung kommen. Nun kenne ich den Grund.

Elefantendame Mala hatte diese Woche sehr viel zu tun, da mal wieder eine englische Woche war. Will heissen, sie musste drei Spiele innerhalb einer Woche tippen. Das findet sie immer ein wenig stressig, aber so oft kommt das nun auch wieder nicht vor. Wie hat sie da eigentlich nur die WM überstanden? Da musste sie alle paar Tage drei Spiele tippen.
Was sagt Mala nun zum Spiel des FC St. Pauli gegen den FSV Frankfurt? Da sagt die alte Kuh, dass St. Pauli nur unentschieden spielen wird. Es handelt sich beim FSV Frankfurt um den Tabellenletzten und gegen den sehen sie nie gut aus, wie man schon beim Spiel gegen Aue sehen konnte. Vielleicht reissen sie sich auch zusammen und schiessen ein Tor mehr als der Gegner. Dass sie das können, haben sie bereits gegen Braunschweig bewiesen. Bloss glaubt Mala nicht daran.
Jonas ist wieder ein wenig obenauf, nachdem sein neues Orakel wenigstens das Spiel gegen Braunschweig richtig tippte. Auch das Spiel hatte der Schlaubeutel noch getippt und war wie die Pusteblume dafür gewesen, dass Braunschweig gegen St. Pauli verliert. Das Spiel gegen Aue hatten sie bekanntlich falsch getippt, als sie beide für einen Sieg St. Paulis votiert hatten. Mala hatte es gewusst, dass St. Pauli ohne Punkte wieder heimfahren würde. Sie kennt nicht nur ihre Pappenheimer, sondern sie weiss genau, dass St. Paulis Trauma Erzgebirge Aue heisst. Gegen den Verein verlieren sie entweder fast jedes Spiel oder sie lassen dort drei Punkte liegen und müssen sich mit einem Unentschieden zufrieden geben.
Jonas freut sich, dass sich die Quote der Pusteblume ein wenig verbesser hat, allerdings ist er weiterhin unzufrieden mit ihr. Sie sei ein absolut penetranter Linksrüssler, weshalb er die letzten Spiele, nach denen er sie fragte, noch einmal wiederholt fragen muss. Sie hätte nicht gewählt, sondern einfach das genommen, was direkt vor ihrem Rüssel stand.
Ich habe ich schon ein paarmal gesagt, dass er es doch mal mit dem wohlgenährten Dickerchen versuchen soll. Die wird das vielleicht hinkriegen. Ansonsten soll er aufhören, immer herumzumaulen. Oder er soll sich endlich eine bessere Methode überlegen, wo er dann auch weiss, was die Pusteblume ihm sagen will. Wie hat er dann denn beim Schlaubeutel gemacht? Ich weiss es, aber ich verstehe es dennoch nicht.
Der Schlaubeutel hat auf einen Sieg von St. Pauli getippt, während die Pusteblume für einen Sieg des FSV Frankfurt votiert.
Drei Elefanten, drei Ergebnisse. Wer wird recht behalten?

 

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Von Musik und einem HSV, der nicht absteigen darf


Wie jedes Jahr steht heute wieder ein Mix aus Musik und Entertaiment an. Es ist der Tag, wo das Finale des ESC, des Eurovision Song Contest stattfindet. Langweilig wie immer, aber es wird in Europa geguckt.
Favoriten? Hm, natürlich wird Elaiza dazugezählt, aber auch die österreichische Wurst, also Conchita Wurst – so viel Zeit muss sein. Ja, falls der Travestiekünstler gewinnt, dann nur, weil das eben was anderes ist. Aber wie wird man in Russland damit umgehen? Einige Minuten lang das Bild abschalten, sodass nur der Ton gehört wird? Denn in Russland wird kein Livebild übertragen, dass ist dort gesetzlich verboten. Deshalb bekamen bei der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele die russischen Zuschauer, aber auch die amerikanischen, nicht mit, dass der eine Stern nicht zu einem Stern aufgegangen war. Man hatte einfach das Bild der Generalprobe reingeschnitten.
Es wird einen breiten Mix der verschiedensten Genres geben. Entweder mag man es oder man ignoriert es. Ich gehöre zu letzterer Kategorie.
Besonders interessiert mich, wie wohl Russland und die Ukraine abschneiden werden, denn beide Länder haben sich fürs Finale qualifiziert. Wie viele Stimmen wird es geben? Wer wird vor dem anderen liegen? Ja, das möchte ich wirklich wissen. Die Punkteverteilung kann man doch irgendwo später nachlesen oder nicht?
Mein persönlicher Favorit? Ohne einen Ton des Liedes gehört zu haben, tendiere ich zu Conchita Wurst. Singen soll er können, also warum nicht auch siegen. Besonders originell finde ich an Wurst, dass er zwar als Frau auftritt, aber dafür auch mit Bart.

Während heute ABend fleissig gesungen werden wird, haben sich unterdessen Merkel und Hollande auf Rügen getroffen. Und was haben sie da besprochen? Sie drohen mit weiteren Sanktionen gegen Russland. Was soll das denn werden? Putin interessiert das sowieso nicht. Damit machen sie sich nur lächerlich und merken es gar nicht, aber so was gibt es. Man merkt nicht, in welche Nesseln man sich eigentlich setzt. Besonders weit verbreitet in der Politik. Hauptsache die Wähler nehmen einen gut wahr, der Rest ist egal.
So momentan auch dieses Hau-Drauf mit der neuen Rente ab 63. Man darf vermuten, dass damit Schindluder getrieben wird. Hauptsache, die SPD kann ihr Wahlversprechen durchsetzen, egal wie. Aber so ist nun einmal Politik. Wenn das so weiter geht, überlege ich mir ernsthaft, ob ich nicht auch in die Politik gehe. Das kann ich. Ich kann von Dingen reden, von denen ich überhaupt keine Ahnung habe und das auch noch so, als hätte ich das grösste Wissen darüber. Ja, so sieht es aus.

Gegen Aldi hatte es eine Klage gegeben, weil eine Kundin ranzige Butter gekauft hatte und deshalb Einsicht in Labortests haben wollte. Bevor es nun zur Gerichtsverhandlung kam, lenkte Aldi Nord ein und gab die nötigen Papiere heraus.
Also ranzige Butter habe ich auch schon öfters gehabt. Handelte sich aber nicht um irische Butter. Dafür aber um Markenware wie Weihenstephan oder Antje-Butter. Letztere schmeckt aber auch so schon nicht besonders. Regina hat mal wieder was davon gekauft, obwohl sie damals selbst gesagt hatte, dass wir die nie wieder kaufen sollen. Und was war das Endergebnis? Die Antje-Butter schmeckt einfach scheusslich. Als wäre es fettreduzierte – nur das es keine gewesen ist. Und die Weihenstephan-Butter war auch so ein Reinfall. Eigentlich wollte ich eine andere Butter kaufen, aber diese war nicht geliefert worden, dafür gab es Weihenstephan als Ersatz. Für den Preis nicht zu verachten, aber ich hätte ahnen müssen, dass irgendwas nicht damit stimmte. Die Butter schmeckte alt, bald ranzig.
Ich will jetzt dem Hersteller keinen Vorwurf machen, denn ich weiss nicht, wie die Butter im Supermarkt gelagert wird. Bei einem Discounter – nicht Aldi – habe ich so den Verdacht, dass sie bestimmte Sachen erst mal einfrieren und dann wieder auftauen. Butter gehört dazu aber auch Mozzarella. Wenn ich den kaufe, kann es sein, dass die Lake nach einer Woche im Kühlschrank, bereits verdorben schmeckt. Mit meiner Kühlkette hat das nichts zu tun, denn es passiert sommers wie winters. Oder aber Salate. Habe ich gekauft, drei Tage später schon verdorben und die Packung war aufgebläht. Wieder hin. Die fragen, ob ich das nicht richtig transportiert hätte, denn es war im Sommer passiert. Allerdings habe ich meinen Kühlkorb für so was. Der hält wirklich alles kühl. Dann sah ich einige Monate später, wie ähnliche Produkte in dem Laden eine halbeewigkeit auf dem Wagen standen. Anderswo befindet sich das noch in einer Art Kühlbox, aber ob das was bringt? Jedenfalls liegt es meistens an den Läden, die unsachgemäss mit den Produkten umgehen. Aber wieso die eine Buttermarke in jeder Stadt so schlecht schmeckt, dass muss wohl doch an der Herstellung liegen. Jedenfalls mag ich die Butter nicht, genauso wenig Regina.

Eine ganz schlechte Nachricht gibt es für die Heiter bis tödlich-Reihe. Die Serie „Akte Ex“ wird leider… fortgesetzt! Ich kann es nicht glauben. Diese Serie ist neben Morden im Norden eine der schwächsten und schlechtesten Serien. Dennoch wird sie nun schon wieder fortgesetzt. Bei „Alles Klara“ ist immer noch alles in der Schwebe. Da weiss man nichts. Übrigens ist diese blöde Entscheidung um Verlängerung einer weiteren Staffel für mich ein guter Grund nachzufragen, warum denn so tolle Serien wie „Nordisch herb“ oder „Fuchs & Gans“ es in keine Fortsetzung geschafft haben. Beide Serien waren in der Quote nicht schlechter als beispielsweise „Morden im Norden“, da lag „Nordisch herb“ sogar gleichauf. Aber das sind die willkürlichen Entscheidungen der Verantwortlichen. Die sollten lieber auf gute Drehbücher achten als auf die Quote. Denn ein gutes Drehbuch ist die Hälfte des Erfolgs, die andere Hälfte dann die Schauspieler.
Übrigens, hat jemand gestern die Neuauflage des ZDF-Klassikers „Ein Fall für Zwei“ gesehen? War ein guter Einstand, auch ein wenig Humor gab es. Ja, kann man sich weiter ansehen. Zudem sage ich immer, dass man nach einer Folge noch lange nicht sagen kann, ob man die Serie nun gut findet oder nicht. Aber der Plot war schon einmal nicht schlecht geschrieben. Bei der ARD-Serie „Koslowski & Haferkamp“ ist man direkt an der Pilotfolge gescheitert, weil die so grottenschlecht war. Und so sind viele Zuschauer dort weggeblieben.
Den Fehler hat man bei der Neuauflage von „Ein Fall für Zwei“ nicht gemacht. Tja, da scheint man im ZDF noch ein bisschen mehr auf die Drehbücher zu achten, auch wenn das wohl auch die Drehbücher von Angehörigen verwendet werden, wie es beim NDR geschah.

Nun noch ein wenig Fussball. Wen es nicht interessiert, der lässt es einfach aus. Aber ich empfehle ich es dennoch zu lesen. Denn ich sage hier, warum ich dafür bin, dass der HSV in der Ersten Bundesliga bleiben soll, obwohl ich den Verein überhaupt nicht leiden kann.
So, heute wird sich entscheiden, wer die Erste Bundesliga verlassen muss: der HSV, Nürnberg oder Braunschweig. Und ebenfalls entscheidet sich heute, wer noch hoffen darf, weil er auf dem Relegationsplatz gelandet ist: der HSV, Nürnberg oder Braunschweig.
Ja, ganz richtig gelesen. Alle drei Vereine können auf einen Abstiegsplatz kommen, haben aber genauso die Gelegenheit auf dem Relegationsplatz zu landen. Die grössten Chancen hat im Grunde genommen Braunschweig, denn die spielen gegen Hoffenheim, die sich in letzter Zeit nicht wirklich mit Ruhm bekleckert haben. Und wenn der HSV endlich begreifen würde, wo denn nun das gegnerische Tor steht, könnten auch sie auf dem Relegationsplatz bleiben. Ob sie dann allerdings gegen Greuther Fürth bestehen können? Tja, das ist eine ganz andere Frage.
Ich selbst plädiere dafür, dass der HSV heute gegen Mainz gewinnt und auch die beiden Relegationsspiele übersteht, um in der Ersten Liga verbleiben zu können. Das sage ich nicht, weil ich Fan des HSV bin. Nein, dazu ist mir der Verein mitsamt seinen Fans viel zu unsympathisch. Ich bin dafür, dass sie bleiben, weil so der Verursacher der Misere im Verein bleiben muss. Von wem ich rede? Von Rafael van der Vaart. Denn er hat nach dem Rausschmiss von Torsten Fink immer gesagt, dass Bert van Marwijk geholt werden solle, weil das so ein toller Trainer sei. Der HSV tat es und landete auf den Abstiegsrängen. Genau deshalb soll van der Vaart bleiben. Und dann würde ich ihn in die zweite Mannschaft abschieben, schliesslich kostet er Geld. Ich bin nicht der Trainer, aber so würde ich es machen, um ihn abzustrafen, denn Leistung hat er auch nicht wirklich gebracht – noch nie. Als er das erste Mal beim HSV nicht – da hat er gerne mit Trikots von anderen Mannschaften posiert – und jetzt ebenfalls nicht.
Torsten Fink sagte vor einigen Wochen, dass der HSV mit ihm nicht auf einem Abstiegsrang stehen würde. Ja, er hat recht und man kann ihm nichts anderes beweisen. Wieso allerdings noch ein paar Wochen nach dieser Aussage auf einmal Sportchef Kreuzer darauf reagiert, weiss ich beim besten Willen nicht.
Mit van Marwijk ging es bergab. Der hat damals beim BVB schon nichts gebracht, mag mit der niederländischen Nationalmannschaft Vize-Weltmeister 2010 geworden sein, aber erinnert sich noch jemand an die EM 2012? Tja, danach war er weg, denn in der Mannschaft war sich jeder selbst der nächste. So jemanden holt man doch nicht zum HSV, auch wenn ein Spieler ihn fordert, weil er ihn von der Nationalmannschaft kennt.
Ich drücke mal dem HSV die Daumen, obwohl ich es auch Braunschweig gönne. Aber aus den bereits erwähnten Gründen, bin ich für den HSV.

Dann zum zweiten Verein der Hansestadt Hamburg, dem FC St. Pauli. Vergangene Woche hatte Jonas den Schlaubeutel – Nachfolgerin des legendräen Rüsselorakels Mala – gefragt, wie denn St. Pauli gegen Köln spielen würde. Sie war für einen Sieg St. Paulis, was Jonas skeptisch machte. Und richtig, sie lag daneben. Dabei war sie angeblich so überzeugt gewesen. Als Jonas sie nun aufsuchte, hat sich der Schlaubeutel kein bisschen geschähmt. Wieso auch, die weiss doch gar nicht, was Jonas da eigentlich von ihr will. Der ist völlig egal, was beim Fussball passiert, hauptsache sie bekommt etwas zu futtern. Da ist sie Mala sehr ähnlich. Allerdings ist sie nicht die einzige, die sich geirrt hat. Elefantendame Mala hat ebenfalls danebengelegen, als sie auf ein Unentschieden tippt. Man kann nicht immer recht haben, auch nicht als Elefant und wenn man Mala heisst.
Der Schlaubeutel hat nun das letzte Spiel des FC St. Pauli getippt, das gegen Erzgebirge Aue ist. Und was hat sie gesagt? Ein Sieg für St. Pauli! Auch noch gegen diesen Verein, wo die Statistik für Aue spricht. Sie ist wirklich höchst optimistisch oder aber das Futter, das für Aue stand, war einfach verführerischer.
Was Mala sagt? Tja, sie hatte in dieser Woche wieder viel zu tun. Möhren und andere Leckereien zu bestimmten Zeiten bei den Besuchern abstauben, sich waschen lassen und die Besucher nass machen und natürlich sich morgen auf die grosse Feier vorbereiten, die zum 20jährigen Bestehen des Pairi Daiza ansteht. Genau einen Monat später wird dann Malas offizieller fünfzigster Geburtstag gefeiert werden. Mala ist schon ganz ungeduldig, aber die Gästeliste steht.
So, wie hat sich Mala denn nun entschieden? Die Elefantendame plädiert für ein Unentschieden des FC St. Pauli, denn wie bereits geschildert, sehen sie gegen Erzgebirge Aue immer alt aus. Zwar werden sie erst einmal den Führungstreffer erzielen, aber danach können sie das wieder nicht halten.
Na, dann wollen wir mal sehen, ob sie recht behält.

Und wer heute Abend nicht weiss, was er gucken soll wegen des Eurovision Song Contests, dem empfehle ich was zu lesen. Beispielsweise eine Aneba-Kurzgeschichte oder gleich den Fortsetzungsroman „Aneba. Die Rückkehr“ oder aber den Thriller „Die Rollen des Seth“. Gibt es unter anderem bei Amazon und Weltbild.

 

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Führt Russland alle an der Nase herum?


Themen gab es diese Woche einige, doch nur eines beherrscht schon seit Wochen die Nachrichten.
Soll ich schon wieder über die Ukraine-Krise schreiben? Ich habe letzte Woche erstmals wieder darüber berichtet. Da gab es auch Neuigkeiten, doch jetzt? Die Krise spitzt sich weiter zu, ich weiss wirklich nicht, ob ich darüber berichten soll, denn es ändert sich einfach nichts. Russlands und damit Putin macht was es will, die EU und die USA denken sich immer neue Sanktionen gegen Russland aus. Aber ändert sich daran etwas? Es ist ein ewigwährender Kreislauf, der nur durch einen Krieg durchbrochen werden wird. Und danach sieht es immer noch aus. Je mehr ich über ein Thema spreche, dass seit Wochen die Nachrichten und Zeitungen beherrscht, desto langweiliger finden es die Menschen. Einerseits richtig, aber andererseits auch traurig, denn das die Krim-Krise ist wichtig. Nur es tut sich einfach nichts, ausser das Putin den starken Mann markiert und der Rest der Welt wie EU und USA sich mit erhobenen Sanktionen lächerlich macht und nicht ernst genommen wird.
Wenn die Situation nicht so ernst wäre, könnte man darüber lachen, was da vor aller Augen für ein Kasperletheater aufgeführt wird. Da verständigen sich Russland und die Ukraine in Genf wegen der Krim-Krise, doch am Ende ist es nicht einmal den Dreck unterm Nagel wert. Nun werfen sich Russland und die USA gegenseitig vor, die Übereinkünfte, die in Genf getroffen wurden, nicht einzuhalten, also zu brechen. Das ist der grösste Kleinkinderkram, der mir eh untergekommen ist. Kann man da Weltpolitik noch ernst nehmen? Wenn man die Krim-Krise genauer betrachtet kommt man zum Schluss, dass es dort so lange weiterschwelen wird, bis es zum grossen Knall kommt. Doch ob wir den wirklich haben wollen?
Das Schlimme ist übrigens, dass sich nicht nur die Politiker bekriegen, sondern auch Zivilisten es nicht hinbekommen, sich friedlich zu verhalten. Stattdessen werden die OSZE-Beobachter als Nato-Spione bezeichnet. Man kann es sich wirklich einfach machen. Da werden neutrale Beobachter als Spione bezeichnet, um so die Wut in der Bevölkerung noch weiter zu schüren. Eigentlich ein genialer Schachzug, vor allem im Hinblick darauf, dass die prorussischen Separatisten die OSZE-Beobachter festgesetzt haben und Russland diese nun wieder freibekommen will. So wird Russland wieder als das Land, dass nur das Gute will, gezeichnet. Im Sinne von: Wir wollen Frieden, aber was können wir dafür, wenn die anderen nicht so friedlich denken? So geht es doch schon seit Wochen hin und her. Russland der grosse Retter, der Friedensstifter. Wie lange soll das noch weitergehen bis irgendjemand erkennt, was da für ein Spiel gespielt wird. Kann nicht endlich mal Schluss sein?
Dann macht halt Krieg, wenn ihr euch nicht einigen könnt. Aber beschränkt euch auf euer eigenes Staatsgebiet, also Russland und eben die Halbinsel Krim. Der Rest der Welt will damit nichts zu tun haben, denn die Politiker kriegen es eh nicht hin. Sonst hätten sie längst etwas getan und sich nicht hinter irgendwelchen Sanktionen versteckt.
Ich habe bald wirklich keine Lust mehr über die Krim-Krise zu berichten, denn was da abläuft ist eine Farce. Anders kann ich es nicht mehr bezeichnen.

So schrecklich der Tod von 16 Sherpas auf dem Mount Everest ist. Ein Gutes scheint die Sache zu haben. Denn einige Veranstalter haben ihre Mount Everest-Touren für die nächste Zeit abgesagt. Damit ist der Tourismus auf den Berg erst einmal ausgedünnt worden. Natürlich ist das für die verbliebenen Sherpas nicht so schön, da sie auf das Geld aus diesen Touren angewiesen sind. Aber oft setzen sie ihr Leben für die Bergsteigertouristen aufs Spiel. Und es hat sich in den letzten Jahren zu einem Abenteuerspaziergang entwickelt, den man mal so auf einer Liste der Dinge abhakt, die man unbedingt in seinem Leben getan haben sollte. Doch das Besteigen des Mount Everests ist kein Abendspaziergang, sondern erfordert Erfahrung und vor allem Kondition. Pro Jahr kommen etliche dieser Bergsteigertouristen ums Leben, weil sie einfach keine grosse Ahnung haben, was sie tun sollen, leichtsinnig reagieren und nicht nur sich, sondern auch andere, vor allem die Sherpas, in Gefahr bringen.
Die nepalesische Regierung hat nun dafür gesorgt, dass die Familien der Sherpas, die bei der Besteigung des Mount Everest ums Leben kommen, eine monitäre Entschädigung bekommen, damit sie nicht mittellos zurückbleiben.
Hat sich mal jemand das Basislager angesehen? Ja, es mag aus Zelten bestehen, aber man hat allen Komfort, den man sich nur wünschen kann. Internet, Strom, einfach alles Mögliche. Das hat doch nichts mehr mit Bergsteigen zu tun. Ich wäre wirklich froh, wenn dieser Tourismus auf dem Mount Everest nachlassen würde. Man kann nur das tun, was man wirklich beherrscht.

In Hamburg hat das erste Walross nach dem allseits berühmten Walross Antje letzte Woche sein Wasserbecken verlassen und ist zurück in seinen Heimatzoo gereist. Erst eine Woche später stand es in den Zeitungen und viele waren verwundert, warum Neseyka wieder nach Russland zurückgekehrt. Wer meinen Blog aufmerksam verfolgt, wird sich vielleicht erinnern, dass ich seit zwei Jahren immer wieder betont habe, dass Neseyka nur auf Zeit in Hamburg ist, dies aber totgeschwiegen wird. Indirekt könnte man auch sagen, man hat einen wichtigen Teil weggelassen. Ich habe es jedenfalls die ganze Zeit gesagt, weshalb ich nicht überrascht war, als Jonas mir mitteilte, dass sich nur noch vier Walrösser – die übrigens bleiben werden, gut das Jungtier wird eines Tages gehen, aber der Rest bleibt – übrig sind.
Jetzt bleibt nur noch die Frage, was mit dem „Problem“elefanten passiert. Nun ja, Thura soll sich gut in die Gruppe integriert haben in den letzten Monaten, aber ist das ein Argument, dass sie dauerhaft bleibt? Angeblich soll mein alter Heimatzoo Leipzig, der neue Wohnort von Thura werden. Aber dann hätten die dort drei Gruppen, denn Saida hält sich meist beim Bullen Naing Thein auf – im Grunde ist das Modell-Mala bei ihr gescheitert – und kann nicht zu den anderen wie Don Chung, Trinh und Hoa, weil es sonst Stunk geben würde. Dann also Thura zu Saidas Beschäftigung, schliesslich sind beide dicke Freundinnen. Aber selbst wenn sie zu zweit sind, das wäre nicht optimal. Solange Thura sich so nett mit Darjeeling beschäftigt, soll sie doch in Hamburg bleiben. Darjeeling würde sich Thura schon nicht als Spielkameraden aussuchen, wenn sie frech und böse zu ihm wäre.

Elefantendame Mala freut sich über das schöne Wetter. Zwar scheint die Sonne, aber es weht auch ab und an ein kühles Lüftchen, so dass es sich gut aushalten lässt. Und falls es zu warm werden sollte, wird eben mit einem schönen Schlammbad nachgeholfen. Ab und an werden die Besucher von ihr und old Rani nassgespritzt, wenn es von ihr gefordert wird, aber noch viel lieber würde sie zwischen zwei Pfosten stehen und das Tor sauberhalten.
Denn bei St. Pauli herrscht immer noch ein Torwartproblem. Soviel der Stammkeeper, wie auch sein Ersatz sind verletzt und fallen somit aus. Bleibt der dritte Torwart übrig, der aber nun auch einen Vertreter braucht, falls er ebenfalls verletzt ausfallen sollte. Da dachte man, den Torwarttrainer der U23 zu reaktivieren. Leider spielte der DFB nicht mit, denn Matthias Hain hätte bis zum 31. Dezember vergangenen Jahres dafür gemeldet werden müssen. Wen also nehmen? Den Torwart der U17.
Mala würde auch gerne als Ersatztorwart einspringen, nur leider, leider ist sie ein wenig weit ab vom Schuss. Und so beschränkt sie sich weiterhin drauf, die Spiele des FC St. Pauli zu tippen. Irgendwie muss sie ja mit ihrem Lieblingsverein verbunden bleiben. Viele Spiele bis zum Saisonende sind es nicht mehr, die Mala zu tippen braucht. Aber selbst dann kann sie sich noch nicht auf die faule Haut legen, sondern wird die WM-Spiele tippen. Natürlich nicht alle, sondern die von Deutschland, Frankreich und Belgien. Die Schweiz muss Old Rani selbst tippen, auch wenn sie da noch keinerlei Erfahrung hat. Mala sagt ihr immer, dass sie üben solle, aber ihre Kollegin hat keine Lust dazu. Tja, Elefantendame Mala jedenfalls wird die Schweiz nicht tippen, auch wenn Old Rani das immer noch denkt. Sie hat genug zu tun.
Auch Jonas hat sich ein neues Rüsselorakel gesucht, wird aber aus dem Schlaubeutel immer noch nicht so richtig schlau. Denn was will sie ihm nun eigentlich sagen? So sehr er sich konzentriert, er kommt einfach nicht drauf. Für ein paar Spiele hat er noch Zeit und vielleicht testet er noch einen weiteren Elefanten. Plattfuss fällt bekanntlich aus, da sie nicht geeignet ist, aber was ist denn mit dieser Hektikerin oder mit dem grossen grauen Lama? Da muss doch ein Ersatz zu finden sein.
Jedenfalls hat Jonas den Schlaubeutel gefragt, wie denn St. Pauli gegen den VfR Aalen spielen würde. Anfangs sagte sie, es würde eine Niederlage für St. Pauli geben. Anschliessend hatte sie es sich wohl anders überlegt und sie tippte auf ein Unentschieden. Was also hat sie nun gesagt? Ich weiss es nicht, such dir was aus oder wie? Jonas ist ratlos – wie so oft.
Und was hat die grosse alte Elefantendame getippt? Mala sagt eine Niederlage voraus. Schliesslich sei es ein Verein aus der unteren Tabellenhälfte. Gegen die sieht St. Pauli bekanntlich immer alt aus, wie auch gegen Cottbus. Unentschieden gegen den Tabellenletzten, aber wenn man nicht aufsteigen will, ist es natürlich verständlich.
Denn das sie nicht aufsteigen wollen, haben sie oft genug bewiesen. St. Pauli könnte klar auf dem zweiten Platz stehen – bräuchten also keine Angst haben, ausversehen in der Relegation gegen den HSV zu gewinnen -, aber sie haben so viele Punkte richtiggehend verschenkt. Eine minimale Chance bleibt noch, wenn Paderborn heute und in den nächsten beiden Spielen versagt, genauso wie beispielsweise der KSC. Natürlich muss St. Pauli alle Spiele gewinnen, das ist klar. Glaubt daran irgendjemand? Ich nicht und Elefantendame Mala ohnehin nicht.
Wendet sie sich eben wieder ihrer Gästeliste zu, sie darf schliesslich nicht zu viele Leute einladen.

 

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Eskaliert die Situation auf der Krim?


„Ostern hat den Status von Weihnachten erreicht.“
(Lei, damit meint sie das Fernsehprogramm, dass sich seit Jahren stetig verschlechtert hat. Früher war das Osterprogramm immer das beste, während Weihnachten nicht zu ertragen war. Nun ist das österliche Fernsehprogramm genauso schlecht wie das weihnachtliche. Fragt sich nur, wie es mit Pfingsten sein wird.)

Nun hat man gedacht, dass es endlich eine Einigung in Sachen Krim-Krise gegeben hätte. Doch nein, der Gipfel in Genf hat nicht wirklich zu einer Entschärfung geführt. Es war mehr ein Sand in die Augen streuen, aber hat man was anderes erwartet? Denn so schnell gibt Putin nicht klein bei.
Die prorussischen Separtatisten halten weiterhin Regierungsgebäude besetzt und denken überhaupt nicht daran, etwas zu ändern. Warum sollten sie auch? Sie wollen ihr Recht durchsetzen und nichts anderes. Da interessiert es sie nicht, ob nun irgendwelche anderen was anderes bestimmt haben. So ist das nun einmal. Es wird nur das gemacht, was einem passt. Ob es der Mehrheit gefällt, ist völlig egal.
Interessant finde ich mal wieder, wie Putin die Wahrheit verdreht. Die Abstimmung des Referendums zum Anschluss Russlands wurde von Putin als demokratisch bezeichnet, wo es keine Manipulationen gab. Niemand sei dazu gezwungen worden, etwas zu wählen, was er nicht wollte, auch nicht mit Waffengewalt. So weit ich gehört habe, wurden den Wählern, die gegen das Referendum stimmen wollten, ihre Ausweispapiere abgenommen. Und ohne die konnten sie nicht wählen gehen. Also hat Putin zwar recht gehabt, dass niemand gezwungen wurde, aber andererseits hat er auch wieder nicht recht. Denn einigen wurde die Möglichkeit genommen, abzustimmen, ob die Krim bei der Ukraine verbleiben soll oder nicht. Natürlich hat auch eine Minderheit die Abstimmung boykottiert, weil sie das Endergebnis schon vor Abstimmung kannten. Aber hauptsächlich geht es darum, dass Putin hier ein paar Tatsachen vertauscht hat. Er will sich wieder reinwaschen, zeigen, dass er eigentlich ganz nett ist und dem Westen sofort freundlich gegenübertreten würde. Aber der Westen einschliesslich der USA stellt Behauptungen auf, die nicht stimmen, machen Russland und Putin bewusst schlecht in der Welt.
Holt sofort alle Taschentücher raus, damit die Tränen der Heuchelung aufgefangen werden können. Das ist doch nicht mehr mit anzuhören, was da abgeht.
Zugleich scheinen die USA dem Frieden nicht zu trauen, denn sie wollen ihre Truppen in Polen verstärken. Zwar nur ein kleines Kontingent von etwa 130 bis 150 Soldaten. Auch die Nato hat ihre Truppen in Osteuropa verstärkt. Noch alles völlig harmlos, aber irgendwas ist da im Busch. Nun ja, Putin kann man nicht trauen. Der hat immer noch was im petto, wie man so schön sagt. Die russische Truppenstärke wurde an der Grenze zur Ukraine verstärkt. Nur ein Zufall? Weil die prorussichen Separatisten eingeschüchtert werden sollen? Nein, gewiss nicht. Zudem erinnere ich noch einmal gerne daran, dass die Wirtschaft in Russland am Boden liegt und der Rubel rasant an Wert verloren hat seit Anfang des Jahres. Was bleibt einem Land nur, wenn es schnellstmöglich diese Abwärtsspirale stoppen will? Richtig, es beginnt einen Krieg. Und darauf wird es früher oder später auch hinauslaufen. Allerdings darf der Krieg nicht zu lange dauern, sonst geht die Wirtschaft wieder zugrunde.
Die Krim-Krise wird also weitergehen? Doch wie lange noch bis die Situation endgültig eskaliert?

Ostern steht vor der Tür, eigentlich ist es fast schon da. Gestern war Karfreitag, ein Feiertag, der mir einen freien Tag bescherte. Ja, ich bin über jeden Feiertag froh, der auf einen Wochentag fällt. Kommt davon, wenn man seine Arbeit nicht mag, aber das Geld braucht, vor allem in einer Stadt wie München.
Nun gut, eigentlich will ich was über das Fernsehprogramm sagen. Früher war das Osterprogramm gar nicht schlecht, aber seit einigen Jahren geht es mit dem Niveau nach unten und kommt nun dem von Weihnachten wirklich nahe. Denn auch an den Weihnachts-Feiertagen kommt kaum noch was Sinnvolles im Fernsehen. Wovon ich rede? Von alten Filmen aus den 40er bis 50er Jahren wie „Der Dieb von Bagdad“ oder „Der Herrscher von Cornwall“. Das sind alles Fantasy-Streifen mit Märchenelementen. Sehr schöne Filme. In die gleiche Riege gehören auch solche wie „Sindbads siebente Reise“ und theoretisch auch noch „Kampf der Titanen“, auch wenn der aus den 80ern stammt. Gezeigt hat diese Filme, also die knapp siebzig Jahre alten, immer Kabel eins. Aber da laufen sie leider nicht mehr. Stattdessen gibt es Wiederholungen von irgendwelchen Filmen, die nicht gerade berauschend sind. Die öffentlich-rechtlichen machen es sich noch einfacher und zeigen ihre Romanzen-Konserven oder wenige Jahre alte Krimis, die zwar amüsant sein mögen, aber die man sich nicht mehr als einmal antun muss. Und so bleibt mir an Ostern nichts anderes übrig, als mal wieder zu lesen. Ist ohnehin besser als ständig vor der Glotze zu hängen, da verblödet man nur. Oder ich mache mich auf den Weg nach Hellabrunn. Allerdings befürchte ich dort Menschenansammlungen noch und nöcher. Das Wetter ist einfach zu gut. Also lesen, muss auch mal sein.
Bei der Heiter bis tödlich-Reihe kommen die beiden neuen Serien „Monaco 110“ und „Koslowski & Haferkamp“ einfach nicht in die Gänge. Während letztgenannte kaum noch Zuschauer vor den Fernseher lockt, begann Monaco ganz vielversprechend und schwächelt nun auch. Bei „Koslowski & Haferkamp“ hängt das einfach mit der sehr schwach geschriebenen ersten Folge zusammen. Die war so blöd, dass viele danach gesagt haben, dass sie sich die Serie nicht mehr antun werden. Ehrlich gesagt, hat die Serie sich entwickelt. Es gibt immer ein paar schwache Stellen in jeder Folge, aber so schlimm wie bei der Pilotfolge ist es nun wirklich nicht. „Monaco 110“ hingegen finde ich höchst amüsant. Man bekommt den Einblick in ein Polizeirevier, wo die Polizisten sich selbst genug sind und die „Kunden“, so sage ich jetzt mal, behandelt werden, als sollten sie sich schämen, dass sie überhaupt gekommen sind. Überhaupt wirken die Polizisten auch irgendwie überfordert. Ganz so, wie es im richtigen Leben auch ist. Was, das stimmt nicht? Doch, irgendwo in Deutschland gibt es genau so ein Polizeirevier. Wo, sage ich nicht, aber die könnten als Vorbilder für diese Serie gedient haben. Gut, irgendwann ging mir auch diese engstirnige Art der Mutter auf die Nerven, die immer noch über ihren längst erwachsenen Bubi bestimmen will. Aber ansonsten ist das eine meiner absoluten Lieblingsserien. Gefällt mir hundert Mal besser als „Morden im Norden“ oder „Akte Ex“. Die habe ich nie gemocht und dennoch sind sie fortgesetzt worden. Warum eigentlich? Viele Stimmen werden nun laut, dass „Fuchs & Gans“ zurückkehren soll, allerdings habe ich nicht die Hoffnung, dass sich da noch was ändern wird. Die Serie war gut, aber sie lief donnerstags und das ist traditionell der Tag, wo kaum eine Serie läuft. Einzig „Alles Klara“ wurde bisher verlängert. Aber da steht die Fortsetzung für eine dritte Staffel in den Sternen. Denn es geht das Gerücht um, dass der Donnerstag nur noch aus irgendwelchen Anwaltsserien bestehen wird. Also wohl so was wie „Die Kanzlei“, vormals bekannt unter dem Titel „Der Dicke“, was gerade als Wiederholung immer freitags um zehn vor sieben läuft.
Eigentlich sollte man komplett aufs Fernsehen verzichten, aber manchmal laufen da auch ganz schöne Sachen.

Elefantendame Mala hat mal wieder allen Grund zu toben. Nicht nur wollen die meisten Besucher die grossen Pandas sehen, nein, ihr Lieblingsverein hat am Gründonnerstag mal wieder auf ganzer Linie versagt.
St. Pauli spielte gegen Schlusslicht Energie Cottbus. Mala dachte sich bereits, dass das nichts grösses würde, denn gegen die untere Tabellenhälfte verlieren sie meist immer oder spielen ein peinliches Unentschieden. So auch gegen Cottbus. Da führt St. Pauli mit 1:0 seit der 61. Minute und natürlich kriegen sie irgendwann das Gegentor rein. Ein Glück, dass sie dieses Mal in der Nachspielzeit nicht noch einen weiteren Treffer kassiert haben. Dennoch hat St. Pauli zwei Punkte verspielt. Da sieht man mal wieder, dass sie gar nicht aufsteigen wollen.
Jonas hatte den Schlaubeutel nach dem Spiel gefragt. Wie berichtet, sucht er nach einem neuen Fussballorakel für die WM in Brasilien. Noch muss er mit ihr üben, denn er weiss noch nicht genau, was der Schlaubeutel ihm nun sagen will. Als er nun nach dem Ausgang des Spiels fragte, gab der Schlaubeutel ihm zu verstehen, dass St. Pauli gewinnen würde, aber danach tippte sie immer auf ein Unentschieden. Was also wollte sie Jonas sagen? Tja, das wusste er selbst nicht. Nun will er sie für das Spiel gegen Aalen noch einmal testen. Elefant Plattfuss ist schon mal raus aus dem Rennen für das neue Fussballorakel. Sie sei absolut nicht geeignet, würde alles mögliche machen, sich aber nicht für eine Sache entscheiden. Tja, nicht alles Elefanten taugen als Orakel. Da muss man schon Talent für haben. So wie Mala, die auf ein Unentschieden getippt hatte. Den Aufstieg des FC St. Pauli hat sie abgehakt. Muss sie sich auf die nächste Saison freuen, vielleicht darf sie dann jubeln. Nun steht ohnehin erst einmal am 08. Juni ihr offizieller 50. Geburtstag an. Ihre Gästeliste wächst und wächst. Sie möchte feiern und hofft, dass ihr grösster Wunsch erfüllt wird.

 

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Wetten, dass die Sendung heute die allerletzte sein wird?


Vergangenes Jahr lautete einer meiner Aprilscherze, dass Wetten, dass..? abgesetzt würde. Nun sieht es mehr danach aus, als ob es tatsächlich so käme. Allerdings gibt es noch das zweite Gerücht, dass Markus Lanz nicht mehr weitermachen würde. Wie auch immer es kommen wird, die Sendung braucht eine völlige Generalüberholung und einen spontanen Moderator, fall sie wirklich weitergeführt werden soll. Denn eine Umfrage hat ergeben, dass die jüngeren Befragten, also die bis 44 bzw. 49 die Sendung gerne weitersehen würden, aber mit einem anderen Moderator. In dieser Altersklasse wird auch Markus Lanz für den Niedergang verantwortlich gemacht.
Ganz ehrlich, dass habe ich von Anfang an gesagt. Ich habe Lanz bereits mehrmals live bei anderen Sachen erlebt, wo nur Journalisten anwesend waren. Wenn er mir nicht zuvor unsympathisch gewesen wäre, danach war er es mir auf jeden Fall.
Nun gut, heute wird noch mal alles aufgefahren, was es so gibt. Gespannt dürfte man auf den Auftritt von Hape Kerkeling sein, der nun Schlagerlieder aus seiner Kindheit singt. Hatte er nicht gesagt, dass er nach seinem 50. Geburtstag nichts mehr macht? Irgendwo habe ich es mal gelesen. Momentan hört man nur was von einer Dokumentation zum Geburtstag. Nun ja, wieso nicht?
Die restlichen Gäste mögen auch recht interessant sein, aber mich interessieren sie nicht. Ich finde die ganze Sendung langweilig. Wie wurde sie früher noch genannt? Die längste Kaffeeklatsch-Sendung des deutschen Fernsehens. In unserer Zeit hat sich dieses Format tot gelaufen. Keine Ahnung, was man da ändern will. Von mir aus, stellt man es ganz ein. Ich werde dem Format keine Träne nachweinen.
Bin gespannt, wie viele die Show sich heute Abend ansehen werden. Gut, es gibt mal wieder nichts passendes als Ausgleich, aber wozu gibt es Mediatheken? Ich empfehle da zwei „Heiter bis tödlich“-Serien, die vielfach gescholten werden. Dabei handelt es sich um „Monaco 110“ und „Koslowski & Haferkamp“. Bei Monaco 110 wird moniert, dass diese Serie so übertrieben sei, dass der Zuschauer diesen Polizeialltag nicht glauben könne. Ganz ehrlich: Das ist doch der Witz an dieser Serie, weil alles so überspitzt und übertrieben ist. Das macht den Reiz der Serie aus. Bloss erkennen das die meisten nicht. Ausserdem gibt es mindestens ein Polizeirevier in Deutschland, wo solche Zustände tatsächlich gegeben sind. Will mich hier nicht darüber ausbreiten, aber diese Wache gibt es. Wer zudem Ende des Jahres mal die Polizeiberichte liest – natürlich ist das nur ein Best-of -, dann ist das gar nicht so abwegig, was bei Monaco 110 gezeigt wird.
Bei „Koslowski & Haferkamp“ war ich nach der ersten Folge nicht überzeugt, habe der Serie aber eine zweite Chance gegeben. Es wurde besser. Ja, manches ist bei der Serie noch im Argen, aber die Serie entwickelt sich. Im Gegensatz zu „Morden im Norden“, die Serie wird einfach nur noch schlechter. Habe die Sendung nie gemocht, aber von Staffel zu Staffel war es einfach nur noch bergab gegangen, dennoch erfreut sich diese Serie grosser Beliebtheit. Ist das zu verstehen? Habe ich so einen seltsamen Geschmack?
Die Gerüchte, dass „Alles Klara“ abgesetzt wird, reissen leider nicht ab. Es ist noch nichts offiziell, aber es sieht nicht gut aus. Nun versucht schon die Politik, sich einzumischen, damit die Serie erhalten bleibt. Das ist wirklich eine der wenigen Serien, die gut war und auch fortgeführt wurde. Sie jetzt abzusetzen, ist meines Erachtens eine schlechte Idee. Dann soll die ARD doch gleich die ganze Heiter bis tödlich-Reihe absetzen.
Wenn ich da immer lese, wo ist Hubert & Staller, kann ich das nicht verstehen? Die Serie war gut, aber in der letzten Staffel stellte sich mir einfach nur die Frage, wie die eigentlich alle Polizisten werden konnten, wenn sie so trottelig sind. Vor allem Revierleiter Girwiz wurde nur noch als depperter Volltrottel dargestellt, der von nichts eine Ahnung hat. Wenn das realer sein soll als Monaco 110 dann weiss ich auch nicht.
Wenn die Nachfolge-Serien alle nur noch Quatsch sind, wieso macht die ARD nicht einmal einen Aufruf, dass man Ideen liefert für einen neuen Ableger der Reihe. Das wäre doch mal was. Natürlich bedeutet es Arbeit, aber vielleicht wird die Serie dann erfolgreich. Gut, vielleicht nicht ein Abklatsch von Hubert & Staller, sondern eine richtig gute und lustige Krimi-Serie. Das muss doch möglich sein.

Das Leben von Elefantendame wird nicht verfilmt, obwohl sie es laut Nina natürlich verdient hätte. Dabei wäre Shila wirklich geeignet, die junge Mala zu spielen. Aber was nicht ist, kann durchaus noch kommen.
Jonas ist übrigens auf der Suche nach einem neuen Fussballorakel. Nun hat er sich dazu den Schlaubeutel ausgesucht. Eine schon ältere, aber nicht betagte Elefantenkuh, die keinen guten Stand in der Herde hat. Er hat sie bereits vor wenigen Tagen getestet, war allerdings ein wenig enttäuscht. Er hätte gerade mal herausgefunden, dass sie ein Rechtsrüssler sei. Was er denn vom besagten Schlaubeutel wissen wollte: Wie geht das Spiel Sandhausen gegen St. Pauli aus. Der Schlaubeutel sagte jedes Mal St. Pauli, da sie sich das Futter schnappte, das für den Kiezverein stand. Damit lag sie richtig, genauso wie Elefantendame Mala. Denn auch diese hatte auf einen heutigen Sieg getippt. Mala glaubt auch weiterhin fest daran, dass St. Pauli es noch auf den Relegationsplatz schafft. Jetzt, wo der HSV sich wieder ein wenig Luft verschafft hat, wird dieser wohl nicht mehr auf dem Relegationsplatz landen, so dass St. Pauli keine Angst haben muss, gegen den HSV ausversehen zu gewinnen, damit aufsteigt und der HSV zum ersten Mal in der Bundesligageschichte absteigt.
Mal sehen, wie der FC St. Pauli sich noch machen wird. Chancen haben sie noch allemal, da Paderborn gepatzt hat. Nur irgendwie glaube ich nicht daran, dass sie aufsteigen wollen.
Jonas wird nun weiter mit den Schlaubeutel testen, ob sie als WM-Orakel geeignet ist. Falls sie dann noch in Hamburg sein sollte, denn es geht das Gerücht um, dass sie nach Leipzig umziehen soll. Jonas ist empört, denn der Schlaubeutel hätte sich in letzter Seite sehr in die Gruppe eingefügt. Nina erwidert darauf nur, dass die Kuh mal psychologisch betreut werden sollte. So könne man ergründen, warum sie so ist, wie sie ist. Soll wohl irgendwas mit der Zeit in Spanien zu tun haben, bevor sie dann nach Hamburg kam.

So, wer trotz „Wetten, dass..?“ oder den Mediatheken nicht weiss, was er heute Abend machen soll. Das Wetter ist ja reichlich gemischt. Bei den einen regnet’s, bei den anderen scheint die Sonne, der kann auch ein schönes ebook lesen. Wie wäre es mit „Die Rollen des Seth“ von Helen Dalibor. Da gibt es dann ein Wiedersehen mit Elefantendame Mala, dem klügsten Elefanten Europas. Oder einfach mal unter lesenswert gucken. Da gibt es noch ein paar Lesetipps.

 

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Das heiter bis tödlich-Karussell dreht sich weiter


Wie es scheint, hat sich die „heiter bis tödlich“-Reihe in der ARD im Vorabendprogramm etabliert. Allerdings sind alle Serien der Reihe immer noch mässig erfolgreich. Ist eben eine hartumkämpfte Zeit ab 18.50 Uhr.
Die beliebteste Serie ist nach wie vor „Hubert & Staller“, die ich damals zu Beginn der ganzen „Heiter bis tödlich“-Reihe schon am besten fand. Anfang Staffel drei schwächelte die Serie leicht, fand dann aber zu alter Stärke zurück. Besonders hervorzuheben ist, dass man der Figur Riedl – die Dumpfbacke schlechthin – grösseren Raum gegeben hat. Nervig wird es aber so langsam mit der Dummheit des Polizeichefs. Das ist doch nicht mehr normal. So langsam glaubt man wirklich, Girwiz wurde aus dem Ruhrpott in die bayerische „Provinz“ versetzt, damit er bloss kein Unheil mehr anrichten kann. Genaue Gründe sind ja bis jetzt nicht genannt worden oder habe ich da mal was verpasst?
Jedenfalls wird diese Serie nun in die vierte Runde gehen, während andere bereits nach der ersten Staffel in der Versenkung verschwanden. Besonders schade ist dies bei „Fuchs & Gans“ und „Nordisch Herb“. Beide Serien waren schön gemacht, nicht zu verrückt und vor allem hatten sie Herz.
Dann gibt es Serien, die verlängert werden, wo ich mich frage, wer die eigentlich gut findet. So bei „Akte Ex“ oder „München 7“, wobei letzteres ein bayerisches Grosstadtrevier ist. Und da ich bereits die Serie nicht leiden kann…
Bei „Morden im Norden“ muss ich sagen, dass ich gegen eine Verlängerung nichts hatte, auch wenn es nicht meine Serie war. Aber die zweite Staffel war überhaupt nichts. Der wichtigste Punkt, die nervigen Tanten des Kommissars, verschwanden nach und nach ganz aus der Serie. Das ist wirklich schade, denn mit den beiden hat die Serie gelebt, jetzt gibt das nur noch den Schreibtischkollegen, der Punkt fünf den Stift fallen lässt, auch wenn er gerade etwas Wichtiges zu bearbeiten hat. Mag ja lustig sein, aber die Serie hat viel verloren. Besonders nervig ist der Chef der Truppe geworden. Weil er es zu Hause, nachdem ihn seine Frau mit den Kindern verlassen hat, in der Einsamkeit nicht mehr aushält, nervt er seine Truppe und will bei den Ermittlungen mitmischen. Das geht auch weniger penetrant, ie ich finde.
Nun wird am Dienstag die dritte Staffel beginnen. Ich bin schon gespannt, was sich dieses Mal alles geändert hat und ob sich nicht alles zum noch schlechteren wenden wird. Kann natürlich passieren. Bei „Hauptstadtrevier“ hat sich nur in so viel was geändert, dass das Haus der Familie Klug nicht mehr mitspielt und somit auch kein Einblick ins Familienleben gewährt wird, genauso ist Karlas Imbiss kaum noch zu sehen. Das ist zu verkraften. Seltsam ist nur, dass es plötzlich nicht mehr nur um Betrug geht, sondern auch um Mord und Totschlag. Hat sich da wegen der Sparmassnahmen in Berlin irgendwas geändert?

Bei der Serie „Alles Klara“ geht das Gerücht um, dass die Serie nicht um eine weitere Staffel verlängert wird. Also, wenn das stimmen sollte, ist das eine bodenlose Gemeinheit und Frechheit. Denn das ist die mit Abstand zweitbeste Serie der „Heiter bis tödlich“-Reihe. Gut, vielleicht mag die Zuschauerquote nicht stimmen. Aber hier geht es nicht immer nur um Quote, sondern darum, was die Zuschauer sehen wollen, selbst wenn es nur eine Handvoll sein mag. Wofür zahlen wir eigentlich Gebühren – auch wenn der Rundfunkbeitrag nun um einige Cent gesenkt wird -, wenn wir nur Mist präsentiert bekommen? Da kann man doch wohl erwarten, dass eine Serie wie „Alles Klara“ fortgesetzt wird. Aber mit „Fuchs & Gans“ wurde ja auch im Müllkadtenprinzip verfahren. Was nicht die richtige Quote erreicht, kommt weg. Das ist eine intelligente Serie gewesen und wird in der letzten Zeit von vielen Heiter bis tödlich-Fans auf Facebook nachgefragt, ob es noch eine weitere Staffel geben wird. Da sollte der SWR vielleicht noch einmal überlegen.
Glücklicherweise wird nach der Pilotfolge „Wenckes Verbrechen“ diese abscheuliche Serie nicht weitergeführt. Ich hatte immer gedacht, dass es nach „Zwischen den Zeilen“ nichts Schlimmeres geben würde. Ich hatte mich getäuscht. „Wenckes Verbrechen“ toppte alles. Bei der Sendung bin ich sogar zwischendurch aufgestanden und habe mich irgendwelchen blöden Arbeiten gewidmet, nur damit ich nicht durchdrehe. Das war das erste Mal, dass ich so was gemacht habe. Die Serie war noch schlimmer als grenzdebil.
Nun kommt am Donnerstag eine neue Serie in der Reihe: „Koslowski & Haferkamp“. Also der letzte Name erinnert mich an Tatort und Hansjörg Felmy. In den 70ern hat er nämlich einen Tatort-Kommissar gleichen Namens gespielt. Als das mal im WDR wiederholt wurde, habe ich einige Folgen gesehen. War gar nicht schlecht. Mal sehen, wie die neue Serie werden wird. Ich hoffe mal, dass sie gut wird.
Und ab übernächste Woche läuft anstelle von „Hubert & Staller“ dann „Monaco 110“. Tja, da muss ich dann an Helmut Fischer denken und an sein „Spatzl, schau wie i schau.“ Zu schön, aber so wird es natürlich nicht sein. Auch da bin ich recht gespannt.
Weitere neue Serien der „heiter bis tödlich“-Reihe sind bereits angekündigt. Das ist einmal „Unter Gaunern“, das von jemandem handelt, der aus einer Gaunerfamilie stammt. Und dann noch „Der Mama“, wo es um einen frühpensionierten Kommissar geht, der das ermitteln nicht lassen kann. In der Hauptrolle Hansa Czypionka, was mich insofern freut, weil man diesen Darsteller viel zu selten sieht und dann meist als Bösewicht. Die Serie klingt auch recht vielversprechend, im Gegensatz zu „Unter Gaunern“. Das wird wohl wieder so eine pleite werden. Aber ich lasse mich gerne überraschen.
Und das mit „Fuchs & Gans“ sollte sich der SWR wirklich noch einmal überlegen. Eine Super-Serie, und nicht nur ich denke so.

Der Sieger, wer nach Dänemark zum Eurovision Song Contest fahren darf, steht fest. Zu meiner grossen Freude, ist es nicht der unheilige Sänger aus der Nähe von Aachen, sondern eine völlig unbekannte Gruppe. Elaiza heisst sie.
Ungewöhnliche Musik mit osteuropäischen Anklängen. Kurz, das Lied reisst mit. Und schlechter als letztes Jahr kann es eigentlich gar nicht mehr werden, wo Cascada auf dem 21. Platz landete. Finde es immer noch schade, dass es nicht der letzte Platz wurde. War ein furchtbar schlechtes Lied.

Am Mittwoch nicht die Starkbierprobe auf dem Nockherberg verpassen. Denn das ist seit dem letzten Jahr wieder das beste, was es einmal im Jahr gibt. Eine kleine Änderung in der Besetzung gibt es: Wolfgang Krebs steht nicht mehr als Horst Seehofer zur Verfügung. Einerseits wegen Terminschwierigkeiten und andererseits gefällt ihm das Stück nicht so ganz. Nun ist es wieder der Seehofer-Darsteller von 2009. Der war auch nicht schlecht, aber bei Wolfgang Krebs war eben auch noch die Stimme genau so wie bei Seehofer.
Nicht verpassen, am Mittwoch, den 19. März fängt um 19 Uhr die Starkbierprobe auf dem Nockherberg statt. Am 21. März, dem Freitag, wird es ab 19.45 Uhr noch einmal wiederholt.

Nachdem Elefantendame letzte Woche eine Niederlage voraussagte – wir erinnern uns -, ist sie in dieser Woche wieder ein wenig optimistischer. Allerdings war sie erst einmal der Meinung, dass das Spiel bereits gestern stattfinden würde, doch Kollegin Old Rani konnte sie dann doch überzeugen, dass St. Pauli erst morgen spielen wird. Auch eine so schlaue Kuh wie Mala kann sich mal irren.
Jedenfalls geht sie davon aus, dass St. Pauli gegen Düsseldorf gewinnen wird. Drei Punkte werden es sein, die wichtig für den Aufstieg sind. Denn Hamburg will schliesslich erstklassig bleiben. Dass der HSV wirklich in der Ersten Liga verbleiben wird, steht immer noch in den Sternen. Deshalb ist in Hamburg die nächste Aktion gestartet worden, von der dort ansässigen Zeitung. Diese Aktion ist weitaus präziser formuliert, so dass man nicht sagen kann: St. Pauli steigt auf und HSV steigt ab, deshalb bleibt Hamburg erstklassig. Nein, es gibt den Slogan „Niemals 2. Liga“. Tja, das trifft dann doch nur auf den HSV zu, denn bei St. Pauli würde es heissen: „Nie mehr 2. Liga“ (Willkommen Regionalliga, wie Jonas immer anfügt).
Nun ja, wie Jonas mir heute berichtet hat, wurde sogar in Malas Zuhause (wo sich das befindet, dürfte allgemein bekannt sein. Tipp: Es handelt sich nicht um ihren momentanen Aufenthaltsort) diese Aktion gemacht. Aber zu seiner allgemeinen Überraschung nicht mit Elefant Mogli, sondern mit Eismeer und Walross. Vielleicht hat Faltenmonster Mogli keine Lust mehr, sich für einen Verein in Pose zu stellen, der sowieso nicht hinkriegt. Auch ein alter Elefant hat so seinen Stolz. Und Shandra fällt definitiv aus – als Werder-Fan. Ich vermute, dass es was mit der Kulisse zu tun hat. Da wirkt das Eismeer doch viel besser, als so eine langweilige Elefantenanlage, wo man ausser Sand, Elefanten und deren Hinterlassenschaften (Ködeln) nichts sieht. Wobei, die haben ja ihren eigenen Ködelplatz, sind also erzogen und gehen auf ihre Toilette, da kann man den gut rauslassen. Dennoch nur Weite und nichts Interessantes. Da wirkt das Eismeer gleich viel freundlicher. Und dass, wo der FC St. Pauli gleich in der Nähe seine Trainigsstätte hat. Mala würde sich wahrscheinlich schämen, aber das tut sie erst, wenn Deutschland nicht Weltmeister wird und St. Pauli auch nicht aufsteigt. Also wird sie sich definitiv in diesem Jahr noch schämen müssen. Denn das auch nur einer dieser beiden Punkte eintrifft, ist höchst unwahrscheinlich. Aber jetzt muss sie sich erst einmal auf ihren offiziellen 50. Geburtstag vorbereiten, schliesslich möchte sie nur Gäste haben, die sie auch mag. Wer nicht kommen darf, soll von Old Rani wieder rausgeworfen werden. Die hat sie bereits instruiert. Als Chefin kann sie Anweisungen geben, wie es ihr passt.

 

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