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Ein Skandal ist nicht genug


Lange war nichts von den Ermittlungen gegen die Fifa und Joseph Blatter nun zu hören. Das hat sich nun geändert.
Die Schweizer Justiz-Behörden haben bestätigt, dass nun auch gegen Blatter ermittelt wird. Endlich!, werden manche sagen. Denn bisher stand die Frage im Raum, warum gegen alle möglichen Mitglieder ermittelt wird, nur nicht gegen den Fifa-Präsidenten, dem angeblich die ganzen korrupten Machenschaften seiner Mitarbeiter verborgen geblieben sind.
Meist ist es so, dass man nur das sieht, was man auch sehen will und ansonsten blind durch die Gegend geht.
Ob es bei Blatter auch so gewesen ist? Tja, das kann ich nicht sagen.
Hat dennoch recht lange gedauert bis die Ermittlungen auch auf den Fifa-Präsidenten ausgeweitet wurden. Vielleicht mussten sie erst einmal erfahren, wo sie denn suchen müssen, um wirklich fündig zu werden.
Aber nicht nur Blatter ist ins Visier der Ermittler geraten, sondern auch Uefa-Präsident Michel Platini.
Dieser hat vor vier Jahren von der Fifa, also von Blatter, zwei Millionen Franken erhalten für angeblich zwischen Januar 1999 und Juni 202 geleistete Dienste.
Im Zuge der Ermittlungen sei Platini deshalb als Zeuge vernommen worden.
Ehrlich gesagt soll Platini auch keine völlig weisse Weste haben. Es wird vermutet, dass er bei der Vergabe der WM 2022 an Katar nicht ganz voreingenommen gewesen sein soll. Angeführt wird dann immer, dass sein Sohn eine Stelle in einer katarischen Firma bekommen hat. Ob das nun Zufall gewesen ist?
Dass er sich nun als Kandidat für das Amt des Fifa-Präsidenten aufgestellt hat, ist eventuell so, als würde man den Teufel mit dem Beezelbub austreiben.
Platini ist nicht der Saubermann, als der er sich nach der Aufdeckung des Fifa-Korruptionsskandals präsentierte. Dennoch haben viele europäische Verbände an ihm festgehalten und werden es gewiss auch weiter tun.
Vielleicht sollte doch der jordanische Prinz zum nächsten Präsidenten gewählt werden. Ob das die allerbeste Lösung ist? Vielleicht immer noch besser als Blatter oder Platini. Recht machen, kann man es ohnehin niemandem. Übrigens, was sagen eigentlich die Leute derjenigen afrikanischen Verbände, die Blatter als Lichtgestalt, als auf die Erde gekommene Gottheit gepriesen haben? Halten sie weiterhin an Blatter fest? Glauben sie, dass es ein Komplott ist, der gegen Blatter in Gange ist? Könnte sein oder auch nicht. Stimmen sind jedenfalls noch keine laut geworden.
Blatter droht durch die Geldgabe an Platini Gefängnis. Entweder fünf Jahre, wegen des Verdachts der ungetreuen Geschäftsbesorgung und treuwidrigen Zahlung, oder sogar zehn Jahre, wenn sich der Verdacht der Unterschlagung erhärten sollte. Denn die Geldzahlung erfolgte zulasten der Fifa, verschwand aber praktisch in irgendeiner Aktennotiz, sodass die ganze Zahlung eben als recht dubios gilt.
Die Fifa hat volle Kooperationsbereitsschaft erklärt, damit alles aufgeklärt wird. Besonders interessant wird es, wie lange Blatter sich noch wird halten können. Zurücktreten will er schliesslich erst Anfang nächsten Jahres, damit die Fifa einen Neuanfang starten kann.
Genauso gut es sein, das Blatter zu dem Zeitpunkt schon verurteilt wurde. Da wird er bereits vorher entweder zurücktreten müssen oder es wird entschieden, dass er das Präsidentenamt mit sofortiger Wirkung aufgeben muss.
Was auch immer sein wird, der Ruf der Fifa ist bis ins nächste Jahrzehnt hinein geschädigt. Ein neuer Präsident wird viel zu tun haben, um den Ruf der Fifa wieder halbwegs herstellen zu können. Aber das kann nicht gehen, wenn der neue Präsident Michel Platini heissen wird.

Vom Fifa-Korruptionsskandal, zum Abgas-Skandal von VW. Als bekannt wurde, dass VW bei den Abgasemissionen von verschiedenen Modellen und damit Millionen Autos geschummelt hat. Wobei geschummelt es verharmlost. Betrogen trifft es eher, denn es wurde die Software manipuliert und so viel niedrigere Werte festgestellt, als es eigentlich waren. Damit galten die Autos als sauberer, obwohl sie mehr Emissionen ausstiessen, als getestet wurde.
Der Skandal begann in den USA, wo VW schon im April mitgeteilt haben soll, dass die Autos mehr Schmutz ausstossen als gedacht. Aber richtig losgegangen ist die Lawine erst in den letzten Tagen, wo sich schliesslich offenbarte wie viele Millionen Autos von dem Abgas-Skandal betroffen sind.
Da kauft man sich nichtsahnend ein Auto, denkt, es würde nicht so viel Schmutz in die Atmosphäre schiessen als andere und wird am Ende eines besseren belehrt.
Aber ist es ein Wunder, dass es so gekommen ist? Nein, denn wir wollen immer mehr Hubraum, mehr PS, mehr, mehr, mehr…
Nur dieses mehr geht eben zulasten des Energieverbauchs und damit auch dem Ausstoss an schädlichen Emissionen.
Vor allem sind die Autobauer auch nicht wirklich daran interessiert, emissionsfreie Autos oder welche mit niedrigen Ausstoss zu entwickeln. Es würde so schwierig sein, so kompliziert und welche Ausrede auch immer genommen wird.
Und da eben die Abgasuntersuchung nur ein einziges Mal durchgeführt wird, ist es kein Wunder, dass VW diese Gelegenheit beim Schopfe packte und eben diese Untersuchungen manipulierte. Ganz ehrlich sind doch diejenigen schuld, die entschieden, dass ein Modell nicht mehr als einmal untersucht werden muss. Das ist Blauäugig. Und genau das wird nun bestraft.
VW erlebt nach einem aufregenden Frühjahr, einen genauso aufwühlenden Herbst. Nur dass es nun um weitaus mehr geht als im Frühjahr. Dieser Abgas-Skandal betrifft nicht nur die USA, sondern auch Europa.
Der bisherige Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn musste seinen Hut nehmen und wurde Matthias Müller ersetzt. Doch bereits nach wenigen Tagen werden Stimmen laut, dass Müller nicht die richtige Wahl für den Posten sei. Aber wer soll es denn machen?
VW kommt nicht zur Ruhe, der Aktienkurs ging in die Tiefe, erholte sich, sackte wieder, aber nicht mehr so stark wie zuvor.
Man darf gespannt sein, was noch alles aufgedeckt wird.

Was Autos betrifft, so interessieren sie Elefantendame Mala herzlich wenig. Zwar hat sie auch einmal einen VW getestet, ob er denn genug Stauraum hat, aber ansonsten interessieren sie nur Elefantenstärken. Da sei sie einem Auto an Kraft überlegen, denn sie könne problemlos einen Wagen schieben. Vor allem könne sie ihn ausbeulen, wenn sie sich mit dem Hintern drauf setzt. Ein Scherzkeks bleibt Mala auch in ihrem Alter.
In dieser Woche hatte Mala ganz schön viel zu tun, denn in der Bundesliga war wieder einmal eine englische Woche angesagt. Dass bedeutete für die alte Kuh, anstelle von einem Spiel, musste sie nun zwei tippen oder wie Mala es herausstellte: Gleich drei Stück auf einmal!
Die letzten beiden Spiele gegen Braunschweig sowie Heidenheim hatte Mala richtig getippt. Ein Unentschieden und ein Sieg. St. Pauli scheint in diesem Jahr tatsächlich den Aufstieg anzustreben, wie Mala es sich erhofft. Momentan halten sie sich auf dem Relegationsplatz, nach dem Unentschieden von Freiburg am Donnerstag können sie sich sogar Hoffnungen auf den zweiten Platz machen. Aber dafür brauchen sie Glück und vor allem, Punkte, Punkte, Punkte…
Dennoch sagte Mala, dass ihr Lieblingsverein gegen Paderborn nur Unentschieden spielen würde. Genauso ist es gekommen. Aber wenn die Verfolger in der Tabelle für St. Pauli spielen, dürfte der Relegationsplatz weiter sicher sein.
Die Pusteblume hingegen hat von drei Spielen nur eines richtig getippt, nachdem sie sich zuvor gleich viermal richtig entschieden hatte. Aber mit dem Unentschieden hat sie es nicht so. Tippt lieber auf Sieg oder Niederlage.
Wobei sie beim Paderborn-Spiel kurz für ein Unentschieden plädiert hatte. Vielleicht hat Jonas einfach keine Ahnung, was die Pusteblume ihm sagen will.
Jedenfalls hatte sie das Spiel gegen Heidenheim richtig getippt. Besser als überall daneben zu liegen. Aber so ist das.

 

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O’zapft is! – Fast so schlimm wie Weihnachten im September


Weihnachtssachen im September nerven. Was ich bereits vor zwei Wochen feststellte, hat nun eine Studie auch ausgesagt. Ob nun mein Artikel den Anstoss zu dieser Studie gegeben hat, die am Donnerstag in einer Fernsehzeitschrift veröffentlicht wurde, weiss ich nicht.
Die Vorlaufzeit einer Zeitschrift beträgt eine Woche, so eine Studie kann durchaus noch eingefügt worden sein ins aktuelle Heft. Allerdings denke ich eher, dass jemand der Redakteure darauf gekommen ist, denn bereits Anfang September gab es die ersten Weihnachtsnaschereien bei Aldi zu kaufen. Da kommt man dann auf solche Ideen.
Bei uns würde es so laufen, dass bei einem Brainstorming die interessantesten Ideen gesammelt und dann bei der grossen Konferenz besprochen werden. Was vom Chefredakteur durchgewunken wird, hat es ins Heft geschafft, der Rest wird verworfen.
Aber interessant, dass nicht nur ich mich über Weihnachtssachen aufrege, die bereits im September angeboten werden.
Das braucht doch wirklich keiner. Im September muss man sich erst einmal auf den Herbst einstellen. Gerade ist der Sommer vorbeigegangen, ein paar warme Tage gibt es noch, aber der Herbst steht unmittelbar vor der Tür. Und bevor Weihnachten ist, kommt ja noch Halloween. Also laut den ganzen Süssigkeitenherstellern. Denn Halloween ist etwas eingewandertes, was vor allem durch die Süssigkeiten- und Spielzeugindustrie (Faschingskostüme etc.) gefördert wird. Also reiner Kommerz, der keine Tradition hat, ausser wir würden uns in den USA befinden. Es gibt zwar einen ähnlichen Brauch, wo die Kinder von Tür zu Tür gehen und etwas bekommen, aber das ist am Martinstag und auch nur in einer bestimmten Region Deutschlands.
Wenn Weihnachten vorbei ist, können wir spätestens im Februar bereits Ostersachen einkaufen gehen. Da könnte man wirklich vermuten, dass die Weihnachtsmänner eingeschmolzen und neu verwendet werden als Osterhasen. Ob Gerücht oder Wahrheit. Der eine sagt so, der andere so.
Ich jedenfalls will noch keine Weihnachtssachen im September und ich gehöre garantiert nicht in die Altersklasse 40 plus.

In Griechenland wird morgen gewählt. Vorn liegt wieder Alexis Tsipras, der auch schon zuvor Ministerpräsident gewesen ist. Manche fragen sich, warum er überhaupt Neuwahlen wollte. Meiner Meinung nach hat er das getan, weil er zwar den Rückhalt in der Bevölkerung hatte, aber nicht mehr in der eigenen Partei. Wenn er nun wiedergewählt werden sollte, kann der den parteieigenen Kritikern sagen, was sie eigentlich wollen, das Volk sei doch mit seiner Arbeitsweise zufrieden.
Das scheint es tatsächlich zu sein, obwohl er nicht genau das eingehalten hat, was er anfangs versprach. Aber so ist nun einmal Politik. Man verspricht etwas und kann es am Ende nicht einhalten. Als Ausrede muss dann meistens herhalten, dass die anderen Schuld seien. Hier vor allem Deutschland und inbesondere Schäuble.
Um Griechenland ist es momentan ruhig geworden, denn die Flüchtlingskrise hat Griechenland aus dem Fokus der Öffentlichkeit verbannt.

Heute um 12 Uhr, oder um 11.59 Uhr, wurde wie in jedem Jahr die Wies’n eröffnet. Dieses Mal brauchte der Münchener OB Dieter Reiter nur zwei Schläge. Im letzten Jahr waren es noch vier gewesen. Vier sind auch nicht schlecht, aber von Christian Ude war man halt nur bis zu drei Schläge jedes Jahr beim traditionellen Anstich gewöhnt.
Das Oktoberfest ist eröffnet und wieder strömen die Massen auf die Theresienwiese, um sich eine Mass oder gleich mehrere zu genehmigen.
Ehrlich gesagt, kann ich nicht verstehen, wieso ich mich gerade auf dem Oktoberfest besaufen muss. Ist das zünftig? Jedenfalls kann ich auch andernorts ein Bier trinken, das vielleicht genauso schlecht eingeschenkt sein mag, aber gewiss vom Preis her billiger ist. Mehr als zehn Euro soll man nun pro Mass zahlen. Wer macht das denn? Gut, ich bin auch nicht der Biertrinker. Mir schmeckt der Gerstensaft nicht und was dort gezapft wird, erst recht nicht. Steve würde sich da ganz zuhause fühlen. Und wenn er Zeit hätte, würde er bestimmt nach München kommen und das Oktoberfest unsicher machen.
Ehrlich gesagt, ist die Wies’n doch nichts anderes als eine grosse Saufbühne. Jeder betrinkt sich, weil er glaubt, nur dadurch wirklich auf dem Oktoberfest gewesen zu sein. So einen Blödsinn habe ich noch nicht gehört.
Ich jedenfalls werde einen grossen Bogen um die Wies’n machen – wie jedes Jahr. Deshalb drücke ich mich auch davor, Interviews in den Zelten mit Prominenten zu führen. Meine Kollegin, die glaubt, sie könne schreiben, wird das schon machen. Tja, schreiben kann sie nicht, aber dafür reden. Deshalb ist sie wohl auch noch bei uns, denn ihre Artikel sind wirklich nichts dolles.
Bin ich jetzt eigentlich so ein Kirmesmuffel oder so, weil ich auf das alles keine Lust habe?
Wobei, die oide Wiesn fand und finde ich ganz schön. Die ist nicht immer, aber wenn sie ist, muss man da schon hin. Da gibt es noch die ganz alten Schaugeschäfte von früher. Aber der Rest der Wiesn kann mir wirklich gestohlen bleiben, denn da geht es den meisten vorrangig darum in ein Zelt zu kommen und sich mit Bier abzfüllen. Das ist für mich nicht nachvollziehbar, aber manches muss und will ich auch gar nicht verstehen.

Elefantendame Mala wurde mal wieder im Fernsehen gezeigt, wie ich anhand meiner Besuchszahlen sehen konnte, wo ein bestimmter Artikel über die alte Kuh sehr oft angeklickt wurde.
Seit Jahren schreibe ich nun über die Elefantin und werde auch nicht müde, es weiter zu tun. Aber auf eines möchte ich gerne noch einmal hinweisen: Malas Augen mögen ihren Glanz verloren haben, aber sie sind weder erloschen noch tot. Ich wollte damit nur sagen, dass die Fröhlichkeit Malas Augen nicht mehr erreicht.
Gut, dann wieder immer zur grossen Orakelentscheidung.
Was sagt Mala, wie der FC St. Pauli gegen Eintracht Braunschweig spielen wird?
Die alte Kuh ist der MEinung, dass ihr Lieblingsverein gegen Braunschweig nur Unentschieden spielen wird. Bereits gegen Duisburg hätten sie sich sehr schwer getan und viel Glück gehabt, überhaupt zwei Tore geschossen zu haben. Das erste Tor war ein umstrittener Elfmeter, das zweite Tor wurde dann kurz vor Schluss geschossen. Da bekommt sonst St. Pauli immer einen Treffer rein.
Und was sagt die Pusteblume, die einen neuen Rekord aufgestellt hat? Vier Spiele hintereinander hat sie nun schon richtig getippt, wo Jonas immer schon dachte, dass sie wieder danebenliegen würde. Doch nein, sie hatte immer recht gehabt. Nun allerdings ist er wieder skeptisch, denn die Pusteblume habe sich mal wieder als äusserst penetranter Linksrüssler entpuppt. So hätte sie denn auch entschieden, dass Braunschweig gegen St. Pauli gewinnen wird. Na, ob sie da wirklich recht behalten wird? Man wird es sehen.
Aber das war natürlich nicht das einzige Spiel, dass Elefantendame Mala und die Pusteblume getippt haben. Nächste Woche ist nämlich mal wieder eine englische Woche in der Bundesliga angesagt, wo die Vereine auch am Dienstag und Mittwoch spielen.
Am Mittwoch wird der FC St. Pauli auf Heidenheim treffen.
Bei diesem Spiel hat sich Mala dafür entschieden, dass St. Pauli gewinnen wird.
Auch die Pusteblume ist mit ihr einer Meinung. Man wird sehen, was am Ende herauskommt. Momentan spielt St. Pauli oben mit. Aber das kann sich alles noch ändern. Gerade bei St. Pauli wäre das nichts Besonderes.

 

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Es geht in die nächste Runde…


Es sollte der längste Streik der Lokführer werden. Nun wird er überraschend heute Abend um 18 Uhr beendet. Hat das nun damit zu tun, dass die Bahn geklagt hat, der Streik müsse beendet werden, kein Geld mehr in der GDL-Streikkasse ist oder die GDL in der Bevölkerung nun völlig unten durch ist?
Ja, es bleibt die Frage aller Fragen, warum die GDL auf einmal umschwenkt und den Streikt bereits am Samstag um 18 Uhr beendet anstatt am Montag um 2 Uhr.
Mir egal, hauptsache ich kann wieder problemlos von A nach B kommen, ohne dass ich ein Stück zu Fuss gehen muss. Abends mag das weniger ein Problem sein, aber morgens bedeutet es, dass ich bald eine halbe Stunde früher los muss. Nein, nicht aufstehen, denn in der halben Stunde gehe ich immer erst einmal durch, was ich noch so zu erledigen habe und packe mir meine Mittagsmahlzeit ein. Ja, ich esse nicht in der Kantine. Die haben da meist Sachen, die ich nicht mag.
Die Bahn hatte gegen den Streik geklagt, aber nicht auf eigene Initiative hin, sondern weil Verkehrsminister Dobrindt dies gesagt hatte. – Ja, das ist der, der sich diese hübsche PKW-Maut ausgedacht hat, die niemand von uns haben will.
Natürlich glaubte die Bahn nicht, dass sie Erfolg haben werde vor Gericht – denn Streik ist in Deutschland ein Grundrecht -, weshalb sie diesen Schritt auch bisher gescheut hatten. Und tatsächlich, wie nicht anders zu erwarten verlor die Bahn in erster wie auch in zweiter Instanz. Dennoch ist ein negativer Fleck auf der Weste der GDL geblieben, denn der Richter schlug einen Vergleich vor, den die Bahn sofort angenommen hätte, bloss die GDL wollte natürlich nicht.
Und je öfters gestreikt wird, desto weniger Verständnis bringt man für die Lokführer und vor allem die GDL auf.
Es mag schön und gut sein, dass die GDL für die Rechte der Lokführer kämpft, aber was haben sie denn mit den Zugbegleitern zu tun? Hier herrscht eindeutig ein Machtkampf, wer die stärkere Gewerkschaft ist: Die GDL oder die EVG.
Nun wird also der Streik heute schon beendet? Wurde ein Kassensturz bei der GDL gemacht und festgestellt, dass man nicht mehr genügend Geld auf dem Konto hat? Denn man muss bedenken, dass Gewerkschaften immer dann zum Streik aufrufen, wenn sie zuviel Geld auf dem Konto haben. Das müssen sie loswerden und deshalb wird gestreikt. Denn die Gewerkschaftsmitglieder bekommen dann Streikgeld anstelle ihres normalen Lohns.
Aber vielleicht ist noch eine kleine Reserve da, denn die GDL hat angekündigt, dass sie weiter streiken wollen. Wenn auch nicht mehr morgen, am 09. November, dem 25. Jahrestags des Mauerfalls.
So oder so ist die GDL nun so langsam unten durch bei den Menschen.

Die Situation in der Ukraine scheint wieder einmal zu eskalieren. So langsam kann man es wirklich nicht hören. Dass das russische Militär die prorussischen Separatisten ausbilden soll, ist nun wirklich nichts Neues. Jetzt sollen mal wieder russsische Panzer auf ukrainischen Boden gekommen. Angeblich war es dieses Mal kein Grenzversehen, sondern volle Absicht und sie waren auch weit hinter der Grenze und mehr als nur ein Panzer. Die nächste Provokation folgt gleich im Anschluss.
Militär-Transporter mit Ausrüstung sollen sich auf den Weg zu den pro-russischen Separatisten gemacht haben. Da folgt praktisch eine Hiobsbotschaft der nächsten und man fragt sich wirklich, was davon noch echt ist und was nicht. Damit will ich der ukrainischen Regierung nicht unterstellen, dass sie sich was ausdenken würden, um Russland als Buhmann hinzustellen. Aber wieso scheint sich erst die Situation zu entspannen und dann eskaliert sie wieder? Alles Taktik von Putin oder was?
Nein, so langsam habe ich keine Lust mehr, davon zu berichten, deshalb werde ich es nun auch endlich sein lassen. Es reicht langsam.
Dennoch ein kleiner Nachtrag: Michail Gorbatschow macht den Westen für die Ukraine-Krise verantwortlich. Hätte Russland denn nicht einfach sagen können. Schön, die Krim will zu uns, das ist ganz nett, aber sie gehört zur Ukraine. Da soll sie auch bleiben. Aber wenn da jemand an der Spitze des Staates ist, der sich als neuer Imperator sieht, der den Westen erobern bzw. zurückerobern will, dann eskaliert die Situation eben. Natürlich hätte der Westen auch einfach zusehen können und hätte geschwiegen. Wobei die ganzen Sanktionen recht lächerlich waren und die Wirtschaft des Westens auch in Mitleidenschaft gezogen hat. Aber man Opfer bringen, wenn man was durchsätzen will, das stimmt.
Gorbatschow warnt weiter vor einem neuen Kalten Krieg. Das habe ich bereits letzte Woche erwähnt, dass praktisch ein neuer Kalter Krieg drohen kann. Und so wie es momentan aussieht, könnte es tatsächlich dazu kommen, auch wenn die Politiker gerne vom Gegenteil überzeugt sind. Aber Politiker sagen viel, wenn der Tag lang ist, das kennen wir doch.

Arte weiss wohl auch nicht, was sie eigentlich wollen. Erst hiess es, dass nicht mehr jeden Montag einen Stummfilm gezeigt wird. Seit April wurde praktisch auch keiner mehr gezeigt, wenn man von den Max Davidson-Kurzfilmen absieht, die im Juni liefen und als Dick und Doof-Kurzfilme deklariert wurden. Und nun kommt bald jede Woche ein Stummfilm. Das ist nun wirklich übertrieben. Aber ein Film mit Ivan Mosjoukine ist dennoch nicht dabei. Nächstes Jahr vielleicht? Es gibt da jede Menge Filme. Es muss nicht gerade „Michel Strogoff“ sein, der beinahe drei Stunden läuft, gibt auch noch andere Filme.
Mal sehen, was an Weihnachten gezeigt wird. Bisher war das immer eine einzige Enttäuschung. Letztes Jahr die Charlie Chaplin-Kurzfilme, die schon vor einigen Jahren gezeigt wurden, oder die Max Davidson-Kurzfilme. Gut, vielleicht wollen einige diese Filme sehen, aber ich gehöre einfach nicht dazu. Ich will interessante Filme sehen. Die Stummfilm-Fassung von „Im Western nichts Neues“ wäre doch mal interessant.

Elefantendame Mala schäumt mal wieder. Der Grund? Na, es kann nur einen geben. Nein, es geht nicht darum, dass sie endlich nach Hause will und immer noch in der Ferne festhängt, auch old Rani ist nicht der Grund ihres Ärgernisses. Es ist wieder einmal der FC St. Pauli, der einfach nicht aus dem Ligakeller herausfindet. Heute verloren sie 0:3 gegen Heidenheim. Auch noch ein Heimspiel und dann so sang- und klanglos zu verlieren, ist wirklich armselig. Was ist mit dem Verein eigentlich los?
Mala steht bereits in den Startlöchern, um als Torwart oder in der Abwehr anzuheuern. Da ihr Wohnort am Montag in die Winterpause gegangen ist, hat sie jede Menge Zeit. Ausser am Montag, denn da feiert sie ihren 52. Geburtstag.
Old Rani wird ihr ein Geburtstagsständchen Trompeten, dazu werden die Hannoveraner den Takt schlagen. Die Fresspakete sind auch schon alle angekommen, die sie erwartet hat. Bloss auf das Öffnen der Pakete kann sie kaum noch warten.
Wenn sie dann am Montag die Pakete geöffnet und den Inhalt vertilgt hat, ist erst einmal BEwegung angesagt. Da wird sie sich auf den Weg zu den Pandabären machen und sich wieder einmal die Frage stellen, wenn sie diese beobachtet, wieso die so viel beliebter sind als sie selbst. Verstehen kann sie es wirklich nicht. Dann wird sie sich die neue Baustelle ansehen, wo bis nächstes Jahr eine grosse Anlage unter anderem für die Hannoveraner entstehen wird. Mala ist froh, dass sie nicht mit denen zusammensteht, die sind ihr manchmal doch ein wenig zu laut und quirlig. Sie ist schliesslich nicht mehr die Jüngste. Da will sie auch ab und an mal ihre Ruhe haben.
Was aber nicht heisst, sie wäre alt. Mitnichten! Sie ist noch so flott wie ein Jungspund namens Darjeeling. Bloss piekt sie nicht jedem ihre Stosszähnchen in den Rüssel. Kann sie auch gar nicht mehr, seitdem sie diese Anfang der 90er Jahre verloren hat. Denn wenn man so was hat, nutzt man es auch gerne, um jemand anderen zu piesacken. Da stellt Mala keine Ausnahme dar.
Aber wie hatte Mala denn nun das Spiel St. Pauli gegen Heidenheim getippt. Sie war für eine Niederlage St. Paulis gewesen, denn Heidenheim sei Anfang der Saison ziemlich gut gewesen, auch wenn sie nachgelassen haben und noch nicht auswärts gesiegt hatten.
Die Pusteblume hingegen tippte auf einen Heimsieg, also dass St. Pauli gewinnen würde. Aber Jonas nimmt sie eh nicht mehr ernst. Ein penetranter Linksrüssler sei sie, weshalb man ihre Tipps nicht für bare Münze nehmen sollte. Deshalb wird er sich wohl nach der Winterpause ein neues Orakel suchen. Bin ich nur gespannt, wer das sein wird. Zwei stehen zur Auswahl: Plattfuss oder das wohlgenährte Dickerchen.

 

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Fördert der Euro die Staatspleite?


Die Euro-Krise hat uns weiterhin fest im Griff. Nach Griechenland ist es nun Zypern, dass kurz vor einem Staatsbankrott steht. Und im Gegensatz zu Griechenland sollen dieses Mal härtere Massnahmen ergriffen werden. Es geht um die Bankeinlagen, die mit einer Sonderabgabe belegt werden sollen. Finanzminister Schäuble hatte sich dafür ausgesprochen, dass Kleinsparer bis 30.000 Euro geschützt sein sollten, während alle anderen von ihrem Geld etwas abgeben müssten.
Wenn ich das so höre, kann ich die Wut der Menschen verstehen. Schliesslich sind einige dabei, die mühsam, sich ihr Geld zusammengespart haben, um ihren Kindern eine gute Ausbildung zu garantieren. Andere haben dafür Kredite aufgenommen, müssen diese mit Zinsen abzahlen und dann sollen sie von dem aufgenommenen Geld auch noch was abgeben. Das ist eine doppelte Bestrafung.
Ich würde da auch ziemlich sauer sein. Sollten nun die Spanier und Italiener ihre Banken stürmen und ihr Geld von den Konten abheben? Nein, sollten sie nicht, denn das würde einen Super-GAU bewirken, der schlimmer als alles andere ist. Es soll ja Leute geben, die ihr Geld zuhause halten. Da gab es beispielsweise einen Fussballspieler, der sein Geld in einer Häuserwand einmauerte. Als er es Jahre später wieder hervorholte, war es vollkommen verschimmelt. – Wird ihm ersetzt worden sein, aber nur mal dazu, was es alles für originelle Hausverstecke gibt.
Sein Geld sollte man zu Hause nur bunkern, wenn man einen Tresor hat, sonst ist das Geld nämlich nicht versichert. Das ist genauso, als würde man Schmuck für 50.000 Euro in den Reisetrolley packen und dieser geht während des Fluges verloren. Ersetzt wird diese Summe nicht, stattdessen nur eine Festsumme. Dumm gelaufen!
Zurück zu Zypern, wo ich mal kurz anmerke, dass nur der griechische Teil den Euro hat. Irgendwie ein seltsamer Zufall, dass es erst Griechenland trifft und dann Zypern.
Das erste Hilfspaket wurde von der zyprischen Regierung abgelehnt, gerade wegen der Bankeneinlage. Aber wie soll man es denn sonst machen? Ein paar Zugeständnisse müssen schon sein. Die Europäische Union kann doch nicht immer nur Hilfspakete in Milliardenhöhe beschliessen, wenn im Gegenzug nichts geschieht. Sonst entwickelt sich das Ganze zu einem Fass ohne Boden.
Natürlich könnte die EU Geld drucken, aber wohin das führt, ist das Jahr 1923 ein gutes Beispiel. Damals druckte die deutsche Regierung seit 1921 immer mehr Geld, bis es sich im Jahr 1923 in einer Hyperinflation entlud. Der Geldschein war nicht mehr das wert, was noch draufstand, zum Heizen hingegen taugte er wenigstens. Das Geld wurde stündlich abgewertet. Bekam man sein Geld, lief man sofort los, um Einzukaufen, denn schon wenig später, waren die Preise wieder andere. Und um sein Geld abzuholen, brauchte man einen Koffer.
Aber viele clevere Geschäftsmänner haben sich in dieser Zeit saniert bzw. ein Imperium aufgebaut. Erinnert sei an Hugo Stinnes, der Schulden machte und am Ende beinahe schuldenfrei aus der Inflation rausging. Denn so ist es: Schulden lassen sich durch eine Inflation tilgen. Klingt paradox, ist aber ganz einfach. Das hätte Zypern jetzt natürlich auch machen können, leider gibt es da einen grossen Haken – das Zahlungsmittel Euro. Dieser hindert Zypern daran, eine Inflation zu entfachen. Und so gibt es nur die Möglichkeit des Staatsbankrotts oder aber eben ein milliardenschweres Rettungspaket.
Aber so kann das mit den Staaten doch nicht weitergehen. Ein Land schlittert nahe an den Staatsbankrott und es kann nur mit Geld gerettet werden, dass die EU in dieses Land reinpumpt. Irgendwie ist das für mich ein Fass ohne Boden. Denn wirklich geholfen wird dem Land doch nicht dadurch. Es wird das Schlimmste verhindert, mehr auch nicht.
Ist der Euro also nun Schuld, dass Länder wie Griechenland oder Zypern vor einem riesigen Schuldenberg stehen und diesen nicht tilgen können? Zum einen hat das Land missgewirtschaftet und zum anderen kann es seine Schulden nicht loswerden, da es durch den Euro nicht eine Inflation entfachen kann. Denn diese würde auch auf die anderen Euro-Länder übergreifen. Und eine Inflation haben wir ohnehin, bloss will das niemand wahrhaben. Bei knapp zwei Prozent liegt diese. Ganz normal momentan, aber es könnte weniger sein.
Mal sehen, wie sich Zypern entscheiden wird, momentan ist der Regierungschef in Brüssel und verhandelt über die Bedingungen, die seine Regierung akzeptieren wird.

Heute hat das historische Treffen zweier Päpste stattgefunden. Also des aktuellen mit seinem Nachfolger. Denn mehrere Päpste haben sich schon 1415 auf dem Konzil von Konstanz getroffen. Da handelte es sich allerdings am Ende um drei Gegenpäpste, so dass man es nicht zählen braucht.
Papst emeritus Benedikt XVI. erwartete seinen Nachfolger am Landeplatz in Castel Gandolfo. Danach ging es zum Gespräch und einem Mittagsessen in die dortige Residenz. Natürlich wurde nicht nur zu Mittag gegessen, sondern auch gebetet. Dazu bot Benedikt seinem Nachfolger die dem Papst vorbehaltende Betbank an. Franziskus lehnte ab und sagte, dass sie Brüder seien. Sodann nutzen beide gemeinsam die Betbank.
Es gibt nur ein offizielles Foto von dem Treffen. Vielleicht werden noch weitere auftauchen, aber bis jetzt habe ich nichts gefunden. Auch wird erwartet, dass vom CTV noch ein paar Videos kommen. Wird dann wohl auf youtube zu sehen sein.
Für frischen Wind sorgt Papst Franziskus schon einmal. So will er die traditionelle Fusswaschung nicht in der Gründonnerstagsmesse in der Lateranbasilika halten, sondern im römischen Jugendgefängnis Casal del Marmo. Also er verlegt die gesamte Messe in das Jugendgefängnis. Bereits Benedikt hielt dort Messen, aber keine besonderen, wie diese am Gründonnerstag. Eine schöne Geste und eine Fortführung dessen, was er bereits in Argentinien begonnen hatte. Damit zeigt der Pontifex, dass ihm die einfachen Leute wichtig sind, auch Strafgefangene.
Wahrscheinlich wird es Stimmen geben, die seine Entscheidung missbilligen. Aber so ist das immer. Man kann nicht allen alles recht machen.
Am Dienstag wurde Papst Franziskus in sein Amt eingeführt. Es war eine kurze und einfache Zeremonie. Das Pallium, das er bekam, war noch von seinem Vorgänger Benedikt XVI. Da scheint also recycelt zu werden. Rote Schuhe werden wir an Franziskus auch nicht sehen, er bleibt bei seinen schwarzen Schuhen.
Also ein Papst, der die Einfachheit mag. Und jemand, der keinen der Mitarbeiter des Vatikans zu vergessen scheint. Mit den Gärtnern und Strassenkehrern feierte er beispielsweise die Morgenmesse. Was mich ein bisschen an Johannes XXIII. erinnert, den es nicht störte, wenn die Gärtner am Arbeiten waren, wenn er durch die Vatikanischen Gärten spazierte. Ein Papst des Volkes – hoffentlich kann er das beibehalten.

Eine traurige Nachricht gibt es aus Belgien zu vermelden. Elefantin Ani ist heute Nacht (Freitag auf Samstag) gestorben. Damit hat sie die Komplikationen der Geburt um knapp einen Monat überlebt.
Elefantendame Mala hat innerhalb eines Jahres zweimal den Tod eines Artgenossen hautnah miterlebt. Wie sie sich nun fühlt? Ich weiss es nicht, dafür kenne ich sie nicht so gut. Vielleicht wird sie Rani beistehen, die gewiss sehr traurig sein wird. Denn die alte Elefantenkuh war sehr eng mit Ani. Mala hingegen schien an den beiden nicht wirklich interessiert zu sein, wenn man die Videos sieht, die der Pairi Daiza auf Facebook eingestellt hat.
Schade, dass die Geschichte am Ende doch keinen guten Ausgang genommen hat. Man hätte es sich gewünscht.

Heute Abend um 18.55 Uhr zeigt die ARD die erste Folge von „Heiter bis tödlich – Fuchs und Gans“. Im Züge der WM-Qualifikation ist an diesem Wochenende spielfrei, weshalb auch nicht die Sportschau läuft. Aus diesem Grund dient „Fuchs und Gans“ als Lückenfüller. Ich bin davon positiv überrascht, hatte ja bereits im Januar vermutet, dass diese Serie als Lückenfüller dienen wird, wenn im Sommer die Bundesliga Pause hat. Das die ARD so schnell reagiert, ist wirklich lobenswert. Ich vermute zwar nicht, dass die Serie doch noch verlängert wird, wenn genügend Zuschauer die Folge einschalten sollten. Aber hier kann man sich heute ein gutes Bild davon machen, was für eine gute Serie das war, im Gegensatz zur jetzt laufenden „Zwischen den Zeilen“.
Eine Kollegin von mir ist jedes Mal über die neueste Folge von „Zwischen den Zeilen“ schockiert. Ich habe sie jetzt mal gefragt, warum sie die Serie sich eigentlich anguckt, wenn die so schlecht sei. Antwort war, dass sie hofft, dass die Serie eventuell noch besser wird. Wird sie aber nicht, wie ich sagen muss. Das originellste an jeder Folge ist noch, wenn der Chef Paul Jacobs aus seinem Büro durch den Briefkastenschlitz guckt. Alles andere ist einfach nur grenzdebil und alles andere als lustig. Missgeschicke können jedem passieren, aber hier ist das nur krankhaft, auch der Polizist, der die Reporterin anhimmelt und die irgendwie nichts zu merken scheint, ist viel zu übertrieben.
Die Serie sollte man sofort einstellen, und wie ich gehört habe, seien die Quoten auch nicht besonders, sollen sogar unterdurchschnittlich sein.
Am Dienstag wird die letzte Folge von „Hauptstadtrevier“ gezeigt. Eine Serie, die ich erst nach und nach liebgewonnen habe. Noch ist nicht raus, ob die Serie weitergedreht wird. Ich kann es nur hoffen, wenn die Rolle der Chefin etwas herausgenommen wird, die ist nämlich sehr nervig.
Aber heute Abend erst einmal „Fuchs und Gans“. Bitte gucken! (wem’s gefällt)

 

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Das war 2012 – Ein Rückblick


Es ist Silvester, das aktuelle Jahr wird in wenigen Stunden Geschichte sein.
In diesem Jahr ist viel passiert. Woran man sich sofort erinnert? Tja, da ist einmal die Euro-Krise, Griechenland und die Wulff-Affäre. Das fällt mir spontan ein. Doch nicht nur das geschah im Jahr 2012, sondern auch noch einige andere Dinge.

Elefanten-Freunde mussten unter anderem von den Elefanten Lola aus Hellabrunn, Chumpol aus Köln und Hussein aus Hamburg Abschied nehmen. Elefantenbaby Lola starb Ende Januar kurz vor ihrer Herz-OP an einer Lungenembolie. Sie hatte eine Herzerkrankung und zuvor stark an Gewicht genommen. Es wäre die erste Herz-OP bei einem Elefanten gewesen. Chumpol wurde von ihrer Gruppe sozusagen zu Tode gemobbt, da sie sich nicht hatte einfügen wollen. Am Tag zuvor hatte sie einige erhebliche Blessuren davongetragen und wollte nicht mit in die Halle. Am nächsten Tag wurde Chumpol tot aufgefunden.
Elefantenbulle Hussein verstarb kurz bevor er in seine Tranportbox geleitet werden konnte. Sein Tod erscheint immer noch rätselhaft, da eine Todesursache laut Veröffentlichung nicht gefunden wurde. Also einen Auslöser, der letztendlich zum Herz-Kreislauf-Versagen führte. Wer einen Zeitungsartikel gelesen hat, der wenige Tage nach dem Tod des Elefantenbullen erschien und zudem Ahnung von Medizin hatte, könnte sich einen Reim darauf machen, wie es abgelaufen sein könnte. Aber das sind Vermutungen, mehr nicht. Sagen wir einfach, Hussein wollte sein Zuhause, wo er 25 Jahre gelebt hat, nicht verlassen.
Auch Elefantendame Mala musste nach 46 Jahren ihr Zuhause in Hamburg verlassen und ihr neues Heim im belgischen Brugelette, im Pairi Daiza, dem früheren Parc Paradiso, beziehen. Monatelang, von Juli bis Ende November stand sie allein und war mehr als unglücklich, was man an ihrer Art des Webens erkennen konnte. Nun lebt sie mit Ani und Rani zusammen und scheint sich als Chefin aufzuspielen. Etwas, das sie in Hamburg nicht tun durfte. Warum sie allerdings nicht bereits vor zwanzig Jahren abgegeben wurde, sondern erst jetzt, bleibt die Frage aller Fragen. Kurz gesagt, war sie noch gut genug, um während der zwei Jahrzehnte als Reitelefant und Gesellschafterin von Hussein herzuhalten. Als beides wegfiel, war sie unnütz geworden, denn in die Gruppe konnte sie angeblich wegen Mogli nicht zurück.
Keine Ahnung, ob in den letzten zwei Jahren versucht wurde, Mala wieder mit der Gruppe zu vergesellschaften. Vielleicht hätte es funktioniert. Mit Thura geht es ja auch, obwohl das angeblich immer schlimmer werden soll.
Als Fussball-Orakel hatte sich Mala bei der Fussball-EM in Polen und der Ukraine bewährt. Bis auf das Eröffnungsspiel tippte sie alle Spiele der französischen und deutschen Nationalmannschaft richtig, wie auch das zweite Halbfinale und natürlich das Finale.
Damit konnte Mala zwar nicht Wunderkrake Paul das Wasser reichen, aber sie war weitaus erfolgreicher als ihre Kolleginnen Nelly aus Hodenhagen oder Kurzzeit-Genossin Citta aus Krakau. Letztgenannte lag kein einziges Mal richtig, was wahrscheinlich auch daran lag, wie sie auf die Honigmelonen losgelassen wurde.
Als Fussball-Orakel tritt Mala weiterhin in Aktion und tippt unentwegt die Spiele des FC St. Pauli. Ihr grosser Traum ist es, einmal als Torwart auflaufen zu dürfen.
Weiter musste Abschied von zwei Jungtieren genommen werden, die beide vom Leipziger Bullen Naing Thein waren. Das Bullenkalb von Hoa starb kurz nach der Geburt, als die unerfahrene Elefantenkuh unabsichtlich etwas härter zutrat, als gut war. Ich bin immer noch überzeugt, dass sie es nicht absichtlich gemacht hat. Das andere Kalb, hier war es ein Kuhkalb, starb während des Geburtsmarathons von über fünfzig Stunden. Damit hat Salvana aus Hamburg den Rekord für eine Geburt eingestellt. Ihre Artgenossin Lai Sinh brachte es auf mehr als 24 Stunden. Auch da war ihr erstes Jungtier eine Totgeburt. Bei Salvana ist es besonders traurig, weil es eben ein Kuhkalb war und Naing Thein nun einmal meist Bullenkälber zeugt.
Aber das Zeitfenster für beide Elefantenkühe hat sich mit diesen Geburten nicht verschlossen. Das ist die Hauptsache.
In Rostock feierte in diesem Jahr Elefantkuh Sara ihren fünfzigsten Geburtstag. Sie lebt dort in Gesellschaft von Kamerunziegen und ihrem Liebling Giesbert, ohne den sie keinen Schritt macht.
Auch Elefantendame Mala wurde im Exil fünfzig Jahre alt. Sie hofft noch weitere dreissig Jahre und eine bessere Zukunft mit schönem Futter.

Anfang des Jahres machte die Wulff-Affäre grosse Runden. Ich war so empört darüber, dass ich meine Blogartikel in ähnlicher Weise wie einst Cato der Ältere am Ende seiner Reden, immer einen Satz wiederholte. Bei mir war es: Im Übrigen bin ich dafür, dass Bundespräsident Wulff wegen der Geldaffäre zurücktreten muss.
Und schliesslich trat Wulff zurück. Allerdings tat er so, als ob er völlig unschuldig wäre. Bezüge erhält er auch, obwohl er gerade einmal 595 Tage im Amt war. Eine Frechheit. Aber Merkel war einen potentiellen Konkurrenten ums Kanzleramt losgeworden, als Wulff 2010 Bundespräsident wurde.
Wenige Monate später erschien von Bettina Wulff ein Buch, bei dem man sich bis heute fragen muss, was das eigentlich sollte? Begriffen hat es niemand und aus der Spiegel-Bestsellerliste verschwand es auch recht schnell. Kurz vor Erscheinen des Buches hatte Bettina Wulff noch schnell einmal auf sich medienwirksam auf sich aufmerksam gemacht. Genutzt hat es am Ende nichts, obwohl einige Bücher über die Ladentheke gingen.
Gewählt zum Bundespräsidenten wurde dann der knapp zwei Jahre zuvor unterlegene Joachim Gauck, der beim DFB-Pokalfinale mit den BVB-Spielern ihren Titel feierte. – Das Bild davon ist einfach toll.
Gauck macht seine Sache ordentlich, redet nicht zuviel von seinem Lieblingsthema Freiheit, sondern auch von Solidarität und anderen wichtigen Dingen. Mit ihm hat Deutschland endlich wieder jemanden, der würdig ist, das Amt des Bundespräsidenten innezuhaben.

In Ägypten wurde ein neuer Präsident gewählt, der allerdings nicht beim gesamten Volk beliebt ist. Es gab Proteste gegen Präsident Mursi, dessen Wahl auch ein wenig seltsam war. In der letzten Zeit wurde gegen die neue Verfassung demonstriert, die dennoch durchgekommen ist. Unter welchen fragwürdigen Umständen auch immer.

Die Euro-Krise traf Europa in diesem Jahr besonders stark. Griechenland stand kurz vor dem Staatsbankrott, war aber nicht bereit zu sparen. Stattdessen war Deutschland der Buhmann. Wir erfuhren, wie stark Griechenland seine Bilanzen frisiert hatte, damit sie in den Euro aufgenommen werden konnten. Fassungslos mussten wir feststellen, dass ohne Bestechungsgelder in Griechenland gar nichts läuft, nicht einmal die Anmeldung eines Autos.
Aber was haben wir gelernt? Griechenland ist nicht schuld an der Krise, sondern Deutschland. Denn die haben im Zweiten Weltkrieg in Griechenland gewütet. Ah ja, welch eine schönes Erklärung. Siebzig Jahre konnten die Griechen damit nicht zurechtkommen, weshalb sie nun beinahe bankrott sind. Aus dem Euro wollten sie auch nicht aussteigen, stattdessen wurden immer noch Rettungspakete geschnürt. Perfekt, um die ohnehin gebeutelte europäische Wirtschaft weiter zu demoralisieren.
Und nicht nur Griechenland trug dazu bei, dass der Euro zu schwächeln begann, sondern auch Spanien und schliesslich Italien bekamen auch die Krise. In Spanien nichts Neues, in Italien gut verschleiert unter Berlusconi.

Aber nicht nur die Europa steckt in der Krise, sondern auch die USA. Da ist es so schlimm, da im neuen Jahr sehr wahrscheinlich die Fiskalklippe kommen wird. Der Anfang vom Ende sozusagen.
Im November wurde Präsident Obama in seinem Amt bestätigt. Anfangs schien es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zu werden, doch letztendlich entschied souverän Obama die Wahl für sich.
Nun kann er die Dinge durch den Senat und Kongreß treiben, die er für wichtig hält. Denn wiedergewählt werden kann er nicht, also muss er sich da auch keine Mühe geben, dem Volk zu gefallen.

Gestorben sind in diesem Jahr einige bekannte Persönlichkeiten. Soviele, dass ich sie hier nicht alle aufzählen kann. Allein in den letzten Tagen sind mehr gestorben, als man sich denken kann.

Es ist natürlich noch weit mehr passiert, aber all das hat hier keinen Platz mehr gefunden. Nun muss ich Schluss machen.
Ich wünsche allen Lesern ein gutes Neues Jahr 2013!

 

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Quo vadis, Nordkorea?


Ja, damit hat man nun wirklich nicht gerechnet, obwohl es die Vermutung ja immer gab, daSa es bald zu Ende sein könnte. Wobei sich ja eher noch die Frage stellt, ob Kim Jong Il nicht schon längst tot ist. Das Gerücht gibt es ja schon seit mindestens einem Jahr. Natürlich versuchte Nordkorea gegen dieses Gerücht vorzugehen. Und so wurden ab und an auch mal Auftritte des greisen (?) Diktators gezeigt. Das kennen wir ja schon von Fidel Castro, der dann am liebsten mit einer aktuellen Zeitung in der Hand sich filmen lässt. – Macht er das eigentlich immer noch, wenn er mal wieder gezeigt wird? – Und nun soll Kim Jong.Il tatsächlich tot sein. An Erschöpfung sei er gestorben, wie es heisst. – Erschöpfung! Wieso nur, kann ich das einfach nicht glauben? Wenn es an Mangelernährung geheissen hätte, das sicherlich. Aber ein Diktaor hat immer ausreichend zu essen, ob sein Volk nun am verhungern ist, oder nicht. Das ist völlig gleich.
Für sein Volk hat er sich geopfert und noch seine letzten Kräfte gegeben. Wisst ihr, wie das klingt? Nach diesen Satz, der immer genannt wurde, wenn ein Soldat in einem der Weltkriege gefallen war. Er hat sein Leben fürs Vaterland gegeben. Ein Satz, bei dem ich das Kotzen kriegen könnte.
Und wer soll nun der Nachfolger des großen – welch Ironie bei der Körpergrösse – Diktators werden? Kein geringerer als sein jüngster Sohn Kim Jong-Un. Sieht genauso blöd wie sein Vater aus, allerdings noch vollgefressener. Vielleicht aber sitzt der Anzug auch einfach nur zu eng. Wer weiss denn das schon? Dieser bisher recht unbekannte Sohn, obwohl ich schon mal davon gehört habe, dass er der Nachfolger werden soll, wird also nun der erste Mann im Staate werden. Ich glaube ja nicht, dass sich viel ändern wird. Dem Volk wird es eh nicht besser ergehen als unter dem Vater. Da sterben mehr Menschen an Unterernährung als in irgendwelchen Umerziehungslagern. Ehrlich gesagt, möchte ich nemals als Nordkoreaner wieder geboren werden. Denn die Menschen dort, führen doch kein Leben, sondern irgend etwas das sich so schimpft. Da lebt es sich ja beinahe in George Orwells „1984“ ja noch besser. Vergleiche mit vergangenen Kommunistenstaaten à Lage DDR oder der Sowjetunion will ich hier nicht anstellen, denn ich habe dort nicht gelebt.
Südkorea fürchtet wieder das Schlimmste. Verständlich, denn weiss man, ob die Zeit der Annäherung nicht wieder vorbei ist? Die Grenzen zu Nordkorea wurden jedenfalls wieder besetzt.
Seien wir gespannt, wie sich alles entwickeln wird, vor allem im Bezug auf das Atomprogramm. Denn erinnern wir uns: Nordkorea besitzt die Atombombe und angeblich auch Raketen, die noch länger als bis Zum Nachbarn Südkorea fliegen können. Also, Augen aufhalten. Wenn eine Bombe die USA treffen sollte.- was wir ja alle nicht hoffen -, dann kommt sie etwas aus Nordkorea oder aber aus dem Iran. Und da bin ich eigentlich eher für den zweiten. Hinter Nordkorea steht noch immer China und die sind schliesslich der größte Schuldner der USA. Folglich wollen sie nicht, dass den USA etwas zustösst. Oder doch? Denn dann wäre es nach einem Unglück allzu schlecht um die Zahluhgsmorall der USA bestellt. Sollte ich mal drüber nachdenken. Ja, eine wirklich interessante Angelegenheit, wie ich finde.

Bleibe ich mal in der Politik, wechsle aber das Land. Zu welchem ich wohl gehen mag? Ja, da kann es nur eines geben. Und dies ist… Trommelwirbel: Deutschland. Ganz recht. Und was beschäftigt uns hier momentan am meisten, außer dass die FDP eigentlich kurz vor dem Zerfall steht? Richtig, der Bundespräsident und seine lieben Unternehmerfreunde, die ihm unterstützen, wo es nur geht. Ich bin mir sicher, dass sein allerbester Unternehmerfreund auch noch seine Nase im Spiel hat. Bis jetzt wurde er eigentlich kaum erwähnt, was mich wirklich stutzig macht. Denn mit dem hat er doch irgendwie immer zusammengehangen. Fehlt am Ende bloss noch, dass er sagt er würde diesen Mann nicht persönlich kennen. Aber das kann er ja gar nicht leugnen. Die Schlnge zieht sich enger, allerdings geschieht nichts, wenn man allerdings mal davon absieht, dass Wulff immer nur soviel zugibt, wie bereits bewiesen ist. Mehr kommt doch da wirklich nicht. Meiner. Meinung nach ist so ein Bundespräsident nicht mehr haltbar. Augenshceinlich bin ich aber wohl der einzige der so denkt. Wie ist es sonst zu erklären, dass die Mehrheit Wulff weiter im Amt sehen will? Vielleicht sehen sie einfach nur diesen „sympatischen“‚ Menschen. Das habe ich nie in Wulff gesehen, sondern immer nur einen Schleimer. Meine ganz persönliche Meinung, de ich niemandem aufzwingen will.

 

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Kennt die liebste Suchmaschine Datenschutz?


Irgendwie ist das Internet in der Redaktion heute äusserst mies. Anders kann ich es mir nicht erklären, wieso einige Seiten ewig brauchen, um geladen zu werden. Und wenn sie dann geladen sind, sehen sie aus wie eine gerade hochgeladene Seite, wo noch der Hintergrund und einfach alles fehlt. Und an meine privaten Mails komme ich auch kaum.

Google wird ja immer dreister. Ich wollte mir da jetzt eine neue Email-Adresse erstellen, aber am Ende wollten die doch wirklich, dass ich ihnen meine Handynummer oder die eines Festnetztelefons verrate, damit sie mich entweder anrufen oder mir simsen  – neuerdings wird smsen gesagt – können. So kommt man also an meine Nummer. Da habe ich mich doch glatt geweigert und die Anmeldung abgebrochen. Nur um mich dann wage daran zu erinnern, dass ich Ende 2009 mal ein Email-Konto eingerichtet hatte. Leider konnte ich mich erst einmal nicht erinnern, welche Adresse das denn war, aber bereits der zweite Versuch war positiv. Hat sich das erst vor kurzem geändert? So weit ich weiss, hat Jenala sich vor wenigen Monaten über Youtube so ein Google-Konto zugelegt und sie musste nichts per SMS bestätigen lassen. Ich jedenfalls finde, dass es eine Frechheit ist. Das ist doch entgegen der Datenschutz-Bestimmungen. Da regen sich die Leute über Streetview und Streetside (von denen ich immer noch keine Bestätigung, dass sie das Haus verpixeln) auf, aber von dieser Machart haben sie wohl noch nichts mitbekommen. Glücklicherweise hatte ich ja vorgesorgt.

Streetside ist auch so eine Sache. Erst wollen die meinen Antrag auf Unkenntlichmachung nicht annehmen, brauche zwei Versuche dafür, weil die Seite immer wieder abstürzt. Dann höre ich monatelang nichts, bekomme im letzten Monat eine Mail, wo kurz mir geschrieben wird, dass sie viele Aträge haben und diese nun erst mal bearbeiten müssen. Werden sich aber noch mal melden. Entweder täusche ich mich oder aber bei Google ging das alles ein wenig flotter. Da bekam ich wenige Wochen später die Bestätigung, dass ich nochmals bestätigen soll, dass ich das auch wirklich verpixelt haben will. Und danach war alles erledigt. Dabei muss man übrigens auch bedenken, dass bei Google Streetview viel mehr Menschen Widerspruch eingelegt hatten. Bei Bing Streetside hingegen nur eine geringe Anzahl. Wieso also dauert das so lange? Ich verstehe es nicht, aber wenn ich bei Erscheinen von Streetside sehen sollte, dass das Wohnhaus unverpixelt ist, gehe ich in die Luft und dann gibt es eine ordentliche Beschwerde. Soll Streetside nicht schon im Dezember an den Start gehen? Das sind doch höchstens noch drei Wochen, wenn überhaupt.

Die Euro-Krise ergreift immer mehr Länder. Italien ist schon länger betroffen, aber nun haben sich die Menschen mal wieder dazu aufgerafft, den netten Herrn Berlusconi aus dem Amt haben zu wollen. Das macht er natürlich nicht. Aber er will nicht mehr bei Neuwahlen antreten. Kennen wir bereits. Ein paar Jahre später taucht er dann doch wieder aus der Versenkung auf. Allerdings frage ich mich, wie lange er das wohl noch durchhalten wird, schliesslich ist Berlusconi nun auch schon über Siebzig. Auch wenn er Stammgast beim Schönheitschirurgen sein mag. So viel jünger sieht er nun wirklich nicht aus. Aber das hängt auch mit den Genen zusammen. Der Lebensgefährte meiner Tante ist 71 – sie ist auch nur ein paar Jährchen jünger – und sieht nun mindestens zehn bis zwanzig Jahre jünger aus. Volles Haar mag er nicht mehr haben, aber es ist immer noch die natürliche Haarfarbe. Wenn ich da andere Leute sehen, die sehen mit 71 schon aus wie hundert. Total zerknittert und tattrig. Mal abwarten, wie ich dann in dem Alter aussehen werde. Sind zwar noch knapp fünfzig Jahre, aber bekanntlich rennt die Zeit immer schneller.

Griechenland scheint sich nun auch wohl irgendwie zu einigen. Also werden sie dann die Krise in den Griff bekommen? Man kann es ja nur hoffen. Und Papandreou ist dann Weg vom Fenster. Aber der will wohl auch nicht mehr. Kann auch getrost in die USA abhauen, wo er doch schliesslich da geboren ist. Manchmal ist das echt von Vorteil, denn man hat einen amerikanischen Pass. Das ist übrigens die einzige Möglichkeit, wo man kein einziges Wort Englisch zu sprechen braucht und dennoch US-Amerikaner ist. Und das nur, weil man in den USA geboren wurde. Das Glück habe ich nicht gehabt, weshalb ich immer umständliche Einreisezeit einrechnen muss. Nervig!

Und wieder ein bisschen Werbung für einen supertollen Roman. Ich lobe wenige Romane, aber der hat es wirklich verdient! Er spielt vor etwa hundert Jahren und dann in der Jetztzeit.
Worum es geht? Um ein paar ägyptische Papyri, die etwas enthalten, dass die göttliche Weltordung aus dem Gleichgewicht bringen könnte. So nimmt es jedenfalls eine geheimnisvolle Bruderschaft an, die seit Jahrtausenden nichts unversucht lässt, um an die Schriftrollen zu kommen. Doch der Besitzer der Papyri hat sich ins ferne Deutschland aufgemacht, um sie dort vor seinen Verfolgern zu verstecken. Doch lange kann er das Geheimnis nicht wahren. Hundert Jahre später tauchen die Schriftrollen wieder auf. Doch von ihnen geht noch immer die gleiche Gefahr aus. Menschen werden getötet, um in den Besitz der Papyri zu gelangen. Nur einer Person scheint es zu gelingen, die Schriftrollen übersetzen zu können. Doch anfangs ahnt sie gar nichts vom mysteriösen Inhalt des Kruges, den sie ersteigert hat.
Das Buch heisst: Die Schriftrollen des Seth und ist von Helen Dalibor. In Amazon kann ich es noch nicht finden, aber mir ist gesagt worden, dass es noch Ende diesen oder zu Beginn des nächsten Monats in die Buchhandlungen kommen soll. Keine Ahnung, was da los ist. Bei Interesse auf alle Fälle die Buchhändler löchern und mal bei den Verlagen nachfragen – kenne den Verlag nciht, wo das Buch rauskommen soll. Bastei Lübbe oder DroemerKnaur, ich habe keine Ahnung. Einfach mal nachfragen. Das muss doch endlich rauskommen das Buch. Und dieses Mal vertue ich mich garantiert nicht im Jahr.

Nicht das heutige Datum vergessen! Wir haben den 09. November. Und was sagt uns das? Nun ja, ein ganz besonderes Tag in der deutschen Geschichte. Viermal im vergangenen Jahrhundert: Und zwar 1918 – Ausruf der Ersten deutschen Republik, die später die Bezeichnung „Weimarer Republik“ bekam -, dann 1923 – der Hitler-Putsch in München mit dem Marsch auf die Feldherrnhalle. Wie sagte mein Geschichtslehrer noch gleich? Damals wurde ein Mann zu wenig erschossen. -, 1938 – die Reichskristallnacht, so genannt wegen der Fensterscheiben die zu Bruch gingen. Politisch korrekt heisst es Reichspogromnacht. Ein Jahr später hätte dieser Tag auch in die Geschichte eingehen könnn. Das Elser-Attentat auf Hitler war aber am Tag zuvor und scheiterte. Noch immer halten sich ja Gerüchte, dass Elser von Hitler oder einem seiner Genossen beauftragt worden sei, dieses Attentat auszuführen. Ist ja schon irgendwie seltsam, dass er die ganze Zeit im KZ zubrachte und dann gegen Kriegsende ermordet wurde. Wieso nicht früher? Aber vielleicht erscheint uns das alles so seltsam, weil man über Elser nicht wirklich etwas weiss. – Und schliesslich folgt der 09. November 1989, wo in Berlin die Mauer fiel. Beruhte alles auf einem Missverständnis, aber viel länger hätte die Mauer auch nicht mehr gestanden. Heute wünschen einige sich die Mauer ja wieder zurück. Ich würde mir wünschen, dass der Soli endlich abgeschafft wird, auch wenn Schäuble dagegenhält.

 

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