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Schlagwort-Archive: Kritik

Sommer im Winter – Die Klimakatastrophe kommt


Das war vielleicht ein Weihnachten. Sommerliche Temperaturen, ein Heiligabend wie ich ihn noch nie erlebt habe. Und nun das genaue Gegenteil. Schnee ohne Ende, als ob das Wetter auf die plötzliche Idee gekommen sei, sich nun endlich Jahreszeitengemäss zu verhalten. Ein Wetterchaos wie es gar nicht geht. Aber in Zeiten der Klimaerwärmung muss man sich überhaupt nicht mehr wundern.
Na ja, meine Heimsuchung ist wieder Richtung Leipzig verschwunden, dafür habe ich anderen hohen Besuch. Mein Bruder ist da. Will sich wohl bloss meine Wohnung ansehen, wie ich vermute. Anderweitig kann ich mir nicht wirklich erklären, was er sonst will.
Nun gut, über Weihnachten hat sich viel getan, vor allem sind bekannte Leute gestorben wie die Fliegen. Allen voran Jack Klugman, den viele als „Quincy“ aus der gleichnamigen Serie kennen. Lief jahrelang erfolgreich auf RTL bis es dann irgendwann im Abendprogramm von SuperRTL wieder auftauchte. Auf DVD sind die Staffeln inzwischen auch erschienen. Habe ich mir lange nicht angesehen.
Mit Klugman ist in diesem Jahr der dritte grosse US-Serienstar gestorben. Aller Anfang machte Andy Griffith, bekannt als „Matlock“, ihm folgte vor wenigen Wochen Larry Hagman und nun Jack Klugman.

Ägypten hat eine neue Verfassung, doch muss man sich wieder fragen, ob alles mit rechten Dingen abgelaufen ist. Angebllich soll den Menschen ein Leben im Paradies nach dem Tod versprochen worden sein, wenn sie für Mursis Verfassung (so nenne ich die einfach mal) stimmen. Zudem hätte es weitere Wählerbeeinflussungen gegeben, Wahllokale wurden zu spät geöffnet oder man erhielt bereits ausgefüllte Wahlscheine.
In der Kritik ist die Verfassung, weil sie in einigen Punkten nicht demokratisch sei und einem in die Religionsansichten reingeredet werde.
Ich glaube so langsam, dass die Menschen, die vor knapp zwei Jahren gegen Mubarak demonstriert haben, nicht geahnt haben, dass alles nur schlimmer würde. Unter Mubarak gab es so etwas wie die Religionsfreiheit, die Scharia durfte nicht zur Urteilsfällung hinzugezogen werden und die Muslim-Brüder waren verboten. All dies hat sich geändert. Momentan tut sich noch nicht viel, allerdings müssen wir weiterhin ein Auge auf Ägypten haben, um dessen Entwicklung weiter zu verfolgen. Denn: Schlimmer geht immer.

Die brutal in Neu-Dehli vergewaltigte Studentin ist in Singapur ihren schweren Verletzungen erlegen. Das mag nun wenig feinfühlig klingen, aber ich glaube, dass es besser für sie war, das sie gestorben ist. Sie hatte schwerste Kopfverletzungen und ich will gar nicht wissen, wie ihr Unterleib ausgesehen hat.
Und das alles nur, weil sie in einen privaten Bus gestiegen ist. Würde einem da der Gedanke kommen, dass einer Frau dort so etwas passieren kann? Es gibt nun einen Bus, speziell für Frauen. Aber was nützt das, die Umstände, dass Frauen in Indien nicht viel gelten, macht das nicht wett.
Denn immer noch werden weibliche Föten abgetrieben, obwohl es inzwischen ein Regierungsprogramm gibt, dass jedem geborenen Mädchen ein Sparbuch zusagt, damit es im Erwachsenenalter sein eigenes Geld hat. Man muss auch bedenken, dass Mädchen bei Hochzeiten recht kostspielig sind.
Da muss sich in Indien noch viel tun. Vielleicht wird dieses traurige Ereignis die Menschen ausrütteln. Doch für wie lange wird es halten?
Das Kastensystem existiert auch immer noch, obwohl es da auch ein Programm gibt, dass dieses System unterlaufen will. Aber was Tradition ist, kann nur sehr schwer gebrochen werden.
Ich habe mal von einer ehemaligen Kollegin gehört, wie sie von einem Lehrer erzählte, dessen Tochter einen Anruf von ihrer Freundin aus Indien bekam. Diese war dort vergewaltigt worden und wusste nun nicht, was sie tun sollte. Die Tochter des Lehrers setzte von Deutschland aus alle Hebel in Bewegung, dass dort etwas geschah. Wie dann die Sache ausgegangen ist, weiss ich nicht mehr, aber daran erinnerte ich mich in letzter Zeit wieder, wenn in den Nachrichten über die nun tote Studentin berichtet wurde und wird.

 

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Demokratie in Russland ist anders – Sie existiert nicht


Das Urteil ist gesprochen. Wie erwartet, wurden die drei Pussy Riot-Sängerinnen hart bestraft. Sieben Jahre sind es nicht geworden, aber zwei Jahre Arbeitslager ist genauso schlimm. Habe ich nicht gesagt, dass sie in den Gulag kommen? Wer es damals nicht für möglich hielt, dass diese menschenverachtenden Einrichtungen immer noch existieren, wurde nun eines besseren belehrt.
Eine harte Strafe für einen recht harmlosen Auftritt. Aber Russland kennt keine Gnade, wenn es gegen Putin geht. Offiziell wurden die Sängerinnen wegen Rowdytums in einer religiösen Einrichtung und wegen Beleidigung der Religion verurteilt. Warum sind sie dann aber nicht vor einem orthodoxen Kirchengericht verurteilt worden, sondern von einem ganz normalen Gericht? Tja, das ist hier die Frage, die niemand so genau beantworten kann.
Im Grunde genommen ist klar, dass ein Exempel statuiert werden sollte. Wer sich gegen Putin oder die Poltik stellt, der wird bestraft.
Überall in Europa wird gegen das Urteil demonstriert. Schon im Vorfeld wurden gegen den ganzen Prozess protestiert. Aber niemand kannte Erbarmen und so fällte die Richterin – Frauen verurteilen Frauen härter – das Urteil: zwei jahre Arbeitslager. Und dort sind nicht nur Dissidenten zu finden, sondern auch verurteilte Verbrecherinnen. Wenn die drei Frauen die zwei Jahre unbeschadet überstanden, haben sie wahnsinniges Glück gehabt. Aber das werden sie garantiert nicht haben.
Dass in Russland eine völlig andere Art der Demokratie herrscht, habe ich schon vor einigen Wochen geschrieben. Das Wort ist dort bekannt, bloss angewendet wird es nicht. Das ist der grosse Unterschied zu anderen Demokratien, die auch wirklich welche sind.
Und Putin tut nichts, obwohl er ja noch vergangene Woche gesagt hat, die Sängerinnen sollen nicht so hart verurteilt werden. Deshalb nur „zwei“ Jahre Arbeitslager? Da kann man doch nur lachen! Oder will er von den anderen Ländern gebeten werden, sich für die Frauen einzusetzen, um sie dann grossspurig zu begnadigen? Könnte durchaus passen, schliesslich lässt Putin sich gerne als Held darstellen.
EDIT: So wie es aussieht, dürfen die drei Pussy-Riot-Sängerinnen auf mildere Strafen hoffen. Doch warten wir erst einmal ab, was entschieden wird.
Aber bringen Demonstrationen doch manchmal was.

Meiner Meinung nach sollte man Russland boykottieren. Bloss geht das nicht, da Deutschland von Russland abhängig ist. Und das ist nicht nur das Gas. Momentan ist Sommer, da sind wir auf deren Gaslieferungen nicht wirklich angewiesen, dennoch wird so ein Boykott nie etwas werden. Brauchen wir Russland wirklich? Die Getreidepreise steigen eh, also was soll’s?

Dass ich eine äusserst empfindliche Nase habe, habe ich wohl schon mehrmals erwähnt. Momentan könnte ich mein Riechorgan mal wieder verwünschen, denn Regina hat ein neues Shampoo. Besser gesagt Cremebad Mango-Joghurt von Balea. Ich finde es einfach nur widerlich, denn es hängt an ihr und verflüchtigt sich gar nicht. Wenn sie vor mir im Bad war, muss ich danach erst einmal ausgiebig lüften, damit der Gestank wieder verschwindet. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal Kopfschmerzen wegen eines Duschbads bekomme. Aber genauso ist es. Wenn ich mich diesem Geruch länger aussetze, bekomme ich Kopfschmerzen, die die nächsten Stunden nicht weggehen. Mit dieser Sorte hat sich dm, denn Balea ist deren Eigenmarke, wirklich keinen Gefallen getan. Es stinkt und ich kriege Kopfschmerzen. Was fand ich doch den Vorgänger Cremebad Pitaya schön. Der war dezent und roch kaum. Ein direkt lieblicher Geruch. Aber anscheinend nicht bei den Käufern angekommen, warum sonst wurde es aus dem Sortiment genommen? Oder ist dieser Mango-Geruch nun die Sommeredition? Wenn ja, kann ich bloss hoffen, dass sie das nie wieder ins Sortiment aufnehmen, oder Regina muss sich mit irgendetwas anderem eindecken, was bei mir nicht Kopfschmerzen auslöst.
Eigentlich habe ich ja nie Probleme mit den Balea-Produkten, die Regina benutzt, aber dieses Mal musste ich einfach mal was dazu sagen. Vielleicht geht es auch nur mir so und ich bin da besonders empfindlich, aber selbst Regina ist mit diesem Geruch nicht zufrieden.

Elefantendame Mala hat sich mal wieder als Rüsselorakel betätigt, nachdem sie beim letzten mal leider danebengelegen hat.
Die erste Runde des DFB-Pokals hat gestern begonnen. Heute spielt der FC St. Pauli gegen den Offenburger FV. Mala sagt voraus, dass St. Pauli siegen wird und damit endlich einmal wieder die erste Runde übersteht.
Aber das ist nicht das einzige Spiel, was sie tippt. Auch für das KSC-Spiel hat sie ihre Orakel-Fähigkeiten eingesetzt. Der Karlsruher SC spielt gegen den HSV. Mala hat entschieden, dass der KSC gewinnen wird. Tja, wenn man sich an das Testspiel des HSV gegen den FC Barcelona erinnert, kann das durchaus sein. Schliesslich hat es der HSV geschafft, gegen die C-Elf zu verlieren.

 
2 Kommentare

Verfasst von - 18. August 2012 in Blog, Elefant, Fußball, Kultur, Real life, Sommer, Sport, Technik, Tiere, Wetter

 

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Ist Elefant Hoa für den Tod ihres Jungtiers verantwortlich?


Samstag schrieb ich noch, dass Elefantenkuh Hoa aus Leipzig in den nächsten Tagen ihr Jungtier bekommen würde. Dies ist auch geschehen, nachdem Hoa mehr als einen Tag Wehen hatte. Doch anstatt das nun ein putzmunteres Bullenkalb durch die Halle des Leipziger Elefantenhauses trudelt, wird der Zoo mit Vorwürfen jeglicher Art überschüttet. Denn der kleine Bulle ist tot, sehr wahrscheinlich wurde er durch die eigene Mutter totgwtrampelt. Absicht oder einfach nur unglücklichen Umständen geschuldet? Das ist die Frage, die halb DeutschLand beschäftigt. Ist Elefantenkuh Hoa Schuld am Tod ihres Jungtiers?
Wer die Zeitungs- und Internetberichte liest, wird zu keinem anderen Schluss kommen, als das die unerfahrene Hoa ihr Jungtier getötet hat. So wird es uns jedenfalls vermittelt. Sollte man nicht zuallererst von der Unschuldsvermutung ausgehen? Es wird ja sogar vermutet, dass das Jungtier bereits tot geboren sein konnte bzw. kurz danach gestorben ist, ohne Hoas Zutun. Was ist beispielsweise mit dem Geburtsgewicht, das bei knapp 130kg gelegen hat? Für mich klingt das nach einem Koloss. Kurz mal Jenala gefragt, ob denn das Elefantenbaby nicht zu dick war und deshalb gestorben ist. In Hamburg ist vor über zehn Jahren auch ein Elefantenbaby mit erheblich erhöhten Körpergewicht geboren worden, das kurz nach der Geburt verstarb. Nicht einmal Mund-zu-Mund-Beatmung hatte geholfen. Also lag meine Vermutung nahe, dass Hoas Jungtier auch ein erhöhtes Geburtsgewicht vorwies und eventuell aufgrund dessen verstorben war. Hoa ist ja ein Fressbeutel und immer schon recht propper gewesen.
Jenala sagte mir, dass ein Gewicht zwischen 90 und 110 kg normal sei, ein Jungtier aber durchaus auch bis zu 140kg wiegen könnte. Also war es doch nicht zu schwer? Ich bleibe weiterhin skeptisch.
Dann ist da noch die Sache, dass Hoa ganz alleine in der Halle war und entbunden hat. Sie konnte sich frei bei der Geburt bewegen, was ja heute eigentlich zum Standard gehören sollte. Einziger Nachteil: Sie war ganz allein. Nirgends eine andere Elefantenkuh, die sie bei der Geburt hätte unterstützen können. Keine Trinh, keine Don Chung und vor allem keine Saida, die bereits Erfahrung mit Herdengeburten vorweisen kann, da sie aus Hamburg stammt. Und Hagenbeck rühmt sich ja immer mit seinen seit 2003 stattfindenden Herdengeburten.
So kann selbst ein Problemelefant vor seinem Jungtier geschützt werden, da die Tanten oder eventuell auch eine Tante eingreift und der Mutter zeigt, wo es längs geht. Das war in Leipzig nicht möglich. Dort war Hoa ganz alleine, wurde von Pflegern überwacht, die im Zweifelsfall aber auch nicht eingreifen konnten. Und so soll es eben zu dem Unglück gekommen sein.
Man muss bei Hoa auch bedenken, dass sie erstens die rangniedrigste der Gruppe ist und von den anderen nicht wirklich akzeptiert. Weder Saida noch die anderen beiden mögen sie besonders. Und Saida steht eh beim Bullen, da sie immer versuchen soll Chefin zu werden. Eigentlich will jeder Elefant außer Hoa Leitkuh sein. 2006 war Saida gekommen, um genau so eine Situation zu vermeiden, wie sie nun vorherrscht. Damals hatte Rhani noch gelebt, aber selbst diese mochte Hoa nicht besonders.
Das Verhältnis zwischen Hoa, Thrinh und Don Chung hat sich etwas gebessert und ist nicht mehr ganz so schlimm wie vor ein paar Jahren. Aber die dicksten Freunde sind die drei nicht geworden, das ist eher ein dulden.
Wenn man Hoa betrachtet, so ist sie bei allen Elefanten das fünfte Rad am Wagen. Vielleicht sollte sich der Leipziger Zoo wirklich überlegen, ob sie Hoa nicht abgeben an einen anderen Zoo, die sie besser in eine Gruppe integrieren können. Meine Vermutung, dass der Zoo Leipzig Hoa als gleichwertigen Ersatz für Salvana Hagenbeck anbot, hält sich immer noch. Aber was wollten die mit einem weiteren Problemfall? Davon haben sie schliesslich schon zwei, wobei Mala beim Bullen meist gut aufgehoben ist und Thura geniesst eben Dauerbewachung und wird in der Halle von den anderen getrennt gehalten. Hier muss man aber auch wissen – Jenala sei Dank -, dass Thura erst seit Saidas Weggang diesen schweren Stand hat. Die beiden waren dickste Freundinnen und kamen aus einer Einrichtung in Spanien, wo sie wohl schlimmes durchgemacht hatten. Thura ist nun alleine, kann eine der anderen Kühe, und folglich deren Nachwuchs, nicht ausstehen. Also nicht leicht.
Aber ich schweife ab, zurück zu den Leipziger Elefanten.
Hoa war allein in der Halle, niemand konnte eingreifen. Es wird ja kritisiert, dass der ehemalige Cheftierpfleger Tempelhoff kurz vor der Geburt wegen irgendwelcher internen Querelen abgesetzt und in ein anderes Revier versetzt wurde. Ich weiss nicht, ob er etwas hätte ändern können. Wobei Hoa ja angeblich eine enge Bindung zu ihm hatte. Wenn das stimmt, hat Hoa wirklich die Bezugsperson verloren, der sie vertraut hat. Hoa hat ja eher eine Bindung zu den Menschen um sie gehabt als zu ihren Artgenossen, vor denen sie angeblich sogar Angst hatte. Deshalb ist es mir unverständlich, dass niemand bei der Geburt eingreifen konnte. Ja, es mag gefährlich sein, gerade bei einer Geburt. Aber Hoa? Solange ich keine Aufnahmen der Geburt gesehen habe, kann ich dazu wirklich nichts sagen.
Vielleicht hätte Hoa wirklich an die Kette gelegt werden sollen. Aber wissen wir, ob es dann besser ausgegangen wäre. Die Kette kann doch keine Lösung sein. Bei allein erstgebährenden Elefanten vielleicht doch. Tja, ich weiss es nicht. Geburten an der Kette sind veraltet, da mag Leipzig schon mit einer Geburt in der Halle recht gehabt haben. Aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass Leipzig das nur veranstaltet hat, um nicht als veraltet zu gelten. Damit sie qeiterhin ihrem Ruf als „Zoo der Zukunft“ gerecht werden. Aber die Zukunft hat sie schon lange überholt. Wenn man hinter die Fassade schaut, wird es deutlich.
Kommen wir nun zu den Tierschützern, die sich immer dan zu Wort melden, wenn etwas schief gegangen ist. Mit denen hat nicht nur der Leipziger Zoo zu kämpfen, sondern jede Zoologische Einrichtung, ob in Deutschland oder der ganzen Welt.
Da werden einmal die Haltungsbedingungen kritisiert. Ich will ja nicht sagen, dass die Elefanten ein supertolles Leben im Zoo geniessen, aber wirklich schlecht geht es ihnen dort auch nicht. Sie kregen jeden Tag ihr Futter und müssen nicht fürchten von Wilderern getötet oder von einer Tretmine zerfetzt zu werden. Natürlich haben sie sich an die Befehle der Pflegerzu halten und können nicht tun und lassen was sie wollen. Das ist dem Schutz der Menschen gechuldet, die mit den Elefanten arbeiten. Das ist allerdings noch lange kein Freifahrtsschein, um die Elefanten zu trietzen.
Natürlich sind auch immer mal welche dazwischen, die lieber nicht mit Elefanten arbeiten sollten, aber solange den grauen Riesen kein Schaden zugefügt wird, geht es noch.
In Asien werden den Elefanten auf grausame Art und Weise der Willen gebrochen. Gefesselt stehen die Elefanten da und versuchen sich zu befreien, bis sie aufgeben und sich dem Menschen fügen. So etwas nenne ich grausam, aber dagegen scheint niemand gegen angehen zu wollen. Nein, kritisieren wir doch lieber das, was direkt vor unserer Haustür sitzt.
Da wird von den Tierschützerin die Herdenstruktur oder nicht vorhandene Homogenität kritisiert. Ja, dass in Leipzig seit spätestens Rhanis Tod nichts mehr geht, ist allgemein bekannt und nichts Neues. Daran wird sich mich ziemlocher Sicherheit auch nichts ändern.
Dass eine Erstgebährende allein in der Halle ist ohne die Unterstützung von erfahrenen Tanten, mag durchaus rechtens sein. Aber wer Hoas Stand kennt, muss sich doch fragen, welche Kuh denn wirklich geeignet dafür gewesen wäre? Mir fehlt keine ein.
Dass leichtsinnig gehandelt wurde mit einer Geburt ohne Ankettung, ich weiss nicht. Bei beiden Methoden kann durchaus was schiefgehen.
Zu guter Letzt, dass dem Leipziger Zoo verboten werden sollte zu züchten. Das ist wirklich starker Tobak, wie ich finde. Denn ist es nicht gerade das erklärte Ziel eines jeden Zoos durch Nachzuchten eine Art zu erhalten? Und gerade die asiatischen Elefanten sind vom Aussterben weitaus bedrohter als ihre afrikanischen Verwandten.
Hoa ist noch ein Wildfang und würde frisches Blut in die europäischen Gruppen bringen.
Durch diese erste Schwangetschaft von ihr, ist gewährleistet, dass sie auch weitere Kinder wird haben können. Denn bei weiblichen Elefanten ist es so, dass sie bis ungefähr zwanzig wenigstens einmal ein Kind hätten kriegen sollen, damit sich ihre Gebärmutter nicht verändert. Es gibt immer wieder Ausnahmen wie Hoa, die 24 war, oder Shandra, die 30 war, aber leider eine Fehlgeburt hatte.
Hoas Baby ist tot. Einige äussern sich darüber auch im Dinne von: Na und? War doch eh nur ein Bulle, die gibt es schon genug. Richtig, es war ein BullenkAlb, aber Naing Thein ist nun einmal bekannt dafür männlichen Nachwuchs zu zeugen. Das steht in einem Verhältnis von 4:1. Deshalb Jenalas Vermutung, der Nachwuchs von Salvana könnte auch männlich sein.
Seien wir froh, dass wenigstens Hoa die Geburt gut überstanden hat.
Und vielleicht war es wirklich besser so, dass das Jungtier nicht überlebt hat. Wer weiss, was da für ein Bulle herangewachsen wäre, der eine Mutter voller Komplexe hat.
Warten wir nun das Obduktionsergebnis ab. So lange gilt für mich die Unschuldsvermutung.

 

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China – Die unbekannte Gefahr


Müssen wir uns nicht langsam Gedanken machen, dass China viel zu mächtig wird? Erst sind sie der grösste Schuldner der USA – was ich bis vor einigen Monaten gar nicht wusste – und dann übernehmen sie immer mehr Firmen in Europa.
Mir bekannt sind jetzt zwar „nur“ Medion und neu Saab. Aber ich denke, dass das auch schon ziemlich viel ist. Medion, das ist die Technik-Marke, die den Discounter Aldi mit PCs, Laptops, Fernsehern und ich weiss nicht noch alles beliefert. Und nun haben dort die Chinesen die Mehrheit der Aktien. Und Saab, die schwedische Automarke, stand vor der Pleite. Und bevor es diese Traditionsmarke (?) nicht mehr gibt, haben nun die Chinesen zugeschlagen. So ist das eben.
Fürchteten wir uns früher vor den Russen, kamen dann die Araber und nun sind es die Chinesen, die wir fürchten müssen. Ich habe es ja schon angemahnt, dass wir uns vor den Chinesen in Acht nehmen müssen. Aber so ist das eben. Eben noch davon geredet und schon sind sie da.
Da muss man wirklich beobachten, wie das weitergeht. Die USA sind seit dem platzen der Blase nur noch ein müder Haufen, der es nicht schafft, sich selbst aus dem Dreck zu ziehen. Sie dümpeln dahin und irgendwann werden sie es wirklich in die Pleite schaffen.
Oder sehen wir uns einmal Griechenland an. Wieso wird so verbissen versucht, diesen betrügerischen Pleitegeier zu retten? Die haben doch schon ihre Bilanzen gefälscht, um den Euro zu bekommen. Davon spricht jetzt natürlich niemand mehr. Ich würde Griechenland aus dem Euro schmeissen und dann Pleite gehen lassen. Mehr haben sie nicht verdient.
Statt zu akzeptieren, dass ihr Land pleite ist, streiken die Griechen auch noch und leiern irgendwelche Strassenschlachten an. Wer hat denn das Land in die Misere geführt? Ja, es waren die Politiker, aber auch die Bevölkerung, die bei den Mauscheleien mitgemacht hat. Und nun will niemand die Pleite akzeptieren. Tja, so ist das.
Um noch einmal zu China zurückzukommen. Dass das Land nun alle möglichen Firmen in Europa, und ich weiss nicht wo, übernimmt, dazu auch noch der grösste Schuldner der USA ist, erinnert mich doch an eine Zukunftsversion der Serie „Firefly“. Dort ist die Weltsprache nämlich Chinesisch, also Mandarin. Wir sollten die Augen offen halten, nicht dass es irgendwann nur noch von Chinesen bei uns wimmelt.

Tunesien hat das Ergebnis seiner Wahlen verkündet: Wie von mir erwartet, hat die islamistische Partei gewonnen. Seitdem sich das Land von seinem Diktator befreit hat, ist dort die Islamisierung so ziemlich auf dem Vormarsch. Ob das nun von Vorteil ist oder eher Nachteil, muss das Land selbst wissen. Wir aussenstehenden können eher dazu sagen, dass es gefährlich erscheint.

In Libyen ist Gaddafi beigesetzt worden, nachdem zuvor eine Autopsie stattgefunden hatte. Er wurde erschossen, aber wie und warum, das sind immer noch die Fragen aller Fragen. Ausserdem soll eine Massenhinrichtung in Sierte stattgefunden haben.
Aber irgendwie bin ich immer noch nicht überzeugt, dass der Tote Gaddafi ist. Bezeichnet mich als skeptisch und ich weiss nicht was, aber ich glaube es einfach nicht.
Freie Wahlen sind angesagt worden. Hoffen wir, dass es wirklich dazu kommt. In Ägypten hat sich immer noch nichts getan. Das Militär hält weiterhin die Fäden in der Hand. So haben es sich damals im Februar die Demonstranten nun wirklich nicht gedacht.

Kann mir mal jemand erklären, warum der Tim und Struppi-Film von einigen Medien so sehr in Grund und Boden gelobt wird? Der Film ist nichts, aber anscheinend sehen einige in dem Film nur die Technik. Ein wahrer Tintin-Fan wird diesen Film niemals mögen, den hat Steven Spielberg nicht für die Tintin-Fans gemacht, sonst wäre da ganz etwas anderes herausgekommen. Etwas, der Comic-Serie gerecht geworden wäre. Dieser Film ist Schund!

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 29. Oktober 2011 in Ägypten, Film, Real life, Technik

 

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