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Wird Nordkorea unterschätzt?


„Der wird geliebt – von seinem Hund!“
(Kommentar über Wladimir Putin)

In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass Sony Pictures von Unbekannten gehackt wurde. Nun weiss man, oder vermutet es, wer dahinter steckt: Nordkorea.
Grund soll eine Komödie über den grossen Führer Kim Jong-Un sein. Das gefiel Nordkorea nicht, weshalb sie Sony Pictures hackten und an geheime Informationen gelangten.
Folge war, dass daraufhin der Film zurückgezogen wurde, der eigentlich am 25. Dezember in die Kinos kommen sollte.
Wieso gibt Sony so schnell klein bei? Will man wirklich Nordkorea die Genugtuung gönnen?
Oder ist es in Wirklichkeit gar nicht Nordkorea gewesen, sondern irgendeine andere Macht? Eigentlich sollte man doch meinen, dass man jemandem nicht seinen Willen lässt, wenn er etwas angestellt hat. Vielleicht war das Hacken nicht das einzige, aber das einzige, was an die Öffentlichkeit gedrungen ist.
Hat Nordkorea noch mit einer Atombombe gedroht?
Bei dem grossen Führer weiss man wirklich nicht, was er tatsächlich ausführen lässt. Sogar China hat sich schon ab und an von Kim Jong-Un distanziert.
Vor allem nimmt ihn im Westen sowieso niemand ernst, auch wenn er in der Schweiz studiert haben mag.
Wenn wir ein Bild von Kim Jong-Un sehen, kommt uns erst einmal der Gedanke, der ist schon wieder fetter geworden. Kein Wunder, dass er ab und an nicht auftreten kann, weil er an Gicht leidet. Und das in seinem Alter. Der ist doch gerade erst über dreissig.
Er wird immer dicker, während sein Volk hungert. Aber die kennen es schon gar nicht mehr anders. Was traurig ist. Das letzte Land, dass rigoros den Kommunismus umsetzt. Selbst Vietnam oder Kuba sind nicht so extrem. Mit der Zeit haben die Länder sich geöffnet. Mussten sie auch, wenn sie nicht untergehen wollten. Aber Nordkorea hält sich weiterhin und wird sich auch bestimmt weiter halten.
Am besten, ich sage nichts mehr über Nordkorea, nicht das sie auch noch in meinen Account wollen. Mehrmals hat schon ein Server aus Nordkorea meinen Blog besucht, auch gerade in der letzten Woche. Wenn man das alles so betrachtet, kann einem schon anders werden.
Müssen wir Nordkorea jetzt fürchten?
Diese Attacke gegen Sony Pictures zeigt, dass Nordkorea ein Land ist, dass wir bislang unterschätzt haben. Zwar wissen wir, dass sie sehr wahrscheinlich im Besitz von Atomwaffen sind, aber nehmen wir das wirklich ernst? Nein, nicht wirklich. Genauso sehen wir in Kim Jong-Un auch nur eine Witzfigur, ein dickes Männchen, das grosse Reden schwingt und am liebsten in der eigenen Familie aufräumt, damit diese ihm nicht gefährlich werden können. Aber so jemand wird doch niemals gefährlich werden. Die haben doch noch nicht einmal die Technik, um sich irgendwo einzuhacken. Nun, jetzt haben wir gesehen, dass sie es können. Man sollte nie jemanden unterschätzen.
Aber der Film sollte dennoch gezeigt werden. Gerade damit kann man Nordkorea so richtig schön ärgern.

Anscheinend sind die Streiks bei der GDL vom Tisch. Da hat in der letzten Woche noch der Beamtenbund so auf den Putz gehauen, dass sie die grössten Streiks aller Zeiten unterstützen würden und dann nimmt die GDL das Angebot der Bahn einfach an. Für das Jahr 2014. Was 2015 sein wird, steht noch in den Sternen, aber solange erst einmal nicht gestreikt wird, kann mir das egal sein.
Woher kommt nun die plötzliche Einlenkung? Hat man sich doch das Ende des Stummfilms „Streik“ angesehen? Ja, das Ende ist recht blutig, zeigt aber auch, dass die Streikenden sich selbst schaden.
Allerdings frage ich mich gerade, ob die Einmalzahlung wirklich ein Vorteil ist, denn meist hat diese einen Nachteil, weshalb Einmalzahlungen sehr beliebt sind.
Will darüber nicht gross schreiben, aber es ist tatsächlich so. Eine Einmalhzahlung sieht gut aus, aber wenn man es genau betrachtet, ist eine Erhöhung um einige Prozentpunkte immer noch besser.

Elefantendame Mala freut sich schon sehr auf Weihnachten. Besonders auf ihre schmackhaften Fresspakete ist sie gespannt. Sie möchte halt mal wieder schwelgen, denn bekanntlich schmaust sie so gern.
Dennoch stellt sich ihr die Frage, ob sie sich auch wirklich auf Weihnachten freuen kann, denn bisher ihr Lieblingsverein, der FC St. Pauli, hochgradig enttäuscht. Nun haben sie einen neuen Trainer, Zettel-Ewald (Lienen), dennoch kam der Umschwung noch nicht.
Aber im letzten Spiel ging es auch gegen den Tabellenführer Ingolstadt. Man schlug sich eigentlich nicht schlecht, auch wenn es am Ende natürlich wieder einmal hiess: Der Sieger ist nicht St. Pauli.
Nun geht es gegen den VfR Aalen. Dieses Spiel muss St. Pauli unbedingt gewinnen, ansonsten kann man wirklich schwarz sehen. Dann sollte sich der Verein darauf gefasst machen, dass er absteigen wird in die Dritte Liga. Aber hat Lienen vor Jahren nicht auch Bielefeld vor dem Abstieg gerettet? Ja, aber das hat dem Verein dann doch nichts genutzt, denn später mussten sie doch absteigen.
Aber noch ist nicht alles verloren, noch hat St. Pauli es selbst in der Hand, zu gewinnen.
Aus diesem Grund ist Mala auch sehr euphorisch und glaubt daran, dass St. Pauli gegen Aalen gewinnen wird. Sie müssen doch endlich einmal das Ruder herumreissen. Aber vielleicht wollen sie ja absteigen, weil der HSV auch absteigen wird? Für den sieht es ebenfalls nicht gut aus, aber für Werder Bremen auch nicht. – Andere Stadt.
Jonas‘ Fussballorakel, die alte Pusteblume, hat die letzten beide Spiele richtig getippt. Damit hat sich ihre Quote deutlich verbessert, sieht aber immer noch schlecht aus. Schlechter als die vom Schlaubeutel oder Malas. Aber sie ist immer noch am üben, wie es ausschaut. Und wie hat sich die Pusteblume dieses Mal entschieden? Sie ist auch für einen Sieg des FC St. Pauli.
Nun gut, dann wollen wir hoffen, dass der Verein begriffen hat, worum es geht und sie ein Tor mehr schiessen als der Gegner und sich nicht in den letzten Minuten ein Tor einfangen werden.
Mala jedenfalls drückt ihren Rüssel für einen Sieg. Sie möchte sich schliesslich nicht Weihnachten versauen lassen.

 

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Wenn sich zwei Provokateure zusammentun…


Erdogan, Präsident der Türkei, ist momentan so beliebt wie Russlands Präsident Putin. Die Gründe sind allerdings völlig andere. Vergangene Woche machte Erdogan von sich reden, weil er davon sprach, dass Muslime noch vor Kolumbus in Amerika gelandet seien. Nun kommt die nächste Kerbe, in die er haut. Der Westen, wenn er in die islamische Welt komme, möge Öl, Gold und Diamanten, aber auch billige Arbeitskräfte. Und als sei das nicht genug, geht Erdogan noch weiter, indem er die Behauptung aufstellt, die Nichtmuslime, womit er vornehmlich den Westen meint, wolle die Muslime und deren Kinder tot bzw. sterben sehen.
Wie überaus passend, dass nur wenige Tage später Papst Franziskus zu Besuch kommt. Da muss man natürlich erst einmal die Muslime als armes gebeuteles Völkchen darstellen, dass vom Westen nur ausgenutzt wird. Will Erdogan damit noch weitere Zwietracht zwischen den letzten verbliebenen Christen und den Muslimen in der Türkei säen. Man weiss einfach nicht, was dieser beinahe schon grössenwahnsinnige Präsident der Türkei eigentlich will.
Zudem hält er weiterhin daran fest, dass Muslime vor Kolumbus Amerika entdeckt hätten. Damit sind sie dennoch nicht die ersten gewesen, auch wenn Erdogan das so gerne hätte. Denn bekanntlich waren es die Wikinger, die Amerika entdeckt haben. Überreste von Winland sind heute noch zu finden. Ausserdem sind da auch noch die Chinesen, die eventuell nach Amerika gelangt sein könnten. Bis Afrika kamen sie definitiv, aber ob weiter? Tja, nichts Genaues weiss man nicht. Aber Erdogan ist so von seiner Idee besessen. Soll man ihn machen lassen, denn den Wikingern kann er definitiv nicht den Ruhm nehmen.
Aber wenn man es genau betrachtet, will er nur den Islam höher heben. Deshalb besteht er darauf, dass es Muslime waren, die zuerst Amerika entdeckt haben. Mit konkreter Jahresangabe: 1178. Aber leider, leider, wie schon erwähnt, erst nach den Wikingern. Wobei, das waren zu dem Zeitpunkt auch keine Christen. Denn darum scheint es Erdogan mutmasslich zu gehen: Die Überlegenheit des Islam gegenüber dem Christentum zu zeigen.
Als machthoher Politiker müsste er eigentlich wissen, dass man so was nicht macht. Aber wenn der Papst zu Besuch kommt, muss man schon mal klarstellen, welche Religion besser – oder was auch immer er meint – ist.
Natürlich kann es auch sein, dass er den Islam so hoch lobt, weil er nicht will, dass die IS nun auch noch die Türkei sich als neues Ziel auswählen.
Deshalb vielleicht auch die Betonung darauf, dass der Westen sich nicht in alles einmischen solle. Gemeinsam könne man viel besser gegen die Probleme in Syrien und im Irak angehen. Aber der Westen versaut immer alles.
Bedenklich ist allerdings die Phrase, wo er sagt, dass man schon längst in Palästina eine Lösung gefunden hätte. Es mag stimmen, dass der Westen die Probleme geschaffen hat, aber soll man deshalb den Staat Israel eliminieren, damit wieder Ruhe herrscht?
Im Grunde genommen will Erdogan nur mal wieder von sich Reden machen, den starken Mann markieren. Dennoch sollte er sich dessen bewusst sein, was er sagt. Seine Aussagen können eines Tages wieder zu ihm zurückkehren.

Und wo ich gerade von Putin gesprochen habe. Der hat Erdogan gelobt, dass die Türkei sich nicht an den Sanktionen des Westens beteilige. Und quasi als Belohnung will Russlands Präsident nun die Wirtschaftsbeziehungen mit der Türkei verstärken. Habe ich nicht schon vor Wochen gesagt, dass die europäischen Obst- und Gemüsebauern Firmen in der Türkei gründen sollen? Ja, habe ich. Damit habe ich dem vorgegriffen, was nun Putin tun will.
Na ja, was bleibt ihm auch anderes übrig? Weil der Westen Sanktionen verhängt hat, verliert Russland angeblich mehr als 30 Milliarden Euro pro Jahr.
Und dann ist da schliesslich auch noch das Problem, dass Russland keine Lebensmittel – fast keine – aus dem Westen importiert. Deshalb werden wir momentan von Äpfeln geradezu überschwemmt. Für ein Kilo „nur“ fünfzig Cent zu bezahlen hat es Jahre nicht gegeben. Hatte nicht Sogar Penny das Angebot gehabt, wo Äpfel nur 44 Cent das Kilo kosteten? Weiss ich gerade nicht.
Aber Russland braucht nun einen anderen Partner, denn auch China hat nicht das, was Russland will. Zudem ärgern China momentan die freilaufenden Tiger, die sich an eine Landesgrenze nicht halten und nun in China „einfallen“.
Putin braucht einen starken Partner, der Verbindungen zum Westen hat. Kasachstan und Weissrussland sind keine Option. Nein, es muss die Türkei sein, wenn er der abflauenden Wirtschaft entgegen gehen will. Denn der Rubel ist praktisch nichts mehr wert. Dagegen muss etwas getan werden. Warum nicht die Türkei als Handelspartner auswählen. Die dreht sich sowieso wie das Fähnlein nach dem Winde.

In Ägypten wurde Hosni Mubarak in einem Revisionsprozess von dem Vorwurf zur Beihilfe des hundertfachen Mordes freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft hatte für Mubarak die Todesstrafe gefordert. Dennoch bleibt Mubarak im Gefängnis, denn wurde bereits vor längerem zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt wegen der Veruntreuung von öffentlichen Geldern.
In einem ersten Prozess, der wegen Verfahrensfehlern ungültig erklärt worden war, war Mubarak zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Und jetzt kommt er mit nichts davon.Nun bin ich mal gespannt, wie das Urteil in Ägypten aufgenommen wird. Zufriedenstellen dürfte das Urteil sicherlich nicht. Aber wird es zu Protesten kommen oder sagt man sich, dass Mubarak ohnehin nicht ewig leben wird und die drei Jahre genug sind?
Man wird es sehen.

Elefantendame Mala ärgert sich wieder einmal masslos über den FC St. Pauli. In Leipzig sind sie mit 4:0 untergegangen. Zwar hatte Mala ohnehin nicht an den Hauch einer Chance geglaubt,aber das es so schlimm würde, hätte sie nun nicht gedacht. Was ist nur bei dem Verein los? Nichts kriegen sie mehr hin, stehen auf einem Abstiegsplatz. Werden sie noch die Kurve kriegen? Nein, sagt die alte Kuh und meint damit das Spiel gegen Kaiserslautern. Auch hier tippt Mala auf eine Niederlage des FC St. Pauli.
Währenddessen hat die Pusteblume sich natürlich für das Gegenteil entschieden. Wie sollte es auch anders sein, wo sie ein penetranter Linksrüssler ist? Und so sagte sie denn auch, dass St. Pauli gewinnen würde. Jonas schlägt bekanntlich die Hände über dem Kopf zusammen, denn er weiss jetzt schon, dass dieses Ergebnis nicht eintreffen wird. Dabei lag sie letzte Woche tatsächlich mal richtig. Kein Wunder, Leipzig stand für die linke Seite. Da musste sie halt Leipzig tippen.
Warten wir ab, was sein wird. Dann kann sich Jonas immer noch Plattfuß zuwenden. Die sei sowieso viel netter, behauptet er.

 

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Quo vadis, Venezuela?


Diese Nachricht kam nicht wirklich überraschend: Hugo Chavez, Venezuelas Machtinhaber ist gestern Nachmittag Ortszeit gestorben. Nach den letzten Meldungen vom Wochenende war es nur eine Frage der Zeit, wann uns diese Nachricht erreichen würde. Bis zuletzt hat Chavez versucht, seine Wähler hinters Licht zu führen. Obwohl todkrank gab er den Staatsmann, den so schnell nichts umhaut, der auch von diesen Komplikationen genesen würde. Dabei wusste doch im Grunde jeder vernünftig denke Mensch, dass Chavez nicht zurückkehren würde.
Seine Vereidigung nach dem Wahlsieg war bereits verschoben worden. Nun wird sie für seinen Nachfolger sein.
Was haben wir nun von Venezuela zu erwarten? Wird der Kurs fortgeführt werden, den Chavez seit 1999 eingeschlagen hat? Chavez wurde damals vor allem ins Amt gewählt, weil er versprach, die Benzinpreise niedrig zu halten. Noch heute kann man Benzin dort spottbillig bekommen. Natürlich geht das nicht, ohne woanders zu sparen. Stromausfälle waren an der Tagesordnung, seine Wähler, vor allem seine Familie wurde bevorzugt. Da bekamen seine Verwandten Pöstchen zu geschoben, ob sie dafür geeignet waren oder nicht, Hauptsache es blieb in der Familie. Stundenlang hielt Chavez seine Reden im hauseigenen Sender. Dann redete er meist über seinen Lieblingsfeind die USA. Von ihnen fühlte er sich bedroht, George W. Bush bezeichnete er sogar bei einer UN-Versammlung als Teufel, dessen Schwefel am Rednerpult noch zu riechen sei. Klammheimlich hat Chavez den USA allerdings sein Erdöl verkauft, wie hätte er auch sonst seine ganzen Hilfsprogramme und das subventionierte Benzin bezahlen sollen? Gelddrucken ist natürlich immer möglich, aber das hat eine Inflation zur folge und verschärft die Armut nur noch. Also wird es nicht getan. Stattdessen Krieg führen, wie es Hitler getan hat, als ihm gar keine andere Möglichkeit mehr blieb, da die Wirtschaft im Dritten Reich am Boden lag durch das ewige Aufrüsten? Nein, ebenfalls eine schlechte Idee. Also doch lieber gegen die USA wettern und sich Anti-USA-Freunde suchen wie Ahmadinedschad oder Assad und natürlich Kuba. Dort hat sich Chavez auch bei seiner Krebserkrankung behandeln lassen. Das muss schon was zu bedeuten haben. Denn dort war er besser vor der Presse geschützt und vor allem seinen Gegnern. Denn die Presse kontrollierte er genauso wie das Fernsehen bzw. Liess es von seinen Untergebenen kontrollieren. Denn seit Chavez an der Macht war, wurde die Pressefreiheit massiv eingeschränkt. Zwar gab es sie offiziell noch, aber wenn ein Sender etwas ausstrahlte, was Chavez nicht passte, dann wurde dieser Sender einfach ausgeschaltet.
Tja, was wird nun mit Venezuela werden? In 30 Tagen werden Neuwahlen sein, ob dann Chavez‘ Vize Nicolas Maduro gewählt wird? Vermutlich ja, aber die Lichtgestalt ist weg. Es kann genauso gut sein, dass es ganz anders kommen wird. Schlimmer geht bekanntlich immer. Wir müssen abwarten, was geschehen wird, ob das Land sich irgendwann wieder stabilisiert. Die zeit wird es zeigen.

Das ist nicht der einzige Todesfall, der uns heute Morgen erreichte. Der zweite betrifft die deutsche Fim- und Fernsehwelt. Denn Dieter Pfaff ist mit 65 Jahren gestorben. Mit ihm verliert Deutschland einen großen Schauspieler, einen, der durch seine Rollen wie „Bloch“ oder „Sperling“ die Fernsehwelt geprägt hat.
Wer erinnert sich nicht an Pfaffs Rolle des Polizisten Otto Schatzschneider in der Serie „Der Fahnder“, wo er in jeder Folge irgend etwas anderes zu verkaufen hat? Oder aber die ZDF-Serie „Sperling“, den ihn bekannt machte?
Dieter Pfaff füllte seinen Rollen aus (nicht wegen seines Gewichts), hauchte ihnen Leben ein und versah sie mit einem Augenzwinkern. Nicht immer spielte er den Guten, wie in der RTL-Serie „Die Cleveren“, aber meistens doch. Seine letzte Rolle war die des Balthasar Berg im ZDF mit der der Sender eine neue Reihe mit Dieter Pfaff starten wollte. Es sollte nicht mehr dazu kommen. Die erste Folge war zugleich die Letzte. Ich hatte den Anfang des Films gesehen, als dieser im Fernsehen lief, hatte dann aber recht schnell weggeschaltet, weil mir Pfaff damals schon nicht mehr ganz gesund vor kam und ich es mir deshalb nicht ansehen wollte.
Vor knapp einem halben Jahr Dieter Pfaff bekannt, dass er an Lungenkrebs erkrankt sei. Die Dreharbeiten zu „Der Dicke wurden daraufhin unterbrochen und der Schaupieler unterzog sich einer Chemotherapie. Im Februar verkündete er dann, der Krebs sei weg. In diesem Monat wollte er bereits wieder die Dreharbeiten zu „Der Dicke“ aufnehmen. Dazu kam es nicht mehr.
In der vergangenen Woche musste Dieter Pfaff erneut ins Krankenhaus. Der beginn der Dreharbeiten verschob sich auf unbestimmte Zeit. Nun haben wir leider die Gewissheit, dass der Schauspieler es leider nicht geschafft hat, den Lungenkrebs zu besiegen. Im Kreise seiner Familie schloss er für immer die Augen.
Ich erinnere mich noch gut an den Darsteller, denn er war einer der ersten, die ich Frischling interviewen durfte.
Im Zuge der Recherchen fand ich heraus, dass seine unmittelbaren Vorfahren nicht älter als 57 Jahre alt wurden. So hing diese Zahl immer über ihm bis er den 60. Geburtstag feierte. Acht Jahre mehr hat er geschafft.
Dieter Pfaff mag tot sein, aber durch seine Filme und Serien wird er weiterleben.

In Hamburgs zoologischer Einrichtung scheint sich eine Sensation anzubahnen. Denn wie es aussieht, kehrt Elefantendame Mala zurück! Wie ich darauf komme? Nun, mit Mala wird für die Ferienaktion „Gib mir fünf“ Reklame gemacht. Und das würde man doch nicht tun, wenn die Dickhäuterin weiterhin im belgischen Exil bleiben würde. Die Zeichen stehen gut, daß die Elefantin zurückkehren wird. Noch wird es ein wenig dauern, schliesslich sind Shahruhk und Shanti noch da, aber dann ist der Weg frei, damit Hamburgs schlaueste Elefantenkuh zurückkehren kann.
Interessant ist übrigens, dass Mala in Belgien einen Paten hat, also gesponsert wird. Ist bei den anderen Elefanten nicht so.

 

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