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Wenn Gerechtigkeit nichts als Ungerechtigkeit ist


Nun ist endlich Promi Big Brother zu Ende gegangen. Sieger darf sich David Odonkor nennen, wobei ich gar keinen der verbliebenen fünf Kandidaten im Finale den Sieg gegönnt habe.
Bis Dienstagabend vor der Sendung wäre ich noch klar für Odonkor gewesen, aber danach nicht mehr. Warum? Erst tut er so auf gut Freund mit Nino de Angelo, der sich zu oft was aus einer Wein- oder Champagnerflasche einschenkte, dann will er ihn raushaben und nominiert ihn. Klar, dass Nino de Angelo sauer darauf reagiert.
Aber gegen Ende war eigentlich niemand mehr wirklich ehrlich. Alle nicht bis auf einen – Nino de Angelo.
Man kann über ihn sagen, was man will, aber er ist tatsächlich ehrlich geblieben, trotz seiner Selbstinzenierungen und Selbstgespräche.
Ich frage mich zwar immer noch, ob sein Ausbruch, als er seinen „Freund“ Rudi völlig missgestaltet vorfand, echt oder gespielt war. Die Brille schien jedenfalls bruchfest gewesen zu sein. Sah schon irgendwie echt aus, aber es kann genauso gut gespielt gewesen sein. Denn schauspielerische Erfahrung hat Nino de Angelo. In der RTL-Serie „Unter uns“ spielte er in mehreren Episoden mit.
Die aktuelle Staffel lief nicht ganz so erfolgreich wie im vergangenen Jahr. Ehrlich gesagt, ist es kein Wunder gewesen, denn viel passiert ist hier auch nicht. Von JJ hat man praktisch gar nichts mitbekommen. Man fragte sich, warum sie es eigentlich auf Platz fünf geschafft hat. Desirée (nicht Desire) Nick war nur am lästern und mitunter auch beleidigen, dass man es irgendwann nicht mehr sehen konnte. Anfangs mochte es noch gegangen sein, nur irgendwann muss man die Kurve kriegen. Das hat sie leider nicht geschafft, weshalb sie kurz vor dem Finale rausgewählt wurde. Wobei sich auch niemand mehr das Finale angesehen hätte, wenn Nino de Angelo nicht mehr dabei gewesen wäre. Der hat immer für Unterhaltung gesorgt.
David Odonkor hat gewonnen und Menowin Fröhlich wurde wieder einmal nur zweiter. Das kennt er bereits von „Deutschland sucht den Superstar“. Aber im Gegensatz zum Sieger Merzad Marashi (oder wie er auch immer geschrieben wird) war er immer mal wieder kurz im Gespräch. Marashi nur noch kurz danach und dann gar nichts mehr. Wobei man von den ganzen DSDS-Siegern diejenigen an einer einzigen Hand abzählen kann, die wirklich erfolgreich sind und von denen man noch Jahre nach ihrem Sieg spricht. Mir fallen da nur Alexander Klaws und Beatrice Egli ein. Irgendjemanden vergessen?
Der Sieger der Herzen ist Wilfried Gliem, der kleinere der beiden Wildecker Herzbuben. Ihn hätte ich gerne als Sieger gesehen, aber er ist freiwillig gegangen, weil es für ihn unten im Keller nicht so gut zu leben war. Erinnern wir uns an seine Schlafmaske.
Wie nannte ihn Cindy aus Marzahn noch? Einen liebenswerten Weihnachtsmann? Irgendwie so was ist es gewesen. Jedenfalls musste man ihn einfach mögen, auch wenn er vielleicht nicht so viel zur Unterhaltung der Zuschauer beigetragen hat.

In Russland konnte man vor wenigen Tagen wieder einmal sehen, dass wahre Gerechtigkeit und Putins Gerechtigkeit zwei ganz andere Sichtweisen sind.
Dort wurde der ukrainische Regisseur Oleg Senzow zu zwanzig Jahren Straflager verurteilt, obwohl es bewiesen ist, dass Zeugen massgeblich zu Falschaussagen gezwungen wurden. Aber je mehr der Westen sich empörte, desto mehr fühlte sich Russland bemüssigt, Senzow zu bestrafen. Und so kamen die zwanzig Jahre im Straflager raus. Vielleicht wird er in einigen Jahren von Putin begnadigt werden. Aber was wird bis dahin aus ihm geworden sein?
Gerechtigkeit liegt oft im Auge des Betrachters, aber das es sich hier um Ungerechtigkeit handelt, sollte leicht zu erkennen sein.
Als das Urteil gesprochen wurde, stimmte man die ukrainische Nationalhymne an. Das Urteil ist gesprochen, aber gebrochen ist Oleg Senzow (noch) nicht.

Ähnlich wie der Ukraine ergeht es übrigens Georgien, das hilflos mit ansehen muss, wie Russland immer mehr georgisches Land in Besitz nimmt wie beispielsweise für die autonome Republik Südossetien. Denn Russland will seine Macht im Kaukasus verstärken und vor allem verhindern, dass Georgien sich weiter an den Westen bindet.
Wer nicht tut, was Russland macht, wird als Feind angesehen und so lange mürbe gemacht, bis er einknickt. Deshalb ruft Georgien den Westen um Hilfe an, aber der hat momentan ganz andere Probleme. Die nicht abreissenden Flüchtlingsströme aus dem Balkan und natürlich aus Syrien und Libyen.

Elefantendame Mala geniesst die Sonnenstrahlen, nimmt wie bald jeden Tag ein schönes Bad und macht die Besucher nass. Und wenn sie dann nichts zu tun hat, tippt sie die Spiele ihres Lieblingsvereins, des FC St. Pauli, oder die Spiele der deutschen Nationalmannschaft.
Die alte Kuh hat sich sehr über den Sieg gegen RB Leipzig gefreut und bleibt bei ihrer Meinung, dass St. Pauli dieses Mal den Aufstieg schaffen würde.
Dennoch ist sie der Meinung, dass St. Paulis Glückssträhne reissen wird und zwar gegen den nächsten Gegner, den FSV Frankfurt. Gegen diesen Verein würden sie leider verlieren und damit den Halt an der Spitze verlieren und zurückfallen.
Auch die Pusteblume ist mit der alten Kuh einer Meinung und tippt ebenfalls auf eine Niederlage. Letzte Woche war sie für ein Unentschieden gewesen und hatte sich wieder einmal mit ihrem falschen Tipp blamiert. Nun tendiert sie zu einer Niederlage des FC St. Pauli, wie Elefantendame Mala. Na, da bin ich wirklich gespannt, ob Mala und die Pusteblume recht behalten werden..
Ausserdem hat Mala auch schon das EM-Qualifikationsspiel gegen Polen getippt. Sie sagt, dass Deutschland dieses Mal gewinnen wird. Müssen sie auch, wenn sie sich direkt qualifizieren wollen. Die Pusteblume sagt ebenfalls, dass Deutschland gegen Polen gewinnt und sich die „Schlacht von Tannenberg“ anno 1410 nicht wiederholen wird.
Die Pusteblume hält sich genau an die Vorhersagen der alten Kuh, als hätten sich beide abgesprochen. Das ist natürlich nicht der Fall.

 

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Das Chaos geht weiter


Das dritte Hilfspaket für Griechenland wurde durch den Bundestag genehmigt, auch wenn nicht alle dafür gestimmt haben. War zu erwarten gewesen, denn niemand glaubt daran, dass es das letzte Hilfspaket bleiben wird. Bereits jetzt fragt man sich, ob am Weihnachten nicht bereits das siebte Hilfspaket kommen wird und doch nichts bringt.
Nun ist auch Ministerpräsident Alexis Tsipras zurückgetreten. Es wird Parlamentsneuwahlen geben und schon jetzt mahnt die EU an, dass auch mit einem neuen Parlament und einem sehr wahrscheinlich neuen Ministerpräsidenten die Forderungen erfüllt werden müssen.
Tsipras hat sich aus der Verantwortung verabschiedet, auch wenn er es anders nennen mag. Dabei genoss er bereits in der eigenen Partei nicht mehr den Rückhalt wie noch zu Beginn des Wahlkampfs, wo er schliesslich mit seiner Partei Syriza als Sieger hervorging.
Nun gibt es eine neue Partei, aber was daraus werden wird. Man darf gespannt sein. Das Chaos in Griechenland geht weiter.

Bei Promi Big Brother musste gestern der erste Bewohner einen der beiden Bereiche verlassen. Es war der ehemalige Tennisspieler Daniel Köllerer.
Ich habe mich gestern erst einmal informiert, warum der damals beim Tennis überhaupt gesperrt wurde. Erst hatte ich an Doping gedacht, aber dafür wird man nicht lebenslang gesperrt. Wegen angeblicher Spielmanipulationen wurde Köllerer gesperrt und dieses Urteil wurde später auch vom CAS bestätigt, aber die Geldstrafe wurde entlassen. Das ist nun vier Jahre her. Ist das gross durch die Presse gegangen? Ich habe davon überhaupt nichts mitbekommen. Aber Tennis geht eh an mir vorbei. War mal ein grosser Sport, aber die wirklich markanten Typen à la Joe McEnroe fehlen.
Daniel Köllerer und Nina Kristin, von der ich immer noch nicht weiss, was sie eigentlich mal gemacht hat – standen zur Abwahl. Am Ende durfte Nina Kristin – soll ich sie It-Girl nennen? – noch ein wenig länger verweilen. Wahrscheinlich deshalb, weil es noch schönen Gesprächsstoff im Keller geben wird wegen ihrer Äusserung, dass JJ nicht nach oben in den Luxusbereich wollte. Wenn man besagliche Szene oberflächlich betrachtet hat, hatte es auch diesen Anschein.
Ehrlich gesagt, war Nina Kristin von Anfang an die Aussenseiterin, aber es fiel nicht weiter auf. Nun ist es deutlich und sie würde lieber draussen sein, als von allen Seiten „angefeindet“ zu werden.
Interessant in der gestrigen Ausgabe war eigentlich nur die Diskussion, wer denn der bekannteste unter den Bewohnern im Luxusbereich sei.
Nino de Angelo, der seit der Champagner-Flasche nur noch Vino de Angelo genannt wird, war der Meinung, er sei der Bekannteste unter ihnen. Da bekam er Gegenwind von Wilfried Gliem, der sagte, nach einer Umfrage, würden 98 Prozent die Wildecker Herzbuben kennen. Dieser Umfrage glaube ich sogar, denn selbst wer sich nicht für Volksmusik interessiert, die Wildecker Herzbuben sind einem schon mal untergekommen. Ausserdem haben sie auch in Kalkofes Film „Der Wixxer“ eine Rolle übernommen, wo sie die Bande des Schreckens darstellten.
Und so musste sich Nino de Angelo mit dem zweiten Platz zufrieden geben. In der Redaktion hätten wir sicherlich einen Kommentar parat, der passen würde, den ich hier aber lieber nicht schreibe, weil das nicht nett gemeint ist.
Als grosse Challenge gab es gestern ein Schlammcatchen. Dazu wurden JJ und Judith Hildebrand mit Öl eingeschmiert, was die ganze Sache noch erschwerte. Den Blödsinn habe ich mir nicht angetan, weshalb ich danach erst einmal im Unklaren war, wer denn nun gewonnen hätte. Es war mal wieder der Luxusbereich.
Monowin Fröhlich durfte wieder nach oben ziehen, als letzter. Nun wird rausgewählt.
Spannung kommt immer noch nicht auf, dafür gibt Cindy aus Marzahn deutliche Tipps, wer denn gewählt werden sollte, um in den Keller zu müssen. So war es, als noch niemand rausgewählt werden konnte. Ist eigentlich einmal etwas anderes rausgekommen, als was die „Mother of Big Brother“ wollte? Ich erinnere mich nicht.
Nächsten Freitag ist es endlich vorbei. Wie ich gestern gehört habe, soll es auch wieder eine ganz normale Big Brother-Staffel geben. Wenn Promi Big Brother schon nicht auf der Beliebtheitsskala weit oben ist, dann wird das normale Big Brother genauso wenig ein Hit werden. Nicht umsonst wurde es vor wenigen Jahren nicht weiter gemacht.

Der FC St. Pauli hat auf seiner Homepage nicht das Logo seines kommenden Gegners RB Leipzig abgebildet. Ebenjenes Logo musste bereits von Leipzig drei Mal geändert werden, weil es zu sehr an den Hauptsponsor des Vereins erinnerte. Aber auch das aktuelle Logo lässt sofort erkennen, dass RedBull der Sponsor des Vereins ist. Das lässt sich auch an der Abkürzung RB erkennen, die allerdings nicht für RedBull, sondern für RasenBallsport steht. Letzteres, weil die DFL und auch der DFB keine Werbung im Namen des Vereins haben wollen. Warum sich Leverkusen dann allerdings Bayer nennen darf… Egal, die Diskussion würde eh zu nichts führen.
Ich verstehe ja nicht, warum so viele dieses klebrige Zeug trinken, dass schon meilenweit am süsslichen Gestank zu erkennen ist und an irgendeinen Kinderhustensaft erinnert. Es wird immer gesagt, es würde hellwach machen. Energydrinks wirken bei mir genau umgekehrt. Falls ich schlafen gehen möchte, brauche ich nur einen Energydrink, ob RedBull oder Relentless oder ich weiss nicht was, trinken und spätestens eine Stunde später bin ich im Traumland angekommen. RedBull wirkt bei mir übrigens schneller als alles andere. Habe darüber schon in meinem alten Blog geschrieben. Den Artikel nannte ich „Flügel zum Zubett gehen“.
Woran es liegt, dass mich diese Energydrinks umhauen und mir nicht neue Energie geben? Das liegt ganz einfach am Zuckergehalt, der extrem hoch ist. Denn es gibt tatsächlich einen Energydrink, der bei mir wirkt: Relentless zuckerfrei. Wir hatten hier mal Dosen zum probieren bekommen in der Redaktion. Ich war gar nicht überzeugt, probierte aber eine Dose und bin nicht gleich eingeschlafen, wie es mir sonst immer passiert ist. Tja, und das nur, weil kein Zucker drin war. Allerdings werde ich dennoch kein Fan von Energydrinks werden, denn dazu schmecken die einfach grauselig. Habe gestern gesehen, dass es nun schon einen Bio-Energydrink gibt. Der ist mit Guarana. Ob da auch so viel Zucker drin ist, wie in den anderen? Das muss ich doch mal überprüfen.
Elefantendame Mala sind Energydrinks völlig gleich, genauso wenig interessiert sie, ob St. Pauli nun das Logo von RB Leipzig abbildet oder nicht. Ihr geht es einzig und allein darum, dass ihr Lieblingsverein endlich den Aufstieg in die Erste Liga schafft und dazu ordentlich Punkte holt.
Eigentlich wäre es mal wieder so weit, dass St. Pauli aufsteigt. Lange genug sind sie nun in der Zweiten Liga gewesen, da ist erneut ein Intermezzo in Liga Eins fällig wie die letzten Male.
Aber was sagt denn nun die alte Kuh? Wie wird St. Pauli gegen RB Leipzig spielen?
Beide Vereine seien in etwa gleich stark und ambitioniert aufzusteigen. Wobei Leipzig mehr Ehrgeiz hätte als St. Pauli, die eher alles auf sich zukommen lassen.
Nichtsdestotrotz sagt Mala, dass St. Pauli gegen RB Leipzig gewinnen wird. Denn Leipzig will viel, schafft aber nicht das, was sie sich vorgenommen haben. Ausserdem ist bekannt, dass St. Pauli oft mehr Glück als Verstand hat und so entweder in der Liga verbleiben oder ein Spiel gewinnen, wo man es nicht gedacht hätte.
Und was sagt die Pusteblume? Die tendiert zu einem Unentschieden. Ein Wunder, wo sie doch ein penetranter Linksrüssler sei, wie Jonas immer zu sagen pflegt, wenn sie mal wieder nur für eine Seite plädiert. Manchmal hat sie sogar recht.
Wenn man sich mal diese Saison ansieht, muss man sagen, dass die Pusteblume bis auf einmal bisher alle Spiele richtig getippt hat. Beim DFB-Pokal lag sie beim HSV daneben, aber da hätte ich selbst auch falsch getippt. Woher soll man wissen, dass der HSV seine beiden letzten Spielzeiten erneut wiederholt?
Morgen werden wir alle schlauer sein und wissen, ob Elefantendame Mala oder die Pusteblume recht gehabt hat.

 
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Verfasst von - 22. August 2015 in Blog

 

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Verscheucht der Regen die Langeweile im Dschungelcamp?


Der Regen prasselt wieder unerbärmlich aufs Dschungelcamp nieder. Ein Zeichen, dass dort vielleicht endlich mal was passiert?
Nun ist die erste Person aus dem Dschungelcamp gewählt worden. Es ist nicht, wie ich gedacht habe Rebecca Simoneit-Barum, sondern Patricia Blanco. Überraschend kam das allerdings ebenfalls nicht. Umso bestürzter musste ich hören, dass Rolfe Scheider wohl die zweitwenigsten Stimmen hatte. Ich habe so sehr mit ihm als Dschungelkönig gerechnet. Aber was hat man in den letzten Tagen eigentlich von ihm gesehen? Bis auf das Auto seiner Eltern und deren Tod kurze Zeit hintereinander hat man eigentlich nie etwas von ihm gesehen. Besser gesagt, RTL hat uns nicht mehr von ihm gezeigt. So verkommen einige Camp-Bewohner zu Statisten, während andere andauernd zu sehen sind, weil sie wissen, wie sie sich ins rechte Licht rücken. Wie sie das machen, völlig egal, hauptsache man zeigt etwas von ihnen und spricht über sie. Ja, natürlich meine ich Walter Freiwald. Durch seine grosse Klappe ist er ständig in aller Munde. Wer ihn früher nicht kannte oder ihn nur als Pfannenverschenker vom „Promi-Dinner“ kannte, weiss nun, dass Walter Freiwald einmal der Co-Moderator von „Der Preis ist heiss“ neben Harry Wijnvoord war. Ehrlich gesagt, kann ich mich an ihn nur erinnern, weil ich über Wijnvoord mal einen Artikel schreiben musste. Da tauchte in dem Artikel auch ein Bild aus den alten „Der Preis ist heiss“-Zeiten auf.
In den letzten Tagen sah man entweder Walter Freiwald bei der Dschungelprüfung oder Angelina Heger, wie sie zu gar nichts mehr lust hatte oder richtiges Essen forderte.
Was war das gestern für ein hämischer Fingerzeig, als in der Schatztruhe mehrere Riegel Pick-ups zu finden waren. Genau nach dem Abtritt von Angelina.
Nun kamen auch endlich mal Personen zum Zuge, die man bisher nur im Hintergrund – halt Statisten – zu sehen gewesen waren. Benjamin Boyce musste auf Schatzsuche gehen und Maren Gilzer geigte Walter Freiwald die Meinung. Nur, das den das nicht wirklich interessiert. Dennoch taktisch klug von Maren Gilzer, dass sie damit genau anfängt, wenn es darum geht, dass der Zuschauer nun die Kandidaten rauswählen kann. Wobei es Maren Gilzer, so wird gemunkelt, gar nicht nötig hätte auf solche Taktiken zurückzugreifen, aufgrund ihrer grossen Fangemeinde von „In aller Freundschaft“ her. Aber gucken da wirklich alle der „In aller Freundschaft“-Zuschauer das Dschungelcamp? Wohl kaum, sonst wäre die Quote allabendlich weitaus höher. Schlecht ist sie halt nicht, aber auch nicht so berauschend wie im letzten Jahr.
Dennoch quält man sich durch die Staffel. Wenn es Walter Freiwald nicht gebe, könnte man die ganze Staffel getrost in die Tonne schmeissen.
Gestern konnte noch einmal die grossen Beteuerungen von Angelina Heger sehen, warum sie das Dschungelcamp auf eigenen Wunsch verliess. Sie hätte keine Kräfte mehr. Wenn man seit Tagen auch kaum was isst, dann ist das kein Wunder. Besonders, wenn man sich auf einredet, dass man das eine nicht verträgt und das andere einfach nicht essen kann, weil man es nicht mag. Da fragt man sich, ob Angelina nicht wusste, was eigentlich im Dschungel auf sie zukommt. Das hörte sich in Teilen so an, als hätte sie geglaubt, dass es ausser Reis und Bohnen noch immer anderes als Tagesration für die Kandidaten gibt. Erinnert das nicht ein wenig an Michael Wendler, der angeblich glaubte, dass man abends ins Hotel gebracht wird, um dort zu übernachten?
Jedenfalls hat Angelina Heger bewiesen, dass sie noch ziemlich unreif ist. Benahm sich wie eine verzogene Göre, die ihren Willen nicht bekam. Sie bockte rum, bekam dennoch nicht, was sie wollte. Da blieb am Ende nur selbst zu gehen. Am besten fand ich dann, wo sie sagte, dass sie noch nie weniger als fünfzig Kilo gewogen habe. Das stimmt nämlich nicht, denn als Baby wiegt man garantiert keine 50 Kilo. Ja, jetzt werde ich gehässig, aber das muss auch mal sein, denn diese Staffel Dschungelcamp hat einfach nichts zu bieten.
Da habe ich auf Rolfe Scheider als Dschungelkönig getippt und dann sieht man von ihm fast nichts. Die Aktion mit seiner Erst- und Zweitbrille war noch das amüsanteste. Aber was zeigt RTL uns auch? Man könnte bald denken im Camp gibt es nur einen Bewohner: Walter Freiwald.
Mal sehen, wer heute Abend fliegen wird. Bei Rebecca Simoneit-Barum vermute ich, dass sie die Lindenstrassen-Fans hinter sich hat. Ansonsten hätte sie als erste gehen müssen, denn bis auf das Harz auf der Kopfhaut hat man von ihr nichts gesehen, trotz des Kopftuchs, das als Farbfleck wirkt.

Vor Wochen konnte man sich über die ZDF-Serie „Der Alte“ aufregen, wo zwei langjährige Darsteller einfach rausgeschrieben wurden. Nun wurde bekannt, wer die Nachfolger sein werden. Die Serie, die lange Jahre ohne weibliches Stammmitglied ausgekommen ist, wird nach der Rechtsmedizinerin weiter verstärkt. Allerdings muss ich mich wirklich fragen, warum das ZDF so einfallslos war und Stephanie Stumpf verpflichtet hat. Es gibt so viele talentierte junge Schauspielerinnen, warum gerade sie?
In meinem grossen Bekanntenkreis war man froh, als sie nicht mehr in der Serie „Die Bergretter“ mitwirkte, genauso mied man die im Januar letzten Jahres ausgelaufene Krimi-Serie „Stubbe – Von Fall zu Fall“, weil sie einfach nicht zu ertragen war. Und nun das. „Der Alte“ wird einem auch verleidet. Na ja, es gibt ja den Ausschaltknopf an der Fernbedienung, aber vielleicht sollte das ZDF bei der Auswahl seiner Darsteller wirklich einmal mutiger sein. Aber man wollte halt eine Darstellerin haben, die aus den neuen Bundesländern kommt. Denn laut Rollenbeschreibung kommt die Kommissarin aus Dresden. Auch da gibt es talentiertere Darstellerinnen, die aus den neuen Bundesländern kommen. Ganz einfallslos vom ZDF, aber wirklich!
Mutig war die ARD und hat einen Ableger ihrer Erfolgsserie „In aller Freundschaft“ produziert. Diese läuft immer Donnerstags im ach so miesen Vorabend und nennt sich „Die jungen Ärzte“. Die erste Folge soll recht erfolgreich geworden sein mit 3,11 Millionen Zuschauern. Das war natürlich nur die erste Folge und wer weiss, wie viele es am Ende der vorläufig 42 geplanten Folgen sein werden. Ich weiss, dass einige Stammzuschauer der Hauptserie glauben, dass dort auch alle Stammschauspieler der Hauptserie immerzu mitspielen. So scheint es nicht ganz zu sein, schliesslich ist es eine andere Stadt, eine andere Klinik und eben andere Gesichter. Deshalb meine Vermutung, dass die Zuschauer sich so um zwei Millionen einpendeln werden. Vielleicht auch schlechter. Bisher konnten eigentlich keine Spin-offs wirklich überzeugen, wobei ich da nur von amerikanischen Serien spreche.
Bei deutschen Serien fallen mir die ganzen Soko-Serien ein, wo nur die „Soko Rhein-Main“ wieder eingestellt wurde. Und natürlich die ganzen „heiter bis tödlich“-Krimiserien, die alle nach und nach eingestellt werden oder einfach nicht mehr unter der Dachmarke produziert werden oder werden sollen. So ist es beispielsweise bei „Unter Gaunern“ geschehen, die im letzten Jahr noch grossartig als „heiter bis tödlich“-Serie angekündigt wurde. Nun läuft sie ohne die Dachmarke ab Dienstag auf der ARD. Darauf bin ich schon sehr gespannt, vor allem auf Peter Franke. Und dann gibt es noch eine Serie, die im Mai als „heiter bis tödlich“-Serie begann und nun nur noch auf dem BR laufen soll. Gemeint ist „Monaco 110“, die ich als locker und erfrischend fand zwischen „Hubert und Staller“ und „München 7“. Aber der ARD gefiel die Quote wohl nicht, weshalb sie die Serie nun in die bayerische Verbannung schicken. Sehr schade, denn damit erweist sich die ARD wie so oft als mutlos. Sie müssen eine Serie auch mal auf mehr als eine Staffel bringen, auch wenn sie nicht so sehr erfolgreich ist, wie sie gedacht haben. Das ZDF hat „Wetten, dass..?“ doch auch noch ewig durchgeschleppt, obwohl das keiner mehr sehen wollte. Und die Show war in der Produktion nicht gerade billig.
Heute, um 18.50 Uhr, zeigt die mal wieder eine Folge der leider eingestellten Serie „Fuchs & Gans“. An dieser Serie war gerade das Besondere, dass eine der Hauptfiguren mit Tieren sprechen kann. Natürlich nimmt das Urban Fuchs niemand ab, doch manchmal haben die anderen Figuren Beweise dafür und sind mehr als verwundert. Anfangs mochte das seltsam erscheinen, doch am Ende mochte man diese Serie sehr und war umso enttäuschter, als der SWR die Serie einfach einstellte. Es war ein tolles Format, aber der Serie wurde keine Chance gegeben.
Wann „Alles Klara“ fortgesetzt werden wird, steht auch noch in den Sternen. Gedreht werden soll eine dritte Staffel. Aber wann die nun laufen wird? Donnerstags jedenfalls nicht mehr, denn da läuft dieser furchtbare Ableger von „In aller Freundschaft“. Ich mag die Hauptserie schon nicht. Im Grunde genommen mag ich nur eine einzige Arztserie und die heisst „Trapper John, M.D.“. Stammt aus den 80ern und wurde mal eine zeitlang immer wieder auf Sat.1 gezeigt. Aber da war auf dem Privatsender das Programm auch noch besser. Heutzutage muss man auf die ganzen Digital-Sender umschwenken, wenn man noch was Tolles sehen will. Oder man besorgt sich ein paar DVDs von alten Serien wie beispielsweise „Ein Käfig voller Helden“. Kommt aber nur mit der zweiten deutschen Synchronisation an.
Heute Abend dann wieder Dschungelcamp. Mal sehen, wer heute zur Prüfung muss und wie weit der Schlagabtausch zwischen Maren Gilzer und Walter Freiwald gediehen ist. Es stimmt doch, im australischen Dschungel ist dieses Jahr absolut nichts los, ausser Walter natürlich.

 

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Zwei Jahre – Europas klügster Elefant wartet noch immer


Auf den Tag genau vor 750 Tagen oder eben zwei Jahren musste sich Europas klügster Elefant auf den Weg zu seinem neuen Wohnort machen.
46 Jahre und einen Monat hatte sie in Hamburg verbracht – fast ihr ganzes Leben.
Nun lebt Mala seit zwei Jahren in Belgien, in Brugelette, im Pairi Daiza, dem ehemaligen Parc Paradiso.
Anfangs war Mala allein auf einer Anlage, wurde von Zeit zu Zeit zum Elefantenbaden geführt. Später wurde sie mit der inzwischen verstorbenen Ani und dem Neuzugang Rani, hier old Rani genannt, vergesellschaftet. Die Elefantendame akzeptierte die anderen beiden, aber wirklich was mit ihren zu tun haben, wollte sie nicht. Deutlich wurde es, als Ani operiert werden musste. Kümmern tat sich fast nur old Rani um die dann später Verstorbene. Auch wollte Mala anfangs nicht, dass jemand sie der anderen am Schwanz anfasst. Da wurden wohl alte Erinnerungen wach, als sie Mogli in den Schwanz biss, oder sie mochte es einfach nicht, weil es zwanzig Jahre bei ihr nicht gemacht wurde. Inzwischen hat sie es akzeptiert und so laufen Mala und old Rani auch immer ins Elefantenbad ein.
Doch warum musste die Elefantendame eigentlich gehen? Sie war der Liebling der Besucher. Wer sie nicht sah, verpasste das Beste, wie es hiess.
Hätte man versuchen können, Mala wieder in die Gruppe zu integrieren? Die Elefantendame ist ein sehr kluger Elefant, die genau weiss, dass sie sich nur dann was erlauben kann, wenn kein Pfleger zusieht. Folglich hätte sie unter Dauerbewachung gestellt werden müssen. Denn ihre Konkurrenten schmiss sie immer in den Graben, wenn niemand zusah, genauso biss sie Mogli in den Schwanz, weil sie wusste, dass sie unbeobachtet war. Aber das erfordert wieder erhöhtes Personal und nur Mala und Thura im Auge zu behalten, geht nun auch nicht lückenlos.
Genauso gut hätte man versuchen können, dass Mala sich bei Shandra einschmeichelt, denn Shandra ist der Schlüssel der Herde. Mogli konnte nur durch Shandras Hilfe 1992 Leitkuh werden. Mala hingegen hatte niemanden, weshalb sie verlor, was sie nie akzeptierte, denn sie war schliesslich acht Jahre länger da als Mogli. Doch wie gesagt, Mogli hatte ihre Freundin Shandra, beide waren 1974 gemeinsam gekommen, die ihr half, den Posten der Leitkuh zu bekommen. Nun, 22 Jahre später, hat der Zahn der Zeit an Mogli nicht halt gemacht, ihre Füsse machen Probleme, sie bewegt sich nur noch langsam vorwärts. Dennoch ist sie weiterhin Leitkuh, obwohl es jüngere Anwärterinnen gibt wie den Spukbeutel Yashoda. Doch solange Shandra lebt, wird Mogli Leitkuh bleiben. Deshalb hatte Mala damals keine Chance, jemals Leitkuh zu werden, denn sie hatte keinen Vertrauten unter den Elefanten, und wenn es so gewesen war, war diese Elefantin entweder tot oder woanders hingekommen. Mala vertraute und vertraut immer noch eher den Menschen um sie herum, denn in jungen Jahren wurde sie auf den Menschen fehlgeprägt. Deshalb hätte man Mala theoretisch auch allein halten können, denn solange sie menschliche Aufmerksamkeit bekommt, geht es ihr gut. Aber dazu hätte sie nicht weben dürfen, was sie immer noch tut – schlimmer als früher.
Das soll nun nicht heissen, dass Mala den lieben langen Tag weben und trauern würde. Nein, den Anschein will ich nicht erwecken. So wie wir eben nicht unentwegt an die Kopf-, Rücken- oder sonstigen Schmerzen denken, die uns plagen, ist es auch bei Mala. Sie denkt nicht immer daran, dass sie lieber zu Hause wäre. Genauso webt sie auch nicht immer. Das hat sie schon in Hamburg so gehalten. Es wurde gewebt, aber eben nicht immer. Manchmal steht sie nur herum, wirkt entspannt und dann webt sie wieder. Nina sagt immer, dass Mala das so in sich drin hat. Sie muss ab und zu halt weben.
Ja, Mala webt, immer noch, immer wieder, wird es immer tun. Inzwischen hat sich ihr normales Weben, wenn sie sich langweilt bzw. wenn sie einfach mal weben muss, in ein stetes Einsamkeitsweben verwandelt. Es ist ein minimal schnelleres Weben, als sie es in Hamburg getan hat. Mala hat alles, was sie hat: Darf endlich, endlich Leitkuh sein, führt ihre Tricks vor, die sie vor langer Zeit gelernt hat, wird gehegt und gepflegt. Und dennoch, dennoch ist Mala nicht glücklich. Das Weben ist zwar ein sichtbares Zeichen, kann aber nur schwer analysiert werden, wenn man Malas vorheriges Weben nicht kennt. Nun gut, Mala hat auch in ihrer Hamburger Zeit das Einsamkeitsweben gezeigt, aber das war dann, wenn Hussein sie arg malträtiert hatte, wie beispielsweise im August 2010. Die Verletzung von damals sieht man immer noch an Malas Hüfte.
Aber ganz deutlich ist, dass Malas Augen ihren Glanz verloren haben. Ich würde zwar nicht davon sprechen, dass sie erloschen sind, aber dieser besondere Glanz, den sie ausstrahlten, ist verschwunden.
Selbst wenn sie beschäftigt oder an bestimmten Zeiten von den Besucher gefüttert wird, kehrt dieser Glanz nicht wieder. Sie wirkt dann zwar fröhlicher, aber das ist eine Maske. Mala hat es immer beherrscht, nicht genau zu zeigen, wie es ihr wirklich geht. Die Meisterin der Maske, das ist sie.
Man darf nie vergessen, dass 46 Jahre eine verdammt lange Zeit sind. Und im Grunde gilt dann der Satz, einen alten Baum verpflanzt man nicht. Man hätte wenigstens eine Zusammenführung versuchen können.
Ich und andere können darauf noch so lange rumreiten, wie wir wollen. Mala ist fort und dabei wird es bleiben. Wie es ihr wirklich geht? Egal.
Aber warum wird dann noch mit ihr Werbung gemacht? Stärker denn je, seitdem sie nicht mehr da ist. Es gibt Leinenbeutel, auf denen sie zu sehen ist und sei es nur ihre Silhouette, dazu die Plakate, wo auch Malas Kopf neben anderen zu sehen ist. Nun gut, der normale Besucher erkennt das nicht. Aber die Mala erkennen, die ärgert es.
Warum mit jemandem Werbung machen, der gar nicht mehr da ist? Ja, das ist die Frage aller Fragen. Wobei, kein Elefant ist schöner als Mala anzusehen. Sie sieht nett aus, wirkt immer, als würde sie lächeln. Da können Salvana, Lai Sinh, Mogli, Shandra, Kandy, Thura oder Shila nicht mithalten. Die eine hat eine eingefallene Mundpartie, die andere sieht immer etwas traurig aus, die nächste ist faltig ohne Ende, wieder eine andere, hat ein zu weissgescheuertes Gesicht und die nächste guckt irgendwie hinterhältig, als hätte sie schon wieder irgendetwas ausgeheckt.
Wie würde die Elefantendame sich entscheiden, wenn man sie fragen würde und sie antworten könnte? Nach Hause oder hierbleiben? Eine Frage, die nicht beantwortet werden kann.
Mala macht weiterhin bei den Vorführungen mit, wo sie gebadet wird. Doch so langsam scheint es ihr keinen richtigen Spass mehr zu machen. Der Elan ist weg, den sie anfangs noch zeigte. Aber überere mehrere Monate zweimal am Tag immer wieder ja und nein sagen zu müssen, kann irgendwann auch nerven. Bald ist damit auch wieder Schluss und wird erst im nächsten Jahr weitergehen.
Wo Mala nun zwei Jahre weg ist, frage ich mich natürlich, wie es mit dem letzten noch verbliebenen Problemelefanten in Hamburg weitergehen wird. Vielleicht erinnert sich jemand, dass ich 2012 schrieb, dass Thura spätestens im Jahr 2014 gehen wird. Das Jahr haben wir nun. Ende 2013 sollte es wohl schon einmal so weit sein, es kam aber doch nicht zu einem Umzug. Aber das Jahr 2014 ist noch lang. Wir haben erst Anfang Juli. Es kann also noch viel passieren. Und Thura wird definitiv gehen, obwohl sie sich eigentlich recht gut integriert hat in den letzten Monaten. Aber sie hat immer wieder ihre Aussetzer.

Mala wird nie vergessen sein, dafür hat sie zu viele Spuren hinterlassen und dafür wird auch noch viel zuviel Werbung mit ihr gemacht. Nun, wo sie nicht mehr da ist, triumphiert sie endlich über ihre ärgste Konkurrentin.
Im Gegensatz zu Mogli hat die Elefantendame die Ehre erfahren dürfen, zu einer Romanfigur zu werden. Sie stand unter anderem Patin für die Figur Bertha in dem Thriller „Die Rollen des Seth“. Doch nicht nur in diesem Roman taucht sie auf, sondern auch in den folgenden Abenteuern der Isis Just-Reihe, dann immer als sie selbst.
Ja, Mala hat es geschafft – doch auf ihre Rückkehr wartet sie vergebens!

 

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Darf man Pferdefleisch essen?


Der Pferdefleischskandal hat sich nun auf siebzehn EU-Länder ausgeweitet. Nun gibt es von der Verbraucherministerin Aigner einen Zehn-Punkte-Plan, um weitere Lebensmittelskandale zu vermeiden. Aber was wird es bringen? Der nächste Lebensmittel-Skandal kommt bestimmt.
Mal überlegen, was war denn noch nicht an der Reihe? Wie wäre es mit Speiseeis? Ach nein, da gab es ja schon die Erkenntnis, dass das Eis mit gehärteten Pflanzenfetten gestreckt wird. Was also dann? Wieder Gammelfleisch oder doch eher was im Obst/Gemüse-Bereich? Na, wie wäre es mit einem Dünge- oder einem Hygiene-Skandal? Wir werden sehen, das nächste Jahr kommt bestimmt, denn in diesem Jahr haben wir bereits den Pferdefleisch-Skandal.
Tja, ich klinge ein wenig zynisch, das gebe ich zu. Aber ich kann das alles wirklich nicht mehr hören. Wir wollen alles billig, billig haben, Qualität kommt meist erst zum Schluss. Da brauchen wir uns doch wirklich nicht wundern, das so etwas passiert. Nun gut, wir können nun zu Bio-Lebensmitteln wechseln. Aber ist das alles wirklich bio und warum sehen die Haltungsbedingungen von Tieren oft nicht besser, manchmal sogar schlimmer, aus als bei konventioneller Haltung? Ja, es gibt verschiedene Bio-Siegel, wo auch auf die Haltungsbedingungen wert gelegt wird. Aber manchmal sind die doch noch ein wenig lasch. Und kennen wir überhaupt alle verschiedenen Siegel, die in ganz Deutschland existieren?
Sollten wir vielleicht nicht eher anfangen, uns von Insekten zu ernähren, wie es die WHO empfohlen hat? Aber wollen wir wirklich alle Heuschrecken, Mehlwürmer, irgendwelche Insektenlarven und noch andere Dinge, wirklich alle konsumieren? Wird da nicht wieder ein neuer Teufelskreis eröffnet? Insektenfarmen schiessen aus dem Boden und züchten jede Menge der kleinen Tierchen. Noch ist nicht genau erforscht, was bei einer weit größeren Züchtung als heute für Krankheiten kommen können. Und was würde passieren, wenn eine dieser Insektenfarmen mal ein Leck hat und die ganzen Heuschrecken entkommen? Sind dann unsere Ernten gefährdet?
Wir sollten wirklich einmal überlegen, wofür wir unser Geld ausgeben. Natürlich ist es in Zeiten der Inflation nicht leicht, aber wir können doch nicht immer nur auf der Billigspur leben. Irgendwann werden wir den Preis dafür zahlen müssen.
Empörung haben nun zwei Politiker auf sich gezogen, die sich dafür aussprechen, dass die Lasagne, in der Pferdefleisch festgestellt wurde, an die Bedürftigen abgegeben wird. Da haben sich nun die Hilfsorganisationen aufgeregt. Ich weiss gar nicht, was das soll. Wenn festgestellt wurde, dass das Pferdefleisch nicht gesundheitsschädlich ist, warum sollen dann die Produkte weggeworfen werden. In der dritten Welt verhungern immer noch genügend Menschen und wir gehen mit unseren Lebensmitteln um, als seien sie nichts, weil wir alles im Überfluss haben. Ausserdem sei jedem selbst überlassen, ob er die Produkte essen möchte, wo das Pferdefleisch festgestellt wurde oder nicht. Es soll ja niemand gezwungen werden.
Gut, es ist ein ungewöhnlicher Vorschlag, aber damit soll niemand verhöhnt oder erniedrigt werden, bloss weil er bedürftig ist. Es soll nur verhindert werden, dass die Produkte vernichtet werden, da sie nicht gesundheitsschädlich sind, aber eben zuzüglich zum Rindfleisch auch Pferd enthält. Das schmeckt man weder heraus noch sieht man es dem Fleisch an. Es ist sogar gesünder als jedes andere Fleisch. Aber es halten sich eben immer noch die Vorbehalte, dass man Pferdefleisch nicht essen will. Bis zum 19. Jahrhundert war es verboten, Pferdefleisch zu verzehren. Wie es in Kriegszeiten aussah, will ich gar nicht wissen, denn da war man froh, wenn man etwas zu essen hatte. Dieses Verbot Pferdefleisch zu verzehren stammt noch aus der Römerzeit und hielt sich bis in die Neuzeit. Also eine halbe Ewigkeit und noch immer gibt es Vorbehalte.
Warum das so ist, kann ich mir nicht erklären, wir essen doch auch ohne Gewissensbisse Rind, Schwein oder Geflügel. Wieso ist das Pferd so etwas Besonderes? In China essen sie sogar Hunde, allerdings gibt es dort auch kaum etwas, was sie nicht essen. Dort sind sogar Hühnerkrallen eine Delikatesse.
Also bevor die mit Pferdefleisch verunreinigten Produkte weggeworfen werden, obwohl sie geniessbar und nicht gesundheitsschädlich sind, soll man sie doch verteilen. Natürlich nur an diejenigen, die diese Produkte auch haben möchten.

Hat irgendjemand das Montagsspiel der Zweiten Liga gesehen? Mein Onkel hat sich vielleicht aufgeregt. Vor allem konnte er nicht glauben, dass St. Pauli bereits in den ersten fünf Minuten in Rückstand gerät – durch eine Standardsituation. Und dann passierte vonseiten der Heimmannschaft überhaupt nichts mehr. Irgendwie konnte man es vorausahnen, denn der HSV hatte schliesslich knapp mit 1:0 gewonnen. Und wenn der HSV gewinnt, verliert St. Pauli wie auch umgekehrt. Selbst Mala hatte auf eine Niederlage getippt. Dabei traut sie den Kiezkickern doch sonst immer einiges zu. Aber nicht gegen Köln.
Gestern bereits ging es für St. Pauli gegen den FSV Frankfurt. Elefantendame Mala bewies erneut den richtigen Riecher, als sie ganz optimistisch auf einen Sieg tippte. Wer hätte geglaubt, dass die Kiezkicker wirklich gegen den Viertplatzierten gewinnen würden? Ich war mehr als skeptisch, aber das alte Rüsseltier hat ja auch mehrmals bewiesen, dass sie mit ihren Vorhersagen richtig liegt. Und dann hat auch noch Malas Lieblingsspieler alle drei Tore geschossen. Da freut sie sich gewiss gewaltig. Aber ob die Euphorie bei den Kiezkickern anhalten wird? Noch sind sie nah an den Abstiegsrängen. Sie dürfen jetzt nicht wieder in den alten Trott verfallen, ansonsten wird das nichts und die Dritte Liga ist näher als gedacht.

Und noch etwas über Malas altes Zuhause. Ab dem 04. April läuft die vierte Staffel von „Leopard, Seebär & Co.“ in der ARD. Dieses Mal ging das recht schnell mit der nächsten Staffel. Knapp ein Jahr lag zwischen dem Ende der letzten Folge der dritten und dem Beginn der vierten Staffel. Zuvor waren es mehr als zwei Jahre gewesen. Ich bin nur gespannt, ob die etwas von Husseins Abtransport und etwas von der alten Elefantendame zeigen. Ansonsten interessiert mich diese Sendung überhaupt nicht. „Nashorn, Zebra & Co.“ war mir immer schon die liebste Sendung, da es „Pinguin, Löwe & Co.“ leider nicht mehr gibt.

Seit „Castle“ läuft kann ich mich immer weniger für die Serie erwärmen. Gestern die Folge war dann der Höhepunkt der Langeweile. Das war einmal eine meiner Lieblingsserien, jetzt frage ich mich wirklich, warum ich mir das eigentlich noch ansehe. Für mich ist die Serie gelaufen, aber da befinde ich mich wohl wieder in der Minderheit, wie ich vermute.

Seit etwa zwei Wochen sehe ich nun in der Suche immer wieder die Frage auftauchen, ob Markus Lanz Mitglied der Zeugen Jehovas sei. Tja, ich weiss wirklich nicht, wie das aufgekommen ist. Ich selbst habe keine Ahnung, ob an der Sache etwas dran ist. Habe es selbst mal recherchiert und nichts gefunden und bei meinen Kollegen kam auch nichts raus. Falls also jemand weiss, woher dieses Gerücht stammt, würde ich es gerne erfahren.

 

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