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Nicht hält für die Ewigkeit, vor allem keine Koalition


Und schon wieder ist eine Länder-Koalition gescheitert. Die wievielte ist das eigentlich? Es kommt mir beinahe so vor, als ob keine einzige Landesregierung es mehr schafft bis zum Ende der Legislaturperiode durchzuhalten. In Schleswig-Holstein war es so, in Hamburg, im Saarland und nun auch in Nordrhein-Westfalen. Bloss die Bundesregierung, die hält, egal worüber sie sich auch erzürnen, wie eben bei einem geeigneten Nachfolger für Wulff.
Für die FDP soll die Wahl in NRW ja zur Bewährungsprobe werden. Aber als erstes steht da wohl die Wahl im Saarland an, die nächste Woche Sonntag stattfindet. Noch ist die FDP im saarländischen Landtag vertreten. Nach dem Bundestrend dürfte dies nach der Landtagswahl nicht mehr so sein. Aber warten wir erst einmal ab, was geschehen wird.
Aber wieso halten die Koalitionen nicht mehr? Früher ist es mir nie so vorgekommen, dass es vorzeitige Wahlen gab, weil eine Koalition zerbrochen war. Eventuell trügt mich meine Erinnerung, aber ich glaube kaum, das dem so ist. Man kann sich nicht mehr zusammenraufen, wenn es eine Meinungsverschiedenheit gibt, sondern drängt gleich auf Trennung. Warum ist man dann überhaupt zusammengegangen? Alles Zweckgemeinschaften, damit man regieren kann. Aber das kennt man ja auch aus dem richtigen Leben. Da sind Leute auch nur „befreundet“, weil sie voneinander profitieren.

Am morgigen Tag wird Horst Seehofer, der derzeitige Bundespräsident oder besser gesagt die vorübergehende Vertretung, seinen Posten abgeben an den neuen Bundespräsidenten. Wer das sein wird? Nun, dieses Mal wird es kein Kopf-an-Kopf-Rennen geben wie beim letzten Mal. Im Grunde genommen gibt es praktisch nur einen Kandidaten: Joachim Gauck. Seine Gegenkandidaten Beate Klarsfeld wurde von der Linken aufgestellt, weil die mit Gauck nicht zufrieden sind – vor allem wurden sie nicht gefragt.
Jetzt wird der Bundespräsident werden, der es schon 2010 hätte werden sollen. Wenn Gauck damals gewählt worden wäre, hätten wir uns den ganzen Ärger mit Wulff sparen können und vor allem jede Menge Geld, das er dem Staat nun kostet.
Zweifel gegen Gauck gibt es dennoch zuhauf. Er hätte nur ein Thema, was aber in der heutigen Zeit ein wenig einseitig sei: Freiheit. Ich finde es immer noch wichtig, bloss auf Deutschland selbst bezogen ist es vielleicht nicht wirklich passend. Aber im Bezug auf andere Länder ist es schon passend. Also für Deutschland sollte Gauck sich was anderes suchen, vielleicht Integration, wo er ja immer noch dafür gerügt wird, dass er Thilo Sarrazin teilweise recht gab.
Und wenn man die Leute fragt, was Gauck als erstes tun sollte, dann gibt es nur eine Antwort: Sich scheiden lassen und seine langjährige Lebensgefährtin heiraten. Würde sich im Ausland besser machen. Das mag stimmen, aber ansonsten auf Deutschland bezogen ist mir das regelrecht egal. Wir sind ein modernes Land, da müsste das ja wohl niemanden wirklich interessieren.

Kennt ihr Kinder? Also nicht die kleinen menschlichen Wesen, die immer Krach machen und genau dann zu kreischen anfangen, wenn sie direkt neben einem stehen, so dass einem die Ohren klingeln. Nein, ich rede von der Schokoladen-Serie Kinder von Ferrero. Unter anderen gibt es von der ja auch die Überraschungseier, deren momentaner Inhalt nicht wirklich berauschend ist. Wie ich finde. Aber das ist eine andere Sache. Jedenfalls habe ich im Fernsehen erst die Osterreklame gesehen, einen Tag später folgten die normalen Schoko-Sachen. Also bei den Überraschungseiern könnte ich es ja noch verstehen, wenn es eine neue Serie geben würde, die aber erst im August kommen wird. Welche es sein wird? Tja, die Gerüchteküche brodelt und redet was von Happy Hippos im Dschungelcamp, aber genaues weiss man nicht. Wird ein ziemliches Geheimnis drum gemacht. Aber die normalen Schokosachen werden wohl nicht mehr gekauft, oder was ist der Grund? Wenn mal für diese Kinderriegel Reklame gemacht wurde, dass ist ja noch normal oder aber für Milchschnitte oder dieses Kinder Pingu. Aber für alle Produkte gleichzeitig? Soll damit die Palette bekannt gemacht oder der Verkauf angekurbelt werden? Vielleicht wird es wirklich nicht mehr gekauft, weil es im Geschmack viel zu süss ist. Jedenfalls finde ich das. Kann schon die Schokolade der Überraschungseier nicht essen, weil die so übertrieben süss ist, dass ich mich bald übergeben muss.
Ja, ich bin ein extremes Beispiel, mag kaum Süsskram. Selbst Eis ist mir zuwider, weil ich es meist nicht mag, weshalb ich auch nur so was wie Zitrone esse, wo die Säure grösser ist als das ich den Zuckercoleur bemerke.
Und wer isst nun diesen ganzen Süsskram? Schokoladensüchtige? Kinder? Ich weiss es beim besten Willen nicht, denn ich mag es einfach nicht. Wie ich schon mal schrieb: An mir würde die Süßkramindustrie pleite gehen. Und im Übrigen scheine ich wohl auch der einzige zu sein, der völlig ausgehungert in einen Supermarkt gehen kann und trotz nicht vorhandenem Einkaufszettel nur das kaufe, was ich auch haben will. Ich kaufe nicht mehr ein, denn dazu bin ich einfach zu geizig.
Und warum ich nun keine Süssigkeiten mag? Also ein Verbot in meiner Kindheit gab es nicht. Wir hatten auf dem Tisch immer eine Schale (nicht Schalke) mit Süssigkeiten stehen. Aber ich habe mich dafür nie interessiert.

Erinnert sich noch jemand an den Prozess gegen Demjanjuk, der als KZ-Wachmann im Vernichtungslager Sobibor im Dritten Reich tätig gewesen war? Ich hatte mich damals wirklich gefragt, warum dafür noch Steuergelder verschwendet werden, der Mann war doch schon fast scheintot. Die Frage nach den Kosten hat sich nun erledigt, denn er ist gestorben. War ja nach seiner Verurteilung eh nicht in ein Gefängnis gekommen, sondern in ein Seniorenheim, wo er nun starb.

Syrien kommt weiter nicht zur Ruhe. Der Jahrestag der Proteste wurde vor kurzem begangen, aber was hat sich in diesem ganzen Jahr getan? Menschen sind gestorben, sterben immer noch. Unschuldige werden umgebracht, Frauen und Kinder. Nun gab es in Damaskus mehrere Bombenanschläge, wo etliche Menschen verletzt und etwa 30 getötet wurden.

 
 

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Das Killergemüse schlägt zurück


Die EHEC-Welle reisst einfach nicht ab. Experten hatten bereits ein abflauen der Ansteckungsfälle prophezeit, aber momentan kehrt sich das eher ins Gegenteil um. Die Krankenhäuser sind voll und man muss nicht nur fürchten an EHEC zu erkranken bzw. es schon zu haben. Nein, es droht einem noch weit schlimmere Gefahr mit HUS. Das wird dann richtig tödlich. In Hamburg versucht man das mit einem Medikament einzudämmen, welches im letzten Jahr gute Dienste erwiesen hatte. Aber ob es wirklich hilft? Nichts genaues weiss man nicht.
Dafür reisst diese ewige Hysterie nicht ab. Da man immer noch nicht genau weiss, ob es sich nun nur um spanische Gurken handelt oder sogar auch noch um anderes Gemüse wie Tomaten, ist der Verbraucher natürlich mehr als verunsichert und greift im Supermarkt oder Discounter kaum noch zum Gemüse. Folglich ist das nun zum vergammeln verurteilt. Es wird schon heruntergesetzt bevor es richtig ungeniessbar wird. Da fällt mir ein, ob die Zoos dann nicht ihr Gemüse billiger bekommen könnten? Fragen einfach bei den Supermärkten oder den Gemüseanbauern an, ob es was für sie gibt. Die  – Supermärkte Anbauer – müssten doch froh sein, wenn sie ihr Gemüse noch loswerden. Das Gemüse müsste dann nur gut gewaschen werden, denn dann sollen angeblich die Erreger verschwunden sein. Oder es wird gleich auf eine Temperatur von 70 Grad erhitzt. Salat kann man in gewisser Weise auch kochen, wenn es sein muss – bloss sind dann wahrscheinlich die ganzen Vitamine weg, aber wenn man den vor dem Essen auch erst einmal hundertmal gewaschen hat, sind die auch weg – und dann zu einem Brei verarbeiten. Wäre doch mal eine Überlegung. Nicht nur für die Zoos, sondern auch für die ganze Allgemeinheit. Aber stattdessen vergammelt das Gemüse in den Regalen der Supermärkte. Alle haben Angst, aber wenn ich mich von dieser Angst beherrschen lasse, habe ich verloren. Also kaufe ich weiterhin das, was ich für richtig halte. Allerdings fasse ich das Zeug nur noch mit Plastikbeutel an, wenn ich etwas anfasse, um es in einem Beutel zu stecken. Zu Hause wird das gekaufte Gemüse sofort gewaschen und anschliessend, wenn ich es dann verwende, erhitzt.
Die Tomaten, die ich letzte Woche gekauft hatte und vor der grossen Warnung auch zwei verspeiste, musste ich als Sugo einkochen. Regina erlaubte nicht, dass ich noch eine weitere davon ass. Die hat die Hysterie voll erwischt. Dabei waren die Tomaten so verdammt aromatisch, obwohl es sich um holländische gehandelt hatte. Aber mein ganzes Reden nützte nichts. Ich stand vor der Wahl: Kochtopf oder Mülleimer. Und so was kann man doch nciht wegschmeissen. In anderen Ländern leiden die Hunger und ich schmeisse was weg, weil es potentiell verseucht sein könnte.
Obwohl ich zwei Tomaten gegessen habe, geht es mir mir noch gut. Und wenn die wirklich was hatten, wird sich das in ein paar Tagen zeigen. Und wenn nichts ist, bin ich eben davongekommen. Aber noch werde ich keine Jubelsprünge veranstalten, denn schliesslich heisst es nicht umsonst: Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Also halte ich mich zurück.

Bei den Kernkraftwerken ist man immer noch fest entschlossen, sie alle abzuschalten. Bis 2022 soll dies nun der Fall sein. Bin mal gespannt, wieviel der Strom dann kosten wird. Die Studien sagen ja alle immer was anderes. Eine sagen, es werden pro Kilowattstunde (Kwh) nur 0, irgendwas Cent sein, während andere von mehreren Cent im einstelligen oder sogar zweistelligen Bereich sprechen. Aber es hängt immer davon ab, wer denn nun die Studie in Auftrag gegeben hat. Doch ich glaube, uns sollte klar werden, dass es sich nicht nur um wenige Centbeträge handeln wird. So viel Energie, wie Deutschland braucht, können wir gar nicht mit erneuerbaren Energien erzeugen. Erst einmal müsste halb Deutschland mit Windrädern vollplakatiert werden, wo uns dann die UNESCO wieder irgendwelche Weltkulturerbetitel aberkennt. Und dann müsste auch noch beinahe jedes Haus Solarzellen auf seinem Dach installieren. Dann könnte eventuell der Energiehunger bewerkstelligt werden, jedenfalls im Sommer. Wie es dann im Winter aussehen wird, wenn die alle so kalt sind wie anno 2010, dann gute Nacht. Aber dann haben wir ja noch unser Ersatz-Kernkraftwerk. Denn eines soll erhalten bleiben, um im Notfall ans Netz geschaltet werden zu können. Und wer sind dann die Arbeitskräfte? Und vor allem, wie lange wird das dauern bis das KKW eigentlich hochgefahren ist? Das wird doch nicht im Standby-Modus betrieben werden. Da könnte es doch gleich am Netz bleiben. Im übrigen bin ich ja dafür, dass das Ersatz-KKW unser aller beliebtes Pannen-KKW Krümmel wird. Gut, diesen Satz bitte nicht ernst nehmen, aber welches KKW soll es denn werden?
Die Brennelemente-Steuer bleibt, auch wenn es dann gar keine KKWs mehr gibt bis auf das eine. Tja, wenn man Geld braucht, dann holt man sich das eben, auch wenn es das besagte schon gar nicht mehr gibt.
War irgendjemand auf einer dieser besagten Anti-Atomkraft-Demos? Das einzige, was ich mitbekommen habe, waren Demonstranten, die auf ihren Treffpunkten auf andere warteten und es kam einfach keiner. Vielleicht bin ich an den falschen Plätzen vorbeigegangen, denn später sollen es ja doch einige gewesen sein. Allerdings war die Anfangsmenge grösser als der Rest, der am Zielpunkt ankam. Soviel zum Durchhaltevermögen der Demonstranten. Aber wenn man die wieder gesehen hat, war das genau mal wieder die Altergruppe, die bei Brokdorf auch schon dabei gewesen ist. Und dann eben deren Enkel. Das Mittelalter war kaum vertreten, wie ich es schon bei den ganzen Anti-Atomkraft-Demos zuvor verzeichnen konnte.

Ach ja, im allseits bekannten KKW Fukushima hat es mal wieder eine Panne gegeben. Das ist ja Krümmel und Brunsdorf zusammen, allerdings nur noch weit schlimmer. Bemerken die doch einfach nicht, dass das Kühlaggregat ausgefallen wird. Erst durch einen Rundgang – oder wars eine Routine-Kontrolle? – fiel ihnen das auf. Aber dennoch brauchte es noch einige Zeit, bis dann endlich wieder das Küglaggregat funktionierte. Vor Japan verliere ich immer mehr den Respekt. Wie kann man nur so hilflos sein? Und ich bin immer noch der Überzeugung, dass die damals nicht schnell genug die Borsäure hinzugefügt haben. Sonst wäre das alles nicht so schlimm geworden.

 
 

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Die Gurke des Bösen


Da habe ich in meinem vorherigen Eintrag in der Überschrift wohl ein wenig übertrieben. Denn natürlich handelt es sich bei EHEC nicht um einen Virus, schliesslich weiss man, dass Escherichia Coli ein Bakterium ist. Aber „Killervirus“ klang nun weit besser als „Killerbakterium“. Aber genug der Panikmache, denn endlich ist der Gefahrenherd gefunden worden, der EHEC auslöst. Es handelt sich um spanische Gurken, die im Hamburger Grossmarkt umgeladen wurden. Dort sollen einige Paletten zu Boden gestürzt sein. Es sollen sich nicht nur um Gurken, sondern auch um andere Gemüsesorten handeln. Aber welche und kommen die auch, wie die Gurken, aus Spanien? Und waren die Verunreinigungen schon dran, als die Gurken aus Spanien kamen. Von den Spaniern wird das bestritten, was natürlich nicht zu verdenken ist.
Begonnen hatte es mit der Panikmache, dass man kein Gemüse aus Norddeutschland mehr essen sollte. Da fehlte nur der Vorsatz, nicht in Norddeutschland angebautes Gemüse, denn das ist nicht betroffen. Diese Nachricht hat aber dafür gesorgt, dass sämtliches norddeutsches Gemüse wieder den Heimweg aus ganz Deutschland antreten durfte, weil es nicht abgenommen wurde. Die Verluste kann man sich vorstellen. Und dann sind es spanische Gurken, wobei TOmaten auch immer noch als potentiell gefährdet gelten. Wenn ich das früher gewusst hätte, hätte ich nicht noch neue Tomaten gekauft und diese gegessen. Noch habe ich nichts, aber bis zum Ausbruch sind es sieben bis 14 Tage. Sprechen wir uns also nächste Woche wieder, um zu sehen, ob es mich nun auch erwischt hat.
Man könnte langsam damit beginnen, um von einer Epidemie zu sprechen. Denn darauf läuft es irgendwie hinaus. Mehr als dreihundert Menschen sind nun schon erkrankt und der genaue Auslöser ist immer noch nicht gefunden worden. Wenigstens hat man herausgefunden, um welchen EHEC-Erreger es sich eigentlich handelt. Und da wird es dann auch schon gruselig, denn es ist ein mutiertes Bakterium.
Regina ist in regelrechte Panik verfallen. Ich darf überhaupt kein einziges Gemüse mehr kaufen – schon gar nicht Gurken. Die kann man abwaschen und zur Not kocht man es eben. Ich will schon seit langem mal Schmorgurke essen. Die Bakterien werden dann gar nicht mehr leben.
Aber wenigstens ein Thema, dass von einem ganz anderem ablenkt. Nämlich der Tatsache, dass nur noch vier Kernkraftwerke am Netz sind und Deutschland nun den mehrheitlichen Strom aus Frankreich und Tschechien bezieht. Von einem Stromexportland, zum Stromimpoteur. So schnell kann es gehen. In Europa schüttelt die MEhrheit nur den Kopf und fragt sich, was Deutschland da eigentlich veranstaltet. Sollte uns nicht Italien als mahnendes Beispiel dienen, dass es ohne Kernkraftwerke nicht geht? Die haben nach Tschernobyl auch auf KKWs verzichtet. Und wohin hat das geführt? Sie mussten teuren Strom aus Frankreich importieren. Deshalb ist Italien jetzt wieder darauf aus, neue KKWs zu bauen. Also, Deutschland scheint isoliert zu stehen mit seinem Vorsprung, alle KKWs links liegen zu lassen und nur noch auf erneuerbare Energien zu setzen.
Wind- und Sonnenenergie werden niemals ausreichen, um Deutschland mit Strom zu versorgen. Wir sind von der SOnne nun mal nicht gerade verwöhnt. Und der Wind wird auch nicht immer so wehen, wie er soll, damit Strom produziert werden kann. Wenn es zu sehr stürmt, dann müssen die Windräder abgeschaltet werden, bei wenig Wind braucht man sie auch nicht anschalten. Ein Teufelskreis. Und die Landschaft verschandeln sie auch noch. Genauso produzieren sie gar nicht genug Strom, um ein KKW wirklich ersetzen zu können.
Aber ich bin immer noch dafür, dass in der Sahara Solarparnelle aufgestellt werden, die Arbeitslosen müssen die dann täglich vom Sandstaubt befreien und wir kriegen mit wunderbaren Unterwasser- und Überlandleitungen dann den Strom aus Afrika. Klingt das nicht wunderbar? Vor allem sind die Arbeitslosen dann auch weg aus der Statistik und in Deutschland würde praktisch Vollbeschäftigung herrschen.
Oder aber CO2-Speicherung. Die ist doch auch wunderbar. Vor allem weiss man gar nicht, was eigentlich alles passieren kann durch diese Speicherung. Aber schnell das mal machen, denn irgendwie muss das CO2 der Kohle- und Gaskraftwerke ja verschwinden. Und in die Luft sollen sie wenn möglich nicht entweichen, denn so erreicht Deutschland seine Klimaziele nicht. Aber diese Ziele werden ohnehin nicht erreicht, wenn Deutschland wirklich nicht mehr auf die Kernkraft setzt, sondern nur noch erneuere Energien bevorzugt. Solange mit den erneuerbaren Energien nur ein niedriger Prozentsatz an Strom produziert wird, ist es aussichtslos, auf Kernkraftwerke zu verzichten.
Aber es scheint so, als ob Frau Dr. Merkel (Physik) sich lieber wie das Fähnlein nach dem Winde dreht, als auf potentielle Wählerstimmen zu verzichten. Nachdem die CDU nun auch noch in Bremen an Stimmen verloren hat, muss sie weiteres Ungemach fürchten. Aber in Bremen haben die Grünen ja vor allem von den Neuwählern, den 16 und 17jährigen die Stimmen bekommen. Die sind noch leicht beeinflussbar. Also nicht alle, aber die meisten schon.

Ich soll noch mal ein wenig Werbung für den Ersatzelefanten von Jenala machen. Am 08. Juni feiert dieser sein 45jähriges Heimatjubiläum. Und da dies sehr wahrscheinlich nicht gefeiert wird, hat sich Jenala eben in den Kopf gesetzt, dass im Namen der Elefantenkuh doch gefeiert wird. Deshalb hat sie ihr mal wieder ihre Stimme geliehen und macht nun Werbung, dass auch viele nach Hamburg in den Tierpark gehen. Am 08. Juni, der Elefant steht im dritten Gehege – Bullengehege – und hört auf den Namen Mala. Nächstes Jahr feiert sie dann ihren fünfzigsten Geburtstag. Der wird aber sehr wahrscheinlich wegen der beiden neugeborenen Jungtiere untergehen. Also, wer am 08. Juni Zeit hat, sollte mal die alte Mala besuchen, wenn er will. Sie freut sich über jede gesunde Leckerei. (Gut so, Jenala? Alles weitere kannst du auf deinem Blog machen.)

 
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Verfasst von - 28. Mai 2011 in Kultur, Real life, Technik

 

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Zensus 2011 – Nichts als die Wahrheit?


Heute ist der Tag der Tage: Heute ist Stichtag für den Zensus 2011.
Morgen werden die Sachen für die Gebäudebefragung in der Post liegen. Da werden alle Besitzer gefragt, also auch der nette Nachbarn von nebenan. Die Haushaltsbefragung schliesslich muss nur von einigen ausgewählten Personen beantwortet werden, wie mir. Dazu wird irgendwo ein Schnösel kommen und mich befragen wollen. Doch der kann noch so sehr behaupten, dass ich das mit ihm auszufüllen habe. Das brauche ich nicht. Ich kan die Zettel an mich nehmen, ihm oder ihr einen schönen Tag wünschen und die Fragen online beantworten. Das kostet mich keinen Cent, ausser die IP-Adresse meines Rechners, weshalb ich das flugs in der Redaktion erledigen sollte. Dafür werden alle Verständnis haben. Aber was die alles wissen wollen. Habe ja schon mal davon berichtet. Am besten, man lässt sich, nur mit einer Unterhose bekleidet, ablichten. Denn genauso ist der Fragebogen. Man zieht sich aus bis auf die Haut. Ich habe weder Facebook- noch sonstige Accounts, wo ich was über mich preisgebe. Da werde ich das da gerade machen. Also schnell irgendwas ankreuzen oder schreiben, was mir gefällt. Doch halt, darf ich falsche Angaben machen?
Wer falsche Angaben macht, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Wie aber können die Auswerter dieser Fragebögen wissen, dass ich etwas falsches angegeben habe? Also ist es hier mit dem Datenschutz wohl doch nicht so weit her, auch wenn das gerne behauptet wird. Aber es ist doch klar, dass Ding hat eine Nummer, die ist mir direkt irgendwie zugestellt. Und aufgrund dieser Nummer können sie die Daten von mir mit meinen Daten vom Amt vergleichen.
Was ist aber, wenn die jetzt Fehler bei mir finden sollten? Könnte ich dann nicht behaupten, ich hätte mich verklickt und das nicht bemerkt. Denn wissenschaftlich erwiesen ist schließlich, dass der Mensch am PC viel oberflächlicher liest. Also habe ich das eben nicht gemerkt. Jawohl, darauf werde ich mich beziehen. Geht die doch nichts an, welcher Religion ich angehöre, ob katholisch oder evangelisch oder sonst was. Für die Befragung bin ich strenger Atheist, gerade im Urlaub und auch sonst nicht da. Außerdem gelte ich wohl irgendwie auch als Zuwanderer. Schließlich bin ich weder hier geboren, noch die ersten Jahre zur Schule gegangen. Eigentlich waren es die letzten fünf Jahre. Die werden meinen Bericht garantiert verdächtig finden. Denn meine Eltern sind nicht zugewandert, nur ich bin es. Oder bin ich dann nicht zugewandert? Keine Ahnung, also weiss ich nicht, was ich da nur hinschreibe oder ankreuze.
Ich lasse mir von der EU und auch erst recht nicht von der Bundesrepublik Deutschland vorschreiben, was ich da zu beantworten habe.
Jenalas Cousin hat vor wenigen Wochen von der Finanzbehörde seiner  Stadt einen Fragebogen bekommen, wo er sich über sein Internetverhalten bezüglich der Behörden äussern sollte. Erst hielt er es für die Aufforderung zu einer Steuererklärung und dann für eine Spionieraktion von ein paar Nachbarn. Die reden nämlich über ihn und vermuten, dass er arbeitslos sei. Jenala fand den Verdacht berechtigt, schliesslich arbeiten die Nachbarn bei der Finanzbehörde. Bloss haben sie bei Jenalas Cousin gerade den falschen ausgewählt. Der geht nur ins Internet, wenn er muss – zwecks Uni -, mit der Behörde hatte er bis auf Ausweis- und Passverlängerung noch nie zu tun, und auch sonst beantwortet er solche Fragen nicht. Da er nicht erkennen konnte, ob der Fragebogen verpflichtend sei, hat er ihn in den Müll geschmissen. Amüsant fand er ja noch, dass es angeblich anonym sei, aber man könne bei einem Gewinnspiel mitmachen. Was nützt einem der anonyme Fragenbogen, wenn direkt dabei ein Bogen liegt, wo Name und Adresse vermerkt ist. Ausserdem soll im Schreiben gestanden haben, dass sich der Fragebogen vor allem an Menschen jenseits der fünfzig richten würde. Und so weit ich weiss, ist Jenalas Cousin noch nicht einmal halb so alt.

Und wo ich gerade bei Jenalas Cousin bin. Jonas, ist bekanntlich ein Fan des FC St. Pauli. Da schmerzte ihn die Klatsche vom Samstag gegen die Bayern besonders: 1:8, wahrscheinlich die höchste Niederlage des Vereins, oder geht es noch schlimmer? Jonas hat ja schon das letzte Mal, als ich Jenala besucht habe, gesagt, dass St. Pauli genauso enden werde wie anno 2002. Ich war damals skeptisch, aber jetzt muss ich ihm völlig recht geben. Habe ein wenig recherchiert und herausgefunden, dass St. Pauli in der Saison 2001/02 sang- und klanglos auf Platz 18 nach einer Saison in der Ersten Liga abgestiegen ist. Danach gab es einen Durchmarsch in die damalige Regionalliga – was heute die Dritte Liga wäre. Aber bei dem jetzigen Trainer sei das auch kein Wunder. Schliesslich würde die Mannschaft so spielen, wie er gespielt hat. – Habe ich schon mal erzählt. – Holger Stanislawski galt in den Achtziger Jahren als grosses Talent in Hamburg und soll in jeder Hamburger Auswahl mitgespielt haben, im Gegensatz zu Stefan Effenberg. Allerdings war letztgenannter ehrgeiziger. Und so kann man sagen, dass Stanislawski seit 1985 nichts dazugelernt hat und ein ewiges Talent blieb. Deshalb gibt ihm Jonas auch nur bis Dezember bei Hoffenheim. Dann wird er in der Versenkung verschwinden. Mitsamt Co-Trainer und Putzfrau.
Aber 1:8 ist vielleicht eine Klatsche. Ich habe in der Sportschau das Spiel gesehen. Da hätte genauso gut der Torwart – Kessler – auch ganz alleine auf dem Spielfeld stehen können. Die Mannschaft ist so was von vorgeführt worden. Und Bayern ist jetzt tatsächlich dritter und peilen nun auch noch den zweiten Tabellenplatz an. Hannover hat ja leider verloren. Warum nur haben die Bayern immer mehr Glück als Verstand?

Bei Osama bin Laden sind ja Videos von ihm gefunden worden. Da wurden wohl nun welche veröffentlicht. Jedenfalls sieht bin Laden auf den Videos aus wie ein alter Mann. Gut, je länger man ihn nach dem 11. September sah, da schien er immer mehr zu altern. Aber dennoch glaube ich immer noch nicht, dass bin Laden tot ist. Traf beim Einkaufen einen Afghanen, der auch nicht daran glaubt, dass bin Laden tot ist. Aber so lange die USA dieses „Erfolgserlebnis“ feiert, sollte man nichts weiter darüber sagen. Oder können wir das Gegenteil beweisen? Leider nein.

Und zum Schluss noch eine wunderschöne Nachricht. Hier im Münchener Tierpark Hellabrunn ist am Freitagabend ein kleiner Elefantenbulle zur Welt gekommen. Zwar nur ein Bulle, aber immerhin scheint das Kälbchen gesund und munter zu sein. Das freut mich natürlich. Nächstes Jahr wird es ein Doppelpack in Hamburg geben sowie einmal in Leipzig. Wegen des Doppelpacks wird Jenalas Ersatzelefant sehr wahrscheinlich seinen fünfzigsten Geburtstag auf dieses Jahr verlegen, damit ihr nicht die Show gestolen wird, wie sie ausrichten lässt. Nächsten Monat feiert sie erst einmal 45 Jahre Ankunft in Hamburg. Erdnüsse und süsse Äpfel wünscht sie sich zu ihrem grossen Fest. Und eine dicke Sahne-Quarktorte.

 

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