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Mit Streik in die roten Zahlen


Droht jetzt wieder ein Streik der GDL? Da werden ihnen immer weiter Angebote vorgelegt und die Gewerkschaft sagt immer nur ein Wort: Nein!
Und um den Druck weiter auf die Deutsche Bahn zu erhöhen, wird eben gestreikt. Ganz ehrlich, je mehr gestreikt wird, desto schlechter ist das für das Unternehmen und natürlich für den Gewinn. Das kann man gut bei der Lufthansa sehen, wo die Piloten nun schon seit einem Jahr immer wieder gstreikt haben. Natürlich sind die schlechten Zahlen nicht alleine auf die Streiks zurückzuführen, aber es hätte auch ein wenig positiver ausfallen können, wenn es diese Streiks nicht gegeben hätte. Und es ist verständlich, warum die Lufthansa sich so ungenügende Ideen für die Pensionen ausgedacht hat. Denn irgendwann werden diese Kosten dem Kranich die Federn kosten. Denn je mehr Piloten in den Ruhestand gehen, desto mehr muss die Lufthansa blechen.
Zurück zur Bahn und zur GDL. Da wird es in nächster Zeit wohl zu keiner EInigung kommen. Aber man hat als Otto Nomalverbraucher inzwischen auch das Gefühl, dass die GDL unbedingt streiken will. Die hat noch zuviel Geld auf ihren Konten, das sie unbedingt loswerden will. Also wird gestreikt – ohne Rücksicht auf Verluste. Denn wir als Kunden sind verärgert und weichen auf Flugzeug, Bus und Auto aus. Und je weniger Gewinn, desto mehr Einschnitte muss die Firma am Ende machen.
Ich habe nichts gegen Streiks, aber irgendwann muss mal Schluss sein. Vor allem bei der Bahn. Natürlich könnte man sich da fragen, ob die Bahn einfach nicht fähig ist, der GDL ein Angebot zu machen, was die anstandslos annimmt. Oder ist die GDL eine geldgierige Gewerkschaft? Nichts genaues weiss man nicht, nur dass es wahrscheinlich zu einem erneuten Streik kommen wird.

Seit Wochen warte ich nun auf die Nachricht, dass die ARD-Serie „Unter Gaunern“ abgesetzt wird. Leider ist sie immer noch nicht gekommen. So eine überdrehte Serie, die nicht einmal besonders originell ist, sollte nicht in die Verlängerung gehen. Anders sieht es da bei „Monaco 110“ aus. Die Serie wird verlängert, aber nicht für die ARD, sondern den BR. Na gut, besser als nichts. Dennoch sehr enttäuschend von der ARD, dass sie dieser Serie nicht mehr zutraut. Aber die haben auch immer wieder „Akte Ex“ und „Morden im Norden“ in die Verlängerung geschickt, obwohl die Serien nie besonders gut waren und je weiterer Staffel immer schlechter wurden. Aber es wurde immer noch geguckt. Eine Serie scheint sich wohl auch im Giftschrank der ARD zu befinden, weil sie angeblich beim Testpublikum durchgefallen ist: „Der Mama“. An sich klang die Handlung der Serie nicht schlecht, aber es kommt immer darauf an, wie so etwas umgesetzt wird. Und da hat es oft an den Büchern gehapert. „Koslowski & Haferkamp“ ist eine Serie, die zu Beginn keine guten Bücher hatte. Das rächte sich und die Zuschauer blieben aus. Dabei war es eine Serie mit Potential, nur leider hatte die ARD nur ihre Quoten im Kopf. Also Ende nach Staffel eins. Genauso war es bei „Fuchs und Gans“. Hier soll es der SWR gewesen sein, der die Reissleine gezogen hat. Aber die Serie war gut, wenn anfangs auch ein wenig seltsam. Dennoch Schluss. Der Serie trauern heute immer noch einige hinterher, nicht nur ich allein.
Der Höhepunkt ist nun „Monaco 110“, das nicht besonders gut in der ARD lief, aber was läuft schon um zehn vor sieben auf der ARD erfolgreich? Für „Verbotene Liebe“ wird seit Wochen immer Reklame gemacht, dennoch ist die Quote mehr als mies. Ob die Serie überhaupt fortgesetzt wird bei gleichbleibender Schwäche muss wohl fraglich bleiben.
Die ARD sollte endlich ein wenig mehr Atem haben bei Serien, die nicht gleich einschlagen wie eine Bombe. Selbst „Hubert und Staller“, die anfangs recht erfolgreich waren, schwächeln in dieser Staffel ausserordentlich. Aber es ist immer noch die erfolgreichste Serie im ARD-Vorabend, wenn man mal von diesem „In aller Freundschaft“-Spin off am Donnerstag aussieht. Wer das guckt, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Aber inzwischen schwächelt selbst das.
Ein Überraschungserfolg gelang dienstags mit dem Start der „Rentnercops“. Eine wunderbar geschriebene und liebevoll gemachte Serie. Startete fulminant, sackte dann ab, aber ist von der Quote eher momentan erfolgreicher als „Hubert und Staller“ – wenn die nicht gerade mal wieder wegen Sport ausfallen.
„Rentnercops“ ist eine Serie, die man immer wieder gerne sieht. Gute Schauspieler, wenn auch bis auf Tilo Prückner udn Wolfgang Winkler die restlichen Darsteller eher Unbekannte sind. Dann ein paar immer wiederkehrende Elemente. Da ist einmal der eingeklemmte Mantel, der immer in der Autotür hängebleibt, oder der geschälte Apfel, wo erst einmal die Schale gegessen wird. Und natürlich die Rumpelkammer, die auch als Denkzentrale dient.
Dieser Serie wird hoffentlichlich um eine weitere Staffel verlängert werden – verdient hätte sie es. Übrigens könnte auch die Facebook-Seite mal gepflegt werden. Niemand kümmert sich darum, dabei wäre es bei der Serie genauso angebracht, wie etwa bei „Unter Gaunern“ oder den anderen „Heiter bis tödlich“-Serien.

In England hat das Warten endlich ein Ende. Herzogin Catherine hat eine Tochter zur Welt gebracht. Damit haben die wettwütigen Briten ausnahmsweise recht gehabt mit ihrer Vermutung. Und ich habe am Montag etwas zu Schreiben. Seit unser Adels-Experte krank ist, muss ich mich um diese Seite kümmern. Ich kenne mich eben aus in den europäischen Königshäusern. Habe ich nun eine eigene Rubrik -vorläufig. Soll ich mir jetzt schon was überlegen? Nö, mache ich nicht. Indirekt haben wir schon etwas vorbereitet, das wird jetzt gross aufgemacht und fertig. So läuft das manchmal. Aber ich werde nicht anfangen, wie andere meiner Kollegen, in meiner Freizeit für die Zeitschrift was vorzubereiten. Meine Freizeit ist und bleibt mir heilig!

Elefantdame Mala geht es schon viel besser. Nachdem man einen Schrecken bekam, weil die Fütterung ausfiel, da es ihr nicht besonders ging, geht es ihr nun wieder gut. Wie es eben einem Elefanten geht, der in diesem Jahr 53 Jahre alt wird. Es stimmt schon, dass man bei Mala immer an das Schlimmste denkt, wenn man hört, sie sei krank. Aber sie ist nun mal nicht mehr die Jüngste und war in den letzten Jahrzehnten eigentlich nie besonders schwerkrank. Konnte sie sich auch nicht leisten, weil Hussein das sofort ausgenutzt hätte. Aber es gab in den letzten Jahren ihres Zusammenlebens mit dem alten Pappsack schon ein paar Blessuren, die etwas schwerwiegender waren. Auch hatte er mal versucht, sie in den Graben zu schieben. Aber Mala, ganz schlaue Kuh, setzte sich einfach auf ihren Hintern.
Jenala ist jedenfalls erleichtert, dass es der alten Dame wieder bessergeht.
Interessant war zu sehen bzw. zu lesen, wie gross das Interesse am Wohlergehen der Elefantin war. Immer wieder kamen besorgte Anfragen, wie es Mala denn gehe.
Was Mala denn nun genau hatte, ist nicht bekannt. Vielleicht hat sie sich nur einfach zuviel an old Ranis Futter bedient. Oder eben ein kleines Alterswehwehchen. Alles ist möglich.
Aber Mala ist niemand, die sich in ihrer Krankheit ausruht. So tippte sie auch wieder fleissig das aktuelle Spiel des FC St. Pauli. Wie sie richtig vermutet hatte, verlor St. Pauli gegen Heidenheim. Wenn Mala sieht, wie ihr Lieblingsverein seine letzten Chancen versiebt, um den Klassenerhalt zu schaffen, könnte sie sich wieder aufregen. Aber das ist nicht dafür verantwortlich, dass sie in der vorherigen Woche unpässlich gewesen ist.
Fleissig wie sie war, hat sie das morgige Spiel des FC St. Pauli gegen Leipzig getippt. Sie sagt, dass St. Pauli dieses Spiel gewinnen wird. Zwar würde Leipzig sich noch Hoffnungen auf den Aufstieg in die Erste Liga machen und könne jeden Punkt gebrauchen, aber St. Pauli braucht auch jeden Punkt, sind mal wieder das Schlusslicht der Liga, also Träger der roten Laterne. Im Hinspiel liessen sie gegen Leipzig Punkte und verloren mit 4:0. Das soll dieses Mal nicht passieren. Das hofft eben auch Mala. Und so soll St. Pauli sich drei Punkte holen.
Die Pusteblume sagt dieses Mal nichts anderes und schliesst sich mit ihrer Meinung der alten Kuh an. In der letzten Woche hatte die Pusteblume auf einen Sieg St. Paulis gegen Heidenheim getippt und prompt mal wieder daneben gelegen. Dabei hatte Jonas so gehofft, dass die Pusteblume endlich den Bogen raushaben würde. Doch nein, zu früh gefreut. St. Paulis Sieg war nur ein schöner Traum. Dabei hatte Jonas sie doch in seiner neuen Technik befragt. Und dennoch hat die Pusteblume „versagt“. Na ja, bis zur EM im nächsten Jahr ist auch noch ein wenig Zeit. Da wird sie sich gewiss verbessern. Aber nichts geht gegen das Original.
Was sagt die Pusteblume denn nun, wie St. Pauli gegen RB Leipzig spielen wird? Tja, sie sagt, St. Pauli würde gewinnen. Sie sei so überzeugt gewesen, aber das war sie letzte Woche angeblich ebenfalls. Na gut, lassen wir uns überraschen, wie St. Pauli nun morgen spielen wird. Sie brauchen drei Punkte, ansonsten sieht es düster aus.
Auch der HSV ist immer noch nicht gerettet. Zwar haben sie mit ihren Sieg vergangene Woche gegen Augsburg den Hauch einer Chance gewahrt, um in der Ersten Liga zu verbleiben, doch dürfen sie sich nicht darauf ausruhen, sondern müssen weiter bei jedem noch ausstehenden Spiel um drei Punkte kämpfen. Morgen geht es gegen Mainz, die zwar nicht fürchten müssen abzusteigen, aber auch nicht besonders gut stehen.
Ich bin immer noch dafür, dass Hannover absteigt und Stuttgart drinbleibt. Begründung: Ich mag Hannover einfach nicht. Hat mit dem Verein an sich nichts zu tun, nur ich mag die ganze Stadt nicht und da zählt der Fussballverein nun auch einmal dazu.
Beim DFB-Pokal-Halbfinale ist zu meinem Bedauern Bielefeld ausgeschieden. Ich hätte es dem Verein wirklich gegönnt. Na ja, man kann nicht immer alles haben, wo am Tag zuvor doch schon Bayern aus dem Pokal flog. Vier Elfmeter verschossen. Kann man gar nicht glauben. Da muss sich einem doch die Vermutung aufstellen, dass der FC Bayern kaum das Elfmeterschiessen üben würde, weil sie ohnehin genug Tore in einem Spiel schiessen, dass es gar nicht erst so weit kommen muss. Ich kann mir wirklich nicht erklären, wie gleich vier Elfmeter verschossen werden können. Wenn der Ball vom Torwart gehalten wird, hat man halt Pech gehabt, aber an die Latte, den Pfosten oder gleich in den Himmel zu schiessen, da müssen die Schützen ein wenig zuviel überlegt haben.
Bayern ist raus, kann das Triple nicht mehr machen, nur noch das Double. Nur, werden sie tatsächlich gegen Barcelona ins CL-Finale einziehen? Man wird sehen.

 

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Scheuklappen auf türkische Art


Gestern jährte sich zum hundersten Mal der Beginn eines Ereignisses, von dem die Türkei immer noch sagt, dass es so nicht stattgefunden habe: Der Völkermord an den Armeniern.
Wie kann ein Land, das der Nachfolgestaat des Landes ist, diesen Völkermord noch immer so vehement bestreiten, obwohl es eine Tatsache ist. Das ist doch praktisch so, als würde Deutschland behaupten, den Holocaust hätte es nie gegeben, sondern die Juden wären an einer Art Pest gestorben, die praktisch nur sie getroffen habe. Deshalb hätten sie auch in spezielle Einrichtungen gebracht werden müssen, damit diese Krankheit nicht noch die übrige Bevölkerung befällt.
Wenn das oder etwas ähnliches die Bundesregierung sagen würde, dann wäre der Aufschrei in der Welt und vor allem in Israel gross. Aber die Türkei kann anscheinend immer noch mit Scheuklappen durch die Welt laufen und sich aufregen, wenn man von einem Völkermord an den Armeniern spricht.
Neueste Unperson in der Türkei ist Bundespräsident Joachim Gauck, der am Donnerstagabend das Massaker an den Armeniern als Völkermörd bezeichnete. Kurz schilderte er auch, wie die armenische Minderheit im osmanischen Reich ihren Tod fand.
Am nächsten Tag reagierte das türkische Aussenministerium in Ankara sofort auf diese „bodenlose Unverschämtheit“ und sagte, dass das türkische Volk diese Aussagen Gauck nicht verzeihen würde. Zudem regten sich auch ein paar Zeitungen dermassen über die Rede auf, dass man sich fragen musste, ob Gauck nicht von ganz etwas anderem gesprochen hätte. Wenn man dann aber sah, welche Zeitungen Gaucks Rede kritisierten, konnte man nur abwinken. Denn diese Zeitungen stehen der türkischen Regierung sehr nah. Ich will nicht sagen, dass Erdogan denen auch die Artikel einflüstert, aber sie schlagen auf alle Fälle in dieselbe Kerbe.
Wie lange will die Türkei eigentlich noch mit ihrer Scheuklappentaktik weitermachen?Eigentlich sollte man eher von einer Ignoranz sprechen, denn genau das ist es. Es ist nicht zu leugnen, was damals passiert ist. Die Armenier wurden, wenn sie nicht zuvor schon erschossen worden waren, in der syrischen Wüste ausgesetzt – ohne Essen und Trinken. Und wenn sie nicht während diesem Gewaltmarsch durch die Wüste starben, wurden sie erschossen oder geköpft. Kinder trugen die Köpfe ihrer Eltern in den Händen.
Solche Bilder muss man sich mal vorstellen. Alles, was ihnen blieb, war ein Kopf, der in der Hitze allzu schnell zu verwesen begann. Der Gestank muss unerträglich gewesen sein.
Und das alles ist also nicht passiert? Die Armenier sind alle freiwillig in die Wüste gegangen? Natürlich, sie wollten wie Moses durch die Wüste ziehen.
So langsam muss die Türkei doch erkennen, dass sie mit dem Rücken zur Wand steht. Die Bundesregierung spricht inzwischen auch von Völkermord. Und nicht nur in Deutschland wird dieser BEgriff verwendet. Vielleicht nicht in Russland, aber Putin versucht schliesslich auch Geschäftsbeziehungen zur Türkei zu knüpfen. Allerdings habe ich davon jetzt seit längerem nichts gehört.
Aber die Aussagen von Gauck belasten nun die Beziehungen zur Türkei. War zu erwarten gewesen, aber manchmal muss man auch mal das aussprechen, was der andere nicht hören will. Es steht eine diplomatische Krise bevor bzw. ist sie bereits eingetreten. Zurücknehmen sollte Gauck seine Worte nicht, auch nicht abmildern. Die Türkei muss endlich lernen sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen. Deutschland hat das auch getan und tut es immer noch. Wobei, beim Völkermord an den Armeniern muss auch Deutschland noch ein wenig aufholen, denn die kaiserlichen Soldaten haben auch dort mitgemischt. Das darf auch nicht vergessen werden.

Die Zustände bei meinem Lieblingsdiscounter (ein Scherz) Penny werden auch immer schlimmer (leider wahr). Ich bin ja nun nicht so klein, dass ich an die Waren im Kühlregal, also Joghurt und sonstiges nicht komme. Allerdings wird das nun dort so gestapelt, dass Personen, die kleiner gewachsen sind als ich, nicht an die Produkte kommen. Da diese auch noch in Kartons eingepackt sind, werden die Kartons zerrissen. Wer Pech hat, dem fallen die Produkte entgegen und es gibt eine Schweinerei.
Aber das ist noch nicht alles, denn die Mitarbeiterinnen kommen beim einräumen der Produkte selbst nicht ganz nach oben. Um nun die Höhe auszugleichen, steigen sie mit ihren dreckigen Schuhen auf die unterste Kante des Kühlregals. Das ist so was von unhygnisch, denn ich will gar nicht wissen, wo die mit ihren Schuhen überall reingetreten sind bzw. wie sauber der Boden im Discounter eigentlich ist, wo eine Masse an Leuten den Tag lang durchläuft und das auffüllen der Regale während der Öffnungszeiten, auch abends, stattfindet.Einen Hilfstritt, ein so genannter Elefantenfuss, sucht man vergebens. Angeblich wäre diese Order, die Regale aufzufüllen bis der Kunde nicht mehr drankommt, von der Hauptzentrale gekommen. So langsam weiss ich nun, warum die Produkte, die ich bei Penny kaufe, trotz längerem Haltbarkeitsdatum schon nach mehreren Tagen für dieTonne sind. Ja, ich kaufe da kaum noch gekühlte Produkte, weil die bei mir trotz Haltbarkeitsdatum schon nicht mehr zum Verzehr geeignet sind. Geht man dann zu Penny und beschwert sich, heisst es, man solle mal seinen Kühlschrank überprüfen, ob der kaputt sei. Wieso passiert mir das denn immer mit Produkten von Penny und beispielsweise nicht von anderen Supermärkten? Ja, die Frage kann ich leider nicht beantworten.
Auf jeden Fall gehe ich nicht mehr zu Penny, solange diese unhaltbaren Zustände sich dort nicht gebessert haben. Kann doch nicht sein, das Kunden nicht an die Produkte kommen und Mitarbeiter auf die Kante mit ihren Schuhen steigen, weil sie die Produkte anders nicht dort hinbekommen. Bei Kaufland war das früher auch so, aber da hat sich das gebessert.

Seit zweieinhalb Jahren lebt Elefantendame Mala nun in Belgien. Sie hat sich damit arrangiert nicht mehr in ihrem Zuhause zu sein, aber immer noch plagte und plagt sie das Heimweh. Weiterhin hofft sie, dass sie doch irgendwann wieder nach Hause käme. Malas fröhlich leuchtende Augen haben ihren Glanz verloren. Sie wirkt fröhlich, aber ihre Augen sagen etwas anderes.
Anfang der Woche ging es der alten Kuh gar nicht gut, dass sogar die tägliche Fütterung durch die Besucher ausfallen musste. Mala ist mit ihren 52 Jahren nicht mehr die Jüngste, aber bisher hatte sie nie grosse Wehwehchen, dass man sich gross um sie kümmern musste. Da soll es laut Jonas Shandra viel schlechter gehen. Manchmal mache diese einen wirklich schlechten Eindruck, aber momentan sei sie wieder ganz auf der Höhe und frech wie immer. Auch ein Elefant kann schlechte Tage haben, nur wenn es Europas klügsten Elefanten betrifft, wird man hellhörig.
Dennoch hat Mala es geschafft, das nächste Spiel des FC St. Pauli zu tippen. Es geht gegen Heidenheim, die weitaus besser stehen als St. Pauli. Und so tippt sie denn auch auf eine Niederlage des FC St. Pauli. Im Abstiegskampf ist das natürlich das absolut schlimmste, was passieren kann. Aber Mala sieht eben schwarz.
Die Pusteblume geht übrigens von etwas ganz anderem aus. Sie ist für einen Sieg des FC St. Pauli. Die letzten beiden Spiele hat sie richtig getippt, aber wird sie auch zum dritten Mal recht haben? Seitdem Jonas eine neue Fragetechnik benutzt, hat sich die Quote der Pusteblume stark verbessert.
Der HSV muss heute gegen Augsburg gewinnen, ansonsten steht der Weg in die Zweitklassigkeit fest. Und wenn sie erst einmal in der zweiten Liga sind, werden sie da nicht so schnell wieder hinauskommen. Dann war es das mit dem Bundesliga-Dino. Wirklich vermissen werde ich den HSV nicht. Aber kann man sich solche Vereine wie Ingolstadt oder Darmstadt in der Ersten Liga vorstellen? Wobei Darmstadt immer noch zittern muss. Haben gerade den Relegationsplatz an den KSC verloren. Man wird sehen, wie sich der HSV heute schlagen wird. Ich bin ja immer noch dafür, dass Hannover absteigt. Ich mag den Verein einfach nicht.

 

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Ausverkauf in Griechenland


Griechenland ist immer auf der Suche nach Geld, um eine drohende Staatspleite abzuwenden. Nachdem sie mit den Reparationen, die Deutschland in Milliardenhöhe an sie zahlen soll, nicht weiterkommen, hat man sich was Neues ausgedacht.
Wie ich bereits letzte Woche erwähnte, war Griechenlands Ministerpräsident Tsipras in Russland. Dort versuchte er Geldgeber für sein marodes Land zu finden. Russische Investoren sollen in griechische Firmen einsteigen und das Gasvorkommen vor der Küste Griechenlands ausbeuten. Auch der neueste Coup hat mit Gas zu tun, allerdings nicht mit eigenem. Es geht um eine Gaspipeline aus Russland, die über griechisches Territorium ins übrige Europa führen soll. Da der Ukraine seit Jahren immer wieder das Gas abgedreht wird wegen irgendwelcher nicht bezahlten Rechnungen und dadurch der Gasdruck sinkt, will Russland nun einen anderen Weg, um Europa zu versorgen. Das Projekt kommt Griechenland natürlich sehr gelegen und will sich das Vorhaben vergolden lassen. So sollen angeblich bis zu fünf Milliarden Euro an Griechenland gezahlt werden, damit die Pipeline auf griechischem Territorium gebaut werden kann. Ja, richtig gelesen, Griechenland bekommt das Geld als Vorauszahlung, erst danach wird die bereits vorhandene Pipeline verlängert werden. Sozusagen bekommt Griechenland die Transitgebühren der nächsten Jahre schon mal im Voraus bezahlt. Mag schön und gut sein, aber dann ist das Geld für die Jahre weg. Dann wird sich ein weiteres Loch auftun, dass auch wieder gestopft werden muss. Ein Teufelskreis, der nie enden wird. Ausser Griechenland erklärt endlich seinen Stattsbankrott.
Ob das Pipeline-Projekt wirklich in trockenen Tüchern steht, ist nicht bekannt. Vor allem frage ich mich, wo Russland fünf Millionen Euro hernehmen will. Die Wirtschaft sieht dort nicht gerade rosig aus, der Rubel befindet sich in einem steten Verfall. Die EU-Sanktionen greifen, auch wenn Russland Präsident Wladimir Putin davon nichts sehen will und von „blühenden Landschaften“ berichtet. Will sagen, er redet sich die Krise schön. Russland hätte genug Geld. Ja, haben sie auch, wenn man Putins persönliches Vermögen nimmt. Vielleicht zahlt er die Milliarden aus seiner Privatschatuelle. Dann kann er auch gleich zeigen, wie vermögend Russland noch ist. Denn selbst mit Erdgas macht Russland kaum noch Geschäfte. Seit der Ölpreis am Boden ist, wirft das Gasgeschäft auch nicht mehr das grosse Geld ab.
Aber mit Griechenland und Russland haben sich zwei Länder zusammengetan, die momentan nicht besser zusammenpassen könnten. Beide Länder sind gerade nicht wirklich hochangesehen in der EU. Russland wegen seiner Ukraine-Politik und Griechenland, weil es immer Geld fordert, mal was pünktlich zurückzahlt, aber immer kurz vor der Staatspleite steht.
Interessant ist ja, dass Russland angeblich nicht nur Geld im Überfluss habe, sondern auch kein neues Gross-Russland anstrebe. Was sollen wir davon Putin nun wirklich glauben?
Übrigens will Griechenland auch seine Häfen verscherbeln. Für Russland ist, wie letzte Woche berichtet, Thessaloniki vorgesehen, während China Piräus erhalten soll. Ausserdem soll auch China in die griechische Eisenbahn einsteigen. Griechenland sollte aufpassen, dass sie am Ende nicht noch ihre Seele verkaufen, nur um an Geld zu kommen. Zehn Milliarden Euro soll Griechenland angeblich aus China für die Nutzung des Hafens in Piräus bekommen. So schön das alles klingt, aber Griechenland hat mit dem Ausverkauf seiner Güter begonnen. Was am Ende dabei herauskommt? Noch ist es nicht absehbar, aber klar ist, dass das nicht die Lösung sein kann.

Nachdem die GDL uns Ende vergangenen Jahres mit ihren Streiks in Atem hielt, herrschte seit Januar Ruhe. Doch zu früh gefreut, denn nun soll ab nächste Woche wieder gestreikt werden. Wer hätte denn auch gedacht, dass die GDL sich mit dem Angebot der Bahn zufriedengibt? Ja, Wunder mag es geben, aber eben nicht bei der GDL. Und so müssen wir uns wieder darauf einstellen, dass die S-Bahnen und Züge ausfallen oder wenn sie denn fahren, total überfüllt sind.
Hat man Verständnis mit der GDL? Nein, wirklich nicht mehr. Und je öfters es passiert und man selbst betroffen ist, ist das Verständnis irgendwann aufgebraucht. Aber total!
Aber das Wetter ist schön, dann werde ich eben mit dem Fahrrad nzur Arbeit fahren. Wäre es Winter, würde es mir weit weniger gefallen, aber so ist es kein Problem. Allerdings muss ich mich dann jeden Morgen auf die Suche nach einem Fahrradstellplatz machen, denn die sind immer heiss begehrt im Verlag.

Die Spargelsaison hat begonnen und Elefantendame Mala hofft, dass sie von diesen geschmacklosen Wasserstangen keine angeboten bekommt. Die würde sie allesamt entweder ihrer Genossin old Rani überlassen oder den Hannoveranern schenken. Da old Rani aber näher liege, würde sie dieser die Wasserstangen geben. Was die dann damit macht, sei ihr völlig egal. Aber Mala hat noch keinen Spargel bekommen und hofft auch, dass es dabei bleibt. Ihr sind Möhren, Äpfel, süsse Birnen und Bananen viel lieber. Nicht zu vergessen ein Sieg ihres Lieblingsvereins, des FC St. Pauli. So freut sich die alte Kuh wie eine Schneekönigin, dass ihr Lieblingsverein wieder ein Spiel gewonnen hat. Lange sah es gestern gegen Nürnberg nach einem Unentschieden aus. Gerade mal zwei Chancen konnte sich St. Pauli erspielen, aber eine davon wurde zu einem Tor und bedeutete, dass St. Pauli drei Punkte sicher hatte.
Nun müssen nur noch die anderen Vereine hinter und vor St. Pauli in der Tabelle Punkte lassen und schon ist der Verein zwar nicht gerettet, aber ein Stück weit mehr näher dran beim Nichtabstieg. Aber solange St. Pauli auf dem Relegationsplatz steht, muss man weiterhin fürchten, dass sie doch noch in die Dritte Liga absteigen werden.
Aber es besteht Hoffnung, dass sie den direkten Verbleib in Liga zwei schaffen.
Elefantendame Mala jedenfalls glaubt fest daran.
Sie hatte gestern auch auf einen Sieg getippt und war schon ganz enttäuscht, dass sie danebenliegen würde, weil es nach einem Unentschieden aussah. Dann kam das Last-Minute-Tor und sie freute sich.
Genauso gefreut hat sich auch Jonas, denn die Pusteblume hat das Spiel ebenfalls richtig getippt. Das ist besonders erwähnenswert, ist es doch schon das zweite Spiel in Folge, wo sie richtig getippt hat. Seitdem Jonas sie nur noch fragt, wenn keine Konkurrenz bei ihr ist, hat sie bisher immer recht gehabt. So langsam scheint sich die Pusteblume wirklich zu machen.
Und was wird nun aus dem HSV? Tja, der hat seinen vierten Trainer in dieser Saison verpflichtet: Bruno Labbadia. Bereits vor fünf Jahren war Labbadia Trainer des HSV. Anfangs konnte er Erfolge vorweisen, später wurden die Erfolge mauer. Dennoch hat Labbadia immer noch den besten Punktedurchschnitt eines HSV-Trainers seit seinem ersten Amtsantritt.
Morgen wird sich entscheiden, ob Labbadia diesen zusammengekauften Haufen, der sich Mannschaft nennen soll, zu einer Einheit geformt hat, die auch wissen, dass der Ball ins gegnerische Tor muss. Denn Tore und Punkte müssen her, damit der HSV nicht zum allerersten Mal in seiner Geschichte aus der Ersten Bundesliga absteigen wird.
Dazu muss man auch einen Blick auf die direkten Konkurrenten des HSV werfen. Theoretisch könnte der HSV morgen den Relegationsplatz erreichen, wenn sie erstens gegen Werder Bremen im Nordderby gewinnen werden und zweitens Paderborn und Stuttgart verlieren. Und genauso muss es in den nächsten Wochen auch sein. Der HSV holt Punkt um Punkt und direkte Konkurrenten wie Paderborn, Stuttgart, Hannover oder Freiburg verlieren. Insgeheim hoffe ich, dass Freiburg und Stuttgart es noch schaffen werden. Paderborn hatte ein schönes Jahr in der Bundesliga, starteten gut und fielen dann immer weiter ab, weil ihnen der lange Atem fehlte. Und Hannover? Ist nicht schade, wenn der Verein absteigt, ich persönlich mochte den Verein nie, aber das tut hier nichts zur Sache.

 

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Griechenland zahlt und schleimt


Was tut man, wenn man mit dem Rücken zur Wand steht und nicht mehr weiss, wo man nun sein Geld herbekommen? Ganz recht, man sucht sich Geldgeber. Möglichst solche, die nicht viele Fragen stellen und ihre Geldbörse öffnen.
Ich rede von Griechenland und Russland, wo sich vor einigen Tagen der griechische Ministerpräsident Tsipras und der russische Präsident Putin getroffen haben. – Ja, Putin ist wieder da, aber schon seit längerem. Wenn man ihn so sieht, verkommt sein Gesicht zu einer roboterhaften Maske.
Und was will Tsipras von Putin? Natürlich Geld – was denn sonst? Gerade musste ein Kredit fristgerecht an die IWF zurückgezahlt werden. Das Geld ist angekommen, aber nun muss man sich fragen, wo Griechenland das Geld wieder abgezeigt hat. Wo haben sie noch Geld liegen, dass sie eben mal so nehmen können? Ich habe keine Ahnung, bin aber davon überzeugt, dass es irgendwo immer etwas gibt. Denn wie heisst es so schön: Geld hat man zu haben – egal aus welcher Quelle.
Tsipras hätte es gern, dass Russland sich an verschiedenen Unternehmen beteiligt. So sollen russische Firmen an der griechischen Eisenbahn interessiert sein, aber auch am umsatzstärksten Hafen Griechenlands – Thessaloniki. Russland selbst kann sich eigentlich nicht beteiligen, schliesslich hat das Land auch kaum Geld. Vor kurzem wurde verkündet, dass die Bauten für die WM 2018 in Russland drastisch zurückgefahren werden müssen. Einiges wird gar nicht erst gebaut, anderes nur so, dass es was gibt. Mindestanforderungen werden erfüllt, alles darüber hinaus ist nicht mehr möglich. Da fragt man sich wirklich, was das für eine WM werden wird? Wird da überhaupt jemand hinfahren? Wer weiss, was bis dahin noch alles auf der Krim und sonstwo passieren wird.
Griechenland besitzt sogar ein Gasvorkommen. Anstatt aber selbst damit den grossen Reibach zu machen – zugegeben, momentan gibt es dafür nicht viel -, wollen sie das lieber Russland machen lassen und lieber hohe Summen für die Ausbeutung der Gasvorkommen verlangen. In gewisserweise auch schlau, denn der Festpreis kann höher sein als das Gas am Ende tatsächlich wert ist.
Ob das nun momentan was wird, dürfte allerdings fraglich sein, schliesslich gibt es die ganzen Sanktionen gegen Russland, die weder zulassen, dass russische Firmen irgendwo einsteigen dürfen, noch das die EU-Staaten Geschäfte mit Russland machen können.
Aber selbst der deutsche Wirtschaftsminister Gabriel redet schon wieder davon, dass man wieder Geschäfte mit Russland machen sollte. Natürlich, die deutschen Firmen haben Einbussen zu vermelden, da der russische Sektor komplett wegfällt, aber daran ist bisher noch niemand Pleite gegangen. Russland selbst hat mit erheblichen Wirtschaftsproblemen zu kämpfen. Der Rubel fällt unaufhörlich.
Wenn mans ich den Besuch von Tsipras in Russland ansieht, dann war das wirklich ein Versuch, um von Russland Geld zu bekommen. So redete Tsipras auch über das Importverbot von EU-Lebensmitteln, das die griechischen Bauern besonders hart getroffen habe. Da scheint sich eventuell eine Lösung anzubahnen und Tsipras gibt sich zuversichtlich, dass griechische Waren bald wieder nach Russland exportiert werden dürfen. Das bringt Geld und das freut die Griechen.
In einem Punkt hat Taipras sogar recht, wenn er sagt, dass die EU-Sanktionen gegen Russland nichts bringen. Frieden in der Ukraine würde es durch Sanktionen nicht geben, das sage ich auch seit langem. Diese Sanktionen sind vielmehr der hilflose Versuch, Russland klarzumachen, dass sie ihren Weg so nicht weitergehen können. Bloss wen in Russland interessiert das? Putin sowieso nicht. Der hat immer schon gemacht, was er wollte.
Tsipras schleimt sich ein wenig bei Putin ein, damit wieder griechische Lebensmittel importiert werden. Das mit den Firmenbeteiligungen ist schln geplant, aber momentan wegen der Sanktionen gar nicht möglich. Auch ein Grund, warum Tsipras sich gegen die EU-Sanktionen aussprach. Man muss immer alle Seiten einer Medaille betrachten, wie es so schön heisst.

Einen historischen Handschlag hat es heute Morgen europäischer Zeit in Panama zum Auftakt des Amerika Gipfels gegeben. US-Präsident Barack Obama und Kubas Staatschef Raúl Castro haben sich zur Begrüssung die Hand gereicht. Was wie ein völlig normales Begrüssungsritual erscheint, ist ein grosser Meilenstein in der Geschichte Kubas und den USA.
Schon seit längerem deutete sich eine Annäherung der beiden Länder an, nachdem zwischen ihnen jahrzehntelange Feindschaft herrschte. Seit Fidel Castro nicht mehr an der Macht ist, sondern sein Bruder, nähert sich Kuba langsam dem Westen an. Hätte es so etwas nicht auch unter Fidel geben können? Nein, eher nicht. Da hat Fidel jahrzehntelang gegen die USA gewettert und auf einmal ist er auf Versöhnung bemüht. Das hätte sehr komisch gewirkt und vor allem wäre Castro nicht mehr glaubhaft gewesen. Es musste erst zu einem Machtwechsel kommen, um diesen Schritt zur Aussöhnung einzuleiten.
Wie lange nun aber die Sanktionen gegen Kuba noch aufrecht erhalten werden, ist fraglich. Zwar wurden sie Mitte Januar gelockert, aber bis auf weiteres werden sie nicht aufgehoben werden. Denn es gibt noch eineDifferenze zwischen beiden Ländern, die erst einmal bereinigt werden müssen. Seien es die Menschenrechtsverletzungen in Kuba oder Guantanamo-Bay. Es muss noch einiges geschehen, bevor die USA und Kuba sich restlos akzeptieren, aber ein kleiner Schritt ist getan.

Elefantendame Mala lässt es sich wieder gutgehen. Sie wird zu bestimmten Zeiten von den Besuchern mit Möhren gefüttert. Im Gegensatz zu der Bohnenstange, ist sie keine Kostverächterin und futtert beinahe alles, was ihr vor den Rüssel kommt.
Aber ihr Lieblingsverein, der FC St. Pauli kann ihr wirklich den Appetit verderben. Da verlieren sie gestern sang- und klanglos mit 3:0 gegen den Karlsruher SC, nachdem sie am Montag sensationell mit 4:0 gegen Düsseldorf gewonnen hatten. Woran es gelegen hat? Zu wenig Zeit gehabt, um sich zu regenerieren? Na, daran dürfte es weniger gelegen haben, eher an dem altbekannten Problem, dass St. Pauli mal wieder nicht ins Spiel fand und alle Chancen versiebte. Nach einem Sieg tritt das besonders häufgi auf. Man könnte auch glauben, sie spielen extra so, damit sie die Chance gewahren, dass sie doch noch absteigen, falls der HSV das erste Mal in der Geschichte der Bundesliga absteigen würde. Zu einem anderen Schluss kann man gar nicht mehr kommen. Oder werden wir heute erleben, dass der HSV 3:0 gegen den Vfl Wolfsburg gewinnen wird? Wunder gibt es bekanntlich öfters, aber ob sie auch geschehen?
Beim FC St. Pauli ist jedenfalls wieder alles offen, ob sie nun absteigen werden oder nicht. Doch mit jedem Spiel, wo sie keine drei Punkte holen, wird die Chance geringer, dass sie den Klassenerhalt schaffen. Dann heisst es: „Nie mehr zweite Liga! Lieber dritte!“
Mala ärgert sich über die gestrige Niederlage, obwohl sie genau wie die Pusteblume auf eine Niederlage getippt hatte. Aber manchmal möchte man eben auch danebenlegen. Jonas hingegen kümmert die Niederlage weniger, stattdessen freut er sich, dass die Pusteblume mal wieder ein Spiel richtig getippt hat. Momentan liegt sie bei jedem zweiten Spiel richtig. Da kann man noch Hoffnung haben, dass sie irgendwann ihre Quote verbessern wird.

 

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Russlands Wirtschaft – Eine Gefahr für Europa


Das neue Jahr ist nun drei Tage alt und zeigt noch nicht, auf was wir uns in diesem Jahr gefasst machen müssen.
Ich kann mich am Dienstag auf einen schönen freien Tag freuen. Manchmal mag ich die ganzen Feiertage in Bayern.

Die Krise in Russland verschärft sich immer weiter. Am ersten Januar ging zwar eine Wirtschaftsunion unter russischer Führung an den Start, doch ist es im Grunde nur eine Trotzreaktion auf die EU. Schade allerdings, dass niemand diese Wirtschaftsunion ernstnehmen wird. Ausserdem musste Putin schon hinnehmen, dass die Ukraine nicht Mitglied wurde. Im Grunde genommen ist Putins eigenmächtiges Handeln in der Ukraine-Krise schuld daran, dass sich die Wirtschaftslage in Russland so sehr verschlechtert hat.
Denn anstatt das die Welt hinnahm, dass die Krim sich zu Russland zugehörig gehörte und Russland – allen voran Präsident Putin – dies mit gewisser Freude vernahm, hagelte es Kritik von allen Seiten. Allen voran von den USA und der EU. Sanktionen über Sanktionen wurden beschlossen. Die meisten waren recht lächerlich, aber es führte dazu, dass Russland sich genötigt sah, ebenfalls Sanktionen zu beschliessen. Am Ende kam es zu einem Importverbot von Lebensmitteln und Technik aus der EU. Russland traf das schwer, denn bis auf wenige Lebensmittel wird das meiste eingeführt. So kam es schliesslich zu einer Lockerung. Diätlebensmittel werden weiter eingeführt – mehr allerdings auch nicht.
Natürlich traf dieses Importverbot beispielsweise auch die Obstbauern in Deutschland. Auf einmal wurden sie ihre Äpfel nicht mehr los. Folglich verfiel der Preis. Im letzten wie auch in diesem Jahr bekommt man ein Kilo Äpfel für gerade einmal 50 Cent das Kilo. Das hat es seit Jahren nicht gegeben. Deshalb lassen die Apfelbauern lieber die Äpfel an den Bäumen verfaulen, als sie zu pflücken.
Nun könnte man argumentieren, dass sie doch wie bei den Erdbeeren ein selber pflücken anbieten könnten. Da würde allerdings mehr kaputtgehen als am Ende herauskommen würde. Ist auch ein Argument.
Dennoch halte ich es für eine Lebensmittelverschwendung sondergleichen. Ich habe als Kind immer zu sagen bekommen, dass ich froh sein soll, genug zu essen zu haben.
Da hätte die Bundesregierung sich wirklich was überlegen können. Aber die ist lieber damit beschäftigt, dass die Krankenkassen nun mehr Geld bei den Beitragszahlern einkassieren können. Wenn ich sehe, was ich zahlen muss und welche Leistung ich kriege, dann bin ich einfach nur wütend. Wenn ich soviel zahle, dann will ich auch, dass sämtliche Kosten erstattet werden. Ich will nicht noch andere Extra-Versicherungen abschliessen müssen, nur damit ich später mich beim eventuellen Zahnersatz nicht dumm und dämlich zahle. Natürlich gibt es spezielle Verträge mit Ärzten oder auch Krankenhäusern – wie in den USA -, wo die Versicherungen mehr von den Kosten übernehmen, dennoch stelle ich mir wirklich die Frage, warum man überhaupt versichert ist. Die meiste Zeit zahlt man nur und wenn man das was hat, will die Kasse es nicht bezahlen. – Ist doch meist so.
Damit will ich natürlich nicht sagen, dass man nun seine Krankenversicherung kündigen sollte, denn man weiss nie, was das spätere Leben noch bringen wird. Aber solange man gesund ist, zahlt man sich halt dumm und dämlich und bekommt nichts raus.
Gewiss, es gibt auch diese Prämiensysteme, wo man beispielsweise in ein Fitnessstudio geht und dann Geld zurückbekommt. Erstens kostet mich die Mitgliedschaft für den Fitnessclub Geld, zweitens, wie will die Krankenkasse nachprüfen, ob ich in das Gebäude jemals einen Fuss reinsetze und drittens, wieso wird Hometraining, will sagen, joggen oder Yoga beispielsweise, nicht honoriert?
Auch so eine Sache, weshalb ich vom Prämiensystem nun gar nichts halte. Und von Krankenversicherungen auch nicht. Allein der Fragebogen, den ich jedes Jahr ausfüllen muss. Die wollen mehr wissen, als es beim Zensus der Fall gewesen ist.
Zurück zu Russland. Der Rubel befindet sich seit Wochen im freien Fall, dann stabilisierte er sich wieder. Dennoch fürchten die Russen eine Inflation. Deshalb nahmen sie ihr Erspartes und rannten in die nächsten Läden, um sich mit Elektronik einzudecken. Kurios hingegen war das bunkern von Fahrkartenchips der Metro. So wollte man auch der Inflationen entgegenwirken. Aber die Russen kennen die Inflation nun zur Genüge. Seitdem auseinanderbrechen der Sowjetunion haben sie kaum ein paar stabile Jahre erlebt. Seit Putin an der Macht ist – mit einer kurzen Unterbrechung -, macht Russland mehr Schlagzeilen, dass sie sich fremdes Land aneignen, weil die Bevölkerung angeblich zu Russland möchte. Das Geld verfiel immer mal wieder.
Und nun droht Russland durch den niedrigen Ölpreis auch seine beste Einkommensquelle zu verlieren. Die Exporte sind drastisch eingesunken. Die Devisenrücklagen sind heftig geschwunden. Wenn es ganz schlimm kommt, wird Russland seine Schulden – ja, die hat das Land tatsächlich – nicht bedienen können. Die nächsten zwei Jahre sind wohl noch gesichert, aber wie es danach aussieht, steht in den Sternen.
Um weiterhin seine Schulden bedienen zu können, müsse Russland seine Importe drastisch zurückfahren. Bei europäischen Lebensmitteln nun wirklich kein Problem, die nehmen sie bekanntlich nicht mehr. Aber auch andere Waren dürften nicht mehr importiert werden. Die Leidtragenden wäre wieder einmal die russische Bevölkerung. Aber im Grunde genommen kennt die seit Jahrzehnten nichts anderes. Deshalb kann Putin sich schliesslich halten. Wie sagte noch jemand, in Russland herrsche eine Demokratur. Also etwas zwischen Demokratie und Diktatur. Ich glaube, es war ein Buch, das von einer Demokratur sprach.
Aber die Importeinschränkungen und ein Kollaps der russischen Wirtschaft hätte auch schlimme Auswirkungen auf einige europäische Länder wie beispielsweise Deutschland oder Russland.
Wie man es sehen will, im Grunde müsste man Russland stabilisieren, damit das eigene Land nicht ebenfalls mit in den Abgrund stürzt. Dennoch müsste man Russland in sein Unglück laufen lassen, denn Putin hat das mit seiner Politik selbst diese Misere verursacht.
Vielleicht versteht man nun, warum Russland unbedingt eine enge wirtschaftliche Verbindung zur Türkei wünscht. Denn bis auf Öl und Gas hat Russland kaum etwas anzubieten, was sie exportieren könnten. Da würde es sich lohnen, mit der Türkei ein Büdnis einzugehen. Vielleicht würden sie dann Waren billiger aus der Türkei importieren können. Wer weiss?
Nun verstehe ich auch, warum Russland andauernd von der Ukraine Geld für Gaslieferungen forderte. Immer war es nicht genug, immer gab es eine neue Rechnung. Russland brauchte das Geld für seine eigene Wirtschaft. Nur ewig konnten sie dieses Theater nicht fortführen. Man hat auch lange davon nichts mehr gehört.
Übrigens, weiss eigentlich irgendjemand, dass es in Hamburg (?) eine Agentur gibt, die nur Fotos von Putin nimmt, wo er böse guckt? Finde ich sehr originell.

Weiter oben sprach ich von Sanktionen. Die USA haben weitere Sanktionen gegen Nordkorea beschlossen, das sie immer noch hinter dem Cyberangriff auf Sony sehen. Inzwischen wird auch gemunkelt, dass die Aktion von ehemaligen Sony-Mitarbeitern gewesen sein soll. Wie es auch immer gewesen ist, die USA glauben daran, dass es Nordkorea war.
Seit Jahren schon provoziert das kommunistische Land mit seinem Atomprogramm. Deshalb beschlossen die USA damals die ersten Sanktionen, nun sind neue hinzugekommen, die dafür sorgen, dass eine Bergbaugesellschaft, ein Handelsunternehmen und – welch Zufall – ein Geheimdienst, der für Hackerangriffe bekannt ist, auf dem US-Finanzmarkt künftig nichts mehr zu suchen haben. Wenn das die Lösung sein soll… Die Sanktionen gegen Russland haben auch zu nichts geführt, ausser das Unternehmen oder beispielsweise Obstbauern einen Gewinneinbruch haben. Aber wenn das die Lösung sein soll, dass man sich gegenseitig ruiniert, nur um damit seine Empörung kundzutun. Von mir aus.

Vor zwei Tagen lief mal wieder eine Folge vom „Traumschiff“. Gestern wurde das Insolvenzverfahren für die MS Deutschland und die Reederei eröffnet. Genauso wurde am gestrigen Tag bekannt, dass das ZDF auf der Suche nach einem neuen Traumschiff ist. Es gibt wohl schon ein paar Schiffe, die sich in der engeren Auswahl befinden. Angeblich ist die „Amadea“ die aussichtsreichste Kandidatin.
Ich bin eher dafür, dass die Serie endlich eingestellt wird. Die Handlung ist nur noch hanebüchen. Aber die Leute gucken es. Vielleicht in Ermangelung an anderen Filmen zur selben Sendezeit? Würde ich nicht sagen, denn Donnerstag lief zur selben Zeit der zweite Fall für das Weimarer Ermittlerteam. Warum also läuft das Traumschiff überhaupt noch?
Weil man ferne Länder sehen will, wo man selbst vielleicht nicht hinkommt? Aber wie viel wird wirklich von den Reisezielen gezeigt. Hochgerechnet sind es vielleicht 30 Minuten. Der Rest findet auf dem Schiff statt oder wird mit irgendwelchem Geplänkel vertrödelt.
Ja, es stimmt, das sich seit 30 Jahren nichts am Konzept geändert hat. Ich kenne auch einige Folgen aus der Anfangszeit des Traumschiffs. Da war die Handlung auch schon relativ flach, aber nicht so klamaukartig wie heutzutage. Ich weiß wirklich nicht, wieso mit allen Mitteln versucht wird, etwas Lustiges in die Handlung hinzuzufügen. Denn meist mag es vielleicht lustig sein, dennoch hat es immer einen übertriebenen Hang. Da kann ich mir ein paar Max Davidson-Comedies ansehen oder Filme von Dick und Doof. Dafür brauche ich wirklich nicht das „Traumschiff“.
Die Serie wird wohl noch ewig weitergehen – auf welchem Schiff auch immer.
Die „Amadea“ oder wie der Nachfolger der MS Deutschland heissen wird, wird das vierte Schiff sein.

 

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Wann ist Schluss mit dem Irrsinn?


Russische Soldaten in der Ukraine, Tote, Verletzte, abgeschossene Kampfjets. Die unendliche Geschichte geht weiter. Nun scheint es wieder ernst zu werden. Seit April sind mehr als 2500 Menschen in der Ost-Ukraine ums Leben gekommen. Entspannung gab es eigentlich nie, sondern immer mehr spitzte sich die Situation zu.
Ein ukrainischer Kampfjet wurde von einer russischen Rakete abgeschossen. Damit nicht genug, sind nun auch russische Soldaten über die Grenze gekommen. Angeblich aber nur, weil sie die Grenze nicht gesehen haben. Es sei folglich völlig unabsichtlich geschehen. Ja, ja, wer’s glaubt. Bei diesem kleinen Zwischenfall darf man aber nicht die Gerüchte ignorieren, dass russische Soldaten längst die Grenze zur Ukraine überschritten haben. Wenn von einer „russischen Invasion“ gesprochen wird, kann man dem zustimmen. Wobei, laut Putin gehört die Krim schon gar nicht mehr zur Ukraine, sondern wird als „Neurussland“ bezeichnet.
Der grösste Witz ist allerdings, dass Putin die Vorgänge des ukrainischen Militärs mit dem Russlandfeldzug der Nazis vergleicht. Das macht genau der richtige, denn wer ist denn schuld daran, dass es überhaupt so weit gekommen ist? Ach ja, ich vergass, dass die bösen Ukrainer ihren verhassten Präsidenten Janukowitsch gestürzt haben. So was macht man natürlich nicht.
Im Grunde genommen könnte mir das völlig egal sein, was da in der Ukraine geschieht, denn es ist weit weg von mir. Dennoch darf man die Folgen dieses Konflikts nicht übersehen.
Da sind einmal die ganzen Wirtschaftssanktionen gegen Russland, die so langsam die deutschen Firmen zu spüren bekommen. Das ist natürlich noch nicht wirklich bedenklich, aber man darf man nicht vergessen, dass Russland ein stets guter Kunde war, da es viele dieser Produkte nicht selbst produziert. Das fällt nun alles weg. Momentan mag es noch nicht gross ins Gewicht fallen, aber mit der Zeit… Tja, da könnte es düster werden.
Noch wird der Konflikt auf ukranischem Staatsgebiet ausgetragen, aber wie lange noch? Schnell kann so was überschwappen. Man denke sich nur mal, wie schnell vor hundert Jahren es zu einem Flächenbrand kam. Gut, da waren die einzelnen Länder auch verbündet und jeder gab dem anderen Schuld. Im Grunde scheiterte es damals daran, dass niemand wirklich die Feindschaften beilegen wollte. Da brauchte es nur einen Funken, um den Flächenbrand auszulösen. Aber auch jetzt kann es dazu kommen. Es braucht nur irgendetwas Belangloses sein, um einen erneuten Weltkrieg auszulösen.
Deshalb bleibt auch die Frage: Was wird nach der Ukraine kommen? Vielleicht all die Länder, wo Russen leben? Müssen wir also fürchten, dass demnächst oder in einigen Jahren die russische Armee vor unserer Haustür steht? Wenn man Putin so hört, muss man diese Befürchtung haben. Aber wer weiss, ob er überhaupt so lange leben wird.

Promi Big Brother ist vorbei. Der Sieger ist, wie ich bereits letzte Woche andeutete, Aaron Troschke. Halb Deutschland kannte ihn nicht, diese werden ihn jetzt sehr wahrscheinlich auch nicht kennen. Ehrlich gesagt, letzte Woche fand ich es noch gut, wenn Aaron Troschke gewinnen würde. Aber im Laufe der Tage hat er sich regelrecht ins Negative geändert. Dennoch schien er immer noch genügend Fans zu haben. Kein Wunder, seine Mitstreiter waren auch mehr als lächerlich. Aber kann mir mal jemand erklären, warum Claudia Effenbarg auf dem zweiten Platz gelandet ist? Haben die sich verwählt? Ich glaube, dass sie es nur so weit geschafft hat, weil sie schon recht früh in den Keller gewählt wurde. Wäre sie oben geblieben, wäre sie sicherlich recht schnell gegangen worden, genauso wäre es sicherlich auch Michael Wendler gegangen. Aber im Keller war er regelrecht erträglich. Und Ronald Schill, der war mit Hubert Hubsi Kah das regelrechte Dreamteam der Show. Als Hubsi rausgewählt wurde, wurde es ziemlich langweilig. Deshalb habe ich mir auch kaum die Finalsendung angesehen. Es gibt auch noch wahrlich andere Dinge anstatt Fernsehen. Wieso ist der Bachelor eigentlich noch vierter geworden? Nun gut, ich kann ihn nicht ausstehen. Aber seit der Aktion, wo er genauso wie Alexandra Rietz gegen Liz Baffoe gestimmt hat, mit Erklärungen, die ihn praktisch reinwaschen sollten, war er bei mir völlig unten durch. Ich hoffe, man sieht ihn nie wieder. Aber irgendwie findet er immer was, um von sich reden zu machen.
Meinte Jochen Schropp das gestern eigentlich ernst, als er sagte, man könne sich schon für die kommende Promi Big Brother-Staffel im nächsten Jahr bewerben? Meinte er damit wirklich jeden? Könnte ich mich jetzt auch bewerben? Nicht, dass ich das wirklich vorhätte. Es gibt Dinge, die muss ich nicht wirklich machen. Ausserdem bin ich dazu viel zu uninteressant. Also nicht wirklich prominent, auch wenn ich mich vielleicht dafür halten könnte, schliesslich kenne ich Gott und die Welt und habe schon einige Prominente interviewt. Die Beweisfotos will ich hier nun nicht reinstellen, aber es waren schon einige Dutzend. In den letzten vier Jahren ist da schon was zusammengekommen. Aber deshalb bin ich noch lange nicht berühmt. Aber wer kann sich schon berühmt nennen? Denn wer von den „Insassen“ der diesjährigen Staffel war wirklich berühmt oder konnte als Promi angesehen werden? Einige wollten bloss im Gespräch bleiben, die anderen haben längst ihre besten Zeiten hinter sich und der Rest? Welcher Rest? Damit wären die Gründe alle genannt. Ach ja, einen Imagewechsel habe ich noch vergessen. Aber ich glaube kaum, dass das geglückt ist.
Die diesjährige Staffel Promi Big Brother war weitaus interessanter als die Staffel vom letzten Jahr, obwohl dort weitaus bekanntere Leute mitwirkten. Vielleicht lag der Erfolg der diesjährigen Staffel einfach daran, dass Oliver Pocher sie nicht mehr moderierte. – Apropos, was macht Pocher eigentlich, ausser sich als Merkel zu verkleiden?

Elefantendame Mala braucht eine Konkurrentin weniger zu fürchten, wo Thura nun in Leipzig weilt. Aber Jonas hat schon Ersatz gefunden. Er nimmt die Pusteblume als neues Rüsselorakel. Hat sie auch schon getestet. Einmal das Spiel St. Pauli gegen Greuther Fürth und dann Deutschland gegen Argentinien. Jonas beschwert sich zwar noch immer, aber er hat auch schnell einen Ersatz gefunden. An dieser Stelle werde ich aber noch bis zum Düsseldorf-Spiel die Tips vom Schlaubeutel nennen, denn bis zu dem Spiel haben Jonas und ich sie letzte Woche gefragt, als ich in Hamburg war.
Dann hat sich Ninas Cousin doch nicht für das wohlgenährte Dickerchen entschieden, wie ich anfangs dachte, denn er favorisierte sie immer. Allerdings wird sie bekanntlich von zwei „Schmarotzern“ umzingelt, dass es schwierig sein dürfte, sie wählen zu lassen. Und bei der Pusteblume? Ist sie vielleicht nicht zu hektisch und entscheidet sich immer für ein Unentschieden? Ich bin skeptisch, aber bisher soll sie nicht für ein Unentschieden gewesen sein.
Also, was sagt Elefantendame Mala, wie St. Pauli am Montag gegen Greuther Fürth abschneiden wird? Leider wird St. Pauli gegen die Fürther verlieren. Genauso entschied sich auch der liebe Schlaubeutel und ebenso die Pusteblume.
Für die Wiederauflage des WM-Finales hat sich Europas klügster Elefant für ein Unentschieden entschieden. Der Schlaubeutel hat dieses Spiel nicht mehr getippt und Pusteblume votierte für einen Sieg Deutschlands. Na, da scheint jemand ein Linksrüssler zu sein.
Dann wollen wir mal sehen, wie sich die Pusteblume macht. Aber nicht, dass sie in zwei Jahren auch wird gehen müssen. Das will Jonas nun gar nicht. Aber wie gesagt, die unendliche Geschichte geht weiter…

 

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Große Klappe, nichts dahinter


Da hat Russland sich vielleicht wieder was geleistet. Erst reagieren sie auf die neuen EU-Sanktionen und verbieten prompt sämtliche Lebensmittel, die aus dem Westen eingeführt werden.
Nun rudern sie zurück. Denn alle Produkte lassen sich nicht auf anderen Wegen beziehen. Dies betrifft beispielsweise laktosefreie Milchprodukte. Ob da nun auch Käse drunterfällt, weiss ich nicht, denn der ist nach der Reifung auch praktisch laktosefrei. Die Schweiz kann ihren gesamten Käse schliesslich nicht nur nach Russland exportieren, damit die Russen nicht vor leeren Käseregalen stehen. Des Weiteren sind auch wieder Diätprodukte wieder zugelassen, auch diese könnte Russland nirgendwo anders herbekommen. Also war es im dem Sinne mal wieder nix mit, wir brauchen den Westen nicht. Denn das beste kommt noch: Auch Saatgut darf eingeführt werden, damit die heimische Lebensmittelproduktion angekurbelt werden kann. Da hat wohl jemand erst den Mund aufgemacht, bevor er wusste, wie schlecht es um Russlands Lebensmittelproduktion von Gemüse und Weizensorten bestellt ist. Aber erst das Maul aufreissen und dann kleinbeigeben. Wird natürlich nicht so sehr an die grosse Glocke gehängt.
Natürlich könnte Russland nun das Aufheben des Einfuhrverbots für Saatgut damit begründen, dass sie erst einmal eine Produktion aufbauen müssen und deshalb darauf angewiesen sind. Aber wenn alles zufriedenstellend läuft, können sie sich abschotten und müssen auf nichts und niemand mehr Rücksicht nehmen. Wieso nur glaube ich daran nicht?
Es kommen nun vermehrt Äpfel auf den Markt, die eigentlich nur von Russen gekauft werden. Diese Äpfel sind gross und dick. Ich habe sie bisher nur in einem russischen Supermarkt gesehen, aber nun auch bei Netto, die diese als Klasse II-Äpfel verkauften, die zur sofortigen Verarbeitung seien. Dabei sehe ich äusserlich keine Fehler, sind halt nur sehr gross. Und wurden auch nicht gekauft. Dabei ist der Preis nicht schlecht, nur sind es halt sehr grosse Äpfel. Ich wüsste jetzt sofort jemanden, der sich darüber sehr freuen würde. Ganz recht, es ist Elefantendame Mala. Die alte Kuh liebt Äpfel über alles, gleich nach gekochten Kartoffeln.

Das ist übrigens nicht die einzige Nachricht, die Russland betrifft. Vor einiger Zeit hatten sie einen Hilfskonvoi mit einigen Lastwagen in die Ukraine losgeschickt. Natürlich wurde von der ukrainischen Regierung gleich das Schlimmste vermutet, weshalb sie den Hilfskonvoi nicht durchlassen wollten. Es wurde eine Invasion gefürchtet. Das nicht Lebensmittel in den Wagen wären, sondern Waffen. Am Zoll war also erst einmal Ende für die russische Hilfe. Nun wurden die ersten Wagen durchsucht. Man fand verschlossene Kisten vor, aber auch welche, die nicht verplombt waren. Zudem wurden nur 34 Lastwagen durchsucht und anschliessend verplombt. Also wer weiss, was in den anderen alles drin sein mag. Denn die plötzliche Hilfe Russlands ist schon ein wenig komisch. Seit wann sind sie so menschlich? Nur, wenn es darum geht, seinen eigenen Vorteil zu bekommen. Also könnte was in den Wagen sein oder eben nicht. Man weiss es halt nicht. Aber nun sollen die Wagen auch schon wieder auf dem Rückweg sein. Russland wird immer noch dafür kritisiert, den Hilfskonvoi überhaupt losgeschickt zu haben.
Unterdessen ist Bundeskanzlerin Merkel in der Ukraine gekommen. Sie möchte das Land unterstützen, dass es endlich zum Frieden findet. Da wird sie in den nächsten Jahren noch genug zu tun, denn ich denke nicht, dass sich die Situation in den nächsten Monaten entspannen wird. Solange Putin an der Macht ist, wird Russland seine Ausbreitungsambitionen nicht aufgeben.
Natürlich hat sie auch wieder scharfe Worte gegen Putin gefunden. Als ob den das wirklich interessieren würde. Den geht es nur darum, dass er seinen Machtbereich ausbreiten kann. Wer etwas dagegen hat, kommt entweder nach Sibiren oder wird einfach ausgelacht und ignoriert.

PromiBigBrother ist immer noch langweiliger als das Dschungelcamp, aber irgendwie kommt man daran doch nicht vorbei. In jeder Zeitung findet man irgendwann einmal einen längeren Artikel über die aktuelle Staffel. Da ist es kein Wunder, dass die Staffel nun besser läuft als die im letzten Jahr.
Michael Wendler ist immer noch dabei, obwohl er nun schon seit mehr als einer Woche im Keller zubringen muss. Wer hätte das gedacht? Ich jedenfalls nicht, wobei ich schon mit sieben Tagen gerechnet hatte. Aber er ist immer noch dabei. Einige meiner Kollegen verloren ihre Wetter, die sagten, er würde gerade mal zwei Tage oder noch weniger durchhalten.
Anfangs machte er auch im Keller so weiter, wofür man ihn kennt und weshalb ihn sehr viele nicht leiden können. Inzwischen ist seine vorlaute Stimme verstummt, manchmal kommt sie noch raus, aber es ist seltener geworden. Man könnte ihn direkt sympathisch finden, aber so weit gehe ich dann doch nicht.
Ich habe festgestellt, dass Hubert Kah gar nicht so übel ist, wie er mir anfangs vorkam. Zum Teil belebt er die Show sogar. Bei Hubsi habe ich in den letzten Tagen immer gedacht, er wäre ein Demenzkranker, der aus einem Pflegeheim entflohen wäre. Das ist gar nicht beleidigend gemeint, sondern machte einfach nur den Eindruck, wenn die Kamera auf ihn draufhielt. Der Gedanke kam mir das erste Mal, als gezeigt wurde, wie er die Kaffeemaschine inspizierte, wie sie denn funktionieren möge. Ansonsten kommt er einem vor wie das Maskottchen der ganzen Truppe. Einige wollen ihn raushaben, aber ich sage mal, dass es ziemlich langweilig werden dürfte, wenn er nicht mehr dabei ist. Lieber sollten erst einmal der Dauerbachelor, die K11-Kommissarin und diese ehemalige Friseurin und Porno-Darstellerin oder was sie auch immer war, jetzt wohl DJane oder so, gehen. Dazu könnte dann noch der ehemalige Prinz Peinlich, so wurde Mario-Max zu Schaumburg-Lippe vor vier Jahren genannt, wie ich herausgefunden habe. Damals gab es auch so einen „PR-Gag“ mit ihm. Jemand aus der Redaktion hat es mir erzählt. Es sah alles so echt aus, aber alle wussten, dass es nur Show war.
Diese drei können erst mal raus.
Zum Geheimfavoriten hat sich Aaron Troschke entwickelt. Ein wenig geht er einem auf die Nerven, weil er so viel redet. Aber manchmal gibt er wirklich schlaue Dinge von sich. Alleine wie er zu Michael Wendler sagte, dass der sich doch freuen solle, wenn neben ihm mal ein Licht aufgehe, war an Ironie nicht zu überbieten. Hat Wendler da eigentlich versdtanden, was zu ihm gesagt wurde? Ich habe mich kaputtgelacht, als ich das hörte. So wurde noch nie jemanden gesagt, dass es mit seiner Intelligenz nicht weit her sei.
Mal sehen, ob Hubsi nach dem Ende der heutigen Sendung noch dabei ist. Er mag nicht viel machen, aber man darf ihn keinesfalls unterschätzen.
Wer ist eigentlich auf die Idee gekommen, Hubert Kah den Spitznamen Hubsi zu verpassen? Gestern wurde er andauernd so gemacht. Ich dachte eigentlich, dass ich es gewesen wäre. Na ja, da sind wohl noch andere auf denselben Gedanken gekommen.

Elefantendame Mala freut sich, dass St. Pauli nach seinem Sieg im DFB-Pokal nun auch sein erstes Spiel der neuen Zweitliga-Saison gewonnen hat. Ein früher Treffer liess die Fans jubeln, aber schon zwanzig Minuten später kam der Gegentreffer. Nichts Neues, denn so kommt es meistens. Nach dem Ausgleich passierte nichts mehr – bis zur Nachspielzeit. Die alte Kuh war schon sehr sauer, aber dann fiel doch noch der Siegtreffer und Mala beruhigte sich. Jonas übrigens auch, denn der Schlaubeutel hatte ihm gesagt, St. Pauli würde gegen Sandhausen gewinnen. Als nun ein Unentschieden im Raum stand, war er der „Verzweiflung“ nahe, denn das würde die Quote des Schlaubeutels noch weiter senken. Er war schon kurz davor, sich das nächste Mal ein neues Rüsselorakel zu suchen. Dann wurde doch alles gut. Jonas sollte weiter auf den Schlaubeutel vertrauen. Eine bessere als sie gibt es nicht, wenn man Mala ausser Acht lässt.
Jonas sollte mehr Geduld aufbringen, das sagte ich bereits letzte Woche und wiederhole es an dieser Stelle noch einmal.
Die Erste Liga hat nun auch begonnen. Wer Meister werden wird? Vielleicht zur Abswechslung mal jemand anderes als Bayern oder Dortmund? Das hätte dann wohl mit viel Glück zutun. In der Zweiten Liga stellt sich die Frage, ob RBLeipzig den Aufstieg schaffen wird. Bis heute Nachmittag sind sie noch Tabellenführer. Eventuell schaffen sie es, aber ich denke nicht, dass dem so ist. Aber nächstes Jahr werden wir schlauer sein.

 

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