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Darf die Politik uns vorschreiben, wie wir leben sollen?


Immer wenn eine Bundestagswahl näherrückt, kommen die Grünen auf die absurdesten Ideen. Die neueste: In den deutschen Kantinen sollte doch ein vegetarischer Tag, kurz Veggie-Day, eingeführt werden.
Die Empörung war natürlich gross, denn wer lässt sich von einer Partei, die immer noch von Atomkraftwerken (was falsch ist, wenn auch verwendet werden kann) redet, etwas vorschreiben? Niemand, also gab es Kritik ohne Ende.
Im Grunde genommen ist es keine schlechte Idee, wieso es nun gerade der Donnerstag- oder wars der Freitag? – sein soll, kann ich beim besten Willen nicht sagen. Beim Freitag wäre es klar, denn das ist früher der traditionelle Fastentag gewesen, wo es Fisch gab. Da war man auch noch bibelfester als heute. Hat sich alles geändert.
Aber der Fleischkonsum sinkt tatsächlich, wenn auch nur um wenige Milliprozente. Dafür will der Verbraucher nicht mehr soviel Rindfleisch. Bekanntlich sorgen Rinder hauptsächlich für eine Schädigung des Klimas. Nicht nur sind sie andauernd am pupsen und rülpsen, sondern der Anbau ihres Futters geht auch ins Klima. Da scheinen wir also gelernt zu haben.
Aber kann man den Menschen einfach so vorschreiben, dass sie an einem Tag nur Gemüse essen sollen? Es gibt sehr leckere Rezepte, die gänzlich ohne Fleisch auskommen. Wenn jemand mal eine eine bekannte vegetarische Zeitschrift guckt, wird man schon fündig werden. Es gibt gute Gerichte und anderes, was man eben weniger mag. Aber Geschmäcker sind verschwinden. Man braucht doch auch nicht von jetzt auf gleich, völlig auf Fleisch verzichten. Fisch gibt es auch noch, wobei man da genau aufpassen sollte, was man isst, da viele Fischbestände gefährdet sind. Karpfen kann man bedenkenlos essen, aber der schmeckt nicht jedem und ist auch recht fett.
Und wenn die Grünen möchten, dass die Deutschen weniger Fleisch essen, sollten sie es mal mit den Kindern versuchen. Im Kindergarten und in der Schule kann denen noch viel beigebracht werden, wir Erwachsenen lassen uns kaum noch was vorschreiben. Da muss schon viel passieren.
Nun werden die Grünen wer weiss wie kritisiert, was sie uns alles verbieten wollen: Fleisch essen, Plastikbeutel, Raserei auf der Autobahn. Nun ja, mit einem haben sie recht, aber wir Deutschen mögen es nun einmal nicht, wenn da eine Partei daherkommt und alles besser weiss. So ist das eben nun einmal.

Seit letzter Woche läuft immer dienstags um 20.15 Uhr auf der ARD „Hubert & Staller“. Das ist sehr schön, aber mittwochs um 18.50 Uhr, also einen Tag später, läuft die Serie noch einmal. Nicht mit derselben Folge, aber eben die gleiche Serie.
Und das ist es, was mich aufregt. Das mag eine erfolgreiche Serie sein, ich mag sie schliesslich auch, aber doch nicht zwei Tage direkt hintereinander. Das hält niemand aus. Warum wird nicht stattdessen dienstags „Fuchs und Gans“ gezeigt? Da könnte die Serie endlich beweisen, dass sie doch erfolgreich gewesen wäre, hätte sie nicht so eine blöde Sendezeit gehabt. Aber nein, die Serie wird nciht gezeigt. Während der Bundesliga-Pause habe ich mich auf „Fuchs und Gans“ gefreut. Was war? Nichts, um die Zeit lief dieses blöde „Liga-Fieber“, was nun in jedem Dritten Programm wiederholt wird. Da wäre das wirklich besser ausgehoben gewesen. Ich wollte „Fuchs und Gans“ sehen und nicht Fussball.
Nun muss ich dienstags mit „Hubert und Staller“ leben. Nun gut, wenn es nicht anders geht, kann man nicht ändern. Aber dann nicht auch noch mittwochs. Am besten sehe ich mir die Serie gar nicht mehr an bis Ende des Jahres die neuen Folgen gezeigt werden.
Ich möchte dienstag um 20.15 Uhr „Fuchs und Gans“ sehen und nicht die erfolgreichste Serie der „Heiter bis tödlich“-Reihe.
Ist eh alles Konserve was momentan in der Reihe läuft. Bis auf Freitags, aber das ist eine österreichische Serie, wo ich die dritte Staffel gelungener fand als die jetzige vierte. Gut, ich kenne die vierte Staffel auch schon, weil es die bereits auf DVD gibt, deshalb kann ich das sagen.
Neue Folgen von „Hauptstadtrevier“ werden gerade gedreht. Das war auch so eine Serie, die ich grenzwertig fand. Es gab einige gute Episoden, aber die Hauptdarstellerin fand ich recht nervig. Bloss irgendwie ist das bei fast allen Serien der Reihe so.
Eine Serie, die meiner Meinung nach sehr abgebaut hat, ist „Morden im Norden“. Fand ich die erste Staffel schon nicht berauschend, ist es nun bei der zweiten Staffel völlig bergab gegangen. Einzig und allein liegt es daran, dass die Tanten von Finn Kiesewetter nicht mehr mitspielen. Die haben immer noch für einen Lacher gesorgt, jetzt ist es einzig Schröter. Aber das wird dann auch mit der Zeit langweilig. Man hat den gesamten Rahmen der Serie umgestaltet und das hat „Morden im Norden“ sehr geschadet. Wer sich ein Bild davon machen will, kann sich ja die alten Folgen ansehen, die gerade gesendet werden. Die waren noch hundert Mal besser, als das, was ab dem 02. April gesendet worden war. Da wäre „Nordisch herb“ viel besser gewesen. Wenn ich jetzt die Wiederholungen sehe, muss ich immer noch drüber lachen. Und „Fuchs und Gans“ versteht man beim zweiten Mal besser als beim ersten. Vielleicht war das der Fehler der Serie. Ich weiss es nicht.
Werde ich eben wieder was Gutes lesen. Bald gibt es die Leseprobe von Isis Justs neuesten Abenteuer, das den vorläufigen Titel „Das Geheimnis des Denkmals“ trägt, zu lesen sein. Bis dahin werde ich mir mit der Kurzgeschichte „Sechs Reiter“ von Henrik Quedburg die Zeit vertreiben und eventuell meinen eigenen Roman noch einmal heraussuchen. Falls ihn die Motten nicht gefressen haben.

Nachdem Elefantendame Mala letzte Woche gleich vier Spiele tippen musste und bei allen vieren richtig gelegen hat, ist es nun wieder ein Spiel: St. Pauli gegen Bielefeld. Was sagt die alte Kuh? Nun ja, Mala tippt auf ein Unentschieden, denn bereits im letzten Spiel gegen den KSC brachte St. Pauli nichts zustande. Und so wird auch das ein trostloses Spiel werden. Beide Mannschaften schiessen ein Tor, wobei St. Pauli natürlich wieder einmal den Sieg in allerletzter Minute verspielt. So kennen wir die Mannschaft, denn seit Jahrzehnten geht das so. Kennt Mala eigentlich die Bielefeld-Theorie? Sie weiss doch sonst alles…

 

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Wenn Elefanten sprechen


Elefanten können sprechen. Wer nun an dieses Grollen und Brüllen gedacht hat, mag nicht falsch liegen, aber das meine ich nicht. In Korea gibt es einen asiatischen Elefanten, der tatsächlich die menschliche Sprache beherrscht. Nun gut, mehr als fünf Wörter sind es nicht. Und es wird auch stark von den Wissenschaftlern bezweifelt, ob der Elefant wirklich weiss, was er da sagt.
Elefantenbulle Koshik soll nicht der erste graue Riesen sein, der die menschliche Sprache beherrschen soll. Es gab da einen weitereren Elefanten, der russisch und kasachisch beherrscht hatte. Wissenschaftlich nachgewiesen und untersucht wurde dies aber nicht.
Tja, bei Koshik ist das anders. Da gibt es Youtube-Beiträge, wie er auf koreanisch etwas sagt.
Er nimmt dafür seinen Rüssel zuhilfe, da den Dickhäutern die Oberlippe fehlt. Und so kann er Worte mit Vokalen sagen.
Die Worte soll er sich wahrscheinlich beigebracht haben, da er in seinen ersten Lebensjahren keinen Artgenossen an seiner Seite hatte, sondern nur Menschen. Es wird vermutet, dass er so seine Bindung zu ihnen stärken wollte, indem er eben ihre Sprache imitierte. Man muss wohl vermuten, dass er die Sprache nur imitiert, denn er hat ein Reporterteam mit den Worten begrüsst legt euch hin. Und das ist wohl nicht die richtige Begrüssung, wenn er das Wort hallo behrrscht. Aber warten wir es mal ab, was jetzt noch für Nachrichten über sprechende Tiere kommen.
Ich habe mal einen Artikel über Menschenaffen gelesen, wo man vermutete, dass ein Schimpanse – oder Orang-Utan, weiss nicht mehr, was für ein Menschenaffe es war – sprechen könnte. Dieser Affe war auch von Kind an in menschlicher Obhut gewesen. Ob der Affe sprechen kann, wisse man nicht, da er angeblich sehr hoch sprechen würde. Und das ist für das menschliche Ohr nun einmal nicht hörbar.
Um sprechen zu können, ist das FOXP2-Gen notwendig, dass Menschen besitzen. Ob nun Menschenaffen auch, muss ich erst einmal nachprüfen, aber falls es jemand wissen sollte, es gibt die Kommentar-Funktion.
Besitzen Elefanten nun auch dieses FOXP2-Gen? Wahrscheinlich nicht, aber bei Koshik ist es wohl auch eher die Nachahmung. Und das können Elefanten sehr gut. Ist wissenschaftlich erwiesen.
Jenala würde nun sehr wahrscheinlich sagen, dass Elefantendame Mala auch das Sprechen beherrschen würde. Bloss hätte sie keine Lust, etwas zu sagen, da man ihr sowieso jeden Wunsch von den Lippen ablese.
Wenn sie denn tatsächlich sprechen konnte, was hier mal bezweifle, dann wüsste ich schon ihre Lieblingswörter. Als erstes käme „Hunger“, gefolgt von „Apfel“, danach dann „mehr“, „Erdnüsse“ und ganz neu „keine Bananen mehr“.
Tja, Mala könnte man tatsächlich zutrauen, dass sie die menschliche Sprache behrrscht, schliesslich ist sie doch zu Beginn, als sie noch ganz klein war, ziemlich oft mit ihren Pflegern durch die Gegend gedüst. Zwar hatte sie auch Kontakt zu anderen Elefanten, aber der menschliche Kontakt war eben auch ziemlich hoch. Also, warum sollte sie da nicht sprechen können?
Die Intelligenz dafür hat sie auf alle Fälle.
Und wo ich gerade mal wieder von Intelligenz spreche, Mala hat sich mal wieder als Rüsselorakel betätigt. So hatte sie ja für das Spiel von St. Pauli gegen den VfB Stuttgart in der zweiten Runde im DFB-Pokal gesagt, dass sie schwarzsehen würde. Damit hat sie tatsächlich recht gehabt. Sie tippte letztendlich auf eine Niederlage, was eintrat. St. Pauli verlor sang- und klanglos gegen Suttgart mit 3:0. Nun spielen sie gegen 1860 München. Hier hat sich Mala auch bereits entschieden. St. Pauli würde gegen die Münchener Löwen gewinnen.
Das es die Löwen aus München sind, ist wichtig, es zu erwähnen, denn es gibt auch die Löwen aus Braunschweig. Darüber macht man sich nicht so viele Gedanken, aber man muss es mal sagen, nicht dass es da noch zu Verwechslungen kommt.
Mal sehen, ob die Elefantendame Recht behalten wird.
Morgen jedenfalls wird ihr Wohnort erst einmal für ein halbes Jahr dichtmachen. Das bedeutet, Mala kann ihren 50 Geburtstag am nächsten Wochenende nicht gross feiern, sondern muss mit einem kleinen Kreis vorlieb nehmen. Also mit sich selbst. Da trifft es sich gut, dass sie niemanden eingeladen hat.

Apropos Geburtstag. Heute wird Hans Meyer 70. Und wer mal wieder nicht weiss, wer das ist. Kein Problem, ich sag es schon. Das ist ein Fussballtrainer, der aus den neuen Bundesländern kommt. Er hat unter anderem Mönchengladbach, Hertha BSC und den 1. FC Nürnberg trainiert. Nachgesagt wurde ihm immer, er würde Rosen züchten, was alleridngs nicht stimmt. Dies hat er vor Kurzem noch einmal deutlich in einem Interview in der Zeitschrift „11 Freunde“ gemacht. Ob die Menschen nun aufhören, ihm ständig Rosenstöcke zu schicken?

Sturm „Sandy“ ist über die Ostküste der USA gefegt und hat eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Unter anderem hat es die Grossstadt New York besonders schwer getroffen. Stromausfälle, weil ein Umspannwerk explodierte. Abgebrannte Häuser in Queens und noch immer sind die Aufräumarbeiten nicht beendet. Auch sind noch nicht alle Stadtteile wieder an das Stromnetz angeschlossen. In einigen Stadtteilen wie unter anderem der Lower East Side herrscht des Nachts Anarchie. Da möchte niemand mehr vor die Haustür gehen, aber in den eigenen vier Wänden fühlt man sich auch nicht sicher. Dies ist einer der Stadtteile, die von den Helfern vergessen zu sein scheinen. Niemand würde kommen und ihnen helfen, heisst es.
Die Wallstreet sei sozusagen die Stromgrenze. Ein Teil hat welchen, der andere nicht. Ich habe Bilder gesehen, wo in Banken Kunden ihre Handys aufladen konnten. Die Menschen flüchten aus den Hochäusern, da sie zu Fuß in ihr Stockwerk gelangen müssen. Wer also nun im 40. Stock wohnt, muss den ganzen Weg zu Fuss durch ein unbeleuchtetes Treppenhaus gehen. Anstrengend kann man das nennen. Ich würde dazu kostenlose Sportstunde sagen.
Der New York Marathon wurde Freitagabend von Bürgermeister Bloomberg doch noch abgesagt. Was anderes hatte man auch nicht erwartet.
Erstaunlich finde ich ja, dass so ein hochentwickeltes Land wie die USA immer noch diese primitiven Überlandleitungen haben, die ich bei uns höchstens noch auf dem Land sehe. Wenn es sie überhaupt noch gibt. Die knicken beim erstbesten starken Windhauch weg wie nichts. Das ist etwas, was mich immer wieder erstaunt. Warum halten die USA an diesen Strommasten fest, die wie Telegrafenmasten aussehen? In welchem Jahrhundert leben wir? Scheint wohl kein Wunder zu sein, dass die USA bei Stürmen als erstes immer unter Stromausfällen leiden. Wobei es in New York einen anderen Grund hat. Da war es nun einmal das Umspannwerk. Und das kann überall passieren.

 

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