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Verscheucht der Regen die Langeweile im Dschungelcamp?


Der Regen prasselt wieder unerbärmlich aufs Dschungelcamp nieder. Ein Zeichen, dass dort vielleicht endlich mal was passiert?
Nun ist die erste Person aus dem Dschungelcamp gewählt worden. Es ist nicht, wie ich gedacht habe Rebecca Simoneit-Barum, sondern Patricia Blanco. Überraschend kam das allerdings ebenfalls nicht. Umso bestürzter musste ich hören, dass Rolfe Scheider wohl die zweitwenigsten Stimmen hatte. Ich habe so sehr mit ihm als Dschungelkönig gerechnet. Aber was hat man in den letzten Tagen eigentlich von ihm gesehen? Bis auf das Auto seiner Eltern und deren Tod kurze Zeit hintereinander hat man eigentlich nie etwas von ihm gesehen. Besser gesagt, RTL hat uns nicht mehr von ihm gezeigt. So verkommen einige Camp-Bewohner zu Statisten, während andere andauernd zu sehen sind, weil sie wissen, wie sie sich ins rechte Licht rücken. Wie sie das machen, völlig egal, hauptsache man zeigt etwas von ihnen und spricht über sie. Ja, natürlich meine ich Walter Freiwald. Durch seine grosse Klappe ist er ständig in aller Munde. Wer ihn früher nicht kannte oder ihn nur als Pfannenverschenker vom „Promi-Dinner“ kannte, weiss nun, dass Walter Freiwald einmal der Co-Moderator von „Der Preis ist heiss“ neben Harry Wijnvoord war. Ehrlich gesagt, kann ich mich an ihn nur erinnern, weil ich über Wijnvoord mal einen Artikel schreiben musste. Da tauchte in dem Artikel auch ein Bild aus den alten „Der Preis ist heiss“-Zeiten auf.
In den letzten Tagen sah man entweder Walter Freiwald bei der Dschungelprüfung oder Angelina Heger, wie sie zu gar nichts mehr lust hatte oder richtiges Essen forderte.
Was war das gestern für ein hämischer Fingerzeig, als in der Schatztruhe mehrere Riegel Pick-ups zu finden waren. Genau nach dem Abtritt von Angelina.
Nun kamen auch endlich mal Personen zum Zuge, die man bisher nur im Hintergrund – halt Statisten – zu sehen gewesen waren. Benjamin Boyce musste auf Schatzsuche gehen und Maren Gilzer geigte Walter Freiwald die Meinung. Nur, das den das nicht wirklich interessiert. Dennoch taktisch klug von Maren Gilzer, dass sie damit genau anfängt, wenn es darum geht, dass der Zuschauer nun die Kandidaten rauswählen kann. Wobei es Maren Gilzer, so wird gemunkelt, gar nicht nötig hätte auf solche Taktiken zurückzugreifen, aufgrund ihrer grossen Fangemeinde von „In aller Freundschaft“ her. Aber gucken da wirklich alle der „In aller Freundschaft“-Zuschauer das Dschungelcamp? Wohl kaum, sonst wäre die Quote allabendlich weitaus höher. Schlecht ist sie halt nicht, aber auch nicht so berauschend wie im letzten Jahr.
Dennoch quält man sich durch die Staffel. Wenn es Walter Freiwald nicht gebe, könnte man die ganze Staffel getrost in die Tonne schmeissen.
Gestern konnte noch einmal die grossen Beteuerungen von Angelina Heger sehen, warum sie das Dschungelcamp auf eigenen Wunsch verliess. Sie hätte keine Kräfte mehr. Wenn man seit Tagen auch kaum was isst, dann ist das kein Wunder. Besonders, wenn man sich auf einredet, dass man das eine nicht verträgt und das andere einfach nicht essen kann, weil man es nicht mag. Da fragt man sich, ob Angelina nicht wusste, was eigentlich im Dschungel auf sie zukommt. Das hörte sich in Teilen so an, als hätte sie geglaubt, dass es ausser Reis und Bohnen noch immer anderes als Tagesration für die Kandidaten gibt. Erinnert das nicht ein wenig an Michael Wendler, der angeblich glaubte, dass man abends ins Hotel gebracht wird, um dort zu übernachten?
Jedenfalls hat Angelina Heger bewiesen, dass sie noch ziemlich unreif ist. Benahm sich wie eine verzogene Göre, die ihren Willen nicht bekam. Sie bockte rum, bekam dennoch nicht, was sie wollte. Da blieb am Ende nur selbst zu gehen. Am besten fand ich dann, wo sie sagte, dass sie noch nie weniger als fünfzig Kilo gewogen habe. Das stimmt nämlich nicht, denn als Baby wiegt man garantiert keine 50 Kilo. Ja, jetzt werde ich gehässig, aber das muss auch mal sein, denn diese Staffel Dschungelcamp hat einfach nichts zu bieten.
Da habe ich auf Rolfe Scheider als Dschungelkönig getippt und dann sieht man von ihm fast nichts. Die Aktion mit seiner Erst- und Zweitbrille war noch das amüsanteste. Aber was zeigt RTL uns auch? Man könnte bald denken im Camp gibt es nur einen Bewohner: Walter Freiwald.
Mal sehen, wer heute Abend fliegen wird. Bei Rebecca Simoneit-Barum vermute ich, dass sie die Lindenstrassen-Fans hinter sich hat. Ansonsten hätte sie als erste gehen müssen, denn bis auf das Harz auf der Kopfhaut hat man von ihr nichts gesehen, trotz des Kopftuchs, das als Farbfleck wirkt.

Vor Wochen konnte man sich über die ZDF-Serie „Der Alte“ aufregen, wo zwei langjährige Darsteller einfach rausgeschrieben wurden. Nun wurde bekannt, wer die Nachfolger sein werden. Die Serie, die lange Jahre ohne weibliches Stammmitglied ausgekommen ist, wird nach der Rechtsmedizinerin weiter verstärkt. Allerdings muss ich mich wirklich fragen, warum das ZDF so einfallslos war und Stephanie Stumpf verpflichtet hat. Es gibt so viele talentierte junge Schauspielerinnen, warum gerade sie?
In meinem grossen Bekanntenkreis war man froh, als sie nicht mehr in der Serie „Die Bergretter“ mitwirkte, genauso mied man die im Januar letzten Jahres ausgelaufene Krimi-Serie „Stubbe – Von Fall zu Fall“, weil sie einfach nicht zu ertragen war. Und nun das. „Der Alte“ wird einem auch verleidet. Na ja, es gibt ja den Ausschaltknopf an der Fernbedienung, aber vielleicht sollte das ZDF bei der Auswahl seiner Darsteller wirklich einmal mutiger sein. Aber man wollte halt eine Darstellerin haben, die aus den neuen Bundesländern kommt. Denn laut Rollenbeschreibung kommt die Kommissarin aus Dresden. Auch da gibt es talentiertere Darstellerinnen, die aus den neuen Bundesländern kommen. Ganz einfallslos vom ZDF, aber wirklich!
Mutig war die ARD und hat einen Ableger ihrer Erfolgsserie „In aller Freundschaft“ produziert. Diese läuft immer Donnerstags im ach so miesen Vorabend und nennt sich „Die jungen Ärzte“. Die erste Folge soll recht erfolgreich geworden sein mit 3,11 Millionen Zuschauern. Das war natürlich nur die erste Folge und wer weiss, wie viele es am Ende der vorläufig 42 geplanten Folgen sein werden. Ich weiss, dass einige Stammzuschauer der Hauptserie glauben, dass dort auch alle Stammschauspieler der Hauptserie immerzu mitspielen. So scheint es nicht ganz zu sein, schliesslich ist es eine andere Stadt, eine andere Klinik und eben andere Gesichter. Deshalb meine Vermutung, dass die Zuschauer sich so um zwei Millionen einpendeln werden. Vielleicht auch schlechter. Bisher konnten eigentlich keine Spin-offs wirklich überzeugen, wobei ich da nur von amerikanischen Serien spreche.
Bei deutschen Serien fallen mir die ganzen Soko-Serien ein, wo nur die „Soko Rhein-Main“ wieder eingestellt wurde. Und natürlich die ganzen „heiter bis tödlich“-Krimiserien, die alle nach und nach eingestellt werden oder einfach nicht mehr unter der Dachmarke produziert werden oder werden sollen. So ist es beispielsweise bei „Unter Gaunern“ geschehen, die im letzten Jahr noch grossartig als „heiter bis tödlich“-Serie angekündigt wurde. Nun läuft sie ohne die Dachmarke ab Dienstag auf der ARD. Darauf bin ich schon sehr gespannt, vor allem auf Peter Franke. Und dann gibt es noch eine Serie, die im Mai als „heiter bis tödlich“-Serie begann und nun nur noch auf dem BR laufen soll. Gemeint ist „Monaco 110“, die ich als locker und erfrischend fand zwischen „Hubert und Staller“ und „München 7“. Aber der ARD gefiel die Quote wohl nicht, weshalb sie die Serie nun in die bayerische Verbannung schicken. Sehr schade, denn damit erweist sich die ARD wie so oft als mutlos. Sie müssen eine Serie auch mal auf mehr als eine Staffel bringen, auch wenn sie nicht so sehr erfolgreich ist, wie sie gedacht haben. Das ZDF hat „Wetten, dass..?“ doch auch noch ewig durchgeschleppt, obwohl das keiner mehr sehen wollte. Und die Show war in der Produktion nicht gerade billig.
Heute, um 18.50 Uhr, zeigt die mal wieder eine Folge der leider eingestellten Serie „Fuchs & Gans“. An dieser Serie war gerade das Besondere, dass eine der Hauptfiguren mit Tieren sprechen kann. Natürlich nimmt das Urban Fuchs niemand ab, doch manchmal haben die anderen Figuren Beweise dafür und sind mehr als verwundert. Anfangs mochte das seltsam erscheinen, doch am Ende mochte man diese Serie sehr und war umso enttäuschter, als der SWR die Serie einfach einstellte. Es war ein tolles Format, aber der Serie wurde keine Chance gegeben.
Wann „Alles Klara“ fortgesetzt werden wird, steht auch noch in den Sternen. Gedreht werden soll eine dritte Staffel. Aber wann die nun laufen wird? Donnerstags jedenfalls nicht mehr, denn da läuft dieser furchtbare Ableger von „In aller Freundschaft“. Ich mag die Hauptserie schon nicht. Im Grunde genommen mag ich nur eine einzige Arztserie und die heisst „Trapper John, M.D.“. Stammt aus den 80ern und wurde mal eine zeitlang immer wieder auf Sat.1 gezeigt. Aber da war auf dem Privatsender das Programm auch noch besser. Heutzutage muss man auf die ganzen Digital-Sender umschwenken, wenn man noch was Tolles sehen will. Oder man besorgt sich ein paar DVDs von alten Serien wie beispielsweise „Ein Käfig voller Helden“. Kommt aber nur mit der zweiten deutschen Synchronisation an.
Heute Abend dann wieder Dschungelcamp. Mal sehen, wer heute zur Prüfung muss und wie weit der Schlagabtausch zwischen Maren Gilzer und Walter Freiwald gediehen ist. Es stimmt doch, im australischen Dschungel ist dieses Jahr absolut nichts los, ausser Walter natürlich.

 

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Die Rückkehr des kalten Krieges?


Die Wirtschaft in Russland liegt seit dem Ukraine-Konflikt am Boden, die EU sowie die USA und Kanada wollen mit Russland nichts mehr zu tun haben. Putin steht praktisch mit dem Rücken zur Wand. Aber bevor er sich der EU und den anderen grossen Ländern beugt, probiert er lieber mal etwas anderes aus. Was es ist? Die Provokation des Westens. Wie weit kann er gehen? Was wird geschehen?
So wurde NATO-Alarm ausgelöst, als vier russische Langstreckenbomber über Europa flogen und die Piloten nicht auf Funksprüche reagierten.
Geltene Bestimmungen wurden mit den Überflügen nicht verletzt, dennoch ist es als besorgniserregend zu bezeichnen, da es auf kommende Ereignisse deutet.
So soll Ende des Jahres eine neue Militärdoktrin herauskommen, die als Gegener sehr wahrscheinlich die Nato und den Lieblingsgegner USA benennen wird.
Willkommen im neuen Kalten Krieg!
1990 nachdem in vielen Ostblockländern der Kommunismus nur noch Geschichte war und sich auch die Sowjetunion aufmachte, demokratisch zu werden, ist nun der kalte Krieg wieder offen ausgebrochen.
Es ist nicht die erste Militärdoktrin – seit Wladimir Putin das erste Mal Präsident wurde, gibt es die wieder, zuvor unter Jelzin gab es keine -, denn aktuell gibt es auch eine, die allerdings keinen konkreten Gegner nennt, aber den Schwerpunkt auf nationale Interessen legt. Darf man das so verstehen, dass mit dieser Militärdoktrin gesagt wird, dass die ehemaligen Sowjetgebiete wieder unter russische Fittiche genommen werden müssen? Einerseits könnte man es so sehen, denn die Krim ist nicht das erste Gebiet, das sich Russland unter den Nagel reisst. Andererseits greift Russland immer nur dann ein, wenn es „angeblich“ ausdrücklich gefordert wird.
Und was wird nun bei der neuen Militärdoktrin herauskommen, ausser das der Westen als Feind angesehen wird? Erhöhen wir doch endlich den Druck auf diejenigen, die uns einfach nicht unsere Eroberungswünsche gönnen. Denn wir wollen doch nur das ins Land einfügen, was uns mal gehörte bzw. was schon immer zu uns gehörte und wiederrechtlich getrennt wurde.
Wisst ihr, woran mich das erinnert? An den Anschluss Österreichs an das Dritte Reich, was unter der Floskel „Heim ins Reich“ besser bekannt sein dürfte. Genau so verhält sich Russland. Alles, was mal unseres war, soll es wieder werden. Wir müssen nur ein paar dort lebende Russen aktivieren, dass sie unterdrpckt werden und schon haben wir einen Grund, dort einzumarschieren.
Müssen wir uns als Deutsche da nun auch Gedanken machen? Vor allem in den neuen Bundesländern, dem Gebiet der ehemaligen DDR? Das war bekanntlich auch ein Satellitenstaat der Sowjetunion. Praktisch könnte Putin da nun sagen, dass er jegliche Gebiete bis zur ehemaligen deutsch-deutschen Grenze Russland einverleiben will. Deshalb wird jetzt schon einmal mit Langstreckenbombern der Ernstfall geprobt. Ausserdem wurde noch eine Interkontinentalrakete gezündet, die theoretisch irgendwo in den USA einschlagen kann. Zudem wird auch an einem neuen Raketenabwehrsystem gebastelt, Weltall inklusive. Dann wird Frankreich auch noch seinen Hubschrauberträger ausliefern. Kann man indirekt verstehen, denn es war schon fast fertig gebaut, als das Verbot kam, keine Kriegsgeräte mehr an Russland zu liefern. Frankreich würde auf den Kosten sitzen bleiben und das kann sich das Land nun wirklich nicht leisten.
Man kommt sich wirklich vor, als würde der Kalte Krieg zurückkehren. Denn der damalige Lieblingsfeind waren die USA. Beide Mächte – Sowjetunion und USA – versuchten immer, wer wohl der stärkere von beiden sei. Am Ende überlebte die USA, weil der Kommunismus sich irgendwann totläuft. Denn Gerechtigkeit hat es im Kommunismus nie gegeben. Jeder ist sich bekanntlich selbst der nächste und daran scheiterte das System.
Aber zurück zum aktuellen Konflikt, denn das ist es, auch wenn es nicht so ganz deutlich wird. Putin versucht mit diesen Manövern seine Macht zu demonstrieren. Wer weiss, wie lange er auch noch Zeit dazu hat. Angeblich soll er Bauchspeicheldrüsenkrebs haben. Aber das kann genauso gut ein Gerücht sein. Aber wäre es nicht ein „schönes“ Vermächtnis, wenn sein Name mit dem neuen Ruhm Russlands verbunden ist?

Gerade vor ein paar Tagen fragte ich mich noch, wann denn wohl die ersten möglichen Kandidaten des Dschungelcamps bekannt gegeben werden. Und nun sind die ersten drei möglichen Kandidatinnen bekannt gegeben worden. Von diesen drei kenne ich gerade mal eine: Rebecca Simoneit-Barum. Die anderen zwei sind mir gänzlich unbekannt. Aber so ist das beim Dschungelcamp immer. Es sind Leute dabei von denen man noch nie zuvor gehört hat. Die eine hat beim „Bachelor“ mitgemacht und kam bis ins Finale: Angelina Heger. Die andere hat bei „Deutschland sucht den Superstar“ mitgemacht und soll wohl auch Model sein: Tanja Tischewitsch.
Wie gesagt, die beiden letzteren kenne ich nicht, weil ich die Formate, wo sie mitgewirkt haben, mir nicht angesehen habe.
Wer wird nun den dreien noch folgen? Fällt mir da irgendjemand ein? Ja, einer kommt mir sofort in den Sinn. Es ist Paul Jahnke! Warum gerade er? Weil man bereits vergessen hat, dass es ihn gibt. „Promi BigBrother“ ist nun auch schon einige Tage her und dass er sich auf Mallorca als DJ betätigt wird er auch nicht die nächsten zehn Jahre machen. Also muss neue Aufmerksamkeit her und die gibt es am besten mit dem Dschungelcamp. Allerdings gibt es da noch ein klitzekleines Problem: Das mit der Haarpflege wird da nicht so gegeben sein. Also nichts für den Schönling Jahnke. Denn erinnern wir uns noch an Promi-BigBrother. Die Frisur war recht wichtig und nicht nur das. Nun ja, wir werden sehen, ob er im Januar ins Dschungelcamp einziehen wird.

Elefantendame Mala bereitet sich langsam auf ihr Winterquartier vor. Bald werden die Schotten dicht gemacht für ein halbes Jahr. Nächste Woche wird sie noch ihren 52. Geburtstag feiern, aber da ist bereits ihr Wohnort nicht mehr geöffnet. Aber sie feiert auch gerne für sich alleine, hat sie die letzten Jahrzehnte schliesslich auch gemacht.
Man kann nur hoffen, dass ihr der Geburtstag nicht wieder durch ein völlig verkorkstes Spiel von St. Pauli versaut wird. Denn nicht nur verloren die Kiezkicker am Dienstag gegen den BVB sang- und klanglos mit 0:3, nein heute spielten sie mal wieder unentschieden. Zweimal gelang es Nürnberg die Führung auszugleichen. Besonders ärgerlich das 2:2 in der 87. Minute. Irgendwie hatte Mala es erwartet, denn sie kennt ihre Pappenheimer. Und so hatte sie dieses Mal bei der Partie gegen Nürnberg auf ein Unentschieden getippt. Im Gegensatz zur Pusteblume, die doch tatsächlich davon überzeugt war, dass St. Pauli gewinnen würde. Aber Jonas nimmt sie schon gar nicht mehr ernst und sieht sich nach einem neuen Fussballorakel um. Ihre Quote ist zugegebenermassen nicht besonders, aber das St. Pauli im DFB-Pokal gegen Dortmund verlieren würde, hat sie nun einmal richtig vorhergesagt. Aber es ist meist ein Spiel von vieren. Aber glaubt Jonas, dass beispielsweise Plattfuss besser wäre? Sie hat nämlich getippt, dass Nürnberg gegen St. Pauli gewinnen würde. Also auch nicht viel besser. Na ja, so viel dazu.

Ach so, eines noch. Ich habe mich doch letzte Woche darüber ausgelassen, dass bei dem Fotowettbewerb des Hamburger Zoos ein Foto unter die besten zweölf gewählt wurde, dass nicht im Aktionszeitraum aufgenommen worden sein konnte, weil das betreffende Motiv – Alpaka Carmen – bereits im August 2013 gestorben ist. Es würde sich also um ein zwei Jahre altes Bild handeln. Und nun kommt’s: Das bild hat doch tatsächlich neben zwei anderen gewonnen. Nicht einmal besonders schön und vor allem nicht den Teilbedingungen konform. Was soll man weiter dazu sagen? Das nächste Mal ein zehn Jahre altes Herbstfoto einschicken und gewinnen. Wobei der Gewinn nicht gerade toll ist, wenn man bedenkt, dass man fast sämtliche Rechte – völlig legal – an dem Bild verliert ausser das der eigene Name genannt wird.

 

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Deutschland hat Fieber – Droht uns der Hitzekollaps?


Deutschland stöhnt unter der Hitze, selbst in der Nacht scheint es nicht abzukühlen. Europa scheint unter Fieber zu leiden, denn die Temperaturen steigen und steigen. An diesem Wochenende soll es in Teilen Deutschlands bis zu vierzig Grad warm werden.
Mit dem Blick auf die aktuelle Temperaturanzeige könnte man durchaus denken, dass nun die globale Erwärmung ihre Nachteile zeigt. Aber ist es wirklich so? Sind das die Folgen? Eine Sommerhitze hat es immer mal wieder im Sommer gegeben, auch wenn ich mich an solche extremen Temperaturen nicht erinnern kann. Vor allem ist es so schlimm, dass ich lüften kann wie ich will und es ist dennoch brütend warm in der Wohnung. Jetzt müsste man einen Deckenventilator haben oder eine schöne Klimaanlage. Aber das kostet nun wieder Strom.
Am Abend soll es angeblich Gewitter und richtige Unwetter mit Hagel und allem möglichen geben. Dann morgen noch einmal solch eine Fieberhitze und dann ist es angeblich vorbei? Wieso nur glaube ich das nicht? Es kann doch nicht urplötzlich wieder kälter werden, als wäre nichts geschehen. Als wäre es immer schon so kurz vor dreissig Grad warm gewesen.
Für meinen Geschmack könnte die Temperatur dennoch ein wenig runtergehen. Hat mir schon meinen Geburtstag versaut und nun das ganze Wochenende. Das ist doch wirklich nicht das, was ich mir von Sommer vorstelle. Aber was bedeutet Sommer eigentlich? Sonne, Hitze, Strand, Baden, Durst? Ach, den Urlaub habe ich noch vergessen und für alle Schüler natürlich die Ferien.
Inzwischen ist es so unerträglich schwül, dass ich mir schon überlege, ins nächste Schwimmbad zu gehen. Das ist wahrscheinlich total überfüllt, aber was soll ich sonst machen? Mir ein viel zu grosses Plantschbecken auf den viel zu kleinen Balkon stellen? Wieso habe ich nur keine Dachterrasse, da würde so was ohne Probleme draufpassen. Habe ich leider nicht. Aber ein Plantschbecken wäre schön. Da gehe ich dann den ganzen Tag nicht mehr raus. Anders lässt sich das Wetter wirklich nicht ertragen.
Was machen eigentlich die Zootiere bei so einem Wetter? Von Jonas habe ich gehört, dass sich sogar Elefanten ins Wasser trauen, die sonst eigentlich immer nur nachts baden gehen, wenn es ihnen möglich ist. Gemeint ist Malas Lieblingsfeindin Mogli, die in dieser Woche so richtig schön geplantscht haben soll. So was lässt sich dann ihre Stellvertreterin nicht zweimal sagen und geht auch ins Badebecken, so dass dann neben Mogli schon Shandra drin war. Und da Shandra eine Bohnenstange ist, passten auch noch mehr Elefanten rein. Aber irgendwie wollten die nicht. Kühler Schlamm war ihnen lieber.
So was lässt sich Mala nie zweimal sagen, wenn es ums Baden oder Schlammbaden geht, ist sie immer vorneweg mit dabei. Da wird sie wieder zu einem kleinen Elefanten und plantscht vergnügt im kühlen Nass.
Zwischendrin sagt sie dann noch, wie St. Pauli gegen den KSC spielen wird. Da ist sie überzeugt, dass St. Pauli nur zu einem Unentschieden kommen wird. Das alte Rüsselorakel hat gesprochen.

In Ägypten ist wieder der Teufel los. Ex-Präsident Mursi befindet sich in Untersuchungshaft. Folglich kam es erneut zu Demonstrationen von seinen Anhängern. Und weil solche Unruhen nie friedlich verlaufen, hat es auch Tote gegeben. Warum kann nicht endlich Ruhe und Frieden im Land einkehren? Die Menschen sind müde, wollen einfach nur, dass alles aushört.
Es muss weitergehen, Touristen wollen nicht mehr ins Land. Die Haupteinnahmequelle der Mehrheit der Ägypter fällt weg. Derweil schlagen sich die Menschen in Kairo die Köpfe ein. Natürlich ist es nicht in Ordnung, dass Mursi einfach durchs Militär abgesetzt wurde. Aber was hätte denn getan werden sollen, als ihn auf diesen Weg zu stürzen? Ja, ein Attentat hätte auch ihn verübt werden können. Das ist dann also die Lösung aller Lösungen? Ein Tyrannenmord? Damit würde Mursi zum Märtyrer werden, was er nicht verdient hat. Aber bereits jetzt, ist er auf gutem Weg dahin, seine Anhänger sorgen schon dafür.
Selbst Tunesien macht nun Schlagzeilen. Dabei sah es da eigentlich ganz gut aus. Gut, eine Islamisierung war auch da nicht zu leugnen, aber ganz so schlimm, als wie in Ägypten schien es nicht zu sein. Ich betone das Wort „schien“, denn wirkliche Nachrichten haben wir doch nach dem arabischen Frühling aus Tunesien nicht erhalten. Einen Bericht aus dem Geo, mehr dürfte es nicht gewesen sein.

Nun hat es auch Max Bahr erwischt. Und das nur, weil ein Warenkreditversicherer einen Rückzieher gemacht hat. Ist das nicht eine Frechheit? Die Baumarktkette läuft doch, aber eben auch nicht perfekt. – Was ist heute schon perfekt? – Und dieser Warenkreditversicherer hat nun alles versaut. Da muss man doch zwangsläufig denken, dass das ein abgekartertes Spiel ist. Schliesslich profitieren einige andere Baumärkte von einer Praktiker- und Bahr-Insolvenz. Will jetzt keine Namen nennen, aber ich finde ich recht komisch.
Das Geschäft bei Max Bahr läuft weiter. Was sollen sie auch anderes machen? Alle Mitarbeiter stellen sich in eine Ecke und gehen eine Runde heulen? Das hilft ihnen auch nicht. Ich kann bloss hoffen, dass Max Bahr noch glimpflich aus der ganzen Sache herauskommen und nicht eingestampft wird. Die Baumarktkette ist ein Traditionsunternehmen. Ich habe so viele schöne Kindheitserinnerungen an den Laden. Da dürfen die nicht einfach verschwinden. Gut, schnell noch in einen Laden und den Umsatz ankurbeln. Ich bräuchte da noch ein paar Schrauben. Nichts Besonderes, aber Kleinvieh macht auch Mist. Und Lei braucht noch Batterien für ihren Fotoapparat. Die gibt es bei Max Bahr für die Hälfte weniger als in anderen Geschäften. Und die Qualität ist nicht schlechter, sie halten genauso lange wie auch die anderen Batterien.
Aber es kann doch nicht sein, dass es an einzigen Stelle hängt und eine ganze Baumarktkette in die Insolvenz gehen muss, wenn diese Stelle verschwindet. Hat man so was schon erlebt? Sicherlich, bloss kann ich mich gerade an nichts dergleichen erinnern.
Für mich klingt das nach einem abgekarterten Spiel, von dieser Meinung rücke ich auch nicht ab.

Auf der Arbeit habe ich gleich zwei Wetten auf einmal gewonnen. Die erste war nicht so besonders, da mehr als die Hälfte der Kollegen auch darauf getippt hatte, dass der royale Nachwuchs in England männlich sein würde. Dass er den Namen George bekommt, wusste ich dann ganz allein. War doch irgendwie klar, dass es nur dieser Name sein konnte. Zum einen ist dieser Name gerade sehr beliebt in Grossbritannien und zum anderen hiess der Urgrossvater von Prinz William George. Genau genommen war es einer seiner weiteren Namen, denn sein eigentlicher Name war Albert. Wer „The King’s Speech“ gesehen hat, dem wird vielleicht aufgefallen sein, dass immer der Namen „Bertie“ fiel.
Das nur so am Rande, damit habe ich diese Information auch hinter mich gebracht. Wochenlang gab es in der Presse kein anderes Thema, als wann denn nun endlich der royale Nachwuchs geboren würde. Recht nervig, als ob es nichts Wichtigeres gebe. Aber wenn man beruflich in Yellow macht, geht es leider nicht anders.

Und noch was für alle Lindenstraße-Fans. In der letzten Woche wurde die Folge einfach auf Mitternacht verlegen wegen des Viertelfinals mit der deutschen Frauen-Nationalmannschaft. Nächste Woche kommt es noch besser: Wegen des DFB-Pokals lässt die ARD die älteste Soap Deutschlands (wenn auch nicht Daily) ausfallen. Jawohl, richtig gelesen. Lindenstraße fällt nächste Woche aus wegen des blöden Fussballs, den sowieso niemand interessiert. Aber seit ARD und ZDF den Zuschlag für die WM-Quali 2018 folgende verpasst haben, müssen sie sich war anderes einfallen lassen. So sieht es nun also aus.
Also, wer nicht weiss, was er in der Hitze dieses Wochenendes tun soll, weil er keinen Fuss vor die Tür setzen möchte, und wer in der nächsten Woche wegen des Fussballwochenendes nicht weiss, was es sonst an Wiederholungen im Fernsehen gibt, dem empfehle ich ein Ebook von Helen Dalibor oder Henrik Quedburg. Nächste Woche soll auch eine neue Fantasy-Kurzgeschichte von Henrik Quedburg erscheinen.

 

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Wenn die Marktanteile vor langjährigen Serien gehen – Wie die Öffentlich-Rechtlichen mit ihren Zuschauern umspringen


Bei der ARD scheint man sich wohl nur noch um die Marktanteile des Senders zu kümmern. Bloss vor RTL stehen, das scheint wohl das neue Ziel zu sein. Oder wie erklärt es sich, dass die ARD nun zum allerersten Mal die „Lindenstrasse“ gleich zweimal wegen Olympia komplett ausfallen lässt?
Bis jetzt war ja immer noch ein Plätzchen gefunden worden, wo die Weekly-Soap eingeschoben wurde. Aber das hat die ARD wohl nun nicht mehr nötig. Man habe keinen freien Sendeplatz gefunden, heisst es. Ich habe mal nach geguckt und am Sonntag um neun Uhr wäre schon ein Plätzchen frei gewesen. Da wird nämlich am 05. August nur eine Zusammenfassung vergangener Olympiaden gezeigt. Könnte man ruhig ausfallen lassen. Aber das soll ja auf den Olympia-Tag einstimmen. Also fällt die „Lindenstrasse“ komplett aus, ein Novum in ihrer 26jährigen Geschichte.
Mich interessiert das nun überhaupt nicht, da ich diese Serie noch nie geguckt habe und mich dafür auch nicht interessiere. Ich habe noch nie eine Daily-Soap oder eine dieser dämlichen Telenovelas geguckt. Regina hatte ja mal so’n Anflug von Telenovela-Manie. Da hat sie mir dauert erzählt, was da in der Serie geschah, was sie guckte. Fand ich das nervig, denn ich wusste überhaupt nicht, von wem sie da eigentlich sprach, da ich ja keine Ahnung von der Handlung hatte. Und wehe, ich sagte ihr, dass mich das nicht interessierte, was war die beleidigt. Also habe ich den Mund gehalten und so getan, als würde ich zuhören. Inzwischen ist das auch Vergangenheit.
Dass die „Lindenstrasse“ komplett ausfällt, soll auch damit zusammenhängen, dass immer mehr Zuschauer weg bleiben. Ist das nicht bei jeder Serie so? Irgendwann wird es langweilig. Das musste auch Deutschlands erste Daily-Soap erfahren. Im letzten Jahr wurde „Marienhof“ nach beinahe 19 Jahren eingestellt, wegen sinkender Quoten. Was soll denn da das ZDF sagen? Deren neue Telenovelas sind allesamt Quotenkiller, siehe „Herzflimmer“ oder die noch aktuelle „Wege zum Glück – Spuren im Sand“. Beide wurden ins Frühprogramm verschoben und man zeigt nun wieder einmal „Die Rettungsflieger“. Kommt diese uralte Serie besser an? Billiger in der Wiederholung ist sie allemal.
Aber der ARD scheint der Sport über alles zu gehen, denn da kann der Sender immer mit Quoten punkten und sich gegen RTL und auch gegen das ZDF behaupten. Wenn da eine Serie angeblich nicht ankommt, hat das manchmal auch den Grund, dass sie wegen irgendwelcher Sport Ereignisse wochenlang ausgefallen ist. Da haben die Zuschauer dann doch schon irgendwann vergessen, dass es die Serie überhaupt noch gibt. Ich weiss jetzt nicht, wie die Zuschauerzahlen bei der Krimi-Serie „Alles Klara“ sind, aber die ist beispielsweise dreimal hintereinander ausgefallen. Und das ist eine verdammt gute Serie, wie überhaupt die ganzen „Heiter bis tödlich“-Serien mit Ausnahme von „München 7“, die war langweilig. Aber die ist dafür auch nicht konzipiert worden, sondern existierte bereits zuvor eigenständig im Bayerischen Rundfunk – wo sie meiner Meinung auch bleiben kann. Die ist genauso langweilig wie das „Großstadtrevier“, eben das bayerische Pendant.
Und nun wird es auch „Waldis Club“ nicht mehr geben. Ich hatte ja zur EM gesagt, dass die Sendung ein wenig an Witz eingebüsst hat. Damit hat es aber nichts zu tun, dass es die Reihe nicht mehr geben wird.
Waldemar Hartmann hat sich zu diesem Schritt entschlossen, da ihm nur ein Ein-Jahres-Vertrag angeboten worden war. Und da wäre mitten in der WM-Qualifikation Schluss gewesen. Deshalb hat er sich dazu entschlossen, „Waldis Club“ zu beenden. Denn er hätte immer gute Quoten gehabt, aber das scheint die ARD nicht honorieren zu wollen.
Die ARD hat sich schon einiges verbaut. Gab es nicht irgendein Konzept, dass ihnen angeboten wurde und das sie ausschlugen? Bei einem anderen Sender kam es gut an. Wenn ich bloss wüsste, was das noch mal war.
Übrigens fallen mir zu den Markt Anteilen auch gleich noch die Verjüngungsmassnahmen in einigen Krimireihen an. Jüngstes Opfer ist das Krimi-Gespann des „Polizeiruf 110“ aus Halle. Da ist nun Schluss, weil sie angeblich zu alt sind. Ich fand die Filme mit Jaecki Schwarz und Wolfgang Winkler immer als einen kleinen Pluspunkt unter den vielen Ermittlern. Aber damit wird nun auch Schluss sein.
Im ZDF übrigens wurde und wird auch auf die Verjüngungsquote gesetzt. Erst wurde vor wenigen Jahren die Sekretärin bei „Ein Fall für Zwei“ durch so eine ziegige Darstellerin ersetzt. Und nun wird bei „Der Alte“ einfach der Polizeiarzt ausgetauscht – gegen eine Frau. Soll das jetzt die Frauenquote in den Krimiserien des ZDF erhöhen? Möglichkeit zwei: Die Serie soll jünger werden. Bei „Soko 5113“ wurde das ja schon vor knapp über zwei Jahren gemacht. Da wurde die Figur des Manne Brand rausgeschrieben, obwohl es die beliebteste Figur war unter den Zuschauern. Mein Meinung nach könnten sie den Chef der Soko wieder rausschreiben. Der passt da nämlich absolut nicht hin. Aber die ganze Serie hat sich zum negativen entwickelt, zeigt nur noch so gelbliche Farben. Da denke ich jedes Mal, mein Fernseher wäre kaputt.
Aber wenn einem diese Serien nicht mehr gefallen, kann man sie ja auch einfach nicht mehr einschalten. So mache ich das.

Der HSV hat es gestern übrigens geschafft, gegen die B-Elf der B-Elf des FC Barcelona zu verlieren. War auch kein interessantes Spiel. Lionel Messi hatte sich angeblich vor dem Spiel am Vortag verletzt, also war der einzige Weltstar auch nicht dabei, den Barcelona momentan zu bieten hatte. Und was lernen wir daraus? Wenn der HSV nicht einmal gegen die C-Mannschaft gewinnt, wie wird das dann erst in der Bundesliga werden? Und wie lange wird Fink Trainer bleiben? Bis jetzt hat ja kein Trainer der letzten Jahre die ganze Saison auf der Trainerbank überdauert. Man darf also gespannt sein, wie der HSV sich in der Saison zu seinem 125jährigen Jubiläum schlägt.

 

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Der Hamburg Tatort ist zum Untergang verdammt


Wenn ich diese Nachricht bereits am Samstag gewusst hätte, ich hätte ganz etwas anderes geschrieben. Aber so ist es zu dem Eintrag gekommen, den ich ohnehin geplant hatte.
Erinnert sich noch jemand, wie ich mich über das Gerücht aufgeregt habe, dass Til Schweiger der neue Hamburger Tatort-Kommissar werden könnte. Ich hoffe ja, denn leider hat sich das Gerücht bestätigt. Ich kann es nicht glauben, will es immer noch nicht fassen, dass der NDR wirklich diesen fernsehtechnischen Selbstmord begangen, und diesen Typen zum neuen Tatort-Kommissar gekrönt hat. Ab 2012 wird er dann ermitteln – und hoffentlich untergehen.
Mein Fazit steht damit umunwunden fest: Der Hamburg-Tatort steht völlig auf den Abstellgleis und ist nicht mehr zu retten. Nach dem Ende des beliebten Ermittlerduos Krug/Brauer alias Stoever und Brockmöller, ging es immer weiter stetig bergab. Das fing beim Nachfolger Robert Atzorn an, der anfangs durchaus noch gut war bis dann Ursula Karven auftauchte. Danach war dann Schluss. Und der noch gegenwärtige Ermittler, dargestellt von Mehmet Kurtulus. Von dem habe ich gerade mal die erste Folge gesehen, weil einige Szenen im Tropen-Aquarium Hagenbeck gedreht wurden. So konnte ich mir über die Einrichtung schon einmal einen ersten Einblick verschaffen, denn selbst gesehen habe ich sie erst später.
Aber zurück zum neuen Tatort-Ermittler. Ich weiss nicht, was den NDR geritten hat, Til Schweiger zu verpflichten. War es der riesige Artikel in der Bild-Zeitung oder wieso, weshalb, warum? Denn ich kann Schweiger nichts abgewinnen. Ja, ich gebe zu – wieder einmal -, dass ich den Typen nicht ausstehen kann, dass ich das kotzen kriege, wenn ich nur dessen Stimme höre. Mag übertrieben klingen, ist aber wirklich so. Zudem spricht er auch noch ziemlich verwaschen, hat keinerlei Ausstrahlung und vor allem kein Benehmen. Kann man daran erkennen, dass er bei der Verleihung des Querdenker-Preises völlig besoffen auf die Bühne getreten ist. Und das soll ein Vorbild sein? Nein, definitiv nicht, und seine Ausrede, die er dazu geliefert hat, eh nicht. Der soll mal überlegen was er tut. Am Samstag bei Wetten, dass…? soll er angeblich sich mit seinem Handy beschäftigt haben, als er gerade nicht dran war. Aber das kann ich nicht mit Sicherheit sagen, da ich es selbst nicht gesehen habe. Vorstellen kann ich es mir aber doch.
Wenn Horst D. Scheel Til Schweiger nicht für die Lindenstrasse entdeckt hätte und dieser anschliessend auch noch für Manta, Manta und Der bewegte Mann besetzt worden wäre, Deutschland und vor allem der Hamburger Tatort wäre vor diesem Typen verschont geblieben. Und wer sich jetzt fragt, wann hat der denn in der Lindenstraße gespielt. Tja, das ist Anfang der 90er Jahre gewesen. Er verdrängt es gerne, wie er seinen Entdecker nach dessen eigenen Aussagen und nicht mehr zu kennen scheint. Also ist er wohl auch noch undankbar. Aber wie heisst es so schön: Undank ist der Welten Lohn.
Ich kann bloss hoffen, dass die Quoten des Tatorts noch weiter sinken werden, wenn Schweiger auf dem Bildschirm erscheint. Trost mag sein, dass er nur eine Folge pro Jahr drehen wird. Aber selbst das ist noch zuviel.
Der NDR hat sich hier die grösste Fehlentscheidung seit ich weiss nicht wann geleistet. Aber früher oder später – ich nehme mal letzteres an – wird der Sender noch merken, was er da getan hat. Das ist der Untergang des Hamburg-Tatorts. Schlimmer kann es eigentlich nicht mehr werden, aber wie heisst es so schön: Schlimmer geht immer. Hierbei hat man es ja gesehen.

Am Samstag war es nun endlich so weit: Die letzte Sendung von Wetten, dass…? mit Thomas Gottschalk als Moderator wurde gezeigt. Herausragend war die Sendung nicht gerade. Dafür hat sich Gottschalk einige Schlüpfrigkeiten geleistet, die er sonst nicht von sich gegeben hätte. Die Wetten waren bis auf die Golf/Basketball-Wette eigentlich recht ordentlich. Ich fand die Toilettenspülung am besten, aber über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten.
Wenn man die Show nicht gesehen hat, man hat nichts verpasst. Bei der Wetteinlösung ging es nur immer darum, dass Günther Jauch diesen blauen Anzug mit Leopardenmuster und passenden Schuhen bei seiner nächsten Sendung anziehen sollte. Allerdings verlor keiner der Wettpaten. Aber Jauch bot sich eh an, den Anzug auch ganz freiwillig zu tragen. Muss aber noch geändert werden, weshalb er gestern beim RTL-Jahresrückblick ihn nicht anhatte. Aber es wäre eh witziger,  wenn er ihn bei seiner ARD-Talkshow anhat.
Ich kann sagen, dass ich die gesamte Sendung gesehen habe, falls ich mal irgendwann gefragt werden sollte. Aber unvergesslich wird sie nicht bleiben. Am Ende redete Thomas Gottschalk so, als ob er nun erst einmal zur ARD gehe und schliesslich doch wieder zu Wetten, dass..? zurückkehre, wenn es dort nicht klappen sollte. So hat er sich nicht ausgedrückt, aber man hätte es so interpretieren können. 1992 hörte er ja auch und kam dann wieder, da Wolfgang Lippert sich nicht durchsetzen konnte. Bei dem frage ich mich immer noch, warum sie den genommen haben. Jedenfalls sagte damals Hape Kerkeling auch schon ab. Er es noch nicht wusste, weiss es jetzt.
Aber wer soll es denn jetzt machen? Gottschalk selbst brachte nun Günther Jauch noch ins Gespräch. Aber der macht es natürlich nicht, denn er hat ja sonntags seine Talkshow, also geht das schlecht. Auch wenn es nur einige Samstage im Jahr sein mögen. Aber Jauch ist so spontan wie eine Schlaftablette, was man von Johannes B. Kerner auch sagen kann. Der gilt jetzt nämlich als heissester Kandidat für die Nachfolge. Markus Lanz hat glücklicherweise abgesagt. – Nach meinem Eintrag? Nein, das will ich jetzt nicht behaupten. – Der wäre eine absolute Katastrophe gewesen. Aber auch Kerner ist nicht viel besser. Der kann eine Talkshow moderieren und als Reporter für die Champions League herhalten, doch das war es dann auch schon. Für solch eine Riesenshow wie Wetten, dass…? ist er einfach nicht geeignet, auch wenn er schon Quizsendungen gemacht hat. Aber die sind doch wirklich ein anderes Kaliber.
Ansonsten hätte ich noch den Erfinder der Show: Frank Elstner. Der ist zwar auch schon fast siebzig (im April nächsten Jahres nullt er), aber warum sollte er das nicht machen? Weil er bei der ARD festhängt? Was macht er denn da noch? Eine Quizshow mit Ranga Yogeshwar, aber das war’s dann auch schon, wenn ich mich recht erinnere. Die ARD-Fernsehlotterie macht ja jetzt die Lierhaus, obwohl die niemand sehen will. Die Kritik an ihr verletzt sie sehr, aber wenn es nciht stimmen würde, hätte sie dazu nichts gesagt. Denn es stimmt doch, die will niemand mehr sehen. Sie soll erst einmal weiter ihre Reha weitermachen oder wie man es auch immer nennt und dann kann sie eventuell zurück an den Bildschirm. Aber nicht so wie jetzt. Da kriegt man doch das Grausen, wie sehr sie wieder in die öffentlichkeit drängt. Vor allem, wenn man bedenkt, dass sie gegen jede Veröffentlichung geklagt hat, die in einer Klatschzeitung über sie gebracht wurde. Aber mit Gaby Köster ist es da dasselbe. Aber genug von diesem Exkurs, hat nichts mit dem Thema zu tun.
Ich sehe keinen Nachfolger und ich sehe auch keine Zukunft von Wetten, dass..? Die Sendung ist fertig. Dreissig Jahre waren eine schöne Zeit, aber sie sind genug.

In Russland wurde am Wochenende gewählt. Wie zu erwarten, wurde mal wieder kräftig mainupuliert und betrogen. Aber das ist in Russland ja nichts besonderes. Fehlte nur noch, das bereits angekreuzte Wahlzettel an die Wähler verteilt würden. Aber stattdessen werden zuvor eben schon die Urnen mit Zetteln gefüllt oder zwischendurch werden die nicht verschlossenen Wahlurnen geöffnet.
Und wieso hat dann Putin nicht einmal 50% der Stimmen auf sich vereinen können, wird nun gefragt werden? Tja, was soll man da sagen? Einfache Antwort: Dann ist es nicht so auffällig, wie sehr manipuliert wurde. Alles Taktik, wenn man mich fragt. Da wird nichts rauskommen, obwohl alle Welt weiss, dass da betrogen wurde. Selbst der OSZE sagt es, aber was will man machen? Russland boybottieren? Da könnten wir gleich unsere Heizungen abschalten, schliesslich liefert Russland das meiste Erdgas an uns. Schlimm, wenn man so von einem Land abhängig ist.

Und weitaus wichtiger ist momentan, dass auf Europa-Ebene darum gestritten wird, ob nun die Euro-Bonds kommen oder nicht. Was sind Euro-Bonds. Nun, ganz verallgemeinert gesagt bedeutet es, dass alle EU-Länder für das Land einstehen werden, welches hohe Schulden hat. Also alle jetzt beispielsweise für Griechenland. Ich finde, dass wir diesen Euro-Bonds nicht zustimmen sollten. Denn warum sollen wir für was zahlen, was ein anderes Land verbockt hat? Genauso sieht es übrigens auch Angela Merkel. Unsere Bundeskanzlerin – auch wenn ich sie nicht gewählt habe – möchte diese Euro-Bonds auch nicht. Wolfgang Schäuble sieht die Wirtschaft in Gefahr.
Aber isolieren wir uns wegen dieser Entscheidung in Europa? Helmut Schmidt, einer der beliebtesten Altbundeskanzler – ja, der Mann, der überall raucht -, sagt, dass wir aufpassen müssen. Denn vor Beginn des Ersten Weltkriegs war Deutschland in Europa auch isoliert. Das hatte zwar einen anderen Grund, nämlich Wilhelm II., der unter einem Minderwertigkeitskomplex litt. Und wenn schon, irgendjemand muss nun einmal der Buhmann sein, dann ist es eben Deutschland, ist dann eben so. Zum Dritten Weltkrieg wird es dann eh nicht kommen. Okay, der letzte Satz war ziemlich salopp, aber so sage ich es nun einmal.
Kein Euro-Bonds und fertig. Es kann doch nicht sein, dass wir für die Fehler anderer zahlen sollen. Wo bleibt da die Gerechtigkeit?

Am Samstag habe ich ja ganz die EM-Auslosung vergessen zu erwähnen. Niemand hat es gewollt, aber Deutschland ist in einer Hammer-Gruppe gelandet. Mit den Niederlanden und Portugal als Gegner. Ob wir so weiterkommen und noch Chancen auf den Gewinn des Titels haben?
2004 scheiterte Deutschland in der Vorrunde, einer der Gruppengegner waren die Niederlande. Im Jahr 2000 war einer davon Portugal, auch da scheiterten wir in der Vorrunde. Und nun sind beide Länder unsere Gruppengegner in der Vorrunde. Ausserdem finden alle Spiele in der Ukraine statt, wo die Deutsche Nationalmannschaft doch ihr Quartier in Polen, sprich Danzig, aufschlagen wird. Wenn das nicht unvorteilhaft ist.
Wenn man Portugal und die Niederlande momentan betrachtet, so erscheint es leicht, beide zu besiegen oder wenigstens ein Unentschieden rauszuholen, denn beide Teams schwächeln. Aber bis zur EM ist es auch noch ein halbes Jahr hin und während der Zeit kann noch viel passieren. Aber geben wir die Hoffnung nicht auf, denn wie heisst es so schön? Die Hoffnung stirbt zuletzt.

 

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