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Schlagwort-Archive: Ludwig II.

München – olympiatauglich?


Heute wird die Olympia-Vergabe entschieden. Wirklich glauben tue ich nicht, dass München auch nur den Hauch einer Chance hat. Ein gutes Konzept haben sie zwar, aber die gesamte Bevölkerung steht einfach nicht dahinter. Weder in Garmisch-Patenkirchen noch in Oberammergau sind die Spiele erwünscht. Bei der Mehrheit zwar schon, aber da ist noch die kleine unbeugsame Minderheit. Und da wir nicht in China sind, dürfen diese ihre freie Meinung sagen. Und das hat dem IOC nicht so gefallen.
Bleibt nur noch die Frage, wer anstelle von München dann die Winterspiele bekommen wird? Südkorea kann ich mir nun gar nicht vorstellen, denn haben die überhaupt Schnee? Ich weiss es nicht. Zudem müsste da wie in Sotchi alles aus dem Boden gestammt werden. Aber das ist ja nichts Neues. Schön ab in die Natur. Ist doch wirklich wunderbar. Denn Bäume wachsen schliesslich wieder.
Eine Nachricht, die mich wirklich geschockt hat: Mit 98 Jahren ist Otto von Habsburg gestorben. Der älteste Sohn des letzten österreichischen Kaisers Karl. Nun frage ich mich natürlich, ob die Mayerling-Akten endlich geöffnet werden. Otto von Habsburg hatte sich stets dagegen verschlossen. Ich würde zu gern wissen, was in den Akten steht. Aber das wird gewiss ein Wunschtraum bleiben. Aber ich wüsste doch zu gerne, was damals sich wirklich auf Schloss Mayerling abgespielt hat, ob Kronprinz Rudolf wirklich Selbstmord beging. Genauso mysteriös wie der Tod von Bayern-König Ludwig II.
In Frankreich halten die Franzosen (wer denn auch sonst? Vielleicht die Italiener?) Strauß-Kahn immer noch für geeignet, um gegen Sarkozy bei der Wahl um das Präsidentenamt anzutreten. Da hat wohl Sarkozys Intrige alles nichts genutzt. Doch nun droht weiteres Ungemach, denn schliesslich gibt es immer noch Mittel und Wege, um doch noch ans Ziel zu kommen.
Nun wird Strauß-Kahn von einer Französin beschuldigt. Allerdings ist das „angebliche“ Opfer Journalistin und ihre Mutter dazu noch Kommunalpolitikerin, womöglich noch in Sarkozys Partei. Das sieht doch schon wieder sehr nach Sarkozy aus. Dabei muss man auch bedenken, dass ihm, ähnlich wie Berlusconi in Italien, bald die Hälfte aller Fernsehsender und Zeitungen gehören. Da findet man doch schnell jemanden, den man unter Druck setzen kann.
Die EHEC-Epidemie scheint nun endgültig aufgeklärt zu sein. Es sollen ägyptische Bockshornkleesamen gewesen sein, die EHEC-verseucht waren. Nun ist klar, dass der Biohof in Bienenbüttel – der Name ist immer noch göttlich – nicht selbst für die Verbreitung der EHEC-Bakterien verantwortlich ist. Aber sieht man daran nicht, wie wichtig es ist, heimische Produkte zu beziehen?

 
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Verfasst von - 6. Juli 2011 in Uncategorized

 

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125. Todestag Ludwig II. – Ein ewig Rätsel…


…wird es bleiben, mir und anderen.
Und damit habe ich einen vielbekannten Satz von Bayerns König Ludwig II. ein wenig umgeändert. Denn selbst 125 Jahre auf den Tag genau nach seinem mysteriösen Tod, wissen wir immer noch nicht, was eigentlich geschehen ist. War es ein Unfall, Selbstmord oder Mord? Oder wurde sogar ein Doppelgänger ermordet, um seine Flucht zu vertuschen? Tja, was ist nun die Wahrheit? Niemand weiss es und wird es jemals wissen. Es kursieren nur Gerüchte. Und Gerüchte werden es immer bleiben. Egal was man auch versucht zu beweisen. So lange die Untersuchungsakten nicht freigegeben werden, wird weiter munter spekuliert. Vielleicht ist sogar die Wahrheit darunter. Doch was ist die Wahrheit? Selbstm0rd und vorhergehender Mord? Das klingt doch sehr nach Kronprinz Rudolf von Österreich. Was in Mayerling im Januar 1889 geschah, weiss bis heute auch niemand. Mord und Selbstmord heisst es. Aber was ist schon Wahrheit, so lange die Untersuchungsakten unter Verschluss gehalten werden?

Ludwig, der Kini, wie er genannt wird. Er war ein Märchenkönig, wollte gar nicht regieren und musste es doch. Er wollte stattdessen lieber bauen. Das Ergebnis sieht man an seinen drei Schlössern, zwei davon unvollendet: Linderhof, Herrenchiemsee und Neuschwanstein. Heutzutage wird nur das letztgenannte bekannt sein, dabei ist es ein Schloss der Gaukeleien. Denn was man dort sieht und was als kostbar erachtet wird, ist es nicht. Edelsteine sind aus Glas, Gold ist eigentlich Messing. Ludwig hatte kein Geld mehr, weil die Minister ihm den Geldhahn zugedreht hatten. Er hatte sogar Banken überfallen lassen wollen, doch dies ist nie geschehen. Die eigentlichen Bösewichte sind die Minister gewesen, sie wollen diesen verrückten König zur Raison bringen, ihn loswerden. Da traf es sich gut, dass in seiner Familie Geisteskrankheiten in naher Verwandtschaft vorkamen. Sein Bruder Otto war geisteskrank. Erinnern wir uns nicht alle an Klaus Kinski, wie er als Prinz Otto dem Wahnsinn verfällt?
Hier mal der Ausschnitt. Der Anfang fehlt leider, aber das hier geht auch, allerdings wird es kurz mal durch einen Kommentar von O.W. Fischer unterbrochen, der den Ludwig spielte.

Ich habe Neuschwanstein und Linderhof gesehen, als ich gerade mal zwei Jahre alt war. Folglich kann ich mich an das Erlebnis nicht erinnern. Es gibt nur eine Anekdote zu Neuschwanstein. Mein Vater verlor seinen Autoschlüssel. Dieser ward nicht wieder gesehen, aber John hatte den Ersatzschlüssel aus dem Fach des Beifahrersitzes stibitzt, weshalb wir ohne Probleme ins Auto kamen. Das einzige Mal, wo Johns Frechheiten mal nicht zu aller Nachteile geraten war. Das ist mein Anekdote zu Neuschwanstein. Ansonsten habe ich keinerlei Erinnerung mehr, auch wenn mir Fotos was anderes sagen. Also ein guter Grund, noch einmal hinzufahren, gerade jetzt, wo es so viele Sonderausstellungen gibt.
Aber kann sich jemand vorstellen, dass damals nach Ludwigs Tod die Schlösser für die Öffentlicht geöffnet wurden, damit das einfach Volk den Wahnsinn des Königs sehen kann? Man glaubt es nicht, aber heutzutage macht Bayern mit den Schlössern den grossen Reibach, auch wenn die Instandhaltungskosten höher sind als das Geld, was sie bekommen. In Linderhof zerfällt die Venusgrotte und auch im Schloss selbst ist der Schimmel schon zuhause.
Ludwig war immer sehr fortschrittlich. Überall hatte er ein Telefon installieren lassen und nicht auf dem Klo wie es Kaiser Franz Joseph I. von Österreich-Ungarn getan hat. Wenn man die Bauweise sieht und die hochtrabenden Pläne, die Ludwig hatte, dann fragt man sich, was wohl gewesen wäre, wenn er nicht am 13. Juni 1886 zu Tode gekommen wäre. Noch mehr Schlösser oder der totale Staatsbankrott, wie es die Minister immer fürchteten? Wir wissen es nicht und werden es nie wissen. Aber eines ist gewiss: Ludwig würde heutzutage nicht diese Verehrung entgegenkommen, wenn er steinalt geworden wäre.

Am Würmsee (heute Starnberger See) nahm alles sein Ende. Doch welches Ende war es nun? Selbstmord? Mord? Oder ein Unfall? Ich hingegen vertrete die Theorie, dass ein Doppelgänger gestorben ist, und Ludwig eventuell in Böhmen, Frankreich oder auf Korfu lebte bis er ins Himmelreich einging. So hat jeder seine eigene Theorie. Die Guglmänner sind für Mord. Ludwig wurde mit einer Windbuchse erschossen, die keinerlei Geräusche machte. Und ich bin eben für Flucht und Tod eines Doppelgängers.

Was es auch immer war. Zwar ist Ludwig II. seit 125 Jahren tot, dennoch lebt er weiter. Und ich glaube, dass hätte ihm gefallen. Wenn er auch nicht mit dem ganzen Kitsch zufrieden gewesen wäre, der heutzutage an die ganzen Touristen verkauft wird. Und das überhaupt Menschen seine Schlösser aufsuchen dürfte ihm auch nicht gefallen. Ludwig liebte die Einsamkeit und die Nacht. Und natürlich Wagner und da besonders Lohengrien.


Ludwig ist tot, es lebe Ludwig II. von Bayern.

 
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Verfasst von - 13. Juni 2011 in Uncategorized

 

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Was soll das bedeuten?


Ein ewig Rätsel will ich bleiben – mir und anderen.
Ludwig II. von Bayern
Ja, das wüsste ich auch zu gerne. Erst gibt es hier Unwetterwarnungen wegen Tauwetters und dann wegen überfrierender Nässe. Keinen Schritte konnte ich draussen gehen, ohne dass es aussah, als würde ich einen Watschelgang einlegen, weil ich zu blöd zum aufrechten Gang wäre. Eindeutig die falschen Schuhe könnte man da mir ankreiden. Aber welche Schuhe soll man bei solch einem Wetter eigentlich tragen? Golfschuhe? Socken über die Schuh ziehen? Spikes unterschnallen? Ich weiss es beim besten Willen nicht, nur dass ich dieses wetter hätte vorausahnen müssen. Bin ein regelrechter Schneehasser und muss dann auch noch ins tiefste Bayern ziehen. Das kann doch einfach nicht wahr sein. Wie blöd muss man sein? Sehr blöd, aber bekanntlich stinkt Geld ja nicht. Dennoch werde ich mir nach erfolgreichem (wollen wir es hoffen, auch wenn ich den Job schon jetzt hasse) Volontariat eine andere Zeitschrift suchen. Vielleicht weniger Klatsch, das liegt mir einfach nicht. Ich habe mich früher dafür noch nie interessiert, aber wie gesagt, Geld stinkt nicht (non olet).
Also ein seltendämliches Wetter, vermute aber, dass nicht nur ich am leiden bin. Anderen wird es sicherlich genauso gehen.
Wenn jemand meinen Stapel ungelesener Bücher (SUB) sehen würde, der würde die Hände überm Kopf zusammenschlagen. Das tue ich beizeiten auch, wenn ich werde schon angemahnt, wann ich denn das nächste Buch vorstelle. Kann nicht irgendwann mal jemand anderes diese Aufgabe übernehmen? Und wenn es wenigstens Bücher sein würden, die mir gefallen. Aber nein, ich muss so einen Rosi-Blödsinn lesen. Gut, schweife wieder zuviel ab.
Die Serie „Die Deutschen II“ nähert sich ihrem Ende. Gestern lief Ludwig. Müssen ziemlich viele neue Szenen mit dem Bismarck-Darsteller gedreht haben, denn die liefen nicht in der Bismarck-Folge von der ersten Staffel. Wie man sah, war Ludwig seiner Zeit weit voraus, aber man darf auch nicht vergessen, dass seine Vorfahren alle so verrückt waren. Nur da hat man diese „Marotten“ akzeptiert. Als die Staatskasse dann aber leer war, hat man nicht lange gezimpert und Ludwig für verrückt erklären lassen – per Ferndiagnose. Der Darsteller von Ludwigs Bruder Otto hatte eine gewisse Ähnlichkeit mit Klaus Kinski, der den Otto in der fünfziger Jahre Verfilmung gespielt hatte. Passte total zu ihm, jedenfalls am Ende, wo der verrückt wurde. So was konnte er am besten spielen.
Am Wochenende wollen Regina und ich uns einen Tannenbaum suchen. Sind uns aber noch nicht einig, ob es ein echter oder ein falscher sein soll. Ein falscher wäre im Endeffekt billiger, aber sieht auch nicht besonders aus. Dafür nadelt er auch nicht, nimmt höchstens den Rest des Jahres Platz weg. Lei, Steve und Melinoh haben bereits einen Tannenbaum gekauft. Dabei wollen sie doch nie einen. Irgendwie vermisse ich es, wie ich mit den anderen mich immer auf den Weg gemacht habe, um einen Tannenbaum zu kaufen. Das begann immer damit, dass wir erst einmal nicht den Weg fanden und uns verfuhren, dann die Ziegenmilch, die einfach nur widerlich schmeckte oder die Straße, die so zugeschneit war, dass Steve vorangehen musste, damit man nicht zu weit am Rand fuhr und im Graben versank. Ja, ich habe mit denen viel erlebt, aber irgendwann ist dies vorbei. Nichtsdestotrotz bin ich manchmal auch ganz froh, dass ich sie los bin (hoffe, Lei liest das nicht, sonst kriege ich an Weihnachten von ihr was auf die Mütze). Weihnachten werden sie mich hier heimsuchen. Eingeladen habe ich sie nicht, sie haben sich eher selbst eingeladen, also Lei hat sich bei mir eingeladen. Und wenn Lei kommt, kommt der Rest des Packs auch. Bin nicht böse drum. Vor allem will Lei doch nur kommen, weil sie wieder ein paar Stummfilme sich von mir erhofft. Und genau da enttäusche ich sie auch nicht. Habe gerade wieder eine sehr interessante Seite aufgetan, wo man Stummfilme herunterladen kann. Und ich habe sogar noch einen Tonfilm mit Charles Farrell gefunden. Das wird sie garantiert freuen. Wo sie den doch immer noch so toll findet – von Mr. Filly mal abgesehen.
Und weil Bayern ohne Neuschwanstein nichts wäre, hier mal ein Video über das Schloss.

 

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