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Nach dem Pferdefleisch kommt der Gammelfleisch-Skandal


Es scheint eng zu werden für Christian Wulff, Bundespräsident a.D. Wurde von der Staatsanwaltschaft Hannover anfangs noch geprüft, ob er sich der Vorteilsnahme im Amt als Ministerpräsident schuldig gemacht hat, wird ihm nun auch noch Bestechlichkeit und Bestechung vorgeworfen. Wulff ist sich keiner Schuld bewusst und forderte über seine Anwälte eine Einstellung des Verfahrens. Das wird natürlich nicht geschehen und wenn es am Ende nur darum geht, an ihm ein Exempel zu statuieren.
Tiefer kann ein Politiker nicht mehr sinken.
Aber im Grunde genommen hat er sich das irgendwie auch selbst zuzuschreiben. Denn der allseits Politiker war er nie. Bundespräsident wurde er auch nicht, weil er dieser Aufgabe gewachsen war, sondern weil Angela Merkel ihn loswerden wollte. Schliesslich hätte er ihr ja gefährlich werden können. So hat sie ihn ins Amt des Bundespräsidenten gelobt. Man kann es doch schon als Blamage ansehen, dass er erst im dritten Wahlgang ins höchste deutsche Amt gewählt wurde. Wenn die Linke sich nicht der Stimmen enthalten, sondern diese Joachim Gauck gegeben hätte, wäre uns einiges erspart geblieben und Christian Wulff erst recht. All die ganzen Dinge, die da vor über einem Jahr rauskamen, wären sicherlich nie publik geworden.
Interessant wird es jetzt, da gegen Wulffs ehemaligen Sprecher Olaf Glaeseker und den Partyveranstalter Manfred Schmidt Anklage erhoben wurde. Das wird Christian Wulff noch einmal ins Rampenlicht bringen. Man wird noch einmal alles schön ausschlachten und ganz tief im Dreck wühlen. Und dann wird der ehemalige Bundespräsident für immer in der Versenkung verschwinden. Bloss das Geld in Höhe von knapp 200.000 Euro, weil er mal Bundespräsident war, bekommt er weiterhin. Irgendwie ungerecht.

Noch etwas zum Pferdefleisch-Skandal. In Island wurden Fertiggerichte nach Pferdefleisch untersucht. Es handelte sich allesamt um Produkte mit Rindfleisch wie etwa Tortellini. Und was stellten nun die Kontrolleure fest? Also erst einmal, es war keinerlei Pferdefleisch enthalten. Allerdings auch nicht das deklarierte Rindfleisch.
Ironie von der Geschichte: Der Pferdefleisch-Skandal hat einen Etikettenschwindel aufgedeckt. Nun könnte man sagen, dass auch Vegetarierer in Island ganz beruhigt Fertigprodukte mit Rindfleisch essen können, denn Fleisch ist in den Produkten garantiert nicht vorhanden.
Der nächste Fall ist schon etwas schlimmer. In Polen war man ebenfalls auf der Suche nach Pferdefleisch. Und was fand man dort? Es war Gammelfleisch. Dieses wurde einfach weiterverarbeitet. Allerdings nicht nur in Polen, sondern höchstwahrscheinlich auch bei uns. Damit haben wir dann gleich den nächsten Skandal. Immer kommt es schlimmer. Und langsam aber sicher, können wir nur noch Vegetarier werden. Oder eben nur noch Insekten. Das ist der neueste Trend. Mehlwürmer und Heuschrecken sollen angeblich auch gar nicht so schlecht schmecken. Ausprobieren muss ich das jetzt nicht gerade.
Interessant ist übrigens, dass seit den letzten Lebensmittelskandalen, die Wochenmärkte einen ernormen Zulauf verzeichnen können. Verstehen kann man das, aber nachvollziehen kann ich es nicht. Denn viele Stände kaufen ihr Obst und Gemüse auf dem Grossmarkt ein und produzieren nur einen kleinen Teil selbst, wenn überhaupt. Wie kann ich mir also sicher sein, dass die Produkte vom Wochenmarkt wirklich direkt vom Erzeuger sind? Eine Frage, die man sich wirklich stellen sollte.
Also doch eher den nächsten Hofladen aufsuchen oder weiterhin beim Discounter einkaufen? Die Frage aller Fragen, die sich jeder selbst beantworten muss. Qualität bekommt man auch schon beim Discounter um die Ecke. Genauso gut kann auch das schöne biologisch erzeugte Produkt nichts sein.
Am besten, man baut sich sein eigenes Obst und Gemüse an. Aber dafür braucht man mindestens einen Balkon.

Hier in München ist gerade bewiesen worden, dass nicht immer ein Neubau sein muss, wenn das bestehende Gebäude angeblich marode ist und eine Sanierung angeblich viel zu teuer ist. Unter anderem Mehmet Scholl, die Sportfreunde Stiller, Marcus H. Rosenmüller, Luise Kinseher, Dieter Hildebrand und andere haben gezeigt, dass sich eine Sanierung lohnt und auch nicht teuer sein muss. Um die 3100 Euro kostete die Generalüberholung einer Wohnung in einem Gebäude im beliebten Glockenbachviertel. Das ist natürlich keine feste Summe und kann bei den anderen Wohnungen variieren. Aber zeigt dies nicht, dass Dinge möglich sind, die andere nicht sehen wollen?
Eine wunderbare Aktion, wie ich finde. Gerade in Zeiten, wo bezahlbare Wohnungen, vor allem in Grossstädten wie München kaum zu haben sind. In New York übrigens kann die Miete nur erhöht werden, wenn ein Mieter auszieht und der nächste kommt. Wohnt jemand schon seit Jahrzehnten da drin und überschreibt diese jemand anderem, bleibt der Preis der gleiche. So kann es sein, dass eine Wohnung nur wenige hundert Dollar pro Monat kostet, während der Nachbar mehrere tausend zahlen muss.

Im Pairi Daiza, Malas Wohnort, hat sich Grosses ereignet. Wie ich bereits berichtete, war bei Elefantin Ani das Jungtier im Mutterleib gestorben, als die Geburt zu lange dauerte. Es kam nicht heraus, so dass man sich nun entschloss, das Kind rauszuholen, da Anis Zustand sich verschlecherte und sie unter Schwindelanfällen litt. Es musste operativ sein, da beim Elefanten das Kind tief liegt. Man kann also nicht wie bei einer Kuh oder einer Giraffe agieren. Allerdings ist ein Kaiserschnitt bei einem Elefanten nicht möglich, aufgrund des Eigengewichts der Organe.
Ein deutsch-belgisch-tschechisches Team operierte Ani vor wenigen Tagen am Fuße des Ganesha-Tempels in Sichtweite von Rani und Mala. Ein kleiner Schnitt wurde gemacht. Die Operation verlief gut, nur Ani wollte nicht aufstehen. Als schließlich sich auch noch Rani einmischte – inwieweit war Mala nun am ganzen Geschehen interessiert? – wurde Ani aufgerichtet. Sie frass ordentlich und bis jetzt hat es keine Komplikationen gegeben.
Mit dieser Operation hat eine Weltpremiere stattgefunden und Jenalas Traum wurde Wirklichkeit. Denn sie glaubte immer daran, dass es möglich ist einen Elefanten mit minimalen Schnitten zu operieren.
Bei Mala werde ich auch bleiben, denn man wird sie wieder im Fernsehen bewundern können.
Am 25. und 26. April wird man sehen können, wie Elefantendame Mala nach Belgien kommt. Wenn ich mir so den Pressetext ansehe, wird mir jetzt schon schlecht. Denn das ist pures Gedöns was da steht. Und wenn da schon so was zu lesen ist, mag man sich gar nicht vorstellen, was dann kommt. Aber schlimmer geht immer. Bin bloss gespannt, was sie sich hier für Erklärungen bereitgelegt haben. Bis jetzt haben sie sich bei den letzten abgegebenen Erklärungen widersprochen.
Jenala werde ich davon nichts sagen, sonst regt sie sich wieder auf.
Und mal sehen, wann sie von Malas Rückkehr berichten werden.

Zu guter letzt: Am Dienstag wird das Konklave beginnen. Dann werden alle 115 Kardinäle den neuen Papst wählen, der eventuell nicht aus Europa kommen wird. Aber das werden wir sehen, wenn der weisse Rauch aufgestiegen und der Name des neuen Papstes verkündet ist. 26 Stunden wie beim letzten Mal wird es nun wahrscheinlich nicht dauern. Es gibt so viele Namen, die durch die Medien kusieren, dass man sich nur fragt, wer nur wird es werden. Es gibt keinen wirklichen Kandidaten so wie beim letzten Mal.

 

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Bundesliga, die 49te


Mein Computer gibt immer noch keinen Mucks von sich, was einfach daran liegt, dass ich mich nicht dazu durchringen kann, ihn überhaupt noch anzuschalten. Es gibt Datensicherungsprogramme, wie das mir empfohlene Knoppix. Ich habe mir die Internetseite auch mal angeschaut, aber was mache ich damit? Auf eine CD überspielen und dann hoffen, dass der Computer die CD erkennt und das Programm selbständig beginnt? Ich weiss wirklich nicht, was ich machen soll. Nicht das mir die Daten nicht wichtig wären, und wenn ich was aufnehmen will, ist es schon nervig, dass der Computer nicht zur Verfügung steht. Ansonsten lässt sich der Rest auch mit dem PC erledigen. Sogar den Drucker habe ich nun installiert, was mich wieder jede Menge Zeit gekostet hat.

Ewig hat es nun gedauert, Mubarak versuchte einen auf krank zu machen bzw. versucht er es immer noch. Schliesslich wurde er im Krankenbett in den Gerichtssaal geschoben. Was für ein absurdes Bild. Wobei mir dabei gerade einfällt, dass man von Mladic lange nichts mehr gehört hat. Der macht ja auch einen auf krank, dass er psychisch dem Ganzen nicht gewachsen sei. Wenn die eigene Tochter sich umbringt, weil sie mit den Taten des Vaters nicht länger leben will, ist es schon schwer, das zu akzeptieren. Mladic soll immer am Grab seiner Tochter gewesen sein.
Aber zurück zu Mubarak. Der wird ja nicht allein angeklagt, wobei er natürlich der prominenteste Angeklagte ist. Ob es wirklich was bringt, einen 80jährigen noch zu verurteilen? Und was wird überhaupt aus Ägypten? Seit Mubarak weg ist, hat sich nicht wirklich was getan. Das Militär herrscht und wenn es Proteste in Kairo gibt, werden die niedergeschlagen. Da ist der Teufel wohl wirklich mit dem Beezelbub ausgetrieben worden. Man hätte sich Besseres für die Menschen in Ägypten gewünscht, gerade wo sie so sehr für eine Demokratie gekämpft haben.
Dabei fällt mir wieder mal Libyen ein. Lange nichts vo Ghaddafi gehört. Gibt es den überhaupt noch? Wenn, hört man eher was aus Syrien. Von Ghaddafi selbst nicht, nur von den Rebellen, wo einer der Anführer umgekommen ist.

Die Bundesliga hat gestern begonnen. Dortmund gegen den HSV hiess es. Der HSV scheint wohl der Lieblingsverein der Leute zu sein, die den neuen Spielplan aufstellen. Denn in den letzten Jahren war der HSV öfters mal der Gegner des Deutschen Meisters der Vorsaison.
Anfangs dümpelte das Spiel ja ein wenig dahin, wobei da schon der HSV nicht besonders mit herausragender Leistung grenzte. Und dann entschied der BVB innerhalb von 12 Minuten das Spiel. Ins Spiel fand der HSV erst, als Jansen eingewechselt wurde. Kurz danach fiel auch der Anschlusstreffer. Dennoch reichte es nicht, Dortmund schoss noch ein weiteres Tor. Nicht, das ich mich darüber nicht freuen würde. Der HSV ist irgendwie kein Verein, den man mögen kann. Zwar Bundesligadino, aber auch wirklich unsympatisch, werden da nur noch durch die Bayern getoppt.
Ich hatte bei der Berichterstattung ja mit Beckmann oder Delling gerechnet, aber warum muß das ausgerechnet Matthias Opdenhövel sein? Den habe ich damals bei Sat.1 schon nicht gemocht. Fehlt nur noch Bommes, dann ist die Sportschau wirklich grauenhaft. – Allerdings macht der ja schon die Sonntagsausgaben. Keine Ausstrahlung haben, aber dafür Vitamin B. Geht das auch anders? – Können das nicht andere werden? Aber wen gibt es da schon? Mir fällt niemand ein.

 

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