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Trügt der Schein?


Gestern wurde im Bundestag das erneute Rettungspaket für Griechenland gebilligt. Mit Zähneknirschen, aber es wurde gemacht. Nun fragt man sich natürlich, ob Griechenland auch die gestellten Bedingungen einhalten wird. Tsipras ist ja der MEinung, Griechenland brauche nun nicht mehr zu sparen. (schrieb ich auch schon letzte Woche an dieser Stelle). Auch der griechische Finanzminister setzt sich in die Nesseln.
Die ersten Demonstration gegen die Regierung Tsipras hat es auch schon in Griechenland gegeben. Überall ist der griechische Ministerpräsident mit seinem Links-Rechts-Bündnis nicht gern gesehen.
Aber nun hat er erst einmal seinen Willen durchgesetzt und bekommt weitere Finanzhilfen, auch wenn er weiter sparen muss – oder wenigstens sollte.
Andere Länder wie beispielsweise Irland haben sich bereits aus dem Euro-Rettungsschirm wieder verabschiedet, nur Griechenland hängt immer noch am Tropf. Das werden sie auch noch die nächsten fünf Jahre, wenn man dort nicht endlich versteht, wie man sorgsam mit Geld umgeht und wie man wirksam die Korruption bekämpft. Letzteres will Tsipras angeblich in Angriff nehmen. Da bin ich wirklich gespannt, ob er den Filz entwirren kann.
Ich bin immer noch dafür, dass Griechenland bankrott meldet. Das ist das beste, was sie tun können, ansonsten werden sie auch ewig am Geldhahn der EU hängen und nie auf eigenen Beinen stehen.
Erst mal sehen, was Ende Juni sein wird, wenn das aktuelle Hilfspaket auslaufen wird. Dann werden wir sehen, was kommen wird. Vielleicht wird Griechenland wirklich noch aus dem Euro ausscheiden. Man wird es sehen. Angeblich horten Euro-Sammler bereits jetzt jede Euro-Münze, die aus Griechenland stammt. So übertreiben muß man es nun wirklich nicht.

Was gibt es Neues aus Russland und der Ukraine? Erst einmal soll angeblich die Erstürmung Mariupols in den nächsten Wochen bevorstehen. Wie geht das eigentlich bei einer Waffenruhe? Ach, ich vergass, dass diese eigentlich nie richtig eingehalten wurde. Immer gab es kleinere bis grössere Gefechte, nur der wirklich grosse Angriff blieb aus.
Gilt die Waffenruhe eigentlich noch? Hollande sagte, dass diese unbedingt eingehalten werden müsse, damit es nicht zu weiteren Konsequenzen komme. Damit meinte er weitere Sanktionen gegen Russland.
Man fragt sich inzwischen, wie lange dieser Konflikt eigentlich noch dauern wird. So lange wie Putin an der Macht ist? Das kann noch einige Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte dauern. Eine neue Ära à la Stalin scheint eingeleutet worden zu sein.
Das scheint es tatsächlich, denn heute Nacht wurde auf offener Strasse der ehemalige russische Vizeregierungschef Boris Nemzow erschossen.
Nemzow war einer der grössten Kritiker Putins. Da könnte einem der Verdacht kommen, dass der russische Präsident seine Hände im Spiel hätte. Aber was hätte er davon? Nun gut, ein Gegner weniger, der die Klappe gegen ihn aufreisst, aber ansonsten doch nur Scherereien. Denn irgendwann würde schon herauskommen, dass er darin verstrickt wäre.
Aber wer hat sonst einen Nutzen davon? Wenn man es so bedenkt, ist dieser Mord die beste Möglichkeit, um die Putin Gegner und seine Befürworter noch weiter gegeneinander aufzuwiegeln und es zur Katastrophe kommen zu lassen. Denn natürlich denkt man gleich, dass es nur Putin oder seine Anhänger gewesen sein könnten, die Nemzow endgültig mundtot machen wollten.
Nemzow hat die Ukraine-Politik Russlands kritisiert und auch sonst kein Blatt vor den Mund genommen. Dadurch wurde er zu einem unangenehmen Politiker, den man anderweitig nichts nachweisen konnte, um ihn mundtot zu machen. Alle Kreml-Kritiker wurde durch irgendeinen Grund der Mund gestopft, wie fadenscheinig es auch war.
Putin solle gewährleisten, dass der Mord an Nemzow aufgeklärt wird und die Täter zur Rechenschaft gezogen würden, so Merkel.
Schon im eigenen Interesse wird Wladimir Putin die Aufklärung des Mordes vorantreiben, damit es nicht hinter vorgehaltener Hand heisst, er habe den Auftrag gegeben.
Wie es wirklich war, werden wir ohnehin nicht erfahren.

In Deutschland wollen in der nächsten Woche die Lehrer streiken. So weit ich weiss, da ich nachgeschaut habe, wird das in einem Bundesland keine Auswirkungen auf die Schulen haben, weil dort gerade Ferien sind. Ich spreche vom Bundesland Hamburg. Ob dennoch einige Lehrer dort auf die Strasse gehen werden? Könnte ich mir schon vorstellen, aber ich gehe immer von den Lehrern aus, die ich in der Schule hatte.
Warum streiken die Lehrer eigentlich? Weil ver.di es gesagt hat, könnte ich nun lapidar sagen. Ganz falsch ist es nicht, aber den wahren Kern trifft es natürlich nicht. Denn es geht um die Altersversorgung. Die soll umgestellt werden und das passt ver.di nicht. Ich schätze mal, dass die Gewerkschaft wieder zuviel Geld hat und nicht weiss, wie sie das nun ausgeben soll. Vielleicht sollten sie es wie die Stadt Hagen in Westfalen machen und einfach das Geld verspekulieren.
Von mir aus können die Lehrer streiken so lange sie wollen, aber dann sollten sie sich auch endlich einmal anstrengen, den Schülern mit Freude etwas beibringen zu wollen. Viele leiern einfach nur ihr Pensum Tag für Tag, Woche für Woche, Jahr für Jahr ab, bis endlich die Rente erreicht ist. So hat man als Schüler wirklich keinen Spass am Unterricht.
Ich selbst kann nur eine Handvoll Lehrer nennen, die wirklich gut waren. Im Internat gab es solche Luschen, wie oben beschrieben nicht. Jedenfalls nicht auf meinem.
Als ich dann das Internat verliess und auf ein ganz normales Gymnasium ging, da lernte ich auf einmal, dass der Lehrer am Schüler an sich nicht interessiert ist. Selbst der Tutor kümmerte sich kaum um seine Gruppe. Vielleicht etwas extrem, aber so ist es bei mir wirklich gewesen. Da gab es Lehrer, die sich über den Lehrplan aufregten, andere holten Anfang des Schuljahres ihren „Fahrplan“ heraus, der dann abgearbeitet werden musste. Dieser Fahrplan galt für viele Jahre und wurde kaum modernisiert. Es gab auch Ausnahmen, aber die waren rar gesät – leider.
Zudem bin ich immer noch der MEinung, dass vor, während und nach dem Lehramtsstudium ein Eignungstest durchlaufen werden sollte, zudem sollten die Studenten nicht nur die Bank in der Uni drücken, sondern auch in die Schulen gehen und dort in der Praxis lernen, wie man mit Schülern umgeht. Letzteres wird gewiss von den Schulen nicht so gewollt, aber wenn Lehrer herangezogen werden sollen, die den Schülern den Unterricht nicht vergällen, ist so was nötig.
Deshalb sollten mal die Schüler dafür demonstrieren, dass sie von Lehrern unterrichtet werden, die sich wirklich für jeden einzelnen Kurs interessieren und nicht ihr eigenes Ding durchziehen wollen.

Hat jemand am Mittwoch oder vielleicht gestern den Starkbieranstich vom Nockherberg gesehen? Also die Rede von Mutter Bavaria war dieses Mal deutlich besser als in den Jahren zuvor, wenn sie auch immer noch nicht die Schärfe erreicht hat, wie bei ihren Bruder Barnabas-Vorgängern. Enttäuschend war dieses Mal das Singspiel. Es gab durchaus einige kleine Höhepunkte, aber es war schwach. Lag auch daran, dass alle Schauspieler kontant auf der Bühne waren, da es in einem geschlossenen Raum – einer Rakete – spielte.
Die Politiker dürften zufrieden gewesen sein, wurden sie doch nicht so arg derbleckt. Da ist der bayerische Politiker an sich sehr empfindlich. Wenn etwas zu Wahres an der Kritik ist, dann ist man gleich beleidigt.
Deshalb sind Rede und Singspiel auch nicht mehr so bitterböse wie es früher noch war. Ja, die Politiker sind dünnhäutiger geworden. Ändert sich vielleicht auch noch irgendwann einmal. Und nun warte ich auch auf den Maibockanstich. Da gibt es zwar kein Singspiel, ist aber auch sehr lustig an der einen oder anderen Stelle.

Bayern München setzt seinen Vormarsch auf die nächste Meisterschaft fort. 4:1 gewannen sie gestern Abend gegen die Geissböcke, also Köln.
Langweilig wie immer ist es also in der ersten Bundesliga. Man hat sich daran gewöhnt, dass es fast immer der FC Bayern ist, der die Meisterschaft erringt. Umso interessanter ist es in der Zweiten Liga. Dort ist im Abstiegskampf noch alles offen, obwohl der FC St. Pauli gute Arbeit leistet, um tatsächlich den Weg in Liga Drei anzutreten.
Elefantendame Mala wäre natürlich sofort zur Stelle, um den Super-GAU zu verhindern. Ihrer Meinung nach könne sie elf Spieler auf einen Schlag ersetzen. Den Gegner würde sie einmal kurz anpusten – dafür wird der Rüssel drei Tage nicht gewaschen – und dann stürmt sie direkt aufs gegnerische Tor zu und versenkt den Ball im Netz.
Soviel zum Wunschdenken der alten Kuh.
Morgen wird es gegen Erzgebirge Aue gehen. Der Verein steht auch ziemlich weit unten in der Tabelle. Aber wie schon gegen 1860 wird wohl auch St. Pauli dieses Mal beweisen, dass sie einen vermeintlich leichten Gegner nicht wegputzen können. Ausserdem kommt noch hinzu, dass gerade Erzgebirge Aue derjenige Verein ist, wo St. Pauli immer seine Punkte lässt. Wenn sie tatsächlich mal gegen Aue gewinnen, kommt das beinahe schon einem Wunder gleich.
Aber genau an dieses Wunder glaubt die Pusteblume, das Fussballorakel von Jonas. In der letzten Woche hatte sie den richtigen Riecher bewiesen, als sie auf eine Niederlage gegen 1860 München tippte. Und dieses Mal glaubt sie eben, dass St. Pauli gegen Aue gewinnen wird. Ob sie tatsächlich recht behalten wird? Jonas ist skeptisch. Bloss weil sie einmal richtig lag, muss es jetzt nicht sein. Sie ist halt nicht das grösste aller Fussballorakel, sondern nur die Vertretung der Vertretung. Aber sie findet es immer noch sehr interessant, auch wenn sie wahrscheinlich nicht den Sinn versteht, der hinter der Fragerunde steht.
Elefantendame Mala ist etwas skeptisch, was einen Sieg betrifft. Zwar glaubt sie nicht daran, dass St. Pauli vollständig versagen wird, aber drei Punkte werden sie nicht holen. Die alte Kuh ist für ein Unentschieden.
Wer wird am Ende nun recht behalten? Die Pusteblume mit ihrer schlechten Quote oder aber Elefantin Mala, die seit mehr als vierzig Jahren weiss, wie der Ball gerollt werden muss.

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Stürzt die USA Europa in einen Krieg?


Lange hörte man nichts mehr von der Ukraine-Krise, doch vor zwei Wochen änderte sich das, als prorussische Separatisten die ukrainische Stadt Mariupol angriffen.
Die Schuld wurde natürlich mal wieder der Ukraine in die Schuhe geschoben, die die prorussischen Separatisten provozieren wollten. Die eigentlichen Verursacher selbst, nämlich die prorussischen Separatisten, wuschen ihre Hände in Unschuld und behaupteten, sie hätten mit den Angriffen nichts zu tun. Kurz danach hiess es, dass die Offensive auf Mariupol begonnen hätte. Ja, was denn nun? Eines geht nur.
Natürlich war es das letztere. Seitdem herrscht wieder Krisenstimmung in Europa. Die Ukraine fürchtet – vielleicht berechtigt? -, dass Russland nun das übrige Land einnehmen will. Um Den Konflikt zu beenden wird es sicherlich nicht anders gehen. Nur wird sich die Restukraine nicht damit zufriedengeben.
Aber im Grunde genommen fürchtet die Ukraine von den prorussischen Separatisten und den mit ihnen verbündeten Russen überrannt zu werden. Deshalb baten sie Europa um Hilfe und baten auch um Waffen.
Daraufhin flogen Merkel und Hollande in die Ukraine und führten Gespräche, um am nächsten Tag mit Putin zu reden. Als Ergebnis kam zustande, dass nun das nie umgesetzte Minsker Friedensabkommen vom September letzten Jahres mit einigen Änderungen neu verfasst wird. Darin geht es unter anderem um eine Feuerpause, die Schaffung einer entmilitarisierten Zone und der Kontrolle der Einhaltung der Waffenruhe. Letzteres ist für die prorussischen Separatisten ja immer so ein Problem.
Des weiteren wollen sich Merkel, Hollande, Putin und Poroschenko morgen noch bei einer Telefonkonferenz über die letzten Punkte einig werden.
Heute sagte Merkel nun bei der Münchener Sicherheitskonferenz – ein Glück, dass ich gerade in Berlin bin -, dass es keine Waffenlieferungen an die Ukraine geben wird. Es würde in der Krisenregion schon genug Waffen geben und die hätten bisher nur zur Deeskalation geführt, dass es militärisch zu keiner Lösung kommen wird. Auch könne die Ukraine diesen Konflikt nie mit Waffengewalt gewinnen – denn Russland hat genug Material um die prorussischen Separatisten zu versorgen. Muss man immer im Hinterkopf behalten. Wenn beide Seiten dieselbe Waffenstärke hätte, das würde ein Blutbad ohne Ende geben. Und ob nur die Ukraine in Mitleidenschaft gezogen würde und nicht noch die umliegenden Länder ist auch eine Frage, die man nicht beantworten kann. Wenn dort ein Krieg ausbricht, dann wird dieser sich höchstwahrscheinlich nicht nur auf die Region beschränken, sondern sich auf halb Europa ausbreiten. Das mag man sich nicht vorstellen. Es ist gerade siebzig Jahre her, dass der Zweite Weltkrieg endete. Hundert Jahre, dass der Erste Weltkrieg begann. Irgendwann sollte die Menschheit doch aus all dem gelernt haben.
Der russische Aussenminister sieht als Grund für den Konflikt den Fall des Ostblocks und der Sowjetunion. Denn in den letzten fünfundzwanzig Jahren habe die USA versucht, sich in Europa als einzig grosser Verbündeter zu dienen.
Seit dem Wegfall der Sowjetunion gab es nur noch eine Supermacht, das waren die USA. Aber nun greift auch China nach der Macht und Russland will sich ein Stück vom alten Kuchen zurückholen, nur greifen sie zu Mitteln, die keiner duldet.
Frankreichs Präsident Hollande warnt vor einem Krieg, der kommen wird, wenn folgenden Gespräche mit Russlands Präsident Putin nicht zu einem zufriedenstellenden Ergebnis kommen werden.
Ex-Präsident Sakozy hingegen warnt vor einem neuen Kalten Krieg und sagt lapidar, dass die Menschen auf der Krim sich für Russland entschieden hätten. Dass die Abstimmung nicht mit rechten Dingen zugegangen ist, weiss jeder. Und wieso mischt sich Sarkozy auch noch ein? Stimmen die Gerüchte, dass er sich bei den nächsten Präsidentschaftswahlen wieder aufstellen lassen will?
Merkel hat die Lieferung von Waffen an die Ukraine abgelegt. Dafür bekommt sie Schelte aus den USA und zwar von keinem geringeren als John McCain. Ja, das ist der, der 2008 gegen Obama antrat und verlor. Man hört mal wieder was von ihm.
Er halte es für falsch, keine Waffen an die Ukrainer zu liefern, damit die sich verteidigen können und so getötet werden. Denn die Ukrainer werden getötet oder abgeschlachtet, wie es überall heisst. Ja, das stimmt sogar, doch Vergeltung auf Vergeltung bringt nichts ausser Blut und Tränen und Trauer und Wut und am Ende Tod.
Für McCain ist es, als ob die deutsche Regierung die Augen vor der Wahrheit verschliessen würde und nicht erkenne, dass die Ukrainer abgeschlachtet werden. Ganz Europa verhalte sich in den Konflikt enttäuschend, was man nicht anders habe erwarten können. Alle wissen, was los ist, aber keiner will es sehen.
Wenn man McCain so hört, haben die USA längst entschieden, was sie tun werden. Seit Anfang der Woche wird in den Vereinigten Staaten über die Frage debattiert, ob Waffen an die Ukraine geliefert werden oder nicht. Als grösster Befürworter tut sich dabei ebenjener John McCain hervor, der jetzt auf Deutschland und die EU wettert. Bleibt nur die Frage, wie gross McCains Lobby ist und die USA tatsächlich Waffen an die Ukraine liefern werden. Angeblich werden sie es tun, wenn nun keine Fortschritte mit Putin erzielt werden.
Die EU versucht es mit Reden und Sanktionen und dieUSA versuchen es eben mit Waffen.
Wie sagte schon Bismarck: Nicht durch Reden und Majoritätsbeschlüsse werden die grossen Fragen der Zeit entschieden, sondern durch Eisen und Blut.
Also durch Waffen und Krieg.
Wenn das wirklich so kommen sollte, dann gute Nacht…

Erinnert sich noch jemand, dass es vor kurzem in der Duma hiess, Deutschland hätte die DDR sich auch widerrechtlich einverleibt? Ohne jedwede Erlaubnis von anderen hätte die Bundesrepublik einfach beschlossen, dass die DDR nun wieder zur Bundesrepublik gehöre.
Da hat wohl jemand vorschnell den Finger auf ein anderes Land zeigen wollen, dass es nicht besser als Russland sei. Nur blöd, wenn man dabei den 2-plus-vier-Vertrag vergisst. Denn dieser Vertrag gewährleistete von den vier Alliierten, also den USA, Grossbritannien, Frankreich und Russland/Sowjetunion, abgesegnet, dass die Gebiete der DDR der Bundesrepublik beitreten konnten. Also nicht einfach annektiert, sondern ganz legal gewesen, noch dazu ohne Wahlbetrug oder Waffengewalt. Das hat Russland in der Ukraine nicht geschafft, weshalb sie mit dem Rücken zur Wand stehen, denn die EU und die USA sind deshalb ungehalten. Also musste Russland sich was ausdenken, um einen der grossen Wortführer zu diskreditieren. Leider fehlgeschlagen!
Aber ein Wunder, dass die Gebiete der ehemaligen DDR nicht von Russland für sich beansprucht wurden. – Kommt vielleicht auch noch, wenn mal der Ukrainekonflikt beigelegt sein sollte.

Elefantendame Mala ist seit heute wieder als Rüsselorakel aktiv, denn die Zweite Liga hat begonnen. Endlich kann Mala wieder mit ihrem Lieblingsverein mitfiebern und sich aufregen, wenn dieser erneut nicht weiss, wo sich das gegnerische Tor befindet.
St. Pauli spielte heute Mittag gegen Sandhausen. Erstes Spiel und erster Sieg? Nein, so euphorisch war die alte Elefantin dann doch nicht. Sie tippte auf ein Unentschieden.
Das Fussballorakel von Jonas, die hochgeschätzte Pusteblume, hattehingegen auf einen Sieg St. Paulis getippt. Aber wir kennen ihre Quote und die ist bekanntlich nicht die beste. Tja, so lag sie auch heute wieder daneben. Ob Jonas noch weiter an ihr festhalten wird? Es gibt noch das wohlgenährte Dickerchen, die gewiss ganz wild drauf wäre, das neue Fussballorakel zu werden.
Aber der Schlaubeutel war auch nicht besonders, erst als es wirklich wichtig wurde, waren ihre Tips auch wirklich richtig. Vielleicht wird die Pusteblume dann bei der EM dann auch machen im nächsten Jahr – falls Deutschland sich qualifiziert.

 

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Große Klappe, nichts dahinter


Da hat Russland sich vielleicht wieder was geleistet. Erst reagieren sie auf die neuen EU-Sanktionen und verbieten prompt sämtliche Lebensmittel, die aus dem Westen eingeführt werden.
Nun rudern sie zurück. Denn alle Produkte lassen sich nicht auf anderen Wegen beziehen. Dies betrifft beispielsweise laktosefreie Milchprodukte. Ob da nun auch Käse drunterfällt, weiss ich nicht, denn der ist nach der Reifung auch praktisch laktosefrei. Die Schweiz kann ihren gesamten Käse schliesslich nicht nur nach Russland exportieren, damit die Russen nicht vor leeren Käseregalen stehen. Des Weiteren sind auch wieder Diätprodukte wieder zugelassen, auch diese könnte Russland nirgendwo anders herbekommen. Also war es im dem Sinne mal wieder nix mit, wir brauchen den Westen nicht. Denn das beste kommt noch: Auch Saatgut darf eingeführt werden, damit die heimische Lebensmittelproduktion angekurbelt werden kann. Da hat wohl jemand erst den Mund aufgemacht, bevor er wusste, wie schlecht es um Russlands Lebensmittelproduktion von Gemüse und Weizensorten bestellt ist. Aber erst das Maul aufreissen und dann kleinbeigeben. Wird natürlich nicht so sehr an die grosse Glocke gehängt.
Natürlich könnte Russland nun das Aufheben des Einfuhrverbots für Saatgut damit begründen, dass sie erst einmal eine Produktion aufbauen müssen und deshalb darauf angewiesen sind. Aber wenn alles zufriedenstellend läuft, können sie sich abschotten und müssen auf nichts und niemand mehr Rücksicht nehmen. Wieso nur glaube ich daran nicht?
Es kommen nun vermehrt Äpfel auf den Markt, die eigentlich nur von Russen gekauft werden. Diese Äpfel sind gross und dick. Ich habe sie bisher nur in einem russischen Supermarkt gesehen, aber nun auch bei Netto, die diese als Klasse II-Äpfel verkauften, die zur sofortigen Verarbeitung seien. Dabei sehe ich äusserlich keine Fehler, sind halt nur sehr gross. Und wurden auch nicht gekauft. Dabei ist der Preis nicht schlecht, nur sind es halt sehr grosse Äpfel. Ich wüsste jetzt sofort jemanden, der sich darüber sehr freuen würde. Ganz recht, es ist Elefantendame Mala. Die alte Kuh liebt Äpfel über alles, gleich nach gekochten Kartoffeln.

Das ist übrigens nicht die einzige Nachricht, die Russland betrifft. Vor einiger Zeit hatten sie einen Hilfskonvoi mit einigen Lastwagen in die Ukraine losgeschickt. Natürlich wurde von der ukrainischen Regierung gleich das Schlimmste vermutet, weshalb sie den Hilfskonvoi nicht durchlassen wollten. Es wurde eine Invasion gefürchtet. Das nicht Lebensmittel in den Wagen wären, sondern Waffen. Am Zoll war also erst einmal Ende für die russische Hilfe. Nun wurden die ersten Wagen durchsucht. Man fand verschlossene Kisten vor, aber auch welche, die nicht verplombt waren. Zudem wurden nur 34 Lastwagen durchsucht und anschliessend verplombt. Also wer weiss, was in den anderen alles drin sein mag. Denn die plötzliche Hilfe Russlands ist schon ein wenig komisch. Seit wann sind sie so menschlich? Nur, wenn es darum geht, seinen eigenen Vorteil zu bekommen. Also könnte was in den Wagen sein oder eben nicht. Man weiss es halt nicht. Aber nun sollen die Wagen auch schon wieder auf dem Rückweg sein. Russland wird immer noch dafür kritisiert, den Hilfskonvoi überhaupt losgeschickt zu haben.
Unterdessen ist Bundeskanzlerin Merkel in der Ukraine gekommen. Sie möchte das Land unterstützen, dass es endlich zum Frieden findet. Da wird sie in den nächsten Jahren noch genug zu tun, denn ich denke nicht, dass sich die Situation in den nächsten Monaten entspannen wird. Solange Putin an der Macht ist, wird Russland seine Ausbreitungsambitionen nicht aufgeben.
Natürlich hat sie auch wieder scharfe Worte gegen Putin gefunden. Als ob den das wirklich interessieren würde. Den geht es nur darum, dass er seinen Machtbereich ausbreiten kann. Wer etwas dagegen hat, kommt entweder nach Sibiren oder wird einfach ausgelacht und ignoriert.

PromiBigBrother ist immer noch langweiliger als das Dschungelcamp, aber irgendwie kommt man daran doch nicht vorbei. In jeder Zeitung findet man irgendwann einmal einen längeren Artikel über die aktuelle Staffel. Da ist es kein Wunder, dass die Staffel nun besser läuft als die im letzten Jahr.
Michael Wendler ist immer noch dabei, obwohl er nun schon seit mehr als einer Woche im Keller zubringen muss. Wer hätte das gedacht? Ich jedenfalls nicht, wobei ich schon mit sieben Tagen gerechnet hatte. Aber er ist immer noch dabei. Einige meiner Kollegen verloren ihre Wetter, die sagten, er würde gerade mal zwei Tage oder noch weniger durchhalten.
Anfangs machte er auch im Keller so weiter, wofür man ihn kennt und weshalb ihn sehr viele nicht leiden können. Inzwischen ist seine vorlaute Stimme verstummt, manchmal kommt sie noch raus, aber es ist seltener geworden. Man könnte ihn direkt sympathisch finden, aber so weit gehe ich dann doch nicht.
Ich habe festgestellt, dass Hubert Kah gar nicht so übel ist, wie er mir anfangs vorkam. Zum Teil belebt er die Show sogar. Bei Hubsi habe ich in den letzten Tagen immer gedacht, er wäre ein Demenzkranker, der aus einem Pflegeheim entflohen wäre. Das ist gar nicht beleidigend gemeint, sondern machte einfach nur den Eindruck, wenn die Kamera auf ihn draufhielt. Der Gedanke kam mir das erste Mal, als gezeigt wurde, wie er die Kaffeemaschine inspizierte, wie sie denn funktionieren möge. Ansonsten kommt er einem vor wie das Maskottchen der ganzen Truppe. Einige wollen ihn raushaben, aber ich sage mal, dass es ziemlich langweilig werden dürfte, wenn er nicht mehr dabei ist. Lieber sollten erst einmal der Dauerbachelor, die K11-Kommissarin und diese ehemalige Friseurin und Porno-Darstellerin oder was sie auch immer war, jetzt wohl DJane oder so, gehen. Dazu könnte dann noch der ehemalige Prinz Peinlich, so wurde Mario-Max zu Schaumburg-Lippe vor vier Jahren genannt, wie ich herausgefunden habe. Damals gab es auch so einen „PR-Gag“ mit ihm. Jemand aus der Redaktion hat es mir erzählt. Es sah alles so echt aus, aber alle wussten, dass es nur Show war.
Diese drei können erst mal raus.
Zum Geheimfavoriten hat sich Aaron Troschke entwickelt. Ein wenig geht er einem auf die Nerven, weil er so viel redet. Aber manchmal gibt er wirklich schlaue Dinge von sich. Alleine wie er zu Michael Wendler sagte, dass der sich doch freuen solle, wenn neben ihm mal ein Licht aufgehe, war an Ironie nicht zu überbieten. Hat Wendler da eigentlich versdtanden, was zu ihm gesagt wurde? Ich habe mich kaputtgelacht, als ich das hörte. So wurde noch nie jemanden gesagt, dass es mit seiner Intelligenz nicht weit her sei.
Mal sehen, ob Hubsi nach dem Ende der heutigen Sendung noch dabei ist. Er mag nicht viel machen, aber man darf ihn keinesfalls unterschätzen.
Wer ist eigentlich auf die Idee gekommen, Hubert Kah den Spitznamen Hubsi zu verpassen? Gestern wurde er andauernd so gemacht. Ich dachte eigentlich, dass ich es gewesen wäre. Na ja, da sind wohl noch andere auf denselben Gedanken gekommen.

Elefantendame Mala freut sich, dass St. Pauli nach seinem Sieg im DFB-Pokal nun auch sein erstes Spiel der neuen Zweitliga-Saison gewonnen hat. Ein früher Treffer liess die Fans jubeln, aber schon zwanzig Minuten später kam der Gegentreffer. Nichts Neues, denn so kommt es meistens. Nach dem Ausgleich passierte nichts mehr – bis zur Nachspielzeit. Die alte Kuh war schon sehr sauer, aber dann fiel doch noch der Siegtreffer und Mala beruhigte sich. Jonas übrigens auch, denn der Schlaubeutel hatte ihm gesagt, St. Pauli würde gegen Sandhausen gewinnen. Als nun ein Unentschieden im Raum stand, war er der „Verzweiflung“ nahe, denn das würde die Quote des Schlaubeutels noch weiter senken. Er war schon kurz davor, sich das nächste Mal ein neues Rüsselorakel zu suchen. Dann wurde doch alles gut. Jonas sollte weiter auf den Schlaubeutel vertrauen. Eine bessere als sie gibt es nicht, wenn man Mala ausser Acht lässt.
Jonas sollte mehr Geduld aufbringen, das sagte ich bereits letzte Woche und wiederhole es an dieser Stelle noch einmal.
Die Erste Liga hat nun auch begonnen. Wer Meister werden wird? Vielleicht zur Abswechslung mal jemand anderes als Bayern oder Dortmund? Das hätte dann wohl mit viel Glück zutun. In der Zweiten Liga stellt sich die Frage, ob RBLeipzig den Aufstieg schaffen wird. Bis heute Nachmittag sind sie noch Tabellenführer. Eventuell schaffen sie es, aber ich denke nicht, dass dem so ist. Aber nächstes Jahr werden wir schlauer sein.

 

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Wie lange wird es diesmal dauern?


Da wird seit über einem Jahr darüber gemotzt, dass die NSA uns ausspioniert. Aber nicht nur uns einfach Bürger, sondern auch hochrangige Politiker wie die Bundeskanzlerin. Und nun kommt raus, dass der BND gar nicht besser sein soll. Jahrelang soll er schon die Türkei ausspionieren und dazu auch noch die ehemalige US-Aussenministerin Hillary Clinton.
Ja, ja, sag ich’s nicht immer, dass diejenigen, die den Mund am weitesten aufreissen, nicht wirklich besser sind? Genau so ist es nun herausgekommen. Nicht nur NSA, der britische und der französische Geheimdienst spionieren, vom russischen ganz zu schweigen, nein, auch der BND macht da mit. Warum sollten sie sich auch raushalten? So was gehört zum guten Ton, wenn man wissen will, was wirklich in der Welt vor sich geht. Meine ehemaligen Stasi-Nachbarn in Leipzig glauben ja auch daran, dass sie nur mit Lauschangriffen über alles informiert bleiben, was in der Strasse so vor sich geht. Aber wehe, man lauscht zurück, dann werden sie ungemütlich. Lei kann da einiges erzählen, ich aber auch. Will ich jetzt aber nicht.
Jedenfalls sieht man mal wieder, dass niemand eine weisse Weste hat.

Nun ist die Situation also in der Ukraine eskaliert. Es wurde ein russischer Militärkonvoi angegriffen, der sich auf ukrainischer Seite befand. Man habe so lange gewartet bis sie auf ukrainischen Gebiet waren, hiess es, um den Schlag ausführen zu können. Hat deshalb sogar eine Sonderausgabe der Tagesschau gegeben. Wahrscheinlich fürchtete man nun den grossen Rundumschlag. Aber der blieb erst einmal aus. Dafür steht allerdings der russische Hilfskonvoi still, da er von der Ukraine nicht abgefertigt wird. So kann man das auch machen, wenn man was nicht im eigenen Land haben will. Man ignoriert es einfach, macht die Leute mürbe mit der ewigen Warterei. Psychologische Kriegsführung kann man so was nennen. Ja, das ist weitaus intelligenter als ein paar Raketen zu werfen.
Und was hat es nun zu bedeuten, dass der Separatistenführer Strelkow zurükgetreten ist? Kommt nun ein wenig Ruhe in den Ukrainekonflikt rein?

Auf Sat.1 läuft die zweite Staffel von Promi-Big-Brother. Tja, im letzten Jahr waren da irgendwie mehr „Promis“ dabei als in diesem Jahr. Wobei ich mich gerade mal an drei Mitwirkende noch erinnern kann: Jenny Elvers, Martin Semmelrogge und David Hasselhoff.
In diesem Jahr muss man mit einem Dauerbachelor vorlieb nehmen und dem grössten Pop-Schlagersänger aller Zeiten (wann ist das noch mal gewesen?).
Wen ich mit letzterer Bezeichnung meine? Na, denjenigen, der nie beim Dschungelcamp mitmachen wollte, dann Anfang des Jahres doch mitwirkte, nach wenigen Tagen in den Sack haute und dann angeblich wieder reinwollte. Richtig, ich rede von Michael Wendler.
Anfang des Jahres kam gerade sein Best of-Album raus. Was kommt jetzt? Eine Biografie, irgendein Buch mit Bekenntnissen wie bei Schill? Irgendwie peinlich, dass er erst beim Dschungelcamp mitmacht und dann mehr als ein halbes Jahr später bei Promi-BigBrother auftaucht. Nun könnte man spekulieren, dass er dringend Geld braucht oder aber sich seinen Fans mal wieder zeigen will – von seiner nettesten Seite. Was es auch immer sein mag, ich will den wahren Grund gar nicht wissen.
Allerdings sind die Zuschauer gar nicht von Wendler begeistert, denn dieser wurde gleich von ihnen in den Keller gewählt. Also er soll wohl richtig leiden, haben sich diese gedacht.
Da fragt man sich nun, wie lange er es dieses Mal durchhalten. Bei uns in der Redaktion laufen die Wetten schon nach wie viel Tagen er gehen wird. Ich habe auf sieben Tage getippt. Dieses Mal wird er wohl länger durchhalten, auch wenn er gleich im Keller gelandet ist.
Bei einem wusste ich nun gar nicht, wer er war: Hubert Kah, Sänger der Neuen Deutschen Welle. Das ist vor meiner Zeit gewesen, wie ich zugeben muss, aber dennoch habe ich weder was von Hubsi jemals gehört noch gesehen. Tja, ich sag jetzt mal Hubsi, weil ich den Namen immer so abkürze. Passt auch besser zu ihm, denn irgendwie kommt Hubsi einem ein wenig verschroben vor. Das dürfte noch was werden.
Ich gucke es mir nicht an, solange Michael Wendler da drin ist. Aber selbst danach habe ich keine Lust auf dieses Format. Ich verstehe nicht einmal, was die da an Prüfungen oder wie das auch immer heisst. Vielleicht habe ich den Zusammenschnitt auch einfach nicht verstanden. Mir egal, das muss ich mir nicht antun. Aber wenigstens wurde Oliver Pocher ersetzt, denn der passte als Moderator überhaupt nicht. Aber Cindy aus Marzahn wusste ja schon, wie das ist, neben einem Selbstdarsteller moderieren zu müssen. Jetzt hat sich das wenigstens gebessert, aber immer noch kein Grund sich auf Sat.1 zu verirren. Da lese ich lieber was.

Die 1. Runde des DFB-Pokals hat begonnen und Elefantendame Mala sowie ihre Nachfolgerin, der nette Schlaubeutel, haben die Spiele von St. Pauli und dem USC Paloma getippt, Mala noch dazu das Spiel Werder Bremen gegen Illertissen. Sie will sich momentan bei Plattfuss einschleimen, die Werder-Fan sein soll. Was sagen also beide Rüsselorakel? Mala geht davon aus, dass St. Pauli und Werder gewinnen werden, während der USC Paloma gegen Hoffenheim verlieren wird. Jonas ist ein wenig ratlos, was der Schlaubeutel ihm gesagt hat. Denn erst war sie dafür, dass Hoffenheim gegen Paloma gewinnt und dann tippte sie immer auf Paloma. Mit einem Unentschieden kommt man im DFB-Pokal nicht weiter, also was hat sie denn nun gesagt? Da sie mehrheitlich für einen Sieg Palomas war, hat sich Jonas dafür entschieden, dass der Schlaubeutel dafür ist, dass Paloma in die 2. Runde des DFB-Pokals einziehen wird. Ausserdem würde St. Pauli gegen Rathenow gewinnen. Na, da bin ich mal wieder gespannt, was das nun wird. Irgendwie glaube ich, dass Jonas mit dem Schlaubeutel als Fussballorakel nicht wirklich zurechtkommt, aber solange er es nicht beim wohlgenährten Dickerchen versuchen kann, weil diese durch ein paar Schmarotzer eingerahmt ist, wird das eben nichts. Und Plattfuss ist halt nicht geeignet, wie er herausgefunden hat.
Aber egal, wie es auch ausgehen mag, es ist sowieso alles Zufall. Da kann sich Jonas am Ende ärgern oder nicht, dem Schlaubeutel ist das alles egal, hauptsache, sie bekommt etwas zu futtern.

 

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Der ewige Konflikt


Der Konflikt in der Ukraine geht weiter. Erst spricht Putin davon, dass die Ukraine nicht weiter provozieren soll. Dann ruft Poroschenko zu einer Waffenruhe in der Ost-Ukraine auf und fordert die pro-russischen Milizen auf, ihre Waffen niederzulegen. Zudem würden alle, die keine „schwerwiegenden“ Verbrechen – was auch immer das heissen mag – begannen haben, unter eine allgemeine Amnestie fallen.
Dieser Friedensplan wird von Obama, Merkel und Hollande – es gibt nur noch diese drei Länder, die der Ukraine-Konflikt kümmert – sehr begrüsst.
Bloss einer macht dem allen wieder einen Strich durch die Rechung. Ganz recht, es ist Russlands Präsident Wladimir Putin. So heisst es, dass dies kein Weg zum Frieden sei, sondern ein Ultimatum an die Milizen. Aber wie soll dort Frieden herrschen, wenn jeder mit der Waffe in der Hand den anderen bedroht. Irgendjemand muss nun einmal anfangen und das dies nicht das ukrainische Militär sein kann, ist klar. Denn die pro-russischen Milizen würden das wieder für sich ausnutzen und wer weiss was anstellen. Nein, ich sehe hier nicht komplett schwarz. Es ist einfach so, wie ich sage. Im Grunde kann man niemanden trauen. Und egal was passieren wird, der schwarze Peter wird allen zugeschoben, nämlich jede Seite schiebt ihn der anderen zu.
Im Grunde wird es nicht anders sein, dass der Ukraine-Konflikt bis in alle Ewigkeit dauern wird.
Und dann immer die halbherzigen Aktionen, dass es neue Sanktionen gegen Russland gibt. Wann begreifen Obama, Merkel und Hollande denn endlich, dass Putin das nicht interessiert? Der fühlt sich doch mit allem im Recht. Der wettert nur über diese Ungerechtigkeit, dass er als das Böse dargestellt wird. Ansonsten lacht er doch nur darüber, dass niemand ihm wirklich etwas anhaben kann.
Warum berichte ich eigentlich noch über die Ukraine-Krise? Keine Ahnung, vielleicht wollte ich mal wieder etwas Politik in den Artikel reinbringen.

Nicht nur Titelverteidiger Spanien wird sich bereits nach der Vorrunde verabschieden, sondern auch England. Das erste Spiel gegen Italien verloren und dann bekleckern sie sich nicht einmal mit Ruhm beim Spiel gegen Uruquay. Dabei waren die auch nicht besonders, als sie gegen Costa Rica spielten. Aber so ist das nun einmal beim Fussball. Nicht der Top-Favorit gewinnt, es gibt stattdessen jede Menge Überraschungen. Oder man könnte auch sagen: Der Glücklichere gewinnt.
Diese WM ist schon eine WM der Überraschungen, wobei es bei Spanien und England nicht wirklich überraschend kam. England war ja schon am stöhnen, als sie erfuhren, mit wem sie in einer Gruppe sein würden. Da war man sich bereits sehr sicher, nicht die Vorrunde zu überstehen. Das ist nun geschehen. Damit sind sie nicht die ersten und werden sie auch nicht die letzten sein. Es zeigt sich allerdings wieder, dass die Unkenrufe eingetreten sind. Wenn man schon vor Beginn eines Ereignisses der Meinung ist, dass man es zu nichts bringt, wird es garantiert eintreffen.
Ich erinnere gerne daran, wie Frankreich 2002 sang- und klanglos in der Vorrunde ausschied, weil sie der festen Überzeugung waren, dass sie ohne Zidane nicht spielen könnten. Und als Zidane doch noch halbwegs fit fürs dritte und letzte Vorrundenspiel wurde, da brachte er auch nichts. Frankreich schied torlos aus, obwohl sie das Achtelfinale im letzten Spiel noch durchaus hätten erreichen können.
Aber das ist alles Vergangenheit, oder erinnert sich noch irgendjemand daran, dass die Niederlande 2002 nicht mit bei der WM waren? Und fehlte England nicht 2008 bei der EM? Oder täusche ich mich da? Ich weiss es gerade nicht. Aber es ist kein Untergang. Ausser es passiert Deutschland – das versteht sich von selbst.
Frankreich hat sein zweites Spiel in der Vorrunde ebenfalls gewonnen. Es ging gegen die Schweiz, die ihr erstes Spiel nur knapp gewonnen hatte. Aber 2010 sah es bei den Schweizern auch gar nicht schlecht aus. Spanien war so gut wie draussen und dann versagte die Schweiz, dass sie in der Vorrunde ausschieden. Genauso kann es jetzt auch wieder kommen. Das letzte Spiel gegen Honduras wird es entscheiden. Ausserdem hängt es davon ab, wie Frankreich gegen Ecuador spielen wird.
Aber das Spiel Schweiz gegen Frankreich war gestern Abend schon war. Als erstes konnten die Nationalhymnen abgespielt werden, das war schon einmal sehr viel.
Dann habe ich mir die ersten Minuten angesehen, so bis zur 14. Minute, war kurz mal weg und als ich wieder hinsehe, steht es doch tatsächlich 2:0 für Frankreich! Das passiert mir immer wieder. Wenn ich nicht gucke, dann fallen die Tore für meine Mannschaft. Ist das ärgerlich! Dann kurz mal ein Zittern, als Benaglio einen Elfmeter von Benzema gehalten hat. Tja, vielleicht sollte der Trainer der Équipe schon einmal überlegen, ob er Benzema bei einem Elfmeterschiessen einsetzen wird. Schliesslich fiel vor der Halbzeit noch das 3:0. Danach wurden noch ein paar Tore geschossen, auch von den Schweizern, nur leider, leider, – wieso leider? – reichte es nicht ganz. Frankreich gewann überlegen mit 5:2 gegen die Schweiz und ist damit so gut wie weiter. Aber passieren kann natürlich immer noch was, denn was ist schon sicher?
Benzema jedenfalls wütet über den Schiedsrichter, der ihm ein Tor genommen hat, indem er einfach abpfiff. Das sei schon das zweite Mal gewesen, dass ein Tor von ihm bei dieser WM wegen des Schiedsrichters nicht anerkannt worden sei. Er würde längst die Torjägerliste anführen. Natürlich ist es einerseits ärgerlich, wenn einem durch eine willkürliche Schiedsrichterentscheidung ein Tor genommen wird, besonders ärgerlich, wenn es schon das zweite Mal ist, andererseits ist es nun wirklich nicht wichtig, ob Frankreich nun 6:2 gewinnt oder man eine Torjägerliste anführt. Das ist falscher Ehrgeiz.
Ich freue mich jedenfalls sehr über Frankreichs Sieg, werde mich allerdings hüten, sie bereits als künftigen Weltmeister zu sehen. Deutschland ist ja schon nach einem Spiel praktisch zum Weltmeister gekürt worden. Das sind noch sechs Spiele, die ihnen bis zum Titel bevorstehen.
Jonas ist ein wenig sauer, das Frankreich gewonnen hat, denn sein Fussballorakel hatte sich auf ein Unentschieden festgelegt. Er hatte sie mehrmals befragt und immer sei sie für ein Unentschieden gewesen. Vielleicht dachte sie auch, dass es um das Spiel Brasilien gegen Mexiko gehen würde. Wer weiss, wer weiss? Elefantendame Mala hingegen hat sich natürlich für einen Sieg der Blauen entschieden. Sie kann schliesslich auf eine jahrzehntelange Erfahrung als Fussballexpertin zurückblicken. Der Schlaubeutel hingegen ist noch eine blutige Anfängerin. Aber dennoch hat sie sich gemacht. Bislang hat sie alle Spiele richtig getippt, wie das Eröffnungsspiel, das erste Spiel der Franzosen und das Spiel Deutschland gegen Portugal. Das muss ihr erst einmal jemand nachmachen. Mala natürlich nicht dazugerechnet, denn sie ist nicht zu toppen. Gut, bei der EM2012 hat sie auch enttäuscht, als sie das Eröffnungsspiel falsch tippte. Aber ansonsten hatte sie alle Spiele richtig getippt und sogar gewusst, dass Deutschland gegen Italien verlieren würde, als beide gegen ihren Viertelfinal-Gegner noch gar nicht gespielt hatten. Ja, das ist Erfahrung – oder einfach Glück. Denn interessiert sich Mala wirklich für Fussball? Hat sie sich nicht einfach für irgendwas entschieden, was man ihr hinhielt? Genauso dürfte es nicht nur bei ihr gewesen sein, sondern auch beim Schlaubeutel. Und wenn diese sich für ein Unentschieden entscheidet, dann ist das eben so. Ihr ist völlig egal, was man von ihr will, hauptsache sie bekommt was zu futtern.
Aber was haben nun beide Fussballorakel für das Spiel Deutschland gegen Ghana gesagt?
Tja, da sind beide wieder einer Meinung und sagen, dass Ghana gegen Deutschland verlieren wird.
Aber ob sie damit nun recht behalten? Das werden wir spätestens um zehn vor elf heute Nacht wissen, wenn das Spiel abgepfiffen worden ist.
Natürlich spricht einiges dafür, dass Deutschland auch gegen Ghana gewinnen wird. Aber vielleicht haben die sich darauf eingestellt und passen jetzt genau auf, dass Müller nicht von irgendwoher den Ball bekommen kann. Aber dann gibt es auch noch Götze. Der einzige Spieler, der wirklich mit dem Ball umgehen kann, der schnell nach vorne durchprescht, wenn man ihn lässt.
Die Frage ist ja noch immer, ob Hummels spielen kann. Wäre einerseits ärgerlich, wenn es nicht geht, aber wenn nicht, dann nicht. Denn: Jeder ist ersetzbar!
Und so warten wir auf ein schönes Spiel und dass Deutschland wieder drei Punkte holt. Falls es so weitergehen sollte, kann ich vielleicht wirklich noch auf mein Traumfinale hoffen: Frankreich gegen Deutschland! Möge dann der bessere gewinnen.

 

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Russland macht der EU Konkurrenz – Ein Witz


Russland scheint das Wasser bis zum Hals zu stehen. Die Wirtschaftslage sieht nicht gerade rosig aus und in der Welt ist das Land auch nicht mehr sehr beliebt, falls es das überhaupt irgendwann einmal beliebt war.
Wie sonst lässt sich erklären, dass Russland auf einmal eine Wirtschaftszone, ähnlich der EU gründet? Interessant sind die Mitgliedsstaaten: Kasachstan und Weissrussland. Also nicht gerade sehr viele Mitglieder. Aber dennoch interessant. Denn Alle drei Staaten haben eines gemeinsam: Sie haben einen Präsidenten, der im Grunde absolustisch herrscht, natürlich unter dem Deckmantel der Demokratie. Dieser Präsident steht über allem und ist in der Welt nicht gerade sonderlich hoch angesehen.
Kein Wunder, dass Putin sich genau diese beiden Länder als Wirtschaftsverbündete gesucht hat. Zudem ist Kasachstan ein recht reiches Land. Man muss sich nur mal die Hauptstadt Almaty ansehen. Das würde man einer ehemaligen Sowjetrepublik nie zutrauen.
Im Grunde genommen will Putin nur zeigen, dass er weder auf die EU noch auf jemand anderen angewiesen ist. Das hat er mit seinem grossen Gasvertrag mit China bewiesen. Allerdings interessiert China so was nun gar nicht. Die nehmen, was sie kriegen können und sind nur auf den eigenen Vorteil bedacht. Vielleicht wiess Putin das nicht oder er will es nicht merken.
Seit der Ukraine-Krise ist Putin in der Welt nicht mehr angesehen, da muss er sich Verbündete suchen. Und wenn das welche aus den eigenen Reihen sind wie Weissrussland und Kasachstan, die einen genauso schweren Stand in der Welt haben.
Wie ich bereits anmerkte, alle Präsidenten dieser drei Länder regieren, wie es ihnen gefällt, ohne Rücksicht auf VErluste. Nun ja, da verbündet man sich dann auch irgendwann. So ist es nun einmal.
Lächerlich finde ich die Aktion dennoch. Was will Putin damit beweisen? Ich bin nicht unterzukriegen? Keine Ahnung, sollte man weiter beobachten.

Nach der Europa-Wahl scheint es nun so, als ob sich die Mehrheit für Jean-Claude Juncker als Präsident der Europäischen Komission entschieden zu haben. Selbst Merkel hat auf einmal umgeschwenkt und ist für ihn. Dabei ist Juncker nicht unumstritten. Im jahr 2013 stellte ein Untersuchungsausschuss in Luxemburg fest, dass Juncker für die unkontrollierten Aktivitäten des luxemburgischen Geheimdienstes SREL die volle politische Verantwortung trage.
Will man so jemanden als EU-Präsidenten haben? Muss man sich noch einmal überlegen, aber Martin Schulz ist nun wirklich keine Alternative. Hat inzwischen auch zurückgezogen. Aber wer bleibt noch?
Englands Premierminister David Cameron ist gegen Juncker, während inzwischen fast alle grossen deutschen Parteien – die Splitterplätze nehme ich mal nicht ernst – für Juncker votieren.

Noch eine Woche bis Elefantendame Mala ihren offiziellen fünfzigsten Geburtstag feiern wird. Sie freut sich schon sehr und hofft, dass auch wirklich eine Feier stattfinden wird. Ihre Gästeliste steht schon seit einem Monat, aber sie weiss einfach nicht, ob auch jeder kommt, den sie eingeladen hat. Jedenfalls soll aber Genossin Rani als Rausschmeisserin fungieren, um diejenigen zu entfernen, die ungeladen erschienen sind. Da gibt es einige, die Mala nicht sehen will. Vor allem jene nicht, die sie schmählich im Stich gelassen haben.
Passend zum grossen Ehrentag läuft wieder einmal der Tatort „Tod im Elefantenhaus“ am Mittwoch, den 04. Juni um 22.15 Uhr im WDR. Mala taucht dreimal im Krimi auf. Die grosse Hauptrolle hat natürlich Konkurrentin Mogli bekommen, obwohl die gar nicht so klug sei, wie Mala noch heute betont. Deshalb musste am Ende auch Mala Moglis Part übernehmen, als die Elefantin den Täter bei einer Gegenüberstellung identifiziert. Denn nur Mala kann auf Kommando trompeten.
Eine der wichtigsten Szenen im ganzen Tatort. Und ausgerechnet die wird nicht von Mogli übernommen. Tja, deshalb ist das Malas Film, obwohl sie nicht wirklich zur Geltung kommt. Aber wie sagt sie immer? Unbedingt anschauen und mich bewundern, als ich noch jung war, aber genauso hübsch wie heute.
Ja, der Tatort „Tod im Elefantenhaus“ lohnt sich wirklich. Auch wegen der Schauspieler und dem unnachahmlichen Gespann Stoever und Brockmöller. Alle nachfolgenden Hamburger Tatort-Kommissare waren nichts. Es wurde sogar immer schlimmer, bis es jetzt mit Nick Tschiller seinen traurigen Höhepunkt erreicht hat.
Mala kann sich übrigens noch nicht ein wenig erholen, bevor die WM beginnt. Denn morgen spielt Deutschland gegen Kamerun, die von Volker Finke trainiert werden. Was sagt die Elefantendame? Unentschieden, denn Kamerun ist eine starke Mannschaft, wohingegen Deutschland sich noch nicht ganz gefunden hat und an kranken Spielern laboriert.
Was sagt Jonas‘ neues Fussball-Orakel? Tja, er hat es mir noch nicht verraten, was der Schlaubeutel gesagt hat. Aber heute Abend weiss ich es ganz bestimnmt, besuche ich da doch Malas grosse Nachfolgerin als Fussballorakel. Mal sehen, ob sie mir auch eine Antwort geben wird. Bin wirklich gespannt.
Wie schätze ich eigentlich die deutschen WM-Chancen ein? Hm, nicht wirklich gut. Entweder scheitern sie bereits in der Vorrunde oder gleich im Achtelfinale. Ich glaube wieder fest an Frankreich. Brasilien wird auch nichts zustande bringen.
Die Mitarbeiter der Zeitschrift DBmobil sind hingegen sehr optimistisch, was Deutschlands Weg zum WM-Titel angeht. Da gibt es sogar einen Spielplan drin, wo Deutschlands Weg bis ins Finale vorgezeichnet ist. Na ja, es ist Zeit für den nächsten Titel. 24 Jahre sind ins Land gegangen seit dem letzten WM-Titel. Aber seit Jugoslawien nicht mehr existiert, wird es schwer für Deutschland werden, einen Titel zu gewinnen. Denn sie haben immer gegen Jugoslawien gewonnen, bevor sie einen Titel holten. Dennoch darf man nicht vergessen, dass Deutschland zwar nur drei WM-Titel haben mag, dennoch sind sie eine der erfolgreichsten Mannschaften überhaupt.

EDIT:
Ich durfte den Schlaubeutel persönlich danach fragen, wie Deutschland gegen Kamerun spielen würde. Sie sagte mir ein Unentschieden voraus, wie Jonas sagte. Erst war sie für Kamerun, dann für Deutschland, schliesslich nahm sie mir beide Sachen weg. Das würde laut Jonas Unentschieden bedeuten.
Das Armenien-Spiel durfte sie dann auch gleich tippen. Hier war sich der Schlaubeutel sehr sicher, es würde Deutschland siegen, sagte sie.
Dann wollen wir nun mal abwarten, ob sie recht behält und sie Elefantendame Mala wirklich noch Konkurrenz macht.

 

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Die Türkei am Abgrund oder mittelalterliches Russland


In der Türkei herrschen Wut und Trauer zu gleichen Teilen. Wut auf Ministerpräsident Erdogan und Trauer um die tödlich verunglückten Minenarbeiter. Knapp dreihundert sind tot, mehr als dreihundert fünfzig konnten lebend gerettet werden, aber immer noch werden etwa 300 vermisst. Sie noch lebend aus der Mine zu holen, dürfte kaum möglich sein.
Kritik der Überlebenden, Angehörigen und weiteren wird am Staat laut. Seit diese die Minen privatisiert hätten, würden sich die Unglücke häufen, ist noch die harmloseste Kritik. Wobei ich mich frage, ob die Bedingungen wirklich besser waren, als dem Staat noch die Minen gehörten. Wenn man zurück in die Vergangenheit sieht, verklärt man vieles. Ausserdem hätte es dann doch einen zweiten Schacht gegeben, oder nicht? Die Bedingungen können doch nicht auf einmal sich drastisch verändert haben. Das ist unmöglich.
Nun regt sich vor allem Kritik an Erdogan, die seit der Gazi-Park-Affäre – so nenne ich das mal – in Gange ist. Das Schlimme ist, dass der türkische Ministerpräsident diese Kritik auch noch mit seinem unbedachten Verhalten und unbedachten Äusserungen nährt. Zudem soll er nun auch ein Mädchen getreten haben, nachdem schon sein Berater jemanden mit Fusstritten traktierte.
Ich weiss wirklich nicht, warum Erdogan und seine Anhänger die Situation noch hochschaukeln, anstatt die Menschen zu besänftigen. Das versucht Präsident Gül, aber viel wird er nicht ausrichten können.
Bedeutend an der ganzen Situation ist, dass die Region, wo das Minenunglück geschehen ist, die Mehrheit der Menschen bei der letzten Wahl für Erdogans Partei gestimmt haben. Und nun die grosse Umkehr.
Die Wut ist seit langem in den Menschen, vor allem in den jungen, die nicht damit zufrieden sind, wie Erdogan die Türkei regiert. Der Gazi-Park war die Spitze des Eisbergs, nun ist das Fass zum überlaufen gebracht worden.
Demonstrationen werden gewaltsam aufgehoben, aber das werden die aufgebrachten Menschen irgendwann nicht mehr akzeptieren. Ob dann der Türkei ein Umsturz wie in Ägypten oder Libyen droht?
Wenn die türkische Regierung ihre Haltung nicht schnell ändert, könnte es wirklich dazu kommen.
Des weiteren wird Kritik daran laut, dass die Türkei keine Hilfe aus dem Ausland annehmen will. Länder wie Deutschland, Frankreich, natürlich die Europäische Union, die USA und sogar Israel haben ihre Hilfe angeboten, aber die Türkei scheint sie nicht zu wollen. Dabei sind noch an die dreihundert Kumpel in der Mine gefangen. Einige von ihnen könnten vielleicht noch leben, aber ohne schnelle und professionelle Hilfe werden nur noch Tote geborgen werden. Ich will den türkischen Kräften gar nicht absprechen, dass sie das nicht selbst könnten, aber manchmal ist es wirklich hilfreicher, wenn man Kräfte vor Ort hat, die mit solchen Situationen umgehen können.
Aber schon beim schweren Erdbeben von Van im Oktober 2011 hatte die Türkei jegliche Hilfe abgelehnt. Die angebliche Begründung: Zu viele Hilfskräfte würden nur für Chaos suchen. Wenn man es richtig organisiert, passiert da gar nichts und es bricht kein Chaos aus.
Wir können gar nichts tun, nur zusehen, was die Türkei macht. Das Minenunglück spaltet das Land in zwei Lager. Die Erdogan-Gegner und dessen Befürworter. Wenn man sich nicht um Besänftigung bemühen wird, kann das noch etwas Schlimmes draus erwachsen.

So, in der vergangenen Woche trafen sich Hollande und Merkel in Mecklenburg-Vorpommern und beschlossen mal wieder ein paar Sanktionen gegen Russland, weil es immer noch nicht in der Krim-Krise Vernunft angenommen hat. Allerdings geht es bei diesen Sanktionen mal wieder nur um irgendwelche Kontosperrungen und Einreiseverboten in die EU.
Also bitte, wen interessiert das denn? Putin jedenfalls nicht. Der lacht über diese Einfallslosigkeit. Deshalb empfehle ich Sanktionen, die Russland richtig wehtun, besonders jetzt, wo die russische Wirtschaft am Boden liegt.
Was man da am besten machen kann? Na, beispielsweise den Hamburger Hafen für russische Schiffe und vor allem Waren sperren und dann auch noch alle weiteren EU-Containerhäfen wie Wilhelmshaven oder Rotterdam. Das wird Russland wehtun, denn ohne die Exportmarkt wird es der russischen Wirtschaft nur noch schlechter gehen. Kontosperrungen hingegen sind doch ein Furz dagegen.
Wenn man schon was machen will, dann sollte Russland wirklich geschadet werden. Aber ob das Putin dann nicht zum Anlass nimmt, um Krieg zu machen? Denn die Wirtschaft lässt sich bekanntlich am besten ankurbeln, indem man einen Krieg macht. Aber dieser Krieg muss kurz sein, sonst kehrt sich der Erfolg – der Wirtschaft – ins Gegenteil um.
Für einiges Kopfschütteln sorgt Russland wegen des Gewinns von Conchita Wurst beim Eurovision Song Contest (ESC). Sie sehen in dem Wettbewerb nichts Seriöses mehr und wollen nun ihren eigenen ESC gründen: The voice of Eurasia.
Das Conchita Wurst überhaupt fünf Punkte aus Russland bekommen hat, wundert mich wirklich. Aber vielleicht konnte die Jury nichts gegen das Telefonvoting machen. Tja, so ist das halt. Aber Russland ist geschockt. Anscheinend ist ganz Europa schwul. Denn wahrscheinlich setzen sie einen Travestiekünstler bzw. eine Draque-Queen mit Homosexualität gleich. Das muss nicht immer nicht sein. Aber in Russland sind sie derartig engstirnig im Denken, dass ich das Gruseln bekomme.
Da haben sie in Moskau für hundert Jahre den Christopher Street-Day verboten, dann eine Demonstration der Schwulen, weil es die Jugend gefährden könne. Denn das Gesetz lautet, dass man in Gegenwart von Minderjährigen nicht über Homosexualität sprechen darf oder sonstwie darauf aufmerksam macht. Denn die arme Jugend könnte sich ja an „dieser Krankheit“ – die glauben in Russland wohl wirklich daran, dass es eine Krankheit ist – anstecken. Das ist tiefste und dunkelste Mittelalter-Denkweise. So denkt ja nicht einmal mehr die katholische Kirche – also die Mehrheit, Ausnahmen gibt es immer.
Wenn also die Russen wieder so gedanklich im Mittelalter sind, wann wird denn dann die Folter wieder eingeführt? Oh, ich vergass, im Verborgenen gibt es sie bereits, besser, war sie nie abgeschafft. Genauso wie es noch die Gulags gibt, auch wenn sie heutzutage eine andere Bezeichnung tragen.
Wenn alles nicht so traurig wäre, könnte man wirklich darüber lachen.

Morgen steht das Rückspiel in der Relegation Bundesliga gegen Zweite Bundesliga an. Also der 16. der Ersten Liga gegen den 3. der Zweiten Liga. Kurz gesagt: HSV gegen Greuther Fürth. Das Hinspiel war schon einmal nichts. Der HSV erschreckte mit Standfussball à la Skibbe, bekam nichts zustande – ausser einem Abseitstor. Kurz vor Beginn des Spiels war auch noch Stammtorhüter René Adler ausgefallen – Rücken. Also Drobny im Tor. Meiner Meinung nach hat er die Null gehalten. In letzter Zeit hat Adler viele Fehler gemacht, wobei natürlich auch die Abwehr nicht ganz fehlerlos gewesen ist. Ein Spieler, der meiner Meinung nach recht spät eingewechselt wurde, war Marcell Jansen. Einer der wenigen Spieler, die wirklich laufen können. Wenn der HSV sich morgen wieder so ein Spiel wie am Donnerstag leistet, dann wird es die Zweite Liga. Dann ist es vorbei.
Übrigens betrachte ich Jonas‘ Vermutung, dass der FC St. Pauli absichtlich in den letzten fünf Spielen so schlecht gespielt hat, weil sie in der Relegation nicht gegen den HSV antreten wollten, nun mit ganz anderen Augen. Ich glaube jetzt wirklich, dass es wahr sein könnte. Aber hätte St. Pauli sich mehr angestrengt, wären sie mindestens auf dem zweiten Platz gelandet und damit dem HSV aus dem Weg gegangen.
Elefantendame Mala und ihre Nachfolgerin Schlaubeutel tippten beide das Hinspiel der Relegation – und lagen daneben. Beide waren sehr euphorisch gewesen und hatten auf einen Sieg des HSV getippt. Angeblich hätte aber der Schlaubeutel auch ein Unentschieden getippt, beim Rückspiel, wie Jonas sagte. Ein Unentschieden würde den HSV auch weiterbringen im Rückspiel, aber sie müssten 1:1 spielen. Allerdings müssten sie dazu erst einmal das Tor treffen – und nicht das eigene.
Also, was sagen Mala und der Schlaubeutel nun zum Rückspiel? Mala tippt erneut auf einen Sieg des HSV. Sie ist einfach unbelehrbar oder ist sie etwa im Stress? Denn innerhalb einer Woche vier Spiele zu tippen, ist nun auch nicht ohne. Beim Schlaubeutel könnte man sich das auch fragen, denn sie wurde sofort mit mehreren Fragen bombardiert. Wobei Jonas vergessen hat, den Schlaubeutel nach dem DFB-Pokal-Finale zu befragen. Hat er völlig verschwitzt. Manchmal weiss er halt nicht, wo sein Kopf steht. Der Schlaubeutel hat sich beim Rückspiel des HSV gegen Greuther Fürth ein Unentschieden „vorhergesagt“, wie ich bereits erwähnte.
Mala hat auch das DFB-Pokalfinale getippt, hat schliesslich sonst nichts zu tun, wie sie zu sagen pflegt. Und was sagt die liebe Kuh? Dortmund würde gewinnen. Na, da hoffe ich wirklich, dass sie dieses Mal den richtigen Riecher bewiesen hat und Bayern wirklich verliert.
Mala hat jetzt wieder ein wenig mehr zu tun, denn ab heute gibt es wieder das beliebte Elefantenbaden vor Publikum. Mala freut sich schon darauf, schliesslich ist sie eine Wasserratte. Nichtsdestotrotz ist ihr manchmal ganz schön langweilig und sie webt. Allerdings sagt Nina, dass es sich immer noch um Einsamkeitsweben handeln würde. Also, dass Mala sich nicht wirklich wohl fühlt. Es sei ein schnelleres Weben als in ihrem Zuhause. Wer Mala kennt, wird es beurteilen können. Aber das sie nach knapp zwei Jahren immer noch trauert, sollte einem zu Denken geben.
Soll ich jetzt dem HSV die Daumen drücken? Ich bin bekanntlich kein HSV-Fan und werde es nie sein, aber irgendwie in die Zweite Liga? Ich weiss es nicht.

 

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