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Die große Gentechnik-Lüge


Vor beinahe einer Woche verkündete die Fastfood-Kette McDonalds, dass sie seit April ihren Hühnerfleisch-Lieferanten erlauben, gentechnisch veränderte Futtermittel wie Soja und Mais verwenden zu dürfen. Und der Grund? Weil es immer schwieriger werden würde gentechnikfreies Soja zu bekommen. Ha, das ist natürlich ein Grund – denn er stimmt nicht. Aber da macht es sich McDonalds wirklich leicht.
Eine Sauerei, wie ich finde. Gut, so selten wie ich zu McDonalds gehe, dürfte es mich nicht interessieren. Aber man muss beachten, dass das gentechnisch veränderte Futter nicht nur die Hühnerfleischlieferanten betrifft, sondern auch die Rindfleischlieferanten. Diese haben wohl immer gentechnisch veränderte Futtermittel verwendet, ohne dass es uns Konsumenten störte. Wohlgemerkt, die meisten wussten es wohl auch nicht. Ich genauso wenig, sonst hätte ich der Fastfoodkette schon seit Jahren keinen Besuch mehr abgestattet.
Die allergrösste Sauerei ist, dass gentechnisch veränderte Futtermittel nirgendwo gekennzeichnet werden müssen, wenn das Fleisch derjenigen Tiere in den Handel gelangt.
Das betrifft natürlich nicht nur McDonalds, sondern auch den ganz normalen Einzelhandel. Was wissen wir da denn schon, welches Futter die Tiere bekamen, die uns Fleisch oder Milchprodukte liefern? Es herrscht dafür einfach keine Kennzeichnungspflicht in der EU.
Bleibt uns also nur die Möglichkeit, Veganer zu werden? Tja, da wird ja nicht nur Gemüse und Obst gegessen, sondern auch gerne Produkte aus Soja, wie beispielsweise Tofu oder eben Weizenprodukte aus Seitan. Letzteres schmeckt leider furchtbar pappig – meine persönliche Meinung. Ausserdem wird Soja auch als Milchersatzprodukt genutzt. Hafer, Dinkel oder Reis kann man natürlich auch nehmen, aber das gibt es meist nur als Trunk und kann dann fürs Müsli genutzt werden.
Zurück zum Soja. Weiss ich da wirklich, dass es nicht von gentechnisch veränderten Pflanzen stammt? Eigentlich müsste es gekennzeichnet sein, also nehme ich an, dass es nicht von gentechnisch veränderten Pflanzen stammt. Bei Direktprodukten wie beispielsweise Sojamilch – eine richtige Milch ist es ja nicht, sondern nur eingeweicht und gepresst, was man leider auch schmeckt, wie ich finde – muss gekennzeichnet werden, ob es sich um gentechnisch veränderte Produkte handelt. Allerdings werden wir für dumm verkauft, wenn es um Schokolade, Milch, Quark, Joghurt oder eben Fleisch geht. Da muss nichts gekennzeichnet werden, weil die EU es so entschiedenen hat. Wir werden praktisch belogen und betrogen mit dem Segen der Politik.
Zurück bleiben wir Verbraucher, die dumm aus der Wäsche gucken. Aber wir können uns wehren. Gehen wir eben nicht mehr in den Supermarkt und kaufen dort das Fleisch, weil wir es billig haben wollen. Gehen wir zum Metzger unseres Vertrauens, der genau weiss, woher das Fleisch kommt und wie es gefüttert wird. Ob es nur irgendeine Silage ist oder auch Mais- und Sojaschrot dabei ist. Ob er dann auch weiss, dass das Futter entweder gentechnisch verändert oder eben nicht gentechnisch verändert ist? Tja, ich denke schon, dass der Metzger unseres Vertrauens das wüsste.
Viele Fleischproduzenten – so nenne ich sie mal alle der Einfachheit halber – wählen den einfachen Weg und kaufen das konventionelle Futter, das aus gentechnisch veränderten Pflanzen produziert wurde. Es ist eher erhältlich, auch billiger. Bei den Dumpingpreisen, die es für die Fleischabnahme gibt, schon verständlich. Aber es kann doch nicht sein, dass wir Verbraucher deshalb am Ende auf der Strecke bleiben.
Ja, ein Paradoxon. Wir wollen es billig haben, erwarten allerdings die beste Behandlung der Tiere und natürlich das gesündeste Futter. Das passt leider allerdings nicht alles zusammen. Denn entweder gesundes Futter oder Billigpreise fürs Fleisch und gentechnisch veränderte Futtermittel. Da müssen wir uns schon entscheiden.
Deshalb können wir auch nicht einfach mit dem Finger auf jemanden zeigen und uns beschweren.
Bei McDonalds hingegen ist es ganz etwas anderes. Sie können darauf bestehen, dass ihre Fleischlieferanten keine gentechnisch veränderten Futtermittel benutzen dürfen. Stattdessen haben sie es nach 13 Jahren ihren Hühnerfleisch-Lieferanten wieder erlaubt. Die Rindfleischlieferanten durften es weiterhin. Die Mehrkosten, die normale Futtermittel kosten, sind so unerheblich, dass es sich kaum auf den Burgerpreis draufschlägt.
Aber stattdessen macht McDonalds es sich einfach. Da können wir nur eins machen: Boykottieren!
Oder wir gehen zur Konkurrenz, wenn es denn unbedingt Fastfood sein muss. Allerdings sieht BurgerKing auch nicht gerade besser aus. Da geht es nun nicht um gentechnisch veränderte Futtermittel, sondern um die Sauberkeit in den einzelnen Filialen. Das will man eigentlich gar nicht alles wissen, was da eine RTL-Reportage aufgedeckt hat. Abgelaufene Lebensmittel scheint noch das harmloseste zu sein.
Und was ist mit KFC? Diese Fastfood-Kette steht immer wieder in der Kritik, dass die Hühner nicht artgerecht gehalten werden. Davon habe ich lange nichts gehört und wie ist es eigentlich in Europa? Oder wo kommt das Hähnchenfleisch her?
Ja, ich wäre sehr daran interessiert, wie es neben McDonalds die anderen grossen Fastfoodketten mit den Futtermitteln ihrer Fleischlieferanten halten. Wäre doch gerade jetzt ein guter Anstoss, um das nachzuforschen und uns interessierten Kunden mitzuteilen. Aber wer ist wirklich interessiert? Nur eine kleine Minderheit? Das ist die Frage.
Dabei sollte Gentechnik alle angehen. Es ist nicht zu leugnen, dass es schädlich für den Organismus ist, der es aufnimmt. Falls es mal ab und an geschieht, im Grunde kein Problem. Aber wenn es kontinuierlich der Fall ist, dann sieht die Sachen völlig anders aus. Es gibt eine Filme über die Folgen von gentechnisch verändertem Futter, besonders für Tiere. Dies betrifft meist die Firma, die auch für das Nervengift Agent Orange verantwortlich gewesen ist. Die Folgen sind klar und deutlich aufgezeichnet, werden aber immer noch nicht ernst genommen. Unfruchtbarkeit ist nur eine der Folgen. Welche Spätfolgen es tatsächlich gibt, wenn man andauernd gentechnisch veränderte Futtermittel oder Produkte konsumiert, die ebenjene Futtermittel gefressen haben, ist noch lange nicht ausgeforscht. Das sollte uns zu denken geben, aber wir sind nur Endverbraucher, also müssen wir hinnehmen, was es gibt.
Aber vielleicht wollen wir auch für dumm verkauft werden, gar nicht wissen wollen, welche schädlichen Zutaten in unseren Lebensmitteln stecken oder wie sie produziert werden. Hauptsache es ist billig und schmeckt. Oft wird uns aber auch nicht die Möglichkeit gegeben, zu erfahren, was sich wo drin befindet.
Wir müssen mit Scheuklappen durch die Welt gehen. Ist es nicht eine verrückte Welt?
Übrigens, ich habe mich in diesem Artikel eigentlich nur über Soja ausgelassen, aber es betrifft Mais genauso. Vor allem ist auch wegen der Enthaltung Deutschlands der Anbau einer gentecnisch veränderten Sorte in der EU erlaubt. Wir wissen gar nicht, was wir alles für die nachfolgenden Generationen anrichten.
Und noch etwas: In Österreich und Frankreich wird weiterhin auf Gentechnik verzichtet, weil die Kunden es sich so wünschen. Da bekommen die Fleischlieferanten sogar eine Prämie, wenn sie darauf verzichten, was natürlich ein Ansporn ist. Und das Gute: Den Kunden kostet es nicht einen Cent extra. Und wie sieht es in Deutschland aus? Tja, wir nehmen ja immer alles hin. Nur Kernkraftwerke nicht.

So, das vorletzte Spiel der aktuellen Bundesliga-Saison steht an. Jonas hat wieder einmal den Schlaubeutel befragt, wie denn der FC St. Pauli gegen den 1. FC Köln spielen wird. Tja, er war sehr überrascht, denn der Schlaubeutel sagte ihm, dass St. Pauli gewinnen würde.
Letzte Woche hatte sie noch gesagt, dass Aalen gewinnen wird. Damit hatte sie auch recht. Nun muss man allerdings bedenken, dass sie beide Male das Futter aussuchte, dass sich aus ihrer rechten Seite befand. Damit ist für Nina der Fall klar: Schlaubeutel ist ein Rechtsrüssler, also ein Rechtshänder. Die meisten Elefanten sind Rechtsrüssler, Elefantendame Mala gehört ebenfalls zu der Riege.
Also einfach alles reiner Zufall? Tja, es kommt immer auf die Methode an, die angewendet wird. Bei Elefantendame Citta aus dem Zoo Krakau wurde der Fehler begangen, dass sie immer von der Seite kam und somit das erstbeste Stück Obst nahm, das ihr vor den Rüssel kam.
Diesen Fehler begeht Jonas natürlich nicht, denn er hält sich genau an die Anweisungen seiner Cousine, die genauestens mit Mala geübt hat und noch heute sagt, dass sie das beste Rüsselorakel überhaupt sei – auch wenn sie nicht immer richtig lag. Nun ja, die Legende lebt.
Ausserdem tippt Mala selbst in ihrem belgischen Exil fleissig weiter. So hat sie auch das Spiel von St. Pauli gegen Köln getippt. Sie geht davon aus, dass beide Vereine in Freundschaft spielen und deshalb Unentschieden spielen werden.
Na, wer wird recht behalten? Jonas jedenfalls hat sich schon entschieden, den Schlaubeutel als sein neues Rüsselorakel für die WM zu verwenden. Nun kann er nur hoffen, dass sie nicht noch während oder kurz vor der WM umziehen muss. Das wäre natürlich ärgerlich.

Am Dienstag wird in Frankreich eine DVD-Box mit Jean Epstein-Filmen herauskommen unter anderem auch „Le Lion des Mongols“ mit Ivan Mosjoukine. Auf den Film warte ich schon lange, umso mehr freut mich die Veröffentlichung dieser Box. Und es ist mal wieder eine willkommene Gelegenheit, um den TV-Sender Arte darauf aufmerksam zu machen, dass sie im September nicht den Ivan-Mosjoukine-Themenabend vergessen. Gibt schöne Stummfilme, wie auch Tonfilme und eine Dokumentation gib es über den Schauspieler ebenfalls.

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Vegan – Das neue Vegetarisch


Ich geb’s zu, dass ist wahrlich eine komische Überschrift. Aber irgendwie stimmt es. Denn nicht mehr vegetarisch ist in, sondern vegan. Früher verzichtete man nur auf Fleisch, jetzt wird auch noch gleich auf alle tierischen Produkte wie Milch oder Eier verzichtet. Kleidung aus echtem Leder ist dann natürlich auch tabu.
Wo soll die vegane Bewegung hinführen?
Einerseits ist es natürlich nicht verkehrt, sich nur von rein pflanzlichen Produkten zu ernähren. Wenn man allein bedenkt, was für CO2 produziert in der Milchwirtschaft produziert wird. Da hat man doch gleich die Hauptverantwortlichen für die globale Erwärmung gefunden – die Milchkuh! Zudem brauchen sie auch noch massenhaft Futter, was wiederum gewässert werden muss. Und Wasser ist kostbar. Wenn also kaum noch jemand Milchprodukte zu sich nimmt, wird der Wasserverbrauch wie auch die CO2-Produktion gesenkt. Das ist schon einmal ein grosser Vorteil.
Aber man muss weiterdenken. Nur noch pflanzliche Nahrung, die zu sich genommen werden kann. Milchprodukte werden durch Soja- oder Reismilch ersetzt. Besonders Soja hat dabei allerdings einen eher zwiespältigen Ruf, was durch die genveränderten Pflanzen von Monsanto kommt. Inzwischen ist man zu dem Ergebnis gekommen, dass genmanipuliertes Soja für Unfruchtbarkeit verantwortlich ist. Wird zwar immer noch dementiert, aber selbst Bauern haben dieBeobachtung gemacht, die ihre Tiere mit diesem speziellen Soja fütterten.
Ob es Soja aus gentechnisch veränderten Pflanzen ist, kann man anhand der Zutatenliste recht schnell erkennen, da dies in der EU gekennzeichnet werden muss. Wenn allerdings Kühe oder Schweine gentechnisch verändertes Soja gefüttert wird, muss dies nicht gekennzeichnet werden, genauso wenig Schokolade oder Milch.
Also ein indirekter Vorteil für Sojaprodukte.
Dann ist da allerdings die Sache mit den Vitaminen und weiteren Nährstoffen, die wir tagtäglich aufnehmen müssen. Vitamine werden wohl noch aufnehmen können mit veganer Ernährung, aber wie sieht es mit Nährstoffen wie Eisen oder Calcium aus?
Da wird es schon schwieriger, denn nicht überall ist es so reichhaltig enthalten, wie wir pro Tag benötigen. Natürlich können wir Ersatzprodukte zu uns nehmen, in Form von Tabletten, aber wer sagt uns, dass die auch vegan sind? Und vor allem, helfen sie wirklich? Hauptsache, ich habe meine Tabletten, da kann ich ruhig vegan leben. Etwa nach dieser Devise? Nein, lieber nicht. Deshalb wird Schwangeren auch geraten, sich nicht vegan zu ernähren. Kinder sollten in den ersten Lebensjahren ebenfalls auch nicht vegan ernährt werden. Bleibende Schäden können die Folgen sein.
Viele schrecken ja vor einer veganen Ernährung zurück, weil sie davon überzeugt sind, dass sie sich nur von rohem oder gekochten Obst und Gemüse ernähren müssten. Natürlich ist das so. Aber man wirft die Sachen nicht einfach in einen Topf und kocht sie. So wird das Essen wirklich eintönig und langweilig. Nein, man kocht raffinierte Gerichte, die auch noch schmecken.
Was wurde früher die Vegetarier schief angesehen, wenn sie erklärten, kein Fleisch zu essen. Sie wurden als Kühe oder Grasfresser bezeichnet, Grünzeugfresser und ich weiss nicht was. Das hat sich inzwischen gelegt. Dennoch möchte man sich nicht einen vegetarischen Tag in der Kantine aufdrängen lassen, wie es die Grünen vorgeschlagen – oder gefordert? – hatten. Denn dazu sind wir einfach zu sehr Fleischesser. Ein schönes Steak muss auf den Tisch oder ein Schweinebraten. Bei letzterem wird mir persönlich schlecht, aber das hängt bloss damit zusammen, dass ich es einfach nicht vertrage.
Ich ernähre mich zwar weder vegan noch rein vegetarisch, aber Fleisch kommt bei mir höchst selten auf den Tisch. Ich mag es nicht besonders und ein schöner Linseneintopf ist auch nicht zu verachten.
Aber rein vegan mich ernähren? Nein, dazu esse ich viel zu gerne Käse und Mozzarella. Da bleibe ich lieber ein halber Vegetarierer.
Dennoch schon komisch, dass vegan nun so in ist. Die Supermärkte schiessen aus dem Boden und Kochbücher überschwemmen den Buchmarkt. Es wird so weitergehen, jedenfalls die nächste Zeit lang.

Wenn ich momentan im Fernsehen Werbung sehe, kommt immer genau dann, dass bei Max Bahr alles rausgeschmissen wird. Ich will das gar nicht sehen und dort hingehen werde ich auch nicht. Ich bin kein Leichenfledderer. Wobei ich noch dringend ein Foto von einem Max Bahr-Baumarkt machen muss, die ich dann in mein Erinnerungsalbum der verlorenen Marken packe. Muss auch noch schnell zu Toom deswegen, denn die heissen auch bald Rewe Center.

 
2 Kommentare

Verfasst von - 11. Januar 2014 in Blog, Fernsehen, Kultur, Musik, Real life, Sport, Technik, Wetter, Winter

 

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Wer soll das bezahlen? Der Strom wird noch teurer!


Vor zwei Wochen schockte uns Aldi (Süd) mit einer drastischen Erhöhung des Butterpreises. Die Preise stiegen mal wieder. Bei Quark und Milch ist das nicht ganz so drastisch, aber 1,29 Euro für Butter? Hat es solch einen Preis in den letzten zehn Jahren gegeben?
Und vor allem, wem nutzt die Erhöhung der Milchprodukte? Kommen bei den Milchbauern die paar Cent mehr an, die wir zu bezahlen haben? Und wie wird es ab dem nächsten Jahr sein, wenn es die EU-weite Milchquote nicht mehr gibt? Wird dann angeblich alles noch teurer, wie prophezeit oder wieder billiger? Wer werden sehen.
Teurer wird auch mal wieder der Strompreis. Ich weiss schon gar nicht mehr, wie ich noch mehr Strom einsparen kann, wie ich schon bezahle. Die Mehrheit meines Gehalts geht einmal für Lebensmittel drauf und wird gleich darauf vom Strom gefolgt. Jetzt soll auch noch der strengste Winter aller Zeiten bevorstehen. Das heisst wieder Heizen und ist somit auch wieder mit Kosten verbunden.
Alles scheint teurer zu werden, wir haben kaum noch was, das wir zurücklegen können. Dazu kommt die Angst um den Job. Auch bei mir im Verlag wird nun aufgeräumt. Ich bin noch recht neu dabei, da braucht man mich garantiert nicht, wenn es hart auf hart kommen sollte. Denn es ist nicht zu leugnen, die Auflage sinkt. Wir verkaufen nicht mehr so viel, wie noch vor zwei Jahren. Deshalb haben wir schon den Stil ein wenig geändert, gebracht hat es nichts. Denn es ist nicht zu leugnen, dass auch Rosi langsam alt und klapprig wird, eventuell schon das Zeitliche gesegnet hat. Und einige der Rosis haben eben kein Geld mehr, um unsere hochpreisige Zeitschrift zu kaufen. Denn billig sind wir gerade nicht, wenn auch billig geschrieben, wie ich finde. Aber so ist Yellow nun einmal. Ich sollte mir was anderes suchen. Aber solange es noch sicher ist, bleibe ich hier.
Ich frage mich, was sein wird, wenn der Mindestlohn kommen wird. Entweder verdienen die anderen Mitarbeiter dann weniger oder es wird weitere Entlassungen geben. Ach ja, die beliebten 400-Euro Jobs werden wohl noch weiter steigen. Aber damit kann man nichts gewinnen. Am Ende wird es kaum Rente geben. Es ist ein Fass ohne Boden. Niedriger Lohn bedeutet niedrige Rente und in der heutigen Zeit bringt einen das nicht weiter. Zwar sinken in einigen Städten bereits die Mieten, aber wer weiss, wie in einigen Jahren der Stand der Dinge ist.
Die Preise steigen, vor allem beim Strom ist das kaum zu glauben, wie teuer das alles wird. Ökostrom wurde immer damit beworben, dass er eines Tages billiger sein wird, als mit Kernkraftwerken erzeugter Strom. Wie es momentan aussieht, geht der Preis eher in die Höhe. Wer weiss, wo da ein Ende zu finden ist. Inzwischen werden die Stimmen lauter, die genau diesen Preisanstieg kritisieren. Denn von solch einem Anstieg war nie die Rede gewesen. War also alles Augenwischerei, damals im März 2011? Wir mögen mit den erneuerbaren Energien momentan mehr Strom erzeugen, als wir verbrauchen. Aber es führt inzwischen so weit, dass Tschechien unseren Strom nicht mehr über ihre Leitungen lassen will, da diese dadurch übermässig belastet werden. Und Österreich bekommt sogar für lau unseren überflüssigen Strom. Ist das zu fassen? Und dann müssen wir als Endverbraucher noch mehr für die Kosten zahlen. Eine Frechheit!
Aber so ist das Leben. Man bekommt nichts geschenkt, alles wird teurer, nichts ist sicher.

Silvio Berlusconi scheint kein Glück zu haben. Das Berufungsgericht in Mailand bestätigte das für ihn nicht zu verstehende Ämterverbot – leider verkürzt. Denn es sind nur noch zwei Jahre, wo Berlusconi keine politischen Ämer ausüben darf.
Wird Berlusconi dies nun aufhalten? Ganz sicher nicht. Zwei Jahre können zwar lang sein, aber das heisst noch lange nicht, dass Berlusconi von der Bildfläche verschwinden wird. Er findet sicherlich etwas, damit er weiter von sich reden machen kann.
So sehr wir und vor allem die Italiener wünschen, dass Berlusconi für alle Zeiten in der Versenkung verschwinden möge, wird es nicht geschehen. Er wird immer von sich Reden machen und sei es, wenn er sich nur irgendwo einmischt, auch wenn er eigentlich nichts zu sagen hat.

Elefantendame Mala macht auch wieder einmal von sich reden. Sie tippte das Spiel St. Pauli gegen Greuther Fürth und ist zu dem Schluss gekommen, das St. Pauli sich nicht mit Ruhm bekleckern und somit verlieren wird. Also null Punkte. Aber so ist eben St. Pauli, irgendwie Spitze sind sie nie.

Habe so eine tolle paypal-Email erhalten, dass mein Konto limitiert, also begrenzt wurde. Einziges Problem: Ich bin gar nicht bei Paypal angemeldet. Also klarer Fall von Phishing. Habe früher schon solche Emails erhalten. Dabei frage ich mich wirklich, wie die an meine Adresse eigentlich gekommen sind, denn ich gehe mit meiner Emailadresse nun wirklich nicht hausieren. Anscheinend muss es dann aber wohl doch ein Leck geben. Warum sonst kriege ich immer solche Emails? Wer wirklich so leichtgläubig sein sollte und dem Inhalt der Email glaubt, dem kann ich auch nicht helfen.

Hat jemand letzte Woche diesen Pilotfilm der neuen „Heiter bis Tödlich“-Reihe gesehen? Das war ja mal wieder der letzte Mist. Genauso blödsinnig wie „Zwischen den Zeilen“. Aber es gibt doch tatsächlich Menschen, denen diese Folge gefallen hat. Und wieso ist dann „Fuchs & Gans“ gescheitert? Weil es etwa nicht schwachsinnig genug war? Ich habe keine Ahnung.

Da lese ich lieber, denn der neue Roman von Helen Dalibor ist erschienen. Zugegeben, erst einmal ist es nur der Prolog, aber die weiteren Kapitel folgen. Passend zum 200. Jahrestag der Völkerschlacht und des 100. Jahrestages der Eröffnung des Völkerschlachtdenkmals, ist nun Im Zeichen des Denkmals erschienen. Erst einmal auf bookrix, aber schon bald auch in allen bekannten Vertriebskanälen wie Amazon oder weltbild.
Und wer den Vorgänger Die Rollen des Seth nicht gelesen hat, sollte es schnell nachholen.

 

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Milchquote lässt den Preis steigen


Die Enthüllungen über die vergangene „Wetten, dass“-Sendung hören nicht auf. Astreine Werbung für ein absolut verbrauchtes Format, kann man nur sagen.
Jedenfalls soll Lanz anscheinend eigenmächtig die Wetteinlösungen von Halle Berry und Tom Hanks geändert haben. Und das hat deren Agenten nun gar nicht gefallen, so dass sie sogar die beiden Hollywoodstars aus der Sendung holen wollten. Zu den Wetteinsätzen kam es nicht. Aber es zeigt wieder einmal, dass der Moderator fehl am Platz ist. Das hat nicht nur mit geänderten Wetteinsätzen zu tun, wenn er es denn wirklich eigenmächtig geändert hat, was ich nicht weiss und somit auch nicht behaupte, sondern auch damit, dass er sich penetrant an seinen Kärtchen festhält. Denn spontan ist er nicht, kann nichts aus dem Stehgreif, was Lanz selbst sagt. Und kann so jemand wirklich Moderator von „Wetten, dass“ bleiben? Man sollte jemandem immer mehr als eine Chance geben, aber wenn bereits die zweite Sendung so versiebt wird, dann frage ich mich, was da noch rauskommen wird? Schlimmer geht immer, mal abwarten.

Auch schon eine Woche her, dass die Milchpreise erhöht wurden. Sechszig Cent kostet nun der Liter mit 3,5 Prozent-Fettanteil. Ein absolut humaner Preis, obwohl es mich daran erinnert, wie ich früher als Kind noch den Liter Milch für 99 Pfennig bekommen habe. Was ich mich allerdings frage, bekommen auch die Milchbauern etwas von dem neuen Geldsegen, den die Milchfabriken machen? Denn der Milchpreis ist ja nicht erhöht worden, weil die Milchbauern protestiert haben, sondern weil die Nachfrage aus dem Ausland gestiegen ist. Und da muss der Preis demzufolge natürlich steigen.
So wie sich das für mich anhört, gehen die Milchbauern dabei leer aus, während die Milchfabriken sich dumm und dämlich verdienen. Da kann man doch gleich die Milchquote fallen lassen. Es werden ja immer noch Milchbauern verurteilt, wenn sie zuviel Milch abgeben. Erinnert mich an den subventionierten Zucker. Auch so’n Blödsinn. Wo wächst bei uns eigentlich Zuckerrohr? In Französisch-Guayana? Ich entsinne mich nur an Zuckerrüben, aber daraus wird eher Rübenkraut hergestellt als Zucker.
Ich zahle gerne mehr Geld für die Milch, aber dafür müssen die Milchbauern von diesem Geld auch was sehen. Werden eh nur einstellige Centbeträge sein, aber immer noch besser als gar nichts.
Gibt es eigentlich faire Milch? In Österreich gibt es so etwas ähnliches und diese Milch wird sogar bei Hofer (das österreichische Aldi-Süd) verkauft.

Die netteste und klügste aller Elefantendamen Europas feiert heute ihren 50. Geburtstag. Kaum zu glauben, dass sie nun schon ein halbes Jahrhundert auf dieser Erde weilt.
Eine grosse Feier wird Mala nicht ausrichten, sondern ganz allein mit sich selbst feiern, schliesslich ist ihr neuer Wohnort seit letzter Woche geschlossen und macht erst Ende März nächsten Jahres wieder auf.
Nichtsdestotrotz gibt es ein neues Lied für Mala, ihr Geburtstagslied.

Als Rüsselorakel hat sich Mala auch wieder einmal betätigt. Sie ist nicht wirklich von einem Aufschwung des FC St. Pauli überzeugt. Deshalb sagt sie, dass St. Pauli gegen den VfL Bochum nur Unentschieden spielen wird.
Na, mal sehen, was am Ende wirklich herauskommen wird. Da bin ich schon sehr gespannt.

 

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